Donnerstag, 2. Juli 2026
Wie der Leser dieses Blogs
Donnerstag, 27. November 2025
Die Bananenrepublik
Sturmklingeln: Polizei tritt zuhause bei Hans-Georg Maaßen aufDie Situation in Deutschland wird immer rechtsstaatswidriger und inakzeptabler. So Hans-Georg Maaßen in seinem heute veröffentlichten Erfahrungsbericht.
Vorgestern Nachmittag war eine Mitarbeiterin der Waffenbehörde mit drei Polizeibeamten in voller Einsatzuniform und Schutzwesten zu einer unangekündigten Kontrolle meines Waffen-schranks bei mir zuhause. (Die letzte Kontrolle war erst vor einem Jahr, damals nur die Sach-bearbeiterin der Waffenbehörde und einer ihrer Kollegen.)
Sturmklingeln: „Polizei!“
Diese Kontrolle begann aber nun mit viermaligem Sturmklingeln und der hart vorgetragenen Ankündigung „Polizei“ und nicht „Waffenbehörde“ in unser Intercom. Danach kam das Einfordern der Kontrolle des Waffenschranks.
Dienstag, 29. Juli 2025
Rumänien: Es spitzt sich immer mehr zu
Es ist fast unglaublich, wie die Mainstreams von den Regierungen in der Zusammenarbeit mit Brüssel und der NATO gelenkt werden und was die alles verschweigen. Ich hab das mal gecheckt.
Gib mal der Tante Google auf den Teller, also ins Suchfeld:
- Bukarest Demonstration heuteOder egal, was auch immer in dieser Richtung. Und dann schaut mal darauf, was man da bekommt. Meistens den Schnee von gestern, die jüngsten Berichte sind von Anfang Mai d.J. Österreich tut sich da bei „heute“ und „orf“ besonders hervor, die berichten zwar mit Bildern, schreiben aber bewusst kein Datum dazu.
- Proteste in Rumänien 2025
- Rumänien aktuelle Lage
Beispiel „heute“:
https://www.heute.at/g/massenproteste-in-bukarest-100010818?category=/welt
Uralt, schon lange nicht mehr aktuell
https://newsv2.orf.at/stories/2450575/
Genauso uralt – damals war noch eine andere Kanzlerin im Amt.
Ich werde einen längeren Bericht vorbereiten, aus dem Folgendes hervorgeht:
In Europa gibt es zwar insgesamt 47 Länder, von denen 27 Länder in der EU eingebunden sind. Ich habe in mühsamer Kleinarbeit die Beispiele der Länder herausgepickt, wo es zu eklatanten Demos kommt. Mit Kurzfilmen und Reportagen. Und bin dabei draufgekommen, dass man mit dem Aufzählen der Staaten, wo es keine Demos gibt, viel schneller fertig ist als umgekehrt.
Hört man was davon in den deutschsprachigen Medien? Wohl kaum. Tschechei, Polen. Slowakei, Serbien (o.k. ist kein EU-Land), Frankreich, Holland, Deutschland, Belgien, Irland, England (auch kein EU-Land), Bulgarien, Spanien, Italien, etc. etc. – große Demos aus den unterschiedlichsten Gründen mit erheblichem Gewaltpotential. Neuerdings auch Österreich.
Die Gründe sind unterschiedlich, aber sie vereinigen sich wie in einem Trichter direkt auf Zielrichtung Brüssel. Wird da irgendwo darüber berichtet? Nein. „Es steht nicht zum Besten, denn der Russe ist an allem schuld, aber trotzdem geht es in Europa noch gut.“ Ich lach mich krank. Ruhe ist des Bürgers Pflicht, wenn ihm auch das Rückgrat bricht…..
Nun meine Information über Rumänien, die aber tatsächlich aktuell ist:
Die Demos finden in immer kürzeren Abständen statt und sind auch gut besucht. Die nächste findet im Bukarest am 1.8.2025 statt:
Daneben wird zum Generalstreik aufgerufen, über 72 Stunden lang:
Der Text im Video, übersetzt:
Generalstreik über 72 Stunden!
Aussetzung der Arbeitstätigkeit!
Lähmen wir das gesamte System!
Es ist die Zeit des Volkes!
Gehen wir auf die Straße!
Sei ein aufrechter Rumäne!
Die Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht werden härter:
https://www.facebook.com/reel/1710427183011561
https://www.facebook.com/reel/1833403057213319
Kommentar im nachfolgenden Video (übersetzt):
Schande, Schande, Schande, die Leute haben Staatsflaggen und die Gendarmerie ist bewaffnet wie im Krieg!
https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=777125208312706
Mittwoch, 23. Juli 2025
Es gärt in Rumänien
Hört man was darüber in den deutschen oder österreichischen Medien? Wohl kaum.
Deshalb ist auch die Angst in der rumänischen Regierung und beim Präsidenten so präsent, dass es zu einem Umsturz kommt. Andauernd sind die Demos vor Ort und sie sind gut besucht. Wieder, am Sonntag, den 20.7.2025, und es ging um die Absetzung der Regierung sowie des neuen Präsidenten, die alle erst seit kurzem im Amt sind.
https://www.facebook.com/reel/3180731875437764
Man kann gut erkennen, dass die Gendarmerie mit Tränengas etc. ausgestattet ist, um wirksam eingreifen zu können.
Nach wie vor wird der Präsidentschaftskandidat Georgescu, den man über EU und NATO abgesägt hat, von der Bevölkerung verehrt.
https://www.facebook.com/reel/1446543139989101
Und ich bin nun zum Schweigen verdonnert!
Der letzte Stoß in den Magen der Bevölkerung: Die Bauern sollen für das Wasser, das sie auf die Felder ausbringen, in Zukunft bezahlen! Logisch, die Regierung ist pleite!
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PS: Muss doch noch ein paar Fotos von
epoch-Times anfügen ...
Samstag, 12. Juli 2025
Die permanente Angstverbreitung in Rumänien
Eine informative Erklärung zu diesem Artikel:
Es gibt zwei Quereinsteiger in der rumänischen Politik, Horatiu Potra bei der Kommunalwahl in Mediasch - Siebenbürgen, und Calin Georgescu als rumänischer Präsidentschaftskandidat. Beide hatten überraschende Erfolge und werden seitdem mit allen Mitteln von staatlichen Stellen bekämpft. Man wirft ihnen kriminelle Handlungen vor, die sich aber nicht beweisen lassen.
Der Gipfel hat sich bei der Meldung von heute ergeben, dass Herr Potra angeblich Millionen an Steuern dem rumänischen Staat unterschlagen hätte, dazu hätte man Goldklumpen mit 30 kg gefunden, usw. Deshalb hätte der Fiskus seine Immobilien im Land beschlagnahmt. Es ist schon irgendwie unglaublich, was sich die Staatsführung herausnimmt, um ihre Gegner, die ihnen gefährlich werden könnten, schachmatt zu setzen.
Das hat mich veranlasst, im rumänischen Facebook diesen Artikel zu veröffentlichen (natürlich in rumänischer Sprache) und die darauf erfolgte positive Reaktion der Leser war deutlich.
DIE TRAURIGE REALITÄT IN RUMÄNIEN – STICHWORT POTRA
Nun wird Potra verteufelt, er wird mit Vorwürfen beworfen (konfrontiert geht ja gar nicht, weil er nicht im Land ist), die von irgendwelchen gutgläubigen Anhängern der PNL- PSD- USR – Gruppe nachgeplappert wird, ohne, dass sie das überprüfen. Weil sie das nicht überprüfen können.
Das Vorteilhafte für die Anhänger dieser Parteiengruppe besteht darin, dass sie glauben, dadurch von den immer größer werdenden aktuellen Problemen im Land ablenken zu können. Bei Leuten, die nicht mitdenken, kann das funktionieren.
Wie soll das gehen, dass Potra einen Finanzbetrug in Rumänien begangen hätte. Sein Einkommen resultiert aus den Erträgen in afrikanischen Ländern, wo er seine Einkünfte ordnungsgemäß versteuert hat. Goldklumpen sollen sich in seinen Häusern befinden? Woher? Wie hätte er diese über den Zoll ins Land gebracht? Man muss schon ziemlich einfältig sein, um diese neuen Vorwürfe zu glauben.
Fakt ist:
Hier handelt es sich um einen Mann, der politisch unabhängig ist, der auch finanziell unabhängig ist. Wenn so ein Mensch sich aktiv in die Politik einmischt, dann ist das eine echte Gefahr für diejenigen, die jahrzehntelang auf Kosten des Volkes ihre Taschen gefüllt haben. Denn die Abhängigkeit von einer Partei und damit von der finanziellen Unterstützung, gemischt mit dubiosen Aktionen, wo man als Parteimitglied an irgendwelchen Kuchentellern nascht, die eigentlich dem Volk zustehen würden, die ist das Konzept jeder Partei. Dadurch ist man in der Hand der Partei, weil man selbst Dreck am Stecken hat, und dadurch wird man ein williger Parteigenosse.
Ich war aus verschiedenen Gründen mehrmals in Österreich und habe mich dort mit den Exilrumänen unterhalten. Sie sind der Meinung, dass nicht nur offiziell der Wunschkandidat Georgescu abgesägt wurde, sondern auch bei der zweiten Wahl die Stimmen des AUR-Kandidaten manipuliert wurden. Lässt sich alles nur schwer beweisen, wenn überhaupt.
Bei meinen Vorträgen über die aktuelle politische Situation in Rumänien bei der FPÖ hat man mir am Ende folgendes gesagt: Was ich eigentlich erwarte. Warum ich nicht die Situation in Deutschland nach dem Krieg mit der Situation in Rumänien nach 1989 vergleichen kann.
Was meinte man damit:
Damals, nach 1945, da gab es viele Nazis in hoher Position. Einige wurden daraus entfernt, aber die meisten kamen nach einer Gewissensüberprüfung wieder in hohe Positionen der Partei und in der Verwaltung. Dasselbe passierte nach 1989 in Rumänien, so sagte man mir. Die alten eingefleischten Kommunisten, die genau wussten, wie man ein Volk mit Knechtschaft manipuliert, wurden nicht ausgesondert, sondern sind in vielen Fällen auch heute noch in Funktion.
Da sind mir mehrere Lichter aufgegangen. Knapp 400 Haussuchungen an einem einzigen Morgen, im ganzen Land, was soll das? Das hat doch nur den Zweck, Angst beim Volk zu erzeugen. Was wird mit dieser Kampagne gegen Potra nun bezweckt? Wiederum Angst zu erzeugen: „Um Gottes willen, der Mann ist im Fokus des Fiskus in Rumänien, ich halte da ja den Mund, um nicht auch vom Fiskus kontrolliert zu werden, denn irgendwas würden sie dann schon bei mir finden.“
Kapiert denn niemand die Methode? Wie war das mit Hermann Göring (einer der führenden Nazis), der damals auf die Frage, wie man denn ein ganzes Volk soweit bringen kann, dass es alles akzeptiert. Er erklärte das folgendermaßen:
„Es war sehr einfach, es hat nichts mit Nationalsozialismus zu tun, es hat etwas mit menschlicher Natur zu tun. Man kann es in einem nationalistischen, kommunistischen Regime, in einer Monarchie und sogar in einer Demokratie tun. Das Einzige, was getan werden muss, um Menschen zu versklaven, ist, ihnen Angst zu machen“.
Es ändert nichts daran, dass man dieses Zitat als nicht nachweisbar hinstellt, die Denkensart von Göring war aber so.
Bei den Rumänen ist das relativ leicht. Denn sie haben keinen eigenen Willen. Sie sind geboren, um politisch in ihrem Leben die Rolle des Knechtes zu spielen. Nur wenige sind in der Lage und auch willens, den Mund aufzumachen und ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Aber es sind viel zu wenige. Rumänien ist das einzige Land in der EU, in dem es keine Vereine oder NGOs gibt, die sich aktiv für Frieden einsetzen.
Aber ich liebe dieses Land, als Österreicher, in dem ich schon viele Jahre lebe. Deshalb fühle ich mich verpflichtet, meinen Mitbürgern die Augen zu öffnen, damit dieses Land sich nach vorne entwickeln kann. Denn der Grund, warum das alles passiert, die Angstverbreitung im Land, die Verteufelung von Potra, Georgescu, etc. der liegt doch klar auf der Hand:
Die Regierung hat klar erkannt, dass sie sich nicht aufgrund des Volkswillens im Amt befindet, sondern aufgrund des manipulierten Willens der EU und der NATO. Deshalb befindet sich Rumänien auf einem Pulverfass, das nur einen Funken braucht, um zu explodieren. Die Zeichen dafür sind permanent ersichtlich, wenn sich Georgescu auf die Straße begibt, und wie viele Tausende ihm da immer nochzujubeln.
Die Angst ist bei der politischen Führung in Rumänien, und deshalb muss die Angst an das Volk delegiert werden, damit man sich die Chance zum politischen Überleben sichert. Aber Angst hat viele Formen. In politischer Richtung existiert das Wort „Angst“ für mich nicht. Für mich existieren noch Ideale, so wie sie für meinen Großvater existiert haben, der sich für die Aufklärung seiner Mitmenschen eingesetzt hat. Ja, er hat dafür sein Leben eingebüßt.
Wenn man sein Leben für die Wahrheit einsetzt, dann hat man ein großes Ziel. Viele haben es versucht, nur wenige haben es erreicht. Aber das Wort Angst hat bei dieser persönlichen Einstellung keinen Platz.
Donnerstag, 13. März 2025
Der Beginn des Untergangs der Europäischen Union
Oder auch anders formuliert: Der Untergang des europäischen Gedankens. Es entstand die Idee des freien Europas, der Gemeinschaft der Völker und der Volksgruppen. Viele glaubten daran, auch ich. Der letzte Krieg hatte viele Spuren hinterlassen, und es war irgendwie befreiend, sich mit allen europäischen Nationen an einem Tisch zusammenzusetzen und die Gemeinsamkeiten erarbeiten zu können.
Frankreich hat es mit seinem Blut vorgemacht, 1789. „Liberté, Egalité, Fraternité“ (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) Es war der erste Schritt.
1848 erschallt erneut der Ruf nach Revolution, dieses Mal auch in Deutschland: nach Abschaffung von Monarchie und Feudalsystem, von Zensur und Ständewesen, nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. "Alle Menschen werden Brüder!"
Die beiden schrecklichen Kriege unterbrachen diese Tendenzen. Aber nach dem Krieg begann Adenauer mit dem Schumann-Vertrag von 1950 und den Grundstein zur EWG, zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, zu legen. Dazwischen gab es viele Entwicklungen, die sich auch in den Interessen der Parteipolitik begründet haben. So gesehen hat Kohl im Interesse der Erhaltung seiner Macht diese EU-Richtung vorgegeben, 1992/1993 zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und 1998/1999 zur Einführung des Euros.
Gerade letzteres war ein falscher Schritt. Der Euro, also die gemeinsame Währung, wäre der letzte Schritt einer langwierigen Prozedur gewesen, in deren Verlauf man die Sozialgesetze, die Verkehrsgesetze, das geltende Recht, usw. usw. innerhalb der Mitglieder dieser EU hätte anpassen müssen. Hat man nicht getan, und die sich daraus ergebenden Diskrepanzen füllen die Gerichtstermine.
Die Interessen der Parteien, schon bei Helmut Kohl, gaben ihren Ausschlag bei der anschließenden Entwicklung der EU. Das zeigt sich schon darin, dass es nur in ganz wenigen Ländern eine Volksabstimmung für den Beitritt zur EU gegeben hat. Überwiegend wurde das von den regierenden Parteien in den entsprechenden Ländern bestimmt.
Im Laufe der Zeit hat sich die Affinität von NATO und EU immer mehr verfestigt. Damit beschritt man in der EU einen Weg der Konfrontation. Aus dem einfachen Grund, weil sich die NATO seit längerer Zeit aus einem ursprünglichen Verteidigungsbündnis zu einem Angriffsbündnis entwickelt hat. Dadurch wird bei der Führung der EU in Brüssel eine klare Richtung vorgegeben.
Es war ja oftmals klar zu erkennen. Diejenigen der EU-Staaten, die sich für eine andere Richtung entschieden haben als die Führung in Brüssel, wurden diffamiert und teilweise regelrecht bekämpft. Es ging dabei hauptsächlich um das Verhältnis zu Russland. Beispiel Ungarn, auch die Slowakei. Bei Polen ist man sich nicht sicher, ob sie im Falle des NATO-Aufrufs auch Truppen in die Ukraine schicken würden. Bulgarien hält sich bedeckt, da steht ein großes Fragezeichen über einen möglichen Militäreinsatz.
Da darf auf keinen Fall Rumänien aus der gemeinsamen Linie ausscheren, schon deshalb nicht, weil man nicht umsonst in den NATO-Stützpunkt am Schwarzen Meer (Kogalniceanu) 2,3 Milliarden (!) Dollar investiert hat. Dazu kommt die letzte Verlautbarung von Orban aus Ungarn, dass er in seinem Land eine Volksabstimmung darüber halten wolle, ob Ungarn einem Beitritt der Ukraine zur EU zustimmen soll oder nicht.
Damit war der Werdegang Anfang Dezember nach dem ersten Wahldurchgang mit einem durchschlagenden Ergebnis für Georgescu vorprogrammiert. Lediglich das Vorgehen von dem damaligen Präsidenten, der Regierung sowie dem unter Parteiweisung handelnden Verfassungsgericht war dilettantisch, die ganze Welt hat das als einen Schlag gegen die Demokratie und gegen den Wählerwillen empfunden und auch so bewertet.
Nun bereitete man sich auf den nächsten Wahlgang vor und überlegte eine Strategie, wie man verhindern könne, dass Georgescu, der durch diese Kampagnen gegen ihn noch mehr an Popularität gewonnen hatte, als Präsident gewählt werden könne. Daraufhin gabs eine Reisetätigkeit von den beiden höchsten Vertretern Rumäniens. Bolojan als Interimspräsident traf am 19.2.2025 in Paris ein, und da wurden die Gespräche mit Macron in den meisten Medien in den Vordergrund gestellt. Dass neben anderen Vertretern der EU-Länder auch der NATO-Generalsekretär anwesend war, wurde in den Medien bewusst verschwiegen. Aber genau darauf kams Herrn Bolojan an, dieses Gespräch war wichtig.
Der neu gewählte Premier Rumäniens, Ciolacu, traf sich am 21.2.2025 mit der „Chefin der EU“, Frau Ursula von der Leyen. Dieses Gespräch war genauso wichtig. Man benötigte die Rückendeckung sowohl von der NATO als auch von Brüssel für das weitere Vorgehen gegen Georgescu. Möglicherweise wurde damals schon die Idee mit der Ablehnung durch die Wahlbehörde geboren. Seien wir doch einmal ehrlich: Georgescu ist kein Volksschüler und hat die besten Anwälte. Wenn er beim ersten Wahlgang seine Bewerbungsunterlagen komplett hatte, dann wird er bei der erneuten Anmeldung sicher kein Dokument „vergessen“ haben.
Es kam dann auch, wie es kommen musste, die rumänische Wahlbehörde lehnte die Kandidatur Georgescus ab. Wieder ein Schlag gegen die Demokratie, gegen den Volkswillen, aber mit Rückendeckung der NATO und von Brüssel. Das Volk lehnt sich auf, die Proteste werden aber mit Hilfe der Exekutive (Polizei und Gendarmerie) im Keim erstickt. Es zeichnet sich ab, dass man in Rumänien nur mehr die Kandidaten wählen darf, die von Brüssel und der NATO als loyal eingestuft werden.
As weitere Folge werden diejenigen auf der politischen Bühne in Rumänien, die populär sind und sich gegen diese Marschrichtung der Regierung aussprechen, mit dem Strafrecht konfrontiert. Anklagen, Arrest, Haussuchungen, etc. sind die Folge. Es herrscht seit der letzten Zeit wieder die Angst in Rumänien.
Was bewirkt das:
Ich zähle mich zu den Befürwortern des europäischen Gedankens. Das vereinte Europa, das Europa der Volksgruppen, in denen das Recht hochgehalten und die Angst und Feindschaft eliminiert wird, das war in meinen Augen ein großes Ziel, wofür man sich engagieren konnte. Ich erinnere an diesen Ausspruch:
Wenn alle Freunde der Freiheit in der Welt und insbesondere die Freunde der Freiheit hier in Europa ihre Pflicht tun, dann wird die Freiheit nicht untergehen, dann wird ihre Fackel brennen und leuchten in der Welt.(aus einer Rede in Madrid 16.2.1967)
Es bewirkt nun, dass viele vorherige Befürworter der EU nachdenklich werden und daran zweifeln, ob man hier auf das richtige Pferd gesetzt hat. Denn es dürfte jedem klar sein, - Rumänien war so etwas wie ein Probelauf. Ansätze waren schon bei Landtagswahlen in den östlichen Bundesländern in Deutschland, aber da hatte man dann doch Bedenken, das geltende Recht mit Füßen zu treten.
Ich erinnere mich an ein längeres Gedicht von Ursel Peter aus den 60er Jahren, der erste Vers lautet:
Wir stehen an der Schwelle einer unfassbaren Zeit, nicht wissend, was sie uns bringt. Nur, dass Vergangenheit, was gestern noch Ziel und Glaube und lockende Zukunft war. Vorbei, ein verwehter Traum aus entschwundenem Jahr.
Ich empfinde es als absolut schade, dass sich nun die Zahl der Gegner des europäischen Gedankens mehrt, anstatt dass man versucht, diese Missstände in der EU abzuschaffen. Aber offensichtlich hat dieser Tiefe Staat die EU und die Regierungen der Mitgliedsstaaten derart fest im Griff, dass man nur mehr wenige Politiker findet, die den Mut aufbringen, sich offen für das Recht und die Freiheit auszusprechen. Genauso ähnelt das Bild auf den Straßen. Die Leute haben Angst.

Wenn sich hier nichts grundsätzlich ändert, dann bedeutet das den Anfang vom Ende. Die politische Führung in Rumänien darf sich dann damit rühmen, dieses Ende eingeläutet zu haben. Und diejenigen, die es unterlassen haben, sich dagegen auszusprechen, werden sich später davor hüten, in den Spiegel zu sehen.
Freitag, 7. Februar 2025
Kritische Gegenüberstellung: Bevölkerung und Politiker
Vielleicht sehe ich manches zu eng, kann schon sein. Trotzdem gehe ich mit wachen Augen durch unsere Zeit und registriere auch die eine oder andere Erscheinung. Worum geht’s:
Ich stelle mir immer wieder die Frage, was ein Politiker bei seinen Aussagen vor und für die Wahl rüberbringen will (oder kann) und vor allem an wen. Ich höre mir da schon mal den einen oder anderen an. Da kommt man manchmal ein Geschwurbel zu hören, mit dem man nichts anfangen kann, viele Worte, aber inhaltslos. Auch bei noch so starker Kritik am FPÖ-Obmann muss man einräumen, dass bei seinen Reden noch die meiste Substanz drin ist. Und auch allgemein verständlich rübergebracht.
Aber der Sender ist eines, und dazu braucht man auch den entsprechenden Empfänger. Und genau da hapert’s. Ich beobachte das immer häufiger, besonders in den sozialen Netzwerken, dass kaum mehr jemand in der Lage oder Willens ist, mehr als 5 Zeilen in einem Stück zu lesen oder auch zu schreiben. Überhaupt, die Beobachtungen der einzelnen Vorgänge, auch weltweit, sowie die Folgen und Konsequenzen zu erkennen, einzuordnen und sich dann eine Meinung zu bilden, woraus man auch Hinweise auf zukünftige Entwicklungen ableiten kann, da ist auf weitem Feld „tote Hose“.
Es hängt natürlich stark mit dem immer mehr abfallenden Schulsystem resp. den Lehrinhalten zusammen. Das dem Menschen angeborene Urteilsvermögen, die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand drüber zu sehen, das wird durch das Schulsystem sukzessive demontiert. Eine gute Analyse in kurzer Form kann man hier sehen:
Das hat zur Folge, dass man als Politiker/Partei genau weiß, dass es gar keinen Zweck hat, den Leuten irgendwelche politischen Visionen anzubieten. Entweder sie hören gar nicht zu, oder sie verstehen es nicht. Also richtet man sich danach und versucht, andere Wege zu gehen, um die Leute für die eigene Partei resp. das Wahlprogramm zu begeistern. Das funktioniert aber nicht mit Worten, sondern nur mit Dingen, die man in die Hand nehmen kann.
Für mich schon bemerkenswert, was man da den Leuten alles „schenkt“. Vom Kugelschreiber bis ….. – siehe die Bilder:
https://www.directupload.eu/file/d/8822/eda44zku_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/8822/akiqph5s_jpg.htm
Das ist die Bevölkerung noch bereit, als politische Botschaft aufzunehmen, zumindest das überwiegende Gros der Bevölkerung. Die wenigen, die noch mitdenken (können), sind in der absoluten Unterzahl und fallen nicht ins Gewicht.
Soviel zur Bevölkerung, also zum Wahlvolk, und nun zu den Politikern. Leute wie Figl, Raab, Schärf, und vielleicht auch noch Kreisky, die sind doch vom Qualitätsstandard her schon lange ausgestorben. Egal, wie man politisch zu diesen Namen steht. Leute, die den üblichen Rahmen sprengen und dadurch eine Gefahr für diejenigen darstellen, die hinter den Kulissen am Rädchen drehen, werden gehaidert. Auch Kickl muss sich da vorsehen. Leute wie Strache, die viel zu gutgläubig sind und Dilettanten als Personenschützer und andere Versager im engsten Umfeld um sich haben, die kann man schon einfacher abservieren, wie die Vergangenheit gezeigt hat.
Woher kommt das? Dr. Markus Elsässer gibt darauf eine klare Antwort, wie man hier sehen kann:
Überhaupt ist das ganze Video aufschlussreich und sehenswert, obwohl es schon 4 Jahre alt ist (geht über 12 Minuten):
https://www.youtube.com/watch?v=9R17ZAIfTcY
Aus dem Gesamten, was ich nun angeführt habe, eine Idee zu entwickeln, wie man das zum Besseren wenden kann – da muss ich passen. Ehrlich gesagt: ich weiß es nicht.
Montag, 16. Dezember 2024
Meine Gedanken über Rumänien – eine Woche danach und vorläufig abschließend
Hier aber befürchte ich einen Trugschluss. Rumänien ist nämlich nur das Beispiel dafür, was sich in einer EU von heute alles ereignen kann. Rumänien kann als Gradmesser und auch als Warnung dienen. Sofern man die Zeichen der Zeit erkennt.
Mein Text, der in mehreren Foren und verschiedenen Sprachen nun veröffentlicht wird. Ich habe ihn deshalb verfasst, weil es ein vorläufiger Abschluss für dieses Jahr zu diesem Thema ist. Es ist kaum vorstellbar, dass sich nun bis zum 6. Januar (also über die Weihnachtsfeiertage) hier irgendwas Eklatantes ereignet. Das würde der rumänischen Tradition widersprechen, die ja alle wichtigen Probleme den nun kommenden Feiertagen unterordnet und deshalb als sekundär hinstellt.
Leider sind da auch links auf einige Videos dabei, die in rumänischer Sprache gehalten sind. In der heutigen Zeit aber sind soviele Rumänen in ganz Europa unterwegs, sicher kennt man da jemanden, der einem den Inhalt des Videos dann übersetzen kann. Alles andere geht sowieso über deepl.com oder andere.
Zum Thema:
GEDANKEN ÜBER RUMÄNIEN
Die Präsidentenwahl Ende November sowie die anschließende Parlamentswahl und die Verhinderung des 2. Wahlgangs zum Präsidenten haben dem Land einen Stempel aufgedrückt und mich sehr nachdenklich gemacht.
Wir leben in einem Europa, das eigentlich das Europa von morgen sein soll, unsere Zukunft. Die Realität ist, dass wir in Brüssel von Interessen und Personen dirigiert werden, die sich hauptsächlich an Macht und Geld orientieren, was ja fast untrennbar miteinander verbunden ist. Die Kräfte, die hier dagegen halten, sind im Europäischen Parlament in der Minderzahl.
Dazu kommen die strategischen Interessen der NATO. Es hat sich auch in der Vergangenheit gezeigt, dass Brüssel nie etwas unternehmen wird, was gegen die Ziele der NATO ist, im Gegenteil. Sämtliche Schritte und Aktionen der EU beweisen eine enge Übereinstimmung mit der NATO, oftmals sogar als versteckter Befehlsempfänger und Ausführender.
Zurück zu den Vorgängen in Rumänien:
Bei der Präsidentschaftswahl gab es mehrere Kandidaten, von denen nicht die Wunschkandidaten der beiden regierenden Parteien (PSD* und PNL*) in die Stichwahl kamen, sondern die Außenseiter, nämlich der parteiunabhängige Georgescu* und die Kandidatin der USR*, Lasconi*.
Das wäre prinzipiell alles nicht so dramatisch, wenn sich nicht Georgescu für eine Korrektur des Verhältnisses der politisch Verantwortlichen in Bezug auf Russland ausgesprochen hätte, was nachteilige Auswirkungen für das rumänische Volk zur Folge hatte. Dazu hat er durchblicken lassen, dass er sich gegen eine Beteiligung Rumäniens an einem geplanten Krieg der NATO gegen Russland aussprechen wird.
Das aber war der springende Punkt. Rumänien ist von der NATO dafür vorgesehen, die Süd- und Südostflanke zu bilden, wenn es zum Einsatz in der Ukraine gegen Russland kommt. Eine politische Abkehr Rumäniens war für die NATO absolut unakzeptabel.
Dadurch ergab sich eine Zuspitzung der Situation, die man bereits im Wahlkampf vor dem 1. Wahlgang beobachten konnte. Während die Rumänen eher desinteressiert sind, was die Wahl der Personen betrifft, die an der Spitze des Landes stehen, konnte man sowohl in den Medien als auch in den sozialen Netzwerken eine bisher nie zu beobachtende Form der Konfrontation bemerken. Letztlich hat auch die Inaktivität, besonders in der 2. Amtszeit des amtierenden Präsidenten, Johannis, zu dieser Einstellung geführt. Selbst, wenn laut Verfassung eine dritte Amtszeit möglich wäre, Johannis würde heute niemals eine Mehrheit im Volk erreichen.
Das wirkte sich natürlich auch auf Teile der Bevölkerung aus, die sich an den Medien und den Netzwerken orientieren. Die zunehmend kontroverse Diskussion betreff der Kandidaten führte zu offenen, beinahe feindseligen Konflikten. Die Bevölkerung unterschied sich dabei in einen kleineren Teil, der sich daran orientierte, was die beiden Kandidaten in ihrem Wahlprogramm manifestierten, und entschieden danach. Das waren die wenigen, die noch mitdenken.
Der weitaus größere Teil aber bestand aus Leuten, die sich von Aussagen der Medien oder/und den sozialen Plattformen in irgendeine Richtung ziehen ließen und einfach das nachplapperten, was sie auf diese Weise gehört oder gesehen hatten. Darunter mischten sich aber Leute, die gezielt gegen oder für einen bestimmten Kandidaten Werbung betrieben und sich dabei auch Argumenten bedient haben, die entweder völlig aus der Luft gegriffen waren oder die sie nur für politisch Uninformierte glaubhaft erscheinen ließen. Wichtig war dabei nur, Stimmung für oder gegen einen Kandidaten zu machen.
Dann kam der Paukenschlag mit dem Ergebnis des 1. Wahlgangs: Der unabhängige Kandidat Georgescu bekam die Mehrheit der Stimmen, und die Kandidatin der USR, Lasconi, würde mit ihm in die Stichwahl kommen. Keiner der beiden Wunschkandidaten der Regierungsparteien bekam den Stimmenanteil für die Teilnahme an der Stichwahl.
Das bedeutete, dass die Wähler zwischen einem NATO-kritischen und
einem NATO-freundlichen Präsidentschaftskandidaten zu entscheiden
hätten, was in einer Präsidentialdemokratie wie Rumänien schon einen
erheblichen Einfluss auf das Inkrafttreten von Gesetzen hätte, die das
Parlament beschließt, natürlich auch mit Auswirkungen auf einen Einsatz
der rumänischen Armee.
Genau das aber war in den Augen der NATO absolut inakzeptabel,
insbesondere nach den vielen Anstrengungen, die man in Rumänien
unternommen hat, z.B. die Entsendung einer Vielzahl von NATO-Soldaten in
dieses Land, die Investition von Milliarden von Dollar in
NATO-Stützpunkte wie Kogalniceanu und anderen, usw. Rumänien sollte als
Bollwerk gegen die Russen ausgebaut und verwendet werden.
Dazu hatte die NATO auch ihren Einfluss auf Brüssel geltend gemacht, und zwar in der Form, dass man über Absprachen mit Österreich die Bereitschaft zur Einwilligung zum Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Abkommen erreicht hat, als Gegenleistung mit der garantierten Bereitschaft Rumäniens, als Teil des NATO-Plans weiter zu fungieren.
Politische Konstellationen, die mit den NATO-freundlichen Regierungsparteien und einem NATO-hörigen sowie Brüssel-unterworfenen Präsidenten wie Johannis leicht zu realisieren waren. Womit die absolut ukrainefreundliche Regierung in Österreich (laut Staatsvertrag ist sie aber zur dauerhaften Neutralität verpflichtet) noch mit anderen Details geködert wurde, ihren Einspruch gegen die Schengen-Mitgliedschaft von Rumänien und Bulgarien zurückzuziehen, das ist mir derzeit nicht bekannt.
Ab diesem Zeitpunkt, also nach Bekanntwerden des Ergebnisses des 1. Wahlgangs, begann der „Kampf“. Als erstes versuchte man, das Wahlergebnis anzuzweifeln und das Oberste Gericht in Rumänien ordnete eine Nachzählung an – und das ohne klare und nachvollziehbare Begründung, die sich auf Beweise stützt. Zum Leidwesen der politisch Verantwortlichen in Rumänien ergab sich dadurch keine Veränderung.
Dann kam die Schmutzkampagne in Gang, die sich in erster Linie gegen Georgescu als unabhängigen Kandidaten richtete. Da wurden Lügenmärchen aufgetischt, mit einer Finanzierung seines Wahlkampfes durch Russland, fragwürdige Immobiliengeschäfte in Millionenhöhe, Kontakte mit bezahlten Legionären, usw. usw.
Man brachte auch andere Personen in Verruf, die bereits bei der Kommunalwahl in Mediasch (Siebenbürgen) eine Gefahr für die königlich regierende PNL darstellten, wie z.B. Potra. Da ging man sogar so weit, den Mann in Bukarest zu verhaften und mit unseriösen Behauptungen an den Pranger zu stellen. Man hoffte auf den Sinneswandel der Bevölkerung, die sich vielleicht dann sagt: „Irgendwas wird da schon dran sein, unsonst wurde er ja nicht verhaftet.“
Dieser Sinneswandel sollte sich auch auf Georgescu auswirken, nach dem Motto: mit welch „Kriminellen“ sich der suspekte Präsidentschaftskandidat umgibt. Fast zeitgleich entschied das Oberste Gericht in Rumänien, die für den 8. Dezember 2024 angesetzte Stichwahl zum Präsidenten abzusagen. Als Begründung wurden Vermutungen und allenfalls Indizien von anderen Ländern angegeben, aber keine einzige stichhaltige Begründung, die nachweisbar ist. Die Begründung dieses Gerichts, das aus vier Mitgliedern der PSD, vier Mitgliedern der PNL und einem Mitglied der ungarischen Minderheit besteht, ist in demokratischer Hinsicht eine Schande für dieses Land: es entspricht der Verfahrensweise des Kommunismus vor 1989.
Nun aber (wie heißt es so treffend: „Es ist nichts so fein gesponnen, dass es nicht kommt an die Sonnen“) stellt sich in fast allen Fällen bereits heraus, dass sämtliche Vorwürfe der Gegner von Georgescu und Potra falsch waren. Sämtliche juristischen Schritte gegen Potra wurden eingestellt, weil nirgends eine strafrechtliche Verfehlung vorhanden war. Alles basierte auf dem politisch gewünschten Rufmord seiner Person.
Auch die sozialen Plattformen kamen nicht umhin, das klarzustellen. Es ist die Folge dessen, dass die untergeordneten Gerichte noch in der Lage sind, unabhängig und rein nach geltendem Recht zu urteilen, die obersten Gerichte in der letzten Instanz aber ihre Unabhängigkeit an der Garderobe abgegeben haben.
Nur eines der vielen Beispiele, Potra:
Vorher: https://www.facebook.com/reel/591199950045499
Nachher: https://novatv.ro/2024/12/horatiu-potra-a-scapat-de-masura-controlului-judiciar/?fbclid...
Wobei auch hier noch der Hass und die Enttäuschung der Medien, wie z.B. NOVA-TV* (wird vom PNL-Bürgermeister in Mediasch unterstützt und finanziert) in der Formulierung zum Ausdruck kommt: Potra ist juristischen Schritten „entgangen“ (rum. scapat). So ähnlich wie „den Gerichten aus der Hand geglitten“.
Bei Georgescu ist es nicht anders:
Vorher: https://www.riseproject.ro/investigations/uncategorized/cum-a-facut-calin-georgescu-pri...
Nachher: https://www.facebook.com/reel/1140957897677095
Die Tatsache, dass beide Personen, sowohl Georgescu als auch Potra, ihren finanziellen Erfolg mit eigener selbständiger Tätigkeit erreicht und abgesichert haben, das fällt vollkommen unter den Tisch. Gerade von den Leuten wird das ignoriert, die immer wieder kritisiert haben, wie es denn möglich sei, dass rumänische Politiker nach entsprechender Zeit im Amt und hauptsächlich dadurch zu Kapital und zu Immobilien gekommen sind.
Fakt ist für mich, dass es sich um Schmutzkampagnen handelt, die in der Politik, auch im Wahlkampf, inakzeptabel sind. Auch Lasconi blieb davon nicht verschont, da griff man auch ihre Tochter und deren sexuelle Neigung an, etc. Bei Georgescu unterstellte man sogar die bevorstehende Scheidung von seiner Ehefrau.
Mein Fazit:
Ich schäme mich für dieses Land, dessen Vorzüge und Bewohner ich grundsätzlich sehr schätze, in dem ich mich auch weiterhin wohlfühle und das ich auch gegenüber anderen Ländern immer gelobt habe. Aber es ist aufgrund der Vorgabe von Brüssel und der NATO zu einem Diktat an die politische Führung dieses Landes gekommen, um die Interessen der NATO zu manifestieren, und dafür hat man Dinge, die in der rumänischen Verfassung verankert sind, mit Füßen getreten. Die demokratischen Regeln, und auch der Wählerwille, wurden hier eindeutig ausgehebelt.
Ich könnte bei Georgescu gut nachvollziehen, dass er aufgrund dieser Vorgänge sein Engagement für Rumänien zurückzieht, in dem Sinne – „macht doch Euren Mist alleine und wartet, bis sie Euch die ersten Särge von den toten rumänischen Soldaten von der Front vor die Türe stellen“. Menschlich verständlich, aber es wäre faktisch auch eine Unterstützung der rumänienfeindlichen Kräfte, die der NATO zugewandt sind und ein Schlag ins Gesicht der Demokratie.
Beeindruckend ist für mich genauso, wie man es schafft, die Umstände, die zur vorhandenen Situation geführt haben, der rumänischen Bevölkerung mit Erfolg zu verschweigen und alles als „notwendige demokratische Maßnahme“ zu verkaufen. Egal, ob in Deutschland, in den USA oder in Frankreich – diejenigen, die mit der täglichen Beurteilung von politischen Vorgängen befasst sind und die Dinge sehr wohl beurteilen können, wissen alle, was Sache ist. Man kennt die Fäden, die man von Brüssel (v.d.Leyen) aus gezogen hat, die Rolle von Soros und auch der Biden-Regierung, nur in Rumänien wissen die Leute nichts davon.
Daher kommen meine „Gedanken um Rumänien“:
Es sind sorgenvolle Gedanken, denn ich bin ein Verfechter des Friedens, des Ausgleichs und des Gesprächs. Aber auch von einer Anständigkeit in der politischen Auseinandersetzung, und natürlich ein Unterstützer der Verfassung, die keine Zensur erlaubt. Ich hoffe, dass die beiden Personen, denen man derart übel mitgespielt hat, nicht das Handtuch werfen, sondern sich weiterhin für Recht, Ordnung und vor allem für demokratische Verhältnisse in diesem Land einsetzen.
Rumänien wird es ihnen danken – wenn nicht in der derzeitigen Phase, dann mit Sicherheit später, wenn den Leuten die Augen aufgegangen sind und sich die Wahrheit herausgestellt hat. Mit der Politik in der Covid-Zeit hat man bereits versucht, das Volk zu spalten – in Rumänien ist es nicht gelungen. Es darf nicht der politischen Führung gelingen, das nun auf diesem Weg nachzuholen. Die Leute müssen im Interesse der Demokratie und ihrer eigenen Zukunft zusammenhalten und auf die Straße gehen. Völlig unabhängig davon, welchen Kandidaten sie als Präsident bevorzugen. Aber genau das haben die Rumänen bis jetzt nicht begriffen.
Aktuell wurde die neue Wahl für den Präsidenten in den Monat März
2025 verlegt. Man meint, damit Zeit gewonnen zu haben, um die „Ikone“
Georgescu und sein Ansehen in der Bevölkerung weiter demontieren zu
können. Vor allem aber hat man sichergestellt, dass man als NATO-hörig
mit einer entsprechenden Regierung und einem „Noch-Präsidenten“ in der
Lage ist, den Vorstellungen der NATO zu entsprechen.
Denn die Uhr läuft, und beschränkt sich auf die 2. und 3. Kalenderwoche
im Monat Januar 2025. Nur in diesem Zeitfenster ist es aufgrund der
kalendarisch traditionellen und wahlpolitischen Situation (Polen,
Rumänien, Deutschland und USA) möglich, die geplante militärische Aktion
in der Ukraine durchzuführen, worüber im übrigen die russische Seite
bereits informiert ist.
Möge unser Herrgott den führenden Politiker dieser Länder den Verstand geben, zu einer Einsicht zu kommen. Niemand kann die Russen in einem offenen Krieg besiegen, und jedes Land musste das bislang einsehen, wenn auch oftmals erst in späterer Folge mit erheblichen Opfern bei den Soldaten und der Zivilbevölkerung.
Vor allem ist wichtig, dass die USA mit ihren strategischen Zielen einmal begreifen, dass eine Dominanz, wie sie es seit Jahrzehnten wünschen, über die Russen nicht mögich ist. Anstelle der Dominanz muss eine Situation der bilateralen Koexistenz eintreten, und dann haben wir viel mehr Frieden auf der Welt. Denn die USA werden niemals einen militärischen Konflikt von ihrem eigenen Territorium aus betreiben, dafür verwenden sie immer andere Länder. Mit dem gewünschten Ziel, die Russen un die Knie zu zwingen.
Aber Rumänien, ein Land in einem politischen System, das die Korruption immer noch nicht abgeschüttelt hat, in dem sich soziale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten an der Tagesordnung befnden, muss zur Ruhe kommen. Das Schlechteste wäre nun ein Krieg.
P.S.: Es gab einzelne Verhaftungen und Haussuchungen, veranlasst durch den Generalstaatsanwalt. Klar war das politisch bedingt. Die Leute haben aber Rechtsmittel dagegen eingelegt und wurden von den regionalen Gerichten legitimiert und freigesprochen, weil die angeblichen Verdachtsmomente nicht zutreffend waren.
Es existiert eine Chance, dass der Schuss der führenden Politiker nach hinten losgeht, was man auch in den sozialen Plattformen beobachten kann. Da kommt die Stimmung auf: „jetzt erst recht“, und „wir lassen uns nicht unterkriegen“ etc. Möglicherweise führt das zu einer Solidarisierung einzelner Bevölkerungsschichten, die vorher unschlüssig waren.
Das Schlechteste wäre, wenn keiner mehr darüber sprechen würde und das Ganze würde im Sande verlaufen.
Samstag, 7. Dezember 2024
Willkommen in der westlichen Form der „Demokratie“
Präsidentschaftswahlen in Rumänien annulliert, weil Wähler nicht so abgestimmt haben, wie die USA es wollenAm 24. November fanden in Rumänien Präsidentschaftswahlen statt, die anschaulich zeigen, wie die "westliche Demokratie" funktioniert, denn weil die Rumänen falsch abgestimmt haben, wurde die Wahl kurzerhand annulliert. Dass Geheimdienste die Wahlergebnisse bestimmen, ist in "westlichen Demokratien" übrigens normal.von Anti-SpiegelAm 24. November fand in Rumänien die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen sollten am kommenden Sonntag in die Stichwahl gehen. Das Wahlergebnis war denkbar knapp: Der unabhängige Kandidat Călin Georgescu hat mit 22,9 Prozent die meisten Stimmen bekommen, es folgten die Vorsitzende der liberal-konservativen Partei Elena Lasconi mit 19,2 Prozent und der rumänische Ministerpräsident Marcel Ciolacu von den Sozialdemokraten mit 19,1 Prozent.
Dienstag, 10. September 2024
Die Disziplinierung des Untertanen ist das Ziel
Wenn Sie einem Dorfbürgermeister in Deutschland vor Leuten sagen, er sei unfähig, was man an den langen Bearbeitungszeiten seines Büros sehen könne, beleidigen Sie ihn. Kündigt daraufhin seine Sekretärin, weil sie daran nicht schuld sei, so erschweren Sie das öffentliche Wirken des Bürgermeisters. Eine Bagatelle? Weit gefehlt. Die deutsche Strafgesetznorm § 188 lautet auf bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe! Sollten Sie dem Bürgermeister außerdem gesagt haben, er habe ihren Antrag verschwinden lassen, dann können Sie ohne Bewährung für 5 Jahre (in Worten Fünf Jahre) in den Knast wandern, wenn die Type Bayerischer Richter urteilt, der den Fall Gustl Mollath kennt. Das Gerichtsgebäude muss dafür nicht einmal am Freislerplatz liegen.
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