Mittwoch, 12. Dezember 2018

Drei Fragen

von Fragolin

Die heutigen Nachrichten lassen drei Fragen in mir aufkeimen.

Erstens: Nach Paris, Berlin, Brüssel nun Strasbourg – ist es nicht erstaunlich, wie viele der verhaltenskreativen Einzelfälle nahe den Bunkern der größten selbsterklärten Willkommenshumanisten stattfinden?

Zweitens: Warum wurde sofort das EU-Parlament verbarrikadiert und Strasbourg faktisch zur Festung erklärt? Dem Pöbel erklären, das wären alles nur diffuse Ängste und man müsse mit Mut und Zuversicht blablablupp Floskelbingo, aber kaum können sie die Einschläge durch die eigenen Fenster hören, verkriechen sie sich mit voller Hose in den Keller?

Drittens: Ist es nicht seltsam, dass ausgerechnet jetzt, in allerletzter Sekunde, wo Makrönchens Hals schon das feine Vibrieren der herabsausenden Guillotine spüren kann, also zum denkbar günstigsten Zeitpunkt, ein Terroranschlag passiert, der ihm den Hals retten kann, weil die Nation jetzt wieder zusammenrücken muss? (Mich würde nicht einmal wundern, wenn man jetzt im Auto des Killers eine gelbe Warnweste findet – no na – und daraus die entsprechenden Schlüsse zieht…)

Die Welt ist halt nicht nur voller Einzelfälle sondern auch voller Zufälle.

Über die Niederschläge aus der Wortwolke



... berichtet das wohlinformierte Satire- und Nachrichtenportal Politplatschquatsch. Niederschläge kommen aus saharischen Regionen (aber nicht nur diesen!) nach EUropa, wird gemeldet (sofern sie gemeldet werden). Die zuwanderungsbeglückten Eingeborenen werden z.B. in Schland und Ösistan niedergeschlagen — auf Straßen, in U-Bahnstationen, in Parks und überall sonst, wo die Migration hinpackt und — zumeist ungeschützten — Zugang fordert, z.B. bei den Frauen, diesen ungläubigen Huren, die ohne zeltartige Verhüllung die rechtgeleiteten Gläubigen ganz ohne Scham provozieren! 

Politplatschquatsch bringt die neuesten Nachrichten vom Merkelsprung  — für einen eleganten Panthersprung*) hat's nicht ganz gereicht angesichts der Fülle unserer Kanzlerin — nach Marrakesch, die freilich nicht anders klingen als die ältesten Ausreden seit 2015: »Nun sind sie mal da«. aber lesen sie selbst:
Heute Kinder, wird es was geben! Im Urlaubsland Marokko, einem Land, das seit 1976 große Teile der benachbarten Demokratischen Arabischen Republik Sahara völkerrechtswidrig besetzt hält und mit seinen Besatzungstruppen hunderttausende Flüchtlinge produziert hat, gehen die Völker beim UN-Migrationsgipfel der Welt daran, den zwei Jahre lang in aller gebotenen Stille vorbereiteten "Global Compact for Migration" zu unterzeichnen, ohne ihn formell zu unterschreiben. Eine Zäsur im Leben der globalen Gemeinschaft.
Und Kommentarposter Gernot fragt nicht ohne Grund:
Wie entstehen Wortwolken?
Verpflichtung und "verpflichten" (46) hätten im Vergleich zur Häufigkeit anderer, deut-lich sichtbarer Begriffe, erkennbar sein müssen.
Also doch alles Nazi-Lügen: Der Pakt verpflichtet zu nichts, existiert eigentlich gar nicht so richtig, wurde nur mal so aus Daffke unterschrieben, vielleicht, damit die Politiker an Originalschauplätzen starken arabischen Mokka oder Pfefferminztee trinken konnten.
Exakt so ist es! Dem Merkel ist es doch egal, ob sie schuld am Zustandekommen des Invastionspakts ist. Nun ist er halt da, und wird von ihr unterschrieben — ganz verbindlich, na, wie wie denn sonst ...


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*) Wobei bekanntlich der Panther später durch das Kanonenboot Eber abgelöst wurde. Mittlerweile sind die Deutschen halt bei der alten Fregatte Merkel gelandet ...


Von Randgestalten und Kindergärten

von Fragolin

Ein Wunder ist geschehen. Mitten in Berlin. Ein kleine Wahrheitsblase ist aufgeploppt und hat ihren Weg in den „Tagesspiegel“ gefunden. Ein Artikel, der, und das geschieht in der deutschen Medienlandschaft sehr selten, mich in meiner Meinung bestätigt, die ich schon lange und aus vollster Überzeugung immer und immer wiederhole: Zwischen die radikalen Ränder des politischen Spektrums, also die Rechtsradikalen und die Linksradikalen, passt kein Blatt Papier. Die sind alle die gleichen Idioten, gewaltbereite mental Abgehängte, psychopathische Vollkoffer, und wenn man die gemeinsam in einen großen Sack steckt und blind mit einem Knüppel draufhaut, trifft man bei jedem Schlag immer den Richtigen.

Dass die üblichen Relativierer linksradikaler Terroristen immer und immer wieder krampfhaft versuchen, Linksfaschisten als Rechte dastehen zu lassen, zeigt eigentlich einmal mehr, wie recht ich habe und wie gleich sich die politischen Ränder sind. Der Unterschied zwischen Hitler, Stalin und Mao lässt sich durch Richtungszuweisungen nicht konstruieren: da ist einfach keiner. Alles erklärte Sozialisten, die, und das ist das Seltsame und wird in diesem Artikel auch gut herausgearbeitet, nur deshalb nie die Weltherrschaft erringen konnten, weil sie sich untereinander spinnefeind sind und gegenseitig ausrotten wollen. Von der Ideologie her passt zwischen Nazis, Stalinisten und Mao-Kommunisten genau gar nichts. Sie eint nur ihr Hass auf sich selbst, den sie dann verzweifelt auf alle anderen projizieren. Was sie übrigens auch mit Islamisten eint, wo sich dann findet, was zusammengehört, um sich dann doch gegenseitig die Kehle aufzusäbeln. Die Ideologie von Hassern und Verrätern züchtet halt Hasser und Verräter, die fest davon überzeugt sind, von Hassern und Verrätern umgeben zu sein die man unbedingt vernichten muss. Jeder Versuch eines Sozialistischen Reiches endete in einer Diktatur und in Ozeanen aus Blut.
Jeder.
Was Salonkommunisten bis heute nicht daran hindert, davon zu träumen, immer wieder das Gleiche zu versuchen in der Hoffnung, diesmal würde etwas Anderes dabei herauskommen. Aber das nurt am Rande.

Es braucht nicht viel, um zu ihrem Ziel zu werden. Ein falsches T-Shirt, die falsche Zeitung in der Hand. Oder eine politische Meinung, die sie nicht teilen.“

Deshalb nützliche Idioten. Sie sehen sich selbst zwar weit links von SPD und LINKE, werden aber von diesen – immerhin in Regierungsverantwortung – stillschweigend geduldet, um für die Drecksarbeit zur Verfügung zu stehen.

Die Gruppe nennt sich „Jugendwiderstand“ und ist derzeit die mit Abstand bizarrste Strömung in der politischen Linken Berlins – vor allem die aggressivste.(…) Der Verfassungsschutz stuft sie als gewaltbereit und antisemitisch ein, der Staatsschutz beim LKA ermittelt. Ihre Angriffe hat das nicht gestoppt.“

Natürlich nicht. Man hat sie bisher ja mit Samthandschuhen angefasst. Die nützlichen Idioten braucht man ja noch. Da will man nichts übertreiben. In Berlin brennen jedes Jahr hunderte Autos, gibt es jedes Jahr mehrere Straßenschlachten, haufenweise Gewalt von links – aber das wird alles ignoriert oder wegdiskutiert, verschwurbelt, relativiert, whataboutisiert.

In den vergangenen Monaten wurden Mitglieder unterschiedlicher Gruppen und Parteien wie Die Linke, Grüne und SPD attackiert, auch Kommunisten, die nicht mit der Linie des Jugendwiderstands einverstanden sind.“

Es gibt Linke, denen sogar die Kommunisten zu weit rechts stehen. Da merkt man mal, dass Links-Rechts nicht funktioniert. Wie die Islamisten, die selbst strengst gläubige Muslime einer anderen „Strömung“ zu ihren ärgsten Todfeinden erklären und ausrotten wollen. Da helfen keine Erklärungsmuster mehr, da scheint nur noch reine Psychose zu herrschen. Hirnversagen auf der ganzen Linie.

Ein Mann, der in Neukölln nachts auf der Straße von ihnen zusammengeschlagen wurde, sagt: Die Angriffe sind kaum von denen Rechtsextremer zu unterscheiden.“

Genau das ist der Kern: Natürlich sind die Angriffe Linksradikaler nicht von den Angriffen Rechtsradikaler zu unterscheiden, weil es den Gesichtsnerven als Solchen scheißegal ist, welche Ideologie den Knüppel führt, der gerade das Nasenbein zerdrischt. Ein Auto, das von Linken abgefackelt wurde ist nicht weniger kaputt und auch nicht besser kaputt als eines, das von Rechten angezündet wird. Ein Jochbein bricht nicht weniger und auch nicht fröhlicher, wenn es von einem Linken statt von einem Rechten zertrümmert wird. Rechts und Links haben am äußersten Rand keine Bedeutung mehr, dort rotten sich nur begeisterte Kollektivisten und Hirnveganer zu „Brigaden“ zusammen, die einer das Individuum tötenden Gruppenideologie folgen, die sich eben Nationalsozialismus, Kommunismus oder Islam nennt. Das Schleifchen ist egal, nur der Inhalt zählt, und die Hetzschriften all dieser Gruppenfanatiker beinhalten die gleichen Gewaltaufrufe gegen alles, was anders handelt, spricht, denkt oder glaubt.

Die Trennung verläuft eben nicht zwischen Links und Rechts, das sind nur sinnleere Krücken, die sich aus der Sitzordnung eines Parlamentes vor hundert Jahren ergeben. Nein, die Trennung verläuft zwischen Individualisten, die für persönliche Freiheit und Eigenverantwortung stehen, und Kollektivisten, die freudig in einem sie umsorgenden Kollektiv aufgehen, in dem das Wohnen, das Arbeiten, das Essen, jedes Handeln und sogar das Denken intensivbetreut stattfinden. Keine individuelle Verantwortung, nur das Kollektiv. Einer für Alle, alle für Einen. Die politische Trennung erfolgt zwischen den Einzelgängern und den Hordenbildnern.

Und die Hordenbildner locken halt mit der sozialen Wärme der sich um das Feuer zusammenkuschelnden Gemeinschaft, während der Einzelgänger für den allein in der sozialen Eiseskälte Frierenden steht. Man sieht es doch an ihrer Argumentation: soziale Wärme des Staatskollektivs gegen soziale Kälte der Eigenverantwortung. Nur führt der Extremismus des Einzelgängers zur Zurückgezogenheit und Abkapselung, was der Horde nicht schadet, während der Hordenextremismus sich in Gewalt gegen andere Horden und jeden, der ihre Hordenideologie anzweifelt, manifestiert.
„Der einzelne Mensch ist vernunftbegabt, doch in der Menge sind Menschen ein dummer Mob.“
Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich das herhabe, ich glaube es war bei „Men in Black“, aber es ist eine so abgrundtiefe Wahrheit: Die Menschheit weitergebracht haben immer die Individualisten, die vom Baum runter geklettert sind, und nicht jene, die die Horde um sich versammelt haben, um von den Bäumen herabzukreischen.

Gegründet hat sich der Jugendwiderstand im Frühjahr 2015, seitdem wächst er und geht zunehmend brutal vor. Es heißt, er sei straff organisiert. Weil von den Aktivisten zwar Gesichter bekannt sind, aber keine Namen, gilt die Gruppe in Neukölln als „Gespenst“.“

Aua, bei der Grätsche muss es dem verantwortlichen Redakteur beim „Tagesspiegel“ aber ordentlich das Gemächt zerrissen haben. Weil es Linksradikale sind, sind es „Aktivisten“? Politisches Korrektsprech auch weiterhin einzuhalten?
Nein, es sind Terroristen. Linksfaschistische Prügeltruppen. Gewalt gegen Andersdenkende = Faschismus. Und Faschisten sind keine „Aktivisten“ sondern Verbrecher.

Ihr Logo sprühen sie mit roter Farbe an Häuserfassaden. Großes J, großes W, dazu Hammer und Sichel. Oft auch eine Parole, „Tod dem Imperialismus“ zum Beispiel oder „Die BRD ist nicht unser Staat“. Den Richardkiez haben sie flächendeckend mit ihren Markierungen überzogen, die Botschaft ist klar: Wir haben hier die Kontrolle.“

Hui, sind das nicht Parolen der „Reichsbürger“? Stehen die damit nicht auf einer Stufe mit denen? Was hat der Herr Maas denn eigentlich bisher gegen diese Gestalten gesagt? Oder eint ihn mit denen der fischige Musikgeschmack zu sehr, als dass er sich da negativ äußern möchte?

Sehr mitteilsam ist die Gruppe im Internet. In Verlautbarungen beschreibt sie sich selbst als „antiimperialistische und revolutionäre Jugendorganisation unter proletarischer Führung“, als „die Organisation, die den Maoismus in Deutschland wieder zu den Volksmassen trägt“. Sie fühlen sich den gewalttätigen Kämpfen von Maoisten auf den Philippinen und in Indien verbunden und sagen, auch in Deutschland werde ein „Volkskrieg“ benötigt, um das System zu stürzen: „Wir müssen der militanten Arbeit der Kommunisten weltweit in den Städten besondere Aufmerksamkeit widmen, die Geschichte der Stadtguerillabewegung in Europa konkret analysieren und von ihrem Erfahrungsschatz lernen.“ Jedes ihrer Mitglieder sei Teil der Arbeiterklasse, und im Gegensatz zu den meisten anderen linken Gruppen in Deutschland hätten viele Migrationshintergrund.“

Ausübung von Gewalt, Drohung und Einschüchterung, Aufruf zu Gewalttaten und zum Krieg – na gut, dass die nicht vom „Kampf gegen Rechts“ betroffen sind. So können sie Hass und Gewaltideologie verbreiten, staats- und verfassungsfeindliche Parolen absondern und zum gewaltsamen Sturz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung aufrufen, ohne dass das irgendwie politisch thematisiert würde in Deutschland.
Und dass die zur „Arbeiterklasse“ gehören wage ich anzuzweifeln. Meist kommen solche aggressiven Typen aus irgendwelchen geschützten Bereichen, Orchideenuniversitäten oder gleich aus HartzIV, denn deren Wut auf die Welt resultiert meistens aus eigenem Versagen. In die Horde flüchten sich die, die zum Individualisten nicht in der Lage sind. Loser, Abgehängte, Versager.

Sie beschimpfen ihre Gegner mit einem Vokabular, das in der linken Szene eigentlich verpönt ist: bezeichnen Frauen als „Schlampen“ oder „Trotzkistenfotzen“, Männer als „Hurensöhne“ und „schwanzlose Missgeburten“. Machen Witze über Menschen mit Behinderungen.“

Wieso nur fällt mir wieder die im Höschen erfeuchtende Feminazisse ein, die sich im TV-Studio erst über alte weiße Männer und das Verbrechen, in alten Kinderbüchern immer noch das Wort „Neger“ zu finden, in antirassistische Rage empört hat, um dann die „Schlampen-Fotzen-Ficken“-Fäkalsprache ihres Gegenübers Bushido mit feuchten Augen der Rührung als neue Jugendkultur zu lobpreisen? Wenn der Falsche auch nur eine Bemerkung über einen Ausschnitt fallen lässt, ist das „sexistische Kackscheiße“, doch wenn der Richtige sie „Drecksschlampe“ nennt und an den Haaren zum „Ficken“ zerrt, sind sie überglücklich.
Und dann soll das „in der linken Szene eigentlich verpönt“ sein?
Nein, ist es nicht. Es ist bei kultivierten Menschen verpönt. Es ist eine Sprache, die man ausgerechnet am AfD-Parteitag nicht zu hören bekommt, außer man öffnet das Fenster und lauscht dem Kreischen der Hasser auf der Straße. Überzeugte Linke allesamt.

Anhänger des Jugendwiderstands rufen zu Gewalt gegen Zugezogene auf, da die ihren Kiez kaputt machten.“

Mal ein kleiner Lückenfüller, weil hier wieder mal etwas entfallen ist: mit „Zugezogene“ meinen die Berliner Linksradikalen durch mehrere Gruppierungen nicht etwa das als „Migranten“ und „Geflüchtete“ titulierte Konvolut aus aller Herren und Damen Länder (außer man will sie ausgerechnet in ihrem eigenen Revier unterbringen, dann hört sich der Willkommensspaß ruckzuck auf), sondern fast ausschließlich die begüterten Süddeutschen, die sich die teuren Wohnungen leisten können, von denen Linksradikale glauben, sie gehörten ihnen. Es werden Luxuskarossen abgefackelt die das falsche deutsche Nummernschild haben; Stuttgart, München oder Nürnberg etwa.

Besonders auffällig ist aber ihr Hass auf Israel – und auf Linke, die den jüdischen Staat in Schutz nehmen.“

Der linke Rand solidarisiert sich mit dem islamistischen Rand. Nichts Neues. Es wird nur immer wieder abgestritten, ist aber ein bekannter Fakt. Das bejubelte Umbringen von Juden bei palästinensischen Terrorattacken ist eben kein „Antizionismus“ sondern dumpfer, blanker Judenhass.

Mitglieder des Jugendwiderstands liefen beim jährlichen Al-Quds-Marsch mit, waren auch dabei, als Demonstranten im vorigen Dezember auf dem Pariser Platz Israelflaggen verbrannten – und amüsierten sich anschließend über das „große Geheule wegen ein paar brennenden Scheißfahnen“. Sie applaudierten zudem dem jungen Syrer, der im April dieses Jahres in Prenzlauer Berg einen Kippaträger mit seiner Gürtelschnalle schlug. (...). Ein Genosse sagt: Schlagen reiche nicht, alle Israelfans gehörten erschossen. Genau das meint auch ihr Graffito „9 mm für Zionisten“.

Irgendwas vom Aufruf zu Menschenjagden gehört?
Nein?
Weil da nichts war. Gehen Sie da!
Man stelle sich einfach mal eine solche Aussage in einem „rechten“ Forum vor.

Der Berliner Verfassungsschutz beobachtet den Jugendwiderstand seit Jahren, hatte sich aber zunächst entschieden, die Gruppe in seinen Berichten zu ignorieren. Man wolle sie nicht wichtiger erscheinen lassen, als sie ist, hieß es. Eine Erwähnung würde sie sicherlich stolz machen und in ihrem Tun bestärken.“

Was?
Bitte?
Steht das da wirklich?
Die haben sie bisher nur deshalb im Bericht nicht erwähnt, um sie nicht stolz darauf zu machen? Bei angeblich „rechten“ Gruppen ist das kein Problem, aber bei „linken“? Wer glaubt denn diesen Blödsinn? Die sind ganz sicher genau deswegen in keinem Bericht erschienen, weil sie zu den nützlichen Idioten gehören, die unter besonderem Schutz stehen. Die lässt man ab und zu mal zubeißen, weil man sie noch braucht; andere brauchen nur kläffen und gehen hinter Gitter. Es muss irgend einen Grund geben, warum man die jetzt bloßstellt. Will man einen „Kampf gegen Links“ simulieren, den es nicht gibt, weil auch diese Bande nur der Gipfel eines riesigen Eisberges ist?

Maasmännchen, wo ist jetzt dein Kampf gegen „Hate-Speech“, „Antisemitismus“ und „Demokratiefeindlichkeit“?
Kein Problem mit Judenhass und Judenvernichtungsphantasien, mit Umsturzaufrufen und Gewaltanwendung, mit Straßenterror und Staatsverweigerung, wenn es Fans der Feinen Sahne betrifft? Der linksextreme Brillenschlumpf steht – einmal mehr – ohne Hosen da.

Die Berliner SPD hat beim Landesparteitag gerade einen Beschluss gefasst, wonach der Jugendwiderstand als „extremistische, antisemitische Organisation politisch isoliert und bekämpft werden muss“. Insbesondere fordert die Partei eine „bessere Sensibilisierung der Polizei“ und eine scharfe Verfolgung der Gewalt- und Straftäter...“

Ach, die Polizei muss „besser sensibilisiert“ werden? Ja, wem untersteht sie denn? Welcher Partei gehört denn der auf einem Auge stockblinde Berliner Innensenator seit Jahren an?
Erraten?
Genau: der SPD.
Wenn es nicht so traurig wäre und um Gewalt und Morddrohungen ginge, könnte man den ganzen Tag über diese Schmierenkomödie schallend lachen. In der SPD haben die Linksextremen längst die Deutungshoheit übernommen (was vom Wähler zwar mit kräftigem Liebesentzug honoriert wird, aber dem Staat trotzdem deren Herrschaft von Merkels Gnaden beschert).

Doch es wird noch besser. Es kommt noch dicker.

Innerhalb der Berliner Linken ist der Jugendwiderstand wegen seiner Übergriffe und seiner Israelhetze extrem unbeliebt. Dennoch traut sich keiner, die Gruppe von Demonstrationen auszuschließen.“

Halt, Halt, Moment mal!
Wie war das mit Chemnitz?
„Wer auf einer Demonstration mitläuft, auf der auch Neonazis auftauchen, der macht sich selbst zum Neonazi!“
Also, dass man eigentlich mit denen nichts zu tun habe und die nur aus Angst einfach mitlaufen lasse, gilt nicht, liebe Linke! Ihr selbst habt den Slogan ausgegeben und der soll euch jetzt als Bumerang einholen und argumentativ windelweich klopfen: Wer auf einer Demonstration mitläuft, auf der auch aggressive und brutale Linksfaschisten auftauchen, der macht sich selbst zum Linksfaschisten!
Ihr seid deren ideologische Wegbereiter, ihr seid deren Dulder, sie gehören nach eurer eigenen Logik, mit der ihr jeden rechten Rülpser von wem auch immer automatisch auf das Konto der AfD bucht, uneingeschränkt zu euch! Jede heuchlerische „Distanzierung“ trifft auf den gleichen Glauben, den ihr Distanzierungen von AfD-Politikern gegen Rechtsradikale schenkt!
Die linken Schlägertruppen gehören zu euch! Denn wer nicht verhindert, der solidarisiert sich – das ist eure eigene Argumentation, sorry, ist nicht mir eingefallen.

Dass man inzwischen dennoch eine Menge über sie weiß, liegt an einer Fehde, die der Jugendwiderstand seit Monaten mit einer anderen maoistischen Gruppe aus Hamburg austrägt.“

Ich gehe auf die Details gar nicht ein. Nur das Übliche in allen fanatischen Randgruppen: am Liebsten bekriegen sie sich gegenseitig und wollen den absoluten Wahrheitsanspruch nur auf sich selbst beziehen. Alles andere sind Fehlgeleitete, Ungläubige, Kuffar. Sie sind im Geiste so sehr verwandt, dass jedes Zusammentreffen von Neonazis, Kommunisten und Islamisten faktisch ideologischen Inzest darstellt.

Bereits zwei Mal haben Mitglieder des Jugendwiderstands SoL-Aktivisten verprügelt, sie sprechen abfällig von „der Sekte aus Hamburg“ und einem „hängengeliebenen Freakhaufen“. Die wiederum kontern mit den Schmähungen „Lumpenbande“, „Rattenbrut“ oder „rechte Liquidatoren“.“

Noch eine Gemeinsamkeit: Am meisten beleidigt man sie, wenn man sie zitiert.

Seit Sommer vergangenen Jahres streiten sie auch darüber, wer von ihnen beim G-20-Gipfel in Hamburg härter gegen die Polizei gekämpft habe.“

Was alle Lügen straft, die bis heute leugnen, dass es linksextreme Randalierer waren, die dort auf die Polizei losgegangen sind. Und die durch als Journalisten bei linksextremen Fischblättern getarnte Unterstützer auch Anweisungen bekamen, gegen wen sie vorgehen sollen.

Aus den Interviews und Hinweisen ergibt sich ein Bild des Jugendwiderstands, das stark von der Eigendarstellung der Maoisten abweicht. In dem nicht etwa Angehörige „ausgebeuteter Klassen“ und „unterdrückter Völker“ das Sagen haben – und in dem von der antiimperialistischen Volkskriegsromantik nicht viel übrig bleibt.“

War nicht anders zu erwarten. Die Aufhetzer und Aufstachler kommen immer von außen.

Taktikka, der Wortführer der Schlägertruppe, heißt im wahren Leben Patrick. Von Beruf ist der 27-Jährige Kindergärtner.“

Ach. Angeblich seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet und im Visier der Polizei (wer‘s glaubt), Wortführer von Gewaltverherrlichung, Judenmord und Abschaffung der verfassungsmäßigen Grundordnung, aber kann unter dem rotzgrünen Berliner Senat seelenruhig Kleinkinder indoktrinieren? In einem Land, in dem eine SPD-Ministerin eine rassistische Hetzschrift in Kindergärten verteilen lässt , in der „blonde Kinder mit auffällig gutem Benehmen“ zum Nazi-Indikator erklärt werden und in der Kindergärtner aufgefordert werden, mit politisch „rechts“ gerichteten Eltern ernsthafte Erziehungsgespräche zu führen oder diese gar nach oben zu melden, darf ein aggressiver Hass- und Hetze-Verbreiter, Gewaltverherrlicher und zu Mord Aufrufender unbehelligt als Kindergärtner arbeiten? In einem Land, in dem allein das Zugeben, AfD gewählt zu haben, zum Berufsverbot führen kann und sogar den Rauswurf aus Sportvereinen nach sich führt, können linksextremistische Terroristen Kleinkinder betreuen?

Wenn das nicht alles, aber wirklich alles über das Funktionieren des Merkel-Regimes aussagt, dann weiß ich nicht, was noch passieren muss, dass den Leuten die Augen aufgehen, was es da gerade spielt.

Was den Jugendwiderstand noch von den meisten anderen linken Gruppen unterscheidet, ist sein positiver Bezug auf die Begriffe „Volk“, „Heimat“ sowie „Ruhm und Ehre“. Andersdenkende werden als „Volksfeinde“ beschimpft. (…) Wie wenig Berührungsängste der Jugendwiderstand gegenüber Rechtsextremen hat, zeigt eine aktuelle Unterhaltung seiner Mitglieder auf Facebook. In der lobt Kindergärtner Patrick alias Taktikka den berüchtigten jungen Rechtsextremen Lasse R. aus Braunschweig. Der Kampfsportler war einer derer, die bei den Nazi-Protesten in Chemnitz Passanten und Gegendemonstranten systematisch einschüchterten und Gewalt androhten. Taktikka sagt, Lasse R. sei „sympathisch“ und solle sich doch dem Jugendwiderstand anschließen. Derzeit nerve zwar noch dessen „Hitlergedöns“, doch habe R. „Kampfgeist“ und könne sich ideologisch ja entwickeln.“

Da schließt sich der Kreis.
Entwickeln muss sich der Nazi gar nicht, der passt auch so ohne Reibungsverluste zu den Linksradikalen. Eben: alles eins.
Der einzige Unterschied: Bei den Neonazis ist er ein unnützer, beim Jugendwiderstand ein nützlicher Idiot. Wer jetzt demonstriert, während ein Neonazi Lasse R. am Rand sein Unwesen triebt, ist automatisch selbst ein Nazi, doch wer künftig demonstriert, während der Jugendwiderständler Lasse R. am Rande sein Unwesen treibt, bleibt unbescholtener Gutbürger.
Das ist Merkeldeutschland.
Das ist Berlin.
Failed state, failed town...

Dienstag, 11. Dezember 2018

Aus der schönen Stadt Steyr mit ihrem Mittelalter-Flair


... wird ein ganz mittelalterkonformer Einzelfall gemeldet:


16-Jährige in Steyr getötet: Verdächtiger flüchtig

Eine 16-Jährige wurde in Steyr tot in ihrem Zimmer gefunden, ihr 17 Jahre alter Freund steht im Verdacht, sie erstochen zu haben. Nach ihm wird gefahndet.

Ein 16-jähriges Mädchen ist in der Nacht auf Montag in Steyr in seinem Zimmer durch Messerstiche getötet worden. Verdächtig ist der 17-jährige Freund des Opfers. Der junge Afghane dürfte nach der Tat durch das Fenster geflüchtet sein, von ihm fehlte seither jede Spur. Das Motiv ist laut Staatsanwaltschaft Steyr unklar.
(Hier weiterlesen)

Die Staatsanwaltschaft Steyr tappt völlig im Dunklen, was wohl der Grund für einen »17-jährigen« Afghanen sein mag, seine16-jährige »on-off-Beziehung« zu einer finalen off-Beziehung zu gestalten. Könnte es gar ein »Ehrenmord« sein, nachdem die »on-off-Beziehung« ihm möglicherweise gesagt haben könnte, daß die Beziehung mit ihm endgültig »off« sei. Was das empfindsame Gemüt eines Afghanen natürlich nicht so einfach wegsteckt wie ein Österreicher.

Wir müssen Geduld haben, mit ihnen! Und Verständnis. Und bereit sein, Opfer für die Integration zu bringen. Und wenn es Mädchenopfer in Steyr wären ...


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P.S.: hat übrigens einer eine Ahnung, warum in aller Welt DiePresse unter dem verlinkten Artikel auf die Kommentar-Funktion verzichtet hat?

Ohne Scham


In Huffington Post hat eine Feminazisse namens Dr. Gunda Windmüller eines der größten Probleme unserer Zeit aufgedeckt:

Dieses Wort diskriminiert Frauen – lasst es uns endlich abschaffen

Worte schaffen Wirklichkeit.

 [...]

Ich hatte gerade einen Artikel für watson.de zu der korrekten Benennung der weiblichen Genitalien recherchiert.

Viele Begriffe, alle mit einer Geschichte. Ich ging meine Notizen durch: Vulva, Klitoris, Vagina, Schamlippen… Schamlippen? Warum eigentlich Schamlippen? Was hat die Scham an unserer Vulva verloren? Ich schaute im Duden nach, welches Wort ich alternativ verwenden könnte. Doch ich fand: nichts.

Worte drücken Geschichte aus. Und die Schamlippen weisen auf eine Geschichte der unterdrückten Sexualität, der Diskriminierung weiblicher Lust und der Beschämung weiblicher Körper hin.
Und was ist dann mit dem »Schamberg«? Bitte auch gleich mitändern! Wie schön wäre doch ein »Vulvaberg« (für Wagnerianer und lateinkundige Anatomen läge auch »Venusberg« nahe ...)! Doch die durch ihre Scham diskiminierte Dame weiß Abhilfe:
Und so haben wir eine Kampagne gestartet. Vulvalippen in den Duden. Wir haben geschrieben, getwittert, Interviews gegeben, und schließlich eine Petition bei change.org gestartet: Mehr als 31.000 Menschen haben schon unterschrieben. Es sollen noch viel mehr werden!
Es ist erschütternd, daß diese wichtige Initiative nicht einmal unter den Lesern von Huffington Post (wiewohl sich darunter ein überproportionaler Anteil an rosa Pudeln befinden dürfte) auf ungeteilte Begeisterung stieß — statt dessen kamen Kommentare wie:
Vulvalippen für alle.... Wenn man keine Sorgen hat...

Schampus heißt jetzt Vulvapus. Prost. *rülps*

Ich möchte aber in diesem Zuge auch, dass es nicht mehr Penis heisst. Mensch, wie sich das anhört: 'der Penis' oh Gott, das geht gar nicht. Ich wünsche einen freundlichen Namen. Wie wäre es mit Zauberstab oder so?

Generation Y Probleme... ein wenig Einhornglitzerstaub wird helfen...  
Ein pöhser Macho machte gar den Vorschlag, wenn's um die Gleichstellung ginge, wäre er dafür, die Hoden beim Mann in "Schambällchen" umzubenennen — dann wäre doch wieder alles in Ordnung.

Ich kann mich erinnern, daß ich irgendwann in alkoholträchtiger Runde vor ungefähr vierzig Jahren ein Wort zu kreieren versuchte, nämlich für ... na Sie kennen das Ding sicher: für diese kleine Lasche, die bei vielen — insbesondere älteren — Türen vor dem Schlüsselloch hängt. Keiner von uns wußte, wie die heißt, also schufen wir ex nihilo die Bezeichnung »Onde, (f.)«, und rösteten uns im Gedanken daran, daß irgendwann im Jahre 2300 die Germanisten staunend vor dem Rätsel stehen würden, daß sich etwa ab dem Jahre 1980 das Wort »Onde« von Wien aus über den ganzen deutschen Sprachraum vermehrte, und es völlig im Dunkeln läge, woher es bloß gekommen.

Seitdem ist manch Wasser die Donau hinuntergeflossen (und auch den Rhein, die Elbe, oder wo auch immer), und die Verbreitung des Wortes »Onde« scheint irgendwie nicht voranzukommen! Schade — denn gegenüber einer auch denkmöglichen »Schlüssellochabdecklasche« hätte sie den doppelten Vorteil der Kürze und der unbezweifelbaren sprachlichen Schönheit gehabt, von der Originalität ganz zu schweigen.

Ich denke aber: mit der Zukunft der »Vulvalippen« wird es sich kaum anders verhalten ...


Liebe Gutmenschen

von Fragolin

Heutiger Anlass: eine Scheidung auf afghanisch
Als Vater einer Tochter, die unweigerlich in einigen Jahren auch in ein entsprechendes Alter kommen wird, muss ich mir schon einige Fragen stellen:
Was wird mir mehr weh tun?
Wenn ich von anderen Menschen und vielleicht sogar dereinst von meiner eigenen Tochter für ein übles xeno- und islamophobes Nazi-Arschloch gehalten werde, weil ich ihr all jene als Vorurteile diffamierte Tatsachen über diese tickenden Zeitbomben aus dem sozialen Mittelalter beigebracht und die dringende Warnung eingebläut habe, an dieser Parallelgesellschaft anzustreifen, oder wenn ich als toleranter und weltoffener Willkommensbefürworter am Grab meiner Tochter den tausendsten Einzelfall beweine?
Was geht mir näher?
Wenn ein armer traumatisierter Jüngling hier die böse Enttäuschung erleben muss, bei meiner Tochter abzublitzen nur weil ich das Gefühl haben will, meine Tochter bestmöglich auf ein Leben in der künftigen multikulturellen, von religiösem Wahn und mittelelaterlichen Rollenbildern täglich mehr geprägten Umwelt vorbereitet zu haben oder wenn ich sie blutüberströmt in ihrem Kinderzimmer vorfinde, weil ich ja nicht vor irgendwelchen besserwisserischen Idioten als böser Ausländerhasser gesehen werden möchte?

Sorry, liebe Teddywerfer und Wellkammisten, liebe Antifanten und Forentrolle – für was ihr mich haltet, ist mir scheißegal. Meine Tochter ist es nicht. Und deshalb werde ich ihr all diese Einzelfälle bewahren und wenn es soweit ist mit einer einfachen Statistik zu denken geben. Sie soll wissen, wie die Welt tickt. Die Erkenntnisse, die sie daraus zieht, werden ihr helfen sich zu entscheiden. Und zu verstehen, warum wir sie Selbstverteidigung lernen lassen anstatt sie zum Ballett zu schicken. Ebenso meinem Sohn, der jetzt schon lernt, beim Auftauchen bestimmter „Männer“horden auf der Straße schnell die Seite zu wechseln oder in ein Geschäft zu schlüpfen oder sich sonst irgendwie in Sicherheit zu bringen. Und der Schwimmen, Laufen und Kampfsport lernt statt Pokemon zu jagen oder Automodelle zu basteln.

Und die Kommentare derer, die ihren Hass und ihre Lügen über mich ausschütten, speichere ich ebenso für die Zukunft. Sollen meine Kinder wissen, wie jene wirklich ticken, die von sich behaupten, die einzig Besseren auf dieser Welt zu sein.
Ihr habt keine Argumente. Ihr habt keine Fakten. Ihr habt keine Statistik.
Ihr habt nur eure Lügen und Parolen.
Ihr seid Jammerlappen.
Wenn ihr mich verachtet, habe ich es richtig gemacht.
Wenn meine Kinder überleben, auch.

Nachtrag: In Finnland flog jetzt ein Fall von Vergewaltigung Minderjähriger auf. Die Polizei warnt inzwischen Mädchen und Eltern vor Ausländern, die Kontakt zu Minderjährigen suchen...

Montag, 10. Dezember 2018

Abgehängte

Dass Linke, besonders vom anarchistisch angehauchten Rand der Grünen, in einem eigenen Universum leben, in dem Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Wand, Geld vom Automaten und Denken von der Partei kommt, ist ja nun generell nichts Neues. Aber irgendwie ist es trotzdem immer wieder lustig zu sehen, wie es in den Köpfen dieser Leute aussieht.
Ich würde ja gerne mal wissen, welcher Tätigkeit die Anarchisten aus der „Nele 35 so nachgehen, womit sie ihren Lebensunterhalt so finanzieren. Denn wer als Leistungsveganer von Sozialbezügen lebt und als Besitzversager mit weit auseinanderklaffender Schere zwischen Anspruch und Eigenleistung einen solchen Spruch an die Wand schmiert, den kann man wohl kaum für voll nehmen:



So, und jetzt mal wieder die üblichen Fragespiele:
Was würde geschehen, wenn es ab morgen keine Polizisten mehr gäbe? Richtig: Mehr Kriminalität, mehr Gewalt, mehr Gefahr um Leib und Leben.
Was würde geschehen, wenn es ab morgen keine „Hausbesetzer-Aktivisten“ mehr gäbe? Richtig: Weniger okkupierte, verlauste und verschmierte Häuser, weniger Sachbeschädigung und Diebstahl.
So, und jetzt mal nachdenken, was der Gesellschaft besser tut, mehr Sicherheit und Ordnung oder mehr verdreckte und verschmierte Drecklöcher.

Einfache Schlussfolgerung: Polizisten werden gebraucht, linksanarchistische Idioten nicht.
Das ist die eigentliche Tragik an dieser Komödie: Die glauben, ein besonders wertvoller, besonders nützlicher, besonders notwendiger Teil der Gesellschaft zu sein und merken nicht, dass sie ein funktionsloser Wurmfortsatz sind, dessen einziger „Nutzen“ daran besteht, ab und zu Schmerzen zu verursachen und Geld zu kosten.
Es gibt fast niemanden im Staatsgefüge, dessen Existenz zweckfreier ist und der es weniger verdient hat, irgend eine Form von „Lohn“ zu empfangen, als diese sich außerhalb des gesetzlichen Bogens des demokratischen Rechtsstaates positionierenden auf mehreren Daseinsebenen Abgehängten.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Georg Philipp Telemann: Kantate für den 2. Adentsonntag




Eine wirklich interessante Diskussion


... über die AKK-Wahl der CDU-Delegierten tut sich auf Professor Dilgers Blog. Auch wenn ich keineswegs alle Standpunkte Dilgers teile, z.B. die Einschätzung der derzeitigen (und v.a. künftigen) Richtung der AfD-Politik, ist doch der Kommentar-Thread voller interessanter Beiträge:

Mini-Merkel folgt auf Merkel



Heute wurde Annegret Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin von Frau Merkel zur CDU-Vorsitzenden gewählt. Dabei war das Ergebnis recht knapp. Sie hatte zwar im ersten Wahlgang bereits die relative Mehrheit, musste jedoch mangels absoluter Mehrheit in die Stichwahl mit Friedrich Merz. Sie hatte 450 Stimmen (45 Prozent) bekommen, er 392 (39 Prozent) und Jens Spahn 157 (16 Prozent). In der Stichwahl siegte sie dann mit 517 (52 Prozent) zu 482 Stimmen (48 Prozent), also 35 Stimmen Vorsprung. 
Durchaus lesens- und nachdenkenswert!


Verbockt

von Fragolin

Kann man die „Gelbwesten“ verstehen?
Ja, man kann.
Man kann, ja muss, als zivilisierter Mensch allerdings ihre Methoden ablehnen. Meine Meinung dazu habe ich hier bereits dargelegt.
Aber die Motivation dahinter, die ist verständlich.
Dem Staat jeden Monat Steuern zu zahlen, das ist, wie seiner Angebeteten jeden Monat ein Gehalt dafür zu zahlen, dass sie einen daheim umsorgt und verwöhnt – und irgendwie haben die Ausgeflöhten jetzt mitbekommen, dass die Schlampe permanent fremd geht. Sie lügt etwas von hohen Kosten für die teure Heizung, mit der die soziale Wärme daheim befeuert werden soll, und in Wahrheit findet sich der Zahltrottel nach einem langen Arbeitstag frierend im Keller bei Wasser und Brot, während die Bitch oben mit irgendwelchen fetten Finanzbrocken in den Kissen wühlt und sich derweil in der Speisekammer wildfremde Leute auf seine Kosten durchfressen.
Das frustriert.
Das erklärt auch Reaktionen wie die Ankündigung, den Elysee-Palast zu stürmen und Macron den Kopf abzuschneiden. Was in heutiger Zeit fast islamistisch klingt hat aber in Paris so etwas wie Tradition. Guillotine: Wer hat‘s erfunden?

Man kann und darf es nicht tolerieren, wenn es jetzt schon in Mordaufrufe ausartet.
Aber man muss schon sagen: Das hat Macron provoziert.

Und er hat nochwas, und das mit Bravour und Ansage: Er hat es verbockt. Komplett.
Im Cäsarenwahn, als Verhinderer der bösen Rechten um LePen nun geradezu napoleonischen Ruhm errungen zu haben, der ihn zum unumschränkten, bestmanikürten und teuerst versorgten Stellvertreter Gottes in Frankreich erhebt, ritt er in glänzender Rüstung und mit vergoldeten Fanfaren direkt nach Waterloo. Ausgerechnet dieser eine Punkt, aus dem er all seine Legitimation als Quasi-Kaiser zieht, nämlich alpensaschagleich ein Verhinderer der Rechten zu sein, könnte jetzt zum historischen Rohrkrepierer werden, denn in der Opposition erlebt Frankreich gerade den Schulterschluss des linken und des rechten Randes, die gerade entdecken was jeder aus der Mitte schon lange weiß, nämlich dass in ihrem kernsozialistischen Ansinnen kein Blatt Papier zwischen sie passt, denn wenn es ums Eingemachte geht und das einzig trennende Thema „Umgang mit Ausländern“ zur Bedeutungslosigkeit schrumpft, dann findet zusammen, was zusammen gehört.

Würde heute die Wahl um den Präsidententhron stattfinden, würde ich keinen Cent mehr darauf verwetten, dass noch irgendwer eine Marine LePen verhindern kann. Macron ist auf der Zielgeraden, vom gefeierten Verhinderer zum größten Förderer von LePen zu werden.

Es wird spannend. Nach dem bereits an den Grundfesten der EU meißelnden Katalonien-Konflikt in Spanien und dem mit der Hilti daran herumstochernden Brexit fährt gerade ein französischer Bulldozer dagegen an. Wenn Frankreich von Macron in den Bürgerkrieg geführt wird und die EU-Gegner dort das Ruder übernehmen, können sich die Puffs in Brüssel schon mal nach neuen Geschäftsfeldern umschauen.

Ob Macron die Lage noch in den Griff bekommt?
Ich prophezeie: Nein.
Wenn die Franzosen einmal richtig ausrasten, geben sie erst Ruhe, wenn ein Kopf in einen Korb fällt. Und Macron sowie die hinter ihm stehenden Gesellschaftsklempner, deren Menschenexperiment gerade fulminant gegen die Wand fährt, werden nicht einen Millimeter nachgeben, auch wenn es Tote gibt. Zu festgefahren ist die Propaganda, zu tief sitzt der Stachel, zu zahnlos ist die ganze „Rechte-Linke-Nazis-Abgehängte“-Keulenschwingerei. Die Franzosen beweisen gerade, dass die Zahlen der Festgenommenen, der Verletzten und der Toten sie nicht abschrecken, ganz im Gegenteil. Sie haben die Angst verloren, und das ist das Schlimmste, was Regenten passieren kann.

Und wenn ich dann in die Zukunft Deutschlands schaue, wird es noch weit interessanter. Denn im Gegensatz zu den Franzosen braucht der Deutsche viel länger, bis er ausrastet. Doch wenn, dann reicht ein Kopf in einem Korb nicht mehr.
Interessante Zeiten kommen auf uns zu.
Denn die EU-Eliten haben noch einen Trumpf im Ärmel, sollte es europaweit zum Bürgerkrieg kommen. Das alte Rezept: Wirst du der Gegner im Inneren nicht mehr Herr, schaffe einen äußeren Feind und beginne einen Krieg.
Wetten, dass bald irgend etwas aufkocht, was die Stimmung gegen Russland weiter anheizt?

Samstag, 8. Dezember 2018

Höhere Toleranzforschung


... betreibt derzeit die Universität Wien, wo ein Team um einen gewissen Zoltan Peter eine Studie mit dem schönen Titel »Integrationsthema Toleranz« zusammengebastelt hat. DiePresse schreibt ganz entzückt (von APA ab):

Jugendliche Zuwanderer: Hohe Toleranz - und xenophobe Tendenzen


Eine Studie zeigt, dass 87 Prozent der befragten Zuwanderer demokratisch gesinnt und tolerant sind. Vergleichsweise viele von ihnen tendieren zu Ausländerfeindlichkeit. Religiosität ist kein Integrationshemmnis, zeigte sich.

[...] Insgesamt seien 87 Prozent der befragten Jugendlichen demokratisch gesinnt und tolerant, auf 60 Prozent trifft das sogar in hohem Maße zu, schilderte Peter. Sie befürworteten etwa, dass niemand wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung benachteiligen werden darf, sind für Religionsfreiheit und gleiche Rechte für Frauen und Männer.

Damit sei die Mehrheit tolerant genug, um mit verschiedenen Meinungen, Kulturen und Lebensstilen hierzulande adäquat umzugehen. 
(Hier weiterlesen)
Entweder nehmen die Studienautoren irgendwelche bewußtseinsveränderte Substanzen, und glauben daher, daß kontradiktorische Aussagen untereinander vereinbar seien, oder sie halten die Österreich für Vollidioten, die nicht einmal die einfältigsten Märchen durchschauen können. Anders sind die flagranten Widersprüche nicht erklärbar, wie z.B.:
Vergleichsweise viele Jugendliche haben ausländerfeindliche oder antisemitische Tendenzen: Rund 20 Prozent finden, dass zu viele Ausländer in Österreich leben und rund 23 Prozent stimmen der Aussage "Ich finde, dass Juden weltweit zu viel Einfluss (Macht) haben" sehr zu.
Hier ist interessant, daß (anders als bei anderen Fragen) nur die, die »sehr zustimmenden« genannt wird — man also davon ausgehen kann, daß eine ähnliche große (oder gar größere) Gruppe dem »eher zustimmen«, womit wir bei fast der Hälfte wären. Aber »hohe Toleranz«? Na ja ...

Ebenfalls gezielt verunklärt ist, welche jugendlichen Zuwanderer befragt wurden. Da Österreich auch eine große Zahl von Zuwanderern aus der EU beherbergt, ist so eine Studie als Augenauswischerei anzusehen, wenn sie uns einen »Toleranzdurchschnitt« aus Deutschen, Polen, Ungarn, Afghanen und Nigerianern präsentiert. Das erinnernt an den alten Physikerwitz, daß sich man mit einer Hand in der Tiefkühltruhe, und mit der anderen auf der Herdplatte einer »im Durchschnitt« recht angenehmen Temperatur erfreuen darf. Der vorletzte Absatz lüftet da ein wenig den Deckel — und sogleich duftet es ein bisserl weniger nach Rosen, als zuvor: 
Nach Herkunftsländern sind vor allem Befragte aus Afghanistan und dem Iran vergleichsweise wenig tolerant. Bei einem etwas größeren Anteil der Jugendlichen, die in Afghanistan aufgewachsen sind, gibt es laut den Forschern erhöhten Nachholbedarf. Sie sehen beispielsweise die Rolle der Frau gehäuft im Haushalt und finden gleiche Rechte für Frauen und Männer sowie das Recht auf freie Wahl des Ehepartners weniger wichtig. Ein Verbot der Diskriminierung wegen Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung oder das Recht, keiner Religion anzugehören, ist ihnen ebenfalls weniger wichtig.
Hier wird aber sicherheitshalber auf eine genauere Quantifizierung verzichtet. »Weniger wichtig« muß genügen. Aber wir werden's sicher ganz genau nachlesen können, wenn die Studie erscheint:
Die Ergebnisse der Studie sollen im April veröffentlicht werden.
Also: das glaube ich aufs Wort! Und zwar am ersten April, vermutlich ...

Das sozialistische Paradies

von Fragolin

Wir kennen die Parolen. „Die Reichen zahlen keine Steuern“, „die obersten 10% müssen zur Kasse gebeten werden“ oder um es mit dem sozialistischen ÖVP-U-Boot Mikl-Leitner zu sagen: „Her mit dem Zaster, her mit der Marie!“
Dass die obersten 10 Prozent der Einkommensbezieher keine Steuern zahlen und deshalb viel zu wenig geschröpft werden ist ja eine der beliebtesten Argumente derer, die glauben, sich holen zu müssen was ihnen zusteht. (Wenn sie bekämen, was ihnen wirklich zusteht, würde ihnen für Tage das Sitzen wehtun…) Dass es sich dabei nicht nur um geschraubte Propaganda sondern in bekannter linker Manier um nichts anderes als dreiste Lügen und zu Hass aufstachelnde Hetze handelt verwundert nur jene, die das System des Sozialismus noch nicht verstanden haben: es basiert einzig und allein auf Ausplündern. Deshalb ist bisher jeder sozialistische Versuch im Desaster geendet und wird dies auch in Zukunft tun.

Doch jetzt mal zu den Fakten, die die Lügen der Linken eindeutig entlarven und deshalb seltsamerweise keine Schlagzeile in den Verkaufsmedien wert sind.
Für Deutschland findet man z.B. eine schöne Übersicht über die Verteilung der Einnahmen aus Einkommensteuer nach Einkommensdezilen:



Hinzu kommt, dass die Statistik die Haushalte mit den höchsten Einkommen aus Datenschutzgründen nicht vollständig erfasst, sodass ihr Anteil am Steueraufkommen sogar noch höher ausfallen dürfte als hier berechnet. Fasst man jedoch die oberen drei Dezile zusammen, bleibt ohnehin nicht viel übrig: Fast 80 Prozent seiner Einnahmen aus der Einkommenssteuer kassiert der Staat vom oberen Drittel der bundesdeutschen Haushalte.“

Die obersten 10% zahlen also fast die Hälfte, die obersten 30% fast 80% aller an den Staat abgeführten Einkommensteuern. Das verstehen die Linken unter „nichts“.

In Österreich sieht es nicht anders aus, ganz im Gegenteil. Die obersten 10% berappen hier sogar mehr als die Hälfte aller an den Staat abgeführten Einkommensteuern, von den obersten 30% werden auch hier 80% der Einkommensteuereinnahmen kassiert.


Ja, toben dann die Linken sofort los, die kassieren ja ihr ganzes Geld auch aus Vermögen, und im Gegensatz zum Mittelstand mit seinem kleinen Sparbuch, der über die Kest dick abgezockt wird, können sich die Reichen in Sorglosigkeit suhlen. Der Staat bedient sich nur bei den Kleinen und Ärmsten der Armen und wie die ganzen Brocken aus der Floskelbingo-Kiste so lauten.


Die obersten 10%, die die 90% des Vermögens besitzen, kommen damit auch für 90% der Ertragssteuern aus Vermögenserträgen auf. Also wieder das, was Linke unter „nichts“ verstehen.
Deshalb muss nach linker Unlogik auch den Vermögenden dieses Vermögen entzogen werden, denn nur so kann man gewährleisten, dass die nach deren Glauben eh nicht gezahlten Steuern auch wirklich niemals in das Steuersäckel kommen. Und wenn da nichts mehr reinkommt, wen wird es treffen?
Genau, jene die daraus leben.
Und wer ist der Nutznießer des Transfers?
Na, schaumer mal:


Oha.
Die Einnahmen an Einkommens- und Vermögenssteuern der obersten 20% reichen gerade aus, um die Ausgaben an die untersten 10% zu decken. Die unteren 10% leben voll auf Kosten der oberen 20%.
Aber das ist den Linken noch immer nicht Umverteilung genug.
Die geben erst Ruhe, wenn das obere Drittel so ausgeplündert ist, dass es in den Streik tritt oder auswandert. Dann herrscht das sozialistische Paradies: alle sind gleich arm.
Wie immer.

Freitag, 7. Dezember 2018

»Ein Aufbruchsignal von ähnlicher Kraft wie seinerzeit der Amtsantritt von Egon Krenz als Nachfolger Erich Honeckers«


Frauentausch: Merkel macht weiter

Spontaner Jubel bei der AfD, als die Wahlergebnisse des CDU-Parteitages bekannt werden.

Alexander Gauland warf die Hände in die Luft. Ein Jubelschrei entrang sich dem wie immer in sanften Tweed gehüllten Oberkörper des AfD-Chefs. Gauland wusste für einen Moment lang nicht, wohin mit den Händen, den Armen, dem ganzen  vibrierenden Körper. Er fiel Alice Weidel um den Hals. Und rief noch einmal  "Jaaah!", als wäre er 15 Jahre alt und seine Lieblingsband würde gerade seinen  Lieblingssong anspielen.

Alice Weidel, etwas größer als ihr greiser brandenburgischer Kollege, lächelte entrückt über dessen Schulter. Mit roten Bäckchen schaute die gerade nach Berlin umgezogene Quotenfrau in der AfD-Chefetage auf den großen Flachbildfernseher, auf dem genauso gejubelt wurde wie in dem Pulk von AfD-Mitarbeitern davor. Jaaah, dachte auch Alice Weidel in diesem Moment, der historisch war: Die CDU hatte sich eben gerade entschlossen, noch einmal auf Angela Merkel zu setzen.
(Hier weiterlesen)
Einfach Politplatschquatsch at its best! Satire? Nein: real existierendes Deutschland 2018 ...

Bei der AfD dürften schon die Sektkorken knallen!


Muttis Nachfolgerin ist — ihr Klon. Die CDU ist nicht zu retten. Und das ist auch gut so ...


Nebenwirkungen von metoo - die zweite

von Bastiat


Ich bin vor einiger Zeit hier schon einmal darauf eingegangen, welche unerwarteten Nebenwirkungen der #metoo-Schwachsinn hat. Und zwar schädigt er genau die Gruppe, die er zu schützen vorgibt – die berufstätigen Frauen. Und „unerwartet“ sind diese Nebenwirkungen eigentlich nur für geistig Minderbemittelte, die glauben, man könnte sich mit der Zerstörung von Reputation und Existenz von Männern, ohne Sachbeweise zu liefern, aufführen wie der Elefant im Porzellanladen, ohne Reaktionen vom Besitzer des betreffenden Porzellanladens zu provozieren.

Nun, wenn ein Elefant im Porzellanladen randaliert, ist es Zeit, die Elefantenbüchse zum Einsatz zu bringen. Und diese Vorgangsweise scheint in der US-Wirtschaft allmählich Fuß zu fassen. Das Handelsblatt berichtet von entsprechenden Reaktionen in der US-Finanzbranche. Die Beschäftigung von Frauen wird dort zunehmend als Risikofaktor betrachtet. Wie bereits zuletzt beschrieben: Männer in Führungspositionen handeln primär rational. Risikofaktoren werden, so weit es geht, ausgeschaltet. Was bedeutet, wie im Artikel so schön beschrieben, es „könnte die Wall Street noch mehr zu einem Männerklub werden, als sie es sowieso schon ist.“

Also weniger hochbezahlte Top Jobs für Frauen bei den Profiteuren des staatsmonopolistischen Fiat Geld System. Tja, tough luck, ladies. Wie bestellt, so geliefert.

Natürlich wird im Artikel auch rumgejammert, dass ja eigentlich – einmal mehr – nur die toxischen, alten weißen Männer Schuld seien. Ihnen würden angeblich „die Umgangsformen fehlen, um entspannt mit weiblichen Kollegen umzugehen.“ So etwas wie mögliche Falschbeschuldigungen existieren in der einfachst gestrickten Gedankenwelt von Schreiberlingen nicht. Frauen würden doch niemals lügen. Selbst wenn eine Falschbeschuldigung ein einfacher Weg wäre, etwa einen männlichen Konkurrenten um einen Spitzenjob beiseite zu räumen. Niemals.

Und, die alten weißen Männer hätten angeblich „Probleme, mit der neuen Zeit zurechtzukommen.“ Irrtum, sprach der Igel: genau das Gegenteil ist der Fall. Die Manager haben sich perfekt auf diese „neue Zeit“ eingestellt und eliminieren mögliche Risiken für sich und die Firma. Perfekt gemacht!