von Sandokan
Es gibt ja schon lange die Vermutung, dass die E-Mobilität weniger dazu dient das "Klima zu retten", sondern um generell die individuelle Mobilität der Bevölkerung einzuschränken und, dank zentraler Steuerung und Überwachung, bei mutmaßlichem Fehlverhalten des Einzelnen (CO₂-Fußabdruck, antisoziales Verhalten, sog. Pre-Crime usw.), als Sanktionsinstrument einzusetzen.
Wir sollen also nicht elektrisch fahren, sondern langfristig weniger oder gar nicht.
Und vor allem nicht mit dem eigenen Fahrzeug und freiem Zugriff auf den Energieträger.
Letztlich handelt es sich also um eine weitere technokratische Konzentration von Macht und Geld - zusammen mit geplanter digitaler ID, digitalem Zentralbankgeld oder von den Zentralbanken kontrollierten Stablecoins und damit verknüpftem Bedingungslosen Grundeinkommen.
Aber oft kommt es anders, als gedacht.
Etwa wenn man, wie in Norwegen, 300 Autobusse aus chinesischer Produktion für den öffentlichen Nahverkehr kauft. Um dann draufzukommen, dass diese Busse, dank integrierter SIM-Karte, ferngelenkt aus China ein- und ausgeschaltet werden können.
Und es gibt erste Berichte, dass rund 20% der Autobusse in Finnland das gleiche Problem aufweisen.
Ist natürlich unschön so eine Entdeckung, wobei die Chinesen dabei auch nichts anderes machen als etwa ein Tesla, der US-Traktorenhersteller John Deere. Oder das polnische Unternehmen Newag (Produktion und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen) wo man einige Züge in Polen matt setzte, als ein Konkurrenzunternehmen den Auftrag für Wartungsarbeiten erhielt.
Und die EU selbst hat per Verordnung die Kontrolle und Überwachung des Individualverkehrs mittels Assistenzsystemen vorgeschrieben (vorerst bei Neuzulassungen). Erste Überlegungen und Forderungen dazu gab es aber bereits 2014.
Siehe dazu auch:
Im Falle von China bekommt das natürlich politisch einen besonderen Beigeschmack, auch wenn diese Methode nicht auf deren Mist gewachsen ist. Wie so oft haben wir uns das aber selbst eingebrockt.
