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Mittwoch, 22. Juli 2026

Max Blumenthal : US-Israeli Partnership Threatens U.S. Press Freedom

von kennerderlage 
 
 
Der Investigativjournalist (einer der wenigen, die diese Bezeichnung wirklich verdienen!) Max Blumenthal und Prof. Glenn Diesen unterhalten sich zum Thema der Untergrabung der Pressefreiheit in den USA durch die USraelische Partnerschaft (wobei das Wort "Partner" die Illusion einer prinzipiellen Gleichrangigkeit der beiden vermittelt, die durch die fast 100%ige Korrumpierung des US-Kongresses und die Unterwanderung praktisch aller US-Regierungsstellen durch Israels Zionistenkreise aber nicht gegeben ist!):
 
 
Ein Kommentarposting unter dem Video brachte mich zum Schmunzeln:
A 3980 year old tablet from the Kingdom of Israel was recently discovered... They were able to restore it and translate what it said... 'IN TWO WEEKS PERSIA WILL HAVE A NUCLEAR BOMB'.  

Dienstag, 9. Juni 2026

"Deutschlands selbstverschuldeter Ansehensverlust"

von LePenseur
 
 
Nach Urlaubsrückkehr entdeckte ich auf der Website von Dr. Klaus Peter Krause einen aktuellen Artikel von Prof. Dr. Menno Aden, der den gescheiterten Versuch Deutschlands, wieder in den UN-Sicherheitsrat gewählt zu werden, zum Anlaß für eine weitergehende Analyse des "Problems Deutschland" nimmt:

Gedanken zu seiner erfolglosen Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Von Prof. Dr. iur. Menno Aden

Die erfolglose Bewerbung Deutschlands um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat ein gewisses Echo erzeugt, aber auch nicht mehr. Die FAZ hat diese Blamage heruntergespielt. Ich sehe darin   aber eine Folge des verheerenden selbstverschuldeten Ansehensverlustes unseres Landes, der mit der wirtschaftlichen Entwicklung wenig oder nichts zu tun hat. Die Gründe sehe ich in zweierlei. Das stelle ich hiermit zur Kritik.

In diesen Tagen kam das vorhersehbare deutsche UN-Debakel. Da reist unser Kanzler Merz in der Welt herum und verschleudert schuldenfinanziertes Geld, um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu gewinnen – und alles für die Katz. Das gibt erneut Anlass, sich die Lage unseres Vaterlandes vor Augen zu führen.

  • Deutschland ist nicht souverän. Warum sollte man es in den UN-Sicherheitsrat wählen?
  • Deutschland hat kein Ziel oder keine Identität.  Was will es denn dann im UN-Sicherheitsrat?

(Hier weiterlesen)

Ein ausgezeichneter, die Schieflage de — schon seit Jahrzehnten! — hoffnungslos verkorksten Selbstsicht der Deutschen offen benennender Artikel. Dringende Leseempfehlung!

 

 
 

Mittwoch, 19. November 2025

Wie wir alle wissen, waren die Nazis einzigartige Scheusale

... die ganz krude, in der Geschichte noch nie dagewesene Ideen vertraten. Weshalb unsere tapferen Antifanten bis heute darauf achten müssen, daß sich diese grauen-volle Singularität der Geschichte nicht wiederholen kann!


Oder so ähnlich bekommen wir es in den Schulbüchern vorgebetet. In Fernseh»dokumentationen« auf n-tv & Co., in den Einheitsbrei-Postillen von SPEICHEL bis F*CKUS, und überhaupt allem, was Menschen guten Willens zu schreiben, sprechen und denken in der Lage sind ...

War es so? Na sicher! War es wirklich so? 
 
Der vorstehend anzitierte Artikel erschien heute vor 10 Jahren auf diesem Blog (damals ohne Angabe eines Autors, da zu jener Zeit alle Artikel, von einzelnen, gesondert ausgewiesenen Gastkommentaren abgesehen, von LePenseur verfaßt worden sind). 
 
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Frage an unsere Leser: ist es seit dem Jahre 2015 besser geworden? Wird die Nazikeule heute weniger brachial geschwungen? Sind die eklatanten Doppelstandards in der heutigen Geschichtsschreibung weniger verbreitet? Ist mittlerweile die Freiheit der Meinungsäußerung besser geachtet und geschützt (okay, okay, der Witz war jetzt etwas überflüssig ...)
 
Ach, ich weiß schon, welche Antwort zu erwarten steht: »Die Frage zu stellen, heißt ....«  
 

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Sind wir uns bewusst, in welcher Welt wir leben? Oder verschließen wir nur die Augen?

von Helmut
 
 
Drei Punkte sind es, die mich zu diesem Artikel gebracht haben:

Zum einen die Überlegungen des Herrn Roger Köppel, Chefredakteur der Weltwoche in der Schweiz. Es kommt hier zum Ausdruck, insbesondere bei min. 1.17.45. Wobei natürlich das gesamte Video informativ und interessant ist.
An der von mir angegebenen Stelle aber ergibt sich der zweite Punkt der Überlegung:

 
Und genau diesen Punkt kann ich mit einer aktuellen Meldung belegen, wodurch ich zum dritten Punkt komme:

Rechtsbeugung um Jürgen Todenhöfer
Jeder, der sich seit Jahrzehnten mit der deutschen Politik beschäftigt, kennt Dr. Jürgen Todenhöfer. Er hat sich als konservativer Politiker oftmals in Gefahr begeben, als er überall dort, wo es Krieg gab, sich vor Ort persönlich darüber informiert hat, was Sache ist, und auch darüber berichtet hat. Sehr zum Leidwesen so mancher Marionetten-Politiker.
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Todenh%C3%B6fer
Nun will man diesen unbequemen Mann kaltstellen, wie man das auch bei vielen vor ihm versucht und auch oftmals erreicht hat. Beispiele aus der Corona-Zeit gibt es genügend. Das Rechtssystem wurde ausgehöhlt, die politischen Interessen haben ihre Dominanz dabei erreicht.
Sein neuester Aufruf:

 
Hier die Details — er schreibt:
Mein Netanyahu-Post lautete: „Mister Netanjahu, protestiert Ihr Gewissen eigentlich nie, wenn Sie den Palästinensern dasselbe antun, was die verfluchten Nazis den Juden angetan haben?“ Für diesen verzweifelten Protest gegen das Ermorden von Kindern in Gaza will die deutsche Justiz mich jetzt bestrafen. Mit einer Gefängnisstrafe, da ich eine Geldstrafe nicht bezahlen werde? Meine Kritik am damaligen Kanzler Scholz lautete, er sei vor den Anschlägen auf NordStream über die Pläne der ukrainischen Täter informiert worden. Statt die Täter zu bestrafen, belohne er sie mit Waffenlieferungen. Das sei Vaterlandsverrat.

Wochenlang überwachten Polizisten meine Wohnung. Nach einer öffentlichen Lesung meines neuen Buches „Und folgt dir keiner, geh allein!“ in München versuchten Polizisten mich nachts vor meiner Wohnung abzufangen, um den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschluss durch-zusetzen. 

Das Gericht schrieb zur Begründung des Strafverfahrens sowie des Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlusses, die Maßnahmen stünden „in angemessenem Verhältnis zur Schwere meiner Tat“.

Ein derartig maßloses Vorgehen gegen Kriegs- und Regierungskritiker ist ein Frontalangriff auf die Meinungsfreiheit unseres Grundgesetzes. 170 Seiten umfassen die Ermittlungsakten der Justiz über mich. Gibt es in Deutschland wieder eine „Gesinnungspolizei“? 

 Das alles soll mich offenbar daran hindern, die Kriege Netanyahus weiter hart zu kritisieren. Ich werde das rechtswidrige Vorgehen der israelischen Regierung gegen die Bevölkerung Palästinas trotzdem offen kritisieren. Mit dem Ziel mitzuhelfen, durch öffentlichen Druck einen gerechten und dauerhaften Frieden für das palästinensische Volk zu erreichen. 

Ich habe mich stets für das Existenzrecht Israels, aber genauso für das Existenzrecht Palästinas eingesetzt. Immer wieder habe ich außerdem geschrieben, dass jüdische Deutsche ein „wichtiger und wertvoller Teil unseres Volkes“ sind. Und dass der Holocaust in seiner Barbarei unver-gleichlich ist. In meinem neuen Buch schrieb ich: „Am Holocaust gibt es nichts zu relativieren. Er ist und bleibt das größte Verbrechen der deutschen Geschichte." Ich muss das nach all meinen Büchern nicht ständig wiederholen. 

In meinem „Netanyahu-Post“ habe ich den Holocaust gar nicht erwähnt. Der Holocaust hat mich als Kind des 2. Weltkriegs tief geprägt. Gerade wegen des Holocaust bin ich gegen jede Form des Rassismus. Die Politik Netanyahus gegen die Palästinenser ist leider zutiefst rassistisch. 

Ich habe über ein Dutzend Kriege persönlich miterlebt und bin ein kompromissloser Gegner von Kriegen. Weil es keine anständigen Kriege gibt. Man kann seine Mitmenschen nicht anständig erschlagen. 

Israelische Scharfschützen haben mich 2019 im Gazastreifen an der Schulter erheblich verletzt. Dieser Beschuss hat mir drei schwere Operationen unter Vollnarkose eingebracht. Der Anlass der Beschießung: Ich hatte mich in Gaza an der Grenze zu Israel mit einem Plakat für die Gleich-berechtigung der Palästinenser eingesetzt. Die israelische Regierung hat sich bei der deutschen Regierung dafür entschuldigtbei mir nie. Ich hätte leicht Strafanzeige erstatten können. Ich habe es nie getan. 

Meine Anwälte werden in diesen Tagen juristisch gegen die Entscheidungen des Münchner Gerichts vorgehen. Notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht.

Wenn am Ende eine Gefängnisstrafe herauskommt, wird es mir eine Ehre sein, sie anzutreten. Weil das Einstehen für Frieden und Freiheit in Palästina unsere Pflicht ist. Es darf nicht sein, dass der vom IStGH steckbrieflich gesuchte Netanyahu vom deutschen Kanzler herzlich nach Deutschland eingeladen wird, während man seinen Kritikern mit Gefängnis, Hausdurchsuchung und Beschlag-nahme droht.
Ich weiß nur zu gut, wogegen sich mein Großvater im Naziregime gestellt hat, was ihn auch sein Leben gekostet hat. Danach gabs eine Zeit, in der man in Deutschland und Österreich immer laut gerufen hatte: Wehret den Anfängen! Erinnert mich an die Parole: Haltet den Dieb! Um damit von der eigenen Kriminalität abzulenken. Nichts Neues. 

Ich weiß nur eines: Ich habe die Geschichte und die ganze Entwicklung von der Weimarer Republik zum 3. Reich studiert und kenne mich da aus. Deshalb sage ich — wir nähern uns zunehmend den politischen und vor allem juristischen Randbedingungen vor 90 Jahren. Das unabhängige Rechtssystem, basierend auf der Gewaltenteilung mit Legislative, Judikative und Exekutive ist Geschichte. Diese drei Teile sind eng auf-einander abgestimmt und arbeiten Hand in Hand. Aber es geschieht uns recht. Dafür gibt’s ein berühmtes Zitat:

Wer aus der Vergangenheit nicht lernt, 
ist verdammt, sie zu wiederholen,
(George Santayana)
 

Mittwoch, 26. März 2025

Sehen so Rechtsradikale aus?

Gastkommentar
von BerndBorchert


Mit der hetzerischen Ausgrenzung der AfD machen die Altparteien sie nur immer stärker. Und das seit Jahren. Hier ein Bild der aktuellen AfD-Fraktion:

Vom Eindruck her könnten es die Mitarbeiter einer Versicherungs-Niederlassung oder einer SAP-Beratung sein ...
 

Montag, 17. Februar 2025

Die aktuellen Parallelen zum 3. Reich in Deutschland und Österreich

von Helmut
 
 
Um es unmissverständlich und anhand von mehreren Beispielen darzulegen, warum ich mich in meinem Artikel in dieser Form geäußert habe, und auch als Antwort an Kommentarposterin Gisela, die ich zitieren will:

Niemand, selbst ein Herr Merz nicht, hat öffentlich (wie "damals") oder insgeheim die Parole von der, "erbarmungslosen Vernichtung der AfD-Mitglieder und -Wähler" ausgegeben.

Das mag schon so sein. Allerdings gibt es da schon eindeutige Äußerungen von seinen Parteikollegen, die in Richtung „Eliminierung“ der AfD gehen. Natürlich stützt man sich dabei in erster Linie auf Gesetze, wie den Verfassungsschutz, um die Partei zu verbieten. Wenn das nicht so richtig klappt, und davon ist auszugehen, dann muss man andere Mittel ergreifen, um zum Ziel zu kommen.

Frage: Sind Ihnen die Details beim Reichstagsbrand 1933 geläufig? Ein Link dazu:

https://www.dhm.de/lemo/kapitel/ns-regime/etablierung-der-ns-herrschaft/reichstagsbrand

Nun gehen wir wieder zur Jetztzeit. Hier wird über ein Komplott gegen die AfD berichtet:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=668219

Sie schreiben:

Die Judensterne, mit denen AfD-Leute während der Corona-Pandemie gerne bei ihren Demos unterwegs waren, haben sie aus eigener Entscheidung gewählt, nicht weil "das System" sie dazu gezwungen hat.

Das ist so ähnlich wie die Quadratur des Kreises. Auch ich habe diesen Stern getragen, sogar selbst finanziert. Aber ich gehöre nicht der AfD an, und dazu steht das Wort „ungeimpft“ in rumänischer Sprache auf dem Stern, weil ich ja in Rumänien lebe. Niemand hat mich dazu gezwungen, mir diesen Stern anzuheften, aber ich habe das aus staatsbürgerlicher Verantwortung heraus gemacht.

Der Spruch „Wehret den Anfängen“ ist mir geläufig, aber in jeder Richtung und nicht einseitig. Als sich zum Beginn des Jahres 2021 die Sache mit den Spritzen immer mehr hinaufgeschaukelt hat, einschl. Berufsverbote in den Spitälern, etc., auch Einreiseverbote an den Grenzen, da habe ich Handlungsbedarf gesehen. So manche, insbesondere Leute aus der älteren Generation, die das noch kannten, habe ich dadurch nachdenklich gemacht. Zum Glück hat sich das in Rumänien wesentlich schneller entschärft als in anderen Ländern, und heute sind die „Spritzenfanatiker“ der Regierung schon lange nicht mehr in ihren Ämtern.

Bleiben wir mal auf dem Gesundheitssektor. Die dem staatlichen Gesundheitsministerium in Deutschland unterstellte Einrichtung „Robert-Koch-Institut“ (RKI) war einer der treibenden Faktoren, was die Covid-Impfung betrifft. Von dort aus wurde alles gesteuert. Der Leiter dieser Einrichtung, Herr Wieler, seiner Berufsbezeichnung nach Tierarzt, beendete im Jahre 2023 seine Tätigkeit in diesem Institut, als die Vorwürfe immer lauter wurden. Aber auch er war nur Befehlsempfänger des Ministeriums, und der Gesundheitsminister (Lauterbach) ist bis heute noch im Amt (der Vorgänger, Spahn, von Beruf Bankkaufmann, legte Ende 2021 sein Amt nieder)

Nun sehen wir uns einmal die Vergangenheit dieses Instituts RKI an:

https://www.sueddeutsche.de/wissen/nationalsozialismus-die-dunkle-vergangenheit-des-rki-1.539418

Und dieses Institut kümmert sich angeblich um das Wohl der Bevölkerung. Keine Parallele?

Das Wort „Familie“ hatte auch im 3. Reich eine große Bedeutung. Und genau das machte man sich auch in der Coronazeit zunutze und so sah dann nach kurzer Zeit die Familienfeier in der Realität aus:

Wie hat man das in der braunen Ära hinbekommen, dass die Leute alles ungeprüft befolgt haben? Ganz einfach ... Hermann Göring wusste es: durch Angst!


Dazu hatte man auch jede Menge williger Helfer, auch heute, so wie damals ... z.B. die Kirchen. Dazu die Konzerne (hat auch damals wie heute funktioniert):

Damals gabs kein Internet, aber Zeitungen und Flugblätter. Man hat sich – im Vergleich zu damals – nur in der Methode der Zensur angepasst. Screenshot von meinem PC, als ich wieder was über Corona und die Spritzen berichtet habe, was die Bevölkerung nicht wissen sollte.

In öffentlichen Reden sprach Hitler zwar regelmäßig vom Erhalt des Friedens in Europa. Aber was dann daraus wurde, lehrt uns die Geschichte. Die Lügen in der Politik als Mittel zum Zwecke sind heute noch gegenwärtig:

Die Grünen im Jahr 2021. Dafür setzten sie sich vehement für die Waffenlieferungen in die Ukraine ein. Die Propaganda, die dafür verwendet wurdeGoebbels würde da vor Neid erblassen ... z.B. ein Foto einer großen Explosion einerrussischen Bombe in einer ukrainischen Stadt

Ich habe dann an die Seite geschrieben, ob man mir den Hersteller dieser Thermopanfenster mitteilen könnte, weil ich mit dieser Firma unbedingt Kontakt aufnehmen wollte. Es ist schon beeindruckend, wenn bei so einer Explosion kein einziges Fenster zu Bruch geht. Aber man hat mir leider nicht geantwortet (ein Fachmann hat mir dann erklärt, wie solche Propagandafotos zustande kommen).

Die anderen Bilder von den Getöteten und Verletzten haben die Grünen nicht veröffentlicht. Ich hab da eines von einem US-Soldatenaber bei den Ukrainern wird es nicht anders aussehen...

Um wieder die Verbindung zum Nationalsozialismus herzustellender ja in der Ukraine angeblich nicht besteht, hier der Befehl der Azow-Befehlshaber an die Einheit, die damals das Stahlwerk Asowstal in Mariupol verteidigt haben. Der Befehl in ukrainischer Sprache:

https://s20.directupload.net/images/250214/u28jo3or.jpg

Also, jeder Azow-Kämpfer, der sich dem Feind ergeben will, wird sofort von den eigenen Leuten erschossen. Kannte man doch auch in den 40er Jahren, oder nicht?

Dafür haben die Grünen ihre Teddybärenwerfer-Brigaden am Bahnhof postiert, als die „neuen Facharbeiter“ ins Land gekommen sind. Das geht soweit bis zur abendländischen Selbstaufgabe, wie hier in Frankfurt:

https://s20.directupload.net/images/250218/xmcel8a5.jpg

Was daraus geworden ist, konnte man im Dezember in Magdeburg und diese Woche in München sehen. Trotzdem reißt die Unterstützung dieser Partei für die Forderungen der „Flüchtlinge“ nicht ab. Frieden sieht für mich anders aus, vielleicht so ...

Aber, um wieder zu den Parallelen zu kommen, hier ein gutes Beispiel aus der Nazizeit. Und das hierist das was anderes? Die Kinder konnte man schon immer spielend beeinflussen, damals wie heute. Und was ist damit?

Wie sagte doch Henryk Broder einmal im Gespräch zu Jugendlichen, als er gefragt wurde, wie denn das alles damals möglich war, dass ein ganzes Volk in den Abgrund abgedriftet ist. Er sagte:

„Ganz einfach. Weil sie damals 

genauso waren, wie ihr heute seid!“

Das wusste schon Schopenhauer und Kofi Annanhat es so formuliert.

Deshalb ist es wichtig, dass wir uns auf die Werte besinnen, die die Garanten für Freiheit sind. Auch wenn man dafür schon wieder als Rechtsextrem eingestuft wird, wenn man für freiheitliche Werte steht:

Dazu soll man Farbe bekennen, auch öffentlich, auch bei Demos mitmachen, wenn die Gründe und die Notwendigkeit klar erkennbar ist. „Wehret den Anfängen“und wieder muss ich feststellen, dass die Menschheit geschlafen hat. Bis auf ganz wenige. Ein Foto einer Demo aus dem Jahre 2014.

Auch Reinhard Mey, Constantin Wecker, Hannes Waderalles überzeugte Pazifisten, haben den warnenden Finger gehoben, auch schon im Jahre 2014 bei einer Sommerveranstaltung (2014 war das Jahr, in dem Maidan stattfand):

 

Sogar die ARD hat sich darüber Gedanken gemacht (aus dem Jahre 2016):

 

Und genauso wie im 3. Reich werden die Produzenten für Kriegsgerät wieder in den Himmel gehoben, gut zu sehen am Beispiel Rheinmetall und deren Werbefilme:


Dafür meinen manche, dass die Kinder beim Fasching keine Spielzeugpistolen tragen sollten, das wäre kriegsverherrlichend. Nein, mein Appell an die Leser: Farbe und klare Kante bekennen, und sich nicht von den manipulierten Medien beeinflussen lassen, die ja selbst wieder manipulieren.

 

Freitag, 14. Juni 2024

Laut Wählerstromanalysen

von LePenseur
 
 
... haben sich alleine in Deutschland runde 2,5 Millionen "Nazis" nach der Definition des famosen Herrn Klingbeil — welch trefflicher Name, klingt fast so scharf wie Fallbeil! — aus den Reihen der SPD, der CDU/CSU und der FDP durch ihren Wechsel zur AfD als solche enttarnt. Wie gehen jetzt eigentlich die Parteien SPD, CDU/CSU und FDP damit um, über viele Jahre hin in ihren Reihen Kryptonazis gehabt zu haben?

Denn da fragt man sich: wie soll, ja: wie kann, man dem Demokratischen Block der obigen Blockparteien und Massenorganisationen (wie Gewerkschaften, Kirchen und NGOs) noch trauen, wenn die so unachtsam die millionenfache Existenz von "Nazis" in ihren Reihen einfach  übersahen —oder gar duldeten bzw. unter der Hand fürderten?

Abgründe tun sich da auf ...

Montag, 27. Mai 2024

LePenseur revisited (15): Heute vor 15 Jahren

 
... schrieb ich einen Artikel, der mit nur wenigen Aktualisierungen heute ebenso geschrieben werden könnte: 

Der berufsantifaschistische Volkssturm läuft Amok 
 
... und die berufsantifaschistischen Medien hetzen brav mit. Kein Wunder: in welcher halbwegs bedeutenden Zeitungsredaktion oder Fernsehintendanz sitzt derzeit kein Alt-Achtundsechziger an der Spitze? Aber dieses Problem erledigt irgendwann der Zeitablauf — früher oder später. Hoffen wir: früher ... ... Je länger es nämlich dauert, desto unangenehmer werden die Begleitumstände einer Reform. Es ist wie beim Zahnarzt: rechtzeitig plombiert tut weniger weh, als später gerissen.

Aber Zahnärzte sind unangenehm, fast so unangenehm wie unangepaßte Meinungsäußerungen den Alt-Achtundsechzigern. Also versucht man sich darüber hinwegzuschwindeln.


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Manchmal beschleicht LePenseur der Verdacht, mit seinem Blog eine Zeitschleife begleitet zu haben. Dieser Artikel ist heute mindestens so aktuell wie vor fünfzehn Jahren ...
 

Freitag, 17. Mai 2024

Kriegsgeile Nazis im Bundestag?

von Sandokan
 
 
Na sowas ...
Laut Gerichtsurteil darf man die Waffenlobbyistin, Politikerin und Bundestagsabgeordnete der FDP, Marie-Agnes Strack-Zimmermann als Faschistin und Kriegstreiberin bezeichnen.
Klingt ja voll Natsi, und das bereits ganz ohne "Anfangsverdacht".


Hoffentlich gibt es jetzt keine Hausdurchsuchung bei dem zuständigen Richter.


Donnerstag, 28. März 2024

Jüngst ist er zwar etwas ausgerastet

von Deliberator  Austriacus
 
 
... (unser Kollege Lechner berichtete davon) aber grosso modo ist Scott Ritter durchaus für brauchbare Analysen bekannt. Warum er sich bezüglich der "Nazis", als welche er so ziemlich alle Deutschen bezeichnete, so in Rage redete ... God only knows (und vielleicht nicht mal der ...)! Das "Argument", dass nicht nur der Arbeiter in der Panzerfabrik, die Panzer gegen Rußland herstelle, ein "Nazi" sei, sondern auch der Bäcker, der für diese "Nazis" Brot backe, und der Bauer, der für Rüstungsfabriksarbeiter- & Bäcker-Nazis Getreide anbaue, ist so hirnrissig, daß man es sich schon wieder als Satire auf der Zunge zergehen lassen möchte. Warum nicht auch die Brasilianer, die den Bauern den Kaffee zum Frühstück liefern (auf daß diese die Rüstungsfabriksarbeiter- & Bäcker-Nazis mit Getreide ... und so weiter ... und so weiter ... und so weiter ...) als Nazis ... na ja, lassen wir den Unsinn!
 
Hier redet er über die Hintergründe des Terroranschlags in Moskau, und was er sagt, hat schon Hand und Fuß:


Interessant in diesem Zusammenhang auch ein Posting im Gelben Forum:
Zum Anschlag in Moskau und sonstwas.

aprilzi, tiefster Balkan, Dienstag, 26.03.2024, 16:34 4246 Views

Hi,

hier meinte ein ehemaliger Geheimdienstler folgende Theorie.

Die Briten sind seit dem Brexit arme Würstchen geworden, was sie noch haben, ist das Netz des Geheimdienstes. In London hat die Alkaida ihr öffentliches Anlauf-Office, wo man sich ganz legal einschreiben kann.

Auf die Frage eines französischen Diplomaten wie man die Anschläge in Paris bei Charlie Hebdo hätte vermeiden sollen oder ähnliche Anschläge, sagte sein gegenüber, man müsste London bombardieren.

Also die Briten seit dem Brexit verfolgen das Ziel wie auch die USA, die EU zu schwächen. Die Briten verlangen von der EU jegliche wirtschaftliche Beziehungen mit Russland zu beenden. Dagegen erlauben sich die Briten, dass die Briten Goldminen in Russland betreiben können.

So soll der Inhaber des Theaters in Moskau einem Briten eine Goldmine verkauft haben. Und die Tadschiken sollen aus der Gegend stammen, wo ein einflussreicher Tadschike mit einer Britin verheiratet sei, und dieser Tadschike soll das Wasser kontrollieren, das auch die Uiguren beliefert. So ähnlich.

Dann meinte er, dass die Taurus Geschichte ein von der Bundeswehr selbst inszenierte Geschichte sei, denn man habe ein Telefonat mit entferntem Ausland durchgeführt, um sicher zu sein, dass das Gespräch abgehört wird, um dem Verteidigungsminister Pistarius das Maul zu stopfen. So ähnlich.

Dann meinte er, dass Macron, ein vormals unbekannte Person in die französische Politik eingestiegen ist, mit dem Einfluss der Rothschilde, und wir ein Kampf Rothschilde gegen Russland sehen.

Dann sei das Versprechen Putins ausgelaufen, den Zelensky nicht zu töten, denn Zelensky hat sich nicht zur Wiederwahl gestellt. Also Zelensky ist vogelfrei.

Macron will die EU schwächen, denn es soll sein Geld in Militärausgaben stecken. Nur keiner will für die Ukrainer kämpfen. Also eine Verschärfung der Lage sehen wir zur Zeit. Nicht umsonst ist Zaluschny nach London abberufen worden, von dort soll wohl die Auslandsregierung weiter regieren.

Also sehen wir den Kampf der Briten gegen die EU. Und da sind alle Mittel recht, denn nach den bisherigen Regeln des Westens, also WTO und so weiter, haben die Chinesen den Wettbewerb gewonnen, jetzt beginnt der Kampf der Wirtschaften ohne Regeln.

Deswegen ist die Gefahr groß, dass da was schiefgehen kann.

Der letzte Satz ist 100% richtig. Was davor steht, natürlich spekulativ. Aber keine unplausible Spekulation, würde ich sagen ...

Montag, 5. Februar 2024

Antifaschistischer Zirkus

von Sandokan


„Die bewusste und intelligente Manipulation der Gewohnheiten und Meinungen der Massen 
ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft.“
— Edward Bernays, (aus Propaganda, 1928)



Die Propaganda ist der ausführende Arm der unsichtbaren Regierung.“
— Edward Bernays, (aus Propaganda, 1928)


Donnerstag, 25. Januar 2024

Von der Schmierenkomödie

von Sandokan

Wie bereits in Deutschland versuchen jetzt auch in Österreich die Regierungsparteien, unter Mithilfe der üblichen Verdächtigen, den Nationalsozialismus zu instrumentalisieren und zu verharmlosen.
Im Irrglauben damit vom eigenen Versagen abzulenken, wie auch tagespolitisch und bei den nächsten Wahlen zu punkten.

Sie könnten stattdessen natürlich auch einfach korrekte und anständige Politik zum Wohle Österreichs und dessen Bevölkerung machen (dazu wären sie sogar verpflichtet). Aber das wird verhindert durch ihre Dummheit, ideologische Verblödung, Machtgier, Habgier, Arroganz, Überheblichkeit, Unfähigkeit und Bösartigkeit. Wie auch in Deutschland und anderswo in Westeuropa ist, dank jahrzehntelanger Negativauslese, längst der charakterliche und intellektuelle Bodensatz in den meisten Parteien nach oben gespült worden.

Auf einen Automatismus der Einsicht oder Besserung darf man leider nicht hoffen, wie ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt. Die Selbstdemontage eines gesellschaftlichen und politischen Gemeinwesens folgt offenbar immer einer ähnlichen Dramaturgie.
Von der korrumpierten Machtelite, die glaubt unangreifbar und krisenfest wie Scheiße immer oben zu schwimmen, über die Aasgeier und Krisenprofiteure bis zu den sich ohnmächtig fühlenden Teilen der Bevölkerung.

Aber anders als auf der Bühne schreiben wir immer noch mit an diesem Stück und der Vorhang fällt eben nicht, bloß weil die Regierung und ihre Systemlinge sich das so wünschen.
Wie bei allem anderen werden sie auch dabei versagen - in Österreich ebenso wie in Brüssel.




Beschuldigen Sie Ihren Gegner dessen, was Sie selbst tun.
Um Verwirrung zu stiften und die Wähler 
gegen den Beweis Ihrer eigenen Schuld zu immunisieren.

Donnerstag, 30. November 2023

Die Farce hat endlich ein Ende gefunden

 
Zum nach zwei Jahren nun abgeschlossenen Prozeß um Gil Ofraim und das Westin-Hotel erscheint folgender
 
Gastkommentar
von Nereus
 
 
Es war eigentlich von Anfang klar.

Ein B- oder gar C-Klasse Promi hatte die Nerven verloren und dabei die gefürchtete Keule geschwungen, die in Absurdistan fast immer trifft und Wirkung zeigt – völlig egal, ob die Vorwürfe real oder erfunden sind.

Schmierige Charakter wissen was geht und schmierige Vasallen wissen es auch. Aber man darf in der Regel nicht darüber reden. Der zänkische Kleinstaat läuft bei uns unter Staatsräson.

Die absurde Judenstern-Geschichte des Sängers roch von Anfang muffelig, denn der Vorfall war einfach zu schräg um real zu sein. Wer In Hotels unterwegs ist, kennt die Gepflogenheiten, die Umgangsformen des Personals – auch die Problemzonen, wenn es mal nicht rund läuft.

Aber das war einfach zu absurd!

Doch in einem Land, das aus gutem Grund Absurdistan genannt werden darf, sind auch Geschichten möglich, wie in Schilda, wo man für das fensterlosen Rathaus das Sonnenlicht in Säcken, Körben, Kannen und Eimern einfangen wollte, um in der "Behörde" etwas sehen zu können.

Respekt vor einem Gericht, das nicht einknickte. Respekt vor einem Hotel-Angestellten, der Würde zeigte und von dem Verleumder die Entschuldigung akzeptierte.

 [[top]]

4 Anwälte bot der Sänger auf, was schon einmal tief blicken ließ. Doch selbst deren Einwände waren hohl wie Windbeutel.

Meiner Ansicht kippte die Lügen-Story in dem Augenblick, als ein Polizist mit Stern und Ofarim-Klamotten die Szene nachstellen mußte, um zu veranschaulichen, wie es damals abgelaufen sein könnte. Der Stern tragende Polizist gegen den angeblich Stern tragenden Sänger machte die Farce offenbar. Das konnte nicht mehr gut gehen und vermutlich haben die Anwälte die Notbremse gezogen um weiteren Schaden zu vermeiden.

Ein kleiner Lichtblick in einer weithin irrealen Welt.

Apropos Israel und Gaza-Krieg: Wußtet Ihr dass Panzer-Uschi – grandiose Versagerin in allen Ministerämtern – mit Milliarden-Versprechen nach Ägypten und Jordanien reiste. Und warum? Weil sie die ägyptische und jordanische Regierung bestechen wollte, die flüchtenden Palästinenser aufzunehmen, die dann für immer von ihrem Land vertrieben wären.

Man kann nur noch kotzen über diese widerliche Demagogie, die einem alltäglich zu diesem Thema vorgesetzt wird.

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P.S. (von LePenseur): der schätzenswerte Nachrichten- & Satire-Blog Politplatschquatsch bringt dazu einen Artikel, den man lesen sollte! It's worth it ...

Montag, 4. September 2023

So, und damit ist jetzt Schluß!

von LePenseur
 
 
In »Zettels Raum« hat der schätzenswerte Blogger-Kollege Llarian einen alle Aspekte perfekt auf den Punkt bringenden Artikel über die unsägliche Söder/SZ-Aktion gegen Aiwanger veröffentlicht, mit dem jetzt auch bei LePenseur die unerquickliche Diskussion beendet sein soll:
Die Affäre Söder 
 
Söder hat sich jetzt "großzügigerweise" dazu entschlossen seinen Koalitionspartner Hubert Aiwanger nicht zu entlassen. Die Entlassung sei "nicht verhältnismäßig". Was übesetzt nichts anderes bedeutet, dass die Wetterfahne Söder inzwischen gemerkt hat, dass ihm das Ding selber um die Ohren fliegt und er zusehen muss, dass er so schnell wie möglich Land gewinnt, bevor er den freien Wählern noch mehr Stimmen zuschiebt. Bei der deutschen Presse kann er sich darauf verlassen, dass die selbst einem CSU Chef nie so unangenehme Fragen stellen wird, wieso er nach einer Woche zu dieser Entscheidung kommt, wo sich die Faktenlage ja nun nicht geändert hat.
 Chapeau! Touché! Eindeutige Leseempfehlung!

Freitag, 1. September 2023

Es wird immer offenkundiger

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Wer glaubt, die DDR sei 1989/90 untergegangen, irrt  —  sie wird inzwischen bloß anders abgekürzt ...


Södolfland durchgeknallt

von LePenseur
 
 
Die Medien und Politdarsteller in Södolfland drehen hohl wegen ... eines Flugblatts aus dem Jahr 1987. Wie z.B. eine gewisse
 

»Wer so denkt, schreibt und redet ...«
 
Zunächst: wer »redet(e)« denn? Gibt es dazu irgendeinen Beweis (also: eine Tonaufzeichnung), außer den der blühenden Phantasie von Frau Schulze?

Wer »schreibt« (bzw. schrieb 1987)? — nun, das steht noch nicht endgültig fest ... ... aber egal: es wird schon einer gewesen sein ...

Wer »denkt« (bzw. dachte 1987)? Frau Schulze hat also nicht nur Phantasie sondern auch die Gabe des Gedankenlesens! Damit könnte sie bei Veranstaltungen spiritistischer Kreise erfolgreich auftreten und Geld verdienen — aber muß man sowas als rational denkender Mensch deshalb gleich ernst nehmen? Ich denke: nein.

Nach dem »wer« kommt logischerweise die Frage: und »was« wurde da geredet, geschrieben, gedacht? Nach Ansicht von Frau Schulze: 
 
»Antisemitismus klar und deutlich«

Na, dann sehen wir uns einmal dieses »Flugblatt des Schreckens«, das — so läßt sich auf Grund des medialen Getöses vermuten — offenbar unmittelbar hinter den Protokollen der Wannseekonferenz an Verwerflichkeit rangiert, einfach an ... und da ist es:


Das Flugblatt tauchte im Schuljahr 1987/88 in der Schultoilette auf. Es sollte anscheinend eine Satire zum damals laufenden „Schülerwettbewerb Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten” sein. Auch das Burkhart-Gymnasium in Bayern nahm daran teil.
Frau Niki Vogt, deren Artikel das vorstehende Zitat wie auch die Bilder entnommen sind, hat völlig recht, wenn sie dieses angeblich »antisemitische Flugblatt« als das bezeichnet, was es offensichtlich ist: als Satire. Die bekanntlich — wie wir schon von Kurt Tucholsky und erst recht seit dem Ziegenficker Böhmermann wissen — alles darf. Aber offensichtlich nur, wenn sie brav links ist ... 
 
Frau Vogt ist völlig zuzustimmen, wenn sie zu diesem Schüler-Elaborat anmerkt:
Wenn man es liest, fällt sofort auf: Es steht kein antisemitisches Wort drin, es wird auch nicht von „Juden“ gesprochen, es wird auch nichts verharmlost — im Gegenteil, es ist ein reichlich geschmackloses Gewitzel über Grausamkeiten in Dachau
Geschmacklos? Ja, sicher. Wie eben »Scherze« in Schülerzeitungen es nur zu oft sind! Geschmack setzt (nicht nur bei Wein und Spirituosen) meist einen gewissen »Reifungsprozess« voraus, und der steht Pennälern eben noch bevor. Aber »antisemitisch«? Lächerlich!

Wer reflexartig zur Antisemitismus-Keule greift, muß sich die Frage gefallen lassen, ob er damit nicht nur heuchlerisch einen ansonsten schwer zu erledigenden Konkurrenten ausschalten will (und genau danach sieht es hier aus!) — oder ob er bloß eine fixe Idee auslebt ... frei nach dem alten Witz, in dem ein Psychiater vor seinem Patienten einen Strich auf ein Stück Papier zeichnet und fragt: »Woran denken Sie, wenn Sie das sehen?«
Der Patient antwortet: »An nackte Frauen.«
Der Psychiater nickt bedächtig und zeichnet einen Kreis aufs Papier: »Und dabei?«
»An nackte Frauen.«
Der Psychiater zeichnet nun ein Dreieck und fragt: »Und woran dabei?«
»An nackte Frauen, natürlich!«
Der Psychiater seufzt: »Nackte Frauen scheinen bei Ihnen eine Art von fixer Idee zu sein.«
Der Patient protestiert: »Na hören Sie! Wer hat denn all diese Schweinereien aufgezeichnet — Sie oder ich…?«
 
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P.S.: Ach ja — und Wikipedia ist nicht einmal intelligent genug zu erkennen, daß es sich bei dem obigen Flugblatt kaum um ein »Auschwitz-Pamphlet« handelt, sondern um ein »Dachau-Pamphlet« (wenn man dafür schon diese etwas schräge Kategorisierung anwenden will). Aber die Verbindung von de.wikipedia.org und Zeitgeschichte sorgt eigentlich fast immer für Unsinn, wie wir wissen ...

Samstag, 3. Juni 2023

Vor einigen Wochen

von LePenseur
 
 
...  kam ich ziemlich zufällig über einen Linkverweis bei der »Bloggerei« auf einen Blog mit dem Titel 
 
 
und fand dort u.a. einen Artikel über Bischof Alois Hudal. Da ich über diesen vor Jahren einiges auf dem LePenseur-Blog veröffentlicht hatte, und der Artikel völlig unreflektiert ein Buch von Sachslehner mit flagrant unrichtigen Darstellungen übernahm und auf dieser faktisch falschen Grundlage gewagte psychologische Deutungen von Hudals Persönlichkeit vornahm, erlaubte ich mir kritische Einwände zu erheben:
17. Mai 2023 um 17:45
Sachslehners Buch über Hudal blendet jede Menge an Belegen und Zeugnissen aus, die seine Schlußfolgerungen einigermaßen ins Wanken bringen würden.
 
Wer z.B. weiß, daß Hudal "Mein Kampf" und den "Mythus des 20. Jahrhunderts" auf den Index verbotener Bücher zu setzen empfahl, wird die Behauptung, er wäre "Hitlers Mann im Vatikan" gewesen, einigermaßen absurd finden.
 
Ich habe über Hudal aus Anlaß dieses Sachslehner-Buches einen Artikel veröffentlicht, in dem auch auf eine Reihe früherer Artikel dieses Blogs verlinkt wurde.
 
Im Gegensatz zu den meisten (und vermutlich auch zu Herr Sachslehner) habe ich Hudals Buch »Die geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus« gelesen. Sicherlich wird uns heute vieles davon politisch höchst unkorrekt vorkommen. Aber: ein gerüttelt Maß an Antisemitismus war damals das Gemeingut weitester Kreise (und zwar nicht nur der "Rechten", sondern auch des Zentrums und der Linken!), das Bemühen des Autors, die "guten Kräfte" im Nationalsozialismus zu stärken mag man als naiv betrachten, möge aber bedenken, daß heute ganz ähnliche Versuche gemacht werden (man denke etwa an westliche Bemühungen, Afghanistan zu "demokratisieren" etc.). Aber wer die beiden Bände durchgelesen hat, wird über die Charakterisierung Hudals als "Nazi-Bischof" und dergleichen nur fassungslos den Kopf schütteln. 

 Darauf replizierte der Blogbetreiber, Herr Sven Fuchs, wie folgt

Ich nehme den Kommentar zur Kenntnis.  
 
Um Ihre Sicht zu prüfen, müsste ich mich ausführlich einlesen, was ich zeitlich gar nicht schaffen würde.  
 
Sachlehner ist ein anerkannter Historiker und ich schätze seine Arbeiten. Ich gehe davon aus, dass seine Sicht ihre Grundlagen hat.  
 
Den von Ihnen verlinkten Blog finde ich dagegen vom ersten Eindruck her etwas "aufgeregt" und wenig transparent (z.B. Klarnamen der Autoren).  
 
So viel von mir dazu.
Nun — diese Antwort ist im Grunde keine. Einfach darauf zu verweisen, daß man einen Autor schätze, und daher schon stimmen werde, was der behauptet (obwohl dieser, wie sich aus seiner Dissertation ablesen läßt, weniger Historiker als vielmehr Germanist ist), ist doch ein bisserl dünn argumentiert. Ich antwortete mit folgendem Posting, von dem ich nicht weiß, ob es Herr Fuchs veröffentlicht; es ist mir eigentlich auch egal, denn — wie ich nun feststellen mußte — auf einem Blog, der erklärt
Da derzeit meine gesammelten Daten bzgl. des Ausmaßes von Kindesmisshandlung in diversen Ländern (auch denen, aus denen derzeit viele Menschen nach Deutschland geflohen sind) von rechten, AfD-freundlichen und Verschwörungstheorie-gewaschen Blogs entdeckt worden sind, möchte ich hier gleich eine kleine Stellungnahme abgeben:

1. Ich distanziere mich von solchen Seiten deutlich! [...]

... und weiters — aber schon sowas von ganz und gar nicht pauschal! — (ver)urteilt: 
Ich spreche AFD-Leuten und rechten Gesinnungsbrüdern und -schwester eine reife Per-sönlichkeit ab!
... lege ich (auch als AfD-Nicht-Mitglied) eigentlich keinen gesteigerten Wert auf Veröffentlichung, zumal ich nicht weiß, ob ich gar nach Meinung von Herrn Fuchs zu den »rechten Gesinnungsbrüdern und -schwester« zu zählen wäre — bloß, weil ich mir erlaube, selbst zu denken, statt gängige Meinungen zu übernehmen. 
 
Aber schließlich will ich den Text doch nicht völlig für den Fuchs bzw. die Katz' geschrieben haben — eh, voilà:
Sehr geehrter Herr Fuchs,

Sie müssen sich natürlich überhaupt nicht ausführlich einlesen, es reicht ja völlig, Sachslehner zu schätzen und zu zitieren. Der SPIEGEL (und fast die gesamten Journaille der Systemmedien) nachen schließlich auch nichts anderes: auf etablierte Autoritäten zu vertrauen, statt selbst die Quellen zu suchen und eingenständig zu bewerten.

Wenn Ihnen daher mein Blog "aufgeregt" vorkommt — nun, da könnten Sie schon recht haben: mich regt es nämlich auf, wenn gekaufte Medien unter verschiedenen Hüten bloß dieselben Flachköpfe verbergen — und dafür ihr Mund trefflich "geschmiert" den jeweiligen Macht"eliten" nachplappert.

Was die von Ihnen bemängelte geringe Transparenz unseres Blogs betrifft: wer nicht mit dem Strom schwimmt, tut schon seit Jahren gut daran, seinen abweichenden Kurs möglichst anonym zu verfolgen — denn wer es nicht tut, kann durchaus mit Folgen wie diesen rechnen — wobei "nur" so etwas zu erleben ja noch eine Quisquilie ist im Verhältnis zur Verfolgung, die bspw. Kritikern der Covid- oder Rußlandpolitik der ach-so-demokratischen Regierungen des Wertewestens zuteil wird. Aber auch auf obige "Petitessen", wie sie eben Dr. Kustos wiederfahren sind, kann ich dankend verzichten.

Nun, geehrter Herr Fuchs, sind das alles freilich Gefahren, die einem zahmen Blog wie dem Ihren nie drohen werden. Wer einstens in Nazi-Deutschland von Volksgemeinschaft schwärmte, oder in der Sowjetunion dem hehren Ziel des Sozialismus nacheiferte, hatte ja auch nichts zu befürchten ...

Also: brav weitermachen — und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Lebensweg wird nicht ausbleiben. Sie verdienen es auch!
Interessant, was sich alles im Internet findet! Keine Ahnung von einer Sache, auf Fehler im gelesenen Text, der die Grundlage des Artikels bildete, hingewiesen: einfach ignorieren — aber ausstallieren, daß der Hinweisgeber nicht »transparent« genug unter Klarnamen schreibt. Nun ja, Gottes Menagerie ist groß  ...

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Update 4.6.2023, 22:12

Ein Leser des LePenseur-Blogs informierte mich, daß mein Kommentarposting zum Hudal-Artikel sowie die Antwort des Blogautors darauf gelöscht sind. Nun — nicht mein Problem ...

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Alles Nazis ...

von it's  me 
 
 

 
 

Montag, 24. Januar 2022

Seltsam ...

von it's  me  
 
 
Dieselben, die die Ausweisung eines gesunden Djokovic aus Australien bejubeln und sich auf bestehende Gesetze berufen, bezeichnen mich als Rechtsextremen, Xenophoben, weil ich in der Migrationskrise auf bestehende Gesetze bezüglich Grenzschutz verwies.
 
 

Donnerstag, 25. Februar 2021

»Für die Kulturfunktionäre, die ihm das Urteil verkündeten, gilt der letzte Halbsatz in Franz Kafkas „Prozess“.«

 
.. beschließt Alexander Wendt seinen Artikel über den unlängst verstorbenen Pianisten und »Musik-erklärer« – wie er ihn treffend nennt – Stefan Mickisch. Beklemmende Lektüre, die tatsächlich an Kafkas Romane denken läßt.

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Wohl bereits in einer, in der Brechts Giktum vom Gespräch über Bäume, das bereits ein Verbrechen sei, längst vor der Realität der Schreibtischtäter, die Menschen in den Tod treiben, verblaßt. Nein, die Assoziation von Maasmänchen mit Eichmann, die meines Wissens von Broder stammt, kommt nicht von ungefähr.

Namen wie den des Direktors des Museums Villa Wahnfried in Bayreuth, Sven Friedrich, darf man sich merken. Sie werden in späteren Geschichtsbüchern als Prototypen Verwendung finden für unsere Zeit. Das gab es natürlich alles schon mal. In jener Zeit, mit der die unserer Zeitgenossen nicht verglichen sein will. Weil sie sich sonst eingestehen müßten, wie sehr sie dieser Vergleich zur Kenntlichkeit entstellt (wie ein unter Garantie Nicht-Nazi so treffend forumlierte).

Übrigens: in der DDR war Kafka verfemt. Ist es jetzt wieder so weit ...?