I.
Ray Bradbury – „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“ (nach der Buchfassung von 1950)
Es war die Mutter, die den Vorschlag machte, mit der ganzen Familie auf einen Angelausflug zu fahren. Aber Timothy wußte, daß sie nicht auf die Idee gekommen war. Es war Dads Einfall gewesen; und sie hatte ihn nur ausgeprochen.
Dad scharrte mit den Füßen in den Marskieseln und stimmte ihr zu. Sofort brach ein Getobe aus, es wurde gerufen, und das Lager war schnell in Behältern und Koffern verstaut, die Mutter zog sich Wanderstiefel an und warf sich eine Jacke über, Dad stopfte sich mit zitternden Händen die Pfeife, den Blick auf den Marshimmel gerichtet, und die drei Jungs balgten sich um die Plätze im Motorboot, ohne weiter auf Mom und Dad zu achten, außer Timothy.
Dad drückte auf einen Knopf. Das Boot ließ ein lautes Summen zum Himmel aufsteigen. Das Wasser drückte gegen den Rumpf und das Boot schoß nach vorn, und die ganze Familie brach in ein „Hurra!“ aus.
Timothy saß auf der Rückbank neben Dad, die kleinen Finger lagen über Dads haarigen Fingern, und er saß zu, wie der Kanal sich wand und die Stelle, an der sie in ihrer kleinen Rakete nach dem Flug von der Erde hierher gelandet waren, hinter ihnen zurückblieb. Er erinnerte sich an die Nacht, bevor sie die Erde verließen, wie sie hastig ihr Hab und Gut in der Rakete verstaut hatten, die Dad irgendwo aufgetrieben hatte, und wie von Ferien auf dem Mars die Rede war. Für einen Ferienurlaub war das ziemlich weit weg, aber Timothy hatte nichts dazu gesagt, damit sich seine beiden jüngeren Brüder nicht aufregten. Und so kamen sie zum Mars, und das erste, was sie unternehmen würden, hieß es, war ein Angelausflug.
Dad hatte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, während das Boot den Kanal hinaustuckerte. Timothy wurde nicht schlau daraus. Er war entschlossen und irgendwie erleichtert. Die tiefen Falten in seinem Gesicht schien ein Lächeln anzudeuten, statt Sorge oder Betrübnis.
Hinter ihnen blieb die abkühlende Rakete zurück, verschwand hinter einer Biegung, und war fort.
„Wie weit fahren wir?“ Robert ließ die Hand plätschernd durch das Wasser gleiten. Es sah aus, als würde eine kleine Krabbe aus dem violetten Wasser springen.
Dad atmete sacht aus. “Eine Million Jahre.“
“Kraß,” sagte Robert.
“Schaut mal, Kinder.” Die Mutter wies mit einem langen, weichen Arm nach vorn. „Eine tote Stadt!“
Sie beugten sich in gespannter Erwartung vor, und da lag die die tote Stadt vor ihnen, ganz allein für sie, und döste in der heißen Stille eines Marssommers, den ein Marswettermacher für sie bestellt hätte.
Und Dad sah aus, als ob er froh war, daß die Stadt tot war.
Es war ein leeres Labyrinth aus rosa Steinen, das da auf einem Sandhügel schlief, ein paar umgestürzte Säulen, ein einsamer Tempel, und dann wieder die endlose Sandwüste. Nichts anderes, Meile um Meile. Eine weiße Wüste, die sich links und rechts des Kanals erstreckte, und eine blaue Wüste über ihnen.
In diesem Augernblick flog ein Vogel auf – wie ein Stein, der über einen blauen Teich geworfen wird, ein Aufprall, ein tiefer Fall – und verschwunden.
Dad zuckte erschrocken zusammen, als er ihn sah. „Ich dachte schon, es wäre eine Rakete.“
(Hier weiterlesen)
Dienstag, 27. Oktober 2026
Ray Bradbury: „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Prof. John Mearsheimer : Has Trump Found an Iran Exit?
@dobermanmacleod
Hier auf Deutsch mit googleTranslate:
Montag, 5. Oktober 2026
Podiumsdiskussion in Istanbul über Irans Rolle, US-Militärbasen und die Zukunft am Persischen Golf
Samstag, 3. Oktober 2026
Prof. John Mearsheimer : Winter War Begins
@JohnPurdy-o6oHas anyone noticed the irony that the Russians are successfully doing to Ukraine what the Americans hope to do to Iran and couldn’t.
Montag, 21. September 2026
Eine entscheidende Frage im Fall des Krieges: Was machen dann die ganzen Migranten in unserem Land?
Was ich mich aber frage: Was machen all die Migranten in unserem Land, die ja wegen eines besseren und vor allem leichteren Lebens zu uns gekommen sind?
Sie haben ja noch ein zweites Standbein in ihrem Heimatland. Sie sind ja nicht wegen des schönen Wetters zu uns gekommen. Sie wollten ja explizit ein besseres Leben und das zum großen Teil in der Erwartung, dass die autochthonen Deutschen ihren Buckel für ihr angenehmes Leben krumm machen. Mit der Zerstörung unseres Landes ist damit aber dann Schicht im Schacht.
Das Lied der Linde und auch Irlmainer prophezeien eine Massenflucht der Fremden aus unserem Land.
Nun versetze man sich aber mal in die Lage eines Afghanen. Das süße Leben ist für ihn in Deutschland nun schlagartig zu Ende. Er kann nun nicht mehr in HH-Wilhelmsburg ein Schaf im Keller seines Hauses schlachten und die Felle auf seinem Balkon aufspannen.
Wird der Afghane versuchen, sich in Deutschland durchzuschlagen? Hat er überhaupt die Fähigkeit, sich hier durchzuschlagen? Ist er ohne die monatliche Überweisung vom Sozialamt hier überhaupt überlebensfähig? Werden die autochthonen Deutschen ihn vom nun kargen Futtertrog vertreiben? Oder kann er mit seinen Clan- und Glaubensbrüdern die autochthonen Deutschen vertreiben und sich Ressourcen sichern?
Und wenn ja, kann er überhaupt in unserem Land eine produktive Wirtschaft wieder aufbauen, um ein Überleben für sich und seine Familie auch langfristig zu sichern? Was erwartet ihn denn in Afghanistan, wenn er wieder zurückkehren würde? Er hat ja seine Brücken abgebrochen. Sein Clan ist ja in der Regel auch sukzessive in den Westen ausgewandert. Er müsste ja dort auch wieder bei Null anfangen. Also welche Motivation hat er denn, wieder in seine Heimat zurückzukehren?
Oder schauen wir uns die vielen Zigeuner in unserem Land an. Wenn unser Land zerstört ist, fällt auch die EU in sich zusammen. Fällt die EU, wird auch Rumänien als Ursprungsland der Zigeuner zusammen-brechen. Die Überweisung des Sozialamts hier zum Stopfen der 13 Kindermünder fällt ja dann aus. Und ein Zigeuner verfügt ja über keine einzige Fähigkeit, außer Kindermachen, um ein eigenständiges Überleben zu sichern. Aber auch in seiner Heimat Rumänien gibt es dann keine Zahlung vom Sozialamt mehr. Es gibt ihm keinen Vorteil wieder nach Rumänien zurückzukehren.
Dienstag, 15. September 2026
Prof. Jeffrey Sachs' Chilling Iran War Warning : "Iran Can Do Massive Harm to Israel"
Mittwoch, 9. September 2026
Stanislav Krapivnik : Putin Issues an Ultimatum — Major Escalation Is Next!
Montag, 7. September 2026
Daniel Davis : Sign in Peace - Off the Table in Moscow, Nothing's Stopping Russia
Donnerstag, 3. September 2026
Der Krake wehrt sich verzweifelt und riskiert viel
Erinnern Sie sich daran, dass wir vor etwas mehr als einer Woche berichtet hatten, dass die Ukraine dabei war, eine massive neue Terrorkampagne gegen russische zivile Flughäfen zu enthüllen.
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Heute Abend hat Selenskyj sein Versprechen eingelöst und in einer direkten Ansprache die neue Provokationskampagne angekündigt.
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Eines steht nun absolut fest: Der Besuch des CIA-Direktors in Moskau hatte offensichtlich etwas damit zu tun. Sein Besuch mag zwar mehrere Aspekte gehabt haben, doch wir müssen nun davon ausgehen, dass dies der entscheidende Grund war: Russland eine letzte Warnung zu überbringen: „Wenn Sie nicht aufhören, die Infrastruktur der Ukraine zu zerstören, wird eine neue, beispiellose Terrorkampagne gegen Ihre Flughäfen den gesamten Reiseverkehr in Ihre wichtigsten Städte lahmlegen.“Die einzige Frage, die noch offen bleibt, ist, ob die CIA mit im Boot ist oder ob sie Russland tatsächlich vor den Absichten der Ukraine gewarnt hat.
..Russland wurde eine letzte Warnung übermittelt, und nun beginnen wir eine neue Phase des Konflikts.(Quelle)
Dazu gehört auch der lächerliche Drohnenvorfall in Leipzig, der nun den Russen untergejubelt wird. Die deutsche Regierung und seine zahlreichen Schmierlappen wollen tatsächlich noch einmal gegen Russland Krieg führen. Das dürfte dann für mehrere Jahrhunderte der letzte gewesen sein, denn dann wird hier nicht mehr viel übrig bleiben.
Es erscheint zu weit hergeholt, um ein „Zufall“ zu sein, dass Russland nur wenige Tage, bevor die Ukraine eine groß angelegte Operation zur Schließung der russischen Flughäfen ankündigt, für Angriffe auf deutsche Flughäfen mit Sprengstoffdrohnen verantwortlich gemacht wird.
Es gibt deutliche Hinweise auf eine orchestrierte Kampagne, bei der es sich um nichts anderes als Phase 2.0 des ukrainisch-westlichen Plans handelt, gesellschaftspolitische Unruhen in Russland zu schüren und einen Aufstand gegen Putin anzuzetteln.
Zuerst einmal braucht es den Aufstand gegen Black Rock Merz, der nicht für Deutschland Dienst tut, sondern für eine globale Kabale. Ich bete schon mal vorsorglich für die Wähler in Sachsen-Anhalt, die diesem verrückten Treiben einen ordentlichen Knüppel zwischen die Beine werfen können.
Das Gefährlichste an all dem ist, dass Russland irgendwann den Eindruck gewinnen könnte, diese Eskalationen gingen nicht von Kiew aus, sondern von London und anderen Orten. Aus diesem Grund wurde Putin heute gefragt, ob Großbritannien von einer russischen Vergeltungsmaßnahme getroffen werden könne:
Aus diesem Grund wurde die jüngste koordinierte Kampagne zur Anheizung von Eskalationen zwischen Russland und Europa inszeniert – die Eliten, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen, wollen, dass Russland in die Enge getrieben wird, sodass ihm keine andere Wahl bleibt, als Europa anzugreifen, damit die NATO als letzte verzweifelte Hoffnung „gezwungen“ ist, geschlossen zu reagieren.
Freitag, 28. August 2026
Lawrence Wilkerson : No Chance for US to Prevail in Iran
Nachtrag zu Ratcliffe
Kaum zu glauben, aber wahr: Die Deutsche Presse-Agentur zitiert die “Junge Welt”. Was sie zum CIA-Besuch in Moskau schreibt, ist durchaus interessant. Zitat: Es bleibt die Vermutung, dass Ratcliffe und seine russischen Gesprächspartner etwas betreiben wollten, was im Geheimdienstjargon „Eskalationsmanagement“ heißt: im Kontakt zu bleiben, um eine unverhoffte Verschärfung mit unabsehbaren Konsequenzen zu vermeiden. Eine solche Verschärfung liegt in der Luft, nachdem Großbritannien öffentlich erklärt hat, es sei „nicht mehr besorgt“ über mögliche russische Gegenschläge nach dem Eingeständnis, dass London der Ukraine freie Hand gegeben hat, mit britischen Drohnen Ziele im Innern Russlands anzugreifen. Und nachdem Bundesaußenhasardeur Johann Wadephul die europäischen Partner der Ukraine aufgefordert hat, „stärker ins Risiko zu gehen“ bei ihren Waffenlieferungen an Kiew. Der Ratcliff-Besuch in Moskau könnte zeigen, dass die USA sich der Gefahren bewusster sind als ihre europäischen Juniorpartner. Hoffentlich.
Sonntag, 23. August 2026
Die sich vergrößernde Gefahr von Atomwaffen und ihrer Verwendung in Europa
Dieser Bericht ließ mich aufhorchen, - denn es wird eigentlich kaum darüber in den staatlich finanzierten MSM berichtet. Aber diese Meldung entspricht der Wahrheit, ich hab‘s überprüft. Sogar KI gibt es zu. Mit einigen wenigen Kürzungen drucke ich diesen Artikel ab, den ich hier entdeckt habe:
https://www.infosperber.ch/politik/
Dass die Nato nicht nur konventionell, sondern auch nuklear weiter aufrüsten werde, hatte Nato-Generalsekretär Mark Rutte schon am 21./22. April anlässlich des diesjährigen Nato Nuclear Policy Symposiums angedeutet, zu dem rund 150 Experten aus den Mitgliedstaaten in Istanbul zusammengekommen waren. «In Zeiten großer Instabilität», äußerte Rutte damals, nehme auch «die Bedeutung nuklearer Abschreckung zu»; man müsse deshalb dafür sorgen, dass die Abschreckung «glaubwürdig, sicher und wirksam» bleibe. In diesem Kontext werde man «wichtige Entscheidungen» treffen müssen – «unter anderem darüber, wie sich die nukleare Aufstellung der Nato weiter an das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld anpassen muss».
Zwei Monate später, am 18. Juni, bekräftigte die Nuclear Planning Group der Nato nach ihrem regulären Jahrestreffen in Brüssel, man sei mittlerweile dabei, «die nuklearen Fähigkeiten der Nato zu modernisieren» und ihre «nuklearen Planungsfähigkeiten zu stärken. In die benötigten «Fähigkeiten» werde man entsprechend «investieren».
«Taktische» Einsätze
Bei der Modernisierung, die bereits im Gang ist, handelt es sich zum einen um die Ersetzung alter durch neue US-Atombomben, die im Rahmen der «nuklearen Teilhabe» in fünf Ländern Europas lagern. Sie ist, wie aus Äußerungen hochrangiger Militärs hervorgeht – Experten bestätigen dies –, inzwischen abgeschlossen. Konkret sind alte B61-Bomben durch neue vom Typ B61-12 ersetzt worden.
Die B61-12 sind deutlich zielsicherer als ihr Vorgängermodell; sie lassen sich zudem skalieren, also mit unterschiedlicher Sprengwirkung einsetzen. Wie Fachleute bestätigen, können sie somit prinzipiell auch «taktisch» eingesetzt werden, so etwa, um feindliche Kommandozentralen und andere militärische Infrastruktur zu zerstören, aber auch, um Ansammlungen feindlicher Streitkräfte zu vernichten. Sogar Einsätze auf dem Schlachtfeld sind prinzipiell denkbar. Damit sinkt die Hemmschwelle zu ihrer Nutzung – und die Atomkriegsgefahr nimmt zu.
Die fraglichen US-Bomben sind auf Flugplätzen in Büchel in der Eifel, in Kleine Brogel in Belgien, in Volkel in den Niederlanden, in Aviano und Ghedi in Italien sowie in İncirlik in der Türkei stationiert. Insgesamt soll es sich Experten zufolge derzeit um rund 100 jederzeit einsatzfähige Atombomben handeln. Für Büchel wurde bislang die Zahl 20 genannt.
Milliarden für Büchel
Mit der Umrüstung auf die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind weitere modernisierende Maßnahmen verbunden. Dazu zählt insbesondere die Umstellung auf neue US-Kampfjets des Modells F-35. Alle Streitkräfte, die in die nukleare Teilhabe integriert sind, besitzen bereits F-35-Jets oder sind dabei, sie zu erwerben – auch die deutsche Bundeswehr, die für zehn Milliarden Euro 35 F-35-Jets erwirbt.
Für den Betrieb der F-35 wiederum muss der Fliegerhorst Büchel umfassend umgebaut werden. Unter anderem benötigt er eine völlig neue Infrastruktur für die Einsatzsteuerung. Die Umbauten sollen spätestens 2027 abgeschlossen sein. Der starke Zeitdruck sowie spezielle Sicherheits-vorgaben der Vereinigten Staaten – so darf zum Beispiel nicht einmal Stahl aus chinesischer Herstellung genutzt werden – treiben mittlerweile die Kosten rasant in die Höhe. Gingen die Planungen zunächst von Kosten von gut 700 Millionen Euro aus, so war bald schon von 1,1 Milliarden Euro die Rede. Im Juli vergangenen Jahres räumte das Verteidigungsministerium ein, der Endpreis werde wohl sogar auf zwei Milliarden Euro steigen.
An der Grenze zu Russland
Im Rahmen ihrer weiteren nuklearen Aufrüstung zieht die Nato, wie am Freitag berichtet wurde, auch die Einrichtung neuer Stationierungsorte in Betracht. In Großbritannien wird der Plan Berichten zufolge bereits realisiert. Schon im Sommer vergangenen Jahres hatten Rüstungsgegner mitgeteilt, man verfüge über klare Hinweise darauf, dass auf die Air Base Lakenheath nordöstlich von Cambridge B61-12-Bomben verbracht worden seien. Es wäre das erste Mal seit 2008, dass US-Atomwaffen wieder in Großbritannien lagern.
Inzwischen gehen Experten allgemein davon aus, dass US-Atombomben in Lakenheath angekommen sind. Die Luftwaffenbasis war 2021 die erste in Europa, auf der US-Kampfjets vom Typ F-35 stationiert wurde. Mit den neuen B61-12 ist das Vereinigte Königreich das sechste Land in Europa, in dem US-Atombomben lagern. Weitere könnten, wie Nato-Generalsekretär Rutte in einem Gespräch mit der Deutschen Depeschenagentur explizit nicht ausschloss, folgen. Genannt werden mögliche Standorte in Finnland, Litauen und Polen, alle an oder nahe der Grenze zu Russland.
Das Ende der Rüstungskontrolle
Experten urteilen, insgesamt könnten 100 bis 150 Atombomben vom Typ B61-12 zusätzlich in Europa stationiert werden. Parallel hat auch Frankreich angekündigt, seine Bestände an Kernwaffen aufzustocken. Über die genaue Zahl will Paris keine Informationen veröffentlichen – mit dem erklärten Ziel, den Gegner, also Russland, im Unklaren zu lassen. Auch bei der Nato wird Berichten zufolge darüber nachgedacht, keine Details über die in Aussicht stehende nukleare Aufrüstung vorzulegen. Als Grund wird gleichfalls das Vorhaben genannt, in Moskau Unge-wissheit zu schüren. (*)
Während dies als strategischer Vorteil angepriesen wird, erhöht es faktisch die Unsicherheit in Europa noch mehr, zumal stark davon auszugehen ist, dass Russland reziprok reagiert, seinerseits Atomwaffen in größerer Nähe zu Westeuropa stationiert und den Westen auch im Unklaren lässt.
Dies geschieht, nachdem die Vereinigten Staaten systematisch die nukleare Rüstungskontrolle ruiniert haben, indem sie alle einschlägigen Abkommen auslaufen ließen, zuletzt New Start, das am 5. Februar dieses Jahres formal ungültig wurde. Alistair Burnett von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) konstatiert: «Kein einziges der Abkommen über atomare Rüstungskontrolle gilt mehr.»
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(*) Ich lach' mich krank, wenn es nicht so fatal wäre! Als wenn es keine Auslandsgeheimdienste gäbe.
Dieses Thema wird auch in anderen Ländern diskutiert. In meinen Augen besorgniserregend diskutiert:
https://www.deutschlandfunk.de/atomwaffen-europa-100.html
und auch hier:
Sonntag, 2. August 2026
Douglas Macgregor : America and Israel Have Lost Iran War
Donnerstag, 30. Juli 2026
Larry Johnson : Russia's Naval Blockade of Odessa & Ukraine's Attack on Iranian Ship
1. Russland geht mit voller Härte vor. Russland betrachtet den Konflikt nicht länger als „Militäroperation“, sondern als ausgewachsenen Krieg mit Europa. Nach Warnungen russischer Offizieller hat Russland die Angriffe auf Kiew, Odessa und andere Städte drastisch verstärkt. Russland agiert nun ohne Zurückhaltung und greift Infrastruktur und ausländische Schiffe an, die ukrainische Häfen anlaufen.
2. Odessa ist praktisch lahmgelegt. Der Hafen von Odessa ist für den Schiffsverkehr geschlossen; Russland zerstört jedes Schiff, das sich ihm nähert, unabhängig von seiner Flagge. Große Reedereien (z. B. Maersk) haben sich vollständig zurückgezogen. Die Ukraine verliert wichtige Import- und Exporteinnahmen, was ihre Wirtschaft schwer schädigt.
3. Angriffe der Ukraine/NATO haben sich als Bumerang erwiesen. Die vom Westen/der NATO unterstützten Angriffe auf russische Schiffe lösten Russlands harte Vergeltungsschläge aus. Sogar Russlands Partner (Kasachstan usw.) waren von den ukrainischen Angriffen betroffen, was US-Interessen (z. B. Chevrons Investitionen) untergrub. Johnson argumentiert, die Ukraine habe Russland einen Gefallen getan, indem sie Moskau einen Vorwand lieferte, den Schiffsverkehr zu unterbinden.
4. Russland wird US-Diplomatie-Initiativen ablehnen. Russland betrachtet die USA als „vertragsunfähig“ – sie brechen jedes Abkommen. Die russische Öffentlichkeit ist entschieden gegen Verhandlungen: die Wähler wollen Vergeltung und die Zerschlagung der Ukraine. Einflussreiche russische Denker (z. B. Karaganow) spiegeln eine zunehmend verhärtete nationale Stimmung wider.
5. Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff verbindet die Kriege. Laut Johnson griff die Ukraine ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer an, um sich bei Washington einzuschmeicheln. Der Iran warnte, der Angriff könne nicht unbeantwortet bleiben. Der Iran könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele in Odessa ergreifen und sich dabei wahrscheinlich mit Russland abstimmen.
6. Den USA gehen die Waffen aus. Die USA verfügen über keine Patriot-PAC-3-Raketen mehr, die sie in die Ukraine schicken könnten. Europa besitzt keine Luftverteidigungssysteme, die russische ballistische Raketen abfangen können. Die Ukraine ist nun völlig ungeschützt.
7. Die globale Energiekrise verschärft sich. Es herrscht ein akuter weltweiter Mangel an Diesel und Flugbenzin. US-Raffinerien benötigen schwefelhaltiges Rohöl, das nicht mehr aus dem Persischen Golf geliefert wird. Die strategischen Ölreserven sind gefährlich gesunken, wodurch die Gefahr eines Kaverneneinsturzes besteht. Europa sieht sich im Winter katastrophalen Energiepreisen und Versorgungsengpässen gegenüber.
8. Die Huthis haben Saudi-Arabien schwer getroffen. Die Huthis im Jemen reagierten auf saudische Angriffe mit einem Angriff auf die Jizan-Aramco-Raffinerie, eine der modernsten der Welt. Die Raffinerie brennt noch immer und ihre Wiederherstellung kann Monate dauern. Die Huthis haben gezeigt, dass sie die saudische Wirtschaftsinfrastruktur zerstören können, während sie wichtige Ziele verschonen, was auf weiteres Eskalationspotenzial hindeutet.
9. Die US-Diplomatie mit dem Iran scheitert. Mehrere Versuche über Pakistan, Katar und den Irak sind gescheitert; der Iran lehnt Gespräche ohne Vorbedingungen ab. Der Iran besteht darauf, dass die USA die in früheren Abkommen gemachten Zusagen einhalten, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die USA benötigen aufgrund der Ölknappheit Diplomatie, doch der Iran gibt sich unnachgiebig.
10. Russlands Verhandlungsposition hat sich verhärtet. Russlands anfängliche Bereitschaft (2022), sich aus dem Donbas zurückzuziehen, ist dahin. Russland fordert nun die Anerkennung der Krim, Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk als russisches Territorium. Kürzlich signalisierte Russland, dass es neue Pufferzonen (Sumy, Charkiw, Dnipro) einrichten wird. Russland beabsichtigt, Neurussland wiederherzustellen und den Großteil des Landes östlich des Dnipro, einschließlich Odessa und Mykolajiw, zu annektieren. Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte.
11. Europa befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung. Europa steht aufgrund von Energieknappheit und industriellem Niedergang vor einer Rezession oder Depression. Johnson argumentiert, Europa könnte aus Notwendigkeit letztendlich ein Abkommen mit Russland anstreben. Russland muss möglicherweise seine Abschreckung wiederherstellen, indem es Europa die Konsequenzen feindseliger Aktionen vor Augen führt.
12. Die Allianzen im Nahen Osten verschieben sich. Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) könnten sich aufgrund der Unfähigkeit Washingtons, sie zu schützen, von den USA abwenden. Kuwait und Bahrain bleiben eng mit den USA verbunden. Die Huthis haben die Schwäche der USA bei der Verteidigung ihrer Golf-Verbündeten offengelegt.
Dienstag, 28. Juli 2026
Daniel Davis : Trump All-Out War Against Iran Guarantees Defeat — of America!
@f3k4759qThe most tragic thing is that the whole world watches in shock as a few psychopaths are about to start a world war and no one is doing anything to stop them. Yet.
(Das Tragischste ist, dass die ganze Welt schockiert zusieht, wie ein paar Psychopathen im Begriff sind, einen Weltkrieg anzuzetteln, und niemand etwas unternimmt, um sie aufzuhalten. Noch nicht.)
Freitag, 17. Juli 2026
John Mearsheimer : All-Out War in the Middle East & Trump's War on Russia
Donnerstag, 16. Juli 2026
Douglas Macgregor : Iran Will Never Give Up
Samstag, 11. Juli 2026
Douglas Macgregor : Disastrous NATO Summit - Renewed War on Iran and Russia
Freitag, 10. Juli 2026
Prof. John Mearsheimer : Iran Hardliners Proven Right
Mittwoch, 8. Juli 2026
Dmitri Peskow spricht mit der Weltwoche zu Eskalationsgefahren des Ukraine-Konflikts
@Alexander_Scherbakov_ViolinistWer an der Absurdität und Härte der aktuellen Kulturpolitik zweifelt, sollte sich die Geschichte von Vladimir Spivakov und dem Festival im französischen Colmar ansehen. Sie zeigt perfekt, wie unfair und scheinheilig dieser blinde Boykott ist:
Spivakov hatte dieses renommierte Festival über 33 Jahre lang (!) aus dem Nichts aufgebaut und zu internationalem Weltruhm geführt. Direkt nach Kriegsbeginn 2022 bezog er öffentlich Stellung und unterzeichnete eine Petition FÜR den Frieden. Die Reaktion? Die Stadtverwaltung setzte ihn praktisch über Nacht vor die Tür, strich seine Konzerte und ersetzte ihn eiskalt durch einen französischen Dirigenten.
Keine Russophobie?
Reine Sippenhaft statt Differenzierung: Spivakov hat sich für den Frieden ausgesprochen. Ihn trotzdem, ohne zu zwinkern zu feuern beweist, dass es den Verantwortlichen gar nicht um die tatsächliche Gesinnung geht, sondern nur um den Pass. Wenn selbst Friedensstifter gecancelt werden, ist das reine Willkür.
Null Respekt vor der Lebensleistung: Einen Jahrhundertkünstler nach über drei Jahrzehnten treuer Dienste per einfacher Pressemitteilung wie einen unliebsamen Angestellten zu verjagen, ist menschlich und künstlerisch absolut unwürdig.
Wenn wir die Musik – die eigentlich die letzte Brücke für den Dialog sein sollte – für billigen politischen Aktionismus opfern, zerstören die Europäer die eigenen Werte von Freiheit und Offenheit. Ein unfassbar unfaires Kapitel europäischer Kulturgeschichte! Danke Herr Köppel, dass Sie dies täglich ans Licht bringen!