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Mittwoch, 19. August 2026

Also valid for humans....

by  Meme Dept. 


Freitag, 1. Mai 2026

Zum sozialistischen Kampftag wünscht die Wiener Fraktion der Rotfront: Freundschaft!

 von Sandokan

Ob mit dem Motto Zusammen entweder reißt's euch zusammen (auch: benehmt euch) 
oder halt's es zusammen (auch: Goschen halten) gemeint ist,
 konnte bis Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden. 


Alles nur Satire latürnich.

Freitag, 24. April 2026

Um € 3.180 p.a. will die Regierung also insbesondere Familien berauben, ich sag schon mal: Danke!

Gastkommentar
von Brutus
 
 
Weil: was gehen mich Familien an. Immer drauf!

Zumal: es gibt doch noch 1 Mrd. Zuwanderer – die hatten in ihrer Heimat ja auch kein Ehegattensplitting, und haben es auch bis hier geschafft *hüstel* ... Nationalsozialistisches Ehegattensplitting! Nazi! Weg damit.

Wieso hat man diese Nazi Zuwendung für Familien überhaupt noch so lange hingenommen? Ächtet alle Vorgängerregierungen. Danke, dass Merz und Konsorten uns endlich von dieser "Altlast" befreien werden. War ja nicht mehr auszuhalten!

€ 3.180 p.a. oder 265,00 pro Monat für die bislang eben beitragsfrei mitversicherte Ehefrau, das werden diese Familienschmarotzer wohl noch aufbringen können, elendige Parsiten diese!

Danke Merz. Meine Stimme hast Du. Ich kauf mir (Single) meinen dritten Ferrari – mich geht das alles ja nichts an, ich brauch' keine Nazi-Gesetze!

Guck mal, diese Familien haben ja in der Regel alle auch noch viel zu große Wohnungen! Wo soll man es denn sonst holen das Geld, wenn nicht von denen?

Lassen ihre Baggage auch noch in von mir bezahlten Schulen den ganzen Tag kostenlos betreuen! Jetzt reichts auch mal.

...sagte der eine von gegenüber auf der Straße.
 
******************

....jetzt der andere:

Diese Rente ist ja ein Umlageprinzip. Diese Krankenversicherung auch. Rente mit 70 bedeutet faktisch, dass die Einzahler NICHTS mehr rausbekommen, nochmal NICHTS was in etwa dem entspricht was eingezahlt wurde. Hab ich schon lange bemerkt. Ich hab jetzt mein achtes Kind bekommen. Weil man muss ja auch an das Alter denken: denn wenn's keine Rente mehr gibt, kann ich ja nur mittels Kinder für das Alter vorsorgen. Genau so war es ja EINEN TAG, bevor diese Rente, damit die Leute eben NICHT mit zu vielen Kindern die eigene Altervorsorge betreiben, eingeführt wurde.

Sie wurde grad eben wieder abgeschafft (Merz: Rente reicht für gar nichts!), ergo bist du der Gelackmeierte, weil du auf Kinder verzichtet hast.

(...)

******************

Kommt noch ein Dritter dazu...

Meine Ärztin, die ich gerne aufgesucht habe, und von der ich viele wertvolle Heilanwendungen, fern der Pharmaempfehlung bekommen habe, musste jetzt die Kassenleistungen abgeben. Die Krankenkasse zahlt keine Anwendungen, die offensichtlich zu viele Gesunde produziert und zu wenig Pharmakosten produziert.

Sie sagt zu mir, dass die Kassenärztliche Vereinigung ihr konkret Druck machen würde, sie solle mehr impfen.

Also wenn ich jetzt was habe und zu ihr gehe, zahlt die Krankenkasse sowieso NICHTS!

In der anderen Praxis, die durchaus noch Kassenleistungen abrechnet, musste meine Bekannte für die Bestätigung einer Schwangerschaft, den Vorgang Blut abzunehmen, das in Eigenleistung bezahlen.

  • Die erforderlichen patientenreleventen Leistungen (Heilmethoden) werden von den Kassen also nicht übernommen.
  • Ärzten, die Pharma minimieren und gesunde Patienten "produzieren", also wirklich heilen, wird die Berechtigung über die Kasse abzurechnen entzogen.

Für mich sieht das so aus, dass es eine Petition mit dem Ziel braucht, die

1. die Krankenkassenpflichtversicherung ERSATZLOS ZU STREICHEN

und eine weitere Petition mit dem Ziel, die

2. die Rentenpflichtversicherung für sozialversicherungspflichtige Arbeiter und Angestellte ERSATZLOS ZU STREICHEN

Diese Glaspaläste der Kranken- und Rentenversicherungen, haben sich überlebt! Die Leistungen sind obsolet. Es ist ein Auslaufmodell, dass nicht mehr in unsere Zeit passt. Weg damit!

Eine erneute Bestätigung, dass es nicht auf die Gesetze ankommt, sondern auf die Menschen und Verantwortlichen.

Schlimmer, als ein schlechtes Gesetz, ist ein gutes Gesetz in schlechten Händen!

Da man dieses Wirken schlechter Hände eben erkennbar nicht ausschließen und unterbinden kann, braucht es auch diese in der Idee wohlmeinenden Gesetze nicht. Von den Schmarotzer, die direkt damit angelockt werden, noch gar nicht angefangen ...

__________________


Fußnoten, bedarfsweise einfügen, oder einfach wundern ...

1.) Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: 

Art 6 (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

2.) "divide et impera": Das "Teile und Herrsche Prinzip", wer noch praktische Anwendungen sucht...

3.) Statistisch enstehen 90% der Kassenleistungen im allerletzten Lebensabschnitt der Menschen. Darin enthalten gigantische Kosten für Apparaturen die lebenserhaltende Systeme für die Patienten aufrecht erhalten sollen.

In den Patieonenverfügungen steht zu über 60%, dass die potentiellen Patienten diese konkreten (teuren, aber nicht selbst zu zahlenden) lebenserhaltenden Maschinen aus eigenem Wunsch explizit ausschließen.

Es kommt auffallend häufig vor, dass die behandelnden Ärzte diesem Wunsch – weil: so schick abrechenbare Maschinenstunden! – teilweise gar nicht oder erst auf starken Nach-druck der Angehörigen nachkommen.

 

Freitag, 23. Januar 2026

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (172)

by  Meme Dept. 


 
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Mittwoch, 7. Januar 2026

Zurück zur „guten alten“ Vor-Chavez-Maduro-Zeit?

von LePenseur
 
 
Unter obigem Titel betrachtet Jochen Mitschka auf dem tkp-Blog die jüngere Geschichte Venezuelas und bringt eine Menge Fakten, die in den Propagandatröten der Systemmedien selbstverständlich nicht zu hören sind: 
Wieder einmal haben sich Donald Trumps Äußerungen als maßlos übertrieben herausgestellt, und schon wird die neu vereidigte Präsidentin bedroht. Trumps Wunsch, die Uhr zurückzudrehen, hat nicht geklappt. Der Terrorismus gegen Venezuela geht also weiter.

Was Donald Trump implizit wünscht, ist, dass Venezuela die Uhr zurückdreht auf die Zeit vor der Revolution. Schauen wir mal, wie schön es damals für die Menschen in Venezuela war.

Die Alternative vor Chávez

  • Als Chávez gewählt wurde, kontrollierten etwa zwei dutzend Familien ca. dreiviertel der Farmen.
  • Nur ca. 10 % der Menschen konnten sich ein Universitätsstudium leisten, denn das war für Normalbürger unerschwinglich.
  • Nach Regenstürmen brachen die Barios zusammen.
  • Es gab keinen Zugang zu medizinischer Versorgung auf dem Land.
  • Die großen Ölkonzerne strichen alle Gewinne ein und zahlten kaum oder keine Steuern.

Dann kam Chávez

Er organisierte Alphabetisierungskurse für Erwachsene in jedem Bario und in jedem Gemeinde-saal, geleitet von älteren Studenten. Dadurch konnten nun auch einfache Bürger den Alphabeti-sierungstest bestehen und somit wählen, was ihnen vorher verwehrt war. Das Universitätsstudium wurde kostenlos. Kuba stellte Ärzte und Pflegekräfte im Tausch gegen Öl zur Verfügung, so dass nun Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten bekommen, die die Möglichkeit früher nicht hatten. Im Westen, z.B. in der Ärztezeitung, wurde das als „Zwangsarbeit Kubas“ verunglimpft, weil ausgebildete Ärzte zunächst motiviert werden, teilweise auch moralisch unter Druck gesetzt werden, eine gewisse Zeit quasi als Gesandter Kubas im Ausland zu arbeiten. Wobei eine nicht unwesentliche Anzahl solche Missionen als Sprungbrett für eine internationale Karriere genutzt hat.
Bereits vor über zwei Monaten habe ich in einem Artikel die fadenscheinige "Begründung" (d.h.: Kriegs-Rechtfertigungspropaganda) kritisiert, mit der der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf Venezuela und das einfach ruchlose Kidnapping seines amtierenden Präsidenten (und auch dessen Ehegattin!) unter Abknallen der Wachmannschaften, irgendwie schöngeredet werden sollen.
 
Man wird mir als dezidiertem Libertären denkmöglich keine Sympathie für eine sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik nachsagen können — aber das heißt noch lange nicht, daß ich bereit wäre, jede ideologische Propagandalüge, nur weil sie "gegen diese verdammten Sozen" geht, zu akzeptieren!
 
Was vor Chávez in Venezuela herrschte, war ein Musterbeispiel dessen, was man englisch höchst treffend als crony capitalism, also: Gauner-Kapitalismus, bezeichnet. Der mit libertären Wirtschaftsvorstellungen etwa soviel zu tun hat, wie ein Mafia-Clan mit Gerechtigkeit. Nämlich nicht das geringste.
 
Daß ein Staatsverbrecher (man kann ihn mittlerweile nicht anders nennen) der Sorte Trumps dafür die größte Sympathie hegen ist ebenso logisch wie ekelerregend. Und dieser Ekel gilt ebenso denen, die diesem üblen Spiel beifällig zusehen und sich in Rechtfertigungs-Verrenkungen ergehen: unseren Systemmedien und den rückgratlosen Politruks des Wertlos-Westens. Ich will nicht wieder den großen alten Akademiepräsidenten Max Liebermann zitieren ... ... obwohl bei diesem "Adolf Trumpler" (danke, Kollege Müller, für diese vortreffliche Wortprägung!) der Brechreiz mittlerweile imminent ist.
 

Dienstag, 4. November 2025

Statistik ohne Hintergrund ist wertlos

von LePenseur
 
 
Der Blog "Not PC" verkündet vollmundig:
 
"Capitalism created Poland's miracle, and socialism created Venezuela's catastrophe."
 
und hinterlegt diese Behauptung mit einer, wie man glaubt, 100% aussagekräftigen Graphik des BIP pro Kopf:
 

Na, da sieht man's doch: Polen seinerzeit sozialistisch — ein Armenhaus gegenüber Venezuela. Dieses, jetzt sozialistisch, ist gegenüber dem nun kapitalistischen Polen völlig verarmt. Eindeutiger geht nimmer! Wirklich? 
 
Nun wird keiner, der den alten LePenseur kennt, glauben, daß dieser auf einmal eine Liebe zum Sozialismus entwickelt hat ... allerdings mag LePenseur etwas noch weniger als Sozialismus: nämlich weltanschauliche Heuchelei und Propaganda! Denn die augenfällige Graphik unterschlägt halt kitzekleine Kleinigkeiten — zwei geradezu alles entscheidende Faktoren für diese so disparaten Entwicklungen:
 
1. Sanktionen gegen Venezuela 
The U.S. has imposed sanctions on Venezuela since 2005, targeting individuals and entities linked to corruption and human rights abuses. Key events include the expansion of sanctions during the Maduro administration in 2017, additional sanctions in 2019 amid the presidential crisis, and temporary sanctions relief in 2023, which was later reinstated in 2024 due to unmet political conditions. 
Na, sieh mal einer an ... rein zufällig beginnt Venezuelas BIP-Entwicklung ab 2006 zu stagnieren und stürzt mit immer weiteren, umfassenderen Sanktionen, an denen nun nicht nur die USA, sondern ab 2017 auch die EU-Staaten beteiligt sind, in den Abgrund. Aber so ein Zufall auch! Wer hätte das gedacht ... und diese für die in Wall Street, Londoner City und Frankfurt sitzenden "interessierten Kreise" höchst willkommene, für Venezuela und seine Bevölkerung allerdings — tja, ein Kollateralschaden, shit happens ... — katastrophale Entwicklung war auch die Inspirationsquelle der Sanktionen gegen Rußland, nur daß es halt dort nicht so recht geklappt hat ...
 
2. EU-Förderungen für Polen
 
Na ... was liest man da bei getsix.de für die Zeit ab 2014? (wer für die Zeit davor genauer recherchieren will — Informationen werden dankend entgegengenommen!):
Zwischen 2007 und 2020 wird Polen der größte Empfänger von EU-Mitteln sein

Obwohl der EU-Haushalt für 2014-2020 im Allgemeinen kleiner ist als der vorherige, wird Polen fast 4 Milliarden Euro erhalten, mehr als im derzeitigen Finanzrahmen 2007-2013

Diese Mittel werden unter anderem in folgenden Bereichen investiert:

  • Wissenschaftliche Forschung und ihre Kommerzialisierung;
  • Die wichtigsten Straßenverbindungen (Autobahnen und Schnellstraßen);
  • Geschäftsentwicklung;
  • Umweltfreundlicher Verkehr (Bahn und öffentlicher Verkehr);
  • Digitalisierung des Landes (Breitband-Internetzugang und E-Government-Dienste);
  • Die Einbeziehung von sozialer und beruflicher Tätigkeit;

Zwischen 2014 und 2020 wird Polen 105,8 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt erhalten – 72,9 Milliarden Euro für die Kohäsionspolitik und 28,5 Milliarden Euro für die Agrarpolitik.

Ach ja ... wie "kapitalistisch" ist es denn eigentlich, wenn ein Staat für seine Wirtschaft üppige Förderungen erhält? Nur so mal aus Interesse gefragt? Und wie sehr ist es ein Symptom des Sozialismus, wenn eine von (insbes. Erdöl-)Exporten abhängige Nation durch Sanktionen (weil den USA die dortige Regierung nicht paßt) in den Ruin getrieben wird?

Nun ja, liebe Kollegen von den "Young Americans for Liberty" (nur eine kurze Frage, wenn's gestattet ist: wer finanziert euch eigentlich...?), von euch stammt ja dieser obige markige Satz vom überaus segensreichen Kapitalismus in Polen und dem genauen Gegenteil in Venezuela (offenbar mit der "Moral" von der Geschicht', daß man so ein Land ruhig zwecks mehr "Liberty" angreifen und dessen Regierung stürzen darf, weil man's kann, na, eh klar ... haben die USA immer schon so gemacht) — was denkt ihr euch eigentlich bei solchen Propagandasprüchen? Denkt ihr, daß ihr damit einfach durchkommt?
 
Blöd ist halt nur, wenn einer ganz kurz mal nachrecherchiert. Aber das steht eh nur auf einem unwichtigen Blog aus Europa, noch dazu auf Deutsch, das liest ohnehin keiner ...
 
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P.S.: wenn sich einer in den letzten Wochen, Monaten und Jahren gefragt haben sollte: "Was findet dieser LePenseur eigentlich so zum Kotzen bei den Amis und ihrer Weltherrschaft?" ... dann findet er, wenn er lesen kann, in diesem Artikel die Antwort. Und die lautet: "Die Arroganz der Macht" und "Die Heuchelei".
 
Zwei Dinge, die LePenseur nie leiden konnte ... und gegen die er anschreiben wird, solange er es kann (und, wie man vermutlich hinzufügen muß: noch darf).
 

Mittwoch, 25. September 2024

Bablers tolle Ideen für den 29. September (und danach)

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Und nun zur dritten heimischen Großpartei, der SPÖ, und ihrem Wahlprogramm in Bachheimers Analyse:
 
 
Die SPÖ setzt klare Prioritäten:
• Arbeitszeitverkürzung (als Pilotversuch mal runter auf 32h/Wo)
• Maßnahmen gegen Teuerung und für leistbares Wohnen z.B. durch einen Mietpreisdeckel
• Ausbau des öffentlichen Verkehrszulasten des Indivudualverkehrs
• Pflegegarantie für alle
Bildung: Gesamtschule einführen, höhere Lehrlingsentlohnung
• Klimaschutz durch Energiewende
zur Migration: Integrationsförderung, quotenweise Verteilung von Migranten in der EU
• Einführung einer Finanztransaktionssteuer

Noch mehr als das Programm der ÖVP handelt es sich um Wünsche ans Christkind, die insbesondere ein kitze-kleines Problem ganz diskret ausblenden möchten, nämlich dieses hier. Und bei ein paar Sachen übt man schon Kuscheln mit der ÖVP, damit es was wird, mit der neuen "großen Koalition", von der man freilich nicht weiß, wie klein sie letztlich aussfallen wird.

Freitag, 5. Juli 2024

Die Briten hatten die Wahl

von LePenseur
 
 
... und wie erwartet haben die Tories eine fulminante Ohrfeige erhalten und die Labour Party wurde mit einer überwältigenden Mehrheit der Mandate klarer Wahlsieger. Dabei zeigt der Vergleich zwischen Wählerzahlen und Mandaten das fundamentale Problem des britischen Wahlrechts: Labour mit ca. 34% der Stimmen erhält 410 Mandate (also ca. 63% der Mandate), die Tories mit ca. 24% der Simmen jedoch nur 119 Mandate (also ca. 18% der Mandate). 
 
Bei den Liberaldemokraten ist das Verhältnis Stimmanteil zu Mandatszahl halbwegs ausgeglichen (11% zu 12%), bei Farrages Reform-Partei hingegen geradezu skandalös verzerrt: bei den Wählern sind es 14,3% (also eindeutig mehr als bei den Liberaldemokraten), jedoch nur mit 4 Mandaten, d.h. 0,6% der Mandatszahl. Die Schottischen Nationalisten ziehen bei 2,4% der Stimmen mit mehr als doppelt soviel Mandaten (nämlich 9) ins Unterhaus ... Man muß schon hartgesottener Pferdewetten-Fan sein (wo nach einem kilometerlangen Parcours der Sieger u.U. nur um eine Pferdenasenspitze auf dem Zielphoto "gesiegt" hat!), um sowas auch nur ansatzweise als gerecht und fair zu betrachten.

Es liegt mir fern, den Konservativen ihre Niederlage nicht zu gönnen: zu präpotent, zu abgehoben haben sie seit 2019 regiert, zu skandalös und gleichzeitig konturlos und konfus war ihre Politik insbesondere seit 2022. Ob die Labour Party, die in der Vergangenheit schon oft gezeigt hat, Großbritannien und seine Wirtschaft an die Grenze des Untergangs führen zu können, aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, bleibt fraglich.

Positiv ist höchstens zu werten, daß Labour deutlich weniger Schoßhündchen des US-Machtkartells ist, als die Konservativen, womit die traditionelle Rolle Großbritanniens als "Flugzeugträger" der USA in Europa vielleicht etwas relativiert wird. Daß Labour allerdings an der Kriegsrhetorik gegenüber Rußland allzuviel ändern wird, ist leider nicht zu erwarten.

Alles in allem: ein Ergebnis, das von einem libertär-konservativen Standpunkt aus mit mehr als gemischten Gefühlen zu betrachten ist ...


Donnerstag, 30. November 2023

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (133)

 


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Montag, 27. November 2023

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (132)

 


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Mittwoch, 11. Oktober 2023

Might work...

by  Mngent 
 
 

Samstag, 15. Juli 2023

A Real Eye-Opener ...

by  Mngent 
 
 

 
 

Mittwoch, 10. Mai 2023

Das politische Alphabet

von Sandokan


Als Beginn einer neuen Serie – aber nicht alphabetisch geordnet. 
 

Die Cloward-Piven-Strategie wurde 1966 von den beiden US-amerikanischen Polit-Aktivisten und Professoren für Soziologie Richard Cloward und Frances Fox Piven entwickelt (ein Ehepaar).

Die Strategie wurde im Mai 1966 in einem Artikel in der damals linksextremen Zeitschrift The Nation mit dem Titel "The Weight of the Poor: A Strategy to End Poverty" beschrieben.

Das Ziel der Strategie war möglichst viele Bürger zu Sozialhilfeempfängern zu machen, um einerseits die zersplitterte Partei der Demokraten zu stärken, aber vor allem um gezielt das staatliche Sozialhilfe-system bürokratisch und finanziell derart zu überlasten, dass es zu einem Aufstand der Sozialhilfe-empfänger käme und am Ende der Staat gezwungen wäre, im Rahmen einer großen Vermögens-umverteilung, ein Bedingungsloses Grundeinkommen einfzuführen. 

Oder wie ein linker Anonymus im Internet dazu meinte:
Die "Cloward-Piven-Strategie" zielt darauf ab, den Untergang des Kapitalismus zu beschleunigen, indem die Regierungsbürokratie mit einer Flut von unmöglichen Forderungen überlastet wird.
In späteren wissenschaftlichen Arbeiten (1971 und 1977) argumentierten Cloward und Piven, dass die Massenunruhen in 1960er Jahren zwar zu einer massiven Ausweitung der Zahl der Sozialhilfe-empfänger geführt hätten, jedoch – vorläufig – nicht zu dem von ihnen erhofften Programm mit Bedingungslosem Grundeinkommen.


Die noch lebende linke Ikone Francis Fox Piven wird indes nicht müde, die verrückten und gierigen Politiker und aktuelle Missstände zu beklagen.
 
Aber auf die Idee, dass auch sie und ihr Ehemann es gewesen waren, welche Generationen an linken Politikern, wie Hillary Clinton und Barack Obama, geprägt haben und sie damit auch Mitschuld an den politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen sind, darauf kommt sie natürlich nicht.

Eine Gegenposition zu gutbetuchten linken Ideologen nimmt der schwarze Intellektuelle und Ökonom Thomas Sowell ein. Naturgemäß, so muss man fast sagen, ist er weniger einflussreich geblieben.
 
Er meint etwa, dass die staatlichen Wohlfahrtsprogramme für Schwarze seit den 1960ern Jahren vor allem dazu geführt hätten die Familienstrukturen zu zerstören, was erst recht zu Armut, Gewalt und Ghettobildung geführt habe.