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Samstag, 25. Juli 2026

Die Wutrede des Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch

von Helmut
 
 
Zu Beginn ein Überblick über diesen Mann: https://oesterreichwiki.org/wiki/Martin_Haditsch

In Wikipedia erscheint dieser Mann nicht, weil man ihn als Gegner der Coronapolitik kennt. Er wird dafür im Artikel „Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie“ namentlich aufgeführt.

Sein Berufsweg sieht so aus: Prof. Dr. Dr. Martin HADITSCH. Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie (A) bzw. Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Er ist parteiunabhängig, aber ein vehementer Kritiker der falschen Entscheidungen zu Corona, der WHO und anderen Maßnahmen der Politik.

Nun hat er sich zur Kriegstreiberei der Spitzenpolitiker vieler Staaten geäußert. Diese Rede, die er selbst als „Wutrede“ bezeichnet, ist derart bemerkenswert, weil er dabei den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf trifft. Aber auch deshalb, weil das für die Regierungen so mancher westlichen Staaten zutrifft, auch für Deutschland, Österreich und Rumänien. Ich habe mir die Mühe gemacht, die ersten 3½ Minuten dieser insgesamt 12½ Minuten langen Rede aufzuschreiben und hier wiederzugeben:

Ihr Lieben,

heute wende ich mich mit einem ernsten Thema an Euch und ich ersuche gleich im vornhinein um Entschuldigung, dass ich vielleicht nicht ganz so sachlich und fachlich, zum Teil auch emotional bin, weil es geht um ein heißes Thema ich habe auch die Krawatte entsprechend ausgesucht. Ihr wisst, die Farbe weiß steht unter anderem auch für Frieden. Die Wutrede richtet sich an all die Kriegstreiber, die skrupellosen Geschäftemacher, die Pseudomoralisten und Rattenfänger.

Spart Euch Eure verlogenen Argumentationsketten, Eure hohlen Phrasen, Eure platten Ver-führungssprüche und grenzdebilen Überredungsversuche. Ich will keinen Krieg und ich weiß mich hier in bester Gesellschaft. Erspart Euch Euer armseliges Gelaber von wegen, man müsse irgend-wo unsere Werte verteidigen. Eure Werte sind nicht verteidigungswürdig und es sind auch nicht meine Werte. Ihr seid nämlich verkommen, arglistig, menschenfeindlich, profitorientiert, skrupel-los, eiskalt.

Und wir müssen nicht in eines der korruptesten Länder, nämlich die Ukraine blicken, die übrigens bereits 2014 den Krieg, und zwar zuerst gegen die eigene Bevölkerung mit 14.000 Toten, begonnen hatte. Es reicht der Blick in die sogenannten Machtzentralen des Westens und man sieht, wie Ihr die Werte mit Füßen tretet, wie Ihr nicht nur unsere Wirtschaft, sondern auch unsere Bildung mit freundlicher Unterstützung der Amtskirche, unserer Religion, und durch Euer gesamtes Verhalten, unsere westlichen Werte, so wertvoll sie einstmal auch gewesen und mit wieviel Einsatz, Blut und Überzeugungsarbeit sie auch etabliert worden sind, zugrunde richtet.

Ja, wir werden unsere Werte verteidigen, und das heißt in erster Linie einmal: Jene von Euch zur Verantwortung zu ziehen, die Verfassungen und Grundgesetze ignorieren, die Staatsgewalt zum Teil bereits offensichtlich, zum Teil auch ganz subtil, gegen die eigene Bevölkerung einsetzen, wissentlich Rechtsbeugung begehen und dann versuchen, sich aus dem ganzen elenden Schlamas-sel dadurch zu retten, indem sie die Bevölkerung in einen völlig sinnbefreiten, bewaffneten Konflikt treiben, dessen Ende mit Not und Elend so groß sein wird, dass keiner mehr fragen wird, wie es dazu gekommen ist und welche kriminellen Machenschaften damit und den Entscheidungs-trägern unter den Teppich gekehrt werden.

Noch nie hat ein Krieg ein Problem wirklich gelöst. Vielmehr dient er dazu, der Bevölkerung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Angst und Schrecken einzujagen, ihr das Gefühl der Ohnmacht zu geben, sie aller Existenzgrundlagen zu berauben, ums nackte Überleben kämpfen zu müssen, während kriegslüsterne Despoten Millionen von Menschenleben zu opfern bereit sind, ohne dabei mit der Wimper zu zucken in der Annahme, dass ihre Parolen verfangen und sie, ohne sich rechtfertigen zu müssen, ihren Anteil am Gewinn der Waffenlobby einstreichen können.

Das ist Blutgeld! Jeder, der damit Geschäfte macht, gehört geächtet, an den Pranger gestellt, medial bloßgestellt! Eine andere Sprache verstehen diese Leute nämlich nicht!

Für mich ist diese Rede eine rhetorische Spitzenleistung, die genau das ausspricht, wie man die aktuelle Politik zu verstehen hat. Jeder Staatsbürger, der noch so etwas wie ein Gewissen hat, jeder Europäer, sollte ernsthaft darüber nachdenken und seine zukünftigen Entscheidungen, Meinungen und auch sein persönliches Engage-ment in der Öffentlichkeit danach ausrichten.

Es ist nicht mehr fünf vor zwölf, es ist schon zwei vor zwölf! Aber es ist noch Zeit und auch Gelegenheit, mit persönlichem Engagement diese  Ausrichtung zum Krieg zunichte zu machen. Wenn das Wort nicht mehr dafür ausreicht, dann muss die Straße ihre Stimme dafür hergeben. Denn das legendäre Wort von Bertholt Brecht, einem überzeugten Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, gilt immer noch – gestern wie heute. Auch, wenn immer wieder versucht wird, zu bestreiten, dass er das so gesagt hat:

„Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber zu Verbrechen.“

Hier das vollständige Video von Herrn Prof. Dr. Dr. Haditsch:

https://www.youtube.com/watch?v=KWcNIpfzvaw

 

Sonntag, 12. Juli 2026

Ein paar Wahrheiten über die Ukraine, die man in Deutschland nicht gerne hört

von Helmut
 
 
Vier hochrangige ukrainische Offiziere wurden zu lebenslanger Haft verurteilt:

1) Oberst Wolodymyr Baranjuk, Held der Ukraine und Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade;
2) Oberst Dmytro Karmjankow, Stabschef der 36. Marineinfanteriebrigade;
3) Oberstleutnant Witalij Jaroschenko, stellvertretender Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade;
4) Major Mykola Birjukow, Kommandeur des 501. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade;

...wegen Kriegsverbrechen, die im März und April 2022 in Mariupol begangen wurden. Sie wurden für schuldig befunden, während der Kämpfe in Mariupol 93 Zivilisten getötet und versucht zu haben, weitere 81 Menschen zu töten. Auf ihren Befehl hin wurde die Stadt blockiert und Zivilisten wurden als „menschliche Schutzschilde“ missbraucht. Ebenfalls auf ihren Befehl hin töteten ukrainische Soldaten Bewohner, die versuchten, die Stadt zu verlassen!

Die unmenschlichen „Rekrutierungsmethoden“ des ukrainischen Militärs:

Zeigt man natürlich in Deutschland nicht, ich konnte keine einzige Seite ausfindig machen. Lediglich in KI wird es zugegeben:
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der militärischen Mobilmachung haben sich in der Ukraine verschärft. Der ukrainische Ombudsmann für Menschenrechte, Dmytro Lubinez, registriert landesweit Tausende Beschwerden über illegale Festnahmen und Gewaltanwendung durch regionale Rekrutierungszentren (TCC). Er warnte, dass diese drastischen Methoden die Gesellschaft zunehmend radikalisieren und polarisieren.

Gewaltsame Zusammenstöße: In Städten wie Lwiw (Lemberg) kam es zu Straßenkämpfen zwischen Bürgern und Einberufungsbeamten. Passanten blockierten und beschädigten Militärfahrzeuge, um Männer vor der Zwangsrekrutierung zu bewahren.
Nicht nur in Tschechien, auch in Rumänien wird darüber berichtet ...

Nun muss man in der Geschichte etwas zurückgehen und den Verlauf betrachten. Man muss wissen, was man unter dem Begriff „Nazi“ in der Ukraine zu erwarten hat. Deshalb habe ich ein Video von facebook aufbewahrt:

Hier ein anderes Video, das in facebook erschienen ist, was klar macht, wie die ARD noch im Jahre 2014 wahrheitsgemäß berichtet hat. Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei:

Die Verfolgung von Kirchen und Klöstern, die sich nicht hinter Selensky stellen, nimmt immer größere Formen an:



Ein Interview in der Weltwoche macht klar, dass die Interessen von Selensky anders geartet sind, obwohl er die Möglichkeit zum Frieden hätte! Für mich steht eines fest:

Dieser Krieg war von Anfang an nicht zu gewinnen, das wusste auch der damalige Premier Johnson, der Selensky davon überzeugte, den Friedensvertrag von Istanbul im April 2022 nicht zu unterschreiben. Dieser Krieg hat nur den Zweck, sich lange hinauszuzögern, damit die Waffenindustrie davon profitiert und dadurch auch Blackrock. Das aber funktioniert nur solange, solange es keinen Frieden gibt. Wobei Blackrock sich schon abgesichert hat, denn sie haben schon den Fuß in der Tür, was den Wiederaufbau in der Ukraine betrifft.

Samstag, 11. Juli 2026

Why Do We Have Wars ?

by  Meme Dept. 


Sonntag, 28. Juni 2026

Gen. Butler On Warfare

by  Meme Dept. 


Sonntag, 31. Mai 2026

Ukraine: Zelensky Fears New Big Russian Kiev Strike, Kiev's Drone Offensive Against Russia Fails, Crimea Fuel

von kennerderlage
 
 
Alexander Mercouris (on May 30, 2026) at his best:
 
 
Zusammenfassung unter dem Video:
 
As Zelensky warns of another major Russian missile and drone strike on Kiev and Ukrainian defenses around Konstantinovka show signs of collapse, Alexander Mercouris of The Duran delivers a comprehensive breakdown of the Russia Ukraine war's latest turning points, including new Oreshnik missile analysis, a deep dive into why Ukraine's drone offensive against Russian refineries is failing to deliver results, and a forensic look at Putin's extraordinary outburst against European leaders at his Astana press conference. With the Donbass endgame accelerating and Trump's latest Iran truth social post once again exposed as wishful thinking, the central question emerges: how much longer can the West sustain a failing strategy before reality forces a reckoning? 
 
Ebenfalls interessant zwei Videos mit Douglas Macgregor (27. Mai), das erste davon zum Ukrainekonflikt:
 
 
Im zweiten Video geht es um den US-Angriff auf den Iran: 
 
 
 

Dienstag, 5. Mai 2026

Zwei Meinungen — ein Gesamtbild (?)

von LePenseur
 
 
Es entspricht der menschlichen Natur, einander widersprechende Einschätzungen derselben Lage dadurch zu "objektivieren", daß man eine gedankliche "Durchschnittsformel" rechnet. Was nicht immer zutreffend ist, wie das sattsam bekannte Beispiel des Mannes zeigt, der, mit einer Hand im Tiefkühlschrank, mit der anderen auf der Herdplatte, meint: "Also im Durchschnitt ist es angenehm warm..." — Autsch!!!
 
Dennoch: ich möchte hier aus dem Gelben Forum zwei Gastkommentare bringen, die die für Europäer nicht uninteressante Frage behandeln: wie geht es in der Ukraine und überhaupt auf dem europäischen Kontinent weiter? Die Einschätzungen überschneiden sich in einigen Bereichen (was sicherstellt, daß man nicht komplett aneinander vorbeiredet), divergieren jedoch in den Schlußfolgerungen beträchtlich. Hier also das Match unserer beiden geschätzten Gastautoren Plancius vs. Mabraton.
 
I. Gastkommentar
von Plancius
 
Im Sommer sind Deutschland und auch weitere europäische Länder in der Lage, weit ins russische Hinterland reichende Drohnen in Massenproduktion an die Ukraine zu liefern. Die Front in der Ukraine steht schon lange still. Die von vielen russlandfreundlichen Kommentatoren viel beschworene Kapitulation der Ukraine, die nun schon seit Sommer 2024 im vierteljährlichen Rhythmus angekündigt wird, ist nach wie vor in weiter Ferne.

Vielmehr kann man aktuell eher vom Gegenteil sprechen. Die russischen Truppen sind erschöpft. Es tritt die in der Militärgeschichte vielfach empirisch bewiesene Situation ein, nach der ein Angreifer umso schwächer wird, je länger ein Krieg dauert. Gelingt es einem Angreifer nicht, in kurzer Zeit die Verteidigungsstellungen des Gegners zu durchbrechen, lässt die Effizienz der gegnerischen Operationen immer mehr nach, währenddessen es sich der Angegriffene in seinen Verteidigungsstellungen mit wenig Mann, geringen Verlusten und ver-gleichsweise wenig militärischem Material bequem machen kann.

Putin steht schon seit vielen Monaten unter starker Kritik im Kreml selbst und auch in der Bevölkerung. Dass der Krieg jetzt schon ein paar Monate länger dauert als der Große Vaterländische Krieg und die Russen noch immer weiter ausbluten, ist für die Russen eine Schmach ohnegleichen. Das Gerede vom ukrainischen Bruder-volk und von sanften militärischen Operationen und einem stetigen Vormarsch in Richtung Kiew hat sich tot-gelaufen. Sowohl der Kreml als auch die Russen fordern in immer stärkerem Maße, jetzt endlich den großen Knüppel rauszuholen.

Spätestens dann, wenn die Ukraine mit Langstreckendrohnen in großer Anzahl Ziele auch weit jenseits des Urals treffen kann, ist Putin mit seinem Latein der bisherigen militärischen Kriegsführung am Ende. War früher die Größe des Landes ein Vorteil, der Raum war eine militärische Variable, so wird das faktisch verteidigungs-unfähige riesige Land bei einem Drohnen- und Raketenkrieg zum Verhängnis. Keine Luftabwehr der Welt kann dieses riesige Land schützen.

Dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, dann wenn Russand in seiner Existenz bedroht ist, die russischen strategischen Waffen in Stellung zu bringen, die auch Atomwaffen einschließen. Wer weiß, ob Putin überhaupt Kinshal und Oreshnik in ausreichender Anzahl verfügbar hat, um lediglich konventionelle Gegenschläge ausführen zu können.

Jedenfalls kann man schon seit mehr als 2 Jahren konstatieren, dass Putins Strategie, den Krieg in die Länge zu ziehen, um den Westen auszubluten, zum Scheitern verurteilt ist. Er hat das gesamte Produktionspotential des Westens gegen sich, einschließlich der gigantischen amerikanischen Militärmacht mit ihren ausreichenden Rohstoffreserven. Da kann Russland nicht gegenhalten, noch dazu wo sich China sehr bedeckt hält.

ich war im Februar in Moskau und habe dort viele Gespräche geführt. Was ich immer wieder festgestellt habe: Welch großen Einfluss der Erste Vaterländische Krieg gegen Napoleon und der Große Vaterländische Krieg gegen die deutschen Faschisten im kollektiven Bewusstsein der Russen ausübt.

Anfang Februar hat der Krieg in der Ukraine länger gedauert als der Große Vaterländische Krieg. Die immensen Verluste Russlands in diesem quasi Bruderkonflikt mit einer mehr oder weniger eingefrorenen Front bedeuten eine große Schmach für die russische Seele. Sie sind der Überzeugung, eine militärische Großmacht zu sein und bringen es in 4 Jahren nicht fertig, einen militärisch unterlegenen Gegner, der seine Soldaten von der Straße wegfangen muss, in die Schranken zu verweisen.

Die Russen erkennen mit breiter Mehrheit die Erfolge Putins im Hinblick auf den ökonomischen Aufstieg der Nation an. Sie sehen aber auch, dass er gerade dabei ist, all seine bisherigen Erfolge in ökonomischer Hinsicht nun auf dem Schlachtfeld zu konterkarieren.

Der Ukrainefeldzug war von Anfang an ein Fiasko. Angefangen von der miserablen Vorbereitung seitens des Geheimdienstes, die militärische Planung, die personelle Besetzung der Truppen. Redet euch das Fiasko, in dem sich Russland befindet nicht immer wieder schön. Klebt nicht an den Lippen von Thomas Röper, der euch ein schöngefärbtes Bild von Russland vorgaukelt.

Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass insbesondere die jüngere Generation total angepisst ist von den gegenwärtigen Leistungen Putins. Er hätte mal lieber bei seiner ökonomischen Kompetenz bleiben sollen. Auf dem Schlachtfeld wird er sich wohl keine Meriten verdienen.

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II. Gastkommentar
von Mabraton
 
Putins Strategie: wenn man Russlands Vorgehen an den sichtbaren militärischen Erfolgen misst gebe ich Dir Recht, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Putins Überlegungen sind meiner Meinung nach langfristig. Er will vermeiden, dass durch Ausbruch eines Krieges mit Europa Gräben entstehen durch die eine weitere Generation gegeneinander aufgehetzt wird. 

Dieselbe Überlegung gilt für die Ukraine. Dort hat der Westen den Krieg um die Köpfe meiner Meinung nach schon verloren. Selenskyi wird nur noch vom Ausland im Amt gehalten. Vor Kurzem gab es in der Ukraine die Überlegung das rechte Dnepr-Ufer bei Cherson zu evakuieren, da sich in der Bevölkerung eine pro-Russiche Haltung breit macht. Die ukrainische Armee blutet immer mehr aus. Durch den Einsatz von Drohnen können sie die Front noch einigermaßen halten. 

Und ja, in der russischen Armee lief es in den letzten Monaten nicht rund. An einigen Frontabschnitten konnten die Ukrainer Gelände zurückerobern. Das ist allerdings vorbei. Der Kampf um Slawjansk und Kramatorsk, die letzten beiden ukrainischen Bastionen im Donbas, steht unmittelbar bevor. Auf Saparoschje sind die Russen bis auf 20Km vorgerückt. Vom Osten her rücken sie zwar langsam aber stetig vor. Der Kessel an der südlichen Front schließt sich. Das Momentum an der Front ist auf russischer Seite. Im Military Summary Channel wurde erwähnt, dass sich die Russen auf eine Frühjahrsoffensive vorbereitet haben. Möglicherweise hatte man die Entwicklung im Iran mit einbezogen. Wenn sich der Westen von günstig verfügbaren Rohstoffen abschneidet wird es schwierig mit der Kriegswirtschaft.

Die westliche Propaganda ist mit ihrem Latein am Ende. Letzte Woche gab es eine Lanz-Sendung in der eine Weiberrunde, inklusive der abgewählten finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin, die die russische Gefahr heraufbeschworen hat. Ein Ausschnitt aus einem Gespräch mit Putin sollte das Szenario unterstreichen. Putin sagt allerdings, dass sie ein hervorragendes Verhältnis zu Finnland hatten und es an der Grenze kaum militäri-sche Anlagen gab. Seit Finnland dort einen Grenzzaun hochgezogen hat und Militär stationiert, habe man re-agiert. Das auf Legenden aus Uropas Zeiten aufgebaute Gegeifer ist lächerlich:

Ukraine-Krieg: Wie Finnland sich gegen Russland zur Wehr setzt | Markus Lanz vom 30. April 2026

Ich bin der Meinung, dass in dem Moment, wo die Ukrainer nicht mehr sterben können (oder wollen), das Kriegsgezeter mit einem großen Knall beendet ist. Der Westen ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage die Opfer zu bringen welche die Ukrainer gebracht haben. 2 Millionen Ukrainer wurden im Fleischwolf geopfert. Das muss man sich mal vorstellen!

Anhand der Meldungen der letzten Tage hier in Russland macht man bei der Drohnenabwehr Fortschritte. Richtig ist allerdings, sollte der Westen in der Lage sein den Krieg zu eskalieren wird Putin dem internen Druck nachgeben müssen. Dann wird es in Europa Haselnüsse regnen. Eine atomare Reaktion halte ich nicht für wahrscheinlich. Selbst wenn es ein gezielter Schlag wäre, der psychologische Effekt würde höchstwahr-scheinlich in einen atomaren Schlagabtausch münden.
 
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Und nun, geneigte LePenseur-Blog-Leser und -Leserinnen, kann ich nichts mehr sagen, als: "Faites vos jeux ..." 
 
Denn, wie ich befürchte: das darauf folgende "Rien ne va plus" werden wir alle nicht gerne hören wollen. Sofern wir es überhaupt noch werden hören können ...
 

Mittwoch, 29. April 2026

Satire (?)

Gastkommentar
von Guido B.
 
 
Zwei Brandstifter unterhalten sich über den Löscheinsatz:

Merz: “Wir sollten mehr Sauerstoff ins Feuer leiten.”

vdL: “Ich glaube, mehr Benzin wäre effektiver.”

Merz: “Benzin ist gerade knapp. Wie wärs mit Brennholz aus Bayern?”

vdL: “Wir könnten auch mehr russische Tanker beschlagnahmen und ihr Öl ins Feuer giessen.”

Merz: “Ja, das würde schön brennen. Wir könnten auch gleich Russland anzünden. Wolodomir kennt sich da aus.”

vdL: “Ja, die EU sollte sowieso so bald wie möglich der Ukraine beitreten … äh ich meine umgekehrt.”

Merz: “Egal. Hauptsache, Russland brennt. Fackeln wir diese Bastarde ab!”

vdL: “Wir verbrennen die Russen mit ihrem eigenen Öl. Genial!”

Merz: “Und dann sollten wir unbedingt noch die Steuern senken und mehr Schulden machen. Die Reichen erwarten das von uns.”

vdL: “Stimme zu. Wer soll sonst die Kriegsanleihen finanzieren, wenn nicht die Reichen?”

Merz: “Schön, wie die Rheinmetall-Aktien gestiegen sind. Ich habe mich dumm und dämlich verdient.”

vdL: “Es sind fabelhafte Zeiten!”

Merz: “Dank uns beiden, Ursula. Also: Ich bestelle das Brennholz vom Söder, und du klaust die Sauerstoffflaschen aus den Krankenhäusern. Es wäre doch gelacht, wenn wir den Brand nicht im Handumdrehen gelöscht kriegen!”

 
 

Donnerstag, 16. April 2026

Einen frommen Wunsch von Candace Owens

von LePenseur 
 
 
... zitiert Dr. Klaus Woltron, Betreiber des gleichnamigen — und stets lesenswerten — Blogs, im Wissen, daß er wohl nicht so schnell in Erfüllung gehen wird und garniert diesen mit einem Bild:
 


Das hübsche Bild (denn Hübschheit wird man Candace Owens schwerlich absprechen können ... obwohl: ein Trump kann sogar das, wenn man seine Elogen auf die First *hüstel* "Lady" Frankreichs liest ...) und noch vieles Erhellende mehr findet sich im jüngsten Artikel auf dem Woltron-Blog
Häuptling Donalds Steinzeithorde
 
„Wir, die Guten, gegen alles Böse!“ Das ist der Kern typischer Aussagen Trumps und seiner Minister, eine übersteigerte Form von Ronald Reagens Devise von der „Achse des Bösen“. Viele Botschaften und Aktionen der US-Regierung zeigen steinzeitliche Muster. Die Sprech-weise des US-Präsidenten wird immer aggressiver, drastischer und ordinärer.
Mindestens ebenso lesenswert ist der davor erschienene Artikel Die Straßenkehrer von Hormuz, die das beschämende Elend EUropas, von solch inkompetenten und servilen Hohlpfeifen (seit den jüngsten Ungarn-Wahlen ist eine weitere Mogelpackung dazugekommen ...) regiert zu werden, auf den Punkt bringt.
 
Dringende Leseempfehlung! 

Mittwoch, 15. April 2026

Prof. Glenn Diesen: Iran, China & Russia vs. Trump

von kennerderlage
 
 
Der norwegische Politikwissenschaftler wird von Daniel Davis zu den aktuellen Entwicklungen im Irankrieg interviewt und analysiert die Lage in gewohnter Ruhe, Sorgfalt und Besonnenheit:
 
 
Die Implikationen des Wirtschaftskriegs, den Trump zur Rettung der US-Hegemonie gegen China veranstaltet, werden die (fast) ganze Welt in eine Rezession katapultieren — inklusive USA, wohlgemerkt! Einzig das an allen Ressourcen reiche Russland hat eine Chance, noch — relativ! — unbeschadet davonzukommen. Am schwersten wird es allerdings EUropa treffen!
 
Dunkle, sehr dunkle Zukunftsaussichten liegen vor uns ...
 

Mittwoch, 25. März 2026

Prof. John Mearsheimer : No Way for Trump to Win

von kennerderlage
 
 
Eine klare Analyse der Kriegsverlaufs (und der von Trump herbeiphantasierten oder zu Betrugszwecken nur vorgeschobenen) Friedensverhandlungen mit dem geheimnisvollen Unbekannten aus dem Iran liefert Prof. John Mearsheimer im Meinungsaustausch mit Judge Napolitano: Sehenswert wie immer!
 
 
Unter dem Video finden sich mehr als tausend Kommentarpostings — u.a. die vollkommen berechtigte Frage:
Iran fought Iraq for 8 years (1980-1988). What made Trump
and Netanyahu think Iran would surrender after 8 days?
 
In der Tat: warum nur haben die sich das vom Mossad nur einreden lassen?!
 

Donnerstag, 19. März 2026

Ein fürwahr offener Brief

von LePenseur
 
 
... den Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Centers, an Präsident Trump richtete, mit welchem er seinen Rücktritt aus Gewissensgründen bekanntgab:

Präsident Trump,

nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von meinem Posten als Direktor des NCTC zurückzutreten.

Ich kann den laufenden Krieg gegen den Iran nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unser Land dar, und es ist offensichtlich, dass wir diesen Krieg aufgrund von Druck Israels und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben.

Ich unterstütze die Werte und die Außenpolitik, für die Sie 2016, 2020 und 2024 kandidiert haben und die Sie in Ihrer ersten Amtszeit umgesetzt haben. Bis Juni 2025 haben Sie verstanden, dass die Kriege im Nahen Osten eine Falle waren, die Amerika das kostbare Leben unserer Patrioten raubte und den Wohlstand unserer Nation aufzehrte.

In Ihrer ersten Amtszeit haben Sie besser als jeder moderne Präsident verstanden, wie man militärische Macht entschlossen einsetzt, ohne in endlose Kriege hineingezogen zu werden. Sie haben das bewiesen, indem Sie Qasem Soleimani töteten und den IS besiegten.

Zu Beginn dieser Amtszeit haben hochrangige israelische Beamte und einflussreiche Mitglieder der amerikanischen Medien eine Desinformationskampagne gestartet, die Ihre America-First-Plattform völlig untergraben und kriegsbefürwortende Stimmung geschürt hat, um einen Krieg mit dem Iran zu fördern. Diese Echokammer wurde benutzt, um Sie in den Glauben zu versetzen, der Iran stelle eine unmittelbare Bedrohung für die USA dar, und wenn Sie jetzt zuschlagen, gäbe es einen klaren Weg zu einem schnellen Sieg. Das war eine Lüge — und dieselbe Taktik, die die Israelis benutzten, um uns in den desaströsen Irak-Krieg zu ziehen, der unser Land das Leben Tausender unserer besten Männer und Frauen kostete. Wir dürfen diesen Fehler nicht wiederholen.

Als Veteran mit 11 Kampfeinsätzen und als Gold-Star-Ehemann, der seine geliebte Frau Shannon in einem von Israel fabrizierten Krieg verloren hat, kann ich es nicht unterstützen, die nächste Generation in einen Krieg zu schicken, der dem amerikanischen Volk keinen Nutzen bringt und den Preis amerikanischer Leben nicht rechtfertigt.

Ich bete, dass Sie darüber nachdenken, was wir im Iran tun — und für wen wir es tun. Die Zeit für mutiges Handeln ist jetzt. Sie können den Kurs ändern und einen neuen Weg für unsere Nation einschlagen, oder Sie können zulassen, dass wir weiter in Richtung Niedergang und Chaos abrutschen. Sie haben die Karten in der Hand.

Es war mir eine Ehre, in Ihrer Regierung und für unsere große Nation zu dienen.

Joe Kent
Direktor, National Counterterrorism Center
Bis auf den Satz „Sie haben das bewiesen, indem Sie Qasem Soleimani töteten und den IS besiegten ...“, der in dieser Form einfach unrichtig ist, kann man dem Brief weitgehend beipflichten, obschon die durchwegs positive Darstellung von Trumps erster Amtszeit eine gewisse Naivität verrät.
 
Unser Mitteleuropa  kommentiert den offenen Brief wie folgt:

Der US-israelische Angriffskrieg gegen den Iran und die Frage nach seiner Beendigung, Ein Thema das die Welt augenblicklich in Atem hält.

Wieder einmal ist es US-Präsident Trump, der in diesem Zusammenhang mit einer Aussage in einem Interview mit Fox-News, für Kopfschütteln sorgt. Könnte er damit sogar den Ausschlag für den Rücktritt eines US-Kriegshelden in seinen Diensten verursacht haben?

Auf die Frage des Reporters des Senders Fox-News, wann der Krieg vorbei sein könnte, antwortete Präsident Trump, einmal mehr in beinahe verstörender Weise, „wenn ich es fühle, wenn ich es in meinen Knochen fühle.“ 
Nun sei ja unbestritten, daß Menschen in Trumps Alter allerhand in den Knochen fühlen — aber das Ende eines Angriffskriegs wird eher nicht dazugehören! Oder spürt Trump in seinen Knochen so bedrohlich eine Sache, die geplant wird, um den finalen Schritt tun zu können? Ein Kommentarposter unter dem Artikel deutet es an:
Eine Frage wurde bisher noch nicht angedacht. Was passiert, wenn das Büro (mossad) eine Atomwaffe in New York zündet und es dem Iran in die Schuhe schiebt (atomare false flag action)? Das Tor zur Hölle stände dann sperrangelweit offen. Hat nicht Nancy Graham (oder wie der Typ heißt) von einer großen Sache in den nächsten Wochen gesprochen? Ich traue das den Satanisten durchaus zu.
Nun ja: „Satanisten“ ist ein ziemlich großartiger Begriff — zu groß für meinen Geschmack. Wo doch Wörter wie „gierige Kriegsgewinnler“ und „korrupte Arschlöcher“ diese Politverbrecher ausreichend beschreiben ...

Mittwoch, 18. März 2026

Glücklich ist, wer vergißt ...

by  Meme Dept. 




Dienstag, 3. März 2026

Bei "Bomben und Kuchen"

von LePenseur 
 
 
... freut sich ein Herr Roger Letsch, der den Blog Unbesorgt betreibt, über die Ermordung von Khamenei und bezeichnet jene, die den Angriff der U.S.A. und Israels auf den Iran (während laufender Verhandlungen) als gavierenden Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnen, als 
"... Kanarienvögel des Status Quo, nur dass sie nicht wie in den Kohleminen vergangener Jahrhunderte von den Stangen fallen."

Welch letzteres er sichtlich zu bedauern scheint. Mit einem Wort: ein Menschenfreund und v.a. Freund von Rechtsgrundsätzen (wie bspw. Treu und Glauben etc.), wie er im Buche steht! In Büchern von Machiavelli & Co., namentlich ...

Er ist offenbar ein Anhänger jener Fraktion, die jede Handlung auf den griffigen Nenner herunterzubrechen vermag:

Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er's kann! 

... na, wenn 
das keine valide Begründung ethischen Handelns ist, was dann?! LePenseur zieht es freilich vor, etwas anderer Meinung zu sein und erlaubte sich daher, dazu einen Leserkommentar bei Unbesorgt zu posten, über dessen vermutlich nicht stattfindende Veröffentlichung er durchaus unbesorgt ist — die wenigsten Alternativmedialen sind geneigt, Kommentare die ihrer Linie widersprechen, zu publizieren ... aber warten wir's doch einfach ab. Sicherheitshalber (man will etwas doch nicht völlig für die Katz resp. Letsch'ens Delete-Button geschrieben haben) auch hier mein Kommentar zum lichtvollen Artikel des Kanarienvogelverächters:

Es ist ja tröstlich, daß den Herrn Letsch der Völkermord der Zionisten in Gaza, in der Westbank und im Libanon ganz viel weniger stört als das Vorgehen der iranischen Führung, die nach westlichen (und daher selbstmurmelnd völlig objektiven und immer wahren!) Medienberichten zehntausende iranische Bürger bei Demonstrationen über den Haufen schießt.

Und ebenso selbstmurmelnd ist das einzige Interesse der edlen USA und der noch edleren Zionisten (KANN es denn etwas noch Edleres geben als diese Edelmenschen, mit Lichtgestalten wie Bibi & Consorten an der Spitze?!) darin gelegen, dem Iran endlich jene demokratischen Freiheiten und rechtsstaatlichen Fundamente zurückzugeben, die die Mullahs der iranischen Bevölkerung mit dem Sturz des Schah-in-Schah ruchlos geraubt haben.

Ja, ja, Herr Letsch, der gute, alte Juvenal wußte schon, was er schrieb als er einst schrieb: "Difficile est saturam non scribere" ... und Sie wissen ihn 100%ig bravourös zu bestätigen. Sowas kann nicht jeder. Chapeau!

Wer unseren Blog kennt, weiß, wie kleinflammig hier die Begeisterung für das Muselmanentum lodert, to put it mildly. Aber noch weniger als irgendwelche Irre, die sich zwecks Dauerdefloration von 72 Jungfrauen unter Mitnahme angeblich Ungläubiger ins Jenseits sprengen, mag LePenseur den Aberwitz jener Zionazis (seien es jüdische, säkulare oder christliche), die glauben, als auserwähltes Herrenvolk ein gottgegebenes Recht zur Beherrschung und Unterwerfung des Nahen Ostens ("vom Euphrat bis zum Nil") zu besitzen. Und zur Herbeirufung eines Messias schnell ein Armageddon auf den Weg bringen wollen (sei's mit oder ohne rote Kühe ohne ein einziges weißes Haar ...). Sorry, nein! Für derlei meschuggene Hirnblähungen habe ich keinen Sensus.

Ich mag schon den Blödsinn, daß "am deutschen Wesen die Welt genesen" möge, nicht leiden. Und ich fand die Hybris, mit der die Briten ihr Rule Britannia als Vorwand zur kolonialen Weltherrschaft mißbrauchten, die im Exzeptionalismus der U.S.A., die sich als Shining City on a Hill gerieren, ihre Fortsetzung fand, einfach zum Kotzen. Denn dahinter steckt immer dieselbe große, infame Heuchelei, die unter dem Vorwand der Hilfe nur dreierlei will: Macht, Befriedigung der Geltungssucht und, last but not least: ordentlichen Reibach.

Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala... 
 
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UPDATE 11:11 
vorhin entdeckt und zu unserem gewohnten Satire-Termin veröffentlicht,
denn ernstnehmen kann man Roger Letsch'ens Replik ja nicht wirklich ...
 
Roger Letsch  
Sparen Sie sich diesen Unsinn für Leute auf, die nur zu gern an Hamas-Propaganda glauben! Ich denke doch, Sie waren länger in der Schule als Greta Thunberg. Aber vielleicht war es ja das Todenhöfer-Gymnasium… 
Nun, es wird wenig Sinn haben, einen mit den Zionisten verhaberten Gutachsler darauf hinzuweisen, daß sein naß-forscher Kommentar eigentlich bloß  ihn zur Kenntlichkeit entstellt. Diese Leute sind ja noch stolz darauf, jede Mossad-Aktion und jede Schweinerei der IDF servil zu beklatschen. Nun gut, es muß offenbar auch solche Typen geben. Man muß sich freilich mit ihnen die Finger nicht länger/öfter schmutzig machen, als nötig. Das war's dann halt. 
 
Adieu, Herr Letsch, und träumen Sie weiter süß von Ihrem (und Bibis) Großisrael "vom Euphrat bis zum Nil" ...
  

Donnerstag, 12. Februar 2026

Douglas Macgregor: We're Back To Endless Wars

von kennerderlage
 
 
Where is the MAGA-president? I think it‘s an illusion. I think MAGA is dead.“ Mit diesem deprimierenden  Zitat aus der Diskussion  kann man die Sendung von Daniel Davis mit Douglas Macgregor zusammenfassen: 
 

Zusammenfassung unter dem Video (auf Deutsch):

Oberst Douglas Macgregor argumentiert, dass Trump mit dem Versprechen angetreten sei, „endlose Kriege“ zu beenden und „America First“ zu priorisieren. Stattdessen verantwortet er jedoch ein massives, intransparentes Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen Dollar und eine zunehmende Anzahl militärischer Konfrontationen. Anstatt Auslandseinsätze zu reduzieren, verschärft die US-Politik die Spannungen – insbesondere mit dem Iran und Russland – und scheitert gleichzeitig daran, den Krieg in der Ukraine zu beenden. 
 
Sie kritisieren die Beschlagnahmungen russischer, iranischer und venezolanischer Öltanker durch die USA als symbolische, wirtschaftlich unbedeutende und strategisch sinnlose Aktionen, die Russland provozieren könnten, ohne dessen Kriegsanstrengungen nennenswert zu schwächen. Diese Schritte werden eher als politisches Theater und wirtschaftliches Eigeninteresse (Steigerung der US-Ölexporte) denn als ernsthafte Strategie dargestellt. 
 
Die Diskussion weist Behauptungen zurück – die in europäischen Medien und Denkfabriken kursieren –, Russland würde nach einem Waffenstillstand in der Ukraine die NATO oder das Baltikum schnell angreifen. Solche Szenarien werden als absurde Panikmache bezeichnet, die dazu diene, einen andauernden Konflikt zu rechtfertigen und Institutionen aus der Zeit des Kalten Krieges aufrechtzuerhalten. 
 
Russland habe weder Interesse noch Anreiz, sich nach Westen auszudehnen, und bevorzuge normalisierte Wirtschaftsbeziehungen. 
 
Insgesamt wird in diesem Abschnitt argumentiert, dass Washington, europäische Führungskräfte und einfluss-reiche Denkfabriken mehr an der Aufrechterhaltung von Feindseligkeiten und andauernden Kriegen interessiert seien als an Verhandlungslösungen. 
 
Trumps Instinkt neige zwar möglicherweise zur Beendigung von Konflikten, so der Redner abschließend, doch habe er es versäumt, entschlossen zu handeln und Kriege und Spannungen trotz gegenteiliger Wahlversprechen fortbestehen lassen.

Mittwoch, 11. Februar 2026

Chas Freeman zu USA/Russland-Beziehungen und zu Netanjahus Wunschliste bei Trump

von kennerderlage
 
 
Der ehemalige US-Botschafter in Saudi-Arabien und stellvertretende US-Verteidigungsminister (internationale Sicherheitsfragen) in einer ausserordentlich informativen Diskussion mit Judge Napolitano:
 
 
Ansehen lohnt sich! Und man wird bald erfahren, was nach dem heutigen Treffen (oder sollte man nicht besser sagen: bei der heutigen Instruktionsstunde) Netanjahus von Trump als "Verhandlungs"-Ergebnis verlautbart wird.

Freitag, 9. Januar 2026

"Trump will eine massive „Traumarmee“ aufbauen"

von LePenseur
 
 
... jubelt DiePresse, genauer gesagt: Thomas Vieregge, der schon öfters bei seinen USA-Artikeln durch unqualifizierte Schwafelei aufgefallen ist. 
Der Präsident baut die mächtigste Armee der Welt weiter aus. Er will das Budget um 50 Prozent auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen. Zugleich setzt er die Rüstungs-industrie unter Druck. 
Der mit dieser bombastischen Ankündigung beginnende Artikel liegt größtenteils hinter der Bezahlschranke und ist es nicht wert, gelesen zu werden. Allein die Behauptung, Trump setze "die Rüstungsindustrie unter Druck", verrät so viel blanke Ahnungslosigkeit Vieregges, daß es schon weh tut. Nein, Herr Journaillist, nicht Tump setzt die Rüstungsindustrie mit seinen größenwahnsinnigen Plänen unter Druck, sondern eben die US-Rüstungsindustrie, jener schon von Eisenhower als Gefahr für die Demokratie erkannte hochkorruptive Military Industrial Complex setzt Trump unter Druck, endlich richtig viel Kohle für die Aufrüstung locker zu machen ... eine echte Win/Win-Situation für die Staats- & Kriegsverbrecher und ihre Lobbies in Washington D.C.
 
Die Rüstungsindustrie kassiert Billionen an Steuergeldern für überteuertes Kriegsspielzeug, das US-Regime kann mit Invasionsdrohungen seine "Verbündeten" ( d.h. Vasallen/Kolonien) zur Abnahme seiner Staatsschuld-verschreibungen zwingen und den schwächelnden Petro-Dollar noch ein bißchen länger am (Schein-)Leben erhalten, die Militärs freuen sich über Ordensbändchen und Beförderungen (und lukrative Posten nach ihrer Dienstzeit) und korrupte Politruks im Trump-Regime, im Senat und im Repräsentantenhaus bekommen ihre Wahlkämpfe finanziert. Auf der Strecke bleiben die US-Bürger, die ihre Steuerzahlungen in den Schornstein schreiben können: die Infrastruktur verrottet und eine immer mehr verarmende Mittelschicht geht leer aus, während sich die Multimillardäre die Hände reiben, auch in The Donald a.k.a. Adolf Trumpler (danke für diese Wortprägung, Kollege Müller!) wieder einen nützlichen Idioten für ihre kriminellen, hochprofitablen Umtriebe gefunden zu haben.
 
Welche masochistische Veranlagung gehört dazu, wenn ein europäischer Journaillist, dessen eigene Zukunft (d.h. schwindende Altersversorgung, faktische Unerschwinglichkeit eines eigenen Hauses etc.etc.) dadurch an die Wand gefahren wird, noch mitjubelt bei diesem üblen Spiel! Wie man am Beispiel der Systemschreiberlinge sehen kann: Einstein hatte recht, als er die Unendlichkeit menschlicher Dummheit für gesicherter ansah als die des Universums ...
 

Samstag, 3. Januar 2026

Ein sichtlich fassungsloser Daniel Davis

von LePenseur
 
 
... versucht zum kommentieren, was vom US/Trump-Regime in Venezuela derzeit offensichtlich geplant wird:
 
 
Es ist nicht "nur" ein Regime-Change, wie er nach den Drehbüchern der CIA etc. schon öfters durchgeführt wurde, sondern die Ankündigung, in Venezuela die Macht zu übernehmen und eine Marionettenregierung zum Abnicken der Übergabe der venezolanischen Ölfelder an US-Konzerne einzusetzen. 
 
Im Gelben Forum meinte Kollege MausS heute zu Mittag:
So geht das! Und damit ist auch die Entwicklung in Taiwan gleich noch vorgezeichnet. So selten dämlich agieren nur ehemalige Imperien in ihrem bereits unaufhaltsamen Untergang.

Macht besitzen sie noch jede Menge - aber keine Zukunft mehr, da ihnen jedwede geistige Substanz und intellektuelle Vision abhandengekommen ist.

Wer nur noch draufhauen kann, gibt seine Schwäche ganz offen zu.

Denn auf diese Art von absolut(!) vorhersehbarem - da es das letzte Mittel des Agierens ist, wozu sie in der Lage sind - werden sich alle Gegner und Kontrahenten schneller als bisher schon absehbar einstellen.

Somit wird auch Südamerika potentiell aus der nordamerikanischen Einflussspäre entschwinden...

Das wird sich als ein grandioser Schuss in beide Knie erweisen! 

Trump und sein Team sind geopolitische Geisterfahrer, die vom perfiden Albion in seinen letzten Zuckungen panisch regelrecht verheizt werden - was spätestens jetzt bei allen politischen Ent-scheidern weltweit zur allgemeinen Erkenntnis werden dürfte.

Das war es dann mit der arrogant besserwisserischen "westlichen Zivilisation" und dem ganzen albernen Demokratie- und "demokratische Parteien"-Gehampel. (Kein Zirkus! Dort ist alles exakt geplant und getimt!)

Nun ja, wait and see ... auch Untergänge können länger dauern, als man glauben will! Daß aber mit dieser völlig völkerrechtswidrigen (und außerdem auch der US-Verfassung widersprechenden) Aktion des Trump-Regimes auch dem letzten Optimisten, der glaubte, mit solchen Leuten auch nur irgendwas vernünftig vereinbaren zu können, wohl diese Illusion gewaltsam ausgetrieben wurde, wird kaum zu bestreiten sein.

Abraham Lincoln wird das Diktum zugeschrieben:
Better to remain silent and be thought a fool than to speak and to remove all doubt.  
Präsident Trump und seine Consorten und Sponsoren in Washington werden es bald umformulieren müssen: 
Es wäre klüger gewesen, die Welt bloß vermuten zu lassen, die USA sei ein Schurkenstaat, als sich wie Mafiagang aufzuführen, und jeden Zweifel daran zu beseitigen.
Der Versuch, bei der Welt noch Vertrauen zu finden, wird ebenso vergeblich sein, wie Zahnpaste in die Tube zurückzudrücken. Sicher: es wird Staaten geben, die aufgrund ihrer prekären Lage gegenüber den USA und/oder weil ihre Politiker ohnehin von US-Thinktanks ausgewählt, gelenkt und bestochen (oder erpreßbar) sind auch weiterhin Vertrauen heucheln werden. Aber geheucheltes Vertrauen ist eben keines. Und ohne Vertrauen wird jede politische, aber auch wirtschaftliche Beziehung sehr sehr mühsam.
 
Schon der alte Fürst Talleyrand sagte über den Versuch, seine Politik mit Waffen durchzuziehen und mit Militärgewalt zu regieren: "Auf Bajonette kann man sich stützen, aber man kann darauf nicht sitzen."
 
Trump meinte in seiner Sieges-Pressekonferenz, daß die USA die MAcht in Venezuela übernehmen werden. Nun, so etwas ist für die USA schon einige Male recht drastisch in die Hose gegangen, man denke an die Einsetzung einer Marionettenregierung in Afghanistan, aber auch der sich abzeichnende Untergang des Kiewer Regimes steht bereits als Menetekel an der Wand. Freilich nur für den, der hinsehen will (und die Zeichen zu deuten in der Lage ist) ...
 
Trump wird vielleicht selbst nicht mehr das Scheitern seiner Aktion vollumfänglich und endgültig erleben. Bei seinem Alter ist vielmehr das Gegenteil wahrscheinlicher. Aber sein(e) Nachfolger, egal aus welchem Lager sie kommen werden, dürften ihn für diese Aktion verfluchen. Und das Volk der USA, das durch die Kabalen der gelenkten Demokratie einer korrupten Oligarchen- und Bürokraten-Clique wie schon immer vergackeiert wurde, wird und auch künftig werden wird, dürfte es irgendwann erkennen. Denn Lincoln hat bekanntlich noch ein treffliches Sprichwort geprägt:
You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.
Und ich denke: auch der große "Dealmaker" Trump (als der er sich gerne verkauft) wird noch herausfinden, daß man den Leuten nicht jeden Unsinn und jedes Verbrechen schmackhaft machen kann, indem man sie schamlos belügt. 
 

Freitag, 19. Dezember 2025

Zum “Reparationsdarlehen”

 
Zum Merz-Zitat:
Wir wollen die russischen Vermögenswerte dafür nutzen, die ukrainische Armee für mindestens zwei weitere Jahre zu finanzieren. Wir wollen diesen Schritt nicht gehen, um den Krieg zu ver-längern. Wir wollen ihn gehen, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.
[...]
Russland kann ohnehin nicht mehr auf das russische Vermögen zugreifen
erscheint der folgende
 
Gastkommentar
von Jurist
 
Was Merz sagt stimmt ja so auch wieder nicht: Die Ukraine hat immer wieder öffentlich erklärt, dass die direkten Kriegskosten (=die Kosten der ukrainischen Armee) aus ihrem Staatshaushalt bezahlt mittels ihrer eigenen Steuergelder. Die EU hat über die sogenannte Macro-Financial Assistance (MFA) und über die Ukraine-Fazilität Mittel für den allgemeinen Haushalt der Ukraine im Übrigen bereit gestellt. Zu letzterem erklärt die EU:

“Im Rahmen der Ukraine-Fazilität wird dem Land im Zeitraum 2024-2027 vorhersehbare finanzielle Unterstützung bereitgestellt. Mit der Fazilität soll Folgendes unterstützt werden: die makrofinanzielle Stabilität, ununterbrochene öffentliche Dienstleistungen, die Zivilgesellschaft, die Mobilisierung von Investitionen im Privatsektor.”

Und der Kommissionsvorschlag für das Reparations-Darlehen nimmt explizit Bezug als Zweck des Darlehens MFA und Ukraine Faszilität und beschreibt den Zweck des Darlehens wie folgt: “Specifically, the Reparations Loan should support macro-financial stability in Ukraine and ease its external financing constraints.”

Das bedeutet, dass das “Reparations-Darlehen” im Kern weder Reparationen dient, noch aber direkt der “Finanzierung der ukrainischen Armee”, sondern es dient dem allgemeinen Haushalt der Ukraine im Übrigen, also Universitäten, Schulen, Gesundheitsvorsorge, öffentliche Investitionen etc. .

Und deswegen ist der Ausdruck “Reparations-Darlehen” auch insofern falsch, als das, was damit bezahlt wird, keinen Reparationsanspruch gegen RUS begründet. Die allgemeinen Staatsausgaben der Ukraine sind ja grundsätzlich nicht durch den Krieg und nicht durch eine Völkerrechtsverletzung Russlands verursacht.

Wenn man das mal plastischer macht, sieht man besser den fundamentalen rechtlichen Einwand, der sich daraus herleitet: Nehmen wir mal an, die Ukraine würde sich einen Präsidentenpalast für 200 Mrd € bauen wollen. Das kann sie im Augenblick nicht finanzieren, weil ihre eigenen Staatseinnahmen der Finanzierung des Krieges dienen. Die EU erklärt sich bereit, diese Baukosten vorzufinanzieren über ein Darlehen von 200 Mrd. €. OK, gut, kann sie machen. Woraus leitet sich aber ab, dass nach Völkerrecht dieser nicht selbst aus Reparationen begründet Rückzahlungsanspruch gegen die Ukraine besichert werden darf mit russischem Vermögen? Russland hat ja den Bau des Präsidentenpalastes und die 200 Mrd. € Kosten dafür nicht durch Krieg und Völkerrechtsverletzung verursacht. Es schuldet dafür auch keine Reparationen. Weshalb sollte die EU also aus Völkerrecht berechtigt sein, für die Rückzahlung der Baukosten des Präsidentenpalastes das russische Staatsvermögen als Sicherheit heranzuziehen?

Für diejenigen Kosten, die Russland nicht selbst durch Krieg und Völkerrechtsverletzung verursacht hat, also für diejenigen allgemeinen Staatsausgaben der Ukraine, die sie auch ohne Krieg gehabt hätte, für die kann Russland völkerrechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden. Dann kann aber das Völkerrecht auch keinen Anspruch hergeben, dazu russisches Vermögen als Sicherheit heranzuziehen.

Zur Auszahlung des Darlehens soll es wie folgt kommen: Der durch das russische Staatsvermögen besicherte Anspruch auf Rückzahlung wird durch eine dazu gegründete Zweckgesellschaft verbrieft, d.h. daraus wird ein an der Börse handelbares Wertpapier gemacht, dass man dann schlicht am Kapitalmarkt verkaufen kann. Und der Verkaufserlös stellt dann den Darlehensbetrag dar, den man der Ukraine zur Verfügung stellen kann.

Dieses Konstrukt hat zwei Konsequenzen:

Je höher die Kapitalmärkte das Risiko einschätzen, dass die Sicherheit (beschlagnahmtes Vermögen) ggf. nicht verwertbar ist, desto höher sind die Risikoabschläge, desto geringer die Verkaufserlöse. Will die EU zu hohe Abschläge vermeiden, müsste sie selbst eine sekundäre Sicherheit stellen, also untechnisch so etwas wie eine Ausfallbürgschaft. Dann könnte man ja aber auch gleich Euro-Bonds ausgeben und sich den ganzen Zinnober sparen.

Das Darlehen ist unverzinslich. Die Gewinnspanne ergibt sich aus der Differenz zwischen dem, was der nominal verbriefte Wert der Forderung ist (z.B. 1.000,- €) und dem, was ich als Anleger bereit bin dafür zu zahlen (z.B. 900,- € = 100 € Gewinn = 10% Gewinnspanne). Damit ich das als Anleger berechnen kann in eine vernünftige Kapitalverzinsung braucht das Wertpapier eine Laufzeit, sagen wir 10 Jahre. Dann muss aber zum Ende der Laufzeit der Papiere äußerstenfalls auch die Sicherheit verwertbar sein. Denn dann ist ja ggf. Zahltag. Indirekt setzt das quasi eine Deadline für die Frage der Klärung von Reparationen zwischen UKR und RUS.
 

Freitag, 12. Dezember 2025

Andrew Napolitano & Larry Johnson - Why Is the West Ignorant of Russia?

von kennerderlage
 
 
Interview nicht nur zum Ukraine-Konflikt, sondern zuerst auch um den Nahost-Konflikt, die Rolle Israels und den Konflikt mit Venezuela. Sehenswert! 
 
 
 

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Laut “Operationsplan Deutschland” (OPLAN DEU) sollen bis zu 800.000 NATO-Truppen über Deutschland an die Front transportiert werden

von LePenseur
 
 
...berichtet wenigstens Euronews (und der Sender ist bei den EU/NATO-Schweinekrämern bestens embedded...) Es wird also schon stimmen, was das Planen betrifft. Allein die Realität — nun ja ... ... 
 
Ziel des OPLAN DEU ist es, “Kaltstartfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Durchhaltefähigkeit” an die aktuellen Kriegsziele anzupassen. Meinen wenigstens buntesdeutsche Führer. “Ambitioniert", kann man dazu nur sagen!
 
Wenn man sich die Bauzeit (und das Ergebnis) des Projektes “Flughafen Berlin" vor Augen hält, dann kann man getrost davon ausgehen: zu unseren Lebzeiten geht sich das nicht mehr aus. Vielleicht hat die GenZ die Chance auf den Test der “Kaltstartfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Durchhaltefähigkeit”, was aber bei all den Finn-Emils dieser Welt (danke, Monika Gruber, für die treffliche Analyse!) auch eher theoretisch als praktisch der Fall sein dürfte. Denn selbst die sind dann schon längst aus dem volkssturm-fähigen Alter.
 
In einem Leserkommentar zu diesem Thema auf dem höchst informativen Blog Lost in Europe bringt der Kommentarposter Arthur Dent die Sache in acht kurzen Zeilen auf den Punkt:
 
Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht,
mach noch einen zweiten,
gehen tun sie beide nicht.
Wo kommen 800.000 Truppen plötzlich her?
Ach so, gegen die Pandemie hatte man auch einen Plan.
Für zukunftsfeste Renten hatte man ganz viele Pläne.
Für die Große Transformation.
Und wie ging noch mal Wirtschaftswachstum?
 
Tja ... wie ging Wirtschaftswachstum, Herr Dr. Merz? Können sich an sowas noch erinnern, wertester Herr Bunteskanzler? Vermutlich Fehlanzeige — bei zu langem Lobbyieren für Heuschreckenfonds, bei denen man nur auf shareholder value getrimmt wird, verlernt man das. Schlecht für Deutschland? Sicherlich. Aber wen kümmert das schon an der Wall Street ...