von Sandokan
Eines oder mehrere exotische Kinder zu adoptieren war ja in bestimmten Kreisen mal der heißeste Scheiß (Mia Farrow, Madonna, Angelina Jolie, Sandra Bullock etc.). Das reicht aber heute nicht mehr aus.
Mein Kind, von dem ich dachte, es sei ein Junge, ist... ein Mädchen!
Schauspielerin Charlize Theron und ihre Adoptiv-Person Jackson:
Charlize, die in Beverly Hills lebt, sagt, Jackson sei genauso ein Mädchen
wie ihre andere Adoptiv-Schwester
"Ich dachte auch, dass sie ein Junge sei", stimmt Charlize zu.
Bis sie mich ansah, als sie drei Jahre alt war und sagte: 'Ich bin kein Junge!'
Hmm, als ich drei Jahre alt war wollte ich Förster werden,
wegen eines Kinderbuches mit Tieren des Waldes.
Mein Kindheitstrauma - denn daraus wurde leider nie etwas.
Charlize Theron als Mutter hätte mir wahrscheinlich einen Wald und einen Dackel gekauft.
Später bin ich dann jedenfalls auf Ritter umgestiegen,
Sie ahnen es schon - auch Burgbesitzer bin ich bis heute keiner.
Pech gehabt...
Als ihre größte Inspiration bezeichnet die in Südafrika geborene Hollyweird... äh, Hollywood-Schau-spielerin ihre Mutter - die ihren Vater erschoss. Selbstverteidigung natürlich. Vielleicht war aber die Mutter auch bloß ähnlich verhaltensoriginell. Wir können nur mutmaßen, ob und wie weit die Äpfelin vom Stamm des Mutterbaumes gefallen ist.
Ihr langjähriger Ex-Partner, Schauspieler Sean Penn hingegen "dodged a bullet", wie man so schön sagt (dh. er ist gerade nochmal davon gekommen), als Theron ihm kurz nach der Adoption den Laufpass gab. Früher gingen Männer dann mitunter in die Fremdenlegion, Penn hingegen zog es in die Ukraine.
Wenn Sie mich jetzt fragen, was wir daraus lernen können. Wahrscheinlich nicht viel. Außer, dass es ein Segen ist, normale Eltern und eine "langweilige" Kindheit gehabt zu haben. Von irgendwoher muss man ja die Resilienz nehmen, um gegen die Verrücktheiten und Zumutungen der lieben Mitmenschen gefeit zu sein.
