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Freitag, 4. April 2025

NEOS plakatieren zur Wien-Wahl

von Deliberator  Austriacus 
 
 
WIEN
IST VIELFALT
NICHT 
EINFALT
 
 
Eh Klar! Diverse Schwule oder Asylbetrüger halten mit ihrer Vielfalt, mit der sie verkehrt herum über die Ringstraße ihre Pride Parade abhalten oder beeindruckende Darbietungen ihrer Messerkunstfertigkeit liefern, Wien am Laufen.

Die einfältigen, heterosexuellen einheimischen Wiener, die, weil sie arbeiten, Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen, sind einfach überflüssig. 
 
Für die NEOS.

Denn diese Wiener wählen die pinken Bobo-Gutmenschen ohnehin nicht.
 

Freitag, 14. März 2025

Besuchs"diplomatie"?

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Die pinke Strabag- und v.d.L-Botin kommt heute als un-neutrale Unterstützung zum Herrn der weißen Linie (nicht zu verwechseln mit der roten des bösen Putin!). Hat die Dame schon mal etwas vom Neutralitätsgesetz gehört? Offenbar nicht. Was sie natürlich in dieser Koalition der Wahlverlierer und IdiotenInkompetenten zum Außenminister prädestiniert! Österreichs oberste "Diplomatin" bestätigt also den alten Witz, dass nicht jeder Gesandter deshalb auch schon ein geschickter ist.
 
 

Freitag, 28. Februar 2025

Ta-Ta-Taaa! Die Zuckerl-Koalition ist da ...

von LePenseur
 
 
Wir wissen zwar noch nicht genau, welche PersonInnen bzw. DolmInnen die jeweiligen Parteiministerien besetzen werden, aber was tut das schon! Das Beste aus drei Welten tut sich zusammen um innezuhalten ... und innezuhalten  ... und dann nichts weiterzubringen.
 
Wetten werden angenommen: schon das "Regierungsprogramm" ist eine veritable Exemplifizierung des Begriffs "kleinster gemeinsamer Nenner" (bekannt aus dem Mathe-Unterricht). Banalitäten aus dem Laden, den zu hüten die vorgeben, einem echten Saftladen, wäre er nicht so saft- und kraftlos. Ein abgehalfterter Vizebürgermeister einer niederöstereichischen Landstadt als Kanzler. Ein gescheiterter Bürgermeister aus einer anderen, kleineren, niederösterreichischen Landstadt als Vizekanzler. Die pinke Referentin aus der Politik-Bestechungsratungs-Abteilung des Strabag-Konzerns (in der Rechtsform einer Partei) als Außenministerin. Staatssekretäre zuhauf ("Nur: zu was?", wie der Wiener fragen würde ...).
 
Eine Koalition, die man nur als Stagnation bezeichnen kann. Rien ne va plus, wie's im Casino spielt ... ... Dafür Symbolpolitik, was das Zeug hält! Frauen in Sicherheitsberufe: Polizei (der nächste Messermann lacht sich schief) und Bundesheer (hat eh schon eine Ministerin an der Spitze, die aus der Landwirtschaftspolitik kommt und daher die umweltschonende Humifizierung in Soldatenfriedhöfen managen kann, wenn unsere wackere Gurkentruppe gen Osten zieht um die Russkis zu besiegen:"Jeder Schuß a Ruß`!" fragt sich nur, wer schießt und wer erschossen wird — doch de minimis non curat Tanner, Kurzens Prätorianerin ...).
 
Bei den Rentnern langt man bezüglich Sozialversicherung zu. Daß diese mittlerweile eigentlich weitgehend nur mehr beitragsseitig funktioniert — ja, ja, beim Einheben und pfänden sam'ma g'schwind! —, aber auf der Leistungsseite zwischen ineffizient über skandalös bis nicht-existent zu bezeichnen ist, macht nix! Wer ein Jahr auf einen Termin für eine Hüftoperation wartet, damit er wieder gehen kann, der kann sich bis dahin an den 6 Milliarden Euronen ergötzen, die für ein im Ernstfall unwirksames und darüber hinaus neutralitätswidriges SkyShield-Projekt eingeplant sind. 
 
Wer die Realität bei Rüstungsgeschäften kennt, weiß daß ein paar Brosamen den diesen Beschluß fassenden Parteien in den Schoß gebeutelt werden; Brosamen, die bei 6 Milliarden Projektkosten auch locker ausreichen, um jeden durch das letztjährige, desaströse Wahlergebnis wegfallenden Euro an staatlicher Parteienförderung sicher zehnfach ersetzen. Der Trottel ist ja (wie gewohnt) der Steuerzahler, der ein Wahnwitzprojekt, das zur Befüllung des Selbstbedienungsladens unserer Politganoven und sonst gar nichts dient, sicher liebend gern mit zusätzlichen Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen bei massiven Leistungskürzungen finanziert.

Das Finanzressort, das die ÖVP gegenüber den Freiheitlichen, die dem Staatsapparat endlich einen Sparkurs verordnen wollten, mit Zähnen und Klauen verteidigt wurde und für die ÖVP als absolut unabdingbar galt, wurde den Sozen überlassen — und was von sozialistischer Budget- und Steuerpolitik zu halten ist, wissen wir aus den Jahren 1970-1999, als das Ressort fest in roter Hand war. Nicht, daß das, was ab 2000 unter schwürkisen Finanzministern passiert ist, so eklatant besser gewesen wäre (Figuren wie Joschi Pröll oder Kurzens Blümelein besitzen zwar Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, ob sie sie auch verdient haben, darf dahingestellt bleiben ...), aber die Rückgrat-Elastizität, mit der Unabdingbares auf einmal zur Disposition gestellt werden kann, erinnert doch sehr an einen Bazar im tiefsten Orient. Nun, schon Staatskanzler Fürst Metternich wußte in seinem berühmten Diktum, daß der Balkan am Rennweg beginne (und dieser wiederum fängt offenbar nun schon am Ballhausplatz an ...)

Bei oe24.at analysierte Gerald Grosz dieses Regierungs"programm" mit gewohnter Süffisanz und gebotener Schärfe der Kritik:


Und der Hofbürger, der vorher die Österreicher mit einer sinnlosen "Sondierung" (und ebenso sinnlosen "Verhandlungen" der Zuckerlparteien) zu pflanzen*) beliebte, und diese Pflanzerei dann noch mit einem bewußt an Herbert Kickl bloß zum Schein erteilten Regierungsbildungsauftrag garnierte (den die ÖVP aus genau einem Punkt, auf den sie heute leichten Herzens verzichten kann, an die Wand klatschte!), sieht zu und rührt, wie der Wiener sagt, kein Ohrwaschl, sondern sondiert bezüglich des Angelobungstermins der Faschingsgilde dieser Zuckerlkoalition, die Österreich für die nächste Zeit verwesen wird (von "regieren" oder auch nur "verwalten" ist angesichts dieses "Programms" ernstlich nicht zu reden! Aber "verwesen" trifft's irgendwie). Es wird vermutlich der Faschingdienstag werden. Wie passend ...

Österreich bekommt eine Zuckerlkoalition? Sorry: der Drops ist gelutscht, bevor er noch ausgepackt wurde.

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*) für Piefkes: verschaukeln, verladen, anführen, hochnehmen, veralbern, veräppeln, verhohnepipeln, vergackeiern, verkohlen, ankohlen ...

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Derzeit lautet das Stoßgebet

des Wiener NEOS-Chefs Wiederkehr an den SPÖ-Bürgermeister Ludwig:

 

Lieber Gott, mach mich  krumm,
daß ich in sein Loch reinkumm!


Wir wollen auch rein ins Parteienkartell, das sich die Knete aufteilt und Posten vergeben kann, jauchzt das pinke Trüppchen, und dient sich Ludwig, dem »verschlagenen Schnitzelg'sicht« (© Gery Keszler), an. Oder, wie ein Kommentarposter DiePresse wissen ließ:

Mit dem Team Strabag als Koalitionspartner fügt sich für die SP dann endlich zusammen was zusammen gehört. Neos Inhaber Haselsteiner hat schon immer ein Faible für die Wahlziele der Sozialisten an den Tag gelegt. Früher mit dem LiF als Gegenpol zum seinerzeitigen Hauptgegner FP, danach mit den Neos als Alternative zur VP. Und außerdem, warum sollte sich Wien, als moderne, weltoffene Stadt, nicht auch Oligarchen in der Stadtregierung leisten. Macht die Entscheidungsfindung bei Großprojekten viel einfacher.
Tja, exakt so tickt die Schnittmenge aus alten Kadersozen und neuen Bobos ...

 

 

Montag, 7. Oktober 2019

Eine Möglichkeit


Gastautor it's  me  hat kürzlich eine Neuauflage der GroKo, diesmal unter schwarzer Führung, als wahrscheinliches Resultat der Verhandlungen genannt — und damit der Einschätzung von Riese35 widersprochen, der Schwarz-Grün als so gut wie sicher ansieht.

Trotz Andreas Unterbergers geradezu verzweifelten Versuchen, eine Neuauflage von Schwarz-Blau herbeizuschreiben, wird diese Variante wohl kaum realistisch sein: die FPÖ müßte ja wirklich von allen guten Geistern verlassen sein, wenn sie sich als serviles Beiwagerl der ÖVP ein weiteres Mal zur Verfügung stellte. Das Diktum Erich Kästners, daß man die Kakao, durch den man gezogen wird, wenigstens nicht trinken sollte, drängt sich bei solch einer Konstellation auf ...

Die Linksmedien (und die NEOS — die ganz besonders!) sind freilich untröstlich, daß sich mit den NEOS allein eine Regierungsmehrheit nicht ausgeht, wo doch die auf »Pink« umgefärbelten LiF-ler (finanziert und aus dem Hintergrund geleitet von Haselsteiner) mit den auf »Türkis« umgefärbelten ÖVP-lern (aus dem Hintergrund geleitet von Soros & Consorten) so wunder-paar zusammengepaßt hätten!

Aber: der Kurze Kanzler hat noch eine weitere, bislang kaum erwähnte Option (die die Zustimmung des greisen Hofbürgers erfordert, aber das ist mit ein paar Devotionsgesten in Richtung des Jubelgreises, und Zugeständnissen an die GrünInnen bei den Verhandlungen ein Klax!), nämlich die


REGIERUNG DER BESTEN KÖPFE


... unter denen sich natürlich nicht der Kopf Kickls, den Kurz von der FPÖ ja gefordert hatte, wie man sich vielleicht noch erinnert, befinden wird. Denn der Kurze Kanzler ist (wie Unterberger schon mehrfach konstatierte) ebenso ein »Alphatier« wie Kickl, und zwei »Alphatiere« gehen halt nicht in einer Regierung. Hat Unterberger auch bedacht, daß er damit nicht nur Hofer – der damit eigentlich zum treu-herzigen Rudelpudel abgestuft wird –, sondern auch Joy-Pamela, a.k.a. die Menschlichkeit, und den GrünInnen Alleinunterhalter Kogler abwertet? Aber egal — zerbrechen wir uns hier nicht den Kopf Unterbergers ...

Der Slogan der »Regierung der besten Köpfe« war ja bereits vor der Wahl 2017 kurz in den Medien, weil in der GroKo einfach nichts, aber schon gar nichts mehr weiterging, und bevor die Medien den Gedanken einer FPÖ-Regierungsbeteiligung auch nur zu denken — geschweige denn zu schreiben! — wagen, verdorrt ihnen »die Rechte« (wie der Psalmist, wenn auch in anderem Zusammenhang, so schön formuliert hat). Das ist kein schönes Schicksal, und daher wohl können sie nur links schreiben.

Kurz könnte also ohne Probleme jene Ministerien, mit denen die ÖVP ohnedies wenig Freude hätte, andersgefärbten »besten Köpfen« überlassen. Die Roten bekämen bspw. das Sozialministerium, die Grünen ein Umweltministerium und eines für Frauen, LesBiSchwule & Transen aller Sorten. Eine der beiden Parteien (nämlich die handzahmere) auch noch den Vizekanzler. Die Neos könnte man mit Bildung in die Wüste schicken — denn bei dem verfilzten Schulsystem Österreichs verschleißen die bereits alle Kräfte beim vergeblichen Versuch, den Kompetenzwirrwarr zwischen Bund und Ländern aufzuräumen, sind also für Kurz perfekt neutralisiert! (»Beschäftigt euch, womit ihr wollt, aber bitte ruhig«, pflegten uns zu Gymnasialzeiten die Supplierlehrer zu sagen, um dann ihre mitgebrachten Schularbeiten und Tests ungestört zu korrigieren ...). 

Und die Schwarzen krallen sich halt was übrigbleibt — jedenfalls aber alle wichtigen Ministerien: Finanz, Inneres, Justiz, EU/Äußeres. 

Ach herrje! Da hätten wir doch glatt auf die FPÖ vergessen — na macht nix: ein Staatssekretariat für Trachtenwesen und Brauchtumsfragen (unvorgreiflich der verfassungsmäßigen Kompetenzen der Länder auf diesem Gebiet — also im Effekt: für gar nix) wird sich schon zusammenbasteln lassen. Das schaffen wir mit Links!

Und wenn sich wer verweigert? Wenn etwa die pöhsen Purschen von der FPÖ nicht mitspielen wollen — na, auch kein Problem: dann werden die halt von der Phalanx der Benko-Medien niedergebuht und vom greisen Hofbürger der Verantwortungslosigkeit geziehen. Und man kann schlimmstenfalls immer noch auf die Minister — sofern nicht die ÖVP den Posten haben will — der Übergangsregierung zurückgreifen, die doch nach medialem und präsidialem Bekunden so untadelig und effizient unser Land in den letzten Monaten ... nicht ... regiert haben!

Wie man sieht: eine perfekte Lösung für alle. Außer für unser Land, das mit der daraus resultierenden Regierungspolitik vor die Hunde gehen wird, und für die Wähler, die sich fragen, wozu man so ein Spektakel wie Nationalratswahlen eigentlich überhaupt noch inszeniert.

Diese Frage ist freilich ein Zeichen mangelnden Demokratieverständnisses. Und weil einem solchen Übel von Anfang an gewehrt werden muß, wird sie einfach verboten.

Und alle haben sich lieb. Na, wie schön.


Freitag, 4. Mai 2018

Das ist der Anfang vom langen Ende des »Reformkanzlers« Kurz


Der Salzburger Landeshauptmann Haslauer tritt ihm ans Schienbein nach der mit seiner Hilfe gewonnenen Wahl und bedankt sich — wäre er nicht bloß ein Provinzanwalt, dessen Vater als jahrzehntelanger hochgedienter ÖVP-Politruk eine Politkarriere überhaupt erst ermöglichte, könnte man Wallensteins Satz vom »Dank des Hauses Habsburg« zitieren ... —, indem er
»eine politische Allianz der Mitte mit einer starken ÖVP, den Grünen und den Neos«
bilden möchte. Eine »politische Allianz der Mitte«? Bitte, was raucht/nimmt der Herr Advokat?! Wenn »Mitte« sich auf die Haselsteiner'sche opportunistisch-zeitgeistige Pinkentruppe beziehen soll — sorry: geht's noch gut? Diese linken Gutmenschen in Tarnfarbe und NLP-Geschwätz sollen in der »Mitte« sein? Ja, stimmt: in der Mitte ist das Arschloch Haslauers — man beachte den Genitiv! —, zu dessen Bild die Messrs. Strolz & Schellhorn täglich ihr Morgengebetchen
»Lieber Gott, mach mich krumm / daß ich in sein Loch reinkum'!«
lispeln — so geil sind sie nämlich darauf, endlich in einer Regierung (egal welcher, Hauptsache linker Mainstream & Gutmensch!) bei den »Großen« mitspielen zu dürfen. 

Und erst die GrünInnen, die bei der Wahl den verdienten Tritt in den Allerwertesten bekamen und auf weniger als die Hälfte reduziert wurden: diese Algenpest der Politik, die mit ihrer verbiesterten feminazistisch-veganen Ideologie des Gängelns und Verbietens höchstens in eine Gummizelle passen — die sollen auf einmal »Mitte« sein? Mit ihren Funktionärskadern aus umgefärbten Maoisten und Trotzkisten?

Oder meint er etwa die ÖVP selbst — jene »alte« ÖVP, die ohne das Potemkin'sche Dorf Kurz, also unter ihrem begnadeten Motivator und großen Staatsmann Mitterlehner, vom Wähler wohl eine Klatsche bekommen hätte, die sie unter die 20%-Grenze geboxt hätte. Nur: diese »alte« ÖVP kann nur »bürgerlich« und »Mitte« nennen, wer auch Merkel & Seehofer dafür hält. Was wohl ein wenig zuviel des ätzenden Sarkasmus' wäre ...

Kurz ist kurz nach der für die ÖVP erfolgreichsten Nationalratswahl seit Jahren bereits angezählt. Ja, er wird sich im Amt halten können, indem er Kompromisse macht und darauf hofft, daß er die FPÖ (wie einst Schüssel) zerstören kann — was ja auch das wahre Ziel hinter seiner Favorisierung durch die ÖVP-»Granden« gewesen ist.

Daß er wohl keine Reformen mehr durchbringen dürfte gegen die Phalanx der Landeshäuptlinge, die »ihre« Pfründen im Personal- und Subventionswesen mit Zähnen und Klauen verteidigen, wird nur die Netzwerker und Korruptionisten freuen. Für den, der das Absacken Österreichs in entscheidenden Bereichen mit Bestürzung mitverfolgen muß, ist es ein Zeichen, daß der Egoismus, die Eitelkeit und die hemmungslose Machtgier mediokrer Provinzpolitiker, die lieber die feist schmarotzenden Ersten in ihrem Kantönli, als die verantwortungsvoll arbeitenden Zweiten im Gesamtstaat sind, auch für Kurz nur ganz kurz zu überwinden waren (wenn er das überhaupt je ernsthaft wollte).

Wenig erfreuliche Perspektiven für alle, die Österreich zu einem erfolgreichen kleinen Staat in Mitteleuropa machen wollen. Das geht nämlich nicht mit Koalitionen, in denen die Ehrlichkeit der Pinken mit der Toleranz der Grünen und der Innovationsbereitschaft der Schwarzen um den letzten Platz rittern ...

Sonntag, 22. April 2018

Der selbsternannte Kämpfer bis zum Endsieg — im Bürgerkrieg, den er bis jetzt verleugnete


Strolz ist ein Politiker, der das »Flügelheben« zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Bei näherem Hinsehen entpuppt es sich freilich nur zu oft als Achselzucken — so frei nach dem Motto: »Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern!«

Vor nicht allzulanger Zeit bekamen er und seine Consorten von Rot bis Grün die Schnappatmung, als H.C. Strache darauf hinwies, daß die Überschwemmung Österreichs mit irgendwelchen Steinzeit-Barbaren aus Süd und Ost für unser Land keine »Bereicherung« darstelle, sondern im Gegenteil zu Bürgerkriegsverhältnissen führen wird. Wie wurde da bezüglich »Nazi-Ungeist« und »ewiggestrig« von den vereinigten Gutmenschenfraktionen hyperventiliert!

Nun — wenn Strolz klüger wird, wäre das ja zu begrüßen. Ich glaube es ihm nur nicht! Er hat zu oft bewiesen, das er sein Mäntelchen bereitwilligst in den Wind hängt, nur um mit»regieren« zu dürfen. Man erinnert sich vielleicht: Privatisierung von Wasser- und Gesundheitswesen ...

Strolz ist ein Blender aus Überzeugung. Weil er keine hat außer der, daß er wichtig ist für die Zukunft von Österreich, wechselt er seine Ansichten je nach Koalitionswetterlage, mit dem stillen Stoßgebet: »Lieber Kurz, mach mich krumm, daß ich in dein Loch reinkum'!« (»Kurz« selbstmurmelnd auch durch »Kern« ersetzbar ...)

Und jetzt will Guru Strolz also »für einen Euro-Islam« kämpfen ... ... sorry, was nimmt der?! Das ist mit NLP allein nicht mehr erklärbar! Da will ein Bergbauernbuberl aus Österreichs Alpen etwas tun, was ein kampferprobter islamischer Religionswissenschaftler nach jehrzehntelangen Bemühungen als ganz aussichtslos und gescheitert aufgegeben hat. Die richtige Antwort auf diese Selbstüberschätzung hat Kommentarposter
franklin

Strolz wird also für einen Islam europäischer Prägung kämpfen.

Das braucht er nicht.

Das machen die schon selbst.
Möglicherweise haben die aber eine andere Vorstellung, als das Bergbauernbuberl.

Und das ist kein Religionskampf. Sondern ein Krieg divergierender Gesellschaften.
Nur die einen verstecken sich halt unter dem Deckmantel einer Religion und nützen den gesetzlich gegeben Schutz der Religionsfreiheit gnadenlos aus. Ein Wert, der von freien Gesellschaften gegeben wird, nicht von islamischen.
Na irgendwann wird auch der Strolz draufkommen.

Nebenbei, es gehören auch Leute dazu, die sich ausnützen lassen. Die werden aber weniger. Siehe Wahlergebnis. Könnte man darüber nachdenken. Muss man aber nicht.
So ist es. Nur: bis Stroz da draufkommt, haben wir den Bürgerkrieg, den mittlerweile immerhin auch er schon für möglich zu halten beginnt ...