Samstag, 16. Februar 2019

Bloß »Eitle Provokation« ...?


DiePresse in Gestalt von Rosa Schmidt-Vierthaler hadert etwas mit der Moderation einer Servus-TV-Sendung unter ihrem ehemaligen Chefredakteur Fleischhacker. Und mit Herrn Broder natürlich:


„Talk im Hangar“: Eitle Provokation zum Mord in Dornbirn


Während auf Servus TV deutlich wurde, dass viel zu viele Fragen zu Dornbirn offen sind, ließ der Publizist Henryk Broder jede Sachlichkeit vermissen.

[...] Wer sich von dem Querdenker Broder, der oft als eitler Populist gescholten wird, interessante Beiträge zur Diskussion erhoffte, wurde allerdings enttäuscht: Er verwirrte mit Aussagen, die nicht zur Sache passten und hatte ganz offensichtlich weder Ahnung vom Thema noch Interesse daran. So sagte er, die Politik müsse „die Bevölkerung schützen, nicht die Beamten“. Mit Betonung auf „nicht“ — und das wenige Tage nach dem Tod des Beamten in Dornbirn.
(Hier weiterlesen)
Nun, konzediert: Broder ist eitel (wie die meisten Journalisten). Und er ist provokant (ganz im Gegensatz zu vielen Journalisten, die höchstens pseudoprovokant sind — wenn sie ganz im Strom der allgemeinen Meinung schwimmend bissig zu sein vorgeben).

Aber ihm verdanken wir immerhin zarte Ansätze in dieser Diskussion in Richtung auf eine Realitäts-Wahrnehmung außerhalb der Filterblase des politisch-medialen Komplexes, der sich gegenseitig auf die Schulter klopft und versicher, wie kritisch und wahrheitssuchend sie doch unterwegs sind. Gegen solche unerwünschte Ansätze fordert DiePresse sogleich »Sachlichkeit« ein. Ein Kommentarposter findet dafür eine treffende Antwort:
Die Sachlichkeit soll also Menschenleben ersetzen. Die Realität ersetzt ja schon jede Sachlichkeit. Oder will man einen Mord an einer 16 jährigen oder an zwei über 80ig jährigen um nur zwei zu nennen auf die Grundlage von Sachlichkeit stellen. Ist ein Mensch der als Beamter gearbeitet hat und sein Leben verloren hat mehr wert als ein 16 jähriges Mädchen. Ist damit eine Sachlichkeit gemeint. Ist die Wahrheit bereits eine Provokation ?.
Herr Broda hat in allen seinen Ausführungen absolut recht.
Ist eine Verhinderung einer Veröffentlichung von Straftaten nicht bereits eine Gefährdung der Bevölkerung ?.
Alle Politiker ausser Kickel sitzen im selben Boot. Deshalb verteidigen sie in einer einer Agenda vorgebenen Vorgehensweise mit allen Mitteln. Die Bevölkerung wird mit fehlenden Aufdrucken auf Nudelpaketen uber die Kochzeit beschäftigt. Eine ehemalige Finanzministerin hat einen Fleischauer wegen Geruchsbelästigung heraugeklagt und dafür einen Dönerhersteller hineingenommen, ein Schmied hatte die Schnauze voll das er einen Papierkram erledigen mußte der sogar den Beweis verlangte aus welcher Erzmine sein Eisen gewonnen worden ist. Das mit einer 30jährigen Berufserfahrung. Ist das unter Sachlichkeit zu verstehen? Nein es ist glatter Irrsinn.  
Und die Einäugigkeit, mit der das gefordert wird, läßt auch tief blicken — kein Wort im Artikel über die flagrante Unsachlichkeit, mit der Griss unterwegs war. Doch auch hier sprang ein Kommentator in die Bresche:
Statt einen "Provokateur" in der Luft zu zerreissen, würde ich eher die unglaubliche Aussage einer Griss ins Visier nehmen, die da nämlich behauptete, dass in der Vergangenheit es nach Kirchgängen auf dem Land Messerstechereien gegeben hätte — es also in ihren Augen völlig normal ist, was derzeit abgeht.
Diese Aussage hat mich viel mehr empört! Ich bin in ähnlicher Umgebung wie Griss aufgewachsen (gar nicht so weit von ihrer Heimat entfernt), zwar ein wenig jünger, aber ich habe NULL Erinnerung oder Kenntnis von derartigen Vorkommnissen. Schlägereien ja, aber danach reichten sich die Burschen die Hand und hatten ihre Gaude. Griss verbreitet Geschichten, die einfach nicht stimmen. Für mich ist das mehr als bedenklich, da sie ja eigentlich der "Wahrheit" verpflichtet wäre. Diese "Geschichtslüge" darf man so nicht stehen lassen!
Sorry, liebe Mainstream-Journaille! Mit bloßer Wehleidigket über angebliche »Provokateure« werdet ihr den Untergang der Systemmedien nicht aufhalten können ...



Kennen Sie schon die zwei?


1. 
Junckers führt einen heldenhaften Kampf gegen die Alkoholindustrie: ganz alleine stellt er sich dem übermächtigen Feind!
 
2. 
Angeblich wollte Juncker zu Silvester endgültig mit dem Saufen aufhören. Aber, wie man sieht — er schwankt noch.

 

Wollen sie uns verarschen? Natürlich wollen sie!


DiePresse titelt über München:


„Russland will Nato in neues Wettrüsten treiben“

Der britische Verteidigungsminister übt zum Auftakt der Großveranstaltung Kritik an Moskau. Am Rande der Konferenz soll mit Russland aber auch über die Rettung des INF-Vertrages geredet werden.

München. Es waren harte Worte, die der britische Verteidigungsminister für Russlands Regierung fand: „Ein alter Gegner ist zurück“, sagte Gavin Williamson. „Vor 30 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen, aber vor fünf Jahren hat Russland die Krim illegal annektiert.“ Russland sei eine Bedrohung für die Sicherheit, denn seine „illegale Aktivitäten“ gingen weiter.

Die verbale Attacke gegen Moskau war Teil seines Vortrags, den der britische Verteidigungsminister am Freitag zu Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz hielt. Williamson eröffnete gemeinsam mit der deutschen Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, die Großveranstaltung im Hotel Bayerischer Hof.
(Hier weiterlesen)
Nicht einmal bei ihren durch jahrzehntelagen transatlantische Gehirnwäsche konditionierten Lesern kann DiePresse für derlei Propagandamüll noch viel Sympathien ernten. Die Kommentare reichen von süffisant bis verärgert, wie z.B.:
Lächerlich. Es genügt, die Verteidigungsausgaben Russlands und der NATO anzusehen. 

Die Amis steigen aus dem Vertrag aus, aber die Russen sind die bösen?  

Im kalten Krieg in den 80er Jahren haben beide Seiten spiegelbildlich hochgerüstet? Ja, bis der UdSSR die (finanzielle) Puste ausgegangen ist, dann ist sie implodiert.
Heute will Russland die NATO in ein Wettrüsten zwingen? Kann ich nicht glauben, denn wenn die russischen Bürger Gras zu fressen beginnen, werden sie auf die Strasse gehen und Ärger machen... 

Wenn der vormalige britische Kaminverkäufer etwas Sicherheitspolitisches behauptet, dann muss dies sicherlich pure Wahrheit sein und bedarf keiner Beweisführung.  
Natürlich gibt es ein paar Unentwegte, die noch immer den Kalten Krieg wiederbeleben wollen — aber die Glaubwürdigkeit der Systemmedien ist mittlerweile so ramponiert, daß das wohl nicht für eine Kriegsbegeisterung reichen wird. Die Gurkentruppe Deutschlands mit schwangerentauglichen (dafür gefechtsuntauglichen) Panzern wird trotz aller Martialität der Flintenuschi (ein Psychologe mutmaßte gesprächsweise, daß diese wohl an einem ausgeprägten Penisneid laborieren dürfte) wohl eher nicht gen Moskau marschieren — oder wenigstens nicht lange ...

Das alles wäre durchaus von einigem Unterhaltungswert, wenn nicht einige »Dr. Seltsams« bei dieser Münchener Konferenz unschöne — aber für ihre Hintermänner und Auftraggeber höchst profitable — Pläne hegen würden. Business as usual in der Welt der Politverbrecher, wird man jetzt einwerfen. Ja, stimmt. Nur macht das verantwortungslosen Wahnsinn auch nicht besser.




Glaskugeln

von Fragolin

Mal wieder was vom virtuellen Dachboden gekramt, was vor drei Jahren dorthin verfrachtet wurde aber irgendwie aktuell geblieben ist:

Während hochbezahlte Glaskugel-Schwafler permanent daneben liegen, hat der "dumpfe" (ganz wichtiger Zusatz, ebenso wie "dubios" oder "primitiv") Stammtisch meistens Recht. Der Unterschied liegt eben darin, dass die Schwafler sich "Experten" nennen und ein jahrelanges Studium zur Optimierung des Selbstverkaufes absolviert haben (und natürlich das richtige Parteibuch, also mindestens ein rotes und ein schwarzes, man weiß ja nie...), weswegen andere Schwafler aus Politik und Wirtschaft (die ja auch keinen Eierschwamm auf ihr eigenes Geschwätz von vor dem Frühstück legen) ihnen glauben, während der Stammtisch "nur" praktische Erfahrung und bis zum dritten Bier einigermaßen gut geölten Hausverstand hat. Und eben "dumpf" ist, also "primitiv" und damit latent braun. Nach dem vierten Bier sagen die eben solche Sachen wie "Neger" oder "Zigeuner" oder auch "Jehova" und sind deshalb indiskutabel.

Es ist das Phänomen des Akademikers, wie wir es aus der Wirtschaft kennen. Nur während der studierte Techniker, mit stolz geschwellter Brust seinen Ing vor sich hertragend, nach der Übernahme in die erste Firma erstmal einen veritablen Bauchfleck absolvieren muss um schmerzhaft den Unterschied zwischen der aus geschützten Werkstätten vermittelten Theorie und gelebter Praxis zu begreifen, wenn er versucht einem älteren Facharbeiter zu verklickern, dass er die letzten Jahrzehnte uneffektiv und ineffizient gearbeitet hat, während er selbst die geistige Verkörperung höchster Produktivität darstellt, wenn er versucht, einen Nagel mit der bloßen Stirn in die Wand zu schlagen, wechseln Volkswirte und ähnliche Gestalten (man könnte jetzt auch Kommunikationswissenschafter und ähnliche Kernige Gestalten hernehmen) aus der einen geschützten Werkstatt in die nächste und brüten dort ihre Weisheit möglichst ohne störenden Realitätskontakt aus. Und während sich der Ing ein Pflaster für seinen Dipl auf der Stirn besorgt und lernt, brutzelt die geistige Inzucht in den virtuellen Realitäten der Master of Desaster fröhlich neues Selbstbewusstsein aus.

Man könnte eigentlich den ganzen Tag darüber lachen, wenn es nicht so wäre, dass aus diesen Kreisen genau jene selbstgefühlten "Eliten" ausflocken, die aus einigen klaren Hausverstandsregeln einen trübe Brühe pseudowissenschaftlicher Quasireligion mit schlammigem Schaum aus permanent aufgequirlter Selbstherrlichkeit kochen.

Durch das Einrühren von 400 Geschlechtern, Binnen-I's, diversity management, political correctness, Antidiskriminierung und Klimawandel wird das Ganze dann so gewürzt, bis nicht nur der Anblick sondern auch der Geruch Brechreiz verursachen und dann wird uns das Gebräu als Geistesnahrung angeboten. Und wer das dann ablehnt, der lässt sich - Brechreiz eben - nur von niederen Instinkten leiten und versteht nicht, dass Medizin eben bitter schmecken muss.
Volker Pispers, der weit neben dem linken Gleis schon über die schiefe Ebene des wohlbeschotterten Bahndammes holpert, hat es aber mal schön auf den Punkt gebracht, was es mit "Analysten" und "Wahrsagern" so sinngemäß auf sich hat: "Früher saß das betrügerische Gesindel am Jahrmarkt mit einer Kristallkugel in Zelten, heute hat es eine Professur an der Wirtschaftsakademie und die Kristallkugel auf einem Mahagonischreibtisch stehen."

Freitag, 15. Februar 2019

Auf den viel zu früh verstorbenen Komponisten Friedrich Ernst Fesca


... wurde schon vor einiger Zeit auf diesem Blog hingewiesen. Aus Anlaß der 230. Wiederkehr seines Geburtstages hier nun seine 3. Symphonie, geschrieben 1816 — und trotz ihrer über 200 Jahre frisch und lebendig wie damals:



Unsere Medien


»Ein mieses Stück Scheiße«, möchte man — eine verhaltensoriginelle Bundestagsvizepräsidentin zitierend — ausrufen! Nein, es ist nicht nur Relotius, der gelogen hat, daß sich die Balken biegen. Auch die ehrpusselige, alte Tante BBC kann's perfekt!
Ein Produzent der BBC hat eingeräumt, dass die Videoaufnahmen, in welchen vermeintliche Opfer eines Chemieangriffs im syrischen Duma gezeigt wurden, inszeniert waren. Dies hatte zu Vergeltungsschlägen durch Frankreich, Groß-britannien und die USA geführt.
Relotius war da ja noch eine Quisquilie! Denn ob irgendein Kaff in den USA mit größerer oder kleinerer Mehrheit Trump wählte, oder jahrelang einen Clint-Eastwood-Film sah oder nicht, kümmert in Wahrheit doch keinen, außer die sich vielleicht mißverstanden fühlenden Kaff-Bewohner.

In Syrien hingegen wurden Kriegshandlungen, Bombardements ausgelöst durch einen Falschbericht: das hat wohl eine andere Unrechtsqualität als die Verletzung des Egos einiger US-Provinzler. Wobei die Wahrheit wohl andersrum plausibler erklärbar wird: weil man in Frankreich, Großbritannien und den USA endlich einen Vorwand für einen Bombeneinsatz haben wollte, hat die BBC die Fake-Bilder geliefert, die benötigt wurden.

So wächst zusammen, was zusammen gehört — die Scheißkerle in der Politik mit denen der Medien. Und wenn Herr Dr. Döpfner unlängst blumig meinte, Journalisten seien »Wahrheitssucher«, dann hätte er dazusagen müssen, daß er damit bloß meint, sie suchten alles Mögliche — und somanches Unmögliche — zusammen, um uns daraus eine »Wahrheit« zu basteln: denn das wäre der Wahrheit wohl weitaus näher gekommen ...


Balkan im Kopf

von Fragolin

Nur mal so als Gedankenspiel: ein blauer Funktionär greift sich eine Kopftuchmadam, die mit Pro-Islam-Propaganda durchs Land tingelt, und rotzt sie an, sie sei ein Dreckstück, die nur mit ihrer Fut (für Piefkes: ja, es ist das Körperteil gemeint, wonach es klingt) Österreicherin geworden sei, eine dumme Kuh, ein Bauerntrampel, und wenn sie es wagen sollte, in seiner Stadt aufzutauchen, dann werde er kommen und sie „werde schon sehen“…
Holla, die Waldfee! Das gäbe Stimmung und das Standard-Forum würde toben, als Mindestes den kompletten Rücktritt der FPÖ-Regierungshälfte fordern, besser den Suizid von Strache und Kickl, möglichst zusammen mit Kurz, sich überschlagen in Vergleichen zum Fall Maurer, zu #metoo und wasweißichnoch, Interviews mit Siggi Maurer und eine handverlesene Offenbarung der Katzentreterin Sargnagel würden sich ablösen mit Wünschen nach Konzerten gegen Rechts und Aufmärschen der Zivilgesellschaft. Der knitterige Kopftuchfan müsste sich mit einschlägigen Kommentaren aus der Hofgruft melden. Dass der Absender wegen gefährlicher Drohung zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Polizeigewahrsam sitzen würde, wäre eine präventive Selbstverständlichkeit.

Aber zum Glück ist es ja kein FPÖ-ler, der auf eine Muselmanin losgeht.
Sondern ein grüner Mohammedaner, der eine FPÖ-lerin mit Hass überschüttet.
Hier wie da und dort zu lesen.
Also ist nichts weiter passiert.

Soll sich keiner so haben. Trifft mit Schuster eh eine „Rechte“, also alles in Ordnung was der Herr Kesetovic da auskotzt. Bezugnehmend auf deutsche Gerichtsurteile, darf man zwar eine Grüne nicht als „eklig“ empfinden, nicht mal wenn sie es in einem Ausmaß ist wie Claudia Roth, aber eine Alice Weidel ungestraft als „Nazischlampe“ bezeichnen. Und so schweigen all die üblichen Maulheldinnen, ist nichts zu hören von der Maurer oder der Sargnagel, die sich im umgekehrten Falle schon auf allen Kanälen um die Wette echauffieren würden. Man lehnt sich zurück und genießt die Fäkalauswürfe des kleinen Hetzers, den übrigens an der FPÖ-Frau nur zwei Dinge stören: dass sie gegen den politischen Islam auftritt und gebürtige Serbin ist. Dass er selbst Bosnier ist und der Balkankrieg seit 24 Jahren vorbei scheint in seinem Kopf noch nicht angekommen zu sein. Das zeigt auch die Tatsache, dass der sich, wenn man seine Anspielungen ernst nimmt, als wirklicher Österreicher fühlende Bosniake seine wüstesten Beschimpfungen gegen seine Intimfeindin in seiner eigentlichen Heimatsprache abgesondert hat. Der Kopf, mit einem gerüttelt Maß an Suren verkleistert, scheint noch immer fester am Balkan als am Hals verankert zu sein.

Und sowas darf sich von den Zwangsabgaben der Arbeiter in Österreich durchfressen. Die ihn mehrheitlich nicht einmal gewählt haben.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Apple läßt die Masken fallen


Apple demands Natural News stop writing about abortions or Satanism; threatens to block Natural News app from all Apple devices

In a series of shocking “demand” emails containing screen captures showing lists of Natural News articles, Apple has demanded Natural News stop publishing articles critical of abortions or Satanism, threatening to block the Natural News app from all Apple devices if Apple’s demands are not met.
This is the first time that a dominant tech company has overtly come out in defense of Satanism while threatening to censor a prominent publisher that exposes the evils of Satanic influence. Many people will see this as yet more proof that Apple, along with other tech giants, is literally aligned with Satan and is exploiting its power of censorship to silence those who criticize Satanism.
With Democrats now openly pushing infanticide and the legalization of the serial killing of infants, tech giants like Apple are serving as the censorship “speech police” to silence all criticism of the gruesome practice. In threatening Natural News over our coverage of infanticide and abortions, Apple is staking out the position of being pro-infanticide, and anyone who dares to speak up for innocent children is deemed by Apple to be engaged in “hate speech.”
Zensur? »Och, ne!« werden uns die 150%-Libertären antworten, denn das macht ja nicht der pöhse Staat, sondern das ist doch das gute Hausrecht des Eigentümers. So, wie ein Kneipenbesitzer ja auch das Recht hat, Hunde nicht in sein Lokal zu lassen (womit Hundebesitzer schwerlich dort einen heben gehen können) — is ja alles nicht schlimm, oder vielmehr ganz suppi, oder nicht?

Der kleine Unterschied, daß die XY-Kneipe im Umkreis gleichstarke Konkurrenten hat, bei denen man sein Bierchen trinken kann. Bei marktbeherrschenden Giganten wie Apple, Google & Co. ist das jedoch nicht so: an denen kommt man nämlich nur höchst theoretisch vorbei! Dort heißt es nicht: dann geh mal einen Häuserblock weiter, sondern: schmeiße dein Iphone weg; höre auf zu bloggen; nimm in Kauf, daß du sozial ausgegrenzt und isoliert bist; akzeptiere berufliche Nachteile, weil du auf bestimmte Ressourcen nicht mehr zugreifen kannst (im Gegensatz zu deinen Konkurrenten).

Im Effekt ist es daher ebenso Zensur, die hier geübt wird. So, wie in Somalia ein Mord durch einen Stammesältestens, der wegen seines Einflusses ungestraft bleibt, nicht weniger skandalös ist, wie in Deutschland die sanktionslosen Rechts- und Verfassungsbrüche durch unsere Politiker.

Aber das werden die 150%-Libertären auch anders sehen. Denn Somalia ist ja dem erstrebenswerten freier Markt der »privaten Rechtsagenturen« schon gaaanz nahe. Keine pöhsen staatlichen Gerichte, sondern frei ... hüstel ... gewählte »Schlichter« sind am Werke.

Manchmal glaube ich fast, mich in diesen Kreisen auf einem Sonntagsausflug einer Nervenklinik zu befinden ...

Am 14. Februar


... dürfen Rosen doch einfach nicht fehlen — oder ...?






Annegret von Storch

von Fragolin

A.K.K., Angelas Kleiner Klon, hat in einem „Werkstattgespräch“ (eine Beleidigung für alle ehrlichen Schlosser, aber solches Gespür haben diese Wichte ja nicht) mit ihren lieben „Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ von der CDU/CSU (ja, Freud lebt…) eine neue harte Linie in der Asylpolitik gefunden. Sie macht den Christgenossinnen und Christgenossen die Prinzessin von Storch und ruft als „ultima Ratio“ sogar das konsequente Abriegeln der deutschen Grenze im Falle eines neuerlichen Flüchtlingsansturms aus.

Abgesehen davon, dass nur die Tatsache, dass die CDU im Gegensatz zur AfD ihre Knechte im Verfassungsschutz sitzen hat, die CDU jetzt davor bewahrt, wegen dieser beispiellosen Hetze und Menschenverachtung gegenüber Geflüchteten Blablafloskel zum „Prüffall“ zu werden, würde ich mir das fast schon wieder gerne in der Praxis anschauen. Bei welcher Anzahl an Hereinschneienden will denn die kleine Rautenprinzessin die Grenze schließen? Denn mehrere Tausend bis Zehntausende pro Monat sind momentan der ganz normale Durchsatz, der in die Bunte Merkelrepublik einsickert. Vollkommen ungebremst und widerstandfrei. Und wenn sie dann Ernst machen will – wie will sie das tun? Ich erinnere an die Bilder von tausenden Anstürmenden, die Absperrgitter einfach niedergerissen und Grenzbeamte beiseitegeschoben haben. Will sie den ungarischen Weg gehen? Stacheldraht, Wasserwerfer und Gummigeschosse? Auf Frauen und Kinder schießen lassen? Grüß Gott, Frau Storch, das schau ich mir an!

Was bleibt ist der schale Geschmack im Mund, wenn man gerade verschaukelt wird und merkt, dass das nicht passen kann. Anni, die kleine Krampe, erzählt hier was vom Pferd, weil der Arsch vor den Europawahlen dermaßen tief auf Grundeis geht, dass sie nicht mehr wissen, wie sie die Kurve noch hinbekommen sollen. Es ist die (angekündigte) Offensive zum Zurückholen der AfD-Wähler zur CDU: Man erklärt denen einfach, die bessere AfD zu sein, die Grenzen dichtzumachen, die Kriminellen rauszuschmeißen, schon bei der ersten Anzeige konsequent abzuschieben – ohne zu erklären, wie man das machen will wenn man gleichzeitig Hunderttausende Illegale im Lande duldet, keine Identitätsnachweise und Papiere für die Leute hat, um sie überhaupt irgendwohinzuschieben, keine Handhabe hat, keine Polizei, keine Möglichkeit zur Produktion der „bösen Bilder“, die ja bis gestern per Definition an „die dunkelsten Kapitel“ erinnern und nur von bösen Nazis wie den renitent alles hinterfragenden AfD-Rebellen überhaupt angedacht werden dürfen? Wie will das Ännchen aus Püttlingen das schaffen, im Ernstfall so „rechts“ zu sein wie die AfD, die dafür immerhin pauschal zur Nazipartei erklärt wurde?

Nein, liebe Leute, das nimmt euch einfach keiner mehr ab. Das ist Theaterdonner; da darf Merkels Heckwellensurferin mal ein bisschen spielen, während die Rautenmatrone weiterhin am Steuer seelenruhig ihren Kurs fährt, um die Schlagworte zu liefern, die man für den Wahlkampf braucht. Das sind leere Floskeln, das ist alles, was man glaubt, dass AfD-Wähler das hören wollen, um die Sessel von Gestalten wie Elmar Brok nicht ins wohlverdiente Wanken geraten zu lassen. Da ist real gar nichts dahinter. Das ist einfach dreiste Lüge.
In diesen „Werkstattgesprächen“ haben die doch nicht besprochen, wie sie die Politik der nächsten Jahre neu gestalten und Deutschland in eine bessere Zukunft führen, wer das glaubt, gehört besachwaltet; die haben besprochen, wie sie die Wähler bis Mai einkochen können.
War es jemals anders?

Mittwoch, 13. Februar 2019

Die Lumpen sind unterwegs

von Fragolin

Woran erkennt man, dass ein Blog wahrscheinlich systematisch durchgescannt wird? An den Zugriffszahlen. Die Statistik wirft dann solche Bögen:


Übrigens alle den Durchschnitt übersteigenden Zugriffe aus Deutschland, in dem ja gerade ganz massiv propagiert wird, man müsse das ganze Internet per KI auf „Hassrede“ durchscannen, wobei dann anscheinend die KI festlegt, was als solche zu gelten hat (juristisch gibt es ja keine Definition) und den Marker für die KI wahrscheinlich ein Mensch gesetzt hat – ein antifantischer Blockwart zum Beispiel.
Ja, diese Schlenker gab es nicht nur in meinem Blog, den haben auch andere erlebt. Sogar zeitgleich. Sehr zufällig, das.
Es werden wohl gerade wieder Dossiers gefüllt; mit massenhaft ehemaligen Stasi-Knechten hat Deutschland ja einen immer noch prall gefüllten Pool an Denunzianten, Spitzeln und Freiheitshassern, die sich bereitwillig in ein Stasi-System reintegrieren lassen.
Viel Spaß beim Sammeln, und damit ihr fündig werdet, liebe Denunzianten und Spitzel, hier ein bisschen Hassrede: Ich halte euch für ein widerliches und verachtenswertes Dreckspack, den übelsten Abschaum und Bodensatz. Aber ohne Groll, denn ich habe Verständnis für euch: Ihr seid eben so klein, unbedeutend und wertlos, dass ihr euch irgendwie über andere erheben müsst, und das aus der Anonymität heraus, denn ihr glaubt eure Kleingeistigkeit würde man dann nicht erkennen. Wenn man zu jenen gehört, ohne deren Existenz die Welt als Ganzes einfach ein besserer Ort wäre, dann muss man sich eben an den anderen dafür rächen.
Aber ich habe eine schlechte Nachricht für euch: Ihr bleibt trotzdem die unbedeutenden kleinen Arschlöcher, die ihr seid, auch wenn ihr jetzt Macht empfindet.
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“
In diesem Sinne, das seid ihr:


Am Semmering heißt's: »Her mit dem Zaster!«


Niederösterreichs proletoide Landes»hauptfrau« (wie sie sich ebenso zeitgeistkonform wie trottelhaft nennen läßt), Mikl-Leitner, hat in ihrem früheren Leben als Innenministerin mal kurz das Börserl des Steuerzahlers aufgemacht – und husch, husch sind ein paar Milliönchen herausgekullert. Verteilt über fünfzehn Jahre, wie man gerechterweise hinzufügen muß, aber eben doch: für nichts!

Semmering: Leeres Flüchtlingsheim kostet 45.000 Euro im Monat

Die Betreuerfirma ORS hatte mit Ex-Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) einen 15 Jahre langen Kündigungsverzicht vereinbart, weshalb der Vertrag bis 2029 bezahlt werden muss.

45.000 Euro Miete pro Monat für ein leeres Gebäude: Die Asylwerber-Unterkunft Steinhaus am Semmering ist zwar stillgelegt worden, wird aber in den kommenden Jahren noch eine Stange Geld kosten. Der Mietvertrag kann nämlich bis 2029 nicht gekündigt werden, weil ein 15-jähriger Kündigungsverzicht vereinbart wurde, geht aus einer Anfragebeantwortung des Innenministeriums an die SPÖ hervor.
So etwas hat ein klein bisserl ein »G'schmäckle«, wie der Schwabe sagt, und dieses intensiviert sich, wenn man die — was DiePresse, oder genauer gesagt: die APA, von der sie abschrieb, ganz diskret ausblendet — Umstände etwas näher ansieht: wer ist denn der Liegenschaftsbesitzer in diesem Deal? Wem gehört  die »ORS Service GmbH«? Fragen, denen nachzugehen keine Geheimdienstaktivitäten erfordert, wie der sachdienliche Hinweis eines Kommentarposters beweist:
Da unterschreibt also ML einen 15 jährigen Vertrag , mit einem ehemaligen AK/ Gewerkschaftshotel*), das nun einem Betreiberpaar eines Wirtshauses Bierrutschn in Deutsch Altenburg (oder wars nur eine Firmenhülle zur Verschleierung?) gehört, einen Miovertrag - supersauber 
Und, damit die »neoliberalen« (d.h. vorzugsweise Steuergeld abzockenden) Kreise der Schwarzen auch ihre mentale (und pekuniäre?) Befriedigung finden, ist diese »ORS Service GmbH« eine Tochterfirma der Schweizer »ORS Service AG«, über die man hier Erbauliches und Edles lesen kann (bzw. hier halt auch weniger Erbauliches ...). Insgesamt ein perfektes Pendent zu den »NGOs«, die übers Mittelmeer Schlepperdienste leisten.

Da geht einem doch das Herz auf und der Mund über, bei diesen edelmütigen Seilschaften ...


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*) zur Info für Nicht-Ösis: »AK« = »Kammer f. Arbeiter u. Angestellte«, traditionell der »offiziöse« Arm des ÖGB — und mit der SPÖ bestens verbandelt.


Scheidung auf Wienerisch

von Fragolin

Und wieder ein erschütternder Fall eines armen, schwachen zugewanderten Männchens, das, wie uns ja unlängst eine dralle nordgermanische Frauenmordexpertin erklärte, durch den Kontakt mit aggressiven, frauenverachtenden und traditionell mordenden Österreichern kontaminiert, statt des in seinem Herkunftsland üblichen sanften und verständnisvollen Weges einer einvernehmlichen Trennung von seiner Freundin den in Österreichs Kultur tief verwurzelten Weg der Hinrichtung gegangen ist. Man kann nur allen Männern und auch Frauen dieser Welt dringendst davon abraten, in diesen Pfuhl der Sünde und Brutalität zu ziehen, wo durch die bekannt brutale und menschenverachtende alpenländische Kultur die Gefahr exorbitant groß ist, vom bekanntlich weltweit einzigartig sanften südosteuropäischen Metrosexuellmännchen zur testosterongesteuerten machohaften mordenden Bestie zu mutieren oder als Frau, Opfer eines solchen austriasierten Monsters zu werden. Internationale Volksliedexperten durchforsten gerade die Texte des Herrn Gabalier auf codierte Frauenmordaufrufe.
Schrecklich, dieses Österreich.
Ich gehe jetzt erstmal wie jeden Morgen meine Kinder durchprügeln und meine Frau an den Haaren durch das Haus schleifen; macht zwar keinen besonderen Spaß, aber man muss ja alte Traditionen hoch halten und wer bin ich, dass ich eine pummelige Nordfemanze der Lüge zeihe. Danach kann ich dann, um unseren Forentroll zu bestätigen, in den Keller gehen und vor meinem Putin-Anbetungsaltar niederknien und dreimal das Wladimirunser und den Raketenkranz beten und dann die rituellen sto gram Weihwodka auf Ex kippen.
Falls meine Familie nicht mehr mitmacht, habe ich ja noch immer meine Magnum im Nachtkastl.
Denn jeder weiß ja, wie die weltberühmte Scheidung auf Wienerisch funktioniert.

Die Post-Leistungs-Elite

von Fragolin

Eigentlich bin ich ja bei Danisch über diesen Spiegel-Artikel gestolpert, der von ihm bekannt meisterlich als der Unsinn zerlegt wurde, der er ist. Trotzdem möchte ich noch ein paar Gedanken dazufügen, weil mich bereits die ersten Sätze fast aus dem Sessel gehoben haben.

Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer Welt leben, in der Sie sich frei entwickeln können.“

Wieso? Wieso soll ich mir das vorstellen?
Ich lebe immerhin in einer Welt, in der ich mich frei entwickeln kann.
Meine Eltern waren einfache Arbeiter.
Ich habe einen einfachen Beruf erlernt.
Ich habe mich freiwillig nebenher weitergebildet, die Technische Universität belästigt, Büchereien durchgraben, Weiterbildungen, Schulungen und Seminare besucht. Das hat kein Arbeitgeber von mir gefordert, keine „Gesellschaft“ von mir erwartet, sondern das ist das, was ich selbst wollte. Heute bin ich selbständiger Unternehmer mit Haus und Auto, ernähre eine vierköpfige Familie, unternehme mit meinen Lieben Reisen und kann meinen Kindern einen guten Start ins Leben ermöglichen. Also was soll ich mir besseres vorstellen, bitteschön?

In einer Gesellschaft, in der Selbstverwirklichung einen höheren Stellenwert hat als Produktivität. In der Sie weniger arbeiten und dafür Ihren Sehnsüchten nachgehen.“

Wir leben in einer Welt mit 40- bis 35-Stunden-Wochen und einer Höchstzahl an Teilzeitarbeitsplätzen. Viele Frauen arbeiten – durchaus auch auf eigenen Wunsch – nur Teilzeit. Im öffentlichen Dienst boomt der Sabbatical, also nach drei Jahren mit 75% Verdienst ein freies Jahr zuhause. Ich als Unternehmer kann mich, durchaus saison- aber auch eigeninteressenabhängig, auch mal ein paar Tage oder Wochen ausklinken; der „Papamonat“ war bei meinen Kindern kein Thema, denn ich habe einfach ein paar Wochen meine Termine abgesagt, auf Verdienst verzichtet und die Zeit lieber meinen Kindern geschenkt.
Und ja, ich höre schon das Gemaule, dass das der einfache Arbeiter eben nicht kann, mimimi.
Irrtum. Kann er. Wenn er seine Freiheit wahrnimmt und sich für einen Weg wie meinen entscheidet, der vielleicht mühsam ist, mir aber mehr gebracht hat, als er kostete. Jeder entscheidet selbst, was und wieviel und in welchem Dienstverhältnis er arbeitet; genau wir leben genau jetzt in der einzigen Gesellschaftsform, die genau das ermöglicht.
Jeder kann lernen, studieren, leisten oder eben lieber selbstverwirklichen oder weltreisen was und wie er will. Er muss nur wollen. Als Erstes sich entscheiden wollen.
Denn meine Kollegen von früher, die mich beim Abendbier in der Kneipe auslachten, weil ich derweil auf eigene Kosten die Schulbank drückte, haben mich zwar später als Glückskind und Abtrünnigen betrachtet, aber deren Neid kann mir egal sein, denn jeder von denen hatte exakt die gleichen Möglichkeiten wie ich. Keine Gesellschaft ist (noch) so frei wie unsere und kein Gefängnis kerkert so fest ein wie das der eigenen Überzeugungen. Der dickste Käfig befindet sich zwischen unseren Ohren.
Doch noch ein Satz zur „neuen Welt“:

Und in der Ihre Mitmenschen Sie nicht nur tolerieren, sondern annehmen, wie Sie sind - mit Ihrem Lebenskonzept, Ihrer Hautfarbe, Ihrer sexuellen Orientierung.“

Ich will von meinen Mitmenschen aber nicht „angenommen“ sondern eben „toleriert“ werden. Sie sollen mich ertragen, wie ich bin (besonders linke Menschenformer und Gesellschaftsklempner können ja gerade genau das nicht), müssen mich aber weder in ihre Cliquen, Clans oder Kegelvereine aufnehmen. Mein „Lebenskonzept“ geht schlicht keinen was an und ich kehre das auch nicht permanent nach außen, da ich mich nicht darüber definiere. Auch nicht über meine Hautfarbe oder gar über meine sexuelle Orientierung, die einfach keinen Menschen was angeht. Ein weißer männlicher Hetero-Unternehmer zu sein wird mir permanent von anderen vorgeworfen, und zwar ausnahmslos ausgerechnet von den Parteigängern jener, die sich auch in diesem Spiegel-Machwerk als die höchstentwickelte Lebensform, den moralischen Herrenmenschen und Großmeister der Progressivität und Toleranz selbstbeweihräuchern.

Ich habe ja in jüngeren Jahren neben all den Perry-Rhodan-Heftchen und den dicken Science-Fiction-Schwarten amerikanischer Raumschlacht-Autoren sehr gerne sowjetische Autoren wie die Gebrüder Strugazki oder Sergej Snegow gelesen. Dort konnte man sehr gut sehen, was die staatliche Zensur für ein Zukunftsbild um die Handlung gelegt wissen wollte.
Das zukünftige Menschen- und Gesellschaftsbild des Kommunismus war grundsätzlich das Gleiche: Maschinen erledigen alle Arbeiten und Menschen müssen nur noch das tun, was sie gerade lustig sind. Und der kommunistische Mensch hat kein größeres Vergnügen als sich zu bilden, zu entwickeln und all sein Können freudig der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Einer der Punkte, warum der Kommunismus nicht so funktioniert, selbst wenn die Automatisierung fortschreitet. Denn der Mensch, „befreit“ von Arbeit und wohlversorgt mit allem, was er braucht, wird faul. Er degeneriert zum Haustier seiner Alexa, lässt sich füttern und streicheln, kommt nicht mehr aus der Couch hoch. Er wird das, was man im Kinderfilm „Wall-E“ passend beobachten kann: die in einem seit Generationen auf einem 5-Sterne-Vergnügungs-Raumschiff roboterversorgt dahindümpelnde Rest-Menschheit hängt nur noch faul in schwebenden Sesseln und hat einen Bildschirm vor die Nase geklappt. Anders als im Happy-End-verpflichteten Film würden diese verfetteten Stoffwechselklumpen auch nie mehr aus dem Schwebesessel steigen; würde man sie rausschmeißen, täten sie einfach verhungern wie ein verfetteter kastrierter Hauskater, den man im Wald aussetzt. Darwin ist gnadenlos.

In dem dümmlichen Spiegel-Pamphlet wird genau dieses sowjetisch-kommunistische Jubellied gesungen: Die geradezu faschistoid-rassistische Einteilung der Menschen in die niederen Entwicklungsstufen des dumpfen Konservativen und ewiggestrigen Progressivitätsbremsers, der maximal als in enge Schranken gewiesene Arbeitsbiene gehalten werden darf aber dem man möglichst die Zunge amputieren sollte, und die gottähnlich erhöhte allseits gebildete sozialistische Persönlichkeit als Krone der klassenkämpferischen Evolution, die überall die Führung übernehmen und die dumpfen Massen leiten muss, weil nur sie dazu überhaupt in der Lage ist. Fehlt nur der Hinweis, dass einige wenige eine noch höhere Stufe erreichen und dann als Große Vorsitzende, Väter der Nationen, Sonne des Balkans oder was auch immer für pharaonengleiche Erhöhungen dafür vorgesehen sind, die Lenkung der Massen übernehmen sollen.
Solche dumpfen faschistoiden Klassifizierungen stehen am Anfang einer Entwicklung, an deren Ende schon immer ein Stalin, ein Mao oder ein Kim gestanden haben.
Das ist das Niveau des „Spiegel“ heute. Die jetzige liberale Gesellschaft der unendlichen Möglichkeiten schlechtreden um sie mit kommunistischen Traumwelten und der Sehnsucht nach einer Gesellschaftsform zu füllen, die bisher jedesmal in Ozeanen aus Blut jämmerlich ersoffen ist.
Das sollte jedem klar sein, der diese Relotius-Schleuder überhaupt noch anschaut.

Ach ja, was mir zu der komischen Einteilungs-Tabelle im Artikel neben der Scientology-ähnlichen Schubladisierung der Menschen noch einfällt: Wie kommt diese komische Tussi überhaupt darauf, dass der „relativierende“, also eigentlich alles für bedeutungslos erklärende und ohne jeden Denk- und Zeithorizont einfach in den Tag hineinlebende Tachinierer die höchste Entwicklungsstufe darstellt? Dem einfach alles und jeder vollkommen gleichgültig ist? Ich habe ja schon eine Menge kläglicher Versuche erlebt, wie sich verkiffte Geisteswissenschaftlerdarsteller ihre geistig-moralische Überlegenheit selbst zurechtdefiniert haben, um nicht an der Erkenntnis der realen eigenen Bedeutungslosigkeit zu zerbrechen, aber das stellt wirklich eine besonders g‘schmackige Methode dar: statt wenigstens einen Nutzen der eigenen Existenz herbeizufabulieren, irgendwas mit angeblich für Wirtschaft und Gesellschaft überlebenswichtiger Genderinklusionsdiversitätsintegration, erklärt man sich selbst einfach mal so aus dem Handgelenk zur höchsten Entwicklungsstufe des Menschen.
Das ist wirklich pittoresk. Was muss man alles rauchen, dass einem sowas einfällt?
Was muss man sich spritzen, damit man das für ernst nimmt?
Und was erst, dass man es abdruckt?

Dienstag, 12. Februar 2019

»Vom Hakenkreuz zur Vaginaraute«


Manche lernen's halt nie — z.B. Lokalpolitruks in Templin...

Aussterbende Eisbären


... wurden uns (so wie herbstlich-frühlingshafte Winter ohne Schnee) vorhergesagt, wenn nicht sofort jedwede Emission des teuflischen »Klimakillers« Kohlendioxyd beendet würde. Auch die Eisbären wären am Aussterben, weil es immer weniger Arktiseis gäbe. Und so.

Nun, wie so oft in der Realität sieht ebendiese anders aus, als die »Realität« der Ideologen in Medien und staatsalimentierten Organisationen. Was die Systemmedien natürlich nicht hindert, trotzdem so zu tun, als wäre ihre »Realität« real ...

So auch die KRONE, die sich zwar inzwischen in Sachen Ausländerinvasion von den ideologischen Vorgaben linker Gutmenschen freigemacht hat, jedoch in Sachen »global warming« immer noch brav im Mainstream  mitschwimmt:
Happy End in Sibirien
11.02.2019 11:12

Eisbären werden nach Invasion nicht erschossen

Nachdem am Samstag auf der sibirischen Arktis-Insel Nowaja Semlja wegen einer Invasion Dutzender hochaggressiver Eisbären, die auf der Suche nach Nahrung sogar in Wohnhäuser eindrangen, der Notstand ausgerufen werden musste, zeichnet sich nun ein Happy End ab. Den russischen Behörden zufolge hat sich die Mehrheit der rund 3000 Einwohner dagegen ausgesprochen, die Tiere zu erschießen. Die 52 Eisbären sollen so schnell wie möglich eingefangen und an anderen Orten wieder in die Freiheit entlassen werden.
[...]

Verzweifelter Kampf ums Futter


Die beschleunigte Eisschmelze in der Arktis als Folge des Klimawandels führt dazu, dass Eisbären sich länger an Land aufhalten. Dort liefern sie sich einen Wettstreit um Nahrung. [...]
Was ein kritischer KRONE-Leser freilich zart bezweifelt:
Verzweifelter Kampf ums Futter?Wenn das Futter zu wenig wäre es gäbe nicht so viele Eisbären. In Churchill hat man genau dasselbe beobachtet, von den Mülleimern bzw. Müllhalden angelockt. Ist ja bequemer als Robben zu jagen.
Worauf natürlich sofort der absolut todsichere Einwand kommt:

Die Robben werden ja auch immer seltener!
Immerhin: der eine oder andere ist bereits aufgewacht. Weiter so!



Was Linke nie begreifen werden


... kommt in einer Gegenüberstellung folgender Positionen klar zu Tage:

Rawls v Nozick on inequality & 'social justice'
"[The popular] conception of social justice [is] associated with the work of John Rawls. Rawls suggested that we should gauge social justice with reference to the social arrangements which individuals would agree upon were they all in an ‘original position’ in which none of them knew what their personal attributes would be and all were ignorant of the place which they would occupy in society. Operating behind such a ‘veil of ignorance,’ Rawls argued ... that we would all agree that resources should be shared out equally, except in those situations where an unequal distribution could be shown to produce greater benefits for those who are least well-off than they could possibly enjoy under any other social arrangement (what he called the ‘difference principle’)... 
    "But no sooner had Rawls established this argument for equality than Robert Nozick offered an equally compelling refutation. He likened Rawls’s ‘original position’ to the situation of a group of students being asked to agree on the distribution of examination grades before starting their course. Having no way of knowing how well they are likely to perform, Nozick accepts that they would probably all agree to share the same marks. But in reality, they do not have to make such decisions in ignorance of their own vices and virtues. Some work hard and revise while others are lazy, and this would make it grossly unfair to insist they should all be graded the same. Nozick therefore proposed that we should gauge a just distribution simply by asking whether people have established a legitimate right to what they have. If they have worked for what they’ve got, or if they have received it from somebody else as a result of a voluntary gift or exchange, then they are entitled to keep it, end of story."
 (Quelle)

Dinoland

von Fragolin

Manche Männer sind wie Fische: Schwanzgesteuert, mit doofem Blick und wenn sie das Maul aufmachen, kommen nur Blasen raus. Warum ich gerade an diesen feministischen Spruch denken muss? Weil ich dieses Bild gesehen habe, auf dem eine leicht angeknitterte bekennende Feministin ihre glühende Unterstützung für einen aus der Politpension exhumierten „alten weißen Mann“ mit hohen Inkompetenz- und Unsympathiewerten ausstrahlt. Reicht der Frau anscheinend nicht, für den alten Fisch, äh, Pilz, das Rochadeweibchen zur Erlangung der Immunität zu spielen, wohl abgespeist mit dem Parteivorsitz, den das Schwammerl aber schon wieder für sich reklamiert.

Ich finde das Ganze irgendwie pittoresk. Hat was von einer Freakshow. Grüne Körperwelten. Und was das wirklich Großartige daran ist, das Ganz Große Tennis: Diese Dinosaurier glauben wirklich, mit ihren skurrilen „Listen“ noch für irgendwen von Bedeutung zu sein und irgend eine Chance zu haben, sich nochmal an die Futtertröge zu drängeln. Die haben den Schuss nicht gehört und sind überzeugt, die Welt brauche sie noch und müsse sie dafür auch mit fürstlich entlohnten Posten belohnen.
Naja, in vier Monaten werden wir ein paar zerknirschte Interviews hören, in denen man uns erklärt, warum der „Rechtsruck“ und die „Radikalisierung“ so sehr zunehmen und dann werden wir hoffentlich bis zum nächsten erfolglosen Wahlkrampf von diesen lebenden Knautschzonen der Bedeutungslosigkeit verschont.
Wenn nach der nächsten Wahl der Pilz erstmal aus dem Nationalrat entfernt ist, dann werden ihm seine Rest-Feministinnen schon die Leiche fleddern und Leute wie Voggenhuber wieder in ihre politische Gruft hinabsteigen...

Montag, 11. Februar 2019

Edwin Komauer

... wird wohl selbst den gewiegtesten Musikkennern nichts sagen. Ein Kärntner Komponist, der heute vor 150 Jahren, am 11. Februar 1869, in Klagenfurt geboren wurde, und in einer kleinen Ortschaft nicht allzu weit von seiner Geburtsstadt entfernt am 20 Mai 1944 verstorben ist. Zu seinem Gedenken sei seine Symphonie in c-moll für großes Orchester (mit obligater Orgel) aus dem Jahre 1924 in einer – technisch leider nicht eben perfekten – Aufnahme mit dem ORF-Symphonieorchester unter Milan Horvat gebracht:


Über diesen Komponisten fand ich nur folgende kurze biographische Notiz eines Kommentarposters auf Youtube:
Edwin Komauer was born on 11 February 1869 in Klagenfurt (Austria) into a musical family: his father was music teacher and organist, his mother pianist and singer. Edwin Komauer studied law and music in Graz. He finished his studies in 1893 with a doctoral degree in law. Afterwards he worked at the state finance department in Klagenfurt for a living, but his passion was the music and composing. He also taught music theory and piano privately and among his students was the later famous composer Anton von Webern, who took his first piano lessons from 1895 to 1902 with Edwin Komauer. Edwin Komauer was choir master of the „Kärntner Sängerbund“ from 1895 to 1919 and of the „Klagenfurter Männergesangsverein“ for 24 years. In 1922 he quit from working at the finance department and focussed completely on music. The financial loss arising from the layoff forced Edwin Komauer to move to Krumpendorf and to give piano lessons to local students. He also founded the „Krumpendorfer Kammerorchester“ and served as its director until it was abolished in 1935. Edwin Komauer composed in all genres and his music was very popular in Carinthia at the beginning of the 20th century. In 1943 Edwin Komauer became seriously ill and moved to Waiern, a small village near Feld- kirchen. He died there on 20 May 1944.
Viel mehr gibt es über den Komponisten nicht. Oder ja, doch — einen kurzen Lexikoneintrag, und einen wirklich informativ gestalteten Artikel in der »Krumpendorfchronik«. Und einen Nebensatz beim Wikipedia-Artikel über Anton (Freiherrn von) Webern:
Durch seine Mutter erhielt Anton Webern früh Klavierunterricht, später erteilte ihm Edwin Komauer Privatunterricht in Musiktheorie.
Also nur ein Nebensatz in der Musikgeschichte. Wenn auch ein deutlich angenehmer anzuhörender, als – abgesehen von Jugendwerken, wie der Tondichtung »Im Sommerwind«, und vielleicht noch der Passacaglia op. 1 – all die Sätze seines ungleich berühmter gewordenen Schülers ...


Tja, schön langsam dämmert's sogar den Deutschen


... daß es keine tolle Idee war, mit dem Säufer aus Luxemburg brav mitzuheulen (bzw. mitzulallen), und die Briten abzusnobben, wo geht:
100.000 Jobs in Gefahr
Beim No-Deal-Brexit trifft es diese deutschen Regionen besonders hart

Ein EU-Austritt der Briten ohne Vertrag würde der Exportnation Deutschland massiv schaden. Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass bis zu 100.000 Jobs auf dem Spiel stehen. Hier sehen Sie, welche Landkreise besonders leiden. 

Das englische Wirtschaftsmagazin „Economist“ hat den Brexit auf seiner Titelseite zuletzt wie folgt versinnbildlicht: Ein glänzender, kraftstrotzender Zug rast mit Volldampf in die Zukunft, nur dass diese Zukunft ein klaffender Abgrund ist, in den der Zug mit Mann und Maus stürzt.

Die Stärke der wirtschaftlichen Belastung durch einen EU-Austritt Großbritanniens hat sich inzwischen zu einem solchen Glaubenskrieg entwickelt, dass kaum noch eine vernünftige Diskussion darüber möglich ist. Während die Brexit-Befürworter dem Königreich außerhalb der Union eine blühende Zukunft vorhersagen, warnen andere vor Wohlstandsverlusten für alle.

Zweieinhalb Jahre nach dem Referendum zeichnet sich jedoch eines ab: Der Brexit hat wenig positive Effekte, birgt aber viele Risiken, für die einen mehr, für die anderen weniger. Die Exportnation Deutschland, so viel steht fest, kommt nicht ungeschoren davon. Wie groß die Gefahren für die Beschäftigung in einzelnen deutschen Regionen sind, haben Wissenschaftler nun erstmals zu beziffern versucht.
Nun, es wäre klug gewesen, den Briten vielleicht nicht gerade goldene Brücken zu bauen, aber doch wenigstens sie nicht auf den Holzweg zu schicken, mit dem gestreckten Mittelfinger als Wegweiser. Sowas erleichtert den Konsens nicht wirklich — und ein Scheidungsverfahren ist nun mal etwas, was mit Sachversand und Diplomatie angegangen werden sollte. Oder als Rosenkrieg (der jas mit Rosen bekanntlich nur die blutrote Farbe gemein hat) endet.

Nun leiden also v.a. Deutschland, Frankreich und Irland an einem »Hard Brexit« (der inzwischen immer wahrscheinlicher wird). Die Briten können wenigstens — ihre ökonomischen Wunden leckend — nachher das Gefühl »Wir sind frei!« genießen. Die EUropäer haben nicht einmal diese psychologisch wichtige Genugtuung. Sie sind nach wie vor in Geiselhaft der Brüsseler EUrokraten — und können die Folgen von deren präpotenter »Da könnte doch jeder kommen!«-Mentalität ausbaden.

Ist denen in Brüssel aber eh wurscht. Hauptsache, die eigene Pfründe bleibt erhalten. Und das wird auch in Zukunft so sein, den EUropa ist von Demokratie und Kontrolle etwa so weit weg, wie Kongo vom Nordpol. Wenn nicht weiter ...


Bumm Bumm Bumerang...

von Fragolin

Na wenn das kein klassischer Schuss in‘s Knie ist: Da sind die Roten so blöd, eine Sondersitzung des Nationalrates einzuberufen, um die Regierung wegen des Ärztemangels an den Pranger zu stellen, und dann verhagelt ihnen die blaue Gesundheitssprecherin die Suppe und kontert mit einer Gebarungsprüfung durch den Rechnungshof über die Amtszeit der roten Gesundheitsminister Stöger und Rendi-Wagner, die jahrelang alle Vorstöße der Opposition gegen den Ärztemangel, den es ja damals angeblich nicht gab, im Gully entsorgten.
Bumm Bumm Bumerang...


Fehler im System

von Fragolin

Der Co-Herausgeber des bekannt seriösen Qualitätsmediums „Österreich“, Werner Schima, attestiert: „Wir haben einen Fehler im System“. Ich bin mir nicht sicher, ob er damit sein eigenes Redaktionskollegium meint oder nur seine eigene Meinungsführerschaft in diesem gerne gratis, für den Steuerzahler aber leider nicht umsonst, auf Wiener U-Bahnhöfen ausgelegten Ersatz für mangelndes Klopapier auf den Bahnhofstoiletten.

Natürlich ist die furchtbare Gewalt von Dornbirn Wasser auf die Mühlen jener, die bereits 2015 alles gewusst und richtig vorhergesagt haben, und auch jener, die deshalb gleich die Menschenrechtskonvention über Bord werfen wollen.“

Ah ja, das berühmte Wasser auf die Mühlen. Wegen dieser permanenten rechtsextremen Überfeuchtungslage sorgen Redaktionskeller vom Schlage des „OE24“-Bunkers auch offensichtlich permanent dafür, dass alle Meldungen, die sich irgendwie trocken entsorgen lassen, nachhaltig verschwiegen werden. Man will ja die Realität nicht zur Dauermühlenbewässerungssituation verkommen lassen; so weit kommt es noch, dass man permanent mit Wahrheit zugeschüttet wird. Oder noch schlimmer, permanent hören muss, dass doch andere Recht hatten.

Und deshalb offenbart sich der Fehler im System „Österreich“ auch gleich in diesem Satz. Denn der Obermeinungsvorgeber der Redaktionsbude keult hier all die bösen Wasseraufdiemühlengießer und Ichhabsdochgesagten in den Kübel mit all denen, die die Menschenrechtskonvention „über Bord werfen“ wollen. Ohne zu erwähnen, wer das sein soll, denn niemand, absolut niemand, hat je behauptet, dass die EMRK abgeschafft oder „über Bord geworfen“ werden soll. Niemand. Also scheint sich der Fehler im System „Österreich“ eher zwischen den Ohren des Herrn Schima zu befinden. Denn die Sprache ist offensichtlich eine Dankbarkeitsgefälligkeit des Meinungsbilders gegenüber seinem tiefroten millionenschenkenden Wiener Rathausherren. Eine Tüte Hetze bitte, Rezept Silberstein.

Dennoch: Wenn der berechtigte Zorn über diese Tragödie und die Trauer über den sinnlosen Tod eines Sozialamtsbediensteten überwunden sind, wäre es von Vorteil, eine kühle Diskussion darüber zu führen, wie solche Katastrophen in Zukunft zu vermeiden sind. „Olle einspirrn“ wird als Patentrezept zu wenig sein.“

Man beachte den Stil: Erst wird begütigend zur Beruhigung aufgerufen, eine kühle Diskussion eingefordert – um dann wieder nachzukeilen. Denn wer nicht strammlinks Teddys wirft, der will einfach alle einsperr‘n lassen.
Es gibt zwar niemanden, der auch nur ansatzweise so etwas fordert und es ist auch genau das Gegenteil von einer „kühlen Diskussion“, aber genau das ist der Stil der Mietmäuler der Sozen: „Wenn wir in Ruhe und Sachlichkeit einmal darüber sprechen können, ob du wirklich ein rassistisches dreckiges Arschloch sein musst, dann finden wir vielleicht eine Grundlage; aber als ultrarechtes Faschistenschwein verweigerst du dich ja permanent einer sachlichen Debatte!“

Der mutmaßliche Täter hat ganz genau gewusst, dass er nur das Zauberwort „Asyl“ rufen muss, um die Behörde in eine fast ausweglose Situation zu bringen...“

Das weiß hier jeder. Das haben inzwischen hunderttausende Einschneiende praktiziert, das wird in roten und grünen Broschüren beschrieben und von den NGO-“Menschenrettern“ den Leuten bereits lange vor dem Überqueren der Grenze eingeimpft.
Besonders putzig in diesem Zusammenhang waren ja ein paar Poster in meinem Lieblingsforum beim „Standard“, die allen Ernstes diskutierten, dass es eben ein Fehler war den Typen in die Türkei auszuweisen, weil er erst dort radikalisiert wurde und lernte, dass er hier nur „Asyl“ sagen muss. Die glauben das wirklich in ihrer Filterblase! Der hat zwar eine Liste mit 50 Straftaten, hat ein paar Jahre hinter Gitter gesessen, aber wirklich böse wurde er erst in der Türkei. Und der Amtsleiter ist ja selbst schuld, geschächtet zu werden, wenn er das Früchtchen rausschmeißt. So geht linkes Weltbild heute, aber das ist für Leute wie Herrn Schima anscheinend kein „Fehler im System“.

Ein Asylverfahren für Personen, die hierzulande Aufenthaltsverbot haben, darf keine lange Prozedur haben, sondern muss im Schnellstverfahren durchgezogen werden.“

Ach, als Lösung des Systemfehlers ein weiterer Systemfehler?
Irrtum, Herr Schima, genau das ist der Knackpunkt: Ein Asylverfahren für Personen, die hierzulande Aufenthaltsverbot haben, hat gar nicht erst stattzufinden, denn das Aufenthaltsverbot macht es rechtlich unmöglich, so etwas überhaupt hier einzureichen. Das Asylrecht darf kein Aufenthaltsverbot aushebeln. Wenn er angeblich in der Türkei verfolgt wird (jo, eh...), warum bleibt er dann nicht in Syrien bei seinen Kurden oder sucht Schutz irgendwo anders auf der Welt, wo er nicht als Intensivtäter klassifiziert und mit Aufenthaltsverbot belegt ist? Es gibt keinen Grund dafür, Asyl ausschließlich in jenem Land zu fordern, das man vorher massiv geschädigt und dessen innere Sicherheit man massiv bedroht hat. Keinen.
Und wenn irgend eine EU-Konvention das irgendwo ermöglicht, geltendes Recht verfassungswidrig auszuhebeln, dann gehört diese EU-Konvention entsprechend geändert.

Welche Meinung hatte Herr Schima eigentlich zu Kickls Vorstoß, dass man genau das machen müsse, ein paar Wochen bevor ein Amtsleiter geschächtet wurde? Als querbeet alles sich heulend und kreischend auf ihn warf, er würde die Zweite Republik zerstören und die faschistische Diktatur ausrufen, wenn er eine Veränderung in den EU-Richtlinien und -Konventionen auch nur für andenkbar erklärt? Waren es nicht dieselben Leute, die jetzt von Kickl fordern, er müsse den Täter sofort außer Landes schaffen lassen und dazu auch dafür sorgen, dass zur Not europäisches Recht schnellstmöglich angepasst wird?
Und ausgerechnet jene Schreihälse und ihre Propagandatrommeln und Mietmäuler wollen uns was von Fehlern im System erzählen…

P.S. Als Krönung der Schmierenkomödie mit dem Titel „Wir haben Schiss vor der Europawahl“ sieht sich ausgerechnet ein Herr Karas urplötzlich mit Kickl einer Meinung – ja, richtig, der Karas. Sondert plötzlich Wortblasen über „schnelles Abschieben von Kriminellen“ ab, natürlich irgendwas mit „im Einklang mit den Grundrechten“, was ja im Klartext heißt, ohne irgendwas an der jetzigen Rechtslage zu ändern, was also bedeutet, dass er nach einer Grundreinigung des Pelzes schreit, unter der Auflage, dass kein Tropfen Wasser dafür verwendet wird.
Wenn die Türkisen also (was zu erwarten war) nichts an der momentanen Rechtslage antasten wollen und voll hinter der Kommission stehen, die Kickl gerade angewidert hat abblitzen lassen, dann ist das Gesülze des schwarzen EU-Schranzen inhaltsleeres Gewäsch. Hätte er sich ganz rausgehalten, würde er jetzt nicht so sehr nach Verlogenheit müffeln. Eine bessere Wahlhilfe hätte er dem Vilimsky gar nicht liefern können.

Sonntag, 10. Februar 2019

Helmut Mario Abdelrahmen Ben Ahmed

von Fragolin

Der „Wiener Amokfahrer“, über den im „Standard“-Forum von den Aufrechten so süffisant-erfreut gejubelt wurde, das wäre halt diesmal ein „richtiger Österreicher“, ein „richtiger Helmut“ eben, ätschbätsch ihr rechten Hetzer, hat nun endlich einen Namen bekommen, der etwas länger ist als „Helmut A.“: Helmut Mario Abdelrahmen Ben Ahmed
Den kann man nicht erfinden!
Das kauft kein Kabarett!
Aber es erklärt, warum (für einen „Helmut“ ungewöhnlich) der Knabe eine solche Liste an Straftaten hatte und immer noch frei herumfuhr…

Springer-CEO Mathias Döpfner: «Viele Journalisten verhalten sich zutiefst unjournalistisch»


... betitelt die NZZ ein Interview mit Döpfner:
Für Mathias Döpfner beschreibt der Fall Relotius die Probleme eines ganzen intellektuellen Milieus: Viele Journalisten schreiben für die Kollegen statt für die Leser. Während das Establishment die Political Correctness auf die Spitze treibe, radikalisiere die AfD-Szene ihre Ressentiments. Dagegen hilft nach Döpfner nur eins: Neugier auf die Wirklichkeit.
Gut gebrüllt, Löwe! Vieles (nicht alles), was Döpfner da sagt und vorschlägt, ist richtig und auch ehrenwert gedacht. Nur ...

Es aus dem Mund eines solchen typischen Systemmedienmachers zu hören, erregt Brechreiz! Etwa so sehr, wie wenn ein saudischer Imam über Religionsfreiheit sülzt. Oder Sozen über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Ach ja, weil wir gerade über Sozen reden ... vielleicht liest Herr Döpfner mal hier nach, wie es um die journaillistischen Netzwerke der SPD steht.


Was für eine Blutwoche!

von Fragolin

Also irgendwie kommt man hier momentan nicht mehr nach…
In Wien dreht ein Drogenjunkie durch und kann nur durch einen tragischen, aber notwendigen Schuss aus einer Dienstwaffe daran gehindert werden, Leute totzufahren. An dieser Stelle Gruß und Dank an die Polizei, die sich bei dem Versuch, dem Idioten das Leben zu retten, wahrscheinlich auch noch mit dem bei Hardcore-Junkies so verbreiteten Cocktail an Infektionen angesteckt haben. Ich hoffe, die Justiz erkennt die Rechtmäßigkeit des Schusswaffen-Einsatzes zur Abwehr einer Gefahr für Leib und Leben. Die Polizisten machen schon genug durch.
Müßig zu erwähnen, dass in einschlägigen Foren schon wieder die „Polizisten sind Mörder“-Idioten aus ihren zugekifften Löchern kriechen. Junkies halten eben zusammen.

Ebenso in Wien versaut eine Hausfrau den Feministinnen die Argumentationskette und sticht ihren bosnischen Mann kultursensibel tot. Oder, um es politisch korrekt auszudrücken (erstechen tun ja nur Männer ihre Frauen), verletzte sie ihn im Laufe eines Disputes mit dem Messer tödlich. Was man sich eben so unter dem Begriff „Disput“ vorstellt. Es wird wohl nicht die SED-Parteizeitung sein. Sonst hätte sie ihn beim Versuch der Flucht erschossen oder so. Ob die von weiblichen Forenbereicherinnen sofort zur einzig möglichen Version erklärte Notwehr juristisch halten kann, wenn es offenbar mehrere Messerstiche gab, die auf Tötungsabsicht schließen lassen, wird sich zeigen.

Ach ja, da war ja noch was mit der Pensionistin, die man tot in der Wohnung gefunden hat. Das war eine doppelt Bekannte – einmal des Opfers, zum Anderen der Polizei. Die liebe „Tamara“ hat nämlich schon einmal ein paar Jahre (natürlich nicht die volle Zeit…) hinter schwedischen Gardinen gesessen, weil sie einer Postamtsleiterin, die ihr kein Geld geben wollte, das Messer in die Brust gerammt hat. Jetzt hat sie die Pensionistin totgeschlagen; die wollte wohl auch keine Kohle rausrücken. Wirklich keine gute Zeit für das feministische Mantra, dass nur Männer Täter seien. (Als ob es nicht reicht, dass seit Jahresbeginn die Täter-Herkunftsstatistik so richtig wasseraufmühlengießend verhagelt wird.)

Aber das heißt nicht, dass den Männchen das Testosteron immer gut bekommt, vor Allem, wenn es unter südlicher Sonne ausgebacken wurde und hier in Drogenhöhlen aufgepeitscht wird. In einer der wohl seit Jahrhunderten in Oberösterreich zur örtlichen Gasthauskultur gehörenden sogenannten Shisha-Bar haben sich einige Gäste aus dem goldigen Bereicherungsmileu ebenso einen lebhaften Disput gegönnt, an dessen Ende einer der Disputanten dann doch nicht mehr so lebhaft war. Vollkommen untypisch und in diesen Kreisen unerwartet kam es auch dort zu einem Einsatz von Solinger Qualitätswerkzeugen, den ein Mazedonier (heißen die noch so?) nicht überlebte. Armer Wicht, so kann er die Aufnahme seiner Heimat in den multikulturellen Schmelztiegel EU nicht mehr miterleben.

Ach ja, apropos Kohle rausrücken. Da war ja noch der Fall von dem geschächteten Amtsleiter in Dornbirn; über den gibt es mehr Artikel als ich hier verlinken kann. Da schwappt ja mal ordentlich was hoch. Muss ich wohl nichts mehr zu sagen, oder?
Nur soviel: Dass jetzt reihenweise ÖVP-ler die sofortige Abschiebung des Mörders fordern, der nicht abgeschoben werden kann, weil eben EU-Recht dagegen steht, das der Herr Kickl gerne geändert sehen würde, wofür er sich aber von den gleichen Schwarzen im Chor mit dem Rest des Parteienspektrums unisono als Demokratie- und Verfassungsfeind hat niederkreischen lassen dürfen, ist nur eine Randnotiz in diesem mörderischen Treppenwitz. Die Schwarzen sind doch die, für die „glühender Europäer sein“ und „der EU alle Macht übertragen“ einziger Selbstzweck sind und die sich gerade diebisch darüber freuen, dass ihr ungarischer Parteifreund von der EU niedergebuttert wird, weil er sein Land nicht für Bereicherung öffnen will. Und die fordern jetzt von Kickl genau das harte Durchgreifen, für das sie ihn bisher angerotzt haben und Orban zum Faschisten erklärt?
Sorry, aber was ihr hier habt, ist ein typischer Fall von geliefert wie bestellt. Ihr werdet im Ländle noch viel Spaß mit der Familie des Täters haben, und kein Kickl wird euch den Hintern retten, warum auch. Ist nicht seine Aufgabe und die seiner Partei. Denn ihre Vorstöße, bekannte Intensivtäter hinter geschlossenen Zäunen auf den Ausgang ihres Verfahrens warten zu lassen und sie sofort auszuweisen, wenn dieses negativ ausfällt, wurden bisher doch von den Schwarzen ebenso vehement wie von den anderen torpediert und verdammt. Mit Hinweis auf genau die EU, für die im Mai eine Parlamentswahl stattfindet.
Nun denn, freut euch schon jetzt mal auf das Ergebnis.

Video zum Sonntag

von Fragolin

Heute nochmal ein paar Minuten Feroz Khan, mit einem kleinen Rückblick auf 2018 und einem interessanten Videoschnipsel von den angeblichen „Nazi-Demos“ in Chemnitz, der nirgends auf den Empörkanälen jemals zu sehen war.
 

Samstag, 9. Februar 2019

Neue Fassung von Art. 5 GG: » Eine Zensur findet nicht statt«


Und zwar so, zum Beispiel:
Die SPD hat „Tichys Einblick“ gezwungen, einen aus öffentlichen Quellen recherchierten Artikel zu löschen. Titel: „Wie SPD in die Zeitungen kommt – Zeitungen, auf die die SPD heimlich und indirekt Einfluss nimmt“.
 
Heute ist ein schwarzer Tag für Deutschland. Die SPD hat einen SPD-kritischen Artikel per Abmahnung verbieten lassen. Die SPD hat also direkt und unter Zwang in die freie Presse eingegriffen und ihr einen Maulkorb verpasst.
Die Sozialdemokraten haben „Tichys Einblick“ dazu gezwungen, einen aus öffentlichen Quellen recherchierten Artikel vom 4. Februar 2019 zu löschen.
Aber Deutschland ist, wie uns versichert wird, ein Rechtsstaat. Und eine Demokratie sowieso. Ganz alternativlos.


Fragen zum Wochenende

von Fragolin

Kann man zur Quelle der Erkenntnis kommen, wenn man immer nur mit dem Strom schwimmt?

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Warum darf man einen pädophilen Klempner einen Pädophilen nennen, einen pädophilen Religionsstifter aber nicht?

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Warum wird der feministische Teilhabe-Kampf um eine die Bevölkerungsstruktur widerspiegelnde Frauenquote bei Müllabfuhr und Stahlarbeitern so sträflich vernachlässigt?

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Wie kann man eine Quote für Menschen mit einem bestimmten Geschlecht fordern, wenn es doch gar kein Geschlecht gibt?

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Wieso wird auf Online-Flohmärkten von den Verkäufern benutzter Nintendo-Spielen immer wieder explizit darauf hingewiesen, dass das Spiel „nur einmal gespielt“ wurde? Nutzt sich Software durch Bespielen ab?

***

Wieso bezeichnen sich Mitläufer der Staatsmacht so gerne als die „ mutige Zivilgesellschaft“ und werfen denen, die gegen die Staatsmacht aufstehen, dagegen „Feigheit“ vor?

***

Was sind Bullshit-Posten für Geisteswissenschaftler anderes als eine Art Luxus-Hartz-IV einer Wohlstandsgesellschaft, die sich sowas leisten kann um die Arbeitslosenstatistik einer hochproduktiv automatisierten oder nach China ausgelagerten Produktion zu polieren?

Freitag, 8. Februar 2019

»Schutzsuchende«, vor denen man besser Schutz suchen sollte ...


Regensburg: Schutzsuchende prügeln auf Passanten ein

06. Februar 2019

Zwei Asylbewerber (Afghanen) zogen am Montag eine Spur der Gewalt durch Regensburg. Vier Männer wurden verletzt, darunter ein 75-Jähriger schwer.
 
Zwei junge Asylbewerber aus Afghanistan haben am Montagabend eine Spur der Gewalt durch Regensburg gezogen. Im Umfeld des Hauptbahnhofs griffen sie innerhalb von nur einer Stunde vier Männer an und fügten einem 75-Jährigen schwere Verletzungen zu. Der Senior kam ins Krankenhaus. 
 Danke, Mutti! »Das schaffen wir«, hast du uns ja versprochen ...