Donnerstag, 27. April 2017

Klonovskys Malicen: "Zur Aussage von Innenminister de Maizière

... sein Ministerium verzeichne bei der Kriminalitäsbelastung von "Zuwanderern" im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um mehr als 50 Prozent: Hätte er 2014 als Vergleichsjahr genommen, könnte er sogar stolz eine Verdreifachung der zugelaufenen Tatverdächtigen melden."
Wieder einmal wird in Deutschland was gesteigert - na isses nicht schön?! Bald sind Steigerungsraten wie damals in der Weimarer Republik bei den Mark-Scheinen drin ...


Sascha der Prächtige

von Fragolin

Oh, wie prunkvoll war sein Einzug in das Präsidentenamt, immerhin konnte nur er ein Alpen-Mordor verhindern und dafür sorgen, dass sich Österreich nicht international blamiert.
Und was macht er jetzt?
Blamiert.
Aber auf der ganzen Linie.

Dabei hat der Sascha doch nichts gesagt, was man ihm nicht absolut zugetraut hätte. Es weiß doch jeder, dass alles was da im Wahlkampf an Jägerliebe und Heimattreue geheuchelt wurde, genau so glaubwürdig war, als hätte Hofer sich als Schutzpatron der Volkshilfe ausgegeben. Besonders übrigens die Schwarzen, die genau wussten, wes Geistes Kind sie da unterstützten; bei den Roten und Grünen weiß man ja, dass das absolut konform mit deren Geisteshaltung ist.

Besonders deftig ist aber, dass er nachweislich einem Märchen, einer urban legend aufgesessen ist, als er auch noch den dümmlichen Davidstern-Vergleich absonderte, mit dem er übrigens auch noch an der Holocaust-Verharmlosung anstreifte. Noch viel blamabler als der Empörungswellen schlagende Ausrutscher mit der solidarischen Kopftuchpflicht für alle Frauen ist die historische Ahnungslosigkeit des Menschen, der immerhin das Amt des Bundespräsidenten innehat. Den Beweis, dass die politische Bildung am linken Rand auf Märchen beruht, von so hoher Stelle geliefert zu bekommen, hat was. Auf jeden Fall etwas Amtsschädigendes.

Auch wenn, wie Kollege LePenseur anmerkt, die Beleidigung des Präsidenten strafbar ist, fragt man sich, warum die Beleidigung des Amtes durch den Amtsinhaber ein Kavaliersdelikt darstellen sollte. Nach dieser Aktion ist, allen Relativierungsversuchen zum Trotz, der Sascha eigentlich rücktrittsreif. Aber das war er ja schon vor Amtsantritt auch schon, also was soll‘s.

International haben wir uns mit dieser Peinlichkeit zwar zur Lachnummer gemacht, aber zumindest auf EU-Ebene keinen Protest ausgelöst. Das tut man nur, wenn man keinen Blödsinn aus der linken Politakademie verbreitet. Oder gar warnt.
Also: Alles gut.
Gewöhnen wir uns dran.
Vielleicht macht er sogar noch ernst mit seinen Ankündigungen.

Arbeit schafft Würde

von Fragolin

Das ist die neue Parole der Roten zu ihren traditionellen, jährlich immer dünner besetzten aber seit der Einführung 1933 trotzig weitergefeierten Feiertagsaufmärsche zum 1. Mai:

Also mir kamen da, als ich das heute plakativ am Straßenrand las, ein paar sehr gemeine Gedanken.

Erstens: Diese Parole erinnert mich dermaßen an die Dreiwortsätze des politischen Gottseibeiuns der Roten, dass man sich fragt, ob die denen jetzt den Parolenklopfer abgekauft haben. Statt „Daham statt Islam“ jetzt also „Arbeit schafft Würde“.

Zweitens: Die Ähnlichkeit zu dem Spruch „Arbeit macht frei“ tut weh. Scheinbar macht sich am linken Rand momentan ein Herdentrieb mitten hinein in eine ganze Armada von Fettnäpfen bemerkbar. Da reißen alle Fäden des guten Geschmacks, wie man nicht nur an den präsidialen Entgleisungen erkennen kann, sondern auch an der geschmacklosen Videoproduktion der Arbeiterkammer. Es hat den Anschein, als hätten die Propagandisten alles verschossen, was an Munition erreichbar war, und würden jetzt nur noch entgleisen.

Drittens: Irgendwie ist es den Roten entgangen, dass „Würde“ etwas ist, was laut Menschenrechtskonvention unveräußerlich jedem Menschen zusteht, egal ob er arbeitet oder nicht, egal ob er politisch mit ihnen an einem Strick zieht oder nicht, egal ob er Unternehmer ist oder nicht. Arbeit schafft keine Würde, Arbeit schafft Werte. Zumindest dann, wenn es sich um wertschöpfende (daher der Name) Arbeit handelt. Aber wir haben es ja hier mit Funktionären zu tun, die wissen nichts über wertschöpfende Arbeit sondern leben nur von dem Rahm, den sie andern vom Becher schöpfen.

Viertens: Seit Jahren trommeln die Roten, dass Arbeit, die der arme geknechtete Proletarier für den fiesen knechtenden Unternehmer schuftend erbringen muss, entwürdigend ist. Gleichzeitig implizieren sie, dass jene, die deshalb lieber Unternehmer werden, würdelose Ausbeuterschweine, Steuerhinterzieher und Volksschmarotzer sind. Und plötzlich „schafft Arbeit Würde“? Das würde ja bedeuten, dass Arbeitgeber gleichzeitig Würde-Schenker wären. Was kommt als nächstes? Dankbarkeit gegenüber Unternehmern?

Woher auch immer dieser dämliche Plakatspruch kommt, irgendwie scheint die SPÖ keinen Plan und keine Parolen mehr zu haben. Da ist Flasche leer.

Mittwoch, 26. April 2017

Kopftuchträger




Herzlicher Dank ergeht an Kollegin Eulenfurz! Nur eine Frage: wer ist was?


Darf man einen Bundespräsidenten als Trottel bezeichnen?

Nein, natürlich nicht, denn das wäre als Beleidigung strafbar! Und wenn ein Bundespräsident sich wie folgt äußert?
"Es ist das Recht der Frau sich zu kleiden wie auch immer sie möchte, das ist meine Meinung dazu. Im übrigen nicht nur die muslimische Frau, jede Frau kann ein Kopftuch tragen", sagte Van der Bellen. Für Aufregung sorgt aber vor allem folgender Satz: "Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun."
Auch dann ist die Bezeichnung als Trottel strafbar. Weitaus besser und jedenfalls straflos wäre die spontane Reaktion einer Leserin, die da meinte:
"Herr Van der Bellen, warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel und einem Kopftuch voran?"
Stellt sich LePenseur gerade recht amüsant vor ...


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P.S.: sorry, aber trotz Urlaubs konnte diese Steilvorlage von UHBP einfach nicht ausgelassen werden

Enthemmte Träume

von Fragolin

Es gibt Tage, da denkt man sich, irgendwie schon alle Tiefpunkte politischer Kompetenzbefreitheit erlebt zu haben, wohl befürchtend, sich zu irren. Und dann gibt es Tage, da weiß man, dass man sich geirrt hat. Es geht noch dümmer.

Nachdem der kanzlerische Show-Ankündismus scheinbar zur neuen Paradedisziplin der Obertanenriege mutiert ist, versuchen sich alle möglichen Leute in effekthascherischen Verkündigungen. So auch Margit Kraker, die Präsidentin des Rechnungshofes, die scheinbar in Zeiten ausgeglichener Haushalte, vernunftgeleiteter Sparpolitik und verantwortungsvoller Überschusserwirtschaftung nichts anderes zu tun hat, als sich Gedanken um die Verfassung zu machen. Vielleicht hat ihr nur keiner erzählt, dass es sich gerade während ihrer Amtszeit nicht um solche Zeiten handelt. Und vielleicht könnte ihr auch jemand erklären, dass sie Präsidentin des Rechnungshofes ist und nicht des Verfassungsausschusses.

Welch seltsame Ideen manchmal aus den oberen Fettschichten der Republik in die dünne Suppe des staatsbürgerlichen Alltags ausflocken hier.

Da LePenseur technisch bedingt

... während der letzten Tages seines Urlaubs etwas schwerer ins weltweite Netz kommt, verabschiedet er sich sicherheitshalber mit einem netten Bildchen, und ersucht allfällige Kommentarposter dieses Blogs um etwas Geduld, bis ihre sicherlich geistreichen und wertvollen Ergüsse freigeschaltet werden. Aber: aber einem bestimmten Alter geht Erholung einfach vor ...



Adieu, bis demnächst ...

Dienstag, 25. April 2017

Hinrichtung

von Fragolin

Wer Interesse daran hat, einmal die Chronologie einer versuchten medialen Hinrichtung zu verfolgen, der kann sich diesen Artikel auf „meedia.de“ geben.
So werden jene, die wirklich Experten sind und nicht nur dubiose Gestalten aus dem redaktionellen Inzest-Pool, die dazu durch Wichtigtuerei ernannt werden, von den Medien „fertig gemacht“ und zum Schweigen gebracht, die sich nicht jener Meinung anhängen, die verbreitet werden soll.
Im meedia-Artikel wird das Ganze als Hoppala dargestellt, eine Mischung aus Missverständnis und copy-and-paste-stiller-Post. Aber der Geruch nach Mutwilligkeit stinkt schon sehr stark aus den Ritzen.
Es gibt eine Propagandalinie, egal woher die kommt und wie die gezogen wurde, aber nur diese muss in einem Zug geschnupft werden, sonst bekommt man den Paria-Stempel verpasst. Das sind keine Zufälle. Das hat System. Man richtet seine Dissidenten hin.

How Women Dismantle Nations ...

Oder: "How many rapes are too many rapes?" ...


Sehenswert.

Nützlicher Idiot

von Fragolin

Die „Huffington Post“ bezeichnet Trump als „nützlichen Idioten der Terroristen“. Zumindest tut dies ein ehemaliger UN-Inspektor im Irak, der sich mit den dortigen Gegebenheiten auskennt.
Scheinbar hat er auch Recht damit, wenn man sich diesen Artikel durchliest.

Nur vier Tage nach Trumps Entscheidung, Assad einfach in Ruhe zu lassen und sich den IS-Schergen zu widmen, soll Assad Giftgas eingesetzt haben.

Behauptet Al-Nusra. Und liefert als Einzige die Bilder und Berichte dazu. Und untersucht als Einzige die Opfer und den Tatort. Der übrigens schon vorher von den Russen als militärischer Standort zur Produktion von chemischen Waffen enttarnt wurde. Und wer produzierte diese und setzte sie auch nachweislich schon ein? Na??
Richtig: Al-Nusra. Der örtliche Ableger von Al-Qaida.

Da fehlte dann nur noch die „Bestätigung“ durch die „syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, eine „Organisation“, die aus einem einzelnen Exilsyrer in Mittelengland besteht, der seit Jahrzehnten keinen Fuß mehr auf syrischen Boden gesetzt hat und glühender Assad-Feind ist, der seine Informationen auch von radikalmuslimischen Terrorbanden bezieht, aber von den gleichen Medien, die sich als Faktenchecker und Wahrheitsapostel verstehen, immer wieder als neutraler Beobachter zitiert wird. Und die gab es ja auch prompt.

Ein Präsident, der auf einen so billigen Propagandatrick hereinfällt, hat noch viel zu lernen. Vor Allem, was die Auswahl seiner Berater betrifft.

„Selbstbefriedigung in den sozialen Netzwerken.“

Grenzgeniales Antwort-Posting von Felix Baumgartner*), aufgegabelt vom Kollegen Fragolin. Lesenswert! Und auch sonst durchaus nicht un-sehenswert:




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*) ob von ihm oder von einem Ghostwriter ist letztlich piepegal ..

Hereinspaziert! Hereinspaziert!

von Fragolin

Hat irgendjemand etwas mitbekommen? Im Windschatten der medialen Aufregung um den Großsultan hat das Europäische Parlament stillschweigend beschlossen, die Grenzen endgültig fallen zu lassen und Migration nicht nur zu ermöglichen sondern den Migranten aktiv Wege zu pflastern und Brückenköpfe zu bauen. Das nennt sich dann die unverzügliche, konkrete und greifbare Einrichtung organisierter, sicherer und legaler Wege in die EU.

Das EU-Programm zur Abschaffung der heterogenen Völker, das ein Herr Timmermans so offenherzig entblößt hat, geht in die nächste Stufe. Und Schäuble muss keine Angst mehr vor Inzucht haben. Läuft alles nach Plan.

Die derzeitige Situation





Wien ist anders

von Fragolin

Berlin wirbt ja damit, „pleite, aber sexy“ zu sein. Was den dringenden Bedarf illustriert, den Begriff „sexy“ doch einmal genauer zu definieren.
Wien jedenfalls ist nicht „sexy“, war es auch niemals. Eher elegant, mondän, maximal kokett. Bevor es primitiv, klobig und verlottert wurde. Aber pleite ist es allemal. Rot-Grün wirkt immer.

Wer trotzdem Millionen aus einem leeren Stadtsäckel abgreift, ist hier Thema.
Kleiner Tipp: die Wiener Billa-Verkäuferin ist es eher nicht.

Montag, 24. April 2017

Noch eines ganz anderen Mannes sei gedacht

... dessen Wiederkehr des Geburtstages sich heute zum neunzigsten Male jährt: des Erzbischofs DDr. Donato Squicciarini, von 1989 bis 2002 Apostolischer Nuntius in Österreich. 

Mit diesem Land verband ihm nicht nur seine langjährige Tätigkeit (er war unter dem ebenfalls lange in Wien akkreditierten Nuntius Opilio Rossi, dem späteren Kurienkardinal, bereits als Nuntiaturrat in Wien), sondern auch der geographische "Sitz" seines Titularerzbistums Tiburnia (auch: Teúrnia) in Oberkärnten, zu Zeiten der Römer die Metropolitan-Diözese von Binnen-Noricum.

LePenseur blieb Erzbischof Squiccarini aus mehreren Begegnungen als stets korrekt-verbindlicher, kulturell interessierter Diplomat in Erinnerung, bei dem jedoch keineswegs die spirituelle Dimension seines Bischofsamtes verkümmert war. Seine Amtszeit in Österreich war durch die großen Umbrüche nach dem Verfall des Ostblocks ebenso gekennzeichnet, wie durch politische und innerkirchliche Probleme in Österreich. Man kann sich denken, daß er im Jahr 2002 nach Erreichung der Altersgrenze von 75 Jahren vielleicht mit gewisser Wehmut, aber auch deutlicher Erleichterung aus seinem Amt geschieden ist.

Nur wenige Jahre des Ruhestandes waren ihm noch gegönnt, schon am 8. März 2006 ist er zu Rom verstorben. Nachrufe würdigten sein Leben und Wirken, bei deren Lektüre man überlegt, ob es sein Leben und Wirken nicht deutlich erleichter hätte, wenn die Nachrufenden sich schon zu Lebzeiten ihm gegenüber so verhalten hätten ...


Zwei prägnante Zusammenfassungen in einem kurzen Artikel

... schafft Prof. Alexander Dilger:


Gauland mit Weidel, Macron gegen Le Pen

Die „AfD kürt Weidel und Gauland zum Spitzenduo“. Das halte ich für eine sehr gute Wahl. Alexander Gauland, der die längste und größte Politikerfahrung hat und seit dem Austritt von Bernd Lucke der mächtigste Mann in der AfD ist, übernimmt damit direkt Verantwortung an vorderster Front. Alice Weidel ist die gemäßigste und wirtschaftskompetenteste Führungsfigur der AfD, womit die Spannweite der AfD repräsentiert ist. 
Und über Macron, den vorgeblichen Strahlemann des künftigen Frankreich erfährt man in den Leserkommentaren auch ein paar Details, die man in den Systemmedien wenn überhaupt, dann in homöopathischer Verwässerung (trotz ihrer expliziten Dokumentation z.B. auf Wikipedia) angedeutet finden konnte:
Emmanuel Macron war bis Juni 2016 Wirtschaftsminister, bis er über zu wenig gezahlte Steuern stolperte und zurücktreten musste, zuvor war er als Investmentbanker Millionär geworden. Abzusehen ist, dass er die Fortsetzung der bisherigen Politk bedeutet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Emmanuel_Macron

Wie verzweifelt und gleichzeitig mutlos müssen die Franzosen sein auf eine solche Figur als Heilsbringer zu setzen!
Ob Frankreich freilich nach diesem ersten Wahlgang einen turn-around noch schafft, ist mehr als fraglich. Und daß diese Wahl vermutlich die letzte gewesen sein dürfte, in der angesichts der flächendeckenden Umvolkung Frankreichs (die unter einem Präsidenten Macron sicherlich hurtig weitergehen wird), ein Kandidat des angestammten Volkes der Franzosen eine Wählermehrheit bekommen kann, das erhellt eine Bemerkung von Michael Klonovsky über die Verbreitung der Sichelzellenanämie in seinen Acta diurna vom 23. April 2017. Nun, auch das ist etwas, was man in den Systemmedien wohl nicht zu lesen bekommen wird ...



Heute wäre Fatty George neunzig geworden ...

Wohl jeder Österreicher der älteren Generation kennt ihn, und auch viele Jüngere, so sie Jazz-Fans sind. LePenseur gesteht, daß er nicht unbedingt zu den Jazz-Enthusiasten zählt (er ist eher in klassischen Gefilden unterwegs), aber einigem von dieser Musikrichtung kann er dann doch etwas abgewinnen. So eben auch (wenn nicht allzu "überdosiert" aufgetischt) Fatty George:


Auch LePenseurs Großmama (deren Geburtsdatum ins vor-vorige Jahrhundert weist) wiegte ihren Kopf bisweilen beschwingt, wenn Musik in Radiosendungen wie z.B. Jazz Casino oder Swing und Dixieland zu hören war (bei Pop hingegen drehte sie verläßlich ab ...).

Das obige Video ist ein durchaus "typischer" Ausschnitt aus seiner erfolgreichen Fernsehsendung Fatty live, in der Fatty George mit seiner Band (darin u.a. der geniale Trompeter Oscar Klein) telefonisch vorgebrachte Zuseherwünsche spielte, was auch für einen geeichten Jazz-Improvisateur eine Herausforderung darstellt, die aber (fast) immer bravourös gemeistert wurde!

Neunzig ist er freilich nicht mal annähernd geworden: das ständige Nacht-Leben im Jazzkeller und eine wohl unübersehbare Neigung zu sehr genußreicher Konsumation von Speis und Trank standen dem entgegen. So ist er bereits im 55. Lebensjahr viel zu früh von uns gegangen, nicht ohne uns eine Unzahl von Schallplatten und manche Viedoaufnahme seines Könnens zu hinterlassen.


Fette Kohle

von Fragolin

Da sage mal einer, in Merkelstan würden Familien nicht unterstützt. Weil das Kindergeld nur maximal 192 Euro beträgt. Das stimmt nicht!

Man kann auch auf 1.000 Euro kommen, oder sogar auf 2.500 Euro. Kann man hier nachlesen.
Natürlich gibt es für so viel Staatsknete auch Bedingungen. Die zweitwichtigste: Es darf nicht das eigene Kind sein, das man großzieht. Dann gibt es schon mal die 1.000 Euro. Aber will man die 2.500 haben, dann muss das Kind her“geflüchtet“ sein. Und dann spielt es auch keine Rolle mehr, dass der süße Kleine, der sagt er wäre dreizehn, dabei aussieht, als wäre er dreißig.

Und jetzt wissen wir auch, warum eine kleine Gruppe der Schwulenlobby so laut danach krakeelt, Kinder adoptieren zu dürfen. Warum soll denen auch diskriminierend ein solch lukratives Geschäftsmodell verschlossen bleiben? Immerhin kann man da so richtig fette Kohle abgreifen. Gutmenschlichkeit muss sich ja auszahlen, und das Geld der Deutschen, das wissen wir seit Joschka, muss verbraten werden, ganz egal wofür.

Und wir wissen auch, warum es so viele Hilfsbegeisterte gibt, die es kaum erwarten können, dass noch viele Millionen mehr zu uns „flüchten“ um hier „betreut“ zu werden und vor Erregung bebend schon auf den Moment im September warten, wo sie ihr Kreuz bei denen machen können, die ihnen das garantieren, statt bei den fiesen Rechtspopulisten, die ihnen den persönlichen Gewinn an dieser Schmierenkomödie verhageln wollen.

Das ist das Schöne an der Demokratie: Jedes Volk bekommt, was es sich mehrheitlich wünscht.

Der unkonzentrierte Franzi

von Fragolin

Unser Oberkathole hat mal wieder seine, ich will mal so sagen, alternativfaktische Sicht der Dinge präsentiert und sich damit maximal blamiert. Meistens ignoriere ich die vollkommen abgedrifteten Geistesblitze dieser Peinlichkeit in Weiß; als Nichtkathole könnte es mir ja eigentlich egal sein, was seine Langweiligkeit so absondern, aber diesmal hat er ja mal so richtig tief in den Topf mit komprimierter und kompromittierender Peinlichkeit gelangt. Manchmal kommt mir vor, dieser Mann hat von dem, was zu Pfingsten gefeiert wird, selbst nicht allzuviel abbekommen.

Die Heilige Entgleisung hier.

Frauenbilder ...



Ja, genau das brauchen wir! Das wollen wir auch! So schnell wie bald! Gaaaanz dringend, wir können's kaum erwarten  ...

Sonntag, 23. April 2017

Jean Raspail wird bestätigt

Und wird es hassen, von seinen Landleuten bestätigt zu werden. Mehr kann man eigentlich zum Todestrieb im Herzen Europas nicht sagen ...

Heute ist es auch schon wieder 190 Jahre her

... daß einer der bedeutendstend Rechts- und Kirchenhistoriker des 19. Jahrhunderts (womit man wohl getrost sagen darf: aller Zeiten), Johann Friedrich Ritter von Schulte geboren wurde. Zunächst als einer der führenden Kirchenhistoriker auch von seiner damaligen römisch-katholischen Konfession gefeiert, geriet er später durch die Beschlüsse des Vaticanum I in einen entschiedenen Gegensatz zur angestammten Religionsgemeinschaft, da er sich aus Gründen der wissenschaftlichen und charakterlicher Lauterkeit nicht zu einer ihm nahegelegten Unterwerfung unter die Sätze der von diesem Konzil erlassenen Konstitution "Pastor aeternus", welche die Unfehlbarkeit des Heiligen Stuhles in Fragen der Glaubens- und Sittenlehre definierte, bequemen wollte.
„Nicht meine Grundsätze“, schrieb er in seiner Stellungnahme, „nicht meine Wünsche sind andere geworden. Ich hoffe mit Gottes Hilfe bis zum letzten Athemzuge zu halten an dem Glauben meiner Väter. Aber meine Anschauung über das Verhältniß von Kirche und Staat, sowie über die Intentionen gewisser Kreise mußte ich allmälig als irrige insofern erkennen, als mir klar wurde, sie sei nicht die römische. Das päpstliche Breve Tuas libenter vom 21. December 1863 an den Erzbischof von München-Freising, welches in nuce die Scholastik canonisirt, das Schreiben des Nuntius mit den für Männer und öffentliche Lehrer wahrhaft unwürdigen Bedingungen, von welchen fernere Versammlungen katholischer Gelehrten abhängig gemacht wurden, das, was ich von verschiedenen Bischöfen und der römischen Frage kundigen Männern erfuhr – dieß Alles mußte an die Stelle jugendlicher Hoffnung die stumme, kalte Resignation treten machen. ... Aber bei dem heutigen Zustande der Kirche halte ich für Pflicht, daß Jeder, der den Muth und die Fähigkeit dazu hat, offen auftrete. Ein Mandat hat Niemand nöthig. Der Wahrheit Zeugniß zu geben, ist Pflicht; für meine Kirche zu thun, was ich noch in meinen schwachen Kräften kann, steht mir ebenso gut zu, als dem Papste, den Bischöfen und Priestern, denn die Kirche ist nicht gesetzt, damit die Hierarchie regiere, die Laien gehorchen, sondern der Herr hat seine Kirche gegründet, auf daß jeder in ihr den sicheren Weg finde, für sein Heil zu wirken.“
So wurde er zu einem der maßgeblichen Mitbegründer der Altkatholischen Kirche in Deutschland, deren in den Grundzügen bis heute gültige Synodal- und Gemeindeordnung (1874), quasi das „Grundgesetz“ der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland, er verfaßte. Seinem Wappenspruch „Scientia et justitia“ blieb er bis zu seinem Tode am 19. Dezember 1914 treu ...

Eigentlich müßte er jetzt

... wegen Verharmlosung der Untaten des Nationalsozialismus ins Gefängnis wandern. Sofern man nicht verminderte Zurechnungsfähigkeit als Schuldausschließungsgrund geltendmachen kann:

Papst: "Flüchtlingslager sind Konzentrationslager"

23.04.2017, 11:55
Papst Franziskus hat Aufnahmezentren für Flüchtlinge nach Angaben der dpa als Konzentrationslager bezeichnet. Die sogenannten Hotspots - etwa jenes auf der Insel Lesbos - erinnern der Heiligen Vater offensichtlich an die NS- Zeit. "Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager - wegen der Menge an Menschen darin."
Seine Worte fielen laut dpa im Zuge einer Zeremonie zum Gedenken an moderne christliche Märtyrer. Der Papst hatte demnach von einem Flüchtling berichtet, den er 2016 auf Lesbos getroffen hatte. Dessen Ehefrau sei wegen ihres christlichen Glaubens vor den Augen ihres Mannes getötet worden. Mit dem KZ- Vergleich wich er laut weiteren Medienberichten von seinem ursprünglichen Text ab.
Wäre er nicht so zeitgeistig unterwegs, wäre er nicht als Staatsoberhaupt immun, sondern ein "ganz normaler Staatsbürger" Deutschlands oder Österreichs, käme schon die Vorladung zum Staatsanwalt. Oder zum Psychiater ...

Interessant ...
 

Johann Sebastian Bach: "Am Abend aber desselbigen Sabbats" - Kantate zum 1. Sonntag nach Ostern, BWV 42





Nackte Zahlen

von Fragolin

In der „Welt“ finden sich ein paar Gedanken, die erstaunlich sind. Weil es bisher doch als unaussprechlich galt, zuzugeben, dass die Masseneinwanderung unqualifizierter und auf dem Jobmarkt einer extrem verdichteten Industrie langfristig unvermittelbarer Analphabeten nichts anderes als eine Einwanderung in die Sozialsysteme bedeutet.

So verzeichnen die in Deutschland lebenden Syrer eine Hartz-IV-Quote von 75 Prozent. Ähnliche, wenngleich nicht ganz so dramatische Zahlen gibt es bei Menschen aus dem Irak und aus Eritrea. Diese Ziffer bezieht sich nicht auf Schutzsuchende, die in Sammelunterkünften wohnen, sondern einen eigenen Haushalt bilden. Kritiker warnen vor einer Zuwanderung in die Sozialsysteme. Tatsächlich offenbart ein Blick auf die längerfristige Entwicklung, dass Ausländer einen immer größeren Teil der Sozialhilfeempfänger in Deutschland bilden. Hatten 2011 erst 19 Prozent der Hartz-IV-Empfänger eine ausländische Nationalität, so betrug die Quote 2016 bereits 27 Prozent.“

Oh, Warner vor einer massiven Zuwanderung in die soziale Hängematte dürfen wieder „Kritiker“ genannt werden und nicht nur rechtspopulistische Rassisten und Hetzer? Schön.

Ob eine schlechte Integrationspolitik dafür mitverantwortlich ist oder nicht: Die jüngste Migration strapaziert die Sozialsysteme. Ein Großteil der finanziellen Lasten entfällt auf die Kommunen, weshalb der Deutsche Städtetag bereits Alarm schlägt.“

Immer dieser neckische Seitenhieb auf die „schlechte Integrationspolitik“, als ob Integration eine Einbahnstraße wäre, die ausschließlich vom Gastgeber zu befahren sei. Wer hier leben will muss sich auch hier einfügen wollen. Wollen. Alles klar?
Und nein, nicht nur die jüngste Migration belastet die Sozialsysteme, denn auch eine erkleckliche Anzahl der Passdeutschen, die im Sozialsystem leben, haben Migrationshintergrund. Das Sozialsystem ist schon die längste Zeit prall gefüllt mit kultureller Bereicherung. Deutsche sollen bis 73 arbeiten gehen, wenn es nach den Vorstößen der Obertanen geht, damit ihre multikulturellen Dunkellandverbunter seit zarten Jugendjahren bis zum hohen Alter wohl versorgt sind, auch ohne eine Sekunde für ihr Wohlleben gearbeitet zu haben.

Besonders putzig das System des deutschen Föderalismus. Königin Angela lässt per Dekret die Grenzen schleifen und alle Menschen einreisen, die nur schnell genug ihren Pass wegwerfen und „Asüül“ stammeln können. Dann drückt sie die Humangeschenke den Ländern und Kommunen aufs Auge, und die müssen dann sehen, wie sie damit klar kommen. Der Bund schafft an, das Land nimmt auf und die Gemeinde blecht. Ohne Chance, sich der Kostenstellen wieder zu entledigen. Das überträgt man wieder an die Länder, damit sich alle irgendwie gegenseitig aneinander abputzen können, koste es den Steuerzahler was es den Politiker wolle.

Die tatsächlichen finanziellen Belastungen gehen aber darüber hinaus. Denn sie umfassen unter anderem auch Ausgaben für Unterkünfte und Schulungsmaßnahmen. Das Münchner Ifo-Institut beziffert die direkten Mehrausgaben der Krise für Deutschland allein in diesem Jahr auf 20 bis 25 Milliarden Euro, und das ist noch nicht alles. „Die langfristigen Kosten hängen sehr stark davon ab, wie gut oder schlecht uns die Integration gelingt“, sagt Ifo-Wissenschaftler Poutvaara.“

Und wieder: nicht uns muss die Integration gelingen, sondern denen.

Prinzipiell können Migranten eine Volkswirtschaft durch ihre Arbeitskraft und ihr Wissen beleben. Im Falle der Flüchtlinge ist Poutvaara allerdings nicht allzu optimistisch, dass das auf absehbare Zeit der Fall sein wird.“

Bin ich auch nicht. Denn es liegt weder eine erkennbare Motivation zum Einsatz der Arbeitskraft vor noch scheint Wissen ein allzu verbreitetes Gut zu sein. Die Beleben gar nichts außer den Konsum und gelegentlich die Arbeit der Sicherheitsbehörden.

Da sich Flüchtlinge häufig in Städten ballen, drohen die Metropolen zu Armutskrisenherden zu werden.“

Nein, drohen sie nicht zu werden. Sind sie schon.
Ach, da war es wieder: Berlin...

Hauptstadt der Ahnungslosen

von Fragolin

Berlin sammelt ja gerade Punkte, von was es alles Hauptstadt ist. Nach den Kaputtwirtschaftern, den Linksradikalen, den Bereicherern, den Flughafenversagern, den Verbrechern und den Ratten kommen nun die Ahnungslosen hinzu.

Genau 39.465 Menschen leben in Berlin, deren Asylanträge rechtskräftig abgelehnt wurden, die also kein Asyl bekommen.“

Soviel ist dem Innensenator, also dem Innenminister des Stadtstaates, bekannt.
Aber mehr auch nicht.
Wie lange sind die schon ohne Aufenthaltsrecht in Berlin? Keine Ahnung.
Wie viele haben andere Aufenthaltstitel, wie temporären subsidiären Schutz? Keine Ahnung.
Wie viele haben eine Niederlassungserlaubnis bekommen? Keine Ahnung.
Wo leben diese Leute, wovon leben sie, wer kümmert sich um sie? Keine Ahnung.

Eigentlich kann man das nur noch mit Arbeitsverweigerung im Amt umschreiben. Die farge ist doch nur noch, ob diese Arbeitsverweigerung und Ahnungslosigkeit aus reiner Dummheit resultiert, was mich bei einem roten Politiker jetzt nicht wirklich überraschen würde, oder aus Faulheit, was ich ebenso nicht ausschließen möchte, oder doch aus Berechnung, weil es einfach sicherer ist den Ahnungslosen zu spielen als den diffus verängstigten armlängengeschädigten und inzwischen täglich angepisster reagierenden potenziellen Zielscheiben islamischer Fahrschüler, zentralafrikanischer Drogendealer oder nordafrikanischer Antänzer die Wahrheit zu präsentieren.

An anderer Stelle schaut unser Staat sehr genau hin, im Finanzamt zum Beispiel oder bei der Gewerbeaufsicht. Da werden Fristen gesetzt, da werden Drohungen ausgesprochen und Verfahren angestrengt, da werden Konten gesperrt, da wird vollzogen.
Aber im Asylbereich gibt es ein Drunter und Drüber, wie man es sich nicht vorstellen kann.“

Ja, da geht es ja auch gegen die, bei denen man etwas holen kann. Denn die Politik will nur unser Bestes. In ihren Augen: unser Geld! Der Rest ist denen so egal, wie man sich nur vorstellen kann.
Rot-rot-grün eben. Kompetenzfrei, vorlaut und gierig. Nur bei der Einschätzung, ob sie einfach nur dumm sind oder gefährliche Intriganten, kann ich noch keine Entscheidung treffen.

Samstag, 22. April 2017

Nun, weht da vielleicht ein kleines Rüchlein von FAKE-NEWS durch den Raum?

Und zwar von staatlicherseits verbreiteten FAKE-NEWS.

trotz aller Verwirrung, ein paar Dinge sind schon erkennbar
verfasst von nereus, 22.04.2017, 09:23

Hallo Michael!
Ein paar Kleinigkeiten kann man sehr wohl herausfinden. Wenn die Medien oder gar die Staatsanwaltschaft dieses oder jenes melden, kann man das, soweit möglich, auf Plausibilität prüfen.

Das haben ein paar Trader auch getan und meine gemeldete und vermutete Version scheint sich zu bestätigen.

Zunächst hatte sich der Chefredakteur von Godmode-Trader, Daniel Kühn, mit dem Thema befaßt.
Was sofort auffällt - die Zahl von angeblich 15.000 erworbenen Derivaten passt nicht zusammen mit der Angabe, dass "mehrere Zehntausend Euro" aus einem Konsumentenkredit in den Kauf gesteckt wurden (laut Informationen des SPIEGEL 40 TSD EUR). Selbst wenn alle 15.000 Stück auf den teuersten Schein entfielen, kommt man auf eine Summe von max. 10 TSD EUR.
..
Was mich ein wenig irritiert ist, dass das BKA sich aktuell nicht in der Lage sieht mitzuteilen, wie hoch der maximale Gewinn gewesen wäre im Falle eines "Erfolgs" des Anschlags. Das ist wirklich einfach auszurechnen, wenn man alle Abrechnungen vorliegen hat. Man muss dann nur noch das Extrem-Szenario eines Kurssturzes auf 0 EUR unterstellen und kann dann den maximalen Wert der OS und somit auch den maximalen Gesamtgewinn errechnen.

Quelle: https://www.godmode-trader.de/artikel/borussia-dortmund-sind-das-die-optionsscheine-des-attentaeters,5269410
Natürlich wird er dabei in den Kommentaren einerseits unterstützt und andererseits von den „staatlichen Gedankenwächtern“ angefeindet, ein Phänomen, welches man aus vielen Internetblogs und Foren kennt.

Nun hakt ein Kommentar nach ...

(Hier weiterlesen)
Kommentator Nereus ist im Gelben Forum eine Institution für Recherche und Plausibilitätsprüfung bei allem, was nach Fake-News riecht, und insbesondere, wenn es von Seiten der Staatsmafia und ihrer Lügen-/Lücken-Medien kommt.

Die Sache wird spannend, insbesondere im Hinblick auf schönfärberische Vertuschungsversuche im Zusammenhang mit der französischen Präsidentschaftswahl am Sonntag (die sich die Behörden freilich eher rektal applizieren können seit dem Attentat in Paris)






"Extravaganter Humor oder kompletter Realitätsverlust?"

... fragt Metropolico. Mit vollem Recht ...

Wichte

Treffend wie immer charakterisiert Michael Klonovsky den zivilgesellschaftlichen Mut der Kölner. 
Wenn ein paar Nafris ihren Weibern elanvoll an die Wäsche gehen, stehen die braven Kölner mit angelegten Ohren daneben und schauen ergriffen zu. Aber wenn die AfD tagt, rotten sie sich in hellen Haufen zusammen, um gegen die einzige Oppositionspartei dieses Landes zu protestieren.

Was für ein Heldenstadt ist doch unser großes, heiliges Kölln!

Selbstredend macht gerade ihr Kuschen vor echten Kriminellen, gegen deren Import sie nicht protestiert und an die sie Teile ihrer Stadt verloren haben, unsere Engagierten in ihrem zivilgesellschaftlichen Meutenmut erst so richtig scharf; es handelt sich um eine reine Ersatzhandlung von Courage-Simulanten, denen die eigene Feigheit mindestens unterbewusst peinlich ist.

Ginge von der AfD auch nur die geringste Gefahr aus, wir hörten keinen Mucks von diesen Wichten.
(aus: Acta diurna)
Einziges, kleines Manko: warum läßt er den woelkig dahinschwätzenden Oberhirten dieser Stadt dezent aus? Dessen verquast-mehrdeutiges Geschwafel scheint inzwischen sogar dem kreuzbraven Kreuzknappen etwas auf den Senkel zu gehen ...


Endlich!

von Fragolin

Es wurde ja Zeit. Berlin ist endlich allumfassend Hauptstadt. Hauptstadt der Politversager, Hauptstadt der Pleitegeier, Hauptstadt der Flughafenvermurkser, Hauptstadt der aggressiven Linksradikalen, Hauptstadt der Deutschmuslime und nun auch Hauptstadt des Verbrechens, was jetzt aber absolut gar nichts miteinander zu tun hat.

Nach den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg ist Nordrhein-Westfalen der Flächenstaat mit der höchsten Kriminalitätsrate.“

Ha, und was haben alle vier gemeinsam? Ich meine, abgesehen davon, dass sie bereicherte Verbrechenshotspots, Pisaversager, megapleite und komplett heruntergewirtschaftet sind? Genau, alle werden konsequent von Rot-Grün regiert. Eine scheinbar wahrlich erfolgversprechende Konstellation.
Na dann, liebe Deutsche, wählt nur brav den Messias aus (haha) Nordrhein-Westfalen nach Berlin, damit er sich dort mit Katrin Göring-Eckardt und Sarah Wagenknecht zu einem wahrhaft fruchtbaren flotten Dreier vereinigen kann. Damit ganz Deutschland die Kriminalitätsrate und den Pleitepegel Berlins erreicht.
Wir schaffen das!

Nachtrag: Ach ja, Hauptstadt des Mülls und der Ratten ist Berlin inzwischen auch.

Freitag

von Fragolin

Naja, das war ja gestern wieder ein interessanter Tag voller Meldungen, über unsere Lieblingsmigranten, unsere Lieblingsreligion und unsere Lieblingspolitiker.

Eine kleine Zusammenfassung habe ich hier zubereitet.

Und was wurde eigentlich aus ...

... der kleinen Kaia Gerber?

Also aus jenem hübschen, jungen Mädel, das vor etwas über einem Jahr die Gemüter diverser KommentarposterInnen auf diesem Blog erregte? Nun: bezaubernd hübsch wie eh und je, und neben ihren brav absolvierten Schulzeiten durchaus erfolgreich im Model-Business unterwegs.





Also: alles im grünen Bereich! Aus der Kleinen wird schon was ...



P.S.: wer Anfang April in St. Barts urlaubte, und nicht wußte, was für ein hübscher Standhüpfer da im roten Badeanzug unterwegs war: jetzt weiß er's ...


Freitag, 21. April 2017

Wintereinbruch




Man zeigt uns "die Instrumente"

... wie das im Jargon der Inquisitoren seinerzeit so schön hieß. Heute natürlich andere als anno dazumal, und es geht auch nicht darum, eine "Rechtfertigung durch gute Werke" zu bekennen (bei Katholen) oder zu verdammen (bei Protestanten), sondern darum, dem Götzen "Finanzsystem" willfährig zu opfern:
Grazer Bäckerei schafft das Bargeld ab

In Graz wurde das erste bargeldlose Geschäft Österreichs eröffnet. Es ist nur Kartenzahlung möglich.
21.04.2017 um 12:07

Was in skandinavischen Ländern schon längst Usus ist, startet jetzt auch in Österreich. In Graz hat am Freitag das erste bargeldlose Geschäft Österreichs aufgesperrt. In einer Filiale der Bäckerei Martin Auer kann man ausschließlich mit Kredit- oder Bankomatkarte bezahlen. Das Unternehmen will den Schritt nicht als "Wunsch nach einer generellen Abschaffung des Bargeldes verstanden wissen", sondern weist vor allem auf die Zeitersparnis und die Minimierung von Fehlerquellen hin.
(Hier weiterlesen)
Na klar! Es geht nur um Fehlervermeidung! Nicht um die Einführung des gläsernen Bürgers durch die Hintertüre, nicht um das Geschäft mit "Big Data" ... abernichtdochogottwerdenktdennansowas!

Ein Kommentarposter fand dazu die richtige Antwort:
zyks
wenn er mein geld nicht mag - bargeldlose transaktionen sind für mich eine qual. sollte ich wieder einmal in seine filiale kommen, packe ich die sachen in den einkaufskorb - und liefere es bei der kasse ab. wenn er dann kein bargeld annimmt, gehe ich halt ohne waren durch. das einräumen überlasse ich seinen angestellten.

wenn das mehrere machen, bin ich mir sicher, dass das konzept bald baden geht. 
Chapeau! Touché! Außerdem ist das ganze natürlich (Libertäre bitte weghören!) mehr als zweifelhaft in seiner Legalität, wie der anschließende Thread beweist:
hwolf13
Dachte, dass in AT die Geschäfte verpflichtet sind Bargeld anzunehmen. Ist dem nicht so? Weiß da jemand die gesetzliche Lage?

Mike Black
Ja und nein. Es besteht die Verpflichtung Euro-Bargeld anzunehmen. Das ist im Scheidemünzengesetz §8 geregelt.
Der Bäcker hat aber keinen Kontrahierungszwang. Er muß Ihnen also nichts verkaufen wenn er nicht möchte. Und wenn Sie auf Bargeldbezahlung bestehen will er halt einfach nicht.
Somit ist es legal.

Schnauzerone
scheint strittig zu sein, siehe NahversorgungsG

andi102
Nein sind sie nicht. Er muss dir ja nichts verkaufen. Übrigens finde ich auch positiv, dass das unhygienische bargeld nicht mehr mit meiner semmel in kontakt kommt (via verkäuferhand)

carullus
Doch, muss er. Gewerbliche Letztverkäufer sind verpflichtet Waren, die den notwendigen Bedürfnissen des täglichen Lebens dienen, an Verbraucher in Haushaltsmengen abzugeben (Kontrahierungszwang), siehe § 5 NahversorgungsG. Die unbeschränkte Annahmeverpflichtung für Banknoten ergibt sich dann aus § 61 Nationalbankgesetz.

Toast
"... das unhygienische bargeld ..."
Ich nehme an sie ziehen sich auch Handschuhe an um ihr Smartphone zu bedienen?

Kalliste
ja, wenn man sich die Tastaturen bei so manchen Bankomaten und Einzahlungsautomaten anschaut ... uhi, da musst kein Phobiker sein um das ekelig zu finden ... 
Aha. Wenn sich bspw. ein Bäcker weigert, für eine Schwulen-"Hochzeit" eine "Hochzeits-"Torte mit GayPride-Symbolen verziert zu backen, dann wird er per Vorwurf eines "Haßverbrechens" kriminalisiert, durch Medienpogrom zum Aussätzigen gestempelt, und durch "Schadenersatz"-Klagen wirtschaftlich plattgemacht: Aber wenn ein Bäcker in seinem Geschäft einfach verfügt, daß sich die Oma gefälligst eine Bankomat- oder Kreditkarte anschaffen soll, wenn sie ein Semmerl haben möchte, und wenn ihr das nicht paßt, sie doch, mit Verlaub, halt schei*en gehn soll, dann ist das okay?

Sorry: da stimmt doch was nicht ...





Unreformierbar

von Fragolin

Die Chefin des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger hatte das ehrgeizige Ziel, das System zu reformieren. Erwartungsgemäß scheiterte sie an der typisch österreichischen Betonitis. Denn, wie es im Artikel so schön heißt:

Kritiker Rabmer-Kollers begründen ihr Scheitern auch mit ihrer Unfähigkeit, Unterstützer für Reformen innerhalb der Sozialversicherungen zu finden. "Sie hätte eben die Bundesländer motivieren und ins Boot holen sollen", heißt es.“

Genau das ist das Problem. Wenn man das Gesundheitssystem bezahlbar machen möchte und mit Zwangsbeiträgen und Steuergeld der hart arbeitenden Menschen sorgfältiger umgehen, dann rennt man bei den Angestellten des Volkes nicht etwa offene Türen ein sondern prallt gegen eine meterdicke Teflon-Schicht. Da muss man die Politik erst „motivieren“, genau das zu tun, wofür sie eigentlich mit üppigen Steuergeldbeträgen gemästet wird, nämlich im Sinne der Steuerzahler Reformen zu unterstützen.

Das Versagen sehe ich nicht bei Frau Rabmer-Koller, sondern bei der Politik.
Österreich ist unreformierbar.

Daily News

von Fragolin

Ich liebe „google news“. Da werden die wichtigsten Schlagzeilen aufbereitet und vorsortiert, damit man nur die wichtigen Sachen erfährt. Da muss man als Medienkonsument nicht mehr denken und weiß, was Wichtiges passiert in der Welt, denn was aussortiert wurde ist ja unwichtig, oder?

Was wurde denn gestern so alles berichtet und was nicht?

Schauen wir mal hier.

Leckere Schnitte!





Donnerstag, 20. April 2017

Na, geh! Da bin ich jetzt aber baff!

Zahl der Gewalttaten durch Zuwanderer gestiegen
19.04.2017
Die Gewaltkriminalität in Deutschland ist offenbar durch Straftaten von Zuwanderern im Jahr 2016 gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Recherche der "Zeit".

In Bayern waren demnach von allen registrierten Gewalttätern 20 Prozent Zuwanderer, in Baden-Württemberg 18,5 Prozent, in Nordrhein-Westfalen 12,1 Prozent, in Niedersachsen 10,8 Prozent. Die Recherche beruht auf einer Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistiken aller 16 Bundesländer, sowie auf gezielten Fragen an die für die Datenerfassung zuständigen Landeskriminalämter.
Fast alle Bundesländer haben der Zeitung übereinstimmend bestätigt: Ohne die Straftaten von tatverdächtigen Zuwanderern wäre die Gewaltkriminalität 2016 nicht gestiegen.
(Hier weiterlesen)
Also, Hand aufs Herz: wer hätte das bloß gedacht ...?!


Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (10)





"Österreich: Demontage der Demokratie durch die Etablierten"

... lautet ein Zwischentitel in einem überaus lesenswerten Artikel Unterbergers über "Populismus" und den von ihm eingeleiteten Wandel der Parteienlandschaft:
Eine Reihe exzellenter Autoren hat soeben einen Sammelband zum Thema "Populismus" veröffentlicht. Auch ich durfte mich zu diesem Kreis gesellen und habe dort einen Beitrag veröffentlicht, aus dem in der Folge einige Passagen zu lesen sind. Das Buch heißt: "Populismus: Das unerhörte Volk und seine Feinde" Es ist von Christian Günther und Werner Reichel im Verlag Frank&Frei herausgebracht worden. 

Politik und Medien, aber auch die sogenannten politischen Wissenschaften wimmeln seit jeher von Kampf-Vokabeln, die alle dieselbe Eigenschaft haben: Je näher man sie untersucht, umso vager und unschärfer werden sie. Sozial, liberal, demokratisch, konservativ, links, rechts, national, heimatverbunden, europäisch, internationalistisch, revolutionär, christlich, Recht-und-Ordnung-orientiert – fast unendlich lässt sich die Reihe dieser Kampfbegriffe fortsetzen. Jeder von ihnen trägt einmal eine positive, einmal eine negative Konnotation. Bei jedem dieser Begriffe gibt es fast so viele gefühlte Bedeutungen und formulierte Definitionen wie Menschen, die sie verwenden. Je nachdem, ob man sich selbst beschreibt oder politisch-ideologische Gegner. 

Ganz besonders stark ist dieses Phänomen bei dem im neuen Jahrtausend im Politjargon populär gewordenen Begriff „populistisch“ zu beobachten.
Dringende Leseempfehlung!

Es ist immer erfreulich

... auch Menschen, die einer doch ganz anderen politischen oder weltanschaulichen Richtung angehörten, ehrend gedenken zu können. Vor drei Tagen war der hundertste Geburtstag von Frau Dr. Martha Kyrle Anlaß eines Artikels, heute ist es, wie an jedem 20. April, das Gedenken an die Wiederkehr des Geburtstages des ehemaligen österreichischen Bundespräsidenten Dr. Adolf Schärf, welchem aus dem Anlaß eines "runden" Gedenktages auf diesem Blog bereits ein Artikel gewidmet war.

Vielleicht ist es ja ein bloß "nostalgisches" Interesse, das LePenseur bewegt, eines feinen "Gentleman der alten Schule" zu gedenken, war Schärf doch quasi "der" Bundespräsident seiner Kindertage. Wie dem auch sei: Schärf wußte sein hohes Amt ebenso mit Bescheidenheit wie mit Würde auszufüllen (worin er seinem unmittelbaren Amtsvorgänger, Theodor Körner, ähnlich war), mit einer natürlichen, wie selbstverständlichen Würde, die wohl keiner seiner Nachfolger, nicht einmal der medial stets ehrfuchtsvoll hofierte Rudolf Kirchschläger, auch nur annähernd erreichte (an die deplorable Gegenwart wollen wir dabei gar nicht denken) ...


Die röteste aller Linien…

...nochmal im Fokus. 

 von Fragolin

Oder besser, im „Focus“ aus 2009, als Schießbefehl gegen Aufständische und Todesstrafe in der EU durch den Lissabon-Vertrag erlaubt wurden.
Das zum Thema Todesstrafe und EU wären unvereinbar. Wetten, dass selbst bei deren Einführung in der Türkei die Beitrittsverhandlungen weiterlaufen werden?

MONEY: Ein anderes Argument aus Kreisen der EU-Kommission lautet, der Passus wäre drin, um auch Staaten wie die Türkei aufnehmen zu können.

Schachtschneider: Das ist doch grotesk. Als Gemeinschaft müssten wir doch sagen, wir nehmen keine Länder auf, in denen Menschen getötet werden dürfen, und nicht umgekehrt.“

Bitte klarmachen: Die Aufnahme der Türkei galt damals schon als Ausrede.
Also, was wird folgen?
Die dreistete aller Lügen? Für die dümmsten aller Wahlschafe? Und für die, die da nicht mitmachen wollen: die tötesten aller Gegner?

New Deal

von Fragolin

Das hatten sich einige wohl anders vorgestellt mit dem „New Deal“. Der bislang Ungewählte schaltet erstaunlich früh für einen Neuwahlverweigerer in den Wahlkampfmodus, der erwartbar bei ihm ein reines Showprogramm darstellt, und geht Pizzen verkaufen. Ob er für die Auslieferung der Salamifladen vom Kurzen Basti das Geilomobil geborgt hat, ist nicht übermittelt. Auch nicht, ob er die Dienste eines abgehalfterten Taxlers dafür in Anspruch genommen hat.

Besonders kauzig an der Selbstdarstellung unseres Slim-Fit-Models ist ja die Begründung der Parteizentrale für diesen billigen linkspopulistischen Aktionismus: man wolle mit solchen „Zuhör“-Aktionen um die „Mittelschicht“ kämpfen.

Also jetzt mal ganz ehrlich:
Erstens klingt „Zuhör!“ wie „Lies!“, und ich hoffe doch der Fahrdienstleiter steht nicht morgen am Hauptbahnhof und lässt sich filmen, wie er ÖBB-Fahrplanbücher verteilt. Und zweitens ist die statistische Wahrscheinlichkeit, beim mittäglichen Pizzen ausfahren auf eine durchschnittliche Mittelschichtfamilie zu treffen und nicht auf vor der Glotze abhängende Brennpunktfamilien oder blasse Nerds und Gamer eher überschaubar. Schon weil der Mittelschichtler den ganzen Tag um den Verbleib in jener sozialen Region kämpfen muss und frühestens am Abend Zeit für eine Pizza hätte.

Können die Roten überhaupt noch definieren, was für sie die „Mittelschicht“ ist? Die etwa 20% der in Österreich lebenden Menschen, die wertschöpfend und nettosteuerzahlend den ganzen Laden bezahlen und sich ausgerechnet von den Roten damit permanent dem Generalverdacht der Abgabenmanipulation und geradezu diebstähligen Eigentumsaneignung durch die ihnen gnädig überlassenen Bruchteile des selbst erarbeiteten Geldes aussetzen, können damit kaum gemeint sein, denn keiner von denen will nach einem langen schweren Arbeitstag, sollte er sich doch einmal dazu aufraffen einen Teigfladen zu bestellen, diesen auch noch ausgerechnet von einem Vertreter jener steuergeldgemästeten Aussacklerpartie an die Haustür geliefert bekommen, an die man zum wohlverdienten Feierabend nicht einmal denken möchte. Schon des Appetites wegen.
Also spätestens wenn der lebenslang von Steuergeld Lebende nach der Aushändigung einer Pizza die Hand aufhält, um auch noch vom Nettorestgeld die Rechnung zu kassieren und vielleicht noch eine Maut dazu, kann er froh sein, wenn er die Paradeistorte nicht als Reaktion auf die Verhöhnung seiner Untertanen ins Gesicht bekommt. Ja, auch wir können Slapstick.

Und deshalb noch eine kleine Anmerkung von mir zu dem denkwürdigen Sager des Showkanzlers:

Leider kommt ja selten einer von euch bei mir im Bundeskanzleramt vorbei."

Oooch, nichmal mit dem kleinen Mozzarella-Frisbee?
Könnte daran liegen, dass dich keiner sehen will. Ob es dann eine gute Strategie ist, sich als arbeitender Mensch verkleidet in die Wohnungen seiner Opfer zu schleichen, wird sich zeigen.
Ich werde in nächster Zeit vorsichtshalber weder Essen bestellen noch Handwerker rufen...

Wauwau!

von Fragolin

Unser Bundesinnenminister, der immer mehr den harten Hund spielen will und dabei so ein bisschen wie das Abziehbild seines deutschen Amtskollegen wirkt, haut mal wieder so richtig mit Wattebällchen auf den Gummitisch.
Er will, knallhart wie er ist, den Doppelstaatstürken mal so richtig in die Parade fahren und ihnen neben dem Entzug der österreichischen Staatsbürgerschaft eine Geldstrafe bis zu 5.000 Euro aufbrummen.

Die erwartbaren Reaktionen folgen mit der Zuverlässigkeit eines pawlowschen Sabberns nach dem Glöckchenklang. Neben den vielen schenkelklopfenden Hurrarufen vom Boulevard, jetzt endlich denen Kante zu zeigen, die illegal zwei Staatsbürgerschaften besitzen, natürlich auch das empörte Aufjaulen jener, die Angst um Wählerstimmen haben, wenn man deren Klientel durchleuchtet.

Wer die österreichische Staatsbürgerschaft beantragt, obwohl er widerrechtlich nicht nur eine andere Staatsbürgerschaft besitzt sondern diese auch über die Zurücklegungsfrist hinaus behält bzw. nach Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft rechtswidrig eine andere (wieder) annimmt, verstößt bereits jetzt gegen geltendes Recht und begeht eine Verwaltungsübertretung gemäß dem Staatsbürgerschaftsgesetz.

Und was sieht dieses Gesetz jetzt vor, wenn jemand eine solche Verwaltungsübertretung begeht?
Fragen wir doch mal das Bundeskanzleramt:

§ 63c. (1) Wer in einem Verfahren zum Erwerb der Staatsbürgerschaft oder in einem Verfahren zur Ausstellung von Bestätigungen oder sonstigen Urkunden vor der zuständigen Behörde wissentlich falsche Angaben macht, um sich die Staatsbürgerschaft oder die Ausstellung einer Bestätigung oder sonstigen Urkunde in Angelegenheiten der Staatsbürgerschaft zu erschleichen, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist mit Geldstrafe von 1 000 Euro bis zu 5 000 Euro, im Fall ihrer Uneinbringlichkeit mit Freiheitsstrafe bis zu drei Wochen, zu bestrafen. Wer diese Tat begeht, obwohl er wegen einer solchen Tat bereits einmal rechtskräftig bestraft wurde, ist mit Geldstrafe von 5 000 Euro bis zu 15 000 Euro oder mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen zu bestrafen. Der Versuch ist strafbar.“

Och nö. Ehrlich?
Frage an den Herrn Innenminister: Wenn es bereits eine rechtliche Grundlage gibt, um Menschen, die sich die Staatsbürgerschaft erschleichen bzw. betrügerische Angaben in Bezug auf die Staatsbürgerschaft machen, ja, das auch nur versuchen, mit bis zu 5.000 Euro zu bestrafen, warum wird das bisher nicht gemacht? Wer ist eigentlich für das Exekutieren der Gesetze verantwortlich, Herr Innenminister? Und warum will der, der dafür verantwortlich ist, es aber nicht tut, jetzt irgendwas fordern, was es eh schon gibt, er aber sowieso nicht exekutiert? Um dann das neue Gesetz, das die gleiche Strafe androht wie das bestehende, auch nicht zu exekutieren?
Was soll das bringen? Genau: gar nichts. Ist wie das Plärren nach einem neuen Fremdenrecht, wo doch das alte nicht angewandt wird. Oder eine Million Verwaltungsübertretungen durch illegales Überschreiten der Grenze – und? Irgendwelche Strafen? Nein, die gab es erst für legal Einreisende, die ihren Pass vergessen hatten. Wegschmeißen wird bis heute nur belohnt.

Ein bisschen herumstolzieren, Kinn vorschieben und bad cop spielen, sich medial als knallharter Bursche in Stellung bringen, Sprüche klopfen – und nichts tun. Ist das jetzt die interne neue Parteilinie der ÖVP, um vom Mitterlehnerschen unterwürfigen Schleimkriechen zum Kurzschen Großsprech ohne Folgen umzuschwenken?

Ach ja, da wir beim Staatsbürgerschaftsgesetz sind, da gibt es noch ein Schmankerl:

§ 64. Wer sich unter Berufung auf eine gemäß § 63c Abs. 1 erschlichene Staatsbürgerschaft, Bestätigung oder Urkunde soziale Leistungen, insbesondere Leistungen einer Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherung oder Leistungen aus dem Titel der Sozialhilfe, in Anspruch genommen hat, ist vom Gericht mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen. Wer soziale Leistungen in Anspruch genommen hat, deren Wert 3 000 Euro übersteigt, ist vom Gericht mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.“

Ui, wenn wir da jetzt mal anfangen, zu durchleuchten, müssen wir die Gefängnisse ausbauen und haben bald genauso viele Türken einsitzen wie der osmanische Größenwahnsinnige himself.

... (k)ein ewiger Bund zu flechten ...





Mittwoch, 19. April 2017

Historischer Exkurs über Wahl- und Losverfahren

Ein exzellenter Artikel über die Mischung von Wahl- und Losverfahren bei der Bestellung der Dogen von Venedig findet sich zu Ostern auf dem wie stets lesenswerten Löwenblog von Marco Gallina:
Bereits vor einem Monat erschien ein Artikel im Cicero, welcher darauf hinwies, dass das Losverfahren in einer Demokratie keine Alternative sei. Der Vorstoß zum Losverfahren geht auf den belgischen Historiker David van Reybrouck zurück; dessen Buch „Gegen Wahlen“ hatte eine kleine Debatte in der Medienlandschaft ausgelöst. Auf der Verlagsseite findet sich diese Zusammenfassung samt Video.

Zugegeben: ich habe mich nicht mit van Reybrouck beschäftigt und besitze auch das Buch nicht; aber es soll ja hier auch weniger um den Historiker gehen, als um den verlinkten Artikel. Und mit den Republiken Venedig und Florenz kennt sich der Verfasser dieses Beitrags wiederum recht gut aus ...
Um den Lesern dieses Blogs (neben den Artikeln des stets fleißigen Kollegen Fragolin) außer Strand-, Oster- und sonstige Hasen noch Futter fürs Hirn, und nicht bloß für die Augen zu bieten: Leseempfehlung!

Was immer Sie über Dogenwahlen wissen wollten, und sich bisher nicht zu fragen betrauten: bei Marco Gallina werden Sie geholfen!


„Aufstand für den Frieden“

Markige Worte eines systemdienenden Oberhirten:
Zu einem „Aufstand für den Frieden“ hat Bischof Franz-Josef Overbeck zu Ostern die Christen aller Konfessionen aufgerufen und dies mit einer klaren Forderung verknüpft: „Dazu werden wir unsere Gewohnheiten ändern und unsere Denkmuster erneuern, Nostalgie und falsche Sehnsucht nach einer geschlossenen Heimat mit Grenzen aus uns tilgen und zugleich Mut zu einer offenen Gesellschaft und einer offenen Kirche aufbringen müssen“, fordert Overbeck in einer für ihn nicht untypischen, recht gebieterischen Wortwahl.
Quelle: WAZ
Blogger Luzifer-Lux findet zu dieser Ansage nicht ganz unverständlich gallige Worte:
Noch so ein Kuttengeier, der seinen Schäfchen rät, was er selbst nicht einzuhalten gedenkt. Overbeck wird in einer vom Steuerzahler, und somit auch von allen Nichtchristen, finanzierten gepanzerten Limousine durch die Gegend gefahren, wohnt in einer ebenfalls vom Steuerzahler finanzierten abgesicherten Villa und meidet auch sonst Orte, die er seinen Schäfchen eiseskalt wärmstens empfiehlt. 
"Kuttengeier" ist ein gar treffliches epitheton ornans, das man sich merken muß ...


Das Schlimme am Türkei Referendum ist doch

...  daß es überhaupt stattfand.

Karl Eduard at his best.

Chapeau! Touché!

Bundesrepublik Schilda

von Fragolin

In Schilda musste das Licht mit Körben in das neue Rathaus getragen werden, weil die Schildbürger vergessen hatten, Fensteröffnungen in den Mauern zu lassen.

Und der renitente Bauer will das einfach nicht verstehen, beugt sich aber, weil es sonst zur Zwangsvollstreckung käme, und wie wir aus Erfahrung wissen, kann die Strafe für Verweigerung der GEZ-Zahlungen schon mal härter ausfallen als jene für eine versuchte Vergewaltigung.
Und so zahlt er brav Rundfunkgebühren für einen Kuhstall, in dem es nicht einmal eine Steckdose gibt. Hoffentlich steigt ihm jetzt nicht auch noch der Tierschutzverein aufs Dach und fordert das Nachrüsten der Ställe mit Radio und Fernsehen, weil auch Tiere ein Recht auf Musik und Vollverblödung haben.
Bezahlt ist es ja schon.

Als nächstes könnte man in der Bundesrepublik Schilda darüber nachdenken, einen erzwungenen Internet-Highspeedanschluss in jeder Betriebsstätte zu fordern. Dann könnten die Kühe auch surfen oder Spiegel online lesen oder im „Standard“ kommentieren oder sich über „Palmers“-Werbeplakate auf Facebook echauffieren. Immerhin scheinen das schon heute einige zu tun, und das würde die anderen ja diskriminieren...

Einen Nachschlag zum "Osterhöschengate"

... liefert uns DiePresse:
Es war bestimmt kein besonders angenehmes Osterwochenende für den 103 Jahre alten Wäschehersteller Palmers. Eines seiner Werbesujets sorgte ab Samstagabend für Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Zeitungen wie die "Krone" übertrieben freilich, als sie von einem "heftigen Shitstorm" berichteten, gegen den das Unternehmen zu kämpfen hätte. Stimmt schon, es gab Aufregung, dazu gleich mehr, aber heftig sieht anders aus. Dennoch lohnt es sich, das "Osterhöschengate" genauer zu betrachten. Weil es einerseits sehr schön demonstriert, dass wir bei der  Wahrnehmung von Geschlechterbildern in der Werbung sensibler geworden sind - und andererseits, dass Werbung nicht gleich Werbung ist.
Es folgt ein "a bisserl" feministisch-verklemmter Monolog über Fraubild, geänderte Zeit, und überhaupt und außerdem. Das übliche Theater halt. Und, dankenswerterweise wird auch das berühmte Palmers-Photo aus 1997 zum Vergleich abgebildet:


Und schon damals gerieten die üblichen Verdächtigen in Schnappatmung und Schaum vor dem Mund. Business as usual, also ...

Wie schrieb ich gestern? Tant de bruit ...