Freitag, 20. Februar 2026
Dienstag, 20. Januar 2026
Unterdrückung der freien Korrespondenzwahl in Österreich
Worum geht’s hier:
Ich verwende als jemand, der in Rumänien lebt, seit mindestens 20 Jahren meine Mailadresse „yandex“. Gewissermaßen die Konkurrenz zu yahoo, aber werbefrei, hat automatischen Virenschutz, und ich kann wesentlich mehr MBs anhängen, bis 100 MB. In der Werbung steht zwar nur was von 20 MB, aber ich hab‘s ausprobiert, mit Mails von yandex zu yandex.
Nun habe ich seit geraumer Zeit festgestellt, dass es einige wenige Ausnahmefälle gibt, die meine Mailadresse yandex nicht akzeptieren. Bei manchen kommt das in Spam, aber manche verweigern die Annahme. Vermutlich hängt das damit zusammen, dass man das als russisch und deshalb schlecht einstuft. Natürlich ist der Hauptsitz von yandex in Moskau, aber es war ja auch die Filiale in den Niederlanden aktiv, und heute ist die verantwortliche Adresse in Abu Dhabi.
Immer habe ich mich gefragt, wie das denn so geht, dass man meine Adresse ablehnt. Da hat man mir erklärt, dass es bei diesen Mailadressen Provider gibt, die eben unterschiedlich ticken. Bei manchen gibt’s da eine Art „Blacklist“, und die Software ist darauf abgestimmt. Ich kommuniziere mit den Ministerien in Österreich genauso wie mit der Wirtschaftskammer mit yandex, ohne Probleme. Aber bei der Krankenkasse SVS geht das nicht. Die behaupten trotz meiner Beschwerden, dass es an mir liegt und nicht an deren System, was natürlich Unsinn ist.
Warum schreibe ich jetzt darüber:
O.k., mit der Krankenkasse musste ich eben auf eine andere Mailadresse ausweichen — was solls. Nun aber habe ich einen Stromanschluss in Niederösterreich beantragt, und sollte ein Mail von der EVN bekommen, das ich online bestätigen sollte, damit die Installation erfolgen kann. Kommt aber kein Mail, obwohl ich noch vor zwei Jahren mit der EVN mit meiner yandex-Adresse korrespondiert habe.
Daraufhin hat der zugelassene Elektriker, der die Formulare an die EVN geschickt hat, versucht, mir diese Unterlagen zu schicken, das ging genauso nicht. Niemand findet da einen logischen Grund dafür. Was blieb mir übrig, ich musste über eine andere Mailadresse mit denen von der EVN korrespondieren, sonst hätte ich keinen Zähler bekommen. Die sitzen halt am längeren Hebel.
Nun hatte ich den Verdacht, dass das aufgrund einer internen Veranlassung der österr. Regierung passiert, weil ich nur in Österreich dieses Problem habe, weder in Deutschland, noch in Rumänien. Darauf hat mir probehalber meine Schwester in Österreich ein Mail geschrieben, und siehe da, da gibt’s keine Probleme.
Das wieder bekräftigt die Version, dass es eben am jeweiligen Provider liegt, und der kann offensichtlich tun und lassen, was er will. Wenn derjenige, der die Mailadresse von diesem Provider benützt, und aufgrund des Providers keine Mails von yandex bekommen kann, nichts dagegen unternimmt, was den Provider dazu zwingt, diese Blacklist resp. Software zu korrigieren, dann bleibt das eben so. Nun war ich der Meinung, dass die freie Wahl meiner Mailadresse doch eigentlich ein Grundrecht sein müsste, das man auch in der österreichischen Verfassung nachlesen könne. Ich hab das durchgeackert, mehrere Stunden lang:
https://www.vfgh.gv.at/verfassungsgerichtshof/rechtsgrundlagen/grundrechte.de.html
Aber ich bin nicht fündig geworden. Ich habe nirgends einen Passus gefunden, aus dem hervorgeht, dass die freie Wahl des Kommunikationsmittels, also auch der Mailadresse, garantiert wird. Aber vielleicht habe ich da was übersehen. Für Hinweise wäre ich dankbar.
Vielleicht denken sich manche, da das eigentlich ein sekundäres Problem ist. Ich aber sehe das anders, in der Zeit, wo man mit andauernden Beschneidungen der persönlichen Freiheit leben muss. Bezahlen nur mit Plastikkarte, dazu eine Höchstanzahl von Bargeldsummen ohne Nachweis, Videoüberwachungen mit Gesichtskontrolle, die aber bei Kriminalitätsvorfällen dem Geschädigten kaum etwas helfen, usw.
Ich wollte dem Finanzamt in Österreich ein Mail mit einem Einspruch schicken, unmöglich. Das Finanzamt darf aus Gründen des Datenschutzes kein Mail empfangen. Nun dauern aber Briefe aus Rumänien nach Österreich sehr lange, und oftmals kommen sie gar nicht an. Deshalb habe ich versucht, den Vorgang über Fax zu senden — und das war eine Zangengeburt. Eine Faxnummer findet man nicht im Internet beim Finanzamt, und erst nach längerer telefonischer Diskussion mit dem Sachbearbeiter nannte er mir die Nummer. Irgendwie ist auch die Faxnummer eine Geheimsache.
Ich weiß nicht, wohin diese Reglementierung noch hinführen soll, aber es wird nach meiner Auffassung immer schlimmer.
Samstag, 13. September 2025
Dienstag, 29. April 2025
Es ist unglaublich, was sich manche Verwaltungen in Deutschland so ausdenken, um an Geld zu kommen ...
Hier der link über den unglaublichen Bericht aus Bonn.
Schon der Begriff „Wohnflächensteuer” ist in meinen Augen pervers. Ich drucke mal die Kernaussagen aus diesem Artikel hier ab:
Wohnflächensteuer: Angriff auf Eigentum oder Lösung?
Bonn will einen neuen Maßstab in der Wohnraumpolitik setzen: Wer zu viel Platz hat, soll aus seiner Wohnung gedrängt werden. Mit einer angedachten Wohnflächensteuer und der „Unterstützung“ von Haushalten beim Verkleinern ihrer Wohnfläche - so jedenfalls steht es in einem Konzept der "Bonn Netz", einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Bonn. Was würde das für die Wohnungsdebatte in Deutschland bedeuten ? Und was sind die Alternativen? Ein kritischer Blick auf die Pläne und ihre Folgen.
Wohnflächensteuer als Klimaschutz? Die Bonner Stadtverwaltung beziehungsweise die Stadtwerke in Bonn haben solche Pläne in einem Konzept vorgeschlagen. Dafür sollen Haushalte mit „großer Pro-Kopf-Wohnfläche“ – also Menschen, die in den Augen der Stadt „zu viel Platz“ haben – dazu gedrängt werden, ihre Wohnungen zu verkleinern. Eine Wohnflächensteuer wird geprüft, um diesen Prozess finanziell zu erzwingen. Die Botschaft ist klar: Wer nicht freiwillig umzieht, zahlt drauf.
Allein die Idee klang schon nach einer bürokratischen Albtraumvorstellung: Wer entscheidet, wie viel Platz „zu viel“ ist? Gibt es bald eine Behörde, die Quadratmeterzahlen mit dem Familienstand abgleicht? Oder ein „Klimakommando“, das ältere Menschen aus ihren langjährigen Eigenheimen vertreibt? Der Sarkasmus ist hier gewollt, denn die Planspiele der Stadt riechen nicht nur nach Planwirtschaft, sondern nach einer neuen Form der Bevormundung.
Wie man bei so einem Blödsinn überhaupt das Wort Umweltschutz und Klimaschutzmaßnahmen einbringen kann, ist mir schleierhaft. Weil es in Wirklichkeit ja nur ums Geld geht. Aufgrund des Aufschreis bei dieser Meldung hat man in Bonn schon zurückgerudert, aber ich bin ein Verfechter des Spruchs „Wehret den Anfängen!”
Um es mal humoristisch-skurril auszudrücken: Die Ausdünstungen von Tier und Mensch schaden angeblich dem Klima, weil es zu viel CO2 erzeugt. Ich bin aber davon überzeugt, dass ein Mensch in einer großen Wohnung genauso viel furzt wie in einer kleinen Wohnung. Wo ist dann also der Klimaschutz?
Montag, 26. August 2024
Zur "E-Mobilität" und ihrer Förderung
Überall dort, wo die E-Mobilität nicht massiv vom Staat gefördert wird (Subventionen, Steuererleichterungen, Verbote), führt sie ein Nischendasein, weil sich die meisten Verbraucher nicht mit ihren Nachteilen abfinden wollen und einen Bogen um sie machen. Wer in einer städtischen Mietwohnung lebt, hat einfach keine Lust, sein E-Auto über Nacht an einer weit entfernten Ladesäule abzustellen und zu Fuß nach Hause zu laufen. Lebt er auf dem Land oder fährt häufiger lange Strecken, sind ihm die Reichweitenrechnungen und Routenplanungen nach Ladesäulen ein Gräuel.
Wer sich so ein Gefährt anschaffen möchte, bitteschön, überhaupt kein Problem! Aber bitte nicht auf Kosten der übrigen Steuerzahler, die für Subventionen, Steuervergünstigungen und Ladeinfrastruktur aufkommen müssen.
Montag, 24. Juli 2023
Mittwoch, 11. Januar 2023
Petitessen und Banalitäten im Alltag des EU-Bürgers
Dienstag, 29. Juni 2021
»Once you start as a government to criminalize speech, you end up on a slippery slope of censorship«
Dienstag, 13. April 2021
Einer der »sympathischesten Politiker überhaupt« (© Wolfgang Fellner)
Samstag, 16. Januar 2021
Schütze dich richtig, das ist völlig in Ordnung – aber lass den Rest in Ruhe!
Nutze eine FFP2- oder FFP3-Maske. Wechsele sie so oft wie vorgeschrieben. Beachte die Richtlinien dazu, damit du dich nicht selbst schädigst.
Trage eine rote Binde am Arm, die signalisiert, dass man 1,5 m Abstand zu dir halten soll, oder selbst einen FFP2-Maske parat haben soll, um näher zu kommen.
Hocke zu Hause, besuche Verwandten nicht im Altenheim etc. etc.
Jeder kann seinen persönlichen Schutz eskalieren. Über die Tauglichkeit der Maßnahmen wird nicht mehr geredet.
Wenn das der Wunsch ist, soll es so sein. Ich würde das voll respektieren und mich auch nicht darüber lustig machen, dass meine ich absolut ernst. Mit gut gemachter medialer Unterstützung sicher um-setzbar.
In öffentlichen Verkehrsmitteln werden Freiräume für Schutzbedürftige eingerichtet (aberwitzig, dass bis heute alle Verkehrsmittel knackvoll sein dürfen!).
Nahezu überall werden Kontingente eingerichtet, die online gebucht werden können. Dass da auch ab und an ein bisserl Geduld mitgebracht werden muss, werden die Schutzis hinnehmen müssen.
Auch in Stadien und bei Groß-Veranstaltungen. Klar ist, dass z.B im Gedränge vor der Bühne oder im Pulk der "Süd- oder Nordkurve" nicht teilgenommen werden kann. Aber der Wunsch danach wird ja auch gar nicht vorhanden sein.
Rund um dies Bedürftigkeit werden sich rasch neue Dienstleistungen entwickeln usw. usw.
Da wären die Corona-Hilfs-Milliarden deutlich besser angelegt.
Genau in diese Richtung müssten wir schon seit Monaten handeln.
Kurz und knapp: Schütze sich wer will und muss - aber lasst die anderen in Ruhe ihr Leben leben!!.
Hört auf Gesellschaft und Wirtschaft mit der Corona-Kettensäge zu zerstören und sorgt dafür, dass hier und in anderen Ländern die immensen Kollateralschäden dieses Irrsinns gestoppt werden.
Sonntag, 3. Januar 2021
»Endlich wieder Konzert, endlich wieder Fußball!«
Alle Theater, Veranstaltungen, Sportplätze, Hotels können ab 18. Jänner endlich wieder besucht werden, wenn man einen Corona-Test vorweist, der nicht älter als 48 Stunden ist. Das ist für alle jene, die danach lechzen, wieder in ein Theater, auf einen Sportplatz gehen zu können, eine große Erleichterung. Das wird es zumindest dann sein, wenn nicht das, was Sebastian Kurz da soeben angekündigt hat, im letzten Augenblick wieder umgestoßen wird.
Es ist vor allem eine doppelte Erleichterung, wenn man als Zuschauer sicher sein kann, dass auch sonst nur frisch Getestete im Publikum sitzen. Dass also der Theaterbesuch, dass Fußballspiel weitestgehend sicher sein wird. Daher ist es auch durchaus zumutbar, dass das Personal der Veranstalter den Test kontrollieren muss, müssen doch ohnedies auch die Tickets jedes einzelnen kontrolliert werden. Natürlich werden sie jetzt alle über neue Pflichten herummotzen, manche Theaterdirektoren haben das in ihrer Profilierungssucht sogar schon vor Bekanntwerden der Regelung gemacht.
Das sollte man jedoch nicht so ernst nehmen, wie es die Kulturjournalisten ständig tun. In Österreich wird sowie über alles herumgemotzt.
Montag, 5. Oktober 2020
»Mehr Illegale im Land, als die Bundeswehr Soldaten hat«
Ein griffiger Titel für ein Video mit einer Bundestagsrede von Gauland. auch wenn es darin teils um ganz andere Dinge geht. Aber sehen Sie selbst:
Interessant ist Gaulands kurzer Hinweis zur Covid-Panikmache:
Im September sind – Stand 28. – an oder mit Covid 19 in Deutschland 162 Menschen gestorben. Das sind im Schnitt weniger als sechs pro Tag. Es sterben bei uns jeden Tag durchschnittlich sieben Menschen bei Verkehrsunfällen. Mir sind keine Maßnahmen der Regierung gegen den Straßenverkehr bekannt. An Krebs sterben übrigens jeden Tag 620 Menschen. Überlegen Sie doch einmal, was alles als krebserregend gilt und was man den Bürgern alles verbieten könnte!
Die Infektionszahlen, mit denen die Öffentlichkeit jeden Tag bombardiert wird, sind wenig aussagekräftig. Was der PCR-Test genau misst, ist umstritten. Die meisten Infizierten bemerken überhaupt nicht, dass sie sich angesteckt haben. Unserem Kollegen Norbert Kleinwächter geht es übrigens gut, er sagt, Corona sei seine bislang leichteste Grippe gewesen. Als die bayrische Regierung am 21. September eine Maskenpflicht auf öffent-lichen Plätzen beschloss, befanden sich insgesamt 35 Patienten mit ernsthaften Symptomen in bayrischen Krankenhäusern. Wenn bei rasant steigenden Neuinfektionen die Zahl der Kranken und Toten denkbar niedrig bleibt, kann man nur folgern, dass die Gefahr durch eine Infektion wohl nicht besonders groß ist.
Ich will damit nicht sagen, dass das Virus ungefährlich ist und wir es ignorieren sollen, sondern dass in den Maßnahmen dagegen keine Verhältnismäßigkeit mehr zu erkennen ist. Aber Sie scheinen mit Ihren Verboten und Vorschriften auf den Geschmack gekommen zu sein.
Chapeau! Touché!
Donnerstag, 24. September 2020
Samstag, 5. September 2020
Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (55)
Mittwoch, 22. Juli 2020
Fußnoten zum Mittwoch
Jetzt müssen die Verweigerer halt mühsam dazu gebracht werden die Dinger zu tragen.“
Sich deppert stellen und sich gegen das Entfernen aus dem Zug wehren -> Problem.“
Da anzunehmen ist, dass die Kontrollorgane nicht von Haus aus aggressiv vorgehen, wird die Ursache sehr wohl beim "Opfer" liegen.“
Donnerstag, 21. Mai 2020
Fußnoten zum Donnerstag
Samstag, 9. Mai 2020
Lästige Fragen zum Corona-Wahnsinn
Sonntag, 19. April 2020
Video zum Sonntag
Weil sich hier in den letzten Tagen einige so über „Verschwörungstheorie“ ausgelassen haben, heute mal zwei nette kleine Beiträge, wer hier gerade Anlauf nimmt, um sich an „Corona“ dumm, blöd und bekloppt zu verdienen:
Samstag, 18. April 2020
Zum »Rettung-um-jeden-Preis-Kanzler«
Gastkommentar
von Kurt mit K
Dienstag, 14. April 2020
»Wie die Regierungsparteien ein Virus missbrauchen«
... übertitelt sich ein exzellent geschriebener Gastartikel von Prof. Helml auf Unterbergers Tagebuch:
Leseempfehlung!Nach einem längeren medialen Trommelfeuer hatte die Politik handeln müssen. Am 16. März trat die sogenannte "Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes" in Kraft. Durch die hysterische und übertriebene Berichterstattung in den meisten Medien war der Boden für einschneidende Maßnahmen aufbereitet worden. Die Bevölkerung – in Angst und Schrecken versetzt – hatte Verständnis dafür. Schulen wurden geschlossen, der Handel wurde im Wesentlichen bis auf den Lebensmittelhandel in einen Tiefschlaf versetzt, der Tourismus und alles, was dazugehört, auf null heruntergefahren.Der "Shutdown" der Republik hinterlässt wirtschaftlich seine Spuren. Am Anfang des Monats werden stets die Arbeitsmarktdaten des AMS veröffentlicht. Im Vergleich zum März 2019 sind die Arbeitslosenzahlen im März 2020 um 65,7% bzw. 199.934 Personen in die Höhe geschossen.





