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Montag, 5. Februar 2018

Gauckel-Haltung

von Fragolin

Er erklärte die deutsche Bevölkerung zum „Problem“, wehrte sich gegen ein „Dunkeldeutschland“, in dem Massenmigration abgelehnt wird, lehnte Volksabstimmungen vehement ab, da das deutsche Volk nicht in der Lage sei, so weise Entscheidungen zu treffen wie die unproblematische „Elite“. Er verkörperte den abgehobenen, in selbstbeweihräuchernder Präpotenz durch die elitären Kreise der politischen Oberschicht schwebenden Gottpräsidenten, evangelikal durchleuchtet und von wahrem Humanismus getrieben – und wer genau hinsah, sah doch immer nur das Schoßhündchen von Merkels Gnaden, das aufpassen musste, was es kläfft, um nicht wie einer seiner Vorgänger bei Ihrer Alternativlosigkeit in Ungnade zu fallen und sofort geschasst zu werden.

Und so sorgte er dafür, die Politik der Elite mit schwülwarmen Plattitüden zu unterfüttern, das Merkeltum zu stützen und jeden Gegner des Merkelismus zu verdammen. Noch ein paar Beispiele gefällig, was vom Bundesgauckler in seiner Amtszeit geduldet wurde? So ein paar Bezeichnungen, die deutsche Politiker für Wähler fanden und finden, die es wagen, alternative Gedanken zu denken?
Sigmar Gabriel: „Pack“
Markus Ulbig: „Ratten“
Stanislaw Tillig: „Verbrecher, keine Menschen“ (gemeint waren friedliche Demonstranten)
Cem Özdemir: „Mischpoke“ (so wie schon Göbbels die Juden bezeichnete)
Heiko Maas. „eine Schande für Deutschland“
Walter Lübcke: „Wenn Deutschen die Asylpolitik nicht gefällt, können sie gerne das Land verlassen“

So sahen die vom Herrn Gauck schweigend geduldeten und mit eigenen Aussagen sogar unterstützten Ausfälle von Politikern in Merkeldeuschland aus.
Und jetzt kommt es: der Herr Gauck hat eine Rede gehalten. Na gut, was sonst, was anderes kann der nicht. Ist eben Pfaffe, egal welchem Gott er gerade dient.

„Zunächst: Heine! Er hat mich begleitet, seit ich in literarischen Texten Inspiration und Orientierung suchte. Getröstet hat er mich nur selten. Aber eine eigene Haltung zu finden, dabei hat er mich bestärkt.“

Ob Heine diese offensichtliche Beleidigung verdient hat, sei mal dahingestellt und wird von mir nicht weiter kommentiert. Aber was dieser Mann unter „Haltung“ versteht, sieht man dann an seiner weiteren Rede.
Also nicht, dass daran was falsch wäre. Ganz im Gegenteil, er hat da viele gute Worte gefunden. Okay, es hätten weniger und bessere sein können, aber es ist ein Anfang und es zeigt, dass der Mann durchaus in der Lage ist, Situationen realistisch einzuschätzen und Vernunft walten zu lassen.
Umso mehr wirft das aber ein Licht auf seine „Haltung“, denn dazu gibt es nur zwei Möglichkeiten:

Erste Möglichkeit:
Er denkt schon immer so, wie er in dieser Rede dargestellt hat, hat aber aus Dankbarkeit für das Amt und die fette Kohle, die da dran hängt, den Leuten die Taschen vollgelogen und Menschen unterstützt, die ihr Volk hassen, und jene verraten, die ihn bezahlen mussten und müssen. Er hat sich unter die Merkel-Doktrin gebogen, ist vor ihr gekrochen und war nichts als ein Pinscher, dessen einziger Zweck das gelegentliche Kläffen mieser Propaganda war. Jetzt, in der Pension, kann ihm keiner mehr an Amt und Würde gehen und er kann endlich sagen, was er wirklich denkt. Kennt man bei Politikern, kommt gerade bei Linken sehr häufig vor, aber auch bei anderen Parteisoldaten oder -söldnern. Halte ich deshalb für die wahrscheinlichere Möglichkeit.

Zweite Möglichkeit:
Er ist wirklich so ein Arsch, wie er sich zu Präsidentenzeiten gegeben und gegen das eigene Volk polemisiert hat und riecht nun das Ende der Merkel-Ära und will sich auch andere Meinungstüren offenhalten. Merkelkritik wird langsam salonfähig in den Korridoren der Macht, da weiß der in der DDR sozialisierte Kirchenfunktionär wann es Zeit wird, den Hals mal wieder rechtzeitig zu wenden.

Doch kommen wir vom Ekel Menschen Gauck zu seiner Rede, die ihn in den Augen aller Deutschen sicher rehabilitiert hätte, wenn er sie zu Amtszeiten gehalten und konsequenterweise danach den Hut genommen hätte. Die Gelegenheit hat er verpasst.
Aber ich stelle mir gerne vor, welche Reaktion diese Passagen hervorgerufen hätten, wären sie von einem AfD-Funktionär gekommen oder aus dem Megafon eines Pegida-Redners getönt:

„Ein Nationalstaat darf sich nicht überfordern.“

Er hat Jehova Nationalstaat gesagt! Es beginnt mit dumpfem, dunkeldeutschen Nationalismus! Denn die Existenz einer Deutschen Nation auch nur anzudenken zählt heute in Deutschland bereits zu nazihafter Ketzerei gegen das multikultibunte Merkeldeuschland, in dem Deutschsein sich nur noch über den Aufenthalt auf deutschem Boden zu definieren hat.

„Wer sich vorstellt, quasi als imaginierter Vertreter eines Weltbürgertums alle Grenzen des Nationalstaates hinwegzunehmen, überfordert nicht nur die materiellen, territorialen und sozialen Möglichkeiten eines jeden Staates, sondern auch die psychischen Möglichkeiten seiner Bürger.“

Ach. Wirklich? Laut Merkel-Doktrin haben Grenzen nicht zu existieren, da man sie sowieso nicht schützen kann, muss alles geschafft werden, vorzugsweise von Anderen, koste es diese Anderen was immer es Merkel wolle. Wer eine Überforderung aufzeigt, die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Massenmigration, die Folgen des Zerschlagens gewachsener Strukturen, wird bisher von Merkels Pitbull Maas mit eigens dafür gezimmerten Maulkorbgesetzen gejagt, von Merkels Dogge DeMaiziere mit Hausbesuchen beamteter Einschüchterer bedacht und von der ach so unproblematischen Elite als Pack, Dreck, Mischpoke und rassistischer Nazi verhetzt.

„Sogar der weltoffene Mensch gerät an seine Grenzen, wenn sich Entwicklungen vor allem kultureller Art zu schnell und zu umfassend vollziehen.“

Oh.
Erstens: Und wenn dieser weltoffene Mensch dagegen die Stimme erhebt, wurde und wird er von dir und deinesgleichen aber wieder als xenophober und rassistischer Nazi verhetzt und vom Staat verfolgt, der auch gerne mal, um sich die Finger nicht dreckig zu machen, seine gewaltbereiten und aggressiven Kampftruppen aka Antifa vorbeischickt. Das was du da absonderst ist schon fast eine Kopie des AfD-Parteiprogramms. Na upps!

Zweitens: Wenn schon weltoffene schon länger hier lebende Menschen es nicht schaffen, zu schnelle und meistens auch gar nicht gewollte Veränderungen über sich ergehen zu lassen, wie wollen wir dann die Integration von weniger weltoffenen, eher archaischen tribalistischen Menschengruppen schaffen? Die ihre Identität als einzigen Anker in einer Fremde haben, die sie sich anders vorgestellt haben? Die eben auch vor ihrer Ankunft in Deutschland vom Paradies geträumt haben und dann nur NRW bekommen haben? Wie wollen wir die jemals, in Generationen, zu „Deutschen“ machen, die sie gar nicht sein wollen, und das auch noch in einer Gesellschaft, die das „Deutschsein“ als Solches zur Schande erklärt hat und jeden, der darauf bestehen will dass es sowas überhaupt gibt, pauschal zum Verbrecher stempelt.

„Einen großen Einfluss in der Integrationspolitik hat lange Zeit die Konzeption des Multikulturalismus gehabt: Was sich auch immer hinter den einzelnen Kulturen verborgen hat - Vielfalt galt als Wert an sich. Die Kulturen der Verschiedenen sollten gleichberechtigt nebeneinander existieren, für alle verbindliche westlich-liberale Wertvorstellungen wurden abgelehnt. Ich verstehe, dass es auf den ersten Blick tolerant und weltoffen anmuten mag, wenn Vielfalt derart akzeptiert und honoriert wird. Wohin ein solcher Multikulturalismus aber tatsächlich geführt hat, das hat mich doch erschreckt.“

Punkt eins: Vergiss das Präteritum. Es ist bis heute, bei Linken, bei Grünen, in weiten Teilen der SPD und im gesamten CDU-Hofstaat Merkels das Konzept der Wahl. Als Merkel, die dafür bekannt ist, immer exakt das Gegenteil des zuerst Gesagten zu tun, Multikulti für gescheitert erklärte, war klar, dass es zum Konzept der Zukunft würde. Die Grünen und ihre Bobos, für die Multikulti der leckere Oberklasse-Jordanier um die Ecke ist und das afrikanische Straßenfest, wo breit grinsende Trommler Musik machen und bambusberockte Ebenholzschönheiten hüftschwingend abtanzen, kleben sowieso realitätsverweigernd immer an diesem Bild. Und Linken gefällt es, weil sie einfach alles Deutsche hassen wie die Pest und zu dessen Vernichtung sogar einen Bomber Harris beklatschen würden, wenn der „diesmal richtig“ deutsche Großstädte in Schutt und Asche legen würde. Ein Land, in dem Menschen, die Massenmord und Genozid am eigenen Volk beklatschen, als Politiker offen auftreten dürfen, aber Patrioten, die gegen Zerstörung der eigenen Kultur auf die Straße gehen, zu Schwerverbrechern erklärt werden, erklärt sich selbst. Gauck war Präsident genau diesen Landes. Ist erst ein paar Monate her.

Punkt zwei: Es hat dich also erschreckt, wohin Multikulti geführt hat? Abgesehen davon, dass das, was du jetzt siehst, erst der schwache Schatten des anfliegenden Unheils ist, das dieser Idiotie entspringt, hättest du nur auf die warnenden Stimmen hören müssen, die bereits vor Jahrzehnten vor Multikulti warnten, weil es nicht funktionieren kann. Es hat noch nie funktioniert und wird niemals funktionieren. Alle Versuche endeten in Ghettos, Reservaten oder Genoziden. Ausnahmslos. Also bejammere nichts, denn es wurde genau das geliefert, was du und deinesgleichen bestellt haben, nur dass es andere auslöffeln müssen. Deshalb sind die Eliten das Problem und nicht das Volk, weil das Volk nur derjenige ist, der die Kröte jedesmal fressen muss, die ihm die Eliten vorsetzen.

„So finde ich es beschämend, wenn einige die Augen verschließen vor der Unterdrückung von Frauen bei uns und in vielen islamischen Ländern, vor Zwangsheiraten, Frühheiraten, vor Schwimmverboten für Mädchen in den Schulen. Wenn Antisemitismus unter Menschen aus arabischen Staaten ignoriert oder mit Verweis auf israelische Politik für verständlich erklärt wird. Oder wenn Kritik am Islam sofort unter den Verdacht gerät, aus Rassismus und einem Hass auf Muslime zu erwachsen.“

Ich finde es noch viel beschämender, dass du selbst nicht nur die Augen verschlossen sondern ideologisch auch jene unterstützt hast, die das Verschließen der Augen als Dogma predigen. Alles das, was du hier angeblich kritisierst, ist die gelebte Politik in Merkeldeutschland, das Dogma seiner Regierung und abweichende Meinungen werden verfolgt. Würdest du Hansi Müller heißen und diese Sätze auf Facebook posten, wäre dein Konto gesperrt und dein Name auf einer Liste der Nazis bei der Kahane-Stasi vermerkt. Und morgen, mit ein bisschen Pech, nach einer Mail eines aufrechten Antifaschisten an deine Firma dein Job weg und die Nachbarschaft per Flugblatt darüber unterrichtet, dass da ein Nazi wohnt, während in der Schule deine Kinder damit leben dürfen, dass im Politikunterricht der Text ihres Vaters als Beispiel nationalistisch-fremdenfeindlicher Hetze behandelt wird. Und am Sonntag brennt dann dein Auto aus und deine Hauswand ist mit Bitumen beschmiert. Heute gängige Praxis in Merkeldeutschland.

„Sehe ich es richtig, dass in diesen und anderen Fällen die Rücksichtnahme auf die andere Kultur als wichtiger erachtet wird als die Wahrung von Grund- und Menschenrechten?“

Ja, das siehst du richtig. Warum hast du es dann jahrelang unterstützt und befeuert? Wer heute darauf hinweist, dass auch Deutsche Menschenrechte haben, ist bereits ein Rechtsextremer. Wer den Wortlaut der Menschenrechtscharta zitiert oder das Grundgesetz, wird bereits niedergeschrien. Wer die Einhaltung geltenden Rechts fordert ist ein Ultrarechter. Jeder Kritik wird Hass und Wut unterstellt. Jede leise Stimme der Opposition im Keim erstickt wie in der DDR, weil jeder, der nicht dem Merkel-Dogma folgt ein Nazi ist. Dazwischen gibt es nichts. Es gibt den Einheitsparteienblock und die Nazis. DDR 2.0. Solltest du kennen, Gauckler, du hast es selbst erlebt.

„Ja, es gibt Hass und Diskriminierung von Muslimen in unserem Land. Und sich diesem Ressentiment und dieser Generalisierung entgegenzustellen, sind nicht nur Schulen und Politik gefordert, sondern jeder Einzelne.“

Nein, gibt es nicht. Staatliche Diskriminierung gibt es nirgends, ganz im Gegenteil, hast du ja selbst eben erst erwähnt, dass die Rücksichtnahme auf das Fremde größer ist als die auf das Eigene. Es werden eher Deutsche diskriminiert als Fremde, ganz im Gegenteil, es werden Fremde eher bevorzugt. Aus reiner Rücksichtnahme, um nicht als Rassist dazustehen. Denn die wirklichen Rassisten, die Hardcore-Rassisten, machen alles an Herkunft und Hautfarbe fest, aber absolut alles. Da wird ein Nigerianer festgenommen, weil er ein Schwarzer ist, auch wenn es in Wirklichkeit ein mordender Drogendealer ist. Alles wird ausgeblendet und der Mensch auf Herkunft, Hautfarbe, Religion reduziert. Das ist Rassismus. Und er kommt von denen, die sich Antirassisten nennen, so wie der Faschismus von denen kommt, die sich Antifaschisten nennen.

„Beschwichtiger aber, die kritikwürdige Verhaltensweisen von einzelnen Migranten unter den Teppich kehren, um Rassismus keinen Vorschub zu leisten, bestätigen Rassisten nur in ihrem Verdacht, die Meinungsfreiheit in unserem Land sei eingeschränkt.“

Da stolpert er wieder über die Amtshörigkeit und Ideologie, die doch recht tief in ihm sitzt. Denn es bestätigt alle Menschen, die offenen Auges durch die Welt gehen, dass die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist. Im gleichen Satz jene, die den Verdacht hegen, die Meinungsfreiheit sei eingeschränkt (in einem Land, in dem die Meinungsfreiheit eingeschränkt ist, wohlgemerkt), wären Rassisten, ist Rabulistik übelster Sorte. Man verbindet den Sinn so, dass am Ende doch wieder Kritiker verhetzt werden. Naja, er kann es noch. Nur eines kann er nicht: so ganz aus seiner Haut.

„Und sie machen sich zum Verbündeten von Islamisten, die jegliche, auch berechtigte Kritik an Muslimen abblocken, indem sie sie als rassistisch verunglimpfen.“

Was du eben, nur einen Satz vorher, selbst getan hast. Schau dich in den Spiegel.
Und beachte deine Haltung.

Freitag, 23. Dezember 2016

Chapeau! "Vielfach ist derzeit in Politik und Medien ...

... die Rede davon, dass wir uns jetzt nicht spalten lassen dürfen. Wir sollen zusammenstehen, niemanden ausschliessen (am besten noch Kumbaya singen) weil ansonsten "die Terroristen ihr Ziel erreicht haben". Den vordersten aller Vereiniger macht unser Bundespräsident und führte aus: "Unser Deutschland bleibt ein Land der Freiheit, des Zusammenhalts und des inneren Friedens"­. Deshalb habe ich ein paar Zeilen an ihn.

Lieber Herr Gauck, auch wenn das für Sie jetzt ganz bitter sein mag: Wie sind keine geschlossene Gesellschaft die zusammensteht. Wir sind auch kein Land der Freiheit. Und mit dem inneren Frieden ist es so weit bald auch nicht mehr her. Das alles sind wir schon lange nicht mehr. Und dafür sind, bei aller Rücksichtnahme auf ihre Weltsicht, nicht die Terroristen verantwortlich sondern eher eine Gruppe verantwortungsloser Politiker und Journalisten. Und Sie höchstpersönlich, lieber Herr Gauck, haben zumindest bei ersterem und letzterem einen ganz ordentlichen Anteil daran."


Herr Kollege Llarian von "Zettels Raum": bitte vor den Vorhang! 




Montag, 19. Dezember 2016

Kling, Glöckchen, klingelingeling ...

Nun, wir wissen nicht, ob der Attentäter in Ankara mit einer Glock-Pistole unterwegs war. Warum ein Polizist einer türkischen Polizei-Spezialeinheit eigentlich einen russischen Botschafter erschießt, der gerade eine Ausstellung eröffnen will, werden wir auch nicht leicht klären können, denn der Attentäter wurde leider, leider selbst erschossen. Tja, das senkt die Aufklärungsrate, und wir können daher davon ausgehen, daß der pöhse Gülen dahintersteckt. Oder die pöhse PKK. Oder alle beide. Wie uns der Erdowahnsinnige morgen sicher als gesichteres Ermittlungsergebnis verkaufen wird ...

DiePresse-Leser sind jedenfalls etwas skeptisch:
Tobacco Island
19.12.2016 21:11
Bezeichnend ist, 
dass der Mann erschossen wurde. Nötig wäre das nämlich sicher nicht gewesen. Nach den Fernsehbildern ist der Mann auf der Galerie wie ein Weihnachtsmann herumspaziert. Mit einem Präzisionsgewehr (ein solches wird ein "Einsatzkommando" der Polizei wohl mit haben) hätte man ihm, gefahrlos aus der Deckung, locker die rechte Schulter zerschießen und ihn festnehmen können. Zeit wäre offenbar genug vorhanden gewesen. Aber vielleicht wollte man ja auch nicht, dass mit dem Mann noch irgendwer spricht...
Ein anderer Kommentarposter meint gar sarkastisch:
Zusammen Fassung
19.12.2016 20:48
Es gilt die Unschuldsvermutung 
Nix hat mit nix zu tun.
Bloß weil er "Gott ist groß" geschrien hat, heißt das ja nicht, dass er nicht eventuell unter paranoider Schizophrenie gelitten hat.
Vielleicht hatte er eine schlechte Kindheit. Zu wenig Liebe, zu viel Strafe. Nicht genug Obst und Gemüse. Teddy-Bär vorzeitig verstorben. Auch ein Posttraumatisches Belastungssyndrom kann niemals ganz ausgeschlossen werden.
Ganz bestimmt hat er auch den Koran falsch verstanden.
Es gibt 100 gute Gründe, warum nix mit nix zu tun hat und der Täter das eigentliche Opfer ist.
Interessant eine Beobachtung eines Kommentarposters zum gezeigten Video:
Nudelaugbaendiger
19.12.2016 20:15

Der Polizist
hebt auf dem Video seine Linke Hand :D tja wen es wirklich ein Muslim wäre der für Aleppo Rache nähmen wollte hätte er niemals die Linke Hand sondern die Rechte Hand gehoben und geschworen,nicht einmal das können diese Fettö Kleinhirne anständig spielen, tja Gewohnheiten die Linke zu heben verursachen Regiefehler 
Und in der Tat: in seinen Orientaufenthalten hat LePenseur sehr unmittelbar erlebt, wie pikiert Menschen dort reagieren, die man bloß mit einer Geste der linken Hand grüßen möchte ...

In Berlin ist die Situation nach dem in einen Weihnachtsmarkt gerasten LKW ähnlich unübersichtlich. Die Polizei gab Anweisung, "keine Gerüchte" zu verbreiten, also tut LePenseur solches auch nicht. Wir wissen, daß nix mit nix zu tun hat, und das muß reichen. Ach ja: des Bundesgaucklers Wortspende ("Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land") paßt auch eher zu einem verlorenen Europa-Cup-Finale als zu den aktuellen Geschehnissen ...

Aber vielleicht klingelt bei manchen Politruks in Berlin ein Glöckchen, daß Muttis "alternativlose" Zulassung einer Musel-Invasion nicht ganz das Gelbe vom Ei war. Und vielleicht merkt sogar die lame duck im Weißen Haus, daß der Versuch eines geopolitisch so profitablen Umsturzes in Syrien inzwischen Folgen zeitigt, an die von den Neocon-Pfeifen und One-World-Ordnern keiner gedacht hatte ...





Montag, 21. November 2016

Gastkommentar: Der beste Freund der Globaliserung ist die Krise.

 von Herzberg

In grauer Vorzeit war die herrschende Klasse konservativ, das sich nach Veränderung sehnende Volk statt dessen war progressiv eingestellt. Kritik erfolgte in der Regel von unten nach oben, mit gelegentlich gewaltsamen Entladungen, aus der mal die eine, mal wieder die andere Seite siegreich hervorging, aufdaß repressive und liberale Epochen sich abwechselten und ein grober Trend nur auf einer sehr großen historischen Skala erkennbar war.

Heute erleben wir das exakte Gegenteil, bei dem auf Veränderungen drängende Machthaber sich in nie dagewesener Form kritisch an einem konservativen und friedfertigen Volk abarbeiten, ein Umstand, der durch Gauks bekanntes Statement, nicht die Eliten seien das Problem, sondern die Bevölkerungen, explizit auf den Punk gebracht wurde. Wie konnte es dazu kommen?

Seit es Demokratie gibt, existieren kluge Leute, die Machthaber instruieren, wie sie diese Herrschafts- form für ihre Vorteile nutzen können, dessen Essenz im Vortäuschen besteht, die Basis hätte das Sagen und bestimme ihr eigenes Schicksal. Während in Diktaturen die Frontlinie klar erkennbar ist, findet sie sich in Demokratien tausendfach fragmentiert in Gesetzen, Verordnungen und neugeschaffenen, bürgerfernen Institutionen, die über Jahrzehnte hinweg schleichend, aber konsequent, eine Freiheit nach der anderen kassierten. Geschäftsschädigende Unruhen bleiben aus, während der Souverän immer mehr zum mittellosen Passagier im eigenen Boot verkommt.

Fragt man den naiven Untertanen, wie es dazu kommen konnte, antwortet er vorhersagbar, die Mehrheit hätte es eben so gewollt und Repäsentanten hätten den kollektiven Volkswillen bloß umgesetzt. Das mit der Bewältigung seines eigenen Alltags ausgelastete Individuum weiß nichts von Sozialforschung, von der Psychologie der Massen, Mitteln der Propaganda und der Tatsache, wonach exakt dies jenes Herrschaftswissen darstellt, welches es zur erfolgreichen Manipulation der Untertanen bedarf.

Sozialismus und Kollektivismus standen niemals im Ziel, dem Individuum eine bessere Zukunft zu ermöglichen, sie dienen einzig der Bildung einer pulverisierten und zur Selbstorganisation unfähigen Masse, gelenkt von einer kleinen Oberschicht. Progressivität steht hierbei für den das Endziel herstellenden Prozess.

Der semantische Bruder der Progressivität ist die vielzitierte Globalisierung, die nicht grundlos von identen Kreisen permanent in die debattorische Waagschale geworfen wird. Dem Narrativ nach ist die Veränderung unaufhaltsam, jeder Widerstand sei zwecklos und führte bei Erfolg alternativlos zu ökonomischen und gesellschaftlichen Rückschritten inform von Verarmung und Krieg. 

Wäre Globalisierung bloß der Effekt von technologiebedingt verkürzten Handels- und Kommuni-kationsrouten und somit Synonym für die Folgen eines intensivierten Austauschs von Gütern und Information, wäre sie organisch und ein evolutionär aus sich selbst heraus, aus der Natur des Menschen bedingt ablaufender Prozess, dann sähen sich Bürger tatsächlich „nur“ mit den Konsequenzen von Fortschritt konfrontiert — mit all den hierfür nötigen Anpassungen. Bestimmten sie von der Basis weg das Tempo und gäbe es lokale Möglichkeiten zum Trial and Error, bestünde nur geringer Anlaß zur Sorge.

Was wir jedoch in Wahrheit erleben, ist eine gezielt von oben betriebene Gleichschaltung, eine McDonaldisierung in allen Belangen, ein forciertes Überstülpen von ganz bestimmten Lösungen auf Fragen, zu denen die Völker niemals gehört wurden. Weil der Legende nach alles mit allem verbunden sei (The Interconnected World), ergäbe sich eine dem Individuum undurchdringbare Komplexität, die allein von Machthabern auf möglichst internationaler Ebene zu adressieren sei.

Der beste Freund der Globaliserung ist die Krise. Dann und nur dann, wenn es an allen Ecken brennt, begehrt der Untertan nach dem weisen Gremium, das heldenhaft in Hinterzimmern den morgigen Weltuntergang gerade noch abwendet und große legistische Würfe tätigt, die das Unheil ein für alle mal abwenden. Dann kommt die nächste Krise, mit sinngemäß identer Antwort, bloß eine Nummer größer.

The same procedure as every year. Für globale Eliten sind wahrhaftig die Bevölkerungen das Problem, speziell jene, denen langsam der Konnex zwischen Psychologie, sorgsam herbeigeführten Krisen und daraufhin handstreichartig installierter Globaliserung dämmert.

Dienstag, 12. April 2016

Auf der braunen Schleimspur zum GröTAZ nach Ankara rutschend ...


— Ein Sonett — 


Der Hosenanzug macht sich schon in diesen, 
(Jetzt fehlt nur noch des Gaucklers ernste Mahnung …)
Beschleicht die Deutschen Micheln dumpf die Ahnung: 
Es kuschen Zwerge vor den Türken-Riesen. 

Ach! Wollen sie (in vollem Ernste!) diesen — 
Von Größenwahn verblendet — eitlen Pimpfen 
Erlauben, selbst nach Lust und Laun’ zu schimpfen, 
Dafür jedoch Satire uns vermiesen? 

Vor Racheblitzen des Islam-Faschisten, 
Die den Türkei/EU-Beschiß enttarnen, 
Erbeben unsre feigen Volksverräter: 

Hofieren lieber kriminelle Täter 
Von Kurdenmord & Co., statt zu verwarnen … 
Elende Schleimer, ihr! Anal-Touristen! 


Freitag, 4. März 2016

»An jedem anderen Ort würde man das als Mafia bezeichnen«

Wie so oft aus Hadmut Danischs Mund: JEDES WORT STIMMT!

Dekadenter Misthaufen Bundestag


Hadmut
3.3.2016 23:28
Habt Ihr Euch mal klargemacht, von welcher Qualität unser Bundestag ist?
(Hier weiterlesen)



Samstag, 29. August 2015

Eine interessante Liste

... findet sich (mit Links zu den einzelnen Fällen) über die Ursache von Bränden in »Asyl«heimen und dergleichen. Und — Überraschung! — die meisten dieser Brände wurden von Bewohnern gelegt. Man sollte dem Bundesgauckler ein Exemplar davon zukommen lassen — vielleicht stopft ihm das den Mund, der so eilfertig und rufmordend die Bevölkerung für diese Brandstiftungen verantwortlich macht.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Gauckeleien


Deutscher Präsident prangert Fremdenfeindlichkeit an


Joachim Gauck / Bild: APA/EPA/WOLFGANG KUMM 
"Manche Menschen schrecken vor Übergriffen nicht mehr zurück"; sagt Joachim Gauck. Fremdenfeindliche Haltungen würden sich festsetzen.
(Hier weiterlesen)

Was raucht der? Oder sind es seine Medikamente, die für die immer häufigeren Verwirrungszustände verantwortlich sind? Gibt es denn gar keine verantwortlichen Mediziner auf Schloß Bellevue?

Köhler wollte aus irgendwelchen Gründen (die keiner so wirklich kennt) zurücktreten, Merkels Pudel mußte (aus Gründen, die jeder kannte, oder doch zu kennen glaubte) zurücktreten — kurze Frage: kann man den jetzigen Bellevue-Einlieger nicht irgendwie aus medizinischen Gründen loswerden? Langsam untergräbt der doch mit seinen wirren Reden das (ohnehin schon begrenzte) Vertrauen der Bevölkerung in die höchsten Institutionen der Republik Schland noch zur Gänze!