Posts mit dem Label Islam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Islam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. März 2026

Ein paar Gedanken zum neuen geistlichen und weltlichen Führer des Irans

Gastkommentar
von Dieter
 
 
Wenn man bedenkt, daß der gewählte geistliche und weltliche Führer des Irans fast seine gesamte Familie durch Bomben der Israelis und Amis verloren hat, also Frau, Geschwister, Eltern, dann kann ich mir vorstellen, daß das sicher nicht dazu beiträgt, daß er in friedlicher Weise mit den Agressoren die Sache beendet.

Selbst wenn es massiv weiter geht, also unter der militärischen Übermacht der Agressorstaaten, wird es mit Sicherheit keine Kapitulation des Iran geben. Dann schon eher irgendwann eine Kapitulation (Abziehen) der Amis. Bei den Israelis bin ich mir nicht sicher. Vielleicht wird der Iran als berechtigte Präventiv-maßnahme sogar versuchen, das Atomwaffenarsenal der Israelis zu zerstören.

Dazu ein Artikel bei TopWar, der m.E. die Problematik, wie ich sie verstanden hatte, gut beschreibt:

Irans neuer Oberster Führer und Russlands schwierige analytische Herausforderung

Die Wahl des neuen iranischen Führers fand in einer außergewöhnlich angespannten Atmosphäre statt. Ihr Ergebnis, die Übertragung der obersten Staatsgewalt an den Sohn des verstorbenen Ali Khamenei, zeigt, dass die iranische Elite in ihrer Konfrontation mit Israel und den Vereinigten Staaten aufs Ganze geht und damit im Grunde einen existenziellen strategischen Schritt vollzieht. In Russland wird der neue iranische Führer mit allgemeinem Optimismus betrachtet, doch die Realität dürfte etwas komplexer sein.

Warum war Mojtaba Khamenei bei westlichen Medien und dem iranischen politischen Establishment so unbeliebt?

Mojtaba Khamenei ist im Westen eine Art „verkehrte Ikone“ der liberalen Agenda, wenn es um den Iran geht. Er wurde in den letzten zwölf Jahren mehrmals jährlich als Nachfolger seines Vaters, des Rahbar (des iranischen Obersten Führers), genannt. Die Analyse des „iranischen Übergangs“ im Zusammenhang mit Mojtaba Khameneis Namen ist weitgehend zu einem liberalen Kennzeichen geworden, obwohl weder er selbst noch die Ereignisse in der iranischen Politik – einem traditionell von ikonischen Figuren und komplexen Intrigen geprägten Umfeld – dafür Anlass gegeben haben. 
Allein aus persönlichen Gründen kann ich mir nicht vorstellen, daß es aus iranischer Sicht bald zu Ende geht. Eskalation voraus! Es liegt jetzt an den Vereinigten Staaten oder deren Auftraggebern, dem ganzen ein Ende zu setzen, indem man sich zurückzieht. Wie immer man das begründet — und unter welcher Gesichtswahrung.
 

Freitag, 13. Februar 2026

Heute vor 15 Jahren

von LePenseur
 
 
(das war an einem Sonntag, dem 13. Februar 2011) veröffentlichte ich auf diesem Blog einen Artikel unter dem Titel 

Unwillkommene Wahrheiten

 
Aber deshalb nicht weniger wahr. Auch wenn man sie in Österreich (und vielen anderen Staaten Europas) nicht mehr unbestraft aussprechen dürfte. Pat Condell at his best (z.B. mit seiner Definition: »Islam without violence is like an egg-free omelette«)
Daran schlossen sich eine Reihe von Videos, in denen Pat Condell sehr unverblümt zur Umvolkung seines Heimatlandes Großbritannien zu einem islamistisch-totalitären Kalifatsstaat Stellung bezog. Sie sind allesamt präzise argumentiert und wirklich sehenswert! Meinen Artikel schloß ich mit den Sätzen:
Kleine Anmerkung für die doch recht zahlreichen religiösen Besucher dieses Blogs (übrigens: Dankeschön an Rev. Alipius — über seinen Blog kommen die meisten zuordbaren Besucher hier-her!): ich weiß bereits, daß Pat Condell ein Atheist ist, und daß er auch manche Unterstützer hat (wie z.B. Dawkins), auf die er unschwer verzichten könnte.

Aber erstens höre ich klugen Überlegungen (besonders, wenn sie so pointiert vorgebracht werden) gerne zu, egal von wem sie kommen. Und zweitens wird der, der Pat Condell nicht jetzt zuhört, später vermutlich keine Gelegenheit haben, es zu tun. Denn dann wird er entweder in Reih und Glied in Socken beim Freitagsgebet auf Gymnastik machen, oder in seiner geduldeten Katakom-benkirche möglichst unauffällig vergangenen Zeiten größerer Freiheit nachweinen. Oder tot sein.

Also, ganz unter uns: da promote ich doch lieber einen Pat Condell ....
Dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen, außer ... daß schon 15 Jahre später (sprich also: heute) solche Videos wohl kaum mehr veröffentlicht werden dürften. Es sei denn, man hat seinen Bademantel im Vorzimmer griffbereit am Haken, wenn die Schergen "unserer" Staatsgewalt frühmorgens anklopfen. Und die Rufnummer eines brauchbaren und vertrauenswürdigen Anwalts für die Angehörigen griffbereit hinterlegt, damit doch wenigstens nach den ersten Verhören auf dem Revier ein Rechtsbeistand Rudimente eines legalen Verfahrens einmahnen kann.
 
Weit haben wir's gebracht, in diesen 15 Jahren!
 

Dienstag, 16. Dezember 2025

Reaktion der Politik auf islamischen Terror ...

 von Sandokan

Diversität ist unsere Stärke und die Warnung vor Rechtsradikalen (echten und eingebildeten), das sind unter anderem die wortwörtlichen Reaktionen von Politikern auf den Terroranschlag in Australien mit zahlreichen Toten (siehe die Videos unten). Unerwünscht sind auch Fragen nach der Untätigkeit der Polizei vor Ort - weil man wolle doch gerade jetzt nicht Spekulieren (klar, Internetpostings zu verfolgen ist einfacher - vor allem im Bereich Pre-Crime, also einem nicht strafbaren Prä-Verbrechen).

Aber wann denn sonst soll man diese Fragen stellen, etwa in 10 Jahren?
Doch wie gesagt, auch die muslimische Migration ist irgendjemandes Stärke, man darf bloß nicht genau hinschauen und nachfragen. Das wäre dann zu viel Diversität im Meinungsraum (potentiell ein Pre-Crime).
Darum braucht es jetzt noch viel mehr Überwachung und am besten lässt man die Daten gleich von Israel oder Israel nahestehenden Unternehmen auswerten. 

Aber auch die Israelis kochen jetzt ihr eigenes Süppchen, und wollen sich den Anschlag politisch zu Nutze machen, deshalb beschuldigen sie jetzt den Iran für sunnitischen Terror (offenbar mit Gaza-Hamas-Connection) verantwortlich zu sein.
Das Problem dürfte aber eher am Vorgehen in Gaza liegen und an der parallel laufenden Kooperation Israels und der USA mit sunnitischen Jihadisten. Dieser Tage wurden ja in Syrien auch zwei US-Soldaten getötet.
Und laut Trump ist der ex-jihadistische (IS und al-Kaida) wie ungewählte Herrscher über Syrien darüber sehr erbost. Hat er doch kürzlich von Trump persönlich in Washington die höheren diplomatischen Weihen empfangen. 
Warum nur muss ich dabei an die Fabel vom Frosch, dem Skorpion und der Flußüberquerung denken? 





Dienstag, 7. Oktober 2025

Mr Jihad ...

  von Sandokan


... frisch importiert aus Syrien wird umgehend eingebürgert und seinem Namen gerecht.



Dafür wurde wenigstens der ehemalige britische Parlamentsabgeordnete George Galloway, bei seiner Einreise wegen Terrorverdachts, neun Stunden festgehalten. 
Sein Verbrechen: Es hatte zuvor Moskau besucht.

Dienstag, 30. September 2025

Oriental Marital Problems

by  Meme Dept. 



Donnerstag, 6. März 2025

An Inconvenient Truth

von kennerderlage



Freitag, 9. August 2024

"Was sie nicht gesagt haben: sind die „zwei Österreicher“ schwarze Moslems, oder sind sie weiße Libertäre?"

von LePenseur
 
 
... trollte recht platt witzelnd ein Kommentar, dessen völliges off-topic unter einem Gastkommentar von Kollegin Olivia offenbar dem Admin entgangen sein muß. Aber nun gut, jetzt steht die Trollerei schon ein paar Tage da, also soll es so bleiben ...

Die Frage kann inzwischen freilich beantwortet werden: daß es sich um weiße Libertäre handelt, darf so gut wie ausgeschlossen werden. Moslem? Wohl ja. Schwarz? Wohl nein, aber man kann halt nicht alles haben. Der Täter, der uns als "Beran A." genannt wurde, ist von Libertarismus jedenfalls so weit entfernt wie der Kommentartroll von Intelligenz. "Beran" ist ein türkischer Vorname und bedeutet übersetzt "Schafbock". Welch trefflicher Name für einen Möchtegern-Terroristen. Aber kein geeigneter für Libertäre. Denn eine Schafsnatur entspricht nicht dem Profil eines Libertären ...

Die um ihre Taylor-Swift-Show gebrachten Teenies, die wegen der Konzertabsage sicher in hysterischen Krämpfen darniederliegen, und die vermutlich eine große Schnittmenge mit der Gruppe der Klimaklebenden und der Teddy-werfenden Willkommensklatscher aufweisen dürften, könnten zur Abwechslung einmal darüber nachdenken, ob die Umvolkungsagenda der Globalisten, die aus jedem bisherigen Nationalstaat ein Mischmasch aller Rassen und Kulturen (inkl. Unkulturen) basteln will, wirklich das Beste seit der Erfindung von Kaugummi ist.

Vor den Zeiten asylmißbrauchender Völkerwanderungen waren nämlich Absagen von Konzerten wegen Terrorgefahr eher nicht sehr verbreitet ...
 
-----
 
P.S.: wenn jetzt ein Klugscheißer kommt und sagt: aber dieser Beran A ist doch angeblich ein Österreicher, so antworte ich mit einem schlichten "So what?!" er ist ein mihigründiger Import-"Österreicher", nicht mehr. Nur ein Grund mehr, bei der Vergabe von Staatsbürgerschaften auch im Falle von Kindern kulturfremder Einwanderern mehr Vorsicht walten zu lassen ...


P.P.S.: DiePresse ergeht sich in tiefgründig seien wollenden Analysen um die Hintergründe. "Geplantes Swift-Attentat: Die blutige Geschichte des Islamischen Staats" lautet eine schnappatmende Schlagzeile. Ja, eh! Aber die nächste Frage: "Wer hat diesen IS eigentlich ins Lebengerufen und finanziert ihn seither, bis heute?" ... die wird man im Artikel vergeblich suchen. Denn der Hinweis, daß der IS eine zwar spätere, aber im Grunde eine ebensolche Gründung der US-Geheimdienste war wie vor Jahrzehnten DiePresse (deren Chefredakteure über Jahrzehnte selbst CIA-Spitzel waren), wird von einem Presse-Redakteur nicht in die Tastatur getippt werden wollen/können/dürfen ...

Samstag, 1. Juni 2024

Mordanschlag auf Islamkritiker Stürzenberger

von Sandokan

„Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, 
ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“ 
— Necmettin Erbakan in einer Rede im Jahr 2003,
zum Thema muslimische Migranten in Europa.
(Gründer von Milli Görüs, ehemaliger Regierungschef der Türkei)





Polizeiprofessionalität:
Polizist fixiert eine Person aus dem Team von Pax Europa (erkennbar an der blauen Jacke),
der den Attentäter zuvor entwaffnen wollte.
Die anderen Polizisten stehen dumm herum und der Attentäter kann den Polizisten attackieren und schwer am Hals verletzen, er kämpft jetzt um sein Leben. Erst unmittelbar danach wurde der Messermuslim von einem anderen Beamten ein einziges Mal angeschossen.
Stürzenberger soll, laut letzten Meldungen aus dem Spital, mittlerweile stabil und ansprechbar sein.


Freitag, 3. Mai 2024

Heute vor 45 Jahren

von LePenseur


... also am 3. Mai 1979, wurde die Labour-Regierung von Premierminister James Callaghan (späterer Lord Callaghan of Cardiff) bei den Unterhauswahlen abgewählt und die Ära Thatcher begann. 
 
-----

Am 3. Mai 1974, also heute vor 50 Jahren, wurde übrigens Prinzessin Haya von Jordanien geboren, Tochter König Hussein I. Ehe mit seiner dritten Frau Alia al-Hussein von Jordanien. Vor einigen Jahren las man über sie in den Gazetten, auf Wikipedia wie folgt nachzulesen:
 
Ab 2004 war sie die sechste Nebenfrau des Emir von Dubai, Muhammad bin Raschid Al Maktum – einer der reichsten und mächtigsten Männer der Welt. Am 2. Dezember 2007 gebar sie die gemeinsame Tochter Al Jalila und am 7. Januar 2012 einen Sohn, Zayed. Die Ehe hielt 15 Jahre. Ihre Beziehung begann sich nach dem sehr öffentlichen gescheiterten Fluchtversuch seiner Tochter, Latifa Al Maktum, zu verschlechtern. Haya al-Hussein begann sich nach Latifas Wohlergehen zu erkundigen und erlebte ein „fortschreitend feindseliges Klima“ des Emirs und seiner Berater. Sie fand auch heraus, dass sich der Emir am 7. Februar 2019, dem Todestag ihres Vaters, nach islamischem Recht von ihr scheiden ließ. Sie erfuhr es erst im Nachhinein. Nach der Scheidung verfolgte der Emir seine Ex-Frau wie man sonst Terroristen bekämpft.

Im Juli 2019 floh sie mit ihren zwei Kindern nach Großbritannien und beantragte ein Scheidungsverfahren zwischen ihr und dem Emir von Dubai, Muhammad bin Raschid Al Maktum. Im November 2019 wurde sie von ihrem Halbbruder, dem König Jordaniens, Abdullah II. bin al-Hussein, zu einer Diplomatin Jordaniens ernannt und genießt seitdem durch den Diplomatenstatus politische Immunität.

Sie stellte unter anderem Verfügungen gegen Belästigung und den Schutz vor Zwangsverheiratung sowie einen Antrag auf Verwarnung gegen ihren Mann, den Emir von Dubai, da dieser ihre Rückkehr ins Emirat forderte. Der Londoner High Court verurteilte ihn in dem Rechtsstreit im Februar 2020 wegen der Entführung von Shamsa Al Maktum und Latifa Al Maktum, der Folter einer seiner Töchter und der Einschüchterung von Haya al-Hussein.
 
-----
 
Warum  bringe ich das heute? Weil einige Kommentarposter offenbar einer Islamisierung des Abendlandes deutlich positiver gegenüberstehen als ich. Wer wissen will, was "Islam" in praxi bedeutet, sogar in hohen und allerhöchsten Kreisen, bekommt es am Schicksal von Prinzessin Haya vorgeführt ...

Dienstag, 23. April 2024

Mit Kälberschlachten fängt's an

von LePenseur
 
 
... und mit Menschenschlachten wird's hurtig weitergehen! Man kann es gar nicht glauben, zu welchem Irrwitz irgendwelche alte Texte "religiöser" Schriften Anlaß geben:
Unter Schofar-Klängen
Rote Kälber in Israel angekommen
Die Ankunft von fünf roten Färsen löst eine Debatte über ihre Bedeutung in der biblischen Prophetie aus. Sie waren zuvor von Rabbinern als rot und makellos eingestuft worden.

Rot und makellos – diese Anforderungen müssen nach dem mosaischen Gesetz erfüllt sein. Johannes berichtet im biblischen Buch der Offenbarung vom Bau des Dritten Tempels in Jerusalem. Für den Tempeldienst würden auch rote, makellose Färsen notwendig sein.

«Die Kälber wurden von Rabbinern untersucht und für rot und makellos befunden, was bedeutet, dass sie rituell rein sind, um geopfert zu werden, wie es das mosaische Gesetz vorschreibt», berichtet die Plattform «All Israel News» nun über die kürzlich im Nahen Osten angekommenen Tiere.
Das war am 22.9.2022. Dazwischen war man schon weiter im Wahnwitz:
Schlüssel für Dritten Tempel
Rote Kälber bald für Tempelzeremonie bereit
Erstmals seit 2'000 Jahren wird am Horizont eine ganz besondere Zeremonie auf dem Ölberg sichtbar: Die roten Kälber in Israel prosperieren und reine Priester (nie mit Toten in Berührung gekommen) sind bereit. In rund einem Jahr soll es so weit sein.

Im vergangenen September kamen fünf rote Kälber unter Schofar-Klängen in Israel an. Sie werden als Schlüsselelement für den Bau des dritten jüdischen Tempels angesehen. Gegenwärtig befinden sie sich an einem sicheren, geheimen Ort in Israel. Es ist geplant, sie demnächst in ein Besucherzentrum in Shiloh zu bringen, wo die Stiftshütte einst 400 Jahre lang stand.

Im vierten Buch Mose (Numeri) wird erklärt, dass die Asche der roten Färse dazu dient, die Priester für ihren Dienst im Tempel zu reinigen; dies mit Bezug auf 4. Mose, Kapitel 19, Verse 1-5.

Zeremonie auf Ölberg

Diese roten Färsen sind jetzt zwischen 1,5 und 2 Jahre alt. Um die in der Bibel erwähnte Zeremonie zu wiederholen, müssen sie mindestens drei Jahre alt sein. In dieser Zeitspanne dürfen sie kein Makel bekommen, das sie für die Zeremonie disqualifizieren würde, nicht einmal ein weisses oder schwarzes Haar. 

Die Zeremonie muss auf dem Ölberg durchgeführt werden, und zwar an einem Ort, von dem aus man direkt auf den Tempel blicken konnte. Das vor zwölf Jahren erworbene Grundstück direkt östlich des Tempelbergs erfüllt diese beiden Anforderungen. 

(Hier weiterlesen)

Man rauft sich die Haare (es müssen keineswegs rote sein ...), wenn man solchen Galimathias liest. Though this be madness there is method in't, weiß schon Polonius und wohin diese "Methode" resp. madness führt, werden wir, so fürchte ich, bald sehen:

Wie „The Jerusalem Post“ berichtete, erklärte der Sprecher der palästinensischen Qassam-Brigaden, Abu Obeida, anlässlich des 100. Tages des Krieges im Heiligen Land, dass der „Grund für die Eröffnung des Krieges durch die Hamas darin besteht, dass das jüdische Volk sich darauf vorbereitet, die Rote Kuh zu bringen“.

„Die Asche der roten Kuh, die für die Erneuerung des Gottesdienstes im Heiligen Tempel unerlässlich ist, ist eines der faszinierendsten und geheimnisvollsten Gebote der Thora“, erklärte das Tempelinstitut, eine 1987 gegründete Vereinigung, die den Bau eines dritten Tempels vorbereitet.

Der erste Tempel stand von 1000 bis 586 v. Chr. bis zur Eroberung Jerusalems durch die Neubabylonier. Von 515 v. Chr. bis zur Zerstörung durch römische Truppen im Jahr 70 n. Chr. stand der zweite Tempel. Ein dritter Tempel solle errichtet werden, um alle Voraussetzungen für das Kommen eines jüdischen Messias zu erfüllen. Auf dem ehemaligen Tempelberg stehen heute jedoch der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, die nach Mekka und Medina zu den wichtigsten muslimischen Stätten zählt.

Die „Erlösung der Menschheit“ durch die roten Kühe stehe unmittelbar bevor, sagte der internationale Direktor des Jerusalemer Tempelinstituts und Rabbiner Chaim Richman 2015 dem Nachrichtenportal „Welt“. Damals startete das Institut ein Projekt in der israelischen Wüste Negev, um eine koschere rote Kuh „heranzuzüchten“. Dies sei eine „notwendige Vorbedingung für die Errichtung eines jüdischen Tempels“, erklärte Richman.

(Hier weiterlesen)

Und damit sind wir in der unmittelbaren Gegenwart angelangt: Pessach begann dieses Jahr am Abend des 22. April und endet am 30. April – ab jetzt kann also geschlachtet und verbrannt werden. Und wenn die Errichtung des "Dritten Tempels" auf dem Tempelberg in Jerusalem losgeht, auf dem sich zufälligerweise  seit schlappen dreizehnhundert+ Jahren auch der Felsendom und die al-Aqsa-Moschee befinden, die zu den höchsten Heiligtümern des Islam zählen, wird die Chose brenzlig werden.

Wahrlich, wir leben in "interessanten Zeiten", wie der chinesische Fluch lautet ...


Donnerstag, 7. März 2024

Von Solidaritäts-Kopftüchern und Solidaritäts-Sündenböcken

von Sandokan


Bevor die Multikulti-Einwanderungsfetischisten aller 60 Gender und von 4 der 5 Parlamentsparteien auch selbst die Verantwortung übernehmen, für etwas das sie persönlich veranwortlich sind: nämlich der massiven Einwanderung von gewaltbereiten Menschen aus rückständigen, frauenverachtenden Kulturen.
Da machen sie lieber noch alle einheimischen Männer für etwas verantwortlich, mit dem diese gar nichts zu tun haben.


„Es gibt den Trend, dass junge Frauen sich für die U-Bahn-Fahrt übergroße T-Shirts über ihr Outfit anziehen“, um obszöne Witze, Berührungen und Übergriffe zu vermeiden, sagte Van der Bellen.


Van der Bellen verteidigt Kopftuchzitat: „Wenn das so weitergeht (...) bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen, alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“




Nachträglich ergänzt ...

Dienstag, 7. November 2023

»Es braucht eine tragfähige Lösung für Israelis und Palästinenser«

von LePenseur
 
 
Ein bemerkenswertes Interview unter diesem Titel hat kürzlich der international angesehene Völkerrechtler und Menschenrechtsexperte Prof. DDr. Alfred Maurice de Zayas gegeben:

Zeitgeschehen im Fokus Wie ist der Angriff der Palästinenser auf Israel aus völkerrechtlicher Sicht zu beurteilen?

Prof. Dr. Alfred de Zayas Zunächst muss man ganz klar sagen, dass jedes Opfer dieses Krieges eines zu viel ist und zu bedauern ist – jedes Leben, das geopfert worden ist, jede Verletzung und Verstümmelung – sowohl die erlittenen Verluste bei den Israelis als auch bei den Palästinensern: Touristen, Kinder, Greise. Es gibt eine Priorität: Die USA müssen alles tun, um einen Waffenstillstand zu vermitteln und um einen gerechten Frieden zu ermöglichen. 

Grundsätzlich haben wir einen schon lang andauernden, ungelösten Konflikt: den Kampf der Palästinenser für ihre Selbstbestimmung und für ihre Befreiung von unmenschlichen Lebens-bedingungen und Unterdrückung. Dieser Konflikt währt schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Palästinenser – und das ist unabhängig von der Hamas – wollen einen eigenen Staat in garantierten Grenzen. Wäre die Hamas nur gegen das israelische Militär vorgegangen, könnte man das als Kampf gegen Unterdrückung legitimieren. Das wäre im Einklang mit der Uno-Charta. Aber das gezielte Töten von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen, ein terroristischer Akt, und durch nichts zu rechtfertigen, auch dann nicht, wenn die Gegenseite auch so handeln würde.
Klare Leseempfehlung für eine sehr präzise, ausgewogene und unaufgeregte Darstellung des seit Jahrzehnten nicht gelösten (und damit immer »unlösbarer« zu werden drohenden) Problems, das die Welt schon jetzt an den Rand eines Weltkriegs zu bringen droht.