Donnerstag, 19. April 2018

»Wer die Wahrheit sagt, der braucht ein schnelles Pferd!«


... meint eine Kommentarposterin trocken zu folgendem »Krone«-Artikel:

Frontalattacke auf SPÖ

19.04.2018 09:21

„Betrunken?“ FPÖ-Politiker sorgt für Eklat

Eklat in der Nationalratssitzung am Mittwoch: Der FPÖ-Abgeordnete Wolfgang Zanger hat in seiner Rede (siehe Video oben!) Ex-Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern als (Zitat: „Oberschlepper“) sowie Kindergärten als „Kindesweglegungs-Einrichtungen“ bezeichnet. Daraufhin handelte er sich einen Ordnungsruf von seiner Parteikollegin, der Dritten Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller, ein. SPÖ-Mandatare im Plenar- saal reagierten mit lauten Zwischenrufen auf Zangers Wortwahl, Gabriele Heinisch- Hosek wandte Zanger provokativ den Rücken zu. In den sozialen Netzwerken  stand sogar der Vorwurf im Raum, der FPÖ-Politiker wäre während seiner Rede betrunken gewesen.
Na fein: kaum sagt ein Abgeordneter etwas, was der SPÖ und ihrer Gefolgschaft nicht paßt, so wird der Verdacht ausgesprochen, der Betreffende müsse betrunken gewesen sein! Die Leser der »Krone« sehen es freilich anders, und dokumentieren damit, daß sich die SPÖ in ihrer links-gutmenschlichen Abgehobenheit längst vom Volk verabschiedet hat:
251252
Die Wahrheit wollen die Roten nicht hören. direkt peinlich wie sie sich geben……

Jabistdenndudeppert
Hat doch eh recht, was regt ihr euch so auf?

courtney
Jetzt kreischt wieder jeder….Aber der Kern darf unsere Regierungsparteien als zwei B`soffene bezeichnen, ohne großartig gerügt zu werden.

Zikkke
Ja nun wird mal Tacheles geredet, vielleicht die Antwort auf die Aussage von Herrn Kern: Besoffene welche sich gegenseitig stützen….
Nein, ihr linken Herrschaften, die ihr jetzt entsetzt aufkreischt, wenn euch endlich mal der Spiegel entgegengehalten wird, aus dem euch eure heuchlerische, haßerfüllte Fratze entgegengrinst — nicht der, der den Spiegel vorhält, ist daran schuld, daß ihr so ausseht, wie ihr eben seid: korrupt, verlogen, selbstgerecht, totalitär in eurer Zwangsbeglückungssucht. Wie schon mein vor einigen Jahrzehnten verstorbener Vater zu sagen pflegte: »Man muß nicht notwenigerweise ein Vollidiot sein, um die Sozis zu wählen, aber es erleichtert's einem beträchtlich!« Ein Satz, dessen Wahrheit sich mir Jahr um Jahr mehr erschließt ...


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P.S.: daß Frau Heinisch-Hosek dem Redner ihren Rücken zuwandte, wird dieser wohl höchstens mit Erleichterung konstatiert haben — die sauertöpfisch-arrogante Visage dieser Dame ist wirklich nicht auszuhalten ...

Schon ein paar Jahre alt, aber immer noch interessant zu lesen

... ist ein Spiegel-Interview mit Herny Kissinger aus dem Jahre 2014:

'Do We Achieve World Order Through Chaos or Insight?'


Henry Kissinger is the most famous and most divisive secretary of state the US has ever had. In an interview, he discusses his new book exploring the crises of our time, from Syria to Ukraine, and the limits of American power. He says he acted in accordance with his convictions in Vietnam.

SPIEGEL: Dr. Kissinger, when we look at the world today, it seems to be messier than ever -- with wars, catastrophes and chaos everywhere. Is the world really in greater disorder than ever before?
Kissinger: It seems that it is. There is chaos threatening us, through the spread of weapons of mass destruction and cross-border terrorism. There is now a phenomenon of ungoverned territories, and we have seen in Libya, for example, that an ungoverned territory can have an enormous impact on disorder in the world. The state as a unit is under attack, not in every part of the world, but in many parts of it. But at the same time, and this seems to be a paradox, this is the first time one can talk about a world order at all. 
Manch bemerkenswerte Einsicht, versteckt in Nebensäötzen kann hier gefunden werden – eine recht gute Analyse einzelner Passagen findet sich hier.

Verlogenheit

von Fragolin

Kleine Frage: Von wem stammen folgende Zitate?

In diesem Sinn erleben wir hoffentlich gerade das Ende der Zeit „politischer Korrektheit“.“ ... Wir sind diesen Teilen der deutschen (und europäischen) Wirklichkeit zu lange ausgewichen. Nicht zuletzt weil der größere Teil der politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten dieser Wirklichkeit im eigenen Lebensalltag nicht begegnet.“

Unsere Kinder gehen zumeist nicht in Kitas und Schulen mit mehr als 80 Prozent Migrantenanteil, wir gehen nicht nachts über unbewachte Plätze oder sind auf überfüllte öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, leben nicht in der Rigaer Straße in Berlin und wenn wir zum Arzt gehen, bekommen wir schnell Termine und Chefarztbehandlung selbst dann, wenn wir Kassenpatienten sind.“
 
Na, wer hat es erraten?
Ja, man glaubt es kaum, aber es ist das immer wieder zu beobachtende Wunder biblischer Dimension, das geschieht, wenn ein Politiker sich in den Privatbereich zurückzieht, also nicht mehr auf Gunst und Parteikohle angewiesen ist.
Und diesesmal ist es kein Geringerer als Siggi-Pop „das Pack“ Gabriel, der Stinkefinger-Siggi, die definierte Kontur gewordene Heuchelei der Sozen, der Pöbel-Pummel.

Auch wenn er nicht aus seiner eng gewordenen Haut kann und sich in dem Erguss mal wieder in dem üblichen sozialistischen Parolendickicht verfranst, das in der widersinnigen Conclusio gipfelt, die Leute am Land würden sich eben abgehängt fühlen weil sie keine Post und keine Bushaltestelle mehr haben und deshalb AfD wählen. Ist natürlich ziemlicher Quatsch; niemand wählt die AfD weil er der Meinung ist, Großkonzerne würden zuwenige Steuern bezahlen oder das Dorf braucht ein Postamt.

Es ist, weil ihre Kinder in der Schule von krätzigen Gangs als „Schweinedeutscher“ gemobbt werden. Es ist, weil auf einst friedlichen Einkaufsmeilen heute Straßenschlachten toben.
Der Siggi will keine politische Korrektheit mehr.
Da fragt man sich: Warum fährt er sich dann wieder in ihr fest? Alte Gewohnhiet, Altersstarrsinn, Alzheimer? Naja, der Anfang war gut, da war einiges an Erkenntnis drin.
Nur eines muss ich vehement ablehnen. Das ist das Bejubeln dieser immer wieder auftauchenden Alters-Erkenntnis. Nein, das ist kein Zeichen einer späten Läuterung. Das ist der Beweis des bisherigen Grades an Verlogenheit, denn was der heute sagt, hat er gestern schon gewusst, aber trotzdem so gehandelt, wie er es tat...

Mittwoch, 18. April 2018

»Mumie« zur Queen — ist das nicht ein wenig despektierlich?

DiePresse schreibt redaktionell (in Person von Frau Postl, d.h. ausnahmsweise nicht von APA ab):
Schon seit Monaten wird spekuliert, wer für den Chefposten dieser nachkolonialen Struktur infrage kommen könnte (Prinz Harry und seine Freundin Meghan Markle wurden genauso ins Spiel gebracht wie Ex-US-Präsidenten Barack Obama, der freilich gar nicht aus einem Commonwealth-Staat stammt). Prinz Charles' Name fiel in diesen Überlegungen hauptsächlich als Pflichtnennung.

Während die Entscheidung für die Commonwealth-Länder hauptsächlich eine symbolische sein wird, trägt sie für den Prinzen persönlich wesentlich größeres Gewicht. Er selbst sieht sich durch und durch als berechtigter Erbe seiner Mutter. Beim Commonwealth-Gipfel herrscht aber nun so etwas wie ein offener Wettbewerb der Ideen. Schafft es da der Prinz, sich zu selber positionieren? Im Notfall wird es wohl heißen: Mummy wirds schon richten.
Nun gut — das stand heute in der »Morgenglosse«, und vielleicht, wer kann's wissen, ging bei Frau Postl am Abend (oder gar: in der Nacht) davor so die Post ab, daß sie frühmorgens den Unterschied zwischen »Mommy« und »Mummy« nicht so ganz mitbekam (und korrekturlesende Kollegen gibt's in Zeiten wie diesen keine mehr ...)




Ahoi!







Zwei rechte Negerlein

... die wollten debattieren — 
Die Linken trauten sich dann nicht,
So ließ man's schubladisieren ...

Oder so ähnlich müßte der Kehrreim lauten, den man sich auf diese Meldung machen kann:

Nach Kritik an "Neger"-Ankündigung: MDR Sachsen setzt Radiosendung ab

Der Tweet rief in den sozialen Netzwerken heftige Proteste hervor. Zwei Diskutanten sagten daraufhin ihre Teilnahme ab. 

Nach massiver Kritik an einer Programmankündigung hat der MDR Sachsen die für Dienstag geplante Ausstrahlung einer Radiodiskussion abgesagt. Zuvor hatte die Redaktion mit der Frage "Darf man heute noch "Neger" sagen?" auf Twitter auf die Sendung hingewiesen und damit in sozialen Netzwerken heftige Proteste ausgelöst. Der Sender habe auf die Folge von "#dienstagsdirekt" verzichtet, "nachdem zwei der vier Gäste infolge des Tweets abgesagt haben", teilte MDR Sachsen per Twitter mit.

In der Sendung sollten die Rechtspopulistin Frauke Petry und der konservative Publizist Peter Hahne mit der Linken-Politikerin Kerstin Köditz und dem Soziologen Robert Feustel über "politische Korrektheit" diskutieren. Sie sagten nach dem umstrittenen MDR-Tweet ab. "Das Thema wurde bei einer kurzfristigen Sendungsankündigung mittlerweile in eine Richtung (weiter-)gedreht, die vollends indiskutabel ist", begründeten Köditz und Feustel in einer gemeinsamen Erklärung per Twitter. Dabei bekräftigten sie kritische Stimmen, "die grundsätzlich fragen, warum keine Menschen eingeladen wurden, die selbst von Rassismus betroffen sind".
... schreibt DiePresse (von APA/dpa ab, wie gewöhnlich). Tja, die Argumentation hat was! Man darf nicht nur nicht »Neger« sagen, man darf nicht mal fragen, ob man noch »Neger« sagen darf. Und demnächst wird auch die Frage, ob die Frage nach der Erlaubtheit eines »Neger«-Sagers erlaubt ist, ebenfalls verboten sein. Und dann die Frage nach der Frage, ob die Frage ... (bitte selbst weitertexten)

Ganz besonders originell ist freilich die Frage, »warum keine Menschen eingeladen wurden, die selbst von Rassismus betroffen sind«, wenn ohnehin Menschen eingeladen worden sind, die selbst von einem massiven und einen »rassistischen« durchaus vergleichbar Vorurteil unmittelbar betroffen sind: nämlich dem, daß »rechts« sowas wie »charakterlich letztklassig und verachtenswert« sei (also ein »Wertetumor«, wie Seine Diplomatische Exzellenz Asselborn von Luxemburg wohl ganz elegant formulieren würde).

Ist es nicht! Verachtenswert sind vielmehr die kleinen Feiglinge, die vor der Diskussion gekniffen haben, weil sogar sie gemerkt haben, daß ihr gutmenschliches Gesülze den Menschen einfach auf den Zeiger geht. Warum ein Wort, das nicht irgendwann im Spätmittelalter, sondern noch bis in die 1980er-Jahre hinein kein Mensch als »rassistisch« bezeichnet hätte, das sich völlig wertneutral in seriösen Lexikonartikeln und Fachpublikationen fand, auf einmal »rassistisch« sein soll, erschließt sich nämlich keinem, der nicht von der political correctness gehirngewaschen wurde! Die Sprache ändert sich nicht in wenigen Jahren — die braucht Jahrhunderte, um ein Wort auf natürliche Weise in seinem Sinngehalt zu verändern.

So, wie das »Weib« langsam — so zirka ab der Weimarer Klassik — durch die »Frau« abgelöst wurde, und irgendwann dann nach dem Vaticanum II auch aus dem Rosenkranz (»... gebenedeit unter den Weibern ...«) eliminiert wurde. Und jetzt soll sowas auf einmal im Schnellzugstempo passiert sein? Meyers Enzyklopädie (9. Aufl. 1971-1985) verzeichnet unter dem Lemma »Washington« noch unbefangen den Prozentsatz an Negern unter den dortigen Einwohnern — und bloß ein paar Jahre danach sollte das Wort plötzlich »rassistisch« sein?

Ach, macht euch doch nicht so lächerlich ...





Affentheater

von Fragolin

Da herrscht allgemeine Verwunderung: in Moscheen der ditib und der atib, also den Kanzeln des osmanischen Sultans und Khalifen in spe, marschieren kleine muselmanische Soldaten auf und feiern das heldenhafte Gemetzel vor den Toren Konstantinopels im Ersten Weltkrieg nach, so richtig mit modernen Camouflage-Klamotten und Knarren, während züchtig bekopftuchte Jungfern im Volksschulalter Heldenlieder trällern und die kleinen Kämpfer Allahs anhimmeln.
Jetzt könnte man sich empören und so tun, als würde hier die Welt einstürzen, aber sehen wir es mal nüchtern: da ist nix Neues unter der Sonne. Das findet schon seit Jahren statt.
Das schreiben sogar die Türken selbst:

Der Zeitpunkt, an dem dieses Affentheater losgetreten wird, wirft Fragen auf, da solche Aufführungen seit Jahren, wenn nicht gar seit Jahrzehnten stattfinden.“

Mit „Affentheater“ ist natürlich nicht das Herumgehopse der kleinen Soldaten des osmanischen Sultans und derer frisch bezogenen Matratzen vom Kinderchor gemeint, sondern die islamophobe Hetze des dekadenten Westens gegen den nationalistischen Stolz des Türkentums.

Es ist nun mal so, dass die konservativen und nationalen Strömungen in den türkischen Moscheegemeinden durchwachsen vertreten sind; eigentlich gibt es nur diese Strömungen und damit auch die Religiosität und den Nationalismus - wobei Nationalismus von der Gesellschaft in Deutschland oder Österreich geflissentlich mit der eigenen Geschichte verknüpft wird. Dafür kann jedoch der türkische Nationalismus nichts, dass die Deutschen oder Österreicher mit Patriotismus oder Nationalismus anderes assoziieren.“

Es kann den Türken auch herzlich egal sein. Aber nur, solange sie sich nicht in Deutschland und Österreich aufhalten. Ihre nationalistische Religiosität können sie gern im Reich des Sultans ausleben, aber nicht hier! Ich würde mir das Gedöns der Erdowahn-Cheerleader anhören, wenn in einer Kirche in Ankara (das sind diese Häuser, die der Staat Türkei im vorigen Jahr enteignet und übernommen hat) im Rahmen eines Kindergottesdienstes kleine Soldaten auftreten, die die Schlacht am Kahlenberg und den Sieg des katholischen Entsatzheeres über den Großwesir Kara Mustafa abfeiern.

Und ein Schmankerl aus der Ischfickdischcommunity habe ich auch gefunden, weil Sätze zerlegen so viel Spaß macht:

Ähnlich wie bei der ekelhaften Beschneidungsdebatte vor einigen Jahren und jetzt durch die Kopftuchdebatte, wird derzeit auf besonders perfide Art und Weise die vermeintliche Sorge um das Kindeswohl vorgeschoben, um gesellschaftlich stigmatisierte und in ihren mutmaßlichen Gesinnungen missliebige Menschen in ihren grundlegenden Rechten zu beschneiden...“

Ach, eine Debatte um die Beschneidung von Kindern ist ekelhaft, aber die Beschneidung der „grundlegenden Rechte“ von Eltern, die ihre Kinder körperlich verstümmeln oder in Uniformen stecken wollen, die darf nicht sein? Holla die Waldfee, das Kindeswohl, das die körperliche Unversehrtheit des Kindes vor die kranken Riten der radikalreligiösen Eltern stellt, muss man nicht vorschieben, das steht von ganz alleine vorn.
Auf das weinerliche Mimimi der „gesellschaftlich Stigmatisierten“ gehe ich nicht weiter ein. Wer sich demonstrativ durch Erscheinungsbild und Äußerungen selbst auf eine andere Stufe stellt als den geringgeschätzten Rest, kann nicht mehr für voll genommen werden, wenn er dann zum Greinen anfängt.

Fakt ist, dass da Kinder im Volksschulalter in einer Moschee eine Schlacht nachgespielt und kleine Mädchen islamisch bekopftucht dem zugejubelt haben. Auch wenn sofort beim Auftauchen von Bildern im Netz das Ganze empört (wie sonst) von den verlängerten Armen der türkischen Religionsbehörde des Khalifen in spe von sich gewiesen wurde, weil man wusste ja nicht und hätte ja nicht ahnen können – bullshit, Taqiya, Geblöke, denn bereits oben wurde in einem türkischen Medium offen zugegeben, dass das schon seit Jahren so läuft, und außerdem muss sowas vorher geprobt werden. Kinder rotten sich nicht plötzlich in Uniformen und Matratzenbezügen zusammen und zelebrieren eine hundert Jahre zurückliegende Schlacht unter dem Absingen spontan einfallender Lieder. Die haben das gelernt und geübt. Und die dabei sitzenden Eltern und Verwandten wussten auch ganz genau, was ihre Sprösslinge eingeübt haben.

Die Ausrede ist natürlich Heldengedenken an die Schlacht um Gallipoli:
Die Osmanen gewannen die Schlacht, ein Gemetzel mit 100.000 Toten, am 18. März, der bis heute in der Türkei als heldenhafter Sieg der muslimischen Verteidiger gegen das christlich-westliche Kreuzfahrertum (die sind irgendwann vor tausend Jahren steckengeblieben, es hilft nichts) gefeiert wird und den Bannerträgern des radikalmuslimischen Despoten Erdogan als Motivation gilt. Dieser verschob die Feierlichkeiten aber auf den April, um im Taumel der Sieges- und Gedenkfeier etwas anderes zu verstecken, zu dem er nicht gerne Stellung bezieht, weil er es, anders als der Rest der Welt, als heldenhaftes Meisterstück seiner djihadistischen Vorfahren gilt: der feige Genozid an mehr als einer Million Armeniern, dem am 25. April gedacht wird. Die Freude der radikalen Muslime am Aufschlitzen von Christen hat eine lange Tradition.

Dienstag, 17. April 2018

Man mag die Erkenntnisse die Physiognomie »unwissenschaftlich« schelten

... doch wie erklärt man sich, daß bestimmte Hackfressen exakt jene Megalöcher und skrupellosen Gauner sind, die ihre entgleisten Gesichtszüge uns schon auf den ersten Blick verraten?

Bewundert, gehasst, verjagt: Der jähe Sturz des Werbezaren

Sir Martin Sorrell, Gründer und Chef des weltgrößten Werbekonzerns WPP, kam seiner Ablöse wegen Untreueverdachts zuvor.

[...] Am kommenden Freitag sollten externe Juristen dem Verwaltungsrat die Ergebnisse ihrer Untersuchung präsentieren. Der Vorwurf: Der längstdienende Chef eines börsenotierten britischen Konzerns soll Firmengelder veruntreut und sich auch sonst unredlich benommen haben. Auch wenn Sorrell die Vorwürfe bestreitet: Es ist ein unrühmlicher Abgang, ein tiefer Fall.
(Hier weiterlesen)
Es gilt, selbstverständlich, die Unschuldsvermutung, wie LePenseur hinzuzusetzen weiß. Warum nicht jenes Wörtchen, mit dem eine ehrabschneiderische Journaille nur zu gerne Ehrenmänner, die dem System lästig und ihren linken Anschauungen zuwider sind, der allgemeinen Häme freigibt, auf den langjährigen Exponenten jener Parasitenszene treffend anwenden, die aus Berichterstattung einen PR-Text macht ...


Ja, ja ... genau das wird der Grund sein!


DiePresse schreibt (von APA/dpa ab):

EU-Kommission will Personalausweise mit digitalem Fingerabdruck

In den 28 EU-Staaten sollen die Ausweise mit digitalem Fingerabdruck und weiteren biometrischen Daten versehen werden - um es Terroristen schwieriger zu machen. 
(Hier weiterlesen)
Na klar! Handschuhe wurden noch nicht erfunden, und Masken wurden von Terrorbanden auch noch nie getragen. Wenn unsere »Sicherheitskräfte« und »Anti-Terror-Spezialisten« heillos überforderdert gewesen sind, Personen, die sie als präsumptive Terroristen auf dem Radar hatten, so zu überwachen, daß sie an Anschlägen gehindert wurden, dann werden die biometrischen Daten von ein paar hundert Millionen EU-Bürgern garantiert dafür sorgen, daß nichts mehr passiert .... 

Bitte verarscht doch wen anderen, Ihr machtgeilen Vollidioten!

In Wahrheit wollt ihr an die Daten, um euren Überwachungsstaat auszubauen, und zu verhindern, daß lästige Demonstrationen euch aus der bequemen Pfründe jagen: denn wenn jeder Demonstrant damit rechnen muß, daß er mit Gesichtserkennungssoftware in Sekundenschnelle identifiziert wird, dann wird die Neigung, seine Überzeugung öffentlich und mit Nachdruck zu vertreten, drastisch sinken! Und was ist leichter, als mit zwingendem Fingerabdruck beim Personalausweis einen ebensolchen beim Einloggen ins Internet zu verlangen — und so endlich den feuchten Traum aller totalitären Politpsychopathen zu verwirklichen: den gläsernen Bürger, den man jederzeit gängeln, erpressen oder sonstwie »unschädlich« machen kann ...


Es waren und sind immer die Schreibtischtäter vom Schlage eines Avramopoulos, die die Unfreiheit der Menschen perfektionierten. Die Eichmanns, die immer davon träumten, endlich einmal die ganz, ganz große »Ordnung« zu schaffen. In der paranoide Sesselfurzer wie sie endlich einmal »das Sagen haben« würden...



Stichelei

von Fragolin

Oh, wie es scheint sind bestimmte Vorgänge, die noch gestern als üble xenophobe Hetze eines Ängste schürenden rassistischen rechten Randes bezeichnet wurden, in der Mitte der transatlantischen merkelistischen Berichterstattung angekommen: Die „Bild“ listet akribischer als das private Blog-Projekt „Politikversagen“ den bunten Reigen der zumindest teilweise erfolgreichen 18 Messerattacken von „Männern“ und „Jährigen“ nur einer einzigen Woche (oder besser: 5 Tage) in Deutschland auf; der Schnitt liegt ja schon fast bei einem Toten pro Tag, von den Verletzten reden wir mal nicht. Und Messerdrohungen sind da ebensowenig erfasst wie andere Gewalttaten mit Schirmständern oder Steinen oder Schlagstöcken oder Pfefferspray – man will es ja nicht ganz so bunt darstellen, wie es ist.
Bin mal gespannt, wann es eine eigene Messerzusatzversicherung gibt, weil die Kosten von den Krankenkassen nicht mehr getragen werden.

So ein bisschen auf die Medien und auch die Justiz einhacken muss ich trotzdem. Denn da steht ja auch die Geschichte der jungen Frau Vivien, die fast ermordet wurde:

An der Kasse kommt es zu einem belanglosem Streit mit Jugendlichen (13, 14). Als das Paar den Supermarkt verlässt, tauchen die beiden Jungs wieder auf – in Begleitung eines älteren Verwandten (17). Der geht auf das Paar los, sticht die junge Frau nieder.“

Typisch mannhafter, stolzgeschwellter Mohammedanerspross: Mit dem Messer auf die Frau los. Das ist der Mut dieser kleinen Gockel. Frauen und Kinder, ansonsten müssen ihre Gegner schon gefesselt und mit verbundenen Augen vor ihnen knien, damit sie denen voll Inbrunst die Kehle durchsäbeln. Da fehlt dem beschnipselten Gekröse anscheinend auch der Inhalt.

Vivien überlebt nur knapp, lag drei Tage im künstlichen Koma. Gegen den 17-jährigen Flüchtling wurde Haftbefehl erlassen.“

Die nennen den weiterhin „Flüchtling“, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Oder besser nicht, weil von dem Geschmack, den das hinterlässt, kommt einem der Kaffee wieder hoch. Ich spare mir die Verschriftlichung meiner Gedanken über eine passendere Bezeichnung für dieses Menschengeschenk und überlasse es jedem selbst, sich vorzustellen, welche Kreativität ich dabei entwickle. Nur als Tipp: der Begriff „Flüchtling“ taucht da ebensowenig auf wie „Geflüchteter“ oder „Schutzbedürftiger“. Dafür hänge ich noch einige Namen für die Redaktionsknilche an, die zu feige sind das Kind wenigstens bei einem, wenn schon nicht justiziablen, so doch weniger heuchlerischen Namen zu nennen.
Aber die Schreiberknechte haben die „Challenge“ im „Germanys Next Arschloch“-Wettbewerb noch lange nicht sicher in der Tasche, da rittern auch noch andere Protagonisten tapfer um diesen Preis:

Die Staatsanwaltschaft ermittelt „nur“ wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Grund: Nach Ansicht der Strafverfolger sei der Beschuldigte von der versuchten Tötung freiwillig zurückgetreten.“

Der ist was?
„Zurückgetreten“?
Abgesehen davon, dass das eine interessante Wortwahl ist, die sich etliche Politiker und deren Wurmfortsätze in Polizei und Justiz zu Herzen nehmen sollten, kann man sich da nur noch an den Hintern fassen, denn der Kopf ist da wirklich schon zu schade dafür: Der messert eigens zu diesem Zweck bewaffnet gezielt am Tatort auftauchend mit Schwung und Elan auf eine Frau ein, bis diese verblutend am Boden liegt, und nur weil er es knapp nicht geschafft hat sie umzubringen, ist es kein Mordversuch? Wenn ein Bewaffneter gezielt mit Tötungsabsicht auf einen Menschen schießt und nur knapp am Herzen vorbei die Tötungsabsicht nicht durchsetzen kann, ist er auch nur „zurückgetreten“ und hat nur eine „Körperverletzung“ begangen? Was soll denn dieser Bullshit?

Liebe „Strafverfolger“, wenn ihr einfach keinen Bock habt, es euch mit einem der Merkelschen Gäste ungemütlich zu machen, dann sagt das einfach offen und ehrlich. Wenn ihr der Meinung seid, dass das Niedermessern von Schon-länger-hier-Lebenden ein Kavaliersdelikt ist, dann sagt das einfach. Wenn ihr meint, dass Eingefallene eine samtpfotige Sonderbehandlung verdienen, dann sagt das einfach.
Aber diese dämliche Bullshit-Bingo-Heuchelei ist wirklich grausig.

Montag, 16. April 2018

In aller gebotenen Kürze zur kürzlichen Theatervorstellung ...


Gastkommentar 
von nereus


Man sollte erwarten, daß Menschen, die sich schon länger mit Geopolitik und notwendiger VT beschäftigen - beides gehört zwingend zusammen - irgendwann wenigstens a bisserl mehr Klarheit innerhalb des uns alle umgebenden Nebels sehen sollten.

Dem scheint aber nicht so.Sie rennen herum wie die aufgescheuchten Hühner im Stall, wenn einmal wieder der Fuchs seine gefürchteten Runden dreht.

Ich werde nicht das Für und Wider diskutieren, sondern nur die meiner Ansicht kurz und bündig geschriebene Zusammenfassung eines offenbar etwas besser Informierten wiedergeben, welche ich zu 100 % teile, egal was die Truther Oliver Janich, Radio Utopie und Freeman oder andere Alternative zum Thema von sich gaben und noch immer geben.

Entscheidend sind am Ende immer noch die Fakten und nicht das Gefühl! Und das sind die aktuellen Fakten!
  • Trump droht einen Raketenschlag an.
  • In Europa scheißt man sich in die Hosen, in Syrien evakuiert man wertvolle Technik in die Nähe der russischen Luftabwehrstellungen.
  • In Moskau nennt man den Amis die Koordinaten einiger verlassener Baracken.
  • Nachdem alles geregelt ist, werden Hundert Raketen abgefeuert.
  • Die Amis behaupten drei Ziele gehabt und getroffen zu haben.
  • Die Amis betonen, dass die Mission damit abgeschlossen ist, Assads Chemiewaffen- programm sei empfindlich getroffen und um Jahre zurückgeworfen worden.
  • Auf den Satellitenbildern sieht man drei beschädigte Häuser auf dem einen Ziel, drei beschädigte Häuser auf dem anderen Ziel und einen Krater im Feld auf dem dritten Ziel.
  • Den Zombies wird das als großartiges Resultat von 100 ins Ziel geflogenen mächtigen Raketen verkauft.
  • Russland behauptet, dass Syrien mit seinen alten Flugabwehrsystemen 70% der Raketen abgeschossen haben.
  • Russland nennt auch viel mehr und andere Ziele als die USA.
  • Randnotiz: Russlands Militär behauptet, französische Raketen haben sie gar nicht entdeckt – ein Signal an Macron, dass er ein Niemand ist.

Kleiner Nachtrag von mir:

Die Rebellen, oder wie immer man die Söldner und Halsabschneider bezeichnen will, beschweren sich über die Wirkungslosigkeit des NATO-Angriffs.
Und was sagt Trump aktuell?
Er möchte, daß die US-Soldaten möglichst schnell Syrien verlassen und bestätigt damit, daß ihn das Geschwätz des "Makrönchens" nicht die Bohne interessiert.
Das mußten sich heute morgen sogar die System-Medien eingestehen.

Doch das interessiert ja den "Hühnerstall" nicht, denn jetzt ist gerade Comey-Time und Chonchita Wurst verkündet bislang gut bewahrte Geheimnisse.


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Nachtrag von LePenseur: na, hoffen wir, daß Kollege »nereus« (bzw. seine Quelle) rechtbehält ... 



„Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam“

... zitiert TheEuropean Bassam Tibi aus einem Interview in der NZZ:

„Ich hatte gehofft, dass die Deutschen aufwachen. Das ist aber nicht passiert. Eine links-grüne Minderheit dominiert die Medien“, sagt Bassam Tibi in einem Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung".
(Hier weiterlesen)
Zum Interview in der NZZ kommen Sie hier

»Britain's Hate Speech Policy«


Pat Condell — in altbewährter Qualität:




Was ist das gute an Nuklearwaffen, wenn wir sie nicht einsetzen?

von Fragolin

So fragt man sich in Washington.
Nein, nicht erst seit gestern.
Als dieser Artikel erschien, stellte dort noch der Große Messias und Friedensnobelpreisträger den Präsidenten dar. Heute sitzt dort ein anderer Clown, aber regieren tun wie damals andere.
Und die wollen unbedingt den Atomkrieg.

Sonntag, 15. April 2018

Im Kriegsrausch


... sind unsere Systemmedien, ebenso wie Politruks fast aller Parteien:
Der politisch-mediale Komplex trommelt gegen Syrien. Mit einem angeblichen Giftgasangriff in Syrien, für den es keine Beweise gibt und der alle Kennzeichen einer Provokation trägt, rechtfertigen deutsche Medien einen möglichen Krieg, der zehntausende, wenn nicht Millionen Tote fordern würde.

Allen voran hat sich Außenminister Heiko Maas in der Syrien-Frage hinter Frankreichs Präsident Macron gestellt und militärische Mittel gerechtfertigt. "Ich bin kein Pazifist", sagte er dem Spiegel. "Ich habe aus der besonderen deutschen Geschichte die Schlussfolgerung gezogen, dass es leider auch Momente geben kann, in denen als Ultima Ratio militärische Mittel eingesetzt werden müssen."
Die großen »Qualitätszeitungen« (Welt, Zeit, FAZ & Co.) überschlagen sich vor Begeisterung, nicht nur in Deutschland, auch in Östereich — DiePresse läßt Christian Ultsch frohlocken:



Diesmal handelte Trump richtig

Der westliche Militärschlag in Syrien war präzise, eng eingegrenzt und gut begründet. Das syrische Regime wird es sich künftig zweimal überlegen, ob es abermals Giftgas einsetzt.

(Hier weiterlesen)
Ganz besonders ins Grübeln kommen wird es allerdings angesichts der Tatscache, daß es kein Giftgas eingesetzt hat, und trotzdem bombardiert wurde. Welche Schlüsse lassen sich aus dieser Faktenlage ziehen? Natürlich keine, die von einem tapferen Mainstream-Journaillisten gezogen werden — wohl aber von den Lesern, deren Reaktionen fast durch die Bank ablehnend ausfielen:
peter10
Wie wäre es Herr Ultsch, wenn Sie bei Ihren Ausführungen nicht vergessen würden, dass wir (noch) in einer Welt, zumindest der westlichen, mit bestimmten Rechtsnormen leben.
Und dazu gehört in erster Linie, dass Verurteilungen, geschweige Aktionen nur nach Beweisen und Fakten erfolgen duerfen.
Und die fehlen wieder einmal wie so oft bei Aktionen der USA, die schon Hunderttausende Menschenleben gekostet haben.
Es gab auch diesmal wie bei allen anderen Syr. Giftgeschichten,keinerlei Beweise und Fakten. Nur Behauptungen der USA.
Und das goutieren Sie?? Interessant. 



maxderlax
"Diesmal handelte Trump richtig"
Wie kann man einen militärischen Angriff eines Landes das von dem Land das es angegriffen hat nicht einmal bedroht wurde als "richtig" bezeichnen???
Nicht nur, dass ihr Journalisten mittlerweile anstatt mit Fakten uns mit euren Meinungen zutextet jetzt kommt ihr auch noch mit moralinsaurer Überheblichkeit und wollt uns den Angriff als etwas positives verkaufen. Der Angriff erfüllt nach UN Charter klar die Bedingungen für ein Kriegsverbrechen! Wie weit haben wir es eigentlich gebracht? Mir kommt da das Speiben...


Jon Schlorki
Warum konnte\wurde der Giftgaseinsatz nicht bewiesen ? So sieht es eher danach aus als wurde ein Anlass konstruiert.


Wolf92
Jeder Giftgaseinsatz ist strikt abzulehnen, soviel ich weiss sollen dabei 40 Menschen ums Leben gekommen sein. Die andere Seite, wieviel Menschen verhungern täglich? (wobei der Westen sicher nicht unschuldig ist) Würde der Westen seine Milliarden oder sogar Billionen statt in die Kriegsmaschinerie in Entwicklungshilfe, Forschung oder dgl. investieren, gäbe es erstens keinen Krieg und zweitens würden wohl alle davon profitieren. Wer glaubt das solche Bombenangriffe aus Gründen von Menschenrechten erfolgen der glaubt auch an den Weihnachtsmann....am Ende geht es immer nur um Geld und Macht! 



hanspDie wichtigste Frage wurde nicht geklärt: gab es einen Giftgaseinsatz? Nach den Erfahrungen mit der Lügerei der USA und UK neige ich eher dazu es zu bezweifeln.


Blacky007
Hussein hatte auch keine Chemiewaffen mehr. War nur ein Vorwand einen Krieg zu führen. Schlimm für mich ist die Berichterstattung der Medien. Wie sie Trump alle zujubeln. Es gibt noch immer kein ein UNO Mandat für solche Angriffe.



Kapitänleutnant
Der Ausdruck "Hornberger Schiessen" trifft diesen "Militärschlag" wohl am besten.
100 Raketen und keine hat getroffen?
Keine Tote, Keine Verletzte, keine Militäreinrichtung zerstört, keine Waffenarsenale vernichtet, nur ein paar Ruinen noch ein bisschen mehr ruiniert.
Jedes Sylvesterfeuerwerk hinterlässt mehr Schaden!
Genausogut hätte die NATO in der Beringsee einen Übungs-Eisberg angreifen können.
Und die Syrer?
Ja, die juckte dieses mitternächtliche Geplänkel so gut wie gar nicht. Die schliefen in den Kojen, stellten ab und zu eine Stange an den Strassenrand, schlenderten entspannt durch Damaskus oder zündeten sich in aller Ruhe eine Shisha an.
Die Russen in Syrien nutzten derweil die Zeit, um ihre Schiffe aufzutanken, ihre Flieger zu putzen oder ihre Uniformen für die Eroberungsfeier von Ostghouta, oder wie das Nest heisst, zu bügeln.
Putin spielt den verärgerten und schimpft in seiner diplomatischen Weise über die Amis, wie er halt das sonst auch tut.
Also, da stimmt doch so einiges nicht.
Aber macht euch selber einen Reim darauf.
Tja, liebe Systemschreiberlinge: die Leute sind aufgewacht — die glauben euch nix mehr. Zu oft wurden sie von euch belogen, und irgendwann ist halt der Ofen aus ...

Besonders aufschlußreich ist freilich ein Interview, das BBC Scotland mit dem früheren britischen Botschafter in Syrien (2003-2006), Peter Ford, vor einigen Tagen führte:


Offenbar war das schottische Regionalstudio nicht informiert, daß es den früheren Botschafter nicht interviewen sollte ...


Happy Birthday, Claudia!




... und natürlich darf der köstliche Walzer aus dem »Leoparden« nicht fehlen:






Johann Sebastian Bach: Kantate (BWV 112) für den 2. Sonntag nach Ostern






Video zum Sonntag

von Fragolin

Ein arbeitsintensives Wochenende (was Kunden alles so wünschen…) stellt mich bis Dienstag kalt, deshalb hier mal etwas seichte Kost:


Samstag, 14. April 2018

Messerscharfe Bereicherung

von Bastiat




Seit vergangenen Donnerstag kann man der langen Liste an Einzelfällen, die durch Merkel-Fachkräfte begangen wurden, einen weiteren Fall hinzufügen: ein Asylneger hat in Hamburg sein einjähriges Kind und dessen Mutter mit einem Messer massakriert. Die näheren Umstände, soweit bisher bekannt, werden etwa hier beschrieben.

Abseits von der politisch korrekten Verschwurbelung durch den „Süddeutschen Beobachter“ (Copyright Henryk Broder) ergibt sich das folgende Bild:

Der Mörder Mourtala M. stammt war aus Niger, musste aber angeblich aus Libyen flüchten, genauer vor Repressalien des dortigen Regimes. Bereits der erste Grund für jeden, der nicht zur linksversifften deutschen Gutmenschen-Fraktion gehört, zu fragen, warum diese Flucht nach Italien führen musste, anstatt einfach in sein Heimatland Niger zurückzukehren. Das ist etwa so, als würde ein Österreicher in Deutschland um Asyl ansuchen, weil er angeblich von der pöhsen Orban-Regierung in Ungarn verfolgt wird.

In Italien hat er dann angeblich um Asyl angesucht, ist aber dennoch nach Deutschland weitergereist. Nun, entweder haben die Italiener ihr bewährtes Spiel versucht, die maximalpigmentierten Problemfälle allesamt bei den dämlichen Deutschen zu entsorgen, oder Mourtala M. ist von selbst draufgekommen, dass ebendiese dämlichen Deutschen ihm seine Lügengeschichte viel eher abkaufen als die Italiener. Mit Hamburg hat er sich dafür die Zentrale der deutschen Dummgutmenschen ausgesucht; ok, Berlin liegt hier wohl gleichauf.

Besonders originell ist dann, dass Mourtala M. und seine mit ihm geflüchteten Neger-Genossen ausdrücklich kein Asylverfahren in Hamburg wünschten. Sie erkannten wohl (bzw. wurden von entsprechend geschulten Rechtvertretern der Asylindustrie darauf hingewiesen), dass dieses möglicherweise mit Verweis auf sein altes Verfahren in Italien abgelehnt werden würde. Nun, das war aber wohl kein Problem, gegen die lästige Rechtsordnung hat die politische Linke stets die richtigen Waffen parat: Protestmaßnahmen. Und so durften sie in Hamburg bleiben, ohne Rechtsgrundlage. Besonders hervorgetan hat sich dabei einmal mehr die evangelische Kirche, der spirituelle Arm der Vereinigten Dummgutmenschen Deutschlands.

Mourtala M. war aber nicht untätig und fand (in seinem späteren Opfer) eine deutsche Frau, sie sich von ihm ein Kind machen ließ (vier andere hatte sie bereits). Seine Absicht war offenbar, sich mit Hilfe dieses Kindes ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland zu erschleichen. Von irgendeiner Art von Beziehung zu dieser Frau (außer des durch DNA-Gutachten belegten Zeugungsaktes) war in den Berichten nirgendwo die Rede. Man kann sich also den Hintergrund denken. An einem gemeinsamen Sorgerecht für das Kind war Mourtala M. allerdings sehr wohl interessiert; logisch, denn dieses galt als Voraussetzung für sein Bleiberecht. Dabei scheint er es aber offensichtlich in seiner südländisch-temperamentvollen Art übertrieben zu haben, deswegen hatte die Mutter bald genug von ihm und wollte das Sorgerecht nur mehr für sich. Das wäre mittelfristig möglicherweise der Grund für seine Ausweisung gewesen, und war somit das Todesurteil für Mutter und Kind.

Einmal mehr zeigt sich ein Muster, die sich wie ein blutroter Faden durch das Handling der illegalen Masseneinwanderung in Deutschland zieht: eine geradezu verbrecherisch naive Grundhaltung gegenüber den Invasoren, die jeden von Muselmanen und Negern erzählten Schwachsinn glaubt und die Recht und Gesetz zu Gunsten von Gefühlsduselei außer Kraft setzt. Sie hat bereits zahlreiche Opfer gekostet, und es ist absehbar, dass der Leichenberg noch deutlich höher werden wird.

Seit heute, 3 Uhr, wird zurückgegiftet ...


Oder so ähnlich. Da bombardieren also die USA völkerrechtswidrig (who cares — fuck it!) angebliche Giftgaslabors in Syrien, und es gibt keine Massen von Toten (wo doch Giftgas so tödlich ist), sondern gerade mal drei Tote, die offenbar von herumfliegenden Trümmern erschlagen wurden.

Fällt unserer Systempresse nicht schön langsam auf, daß die Geschichte fatal an die Chemiewaffen-Arsenale des pöhsen Saddam Hussein erinnert (die US-Söldner nach dem Zerbomben des Irak noch jahrelang suchten, ohne sie je zu finden)? Und können sie sich nicht daran erinnern, daß mittlerweile bereits Schlüssel-Protagonisten der damaligen Räuberpistole von den »Massenvernichtungswaffen« (wie z.B. Tony Blair) zugegeben haben, damals gelogen zu haben? Und »glauben« sie dennoch den Beteuerungen der Kriegstreiber in Washington, London und Paris?

Nein, natürlich nicht! Aber sie wissen genau, daß das Schicksal ihrer Medienkonzerne davon abhängt so zu tun, als ob sie die Schmierenkomödie nicht durchschauen würden. Und sie wollen nicht ins Visier irgendwelcher Geheimdienstaktionen geraten, weil das ausgesprochen lebensverkürzend sein kann (so viel zu unserer angeblichen Rechtsstaatlichkeit, von der bspw. die Skiprals inzwischen ein Liedchen zu trällern wissen, das wir freilich — so oder so — nicht zu hören bekommen werden ...).

Nach Berichten hat Rußland von 105 abgefeuerten Rakenten 71 abgefangen. Nun, das trübt ein wenig den Jubel der Falken in Washington D.C., wird sie aber, fürchte ich, nicht zur Vernunft bringen. Sie werden weiter zündeln, wenigstens so lange es die Israel-Lobby in den USA verlangt. Die Sehnsucht nach Armageddon ist offenbar das westliche Pendant zu den 72 Jungfrauen der nahöstlichen Spinner.

Auf Tichys Einblick ergötzt sich ein gewisser Tomas Spahn bereits an der aussichtlosen Position, in die die US-Angriffe die tumben Ruskis gebracht hat (und wenn man seine Kurzbiographie gelesen hat, weiß man auch warum). Nun ja — warten wir's ab. Die Felle von Bären (insbes. russischen) zu verteilen, bevor sie erlegt wurden, mag ein beliebtes Spiel sein, pflegt aber ins Auge zu gehen. Ich erinnere mich da an einen US-Außenminister Kerry, der nach einem früheren angeblichen Giftgas-Einsatz Assads ziemlich doof aus der Wäsche guckte, als ihm die Russen hinterrücks in die Parade fuhren. Vielleicht macht Trump (der offenbar sein eigener Außenminister sein will) diesbezüglich noch ähnliche Erfahrungen ...

Im stets informativen Blog »Land Destroyer« liest sich die Zurückgifterei des Westens einigermaßen anders:

US Launches Impotent Attack on Non-existent "Chemical Facilities" 

April 14, 2018 (Tony Cartalucci - LD) - The US, UK, and France announced strikes on what they call, "Syria's chemical weapons program." 


The use of stand-off weapons such as cruise missiles and air-to-ground missiles reflects the US and its allies' fear of Syrian and Russia anti-aircraft defense systems.

The Syrian and Russian governments announced that 71 of over 100 missiles fired were intercepted, according to Russian media. Targets struck had already been evacuated or were not currently in use.

CNN in its article, "US, UK and France launch Syria strikes targeting Assad's chemical weapons," would claim: 
The US, UK and France launched strikes against targets at three sites in Syria in the early hours of Saturday morning, following a week of threats of retaliation for an alleged chemical weapons attack on civilians in the Damascus enclave of Douma.

"I ordered the United States armed forces to launch precision strikes on targets associated with the chemical weapon capabilities of Syrian dictator Bashar al-Assad," Trump said late Friday at the White House.
Of course, the phrase, "associated with the chemical weapon capabilities" of Syria is intentionally ambiguous.
(Hier weiterlesen)

Oh ja — das Leben wird spannend werden in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren! Und ziemlich mühsam ...

Grimme-Preis


DiePresse schreibt (wie üblich von APA ab):
"Armin Wolf beweist immer wieder aufs Neue, wie man journalistisch mit Vereinfachung und Populismus umgeht: präzise, unnachgiebig, uner- schrocken, analytisch, leidenschaftlich, aber nicht von eigenen Gefühlen hingerissen", heißt es in der Begründung.

ORF-Journalist und "Zeit im Bild 2"-Moderator Armin Wolf erhält Freitagabend eine Sonderauszeichnung bei der Verleihung des deutschen Grimme-Preises. Wolf bekommt neben der WDR-Journalistin Inge von Bönninghausen und dem 3sat-Journalisten Gert Scobel die Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbands.

Der Deutsche Volkshochschul-Verband ist der Stifter des renommierten Grimme-Preises. Verbandspräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem deutlichen Zeichen für Qualitätsjournalismus. Die Besondere Ehrung gehe an drei Personen, die für drei zentrale Leitmotive im Journalismus stehen: Aufklärung, gesellschaftliche Emanzipation und Stärkung der Urteilskraft. "Die Geehrten nutzen das Massenmedium Fernsehen in vorbildlicher Weise, um den demokratischen Meinungsbildungsprozess in der Gesellschaft zu stärken."
»ROFL«, habe ich mir sagen lassen, lautet die unter Computer-Nerds übliche Kurzantwort auf derartige Megatonnenladungen von Realsatire, die noch den begnadetsten Kabarettisten alt aussehen lassen ... ach ja, der Böhmermann hat ihn vor zwei Jahren auch bekommen! Also — wenn sogar diese Pflaume einen kriegt, dann gebührt er auch dem Armin Wolf. Aber eigentlich nur deshalb ...

Irgendwie verstehe ich die Politiker ja nicht, die wie das Karnickel vor der Cobra in Panikstarre vor diesem präpotenten, kleinen Kotzbrocken sitzen, und sich seine untergriffigen Fangfragen gefallen lassen. Ich würde ihn, wenn er meine Antwort einfach nicht akzeptieren will (eine Spezialität dieses Herrn!), einfach anlächeln, und sagen: 
»Wissen S' was, Herr Redakteur? Einigen wir uns darauf, daß Sie die Fragen stellen, wie Sie wollen, und ich die Antworten gebe, wie ich will. Wenn ich nämlich nur die Antworten geben soll, die Sie wollen, könnten S' das Interview eigentlich gleich mit sich selber führen ... ... Nur glaub' ich net, daß es (Handbewegung Richtung Kamera) da draußen irgendeinen interessiert, was für Monologe Sie mit sich selber halten. So wichtig, wie Sie sich nehmen, sind Sie nämlich nicht. Auf Wiederschau'n – ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit sich!« 
Und dann einfach aufstehen und weggehen ...

Krieg mit Syrien und dem Iran?


Wer will das schon ....

Es gibt eine Antwort auf diese Frage — freilich keine beruhigende:
There is a vast industry in the United States that wants a hot war with Syria and Iran as well as increased confrontation with Russia and China. It is appropriate to refer to it as an industry because it has many components and is largely driven by money, much of which itself comes from Wall Street and major corporations that profit from war related business. Some prefer to refer to this monster as the Military Industrial Complex, but since that phrase was coined by President Dwight D. Eisenhower in 1961, it has grown enormously, developing a political dimension that includes a majority of congressmen who are addicted to receiving a tithe from the profits from the war economy to finance their own campaigns, permitting them to stay in office indefinitely and retire comfortably to a lobbying position or corporate directorship.
Man muß schon ein ziemlich hartgesottener Zyniker sein, um der Treiben dieser Sorte von Politikern noch eine positive Seite abgewinnen zu können ...

Ciao, Frieden!

von Fragolin

Erst vorgestern in der früh habe ich einen Nachruf auf den Frieden geschrieben.
Dann siegte doch die Hoffnung und ich verschob ihn ins Archiv, mit dem Hinweis, das wäre zu schwarzseherisch, es würde noch ein Rest Vernunft regieren und die Menschheit würde nicht jubelnd in ihr Verderben rennen. Das war vorgestern. Heute früh sah ich als erstes die roten Balken im TV, mit den „breaking news“. Die wahrlich zum Kotzen sind, und deshalb hole ich den Text doch wieder raus. Er ist leider doch aktuell:

Der Dritte Weltkrieg geht in die nächste Phase. Jede Hoffnung, dass Trump der Kriegstreiberei der Falken nicht den Raum geben würde, der ihnen von Obama vorbereitet und von Clinton ersehnt wurde, ist dahin. Zwei gefakete Gas-Geschichten, über die später eine jämmerliche Wahrheit ans Licht kommen wird, wenn aus den Trümmern noch einige „Wie konnte es dazu kommen?“-Historiker kriechen, führen erwartungsgemäß zu der Eskalation, für die sie inszeniert wurden.
Der Ami dreht durch und will in Syrien mit Raketen angreifen, auch in Kauf nehmend dabei Russen zu treffen. England und Frankreich jubeln und wollen sofort mitballern. Nachdem man Syrien nicht durch einen aufgestachelten islamistischen Terrormob ins Frühmittelalter zurückführen konnte, soll es eben in die Steinzeit zurückgebombt werden. Und bei der Gelegenheit Russland gleich mit. Die Falken in Washington flattern sich einen Orgasmus bei der Vorstellung, das ganze russische Riesenreich atomar in Schutt und Asche zu legen. Sie glauben, sie sind soweit, dass sie das ohne Gegenschläge zu befürchten, tun können. Und England und Frankreich flattern mit, pure Kriegslust in den Augen.
Es ist wieder soweit. Wie 1914. Es war zu lange Frieden. Nur haben wir diesmal Atomwaffen, und im Westen scheinen die militärischen Antreiber der festen Meinung zu sein, man müsse die endlich mal einsetzen.

Vor einigen Jahren habe ich gewarnt, dass die ganzen Blasen, mit denen man den Finanzcrash verschleppt und vertuscht, irgendwann platzen müssen, und damit die wahren Verantwortlichen ungeschoren davonkommen, wird man einen Popanz aufbauen, der daran schuld ist und gegen den man Krieg führen muss. Denn bisher endete noch jede Wirtschaftskrise im Krieg. Jede.
Nun, jetzt beginnt es.

Adieu Frieden, es war eine schöne Zeit mit dir. Bis jetzt mussten nur andere stellvertretend auf dich verzichten, aber wenn der Westen den Russen angreift und atomar zuschlägt (und ich gehe davon aus, dass wieder irgendeine Propagandaquelle feststellen wird, dass der toiflische Putin beim Abfangen irgend einer Rakete irgend eine Waffe eingesetzt haben wird, die irgendwie radioaktiv gewesen sein könnte, was die Amerikaner dann zum Erstschlag erklären und was sie zur „Verteidigung“ mit Atombomben zwingt; es wäre ja nur noch lächerlich, wenn es hier nicht um die „Megatoten“ eines Massenvernichtungskrieges ginge), dann ist auch für uns hier das Leben auf der Insel der Seligen vorbei. Und an Allem werden immer die Anderen schuld gewesen sein.

Deshalb wird man nie die Wahrheit erzählen:
Wir hatten Russland und seine Bodenschätze. Der versoffene Jelzin hat sie für ein Fass Feuerwasser hergeschenkt. Doch dann kam der Putin und hat uns vom Reichtum Russlands wieder abgeschnitten. Den wollen wir aber um jeden Preis, selbst den eines Atomkrieges. Also schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir holen uns Russland und seine Bodenschätze und wir erzählen den Schafen, das war der Verantwortliche für den wirtschaftlichen Niedergang der letzten Dekade. Und dann rufen wir die „syrische Beobachtungsstelle“ an, lassen uns ein Märchen erzählen und schlagen gegen einen Verbündeten der Russen los, um sie zur Reaktion zu zwingen und endlich einen Grund für den Militärschlag zu haben. Die Panzer stehen an der russischen Westgrenze bereit, es dauert nicht mehr lange, und es wird „zurückgeschossen“.

Ciao, Frieden. Das war‘s dann wohl. Jetzt kann dich nur noch ein Ausbruch von Vernunft retten. Aber ich sehe auf der Brücke dieses Narrenschiffes keinen einzigen, der auch nur nach Vernunft riecht. Nur Irre. Größenwahnsinnige. Durchgedrehte, die der Welt zeigen wollen, wer den größeren Atomknopf hat. Machtbesoffene. Überhebliche. Abgehobene.
Niemand kann später sagen, wir haben es nicht kommen sehen.

Haariges

von Fragolin

Um was sich heute so die Schlagzeilen ranken zeigt, dass nichts passiert ist auf der Welt. Es geht um Schildkröten mit grünen Haaren, um Next Topmodels, die sich nuttig in Ringen räkeln, um irgend einen Tweet von Trump und um die bange Frage der Kriegsgeilen, wann denn jetzt endlich bittebittebitte die ersten amerikanischen Raketen auf syrische Zivilisten abgeschossen werden.

Was findet man nicht? Kein Sterbenswörtchen?
Dass eine griechische Mirage bei dem (inzwischen tägliche Normalität gewordenen) Versuch, widerrechtlich in griechischen Luftraum eindringende türkische Flugzeuge abzufangen, abgestürzt ist und der Pilot dabei ums Leben kam.
Das erfährt man auf solchen Seiten.



Die Fragen bleiben, was erstens permanent türkische Flugzeuge, meist Aufklärer und Jagdbomber, in griechischem Luftraum zu suchen haben (so wie türkische Marineschiffe in griechischen Gewässern) und ob zweitens der besagte Flieger abgeschossen wurde oder ob es ein Unfall war.
Interessiert aber keinen, so wie der ganze sich anbahnende militärische Konflikt zwischen Türkei und Griechenland. Dass der Erdowahnsinnige die ersten Schritte zur Rekonstruktion des Osmanischen Großreiches erfolgreich südwärts gesetzt hat sollte nicht davon ablenken, dass die nächsten Schritte Richtung Südeuropa, speziell die griechischen Inseln auf dem beanspruchten „türkischen Festlandsockel“, gehen werden. Halb Zypern hat er schon geerbt, aber da ist noch mehr zu holen. Er sieht sich als Grundsteinleger eines Osmanischen Großreiches, das in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten nicht nur die alte Größe und Macht zurückerlangen sondern sogar übertreffen soll, das Wien bereits erobert hat und ganz Alemannien dazu, wenn es sich nordwärts ausbreitet.

Ist das irgend einem unserer Journalisten eine Frage wert? Irgend einer unserer agenturgesteuerten Copy-and-paste-Medien eine Schlagzeile?
Nein.
Die haben Schildkröten mit grünen Haaren, Präsidententrampel mit gelben Haaren und nuttige Möchtegernmodels mit langen Haaren.
Das reicht.
Fragen stellen nur noch private Blogger in ihrer Freizeit, diese dreckigen Fakenewsverteiler und Hetzer. Einer muss ja die Arbeit der Journalisten tun, wenn die zu blöd sind, noch irgendwas jenseits des Kopierens von Agenturmeldungen gebacken zu bekommen...