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Samstag, 15. November 2025

Zum heutigen Martinstag oder "Sankt Martini", wie wir in Österreich sagen würden

von Deliberator  Austriacus  
 
 
Harald Schmidt hat völlig recht:
 
 

Denn nur Linke lassen es sich selbst an nichts fehlen, aber schmücken sich mit zwangsweise eingetriebenem Geld der Bürger und Aufnahme von Schulden, die sie selbst nie zurückzahlen werden, als Zeichen, wie sehr sie sich doch um die "Unterprivilegierten" kümmern. Verlogenes Pack!
 

Freitag, 19. September 2025

Left-wingers' Real Outrage

by  Meme Dept. 



Mittwoch, 4. Juni 2025

Umschichtung im linken Lager

von LePenseur
 
 
Der bekannte Blogger Hadmut Danisch (Ansichten eines Informatikers) liefert eine höchst plausible Analyse für die derzeitige Stagnation, ja den Niedergang der GrünInnen:
Der Mohr hat seine Arbeit getan. Der Mohr kann gehen.

Rückblende 2012. Ich hatte damals beschrieben, dass ich – wie viele Ingenieure und berufstätige Akademiker – mich in der völlig verfilzten und korrupten Politik der neuen Piratenpartei zugewendet hatte, die – zunächst – einen unideologischen und rationalen Eindruck machte und frisch erschien.

Die Piratenpartei lag damals in mehreren Bundesländern vor den Grünen und hatte gute Aussicht, zur wichtigsten und wesentlichen Oppositionspartei gegen den korrupten CDU/CSU/SPD-Klotz zu werden. Die Grünen galten damals eher als spinnerte Atomkraft- und Technikgegner mit Jutebeutel- und Pluderhosen-Aroma.

Aber, ach.

Die Piratenpartei wurde in Windeseile von Linken, besonders von Feministinen unterwandert und in kürzester Zeit durch hochaggressives Verhalten – „Sexistische Kackscheiße!“ – zerstört, indem man alle Leute mit IQ über Zimmertemperatur in die Flucht schlug und das Ding auf Antifa und links bügelte, und dann zerstörte. Kommunikationsmedien wie die interne Mailingliste oder die Parteizeitung „Flaschenpost“ wurden – heimlich – massiv links zensiert, die Mitglieder aber weder darüber informiert, dass es diese Zensur gab, noch wer die Zensoren waren. Ruckzuck war die Piratenpartei am Ende.

Viele der Leute, die damals die Piratenpartei auf links gebügelt und zerstört haben, sind später hochbezahlt bei Grünen und Linken untergekommen und haben Abgeordnetenposten, Versorgungsposten in der Verwaltung und meines Wissens auch im Geheimdienst erhalten.
Nicht jedes Detail in Danischs Ausführungen muß man 100%ig unterschreiben — aber die Grundzüge (und mehr als das!) sind völlig richtig erkannt. Und deshalb dürfte er auch ganz richtig liegen mit seinem Schluß-Statement:
Wenn ich richtig liege, sind die Grünen bald so abgetakelt wie Greta Thunberg. Einst Klima-Superstar, jetzt nur noch ein antisemitischer Restposten.

Und damit kann ich Kretschmann auch sagen, was Nietzard nach meiner Einschätzung bei den Grünen will: Sie abservieren. Klima- und Frauengehampel ist out. Jetzt geht es nur noch brachial und direkt um Migration und Marxismus. 

Es wird mir wohl kein Leser unterstellen, daß ich dieses Ende der GrünInnen bedauerlich fände. Aber wie so oft im Leben berücksichtige man den im Wiener Volksmund bekannten Seufzer:  „'s kommt nix Besseres nach ...“
 

Montag, 27. Januar 2025

Gender Studies sind Hirninsuffizienz

von LePenseur
 
 
Meint Hadmut Danisch. Und wenn man seinen Artikel gelesen hat, kann man dieser harschen Schlußfolgerung nur zustimmen ...

Aktuelles aus dem Marxisten-Meiler.  Die Humbug-Universität zu Berlin:

Link

Und das ist so richtig dummes Zeug. Am Anfang kommt mal kurz eine Formel, damit alle, die nicht wissen, was Mathematik ist, mal gesehen haben, wie so etwas aussieht. Statt um Mathematik – oder was daran Gender sein soll – geht es überhaupt nicht, dafür um die Biographien von Mathematikerinnen. Es geht darum, dass Mathematikerinnen „vergessen“ würden und nicht sichtbar genug seien. Es geht – soweit ich ersehen konnte – an keiner Stelle um Mathematik.

Das ist nicht nur völlig bescheuert und hirnlos – es ist auch kontraproduktiv. Auf mathematisch begabte Kinder – auch Mädchen – muss dieser Blödsinn doch abschreckend wirken. Wer soll sich denn da mit irgendwelchen alten Trullas in Großmütterchen-Kleidern auf uralten Schwarzweiß-Fotos „identifizieren“? Wenn man sich so einen erbärmlichen Mist anschauen muss, vergeht einem doch gleich die Lust auf Mathematik.

Mir fällt daran etwas – wieder einmal – auf: Das Stichwort ist „hirnlos“.
Und nicht bloß die GenderInnen bekommen in den Artikel die zutreffende Einschätzung frei Haus - auch die ganze linke Mischpoke, deren "kultur"-marxistisches Anhängsel sie letztlich sind:

Ich habe viel geschrieben über die Paradies-Erwartung der Kommunisten.

Ist dieses Paradies am Ende nichts anderes als der unterschwellige Drang im Hirn, in eine Lebensumgebung zurückzukehren, zu der das eigene genetische Verhaltensprogramm passt, nämlich in eine Gegend, in der man nicht rational denken, nicht konservieren, nicht planen, nicht bevorraten muss, sondern einfach in den Tag hinein leben kann, weil jeden Tag Früchte am Baum hängen, wie es namentlich viele Affenarten tun? Und ist der Hass auf Kapitalisten und die Leistungsgesellschaft am Ende einfach nur die Ablehnung einer genetischen Andersartigkeit, Rudelfremdheit, weil da Leute sind, die rational denken und konservativ agieren, also andere Verhaltensweisen haben, und darauf auch noch Neid und Missgunst entstehen, weil man von der Gleichheit, also der gleichen Verteilung der Tagesbeute auch ohne Zutun ausgeht?

Chapeau! Touché!
 

Samstag, 21. Dezember 2024

Kommentar zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg

  von Sandokan

"Terroranschläge sind unvermeidbarer Teil  (part and parcel) des Lebens in einer Großstadt."
 — Sadiq Khan, muslimischer Bürgermeister von London, 2016

So wie es sich zur Zeit darstellt, ein Attentat mit 11 ermordeten und rund 80 verletzten Personen.
Täter offenbar ein 50-jähriger Arzt saudischer Herkunft und seit 2006 in Deutschland lebend. 
Ob diese Hintergrundinformationen alle korrekt sind, wird sich in den nächsten Stunden und Tagen zeigen.
Zu den "Einzelfällen" des islamischen Extremismus möchte ich aber Grundsätzliches anmerken.:

Wären Armut, fehlende Bildung oder Integrationsmängel die Ursache für Islamismus, warum gibt es dann in wohlhabenden islamischen Ländern mit guten Bildungschancen ebenfalls Islamismus?
Und mehr integriert als in den eigenen Sprach- und Kulturraum kann man auch nicht sein.
Aber tatsächlich gibt es dort überall nicht nur Islamisten, er wird von dort aus auch weltweit finanziell und ideologisch gefördert - in ärmeren islamischen Ländern ebenso wie im Westen.

Mittwoch, 18. Dezember 2024

Hate Speech...?

von  FDominicus 
 
 

Mittwoch, 2. Oktober 2024

Mission erfüllt, und ciao!

von LePenseur
 
 
DiePresse wundert sich ein bisserl (oder tut wenigstens so):
Gerade erst fällt der Vorhang, aber Andrea Mayer ist schon am Sprung. Allzu groß kann der Trennungsschmerz nicht sein, möchte man meinen, so schnell, wie die Kulturstaatssekretärin ihr Amt abgibt. Aber vielleicht ist Andrea Mayer auch einfach besonders effektiv. Zu dem Ruf, den sie sich in der Kulturszene erworben hat – nämlich eine Macherin zu sein, die emotional nicht übermäßig involviert ist – passt der Abschied jedenfalls.  
Wer "Kultur"politik so definiert, "... dass die Rahmenbedingungen passen und dass es kluge Personal-besetzungen gebe " und von einem angeblich bürgerlichen Printmedium zu ihrem Abschied nicht dahin-gehend unter die Lupe genommen wird, ob ihre angeblich "klugen Personalbesetzungen" nicht in Wahrheit einfach linke waren, die die ohnehin erdrückende ÜBermacht linker bis linksextremer Klüngel in der sogen. "Kulturszene" Österreichs, die wenig mit Kultur, dafür umso mehr mit In-Szene-Setzung linker Ideologie zu tun hat, braucht sich emotional nicht übermäßig zu involvieren: da reicht Brutalität im Durchsetzen der jeweils präferierten Gestalten für den Posten völlig aus.

Ja, das konnte sie, die flotte Frau Staatssekretärin, zweifellos. Gehen wir die Reihe durch:
 
1. Lotte de Beer, eine völlig unfähige Direktorin für die Volksoper, deretwegen weite Teile der Belegschaft gekündigt haben oder in die innere Emigration geflüchtet sind. Die Volksoper ist bereits ein veritabler Trümmerhaufen, das Progamm, gelinde gesagt, eine Frechheit. Wie sich das Haus davon erholen wird, wenn diese "Dilettantin mit übergroßem Ego, die mit diesem ihr mangelndes Können kompensieren will" (wie mir ein Insider resigniert berichtete)

2. Lili Hollein, die sich vorallem durch ihre Abstammung von einem ebenso prominenten politisch bestens "vernetzten" (sagen's wir mal so ...) Architekten und das in der "Kultur"szene natürlich beklatschte Fehlen eines maskulinen Geschlechtsteils auszeichnet (Frausein reicht als Qualitätsnachweis!), und in ihrem Wirken u.a. so überragende Erfolge wie die als Jurorin für die österreichische Teilnahme an den Expos Mailand und Kasachstan und die Verleihung einer Honorarprofessur an der New Design University St. Pölten aufweist. Na bitte, wenn das kein toller Fang war für das MAK!

3. Stefan Bachmann, der in Köln unter Beschuß der Schauspieler geriet, da seine schauspielende Gattin Kretschmann  als "Schattenintendanz" für ein Klima "von Mobbing und Verleumdungen, von übler Nachrede und toxischem Psychoterror" sorgte. Ja, genau sowas braucht unser Burgtheater, das ohnehin gerade erst die Ära eines linkextremen Nichtskönners hinter sich gebracht hat ...

4. Fatima Hellberg, typische Vertreterin jener verquasten linken Kulturschickeria, die sich in "Projekten" von eher überschaubarer Relevanz, doch umso penetranterer "intellektueller" Attitüre (vgl. hier) ergeht. Genau das, wovon es am MUMOK schon immer mangelte und was jetzt endlich aus Europas Norden (Ex Suedia lux?) importiert werden muß.

5. Am Kunsthistorischen Museum, einem der bedeutendsten der abendländischen Kunst weltweit, braucht man selbstmurmelnd einen Jonathan Fine, über den DerStandard lobhudelte:
"... 1969 in New York geboren, studierte in Cambridge Geschichte und Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaften in Yale und promovierte an der Princeton University am Department of Art and Archaeology. In den USA war er als Menschenrechtsanwalt tätig, wandte sich schließlich der historischen Museumsarbeit zu und arbeitete als Sammlungsleiter am Ethnologischen Museum Berlin. Inhaltlich sei seine Arbeit interdisziplinär geprägt, wie er betonte. In seiner erst kurzen Amtszeit am Weltmuseum zählte die Personale des Māori-Künstlers George Nuku zu seinen größten Projekten. Fine gilt als Experte für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt Benin und Kamerun und zeichnete sich mit der Errichtung einer Kommission zum Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten aus."

Aha. Und was soll so ein ehem. Menschenrechtsanwalt und Völkerkundler mit Schwerpunkt Benin und Kamerun an einem Museum, das einst kunsthistorische Kapazitäten wie z.B. ein Hermann Fillitz leitete?

6. bis 8. ... ach lassen wir's! –  die ach so "flotte" Andrea Mayer stand für Umfärbung, strammen Linkskurs, Wokismus & Co.

Sie kehrt als hochbezahlte Beamtin unter die Fittiche ihres grünen Bundespräsidenten VdB zurück und darf sich in der Präsidentschaftskanzlei flott betätigen. Unkündbar. Wir Śteuerzahler dürfen dafür blechen.

Und das ist für DiePresse alles kein Grund für eine kritische Nachfrage? Gekaufte Systemschreiberlinge löcken nicht gegen den Stachel ...

Mittwoch, 3. Juli 2024

SAntifa marschiert!

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Ob sie dabei "Wüst Heil!" riefen, ist nicht bekannt ... aber sonst brauchten sie sich vor ihren Vorgängern aus den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht zu verstecken. Und die Reaktion der Systemmedien ist ... Schweigen. Und hämisches Nachtreten auf die AfD, die mir Terrormethoden mundtot oder gar ganz tot gemacht werden soll. Dazu ein gut recherchierter, im Grunde erschütternder Artikel bei Ansage!.org:
Zwei Tage nach Ende des AfD-Parteitags in Essen bleibt festzustellen, dass jeglicher Aufschrei der Empörung über eine in der BRD-Geschichte nie gesehene Brutalität gegen politische Gegner ausgeblieben ist. Im Gegenteil: Das Ambiente der rechtschaffenen Linksheuchler verharmlost und belobigt die Abgründe politischer Gewalt, Einschüchterung und Bedrängung von Oppositionspolitikern gar als gelebtes Beispiel wehrhaften Widerstands. Obwohl sie selbst einmal mehr zu Prügelknaben des staatlich gepamperten Antifa-Straßenterrors wurden, war die Polizei zur defensiven Zurückhaltung angewiesen; zwar schützte sie die Parteitagsdelegierten, ging aber selbst nicht präventiv gegen den Mob vor – womit die Doppelstandards im Vorgehen gegen “Staatsfeinde” erneut unter Beweis gestellt wurden. Während einst völlig friedliche Demonstranten gegen den Corona-Wahnsinn zu gemeingefährlichen Staats- und Wissen-schaftsgegnern gebrandmarkt und gnadenlos niedergeknüppelt wurden, können fanatische Linke ihren Hass mit so viel Gewalt austoben, wie sie nur wollen, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen.

Dass der AfD-Parteitag bereits am Freitag und dann am Wochenende zu genau der linksradikalen Gewaltorgie geraten konnte, die zuvor befürchtet worden war, lag viel an der in NRW mit den Grünen regierenden CDU. Sie hatte alles dafür getan, so viele Linksradikale wie nur möglich nach Essen zu locken. Ministerpräsident Hendrik Wüst verkündete am Wochenende via Twitter: „Herz statt Hetze, Respekt statt Rassismus! Es ist ein starkes Zeichen für unsere Demokratie, dass so viele Menschen in Essen gegen Antidemokraten auf die Straße gehen. In NRW ist kein Platz für Hetze, Hass & Rechtsextremismus.

Vermummte Polit-Hooligans des Linksstaats

Platz war dafür um so mehr für linke vermummte Polit-Hooligans und autonome Erben der SA, die beispielsweise zwei Polizisten mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzten und krankenhausreif prügelten. Selbst als die Beamten bereits auf dem Boden lagen, traten die selbsternannten linken Demokratieretter noch auf die beiden Beamten ein, die einen AfD-Politiker schützen wollten. Insgesamt gab es am Ende 28 verletzte Polizisten, 143 Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Polizisten und 24 Fest- und Ingewahrsamnahmen.

Erneut zeigt sich, dass in diesem Land niemand so sehr echter Hetze und realem Hass ausgesetzt ist wie die AfD.
Passend dazu (wenn auch vor Titel her etwas irreführend, wie Vera Lengsvfeld völlig richtig anmerkt) eine Rezension eines neuen Buches von Gunnar auf der Website von Reitschuster:
Achtung – Sie verlassen den demokratischen Sektor:  
Das Ende der Freiheit in Deutschland

Der Titel des neuen Buches von Gunnar Kunz ist leicht irreführend. Nicht wir verlassen den demokratischen Sektor, sondern unsere Politiker und ihre willigen Helfer in den meinungs-machenden Medien tun das. Wie weit sie schon gegangen sind, wird bei der Lektüre von Kunz klar. Die meisten Gesetzesänderungen und Bestimmungen laufen unter dem Radar der Öffentlichkeit. Wir sollen möglichst nicht mitbekommen, was auf uns zukommt. Zwar leiden wir aktuell unter der Ampel, es gerät aber weitgehend in Vergessenheit, dass die Weichen von den vier Regierungen Merkel gestellt wurden. Das geschieht getreu dem Motto des ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, mit dem Merkel gern Rotwein trank: “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Wenn es Merkels Ziel gewesen sein sollte, die alte Bundesrepublik, tatsächlich das beste Deutschland, das wir je hatten, zum Verschwinden zu bringen, wie die DDR verschwand, so hat sie das erreicht. Nur ist die DDR gefallen, weil ihre Insassen (Joachim Gauck) die Gefängnismauern gesprengt haben, die BRD wurde von oben zersetzt.
Ob die BRD "tatsächlich das beste Deutschland, das wir je hatten" war, lassen wir einmal dahingestellt. Aus der Perspektive der eingemauerten DDR wohl schon! Aber mir fielen spontan bessere "Deutschländer" in der Geschichte ein (natürlich, um etwaigen Trollen gleich im voraus zu begegnen: damit ist keineswegs die Zeit zwischen 1933 und 1945 gemeint, aber das sollte sogar ein Volltrottel verstehennur die Trolle natürlich nicht, denn für ihre vorgespielte Blödheit werden sie ja bezahlt ...) aber das ist nicht das Thema hier.
 
Wenn heute noch einer vom "demokratischen Westen" redet, und damit Deutschland meint, fällt es schwer, das Kotzen zu vermeiden. Angesichts der Patriot Act wird man die Antiperistaltik auch bei der Demokratie der U.S.A. schwerlich unterdrücken können. Von England nach der faktischen Schredderung der Magna Carta durch freiheitsfeindliche Gesetze und Judikate der letzten Jahrzehnte ist von einer ehedem freiheitlich verfassten Demokratie nur mehr ein Schatten übrig. Wer die Randale, mit der die französische Linke ihren "bloß" zweiten Platz im ersten Wahlgang durch Schaufensterdemolierung und Brandstiftung quittierte, sah, wird über Frankreich kaum zu einem besseren Urteil kommen.

Wenn jetzt noch einer über angebliche "Demokratiedefizite" in Ungarn sich das Maul zerreisst, kann man nur eines: ihn auslachen und hinweisen, dass Blindheit am linken Auge vielleicht nicht beim Scharfschießen hinderlich ist, wohl aber bei der Betrachtung eines Gesamtüberblicks. Weil einem dann die Pespektive, die zu erkennen zwei Augen erfordert, fehlt.
 
Aber versuchen Sie mal, das einem linken Journaillisten klar zu machen ...

Freitag, 15. März 2024

Vom Segen des Links-Seins in Zeiten wie diesen

von Franz Lechner

 

Wir Linke sind Antikapitalisten. No na, ist man auf gut Wienerisch geneigt zu sagen. Das macht ja schließlich zu einem Gutteil unser Wesen aus. Daher kämpfen wir mit allen unseren verfügbaren Mitteln gegen Großkonzerne und deren zumeist schmutzige Interessen. Es ist uns natürlich sonnenklar, denn so gut kennen wir ja schließlich und endlich unseren Marx, dass die sogenannte Globalisierung nichts anderes fördern soll und in weiterer Folge auch tatsächlich fördert als Ausbeutung, sei es der Arbeiterklasse, sei es der Völker in Schwellen- oder Billiglohnländern. Damit in Verbindung steht natürlich die besonders schändliche Förderung der Massenimmigration. 

Wir Linken sind bekannt für unser scharfes sozioökonomisches Denken und lassen uns dementsprechend keinen Sand in die Augen streuen. Wir wissen, dass das Gesülze der herrschenden Klassen von wegen Nächstenliebe und Humanität nichts anderes als Heuchelei ist, um den „Wirtschaftsstandort Österreich“ im Interesse des Klassenfeindes „fitzuhalten“, dh Lohndumping zu betreiben und dadurch unsere Arbeiterklasse zu demontieren. Wir Linken wissen, was Solidarität bedeutet, und dass diese daher ganz anders aussieht, als man uns Klassenfeind weismachen will, und daher nicht in der Schaffung eines künstlichen Präkariates bestehen kann, das sozusagen auf Knopfdruck für den Klassenfeind bereitsteht. Aber auch was diesen Klima-Blödsinn anbelangt, fallen wir anders als die sentimentale und leichtgläubige Bourgeoisie nicht auf die Propaganda der USA und ihren nationalen wie internationalen Vasallen und Nachbetern herein. Uns ist nämlich klar, dass diese Agenda ausschließlich den ökonomischen Interessen der USA dienen soll. 

Ein besonderes Greuel ist uns naturgemäß der militärisch-industrielle Komplex, ganz besonders jener in den USA, der ja bereits ein klassisches Feindbild abgibt, aber auch innerhalb Europas wenden wir uns regelmäßig gegen Aufrüstung und den damit verbundenen Ausgaben. Damit verbunden stehen Linken seit eh und je auf der Seite des Friedens und des Antiimperialismus. Vor allem den US-Imperialismus verabscheuen wir zutiefst. Anders als die politisch ungeschulte Bourgeoisie vermag unser analytisch geschultes und stets wachsames Auge die Winkelzüge der repressiven US-Außenpolitik genau zu auszumachen. Auch wenn wir den harten Marxismus aufgrund vielfältiger Gründe letztlich ablehnen mussten, hatten wir selbst im sogenannten Kalten Krieg schwerwiegende Vorbehalte gegenüber den USA. Umso klarer erscheint es uns heute, dass die USA sich gegenüber Russland im Unrecht befinden.

Glücklicherweise verfügen wir in Österreich über das Instrument der immerwährenden Neutralität, auf dessen Beibehaltung und Einhaltung wir im laufenden, von den USA angezettelten Ukraine-Konflikt penibel wertlegen. Übrigens verhindert schon unsere Verabscheuung faschistischen Denkens eine Solidarisierung mit den nicht nur geistigen, sondern durchaus realpolitischen Nachfolgern der Bandera-Banditen. Wir Linke sind daher strikt gegen Waffenlieferungen an eine – noch dazu an diese! – Seite und gegen (ohnedies völkerrechtswidrige) Sanktionen gegen Russland. --

Unserem linken Materialismus hat man seit jeher eine gewisse Wissenschaftsgläubigkeit vorgeworfen. So schwammig dieser Begriff auch sein mag, wollen wir uns gegen diesen nicht zu Wehr setzen, da wir imgrunde unseres linken Herzens sogar stolz auf diesen erzbourgeoisen Vorwurf sind. Schon in der Klimahysterie hat sich unser nüchterner analytischer Blick auf die Fakten- und Beweislage bewährt. Der Glaube, dass es vierundfünfzig verschiedene Geschlechter gäbe, und dass es Lehrstühle für Gender-Studies bedürfe, ist ein bereits perverser Ausfluss von bürgerlichem Idealismus. Niemals könnten wir Linken Opfer einer dermaßen läppischen Massenhysterie oder -psychose werden! 

Unsere proletarische Wachsamkeit hat sich auch in der schändlichen „Gesundheitspolitik“ der jüngsten Vergangenheit bewährt. Die Rede ist natürlich von „Covid“, das wir als wirksames Instrument zur Wahrung ökonomischer wie politischer Interessen des Finanzkapitals und der von diesem gesteuerten Großkonzerne identifiziert haben. Natürlich ist uns am Rande nicht entgangen, dass es sich bei der immerhin teilweise durchgesetzten Impfpflicht nur um eine Neuauflage der sattsam bekannten reaktionären bis offen faschistischen Phraseologie um „Volksgesundheit“ und „Gemeinwohl vor Eigenwohl“ handelte. Nicht mit uns! 

Unsere ökonomische Analysefähigkeit – vom Klassenfeind in zunehmendem Maße als „Verschwörungs-geschwurble“ verleumdet – und unsere grundlegende, bereits in die ideologische DNA übergegangene Treue, uns an nichts anderes denn an wissenschaftlicher Evidenz zu orientieren, haben uns überdies auch hier vor jener zutiefst kleinbürgerlichen Massenpanik bewahrt, die weite Teile unseres Staatswesens befallen hat. 

Links zu sein, ist eine gute und gerechte Sache. Von uns Linken zu lernen, heißt siegen zu lernen. Komisch nur, dass ich mich als Linker heute so einsam und verlassen und dementsprechend elend fühle. Vielleicht jedoch sehe ich auch nur gewisse Phänomene zu pessimistisch; und vielleicht liegt unser Erfolg schlicht und einfach auch in unserer moralischen Elastizität begründet. 


Montag, 28. August 2023

Ernüchtert und enttäuscht - Philine Conrad zu Gast bei Kosubek

von Sandokan




Philine Conrad ist Schauspielerin und Malerin, seit über 10 Jahren war sie auf deutschen Theater-bühnen unterwegs, dann kam Corona...
 
Schon zu Beginn der Coronakrise nahm sie an maßnahmenkritischen Demonstrationen in Köln teil. 2021 verfasste sie außerdem ein Hörspiel namens "Geistige Gefangenschaft". Sie beschrieb einige ikonische und düstere Coronamomente, die so oder so ähnlich in der Zukunft tatsächlich eingetreten sind.
 
Jüngst war sie im Erfurter Rathaus zu einer Veranstaltung der Internationalen Martin Luther Kirche geladen. Thema: „Kirche und Kultur nach Corona: Analyse, Debatte und Konsequenzen“. Sie hielt dort ein emotionales Plädoyer, das vor allem vielen Ungeimpften aus der Seele sprach. Im Interview gehen wir näher auf ihr Plädoyer ein, sprechen über den allgemeinen Zustand des Landes und der Kunstszene.

📖Kapitel
00:00 Intro
09:40 Exkurs: Sozialhilfe, Sozialstaat und Kapitalismus
21:25 Das grün-linke Künstlerumfeld
30:30 Die Künstlerszene nach Corona
39:20 Diskriminierung in der Filmbranche
45:23 Was ist wenn man niemals verzeihen kann?
52:34 Was macht die Kunst? 

Philine Conrads Webseite:
Initiative Kunst ist Leben:
Statt youtube: