Samstag, 15. November 2025
Zum heutigen Martinstag oder "Sankt Martini", wie wir in Österreich sagen würden
Freitag, 19. September 2025
Mittwoch, 4. Juni 2025
Umschichtung im linken Lager
Der Mohr hat seine Arbeit getan. Der Mohr kann gehen.Rückblende 2012. Ich hatte damals beschrieben, dass ich – wie viele Ingenieure und berufstätige Akademiker – mich in der völlig verfilzten und korrupten Politik der neuen Piratenpartei zugewendet hatte, die – zunächst – einen unideologischen und rationalen Eindruck machte und frisch erschien.
Die Piratenpartei lag damals in mehreren Bundesländern vor den Grünen und hatte gute Aussicht, zur wichtigsten und wesentlichen Oppositionspartei gegen den korrupten CDU/CSU/SPD-Klotz zu werden. Die Grünen galten damals eher als spinnerte Atomkraft- und Technikgegner mit Jutebeutel- und Pluderhosen-Aroma.
Aber, ach.
Die Piratenpartei wurde in Windeseile von Linken, besonders von Feministinen unterwandert und in kürzester Zeit durch hochaggressives Verhalten – „Sexistische Kackscheiße!“ – zerstört, indem man alle Leute mit IQ über Zimmertemperatur in die Flucht schlug und das Ding auf Antifa und links bügelte, und dann zerstörte. Kommunikationsmedien wie die interne Mailingliste oder die Parteizeitung „Flaschenpost“ wurden – heimlich – massiv links zensiert, die Mitglieder aber weder darüber informiert, dass es diese Zensur gab, noch wer die Zensoren waren. Ruckzuck war die Piratenpartei am Ende.
Viele der Leute, die damals die Piratenpartei auf links gebügelt und zerstört haben, sind später hochbezahlt bei Grünen und Linken untergekommen und haben Abgeordnetenposten, Versorgungsposten in der Verwaltung und meines Wissens auch im Geheimdienst erhalten.
Wenn ich richtig liege, sind die Grünen bald so abgetakelt wie Greta Thunberg. Einst Klima-Superstar, jetzt nur noch ein antisemitischer Restposten.Und damit kann ich Kretschmann auch sagen, was Nietzard nach meiner Einschätzung bei den Grünen will: Sie abservieren. Klima- und Frauengehampel ist out. Jetzt geht es nur noch brachial und direkt um Migration und Marxismus.
Montag, 27. Januar 2025
Gender Studies sind Hirninsuffizienz
Aktuelles aus dem Marxisten-Meiler. Die Humbug-Universität zu Berlin:
Und das ist so richtig dummes Zeug. Am Anfang kommt mal kurz eine Formel, damit alle, die nicht wissen, was Mathematik ist, mal gesehen haben, wie so etwas aussieht. Statt um Mathematik – oder was daran Gender sein soll – geht es überhaupt nicht, dafür um die Biographien von Mathematikerinnen. Es geht darum, dass Mathematikerinnen „vergessen“ würden und nicht sichtbar genug seien. Es geht – soweit ich ersehen konnte – an keiner Stelle um Mathematik.
Das ist nicht nur völlig bescheuert und hirnlos – es ist auch kontraproduktiv. Auf mathematisch begabte Kinder – auch Mädchen – muss dieser Blödsinn doch abschreckend wirken. Wer soll sich denn da mit irgendwelchen alten Trullas in Großmütterchen-Kleidern auf uralten Schwarzweiß-Fotos „identifizieren“? Wenn man sich so einen erbärmlichen Mist anschauen muss, vergeht einem doch gleich die Lust auf Mathematik.
Mir fällt daran etwas – wieder einmal – auf: Das Stichwort ist „hirnlos“.
Ich habe viel geschrieben über die Paradies-Erwartung der Kommunisten.
Ist dieses Paradies am Ende nichts anderes als der unterschwellige Drang im Hirn, in eine Lebensumgebung zurückzukehren, zu der das eigene genetische Verhaltensprogramm passt, nämlich in eine Gegend, in der man nicht rational denken, nicht konservieren, nicht planen, nicht bevorraten muss, sondern einfach in den Tag hinein leben kann, weil jeden Tag Früchte am Baum hängen, wie es namentlich viele Affenarten tun? Und ist der Hass auf Kapitalisten und die Leistungsgesellschaft am Ende einfach nur die Ablehnung einer genetischen Andersartigkeit, Rudelfremdheit, weil da Leute sind, die rational denken und konservativ agieren, also andere Verhaltensweisen haben, und darauf auch noch Neid und Missgunst entstehen, weil man von der Gleichheit, also der gleichen Verteilung der Tagesbeute auch ohne Zutun ausgeht?
Samstag, 21. Dezember 2024
Kommentar zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg
Mittwoch, 18. Dezember 2024
Mittwoch, 2. Oktober 2024
Mission erfüllt, und ciao!
Gerade erst fällt der Vorhang, aber Andrea Mayer ist schon am Sprung. Allzu groß kann der Trennungsschmerz nicht sein, möchte man meinen, so schnell, wie die Kulturstaatssekretärin ihr Amt abgibt. Aber vielleicht ist Andrea Mayer auch einfach besonders effektiv. Zu dem Ruf, den sie sich in der Kulturszene erworben hat – nämlich eine Macherin zu sein, die emotional nicht übermäßig involviert ist – passt der Abschied jedenfalls.
"... 1969 in New York geboren, studierte in Cambridge Geschichte und Literaturwissenschaft, Rechtswissenschaften in Yale und promovierte an der Princeton University am Department of Art and Archaeology. In den USA war er als Menschenrechtsanwalt tätig, wandte sich schließlich der historischen Museumsarbeit zu und arbeitete als Sammlungsleiter am Ethnologischen Museum Berlin. Inhaltlich sei seine Arbeit interdisziplinär geprägt, wie er betonte. In seiner erst kurzen Amtszeit am Weltmuseum zählte die Personale des Māori-Künstlers George Nuku zu seinen größten Projekten. Fine gilt als Experte für Provenienzforschung mit dem Schwerpunkt Benin und Kamerun und zeichnete sich mit der Errichtung einer Kommission zum Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten aus."
Aha. Und was soll so ein ehem. Menschenrechtsanwalt und Völkerkundler mit Schwerpunkt Benin und Kamerun an einem Museum, das einst kunsthistorische Kapazitäten wie z.B. ein Hermann Fillitz leitete?
6. bis 8. ... ach lassen wir's! – die ach so "flotte" Andrea Mayer stand für Umfärbung, strammen Linkskurs, Wokismus & Co.
Sie kehrt als hochbezahlte Beamtin unter die Fittiche ihres grünen Bundespräsidenten VdB zurück und darf sich in der Präsidentschaftskanzlei flott betätigen. Unkündbar. Wir Śteuerzahler dürfen dafür blechen.
Mittwoch, 3. Juli 2024
SAntifa marschiert!
Zwei Tage nach Ende des AfD-Parteitags in Essen bleibt festzustellen, dass jeglicher Aufschrei der Empörung über eine in der BRD-Geschichte nie gesehene Brutalität gegen politische Gegner ausgeblieben ist. Im Gegenteil: Das Ambiente der rechtschaffenen Linksheuchler verharmlost und belobigt die Abgründe politischer Gewalt, Einschüchterung und Bedrängung von Oppositionspolitikern gar als gelebtes Beispiel wehrhaften Widerstands. Obwohl sie selbst einmal mehr zu Prügelknaben des staatlich gepamperten Antifa-Straßenterrors wurden, war die Polizei zur defensiven Zurückhaltung angewiesen; zwar schützte sie die Parteitagsdelegierten, ging aber selbst nicht präventiv gegen den Mob vor – womit die Doppelstandards im Vorgehen gegen “Staatsfeinde” erneut unter Beweis gestellt wurden. Während einst völlig friedliche Demonstranten gegen den Corona-Wahnsinn zu gemeingefährlichen Staats- und Wissen-schaftsgegnern gebrandmarkt und gnadenlos niedergeknüppelt wurden, können fanatische Linke ihren Hass mit so viel Gewalt austoben, wie sie nur wollen, ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen.Dass der AfD-Parteitag bereits am Freitag und dann am Wochenende zu genau der linksradikalen Gewaltorgie geraten konnte, die zuvor befürchtet worden war, lag viel an der in NRW mit den Grünen regierenden CDU. Sie hatte alles dafür getan, so viele Linksradikale wie nur möglich nach Essen zu locken. Ministerpräsident Hendrik Wüst verkündete am Wochenende via Twitter: „Herz statt Hetze, Respekt statt Rassismus! Es ist ein starkes Zeichen für unsere Demokratie, dass so viele Menschen in Essen gegen Antidemokraten auf die Straße gehen. In NRW ist kein Platz für Hetze, Hass & Rechtsextremismus.“
Vermummte Polit-Hooligans des LinksstaatsPlatz war dafür um so mehr für linke vermummte Polit-Hooligans und autonome Erben der SA, die beispielsweise zwei Polizisten mit Tritten gegen den Kopf schwer verletzten und krankenhausreif prügelten. Selbst als die Beamten bereits auf dem Boden lagen, traten die selbsternannten linken Demokratieretter noch auf die beiden Beamten ein, die einen AfD-Politiker schützen wollten. Insgesamt gab es am Ende 28 verletzte Polizisten, 143 Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Polizisten und 24 Fest- und Ingewahrsamnahmen.
Erneut zeigt sich, dass in diesem Land niemand so sehr echter Hetze und realem Hass ausgesetzt ist wie die AfD.
Achtung – Sie verlassen den demokratischen Sektor:Das Ende der Freiheit in DeutschlandDer Titel des neuen Buches von Gunnar Kunz ist leicht irreführend. Nicht wir verlassen den demokratischen Sektor, sondern unsere Politiker und ihre willigen Helfer in den meinungs-machenden Medien tun das. Wie weit sie schon gegangen sind, wird bei der Lektüre von Kunz klar. Die meisten Gesetzesänderungen und Bestimmungen laufen unter dem Radar der Öffentlichkeit. Wir sollen möglichst nicht mitbekommen, was auf uns zukommt. Zwar leiden wir aktuell unter der Ampel, es gerät aber weitgehend in Vergessenheit, dass die Weichen von den vier Regierungen Merkel gestellt wurden. Das geschieht getreu dem Motto des ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, mit dem Merkel gern Rotwein trank: “Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
Wenn es Merkels Ziel gewesen sein sollte, die alte Bundesrepublik, tatsächlich das beste Deutschland, das wir je hatten, zum Verschwinden zu bringen, wie die DDR verschwand, so hat sie das erreicht. Nur ist die DDR gefallen, weil ihre Insassen (Joachim Gauck) die Gefängnismauern gesprengt haben, die BRD wurde von oben zersetzt.
Freitag, 15. März 2024
Vom Segen des Links-Seins in Zeiten wie diesen
Wir Linke sind Antikapitalisten. No na, ist man auf gut Wienerisch geneigt zu sagen. Das macht ja schließlich zu einem Gutteil unser Wesen aus. Daher kämpfen wir mit allen unseren verfügbaren Mitteln gegen Großkonzerne und deren zumeist schmutzige Interessen. Es ist uns natürlich sonnenklar, denn so gut kennen wir ja schließlich und endlich unseren Marx, dass die sogenannte Globalisierung nichts anderes fördern soll und in weiterer Folge auch tatsächlich fördert als Ausbeutung, sei es der Arbeiterklasse, sei es der Völker in Schwellen- oder Billiglohnländern. Damit in Verbindung steht natürlich die besonders schändliche Förderung der Massenimmigration.
Wir Linken sind bekannt für unser scharfes sozioökonomisches Denken und lassen uns dementsprechend keinen Sand in die Augen streuen. Wir wissen, dass das Gesülze der herrschenden Klassen von wegen Nächstenliebe und Humanität nichts anderes als Heuchelei ist, um den „Wirtschaftsstandort Österreich“ im Interesse des Klassenfeindes „fitzuhalten“, dh Lohndumping zu betreiben und dadurch unsere Arbeiterklasse zu demontieren. Wir Linken wissen, was Solidarität bedeutet, und dass diese daher ganz anders aussieht, als man uns Klassenfeind weismachen will, und daher nicht in der Schaffung eines künstlichen Präkariates bestehen kann, das sozusagen auf Knopfdruck für den Klassenfeind bereitsteht. Aber auch was diesen Klima-Blödsinn anbelangt, fallen wir anders als die sentimentale und leichtgläubige Bourgeoisie nicht auf die Propaganda der USA und ihren nationalen wie internationalen Vasallen und Nachbetern herein. Uns ist nämlich klar, dass diese Agenda ausschließlich den ökonomischen Interessen der USA dienen soll.
Ein besonderes Greuel ist uns naturgemäß der militärisch-industrielle Komplex, ganz besonders jener in den USA, der ja bereits ein klassisches Feindbild abgibt, aber auch innerhalb Europas wenden wir uns regelmäßig gegen Aufrüstung und den damit verbundenen Ausgaben. Damit verbunden stehen Linken seit eh und je auf der Seite des Friedens und des Antiimperialismus. Vor allem den US-Imperialismus verabscheuen wir zutiefst. Anders als die politisch ungeschulte Bourgeoisie vermag unser analytisch geschultes und stets wachsames Auge die Winkelzüge der repressiven US-Außenpolitik genau zu auszumachen. Auch wenn wir den harten Marxismus aufgrund vielfältiger Gründe letztlich ablehnen mussten, hatten wir selbst im sogenannten Kalten Krieg schwerwiegende Vorbehalte gegenüber den USA. Umso klarer erscheint es uns heute, dass die USA sich gegenüber Russland im Unrecht befinden.
Glücklicherweise verfügen wir in Österreich über das
Instrument der immerwährenden Neutralität, auf dessen Beibehaltung und
Einhaltung wir im laufenden, von den USA angezettelten Ukraine-Konflikt
penibel wertlegen. Übrigens verhindert schon unsere Verabscheuung
faschistischen Denkens eine Solidarisierung mit den nicht nur geistigen,
sondern durchaus realpolitischen Nachfolgern der Bandera-Banditen. Wir
Linke sind daher strikt gegen Waffenlieferungen an eine – noch dazu an
diese! – Seite und gegen (ohnedies völkerrechtswidrige) Sanktionen gegen
Russland. --
Unserem linken Materialismus hat man seit jeher eine gewisse Wissenschaftsgläubigkeit vorgeworfen. So schwammig dieser Begriff auch sein mag, wollen wir uns gegen diesen nicht zu Wehr setzen, da wir imgrunde unseres linken Herzens sogar stolz auf diesen erzbourgeoisen Vorwurf sind. Schon in der Klimahysterie hat sich unser nüchterner analytischer Blick auf die Fakten- und Beweislage bewährt. Der Glaube, dass es vierundfünfzig verschiedene Geschlechter gäbe, und dass es Lehrstühle für Gender-Studies bedürfe, ist ein bereits perverser Ausfluss von bürgerlichem Idealismus. Niemals könnten wir Linken Opfer einer dermaßen läppischen Massenhysterie oder -psychose werden!
Unsere proletarische Wachsamkeit hat sich auch in der schändlichen „Gesundheitspolitik“ der jüngsten Vergangenheit bewährt. Die Rede ist natürlich von „Covid“, das wir als wirksames Instrument zur Wahrung ökonomischer wie politischer Interessen des Finanzkapitals und der von diesem gesteuerten Großkonzerne identifiziert haben. Natürlich ist uns am Rande nicht entgangen, dass es sich bei der immerhin teilweise durchgesetzten Impfpflicht nur um eine Neuauflage der sattsam bekannten reaktionären bis offen faschistischen Phraseologie um „Volksgesundheit“ und „Gemeinwohl vor Eigenwohl“ handelte. Nicht mit uns!
Unsere ökonomische Analysefähigkeit – vom Klassenfeind in zunehmendem Maße als „Verschwörungs-geschwurble“ verleumdet – und unsere grundlegende, bereits in die ideologische DNA übergegangene Treue, uns an nichts anderes denn an wissenschaftlicher Evidenz zu orientieren, haben uns überdies auch hier vor jener zutiefst kleinbürgerlichen Massenpanik bewahrt, die weite Teile unseres Staatswesens befallen hat.
Links zu sein, ist eine gute und gerechte Sache. Von uns Linken zu lernen, heißt siegen zu lernen. Komisch nur, dass ich mich als Linker heute so einsam und verlassen und dementsprechend elend fühle. Vielleicht jedoch sehe ich auch nur gewisse Phänomene zu pessimistisch; und vielleicht liegt unser Erfolg schlicht und einfach auch in unserer moralischen Elastizität begründet.

