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Montag, 5. Januar 2026

... and now to remove the fentanyl threat from Greenland!

von kennerderlage
 
 
So einer der Kommentare unter dem nachstehend verlinkten Video. Manchmal kann man nur sarkastisch kommentieren, was geopolitisch so gespielt wird. Hier nun eine Diskussion zwischen Prof. Glenn Diesen und Prof. Jeffrey Sachs zum Angriff der USA auf Venezuela und zum Kidnapping von Maduro:
 
 
Interessant auch der Vergleich, den Sachs zwischen dem Untergang der Republik des Alten Roms und deren Verwandlung in eine Autokratie, das Prinzipat des Augustus, mit den Entwicklungen heute zieht. Sehens- und nachdenkenswert! 
 
Ein Kommentarposter unter dem Video zitiert Oscar Wilde: 
America is the only country that went from barbarism 
to decadence without civilization in between.
Wie wahr, wenn man sich den Verfall jeder Rechtskultur in den USA ansieht. 
 

Samstag, 3. Januar 2026

Ein sichtlich fassungsloser Daniel Davis

von LePenseur
 
 
... versucht zum kommentieren, was vom US/Trump-Regime in Venezuela derzeit offensichtlich geplant wird:
 
 
Es ist nicht "nur" ein Regime-Change, wie er nach den Drehbüchern der CIA etc. schon öfters durchgeführt wurde, sondern die Ankündigung, in Venezuela die Macht zu übernehmen und eine Marionettenregierung zum Abnicken der Übergabe der venezolanischen Ölfelder an US-Konzerne einzusetzen. 
 
Im Gelben Forum meinte Kollege MausS heute zu Mittag:
So geht das! Und damit ist auch die Entwicklung in Taiwan gleich noch vorgezeichnet. So selten dämlich agieren nur ehemalige Imperien in ihrem bereits unaufhaltsamen Untergang.

Macht besitzen sie noch jede Menge - aber keine Zukunft mehr, da ihnen jedwede geistige Substanz und intellektuelle Vision abhandengekommen ist.

Wer nur noch draufhauen kann, gibt seine Schwäche ganz offen zu.

Denn auf diese Art von absolut(!) vorhersehbarem - da es das letzte Mittel des Agierens ist, wozu sie in der Lage sind - werden sich alle Gegner und Kontrahenten schneller als bisher schon absehbar einstellen.

Somit wird auch Südamerika potentiell aus der nordamerikanischen Einflussspäre entschwinden...

Das wird sich als ein grandioser Schuss in beide Knie erweisen! 

Trump und sein Team sind geopolitische Geisterfahrer, die vom perfiden Albion in seinen letzten Zuckungen panisch regelrecht verheizt werden - was spätestens jetzt bei allen politischen Ent-scheidern weltweit zur allgemeinen Erkenntnis werden dürfte.

Das war es dann mit der arrogant besserwisserischen "westlichen Zivilisation" und dem ganzen albernen Demokratie- und "demokratische Parteien"-Gehampel. (Kein Zirkus! Dort ist alles exakt geplant und getimt!)

Nun ja, wait and see ... auch Untergänge können länger dauern, als man glauben will! Daß aber mit dieser völlig völkerrechtswidrigen (und außerdem auch der US-Verfassung widersprechenden) Aktion des Trump-Regimes auch dem letzten Optimisten, der glaubte, mit solchen Leuten auch nur irgendwas vernünftig vereinbaren zu können, wohl diese Illusion gewaltsam ausgetrieben wurde, wird kaum zu bestreiten sein.

Abraham Lincoln wird das Diktum zugeschrieben:
Better to remain silent and be thought a fool than to speak and to remove all doubt.  
Präsident Trump und seine Consorten und Sponsoren in Washington werden es bald umformulieren müssen: 
Es wäre klüger gewesen, die Welt bloß vermuten zu lassen, die USA sei ein Schurkenstaat, als sich wie Mafiagang aufzuführen, und jeden Zweifel daran zu beseitigen.
Der Versuch, bei der Welt noch Vertrauen zu finden, wird ebenso vergeblich sein, wie Zahnpaste in die Tube zurückzudrücken. Sicher: es wird Staaten geben, die aufgrund ihrer prekären Lage gegenüber den USA und/oder weil ihre Politiker ohnehin von US-Thinktanks ausgewählt, gelenkt und bestochen (oder erpreßbar) sind auch weiterhin Vertrauen heucheln werden. Aber geheucheltes Vertrauen ist eben keines. Und ohne Vertrauen wird jede politische, aber auch wirtschaftliche Beziehung sehr sehr mühsam.
 
Schon der alte Fürst Talleyrand sagte über den Versuch, seine Politik mit Waffen durchzuziehen und mit Militärgewalt zu regieren: "Auf Bajonette kann man sich stützen, aber man kann darauf nicht sitzen."
 
Trump meinte in seiner Sieges-Pressekonferenz, daß die USA die MAcht in Venezuela übernehmen werden. Nun, so etwas ist für die USA schon einige Male recht drastisch in die Hose gegangen, man denke an die Einsetzung einer Marionettenregierung in Afghanistan, aber auch der sich abzeichnende Untergang des Kiewer Regimes steht bereits als Menetekel an der Wand. Freilich nur für den, der hinsehen will (und die Zeichen zu deuten in der Lage ist) ...
 
Trump wird vielleicht selbst nicht mehr das Scheitern seiner Aktion vollumfänglich und endgültig erleben. Bei seinem Alter ist vielmehr das Gegenteil wahrscheinlicher. Aber sein(e) Nachfolger, egal aus welchem Lager sie kommen werden, dürften ihn für diese Aktion verfluchen. Und das Volk der USA, das durch die Kabalen der gelenkten Demokratie einer korrupten Oligarchen- und Bürokraten-Clique wie schon immer vergackeiert wurde, wird und auch künftig werden wird, dürfte es irgendwann erkennen. Denn Lincoln hat bekanntlich noch ein treffliches Sprichwort geprägt:
You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.
Und ich denke: auch der große "Dealmaker" Trump (als der er sich gerne verkauft) wird noch herausfinden, daß man den Leuten nicht jeden Unsinn und jedes Verbrechen schmackhaft machen kann, indem man sie schamlos belügt.