Freitag, 20. Mai 2022

Es war schon um 2007

Gastkommentar
von Manuel H.
 
 
... dass ich meinen TV verschenkt habe. Wenn ich jetzt bei Freunden bin und höre im Hintergrund die Glotze laufen (es müssen nicht mal Nachrichten sein, auch Tatort oder Quizsendungen), dann habe ich nicht mehr den Eindruck, ich würde über irgendetwas informiert, ich habe den Eindruck, dort erzieht mich jemand und erklärt mir, wer böse und wer gut ist und wie ich mich verhalten muß.

Wir haben keine informativen Nachrichten mehr, sondern ein Meinungsfernsehen zum framing der Zuschauer.

Natürlich schwingt in jeder medialen Information die jeweilige politische bzw. gesellschaftliche Hal-tung der "Gesellschaft" mit, gut zu beobachten in alten TV Sendungen wie Aktenzeichen XY, wenn dann Themen wie Prostitution, Homosexualität usw. behandelt werden, Themen, die seinerzeit gesellschaft-lich wesentlich weniger akzeptiert waren.

Dennoch: Ich habe alte TV Nachrichten mit den heutigen verglichen. Es gab trotz kalten Krieges und offener Feindschaft zu allen Ländern des Ostblocks zumindest das Bemühen, einigermaßen wertfrei die Haltungen beider Blöcke dem Glotzenkucker zu vermitteln. Ein Kossygin hatte die gleiche Redezeit wie ein Kiesinger und beide wurden wertfrei zitiert.

Das ist doch heute überhaupt nicht mehr vorhanden.

Wenn ich jetzt mir von aufgeregten Freunden die aktuelle politische Situation erklären lasse, erhalte ich eins zu eins das jeweils aktuelle framing präsentiert. Ich bin dadurch durchaus informiert, was die Glotze aktuell veranstaltet — und erschrocken, dass jegliches framing bei den Leuten eins zu eins durchgeht, im übrigen, je gebildeter, desto ärger.

Eine Kritik am aktuellen framing wird direkt mit einer nie gekannten Aggressivität beantwortet, die zwischen sofortigem Gesprächsabbruch, Beschimpfungen als Nazi und Kündigung der Freundschaft changiert.

Für mich ist das eine sehr schwierige Situation. Sobald ich in irgendwelchen geselligen Zusammen-seins bin, habe ich eine geschlossene Gruppe um mich herum, die das aktuelle framing "beplappern", da mag dann einer sich als besonders liberal hervortun und ein wenig Schonung für den Kriegs-verbrecher Putin erbitten oder mal zaghaft einwenden, dass die Massenansiedlung von Muslimen durchaus auch ein paar Probleme verursachen könnte, aber eigentlich ist es eine geschlossene Front einer Einheitsmeinung. Würde ich mich am Gespräch beteiligen, was ich kaum mehr tue, droht so-fortiger Ausschluss (schon passiert) mit Zwang, die Gesellschaft zu verlassen.

Ich fühle mich wie sich manche in den 30er Jahren gefühlt haben müssen, wenn sie auf ein Treffen von Freunden gehen und sich alle mit Heil Hitler begrüßen und es keine Chance gibt, zur "Judenangelegen-heit" oder zur "Volksgesundheit" eine andere Meinung zu postulieren als die, die der Volksempfänger gerade vorgibt.

Das macht einsam.

 
(zuerst erschienen im Gelben Forum)

Freud, schau oba!

(für Piefkes: »[Sigmund] Freud, sieh herab!«)
 von LePenseur
 

Netter Versprecher in einer Ansprache von Ex-Präsident G.W. Bush, die auch beim Monieren von »checks and balances« in Rußland) nur ein mit unterbewußtem Satirewillen erklärbares »Schmankerl« (für Piefkes: »Leckerbissen«) enthält:




Ukraine — wann kommt der Blackout?

Gastkommentar
von Kreuzweis
 
 
Man merkt es ... Vielleicht macht das somanchen munter? 
 

 

Oliver Stone: Vladimir Putin und der Krieg in der Ukraine

von  Sandokan  
 
 
Der Wissenschaftler und Podcaster Lex Fridman im Gespräch mit dem bekannten Regisseur und drei-fachen Oscarpreisträger Oliver Stone.

Oliver Stone hat im Laufe der Jahre auch mehrere Interviews mit Vladimir Putin geführt und doku-mentiert, ein Großteil des Gesprächs hat den Konflikt in der Ukraine und US-Außenpolitik zum Inhalt. 

Der Bogen spannt sich aber von Nukleartechnologie über JFK, Propaganda bis zum Handwerk des Filmemachens.

Oliver Stone: Vladimir Putin and War in Ukraine | Lex Fridman Podcast #286

Oliver Stones Interviews mit Putin
 
 

Donnerstag, 19. Mai 2022

»The Green Side of White Coat Supremacy«

von LePenseur
 
 
... betitelt sich ein Artikel des Independent Institute, der selbst einen an unverfrorene Korruption in der Zwischenzeit schon halbwegs »gewöhnten« Normalbürger fassungslos macht:
Anthony Fauci and NIH boss Francis Collins got part of $350 million in undisclosed royalties.

“An estimated $350 million in undisclosed royalties were paid to the National Institutes of Health (NIH) and hundreds of its scientists,” the Epoch Times reports, “including the agency’s recently departed director, Dr. Francis Collins, and Dr. Anthony Fauci, according to a nonprofit government watchdog.” That watchdog is Open the Books, headed by Adam Andrzejewski.

From 2010 to 2020, Andrzejewski told reporters, “Francis Collins, the immediate past director of NIH, received 14 payments. Dr. Anthony Fauci received 23 payments and his deputy, Clifford Lane, received eight payments.”
Es gilt hier selbstmurmelnd, wie immer, die Unschuldsvermutung. Vielleicht wußten die »begünstigten« Wissenschaftler nicht, von wem sie welche Gelder bekamen. Kann bei so Kleinigkeiten schon passieren ...

 

Mittwoch, 18. Mai 2022

Ich bin müde ...

 

 ... doch wachsam!
 
 

Neuigkeiten aus den United States of Absurdia ...

von LePenseur
 
 
Wisconsin School District Files Title IX Complaint Against 3 Middle School Boys For ‘Not Using Proper Pronouns’
by Information LiberationMay 15th 2022, 4:55 am
 
Three students at Kiel Middle School have been placed under investigation for “sexual harassment” for not referring to another student using “they/them” pronouns.
 Konkret: es geht um 13-jährige Schüler, die das »Verbrechen begingen, einen Mitschüler mit einem richtigen, statt dem falschen, aber obrigkeitlich erwünschten Personalpronomen anzureden. Dies unter dem Begriff »sexual harassment« zum Gegenstand einer rechtsförmlichen Aktion zu machen, ist einfach monströs. Noch monströser ist freilich, daß die Eltern der Betroffenen gezwungen sind, diesen Irrwitz mit anwaltlicher Unterstützung zu bekämpfen — mit Schriftsätzen wie dem folgenden:

 
Krank, einfach krank, so ein System! Dagegen ist ja Tucholskys Diktum »Wenn der Deutsche hinfällt, steht er nicht auf, sondern sieht sich um, wer ihm schadenersatzpflichtig ist« noch direkt harmlos! Tja, es ist schon was dran an der Vermutung, daß die Mentalität der Bürokratie und des Rechtswesens in den USA entscheidend auch durch in großer Zahl ausgewanderte Deutsche beeinflußt wurde. Und man kann wohl sagen: nicht zum Besten ....

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Ein unerwarteter, aber wichtiger Termin im nichtsozialistischen Feindesland zwingt mich zu einer kleinen Blogpause.

Genießet die Ruhe. Sie währt nur kurz...

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So sehen Sieger nach dem Endsieg im „Song-Contest“ aus:



Witz am Rande: Wer das kritisiert ist ein Nazi! Wer das gutheißt und verteidigt, versteht sich als Antifaschist. Nur mal so zum Thema Heuchelei.

***

Apropos Heuchelei: Selbst die Grünen und Linksextremen kämpfen aktuell auf breiter Front für die ukrainische nationale Identität und Volkskultur.

Die Begriffe „nationale Identität“ und „Volkskultur“ ergänzt mit „deutsche“ statt „ukrainische“, und schon sähe die Reaktion ganz anders aus.

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McDonalds schließt alle Filialen in Russland. Wie das Heben der Ernährungsgesundheit der Russen jetzt Putin bremsen soll, weiß ich nicht…

***

Dazu: In Deutschland bleiben die Fast-Food-Tempel natürlich geöffnet. Deshalb dürfen wir uns auch weiterhin über solche Augenweiden, oder eher Augenmammutbäume, freuen:

 


Zum Glück habe ich zuhause Breitband-Internet...

Dienstag, 17. Mai 2022

Olson?

von LePenseur
 
 
Hießen die nicht »Olsen«? Ja, richtig: die Olsen-Bande, die immer ganz geniale Pläne hatten, die dann leider, leider im Praxistest etwas daneben gingen ... warum kommt mir jetzt das in den Sinn ...?

Ach ja: Olson heißt der Bursche, naja, Bursche ist vielleicht etwas zu jugendlich konnotiert, aber Ganove will man zu einem 4-Stern-Admiral der US Navy auch nicht sagen, also sagen wir: Olson heißt die Figur, die jetzt aus den Ruinen von Asowstal gekrochen kam.

Was macht eigentlich ein höchstrangiger US-Admiral in Asowstal? Ach so, der war schon aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, wird uns bedeutet, also ein rüstiger Rentner mit Abenteuersinn und Pfadfinderlaune ...

Eigenartig, was es mithin so alles in die Ukraine zieht: betagte Haudegen aus den USA und angeblich grapschende Generäle aus Kanada. »Forscher« aus aller Nato-Herren Länder, die sich ganz offiziell für Tiermedizin brennend interessieren und offenbar als Forschungsgegenstand die Übertragbarkeit von Krankheiten von Menschenviren und -bakterien auf Tiere vertiefen wollen. In der Ukraine, na wo denn sonst!

Wer mehr über diesen Admiral Olson lesen möchte: hier, bitte. Ob die zusätzlichen Informationen hier zutreffen, ist — wenigstens für meinen Teil —  derzeit unklar: jeder Leser möge daher selbst darüber spekulieren ...



Es wird spannend

von LePenseur

 

Last week China and Russia issued an ultimatum to the US military: either destroy the Khazarian mafia or face all-out nuclear/scalar weaponry warfare, multiple sources agree. The US sent a large delegation to Russia in response and an agreement was reached to kill all known members of the KM on sight, Pentagon and MI6 sources say. This has already begun and will accelerate this week, the sources say.
Nun weiß ich natürlich, daß man Benjamin Fulfords Aussagen nicht als in Stein gemeißelt ansehen kann. Er neigt bisweilen zu recht kühnen Schlüssen auf schmaler Faktenbasis. Dennoch: als denkbares Szenario von einer gewissen Plausibilität ist es durchaus interessant zur Kenntnis zu nehmen, um zu erkennen, daß die Vorstellungen, die unsere Systemmedien verbreiten, keineswegs die Wahrschein-lichkeit, ja sogar behauptete Sicherheit besitzen, die sie vorgaukeln. Denn die beziehen ihre scheinbare Plausibilität nur aus den Informationslücken, die sie lassen ...
 
 

US-Söldner, polnische Fotografen und ein Gebet

Gastkommentar
von Nereus
 
 

Abseits des medialen Desasters springen immer wieder kleinere Meldungen ins Auge, die das große Bild formen.

Eine US-Söldnergruppe wurde bei Rubischne (Oblast Lughansk) ausgeschaltet.

Es wurden Informationen über die Liquidierung einer Gruppe ausländischer Söldner während der Operation zur Übernahme der Kontrolle über das Zarya-Werk in der Nähe der Stadt Rubizhne durch russische Truppen und LNR-Einheiten bestätigt, die vor einigen Tagen beendet wurde.

Es handelt sich um sieben liquidierte amerikanische Söldner, die in dem Gebiet operierten und einigen Berichten zufolge eine Provokation mit Chemikalien in der Anlage von Zarya planten.

Die Liquidierung der Amerikaner wurde von Apty Alaudinov, Kommandeur einer Rosgvardiya-Einheit aus der Tschetschenischen Republik, gemeldet. Die amerikanischen Söldner fungierten höchstwahrscheinlich als Ausbilder für die ukrainischen bewaffneten Verbände. Am Ort des Geschehens wurden Leichen mit Dokumenten gefunden.

Vor diesem Hintergrund erklärte der Protegé des Kiewer Regimes in der Region Luhansk, Serhij Gaidai, dass sich die Lage in den Gebieten Lyssytschansk und Sewerodonezk "verkompliziert" habe.
...
Nach Angaben von Haidai befinden sich derzeit weniger als 10 Prozent des Gebiets der Region Luhansk unter der Kontrolle der ukrainischen Truppen.

(Quelle)

Provokation mit Chemikalien? Die Posaunen des IdL (Imperium der Lügen) hatten so etwas schon angekündigt. Warten da vielleicht noch mehr Leute anderswo auf ihren Einsatz?

Der serbische Präsident äußerte sich zu dem Vorfall, bei dem mehrere polnische Staatsbürger festgenommen wurden, die ein Unternehmen der Rüstungsindustrie aus verschiedenen Blickwinkeln fotografierten.

Zuvor war berichtet worden, dass die Polen in der Nähe der Svoboda-Fabrik, die militärische Produkte herstellt, festgenommen worden waren. Dort werden unter anderem Minen und Artilleriegranaten hergestellt.
Die Fabrik befindet sich in der Stadt Cacak, südlich von Belgrad.

Aleksandar Vucic nannte das Auftreten polnischer Bürger in der Nähe der Fabrik "sehr interessant". Ihm zufolge nannten sie sich "Fotografen". Der serbische Präsident bezeichnete es als sehr seltsam, dass die "Fotografen" die Zufahrtsstraßen zur Munitionsfabrik fotografierten.

(Quelle)

Ohne Zweifel – Personen, die fotografieren, dürfen sich Fotografen nennen. In Absurdistan würde es wohl Fotografierende heißen. 

[[freude]]
Interessanter wäre es allerdings herauszufinden in wessen Auftrag diese Touristen unterwegs waren.
 
Die Problematik im Asow-Stahlwerk ist noch immer nicht gelöst, aber ihr Ende ist nah. Die Einge-schlossenen haben sich inzwischen an verschiedene Prominente gewandt, u.a. auch an den Bischof von Rom, das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Auf das Ersuchen der Verzweifelten antwortete der Papst:
Ich werde für sie beten
Bei aller Tragik der Situation, einen gewissen Humor kann man dem Argentinier nicht absprechen ...

Das hiesige Medien-Gesocks – das sich hoffentlich auch wegen permanenten Dauerlügens (Flüchtlingskrise, Corona, Ukraine-Krieg u.v.a.m.) irgendwann strafrechtlich verantworten muß – meldet aktuell zum Stahlwerk:

Die Rettung zumindest der verletzten Verteidiger des Stahlwerks Asowstal in Mariupol scheitert nach Angaben der ukrainischen Regierung am russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Werk steht unter schwerem Beschuss des russischen Militärs - und Kiew wird im eigenen Land von einigen Kritikern vorgeworfen, die Soldaten im Stich gelassen zu haben. Vize-Verteidigungsministerin Anna Malyr betonte, eine militärische Operation zur Befreiung der Eingeschlossenen sei derzeit nicht möglich. Man arbeite an Vorschlägen, um sie freizubekommen – doch "Putin gibt einfach nicht sein Einverständnis dafür."

(Quelle)

Ihr kleinen Presse-Nutten verschweigt dabei, daß der "böse Zar" seit Wochen das Verlassen der Bunker ermöglicht, aber nur unter der Voraussetzung, daß die Waffen niedergelegt werden und man sich kampflos ergibt. Nicht er läßt die Verletzten verrecken, sondern das Verrecken geht auf Kosten derer, die nicht kapitulieren wollen.

 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Am Wochenende wurde in NRW gewählt, und die großen Sieger sind die Grünen. Sie konnten ihre Stimmenanteile verdreifachen. Nein, man sage nicht, das Deutsche Volk habe sich nicht ehrlich verdient, was ihm nun widerfährt.

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Ist es nicht seltsam? Die gleichen Leute, die „Freiheit für die Ukraine!“ schreien, wollten gestern noch ihre eigenen Nachbarn wegsperren.

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Ist es nicht seltsam? Die gleichen Leute, die heute „ohne Sorge“ auf einen möglichen atomaren Flächenbrand mit Millionen Toten schauen, wollten gestern noch ihre Nachbarn zwangsspritzen, weil „jedes Leben zählt“.

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Ist es nicht seltsam? Die gleichen Leute, die heute massenhaft Panzer für den Export bestellt haben, die über fünfhundert Liter Diesel auf hundert Kilometer saufen, wollten uns gestern noch verbieten, einen SUV zu fahren, der zwölf Liter auf hundert Kilometer schluckt.

***

Ist es nicht seltsam? Die gleichen Leute, die heute schreien, man müsse jeden Menschen zur Not unter Zwang und Gewalt mit Gentechnik vollspritzen, wollten uns gestern noch verbieten, Fleisch von Tieren zu kaufen, die mit Futter aus gentechnisch behandelten Pflanzen gefüttert wurden.

***

Ist es nicht seltsam? Die gleichen Leute, die gestern „Schwerter zu Pflugscharen!“ skandierten, lassen heute Pflugscharen zu Schwertern schmieden.



Montag, 16. Mai 2022

Die gestrige Farce von Turin

 
... wird von Peymani in einem Satz auf den Punkt gebracht:
 
 
Künftige Gegner der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft dürfen nur noch ohne Torwart antreten – inklusive Drei-Tore-Vorsprung für die Ukraine
 

Es gibt keine Nazis in der Ukraine!

Gastkommentar
von Deliberator Austriacus
 
 
 Das ist doch nur Propaganda aus Moskau. Wie man hier sieht, beim Abgang der Gewinner des ESC ...


 

Sag zum Abschied leise »Servus« ...

von LePenseur
 
 
Dem Siemens-Konzern, das »Gut Aiderbichl für gescheiterte rote Politiker« (copyright Herbert Kickl), geht möglicherweise bald das Geld aus, das Gnadenbrot an abgehalfterte Politruks der linken Frak-tionen zu spendieren:

Siemens zieht sich ganz aus Russland zurück – Gewinn im zweiten Quartal halbiert sich

Nach rund 170 Jahren stellt der Technologiekonzern die industriellen Geschäfte in Russland ein. Im abgelaufenen Quartal drücken die Sanktionen gegen Russland den Gewinn um 600 Millionen Euro. Der Aktienkurs bricht ein.
... meldet das Handelsblatt. Na, dann ...
 
 

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (88)

 

 
 
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 Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64 - 65 - 66 - 67 - 68 - 69 - 70 - 71 - 72 - 73 - 74 - 75 - 76 - 77 - 78 - 79 - 80 - 81- 82 - 83 - 84 - 85 - 86 - 87              
 
 
 

Those were the days ...

von LePenseur
 
 
Damals machten schöne, junge Frauen gute Figur mit einem schnittigen Sportwagen ...
 
 
... und zeigten verheißungsvoll Freude und Lebenslust ...
 
 
Und heute? Verkrampfte Quotzen wie diese »Dame Kobold« Annalena, oder diese Spiegel, die hinter arrogant-verlogener Selbstdarstellung vergeblich versuchen, ihre ebenso komplette Unfähigkeit wie Empathielosigkeit zu camouflieren, und die von von ebenso verlogenen, letztklassigen Medientussen als das »neue Frauenbild« angepriesen werden. Man kann sie nur in die Tonne treten ...

Die heutigen Jungen tun mir leid. Die müssen sich »schuldig« fühlen, wenn sie Fleisch essen. Und fürs Klima verzichten. Die kennen eigentlich nur mehr zickige Feminazissen und enteierte Sitzpinkler (in allen denkbaren, deshalb aber auch nicht besseren Varianten). Und die »Diversen«, nicht zu vergessen, die sich über »Diskriminierung« beklagen ...

Wir Älteren haben es besser: auch wenn einen der näherrückende Tod nicht freut — die Vorstellung, wie so ein Leben im Tollhaus der political correctness in einigen Jahrzehnten aussehen wird, dämpft das Interesse, es selbst mitzuerleben, enorm. Und man kramt in seiner Plattensammlung und hört sich


... an. Ja, so waren die Tage, damals. Als ein Lachen über einen zweideutigen Witz nicht als »sexuelle Belästigung« vor den Richter (oder zumindest zur fristlosen Entlassung) führte. Als man — wenn man wollte — noch eine Meinung haben durfte, die nicht durch die Systemmedien vorgegeben war. Damals halt ...

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Doskozil, der wegen seiner knurrigen Ausritte gegen die Wiener Parteiarroganz für mich unverständlicherweise von vielen Sowieso-Nie-SPÖ-Wählern als große Hoffnung in dem in den linksäußerst liegenden Träumeland abgedrifteten Rendi-Verein gesehen wird, hat mal wieder klar gemacht, wo Sozialisten ihre Prioritäten sehen: beim Wählerkauf mit Geld, das den Wählern vorher listig abgeknöpft wurde. Und während die Bewohner seiner kleinen verschilften Westuferprovinz darüber nachdenken, wie sie die nächste Strompreiserhöhung stemmen oder die nächste Tankfüllung bezahlen sollen, stellt der kleine Dosko freudestrahlend sein neuestes Konzept zur Glücklichmachung der Burgenlandbewohnenden vor: alle Schulkinder sollen ein Paar Ski und ein Musikinstrument geschenkt bekommen.

Ob bei den Musikinstrumenten von Flügel oder Cello die Rede ist oder eher von selbstgebastelten Panflöten aus Schilfrohr und Weidenruten, sei dahingestellt, aber ganz besonders die Skier irritieren doch sehr. Denn nicht nur, dass auch auf den höchsten Gipfeln der kakanischen Alpen inzwischen natürlicher Schnee nicht einmal mehr homöopathisch vorkommt, kommen im steppennahen Burgenland nicht einmal Gipfel der Alpen vor. Da wäre sogar ein Gummiboot passender, für jene, die zu faul sind, zu Fuß durch den inzwischen zur Pfütze absinkenden Neusiedlersee zu waten.

Aber egal, wir können wieder einmal illustriert sehen, wie Sozen funktionieren: Es interessiert sie einen Kehrricht, was ihre Steuerschafe wirklich benötigen, Hauptsache man kann diese fröhlich ausplündern und dann mit irgendwas beschenken, egal ob sie es brauchen oder nicht. Um es mit Danisch zu fragen: Wer wählt sowas?

***

Apropos Sozen. Das hat nicht mal der winselnde Saarländer in der DDR geschafft, der kam auch immer nur auf 99,8% der Stimmen, und das wahrscheinlich aus reiner Bescheidenheit: Der Karli holte sich beim Parteitag der Viren (jetzt wissen wir endlich, wofür das „V“ bei den Vaupen steht) satte 100% der Stimmen. Selten war ein jeder Einzelne der 524 Delegierten so glücklich darüber, nicht selbst auf dem Schleudersitz zu sitzen, dass er begeistert dem Einzigen im Saal, der es mental nicht erfassen konnte, dass das kein „Vertrauensbeweis“ sondern einfach ein erleichtertes Aufatmen war, seine Stimme schenkte. Wer die Vaupen kennt, der weiß, dass die Demontage des vor Stolz fast platzenden Beißerchens bereits begonnen hat. Früher hatte ich mit den tragischen Gestalten der Schwarzen immer noch so ein kleines bisschen Mitleid, aber seit Kurz hat sich das erledigt, und Nehammer gönne ich das inzwischen von ganzem Herzen. Er hat es sich verdient.

***

Apropos DDR: Warum verschreiben sich die demokratisch gewählten Demokratiefeinde der Parteifeudalhäuser immer wieder den ganz großen Themen? So der Weltgesundheit, dem Weltklima, dem Weltfrieden? Ganz einfach, um jede Kritik im Keime zu ersticken. Das funktionierte schon bei ihren Vorbildern in der DDR so:

Der Sozialismus ist für den Weltfrieden. Wer den Sozialismus kritisiert oder ablehnt will also keinen Weltfrieden sondern den Krieg und Millionen Tote.“

Abgewandelt heute: will Millionen Pandemietote oder will Millionen Klimatote.

Die Demokratie-und Verfassungsfeinde nennen sich selbst Demokraten und die Demokraten, die naturgemäß gegen die Demokratie-und Verfassungsfeinde opponieren, nennen sie Antidemokraten und hetzen ihnen den zum Regierungsschutz deformierten und pervertierten Verfassungsschutz hinterher.

Es ist die totale Begriffsperversion, aber der durchschnittlich rechtschreibreformierte und gendertextverwirrte Dreisilbenallergiker merkt das nicht. „Ich gut – du Nazi“, ist eine gerade noch begreifbare Formel, mit der er glücklich und zufrieden durch die Welt wandelt, und die dafür notwendige mentale Tiefe reicht heute immerhin für einen Job in einer Redaktion oder sonst „irgendwas mit Medien“, ja sogar für die Politik bis hoch in Ministerämter oder Kanzlersessel.

Wenn der Faschismus wiederkommt, so wurde prophezeit, dann würde er sagen, er wäre der Antifaschismus. Deshalb nennen sich die heutigen Antidemokraten und Verfassungsfeinde auch Demokraten und Verfassungstreue. Das haben Kriminelle so an sich. Oder ist schon mal jemandem aufgefallen, dass am Bahnhof jemand auf eine alte Frau zusteuert, ihr sagt: „He Alte, isch bin Dieb und werde disch gleisch voll korrekt abzocken“, oder wird er nicht sagen: „Warten Sie, ich helfe ihnen, weil ich so ein lieber netter Bürger bin“?


Sonntag, 15. Mai 2022

Eine durchaus interessante Fragestellung

von LePenseur
 
 
... findet sich in einem der jüngsten Artikel von Thomas Röper: 
 
Das Bruttoinlandsprodukt gilt (BIP) als Gradmesser für die Wirtschafts-kraft. Aber wenn man sich anschaut, wie das BIP berechnet wird, dann ergeben sich viele Fragen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird auf verschiedene Arten berechnet, dazu kommen wir später. Zunächst müssen wir uns grundsätzlich fragen, was alles in das BIP ein-fließt, um zu verstehen, wie aussagekräftig das BIP eigentlich ist. Wie immer werde ich versuchen, diesen Artikel so zu schreiben, dass auch Laien ihn verstehen können, denn Wirtschaft klingt nach einem komplizierten Thema, aber sie ist keine Zauberei. Und man kann mit Wirtschaftsdaten sehr schön manipulieren. Wie das gemacht wird, will ich hier aufzeigen und das ist vor allem für Laien interessant.
Nun ist LePenseur — Gott sei Dank! — zwar kein Nationalökonom von Beruf, aber von Wirtschaft hat er berufsbedingt doch einige Ahnung — doch eben von der praktischen, nicht einer akademisch-theoretischen Seite, die letztlich auch nur zu oft bloß ideologischen Sinnlos-Schwatz bedeutet. Aber beim Vergleich von Länderdaten »einfach« (was in der Praxis dann leider oft nicht so einfach ist ...) den Finanzsektor aus dem BIP herauszunehmen und nur den Rest zu vergleichen, hat schon oft zu spontan einsichtigen Erkenntnissen bei Diskussionspartnern geführt.

Da lobt LePenseur den Realismus der »Austrians«, die eben nicht glauben, daß die Emission eines Zettels, auf dem als Versprechen »Ich bin ein Auto« steht, der tatsächlichen Existenz eines Autos gleichzusetzen sei. Eine Erkenntnis, die dem schwulen Lord der Nationalökonomie (dessen Weisheit nur dazu gereicht hat festzustellen »In the long run we all a dead«) ebensowenig gedämmert hat wie den »Chicago-Boys« mit ihren — zugegeben: weniger primitiv als keynesianische »Erfolgsmodelle« gestrickten — monetaristischen Luftschlössern ...

Video zum Sonntag

von Fragolin

 

Das Leben, das Universum und der ganze Rest...



Samstag, 14. Mai 2022

Quo vadis, Finlandia ...

von LePenseur
 

Finnischer NATO-Beitritt: Ein schwer verständliches Ansuchen

Finnlands “Führer” haben beschlossen, die seit fast 80 Jahren praktizierte Neutralität aufzugeben und Knall auf Fall der NATO beizutreten. Finnlands Nachbarstaat Russland ist verständlicherweise “not very amused”. Die große Frage ist nun, womit die Aktion Helsinkis gerechtfertigt werden kann. Öffentlich bekannte Fakten können es jedenfalls nicht sein.
 Nun, in gewissem Sinne doch! Wie unser Kollege Sandokan schrieb:
Die finnische Regierungschefin Sanna Marin erinnert an politische Leuchten wie Annalena Baerbock oder Justin Trudeau.

Übrigens ist sie auch noch einer der Young Global Leaders des Jahrgangs 2020 von Klaus Schwab.
https://www.graduateinstitute.ch/communications/news/forum-young-global-leaders-and-overlapping-fields-power 
Wen wundert dieser Schritt der finnischen Satrapen des NWO also noch ...?
 

Österreich muss

von LePenseur
 
 
... laut Verfassung u.a eines: neutral sein (Neutralitätsgesetz 1955). Das muß Österreich. Wenn also DiePresse einen gewissen Herrn Gunter Fehlinger gastkommentierend dahinplaudern läßt:
Österreich muss nun mit Finnland und Schweden der Nato beitreten
 
Österreich ist im Jahr 1995 gemeinsam mit Finnland und Schweden der Europäischen Union beigetreten. 2022 muss der gemeinsame Nato-Beitritt folgen. Verständnis für neutrale Sonderwege in der EU kann es im langen Krieg mit Russland nicht mehr geben. Wir sind entweder in der EU und in der Nato oder eben nicht. Sich auf Inseln wie Zypern, Malta oder Irland auszureden und sich selbst als neutrale Brücke zum Kriegsverbrecher Wladimir Putin zu erklären oder als neutrale Insel in Mitteleuropa, geht als EU-Mitglied im Krieg mit Russland nicht mehr.  
... dann ist das schlichtweg Unsinn. 
 
Beschäftigt sich eigentlich der österreichische Verfassungsschutz (wie immer der jetzt genannt wird, bei der dauernden Umbenennerei irgendwelcher Behörden kommt man ja nicht mehr mit ...) schon mit diesem Herrn? Falls nicht: er wäre ein geradezu idealer Kandidat dafür, an ihm die Behördenaufgabe »Verfassungsschutz« zu praktizieren.

Nein, Herr Fehlinger: Österreich muß gar nichts in diese Richtung! Es ist der EU unter dem Vorbehalt seiner neutralitätsrechtlichen Regelungen beigetreten. Punkt. Steht so im Beitrittsvertrag und ist damit die Geschäftsgrundlage des Deals. Ob es Ihnen, Herr Fehlinger, nun paßt oder nicht.

Was man hingegen zwar nicht unbedingt muß, aber zweckmäßigerweise soll, ist: den Hintergrund dieses Herrn Fehliger einmal ein bisserl zu durchleuchten. DiePresse stellt ihn mit den Worten vor:
Der Autor: Gunther Fehlinger (*1968 in Linz) ist seit 2016 Präsident der NGO „Europeans for Tax Reform“. Er koordiniert das Österreichische Komitee für die Euro-päische Ukraine und die Aktionsgruppe für regionale, wirtschaftliche und europäische Integration des südlichen Balkans. Fehlinger tritt für die Erweiterung der EU und Nato in Mittel- und Osteuropa ein.
Außer, daß man jetzt das sprichwörtliche »In Linz beginnt's« murmeln kann, ist diese Vorstellung eine Augenauswischerei. Daß ein Autor, der den Nato-Beitritt Östereichs, »weil es in der EU ist«,  fordert, für die Erweiterung der EU und Nato ist, darf getrost als Binse bezeichnet werden. Und sonst weiß DiePresse nichts über ihren Gastkommentator zu berichten? Naja, wissen tut sie's vermutlich schon, aber wollen tut sie's nicht ...

Kurz gegoogelt (ca. 30 sec.) — eh voilà:
Gunther Fehlinger, 51 from Linz, Austria, married, 2 children is WU Vienna graduate MA International Trade, is serving as Secretary General of CEE BC, the voice of FDI & SME Business Associations in Central Eastern Europe, #SEE, #EaP & #CA & publishes CEE Newsletter cee-bc.org/en/news-2 Gunther worked as General Secretary of SME UNION, and before for Business Europe, in Brussels for 6 years & since 05 as development & investment consultant in Albania, Montenegro, Kosovo, Northern Macedonia, Moldova and is based in Ukraine since 2016. Gunther serves as President of Europeans for Tax Reform & twitters for ETR @GunterFehlinger
Gunther was a Austrian & European Student leader & EDS Chairman and is 30 years advocate of EU, NATO, Euro, EU Customs Union, CEFTA, RCC enlargement to include free Eastern Europe in #West and focuses now on Ukraine and Balkans Integration and economic reform to complete Europe #EU37 & #NATO42 #Euro34 and #EAP13 Gunther can be reached @www.linkedin.com/in/fehlinger
Secretary General
CEE-BC
Uniting the Business Community of WB6-EaP-CA
Eine Globalisten- und EUrokraten-Figur erster Klasse! Bereits als Studentenfunktionär und seitdem immer von öffentlicher Hand (d.h. durch Steuergelder, direkt oder indirekt) alimentierter Lobbyist für die Globalisten-Agenda. Also ein Bewässerer jener Biotope, die man gemeinhin mit dem Korruptions-Netzwerk, das unsere Politik, Bürokratie und Justiz unterwandert assoziiert. Womit natürlich nicht gesagt ist, daß dieser Herr Fehlinger selbst korrupt ist oder korrumpiert — absit longe! Ja, woher denn, das sind doch alles Idealisten, die da für NATO & EU Klinken putzen und Artikelchen schreiben, da sind wir uns alle doch ganz sicher ...

Es ist zwar bei der Blödheit (und vermutlich: Erpreßbarkeit) der meisten unserer Politdarsteller nicht auszuschließen, daß irgendeiner von denen tatsächlich auf die Idee kommt, das Neutralitätsgesetz zu kübeln. Wenn eine Regierung am laufenden Band verfassungswidrige Gesetze und Verordnungen in die Welt setzt (wie die Geschichte der COVID-Maßnahmenpakete hinlänglich beweist), dann wird auf so eine alte Kamelle wie unser Neutralitätsgesetz auch einfach geschi... pardon: gepfiffen. Mag sein.

Dann hoffe ich aber, daß wenigstens allfällige Bombenabwürfe infolge Kriegsbeteiligung Österreichs gezielt die Brutstätte dieser hirnverbrannten Politik treffen mögen, und nicht die kleinen Bürger, die von der Politik einfach »alternativlos« überfahren werden. Es wäre jammerschade um die historische Bausubstanz des edlen Theopil-Hansen-Baues am Ring, oder des barocken Bundeskanzleramts, durch-aus zugegeben. Aber um die Unzahl an unfähigen Armlöchern, die darin zum Nachteil unseres Landes und Volkes intrigieren, lobbyieren und abkassieren, fiele es schwer »Trauer zu tragen« ...

Wenn all diese Herren NATO-Lobbyisten nach dem alten Bibelspruch »Wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen« ihr gerechtes Ende fänden, fiele einem wohl ein geeigneter Psalmvers ein, beispielsweise: »Sicut deficit fumus, deficiant« ... ... ach, wie passend!

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Den Zero-Covid-Fanatikern und ihren hysterischen Anhängern sei diese Reportage der „Welt“ über China, „den größten Knast der Welt“, ans angstverzweifelte Herz gelegt. Genau so wie in Shanghaisähe es hier auch aus, wenn Leute wie Lauterbach, Söder, Wieler oder Montgomery so richtig die Sau rauslassen könnten, wie sie gerne wollen.

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Unser geliebter Flex-Kanzler, bei dessen Namen ich immer an den legendären „Stoascheißerkoarl“ denken muss, wurde von begeisterten Anhängern gesehen, wie er abends bei einem Wiener MacDonalds im Drive-In anstand (ja, ohne Auto, man kann nicht erwarten dass er das Konzept „Drive-in“ besser versteht als die Konzepte „Demokratie“ oder „Freiheit“) und sich ein „Menü“ orderte. Seine Holde hatte anscheinend keine Zeit zum Kochen vor lauter knackigen Cobra-Beschützern. Und in den normalen Wiener Lokalen kann man sich auch nicht vorstellen, dass der noch gerne gesehen ist.

Bin ich froh, dass ich nicht beim Schachtelwirt arbeite. Ich hätte ihm die Pommes roh aus dem Fenster gereicht und gesagt: „Die Fritteuse läuft mit russischem Gas, das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren!“

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Österreich hebt alle Einreiseregeln auf. Und schon kreischen die Hysteriker los, jetzt kommen wieder die Touristen und überschwemmen uns mit Viren.

Wäre ich Tourist, ich würde woanders hinfahren.


Freitag, 13. Mai 2022

Es war eine ihrer Glanzrollen

von LePenseur
 
 
... die Carmen — und so sei Teresa Berganza damit heute gedacht:
 

 
R.I.P.
 
Teresa Berganza
 
(16.3.1933 – 13.5.2022)
 
 

It's not our fault ... so sorry!

 

Einige Gedanken über Verzeihung und Vergebung

von LePenseur


... finden sich bei »Conservo« in einem Artikel von luisman und sind es wert, genau gelesen und bedacht zu werden ...

Reitschuster hatte vor kurzem einen Artikel, in dem es um die mögliche Vergebung für alle geht, die  Corona-Zwangsmassnahmen auf die Schiene setzten und durchsetzten. Der Autor bei Reitschuster (Dr. Bodo Neumann) verwurschtelt aber einige Begriffe.

Man bittet um Verzeihung, wenn man jemand etwas Abträgliches angetan hat, aber dies völlig unabsichtlich geschah. Es geht meist um Kleinigkeiten, z.B. wenn man jemand unabsichtlich angerempelt hat. Man hat kein Anrecht darauf, dass das Verzeihen gewährt wird, und man muss ggf. Restitution bezahlen (wenn z.B. beim Anrempeln der Kaffee auf die Bluse gegossen wurde). Man sagt nicht: „Ich bitte um Verzeihung, ich habe ihren Sohn ganz unabsichtlich totgefahren.“

Das Verdrängen ist ein innerer psychologischer Prozess, um mit einem Unheil um-gehen zu können, als Täter und als Opfer. Es dient dazu, mit sich selbst weiterleben zu können, nicht von Hass oder Schuld ewig aufgefressen zu werden. Wenig erstaunlich, gelingt das am Besten, wenn man mit anderen ganz offen darüber spricht. Um Ver-zeihung oder Vergebung zu bitten kann dem Täter helfen, sinnvoll weiterleben zu kön-nen. Verzeihung oder Vergebung zu gewähren, kann dem Opfer helfen.

Aber um Vergebung zu bitten hat eine ganz andere Dimension, und im christlichen Europa zusätzlich eine klar religiöse Dimension. Wenn Gott den Reuelosen nicht vergibt, warum sollen wir es dann tun? Und die Sünde, die man auf sich geladen hat, muss schon schwerwiegend sein, wenn man um Vergebung bitten muss, und nicht nur um Ver-zeihung.
Sehr gut formulierte Begriffsabgrenzungen und Beispiele, insbesondere auch über die meist bequemere Form der »Bewältigung«, nämlich die Verdrängung, bringen den Fragestand auf den Punkt — und ganz bsonders der Schlußsatz vor dem PS:
Der Verdränger lebt leichter mit sich selbst, wenn er nichts zu befürchten hat. Seine Opfer tun das nicht. Und so lange die Verdränger in der Mehrheit sind, ist verzeihen und vergeben nicht möglich.
Exakt so ist es!
 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Freitag der Dreizehnte. Feiertag der Schwarzen Katzen.

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Morgen findet in Graz der Österreichische Vollversager-Parteitag (ÖVP) statt. Sogar ein Babyelefant will vorbeikommen und Beißerchen Nehammer eine richtungsweisende Rede aus den zusammengebissenen Zähnen quälen, während zuhause die Cobra mit einem Flascherl Muntermacher auf Frau und Kinder aufpasst. Ich werde mir die Zeit nehmen, am Straßenrand zu stehen und den Dollfuß-Verehrern, Helden der Pandemie, Abschaffern der verstaubten Neutralität und begeisterten Anhängern der Schwab-Sekte meinen Jubel entgegenschallen zu lassen, wenn sie im klimaneutralen und steuergeldfinanziertbetankten Luxuslimousine zur Helmut-List-Halle anrollen.

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Der Blick der neuen Normalität auf das Wochenende:



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Kam der Ukraine-Krieg als europanähere Schlacht des Dritten Weltkrieges wirklich so unerwartet? Ich erinnere an einen Beitrag von vor drei Jahren. Und den Abschied vom Frieden nur wenige Tage später.

Die Frage, ob der Ukraine-Krieg in den Dritten Weltkrieg führt, klingt nicht besonders intelligent, wenn man bedenkt, dass dieser schon seit Jahren tobt. Wir begreifen es aber anscheinend erst, wenn die ersten Raketen bei uns selbst einschlagen. Millionen Tote in den letzten Jahren sind egal, ein „Weltkrieg“ ist es erst, wenn wir selbst betroffen sind.

Und ob es ein neuer, ein Dritter, ist, oder immer noch Nachwehen des bis heute nicht wirklich beendeten Zweiten, der eigentlich auch nur eine Fortführung des Ersten war, was die momentanen Scharmützel vielleicht später zu einem Teil eines mehr als Hundertjährigen Weltkrieges deuten lässt, ist auch noch nicht final geklärt.

Manchmal kommt es mir vor, wir haben niemals wirklich Frieden gehabt sondern nur Phasen des Krieges ohne Bomben. Das weckte Hoffnungen. Sie erwiesen sich als trügerisch.


Donnerstag, 12. Mai 2022

Jetzt war ich ein paar Tage nicht bei Unterberger

von LePenseur
 
 
... und dachte mir heute: »Na, schaun wir mal, was der jetzt aktuell schreibt ...« — und stellte mit großem Erstaunen fest: jetzt kann man die Kommentare auch nur mehr lesen, wenn man Abonnent ist. Bin ich nicht, war ich nie und werde es auch nie werden — also hat das »Tagebuch« damit für mich (fast) jeden Reiz verloren. Denn die Unterberger'schen Artikel waren ja schon seit dem Beginn der Covid-Panik nur mehr schwer auszuhalten, und seit seiner transatlantischen Haßpropaganda gegen Putin überhaupt nicht mehr erträglich. Der einzige Lichtpunkt waren die oft sehr klugen Leser-kommentare, die ich gerne auch als Gastkommentare zitierte.

Nun, damit ist jetzt also auch Schluß. Schade drum! Und ein Lehrbeispiel, wie ideologischer Starrsinn eine an sich gute Sache zerstören kann. Den verbliebenen Kommentatoren bei Unterberger kann man gerne ausrichten: sie dürfen auch bei mir kommentieren. Und hier darf's jeder lesen. Kostenlos — aber nicht umsonst ...

Russische Lektionen

von  Sandokan  
 
 
Der russische Außenminister Sergey Lawrow kürzlich in Richtung Heuchler im Westen:
 
Wenn Sie der Konflikt in der Ukraine um den Schlaf bringt, hier einige Ratschläge um Sie zu beruhigen.
 
Zuallererst – stellen Sie sich vor, das alles passiert in Afrika. Oder stellen Sie sich vor, es würde im Nahen Osten passieren. Stellen Sie sich vor, die Ukraine wäre Palästina.
 
Stellen Sie sich vor, Russland wäre die USA.
 

Das Drama im Stahlwerk Asow nähert sich seinem Ende

Gastkommentar
von Nereus
 

Aus Mariupol wird berichtet, dass mehrere Gruppen von Vertretern ukrainischer bewaffneter Formationen in Funkkontakt mit dem russischen Militär um die Möglichkeit gebeten haben, die Azovstal-Anlage zu verlassen.

Quelle: https://topwar.ru/196148-pojavilis-dannye-o-vyhode-neskolko-grupp-ukrainskih-boevikov-s...

Einigen Berichten zufolge wird die Option einer Kapitulation erörtert.
Es ist bekannt, dass nicht nur Vertreter der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch Asow-Kämpfer (*eine in Russland verbotene extremistische Gruppe) unter denjenigen sind, die Kontakt aufgenommen haben.

Das russische Militär teilte den kontaktierten Personen erneut mit, dass sie das Gebiet des Kombinats nur verlassen können, wenn Vertreter der ukrainischen bewaffneten Formationen ihre Waffen niederlegen. Er fügte hinzu, dass das Verfahren per Definition keine "Ausreise in Drittländer" vorsieht.

Unterdessen war die russische Bomberluftwaffe heute auf dem Gebiet von Asowstal aktiv. Russische Piloten warfen Dutzende von Luftbomben auf die Dächer des zentralen Werkstattkomplexes, in dem sich die Kämpfer verschanzt hatten. Luftangriffe brachten ganze Abschnitte mit Betondecken zum Einsturz, die mehrere Dutzend Meter lang waren. Diese Konstruktionen stürzten aus einer Höhe von 15 bis 20 Metern herab und versperrten nicht nur den Raum der Werkstätten als solchen, sondern oft auch die Ausgänge der unterirdischen Räumlichkeiten, in denen sich Hunderte von Kämpfern aufhalten.

Was hat man nun erreicht?
Hätte man sich vor 4 Wochen ergeben, wären die juristischen Konsequenzen dieselben gewesen, aber die psychischen und körperlichen Belastungen vermutlich erträglicher.

Selbst die Tagesschau kommt nicht umhin, das Drama auch einmal aus anderer Perspektive zu beleuchten.

.. Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch wird bei seiner allabendlichen Diskussion mit dem russischen Anwalt Mark Feygin ausfällig: "Diese ganzen scheiß, ehrenlosen Wichser, die über das Thema spekulieren. Die meinen, es gäbe eine militärische Lösung, aber die Regierung wolle nicht!", flucht er.

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-mariupol-141.html

Doch das sind nur kleine versteckte Sätze – die Dramaturgie des großen Bildes muß erhalten bleiben.

Der Saker warnt übrigens vor einem Butscha 2, welches offenbar gerade vorbereitet wird.

Nach zuverlässigen Informationen hat das Kiewer Regime in der Region Charkow eine weitere blutige Aktion nach dem Bucha-Szenario durchgeführt.
6 zivile Fahrzeuge mit weißen Fahnen wurden von AFU-Soldaten auf einem Straßenabschnitt zwischen Staryi und Novyi Saltov beschossen.
Die Foto- und Videoaufnahmen dieses abscheulichen Verbrechens wurden von Spezialisten des AFU-Zentrums für Information und psychologische Operationen angefertigt.

Quelle: http://thesaker.is/sitrep-operation-z-where-are-we/

 
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P.S.:Das ukrainische Regime lehnt sich inzwischen sehr weit aus dem Fenster. [[sauer]]

Kiew beruft sich auf "höhere Gewalt", um ein Drittel des russischen Transitgases nach Europa zu stoppen, während Gazprom sagt, es habe keine Probleme gegeben, die diesen Schritt rechtfertigen würden.

Ich frage mich, woher diese Leute die Sicherheit nehmen, daß sie mit ihren dreisten Aktionen ihre Gönner so unverschämt ankläffen können.

Der geifernde Melnik ist schon verbal eine Zumutung, aber wenn die Verwalter des östlichen Shit-Holes – damit ist nicht die ukrainische Bevölkerung gemeint, sondern das hoch korrupte und mafiöse Regierungssystem – die Chuzpe besitzt ggf. europäische Industrien zwangsabzuschalten zu lassen, dann sollte in den hiesigen Vorstands-Etagen endlich mal der Sack platzen und die Konzernchefs im Kanzleramt oder besser in Brüssel aufschlagen, um dort ordentlich Ballett zu machen.

Wo leben wir denn eigentlich? [[motz]]
 

Das Regime hatte alle Vereinbarungen über sieben Jahre lang hintertrieben, den aktuellen Krieg, geradezu provoziert und anstatt jetzt in Sack und Asche zu gehen, führt man sich wie Rumpelstilzchen auf.

Was haben die Widerlinge gegen das westliche Marionetten-Theater in der Hand, das offiziell von einem senilen Zirkusdirektor gesteuert wird? 

[[hae]]