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Dienstag, 27. August 2024

Ein Fund

von LePenseur
 
 
... den ich, genau genommen, erst tatsächlich finden (d.h.: im Original lesen) muß, verdanke ich seit vergangener Woche Meister Klonovskys Acta diurna, in denen er über einen (letztlich Zufalls-)Fund seinerseits berichtet:
Neulich, am Rande einer Lesung, machte mir ein freundlicher Mensch ein paar Komplimente zum Roman „Land der Wunder“, den er schon mehrmals verschenkt habe, versicherte mir sein Faible für sogenannte „Wenderomane“, aber einen, sagte er, fände er besser als meinen, nämlich „Kruso“ von Lutz Seiler. Ich hatte von diesem Hiddensee-Epos raunen hören, doch meine Skepsis gegen die Kriterien, die bei der Vergabe spätbundesrepublikanischer Literaturpreise walten, sowie ein gewisses Desinteresse am mir ja hinlänglich bekannten Sujet – um nicht direkt von Zonophobie zu sprechen – verhinderten bislang die Lektüre. (Davon abgesehen, mein Herr, ist „Land der Wunder“ weniger ein „Wende-“ als vielmehr ein Entwicklungsroman bzw. ‑porno, in dessen Mitte eben die Mauer fällt.)

Solchermaßen freundlich unter Vergleichsdruck gestellt, kaufte ich mir denn Seilers Buch und danke hiermit für die so keck vorgetragene Empfehlung. „Kruso“ ist ein großartiger Roman, vor allem weil er blendend geschrieben ist – das ist immer das Erste. Sodann, weil er die Ehemalige in aller Stupidität, Hässlichkeit, Piefigkeit, Verlorenheit, in ihrer aus räumlicher Enge und relativer sozialer Gleichheit geborenen stallwarmen Intimität, die jederzeit ins Klebrige umschlagen konnte, sichtbar, fühlbar, schmeckbar, riechbar macht. Die realsozialistische Tristesse sprachlich zu ästhetisieren, gelingt Seiler vorzüglich.

Das Schlimmste und das Erträglichste an der DDR waren die Menschen. In den Nischen dieses Landes sammelten sich die Originale und veranstalteten ihre tägliche Sisyphosiade zur Widerlegung des Adorno-Bonmots, dass es kein richtiges Leben im falschen geben könne.
Das klingt nicht nur mehr als vielversprechend, sondern dürfte auch ein dieses Versprechen "einlösend" enthalten! Sobald ich das Buch mein nennen kann, werde ich (so ich Zeit habe, was nicht sicher ist ...) darüber aus meiner Sicht berichten.
 
Klonovsky schließt seine Tagebucheintragung mit einem Absatz, den ich allen Sozialismus-Apologeten und -Nostalgikern ins virtuelle Stammbuch schreiben möchte:
Diese Menschen, ich wiederhole es wieder und wieder, sind vor dem Sozialismus geflohen, sie haben den Sozialismus so sehr verabscheut, dass sie lieber das Risiko auf sich nahmen zu ertrinken, als länger dort zu leben. Wenn die Grenzer sie entdeckten, wurden sie gejagt wie Tiere und, wenn ihre Flucht zu gelingen drohte, abgeschossen wie Tiere. Mehr muss man von dieser DDR gar nicht wissen.
In der Tat: das reicht.
 

Donnerstag, 13. Mai 2021

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

***

Heute zum Feiertag aus Zeitgründen der geistige Diebstahl einer Zusammenfassung der deutschsprachigen Medienbeurteilung der Lage in Mitteleuropa, komplettiert durch logische Schlussfolgerung und punktgenaue Adressierung, vorgenommen durch den Gottseibeiuns der aufrechten Haltungsjournaille, der in deren Augen mehr Schwefel verbreitet, als er durch seinen Weinkonsum jemals aufnehmen konnte:

Liebe Afrikaner! Kommt nicht nach Europa! Hier herrscht schlimmster struktureller Rassismus! Hier werden Schwarze diskriminiert: bei der Berufswahl, bei der Partnerwahl, bei der Wohnungssuche, beim Studium, bei der Promotion! Hier finden Hetzjagden auf Ausländer statt, zum Teil sogar durch die Polizei! In Europa werden LSBTIQ-Menschen unterdrückt! In Europa herrscht keine soziale Sicherheit, keine Meinungsfreiheit, keine religiöse Toleranz, keine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, ja nicht einmal echte Demokratie. In Europa wimmelt es von Rechtspopulisten, Sexisten, Rassisten und Nazis! Obwohl sie vom Gender pay gap und von Gläsernen Decken benachteiligt werden, lehnen viele weiße Frauen aus Rassismus schwarze Männer ab, und diejenigen, die mit euch schlafen wollen, weil sie sich als Antirassisten verstehen, sehen oft furchtbar aus! Hier gibt es Nazis, die erwarten, dass ihr von früh bis spät arbeitet! Andere Nazis wollen, dass einheimische Obdachlose eure Wohnungen bekommen! Rund im die Uhr wird hier der Kolonialismus verharmlost! Viele Europäer erkennen die europäische Erbschuld nicht an! Europa ist ein Kontinent der Intoleranz! Bleibt fern! Dann werdet ihr besser leben!“

Amen.

Zu finden hier. Wo sonst.


Sonntag, 21. März 2021

Video zum Sonntag

von Fragolin

Gequatsche in der „rechten Ecke“, oder um es mit dem Kommentator „Ampertinger“ zu sagen:

Ein schwuler Moderator, ein schriftstellernder Ex DDR ler in Berthold Brecht Optik mit Bundestagsambtionen und eine beKLEIDete pfeifenrauchende Muslimin mit offensichtlichen weiblichen Vorzügen talken sich rechts von der Mitte provokant rauchend und trinkend durch eine Fritz Lang Optik.“

Ein neuer Kanal, der interessant zu werden verspricht – oder bald von der Tube radiert wird, weil zu nah an der Wahrheit.

 



Und für Goldhammer gilt, was ich mir auch bei den Hasstiraden gegen Broder schon gedacht habe: Wenn sich die Neonazis Antifaschisten nennen, dann bezeichnen sie die Juden als Nazis.



Freitag, 24. Juli 2020

Vor knapp zwei Wochen


... fragte mich ein Kommentarposter zum kurzen Artikel über den Philosophen Hans Blumenberg:
Günter hat gesagt…
Was haben Sie denn nur gegen Habermas?
Sogar ein so gänzlich andersgearteter Denker wie Ratzinger hat ein Jahr bevor er zu Benedikt mutierte, mit Habermas disputiert, in einem Dialog voller Respekt füreinander, auch wenn man auf verschiedenen Geistesplaneten unterwegs ist.

Ich möchte auch daran erinnern, dass der in diesem Blog recht häufig verwendete Ausdruck "Linke Faschisten" auf keinen anderen als Habermas zurückgeht.
Meine kurze Antwort können Sie hier nachlesen. Und wenn Sie mehr dazu wissen wollen, warum ich eine Gestalt wie diesen Habermas nicht verknusen kann: Michael Klonovsky lieferte kürzlich eine mich (und wohl nicht nur mich) überzeugende, durchaus weit ausholende Begründung nach:
Im Gespräch erinnert Günter Maschke an einen nahezu vergessenen Vorfall, der einmal mehr bezeugt, was für ein Wicht der BRD-Staatsphilosoph Jürgen Habermas war und ist (ich nenne ihn "Staatsphilosoph", denn wer sich so unphilosophisch aufführt wie der Künder des herrschaftsfreien Diskurses, ist kein Philosoph, ist überhaupt kein -soph). Begeben wir uns zurück in das Jahr des Herrn 1971 und schauen wir auf die Hauptfigur [...]
»Wicht«. Ja, das trifft den Nagel auf den Kopf! Nun — Michael Klonovsky ist eben ein Schriftsteller, und LePenseur nur ein Blogger; dem ist zu dem Wicht nur eine vergleichsweise farblose »Gestalt« eingefallen (neben einer Menge anderer Bezeichnungen, die nur den Nachteil hätten, justiziabel zu sein ...).



Mittwoch, 24. Juni 2020

Dank der Lektüre der »Acta diurna«


... kann ich den Lesern des LePenseur-Blogs folgendes köstliche Bild präsentieren:


»Bingo«, kann man da nur sagen ...


Donnerstag, 9. April 2020

Fußnoten zur Feria quinta in coena Domini

von Fragolin

Böser, böser klumpfüßiger Federkiel der Blaukehlchen, dessen Schreibstube so tief im Keller der Schwefelpartei liegt, dass es aufrechten Zivilgesellschaftlern schon als Dachkammer der Hölle durchgeht! Klonovsky hat mich verleitet, ihn zu zitieren, es muss einfach sein:

Liebe zur Natur ist ein Stockholm-Syndrom. Die ganze – derzeit: grüne – Naturromantik ist mir lächerlich; in der wirklichen Natur, im Busch etwa, hielten es diese Helden ja keine 24 Stunden aus, und unter den Arten interessieren mich im Grunde nur die essbaren. Natur, das bedeutet Krebs, Viren, Mücken, Parasiten, Zahnweh, Kälte, Sturm, Lawinen, Pollenflug, sogar beim Sterben gefressen werden, Asteroideneinschläge, Entropie, kosmischer Wärmetod; was sollte daran liebenswürdig sein?“

Wie meinerseits bereits angemerkt: Wenn uns Brandschutz vor Bränden schützen soll, Hochwasserschutz vor Hochwasser und Virenschutz vor Viren, dann bedeutet Umweltschutz auch, dass wir vor der Umwelt geschützt gehören und nicht andersrum. Deshalb bauen wir möglichst feste steinerne Häuser, heizen diese wohlig warm und füllen sie mit Essbarem, denn in der Umwelt würden wir winters schlicht erfrieren und verhungern. Das tun wir sein zehntausenden Jahren mit Erfolg so, und auch wenn uns die Technologie dabei inzwischen ein hohes Erfolgslevel beschert hat, ist das Grundprinzip bis heute das gleiche. Man merkt es ganz besonders jetzt, was man wirklich braucht: Essen, Trinken, ein Dach über‘m Kopf und idealerweise was zum Wärmen im Bett. Wenn es ein Fasan an Preiselbeeren ist, mit einem erdigen Chateauneuf du Pape im Kristallbecher, eine Villa und ein Model – naja, auch nicht schlecht. Aber sonst das Gleiche wie immer, nur auf höherem Level.
Keine Sorge, bei Fragolins gibt‘s heute Spinat. Tradition muss sein. Zum Glück nur einmal im Jahr.
(Die Zugabe von Lachs und Burgunder macht den kompostähnlichen Fraß genießbar.)

***

Erst, wenn die Kommunisten gelernt haben, dass man Geld nicht essen kann, werden sie den Unsinn des Bedingungslosen Grundeinkommens begreifen und lernen, dass „die Wirtschaft“ nicht „Menschen tötet“ sondern versorgt.

***

Nachdem wochenlang mangels „Rettungsschiffen“ das Geflüchten kriegsverfolgter bärtiger Kinder und Frauen aus Afrika wundersam versiegte, setzte es pünktlich zur Ankunft des Schlepperdampfers „Alan Kurdi“, benannt nach einem fotogen am Strand drapieren Kinderleichnam, auf ebenso wundersame Weise wieder ein. Und damit das Wundersame noch wundersamer wirkt, trafen die einzigen über das Mittelmeer schippernden Geflüchteten justament in jener Sekunde auf das einzige Seenotrettungsschiff im gesamten Mittelmeer, als sie selbst wundersam in Seenot gerieten. So konnte das Seenotrettungsschiff 150 Seenotgeflüchtete seenotretten und wird sie jetzt an den einzigen sicheren Ort auf der ganzen Welt bringen: das wegen einer angeblich Millionen Menschen wie die Fliegen sterben lassenden Seuche zusammenbrechende Europa.
Da behaupte mal einer, Wunder gäbe es nicht!

***

Hui, Morgen ist nicht nur Karfreitag, sondern auch der Gebetsruf von der im Berliner Verfassungsschutzbericht wegen ihrer freiheits- und demokratiegefährdenden Umtriebe lobend erwähnten Moschee der Muslimbrüder in Neukölln wegen der letzthin zunehmenden Zusammenrottungen ihrer Fanboys verboten worden. Ich bin mal gespannt, ob sich die Moscheebetreiber mit ihrem freiheitlich-demokratischen Rechtsverständnis brav an diese Anweisung halten und vor Allem, wie die bereits siegesbesoffenen Eroberer des Abendlandes dieses Abdrehen der Siegesverkündigung aus ihrer Kaserne aufnehmen werden. Mal die Ohren spitzen, wie weit man den Knall hören kann, wenn da der Korken aus der Flasche fliegt.

Dienstag, 3. März 2020

IM Viktoria und IM Erika freuen sich!

von  it’s  me 

 
Ein Jubeltag für Merkel und Kahane, denn jetzt darf man wieder, und das hochoffiziell, inoffizielle Mitarbeiter zum Bespitzeln, Denunzieren und Vernadern rekrutieren. Ach, wie sich doch die Zeiten wiederholen:


(Dank an M. Klonovsky für den Fund)



Montag, 3. Februar 2020

Von Maden und Pressen

von Fragolin

Computer wurden bekanntlich für Leute wie Klonovsky erfunden; müsste dieser Zyniker seine Gedanken zur Welt mit der Feder auf das gebleichte Holzfaserlaminat bringen, wäre diese so spitz, dass sie sich widerstandslos selbst durch die dickste Pappe bohren würde und er seine Texte nur morsegleich als binäres Punktesystem niederhämmern könnte. Wäre beim Schreiben wie beim Lesen mühsam – und trotz Allem auch diese Mühe wert!
Und so schrub, oder besser: tastatierte der Gute:

Das Problem dieses Planeten besteht darin, dass Gott Biologist ist, aber die mächtigste Spezies sich von Politikern, Managern, Sozialwissenschaftlern und jeder Art von Pfaffen an der Nase herumführen lässt. Diese Leute glauben, dass die Demokratie oder die Medizin oder der Fortschritt oder das Abgeben oder ein Diskurs schon alle Probleme lösen werden. Sie wollen nicht wahrhaben, dass der Mensch primär ein biologisches Wesen ist, erst dann ein soziales, abergläubisches, bisweilen vernunftgesteuertes. Aber im Wesentlichen eine egoistische, geile, verfressene Riesenmade, derzeit in einer Kopfzahl von mehr als sieben Milliarden.“

Vor Allem aber gibt es einige unter den egoistischen, geilen und verfressenen Riesenmaden, die sich selbst für glänzende linksmoralische Schmetterlinge inmitten des eklig-primitiven und latent rechten Gewürms halten. Besonders pittoresk daran: Es sind meistens auch die am meisten egoistischen, geilen und verfressenen Riesenmaden von allen.
Amen.

P.S. Nein, „Mädchen“ beschreibt nicht einfach nur eine kleine Made. Deutsches Sprak, schweres Sprak. Wenn sich zwei solcher Mädchen mit Namen Barbara treffen sagt man ja auch nicht: „Da kommen die Barbaren!“ Und es gibt sogar Mehrzahlen, die kennen keine Einzahl. Oder kennt jemand die Einzahl von „Möpse“?
Wie ich jetzt von Mädchen auf Möpse kommen, weiß ich auch nicht; alte weiße Testosteron-Made eben. Themenwechsel, aber schnell!

***

Am Freitag, dem traditionell heiligen Tag aller progressiven Religionen, haben die vom linksextremen Rand ausgeflockten Kommunismusaktivisten von „System Change“ das Grazer Autowerk von Magna stundenlang blockiert. Ihre Forderungen wiesen eine klare Linie und kausale Stringenz unerwarteter Schärfe auf: Magna solle unverzüglich damit aufhören Autos zu produzieren und den Arbeitern ebenso unverzüglich garantierte andere Arbeitsplätze geben. Aus gut uninformierten Kreisen ist zu vernehmen, die Forderungen beinhalteten auch gratis heiße Eislutscher in der Kantine und neue Duschen, unter denen sich die Arbeiter reinigen können, ohne dabei nass zu werden.
Neulich träumte mir ein kurioses Erlebnis: Als ich einem vor meinem planetenerhitzenden Auto auftauchenden Demonstranten ein herzhaftes „Fahr zur Hölle!“ entgegenschrie, antwortete mein sprachgesteuertes Navi: „Die Route nach Berlin wird berechnet!“ Ach Freud, schau oba!

***

Ganz demonstrativ tiefenentspannt und fern jedes rechtsursächlichen diffusen Angstgeschüres geht die EU das Thema „Corona-Virus“ an. Gemäß der Klima-Doktrin „Man erforsche die Ursachen und versuche sie zu bekämpfen, kümmere sich aber einen Dreck um die Folgen oder allfälliges Scheitern beim Versuch des Ersteren“, hat die EU-Kommission nicht etwa schnell die größten Experten in ihrer Verwaltungszone in das bestausgerüstete Labor verfrachtet, eine unlimitierte Kreditkarte in die Hand gedrückt und den Auftrag erteilt, in zwei Wochen den ersten Kurzbericht abzuliefern, wie weit sie im Entwickeln eines Gegenmittels wären, sondern zehn Millionen Euro (also weniger als ihr eigenes Spesenkonto) Förderungen ausgeschrieben, für die sich innerhalb der nächsten zwei Wochen Labore schriftlich bewerben können, die die Ursachen des Ausbruchs dieser Epidemie in China erforschen wollen.
Gemäß den Europäischen Richtlinien muss dieser Antrag wahrscheinlich mindestens hundert verschiedene Anforderungen erfüllen; die Hälfte der Antragstextersteller müssen Frauen sein, der Anteil an Migranten sichergestellt, Diversität und Inklusion durchgesetzt, gendergerecht formuliert, sozial ausgewogen, klimaneutral und antirassistisch, antiheteronormativ und alte weiße Männer positiv diskriminierend, sonst wird der Antrag bereits im Vorfeld abgelehnt.
Man muss ja Prioritäten setzen.

P.S. Da wir glauben, dass mit der Einführung einer CO2-Steuer der Klimawandel sofort besiegt wird, wird die nächste logische Maßnahme der EU gegen eine Pandemie wohl eine Virensteuer sein. Wenn man schon zwei Cent pro Einwohner für die Virenabwehr investiert, ist es doch nur logisch, zumindest der Hälfte dieser Leute hundert Euro wieder abzuknöpfen.
Und da sage mal einer, Politiker verstünden nichts von Geschäft.

***

Ach ja, weil ich gerade im „Standard“ gefischt habe. Der ist immer wieder ein Quell besonderer Erkenntnis. So wurde mir nach einem halben Jahrhundert praktischer Erfahrung nun endlich auch die richtige Theorie zuteil, wie man denn eine richtige Wurst fabriziert: durch festes Pressen.




Ich will ja nicht angeben, aber: ich habe es geahnt. Und bisher anscheinend immer das Richtige getan.

Montag, 13. Januar 2020

»Meutenbehagen«


... ist eine Wortprägung, die man sich unbedingt merken sollte. Und sie findet sich in einem sehr trefflichen Tagebucheintrag von Michael Klonovsky, den ich der Signifikanz halber (obwohl vom Urheberrecht vermutlich nicht ganz gestattet) in extenso zitiere:
Gestern begab ich mich in Berlin mit jenem Herren zu Tische, dessen sichtbare Gegenwart bereits dem Chef der hessischen Filmförderung zum Verhängnis wurde. Die Szene spielt im Ristorante "Cinque" in der Reinhardtstraße 27. Wir waren zu fünft, der AfD-Vorsitzende – er kam direkt von seiner Gerichtsverhandlung – brachte Anwalt und Personenschützer mit, überdies war Freund *** mit von der Partie. Da ich im "Cinque" seit zwei Jahren regelmäßig verkehre, bekamen wir den von mir bevorzugten Tisch, woselbst der Lunch diskret und gesittet über die Kleinkunstbühne ging. Beim Gehen trat der Geschäftsführer auf uns zu und erklärte, er habe diesmal noch aus Freundlichkeit eine Ausnahme gemacht, aber in Zukunft wünsche er keine Besuche mehr von Leuten wie uns. Er verwies auf einen angeblichen oder tatsächlichen New Yorker Gesellschafter, der Gäste wie Jörg Meuthen in seinem Lokal nicht dulde. Das hätte er doch gerne vor dem Trinkgeld erfahren, juxte Freund ***.  Die Frage, wie der edle Herr in Übersee denn so schnell erfahren habe, wer gerade in seinem Etablissement weile, blieb in der Eyle des Aufbruchs unerörtert. Ich habe in diesem Laden seit meiner temporären Verlegung in die DDR-Hauptstadt hunderte, ach was, tausende Euronen gelassen (einer der Kellner hatte mir übrigens, nachdem ich vor ca. anderthalb Jahren schon einmal mit Meuthen dort saß, zugeraunt: "Ich wähle Sie!"), aber in diesen Nazimentalitätsdurchsetzungs-schuppen setze ich meine meist gutbeschuhten Füße nie wieder.

Man versteht immer mehr, wie geölt das weiland mit den Judenboykotten oder der Rassentrennung in den USA lief; es ist ja dieselbe Mentalität, dasselbe trendbefolgungs-geile Meutenbehagen beim Ausschließen, dasselbe restlos gute Gewissen beim Stigma-tisieren, dasselbe lobesbegierige Petzerwesen.
Also das Ristorante »Cinque« in der Reinhardtstraße 27. Eine Adresse, die man sich demnach als Mensch von Anstand merken sollte. Es wäre doch peinlich, so ein Lokal versehentlich zu betreten. 


Sonntag, 8. Dezember 2019

Freitag, 13. September 2019

Die neue Jungfräulichkeit

von Fragolin

Eine Drohung, die wie ein Versprechen klingt. Gefunden bei Herrn Klonovsky:


Hat was von einem Blinden, der mit dem Spruch „Ich schaue keine Nazis an!“ hausieren geht.
Oder ein Tauber, der sich „Ich höre keinem Nazi zu!“ aufs T-Shirt näht.
Ein Anosmiekranker, der stolz erklärt: „Ich kann Nazis nicht riechen!“
Kein Sex mit Nazis!“ ist eben ein mutiger Spruch für eine stramme Maid, die bei der Hauptrolle feuchter Männerträume ganz, ganz weit hinten in der Besatzungsliste steht. Noch mutiger wäre jedoch der Spruch „Kein Sex mit Salafisten“ gewesen. Aber frau will sich ja nicht wirklich die letzten Chancen verbauen...

Donnerstag, 5. September 2019

» Das bedeutendste Hamburger Beamtenblatt bei der Lektüre-Empfehlung«


Für Fomulierungen wie diese muß man Klonovsky lieben — und erst recht, wenn er keck fortsetzt:
Aber warum der Lärm? Weil der Faschismus am Wahlabend in die deutschen Wohn-stuben Einzug hielt:

"Der dezentralisierte Verbund der ARD ist einst nach der Erfahrung der NS-Diktatur von den West-Alliierten geründet worden mit dem erklärten Ziel der 'reeducation', der journalistischen Mithilfe bei der Demokratisierung des nazistischen Deutschlands. Faschistische Propaganda sollte für die Zukunft verhindert werden. Ob die ARD diesen Auftrag heute noch lückenlos und kompetent erfüllt, dessen kann man sich nach einer Wahlberichterstattung wie der am Sonntag nicht mehr völlig sicher sein."

Der "Auftrag" der ARD ist also die lückenlose Verhinderung "faschistischer Propa-ganda" (inclusive der Mär von einer Reeducation?) – und der Auftrag der Zeit besteht künftig wohl in der Verbreitung von Antifa-Propaganda. Irgendwer muss schließlich klarstellen, was als faschistisch zu gelten hat.

Wir gehen großen Zeiten entgegen.
Das ohne Zweifel. Nur: ob wir uns das gewünscht haben, das hat uns von diesen Knülchen doch keiner gefragt ...

Donnerstag, 4. April 2019

Ein Satz

von Fragolin

Heute mal ein kleines Zitat. Nur ein Satz. Also eigentlich zwei, aber der erste fällt nicht sonderlich auf. Er ist praktisch nur der Eröffnungszug, das zaghafte Vorwärtsgleiten eines Bäuerchens auf dem quadratisch gesprenkelten Parkett der Satire, das den Weg frei macht zu einer Invasion auf das Spielfeld. Denn es ist der zweite Satz, der in einem Zug sämtliche Figuren nimmt und dem von mir immer wieder mit aufrichtiger Anteilnahme ob ihres schweren geistigen Loses gefeierten Buntvolk der Grünschnäbel um die ungewaschenen und oftmals anscheinend ausschließlich der Belüftung und Entfeuchtung eines dazwischenliegenden Hohlraumes dienenden Ohren haut, dass es eine Freude ist.
Zu finden ist diese Freude hier bei Meister Klonovsky und ich wage sie unter böswilliger Ignoranz des Urheberrechtsbegehrens hier einfach abzukopieren und hineinzupappen, denn da die einzige Sorge der Urheberrechtsreformer angeblich ist, zu unterbinden, dass jemand Geld mit dem geistigen Eigentum eines anderen verdient (übrigens erstaunlich, wie viele Wortmelder momentan das Recht auf geistiges Eigentum lauthals einfordern, die gar kein solches besitzen sondern eher auf Miete sprechen, aber das nur am Rande), und ich mit meinem Blog nicht einmal Klingelbeutelspendengeld verdiene sondern genau Null und Nichts (und nach den Gerüchten blogüberwachender Blockwarte die eine oder andere Kiste Wodka von Freund Wladimir, На ваше здоровье, товарищ!), trifft mich das nicht.
Hier nun das kleine Zitat, der eine und der andere Satz:

Es muss eine Lust sein, heutzutage als Grüner zu leben! Deine Hysterie wird man dir als Problembewusstsein, deine Minderbemittelheit als Herzensgüte, deine Ungepflegtheit als Authentizität, deine Schamlosigkeit als Lockerheit, deine Unbildung als Konzentration aufs Wesentliche auslegen, du kannst im Namen des Planeten, des Klimas, der Menschheit, irgendeiner Tierart und Minderheit, egal wie groß Letztere auch sei (Frauen, Schwarze, Afrikaner, Moslems, Erdbewohner in Meeresspiegelnähe, Erdbewohner in Polnähe, Erdbewohner in Gletschernähe, Erdbewohner in Wüstennähe, Erdbewohner in Unwetternähe, Schwule, Lesben, Hermaphroditen, Migranten, traumatisierte Migranten, unbegleitete minderjährige Migranten, unbegleitete traumatisierte minderjährige Migranten, Primaten, Frösche, Eisbären, Bienen) alles fordern, was dir gerade durch die Rübe rauscht und was die geblähte Brust hergibt, etwa die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft oder die Ausdünnung wölfischer Volkskörper, du kannst den Öko-Messias spielen, den Sozialheilland geben, den Veganismus oder Vaginismus oder Vaginozentrismus als Erlösungsoption predigen, du kannst alle Regierungen der Welt für ihre Klimapolitik und Sozialpolitik und Energiepolitik kritisieren, du kannst die Konzerne kritisieren, die Luftfahrt kritisieren, die Wissenschaft kritisieren, die Nationalstaaten kritisieren, die Diskriminierung kritisieren, die gläsernen Decken kritisieren, die alten weißen Männer kritisieren, nach Herzenslust, man wird dir Beifall spenden und dich in TV-Runden einladen, dich auf Podien bitten, dich interviewen, fotografieren, dir Schülergruppen zuführen, aber nie nachfragen, ob du eine Idee hast, wie es anders funktionieren und wer es bezahlen soll und wie es mit dem skin in the game bei dir selber ausschaut; du kannst überhaupt immer das Maximale fordern: Klimarettung, Planetenrettung, Meeresrettung, Gletscherrettung, Polrettung, Eisbärenrettung, Waldrettung, Insektenrettung, Weltfrieden, globale Abrüstung, globale soziale Gerechtigkeit, globale Migration, transkontinentales Massenkuscheln; du kannst den Atomausstieg fordern, den Kohleausstieg, den Dieselausstieg, den Gasausstieg, den Mathematikausstieg, den Physikausstieg, den Orthographieausstieg, den Heteronormativitätsausstieg, den Hierarchieausstieg, den Familienausstieg, den Zeugungsausstieg; du kannst die Geschlechter für Konstrukte erklären und gleichzeitig Frauenförderung begehren und mit Menstruationsblut malen, du kannst die gesamte Weltgeschichte in einer Anklageschrift gegen den Mann an sich, den weißen Mann insbesondere und den Deutschen sowieso zusammenfassen, ohne die geringste Ahnung von Geschichte zu besitzen, du kannst den größten Stuss behaupten, etwa dass das Netz ein Energiespeicher ist oder dass die Sonne keine Energierechnung schickt oder die Energiewende jede Familie eine Kugel Eis im Monat kostet oder wir plötzlich Menschen geschenkt bekommen oder Frauen 24 Prozent weniger für die gleiche Arbeit verdienen oder die Nazis die Frauenkirche zerstört haben oder dass es kein Volk gibt oder beim Super-GAU in Fukushima 16.000 Japaner gestorben sind und noch mehr Deutsche pro Jahr am Feinstaub verenden, du kannst ohne jede Verantwortung für irgendetwas anklagen ohne Ende, andere für alles schuldig sprechen, was dir gerade in die Karriere- oder Urlaubsplanung passt, du kannst Zwangsenteignungen fordern, Verfolgung von Falschmeinern fordern, höhere Steuern fordern, fremder Leute Köpfe und Arbeitskraft fordern, immer im Namen der Zukunft des Planeten und der Gerechtigkeit und der Geschlechtergerechtigkeit und des Weltfriedens, man wird dir lauschen, applaudieren, nicht nachfragen, und wenn doch mal einer widerspricht, kannst du ihn Rassist nennen und Sexist und Populist und Buntheitsfeind und Nazi, ein gutes Gefühl von Herdenbehagen und Meutenmut springt immer heraus, mit etwas Glück auch eine Quotenstelle oder ein Stiftungspöstchen...“

Auf jeden Fall ist eines eine Lust: Klonovsky zu lesen.
Auch wenn man für die dort Angesprochenen damit zum Gedankenverbrecher wird.
Die sind aber nur neidisch, da sie selbst niemals ein solches Verbrechen begehen können.
Mangels eigener Gedanken.
Für die brauchen sie KI oder eine Greta.

Montag, 4. März 2019

Klonovskys kleine Satire

von Fragolin

So zu lesen im Blog des bissigen Wortgirlandenknüpfers:

"Aber was tun Sie da?", rief der Weinfreund entsetzt, als er sah, dass der Weingroßhändler alle Flaschen entkorken und in Fässern zusammenschütten ließ, unterschiedslos alle, Weiß- und Rotweine, große Bordeaux und kleine Sauser aus der neuen Welt, Tempranillos und Rieslinge, Malbecs und Pinot Grigios, Champagner und Rosés obendrein.
"Ich setze mich für Vielfalt ein", erwiderte der Großhändler streng.
"Nein, Sie verderben alles!", klagte der Vinophile.
"Ja haben Sie das gehört", wandte sich der Händler entrüstet an die Umstehenden. "Dieser Mann hetzt gegen Buntheit!"

Die Ironie daran: Der sich für Vielfalt einsetzende Weinhändler setzt sich eigentlich durch die Vermischung dafür ein, dass die vorherige reale Vielfalt zerstört wird. Das Gegenteil von Vielfalt ist Einfalt, nur die Einfältigen glauben, es würde Vielfalt bedeuten, wenn man alles so lange durchmischt, bis die Vielfalt an der Einfalt zugrunde gegangen ist.

Da muss ich glatt an einen meiner Lieblingssprüche denken, der ebenfalls darauf abzielt, dass sich eine jede Gesellschaft, die mit dem Gedanken schwanger geht sich zu vermischen, gut daran tut, die Qualität der Zutaten vorher zu prüfen:

Wenn man in ein Fass Jauche ein Glas edlen Burgunders schüttet, dann bleibt das Ergebnis ein Fass Jauche.
Wenn man in ein Fass edlen Burgunders ein Glas Jauche schüttet, ist das Ergebnis ebenfalls ein Fass Jauche.

In diesem Sinn: Vermischung kann Bereicherung sein. Das weiß jeder Koch.
Muss es aber nicht. Das weiß auch jeder Koch.
Nur unsere linksprogressiven Vordenker versuchen uns weiszumachen, dass es eine Bereicherung ist, wenn man in eine Krautsuppe alle in der Wohnung auffindbaren Zutaten hineinschüttet, also auch Senf, Vanillezucker, Salbeitee, Hustensaft und der Inhalt des Staubsaugerbeutels. Und jene, die sowieso Krautsuppe hassen, wollen nur erreichen, dass sie auch für alle anderen ungenießbar wird.

Dienstag, 22. Januar 2019

Volltreffer

von Fragolin

Klonovsky mal wieder mit seiner dem Verfassungsschutz sicher verdächtigen Logik:

"Wir brauchen die Migration, weil Deutsche zu wenig Kinder bekommen und die Bevölkerung überaltert?
Das kann man ändern.
Stellen wir uns einfach mal vor, Kindergärten würden im selben atemberaubenden Tempo wie Asylheime aus dem Boden schießen. Neugeborene erhalten 2500 Euro Willkommensgeld.
Der Staat zahlt für jedes Kind 33 Euro/Tag für dessen Unterbringung. Das Kindergeld wird auf das Hartz IV-Niveau erhöht samt Wohnkosten.
Hunderte Gutmenschen stehen mit Blumensträußen vor der Entbindungsklinik. Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder kostenlos. Genau wie Tageseinrichtungen, Sportvereine und Universitäten.
Kinderfeindlichkeit wird als Volksverhetzung geahndet. Die Versorgung mit Mittagessen wird übernommen.
Gutherzige Bürger spendieren das erste Fahrrad und Arbeitslose reparieren diese. Bei Lernschwachen erfolgt kostenlose Nachhilfe.
Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, stehen die Linken und Grünen mit Fressbeuteln bereits im Schulhof.
Arme, hyperintelligente Kinder müssen nicht mehr als Fabrikarbeiter malochen, weil der Staat ihr Potential erkennt und die vollen Kosten ihrer Ausbildung übernimmt!
Dumme müssten nicht mehr in die Politik, weil auch für sie ein menschenwürdiges Dasein gesichert ist, ohne größeren Schaden anzurichten.
Und die Gefängnisse wären leer, weil wir nicht mehr unser Augenmerk auf die Integration ausländischer Krimineller richten müssten, sondern auf die natürliche Integration unserer Kinder in eine solidarische Gesellschaft!"

Dem ist nichts hinzuzufügen, aber es ist hochgradig verbreitungswürdig.

Freitag, 2. November 2018

Keine Angst!

  von Fragolin

Klonovsky mal wieder.
Diesmal greift er sich den unter Linken anscheinend ein veritables Stockholm-Syndrom erarbeitet habenden Jan Fleischhauer, der – natürlich vollkommen nachvollziehbar in seiner Bobo-Blase – keinerlei Furcht vor „Flüchtlingen“ verspüren kann. Kann Herr Klonovsky aus ähnlichen Gründen auch nicht, denn er wohnt nicht in einem Randbezirk oder Provinzkaff mit Quotenbereicherung und bereichernden Regimentern kasernierter Goldstücke. Dort, wo Töchter sicher leben, solange sie die Kreise nicht verlassen und trampend die erlernte Furchtlosigkeit in einem marokkanischen LKW ausleben oder mutig abends im grünen Univiertel in einer Multikultikneipe mit einem Jungmännerclan aus Vorderasien abfeiern. Und kontert darauf, mir ehrlich aus dem Herzen sprechend:

Freilich muss ich noch hinzufügen, dass ich mich auch nicht von einer Havarie in einem japanischen Atomkraftwerk bedroht fühle, die noch nicht einmal dort, in 10.000 Kilometer Entfernung, jemanden getötet hat. Ich habe keine Angst vor teuflischem Kohlendioxid, Dieselabgasen und Feinstaub, denn ich bekomme auf meinem Balkon blendend Luft. Ich fürchte mich nicht vor Neonazis, weil ich keine kenne, ich würde mich auch nicht vor einer Reinkarnation des NSU ängstigen (hier einmal unterstellt, die Buben haben tatsächlich all das getan, was man ihnen zur Last legt), denn mir täten sie ja nichts. Ich habe keinen Bammel vor Putin, weil ich nicht auf der Krim oder im Osten der Ukraine lebe. Die Erderwärmung ließe mich auch dann völlig kalt, wenn sie tatsächlich stattfände, denn ich habe es gern warm. Die Polkappen können meinethalben abschmelzen, ich wohne 600 Meter über dem Meeresspiegel.“

Aus genau diesen Gründen würde ich mir, gesetzt den Fall solches würde geschehen, weniger Sorgen um das körperliche Wohl meiner Tochter machen, wenn sie sich mit den Leuten der AfD-Jugend zu einer natürlich konterrevolutionär-imperialistisch-hetzenden Diskussionsrunde im örtlichen Jugendklub trifft (außer die tolerante, Gewalt ablehnende und die Zivilgesellschaft als Gesamtes repräsentierende Antifa bekommt Wind davon), als wenn sie aus humanistischer Fernstenliebe und zum Wohle einer auf kostenlose Arbeitsidioten setzenden Asylmafia freizeitlich den vor lauter Integrationsbemühungen gestressten und von solchen Tätigkeiten überforderten Goldstückchen täglich in deren Kasernen die Kopfpolster liebevoll aufschüttelt und die Wäsche bügelt. Unsere Forentrolle werden versuchen, den Grund dafür in Rassismus, Islamophobie und überhaupt Nazitum zu suchen, da sie von sich auf andere schließend nicht begreifen können, dass zum Bilden einer Meinung eben mehr gehört als das eigene Bauchgefühl und die kleine Stasi-Propagandfibel. In diesem Falle ist der Grund nämlich ganz simpel: Statistik.
Wie viele Fälle von Vergewaltigungen durch sogenannte Flüchtlinge, die sich nicht vertuschen lassen, werden allein in den Medien berichtet und wie viele Fälle von Vergewaltigungen durch Mitglieder der AfD-Jugend oder Gruppenvergewaltigungen in Hinterzimmern von AfD-Parteibüros, deren Verheimlichung sich kaum jemand wagen würde, lassen sich recherchieren?
Na?
Eben.

P.S.
Weil es zum Thema passt: die vergleichsweise kleine Stadt Freiburg kommt anscheinend nicht zur Ruhe. Dort sind nicht nur engagierte Flüchtlingshelferinnen und Party-Studentinnen gefährdet, sondern inzwischen auch Nutztiere. Somit hat die bunte Stadt mit ihrem grün-affinen Willkommensbürgermeister auch noch einen mutmaßlichen Ziegenficker aus Eritrea am Hals. Da das dort, im Gegensatz zum Vergewaltigen und Abschlachten von Kuffar, wahrscheinlich haram ist, muss er dringend Asyl bekommen und eine bessere Unterkunft. (Ich wäre für das Haus des Bürgermeisters. Der wird ja wohl einem bekennenden Tierliebhaber Schutz gewähren.)

Muss mich aber alles nach Sicht der Linken nicht weiter tangieren, da ich weder Studentin noch Ziege bin und auch nicht in Freiburg lebe.

Samstag, 13. Oktober 2018

Beispielhafte Initiative eines Gastwirts


(mit Dank an Meister Klonovsky, der diese Trouvaille veröffentlichte)




Freitag, 28. September 2018

Nein, das ist einfach ZU köstlich!


Klonovsky hat immer einen Hang zur süffisanten Malice ... aber bisweilen übertrifft er sich darin sogar — selber:

... Michel Friedman, der gemeinsam mit Konstantin Wecker die Widerstandsgruppe "Weiße Linie" ins Leben gerufen hat ...

Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dringende Leseempfehlung!

Freitag, 14. September 2018

Zwei kurze Fragen


... stellt Michael Klonovsky heute in den Acta diurna:


Die Bilanz von Chemnitz: Wieviele Berichte, Kommentare und Politikerreden gab es über eine Menschenjagd, die nie stattgefunden hat?

Und wieviele über einen Mord und zwei Mordversuche, die sich tatsächlich ereignet haben?

Die ehrliche Antwort darauf verriete viel — oder besser:  allzu viel! — über den Zustand in der real existierenden Bunten Republik Schland. Weshalb sie in den Systemmedien auch nie zu lesen sein wird ...