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Donnerstag, 14. August 2025

ασπασμολογία (dt.: Kußkunde)

Gastglossen
von Dieter ...
 

Er wird sich noch schämen und viele andere auch ...

Es wird m.E. eine Zeit kommen, in der sich niemand mehr gerne daran erinnert, wen er mal herzlich begrüßt oder umarmt hat. Man ist auf gleichem Niveau, wie die Personen, die man herzlichst empfängt. Die gleiche Mischpoke im Bild. 
 

 
... und von paranoia

 
Keine Küsse zwischen Selensky und Merz?!

Hallo Dieter,

anbei ein paar Musterkussvorlagen, wie es Heterostaatsmänner bei Treffen krachen lassen!

https://www.youtube.com/shorts/cLTdky51ZFw

https://www.youtube.com/shorts/NB2hX16sgFg

Wenn der Selensky mit seiner Zunge in den Mund von Merz kommt, dann saugt er ihm die Goldkronen raus, ich schwör!

https://www.youtube.com/shorts/B5PCaYtQTNQ

Honi und Gorbi: Pro-Forma-Küssen, leidenschaftlos

https://www.youtube.com/watch?v=upH99P5spiI

Gruß

paranoia

 

Samstag, 24. Mai 2025

Topknots

by  Meme Dept. 




Ach – schießt ihn doch ins All!

von Manfred Müller
 
 
Wer ist denn nun neuer "Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung"? Müßige Frage! Es kann doch nur einen geben, der dafür in Frage kommt, einer, den man am liebsten ins All schießen würde:
 
Karl Lauterbach
 
 PPQ findet zu dieser Personalie die richtigen Worte:

Karl der Käfer wurde damals nicht gefragt, man hat ihn einfach fortgejagt. Karl Lauterbach blieb dieses böse Schicksal erspart. Zwar sortierte Lars Klingbeil, der neue mächtige Mann an der Spitze der SPD den einstigen Hysteriebeauftragten der deutschen Sozialdemokratie und späteren Bundesgesundheitsminister im Zuge der Neuordnung der eigenen Reihen aus. 

Doch die Parteiführung hat dem Mann aus Düren eine Anschlussverwendung besorgt
Perfekt die richtige Berufsbezeichnung: "Hysteriebeauftragter". In Erinnerung an Robert Lembkes heiteres Beruferaten "Was bin ich?" frage ich mich, welche typische Handbewegung er wohl für diesen seinen Beruf gewählt hätte ...

Mir fällt da schon was ein – aber das fällt vermutlich unter § 188 StGB, also lasse ich Sie lieber raten: "Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?"

Mittwoch, 21. Mai 2025

Die Anmerkung

... beantwortet eine ratlose BILD-Frage:

 

 

Ich ahne die Antwort. Weil es sich bis Anfang Januer diesen Jahres zu viele ... in seinem ... bequem gemacht hatten und erst nach seiner Demission freier Zugang für den Proktologen geschaffen war? 

 

Mittwoch, 14. Mai 2025

Verstecken Sie auch immer den Löffel, wenn Sie mit einem Kaffee erwischt werden?

von LePenseur

 

Nein, diese Aufnahmen zeigen Merz und Macron nicht mit einem Beutel Kokain

Die Wahrheit hat manchmal einen schweren Stand, weil sie nicht so schön aufregend ist. Die spannenderen Geschichten lassen sich mit Lügen erzählen. 
 ... meint das RedaktionsNetzwerkDeutschland — und die müssen's schließlich wissen! Die erzählen doch die ganze Zeit über immer spannendere Geschichten von Kampf & Sieg (früher hätte man vermutlich "Endsieg" geschrieben, aber das kam irgendwann aus der Mode) ...

Also, was stimmt jetzt? Die "viral" gehenden rechtsextremen Legenden (seit wann ist Koks rechtsextrem? Haben denn nicht schon genug Erzlinke geschnüffelt?) oder das geknüllte Taschentuch und ein Fingerfood-Spießchen, das zwei Spitzenpolitiker eiligst verschwinden lassen wollen, als die Pressemeute in ihr Coupé dringt?
 
LePenseur gesteht: er weiß es einfach nicht. Er war nicht dabei, kann also "die Wahrheit" nicht beschwören. Aber er ist in der Lage — auch als Nicht-Augenzeuge — vorgelegte Interpretationen von Verhaltensweisen als mehr (oder eben weniger) plausibel zu erkennen und stimmte den geschätzten Kollegen Nereus im Gelben Forum völlig zu, der die schlichte Frage stellt:
Ein vollgerotztes Taschentuch legt man in der Regel nicht auf den Tisch, sondern steckt es wieder in die Hosentasche. Als Umhüllung für ein anderes "Objekt" kann es aber durchaus dienen.
Und welchen Grund gäbe es ein harmloses Taschentuch oder einen unbedeutenden Rührlöffel unbedingt und schnell zu verschwinden lassen.
Verstecken sie auch immer den Löffel, wenn sie mit einer Tasse Kaffee "erwischt" werden?
Na, aber trotzdem: wer würde so grundehrlichen Spitzenpolitikern unterstellen, gegen das Suchtmittelgesetz zu verstoßen! Das geht doch überhaupt nicht — und außerdem delegitimiert es Staat und Führer! Und das geht schon gar nicht, außer Sie haben den Morgenmantel griffbereit im Vorzimmer hängen, damit Sie was zum Überziehen haben, wenn man sie um vier Uhr früh abholt und in die Zelle steckt. Dann ist es zwar immer noch unangenehm, die nächsten Monate im Hochsicherheitsgefängnis neben dem Rollator-Prinzen und anderen Terroristen gesiebte Luft zu atmen und Ihren Notgroschen statt für die geplante Zahnreparatur für einen Strafverteidiger anlegen zu müssen — aber Sie frieren wenigstens nicht. Frieren ist unangenehm, weiß man ... deshalb gab's in KZs, Gulags und ähnlichen Anstalten auch Kältezellen, die auch die Härtesten weichmachten.
 
Da Sie nicht koksen, sind Sie ein Kältegefühl auch beim Schnupfen nicht gewohnt (das, erfuhr LePenseur, soll dabei nämlich der Fall sein — relata referrens).
 
Tja, um aufs Taschentüchlein und das Löffelchen zurückzukommen ... also: das ist natürlich eine russische und rechtsextreme Desinformation. Jawoll! Ganz sicher! Fast so sicher wie die Berichte über ... na, lassen wir das besser offen. LePenseurs Morgenmantel ist gerade beim Waschen ...


Dienstag, 6. Mai 2025

"... wer keine Aktien hat, der kauft auch keine mehr."

von LePenseur
 
 
Ein nur für Kenner erkennbares, verfremdetes Rilke-Zitat, eingebettet in einen Artikel, dem man einen hohen Grad an feuilletonistischer Kunstfertigkeit, verbunden mit solider Sachinformation attestieren muß: mit einem Wort — PPQ in Hochform!
Woher sollen es die Kinder denn wissen. Seit Jahren schon hoffen sie darauf, dass sich die Aktienkurse wieder an den Daten der Realwirtschaft orientieren, wie es früher einmal Sitte war. Schlechte Nachrichten, schlechte Kurse. Gute Zahlen, gute Kurse, aber nicht immer bessere. Das war immer so, in der ersten Russenkrise in den 90ern, in der Asienkrise und in der Finanzkrise, die der damalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück zu einem amerikanischen Problem zu erklären versucht hatte. Bis ihm die deutschen Landesbanken reihenweise Richtung Pleite taumelten.
Ja, in der Tat! Weiterlesen lohnt sich! Chapeau! Touché!
 
 

Nicht nur "Luxus"-Handtaschen made in China?

von LePenseur
 
 
Jetzt sind auch die ach so beliebte Protz-Uhren, mit denen sich unsere Emporkömmlinge gerne schmücken, unter Schlitzaugen-Verdacht geraten:
 
 
Are Rolex watches really made in Switzerland? Or have we all been sold a myth? In this video, I dive deep into the factory floors of China, where insiders claim that parts — and even entire Rolex watches — are being produced. You’ll see leaked footage from inside Shenzhen watch factories, hear from whistleblowers, industry veterans, and a fired watch expert who reveals how the "Swiss Made" label has been misleading consumers for decades ...
 
Tja, jetzt muß noch rauskommen, daß Flintenuschis Betonlöckchenfrisur in Wahrheit ein Toupet ist, Putins Ritt auf dem Bären nur eine Photomontage und Merz von Blackrock ferngesteuert werden kann ... dann brächen wohl die letzten Dämme unseres Urvertrauensund wir müßten verzweifelt fragen:

WEM KÖNNEN WIR TRAUEN, WENN
SELBST EXCLUSIVSTE SCHWEIZER
UHREN SICH NUR ALS IRGENDEIN
CHINESENZEUGS ENTPUPPEN ?!

Mittwoch, 30. April 2025

Heute vor hundert Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde vom Magistrat*) der Stadt Linz dem Antrag eines in Deutschland wohnhaften Herrn Adolf Hitler auf Entlassung aus der österreichischen Staatsangehörigkeit stattgegeben; ab diesem Zeitpunkt lebte er als Staatenloser im Deutschen Reich. So viel also zum alten Vorwurf, Deutschland hätte uns Österreichern den GröFAZ zu verdanken gehabt. Nein, war nicht so! 
 
Aus der Staatenlosigkeit wurde er (nach mehreren vorherigen vergeblichen Versuchen) zwecks Teilnahme an der Reichspräsidentenwahl 1932 schließlich von einem Parteigenossen, der als Minister im Ländchen Braunschweig amtierte, als Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt (mit 25. Februar 1932) im Dienst als Sachbearbeiter bei der Braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin angestellt, war damit Bürger des Freistaates Braunschweig und zugleich Reichsbürger.
 
Also nix mit: "... den haben wir von den Ösis bekommen"! Da war viel Hirnschmalz und Ränkeschmiederei von deutscher Seite dabei. Und letztlich: ernannt zum Reichskanzler wurde er nicht von einem Ösi, sondern vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Deutscher geht wohl schwer ...
 
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*) so wird in Österreich die Stadtverwaltungsbehörde einer der 15 "Städte mit eigenem Statut" (Art. 117 Abs. 7 B-VG) genannt.

Samstag, 15. März 2025

In der aktuellen "Weltwoche"

von LePenseur
 
 
... findet sich neben manch hinterfragbarer politischer Berichterstattung auch eine Musikkritik der in Wien derzeit ausgebrochenenen "Normitis": gleich an zwei Häusern, in der Staatsoper und im Theater an der Wien wird Bellinis bekannteste Opernkreation derzeit gebracht. Nun denn, hören wir mal in dieses Werk rein, ohne deshalb eine Karte zu erwerben (was einem gestandenen Opern-Muffel wie mir doch einfach zu riskant wäre), also: Youtube angeworfen und rein ins Vergnü...



... oh Gott! Wohin bin ich geraten?!
Schon die Ouvertüre ist eine Zirkusmusik, gegen die ja noch ein Verdi fast ernstzunehmen ist! Man gehe nur bspw. zu min. 1:40 und verzweifle ... Tä-tätä-tä-tä-täh-tätä ... (wie seufzte doch Kaiser Franz Joseph nach der Ermordung seiner Gattin: "Mir bleibt nichts erspart!"). Im Weltwoche-Artikel wird berichtet, daß dieses Meisterwerk des Belcanto lange unverdienterweise ein Mauerblümchendasein geführt habe, bis es von DER Callas wiedererweckt worden sei. Also ehrlich: bei diesem banalen Geplärre von Ouvertüre ist ja jede Operette noch ernste Musik ... Aber Ouvertüre ist noch nicht typisch für Belcanto, da kommt's ja auf den Gesang an ... also auf in den 1. Akt:

Der fängt stimmungsvoll mit herumwandernden Statisten an, die Bühne füllt sich, Gewänder wallen, die Musik ist dunkel und versucht weihevoll zu wirken. Es geht ja um Druiden ... Aber schon bei min. 10:40 ist spätestens der Zauber verflogen und der Chor samt Solo-Baß versuchen sich in ... ja, wie beschreibt man das (LaPenseuse sieht mir über die Schulter und äzt süffisant: "Wenn das beim Stadtfest in Wiener Neustadt von der Blasmusik der örtlichen Feuerwehr gebracht wird, ist das gut als Untermalung zu Grillhendl und Bier. Aber in der Oper ... naja ... Italianità eben!"). Ich scrolle weiter und versuche mein Glück bei min. 21:12. Bad luck: schon wieder Zirkusmusik ... bitte, welchem Menschen mit auch nur einigermaßen intaktem Musikgeschmack gefällt so ein Zeugs mit falsch dahinsüßelnden Terzen in Flöten und Klarinetten! Moritz Gottlieb Saphir hatte schon recht, wenn er Bellini und Donizetti in einer seiner sarkastischen Rezensionen als Produzenten von "Liqueur-Bonbon-Opern" abqualifizierte.  Stimmt auffallend! Der penetrant süßliche Geschmack ist durch 200-jährige Lagerung allerdings nicht besser geworden.

Im Schnelldurchgang treten danach irgendwelche weißgekleideten Damen auf, aha, Druidinnen wohl, die auch nicht belangvollere Töne produzieren. Banalität reiht sich an Banalität ... und bei min. 32:40 versucht sich eine Oberdruidin (in einer Art von Ave-Maria-Persiflage) in Sachen Bedeutsamkeit. Will nicht so recht gelingen, was aber nicht die Schuld der Sängerein ist, sondern eben einfach der Noten, die sie zu singen hat. Bin ich froh, keine Karte gekauft zu haben: trotz altersbedingter Ungelenkigkeit hätte ich spätestens jetzt versucht, mich in den Allerwertesten zu beißen ...

Schnell weiter zu min. 57:30, wo beim Video angezeigt wird, daß die folgenden zweieinhalb Minuten "am häufigsten mehrfach wiederholt" abgespielt wurden. Ich frage mich nur: warum? Sparen Sie sich's, es ist nur Zeitverschwendung. Genauso belangloses Zeug wie davor und danach ... ja, inklusive der Casta Diva-Arie, die man sich ja, wenn man will, von der Callas 1958 gesungen anhören kann. Offengesagt: eine bukolisch dahinschlingernde Kling-klang-Arie, wie zwölf davon aufs Dutzend gehen. Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus ...

Herbert Rosendorfer schwärmt im Messingherz (bzw. läßt seinen Protagonisten schwärmen, aber das ist nur zu erkennbar bloße Sprechpuppe des Autors) von Bellinis "I Capuleti e i Montecchi": so let's give it a try ... ach, vergebliche Liebesmüh: genauso banale Tingeltangelmusik wie Norma.

Aller guten Dinge sind drei, heißt es (auch aller schlechten?), also zu guter (?) Letzt noch die "Puritani", die letzte Oper von Bellini, bei der Uraufführung gefeiert wie kaum eine andere ... ich mach's kurz und schmerzlos: ja, vielleicht etwas weniger trivial und geschmacklos als die vorgenannten Opern, aber noch immer von erschreckend niveauloser Banalität. Nein, zwischen Bellini und mir kommt es wohl zu keiner Annäherung. Als Cocktail lasse ich mir Bellini noch einreden (obwohl, auch da kenne ich bessere und bekömmlichere Kreationen, außerdem bin ich nicht so ein Cocktail-Fan), aber als Komponist: no way!

Freitag, 14. März 2025

Cult

by  Meme Dept. 



Sonntag, 9. März 2025

Das Standard-"Einser-Kast'l"

von LePenseur
 
 
... also dessen tägliche Kolumne auf Seite 1, der Tummelplatz linker und gutmenschlicher Banalitäten und Bissigkeiten, mit denen RAU alias Hans Rauscher, dessen Charakter exakt dem Bild entspricht, das Wikipedia von ihm bereitstellt, die Leser*_x (umfassend zu gendern ist hier wohl Pflicht!) beglückt, glänzt in der aktuellen Wochenend-Ausgabe wieder durch besondere Originalität: Nazi-Maler und Präsident ist es übertitelt und beschäftigt sich mit dem Maler Prof. Rudolf Eisenmenger. Zitate gefällig?
Auch ein bekannter Künstler, glühender Nazi, Lieblingsmaler des "Führers" und in der NS-Zeit Chef des Künstlerhauses, durfte nach 1945 bald wieder werken.
Man glaubt es kaum! Ein "bekannter Künstler" (RAU schreibt ja nicht "glühender Künstler und bekannter Nazi", sondern umgekehrt) darf nach 1945 wieder werken? ... also ein Skandal ist das! Solch entartete Nazi-Künster, auch wenn sie bekannt sind, müssen in einem demokratischen Rechtsstaat lebenslänglich erhalten. Nämlich BERUFSVERBOT: denn nur so ist unserer Demokratie, unserem Rechtsstaat Genüge getan! Etwaige Ähnlichkeiten mit dem Vorgehen der Nazis gegen andersdenkende (auch auch nur anders gedacht habende) Künstler sind selbstverständlich unbeabsichtigt und rein zufällig, nicht wahr? 
 
Kleine Anmerkung: bisher dachte ich immer, der "Meister des deutschen Schamhaares", Prof. Adolf Ziegler, sei Hitlers Lieblingsmaler und besonderer Günstling gewesen (er war ja immerhin für die Verbannung "entarteter Kunst" aus deutschen Museen zuständig und Präsident der Reichskunstkammer, eine Ranghöhe, von der der "glühende Nazi" Eisenmenger bis 1945 nur hätte träumen können ...). Und noch eine kleine Anmerkung: wie "glühend" war ein Nazi, der erst zum 28. Februar 1933, Mitgliedsnummer 1.457.641, der NSDAP beitrat? Da haben immerhin 1.457.640 schon vorher "geglüht". Sorry, Herr Rauscher: "Glühende Nazis" sahen wohl anders aus! Und auch alles, was der in antifantischer Accuratesse detailreich berichtende Wikipedia-Artikel ausbreitet, reicht höchstens für einen eher kleinen Mitläufer. Wenn das also schon unter "glühend" fiele, dann müßte man Schostakowitsch (z.B. wegen der Leningrader Symphonie) als "glühenden Stalinisten" bezeichen (wobei dieser es immerhin zum Sowjet-Abgeordneten brachte!) ... aber sonst geht's noch gut, Herr Rauscher?! Doch weiter im Text ...
Dieser Prof. Rudolf Eisenmenger durfte sogar den eisernen Vorhang der wiederhergestellten Wiener Staatsoper gestalten.
"Ja, dürfen's denn das?", um des Kaisers Ferdinand, des Gütigen, fassungslosen Ausspruch bei der 1848er-Revolution zu zitieren ... doch nicht genug der Skandale!
1957 erhielt er das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst", 1973 das Große Silberne Ehren-zeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Das schlägt ja dem Faß den Boden aus! Orden kriegt dieser glühende (oder vielleicht auch nur bescheiden glosende) Nazi also auch noch!! Frechheit!!! Tja, Herr Rauscher: ein Detail ist Ihnen offenbar durch den antifantischen Schaum vor dem Mund leider entgangen: wie kriegt man solchen Orden denn? Hat die sich der glühende Nazi einfach angeeignet? Nein: die werden verliehen, und zwar gewöhnlich auf Vorschlag des zuständigen Bundesministers (damals also: Unterrrichtsministers) durch den Herrn Bundespräsidenten. Wer war 1957 Unterrichtsminister: Drimmel, ein ÖVPler. Wer war Bundespräsident: Adolf Schärf, ein SPÖler. Der nicht nur mit Hitler den Geburtstag teilte, sondern für den beim Wahlkampf für seine erste Amtsperiode der Propagandavers "Wer einmal schon für Adolf war, der wählt ihn auch in diesem Jahr!" gereimt wurde (wobei Schärf unter den Nazis eine Zeit lang aus politischen Gründen inhaftiert war, nicht unpikant!) ...

Und wer war 1974 Bundespräsident und Unterrichtsminister? Zwei SPÖler, nämlich Jonas und Sinowatz. Aber jetzt kommt's!
Und er [Eisenmenger] durfte ein vier Meter breites Wandgemälde ins Zimmer des Präsidenten des Nationalrats klotzen.
Man bedenke: glühende Nazis kleckern nicht, sondern "klotzen". RAU's feine sprachliche Klinge ist höchst bewundernswert!
Dieses Gemälde blieb die meiste Zeit verdeckt (wie seit 1992 der Staatsopern-Vorhang). Nun hat es der Präsident des Nationalrats, Walter Rosenkranz (FPÖ), schlagender Burschenschafter, wieder aus der braunen Dunkelheit hervorgeholt und lässt sich mit illustren Gästen davor fotografieren. Eine große Tradition wird wiederbelebt.
Man nehme zur Kenntnis: der von schwarzen und roten Politikern mit Ehrenzeichen bedachte Künstler ist ein verachtenswerter Geselle, dessen Werke, wenn schon nicht vernichtet, so doch wenigstens durch Verdeckung unsichtbar zu machen sind, wogegen Politiker, die ihn für sein Werk auszeichneten, natürlich lupenreine Lichtgestalten sind, zumal sie den beiden tragenden Parteien der derzeitigen Koalitionsregierung angehörten, die am bisherigen System der üppigen Medienbestechung festhalten will, statt sie, wie von Kickl (FPÖ) beabsichtigt, abzuschaffen. Welch letzteres vielleicht auch für Herrn Rauscher mit pekuniären Verlusten verbunden wäre? Deshalb sind die roten und schwarzen Politiker, die Eisenmenger auszeichneten und mit Aufträgen bedachten, in der Kolumne fein säuberlich ausgespart, aber der Nationalratspräsident, der sich in seinem (!) Arbeitszimmer vor einem Werk Eisenmengers fotografieren läßt, wird mit schäbigen Insinuationen über "braune Dunkelheit" etc. niedergemacht.

Jetzt werden sich vielleicht manche Leser unseres Blogs fragen, warum ich einer mediokren Erscheinung wie dem Kolumnisten einer von Steuergeldern alimentierten Linkspostille überhaupt einen Artikel widme. Ganz einfach: weil diese Sorte von gratismutiger linker Journaille einfach zum Kotzen finde. Und derlei Gestalten mit der wahrlich unverdienten Gnade der späten Geburt nicht zu glauben brauchen, daß sie den Anstand mit dem großen Löffel gefressen haben und über andere, deren Lebensdaten unglücklicher fielen, hämisch zu Gericht sitzen können, weil man damit gleichzeitig einen unliebsamen Nationalratspräsidenten anpatzen kann.
 
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P.S.: der "glühende Stalinist" Schostakowitsch erhielt vom Bundespräsidenten übrigens exakt die gleichen Ehrenzeichen verliehen (nur in umgekehrter Reihenfolge) wie der "glühende Nazi" Eisenmenger. Da sich im August der Todestag des sowjetischen Komponisten zum 50. Male jährt, gehe ich doch davon aus, am 9. August im "Einser-Kast'l" eine ähnlich hämische Suada von RAU über den glühenden Stalinisten Schostakowitsch zu lesen. Oder versagt der RAU'sche Gratismut, einen Sowjet-Kommunisten anzupatzen, angesichts eines für "Kunst, Kultur, Medien und Sport" zuständigen Vizekanzlers und SPÖ-Vorsitzenden Babler, der sich als Marxist sieht? Man will doch die Hand, die einen füttert, nicht beißen, Herr Rauscher ...?

Dienstag, 7. Januar 2025

Wenn die Grünen zu Grabe getragen werden

Gastkommentar
von Neptun 


... (hoffentlich schon sehr bald!), wird es anschließend heißen:
"Acht Mal mußte der Sarg wieder hochgezogen werden, so stark war der Beifall der Beerdigungsteilnehmer. Es hätte auch für deutlich mehr als acht Mal gereicht, aber die Sargträger haben da schließlich nicht mehr mitgespielt, weil es denen einfach zu anstrengend war."
 

Montag, 23. Dezember 2024

Oh Taylor ...

by  Meme Dept. 




Freitag, 20. Dezember 2024

Martin Sonneborn fragt sich ... und wir mit ihm

von kennerderlage
 
 
Zu dieser "interessanten" Landkarte, die durch diverse Medien geistert, meint
Martin Sonneborn

Oh. Sieht aus, als gäbe es ein neues Sykes-Picot-Abkommen! 108 Jahre später.

Wir haben da mal Fragen:

  1) wo ist denn Syrien nur geblieben?

  2) Müssen wir jetzt einen neuen Diercke-Weltatlas bestellen?

  3) Wieso nennen unsere doch manchmal ganz gut informierten Zeitungen (Wetter, Fußball, Lottozahlen, Horoskop) diese durchgeknallten Al Qaida-Islamisten immer so höflich „moderate“ „Rebellen“, während sie gleichzeitig darauf bestehen, die ideologisch nahezu identen Vertreter der Hamas immerzu als „Terroristen“ zu bezeichnen?

  4) Wie kommt es, dass man es (in denselben Medien) eine „Befreiung“ nennt, wenn das syrische Volk unter die Besatzung einer marodierenden usbekisch-uigurisch-turkmenisch-tschetschenischen Dschihadistengang gerät?

  5) Wissen die auf syrischem Staatsgebiet versammelten Takfiri-Kopfabschneider schon, dass sie auf der von höchstoben verordneten Landkarte am Ende gar nicht vorgesehen sind?

  6) Ist das in dieser „regelbasierten“ Weltordnung schon verbindlich festgeschrieben, dass man einen kollabierenden Staat als Nachbar einfach so übernehmen darf? Gilt das auch für uns und das (schon ein bisschen kaputtere) Frankreich?

  7) A propos Nachbar: Was machen eigentlich die USA da in der Gegend?

  8) Wo ist denn eigentlich das Völkerrechtssubjet Syrien geblieben, dessen Status von einem Sturz der Regierung doch völlig unberührt bleibt?

  9) Hat irgendjemand die Syrer mal gefragt, ob sie diesen Scharia-Klimbim überhaupt mitmachen wollen, bevor sie perspektivisch — je nach PLZ -, Türken, Israelis oder - Allah behüte - gar US-Amerikaner werden müssen?

10) Kann es sein, dass noch nicht einmal einer dieser - mit Verlaub! - ابن العاهرة-Neubesatzer halbwegs passables levantinisches Arabisch spricht? (Haben, hüstel, Mister Sykes & Monsieur Picot auch nicht getan.)

11) War das Zeitalter des Kolonialismus (nach 500 qualvollen Ausbeutungs- & Unter-drückungsjahren) nicht eigentlich im letzten Jahrhundert schon vorbei?

12) Steht eigentlich jedem eine Pufferzone zu? Uns auch? Die vonderLeyen niemals je betreten darf? Natürlich nur zu unserem Schutz. Aggressive Vorwärtsverteidigung, Sie verstehen.

13) Wieso sprechen selbst die wokesten Neuzeitopportunisten immer noch vom Nahen Osten, wenn sie Westasien meinen? Wie würden die wohl gucken, wenn man ihnen beiläufig mal steckte, dass Westasien nur aus Sicht einstiger (und heutiger) Kolonialisten der „Nahe Osten“ ist?

14) Und schließlich: Die EU empfindet sich doch als moralisch so fein aufgestellt, wenn sie sich fortwährend für Minoritäten aller Art einsetzt, sogar für die Uiguren im ziemlich fernen China. Selbst dem dümmsten Atheisten ist aber mittlerweile aufgefallen, dass die EU noch nie, wirklich noch nie, auch nur ein einziges Wort über die Christen im „Nahen Osten“ verloren hat, deren Jahrtausende alte Spuren aus der kulturellen Textur dieser Region gerade großflächig mit Vorschlaghammer herausradiert werden. Warum?

15) Wo ist denn Syrien nur geblieben?

Irgendwie gehen einem unbefangenen Beobachter genau diese Fragen ebenso durch den Kopf. Nur den wertewestlichen Transatlantikern, die ihr Hirn bereits vor vielen Jahren an der Garderobe abgegeben haben, fallen solche Fragen nicht ein. 

Wenn sie Pferde haben, lassen sie lieber diese denken. 
 
Und ohne Pferde? Die meisten haben ja keine! Nun, dann eben die Tagesschau, die Bundesregierung oder die Redaktion ihrer fixabonnierten Zeitung.

Unter uns gesagt: sogar Pferde sind da meist schlauer! Die rennen schnell weg, wenn es brenzlich wird ...


P.S.: und noch weitere Fragen werder hier gestellt (bzw. stellen sich beim Lesen)...

Klimawandel

von LePenseur
 
 
Wie erfolgreich die prädynastischen Ägypter (und sicherlich auch und vor allem die zeitgleichen -innen) den Klimawandel bekämpften (vielleicht durch Pyramidenbau?), läßt sich anhand des nachstehenden Bildes ebenso gut erkennen, wie die Hitze der römischen Bürgerkriege und neronischen Christenverbrennungen, die sich im Temperaturanstieg der Römerzeit niederschlug. 
 
Exorbitant häufigere Fernreisen (Kreuzzüge!) des Mittelalters, die die bedrohliche mittelalterliche Warmzeit auslösten (die durch Hexen- und Ketzerverbrennungen sicher noch befördert wurde!), passen ebenso zu den Klimamodellen des IPCC (nur die kleine Eiszeit zu Beginn der Neuzeit bedarf noch weiterer Erforschung), sodaß die Hoffnung intakt bleibt, daß die Energiewende des wirtschaftsministernden Kinderbuch-Co-Autors (der nach den nächsten Wahlen unter Kriegskanzler Merz die deutsche Wirtschaft weiter an die Wand fahren darf) ebenso von Erfolg gekrönt sein wird, die nachgerade unerträglichen Hitzen des Sommers 2024 durch eine kleine, feine Zwischeneiszeit wieder ins Lot bringt. Wir schaffen das!

Und ... ... ist das nicht schön?

 

Dienstag, 17. Dezember 2024

Fags

by  Meme Dept. 


 

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Those were the days ...

by  Meme Dept. 




Samstag, 30. November 2024

Süffisanz im Top-Format!

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Beim Kollegen FDominicus gefunden:
 
 Wie sagt unser Blogvater gerne in solchen Fällen? 

Chapeau! Touché!

Mittwoch, 27. November 2024

Für "Hohlbratze" wird man freigesprochen

von LePenseur
 
 
 ... (wenigstens erstinstanzlich), für einen "Schwachkopf" (sogar als bloßen retweet) muß man sich nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wegen "Volksverhetzung" vor Gericht einfinden. "Nazischlampe" an die Adresse einer Oppositionspolitikerin hingegen ist völlig unbedenklich. Die soll sich nicht so haben, die Schlampe ...
 
Die deutsche Justiz ist immer für Überraschungen gut. Oder eigentlich: es sind gar keine Überraschungen, sondern zwar nicht gute, aber alte Traditionen, in denen sie sich bewegt. So wäre in tausendjährigen Zeiten bekanntlich auch ein Charakterisierung des Reichskanzlers als "Schwachkopf" ungleich gerichts- und KZ-trächtiger gewesen als bspw. die Bezeichnung eines unliebsamen Oppositionspolitikers als "Judenknecht".

Gewisse obrigkeitskonforme Traditionen sind offenbar quasi genetisch verankert und konnten daher durch bloße Erziehungsmaßnahmen der Siegermächte nicht völlig ausgemerzt werden. Eine gewisse (oder vielmehr: eher ungewisse) Hoffnung mag man auf einen Austausch des Genpools setzen, wie er ja in der Tat von irgend-welchen politischen Hohlbratzen als Lösung — statt als Teil — des Problems vorschwebt ...

Freitag, 22. November 2024

Was sagt man dazu...?

von kennerderlage 


 
Mit Orwell: "Schweine sind gleicher"? Aber nein! Am besten: "Quod licet Iovi, non licet bovi". Und wer sich da als Jupiter fühlt und die anderen als sein Rindvieh betrachtet, ist bei diesem Photo doch sonnenklar.  
 
ER! 
 
ER darf diese Handbewegung machen. Andere landeten deshalb im Knast. Bilder aus dem besten Deutschland, das wir je hatten...