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Samstag, 18. Juli 2026

Großbrände in Viehmastzuchtbetrieben

von Helmut
 
 
Auf den ersten Blick kein Thema für den LePenseur-Blog, aber mich lässt mittlerweile die Häufigkeit aufhorchen. Anlass war dieser Bericht:
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/news-feuer-dueben-coswig-feuerwehr-schweine-ferkel-peta,brand-schweinemastanlage-100.html
Jetzt spricht der Reporter von fünf Großbränden in den letzten zehn Jahren - nur in Sachsen-Anhalt und nur in Schweinezuchtbetrieben. (min. 3.25)
 
Es stellt sich die Frage, wie viele Brände es dann in anderen Bundesländern gegeben hat. Dazu habe ich kürzlich auch von einem Brand in Oberösterreich gelesen.

Aber bei allen Bränden gabs keine klar ermittelte Brandursache. Schon seltsam. Sagen wir mal so: Leicht-sinnigkeit, unsachgemäße Anbringung von Elektroleitungen, was auch immer: aber nach den ersten zwei Bränden müsste es doch von der verantwortlichen Aufsichtsbehörde verstärkte Kontrollen bei Mastbetrieben geben, ob die Bau- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Sollte da Brandstiftung der Betreiber vorliegen, um die Versicherungen zu schröpfen? Irgendwie nicht glaub-würdig. Im Fall von Oberösterreich hatte gerade der Sohn den Betrieb des Vaters übernommen.

Aber Brandstiftung von außerhalb? Wieso kommt mir dieser Gedanke:

Keine ermittelte Brandursache in allen Fällen, und sofort nach jedem Brand tritt die Organisation "PETA" auf den Plan, um gegen die Betreiber Anzeige weg. Tierquälerei zu erstatten.

Was ist Peta: https://www.peta.de/

Sie schreiben sich den Tierschutz aufs Panier, aber sie sind auch radikale Veganer und absolute Gegner von Tierhaltungen, die dem Fleischkonsum oder der Bekleidungsindustrie dienen.

Nachtigall, hör ich Dir trapsen? Nehmen wir mal ein Beispiel aus einem anderen Bundesland:
https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article69c6082eaf187d606b8147d9/fuenf-jahre-grossbrand-wie-weiter-in-alt-tellin.html
Hier könnte man sagen: Ziel erreicht. An dieser Stelle entsteht kein neuer Mastbetrieb mehr.

Und immer wieder wird der Finger auf mangelhafte Elektroinstallation gelegt. Da stellt sich doch die Frage, ob das tatsächlich zutreffend ist und das niemand in verantwortlicher Kompetenz vorher kontrolliert hat. Nicht einmal von den Versicherern?

Schließlich ist eines für mich vorstellbar, gerade anhand des Fotos des links des Betriebes in Mecklenburg-Vorpommern: Niemand ist in der Lage, nach so einem Brand zu sagen, dass eine Elektroleitung die Brandursache war, wenn alle Elektroleitungen abgebrannt sind. Eine der sichersten und kaum eruierbaren Brandstiftungsmethoden, meiner Meinung nach.
 

Samstag, 15. November 2025

Tatort Kita: Der woke Angriff auf unsere Kinder

Gastkommentar
von Albrecht
 
 

Sexuelle Übergriffe unter Kindern in Kitas häufen sich. Was steckt hinter dieser schockierenden Entwicklung? Unser neuer Dokumentarfilm zeigt, wie Kitas in ganz Deutschland zum ideologischen Experimentierfeld geworden sind. Kinder werden in Kitas durch sexualpädagogische Konzepte sexualisiert, zu "Doktorspielen" oder "Körpererkundungen" ermuntert, wofür teilweise sogar eigene Räume bereitgestellt werden. Diese #Pädagogik verletzt Schamgrenzen und verwirrt Kinder in ihrer Identität.

Unser Film beleuchtet die Zusammenhänge und Ursachen. Außerdem decken wir exklusive Hintergründe zu den "WHO-Standards für Sexualaufklärung in Europa" auf, die bisher in Deutschland noch nicht bekannt sind. Dafür sprachen wir mit betroffenen Eltern, dem Psychologen Prof. Dr. Christian Schubert, den Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Anja und Roman Göbeke, der Vertreterin der französischen Kinderschutz-organisation „Mamans Louves“, Christelle Comet, und dem Sozialwissenschaftler Thibault Kerlirzin.

Unsere Doku kann eine echte Veränderung in den Kitas herbeiführen. Verbreiten Sie sie daher bitte in Ihren Sozialen Netzwerken und Chatgruppen!


Weiterführende Hinweise:

"WHO-Standards für Sexualaufklärung in Europa": https://whocc.bioeg.de/fileadmin/user...
Studie über die WHO-Standards: https://demofueralle.de/wp-content/up...
"KentlerGate: Kindesmissbrauch in staatlicher Verantwortung": • #KentlerGate: Kindesmissbrauch in staatlic...
Initiative Elternaktion: https://elternaktion.de/
DemoFürAlle-Broschüren: https://demofueralle.de/broschueren/

Tatort Kita: Der woke Angriff auf unsere Kinder

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P.S.: Nur einer aus den weit über tausend Kommentaren unter dem Video: 

Meine 5 jährige Tochter hat beim Kampfsporttraining einen Übergriff eines 7 jährigen, sehr verhaltensauffälligem Jungen, erleben müssen. Nach dem Training haben meine Kinder davon erzählt. Ich habe sofort Kontakt zur Leitung aufgenommen, eine Woche später war Gespräch zwischen Tür und Angel vor Ort. 

Es kam sofort zur Täter-Opfer-Umkehr: man wisse garnicht wann das passiert sein soll, denn der Junge würde da wegen seiner Auffälligkeiten immer beobachtet werden. Das Mädchen, wohlgemerkt 5 Jahre alt, hätte sofort etwas sagen müssen. Außerdem müssten wir ja verstehen, dass der Junge eine soziale Inkompetenz hätte und überall ausgegrenzt werden würde, deshalb kann man das arme Kind ja nicht auch aus den Training werfen. 

Es ist jetzt so, dass ich beim Training dableibe, was eigentlich nicht üblich ist. Aus dem Vertrag kommen wir nicht. Und es ist wie immer, die Täter werden zum Opfer stilisiert, weil sie irgendwelche Diagnosen haben. Da das keine Therapiegruppe ist, sondern eine normale Sportgruppe, sind mir die Diagnosen und Auffälligkeiten vollkommen egal. 

Ich habe mein Kind zu beschützen! Und... in unserer Kleinstadt gibt es eine evangelische Kita, die auch "Berührungsprojekte" durchführt. Ich habe mein Kind nicht in dieser Kita gegeben.

Einfach ... krank, was da abläuft! 

 

Freitag, 19. September 2025

Left-wingers' Real Outrage

by  Meme Dept. 



Montag, 28. Juli 2025

Die Ukraine ist zu einer Waffen- und Söldnerquelle für die weltweit organisierte Kriminalität geworden

von Manfred Müller
 
 
... schreibt Lucas Leiroz de Almeida in einem aktuellen Artikel:
Seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine ist eine der Hauptfragen von Analysten die Frage, ob die vom Westen an das Kiewer Regime gelieferten Waffen unter kriminellen und terroristischen Organisationen weltweit verbreitet werden könnten. Dies ist bereits mehrfach geschehen, da Berichte über den Fund solcher Waffen in mehreren Ländern, vor allem in der afrikanischen Sahelzone, vorliegen. Jüngste Nachrichten deuten jedoch darauf hin, dass die Lage noch ernster sein könnte: Ukrainische Waffen haben bereits brasilianische Städte erreicht.

Am 17. Juli führte die brasilianische Militärpolizei eine Operation im Stadtteil Acari durch, einem Vorort im Norden des Bundesstaates Rio de Janeiro. Ziel der Operation war ein illegales Kupfervorkommen, ein häufiges Vorkommen in den Favelas von Rio de Janeiro (armen Vierteln, in denen oft die organisierte Kriminalität dominiert wird). Die Beamten fanden dort jedoch auch Waffen lokaler Drogenhändler, darunter ein Anti-Drohnen-Gerät ausländischer Produktion.

Zunächst wurde die Nachricht als eine gewöhnliche Beschlagnahmung durch die Polizei gemeldet. Von den Beamten geteiltes Filmmaterial zeigte jedoch, dass die erbeutete Anti-Drohnen-Waffe mit dem „Trysub“, dem ukrainischen Wappen, gekennzeichnet war.
Nicht, dass es einen wirklich überraschen würde! Die Ukraine war immer schon für ihre totale Korruptions-Zerfressenheit berüchtigt, also kein Wunder, wenn Gestalten wie die Großkorruptionisten der Biden Family sich dort zum Grasen niederließen!

Aber: da kommt noch was auf uns zu! Wenn gewissenlose Drogendealer und durchgeknallte Musel-Fanatiker sich mit moderner Kriegstechnologie ausrüsten können, weil die ihnen von offenbar nicht ganz so ehrpusselig veranlagten Leitungsrängen des Kiewer Regimes gegen Geld auf die Tatze angedient werden, dann sieht unsere Polizei – auch mit ihren Sondereinheiten wie WEGA und Cobra – recht schnell ziemlich alt aus ...
 

Samstag, 17. Mai 2025

Gebet den Armen?

von Helmut
 
 
Auf facebook hat Landeshauptmann (=Ministerpräsident) der Steiermark, Mario Kunasek (FPÖ), folgendes angekündigt:

Schluss mit der organisierten Bettelei!
Die Steiermark war das einzige Bundesland, in dem die organsierte Bettelei nicht verboten war. Dieser Umstand hatte dazu geführt, dass bettelnde Personen vor allem in organisierten Gruppen die steirische Bevölkerung belästigt und der regionalen Wirtschaft sowie dem Tourismus geschadet haben. Das war so nicht mehr tragbar. Deshalb war es das Gebot der Stunde, hier im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten unverzüglich nachzuschärfen. Das haben wir mit der heute beschlossenen Regierungsvorlage getan – ud wir werden dem Landtag den Vorschlag für die Novelle des Landes-Sicherheitsgesetzes unterbreiten. Mir war es ein großes Anliegen, dass die Gemeinden mehr Handhabe bekommen, um sektorale Verbotszonen auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen – wie vor Schulen, an Bushaltestellen und bei Bahnhöfen – einrichten zu dürfen. Bisher war es auch so, dass Personen mit Tieren gebettelt haben, um ihren Bettelertrag zu steigen. Dem schieben wir jetzt ebenfalls einen Riegel vor – zum Wohle und zur Sicherheit der Steirerinnen und Steirer. Im Zuge der Verwaltungsübertretungen ist eine Geldstrafe von bis zu 5.000 Euro möglich. Vorbehaltlich der Beschlussfassung im Landtag, soll das Gesetz mit 1. September in Kraft treten.
Daraufhin habe ich geantwortet:
 
Als Österreicher, der seit über 21 Jahren in Rumänien lebt, kann ich Euch sagen, wie das abläuft. Es existiert bei der Bettelei ein knallhartes Pyramidensystem. Es beginnt mit der untersten Ebene, die sog. Aktiven, die vor Supermärkten, vor Kirchen, etc. betteln. Jeder Platz ist „gemietet“, und derjenige, der an einer gewissen Stelle bettelt, muss dann seinen Obulus an einer Höherstehenden abgeben, den aber der normale Bürger kaum zu sehen bekommt.
 
Der hat dann 8 – 10 solcher „Schützlinge“, die er dann abkassiert, dem aktiven Bettler bleibt knapp 10 % von den Tageseinnahmen. Manche sind bereits in der Form organisiert, dass sie mit einem Kleinbus so ca. 7 – 8 Frauen absetzen, meistens in der Fußgängerzone, mit irgendwelchen Schildern (arme Rumänin hat nichts zu essen, oder sonst was), und die am Abend wieder einsammeln.
 
Der Höherstehende hat auch wieder einen Höherstehenden, dem er den überwiegenden Teil seiner abkassierten Gelder abgibt, und der liefert das dann bei den Clan-Chefs ab. Und die müssen dann von dem „kärglichen Lohn“ leben. Wie das aussieht?
 
 Es gibt einige wenige Dörfer, wo nur die Clan-Chefs ihre bescheidenen Hütten haben. Eines davon ist im Kreis Teleorman, mit Namen Buzescu. Da kommt auch niemand anderer hinein, sich dort niederzulassen, das bleibt nur den Clan-Chefs und ihren Familien vorbehalten. Auch die kleinste Hütte ist dort vom Wert her nicht unter einer halben Million Euro, die meisten aber fangen bei einer Million erst an. 
 
 
Ich war mal bei so jemanden drinnen. In meinem ganzen Leben habe ich im Bad vorher keine vergoldeten Wasserhähne gesehen – aber dort waren die.

Dieses Pyramidensystem ist über ganz Europa verteilt, das gibt’s nicht nur in der Steiermark. Aber jeder, der diesen Bettlern was gibt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er nicht dadurch in den Himmel kommt, sondern dass er die organisierte Kriminalität unterstützt.

 

Samstag, 26. April 2025

Suicided.

von Sandokan

Während man, vor allem in den USA, zunehmend ungeduldig darauf wartet, dass die neue Generalstaatsanwältin Pamela Bondi (aus Trumps Team) wie versprochen die Epstein-Klientenliste ungeschwärzt veröffentlicht, ist dieser Tage die in der Öffentlichkeit bekannteste Zeugin gegen Epstein und Ghislaine Maxwell (die immer noch relativ bevorzugte Haftbedingungen genießt) verstorben.

Nach einem (mysteriösen) Autounfall kürzlich und daraus resultierenden Organschäden soll Virginia Giuffre (41) dieser Tage Selbstmord begangen haben, so die letzten Nachrichten dazu von Seiten ihrer Familie. Als eines der Opfer war sie auch die wichtigste Zeugin gegen Prinz Andrew (Bruder von König Charles) gewesen, einem engen Vertrauten und "Klienten" von Epstein und Maxwell. 
König Charles wiederum hatte ja den später zum Sir geadelten Pädo-Serienvergewaltiger und BBC-Moderator Jimmy Savile zum persönlichen Freund, und als Berater der Familie in Public Relations- und Beziehungsfragen (Lady Diana hingegen soll ihn verabscheut haben).
Zwei Journalistinnen die, unabhängig voneinander, Savile auf der Spur waren verstarben damals ebenfalls unter fragwürdigen Umständen.  
Mehr seltsame Todesfälle als im Zusammenhang mit den Royals finden sich bloß noch beim sog. Clinton-Body Count. 
Wie etwa ein Mark Middleton - früherer Mitarbeiter von Bill Clinton und Kontakt zu Epstein, der sich 2023 angeblich gleichzeitig mit einer Schrotflinte erschoss und einem Elektrokabel erhängte.
Aber irgendwie sind die ohnehin alle miteinander verbandelt.

RIP Virginia!



Freitag, 27. September 2024

(Kl)eine Aufarbeitung zum Thema "Hochwasserhilfe"

von Helmut
 
 
Ich habe da einige Dinge mitbekommen, die zur Folge hatten, dass mir ... na, lassen wir das jetzt ... Jetzt würde mich interessieren, ob es sich in anderen Ländern (Deutschland, Österreich, Tschechei, etc.) genauso abspielt, oder ob das nur eine rumänische "Eigenart" ist. Ich hab meine Meinung im rumänischen facebook publiziert, und dabei viele likes erhalten. Also wird meine Ansicht auch von vielen anderen geteilt. Ich habe das, was ich dort ins facebook geschrieben habe, nun auf deutsch übersetzt:

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Ich habe mich interessiert, wie man den Leuten in dieser Gegend effizient helfen kann. Meine Illusionen wurden dadurch in die Realität gerückt. Es kotzt mich an, wenn ich von Leuten, die sich da auskennen, erfahre, wie sich die Realität darstellt. Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, welche Eigenschaftswörter ich hier verwenden soll: Erschreckend, unmenschlich, verwerflich, abscheulich, - ich weiß nicht.

Es gibt Vorgänge, die sich bei derartigen Unglücken abspielen, die f r mich völlig unglaublich sind. Aber Leute, die sich gerade bei solchen Unglücken aktiv an Hilfe beteiligen, die haben mich aufgeklärt. Ich bin teilweise schockiert!

Ich will nur einige Beispiele anführen, ohne auf aktuelle Werbungen einzugehen. Ich bin nun darüber informiert, dass es keinerlei organisierte Maßnahmen in diesen Gebieten gibt. Es läuft alles quer, und es gestaltet sich ein Chaos.

Man spendet etwas, egal, ob Kleider, oder andere Gegenstände, und man meint, das wäre in einer Sporthalle auf Tischen aufgebaut, damit sich die Bedürftigen daran bedienen können. Fehlanzeige. Das steht irgendwo in Kartons herum, und wird dadurch völlig unbestimmt zur Verteilung verdammt.

Es gibt Fälle, wo die Kleidersammlungen in den Kartons dazu verwendet wurden, um mit diesen Kleidern den Boden vor den Zelten zu bedecken, damit die Leute nicht im Morast gehen müssen. Deshalb gehen sie über die gespendeten Kleider.

Ich weiß, dass es dubiose Organisationen gibt, die sich unter christlichen Begriffen verstecken und zu Geldspenden aufrufen. Sie geben in ihrem Aufruf nur die Kontonummer an, aber keinen Nachweis über ihre juristische Zuordnung, keinen Namen des Verantwortlichen, keine Telefonnummer, etc.

Aufrufe zu Spenden ohne Zahl, aber wenn dann die Spenden eingegangen sind, dann hört man plötzlich nichts mehr von diesen christlichen Organisationen. Die Konten sind leer, gelöscht, und niemand weiß mehr, wie man an die Verantwortlichen drankommen soll.

Es gibt Spendenaufrufe für Waren aller Art, und vieles davon findet man später in einer benachbarten Kreisstadt am Flohmarkt zum Verkauf.

Meine Tochter hat sich in Deutschland persönlich vor Ort interessiert, wie die Situation in den Hochwassergebieten ist. Da ist die Rede vom Ahrtal in Deutschland, wo viele Menschen dabei umgekommen sind. Da hat sie mitbekommen, dass es Kleinbusse gibt, mit Leuten, die dann übers Megaphon die Einheimische warnen: Leute, es kommt wieder eine Schlammlawine in kurzer Zeit, bringt euch in Sicherheit!

Die Leute nehmen schnell ihre paar Habseligkeiten und ihre Dokumente und fahren mit ihren Fahrzeugen schnell aus diesem Gebiet. Danach bedienen sich genau dieselben "Mitarbeiter" des Kleinbusses und rauben die nun leerstehenden Häuser aus.

Ich weiß nicht, ob es überhaupt noch so was wie "Anständigkeit" und "ehrliche Hilfsbereitschaft" bei solchen Unglücken gibt. Mittlerweile glaube ich so gut wie nichts mehr.

Auch ich habe mich mit dem Gedanken getragen, meinen Lastwagen voll zu packen, mit allem Möglichen, zumal die Leute ja ihren sämtlichen Hausstand verloren haben. Die Chance aber, dass man da jemanden dabei hilft, ist durch die chaotische Situation sowie das Fehlen einer organisierten Hilfe auf ein Minimum gedrückt.

Wenn etwas hilft, dann ist es die persönliche Präsenz vor Ort, indem man z.B. bei den Häusern, die noch nicht durch den Wasserdruck zerfallen sind und noch zu gebrauchen sind, nachdem der Schlamm aus den Häusern entfernt wurde, z.B. mit Trocknungsgeräten die Wände trocknet, damit die Leute noch vor dem Winter einziehen können.

Stellt sich die Frage, ob dafür genügend Strom vorhanden ist, oder mit Generatoren, - aber es ist schwierig. Dazu muss man persönlich präsent sein und diese Vorgänge überwachen, damit sie auch einen Sinn haben und man die Geräte wieder in gebrauchsfähigem Zustand zurückbekommt.

Das aber wird schwierig, weil die meisten von uns einer Beschäftigung nachgehen. Eigentlich wäre es die Aufgabe der Behörden, sich um so etwas zu kümmern, aber, wie man mir von Leuten, die aktuell vor Ort sind, mitgeteilt hat, ist davon nichts zu sehen.

Ich weiß nicht mehr, in welcher Welt wir eigentlich leben.