Freitag, 31. Mai 2019

Zwei Sozen und eine Gender-»Wissenschaftlerin«


... vertreten Österreich bei der diesjährigen Bilderberger-Konferenz, die unter nonchalanter Nicht-Berichterstattung der Systemmedien gestern in der Schweiz eröffnet wurde. Ihre Namen:

Edeltraut Hanappi-Egger
seit 2004 Professorin für „Gender and Diversity in Organizations“ an der Wirtschaftsuniversität Wien und seit Oktober 2015 Rektorin dieser Universität. 

Rudolf Scholten
anfänglich Ministersekretär unter SPÖ-Minister und -Kanzler Vranitzky, dann in leitender Position in der Kontrollbank (mit Abstecher zu Morgan Stanley). Nach seiner Zeit als Unterrichts- und Kunst-Minister in drei Vranitzky-Kabinetten kehrte er in die Kontrollbank zurück und löste damit den Selbstmord von Gerhard Praschak aus. Bis zur Pensionierung 2014 im Vorstand der Kontrollbank, ab 2014 als Generaldirektor; nun Präsident des Beruno-Kreisky-Forums für internationalen Dialog.

Gerhard Zeiler
anfänglich Pressesprecher der SPÖ-Kanzler Sinowatz und Vranitzky, danach in leitender Stellung im ORF (zuletzt Generalintendant) und in anderen TV-Unternehmen, derzeit als »Chief Revenue Officer, WarnerMedia« unterwegs.

Letztes Jahr waren aus Österreich Andrea Ecker, Leiterin der Kanzlei des Grünen Bundespräsidenten VdB, Joy-Pamela Rendi-Wagner, sowie Scholten und Zeiler (s.o.) eingeladen, mithin eine Grüne und drei Sozen. Im Jahr 2017 waren es René Benko, Scholten und Zeiler.

Man kann sich also circa vorstellen, mit welcher Begeisterung in so gepolten Billderberg-Kreisen die Regierungsbeteiligung der FPÖ aufgenommen wurde ...


2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was der Penseur in seinem bizarren Bemühen, die Bilderberger zur geheimen 97. Sozialistischen Internationale zu mutieren, mit bedacht verschweigt: der Ehrengast dieses Jahr ist der Schwiegersohn des zweitgrößten alten weißen Mannes, der junge weiße Mann Jared Kushner.
Wirklich total sozi.

Le Penseur hat gesagt…

Cher Anonym,

hiesige Sozen und transatlantische Finanzhaie liegen in meiner persönlichen Beliebtheitsskala ziemlich gleichauf. Nämlich ganz tief unten.

Offenbar haben Sie noch immer nicht begriffen, was ich an Trump schätze (so sehr ich ihn so rein persönlich als unterträglich angeberischen Kotzbrocken empfinde): er ist ein zarter Hoffnungsschimmer — wohlgemerkt: nicht mehr als das! —, daß die Herrschaft des Deep State und des East-Coast-Establishments in den USA Risse bekommt, und damit mein Traumziel, eine multipolare Weltordnung, ein Stückchen näherrückt.

Daß er einen Finanzhai als Schwiegersohn hat — jo mei! Da müssen Sie seine Tochter fragen, was sie an ihm findet. Väter können da wenig dafür ...

Ansonsten können Sie mir mit dem Typen, mit Verlaub, den Hobel ausblasen.

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P.S.: seine fesche Frau schätze ich natürlich (rein optisch — ich kenne sie ja nicht näher) ebenfalls, aber das ist ja wieder was anderes.