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Montag, 7. September 2026

Verkehrsregeln in der EU – Strafen, Sanktionen, Punkte – und die Auswirkungen

von Helmut
 
 
Vermutlich wissen nicht allzu viele der Leser, was man bei diesem Thema wissen sollte. Aber viele fahren –  seltener oder öfter – ins benachbarte EU-Ausland. Da sollte man wenigstens die Rahmenbedingungen kennen.

Aus gegebenem Anlass- wie es so schön heißt - habe ich mich da schlau gemacht, und ich kann mir vorstellen, dass das auch für viele Leser informativ ist. Es geht in erster Linie darum, welche Auswirkungen das hat, wenn man in einem anderen EU-Land einen gröberen Verkehrsverstoß begeht.

Nun gab es da im letzten Jahr eine Regelung, die vom Rat und Parlament der EU beschlossen wurde:

https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2025/03/25/implementation-of-driving-disqualifications-in-the-eu-council-and-parliament-reach-provisional-agreement/

Um es auf den wesentlichen Punkt zu bringen:

Bekommt man im Ausland eine Geldstrafe, die nicht sofort eingehoben wird, dann kann diese Strafe ins Heimatland zur Eintreibung geschickt werden. Es liegt meist im Ermessen der nationalen Behörden, ob es sich um eine derartige Wichtigkeit handelt, die eine Weiterverfolgung im Heimatland des Fahrers zur Folge hat, oder ob dieses Strafmandat dann im Papierkorb landet.

Dazu ist es in den EU-Staaten völlig unterschiedlich, ob man dann beim Wiedereintritt in das jeweilige Land, in dem man einen Verkehrsverstoß begangen hat, der mit einer Geldstrafe belegt wurde und die noch nicht bezahlt wurde, dann bei einer zufälligen Verkehrskontrolle zur Kasse gebeten wird, - oder man nicht mehr weiterfahren darf.

Das ist in den meisten Ländern üblich, natürlich auch in Deutschland, aber in Österreich nicht. Ich bekam mal in Österreich eine Strafe wg. Geschwindigkeitsüberschreitung, und habe versucht, das auf den St.Nimmerleinstag hinauszuzögern. Meine Frau hatte Angst, dass ich bei einer unverhofften Kontrolle in Österreich dann mit meinem rumänischen Fahrzeug eine böse Überraschung erleben würde. Also bezahlte ich das.

Aber im vertraulichen Gespräch mit einem Polizisten erfuhr ich, dass man in Österreich eine von einem ausländischen Fahrzeug begangene Straftat, die mit einem kräftigen Bußgeld belegt war, bei einer Verkehrskontrolle nicht eingefordert hätte. Die österr. Polizei ist – im Gegensatz zu anderen Ländern – nicht mit der eigenen Verwaltungsbehörde vernetzt.

Nun komme ich zum Thema Fahrverbote, insbesondere die Auswirkungen der Punkte:

Generell gilt eines: Jedes Land hat ein eigenes Punktesystem, was bei einer entsprechenden Anzahl (im Bereich der EU-Staaten unterschiedlich) zu einem Fahrverbot führt. Dieses Fahrverbot aber beschränkt sich generell auf das Land, in dem der Fahrverstoß begangen wurde, und überträgt sich nicht auf andere EU-Staaten.

Beispiel Deutschland:

Kein grenzüberschreitender Punktetransfer: Wenn Sie als deutscher Autofahrer in Frankreich oder Italien zu schnell fahren, bekommen Sie zwar ein Bußgeld nach Hause geschickt, es werden Ihnen jedoch keine Punkte in Flensburg angelastet.

Aber:

Einige Länder führen separate Register für ausländische Fahrer. Sammeln Sie dort zu viele Punkte, kann ein Fahrverbot für dieses spezifische Land verhängt werden. Durch die neuesten EU-Beschlüsse werden schwerwiegende Delikte (wie Alkohol am Steuer oder extreme Raserei) mittlerweile auch an Ihr Heimatland gemeldet, was dort zu einem vollständigen Führerscheinentzug führen kann.

Das Punktesystem in den EU-Ländern ist derart unterschiedlich, dass es zu weit führen würde, das alles hier aufzulisten. Interessant ist aber, ab welchem Zeitraum diese Punkte in den einzelnen Ländern wieder gelöscht werden.

Beispiele:

Deutschland - Punkte-Abbau (max. 8 Punkte)

Automatisch je nach Schwere des Vergehens nach 2,5 Jahren (1 Punkt), 5 Jahren (2 Punkte) oder 10 Jahren (3 Punkte). Neue Punkte blockieren den Verfall alter Punkte nicht mehr.

Frankreich - Punkte-Abbau (Start mit 12 Punkten)

Bei kleinen Verstößen (1 Punkt Abzug) nach 6 Monaten. Bei schwereren Verstößen nach 2 oder 3 Jahren, sofern in dieser Zeit kein neuer Verstoß begangen wird.

Italien - Punkte-Abbau (Start mit 20 Punkten)

Wenn man 2 Jahre lang absolut keinen Verstoß begeht, wird das Punktekonto automatisch wieder auf das volle Startguthaben von 20 Punkten hochgestuft.

Spanien - Punkte-Abbau (Start mit 12 Punkten)

Die Punkte werden nach 2 Jahren ohne weitere Verstöße wiederhergestellt (bei sehr schweren Vergehen nach 3 Jahren).

Österreich:

In Österreich werden Eintragungen im Führerschein-Vormerksystem (dem sogenannten „Punkteführerschein“) im Regelfall nach zwei Jahren gelöscht, sofern in diesem Zeitraum kein weiteres Delikt begangen wird. Aber da ist es komplizierter:

Einmaliges Delikt: Die Vormerkung bleibt für einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren im Führerscheinregister bestehen. Verhält sich der Lenker in dieser Zeit im Straßenverkehr unauffällig, verfällt der Punkt automatisch.

Zweites Delikt innerhalb von zwei Jahren: Begeht man innerhalb der Zweijahresfrist einen weiteren Verstoß, verlängert sich der Beobachtungszeitraum für das erste Delikt auf drei Jahre. Zudem ordnet die Behörde eine kostenpflichtige Maßnahme an (z. B. eine Nachschulung oder ein Fahrsicherheitstraining).

Drittes Delikt innerhalb von drei Jahren: Kommt innerhalb von drei Jahren ein dritter Verstoß hinzu, wird die Lenkberechtigung für mindestens drei Monate entzogen. Nach dem Ablauf der Entzugsfrist und der Wiedererteilung des Führerscheins werden alle bisherigen Vormerkungen im Register vollständig gelöscht.

Rumänien:

Gemäß der rumänischen Straßenverkehrsordnung (OUG 195/2002) verfallen die verhängten Strafpunkte automatisch nach Ablauf einer Frist von 6 Monaten ab dem Datum der Feststellung des Verstoßes.

Bußgelder und Punkte für die Vergehen:

Nun zu den einzelnen Strafen für diverse Vergehen. Diese sind natürlich von EU-Land zu EU-Land verschieden, - man kann sie nicht alle aufzählen. Aber ich will ein Beispiel für die aktuelle Änderung ab 2026 für Rumänien geben. Sicher ist es nichts Neues, dass ein Staat, wenn er Geld braucht, die Strafen für Verkehrsverstöße (neben den Steuern und Abgaben) erhöht. Das kann manchmal mit den Notwendigkeiten zur Unfallverhütung konform gehen, muss aber nicht.

In Rumänien hat man es drastisch erhöht, wobei in Rumänien die Eigenart existiert, dass der Polizeibeamte innerhalb eines bestimmten Rahmens selbst festlegen kann, wie hoch die Geldstrafe bemessen wird:

Vergehen: Strafbemessung (*) Punkte: Führerscheinentzug:

Kein Gurt 433 – 649 Lei 2 nein

Telefon am Steuer 865 – 1.081 Lei 4 30 Tage (**)
Ampel bei rot 1.298 – 1.730 Lei - 60 Tage (***)

Durchgehende Linie 1.298 – 1.730 Lei - 60 Tage

Nicht anhalten beim Zebrastreifen bei Fußgängern:

1.297,50 -1.730 Lei 6 – 8 30 Tage (****)

Überschreitung der Geschwindigkeit:

10 – 20 km/h 433 – 649 Lei 2 nein

21 – 30 km/h 865 – 1.081 Lei 3 nein

31 – 40 km/h 1.298 – 1.730 Lei 4 nein

41 – 50 km/h 1.946 - 4.325 Lei 6 nein

Über 50 km/h 1.946 - 4.325 Lei - 90 Tage

Über 70 km/h 1.946 - 4.325 Lei - 120 Tage

Keine gültige Haftpflicht 1.000 – 2.000 Lei - Einbehalten des Fahrzeugscheins und der Nummernschilder

Fahren auf dem Pannenstreifen der Autobahn 1.946 - 4.325 Lei - 90 Tage

Die neue Straßenverkehrsordnung und die Änderungen am rumänischen Strafgesetzbuch sehen äußerst strenge Strafen für Fahrer vor, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer erwischt werden. Diese reichen von hohen Geldstrafen und dem Entzug der Fahrerlaubnis bis hin zu Freiheitsstrafen und einem lebenslangen Fahrverbot.

Alkoholkonzentration zwischen 0,2 ‰ und 0,8 ‰ reinen Alkohols im Blut (Ordnungswidrigkeit): Sanktion: Hohe Ordnungsgeldstrafe (eingestuft in die Sanktionsklasse IV). Ergänzende Maßnahme: Entzug der Fahrerlaubnis (Einbehaltung des Führerscheins) für einen Zeitraum von 90 Tagen.

Sanktionsklasse IV= 9 – 20 Punkte und Geldstrafe zwischen 1.946,25 - 4.325 Lei .

Alkoholkonzentration von über 0,40 mg/l in der Atemluft / über 0,8 ‰ reinen Alkohols im Blut (Straftat): Sanktion: Einleitung eines Strafverfahrens. Die Tat wird mit einer Freiheitsstrafe von 1 bis 5 Jahren oder einer Geldstrafe geahndet. Ergänzende Maßnahme: Der Führerschein wird sofort einbehalten und im Falle einer Verurteilung anschließend entzogen.

Drogen:

Bei verbotenen Substanzen gilt nach rumänischem Recht der Grundsatz der Nulltoleranz. Unabhängig von der nachgewiesenen Menge oder davon, ob die Substanz bereits vor längerer Zeit konsumiert wurde, stellt die Handlung unmittelbar eine Straftat dar.

Es kommt automatisch zu einem Strafverfahren und einer Freiheitsstrafe von 1 bis 5 Jahren. Für bestimmte Berufsgruppen (wie z. B. den öffentlichen Personenverkehr oder den Transport gefährlicher Güter) werden die Strafen verschärft und betragen 2 bis 7 Jahre Freiheitsstrafe.

Ergänzende Maßnahme: Entzug der Fahrerlaubnis bei positivem Testergebnis (bis zur Bestätigung durch Laboruntersuchungen) und endgültiger Entzug der Fahrerlaubnis im Falle einer gerichtlichen Verurteilung.

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(*) einfach durch 5 auf den Euro rechnen, 1 Euro = ca. 5 Lei

(**) Wenn dies mit einer anderen, gleichzeitig begangenen Ordnungswidrigkeit kombiniert wird

(***) 90 Tage, im Falle eines Unfalls

(****) oder bis zu 60 Tage, wenn die Nichtbeachtung der Vorfahrt zu einem Unfall mit Sachschaden geführt hat. Bei Personenschaden liegt immer eine Straftat vor, die den Staatsanwalt auf den Plan ruft.

Noch eine Eigenheit in Rumänien:

Man hat die Möglichkeit, die Geldstrafe auf die Hälfte zu reduzieren, wenn man sie innerhalb von 15 Tagen einbezahlt.

Mein Kommentar dazu:

Die Straßenverkehrsordnung, sowie die Zulassungsordnung sowie die Tarife für die Vergehen sind in den einzelnen EU-Ländern derart unterschiedlich, dass man nur den Kopf schüttelt. Derlei Dinge, genauso wie die Regelungen zu den Versicherungen, und damit meine ich alle Versicherungen (Krankheit, Rente, Haftpflicht, usw.) und noch viele andere Dinge sind derart verschieden, dass man als EU-Bürger kaum durchblickt. Aber das hätte alles vorher geregelt sein müssen, der Euro wäre dann von der Logik her das letzte Glied in der Kette.

 

Montag, 20. April 2026

Kaufstrategie ändern

von Helmut


Es ist zwar nichts Wichtiges, aber trotzdem interessiert mich, ob das eine rumänienspezifische Beobachtung ist oder ob sich das in Österreich oder Deutschland genauso ereignen könnte. Dazu interessiert mich, ob sich das Kaufverhalten der Kunden – so wie in meinem Falle – generell ändert oder ob ich da vielleicht überreagiere.

Mein Mail an die Verantwortlichen, das man auch im rumänischen facebook nachlesen konnte, worauf auch mehrere Reaktionen kamen, auch Reklamationen. An die Geschäftsleitung von Dedeman (eine rumänische Baumarktkette) :

Ich bin eigentlich ein treuer Dedeman-Kunde, kaufe seit Jahren in der Filiale Hermannstadt ein und bin nun froh, dass wir auch in Mediasch eine Filiale haben. Hinsichtlich der Beratung sowie dem Kundenservice hatte ich nie Probleme, die Verkäufer vermitteln den Eindruck, dass sie geschult sind und wissen, wovon sie reden. Sollte doch einmal ein Produkt für den geplanten Zweck nicht zutreffend sein, so gab es keine Probleme beim Umtausch oder bei der Rückerstattung des Kaufpreises.

Nun bin ich um eine Erfahrung reicher:

Ich war auf der Suche nach einem kleinen Spiegelschrank für eine Toilette, der sich innerhalb der Maße 50 x 60 cm (Länge mal Höhe) befinden muss. Diese Mini-Schränke sind mittlerweile sehr selten geworden. In dieser Form war nur ein einziges Exemplar bei Dedeman im Angebot. Allerdings war das nicht mit einem Preis versehen.

Das Seltsame war, dass alle ausgestellten Objekte unterteilt waren, das heißt, man konnte entweder den Hängeschrank oder den Unterschrank mit dem Waschbecken oder die Waschbatterie extra kaufen, für alles war eine Preisauszeichnung. Bei dem Exemplar, bei dem der Hängeschrank in mein Maßkonzept passte, war es nur möglich, das gesamte Ensemble, also Hängeschrank, Unterschrank und Batterie zusammen für einen bestimmten Preis zu kaufen.

Genau das aber wollte ich nicht, ich benötigte nur den Spiegelschrank. Ich fragte die Fachverkäuferin, ob ich diesen Schrank alleine kaufen könne, und sie verneinte. Dieser Hängeschrank stünde nur im Angebot mit dem gesamten Ensemble. Die Fachverkäuferin war bereits mit anderen Kunden beschäftigt, deshalb fragte ich nicht weiter.

Daraufhin fragte ich bei der Information, ob man diesen Spiegelschrank gesondert beziehen könne. Die beiden jungen Damen meinten, dass es sicher nicht möglich sei, wenn die Fachverkäuferin das bereits verneint hätte. Allerdings machten sie sich auch nicht die Mühe, das zu überprüfen, ob der gesonderte Kauf, evtl. auch auf gesonderte Bestellung, möglich sei. Sie meinten, dass der Produzent, der dieses Ensemble an Dedeman geliefert hätte, das so vorgegeben hätte und da gäbe es dann keine Möglichkeit.

Das aber war für mich keine zufriedenstellende Antwort, sondern entsprach eher meiner Einschätzung, dass es für die beiden Damen an der Information ein zusätzlicher Arbeitsaufwand wäre, das beim Hersteller auszuloten, und dass dieser Arbeitsaufwand nicht im Interesse der beiden Damen liegt. Es ist für mich gut vorstellbar, dass auf gesonderte Bestellung dieser Spiegelschrank auch extra geliefert werden könnte, denn jeder Produzent hat ein Interesse am Verkauf. Bei einem kleineren Geschäft wäre dann sicher die Antwort in der Form gekommen, dass man am nächsten Arbeitstag, also am Montag, versuchen wird, das beim Lieferanten zu klären und dass ich dann telefonisch informiert werden würde.

Über diese Reaktion der beiden Damen, was für sie ja einen zusätzlichen Aufwand bedeuten würde, war ich natürlich verärgert. Ich stellte mir die Frage, warum sie in dieser Form reagiert haben. Es könnte sein, dass es auf Anweisung der Geschäftsführung erfolgt ist, die prinzipiell den Angestellten aufgegeben haben, sich bei Verkäufen nur auf das zu konzentrieren, was in der entsprechenden Preisauszeichnungsform vorhanden ist und zusätzliche Nachfragen für Sonderbestellungen abzulehnen, weil sich der dadurch entstehende Aufwand nicht rechnet.

Aber es könnte genauso gut sein, dass es den beiden Damen einfach zuviel war, das am nächsten Montag zu klären und sich der in Rumänien üblichen Standardantworten zu bedienen, die auch bei Behördengängen in dieser Form bekannt sind: „Das weiß ich nicht”, oder „Das geht nicht”.

Nun habe ich mich des Internets bedient und dort einen Hängeschrank gefunden, der meinen Vorstellungen entspricht. Das Ganze zu einem akzeptablen Preis ohne zusätzliche Kosten für die Kurieranlieferung. Was bedeutet diese neue Erfahrung für mich:

Früher bin ich erst einmal in den Baumarkt gegangen, um mir anzusehen, was es dort im Angebot gibt. Erst, wenn es beim besten Willen nicht möglich war, einen bestimmten Artikel zu finden, habe ich mich im Internet umgesehen. Nun dreht sich die Kaufmethode bei mir um:

Zukünftig werde ich im Internet erst suchen, ob ich da fündig werde, und erst bei Nichterfolg werde ich versuchen, im Baumarkt den gesuchten Artikel zu finden. Auf diese Weise erfolgt die Umerziehung des Kunden zu einer anderen Kaufmethode. Ob das vom Baumarkt, in dem Fall von Dedeman, gewünscht war, kann ich nicht beurteilen, aber für mich ist das die logische Konsequenz.


Freitag, 10. Oktober 2025

Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren (3)

von Helmut
 
 
Die Medizin heutzutage, die im 10-Minuten-Takt die Patienten durchpeitscht, hat doch gar keine Möglichkeit mehr, zu hinterfragen. Meistens werden dann irgendwelche Tabletten verschrieben, die lediglich die Symptome eindämmen, aber mit Sicherheit das Problem nicht final beheben können.

Danach setzt der umgekehrte Effekt ein: Jedes chemische Produkt hat in irgendeiner Richtung einen Effekt, hat aber auch Nebenwirkungen. Diese summieren sich und sind dann der Auslöser für die nächsten, oftmals ernsthaften Beschwerden. Eine Art von perpetuum mobile, das die Pharmaindustrie seit Langem erkannt hat und auch prinzipiell benützt.

Andererseits entspricht es einer wirtschaftlichen Logik, dass ein Mediziner von einem gesunden Patienten nicht leben kann, sondern immer nur von einem kranken. In so manchen Arztpraxen war ich anwesend, meistens wegen meiner Frau. Nur ein einziges Mal habe ich den Spruch in einem Wartezimmer gelesen, der es genau auf den Punkt bringt:
"Kein Mensch muss jemals organisch krank sein. Man kann ein hohes Alter er-reichen, ohne jemals ernsthaft krank gewesen zu sein. Die Krankheit ist der Hilferuf des Körpers, wenn wir etwas falsch machen!"
Natürlich muss man dabei genetisch bedingte Krankheiten und Unfälle ausnehmen. Klar kann man über die sarkastische Redewendung, die ich in Siebenbürgen gehört habe, den Kopf schütteln, aber der tiefere Sinn ist doch unverkennbar. Man sagt hier:
"Ein Arzt, der nicht wenigstens einen Friedhof voll gemacht hat, kann eigentlich kein guter Arzt sein!"
Natürlich bezieht man sich dabei auf die Berufserfahrung — und die muss nicht immer positiv sein!

Für mich steht eines fest: Der Beruf des Mediziners ist ein Beruf wie jeder andere. Eigentlich sollte es wie bei den "Herrschaften in schwarz" (den Geistlichen) eine Berufung sein, aber der Numerus clausus, der nur diejenigen mit den besten Maturazeugnisen zum Medizinstudium zugelassen hat, hat dabei für eine bestimmte charakterliche Auslese gesorgt. Von mir persönlich bekannten 50 Ärzten kenne ich nur zwei, die auch am Wochenende das Telefon abnehmen, Ratschläge geben oder ggf. auch zum Hausbesuch kommen.

Als früherer Facharbeiter habe ich oft auf Terrassen Platten verlegt. Man hat seine Erfahrung in der Hand-habung, aber es passiert auch, dass man einmal zu fest mit dem Gummihammer draufschlägt und die Platte bricht. Dann ist das eben ein Kollateralschaden, man wirft die gebrochene Platte weg und holt sich eine neue. Kein Kunde meckert deshalb. Jeder versteht das.

Im Geschäft mit den Halbgöttern in Weiß ist es nicht anders. Für die meisten ist der Patient nicht mehr als wie eine Platte für den Gartengestalter. Wenn dann eben einer über den Jordan geht, dann ist das für den Mediziner fast normal. Nur für die Angehörigen des Betroffenen stellt das oftmals ein beträchtliches emotionales Problem dar, im Gegensatz zum gelagerten Plattenstapel neben der Terrasse, der damit keine Probleme hat.

Wofür sind meine Beispiele gedacht:

Wir sollten wieder lernen, uns selbst zu beobachten und dabei das (verbleibende) Gehirn einzuschalten. Wenn ich mir anhöre, weshalb da manchmal die Rettung gerufen wird, dann wundert es mich nicht mehr, wenn da beim Notruf vorher die unmöglichsten Fragen gestellt werden, um einen Missbrauch auszuschließen.

Dazu sollten wir lernen, nicht mehr an die "Evangelien" der Massenmedien zu glauben, sondern zu hinterfragen. Das Internet stellt ja heutzutage dafür eine große Palette an Informationen zur Verfügung. Wenn man sich fragt, warum z.B. der Vatikan bei der Coronaphase in Schweigsamkeit verfallen ist und sich nicht um die Unter-drückten, also um die Impfgegner, gekümmert hat, dann erklärt sich das sofort, wenn man weiß, in welchen Aktien der internationalen Pharmakonzerne das Kapital des Vatikans angelegt ist.

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1539561253692159

Wenn man schon beim Thema "Impfen" ist: Ich erinnere mich noch schaudernd an die Bilder, wo sich die Covid-Impfwilligen vor den Impfzentren in langen Schlangen an die Reihe gestellt haben.

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=804168548740414

Aber auch die andauernd neu "dringend empfohlenen" Impfungen sind doch erst einmal kritisch zu über-denken. Ein namhafter Arzt, Dr. Spitzbart, hat da seine Erkenntnisse:

https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=1014248740735420

Fazit:
Wir werden zum absolut überwiegenden Teil als gesunde Menschen geboren, sofern sich die Mutter vor und während der Schwangerschaft gewissen Mindestregeln unterwirft. Danach liegt es in den Händen der Eltern als Verantwortliche für das Wohlergehen des Kindes, dass das Kind vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschützt wird.

Als später werdender Jugendlicher und Erwachsener hat es jeder selbst in der Hand, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Unser Herrgott hat uns zwar als "Startkapital" eine funktionierende Gesundheit zu Beginn mit-gegeben, aber auch ein Gehirn, um das in weiterer Folge, bis ins hohe Alter, zu gewährleisten.
 

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren (2)

von Helmut
 
 
Es geht um meinen Beitrag vom 28.9.2025 Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren (und den Kommentar von Anonym darunter).
 
Das Grundübel verteilt sich auf mehrere Bereiche, die sich aber wie in einem Kreis zusammenfügen. Es beginnt mit der immer mehr sich im Abwärtstrend befindlichen Schulbildung, die letztlich zu einem eklatanten Fehlbedarf an Allgemeinbildung geführt hat. In weiterer Folge hat die heutige Generation verlernt, die Natur zu beobachten und einzuschätzen resp. die Erkenntnisse aus der Beobachtung der Natur für sich gewinnbringend zu verwenden.

Nur als Beispiel: Man beobachte mal einen Hund, wenn er erkrankt ist. Er frisst nichts, höchstens nimmt er Wasser auf. Aber er verhungert nicht. Er beginnt erst wieder zu fressen, wenn er auf dem Weg der Gesundung ist. Das Tier spürt das von ganz alleine.

Was macht der Mensch? Z.B. nach einer schweren OP befindet sich der Patient noch in der Klinik, oder auch schon zuhause. Dann kommen die Angehörigen und bedrängen diesen Patienten mit den Worten: "Du musst doch etwas essen, wenigstens ein Süppchen, oder sonst was, sonst wirst Du ja nicht gesund!"

Wenn mich einmal eine kräftige Erkältung heimgesucht hat, was ohnehin sehr selten ist, dann beginne ich sofort mit einer Fastenkur, esse nichts, sondern trinke nur noch Flüssigkeit. Wasser oder Tee aus Heilpflanzen. Schon nach dem 3. oder 4. Tag geht die Krankheit spürbar zurück. So war es auch bei meiner Coronainfektion.

Der Hintergrund: Jeder Mensch verfügt über eine gewisse Menge an körpereigener Energie. Diese Energie wird für verschiedene Zwecke benützt, das kann die ausgeübte Tätigkeit im Beruf sein, aber auch der Verdau-ungsprozess benötigt Energie. Jeder wird feststellen, dass man nach einem reichlichen Essen automatisch etwas müde wird.

Esse ich aber nichts, wenn ich erkrankt bin, dann wird diese Energie fast ausschließlich zum Gesundungsprozess im Körper verwendet. Logischerweise geht das dann schneller mit dem, Gesundwerden.

Kommen wir zu den gesetzlich zugelassenen Drogen unserer zivilen Gesellschaft, und zwar Alkohol und Nikotin. Ist es im Hochsommer sehr heiß, dann trinke ich z.B. am Badestrand mit Sicherheit nichts Alko-holisches, das bleibt dem kühleren Abend vorbehalten. Beim Schifahren in der Kälte am Berg werde ich auch mit Sicherheit nicht rauchen.

Nikotin verengt die Blutgefäße, deshalb fühlt man sich in der Kälte beim Rauchen noch fröstelnder. Alkohol erweitert die Blutgefäße, deshalb das Gefühl der höheren Eigentemperatur. Erklär das mal einem Jugendlichen, der im Winter hinter dem Gymnasium in der Pause zitternd vor Kälte seine Zigarette inhaliert — er schaut Dich an wie von einem anderen Stern kommend.

Natürliche Formen der Abhärtung, im Idealfall die Sauna, aber auch andere Dinge — die sind in Vergessenheit geraten. Die elektrische Heizdecke im Bett wird bevorzugt. Dass man ohne Heizdecke gesünder lebt, das begreift kaum mehr jemand. Man legt sich ins "kalte" Bett, und nach ein paar Minuten ist die natürliche Erwärmung durch die eigene Haut angesprungen. Diese Reaktion dient dem Training der Haut, um auch in dem Moment, wenn man aus dem warmen Wohnzimmer im Winter ins Kalte geht, dem Körper den nötigen Wärme-schutz zu geben.

Als ich meine Kinder im Babyalter und als Kleinkinder gebadet habe, dann hatte ich am Schluss immer eine Tasse kaltes Wasser über deren Rücken laufen lassen. Das Kind hat sich dabei etwas geschüttelt, und danach wurde es sowieso abgetrocknet. Aber meine Kinder waren nicht einmal halb so oft krank im Kindergarten wie die anderen Kinder.

Die Ernährung ist ja genauso ein wesentlicher Faktor beim Thema Gesundheit. Wir, also meine Generation, haben im Chemieunterricht noch gelernt, bis wieviel Grad man die einzelnen Substanzen in der Bratpfanne erhitzen kann. Sonnenblumenöl geht bis ca. 180°, Schweineschmalz bis ca. 500°, und die Pflanzenfette (z.B. Kokos) kann man bis 700° bedenkenlos erhitzen. Ansonsten bilden sich die braunen Ränder am Rand der Pfanne, die hauptsächlich für Probleme beim Pankreas, Zwölffingerdarm, etc. verantwortlich sind.

Das Hauptproblem aber findet man im Bereich der Selbstbeobachtung, die bei den meisten unter uns verloren gegangen ist. Mit dem Spruch: "Der Mensch muss sein eigener Arzt sein" ist doch genau das gemeint. Ich muss doch in der Lage sein, selbst festzustellen, dass ich auf dieses oder jenes mit Beschwerden — egal welcher Art — reagiere. Befindet sich das im Bereich der Nahrungsaufnahme, dann lasse ich das eben weg, so einfach ist das.

Ich esse aus einem Bedürfnis oder aus einem Zwang etwas, was mir eigentlich nicht gut tut, nur deshalb, weil es mir schmeckt, oder ich glaube, ohne das nicht auskommen zu können — und dann gehe ich zum Mediziner und erkläre ihm, dass es mich im Bauch, da unten und irgendwo links, sticht. Er soll mir etwas geben, damit das aufhört. 

Teil (3) folgt

Sonntag, 28. September 2025

Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren (1)

von Helmut
 
 

Wenn sich in irgendeiner Form ein Verdacht auf ein Karzinom oder Metastasen bei einer Untersuchung ergibt, dann wird man zum Onkologen weitergereicht. Der wiederum ordnet den in der Schulmedizin üblichen Diagnoseweg durch die PET-CT an. Das ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Computertomographie (CT) kombiniert.

https://www.hdz-nrw.de/behandlung/uni-institute/radiologie-nuklearmedizin-und-molekular...

Das ist die Methode, mit der heute vorgegangen wird, und darauf verlässt man sich. Schiebt man die CD dieser PET-CT in den PC, dann sieht man ganz bestimmte weiße Punkte, und der Radiologe vermisst diese Punkte und diagnostiziert das als Tumor oder Metastasen. Das Prinzip dieser Untersuchung basiert darauf, dass viele Tumore und Metastasen einen höheren Zuckerstoffwechsel aufweisen, als das umgebende Gewebe.

Genau das aber ist irreführend. Es gibt eine Reihe von Vorerkrankungen, auch, wenn sie selten sind, die bestimmte Effekte in den Organen bewirken, z. B. Kurzschlüsse (in der Fachsprache "shunts" genannt) in den feinen Verästelungen von Adern und Venen, die aber dann am Monitor nicht von tatsächlichen Metastasen zu unterscheiden sind — man sieht eben immer nur diese weißen Punkte. Ein Radiologe hat sich die Zeit genommen und mir das vorgeführt.

Jetzt muss man berücksichtigen, dass jeder Onkologe in seinem Fach fixiert ist, ich will ja nicht gerade von "Betriebsblindheit" sprechen. Aber dass ein Onkologe auch diese seltenen Krankheiten kennt, wodurch eine PET-CT auch irreführend sein kann, das ist vielleicht einer unter hunderten. Erschwerend kommt hinzu, dass kaum ein Onkologe gewillt oder auch in der Lage ist, die CDs von der Feststellung der Vorerkrankung sowie die aktuelle PET-CT in ein Gerät zu schieben und auf zwei nebeneinander befindlichen Monitoren die Auswertung zu vergleichen. Das überlässt der Onkologe üblicherweise dem Radiologen, der aber noch weniger in der Lage ist, seltene Krankheiten aus der Hämatologie oder der inneren Medizin zu kennen.

Die Folge ist dann, dass eine Chemotherapie angeordnet wird, überwiegend mit CAPOX. Auf die Nebenwirkungen bei dieser Therapie wird nur unzureichend hingewiesen, man muss im Net schon lange herumsuchen, bis man auf die Gesamtheit der Problematik dieser Therapie kommt:

https://lymphome.de/t-zell-lymphom/nebenwirkungen-spaetfolgen?mode=reader&cHash=d69...

Man versucht, diese CAPOX-Behandlung so gut wie möglich in einem positiven Licht darzustellen, ohne auf die Gefahren einzugehen:

https://www.helios-gesundheit.de/magazin/news/02/darmkrebs-chemotherapie/

Nun kann es vorkommen, dass sich der behandelnde Onkologe auch mit einer vorhandenen Vorerkrankung befasst, die eine Behandlung mit CAPOX verkompliziert, z.B. mit HHT, wobei durch CAPOX die Blutbildung negativ beeinträchtigt wird. Der Patient wird dann mit der entscheidenden Frage konfrontiert, ob es angeraten ist, nichts zu machen und dadurch eine Ausbreitung von möglichen Metastasen zu ermöglichen, oder ob man doch sicherheitshalber präventiv mit einer Chemotherapie beginnt. Nach dem üblichen Motto "Nutzt's nicht, so schadet's auch nicht".

Der Kardinalfehler besteht darin, dass kaum ein Onkologe darauf besteht, eindeutig und mit Sicherheit vor der Chemotherapie festzustellen, z.B. ob nun tatsächlich Metastasen in einem bestimmten Organ vorhanden sind oder nicht. Nur die PET-CT wird zur Wahrheitsfindung benützt.

Wir hatten das Glück, an einen US-Amerikaner gekommen zu sein, der im Ruf eines der besten Diagnostiker bei Krebs steht und in Deutschland lebt. Von ihm habe ich den Hinweis erhalten, wie man sehr wohl zwischen Metastasen und z.B. Shunts unterscheiden kann, was bei der PET-CT eben nicht möglich ist. Dazu braucht man Untersuchungen mit MR oder auch CT, beide mit Kontrastsubstanzen, wobei diese Geräte aber aus der letzten Generation, also hochmodern, sein und über eine hochdimensionierte Auflösung verfügen müssen. Dazu braucht man für die Bewertung einen Radiologen, der ein alter Hase in dem Job sein und über eine immense Berufserfahrung verfügen muss.

Beides haben wir gefunden, und nun liegt bereits das erste Ergebnis vor: Keine Metastasen, sondern verkalkte Nekroseherde. 

Im Krankenhaus beim Tumorboardprotokoll hat man auf die einzige Möglichkeit einer palliativen Behandlungsform verwiesen.

Welche Gedanken gehen mir da durch den Kopf:

Lassen wir mal den Zeitaufwand, die Anzahl der Mails und Telefonate weg, bis wir auf diesen Weg gebracht wurden. Ich stelle mir die Frage, wer diesen Aufwand als Angehöriger betreibt, wer die Möglichkeit dazu hat und wer überhaupt bereits die Einstellung erworben hat, einen Befund vom Arzt mit spitzen Fingern ins Licht zu halten, bevor er ihn als real annimmt.

Ich stelle mir die Frage, wieviele Patienten aus Unwissenheit unnötig mit Chemotherapie behandelt werden, was letztlich zu fatalen Folgen führt. Ich stelle mir die Frage, wieviele Onkologen von ihrem Wissen und von ihrem Willen her bereit sind, eine 100%ige Voruntersuchung einer Malignität vor einer Chemotherapie anzuordnen. Ich stelle mir die Frage, welche Institute, Krankenhäuser, etc. überhaupt über derartige hochmoderne Geräte der letzten Generation verfügen (nur zur Info — das MR-Gerät in diesem Institut in Sibiu kostet über 2,2 Mio Euro, laut Siemens).

Einen Insider habe ich mit der Frage konfrontiert, ob hier auch das Geld mitspielt. Krebsbehandlungen bringen heute enorme Summen in die Kassen der Mediziner und der Krankenhausverwaltungen, und die Krankenkassen bezahlen das problemlos. Die Antwort war salomonisch — es mag sicher auch an der Üblichkeit des Vorgehens bei Krebserkrankungen liegen......

Ich habe es insofern bemerkt, da mir der Tarif für eine Privatuntersuchung bei einem niedergelassenen Arzt geläufig ist. Generell überprüfe ich jede medizinische Aussage mindestens zweimal bei anderen ärztlichen Kollegen, und das geht dann nur gegen Bares. Bei Spezialisten im Krebsthema, egal ob Chirurg oder Onkologe, da liegt der Tarif ca. dreimal so hoch im Vergleich zu "normalen" Krankheiten.

Da fällt mir dann doch noch der Spruch von einem meiner ehemaligen Mitarbeiter ein, leider schon lange verstorben, ein einfacher Bauer aus Siebenbürgen mit nur drei Volksschulklassen Schulbildung (mehr hat der Krieg damals nicht zugelassen). Der hat mir beigebracht:

Der Mensch muss sein eigener Arzt sein, sonst ist er verloren.
 

Dienstag, 9. September 2025

There Are No Kangaroos In Austria!

by  Meme Dept. 



Freitag, 30. August 2024

LePenseurs Lebenshilfen (6)

von kennerderlage
 
 
In Zeiten wie diesen eine wohlmeinende Handreichung an unsere Leser im Falle einer drohenden Messerung:
 
 
 
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P.S.: davon war schon einmal auf dem LePenseur-Blog zu lesen, ist aber scheints im Orkus des WWW versunken. Wie auch immer: manches kann man einfach nicht oft genug sagen ...

 

Mittwoch, 28. Februar 2024

Bargeld und die Zukunft

von Helmut
 
 
Ein nicht mehr ganz neues Video (aus 2016) zum Thema, aber jedenfalls zum Nachdenken geeignet:
 

Wie sieht es aktuell aus:

Bargeld Obergrenzen in Deutschland

Es gibt keine allgemeine Höchstgrenze für Bargeldzahlungen
Wer Beträge über 9.999.- Euro in bar bezahlen möchte muss sich aber ausweisen
Bei Gold oder Edelmetallen gilt Ausweispflicht bereits ab 1.999.- Euro
Immobilien dürfen nicht bar bezahlt werden

Man kann/darf also also in Deutschland mit Ausnahme von Immobilien alles bar bezahlen. Ab der genannten Obergrenzen muss man aber seine Identität nachweisen.

Bargeld Obergrenzen in Europa

Die folgende Liste beinhaltet nur eine sehr allgemeine Auflistung der wichtigsten Regelungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Im Detail gibt es praktisch immer Ausnahmen. Tipp: Im Zweifel helfen die Botschaft / das Konsulat des betreffenden Landes weiter!

Belgien Gesetzliche Obergrenze bei 3000 Euro. Diese Einschränkung gilt nicht für Zahlungen zwischen Verbrauchern. Dazu diverse Sonderregelungen

Bulgarien Gesetzliche Obergrenze bei 9.999 Bulgarischen Lew (ca. 5.100 Eur)

Dänemark Keine gesetzliche Obergrenze für Zahlungen zwischen Privatpersonen

Estland Keine Höchstgrenzen

Finnland Keine gesetzliche Obergrenze; aber auch keine Verpflichtung zur Annahme von Bargeld für Händler

Frankreich Bargeld Obergrenze 1.000 Euro für in Frankreich ansässige Steuerzahler, bei Steuerausländern, 15.000 Euro. Diverse Sonderregelungen

Griechenland Gesetzliche Obergrenze bei 500 Euro

Island Keine gesetzliche Obergrenze

Irland Keine gesetzliche Obergrenze

Italien Obergrenze für Barzahlungen 5.000 Euro

Kroatien Gesetzliche Obergrenze 10.000 Euro.

Lettland Gesetzliche Höchstgrenze für Barzahlung 7.200 EUR

Litauen 5000 EUR Höchstgrenze für Barzahlung

Luxemburg Keine Höchstgrenze für Barzahlung. Ab 10.000 EUR aber Identitätsnachweis

Malta 10.000 Höchstgrenze für Barzahlung, gilt aber nur für bestimmte Fälle

Niederlande Keine Höchstgrenze für Privatpersonen. Ab 10.000 EUR aber Identitätsnachweis. Bei "verdächtiger Zahlungen" bereits ab 2000 Euro Meldepflicht an die Behörden

Norwegen Keine Obergrenze bei Zahlungen zwischen Privatpersonen. Diverse Ausnahmen aber im gewerblichen Bereich

Österreich Keine Höchstgrenze für allgemeine Bargeldzahlungen. Für anonymen Goldkauf gilt die Obergrenze von 9.999.- EUR

Polen 15.000 PLN (ca. 3300 Euro) bei Zahlungen zwischen Gewerbetreibenden

Portugal Gesetzliche Obergrenze 3.000 Euro. Diverse Sonderregelungen

Rumänien Gesetzliche Obergrenze 50.000 Rumänischen Leu (RON) bei Zahlungen zwischen Verbrauchern. Diverse Sonderregelungen

Slowakei 15.000 EUR Obergrenze

Slowenien Unternehmen dürfen nur bis 5000 EUR bar annehmen

Spanien Zahlungen an Unternehmen: Bis max. 1000 EUR. Bei steuerrechtlichen Ausländern 10.000 EUR.

Schweden Keine gesetzliche Obergrenze. Händler können aber Annahme von Bargeld verweigern

Schweiz Keine gesetzliche Grenzen. Ab 100.000 CHF Barzahlung sind Händler aber verpflichtet, die Identität des Käufers festzustellen. Bei Edelmetallkauf ab 15.000 CHF

Tschechien Obergrenze 270.000 tschechischen Kronen pro Tag (ca. 10.509 Euro)

Ungarn Keine gesetzliche Obergrenze für Verbraucher. Sonderregelungen bei Gewerbetreibenden

Vereinigtes Königreich Keine gesetzliche Obergrenze 

Zypern Keine Höchstgrenze für Barzahlungen

(entnommen aus: https://www.gold.de/bargeld/#deutschland, mit Datum vom 11.1.2024)
 

Samstag, 17. Februar 2024

LePenseurs Lebenshilfen (5): Tricks im Internet

von Helmut
 
 

Die Welt verändert sich, und genauso diese digitale Welt im Internet. Wenn man älteren Semesters ist, dann fällt es oftmals schwer, da mitzukommen. Fest steht, dass zu viele heute versuchen, nicht durch rechtschaffene Arbeit zu Geld zu kommen, sondern durch raffinierte Winkelzüge. Das Internet bietet dafür enorm viele Möglichkeiten.

Man macht sich einen Kanal auf, in youtube, oder einer Seite, oder sonst was, und je mehr klicks, umso mehr Kohle – so geht das doch. Vielleicht sage ich da vielen Lesern nichts Neues, aber sicher sind einige dabei, die das im Detail noch nicht so kennen und für meine Infos dankbar sind.

Ich teile das mal in drei Teile:

1) Die Billigflüge, die man im Net buchen kann. Im Klartext sieht das so aus. Da gibt man z.B. bei Wizz-Air ein Datum für einen Flug von A nach B ein, und bekommt da ein sehr günstiges Angebot. Dann denkt man darüber nach, klickt noch am selben Tag denselben Flug an, und dann ist der schon um 20 oder 30 € teurer als das erste Angebot. Am nächsten Tag ist derselbe Flug wieder teurer geworden. Dann bin ich natürlich gescheiter geworden, rufe meinen Sohn an, dass er bei dieser Gesellschaft diesen Flug sofort bucht. Und er bekommt ihn zu dem günstigen Preis, den ich anfangs auch entdeckt habe.Das bedeutet, dass die Tante Google registriert (oder irgendein anderes verstecktes System), dass ich mich für diesen Flug interessiere, und bei jedem erneuten Anklick wird der Preis hochgeschraubt.

2) Nun aber ist mir das bei Artikeln aufgefallen, z.B. bei einem Partikelfilter für einen Transporter. Ausländisches Fabrikat, vermutlich GB. Der Preis wird bei uns in der Landeswährung angegeben, z.B. 570 Lei. Ich klicke auch andere Fabrikate an, um letztlich festzustellen, dass das zu Beginn von mir entdeckte Fabrikat tatsächlich das preisgünstigste war. Das Konkurrenzfabrikat war um 100 Lei teurer.

Nun ja, ich gehe am nächsten Tag zur Werkstatt, habe den link gespeichert, und will mit denen diskutieren, ob es sich um das richtige Fabrikat handelt und wann man mir den einbauen kann. Damit ich bei denen nicht im PC herumsuchen muss, wollte ich mir diese Seite mit dem günstigen Angebot ausdrucken. Und - welch Wunder,- derselbe Filter kostet nun um ca. 300 Lei mehr. Daraufhin klicke ich das Konkurrenzfabrikat an, das gestern um 100 Lei teurer war, und stelle fest, dass auch dieses Fabrikat einen Preissprung von ca. 300 Lei gemacht hat.

Daraufhin lasse ich das mit dem Besuch in der Werkstatt, weil ich erst zuhause am PC herumsuchen wollte, bis ich wieder so einen Filter, vielleicht von einem anderen Hersteller, zu dem Preis von knapp 600 Lei finde. Pustekuchen. Nach jedem Herumsuchen werden diese beiden Fabrikate (es gab nur diese beiden, sonst war nichts zu finden) um einen Sprung teurer – am Schluss waren es schon über 1.600 Lei.

Daraufhin dachte ich mir, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Das wäre ja Abzocke "par excellence". Ich ging dann trotzdem zur Werkstatt und sagte denen, dass sie mir so einen Filter heraussuchen sollten, zu einem günstigen Preis. Sie bekamen alle notwendigen Daten von mir, nicht nur von meinem Fahrzeug, sondern auch den Typ Filter von diesen beiden Herstellern mit Artikelnummern usw. Gestern war ich wieder in der Werkstatt und habe gefragt, was man dort erreicht hat. Daraufhin sagte mir der zuständige Materialbeschaffer, dass es ihm bei diesen beiden Firmen genauso ergangen ist wie mir.

Ich bin dann zu meinem Autozubehör-Fachhandel gegangen, wo ich Kunde bin und habe darum gebeten, mir so einen Filter herauszusuchen. Das hat nach längerem Herumsuchen auch geklappt, nun bekomme ich diesen Filter für 670 Lei, und da ändert sich nichts mehr am Preis.

3) Die guten Tipps im Haushalt und die Oma-Rezepte. Da wird von Hausmitteln erzählt, die viele Vorteile bringen, von Kaffeesatz, den man den Pflanzen als Dünger geben soll, und weiterer unmöglicher Unsinn. Das alles ist zum Großteil entweder bekannt, oder ein kompletter Humbug. Es wird geschickt gemischt. Da gibt es mittlerweile verschiedene Seiten, die sich da zunehmend vermehren.

Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie betteln darum, dass man ihnen likes oder sonstige Zustimmung signalisiert, denn sonst können sie im Internet nicht überleben. Und die Leute (ich anfangs auch) setzen sich mit diesen Themen auseinander und schreiben ihre Meinung dazu – oft hunderte an einem einzigen Tag. Dann bin ich aber draufgekommen, dass diese Betreiber dieser Seiten keinen einzigen Kommentar beantworten, auch nicht den, der z.B. ihre Theorien als irrelevant darstellt. Nein, das interessiert sie nicht, sie wollen nur viele Kommentare – egal, ob positiv oder negativ. Auch die negativen bringen Geld.

Also – es ist nicht alles Gold, was glänzt, und die Geldbeschaffungsmethoden im Internet nehmen immer mehr zu. Aus einem einfachen Grund, weil diejenigen, die noch ein Handwerk gelernt haben, dieses beherrschen und sich dabei dumm und dämlich verdienen, weil es immer weniger Handwerker gibt, immer weniger werden. 

Mittwoch, 10. Januar 2024

Nicht nur vom "Blog-Vater"

von LePenseur
 
 
... muß zugegeben werden, daß er älter wird (und das Gegenteil wäre ja, wenigstens subjektiv gesehen, noch weit weniger erfreulich ...) und damit "immobiler", sondern wohl auch seine Leser, die (wie aus diversen Postings erschlossen werden kann) zumeist den ersten Frühling ihres Lebens schon hinter sich haben. Für diese als Ansporn und guten Vorsatz im Neuen Jahr erlaube ich mir auf einen Artikel der geschätzten Blogger-Kollegin ño
Unsere Städte sind unsicher, keine Frage. Dank unserer Politmischpoke sind nicht nur seit Jahren Stellen im Bereich der öffentlichen Sicherheit auf ein brandgefährliches Minimum reduziert worden, durch die unkontrollierte Flutung unseres Landes mit sexgeilen … (du weißt schon wer) sind besonders Frauen und Kinder Attacken dieser Testosteronbomben ausgesetzt. Selbstver-ständlich möchten die Linksgrünen, dass es so bleibt und selbstverständlich soll die Wehrfähigkeit der Schwächsten der Schwachen noch weiter reduziert werden, um ein willkommenes „Will-kommens“ziel zu sein.
Der Artikel ist mit instruktiven Videos garniert (besonders hübsch dieses hier), die zur aktiven Aneignung von Selbstverteidigungskenntnissen anregen. 
 
Also: nicht nur angucken, sondern auch etwas TUN! Denn, wie einst schon Erich Kästner so treffend schrieb:

ES GIBT NICHTS GUTES
AUSSER : MAN TUT ES !

Also: Tut's was!

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P.S.: als Belohnung für den Vorsatz gibt's gleich von derselben Quelle den schnellsten Hummelflug aller Zeiten.

Samstag, 11. November 2023

Wenn uns die Nase an der Nase herumführt

von Helmut
 
 

Eine Betrachtung, die nicht unbedingt in ein eher politisches Forum gehört, auch nichts mit wirtschaftlichen historischen oder kulturellen Aspekten zu tun hat. 

Aber eine Betrachtung, die – in extremer Situation – Leben retten kann!

Worum geht’s:

Den Humbug, der da erzählt wird, den soll glauben, wer will, – ich bin davon überzeugt, dass wir es in den letzten Jahren mit Coronaviren zu tun hatten, mit denen wir zwar schon seit tausenden von Jahren leben, die sich aber in der letzten Zeit zu etwas aggressiveren/anderen Formen mutiert haben. Eines dieser aggressiveren Formen etablierte sich im Verlust des Geruchs- und des Geschmackssinns.

Ich habe mich mit mehreren unterhalten, denen es so ergangen ist, so wie auch mir, und dabei bin ich draufgekommen, dass bei den meisten der Geschmackssinn sich schneller wieder etwas bemerkbar gemacht hat, aber der Geruchssinn lässt seit langer Zeit zu wünschen übrig.

Ums an meinem Beispiel klarer zu machen, - ich hatte meine erste Coronagrippe im Januar 2018, wobei ich völlig ohne Geruch und Geschmack geblieben bin, fast zwei Jahre lang. Als das fast wieder zur Gänze zurückgekommen ist, küsste mich die Tante Delta im Herbst 2021, und wiederum verlor ich alles, bis heute. Geschmack ist zu 80% wieder da, aber der Geruchssinn, - da klemmt‘s.

Nun kann man sagen (und das sagen viele), es gibt Schlimmeres im Leben, viele führen es auch auf das Alter zurück, usw. O.k., ich war früher in der Lage, einen Wein im Glas von der Farbe, vom Geruch und vom Geschmack her so zu definieren, dass ich nicht nur die Sorte klar benennen konnte, sondern oftmals auch die Region. Ich habe mich damit abgefunden, dass das wohl in meinem Leben der Vergangenheit angehört, - aber hier geht es um etwas Elementares.

Es geht um die Gefahren, die von einem Verlust des Geruchssinns ausgehen!

Aktuelles Beispiel:

Ich habe im Wohnzimmer ein großes Aquarium, das hinsichtlich der elektr. Versorgung über eine Mehrfachsteckleiste mit mehreren Steckdosen versorgt wird. Diese Steckleiste ist aus Metall und befindet sich an der Unterseite des Schrankes, der aus Holz ist, in einem durch eine Tür geschlossenen Bereich. Kann eigentlich nie etwas passieren. Nun habe ich für die Übergangszeit, wenn es abends etwas kühler ist, da seit kurzem zusätzlich einen Elektroradiator, mit Ventilatorbetrieb, angeschlossen (2,5 KW).

Seit zwei Tagen bemerkte ich einen etwas süßlichen Geruch, den ich nicht zuordnen konnte. So irgendwie nach Feigen oder so was. Hab mir das natürlich nicht erklären können und ignoriert, und zufällig kommt eine Bekannte zu mir ins Wohnzimmer. Die Frau sagte mir sofort, dass es hier beißend riecht, und dass das etwas Aggressives ist. Ich wollte das erst nicht glauben. Aber sie blieb standhaft und sagte mir, dass es da irgendwie nach verschmortem Kabel riecht. Wieder schüttelte ich den Kopf.

Aber wir suchten gemeinsam, checkten alle Verbindungen ab, und dann kamen wir drauf: es war ein Plastikstecker im Aquarienschrank. Offensichtlich waren die 2,5 KW zu viel für ihn. Sicher ist diese Verteilerleiste aus Metall, aber sie ist an der Holzwand des Aquariumsschrankes angebracht, und wer weiß, wie lange es gebraucht hätte, bis die Verteilerleiste (die übrigens schon sehr warm war) so heiß wurde, dass auch das umliegend Holz sich entzündet hätte.

Niemals im Leben wäre ich auf diese Idee gekommen. Wie ich schon sagte, ich roch so etwas wie süße Feigen. Fakt ist, dass die Leute mit diesen Geruchsproblemen teilweise gar nichts riechen, aber teilweise auch geruchsmäßig an der Nase herumgeführt werden. Passiert mir öfters. Ich fühle mich schon wie ein Schneekönig, wenn ich im Restaurant auf die Toilette gehe und rieche, dass da vor mir jemand dort war, der gesch....n hat. Für mich bereits ein Erfolgserlebnis. Leider selten.

Das ist das eine Beispiel, nun zu einem anderen:

Meine Frau klagt seit zwei bis drei Jahren über unerträgliche Kopfschmerzen. Seltsamerweise aber nur, wenn sie zuhause ist. Alles habe ich abgecheckt, unterirdische Wasserströmungen, Elektrosmog, Stress, alle Wlans habe ich beseitigt und die PCs nur mehr über Kabel versorgt, usw. Ohne Erfolg. Dann kam jemand zu uns, der eine feine Nase hatte. Der sagte: „bei Euch riecht‘s nach Gas“. Habe ich ausgeschlossen, aber trotzdem habe ich mir einen Detektor besorgt, mit dem ich sämtliche Gasleitungen und die Verbindungen überprüft habe. Zu meiner vollkommenen Überraschung stellte ich vier Lecks fest, bei denen Gas austrat, nicht in großen Mengen, aber doch.

Nun ist es so, dass dem Gas generell Captan beigemengt wird, das einen ziemlich scharfen Geruch hat und jedem den Austritt von Gas in der Nase anzeigt. Warum man bei uns das nicht gerochen hat, das steht in den Sternen. Zumindest meine Frau hätte das riechen können. Nun aber tritt der „Gewohnheitseffekt“ des häuslichen Geruchs in Kraft, und dazu noch die Tatsache, dass man bei uns im Esszimmer laufend lüftet und keine Gasansammlung stattfinden kann.

Warum ich das mit meiner (früheren) feinen Nase nicht gerochen habe, das war für mich ein Novum. Aber die Gegenprobe zeigte, dass meine Frau kein Kopfweh mehr hatte, wenn sie sich einige Tage auf anderen Orten aufgehalten hat. O.k., ich hatte kein Kopfweh, aber die Menschen sind nun mal verschieden. Es gibt Leute, die auf diesen Geruch pathologisch reagieren. Meine Frau gehört offensichtlich dazu.

Klar habe ich diese Schadpunkte beseitigt. Aber was will ich mit meinen Beispielen sagen:

Ich weiß, dass es viele gibt, die durch diese Grippe ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren haben.

Mein Appell:  

Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter. Wenn Sie davon betroffen sind, dann sind Sie auch nicht mehr in der Lage, Gefahren zu erkennen, die man durch Geruch erkennen kann.

Überprüfen Sie ihre Einrichtungen hinsichtlich

Elektrik und Gas regelmäßig durch Fachleute!!

An die Angehörigen: Kontrollieren Sie die Wohnungen/Häuser ihrer Eltern/Großeltern regelmäßig in dieser Hinsicht. Die älteren Leute sind oft der Ansicht, dass das nicht notwendig ist.

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P.S.: Mag ja sein, dass dieser Artikel für den LePenseur-Blog nicht ganz passend ist. Aber wenn man dadurch ein einziges Menschenleben retten kann, dann war mein Aufruf das schon wert.  
 

Dienstag, 19. September 2023

Fahrplan für die gesunde Überwinterung

von Helmut
 
 
Etwas, das langsam wieder aktuell wird, weil es dem Herbst zugeht: Der LePenseur-Blog ist zwar nicht sowas wie "Brigitte" oder "Freundin" (Anm. LePenseur: na hoffentlich!), trotzdem aber sollte man versuchen, den Lesern eine Hilfestellung zu geben, was da an Hokuspokus wegen des wieder herbei-gezauberten Virus publiziert wird — und was eigentlich das Wesentliche bei der Sache ist. 
 
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Gleich zu Beginn muss ich klarstellen, dass diese Ratschläge für diejenigen gelten, die den rechnerischen Zenit des Lebens überschritten haben, also über 50 sind.

Wir leben in einer Zeit der Infekte, und das in extremer Form seit dem Winter 2017/2018. Die sinnvollen präventiven Maßnahmen, die dem Menschen einen besseren Schutz bieten, stellen sich folgendermaßen dar, nach meiner Einschätzung.

Der Mensch benötigt in den Monaten von Herbst bis Frühjahr ein erhöhtes Maß an Vitaminen; sowie an Stoffen, die das körpereigene Immunsystem verbessern. Wir handhaben das in der Form:

Wenn die Übergangszeit beginnt, also die Zeit, in der man mit ständig wechselnden Temperaturen und Witterungsverhältnissen konfrontiert wird, helfen wir dem Immunsystem mit einer zusätzlichen Gabe von Echinacea. Das bedeutet, ein Dragee (1 Tablette) täglich. Wobei ich die Kombination bevorzuge, nämlich Echinacea + Zink + Vitamin C. Gibt’s in der Apotheke.

Dazu braucht gerade der ältere Mensch in der Zeit, in der die Sonneneinstrahlung in der Intensität zurückgeht, Vitamin D. Meines Wissens handelt es sich um Vitamin D3. Wobei man das auch nicht übertreiben sollte, wie eben alles im Leben — 20 Mikrogramm sind das Maximum täglich als „Zufütterung“. Natürlich kann man tangential auch mit den entsprechender Ernährung was dazu tun, aber erfahrungsgemäß reicht das nicht aus.

Wichtig ist bei der Ernährung, gerade im Winter, die Zufuhr von effizienten Vitaminen. Wobei ich da differenziere. Ich halte nichts davon, z.B. im Jänner die Paradeiser zu konsumieren, die in Holland in den Glashäusern mit allen möglichen Tricks hochgepusht werden. Sowieso schmecken sie nur nach Stickstoff — mehr Geschmacksstoffe haben sie nicht drin. Der Apfel, der im Keller gelagert wurde, bringt da wesentlich mehr, und überhaupt das Gemüse, das man lagern kann, wie Karotten, Zeller, Rote Rüben, etc.

Dazu kann man auch frisches Gemüse verwenden, was viel vitaminreicher ist. Leider kennt man in Österreich dabei nur die Kohlsprossen, die man auch bei Minusgraden ernten kann. In Norddeutschland kennt man den Grünkohl, der genauso bei Minus 20 im Garten geerntet wird und einen großen Vitaminanteil hat. Das ist das Glück eines Gärtners wie ich, der diese Pflanzen alle kennt. Deshalb gibt’s bei uns auch periodisch einen Grünkohleintopf, mit Frankfurtern, Kartoffeln etc. Schmeckt wirklich gut.

Nun habe ich die Eigenart, seit mehr als drei Jahrzehnten ein Fastenfan zu sein. Das bedeutet, dass ich jedes Trimester, ca. 2 Tage nach Vollmond, eine Esspause einlege. Da esse ich ca. 2 Wochen lang absolut nichts, dafür aber trinke ich ca. 3 lt. Flüssigkeit täglich. Im Sommer Wasser, im Winter, wo man nicht so durstig ist, Tee aus Kräutern (Melisse, Pfefferminz. etc.). Das bewirkt nicht nur eine periodische Regulierung meines Körpergewichts, sondern vor allem ein Auswaschen sämtlicher Substanzen, die sich im Körper ansammeln und nur belastend sein können. Cholesterin, Harnsäure, überhaupt Calciumoxalat, - alles wird ausgeschwemmt.

Das Wichtigste dabei aber ist, dass ich dadurch mein Immunsystem auf Vordermann bringe. Etwas, was mir auch meine Freunde, die Ärzte, immer wieder bestätigen. Die mir immer wieder von Nichtkennern dieser Angewohnheit gestellte Frage, wie man denn zwei Wochen ohne Essen überleben kann, beantworte ich nur mit einem Lächeln. Die Leute haben eben keine Ahnung, - ich arbeite in dieser Zeit normal wie sonst jeden Tag auch, nur extreme Belastungen (z.B. Pflaster legen) und Kraftsport lasse ich in dieser Zeit aus. Aus Neugier habe ich das auch mal nach biblischem Ritus probiert, die legendären 40 Tage, - ohne Probleme.

Vor einer Woche habe ich wieder meine alljährlichen Resultate vom Labor geholt, großes Blutbild, Urin, PSA, etc. – mit den Glückwüschen der Laborärztin. Sie meinte, dass jeder 50-jährige einen Luftsprung machen würde, hätte er solche Werte.

Meine Frau kann das nicht, - und jeder, der das nicht wenigstens im Alter von 50 angefangen hat, oder vorher, das mit der Fastenkur, wird das wohl kaum mehr in seinem Leben auf die Reihe bringen. Aber zur Infektabwehr haben wir noch andere Munition.

Wir verwenden das Wundbenzin zum Schnüffeln. Wobei das nicht eine tägliche Sache ist, sondern in erster Linie dann, wenn man sich nicht nur zuhause oder in freier Natur aufgehalten hat, sondern auch mit wildfremden Menschen Kontakt hatte, die man nicht kennt. Dann wird am Abend vor dem Einschlafen geschnüffelt, und das hat sich dann.

Der Hintergrund ist meine Kenntnis über die Virenbekämpfung bei Pflanzen in der Versuchsanstalt der Gartenbauschule, und da war mir bekannt, dass diesen Viren die Alkane nicht schmecken. Dabei ist es vermutlich das Hexan, das die dünne Lipidhülle der Viren platzen lässt. Und genau diese Substanz befindet sich im Wundbenzin, wobei das Wundbenzin auch keine krebserregenden Stoffe wie z.B. Benzol enthält.

Der obere Respirationsbereich ist dadurch also geschützt — ich habe seit der Verwendung auch kein Herpes oder sonst was bekommen. Meine Frau ist da sehr gewissenhaft, ich weniger, deshalb hat mich auch vor eineinhalb Jahren „Delta“ heimgesucht. Seit dieser Zeit bin ich wieder konsequenter. Am Gefährlichsten sind die Zeitgenossen, die herumhusten und herumniesen und zweimal oder dreimal geimpft sind.

Ein zwar tangentialer, aber doch immens wichtiger Faktor ist die persönliche Zufriedenheit des Menschen. Das geht von der Harmonie in der Familie, Zufriedenheit bei der Arbeit bis zum dem Alter angepassten Sexleben. Der Mensch, der täglich unausgefüllt und unzufrieden ist, wird viel leichter von einer Infektion heimgesucht als derjenige, der sein Leben in Ordnung hat.