Montag, 10. April 2017

Manche möchten es fast bedauern

… daß sich zum muselmanischen „Fastenbrechen“ (oder sonst einer gehobenen Festivität dieses Steinzeitkultes) nicht sprenggläubige Christen unter die „rechtgeleiteten Gläubigen“ mischen um diesen — d.h. wenigstens den Männern unter ihnen — den sofortigen Genuß von 72 Jungfrauen mit sich täglich erneuerndem Jungfernhäutchen zu verschaffen … allein: so ticken Christen halt einfach nicht! Wenigstens sind mir in meinem nicht eben kurzen Leben christliche Selbstmordattentäter eher nicht bekannt geworden. Es scheint also doch (wer hätte es gedacht!) an der unterschiedlichen Religion zu liegen.

Christen haben zwar — aber auch das ist inzwischen schon Jahrhunderte her — bisweilen Anders- und Ungläubige auf dem Scheiterhaufen verbrannt, auch bei Bedarf mal die eine oder andere Hexe (wie es in Saudi-Arabien noch heute zur Religionsfolklore gehört), aber auch die Torquemadas des christlichen Abendlandes reisten nie in fremde Regionen, um sich dort in heidnischen Tempeln unter Mitnahme möglichst vieler Ortsansässiger in die Luft zu sprengen. Sie widmeten Moscheen in Kirchen um (was die Muselmanen immer schon taten und bis heute tun — man sehe bloß in die Türkei oder nach Nordzypern —, sofern sie sie nicht einfach in die Luft jagen oder abfackeln), aber explosive Missionsreisen nach Mekka, Kerbela oder Kairuan sind nicht überliefert.

Nein, es war schon eine typisch muselmanische Aktion, die mittels LKW oder Sprenggürtel ein Zeichen ihres Glaubens setzen wollte. Daß jetzt die üblichen Verdächtigen, d.h. diverse Regierungen und Schriftgelehrte muselmanischer Länder, die üblichen Wortspenden verbreiten, ist ebenso gewohnt wie letztlich für die Tonne — denn von den besagten p.t. Schriftgelehrten kommt kein selbstkritischer Hinweis, daß diese Aktionen ja keineswegs eine „unislamische“ Handlungsweise darstellen, sondern vielmehr eine im Islam, also dem Koran und den Haditen, selbst genuin verankerte Option, die nur halt bei Gelegenheit etwas milder und inkonsequenter schleifengelassen wird.

Was natürlich — wir betonen es in Anbetracht drohender „Verhetzungs“-Paragraphen sofort und ausdrücklich! — keinen „Generalverdacht“ gegenüber Muselmanen darstellt, sondern höchstens einen gegenüber der Aufrichtigkeit ihrer Wortspender.

Szenenwechsel: wer so masochistisch war, sich Sonntag nächstens die grüne Therapieveranstaltung (© FPÖ-Generalsekretär Kickl) „Im Zentrum“ im ORF anzusehen, wunderte sich über eine „Diskussion“, in welcher eine linke ORF-Journaillistin mit zwei linken GünInnen, einem linken Politologie-Emeritus und einem linken Polit-PR-Schwätzer dem staunenden Publkum zu erklären versuchten, daß die GrünInnen doch mit Abstand das Beste seit der Erfindung von Kaugummi seien. Die nervlich von ihrem Heuschnupfen halbwegs genesene FührerIn der GrünInnen versuchte mit (bisweilen entgleisendem) Kampflächeln der Jungen GrünInnenchefIn (mit modischer Mop- Frisur auf, und geläufigen Hohlphrasen im Kopf) klarzumachen, daß der Rausschmiß der grünen Jugend keiner sei, und die ausgestreckte Hand für alle gelte, außer für die sieben Oberzwerge, die sich gefälligst in Luft auflösen mögen (oder so ähnlich) …

Die ObergrünIn erging sich dann noch in lautstarkem Engagement, daß es angesichts des so bedrohlichen „Rechtspopulismus“ wichtiger denn je sei, für „Asylwerber“ offen zu sein. Na klar: wir brauchen mehr Nizzas, Berlins, Londons und Stockholms — denn wie erhielten wir bloß ohne solch nachdrückliche Erinnerungshilfen eine ethisch hochwertige Willkommenskultur!

Manchmal fragt man sich schon: was rauchen die, bzw. (angesichts der Ächtung des Rauchens durch die GrünInnen, sofern sie nicht gerade den Staatsopa mimen): was nehmen die ein? In welchem Glashaus gedeiht derlei Grünzeug, daß ein ihnen sicht- und hörbar wohlgesonnener linker PR-Fuzzi — pardon: „Fussi“ muß es heißen! — allen Ernstes vermeint, „die Menschen“ hätten eben halt von den intellektüllen GrünInnen geringgeschätzte Probleme, und unter diesen dann den — „Klimaschutz“ aufzählt. Der wird allerdings dem, der sich dank EZB-Gelddruckerei und daraus resultierender asset inflation keine Wohnung mehr leisten kann, doch einigermaßen — pardon l’expression — am Arsch vorbeigehen.

Wäre ich ein FPÖ-Funktionär, hätte ich die abendliche „Diskussion“ realitätsfremder Polit- & Medienapparatschiks in Hochstimmung verbracht, einer medialen Selbstbeschädigung in erster Reihe fußfrei beiwohnen zu dürfen. Nun: als steuerzahlender „Normalverbraucher“ war meine Stimmung freilich nicht ganz so glänzend …

Trotz meiner guten Vorsätze, im Urlaub möglichst nur nette Blondinenbilder zu posten, sehe ich mich durch die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten auch noch zu einem kurzen Statement zur … ähm … etwas inkonsistenten Syrienpolitik des neuen Herrn (?) im Weißen Haus genötigt: ich machte seit der Wahl im Herbst kein Hehl daraus, daß mir der Mann mit der ein klein wenig gewöhnungsbedürftigen Blondfrisur immer noch lieber war, als die Mafia-Kandidatin von der Gegenseite, und hegte nach seinem Inaugurationspeech sogar kurzzeitig die Hoffnung, daß ein ausgefuchster Geschäftsmann mit unkonventioneller Herangehensweise vielleicht als einziger die Chance haben könnte, den Sumpf in und um Washington trockenzulegen.

Man soll bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben, jedoch ist auch das Verfluchen eines Tages, der gerade erst anzubrechen begann, nicht zielführend! Wenn Trump allerdings so weitermacht, so werden ihm seine Wähler, die ihn — hope against hope — genau deshalb gewählt hatten, weil sie von ihm statt größenwahnsinniger Weltpolizei-Spielchen lieber Arbeitsplätze in Fabriken, Straßen mit weniger Schlaglöchern und funktionierende Stromleitungen erwarteten, bald abhanden kommen. Und ob er aus den Reihen der Demokraten dafür Ersatz bekommen wird, ist doch mehr als fraglich.

Der jüngste Doppelschwenk in Bezug auf Assad ist jedenfalls keineswegs geeignet, seine externen Gesprächspartner mit Vertrauen zu erfüllen. Wer in der Außenpolitik im Wochentakt das Gegenteil der Vorwoche verkündet, sollte sich nicht auf Adenauers bekannten Kalauer berufen: der bezog sich wohl nur auf die Innenpolitik (und ist auch hier bloß bester Garant für Politikverdrossenheit der Bürger) …

Doch, um nochmal auf die Sprenggläubigen zurückzukommen: diese kündigten schon an, daß sie weitere Anschläge folgen lassen wollen. Was sonst sollten sie auch tun, da sich durch die Angriffe der syrischen und irakischen Armee sowie der Kurden ihr „Kalifatsstaat“ flächenmäßig schön langsam bestenfalls für einen Kalif Storch ausgeht. Das aber darf nicht sein (wozu hat man dem IS all das Kriegsmaterial geliefert, wenn der jetzt so mir-nix-dir-nix von der Landkarte verschwindet!), weshalb die USA auch konsequent den giftigen Assad, und der Großtürke die Kurden bekämpft.

„Difficile est saturam non scribere“, wußte schon Juvenal. Daß die satire allerdings in einen derart blutigen „risus paschalis“ ausarten würde, hätte wohl auch er sich nicht gedacht ...

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Stimmt ja vieles, was der Penseur hier schreibt. Das Christentümliche allerdings kommt mir hier insgesamt doh zu gut und harmlos weg. Man muss eben nicht die immergleichen abgedroschenen archaischen "Kreuzzugs"- und "Hexenverbrennungs"-Unapptitlichkeiten bemühen. Zwei Jahrzehnte zurückschauen reicht auch: Da haben innerhalb von sechs Wochen in Ruanda die - wohlgemerkt: katholischen - Hutu fast eine Million Tutzi auf wenig barmherzige Weise ins Fegefeuer transferiert.

DashatgarnichtsmitdemIslamzutun hat gesagt…

Was aus Trump wird, steht noch dahin. Was dagegen klar ist: es ist ein unsäglicher Tatbestand, dass wir immer noch mit Zahlen arbeiten und schreiben, die aus dieser Steinzeitkultur kommen. Das dürfte der eigentliche Grund für die Versiffung der "EU" sein. Wir müssen die römischen Zahlen weltweit wieder einführen.

Auch möchte ich den Namen des Jörgl H., Gott hab ihn selig, aus dem nationalen Gedächtnis getilgt sehen. Stammte der doch von den Steinzeitkulturellen ab, und war auch stolz darauf. Eine Schande für das christliche Abendland. Soll er sich perennierend mit der Dauerpenetration der VXXII dauernotgeilen Jungfrauen schadlos halten, das gönnen wir ihm, wir sind ja nicht kleinkariert. Aber wir wollen nichts mehr von diesem schwuchligen Musel-Derivat hören.

Le Penseur hat gesagt…

Cher (chère?) "Anonym",

Zwei Jahrzehnte zurückschauen reicht auch: Da haben innerhalb von sechs Wochen in Ruanda die - wohlgemerkt: katholischen - Hutu fast eine Million Tutzi auf wenig barmherzige Weise ins Fegefeuer transferiert.

Taten sie das denn aus religiösen Gründen? Massakrierten die überwiegend katholischen Hutus die ... ähm .. ja, was nun? ... ich vermute mal: ebenfalls überwiegend katholischen Tutsis mit einem "Gelobt sei Jesus Christus" auf den Lippen, oder unter Absingen des "Ave Maria"?

Das wäre mir doch einigermaßen neu. Hingegen werden regelmäßig "Allahu akbar"-Rufe von muselmanischen Attentaten berichtet.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Hutu-Tutis-Konflikt unter dem Aspekt einer religiösen "Missionierung" oder auch nur religiös motivierten "Unterwerfung" gesehen werden kann!

Le Penseur hat gesagt…

@DashatgarnichtsmitdemIslamzutun:

Darf ich Sie herzlich ersuchen, Ihr unzusammenhängendes Geschwurbel, bitteschön, auf anderen Blogs zu hinterlassen.

Ich lasse ihr obenstehendes Posting als abschreckendes Demonstrationsbeispiel mal stehen - im Wiederholungsfall werde ich derartigen Blödsinn allerdings nicht mehr freischalten.

Die Sandkiste gibt's im Kindergarten, nicht hier.

Fragolin hat gesagt…

Werter DashatgarnichtsmitdemIslamzutun,
könnten Sie uns bitte verraten, wie das Zeug heißt, das Sie da konsumieren? Muss echt geil sein.
MfG Fragolin

Anonym hat gesagt…

Das Geschwurbel von "DashatgarnichtsmitdemIslamzutun" ist zwar im zweiten Teil völlig Enigmatisch. Aber der Hinweis auf die im alten Europa benutzten arabischen Zahlen ist im Blick auf die hier diagnostizierte Steinzeitkultur nicht unwitzig.