Montag, 23. April 2018

Was ist bloß aus der schönen Stadt Innsbruck geworden?



Man könnte von einem Ausbruch politischen Rinderwahnsinns sprechen, wenn man sich so ansieht, was dort gerade abgeht:


Im früheren »Heiligen Land Tirol« stellen die GrünInnen die mit Abstand größte Gemeinderats-Franktion und ziehen in die Bürgermeister-Stichwahl mit ebenfalls deutlichem Abstand (mit 30,9% gegen 24,3% für die bisherige Amtsinhaberin). dabei gab's kurz vor der Wahl in seiner Partei noch Turbulenzen: die Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider hatte Willi »rechten Sprachgebrauch« vorgeworfen, nachdem der grüne Kandidat in einem Interview gesagt hatte, das Thema Wohnen interessiere Menschen mehr als Diskussionen um das Binnen-I — und am Freitag die GrünInnen verlassen.

Und trotzdem wird sowas noch gewählt? Irgendwie dürfte die derzeitige Föhnwetterlage den Leuten nicht guttun ... 


Eine Ohrenpeitsche


... ist diese Frau: das wußten wir bereits von ihren Wortmeldungen der letzten Monate. Daß sie auch die Disziplin »Augenpeitsche« beherrscht, beweist das untenstehende Bild:


Das kecke Motto:

Das ist unser Weg: Modern und gerecht.

hat einen Anflug
von Realsatire. Und das ist gut so! Je eher diese verlogene Bonzenpartei auf dem Misthaufen der Geschichte landet, desto besser ...


Wahlsonntag

von Fragolin

Salzburg hat gewählt. Ich wollte eigentlich so Einiges darüber schreiben, aber da die Hochrechnungen bereits sehr früh am Nachmittag bekannt gegeben wurden, musste ich auch mit meiner liebreizenden Fragolina bereits recht früh ein angemessenes Getränk zur Feier des Tages genehmigen. Nach den großspurigen Erfolgsmeldungen der in NÖ nur marginal gestutzten Grünen und sogar leicht zulegenden Roten, die unsere Pizzaprinzessin zu ganz besonderen verbalen Pirhouetten animierten (bei Verlusten haben die Landesparteien ja nie etwas mit der Bundespartei zu tun, bei Gewinnen ist das immer ein starkes Zeichen für die Bundespartei – Pippi Langstrumpf lässt grüßen und die Prinzessin hat ja auch gewisse Ähnlichkeiten mit Herrn Nilsson), gab es jetzt wieder die erwartbare Klatsche für die Beiden, wobei die Grünen ja dem allgemeinen Trend folgend ziemlich in den Keller geprügelt wurden. Nicht nur, dass sich nicht einmal mehr die Hälfte der letzten Wahl erreicht haben, die allerdings kaum historisch vergleichbar war – sie wurden einfach auf ihre Einstelligkeit von vor 2013 zurückgedrückt – geht sich auch bei bestem Willen keine Beteiligung an irgend einer Regierungskonstellation aus.

Entweder Schwarz-Rot oder Schwarz-Blau. Was anderes geht sich nicht aus.
Schwarz-Rot wäre durch die roten Korruptionsskandale belastet, Schwarz-Blau einem permanenten Trommelfeuer der Medien ausgesetzt. Aber zweiterer Fall würde zumindest volle Unterstützung aus dem Bund bekommen. Mal sehen, wie die neue Landesregierung aussehen wird.
Zumindest grün wird sicher nicht dabei sein.
Gut.



Innsbruck hat gewählt.
Und bleibt tiefgrün.
Also werde ich mir in Zukunft irgendwelche Hinweise auf die Vorkommnisse in Innsbruck verkneifen, wenn dann mal wieder Gruppenprügeleien, Messereien oder Vergewaltigungen bejammert werden: Wie bestellt, so geliefert. Ich werde morgen unserem schwarzen Bürgermeister mal eine kleine Anfrage zukommen lassen, ob wir die inzwischen von ihm selbst schon abgelehnten und in einem alten, extra für diese Früchtchen neu aufgeputzten, Landgasthaus untergebrachten Grüppchen an abends immer wieder für Polizeieinsätze sorgenden Goldstückchen nicht nach Innsbruck schicken können. Dort scheint noch ein großer Bedarf an Bereicherung zu bestehen. Dem kann gerne geholfen werden. In unserem Provinzstädtchen haben wir genug Erfahrungen für die nächsten Jahrzehnte gesammelt. Das reicht. Wir teilen gerne. Viel Spaß mit den unreifen Südfrüchtchen.



In Deutschland bekam Andrea „auf die Fresse“ Nahles erwartungsgemäß den Martinsorden verliehen und wurde zur neuen SPD-Chefin gekürt. Dass der Verzweiflungshunderter für den Ärmelschoner aus Brüssel, äh, Messias aus Würselen, nicht mehr getoppt werden kann, war schon rein mathematisch klar. Aber gerade mal knapp über 66% sind für sozialistische Verhältnisse eine schallende Klatsche. Nahles hat schon verspielt, bevor sie begonnen hat. Innerparteilich werden sehr wahrscheinlich bereits jetzt die Zähne jener Sägen gefeilt und geschränkt, deren lustig raspelndes Geräusch Nahles neben immer wieder anfallenden Häufchen an Spänen neben den Stuhlbeinen in nächster Zeit unter ihrem Hintern vernehmen wird. Stinkefinger-Siggi „das Pack“ Gabriel wollte bei einem solchen Ergebnis noch frustriert hinschmeißen, aber Nahles feiert erstmal den Beginn ihrer Demontage als Erfolg.

Der Weg der SPD in den tiefen Zehnerbereich ist vorgezeichnet, die interne Spaltung wird immer wahrscheinlicher. An der Merkel-CDU zerreibt es jede Partei; Lindner weiß, warum er sich das nicht angetan hat; die FDP kennt den pommerschen Eisberg schon, an dem sich die Rote Fregatte gerade die Flanke aufreißt. Na gut, eine Partei, die in einem Martin Schulz die Letzte Große Hoffnung sieht und aus deren oberster Personaldecke sich nur noch so intellektuell dünne Fäden wie Andrea Nahles ziehen lassen, hat fertig.



Der Großsultan und Khalif in spe hat Neuwahlen ausgerufen, damit er die erst vor Kurzem dem nächsten Präsidenten volksabstimmend zugeschanzte Totalermächtigung und Parlamentsausschaltung noch schnell über die Bühne bekommt, bevor irgendwer auf die Idee kommt, einen Oppositionspolitiker vorher aus dem Knast zu entlassen. Man will ja kein Risiko eingehen und sich noch von irgend einem dreckigen Kurden oder Aleviten in die mit sunnitischer Reinheit geheiligte Suppe spucken zu lassen.

Unser Kanzler wurde in Ö1 interviewt, und (selbstverständlich rein zufällig) wurde auch die Frage gestellt, wie er denn zu Wahlkampfauftritten des Großsultans von Ankara vor seinen türkenfahnenschwingenden Jubeltruppen in Österreich stehen würde.
Die Antwort war vorhersehbar, Kurz‘ Standpunkt war und ist allgemein bekannt, die Gesetzeslage ist es auch, und beides ist sogar ausnahmsweise einmal deckungsgleich mit der Meinung des Herrn Kern, in dessen Regierungszeit sogar der Gesetzesbeschluss fällt, der ein Verbot solcher Auftritte legalisiert. Trotzdem jaulten die üblichen Kreischer sofort los und nagelten ihre billige polemische Hetze in die Internetforen der Linkspresse. Aber sie kamen nicht weit. Denn selbstverständlich konnte der Irre vom Bosporus nicht lange an sich halten und bellte sofort seine üblichen Drohungen und Beleidigungen heraus und saftelte irgend etwas über Demokratie und das türkische Volk daher.
Wenn der Erdowahnsinnige von Demokratie faselt, dann ist das immer wieder erbauend und entzieht selbst seinen härtesten Verteidigern und Kurz-Bashern jegliche argumentative Grundlage.
Haben wir doch zu dem Thema schon einiges erfahren können.
Ein kurzer Abriss:

Wir sind die Weltmacht Türkei. Das sollte jeder wissen. Die Türkei ist kein Land mehr, dessen Tagesordnung von außen bestimmt wird, sondern ein Land, das in der Welt die Tagesordnung bestimmt.“

An unsere Bürger (Anm.: in den EU-Staaten), die ihrem Land, ihrem Volk, ihrer Flagge und ihrem Gebetsruf treu sind: Übernehmt persönlich Aufgaben in politischen Parteien und politischen Mechanismen!“

...sagt 2018 der, von dem auch dieser Ausspruch aus 2010 stammt:

Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.”

...und der in einer damals noch demokratischen Türkei in den Knast ging für diese Rezitation:
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Moscheekuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Diktatoren, die aus dem Kerker kommen, alle anpöbeln und ihre Nachbarn militärisch angreifen hatten wir schon, sogar mit Schnauzbart. Daraus sollten wir gelernt haben.
Nachdem er in Syrien eingefallen ist und dort die Kurden ausräuchert, werden es wohl die letzten Umfragewerte vor seiner Wahl zum Sultan entscheiden, ob er sich auch noch auf ein militärisches Abenteuer gegen Griechenland einlässt und Ägäis-Inseln besetzt.

"Ihr könnt gegen mich sein, ihr habt mich immer gehasst. Aber seid Euch bewusst: ihr werdet mir nie die Macht wegnehmen können, die mir Allah gegeben hat."

Wenn man den Teil mit dem blutrünstigen Götzen weglässt, könnte das wörtlich aus einer Hitler-Rede an das bolschewistische Weltjudentum, dem damaligen Äquivalent der dreckigen Kuffar, stammen.

"Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam."

Man kann einen Islam nicht beleidigen. Man kann einen Menschen beleidigen. Da der aber keinen allzu hohen Stellenwert im Weltbild eines radikalislamischen Despoten hat, kann der die Welt nicht anders sehen.

Erdi, man möchte dir manchen Tag den Böhmermann nackt auf den Bauch binden und zurufen: du bist ein größenwahnsinniger Idiot und solltest schnellstmöglich jeglicher politischer Macht entkleidet werden. Aber das muss dein eigenes Volk hinbekommen. Wenn es das nicht tut, dann hat es dich verdient. Aber unser Verständnis nicht.

Sonntag, 22. April 2018

José Viana da Mota



 ... (so die ursprüngliche Schreibweise, später vielfach auch »Vianna da Motta« geschrieben) wurde heute vor 150 Jahren auf der Insel São Tomé, damals eine portugiesische Kolonie, geboren und war zu seiner Zeit (er lebte bis 1948) der wohl bekannteste Komponist seiner Nation. Passend daher, daß er seine Symphonie op. 13 »An das Vaterland« (»À Pátria«) nannte. In ihr versucht er in vier höchst unterschiedlichen Sätzen — dem »Allegro heroico« des ersten, einem lyrisch-verträumten Adagio, in den Tanzweisen des Scherzos und schließlich dem dramatischen Finale, das den Niedergang und das Wiedererwachen des Nationalstolzes zu Ende des 19. Jahrhundert thematisiert, als die damalige »Supermacht« Großbritannien Portugal zu einer Art Kolonie degradieren wollte — den Charakter Portugals in Musik zu setzen, ohne jedoch dabei in platte Programmusik zu verfallen. Ein frühes, wahrhaftiges Meisterwerk, das eine öftere Aufführung auch außerhalb der Heimat verdienen würde!


Neben — und vor — seiner Komponistentätigkeit wurde er zu Lebzeiten international v.a. als Pianist berühmt: er war Liszt-Schüler — und was für einer! Seine Aufnahme von dessen »Totentanz« ist trotz der recht mäßigen Klangqualität beeindruckend, und doppelt beeindruckend angesichts des Alters des Pianisten im Jahr der Aufnahme (1945)!


Nicht ohne Berechtigung steht zur Interpretation des Stückes auf Youtube folgende Charakterisierung:
His style is noticeably more "modern" than that of the other Liszt pupils. All of his studio recordings come from 1928. However, this recording is from a live radio broadcast made in 1945. The Orchestra is the National Symphony Orchestra of Portugal, conducted by Pedros de Freitas Branco. The interpretation is vivid and extremely wild, and utterly unlike performances today. The introduction is made to sound like we are watching the opening credits for a Hammer Horror movie of ten years after this!
»Horror movie« ist vielleicht etwas zu plakativ — aber irgendwie doch treffend. Seine Interpretation von Chopins berühmter Polonaise As-Dur op. 53 beeindruckt trotz allen Rauschens und Knisterns.

Der Komponist Viana da Mota, der sich mit der Entwicklung der modernen Musik seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts nicht wirklich anfreunden konnte, verstummte ab 1910 allmählich — vielleicht auch wegen der vielen anderen, verantwortungsvollen Aufgaben: als Direktor des Konservatoriums in Lissabon, als Herausgeber der Klavierwerke von Franz Liszt etc. ...

Hochgeehrt in seiner Heimat, doch in der weiten Welt allmählich vergessen, starb Viana da Mota am 1. Juni 1948 als letzter Liszt-Schüler, mehr als sechzig Jahre nach dem Tode seines großen Lehrers. Am Ende dieses kleinen Erinnerungsartikels stehe eine Aufnahme, in der der Komponist und Pianist gleichermaßen zu Wort kommt — »Valsa caprichosa«, op. 9 No. 3:




Der selbsternannte Kämpfer bis zum Endsieg — im Bürgerkrieg, den er bis jetzt verleugnete


Strolz ist ein Politiker, der das »Flügelheben« zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Bei näherem Hinsehen entpuppt es sich freilich nur zu oft als Achselzucken — so frei nach dem Motto: »Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern!«

Vor nicht allzulanger Zeit bekamen er und seine Consorten von Rot bis Grün die Schnappatmung, als H.C. Strache darauf hinwies, daß die Überschwemmung Österreichs mit irgendwelchen Steinzeit-Barbaren aus Süd und Ost für unser Land keine »Bereicherung« darstelle, sondern im Gegenteil zu Bürgerkriegsverhältnissen führen wird. Wie wurde da bezüglich »Nazi-Ungeist« und »ewiggestrig« von den vereinigten Gutmenschenfraktionen hyperventiliert!

Nun — wenn Strolz klüger wird, wäre das ja zu begrüßen. Ich glaube es ihm nur nicht! Er hat zu oft bewiesen, das er sein Mäntelchen bereitwilligst in den Wind hängt, nur um mit»regieren« zu dürfen. Man erinnert sich vielleicht: Privatisierung von Wasser- und Gesundheitswesen ...

Strolz ist ein Blender aus Überzeugung. Weil er keine hat außer der, daß er wichtig ist für die Zukunft von Österreich, wechselt er seine Ansichten je nach Koalitionswetterlage, mit dem stillen Stoßgebet: »Lieber Kurz, mach mich krumm, daß ich in dein Loch reinkum'!« (»Kurz« selbstmurmelnd auch durch »Kern« ersetzbar ...)

Und jetzt will Guru Strolz also »für einen Euro-Islam« kämpfen ... ... sorry, was nimmt der?! Das ist mit NLP allein nicht mehr erklärbar! Da will ein Bergbauernbuberl aus Österreichs Alpen etwas tun, was ein kampferprobter islamischer Religionswissenschaftler nach jehrzehntelangen Bemühungen als ganz aussichtslos und gescheitert aufgegeben hat. Die richtige Antwort auf diese Selbstüberschätzung hat Kommentarposter
franklin

Strolz wird also für einen Islam europäischer Prägung kämpfen.

Das braucht er nicht.

Das machen die schon selbst.
Möglicherweise haben die aber eine andere Vorstellung, als das Bergbauernbuberl.

Und das ist kein Religionskampf. Sondern ein Krieg divergierender Gesellschaften.
Nur die einen verstecken sich halt unter dem Deckmantel einer Religion und nützen den gesetzlich gegeben Schutz der Religionsfreiheit gnadenlos aus. Ein Wert, der von freien Gesellschaften gegeben wird, nicht von islamischen.
Na irgendwann wird auch der Strolz draufkommen.

Nebenbei, es gehören auch Leute dazu, die sich ausnützen lassen. Die werden aber weniger. Siehe Wahlergebnis. Könnte man darüber nachdenken. Muss man aber nicht.
So ist es. Nur: bis Stroz da draufkommt, haben wir den Bürgerkrieg, den mittlerweile immerhin auch er schon für möglich zu halten beginnt ...

Johann Sebastian Bach: Kantate (BWV 146) für den 3. Sonntag nach Ostern





Ostritz

von Fragolin

Im dunkelsächsischen Ostritz, rein geografisch seinem Namen alle Ehre machend, versammelte sich am Geburtstag des nationalsten Sozialisten aller Zeiten allerlei Gelichter, welches von der Idee des sozialistischsten Nationalismus aller Zeiten beseelt den Sinn ihres Lebens darin sehen, mutig verbotene Symbole zu zeigen, sich mit echtem doitschen Bier zuzuschütten bis sie sich für Herrenmenschen halten, ekligen kleinkapitalistischen Wucher mit Führerdevotionalien zu treiben und sich dazu mit irgendwelchen Tönen zuzudröhnen, die entstehen, wenn man einen von echter teutonischer Hand getriebenen Kupferkessel voller Feiner Sahne Fischfilet mit Essig aus in der hundertsten Generation mit Ariernachweis geklonten Äpfeln übergießt und mit dröhnenden Bässen beschallt.

Die Berichtbestattung darüber kann sich jeder vorstellen, da wird ganz bewusst kein Unterschied zwischen sogenannten „Rechten“ und diesen begeisterten Neonazis gemacht, ganz im Gegenteil. Als Nichtlinker würde ich mich schon als Rechter bezeichnen, wenn da nicht diese unsinnige Koppelung wäre. Ich verschmähe mit Inbrunst jegliche Form des Kollektivismus, egal ob inter- oder nur national, ich halte den Sozialismus in all seinen Facetten neben der religiösen Massenaufpeitschung für das größte Übel der Menschheit. Der Rotzbremsige betrieb beides zwecks Unheilsmaximierung, und wenn ich etwas feiere, dann sicher nicht den Geburtstag dieses Ekels. Mit Leuten, die sich Hakenkreuze tätowieren und einem Massenmörder hinterherblöken, passe ich weniger in einen Topf als rotsterntragende Antifanten oder türkenfahnenschwenkende Sultanatsbegeisterte.

„„Sicherheitsdienst Arische Bruderschaft“ steht in Frakturschrift auf dem schwarzen T-Shirt des blonden jungen Mannes, der jeden kontrolliert, der hier am Freitag hineinwill.“

Dazu zwei oder drei Anmerkungen: was in den USA unter „Arian Brotherhood“ läuft, ist eine reine rassistische Sekte, die als Phönix aus der Asche der verbrannten Kreuze des KKK aufstieg. Der Schwarze Block der Nazis. Ein Gelände, auf dem diese Typen Ordner sind, möchte ich auf keinen Fall betreten. Und die Frakturschrift liebe ich. Ich finde sie einfach genial. Ich habe Bücher aus dem 19. Jahrhundert, eine ganze Shakespeare-Ausgabe und mittelalterliche Städtechroniken, herrlich dieser Mix aus wundervoll gepflegter deutscher Sprache und kunstvoller Fraktur-Schrift. Aber das ist ein künstlerischer Genuss, der mit Gesinnung gar nichts zu tun hat, sonst müsste ja jeder, der Germanistik studiert, bereits zu den Nazis zählen. Na gut, für die komplett Linksverseuchten vom deutschlandhassenden Rand ist das wohl auch so, aber da ist diese Einstufung ja wieder ein Kompliment. Und was das mit der Haarfarbe des jungen Mannes zu tun hat, kann wohl nur jene Apothekerzeitung erklären, die auch schon den Zusammenhang zwischen blondbezopften Mädchen und Nazi-Eltern offenbarte. So ganz können sie bei dem Versuch, schnippisch sein zu wollen, ihren Rassimus doch nicht verstecken.

Nähert sich ein Auto der Einfahrt, kommt er hinter dem Bauzaun hervor, der das Festival abschirmt. Geht zur Fahrerseite, prüft, ob Gleichgesinnte drinsitzen und auf dem Gelände des Hotels „Neißeblick“ zelten möchten.“

Wie „prüft“ der, ob „Gleichgesinnte“ darin sitzen? Haben die ein Gedankenlesegerät aus den geheimen Versuchslaboren unter Peenemünde gerettet? Oder ist das nur journalistischer Sondermüll? Wer da rein will, ist ein „Gleichgesinnter“, da muss man nicht mehr viel prüfen, ein normaler Mensch hält sich da fern. Wenn die sich schützen müssen dann höchstens vor gezüchtetem oder geschenktem Terrorismus.

Doch die Anreisenden lassen sich am Freitag Zeit. Sie tröpfeln vereinzelt ein, die Dutzende Fotojournalisten warten zunächst vergeblich auf Bilder specknackiger, tätowierter Neonazis.“

Wie es scheint, nicht nur „zunächst“, denn querpresse und auch im MDR-Liveticker finden sich haufenweise Bilder buntgekleideter fahrradfahrender Gegendemonstranten, lachender Nonnen und von der Polizei einkassierter Linksaktivisten, aber irgendwie keine specknackigen tätowierten Nazis. Naja, man nimmt was man hat.

Den Ostritzern sei es nicht egal, sagt er, welchen Ruf ihre Stadt habe. „Die Ostritzer“ – sie fallen vor allem durch ihre Abwesenheit auf. Zwar ist das Zelt der Neonazi-Gegner gut gefüllt, 1000 Teilnehmer sollen es auch hier sein. Doch ein Mitorganisator zeigt sich hinter vorgehaltener Hand enttäuscht, dass wenige Einheimische den Weg zum Marktplatz gefunden haben. Viele im Ort seien der Meinung, man solle das Neonazi-Fest einfach ignorieren.“

Da zeigt sich, dass die einfachen Bewohner eines kleinen Dorfes mehr Weisheit zwischen ihren Zehen besitzen als die empörgepeitschte Presse und die ganze Klaviatur der permanent nazijagenden Selbstverwirklicher rauf und runter spielende Politikerdarstellerriege zwischen den Ohren. Wenn im mehr als 80 Millionen Einwohner zählenden Kernland des Nationalsozialismus heute der Geburtstag ihres angehimmelten „Föhrers“ gerade mal 1.000 Idioten hinter dem Ofen hervorlockt, dann kann man es dabei belassen, denen ihren Devotionalienmarkt und das Gegröle ihrer Kampfparolen überlassen und ihnen keine weitere Bedeutung durch Kenntnisnahme der Existenz einräumen.

Wenigstens Eines kann Ostritz für sich verbuchen: Hätten die Veranstalter nicht dieses verpennte Dörfchen nahe der verblichenen Oder-Neiße-Friedensgrenze zum Ort ihrer Devotionalienmesse samt Krachhintergrund erkoren, würde kein Schwein außerhalb des Verwaltungskreises dieses Kaff kennen. Nicht beleidigt sein, ist vielleicht ein liebenswertes Kaff, aber eben ein Kaff, dessen Chance, nationale oder gar internationale Beachtung zu finden, jenseits grenzwertiger Vorkommnisse oder surrealer Todesfälle eher unwahrscheinlich ist. Noch bekannter wäre es allerdings geworden, wenn die toleranzgebeutelten Buntheitsfanatiker zur Gegenveranstaltung ihre verhaltenskreativen Sturmtruppen herangekarrt und das halbe Dorf in Schutt und Asche gelegt hätten. Denn wenigstens Eines muss man den Idioten lassen: sie sehen scheiße aus, sie denken scheiße (wie alle, die welchem Sozialismus auch immer anhängen) und benehmen sich auch nicht unbedingt sympathieheischend *), aber sie hinterlassen nach ihren Festen zwar Müll, Schmierereien, Überstundenabrechnungen der örtlichen Polizeistube und Ortsbekanntheit, aber von Messerattacken gegen Anwohner, versuchten oder durchgeführten kollektiven Vergewaltigungen, ausgebrannten Autos oder demolierten Kaufläden hört man nichts.

*) Anmerkung: Es ist erstaunlich, dass sich zum Geburtstag des Rotzgebremsten massenweise Gestalten einfinden, die mit seiner Lebensweise (als Vegetarier, Tierliebhaber, Naturfreund und Kapitalistenhasser wäre er heute bei den Grünen weit besser aufgehoben als bei den „Nationalpatriotischen Dumpfbacken“, oder wie sich die NPD abkürzt) so gar nichts anfangen können, Schachtelfressen und Bier in sich reinschütten, idiotische Klamotten aus amerikanischer Baumwolle von Farmen mit Sklavereihintergrund, total bekloppte Frisuren (oder auch gar keine) tragen, sich volltätowieren und sich mit etwas akustisch zudröhnen, was ihr herbeigesehnter Führer nie als Musik erkannt sondern eher zur Insassenfolter in Konzentrationslagern freigegeben hätte. Der hätte die wahrscheinlich alle zum Lagerfrisör deportiert, neu eingekleidet und mit der Spitzhacke in den Steinbruch geschickt. Was die Frage aufwirft, ob diese Typen nicht sogar noch bekloppter sind als es ihr irres Idol schon war.

Samstag, 21. April 2018

Kleiner Nachtrag


... zu diesem Beitrag: der verdienstvolle Blog »Die Anmerkung«, dem wir schon so viele Lesefrüchte verdanken, äußert eine höchst plausible Vermutung, welche Russenhuren Putin denn gemeint haben könnte.

Chapeau! Touché!

Man ist fassungslos


 ... wie sich die Linke demaskiert. Auf eine ohnehin höchst zurückhaltend formulierte Aussage des FPÖ-Klubobmanns*) Gudenus über einen der übelsten Intriganten und Korruptionisten der Welt:
Der Hintergrund: Orbán behauptete im Wahlkampf unter anderem, der 87-jährige US-Milliardär George Soros würde von außen eine „Masseneinwanderung“ in die EU steuern. Damit konfrontiert, meinte Gudenus: „Ich war im Wahlkampf nicht dabei. Aber Soros spielt in der Tat aus meiner Sicht eine fragwürdige Rolle.“ Es gebe „stichhaltige Gerüchte“, wonach Soros daran beteiligt sei, „Migrantenströme nach Europa zu unterstützen“. (DiePresse)
rasten SPÖ und NEOS aus und fordern den Rücktritt von Gudenus, um »Schaden von Österreich abzuwenden«. Merken die nicht, wie lächerlich sie sich machen mit ihrer reflexartig geschwungenen Nazi- & Antisemitismuskeule? Strache hat allerdings die perfekte Antwort auf das linke Gegacker parat:
Auf die Frage, ob auch er den Eindruck teile, dass Soros Migrantenströme unterstütze, meinte FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu „Österreich“: „Ja, diese berechtigte Kritik äußern auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und die Jerusalem Post.“
Tja, Netanjahu und der Jerusalem Post wird man wohl schwerlich Antisemitismus und Neonazitum vorwerfen können ...

Aber nicht bloß Linke tröten in diese Kindertrompete: der ÖVP-Apparatschik im EU-»Parlament« Otmar Karas wäre nämlich nicht Otmar Karas, hätte er nicht ein gratismutiges »Schämen Sie sich« gezwitschert. Nun ja — über diesen Politruk ist eigentlich jedes Wort zuviel, das man verliert. Es gab da in den 90er-Jahren einen Arbeiterkammerpräsidenten, den man mit der Charakteristik, er sei »der Mensch gewordene Schreibtisch« trefflich beschrieb. Da kannte man freilich diesen Otmar Karas bestenfalls als Funktionärstype aus der »Jungen ÖVP« — und der sah damals schon so alt aus, als wäre er sein eigener Großvater (die »Erfolgsgeschichte JVP« war unter seiner Ägide entsprechend überschaubar ...). Bei derlei real existierenden Gestalten unserer Politik kriegt man fast nostalgische Gefühle für die vergleichsweisen Edelsteine, die im Diadem jedes Politbüros jeder beliebigen KP des letzten Jahrhunderts prangten ...

Man ist aber auch fassungslos, wie DiePresse bereitwillig in jede polit-korrekte Hose macht, die man ihr hinhält! Unter dem Artikel steht der Hinweis:
Anmerkung der Redaktion: Wegen massiver Verstöße gegen unsere Forenregeln musste die Kommentarfunktion zu diesem Thema deaktiviert werden. Wir bedauern.
Nein: ihr »bedauert« nicht, ihr scheißt euch bloß an vor lauter Angst, irgendein linkes Würstchen in Falter, Standard & Co. könnte euch eine ... hüstel ... Nähe zu »Rechtsextremen« unterstellen!


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*) für Piefkes: »Fraktionsvorsitzender«.

Geopolitische Verbrecher


UNO, EU und USA-Kreise planen seit Jahrzehnten die Massenmigration

„In der Politik geschieht nichts zufällig.
Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein,
dass es auch auf diese Weise geplant war.“
             Franklin D. Roosevelt (US-Präsident 1933-1945)

Die Mainstreammedien – fast täglich der Lüge und Täuschung überführt – stellen den unaufhörlichen Ansturm der Millionen von Menschen aus Asien und Afrika als „Flücht-lingskrise“ dar, die durch plötzliche heftige Kriege, Krisen und Hungerkatastrophen in ihren Heimatländern verursacht würden. Die totale Öffnung der Grenzen, so auch Bundeskanzlerin Merkel, sei da eine schlichte Sache der Humanität, der christlichen Nächstenliebe und der allgemeinen Menschenrechte.
(Hier weiterlesen)
Nichts davon ist neu — aber es wird immer wieder abgeleugnet, als bloße »Verschwörungstheorie« ins Lächerliche gezogen etc. etc. ...

Daher ist es wichtig, immer wieder den Finger auf diese schwärende Wunde unseres Rechtsstaates, unserer abendländischen Gesellschaft zu legen, und die Lügen zu benennen, damit die Politgauner nicht damit durchkommen, bei den nächsten Wahlen wieder die Menschen für blöd zu verkaufen!

Da tut sich was

von Fragolin

Eine Weile lang habe ich ja genörgelt, dass irgendwie von einem Wandel im Land nichts zu spüren ist. Dass irgendwie noch immer mit Sozialtausendern gemästete Clanbonzen vorderasiatischer Mafia-Familien sich ein fettes Leben in Österreich machen, bestimmte Gruppen Krimineller mit Samthandschuhen angefasst werden und die rabiaten Linken sich an keine regeln halten müssen, da sie ob ihrer moralischen Überlegenheit weit über schnöder Gesetzgebung stehen.
Doch der Wind dreht sich. Es tut sich was.
Wie man hier sehen kann:



Endlich werden Linke lernen müssen, dass ihnen „Empörung“ und „Widerstand“ nicht automatisch das Recht geben, unangemeldet das verfassungsmäßig garantierte Demonstrationsrecht ordnungsgemäß angemeldeter Gruppen zu torpedieren. Irgendwie scheint es, als würde so langsam unser Recht wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden.
Gut.

Freitag, 20. April 2018

Wenn linke Gutmenschen in Geschichte dilettieren

... kommt für gewöhnlich ein ziemlicher Unsinn raus. So auch im Falle unseres Hofbürgers (a.k.a. Almsascha), der sich nicht nehmen ließ — ob er auch was genommen hat, entzieht sich unserer Kenntnis, aber wenn man seine Ein- & Auslassungen liest, könnte man's fast vermuten ... —, im Palais Liechtenstein beim Empfang zum 70. Jahrestag der Gründung Israels eine Rede zu halten. 
Darin gratulierte er dem jüdischen Staat nicht nur zu dessen „phänomenalem wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolg“, sondern legte auch ein Bekenntnis zur österreichischen Mitverantwortung an der Shoa, dem Völkermord der National-sozialisten an den Juden. Verkürzt lasse sich diese Mitverantwortung in einem Satz zusammenfassen: „Hitler war Österreicher.“ Unter den Tätern seien viele Österreicher gewesen, sagte der Präsident. „Ich verneige mich vor den Opfern des National-sozialismus.“
Das ist, mit Verlaub, ziemlich unsinniges Geschwafel! Hitler war zu jeder Zeit, als er in irgendeiner Weise für nationalsozialistische Maßnahmen gegen Juden überhaupt tätig sein konnte, entweder Deutscher (seit seiner Einbürgerung durch die Landesregierung von Braunschweig), oder davor Staatenloser, denn er hat aus Verachtung für Österreich die österreichische Staatsbürgerschaft de facto durch seinen Eintritt in die deutsche Armee im Ersten Weltkrieg, und formal auch noch in den 1920er-Jahren durch einen Antrag auf Ausbürgerung abgelegt. Er war, wenn man so will, »Deutscher mit österreichischem Migrationshintergrund« ...


Jemanden, der gar kein Österreicher ist und sein will, als solchen zu bezeichnen, und das noch zu einer »Mitverantwortung« Östereichs an der Judenverfogung durch die Nazis zu stilisieren, ist schludrige Geschichtsklitterung.

Ja, es gab Österreicher, die in dieser Sache Blut an den Händen hatten: ob es »viele« waren (von einer damaligen Bevölkerung von ca. sechs Millionen), ist hinterfragbar und letztlich Ansichtssache. Aber es waren konkrete Personen in ihrer jeweils individuellen Schuld, nicht eine Schuld der Nation — denn diese existierte schlichtweg nach der Besetzung Österreichs durch Hitlerdeutschland nicht mehr. 

Es gab auch keinerlei Exilregierung — nichts dergleichen! Die früheren Regierungsmitglieder saßen größtenteils im KZ Dachau; die Spitzen der SPÖ-Opposition übten sich in Opportunismus. Durch die stillschweigende Zustimmung praktisch aller im Völkerbund vertretenen Mächte, die allesamt ihre diplomatischen Vertretungen aufließen (bzw. zu Konsulaten herabstuften), und den österreichischen Diplomaten bei ihnen die Anerkennung entzogen — nicht ganz uneigennützige Ausnahme Mexiko: hier gab es weiterhin ein Vizekonsulat, naja ... —, hatte Österreich als handlungsfähige juristische Person zwischen dem März 1938 und dem April 1945 zu existieren aufgehört. 

Einem pensionierten Ökonomieprofessor sollte an grundlegendem juristischem Wissen zumindest so viel präsent sein, daß eine nicht existierende (oder zumindest völlig handlungsunfähige) Person keine »Mitverantwortung« tragen kann. Das leuchtet eigentlich schon jedem Kind ein!

Effektvolle Wortspenden zulasten zahlender Dritter (nämlich der östereichischen Steuerzahler, die durch allfällige an dieses Bekenntnis zur »Mitverantwortung« anknüpfende Forderungen zur Kassa gebeten werden könnten) sind unter Gutmenschen ja recht verbreitet: mann sonnt sich im Schein des edlen Gemütes, das man zur Schau stellt, und läßt dafür irgendwelche Deppen halt zahlen.

Die Achtung vor dem Amt — wohlgemerkt vor diesem, nicht vor seinem aktuellen Inhaber — läßt mich davon Abstand nehmen, in Erörterungen über den Charakter solchen Verhaltens einzutreten. Es als »charakterlos« zu bezeichnen, ist sicher verfehlt. Es gehört nämlich durchaus ein Charakter dazu, sich so zu verhalten — nur eben kein sehr erfreulicher ...


«Hier gibts die schönsten Prostituierten der Welt»

Der russische Staatschef Wladimir Putin hat vor dem US-Präsidenten Donald Trump geprahlt, Russland habe «die schönsten Prostituierten der Welt». Dies geht aus den Gesprächsnotizen des ehemaligen FBI-Chefs James Comey hervor.
Mal davon abgesehen, daß Putin hier sicherlich aus Lokalpatriotismus etwas voreingenommen ist. Was man so im Internet angucken kann*) ist zwar durchaus appetitanregend, aqber halt auch nicht so exzeptionell über dem Angebot anderer Weltstädte angesiedelt. Und wie mir kürzlich ein britischer Geheimagent versicherte, sind die schönsten Frauen der Welt in Bukarest zu finden. Ich war bislang aber weder in Moskau noch in Bukarest, und kann daher diesbezüglich kein fundiertes Urteil abgeben — aber insgesamt gefragt: So what? Wenn Trump ihn nicht gleich um ein paar Telefonnummern angeschnorrt hat, die die Relevanz der Notiz schlicht und einfach: NULL. 


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*) Achtung: Kinder unter 18 Jahren und Katholiban dürfen bspw. weder hier noch da hinklicken! Und, wie konnte ich's vergessen: auch Muselmanen nicht! Die müssen sich erst einen Bombengürtel umlegen und in die Luft fliegen, damit sie bis in alle Ewigkeit dann allnächtlich 72 Jungfrauen, deren Jungfräulichkeit sich täglich erneuert, vögeln dürfen. Na, wenn's ihnen Spaß macht ...

Unerwünschte Wahrheiten


Damit man nicht bloß auf die mediale »Berichterstattung« angewiesen ist, sondern die Brandrede des Abgeordneten Wolfgang Zanger anhören kann, um sich selbst ein Bild zu machen — hier der Video-Mitschnitt aus der gestrigen Nationalratsdebatte:


Nun, das alles war sicherlich nicht ciceronianische Rhetorik, nicht die feine Klinge (und für Ohren jenseits des Weißwurst-Äquators vermutlich ähnlich unverständlich wie für LePenseur ein Diskurs in einem Dorfkrug Mecklenburgs) — aber ein paar Sachen werden dem Zuhörer wohl dabei klar:
  • der Abgeordnete war mit größter Wahrscheinlichkeit zwar emotional sehr erregt, aber ebenso sicher nicht betrunken (wie manche Postings in den »sozialen Netzwerken« insinuierten),
  • man mag seine Meinung nicht teilen, aber er hat zweifellos ebenso ein Recht, seine Definition von Familie (»der Ort, an dem Kinder gezeugt werden«) vorzutragen und zu vertreten, wie andere sie eben als »Patchwork«, als bloß »soziales Konstrukt«, oder gar als böse Ausgeburt des »Patriarchats« definieren, sowie
  • daß ein Abgeordneter ebenso das Recht hat, einen ehemaligen Bundesbahn-Chef (und späteren Kurzzeit-Kanzler) wegen der unrühmlichen Rolle im Transport vorgeblicher »Flüchtlinge« zu kritisieren, indem er ihn als »Ober-Schlepper« bezeichnet — und diese Wortwahl wohl gerügt werden sollte, jedoch nicht ärger ist, als wenn besagter Ober-Schlepper vorher die beiden Koalitionsparteien als »zwei Besoffene, die sich gegenseitig stützen« bezeichnete.
Und eine ganze Reihe von Kritikpunkten, die Zanger in vielleicht zu volkstümlicher Diktion vortrug, verdienten durchaus eine ernsthafte Auseinandersetzung: ist es wirklich sinnvoll, Mütter möglichst schnell von ihren Kindern zu trennen, um erstere »in den Arbeitskreislauf«, und letztere dafür in Kindergärten zu bringen, deren Kosten (auch) durch die Steuern der arbeitenden Mütter finanziert werden? Ist es wirklich der Weiheit letzter Schluß, möglichst viel Immigrantenpöbel durch üppige Sozialleistungen anzulocken, statt sich um höherwertige Bereicherungen unseres Arbeitsmarktes zu bemühen? Ist es wirklich verfehlt, die Abgehobenenheit von »Volksvertretern« zu kritisieren, die einen risikolosen Job mit ganz guter Bezahlung haben — und das einzige Risiko dabei jenes ist, bei den Parteigranden in Ungnade (und damit bei der Kandidatenliste für die nächsten Wahl aus dem Nationalrat) zu fallen?

Hätte sich bspw. Frau Heinisch-Hosek nicht umgedreht, wäre vielleicht eine Spur von Unbehagen auf ihrem Gesicht zu konstatieren gewesen, das ihr (und anderen) gut angestanden hätte!

Ja, keine Frage: Abgeordnete wie dieser sind nicht unbedingt das, wonach LePenseurs Herz lechzt! Aber sie sind ihm immer noch weitaus lieber, als abgehobene Schnösel aus irgendwelchem roten »Parteiadel«, die sich als Avantgarde der Werktätigen und Bessermenschen betrachten, und doch nur kleine, heuchlerische, raffgierige Apparatschiks sind ...

Nachhaltigkeit

von Fragolin

Deutschland hat seine Energie gewendet und will nun ganz groß in die E-Mobilität einsteigen. Na holla, das wird grün! Nur noch Strom aus Vogelschreddern und Aluminiumplatten, der Millionen Akkus aus Elementen speist, für die ganze Gebirgszüge plattgemacht werden und Motoren antreibt, in denen mehr Kupfer aufgewickelt wird, als die Kinder in den sambesischen und kongolesischen Kupferminen mit Körben ans Tageslicht schleppen können.

Leider hat das Ganze auch einen Haken. Nein, nicht die großflächige Umweltzerstörung in Südamerika oder die Kindersklaven in Afrika, das sind Kollateralschäden der grünen Energiewende die wir billigend in Kauf nehmen. Weil sie uns ja nicht betreffen. Wir wollen es sauber und grün haben, und zwar hier. Grüne denken nun mal nicht weiter als bis zum eigenen Gartenzaun, selbst wenn sie den im No-Borders-Taumel niedergerissen haben. Die Wand ist ihrem Kopf inhärent. Nein, der Haken ist, dass diese blöde Drecksnatur nicht mitspielt. Immer dann, wenn man richtig Strom braucht, also im Herbst und Winter, ist Nebel oder Sturm und auch nur wenig hell draußen. Derweil im Sommer die laue Brise über das sonnendurchflutete Flachland der nordgermanischen Tiefebene bläst und keiner so viel Strom braucht, wie die Windmühlenbetreiber erzeugen könnten. Doch keine Sorge, die müssen nicht darben, wie wir aus gut unterrichteter Quelle erfahren:

Hilfreich kann auch die Anweisung an Windkraft- und Solaranlagen-Betreiber sein, ihre Produktion vorübergehend einzustellen. Damit werden die Netzverantwortlichen aber entschädigungspflichtig, da für Alternativstrom eine Abnahmegarantie besteht. Tennet bezahlt also Geld für das Abstellen von Windrädern.“

Man muss den Erzeugern von Strom aus Windkraft nämlich auch jenen Strom bezahlen, den sie nicht erzeugen müssen, obwohl sie es könnten. (Keine Sorge, die Netzbetreiber überleben das, können sie diese Kosten ja wieder eins zu eins an die Netzkunden abwälzen.) Das ist wie ORF-Gebühr: Man muss zahlen, auch wenn man gar nicht schaut. Also eine typische Lösung der Politik. Oder besser das, was dabei herauskommt, wenn eine Vorpommeranze, die es bis zur Studentin der kommunistischen Physik gebracht hat, einmal die Energie wendet um Atomunfälle durch Tsunamis im zentralgermanischen Mittelgebirgsland zu vermeiden. Wie es Menschen geben kann, die Trump wegen seiner oft recht unverdünnt aus dem Hirn fließenden Zwitschereien für einen Idioten halten aber gleichzeitig Merkel und ihre Blockflöten-Weihnachtsgeschichten, wenn man den Teleprompter ausschaltet, für ein Genie, ist mir schleierhaft.
Die Beiden sollen sich ja noch von früher kennen; Mutti hatte da noch kürzere Haare und Donnie Echthaar:


Doch zurück zu unseren grünen Rührwendeln.
Nicht nur, dass diese Wunderwerke der Tierkörperzerkleinerung dafür sorgen, dass der Strom mit enormen Summen gefördert werden muss weil er sich entgegen allen Propheten der bald einsetzenden Vergünstigung durch Vermehrung vorne und hinten nicht rechnet (wenn man von etwas extra Teurem mehr beschafft, wird es nicht zwangsweise billiger sondern manchmal einfach noch teurer), nein, es kommt der nächste dicke Brocken der Ernüchterung auf uns zu.
Es geht um eine der Lieblingsfloskeln der Müslifraktion: Nachhaltigkeit.

Doch nachdem es beim Windstrom jahrzehntelang nur vorwärts ging, könnte das Abschalten zahlreicher Anlagen bald zu einem Rückgang der Produktion führen. Der Grund ist nicht, dass die Anlagen nicht mehr funktionieren – sondern dass ihre finanzielle Förderung demnächst ausläuft.“

Naja, das ist nichts Neues. Die bösen bösen Klimaleugner und Grünengegner haben es ja seit Jahren vorausgesagt, dass sich dieser Irrsinn niemals rechnen wird und das Ganze in sich zusammenklappt wie ein Kartenhaus. Eine Industrie, die auch nach Jahrzehnten nur durch üppige Steuerzahlungen und das gesetzlich gedeckte Abmelken der Verbraucher künstlich am Leben gehalten wird, wird in dem Moment kollabieren, in dem sie der Härte des Freien Marktes ausgesetzt wird.

Das deutsche Erneuerbaren-Energie-Gesetz, das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist, garantiert Windpark-Betreibern während zwanzig Jahren kostendeckende Tarife für den Strom, den sie ins Netz speisen. Ab 2020 läuft diese Förderung jährlich für Tausende Windräder aus.“

Mal sehen, ob Mutti das noch durchpeitscht, das Gesetz zu verlängern.

Allerdings ist der Rückbau von Windanlagen nicht ohne Tücken.“

Wen wundert das? Doch Achtung, gleich kommt es: zwei Aussagen, die wunderbar ins Bild germanischer grüner Umweltpolitik passen:

Heute können alte Anlagen zwar noch mit Gewinn in andere Weltgegenden wie Osteuropa, Russland oder Nordafrika verkauft werden, wo sie dann weiterbetrieben werden.“
PLUS
Eine besondere Herausforderung beim Rückbau stellt das Recycling der Bestandteile dar. «Wir stellen mit massiven Subventionen Windräder auf, aber niemand hat sich Gedanken gemacht, was danach mit den Anlagen passiert, dass die eingesetzten Mittel zum Beispiel auch recyclingfähig sein müssen», so Herwart Wilms, Geschäftsführer des grössten deutschen Entsorger Remondis.“

Was lesen wir daraus?
Richtig: Die Grünen haben eine fixe Idee von modernen, vor sich hinschnurrenden Stromerzeugern, die keine bösen Atome zerschlagen oder verrottete Botanik verheizen und damit das Klima befeuern, sich zu wandeln, und schon muss das gut sein, ach was, doppelplusgut. Und so kommt zu den oben genannten Vogelschreddereien, Gebirgsumwälzungen und Kindersklavereien eben noch Sondermüll. Und damit wir mit diesem nicht allzu stark belastet werden, feiern wir das noch als Erfolg, wenn wir das nach Asien oder Afrika verschlitzen können.

Ein Problem stellen aber die Rotorblätter dar, die aus einer Mischung aus Glas- und Kohlefasern bestehen und mit Polyester-Harzen verklebt sind. «Wir laufen auf ein Riesenproblem zu», sagte Michael Schneider von Remondis zum Handelsblatt. Denn es sei kaum möglich, die mit Harz verklebten Fasern wieder zu trennen. «Wir kriegen die nicht mehr auseinander», so Schneider. (...)
So könnte am Ende nur die energetische Verwertung übrig bleiben, sprich Verbrennung. Aber auch diese ist schwierig, weil die Rückstände von Rotormaterial feinkörnig sind und die Filter von Verbrennungsanlagen verstopfen.“

Und so bleibt am Ende von der ganzen Klimarettung eine Müllverbrennungsanlage, aus der klebriger giftiger Qualm quillt und Feinstaub in die Atmosphäre brettert. Und im Falle der tausenden Tonnen faserverstärkter Kunstharze, die in Asien oder Afrika verheizt werden, kann man davon ausgehen, dass da garantiert keine Filter verstopfen.

Das kommt bei grüner Umweltpolitik und Merkels Energiewende raus: Umweltverschmutzung, Dreckschleudern, Ausbeutung.
Hauptsache, der Bobo von Welt fährt im Tesla mit gutem Gewissen und grünem Strom zu seiner biologisch abbaubaren Baumvilla am alten Baggersee.

Donnerstag, 19. April 2018

Was ist da los?

von Fragolin

Das sieht man heute, wenn man versucht, das Blog „Politikversagen“ aufzurufen, das täglich akribisch „Einzelfälle“ und „Bereicherungen“ aus den Regionalmedien und Polizeimeldungen auflistet:

Nachtrag: und bei "Einwanderungskritik" das:

»Wer die Wahrheit sagt, der braucht ein schnelles Pferd!«


... meint eine Kommentarposterin trocken zu folgendem »Krone«-Artikel:

Frontalattacke auf SPÖ

19.04.2018 09:21

„Betrunken?“ FPÖ-Politiker sorgt für Eklat

Eklat in der Nationalratssitzung am Mittwoch: Der FPÖ-Abgeordnete Wolfgang Zanger hat in seiner Rede (siehe Video oben!) Ex-Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern als (Zitat: „Oberschlepper“) sowie Kindergärten als „Kindesweglegungs-Einrichtungen“ bezeichnet. Daraufhin handelte er sich einen Ordnungsruf von seiner Parteikollegin, der Dritten Nationalratspräsidentin Anneliese Kitzmüller, ein. SPÖ-Mandatare im Plenar- saal reagierten mit lauten Zwischenrufen auf Zangers Wortwahl, Gabriele Heinisch- Hosek wandte Zanger provokativ den Rücken zu. In den sozialen Netzwerken  stand sogar der Vorwurf im Raum, der FPÖ-Politiker wäre während seiner Rede betrunken gewesen.
Na fein: kaum sagt ein Abgeordneter etwas, was der SPÖ und ihrer Gefolgschaft nicht paßt, so wird der Verdacht ausgesprochen, der Betreffende müsse betrunken gewesen sein! Die Leser der »Krone« sehen es freilich anders, und dokumentieren damit, daß sich die SPÖ in ihrer links-gutmenschlichen Abgehobenheit längst vom Volk verabschiedet hat:
251252
Die Wahrheit wollen die Roten nicht hören. direkt peinlich wie sie sich geben……

Jabistdenndudeppert
Hat doch eh recht, was regt ihr euch so auf?

courtney
Jetzt kreischt wieder jeder….Aber der Kern darf unsere Regierungsparteien als zwei B`soffene bezeichnen, ohne großartig gerügt zu werden.

Zikkke
Ja nun wird mal Tacheles geredet, vielleicht die Antwort auf die Aussage von Herrn Kern: Besoffene welche sich gegenseitig stützen….
Nein, ihr linken Herrschaften, die ihr jetzt entsetzt aufkreischt, wenn euch endlich mal der Spiegel entgegengehalten wird, aus dem euch eure heuchlerische, haßerfüllte Fratze entgegengrinst — nicht der, der den Spiegel vorhält, ist daran schuld, daß ihr so ausseht, wie ihr eben seid: korrupt, verlogen, selbstgerecht, totalitär in eurer Zwangsbeglückungssucht. Wie schon mein vor einigen Jahrzehnten verstorbener Vater zu sagen pflegte: »Man muß nicht notwenigerweise ein Vollidiot sein, um die Sozis zu wählen, aber es erleichtert's einem beträchtlich!« Ein Satz, dessen Wahrheit sich mir Jahr um Jahr mehr erschließt ...


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P.S.: daß Frau Heinisch-Hosek dem Redner ihren Rücken zuwandte, wird dieser wohl höchstens mit Erleichterung konstatiert haben — die sauertöpfisch-arrogante Visage dieser Dame ist wirklich nicht auszuhalten ...