Freitag, 19. Oktober 2018

Alles Gute ...




... zum Fünfziger!

Kinder der Köterrasse

von Fragolin

Ein kleines Schmankerl aus Merkelstan, das einmal mehr verdeutlicht, dass die wahren Kosten der multikulturellen Bereicherung in allen möglichen und unmöglichen Verstecken versickern und dass der Irrsinn, der zwangsläufig Begleiterscheinung jeder politischen Hysterie ist, in Deutschland inzwischen exorbitante Ausmaße angenommen hat.

Die Nachmittagsbetreuung einer Münchner Grundschule schmeißt jetzt offenbar hin, obwohl immer mehr Eltern ihre Kinder dort anmelden. Was auf den ersten Blick nach einem Erfolg klingt hat nämlich fatale Folgen für die Erzieherinnen: der prozentuelle Anteil der auf Befehl der Obrigkeit bevorzugten Goldkinder, deren Betreuung besser vergütet wird als das der niederwertigen Kartoffelbrut, sinkt nämlich, da es blöderweise immer mehr Deutsche sind, die ihre Kinder anmelden und, jetzt kommt der Clou, die Erzieherinnen ihre volle Kohle nur bekommen, wenn sie mindestens 50% Migrantenkinder betreuen. Steigt die Quote an biodeutschem Nachwuchs und drückt damit diskriminierend den Anteil an bereichernden Kindern, dann werden aus den speziell geforderten Erziehungs- und Bespaßungsbeauftragten wieder ganz normale kartoffelige Horttanten, und für diese minderqualifizierte Beschäftigung steht nunmal weniger Knete zu. Da in dieser Grundschule der Betreuungsanteil an Migrantenkindern entgegen dem gewünschten Trend schon das zweite Jahr unter 50% liegt, werden die Erzieherinnen also bestraft und um mehrere hundert Euro herabgestuft.

Und da die das nicht akzeptieren wollen, schmeißen sie offenbar hin und machen das, was wohl auch so gewollt ist, und verdingen sich an anderen Schulen mit ausreichend Migrantenanteil. Denn lerne: Kinder der Köterrasse bedürfen keiner Betreuung und haben keinen besonderen Wert. Wenn die irgendwo in der Mehrzahl sind, greifen Sanktionen.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Gounod


... kennt man heute bestenfalls als Opernkomponisten. Daß Charles Gounod auch zwei Symphonien schrieb, werden wohl nur die wenigsten wissen. Nun ist es ja nicht so, daß diese beiden Werke zum unverzichtbaren Bestand des symphonischen Kanons gehören — nein, wirklich nicht! Man kann ganz gut auch ohne sie sein Leben fristen ...

Dennoch: warum nicht aus der eher spärlich gesäten Orchestermusik-Tradition der französischen Musik des 19. Jahrhunderts (die eigentlich nur Berlioz und, später, Saint Saëns als namhafte Vertreter der klassisch-romantischen Schule, d.h. also vor dem Auftraten des Impressionismus, aufzuweisen hat) zwei hübsche, gekonnt gemachte Werke kennenlernen? Eh voilà:



Wie gesagt: hübsche, gekonnte Kompositionen — beide übrigens aus dem selben Jahr 1855. Seine Opern sind sicherlich bedeutender (obwohl, unter uns: auch nicht wirklich unverzichtbar ...). Der Komponist ist übrigens heute vor 125 Jahren,am 18. Oktober 1893 verstorben, was auch der Anlaß für dieses kleine Gedenken bot ...


Unter Brüdern


... nämlich unter denen mit den Schürzchen und eigenartigen Handschlägen, sieht sich »Addendum« um und fördert ... ähm ... Denk- & Merkwürdiges zutage:
Der Maurer des Schweigens

Anwalt Gabriel Lansky verfügt über ein Netzwerk, das nicht nur in die Spitzenpolitik und in die Justiz hineinreicht. Er sitzt auch in der Großloge der Freimaurer, einem bekanntermaßen verschwiegenen Zirkel. Verschwiegen gab sich Lansky auch im BVT-Untersuchungsausschuss. Dabei hat er wesentlich dazu beigetragen, dass die Affäre ins Rollen kam.

Wien, Rauhensteingasse. Gabriel Lansky und Herbert Anderl müssen nicht unbedingt Brüder im Geiste sein. Brüder in der Loge sind sie jedenfalls. Der eine, einer der bekann-testen Rechtsanwälte des Landes, sitzt mit dem anderen, bis 2013 als Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Österreichs verantwortlich, in einer Geheimloge in der Wiener Innenstadt, in der sich einflussreiche Herren in spiritueller Weise nahekommen. 
Ein Sittenbild, daß durch tiefe Schatten in manchen Partien (pun intended) geradezu rembrandteske Züge annimmt — etwa wenn über Justiz-Personalien interessante Details verlauten:
Eine weitere Begebenheit, die den Netzwerker Lansky gut zu beschreiben vermag, spielt im Jahr 2007: Damals soll Lansky von einem Wiener Gerichtspräsidenten spätnachts und umfassend zum Zwischenstand des Besetzungsverfahrens einer Vizepräsidentenstelle informiert worden sein. Interessant ist weiters, dass besagter Gerichtspräsident eine Kandidatin in den Himmel gehoben, den anderen Kandidaten als „Intriganten“ abgekanzelt haben soll. Womöglich hat der Gerichtspräsident gehofft, via Lansky bei der damaligen Justizministerin Gehör zu finden.

Heute sagt der einstige Gerichtspräsident dazu, er sei in das Besetzungsverfahren nicht involviert gewesen. Wenn, dann habe er nur über die Reihungen der Personalsenate Bescheid gewusst. Beide hätten ihre Qualitäten gehabt, mehr dürfe er nicht sagen, da dies der Amtsverschwiegenheit unterliege. Und überhaupt: Er habe nur deshalb nach dem Ende seiner Amtszeit bei Lansky als Rechtsanwaltsanwärter angedockt, um „einen Pensionsschock zu vermeiden“.
Na klar — und ein Jack Unterweger hat Prostituierten bloß geholfen, ihren Job aufzugeben, oder ...? Ein Sittenbild der österreichischen (und wohl nicht nur österreichischen) Art tut sich vor uns auf, wenn der theatralische Hermelin der hohen Justiz ein wenig verrutscht, und uns der Schweißgeruch der linksgestrickten Logenkumpanei in die Nase steigt ...



Die Regierungsdemonstranz

von Fragolin

Heute möchte ich einmal zum Fremdlesen einladen, denn dazu ist bei Dushan Wegner einfach alles gesagt, dem kann ich nur noch Applaus zollen:

Wenn Regierungen sich ihrer Sache nicht ausreichend sicher sind, rufen sie die Bürger auf, für die Sache der Regierung zu demonstrieren.“

Der ganze Text ist zu finden HIER.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Wenn diese Beschuldigungen erwiesen werden können ...


... kann sich Papst Franz warm anziehen! Dann wird ihm vermutlich sein Kotau vor dem Zeitgeist auch nichts mehr nützen ...
Papst Franziskus gebot ihm, Untersuchungsfälle gegen Kardinal Murphy-O’Connor einzustellen

Kardinal Müller wurde wegen seiner Härte im Umgang mit Missbrauchs-fällen entlassen


Wegen seiner Entschiedenheit Missbrauchsfälle aufzuklären und Schuldige zu bestrafen wurde Kardinal Gerhard L. Müller, ehemaliger Präfekt der Glaubenskongregation, bestätigte in der Presse, dass Papst Franziskus ihn – zusammen mit drei Priester-mitarbeitern – von Papst Franziskus entlassen. 
Wie sagt der Volksmund? »Der Krug geht solange zum Brunnen ...«


Marco Maier hat einfach recht


... wenn er schreibt:

Wahleinmischung? Politikbeeinflussung!

Wohin man auch blickt, wird in Europa und den USA vor angeblicher russischer oder chinesischer Wahleinmischung gewarnt. Das ist doch Blödsinn. Die wirkliche Ein-mischung in die Politik kommt von woanders.
So ist es! Chapeau! Touché!

Zugabe

von Fragolin

Wenn jemand gedacht hat, ein narzisstischer Selbstdarsteller wie die sozialistische Glaskinn-Prinzessin würde sich nach ihrem pompösen Abgang von der Bühne einfach in den Kulissen verdrücken, der hat die volle Dimension des Geltungsdranges dieses Selbstdarstellers nicht erkannt. Kern geht nicht. Kern tritt auch nicht ab. Kern hält den Epilog, er dirigiert das Orchester und den Vorhang, er ist Regisseur, Autor und Diva des eigenen Lebenstheaters – und nicht zu vergessen auch der einzig von ihm akzeptierte Kritiker seines Theaterdonners, der natürlich vor Begeisterung über solche Gloriosität geradezu aus dem Schlösschen ist.
Die SPÖ ist seine Bühne. Und da er keine andere hat, wird er auch keine Ruhe geben, solange ihn die Partei nicht rausschmeißt. Es wird eine Zugabe nach der anderen geben, ungeachtet wieviel Wähler-Publikum kopfschüttelnd das Theater verlässt. Den haben sie jetzt an der Backe, den werden sie nicht mehr los.
Tja, liebe SPÖ: Bedenke, wo du hingehst, weil da bist du dann auch.
Ich freue mich jetzt schon auf die Rede des Ungewählten und besorge mir schonmal Popcorn.

Dienstag, 16. Oktober 2018

»Neue Gesichter müssen her! Aber woher nehmen? Kauder ist durch. Laschet zu unpopulär. Schäuble zu alt. Flintenuschi kann höchstens noch im NATO-Hauptquartier Kaffee kochen.«


Im Gelben Forum findet sich eine amüsante Analyse der Situation, die seit Bayerns Sonntag-Abend im politischen Narrenhaus »Schland« herrscht:
Horst im Glück!

verfasst von Diogenes Lampe, 15.10.2018, 15:41

Eine kleine Nachlese zur Bayernwahl

Selten hat man den Horst Seehofer bei der Verkündigung eines Wahldesasters für seine Partei so glücklich gesehen. Die Bayernwahl ist für ihn ganz nach Wunsch verlaufen. Sein Kalkül ist völlig aufgegangen: Sein Intimfeind Söder ist schwer angeschlagen.

Die FAZ analysiert dann auch ganz im Sinne Seehofers [...]
(Hier weiterlesen)
Schräg (wie das meiste von Diogenes Lampe), aber auch nicht völlig von der Hand zu weisen ...


Ein Husarenstreich


... fand heute vor 261 Jahren zu Berlin statt — nämlich der

Berliner Husarenstreich

Als Berliner Husarenstreich wurde eine gezielte Militäraktion im Siebenjährigen Krieg bekannt, in deren Verlauf die preußische Hauptstadt Berlin durch Truppen des kaiserlichen Feldmarschall-Leutnants (und späteren Reichsgrafen) Andreas Hadik von Futak am 16. Oktober 1757 für einen Tag besetzt wurde. Die Anregung hierzu kam vom Prinzen Karl Alexander von Lothringen, unter dessen Oberbefehl Hadik stand.
(Hier weiterlesen)
2007 kam es zum 250-Jahr-Jubiläum des Ereignisses zu einer Wiederholung des legendären Rittes durch Mitglieder des Traditionsverein der Esterházy-Husaren:


Übrigens: wer von Wien aus in Richtung Deutschland möchte, der gelangt zur Westautobahn mit großer Wahrscheinlichkeit durch die Hadikgasse, die 1894 nach dem erfolgreichen Feldherrn benannt wurde:

(Blick vom Beginn der Hadikgasse bei Schloß Schönbrunn stadtauswärts gegen Westen)

261 Jahre sind zwar kein rundes Jubiläum — und dennoch: es freut einen Österreicher immer, einmal davon berichten zu können, wie seine Landsleute den Alten Fritz erfolgreich ausgetrickst haben ...


Antifaschistisches Auftreten

von Fragolin

Ich muss ja zu meinem Bedauern zugeben, von Götz Kubitschek noch keine Zeile gelesen zu haben. Dies wie ebenso der Mangel an Besitz der gesammelten Literatur der Hitler-Anhänger nebst der schreibtherapeutischen Ausflüsse des Eingekerkerten höchstselbst macht mich in den Augen der hier mitprotokollierenden linksradikalen Blockwarte wahrscheinlich zu einem äußerst nachlässigen rechtsextremen Nazi; vielleicht kann ich auf Basis dieses Umstandes damit rechnen, in den vom bayerischen Spitzenkandidaten der neuerdings linksliberalen SED ersehnten Konzentrationslagern für Nazis (in Schwedt an der Oder soll es ja brauchbare Objekte geben) mit relativer Milde behandelt zu werden und vielleicht zweimal die Woche Nachschlag an der Essenausgabe zu bekommen.

Dieser Götz Kubitschek jedenfalls wurde in Merkeldeutschland zur Nicht-Person erklärt, zum ideologischen Untermenschen, weshalb man seinem Verlag auf der Frankfurter Buchmesse die Teilnahme versauen und einen Platz in der hintersten Ecke zuweisen wollte. Der Fuchs trickste die ideologischen Sittenwächter der Messeveranstaltung aus und erschien mit einem unbekannten, nagelneuen Verlag, bei dem niemand ahnte, wer wirklich dahintersteht – sonst hätte er sich am Katzentisch wiedergefunden und nicht in zentraler Lage. Und so musste die Gutgesellschaft diesen dunkeldeutschen Klecks in ihrer Mitte zähneknirschend ertragen.

Nein, das ist noch keine Begründung, eine Entwertung der Person zur Unperson zu sehen. Die sieht man erst an einem Vorfall, der sich nach der Buchmesse ereignete. Denn von dem berichten, das lässt sich nach einigen Google-Versuchen sagen, nur einige schweizerische Gazetten; im merkeldeutschen Medienwald rauscht kein einziges Blättchen. Nur die „rechten Fake-News-Verbreiter“ berichten darüber, also „Junge Freiheit“, „Epochtimes“, „Tichy“ und wie die als chronische Lügner entlarvten Alternativmedien so heißen. Und wenn die das berichten, muss es Lüge sein und wird totgeschwiegen.
Nur die Schweizer halten sich nicht an die Vorgaben des Merkelschen Politbüros.

Was ist passiert?
Der „neurechte Verleger“, im Antifantensprech also „Drecksnazi“, erfrechte sich, des abends mit seiner Frau im Gastgarten einer Pizzeria in – ausgerechnet – Sachsenhausen zu speisen. Das missfiel offenbar drei aufrechten Bürgern, die sich vor Sorge um die Demokratie und den gesellschaftlichen Frieden dazu entschlossen, mit Zivilcourage gegen den rechten Hetzer aufzutreten, und das durchaus wörtlich gemeint, wie das in den humorbefreiten Kreisen ideologischer Djihadisten üblich ist, und deshalb den Autor unvermittelt von hinten überfielen und in den Nacken traten, während einer der #Wirsindmehrer Kubitscheks zierlicher Frau, die bei dem Angriff stürzte, auf den Rücken sprang. Antifaschistisches Auftreten: die meinen das wörtlich.

Irgend eine mediale oder politische Reaktion?
Natürlich nicht.
Warum nicht?
Weil das Täter-Opfer-Schema nicht passt.
Man stelle sich vor, das Opfer wäre ein Vorzeigeautor der Linken oder Grünen und die Täter hätten eine Glatze getragen, wären also offensichtlich augsteinsche „Pimmel“ gewesen – huch, wie würde man die alternativfaktischen Chemnitzer „Menschenjagden“ ausgraben und den „Kampf gegen rechts“ intensivieren – aber so handelt es sich ja eh nur um eine weitere Facette des „Kampfes gegen rechts“ und ist somit grundsätzlich zu begrüßen, und weil das dann doch zu offensichtlich wäre, hat man beschlossen, es lieber zu ignorieren und nur im Hinterstübchen zu jubeln.
Kubitschek ist eine Unperson.
Was ihm widerfährt ist ein Ungeschehen.
In Merkeldeutschland gibt es sie wieder, 80 Jahre haben wir sie vermisst (außer im Osten, dort mussten sie nur halb so lange darauf warten). Das wissen wir auch seit dem Mordversuch an einem AfD-Bundestagsabgeordneten, dem man die Radmuttern gelöst hatte. Wehe, man hätte das an Schäubles Rolli gemacht oder an Özdemirs Fahrrad. (Nur bei Claudia Roth wirkt so etwas nicht; die hat schon lange ein Rad ab und geisterfährt trotzdem fröhlich durch die deutsche Politik.)

Ach ja, damit man weiß, von welchen Medien die aufrechten Antifaschisten mental auf schlagkräftige Diskussionen vorbereitet werden:
Danijel Majic, deutschkroatischer Schmierfink der berüchtigten „Frankfurter Rundschau“ mit offensichtlich linksradikaler Attitüde, der sich selbst als „Vaterlandsverräter und stolz drauf“ bezeichnet, ohne aber erkennen zu lassen, ob er damit Deutschland oder doch Kroatien meint, twitterte in offener Sehnsucht nach solchen Aktionen:
Ich finde es gut, dass Kubitschek und seine faschistische Denkfabrik gerade bei der #FBM2018 sind. Hoffentlich bleiben sie bis Samstag. Dann wird Ihnen die Stadt zeigen, was sie von Ihnen hält. Falls sich die Antaios-Maulhelden überhaupt aus der Messehalle wagen.“
„Die Stadt“ hat nicht, aber drei kleine Linksfaschisten haben.

Während die grüne Krampfhenne von Bayern noch lauthals gackert, heute wären in Deutschland wieder Dinge „sagbar“, die man lange nicht sagen durfte, geschehen unter dem Beifall ihrer ideologischen Geschwister in Hessen Dinge, die in Deutschland heute nach langer Zeit wieder „machbar“ sind.

Montag, 15. Oktober 2018

Eine nüchterne Analyse der Bayernwahl


... liefert Kommentator »Xerxes« im Gelben Forum:

Schon erstaunlich, mit welchen Analysen die MSM hausieren gehen und überall die Jubelbilder der Zeugen Morgenthaus. Was haben die denn gewonnen? Nichts!

Nimmt man die Herrschaften als neue Sammelbewegung der Multi-Kulti-Linken, so haben sie sogar verloren. Vergleicht man mit den Ergebnissen der Bundestagswahl in Bayern, ergibt sich ein interessantes Bild. SPD, Grün und Linke hatten da noch 31,2%. Nun bei der Landtagswahl 30,4%.

Dem gegenüber haben die "konservativen" Kräfte (Migrationsstop) deutlich zugelegt: CSU, FW (Bayernpartei 2.0) und AfD kommen nun auf 59,0% nach 51,2%! Die CSU hat gerade mal 1,6 Prozentpunkte verloren und das nach dem GroKo-Chaos der letzten Monate! Die FDP (weder Fisch noch Fleisch) lasse ich bewusst aussen vor.

Alles in allem, sehe ich die CSU nicht als grosser Verlierer. Im Gegenteil, Sie kann nun ganz entspannt, zusammen mit den FW in die nächste Legislaturperiode gehen.
Nun ist es natürlich ein Unterschied, ob eine Bundestags- oder eine Landtagswahl stattfindet — die Ergebnisse 1 : 1 zu vergleichen, ist also auch nicht ganz richtig. Aber im Großen und Ganzen stimmt der Befund: die GrünInnen haben die SPD beerbt. Das mag man angesichts von Gestalten wie Schulz oder Nahles für mehr als gerechtfertigt halten — aber einen Freiheitsfreund kann es trotzdem nicht freuen ...

Hadmut Danisch über Denkfäule


Über permanente Selbstwidersprüchlichkeit.

Zugegeben: Eigentlich hätte es Denkfaulheit heißen müssen, aber das hat mir als Überschrift nicht so gefallen.

Bei mir rappelt’s gerade wieder heftig in der Mailbox, und viele der Zuschriften drehen sich um Selbstwiedersprüche der linken political-correctness-Front.

In Berlin demonstrieren ganz viele Leute für #unteilbar und fordern, dass wir alles, was wir haben, mit anderen teilen. 
Dringende Leseempfehlung. Wobei ... ich weiß ja eh: diejenigen, die der Empfehlung nachkommen, brauchen sie eigentlich nicht — und die, die sie brauchten, werden ihr nicht nachkommen, sondern hier weiterhin dumme bis haßerfüllte Kommentarpostings absondern. Oder, um bei einem treffenden Bild des geschätzten Co-Autors Fragolin zu bleiben: sich aufführen, wie Tauben beim Schachspiel: herumstolzieren,  Figuren umschmeißen und aufs Brett scheißen ...

Blauweiße Wahlnachlese

von Fragolin

Söder und Seehofer haben ihr Wahlziel klar erreicht. Während früher nur jeder Zweite die CSU wählte, ist es heute weit mehr, nämlich jeder Dritte.

Die AfD plakatierte in Bayern, Franz-Josef Strauß hätte AfD gewählt. Das stimmt nicht. Ein Bayern mit einem Franz-Josef Strauß an der Spitze bräuchte keine AfD.

Die Grünen freuen sich, dass so viele Wähler sich für ihr Programm entschieden haben. Jetzt wollen sie an die Arbeit gehen und eines erstellen. Arbeitstitel: „Bayern, du mieses Stück Scheiße“

Zur SPD in Bayern kann man nichts sagen - aus Gründen der Pietät.

Die Linkspartei kommt doch nicht in den bayerischen Landtag. Nun müssen die strammen Kommunisten also weiter darauf warten, ihre Konzentrationslager für „Nazis“ einzufordern. Listen, wer nach ihrer Definition einer sein soll, existieren bereits. In Bayern nennen sie sich „Telefonbuch“.

Jetzt kommt wohl eine Koalition der CSU mit den „Freien Wählern“. Es bleibt also alles in der Familie.

Bayern hat gewählt

von Fragolin

Nicht wie erwünscht.
Nicht wie erhofft.
Aber wie befürchtet.
Ein Viertel der CSU-Wähler ist zur CSU mit Eiern, also der AfD, übergelaufen.
Die Hälfte der SPD-Wähler ist zu den richtigen, bekennenden linksextremen Deutschlandhassern, also zu den Grünen, übergelaufen.

Die Leute versammeln sich an den Rändern, wobei man erkennt, dass fast keiner den rechten Rand aufsucht, denn der ist nicht etwa bei der AfD zu finden sondern, was gerne verschwiegen wird, bei den irgendwo einprozentigen Reps, während sich die bisherige „linksorientierte Mitte“ bei den Linksextremen und Linksradikalen wiederfindet, die Deutschland für ein „mieses Stück Scheiße“ halten.

Wenn sich die CSU mit den Deutschlandhassern der Grünen zusammentut, dann ist nur eines gewährleistet: dass bei der nächsten Wahl das nächste Viertel der CSU-Wähler zur AfD überlaufen.
Bis dahin möchte ich aber kein Raunzen aus der Lederhose hören, denn, liebe Bayern, ihr habt bestellt.
Und jetzt wird geliefert.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Daß (prognostiziert) 18,5% der Wähler


... die GrünInnen wählten, läßt einen schon irgendwie an der Intelligenz der Menschen in Bayern zweifeln. Aber — Wahlen sind bekanntlich kein Intelligenztest.

Jedenfalls löst Bayern auf die Weise vermutlich nachhaltig jegliches Energieproblem: die CSU wird mit den GrünInnen eine Koalition machen, und Franz Joseph Strauß rotiert im Grab derartig, daß damit einige Elektrizitätswerke betrieben werden können ...


Wort zum Sonntag: »Glauben Sie eigentlich an Gott?«


... fragt einer den Pastor. Alte Geschichte, denkt man. Im  konkreten Fall war die Frage an den em. Pastor Dr. Hermann Detering gerichtet, der sie auf eine höchst lesens- und bedenkenswerte Weise beantwortete:
Glauben Sie eigentlich an Gott?

Die Frage kam spontan, ebenso wie meine Antwort. Ich versuchte über das „eigentlich“ und die darin liegende Unterstellung hinwegzuhören (war ich doch möglicherweise nicht ganz unschuldig an dem Vorurteil, das darin zum Ausdruck kam) . Ich sagte,  dass die Existenz Gottes, oder was wir traditionell so nennen, mir gewisser sei als meine eigene.



Johann Sebastian Bach: Kantate für den 20. Sonntag nach Trinitatis (BWV 180)




Video zur Wahlentscheidung

 von Fragolin

Liebe Bayern, sollte heute abend wirklich der gackernde Sauhaufen, der sich „Grüne“ nennt, zur zweitstärksten Kraft gewählt werden und vielleicht sogar in Regierungsverantwortung, dann würde ich gerne eine Erklärung haben: Für was steht und wofür wählt man SOWAS:




Man stelle der grünen Krampfhenne eine beliebige Anzahl konkreter Fragen, und man wird immer genau die gleiche Menge konkreter Antworten bekommen, nämlich NULL. Floskelsprech und Lügen, inhaltsleer und verhetzend.

Video zum Sonntag

von Fragolin

Der Islam kann nicht zu einem Rechtsstaat gehören.
Wo er recht hat, hat er recht.
„Der Neubürger holt seine Zweit- und Drittfrau nach, der Altbürger kann zur Finanzierung seinen Zweit- und Drittjob antreten.“
„Die Türkei war eine Demokratie, als der Islam dort nichts zu melden hatte; seitdem der Islam durch Erdogan wieder die Macht bekommt, hört die Türkei nicht durch Zufall auf, eine Demokratie zu sein.“
Und die Linken kreischen und toben...
Curio in Bestform:




Samstag, 13. Oktober 2018

Beispielhafte Initiative eines Gastwirts


(mit Dank an Meister Klonovsky, der diese Trouvaille veröffentlichte)




Netzfund

von Bastiat





Ich finde es übrigens äußerst amüsant, wenn Trump von den Linken als besonders dämlich dargestellt wird. Angesichts der zahlreichen Siege (beginnend natürlich mit seinem Wahlsieg gegen Hitlery), die Trump inzwischen gegen den stets wütenden Widerstand von linker Seite erzielen konnte, bleibt dann ja wohl nur ein Schluss übrig: die Linken sind noch viel dämlicher als Trump.



Heute wird die »alte Dame« achtzig ...



Christiane Hörbiger in einer ihrer besten Rollen — sehenswert (was auch immer Reich-Ranicki daran zu nörgeln hatte ...)!

Demokratie auf Merkeldeutsch

von Fragolin

Aktion eins: In Berlin verschütten Greenpeace-Aktivisten einen ganzen LKW voll schmieriger gelber Farbe, versauen tausende Autos, verursachen gefährliche Situationen, bringen Radfahrer auf glitschiger Fahrbahn zum Sturz und beschäftigen die Stadtreinigung mit einer stundenlangen und sehr aufwendigen Reinigungsaktion. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet – gehört hat man davon bisher nichts mehr.

Aktion zwei: In München verschütten junge Rechtsnationale (nein, diesmal keine „Aktivisten“, wie zu erwarten) Kunstblut, stellen Kerzen auf und sprühen die Namen von 40 Opfern der Merkelschen Bereicherungspolitik auf das Pflaster vor der CSU-Parteizentrale. Die Staatsanwaltschaft leitet auch ohne Anzeige sofort Ermittlungen ein und ein Richter beschließt schnell genau am Vorabend der Wahl zum bayerischen Landtag die Stürmung der Wohnungen der beteiligten Funktionäre der Jungen AfD im Morgengrauen, zum Teil werden die Wohnungen aufgebrochen und komplett durchwühlt.

Also schwere Sachbeschädigung, Verkehrsgefährdung und Verursachung von Unfällen mit Körperverletzung führen nicht zu Hausdurchsuchungen, wenn es sich um grüne „Aktivisten“ handelt, aber leichte Sachbeschädigung ohne weitere Folgen führt zu Hausdurchsuchungen, wenn es sich um „Rechtsnationale“ handelt. Was ist der Unterschied? In Berlin regieren die Grünen mit, in Bayern ist die AfD in der Opposition und die härteste Konkurrenz für die regierende CSU. Darf das in einer Demokratie eine Rolle spielen?

Denn rein zufällig muss betont werden, dass die CSU keine Anzeige erstattet habe sondern die StA ganz von allein die Ermittlungen aufgenommen hat. Denn rein zufällig wird nur gegen den stärksten Konkurrenten der CSU bei der Bayernwahl so brutal „ermittelt“. Und rein zufällig am Tag vor der Wahl, um am Wahltag die Gazetten mit Schlagzeilen zu füllen, in denen dieser politische Konkurrent als Verbrecher dargestellt werden kann, gegen den mit voller Härte des Rechtsstaates vorgegangen werden muss.

Das sind Methoden, wie man sie aus der Türkei oder Kasachstan kennt. Das sind Methoden, wie man sie (unbewiesen, nur behauptet) in Ungarn und Polen anprangert. In Merkeldeutschland wird der politische Gegner der faktischen Monarchin und ihrer Höflinge und Provinzverwalter inzwischen auf eine Weise behandelt, die den Stasi-Methoden der SED-Diktatur in nichts mehr nachsteht, und die Protagonisten fühlen sich noch als „aufrechte Verteidiger der Demokratie“, so wie die strammen Genossen zu Merkels Jugendzeit, die auch glaubten, das Honecker-Regime wäre eine gelebte und geliebte Demokratie.
Geschichte wiederholt sich. Und die, die immer „Wehret den Anfängen!“ kreischen, sind genau jene, die diese Wiederholung herbeiführen. Die merkeldeutsche Demokratie ist die Demokratie der DDR, und sie nähert sich der Demokratie Hitlers.
Wenn die AfD verboten wird (und das ist das Ziel dieser Aktionen) und ihre Funktionäre in Lagern landen, wird vielleicht der Eine oder Andere aufwachen. Bis dahin aber geht der Spuk weiter.

P.S. Liebe irrlichternde Linkstrolle hier, zu Eurem allergrößten Bedauern gibt es diese Lager noch nicht, aber ein Funktionär eurer geliebten SED in Bayern hat diese bereits gefordert. Ihr seid also bereits auf dem richtigen Weg. Also schön weiter hetzen und schwarze Listen führen, Ihr kleinen Linksfaschisten, denn vielleicht kommt ja Euer Großer Tag der Revolution und Ihr könnt Eure sadistische Ader endlich, endlich ausleben und jeden, den Ihr hasst und verachtet in Konzentrationslager deportieren und dort zu Tode foltern. Im Namen der Freiheit und Demokratie natürlich, denn Ihr führt immer große Worte, um den kleinen Geist zu vertuschen, der dahinter steht. Lügen seid Ihr ja gewohnt, ist doch so gut wie jedes Wort, was Ihr in den Kommentaren in Blogs wie dem von „LePenseur“ absondert, reine Lüge und Hetze. Denn was anderes könnt Ihr nicht, als die Tauben auf dem Schachbrett zu sein. Ihr seid der lebende Beweis für den einzigen Schwachpunkt, den die Demokratie hat: Es gibt nur wenige Schachspieler, aber massenweise Tauben. Und der größte Unterschied: Schachspieler akzeptieren Tauben, weil es sie nunmal gibt. Aber Tauben hassen Schachspieler und wollen sie am liebsten vernichten. Mit ihrem Hass zuscheißen. Ich freue mich schon auf die nächsten mentalen Taubenkleckse, die unweigerlich hier auftauchen werden. Sie werden mich bestätigen, denn Tauben können nichts anderes als herumstolzieren und scheißen.

Die Stadt der Namenlosen

von Fragolin


„Hallo, was wollen Sie?“

„Wir haben einen Termin vereinbart...“

„Wir haben ganz sicher keinen Termin!“

„Aber wir haben doch erst vor wenigen Minuten telefoniert, Frau Fünf...“

„Ich heiße nicht Fünf. Wir haben hier glaube ich eine Fünferin im Haus, ich bin mir nicht sicher aber so eine wohnt glaube ich im Dritten links, aber ich bin das nicht.“

„Oh, entschuldigen Sie, da habe ich mich wohl vertan beim Drücken. Ich dachte Wohnung 7-3...“

„Nein, 7-3 bin ich. Versuchen Sie es mal am Klingelknopf 3-7!“

„Okay, Dan…“ Knacks. Tipp – tipp – tipp.

„Waswillstu Alta!“

„Entschuldigung, wohnt bei Ihnen eine Frau Fünf...?“

„Spinnstu Alta odawas?! Kommisch gleich runta und fickdisch, Alta!“

„Es tut mir leid, ich suche nur ...“

„Hörischmisch an wie eine Nummernkartoffel? Scheißköterfickdisch!“ Knack. Tipp – tipp – tipp.

„Sie schon wieder? Ich rufe gleich die Polizei wegen Stalking!“

„Neinein, entschuldigen Sie tausendmal, aber auf 3-7 wohnt keine Frau Fünfundsechzig sondern ein netter Herr mit Migrationshintergrund, ich wollte Sie nur bitten nochmal zu überlegen, wo die Frau wohnen könnte…“

„Was belästigen Sie mich damit? Mir ist die Fünfundsechzig komplett egal, die hab ich noch nie das Steigenhaus machen sehen. Rufen Sie die doch einfach nochmal an!“

„Danke!“ Knack.

Am Handy: „Ja, hallo, bitte entschuldigen Sie, ich stehe vor ihrem Haus und habe wohl den falschen Kopf… ah, die 3-7? Ganz sicher? Ja, vielleicht habe ich mich nur verdrückt…“

Tipp – tipp – tipp.

„Alta willstu auf die Fresse oder was!“

„Frau Fü...?“

„WAS?? Ischkommjetzruntaalta!!!“ Knack

Flucht. Im Auto, hinter dem ein knüppelschwenkender Jungtürke herrennt, geht das Handy.

„Nummer Siebenundvierzig-elf-neunzehn hier. Ich muss den Termin leider verschieben. Ich war in der 23. Straße an der Tür 14 und habe bei 3-7 gekling…, äh, wie bitte? 32. Straße? Oh. Ja.
Wie wäre es morgen? Oder besser übermorgen, ich muss mir erst ein anderes Nummernschild besorgen. Dann bekommen Sie Ihren Chip mit der auslesbaren RFID-Nummer...“

Freitag, 12. Oktober 2018

»What if ...«


Ein lesenswerter, nachdenklicher und nachdenklich stimmender Artikel von Andrew P. Napolitano auf LewRockwell:

What if the President and the Senate Just Pulled a Fast One?

What if the whole purpose of an independent judiciary is to be anti-democratic? What if its job is to disregard politics? What if its duty is to preserve the liberties of the minority — even a minority of one — from the tyranny of the majority? What if that tyranny can come from unjust laws or a just law’s unjust enforcement?

What if we have a right to insist that judges be neutral and open-minded rather than partisan and predisposed to a particular ideology? What if presidential candidates promise to nominate judges and justices who they believe will embrace certain ideologies?
Leseempfehlung!

Apocalypse now



Die Klimahysteriker überschlagen sich wieder:

Klimawandel: So begrenzen wir die Erwärmung

Das Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, ist mit den jetzigen Methoden fast nicht mehr zu erreichen, so der UN-Weltklimarat. Es braucht drastischere und teurere Maßnahmen.
(Hier weiterlesen)
...hyperventiliert DiePresse. Irgendwie ruft mir das alles einen Artikel in Erinnerung, der auf diesem Blog im Frühjahr 2007 (!) veröffentlicht wurde. Das lähmende Gefühl einer Zeitschleife, in der man immer wieder genötigt ist, auf den gleichen Unsinn mit den gleichen logischen Argumenten zu replizieren, macht sich breit ...

Der wie immer nüchtern beurteilende Dr. Klaus Peter Krause meint dazu:
Der Klimawandel-Alarmismus nimmt schon wieder schrille Töne an. Der Ausschuss für Klimaänderungen trompetet wieder Warnungen in die Welt. Einen Sonderbericht hat er veröffentlicht. Die Lückenmedien können sich gar nicht lassen vor Begeisterung mitzutrompeten. Beispiele dafür sind diese: „Klimarat: Jetzt helfen nur noch radikale Maßnahmen“ – „Klimabericht befeuert Debatte um den Kohleausstieg. Umweltschützer sehen sich durch Weltklimarast bestätigt“ – „Klimawandel: Die Zeit drängt. UN-Experten fordern rasches Handeln“ – „Jetzt mal schnell die Welt retten“ – „Erderwärmung: Lübecks Kampf gegen das Wasser“ – „Die Welt geht unter, macht was draus“. So tönen sie ihrem Publikum entgegen, das – weil dauerhaft indoktriniert – tief ergriffen und entsetzt ist, weil es nicht sämtliche Fakten kennt, auch nicht kennen kann, denn sie werden ihm vorenthalten. Da wir mit diesen Alarmtönen schon so lange und immer wieder traktiert werden, muss man auch immer wieder dagegenhalten.
Man weiß nicht — soll man schaudernd die Perfidie bewundern, mit der interessierte Kreise, die eine gesellschaftliche Destabilisierung durch möglichst grelle Ankündigung von Apokalypsen auslösen und die öffentliche Meinung durch Alarmismus zu steuern versuchen, oder über die ideologische Vernageltheit ihrer politisch-medialen und »zivilgesellschaftlichen« Nachbeter den Kopf schütteln.

Tröstlich jedenfalls, daß die Leserkommentare (soweit DiePresse sie zuläßt ...) noch immer eine gesunde Skepsis (wenigstens der intelligenteren Teile der Bevölkerung) verraten. Bspw.:
Eugen L

Na was wird ein "Weltklimarat" denn sagen?
Die leben doch alle davon dass sie ihre frei erfundene Story vom Weltuntergang mit immer absurderen Behauptungen in die Köpfe der wohlhabenden Industrieländer pflanzen.
Wir erleben hier den größten und teuersten Popanz aller Zeiten. 
Dr.Gernot Stöckl

……..wenn man von den Religionsstiftern absieht! Aber diese Klimahysterie ist ja auch schon so etwas, wie eine Religion! 
 Dem ist nichts hinzuzufügen.



EU und Demokratie

von Fragolin

Als die Linksextremen sich noch nicht ganz darauf versteift hatten, dass jede Kritik an der EU und deren Demokratiedefizite rechtsradikales Nazigedöns ist, hatten sie noch einen klaren Blick. Dass ihre Kritik nur nichtlinke Politiker trifft, ist ein Detail, das man überblenden kann, denn in der Sache haben sie Recht, wenn sie hier in einer älteren Folge der „Anstalt“ den Leuten mal bildlich vor Augen führen, von wem sie in Brüssel da gerade verarscht werden (auch wenn die Liste unvollständig ist, zeigt sie zumindest die Rolle des Kleinen Mannes im Brüsseler Reich sehr deutlich).


Ach ja, ganz bezeichnend ist für mich die Passage um die Definition des Wortes „Demokratie“. Da wird, weil Lincoln dreimal das Wort „Volk“ verwendete, das Zitat erst Frauke Petry zugeordnet und der brav linksgepolte Zuschauersaal der „Anstalt“ jauchzt und schenkelklopft, ohne eine Sekunde zu behirnen, was da gerade passiert ist, nämlich die Erklärung der Grundfunktion der Regierungspropaganda gegen die einzige funktionierende Oppositionspartei in Deutschland: Wenn Demokraten bei der Definition ihrer Vorstellung von Demokratie das Wort „Volk“ verwenden, werden sie zu Nazis und Demokratiefeinden erklärt. Die Demokratie nach der Deutung der Merkeldeutschen Vordenker kommt komplett ohne Volk aus und allein seine Erwähnung macht einen Demokraten zum Demokratiefeind.

Ein Demokrat ist somit ein Demokratiefeind, wer auf gesellschaftliche Rechtsnormen und Gesetze pocht ein Gesellschaftsfeind, wer das Einhalten des Grundgesetzes fordert ein Verfassungsfeind, Freund ist Feind, Krieg ist Frieden, Schwarz ist Weiß.
Und die Schenkelklopfer freuen sich, weil „Volk“ und „Petry“ in einem Satz genannt werden, jo mei Gaudi! Sie erkennen nicht nur keinen Lincoln, sie kapieren auch nicht, dass Merkel und Co. sie bereits in eine Orwellsche Dystopie geführt haben. Und diese Leute fühlen sich als linksintellektuelle Elite.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ludwig von Mises

von Bastiat


Wie mich der Bloginhaber freundlicherweise erinnert hat, jährte sich gestern, am 10. Oktober,  der 45. Todestag von Ludwig von Mises. Es handelt sich dabei um einen sehr wichtigen, vielleicht den wichtigsten und fundiertesten Vertreter der Österreichischen Schule für Nationalökonomie.

Mises war ursprünglich, während seiner frühen Studienzeit um 1900, eher linksliberal und trat für staatliche Interventionen in die Wirtschaft ein. Das änderte sich jedoch, als er begann, diese Interventionen und deren Folgen wissenschaftlich zu unter-suchen. Bevor er noch mit der Österreichischen Schule in Kontakt kam, stellte er die Nebenwirkungen solcher staatlichen Eingriffe und die oft damit verbundenen Nachteile, gerade für diejenigen, die eigentlich als Nutznießer gedacht waren, fest. Ein typisches Beispiel dafür sind Mindestlöhne. Geplant in positiver Absicht, um Armen ein höheres Einkommen zu ermöglichen, führen sie stattdessen dazu, dass selbige ihre Jobs verlieren, weil die durch ihre Tätigkeit erzielte Wertschöpfung eben nicht hoch genug ist.

1903 kam Mises dann in Kontakt mit der Österreichischen Schule für Nationalökonomie, konkret mit den Schriften Carl Mengers, des Gründers dieser Schule. Außerdem studierte er bei Eugen Böhm von Bawerk (Finanzminister 1895 – 1904, seiner-zeit abgebildet auf der 100-Schilling Banknote).

Die nächsten Jahre waren intellektuell extrem produktiv. Mises verfasste Werke wie „Theorie des Geldes und der Umlaufmittel“, „Die Gemeinwirtschaft“, „Liberalismus“ sowie „Kritik des Inter-ventionismus“. Hervorzuheben ist auch, dass Mises im Jahr 1927 das „Österreichische Institut für Konjunkturforschung“ gründete, mit Friedrich von Hayek als Leiter; dieses firmiert heute unter „Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung“ (WIFO). Intellektuell ist es natürlich nur mehr ein müder Abklatsch von damals.

Ludwig von Mises hatte einen extrem scharfen Verstand und gleichzeitig einen unbeugsamen, unbestechlichen Charakter. Niemals ist er von Grundsätzen, die er auf Grund seines Intellekts und als Ergebnis seiner Forschungen als wahr ansah, abgerückt; selbst wenn ihm diese Haltung erhebliche persönliche und finanzielle Nachteile eintrug. Welch ein Unterschied zu den intellektuellen Huren, die sich heute in der staatsfinanzierten und –beauftragten Ökonomie tummeln!

Eine universitäre Laufbahn, mit Ausnahme einer Position als außerordentlicher Professor, blieb Mises versagt. Deshalb wich er kurzerhand aus und bildete in seinem jeden zweiten Freitag Abend statt-findenden, sogenannten „Privatseminar“, eine ganze Generation von Ökonomen aus; darunter Friedrich von Hayek, Gottfried von Habeler, Oscar Morgenstern und Fritz Machlup.

Mises war ein strikter Gegner, ja intellektueller Todfeind sämtlicher totalitärer Regime. Und er stand auf der Feindesliste dieser Regimes: noch vor dem „Anschluss“, am 13.März 1938 – die deutsche Wehrmacht hatte gerade Wien erreicht – brach die Gestapo in seine Wohnung ein und beschlagnahmte seine komplette Bibliothek. Mises befand sich damals zum Glück in der Schweiz und entging so der Verhaftung und – höchstwahrscheinlich  - der Ermordung durch die Nazis.

Mises emigrierte 1940 in die USA. Die Zeiten waren für ihn auch dort keineswegs rosig. Im Klima des „New Deal“ des Sozialfaschisten F.D.Roosevelt war das Interesse an einem europäisch-jüdischen laissez-faire Liberalen (heute würde man sagen: Libertären) sehr überschaubar. Die Sicherung seines Lebensunterhalts war für Mises Zeit seines Lebens ein Problem. Nie jedoch hat dies, wie oben bereits erwähnt, zu Kompromissen in seiner unbeugsamen Haltung geführt.

1949 veröffentlichte Mises sein bedeutendstes und umfassendstes Werk, „Human Action“. Danach ist es ihm, trotz aller Widrigkeiten, gelungen, eine Gruppe von Gleichgesinnten um sich zu scharen und auszubilden, die - bzw. bereits deren Schüler - in der Tradition der „Austrian School of Economics“ lehren. Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Mises durch seine Emigration und seine Lehrtätigkeit in den USA die Österreichische Schule am Leben erhalten und ihre Wiederverbreitung in Europa ermöglicht hat.

Ach, bloß eine Geste ...


DiePresse jubelt mit einem Artikel von Herrn Wolfgang Greber:


Erstmals Manöver mit Nato-Kampfflugzeugen in der Ukraine

Beim Nato-ukrainischen Luftwaffenmanöver "Clear Sky 2018" nehmen Abordnungen aus acht Nato-Ländern teil, von Belgien bis zu den USA. Es ist die erste militärisch-politische Geste dieser Dimension in der Ukraine in Richtung Russland.
(Hier weiterlesen)
Offenbar wollen die Kriesgstreiber des Military Industrial Complex so lange zündeln, bis es kräftig »rums« macht — so wie vorgestern in einem Munitionslager der Ukraine.

Nur, daß dann vermutlich halb Europa (inkl. Ukraine) in Trümmern liegt. Shit happens halt ...

Daß die transatlantische begeisterung der Redaktion nicht so recht auf die Leserschaft überspringen will, beweisen die Kommentare, der m.E. treffendster lautet:
Man stelle sich vor Russland würde solche Manöver in México abhalten. 
Tja, man stelle sich so eine »Geste in Richtung USA« vor. Oder würde DiePresse dann etwa von »Provokation« sprechen? Und was verrät uns der unterschiedliche Wortgebrauch über die angeblich so »unabhängige« Presse ... ?




Die femina(r)zistische Erschütterung wird fortgesetzt



... und zwar in einem Kommentar einer gewissen Frau Christine Irmlinger, die DiePresse-Leser mit folgendem Artikel beglückte:

Welche Lücken der Fall Maurer zeigt: Wer sich wehrt, verliert


Dass Frauen nur der öffentliche Pranger bleibt, um sich zu wehren, und sie dann auch noch Strafe zahlen sollen, ist unerträglich. Die Gesetzeslücke gehört geschlossen.
(Hier weiterlesen)
Nein, p.t. Frau Irmlinger — nicht das ist unerträglich, sondern Ihre offensichtliche Unfähigkeit oder Unwilligkeit, über den Tellerrand femina(r)zistischer Befindlichkeiten hinauszusehen, und so etwas wie Gesetzeskenntnis zu erwerben. Zwei Kommentarposter bringen dieses offensichtliche Defizit der Autorin aus verschiedenen Blickwinkeln perfekt auf den Punkt:

1.
ohne idee

Sie hätte einen Screenshot posten und sagen können, dass das von diesem Account geschrieben wurde. Dann kann sie Worte wählen, die sie will (derb, feine Klinge...). Das ist etwas subtiler als die Person an den Pranger zu stellen und hätte den gleichen Effekt gehabt.

Sie wollte ihn über Social-Media fertig machen, das liegt auf der Hand. Und das ist eben zu verurteilen. Der Richter sah es ebenso.

Den Accountbesitzer zur Verantwortung zu ziehen halte ich für problematisch, denn im Falle eines gehackten Accounts kann man auch nichts dafür (analog zu einem gestohlenen Autos oder einem Brief wo jemand einfach meinen Namen und Adresse als Absender drauf schreibt). Gibt es tatsächlich kein Gesetz um das löschen zu lassen und im Wiederholungsfall den Account zu sperren - ähnlich Mobbing oder Stalking?.

Nur so, wie Frau Imlinger es darstellt, greife ich mir auch auf den Kopf. "Wer sich wehrt, verliert...", "Das Weib, es hat das Maul zu halten...das ist der...Beigeschmack" oder "Frauenverachter, Chauvinisten, Sexisten...belästigt und beleidigt, wie es euch gefällt...keine Konsequenzen...". Frau Maurer hat sich nicht gewehrt, das steht ihr zu, das soll sie, solche Dinge sind zu verurteilen. Aber auch was Frau Maurer getan hat. Nämlich jemanden an den Pranger zu stellen und bewusst fertig machen zu wollen. Dies steht in keiner Relation zu der vermeintlich von ihm begangenen Dinge, so derb sie sein mögen, finde ich. Es ist zudem auch nicht besser als das, was er gemacht hat. 
2.
Eugen L

Ich darf ihnen, sehr geehrte Frau Kommentatorin, die Fakten als Gleichnis in Erinnerung bringen:

1. Frau Maurer hat einen für sie persönlich bestimmten "Brief", bekommen, nur an sie adressiert, mit einem obszönen Inhalt, den aber sonst NIEMAND lesen konnte.

2. Am "Brief" war ein Absender vermerkt. Dieser Absendervermerk war jedoch kein Beweis dafür, dass der vermeintliche Absender den Inhalt tatsächlich verfasst hat.

3. Frau Maurer hat sich trotzdem entschlossen, den obszönen Inhalt des nur für sie bestimmten und nur ihr selbst bekannten "Briefes" ÖFFENTLICH zu machen und gleichzeitig mit großem tamtam ÖFFENTLICH den vermeintlichen Absender als Schreiber des obszönen "Briefes" zu beschuldigen.

4. In der Gerichtsverhandlung konnte sie nicht nachweisen, dass der von ihr so Geoutete tatsächlich der Verfasser des Schreibens war. Es gab im Gegenteil vielerlei mögliche Schreiber.

5. Somit war Frau Maurer schuldig zu sprechen der üblen Nachrede.

Gegen einen ANONYMEN Brief kann man sich mit den Mitteln des Rechtsstaates wehren! Aber einen nur Verdächtigen ÖFFENTLICH der Urheberschaft zu beschuldigen ist völlig unzulässig und MUSS bestraft werden.

Man muss sich nur den Fall vorstellen dass jemand auf die Idee kommt ein facebook-Profil anzulegen und sich dabei "Christine ImIinger" nennt. Dann verschickt derjenige einen ungustiösen Brief und schon wird eine gewisse Frau I. öffentlich und zngestraft der Urheberschaft beschuldigt...?!?

Bitte das zu bedenken. DANKE! 
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer der Prognose, daß unsere Obergerichte vermutlich vor geballten Medienhetze einknicken werden (Beispiele dafür gibt's leider ohne Zahl!), und dann wieder einmal ein Fundament des Rechtsstaates aus feiger Anlaß-»Rechtsspechung« (und in der Folge mit ideologisch motivierter legistischer Barbarei »gedeckt«) irreparabel kaputtgemacht wird.

Aber genau das wollen die Linken ja — Rechtsstaatlichkeit hat sie schon immer gestört, weil sie diese durch eine parteiliche Linksstaatlichkeit ersetzen wollen ...