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Freitag, 11. März 2022

»Wir können auch einmal frieren für die Freiheit«

von LePenseur
 
 
Meint der alte Gauckler. Und recht hat er! Wir — nicht er!
Die Höhe des Ehrensoldes des Altpräsidenten bemisst sich nach § 1 an der „Höhe der Amts-bezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder“. Die Summe beläuft sich derzeit auf 214.000 Euro pro Jahr.
Kommentar überflüssig ...
 
STOP!
 
Dieser Kommentar ist keineswegs überflüssig!

Dienstag, 14. Februar 2017

Rin in die Kartoffeln…

von Fragolin

„…raus aus die Kartoffeln, wie der Berliner, oder „Balina“, wie er sich selbst nennt, so schön sagt, wenn jemand seine Meinung im Winde dreht wie ein zerlumptes Fähnchen.

Nun ist die Deutsche Bundesregierung unter der Führerschaft der gestrengen Matrone Angela die Erste nicht gerade ein Hort der Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Oder anderes gesagt: Wenn ausgerecht aus Merkels Regime besorgte Klänge zu hören sind, ein Mister Trump im fernen Transatlantika wäre „unberechenbar“, dann zieht das bei denkenden Menschen immer wieder heftige Lachkrämpfe nach sich. Als würde Pippi Langstrumpf jemandem vorwerfen, nur Spaß haben zu wollen.

Nachdem der Versuch, den unangenehmen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf lästigen Kollateraltoten der alternativlosen Willkommenspolitik unter dem erstarrten breiten Hintern der Domina im Kanzleramt zu ersticken, fehlgeschlagen ist und die Medien dieses Stöckchen unbedingt apportieren mussten, ungeachtet der Tatsache, dass Frauchen drauf sitzt, musste eine Strategie gefunden werden, wie man damit umgeht.“

Einmal noch der weichgekaute „Fall Amri“, um den sich gerade eine Posse spinnt, hier.

Donnerstag, 19. Januar 2017

Eine Trennlinie

... zieht die selbsternannte "Edelfeder" des "Standard" — sag' an, wer ist's? Der Rauscher, der sich was traut ... — und schreibt:
Der scheidende deutsche Bundespräsident Gauck warnt vor Rechtspopulisten, die die demokratische Verfassung infrage stellen "Es ist das beste, das demokratischste Deutschland, das wir jemals hatten." 

Also sprach Joachim Gauck, scheidender deutscher Bundespräsident. Und er hat recht, vollkommen recht. Der Wohlstand ist höher denn je, die soziale Gerechtigkeit im Großen und Ganzen gegeben, es ist das freieste Deutschland, das es je gab.
(Hier weiterlesen)
Nun ja: das "beste" Deutschland? Du guter Gauck! Vielleicht aus der Perspektive eines DDR-Insassen (insbes. in Bautzen oder einer der anderen Spezialanstalten) , aber sonst wohl nicht wirklich ...

Das "freieste" Deutschland? Ja, wenn man darunter die Freiheit der Einwanderung für "Flüchtlinge" versteht. Sonst: will uns der verarschen? Nur so kurz gefragt (vermutlich: ja, will er).

Aber immerhin, im Schlußsatz schaffen es Edelfeder & Gauckler sogar etwas Wahres auszusagen (bei der bekannten Wahrheitslieber beider Genannten vermutlich unabsichtlich):
"Die entscheidende Trennlinie in unserer Demokratie verläuft nicht zwischen Alteingesessenen und Neubürgern, auch nicht zwischen Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten. Die entscheidende Trennlinie verläuft zwischen Demokraten und Nicht-demokraten."
 Völlig richtig, meine Herren! Sie verläuft zwischen den Demokraten, die zunehmend von den Lügen und flagranten Rechts- und Verfassungsbrüchen ihrer Journaillisten und Politruks die Schnauze voll haben, und den Nichtdemokraten, die im Parteien- und Lobbyistenfilz de facto ungewählt (und damit auf demokratische Weise auch nicht mehr eliminierbar!) in alle politischen Funktionen unserer sogen. "repräsentativen Demokratie" eingesickert sind. Daher:

Weg mit diesem Gelichter!

Samstag, 10. Dezember 2016

Eine bedrückende Lektüre

... ist Vera Lengsfelds Artikel

Die Stasi ist unter uns

Wenn die Stasi in der DDR mir mal wieder Angst machen wollte, veranstaltete sie eine inoffizielle Haussuchung. Sie brachen einfach in meine Wohnung ein, während ich für eine Stunde einkaufen war, zerrten die Bücher aus dem Schrank, schmissen meine Papiere auf den Boden,manchmal verrückten sie auch nur Gegenstände oder Möbel in der Wohnung. Das Signal war klar: Wir beobachten dich, du bist nirgends vor uns sicher, nicht mal in deinem privaten Rückzugsraum. Es war schwer, sich daran zu gewöhnen, aber ich schaffte das, weil ich mir wie ein Mantra immer wieder vorbetete, dass ich nichts zu verbergen hätte. Jeder konnte das, was ich tat, mitlesen und weitermelden.

Also habe ich auch nichts dagegen, dass die Jünger von Ex-Stasiinformantin Anetta Kahane und ihre Amadeu Antonio Stiftung hinter meinen Texten her sind. Im Gegenteil. Ich würde sie ihnen als Pflichtlektüre empfehlen. Vielleicht erkennt ja noch die eine oder der andere der fehlgeleiteten jungen Leute, dass Denunziant keine so gute Profession ist.
Immer wieder versuchen wohlmeinende (ich hoffe wenigstens, daß sie zumindest wohlmeinend sind!) Zeitgenossen, Kommentarposter etc. mich davon zu überzeugen, daß heute von einer DDR 2.0 doch ab-so-lut keine Rede sein könne, daß das alles einfach übertrieben sei, daß ich viel zu pessimistisch und viel zu scharf mit den, naja, zugegeben, kleinen Unschönheiten unserer im ganzen doch lupenrein demokratisch-rechtsstaatlichen Staatsordnung in Gericht gehe etc. etc.

All jenen empfehle ich die Lektüre des verlinkten Artikels. Denn wer nicht gänzlich abgestumpft, nicht gänzlich verblödet und eingelullt von unseren Systemmedien in die Welt guckt, dem muß es doch bei dem folgenden Absatz kalt den Rücken hinunterrinnen:
Warum hat Justizminister Maas, statt die Justiz zu stärken, wenn es ein Problem mit Nazipropaganda und Hass im Netz geben sollte, eine „Task Force“ installiert, die außerhalb des Gesetzes nach unbekannten Kriterien, unkontrolliert, willkürlich operiert und ihre Phantasieprodukte als ernstzunehmende Recherche öffentlich vertreibt?
Ist einem Justizminister die Rechts- und Verfassungsordnung seines Landes so, pardon l'expression, scheißegal, daß er genau das macht, was einen Rechtsstaat fundamental und unvereinbar von einem Maßnahmenstaat macht: nämlich genuin staatliche Agenden der prüfenden Kontrolle durch Gerichte und Parlamente zu entziehen, indem er sie scheinbar privaten Organisationen überläßt?

Das ist ein solcher Skandal, daß sich dagegen die Besetzung der Spiegel-Redaktion, die seinerzeit zum Sturz von Franz Josef Strauß führte, harmlos wie ein Kindergeburtstag ausnimmt. Denn die Besetzung fand wenigstens durch staatsorgane statt, deren verfassungs- und gesetzmäßiges Verhalten (und eben auch Fehlverhalten!) jederzeit durch die vorgesetzten Behörden, durch den Bundestag, durch Gerichte überprüft werden konnte!

Wer diese Grundsätze aufgibt, hat in einem Rechtsstaats nichts in einer Ministerfunktion verloren, und schon gar nicht in der eines Justizministers!

Maas muß weg, so wie Merkel weg muß!

Beide sind Gesetzesbrecher großen Stils, und mehr als das: die Totengräber jenes Grundgesetzes, auf das sie ihre Amtseide abgelegt haben.



P.S.: hat man diesbezüglich vom Bundesgauckler irgendwelche mahnende Worte gehört? Ach nö! So etwas stört den angeblich früheren DDR-"Bürgerrechtler" nicht im Geringsten ...

Freitag, 14. Oktober 2016

Déjà vu ...

Staatliche Berichterstattung 1989 und 2016 | Ein Vergleich

(Hier weiterlesen)

Sonntag, 6. März 2016

Die Buntesrepublik als Unrechtsstaat à la DDR

In der DDR gab's bekanntlich keine Zensur. Es gab nur einen Ausschluß von der Postverteilungsliste. Und die Kürzung oder Einstellung von Papierkontigenten an unbotmäßige Verlage oder Presseorgane. Heute sind wir einen Schritt weiter: wer braucht Papier, wer Postzustellung, wenn das alles doch im Internet viel schneller geht!

Flucht ins Privatrecht: Anruf aus dem Bundesjustizministerium


von Hadmut Danisch
5.3.2016 13:27


Etwas Licht auf die Machenschaften des Heiko Maas. 

Der geneigte Leser wird wissen, dass meine Meinung über die Zensurbestrebungen von Angela Merkel und Heiko Maas weit unter Null liegt. Schon mehrfach wurde mir berichtet, dass Leuten bei Twitter der Account gesperrt wird, wenn sie sich feminismuskritisch äußern. Und es geht das Gerücht einer „Sperrung Light”, bei der man das gar nicht merkt, dass man gesperrt wird, weil man nur noch in sehr ausgedünnter Version sichtbar ist, als nur noch zufällig ein paar wenige Nutzer einen zu sehen bekommen. Da man ein paar Antworten oder Retweets bekommt, meint man, man wäre publiziert worden, aber die Mehrheit der Leute sieht einen nicht. Ich habe den Eindruck, dass das auch bei mir passiert, weil die Zahl der Kommentare und Retweets doch seltsam schwankt. Außerdem ist es auffällig, dass ich zwar mit meinem Blog bei der Google-Suche fast immer auf Seite eins, meist sogar unter den ersten 3 oder 5 Antworten liege, aber Artikel von mir zu feministischen Veranstaltungen oder zur Verfassungsrichterin Baer oft nach kurzer Zeit ganz aus dem Suchindex verschwunden sind oder erst auf Seite 7 kommen, die keiner mehr anschaut. 
 Man lese diesen Artikel von Hadmut Danisch, und versuche dann den Unterschied zwischen der seinerzeitigen Vorgangsweise in der DDR und der heutigen in der Buntesrepublik zu ergründen. Es wäre vergebliche Liebesmühe: es gibt ihn schlicht und einfach nicht!

Deutschland ist — dank IM Erika, IM  Maske, Maasmännchen & Consorten — inzwischen ein Unrechtsstaat. Sobald sie damit anfangen, ihre Opposition durch staatsfinanzierte Antifa-Brigaden nicht bloß zu terrorisieren (denn das tun sie längst), sondern zu liquidieren, ist die Grenze zum Nazi-Regime auch noch genommen.

»An jedem anderen Ort würde man das als Mafia bezeichnen«

... meinte Hadmut Danisch unlängst: er charakterisierte so — und überaus zutreffend! — den Deutschen Bundestag. Nun: die Machenschaften der Staatsverbrecher gehen in Wahrheit längst wesentlich weiter. Sie korrumpieren Justiz und Verwaltungsbehörden. Sie ersetzen Gesetze und Rechtssttat durch Erpressung und Kungelei. Deutschland ist durch unsere Politverbrecher zum Unrechtsstaat geworden.


Mittwoch, 17. Februar 2016

Der Karneval ist vorbei — dachte ich eigentlich ...

... bis der überaus schätzenswerte Chef-Kommentator dieses Blogs, Kollege »FritzLiberal«, folgendes Bild — das wirklich zu schade ist in einem Kommentar-Thread zu versauern! — verlinkte:


Wobei neben dem schalksnärrisch-debilen Lächeln von IM Erika der pfäffisch verkniffene Mund von IM Maske doch auch irgendwie Fastengedanken aufkommen läßt ...

Man könnte die beiden — getreu einem uralten Werbespruch des Österreichischen Molkereiverbandes (»Butter kann durch nichts ersetzt werden«, vielleicht erinnert sich die Generation 50+ noch daran ...) — problemlos durch nichts ersetzen. Das Loch, das sie in der politischen Landschaft hinterließen, sähe nicht nur optisch besser aus. Es könnte sie insgesamt optimal substituieren.

Mittwoch, 16. September 2015

Wahre Worte

... findet Cora Stephan auf ihrem Blog:
Deutschlands „Willkommenskultur“ offenbart der Weltöffentlichkeit nicht nur, dass hier ganz viele liebe Menschen leben, sondern auch, dass wir hier Weicheier sind, die jeden Gesetzesbruch akzeptieren. Die Botschaft, die viele verstanden haben: jeder kann hier bleiben, der die Ellenbogen dazu hat.
Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt. Die Polizei ist jetzt schon überfordert, während die Bundeswehr als Technisches Hilfswerk anderswo beschäftigt ist.

Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben.
Zitiert zur Dokumentation — damit es nicht demnächst im Brustton der Überraschung heißt: »Wie hätten wir das denn bloß ahnen können ...?!«

Wir konnten — wenn wir wollten ...

Donnerstag, 16. Juli 2015

Schreckliche Dinge tragen sich zu auf dieser Welt

... und hier v.a. natürlich in Ländern der EU. So mußte bspw. der französische Staatsparasitpräsident Hollande Pfiffe zur großen Militärparade hinnehmen, ohne deshalb seine schmuck behelmte Reiterei mit dem Säbel den unbotmäßigen Untertanen den Garaus machen lassen zu können:



Derlei Vorkommnisse sind nicht hilfreich, wie wir wissen. Wenn selbst Militärparaden nicht mehr vor dem Protest der Untertanen sicher sind — worauf und auf wen soll man sich als Politruk dann eigentlich noch verlassen können? Einfach schrecklich!

Eine andere Meldung rührte sogar das bekannt kühle Herz des verehrten Blog-Kollegen Karl Eduard, und wohl nicht nur dieses:

Bild: Viele Moslems in Deutschland fahren nicht mehr mit der U-Bahn. Nicht etwa, weil sie damit nicht auf Fußgängerwegen oder in belebte Zonen rasen können, um möglichst viele Nichtmoslems zu erwischen, nein, weil sie Angst haben. Aus Angst, angepöbelt zu werden. Wegen des Kopftuches. Aiman Mazyek hat das selbst mehrfach erlebt. Wie er wegen seines Kopftuches scheel angesehen wurde. Sprüche wie: “Geh doch nach Saudi Arabien!” Oder “Taliban!” sollen gefallen sein. Was wir alle ganz schlimm finden.
(Hier weiterlesen, wenn Sie noch können!)
Zentralratsvorsitzender Mazyek bestätigt damit die alarmierenden Befunde des Bundesgaucklers, die wir vor einigen Tagen mit gebotener Bestürzung zur Kenntnis nehmen mußten. Womit wir zwanglos bei der Erkenntnis von Nestroys »Kometenlied« gelandet wären: »Die Welt steht auf kan' Fall mehr lang!«



Was, solange es sich um die Parallelwelt unserer Politruks (und ihrer medialen Hofnarren) handelt, ja sogar ein Zeichen der Hoffnung wäre ...

Dienstag, 27. Januar 2015

Deutsche Bundespräsidenten der letzten Zeit haben ein Talent zu seltsamen Sprüchen

War es seinerzeit der Krawattenmann des Jahres 2006, der da absonderte: »Der Islam gehört zu Deutschland«, so ist es jetzt der Bundesgauckler mit seinem Statement: »Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz«. Was will uns dieser Ex-Pastor mit Stasi-Kontakten (und, welch ein Zufall, purifiziertem Stasi-Akt) damit eigentlich sagen? »DiePresse« mutmaßt:
Die Erinnerung an den Holocaust bleibt eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben. Er gehört zur Geschichte dieses Landes
Na, das wird den kulturbereichernd eingebürgerten Muselmanen-Immigranten aus Anatolien aber am Arsch vorbeigehen. Für die ist der Versuch, die Juden auszurotten, eigentlich kein so negativ besetzter Begriff, sondern steht in der Nachfolge glorioser Bemühungen ihres Propheten, ebendieses (obzwar in kleinerem Maßstab, aber alles hat mal klein angefangen!) in Medinas Umgebung durchzusetzen. Auch schwarzafrikanischen Wirtschaftsflüchtlingen und Drogendealern wird mit der »Geschichte dieses Landes« (was interessiert sie Bach, was kümmert sie der Freiherr von Stein?) auch die des Holocausts piepegal sein.

Der Bundesgauckler kriegt natürlich die Panik, wenn er in einer Umfrage zu lesen bekommt, daß sich die große Mehrheit der Deutschen mit dem ständigen Gedenken-Zirkus nicht länger beschäftigen will, sondern zu 81 % die Geschichte der Judenverfolgung »hinter sich lassen«, und 58 % sogar »einen Schlußstrich« gezogen sehen wollen. Na, wie denn auch nicht! Das heißt ja nicht, daß deshalb kein Mensch mehr erwähnen wird, daß es das gab (und daß es ein Verbrechen war) — nur die Pose der Selbstzerknirschung, in der unsere Politruks und Meinungsmacher gern Asche auf das Haupt anderer streuen, die geht den Menschen zum größten Teil eben längst auf den Senkel!

Alle Menschen mit Aufenthalt in Deutschland vor 1945 und einem Geburtsdatum nach dem 8. Mai 1931 waren zum Zeitpunkt der Kapitulation nicht einmal strafmündig! Was soll da also der Unsinn, sie alle quasi in Geiselhaft für Taten zu nehmen, die sie nicht begangen hatten — und die sie auch nicht hätten verhindern können? Ebenso haben alle, die überhaupt erst nach besagtem 8. Mai nach Deutschland kamen, denkmöglich nicht das geringste mit allfälligen Greueltaten der Nazis zu tun — oder fühlt sich ein Deutscher, Tunesier oder Chilene, der 2010 nach Kambodscha kam, etwa bemüßigt, sich wegen der Untaten des Pol-Pot-Regimes zu zerknirschen? Das wäre doch, mit Verlaub, völlig idiotisch! 

Ein Blick in die Bevölkerungsstatistik zeigt, daß demnach die überwältigende Mehrheit der heutigen Deutschen keinerlei Veranlassung haben, mehr als x-beliebige Amerikaner, Chinesen, Kongoneger,  Fidschi-Insulaner etc. (d.h. nämlich: als Angehöriger der Menschheit!) die versuchte Ausrottung von Juden als grauenhafte Verirrung anzusehen. Nun aber »eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben« daraus zu machen, von ihnen siebzig Jahre danach immer noch Betroffenheitsgesichter und rückgratloses Zerknirschungsgewinsel zu erwarten, ist ebenso entwürdigend wie kontraproduktiv. Der Zwang, Zerknirschung zu heucheln, schlägt nämlich irgendwann in Haß um — wenigstens soviel von Psychologie sollten auch unsere Politruks kapiert haben ...

Daß typische Wortblasenfabrikanten, wie es Staatsoberhäupter halt zu sein pflegen, ein oft gerittenes Steckenpferd für Gedenk- & Bedenkreden nicht gerne aus der Hand geben, ist durchaus verständlich — aber bitte: sie fänden in bedenkentragenden Worten über die Pervertierung unserer Demokratie durch zynische Berufspolitiker und wohlformulierter Kritik überbordener Bürokratie und Staatsomnipotenz hinreichend Betätigungsfelder für ihre rhetorische Begabung! 

Ach, das wäre irgendwie problematisch? Da täten sie sich doch möglicherweise selbst einen Spiegel vorhalten, und darin ihre von jahrelanger Politkarriere deformierte Fratze nicht ganz so erbaulich finden ...? Mag ja sein ... nur — wie kommt ein ganzen Volk dazu, bloß deshalb jahrzehntelang dem selbstgerechten Moralisieren irgendwelcher Politheuchler ausgesetzt zu werden?

Montag, 19. Januar 2015

Es ist so weit: Demokratie-Simulation enttarnt sich!


PEGIDA–LEUT   BLEIBT LIEBER ZHAUS,
SONST SCHICKT DAS MERKEL KILLER AUS!


Man kann es Herrn Bachmann wirklich nicht verübeln, wenn er bezüglich seiner Ermordung nicht die Probe auf's Exempel machen möchte, und mit seinem Leben austestet, ob das System vor einem angekündigten Anschlag nicht doch zurückschreckt (obwohl: wer zwecks Systemstabilisierung seit Jahren eine schon mehr als peinlich holpernde NSU-Farce aufführt, schreckt wohl vor nichts zurück)!

Jetzt muß nur noch der kriminelle Rollstuhlfahrer den gläsernen Bankkunden und Steuerzahler durchsetzen (ist ein Klax!), und der kriminelle Bankster in Frankfurt mit Geldschwemme und Zwangs-Bankkonten uns enteignen, dann brauchen wir uns um usnere Demokratie keine Sorgen mehr zu machen. Ja, lieber Gauckler, liebe FDJ-Führerin, und, natürlich, liebe FührerInnen der diversen Sozen- & Ökommunisten-Blockparteien:

HONNI & HITLER WÄREN MÄCHTIG STOLZ AUF EUCH, UND AUF DEN LÜGNER AUS LUXEMBURG SOWIESO, GEGEN DEN DER GOEBBELS UND DER SCHWARZE KANAL WAISENKNABEN WAREN ...

Kommt Stauffenberg? Ach, ich vergaß ... erstens ist der schon tot, und zweitens gibt es den § 140, und wer wird schon sowas billigen wollen ... ... George Orwell hat sich nur um ± dreißig Jahre geirrt. Peanuts, wenn man es sub specie æternitatis betrachtet ...

Mittwoch, 14. Januar 2015

Schießbudenfiguren

... inszenieren ihre Heidenangst (nämlich um ihre Pfründen — etwaig totgeschossene oder in die Luft gesprengte Untertanen sind ihnen, außer verbal, so ziemlich schnurzegal!) als staatstragende Bedenken und das liest sich dann so:
Gauck: "Wir schenken euch nicht unsere Angst"
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck. / Bild: (c) Reuters (Fabrizio Bensch) 

Die Spitzen von Staat und Religionen haben am Dienstagabend in Berlin mit einer Mahnwache gegen Terror und Islamfeindlichkeit demonstriert.  
Ach, geschenkt, lieber Gauckler! Diese verlogenen Wortspenden glaubt dir doch nicht einmal mehr deine Urstrumpftante!

Und überhaupt: da massakrieren drei Mörder-Museln unter Allahu-Akbar-Rufen mehr als ein Dutzend Menschen, teils, weil sie Juden waren, teils, weil sie Karikaturen gezeichnet haben — und dann wird »gegen Islamfeindlichkeit« mahngewacht?

Das ist so hirnverbrannt wie es eine Mahnwache in Auschwitz wäre — gegen Nazifeindlichkeit, nachdem diverse hohe Nazifunktionäre darauf hingewiesen hätten, daß Judenvergasen nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun habe, dies vielmehr einen Mißbrauch des Nationalsozialismus darstelle ...

Und wenn der türkische Ministerpräsident den ungeheuerlichen Vergleich zwischen den Schlächtern vom »Islamischen Staat« und friedlich-korrekten Pegida-Demonstranten äußert, dann fährt ihm nicht die deutsche Bundesregierung in die Parade und weist ihn darauf hin, daß der Vergleich von Mörderbanden mit gesetzestreuen Demonstranten wohl völlig daneben ist, sondern unser FDJ-Kader begibt sich in Schleim-Modus und verkündet, daß der Islam zu Deutschland gehöre ...

Mittlerweile wird publik, daß Islam-Gelehrte das neue, ohnehin bis zum Appeasement weichgespülte Charlie-Hebdo-Cover als »rassistischen Akt« geißeln — ach ja, wirklich? Seit wann ist der Islam denn eine Rasse, bitteschön? Man könnte bestenfalls solche Islam-Funktionäre auf gut Wienerisch als eine »Packlrass'« bezeichnen ...

And wie, außer »Schießbudenfiguren« (Achtung, Rechtschreibung! Man verschreibt sich da leicht ...) soll man unsere charakterlosen Politruks nennen ... Moment mal: »charakterlos« kann man eigentlich nicht über sie sagen! Derlei Typen haben einen Charakter — wenn auch keinen ehrenwerten ...

Sonntag, 9. November 2014

Woran man zu gedenken gedenkt (und woran nicht...)

Vor 215 Jahren, am 9. November 1799 (a.k.a. 18. Bumaire VIII) putscht sich Napoleon an die Macht — hier dramatisch inszeniert auf einem Gemälde von François Bouchot: »General Bonaparte vor dem Rat der Fünfhundert«:


Es folgen fünfzehn Jahre Gemetzel und Unterdrückung der Völker Mittel- und Südeuropas durch den kleinwüchsigen Größenwahnsinnigen, der bis heute in Frankreich breiteste Verehrung genießt (man stelle sich mal vor, ähnliches geschähe in Deutschland mit Hitler, einem durchaus vergleichbaren Scheusal). Naja ...

Die ohnehin alljährlich überall lang- und breitgetretenen 9. November der Jahre 1918, 1923 und 1938 lassen wir mal »außen vor« (wie der Piefke sagt), und denken dafür 75 Jahre zurück, an den 9.11.1939, den Venlo-Zwischenfall, über den die deutsche Wikipedia possierlich korrekt zu berichten weiß:

Ablauf

Major Richard Henry Stevens und Captain Sigismund Payne Best waren Offiziere des britischen Secret Intelligence Service, die im Herbst 1939 in den Niederlanden mit vermeintlichen deutschen Hitlergegnern aus Kreisen der Wehrmacht in Kontakt standen. Hinter diesen verbargen sich aber in Wirklichkeit deutsche Geheimdienstagenten unter Leitung von Walter Schellenberg. Die Verhandlungen fanden in London Beachtung auf höchster Ebene. Premierminister Arthur Neville Chamberlain und Außenminister Lord Halifax sahen die Chance, dass Adolf Hitler von der Wehrmachtsführung beseitigt und der Krieg schon nach wenigen Monaten wieder beendet werden könnte. Einen Tag nach dem Bürgerbräuattentat von Georg Elser liefen sie in der holländischen Grenzstadt Venlo einem deutschen Sonderkommando in eine Falle und wurden nach Deutschland entführt. Dabei wurde der niederländische Geheimdienstoffizier Luitenant Dirk Klop erschossen. Das Sonderkommando, das die Grenze zu den Niederlanden überschritt, stand unter der Leitung von SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks. Drahtzieher in Berlin war Reinhard Heydrich, der Chef des deutschen Geheimdienstes.

Folgen

Der Venlo-Zwischenfall machte weite Teile des britischen Spionagenetzes in West- und Mitteleuropa nahezu wertlos. Er führte zum Rücktritt des niederländischen Geheimdienstchefs Johan W. van Oorschot und lieferte Hitler im Mai 1940 einen Vorwand für den Einmarsch in den Niederlanden. 
Ach Gottchen, was für ein heimtückischer Vorwand das doch war! Da begleitete doch bloß ein als britischer Offizier getarnter niederländischer Geheimdienstoffizier im Auftrag seines Chefs (also eines Geheimdienstchefs einer vorgeblich neutralen Macht!) die Geheimdienstoffiziere einer Kriegspartei zu einem Treffen mit (vermeintlichen) Hitlergegnern, um die Ausschaltung (oder gar Ermordung) Hitlers zu bemurmeln, und die drögen Deutschen meinen, daß dies einen »... Verstoß der Niederlande gegen die politische Neutralität gegenüber Deutschland belegen sollte«, der »im Mai 1940 als Vorwand für den Einmarsch in die Niederlande diente«. Also wirklich!

Ei, je nun — man stelle sich zur Abwechslung einfach vor, daß in einem hypothetischen Krieg des Leuchtfeuers der Demokratie gegen den pöhsen Putin sich Agenten Putins nach Venezuela begäben, um dort, freundlich von venezolanischen Geheimdienstoffizieren begleitet, mit vermeintlichen Backaroma-Gegnern (in Wahrheit: CIA-Agenten) über einen Putsch gegen Obama zu verhandeln — wäre es bloß ein »Vorwand«, wenn die USA darin einen Neutralitätsbruch Venezuelas sähen? Wohl eher nicht. Aber solche Kleinigkeiten spielen halt keine Rolle, wenn's darum geht, den deutschen Kollektivschuldkomplex zu pflegen ... ... doch weiter in der Historie:

Vor vierzig Jahren, am 9. November 1974, stirbt Holger Meins nach 58 Tagen Hungerstreik. Da sind wir betroffen und ein Stück weit traurig, besonders, wenn wir im »Freitag« lesen dürfen:

Ein Mosaik zärtlicher Erinnerungen an einen verhungerten Terroristen

"Allen sog. Gewohnheiten, gedankenlosen Selbstverständlichkeiten, einfachen Regeln und Wahrheiten, aller äußeren Ordnung, aller Selbstzufriedenheit und der gesamten Überlieferung stehe ich skeptisch gegenüber."
(Holger Meins 1961, "Bildungsbericht" vor dem Abitur)
Er war als Schüler ein begeisterter christlicher Pfadfinder. Mit zwanzig wuchsen die Zweifel. Er formuliert sie in dem Bildungsbericht mit erstaunlicher Offenheit: "Es gibt für mich - jedenfalls im Augenblick - kein größeres Problem und keine größere Qual als Gott; denn ich weiß nicht, ob Gott ist..." Doch man müsse "weiter fragen, bis zur letzten Frage, bis in den Bereich, in dem es um Sein oder Nicht-Sein geht, auch auf die Gefahr hin, dass man daran zerbricht. Ich glaube, dass ich mich im Augenblick in einer solchen Situation befinde."
Wie ist Holger Meins zehn Jahre später zum Terrorismus gekommen?
Interessant wäre vielmehr: wie ist Jakob Augstein zu einer Postille gekommen, die derartig herumsülzt? Ach ja, die Knete vom Pappi (bzw. dem, dessen Namen und Moneten er geerbt hat, gezeugt hat ihn ja ... ... aber lassen wir das — der Typ steht sich einfach nicht dafür ...)

Am 9. November 1989 stand dann jenes Ereignis am Plan der Geschichte, mit dessen unerfreulichsten Nachwirkungen wir uns bis heute (und vermutlich noch länger) rumschlagen müssen ...

Lassen wir's gut sein. Wir gönnen's ja den Ex-DDRlern, daß sie nicht mehr Honnis Stammelreden im Hauptabendprogramm in Endloschleife serviert bekommen. Aber ist das ein Grund, deshalb Mutti & Bundesgauckler auf uns loszulassen? November ist schon so deprimierend genug ...


Samstag, 16. August 2014

»Wir sind seiner Reden überdrüssig« — Deutschlands falscher Präsident

Wenn einmal der stets nobel-zurückhaltend argumentierende Dr. Klaus Peter Krause in Saft gerät, dann muß schon ein gewichtiger Grund dafür bestehen. Und der besteht wirklich: in den an Peinlichkeit und Unbedarftheit kaum überbietbaren Wortspenden des aktuellen Bundespräsidenten!
Joachim Gauck ist Bundespräsident. Aber er ist ein Bundespräsident, der sich in die Politik mehr einmischt, als es seinem Amt zusteht und guttut. Beispiele dafür sind seine Äußerungen zu Kriegseinsätzen der Bundeswehr außerhalb Deutschlands, zur Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik sowie zur deutschen Staatsangehörigkeit. Auch muss er sich Einseitigkeiten vorwerfen lassen, so im Umgang mit der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, beim Erinnern an den ersten und zweiten Weltkrieg. Bundespräsidenten sollten den besten Ruf haben, sollten für möglichst alle Bürger sprechen, nicht nur für einen Teil, sollten einigend wirken statt spaltend. Wieviele Deutsche der Ansicht sind, Gauck sei für das Präsidentenamt keine gute Besetzung, weiß ich nicht. Aber von zwei deutschen Bürgern weiß ich es. Es sind die beiden Beobachter des politischen Geschehens Lutz Radtke aus Bad König und Rainer Gladisch aus Lindenfels. Radtke ist über viele Jahre Vorstandsmitglied der Pirelli Reifen AG gewesen, Gladisch Professor für Innere Medizin. Heute äußern sie sich als „Initiative Deutschland jetzt“ zu politischen Ereignissen und Entwicklungen als kritische Pensionäre und Mahner. Für beide ist Gauck „der falsche Präsident“.
Im Anschluß an die umfängliche Zitation der beiden vorgenannten gibt es weitere Artikel anderer Kritiker, deren Tenor eindeutig erkennen läßt: vielleicht nicht »den«, aber jedenfalls bereits vielen Leuten reicht's schön langsam, was dieser Herr von Bellvue da von sich gibt.

Ich hätte mir nie gedacht, daß ich mir jemals einen Wulff zurückwünschen könnte. Mittlerweile hielte ich einen derartigen Wunsch keineswegs mehr für abstrus ...