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Donnerstag, 4. Juni 2026

Rupert Lowe : „I Want The World To Hear What We Heard!“

von Manfred Müller
 

Einfach erschütternd, was der britische Abgeordnete aus Akten der Untersuchung der sogen. „Grooming-Gangs“ an Opferberichten verlas:

Eine Überlebende wurde von 600 bis 700 Männern vergewaltigt. Mädchen wurden in Hunde-zwinger gesperrt, in Vans verschleppt. Polizisten vergewaltigten selbst. Und immer wieder der rassistische, antichristliche Hohn: „Wo ist dein Gott jetzt? Hat er dich verlassen?“

Lowe spricht von „dem Horror, den wir in unserer unabhängigen Rape-Gang-Untersuchung gehört haben“. Er hat die Hearings 2026 selbst organisiert, über 600.000 Pfund per Crowdfunder gesammelt und Überlebende nach London geholt – weil die Regierung unter Keir Starmer kaum etwas unternimmt. Eine Untersuchung wurde zwar angekündigt, doch die Opfer warten bis heute.
Denn unsere Politikszene, unsere Systemmedien sind nicht der Wahrheit (oder gar dem Wohl ihres Volkes), sondern „der Haltung verpflichtet“ (wie z.B. DerStandard auf seinen Zeitungsständern stolz betont)! Der Haltung offiziell, der linken Agenda und den Interessen der Meinungsmacher inoffiziell: aber eben nicht der Wahrheit ...
 
Ich habe allerdings Zweifel, ob die Veröffentlichung des Berichtes, wie Lowe meint, Großbritannien zum Besseren verändern wird. Man denke an die Affaire Dutroux: wann war das bloß geschwind? Ach, 1996, wie doch die Zeit vergeht ... 30 Jahre ist das schon her. Und was ist geschehen, um die Hintermänner, die es gab, zu bestrafen? Nahezu nichts.
 
Denn es sind offensichtlich mächtige Hintermänner, die das alles decken. Wie im Fall Epstein. Wie im Fall Kampusch. Wie im Fall ... ... und wie im Fall – nein, falsch: wie in den über 1400 Fällen von Rotherham in England. Das aber nur einer der Orte war, wo diese perversen Gruppenvergewaltigungen jahrelang betrieben wurden. Unter den Augen (und teilweise in aktiver Mittäterschaft) der Polizei. Weil ein Eingreifen 
„rassistisch“ gewesen wäre. Und Wasser auf die Mühlen der „Rechten“ bedeutet hätte. Man stelle sich vor! Also dagegen sind doch die paar tausend Gören, die halt nicht ganz freiwillig ihren Spaß gehabt haben, nur peanuts, nicht wahr? 
 
Haltung verpflichtet! Da kann man über die Haltung von (fast ausschließlich „weißen“) Mißbrauchsopfern in Hundekäfigen schon mal ein Auge zurücken ...
 

Freitag, 30. Mai 2025

Tabu: Denkverbot — Sprechverbot

Dr. Raphael Bonelli im Interview mit Prof. Christian Rieck 

von LePenseur


Die Beschreibung unter dem Video gibt schon einen Anhaltspunkt, worum es geht: Die heutige Zeit ist voller Tabus — Dinge, über die man nicht sprechen darf und die man nicht einmal mehr denken darf. Der Psychiater Raphael Bonelli erklärt, welche psychologischen Prinzipien am Werk sind, dass wir uns selbst das Wort verbieten und in Neusprech und Sklavensprache abrutschen.



Wohltuend intelligentes, informatives Gespräch zweier intelligenten Wissenschaftler: ein Kontrapunkt zum allabendlichen Talk-Schwachsinn in den Öffis ...

Samstag, 31. August 2024

Wenn der Kaufladen belehren will, wen man zu wählen hat

von LePenseur
 
 
... nämlich bspw. so:


 ... dann kann das in die Hose gehen, Und zwar ganz unangenehm, wie ein Posting im Gelben Forum berichtet: 
Neulich sah ich eine Frau, die hatte zwei Einkaufswagen vollgepackt bis oben hin und schob diese an die Kasse. Dann ließ sie diese beiden Wagen einfach an der Kasse stehen und ging aus dem Laden. Man stelle sich nun einmal vor ......
 Und der Kommentarposter Rainer erwähnt dann noch dunkle Punkte in Edekas tausendjähriger Vergangenheit:

Immer wenn das Gutmenschentum durchbricht stellt sich heraus, dass die eigene Vergangenheit im Nationalsozialismus vergessen werden soll. Damals zeigte sich Edeka erfreut, dass die jüdische Konkurrenz ausgeschaltet wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=WzH3yoMbtlw

Wie heißt es doch so schön? "Wer andern eine Grube gräbt ...". Naja, die gutmenschliche Nulpe, die sich die obige Aktion ausgedacht hat, hat sich angeblich bereits dafür entschuldigt. Es werden wohl nicht die einzigen beiden Einkaufswägen gewesen sein, die in den Märkten rumgestanden sind ...

Dienstag, 30. Juli 2024

Offensive ?

by  Meme Dept. 

 


Donnerstag, 2. Mai 2024

Variationen über den politischen Schwachsinn

von Rupert Moser


Ich kenne zu jedem der folgenden Punkte Leute*), die so denken, etliche Personen dürften sogar mehrfach zustimmen.
 
1) Der Große Austausch ist super, denn der weißen Rasse / der christlichen Welt / dem kapitalistischen System / der bürgerlichen Gesellschaft gehört der Boden unter den Füßen zerschlagen.

2) Der sogenannte Große Austausch ist notwendig, denn nur auf diesem Wege kann die SPÖ / können linke Parteien weiter an der Macht bleiben.

3) Der sogenannte Große Austausch ist auf lange Sicht leider unvermeidbar, da man gegen die aktuellen Bevölkerungsströme eh nichts machen kann. 

4) Der sogenannte Große Austausch ist mir wurscht, weil ich die Folgen eh nicht mehr erlebe. 

5) Es gibt gar keinen Großen Austausch, das ist nur rechtsextremes Geschwurble aus allzu durchsichtigen politischen Gründen. 

6) Die wahre Gefahr der Massenmigration (in der Sprache der Rechten Großer Austausch genannt) liegt, so unangenehm gewisse Folgen jenes in gewisser Form tatsächlich existenten Phänomens auch sein mögen, im Erstarken des Rechtsextremismus. 

7) Das, was wie ein Großer Austausch aussieht, ist eine Folge der wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Gegebenheiten, ob derer wir Arbeitskräfte und auch Nachwuchs schlicht und einfach brauchen. 

8) Solche Phänomene wie massenhafte Migrationsströme (von einem Großen Austausch zu sprechen, ist natürlich Unsinn bzw rechte Propaganda) hat es immer schon gegeben; Kulturen und Gesellschaften haben sich immer schon ausgetauscht und zwar zumeist mit gegenseitigem Nutzen.

9) Was die Rechten unter dem Großen Austausch verstehen, ist ein rein temporäres Phänomen, dessen temporäre Folgen sich in den nächsten Jahrzehnten mehr oder weniger harmonisch einpendeln werden.
 
10) Einen politisch gewollten Großem Austausch kann es schon deshalb nicht geben, weil unsere Regierung / die europäischen Regierungen / die EU ohnehin alles Menschenmögliche dagegen tun. 

11) Hand aufs Herz: Die Politik der Linken in Sachen Migration ist wirklich übers Ziel schießend / unverständlich / hochgefährlich. Deshalb ist es wichtig, politisch wachsam zu sein und bürgerliche Parteien der Mitte zu wählen, dann wird auf längere Sicht alles wieder gut bzw die Probleme im Zaum gehalten. Auf gar keinem Fall darf man natürlich Parteien wie die FPÖ oder AfD wählen, das hieße den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

12) Die Migration ist in der Tat ein ernstes Problem, aber so großmäulige Radau-Parteien wie AfD oder FPÖ können aufgrund ihrer fehlenden gesellschaftlichen Akzeptanz, überhaupt in internationalem Rahmen, am allerwenigsten dagegen machen. 

13) Die AfD und die FPÖ täuschen und belügen uns in der Migrationsfrage doch auch nur wie die anderen Parteien, bei denen wir wenigstens wissen, woran wir sind. (Damit verwandt: Auch AfD und FPÖ sind letztlich Systemparteien/bloß kontrollierte Opposition.)

14) Es ist alles richtig, und vielleicht gibt es den Großen Austausch als gewolltes Projekt ja wirklich, aber ICH KANN einfach nicht AfD und FPÖ wählen, das geht einfach nicht, ich bin doch kein Nazi / ich kann mich doch einfach nicht auf dieses Kickl-Niveau begeben / solche Leute sind doch in Regierungsverantwortung untragbar / was soll denn das Ausland von uns denken? 

15) Die FPÖ bzw AfD hat ja in vielem recht, auch in der Migrationsfrage, aber die kann man einfach nicht wählen, denn wenn die gewinnen, bricht alles zusammen. 
Oft sind das sogar äußerst nette, in anderer Hinsicht kluge und liebenswerte Menschen. Die tiefe Tragik liegt darin, dass man eigentlich mit solchen Zeitgenossen jeglichen Kontakt abbrechen müsste. Was soll man mit jemandem anfangen, wie ihn achten oder auch nur tolerieren, der so böswillig (1), zynisch (4), stumpfsinnig bzw gehirngewaschen (zB 8) schlicht weg dumm (13) **) oder eitel (14) ist? 
 
Letztlich wären wir zur Komplettvereinsamung verurteilt. Und letztlich ist der Zusammenbruch des gesellschaftlichen Zusammenhalts auch ein wichtiges Ziel der Eliten. 
 
Somit ist es mE wichtig, dass wir im gesellschaftlichen Leben bestehen bleiben, schon allein deshalb, weil uns hier mehr zu bewirken gelingen dürfte. Aus diesem Grund kann so etwas wie „Tarnverhalten“ nützlich sein, womit jetzt nicht aktives (ungefragtes) Verleugnen der eigenen Standpunkte gemeint ist. 
 
Für Subversion bestehen viele Möglichkeiten, indes… hat mich die Erfahrung gelehrt, dass … bei den meisten Zeitgenossen Hopfen und Malz verloren ist. 
 
Wie geht es diesbezüglich den Lesern des Blogs? Hab ich einen Punkt vergessen, bzw findet jemand von euch den einen oder anderen Punkt selbst für (teilweise) zutreffend?
 
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*Bei (1) bezieht sich das nur auf die Komponente der christlichen Welt. Der Christenhass unserer Linken ist zT so eminent geworden, dass sie das völlig unumwunden zugeben. Es ist übrigens dieselbe Person, die auch (2) befürwortet. Es handelt sich dabei um eine(n) mitunter medial erwähnte(n) Angehörige(n) der Justiz, um das mal weit zu fassen. 

**Nur scheinbar ist dieses „Argument“ rational. Hier sei die Problemstellung überspitzt dargestellt: A sagt, ich werde dich umbringen. B sagt, ich lasse dich am Leben. Werde ich mich für A entscheiden mit der Begründung, B lügt doch (höchstwahrscheinlich??) ohnedies? Aus gleichen Gründen sind auch (14) und (15) letztlich unsinnig, weil auch durch das ungehinderte Wirken der Alternativparteien „alles zusammenbrechen“ wird, und zwar mit Gewissheit. 
 

Sonntag, 28. April 2024

Wort zum Sonntag: »Infantile Sklaven dieser Welt, ...

... vereinigt euch unter der roten Fahne«

von Deliberator  Austriacus 


Der Jugendforscher Prof. Bernhard Heinzlmaier veröffentlichte unter dem obigen Titel einen lesenswerten Artikel bei eXXpress, der sich mit der Befindlichkeit der heutigen »Generation Schneeflöckchen« befasst:
Eine Psychologin hat zuletzt einer Mitarbeiterin von mir empfohlen, bei der Personalakquisition verstärkt auf die Vierzig- bis Sechzigjährigen zurückzugreifen. Sie wären aufgrund ihrer „autoritativ-partizipativen“ Erziehung besser geeignet, sich in vorgegebene Strukturen einzufügen und würden sich als resilienter erweisen, wenn sie auf Probleme und Widerstände treffen. Von der Generation Z sollte man vorerst die Finger lassen. Aufgrund des „laissez-fairen“ Erziehungsstils ihrer Eltern wären sie wehleidige Schneeflöckchen, die sich, bildlich gesprochen, beim geringsten Gegenwind auf den Boden werfen und das Opfer mimen würden. 
Heinzlmaier nennt die Dinge offen beim Namen: Verantwortungsscheu (oder eigentlich: -unfähigkeit!) und völlig internalisierte Unterwerfung unter die Diktate einer längst hohldrehenden »political correctness« sind eine ungenießbare Mixtur, die diese Generation nur zum sofortigen Pensionsantritt nach dem (üblicherweise späten) »Studien«abschluss (natürlich in einer völlig unverwendbaren Geschwätz»wissenschaft«!) befähigt.
 
Eine ganze Generation ist inzwischen also »zum Krenreiben«, wie man bei uns in Österreich sagen würde ...

Wie extrem das von diesen Patent-Luschen inzwischen schon »gelebt« wird, enthüllte vor zwei Wochen ein (ernst gemeinter!) Artikel von Andreas Bovelino in der »Freizeit«-Beilage des Kurier:
Sie trauen sich nicht ins Restaurant. Also viele, vor allem jüngere Menschen. „Menu Anxiety“, eine Speisekarten-Phobie, wurde in Amerika für die sogenannte Gen Z, das ist die Altersklasse von Teenagern bis Endzwanzigern, diagnostiziert. Sie hätten, gaben die Probanden zu Protokoll, panische Angst davor, etwas Falsches auszuwählen – und mit dem Kellner zu sprechen. 
Das einzig tröstliche dabei ist: diese Generation, die vermutlich noch zum Scheißen zu blöd ist (unser Blog-Gründer LePenseur hätte hier vermutlich ein bildungsbürgerliches »pardon l'expression« eingefügt 😏), ist es offensichtlich auch zum Pudern (pardon, Herr Blogwart, aber es muss sein!), sondern begnügt sich damit, an sich selbst Hand anzulegen und Pornos zu schauen. Vereinigung (außer unter einer virtuellen roten Fahne, vielleicht), findet nicht mehr statt. Womit sich das Problem bis zum Ende des 21. Jahrhunderts auf biologische Weise erledigt haben dürfte.

Keine schönen Aussichten für Freunde der abendländischen Kultur. Aber leider realistische.

Sonntag, 11. Februar 2024

Am 11. Februar 1939

von LePenseur 


... (also heute vor 85 Jahren) starb der österreichische Komponist Franz Schmidt. Zu seinem Gedenken seine letzte, die großartige Vierte Symphonie, deren tragische Töne nicht nur einem Totengedenken, sondern auch für unsere Zeitläufte überaus angemessen sind:


Seine letzte vollendete Komposition ist ein Werk für den (nach einer Kriegsverletzung einarmigen) Pianisten Paul Wittgenstein, die Klavier-Toccata in d-moll für die linke Hand:


Die Kantate "Deutsche Auferstehung", nach dem "Anschluß" Österreichs an Hitler-Deutschland eine Auftragskomposition der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, blieb hingegen unvollendet, verschaffte Franz Schmidt aber nach 1945 die üble Nachrede, ein "Nazi-Komponist" gewesen zu sein. Lächerlich, wenn man bedenkt, daß schon allein sein großes Oratorium "Das Buch mit sieben Siegeln" nun wirklich alles, nur keine "NS-Kunst" ist! 
 
Der bekannte Wiener Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz hat dazu 2017 die pointierten Worte gefunden:

Die Wiener Musikuniversität war einst eine zu Recht stolze „Akademie“ – wovon noch das danach benannte Theater im Haus in der Lothringerstraße kündet. Mittlerweile ist auch dieser Betrieb auf die gleichmacherische universitäre Stromlinie gebracht – und man benimmt sich selbstverständlich auch bei der Gelegenheit von Geburtstagsfeiern in eigener Sache vor allem einmal politisch korrekt.

Deshalb staunten manche Zaungäste nicht schlecht, dass anlässlich der jüngsten Feierlichkeiten allerlei illustre Namen in Ehren gehalten wurden, jedoch einer der bedeutendsten Komponisten, die einmal Rektoren der Akademie waren, nicht einmal in einem Nebensatz erwähnt wurde.

Von Franz Schmidt war nicht die Rede! In ihm hatte das Institut einst einen universellen Musiker, als Cellist Mitglied der Philharmoniker, als fabelhafter Pianist allgemein bewundert. Der Komponist Schmidt zählte zu den führenden Meistern der nicht „atonalen“ Schule im angehenden 20. Jahrhundert. Das Zwischenspiel aus der Oper „Notre Dame“ wurde dank Wunschkonzert zum regelrechten Schlager, das Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ gehört unbestrittenermaßen zu den wichtigsten Chorwerken des 20. Jahrhunderts. Und seine Symphonik – jüngst nahmen die Philharmoniker unter Seymon Bychkov die Zweite für CD auf – zieht auf eindrucksvolle Weise die späte tönende Summe abendländischer Formbeherrschung.

Als Lehrer war Schmidt prägend und galt seinen Studenten als Idol – und er wusste um die Vielschichtigkeit der Musik seiner Zeit, hielt die Jungen an, sich mit allen Ausprägungen von Qualität zu beschäftigen: Er selbst studierte für eine Aufführung an der Akademie den „Pierrot Lunaire“, Hauptwerk seines gleichaltrigen Antipoden Arnold Schönberg, ein!

Dafür erwähnen ihn die Nachgeborenen nun nicht einmal. Und das kommt so: Unsere aktuelle Kulturgeschichtsschreibung beurteilt Künstler jener Epoche nicht nach ihren Leistungen, sondern nach ihrer Stellung zum Nationalsozialismus. Das wiederum ruft bei Franz Schmidt die unangenehme Erinnerung wach, dass sich der Komponist in seinem letzten Lebensjahr breitschlagen ließ, ein Oratorium namens „Deutsche Auferstehung“ zu vertonen. Um sich bei den neuen Machthabern beliebt zu machen, begann er mit der Arbeit. Damit ist Schmidt von allen Ehren für immer ausgeschlossen.

Dabei hinterließ er das Werk als Fragment, schrieb dem Auftraggeber, dem kommissarischen Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde, er halte den Plan für eine „Vermessenheit“ und behalte sich vor, „den Bau abzubrechen“. Stattdessen komponierte er für den exilierten Pianisten Paul Wittgenstein, der bei keinem anderen Komponisten so viel und so gern Musik bestellte wie bei Schmidt . . .

Von Antisemitismus konnte bei diesem 1939 verstorbenen Meister wahrhaftig keine Rede sein – das bestätigten posthum auch alle Studenten. Deutschnational gesinnt war hingegen zum Beispiel auch der Schönberg-Schüler Webern. Der hatte mit der Akademie zwar nichts zu tun – doch residiert die Uni heute am Anton-von-Webern-Platz. Vielleicht wird der aber noch umbenannt . . .

 



Dienstag, 23. August 2022

»Ich bin ein Fan der Frauenbewegung. Besonders, wenn sie rhythmisch ist ...«

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Alter Kalauer, kennt sicher jeder. Aber in Zeiten hirnbefreiter Dekadenz als »Problem« aufs Neue zu entdecken:


Dagegen war jener römische Kaiser, der seinen Lieblingshengst vom Senat zum Konsul wählen ließ, noch ein geradezu phantasieloser Spießer ...

Donnerstag, 18. August 2022

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (98)

 

 
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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64 - 65 - 66 - 67 - 68 - 69 - 70 - 71 - 72 - 73 - 74 - 75 - 76 - 77 - 78 - 79 - 80 - 81- 82 - 83 - 84 - 85 - 86 - 87 - 88 - 89 - 90 - 91 - 92 - 93 - 94 - 95 - 96 - 97                    
 
 
 

Samstag, 18. Juni 2022

Wenn einer der unerträglichsten Gutmenschen

von  Deliberator  Austriacus 
 
 
... einmal so richtig perplex aus der Wäsche guckt, weil sich ein Teilnehmer an einer Diskussionsrunde nicht gegen eine substanzlose Behauptung verteidigt, sondern von ihm einfach einen Nachweis seiner Behauptung verlangt — allein das machte diesen (schon aus dem Jänner 2020 stammenden) »Talk im Hangar 7« sehenswert!

https://twitter.com/talkimhangar7/status/1218112540372340736

em. Prof. Dr. Norbert Bolz in Hochform — und Chefredakteur Dr. Klenk einfach fassungslos stammelnd ... KÖSTLICH!


Dienstag, 12. April 2022

Die Abschaffung der Kultur

Gastkommentar
von Alexandra
 
 
Mit dem Artikel ich will keinen Streit über "Kunstwissenschaften" auslösen — aber der Inhalt dieser Erklärung ist sehr zutreffend über vieles was uns in dieser Zeit bewegt (übersetzt von Thomas Röper – Anti-Spiegel) 
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat sich dazu in einer offiziellen Erklärung geäußert. Beginn der Übersetzung: Der Westen ist entsetzt über sich selbst und startet eine weitere Kampagne zur „Abschaffung der russischen Kultur.“ Was wir dabei nicht schon alles gesehen haben. Das ist kein gerechter Zorn, der in den Menschen entfacht wird. Das wird von „Profis“ gemacht. So erklärte beispielsweise der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Minister für Kultur und Nationales Erbe Pawel Gliński, dass „die russische Kultur aus dem öffentlichen Raum verschwinden muss.“ Wer bist Du, polnischer Kulturminister, dass Du so etwas sagst? Wer hat Dir dieses Recht gegeben? Er reicht keine Milliarde Jahre, um das Thema zu erlernen, das er abschaffen will. Wenn er über die russische Kultur spricht, kann er nicht einmal ihre Grenzen erkennen. 
 
Wie kann man überhaupt Menschen, die die Kultur von Nationen und Völkern abschaffen wollen, mit Kultur betrauen? Ja, das gab es in der Geschichte – in den 1930er und 1940er Jahren. Genau dagegen kämpfen wir. Noch etwas aus der Reihe „das kann man gar nicht absichtlich erfinden“, aber es geschieht im 21. Die National Gallery in London hat das Gemälde „Russische Tänzerinnen“ des französischen impressionistischen Malers Edouard Degas umbenannt. Jetzt sind sie nicht mehr russisch. Das kommt vor. Für den Westen ist das normal. Die können morgens ein Mann sein, abends eine Frau, und am nächsten Tag ein „Es“. Dann kann man auch die Ethnie auswechseln. Zumal Degas schon vor langer Zeit gestorben ist. Also haben sie es umbenannt. 
 
Es ist nur ein Name, man muss die Staatsangehörigkeit nicht ändern, keine Geschlechtsumwandlung vornehmen lassen. Sie haben es einfach durchgestrichen. Die Geschichte haben die schon lange abgeschafft. Deshalb haben sie in ganz Europa Denkmäler abgerissen, damit sie nicht mehr an die Geschichte erinnern und die Kinder Mama und Papa, oder besser gesagt „Elternteil A“ und „Elternteil B“, nicht danach fragen, was das Denkmal mit dem Mann mit dem Stern auf der Kappe bedeutet. Damit nichts mehr an die abgeschaffte Geschichte erinnert, muss man auch die Kultur abschaffen. 
 
Tschaikowsky, Schostakowitsch und Rachmaninow werden nun in einer Reihe von Ländern von den Konzertplakaten entfernt. Das staatliche akademische Gesangs- und Tanzensemble der Donkosaken wurde in den Niederlanden abgesagt. Jetzt wird das Leben in den Niederlanden sicherlich besser werden. Russische Schriftsteller und ihre Bücher werden verboten. Die Staatliche Universität Bicocca in Mailand hat eine Reihe aus vier Vorlesungen des Schriftstellers Nori über Dostojewski abgesagt, „um keine Kontroverse zu entfachen.“ Wieder, damit es keine Fragen gibt. In dem Staat, den George Orwell beschrieben hat, darf es keine Kontroverse geben. Dort gibt es nur eine Wahrheit. Die Entscheidung wurde am nächsten Morgen widerrufen. Aber es wurde ein Präzedenzfall geschaffen. 
 
Das Govi-Theater in Genua hat das jährliche Dostojewski-Festival wirklich abgesagt. Es hat seine Meinung nicht geändert. Lesen Sie Dostojewskis „Die Besessenen“ nochmal. Es ist der heutigen Zeit sehr ähnlich. Ein einzigartiges, unsterbliches Werk. Schafft es ab oder nicht – es war, es ist und es wird sein. Wir stellen mit Bedauern fest, dass die Russophobie im Westen rasant zunimmt und die wilden Maßnahmen, die ergriffen werden, gegen alle Grundsätze zivilisierten Verhaltens verstoßen. 
 
Die aggressive Durchsetzung der „Abschaffungskultur“ verkommt zu einer „Kultur der Abschaffung“ und bedroht die an dem „Prozess“ Beteiligten mit dem totalen Verlust der Koordination in der modernen Welt. Jetzt ist es schwierig zu wissen, wer vor einem steht – er, sie, es. Welches Geschlecht „es“ zu welcher Tageszeit bevorzugt. Es ist schwierig zu verstehen, wer welches Werk geschrieben hat. Schließlich kann der Titel innerhalb von ein paar Stunden geändert werden. Es ist schwer zu sagen, was wahr war und was nicht. Was war überhaupt in der Geschichte? Denkmäler werden zertrümmert, Museen werden geschlossen, die Geschichte wird in den Schulbüchern umgeschrieben.
 
 

Sonntag, 20. Februar 2022

Die Leute in Kanada demonstrieren für ihre Freiheit

 
Zum Bericht bei Sciencefiles über die Polizeigewalt in Ottawa erscheint folgender
 
 
Gastkommentar
von Heike Diefenbach
 
 
Die Leute in Kanada demonstrieren für ihre Freiheit. Aber genau das, die Idee der Freiheit selbst, wird neuerdings in Mißkredit zu bringen versucht.

Wie? Mir wäre absolut keine Möglichkeit dazu eingefallen, wenn ich versucht hätte, mir eine solche auszudenken. Aber es gibt arg beschädigte Gehirne, die sich so eine Möglichkeit ausgedacht haben. Dem Wahnsinn sind heute anscheinend keinerlei Grenzen mehr gesetzt:

“The concept of “freedom” is “intertwined with whiteness,” according to a University of Pennsylvania graduate student writing in The Washington Post on Thursday.”

Und die hängt angeblich – zumindest in Kanada – mit “settler colonialism” zusammen. Nein, das ist leider, leider keine fake news, und ist auch nicht als ironischer Gag gedacht – leider! Lesen Sie selbst (u.a.) unter der Adresse:

https://www.thecollegefix.com/penn-ph-d-candidate-argues-freedom-is-a-key-component-of-white-supremacy/

Ich für meinen Teil dachte immer, dass u.a. die schwarzen Sklaven in Arabien und in den USA (und wo überall sonst noch) tatsächlich einen Drang nach Freiheit verspürt hätten, aber jetzt, wo ich weiß, dass Freiheit eine Idee ist, die mit “Weißheit” verbunden ist, frage ich mich, wie die Linken argumentieren wollen, dass schwarze Menschen in Freiheit leben sollten, da sie doch auf Sicht dieser perversen Linken anscheinend gar keine Idee von und dementsprechend kein Streben nach Freiheit haben können. Da bin ich gespannt, wie sie sich da herauslabern wollen!

Jede/r, der in den vergangenen Jahrzehnten unkritisch dem linksextemen ideologischen “Wohlfühl”-Blödsinn von “strukturellem Rassismus”, Benachteiligung “der Frau”, “weißer Suprematie” und was weiß ich noch alles das Wort geredet hat, ist persönlich mitverantwortlich für diese Perversion und hat seinen Anteil an der Zerstörung toleranter, demokratischer Gesellschaften, in denen Menschen so weit wie möglich nach ihrer Facon leben konnten (etwa wie in den 1980ern). Bei allen Mängeln waren das die bisher besten Gesellschaften, die (u.W.) jemals von Menschen erdacht und gelebt wurden, um ein möglichst friedliches Zusammenleben in Wohlstand zu ermöglichen.

Das, fürchte ich, ist Vergangenheit.

Und angesichts solcher Unglaublichkeiten sehe ich der (kurzfristigen) Zukunft auch sehr skeptisch entgegen. Wer wirklich an den so viel bemühten “kommenden Generationen” interessiert ist, muss nach Kräften dazu beitragen, den Machenschaften der linksextremen Globalisten samt ihrer bezahlten, also korrupten Handlanger in diversen Regierungen ein Ende zu setzen.

Wir haben mit Trudy in Kanada vorgeführt bekommen, dass diese Leute vor überhaupt nichts Halt machen werden. Und wer die Idee der Freiheit selbst als “rechts”, also “böse” ob einer “unreinen” Herkunft” bekämpft, der stellt das Mensch-Sein selbst in Abrede bzw. hat aufgehört, am Projekt “Mensch” teilzunehmen.

Ich habe immer mit dem Konzept des “Bösen”, dem, wenn man so will: Diabolischen, mit dem reinen Willen zur Zerstörung, gerungen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Vermutung, was das sein, was damit gemeint sein könnte; das ist eine Erfahrung, auf die ich liebend gerne verzichtet hätte.

Und ich fürchte, derzeit machen viele Leute einen ähnlichen Prozess durch.

 

Sonntag, 6. Februar 2022

Jordan Peterson

von LePenseur
 
 
... wird sicher vielen Lesern dieses Blog kein Unbekannter sein. Denen, die ihn noch nicht kannten, sei gesagt, daß er als einer »der derzeit einflussreichsten Intellektuellen der westlichen Welt« (Tyler Cowan) gilt. Nun hat er sich nach eine Vierteljahrhundert Lehrtätigkeit an der Universität Toronto entschlossen, seine Position als Universitätsprofessor dort zu beenden. Dazu schreibt Wikipedia:
Als Grund gab er an, sich als akademische persona non grata zu fühlen. Er sei außerdem be-sorgt, dass seine „qualifizierten und herausragend ausgebildeten heterosexuellen, weißen männlichen Studenten“ wegen ihres Weiß- und Männlichseins und ihrer Assoziation zu ihm keine Jobs angeboten würden. Die Universität sei durch Initiativen für mehr Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion gefährdet. (Quelle)
Manfred Jacobi kommentiert auf seinem lesenswerten Blog diesen Rückzug Petersons folgendermaßen:
Universitäten sind nach ihrem Jahrhunderte alten Selbstverständnis die Hüter intellektueller Spitzenleistungen, und zwar ungeachtet der Herkunft der Person. 
 
In jüngster Zeit wendet sich jedoch das Blatt, insbesondere in Nordamerika und zunehmend auch in Europa. Partikularinteressen spiele eine immer dominantere Rolle. Und so rückt zu-sehends die Herkunft der Akademiker in den Mittelpunkt, während die intellektuelle Qualität von geringerer Relevanz ist. 
 
Das ist der Tod der Universitäten.
1968 skandierten linksextreme Studentenhorden neben stupidem »Ho-Ho-Ho-Tschi-Minh«-Gebrüll unter anderem
Unter den Talaren
Der Muff von tausend Jahren
in mancher
Beziehung nicht ganz ohne Berechtigung. Der »Muff von tausend Jahren« an den Ordinarien-Universitäten war freilich ein ambrosischer Wohlgeruch, verglichen mit dem verqueren Mief, den Gender*Innen mit und ohne Sternchen in ihren ebenso unlesbaren wie belanglosen Texten absondern.

Daß irgendwann ein erfolgreicher wissenschaftlicher Autor und international gefragter Vortragender sich die Hirnblähungen solcher Schmarotzer im Wissenschaftsbetrieb nicht länger antun will, ist nur zu verständlich. Die Quotzen und rosa Pudel der Uni Toronto werden jetzt jubilieren und sich ein leckeres Hanfplätzchen extra gönnen. Und sich irgendwann wundern, warum ihre Univesität von keinem mehr ernstgenommen wird. Nur wird's dann halt zu spät sein.


 
 

Freitag, 23. April 2021

Be less white!

 
»Darf ein Nicht-Italiener eine Pizza machen?«, fragt sich — und wir alle uns, seit wir Woke (& Coke) sind — die »Achse des Guten«. Schließlich ist das Herstellen von Pizzas nicht in Deutschland oder Österreich erfunden worden, es trotzdem zu tun, stellt also einen eindeutig neokolonialistischen Akt übler kultureller Aneignung dar. Shame on you! (oder darf das nur ein blacklivematternder USAler sagen ...?)
 
Um den Aberwitz abzurunden (bzw. richtiger: aufzurunden), brachte der geschätzte Kommentarposter Gscheithaufen uns in einem Posting Kenntnis von einem wunderbaren Text zu diesem Thema, den wir unseren geschätzten Lesern nicht vorenthalten wollen:
 

The Potato: From Victim To Perpetrator
 
We all know it, we all love it, no questions asked; but do we know who and what we are so uncon-ditionally loving? Do we know its true face and all the facts?

For us, guardians of correctness and relentless identity warriors, the time has come to tackle this un-comfortable issue and start an open and frank conversation about the potato’s role and fault in today’s white-privileged and transphobic society.

In the beginning, the potato was good and blameless. It grew far away and protected from white colo-nialism in the still pure and peaceful Inca lands. Only after the white oppressor arrived from Spain (he is, according to the correct identity terminology, a brown oppressor – since Latinos are, in our non-binary and inclusive understanding of the world, not white. But it wouldn’t be politically correct to associate brown with evil since we all know that brown and black can do no wrong); illegally appro-priating the potato and introducing it to Europe did its nefarious transformation start.

As we know it today, the modern potato is the result of the most scandalous cultural appropriation ever. It has been a Native American product for thousands of years, that could have never been altered and commercialized by the despotic white enslaver, as it was and is. This innocent legume, who was originally and correctly eaten raw (as every food should), was raped in its essence, manipulated, disfigured and coerced into becoming such abominations as French Fries, Púree, Gnocchi, Rösti and other unspeakable misrepresentations. And all these humiliating product alterations are now sold back to the defenceless Native and African American people for profit (we have not yet found the direct correlation with African American, but it is there, we know it), which besides being exploited, suffer immensely with this affront to their cultures. Mainly African Americans who knowingly despise any kind of fried food. It is conscious bias, besides disenfranchising other vegetables and legumes.

The potato became “European“ after being forced to renounce its origins and identity, thanks to the brutal tortures it was exposed to (mainly by the inquisition, with its infamous methods, such as boiling, cutting into pieces, mashing, frying, etc.), thus making the oppressive white gain-system even more powerful. How? By stopping the White Death (formerly and incorrectly known as the Black Death) from whipping out all of evil-filled corrupt Europe. 
 
The most relevant example was saving Ireland from the famine and making Irish people strong as oxen, who then immediately went on to migrate to the USA, becoming cops with the only purpose to oppress African Americans. Likewise, the potato saved Germany and is therefore responsible for the rise of National Socialism and other aberrations, such as Fanta and warm Beer. The only exceptions being Birkenstock, who are still worn by our comrades in the German Green Party and the people who have Müsli with almonds milk for lunch.

Therefore, these are the facts; if you order anything with a side of fries or mashed potatoes, know that you are a culture-appropriating-white-privileged-supremacist-misogynistic-racist-rapist-nazi pig who promotes assault culture.

Be less white (thanks for that one Coca-Cola!)! Cancel the potato now!
 
 

Sonntag, 13. Dezember 2020

Rassismus ohne Rassen?

 
Zu Andreas Unterbergers Artikel »Der Rassismus- und der Opfer-Schmäh« erscheint folgender
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Die Schrottsammelstelle Wikipedia informiert uns, dass es Rassen gar nicht gibt. Das gründet sich auf längst überholte Behauptungen irgendwelcher Wissenschafter, die in linken Kreisen noch immer als Experten herumgereicht werden. Selbiges gilt auch für die biologischen Geschlechter, deren Existenz von Ideolog*?!&:°´`*@Innen geleugnet wird.

Wenn es aber gegen die bösen, imperialistischen und kapitalistischen Weißen oder gegen die angeblich unterdrückenden und vergewaltigenden Männer geht, dann gelten auf einmal die uralten Konzepte der Rasse und des biologischer Geschlechter wieder. Diese entstehen wie Phönix aus der Asche, wenn irgendwo am Horizont Diskriminierung gewittert wird. 
 
Auch sind die altbewährten Rasse- und Geschlechtskonzepte seltsamerweise gültig, wenn es um Quoten bei gut bezahlten Jobs geht. Bei Berufen wie Bauarbeitern, Dachdeckern und Fließenlegen findet man keine Quoten, es werden auch keine angestrebt.

Dieses ständige Ignorieren auf der Hand liegender Realitäten ist elementarer Baustein des linken Denkens. Wenn die Realität nicht zur Theorie passt, dann wird die Realität einfach zugunsten einer wirren Theorie ignoriert.

All das ist ideologische Blindheit und Blödheit - nichts anderes!
 
 

Mittwoch, 2. Dezember 2020

»Small is beautiful«

 
übertitelte Andreas Unterberger einen Artikel in seinem Tagebuch. Hiezu der folgende
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Small is beautiful - ja das stimmt!
 
Wenn man sich zu dieser Ansicht durchgerungen hat, muss man auch den zweiten Schritt gehen und sagen, dass die EU nicht "beautiful" ist, weil diese eben nicht klein, sondern auch nach dem Brexit doch noch recht groß ist. Und die EU soll ja noch größer werden, denn sonst hätten wir wohl keinen EU-Erweiterungskommissar.

Es sind die "glühenden Europäer", die uns den Unsinn andrehen wollen, dass ein kleiner Staat lang- und mittelfristig nicht konkurrenzfähig sei, weswegen wir angeblich eine EU bräuchten. Wenn sich die EU samt ihren Organisationsstrukturen auf magische Weise von heute auf morgen in Luft auflöste, würde das den normalen Menschen gar nicht auffallen. Für mich ist das ein klares Indiz dafür, dass die EU einfach unnötig ist.

Doch nicht nur das, die EU ist auch gefährlich für Europa. Es ist die EU, die eine verantwortungslose monetäre Geldpolitik fährt, es ist die EU die den Wirtschaftsstandort Europa mit sinnlosen Emissions-beschränkungen nachhaltig schädigt, es ist die EU, die mit Gerichtsurteilen eine no-border-Politik umsetzt, welche zu massiven sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen führt. Es ist auch die EU, die uns eine political correctness abverlangt, es ist die EU, die das gender mainstreaming befördert, wo wir und dann den Blödsinn anhören dürfen, dass man sich das biologische Geschlecht aussuchen kann. Und last but not least ist es die EU, die die Meinungsfreiheit nach und nach einschränkt.

Erinnert sich noch wer an die Sowjetunion? Sowjet ist das russische Wort für Rat – und interessanter-weise haben wir einen europäischen Rat. Tatsächlich betrachte ich die EU als gelungenen Versuch, den Sozialismus in Europa durch die Hintertür wieder einzuführen. Die Völker müssen endlich aufwachen und realisieren, was da passiert.

Die "glühenden Europäer" sind in Wahrheit nichts anderes als verkappte Bolschewiken und Krypto-kommunisten, die oftmals unter der Flagge konservativer Parteien segeln. Das Schicksal der arbeitenden Menschen, die wegen der ausufernden Globalisierung ihren Job und ihre Existenz verlieren, ist diesen Leuten schlichtweg egal.

Die Zukunft der EU besteht in ihrer Auflösung.
 
 

Dienstag, 27. Oktober 2020

Ist ein Nigger ein Niemand?

Gerade beim Spazierengehen im Schaufenster einer Buchhandlung gesichtet:

Der Niemand von der »Narcissus«

Von dringlicher Aktualität: die Neuübersetzung von Joseph Conrads wichtigstem Frühwerk

Joseph Conrads dritter Roman erschien in den USA und in Großbritannien mit unter-schiedlichen Titeln: In New York veröffentlichte man ihn 1897 als The Children of the Sea; gegenüber seinem Londoner Verlag aber setzte sich Conrad 1898 mit dem damals von ihm bevorzugten Titel durch, und die Geschichte einer dramatischen Überfahrt von Bombay nach London erhielt den Namen, der ihre Rezeption bis heute zum Dilemma macht: The Nigger of the »Narcissus«. Der rassistischen Bezeichnung zum Trotz bürgt die Hauptfigur, der hünenhafte Matrose Jimmy Wait, für ihr Gegenteil: das würdevoll Menschliche in jedem Einzelnen, gleich welcher Hautfarbe, Religion und sozialen Stellung. Mit seiner brillanten Neuübersetzung wagt Mirko Bonné den Versuch, dieses literarische Großereignis und Zeugnis der Kameradschaft auf See endlich auch einer heutigen Leserschaft zugänglich zu machen. 
Seltsam, seltsam ... ... Die gutmenschlichen Waschzettel-Poeten von »mare« (woselbst diese »dingliche Aktualisierung« erschienen ist) müssen ein anderes Buch gelesen haben als ich. Ich kenne es freilich noch unter dem Titel »Der Nigger von der 'Narcissus'« (seinerzeit im Zuge der Joseph-Conrad-Gesamtausgabe im dessenthalben zweifellos bekennend rassistischen S. Fischer-Verlag — sein Gründer Fischer war sicherlich ein pöhser Nazi, nicht wahr? — erschienen ...).

Und ich habe das Werk ganz anders in Erinnerung: diesen Jimmy Wait als Bürgen für »das würdevoll Menschliche in jedem Einzelnen, gleich welcher Hautfarbe, Religion und sozialen Stellung« zu stilisieren, grenzt in meinen Augen schon an Persiflage. Was? Dieser klassische Prototypus eines Tachinierers, des »Åbezahrers« (wie der Wiener sagen würde; für Piefkes: »Drückebergers«) — das soll das »würdevoll Menschliche« repräsentieren? Na, dann gute Nacht ...

Die angeblich ach so »dringliche Aktualität« dürfte allerdings nicht dem Bedarf an Repräsentanten des »würdevoll Menschlichen« entsprungen sein (deren gibt's in der Literatur mehr als genug), sondern der politisch-korrekten Sprachverhunzung und den gutmenschlichen Denkverboten, die uns Zigeuner-spieße, Negerküsse (nun gut, das ist ein Piefke-Problem — bei uns heißen die ja Schwedenbomben ...), Eskimos, Indianer und eben auch Neger (oder gar »Nigger«) verboten haben. Perverse und Idioten übrigens auch. Und doch gibt es all diese nach wie vor (besonders die letzteren), aber sie müssen halt »verbal behübscht« werden.

Und da fiel diesen Herrn Mirko Bonné offenbar nichts besseres ein, als »Nigger« (huch! N-Wort!) mit »Niemand« zu ersetzen. Sorry — was hat er sich dabei gedacht? Wenn er sich was gedacht hat (die Frage, ob er das überhaupt kann, möchte ich aus Gründen allfälliger Rechtsfolgen hier nicht weiter erörtern ...).

Wäre es nicht geeigneter gewesen, wenn man seitens des Verlags schon gutmenschliche Idiosynkrasien zu bedienen wünscht, aus dem verpönten »Nigger« halt einen »Schwarzen« zu machen (wenn man sich bei »Neger« schon in die Hose macht ...): »Der Schwarze von der 'Narcissus'« klingt zwar irgendwie Scheiße, aber was soll's — soll Conrad halt im Grab rotieren, Opfer müssen gebracht werden! Und daß ein Autor sein Werk offenbar genau so benannt sehen wollte (die Erstauflage hieß ja noch anders, wurde aber auf Conrads Wunsch später geändert), ist doch bei »höheren« Beweggründen (und gibt's höhere als BLM?) einfach piepegal. Vermutlich müssen wir demnächst Droste-Hülshoffs »Judenbuche« in eine »Niemandsbuche« umbenennen, bevor wir sie lesen dürfen — und täten das freilich mit weit größerer Berechtigung — wer die Novelle kennt, weiß warum ...

 

Dienstag, 20. Oktober 2020

In ihrem neuen Buch „Artur Lanz“ beschäftigt sie sich mit zwei Mächten

 ... die heute eben nur mit einem gewissen Risiko einer Kritik unterzogen werden können: der Linken und dem Islam

 

Ein lesenswerter, nein: ein überaus betroffen machender Artikel über den Rauswurf der Schriftstellerin Monika Maron beim S. Fischer Verlag von Alexander Wendt bei Publico.

In welchen Zeiten und in was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich, daß ein kritisches Wort über eine steinzeitliche, totalitäre Politreligion mit Terrorhintergrund der Grund für soziale Ächtung ist? Noch dazu von einem Verlag, dessen Gründer selbst einst einer solchen Ächtung verfiel ...


Donnerstag, 17. September 2020

»Wenn ich so zurückdenke, war es eigentlich eine verdammt schöne Zeit. «


 ... sinniert Hadmut Danisch über jene Tage, als Bikinis knapp und die Mädels nicht zickig waren (oder wenigstens wesentlich weniger zickig als heute). Ich erinnere mich — da doch noch um einiges älter als Hadmut Danisch — daran vermutlich noch besser, da ich nicht nur die triste Zeit danach, sondern auch noch die teils ebenso triste, andernteils allerdings noch weit durchgeknalltere Zeit davor kennenlernte (Flower-Power & Co., die er ja höchstens im Kindergarten mitbekommen haben konnte).

Und ich kann ihm zustimmen: ja, es war eine verdammt schöne Zeit! Als man noch gewagte Witze reißen konnte — und, wenn man es etwas zu heftig getrieben hatte, vom Professor im Gymnasium coram publico zusammengeschissen wurde oder (höchst selten, aber doch!) eine geknallt bekam (und wußte, wofür ...).

Tempi passati! Als das »Ende der Geschichte« verkündet wurde, und Vollkoffer nur mehr als »Anders-Begabte«, Kotzbrocken als »verhaltensoriginell« bezeichnet werden durften, und ein Kompliment über einen schicken Pullover bei der Kollegin nicht für geschmeicheltes Gekicher, sondern für ein angeödetes Gesicht sorgte, war's vorbei damit.

Bonjour tristesse ...