von LePenseur
... beim stets lesenswerten Blog LOST IN EUROPE gefunden:
Kaum zu glauben, aber wahr: Die Deutsche Presse-Agentur zitiert die “Junge Welt”. Was sie zum CIA-Besuch in Moskau schreibt, ist durchaus interessant. Zitat: Es bleibt die Vermutung, dass Ratcliffe und seine russischen Gesprächspartner etwas betreiben wollten, was im Geheimdienstjargon „Eskalationsmanagement“ heißt: im Kontakt zu bleiben, um eine unverhoffte Verschärfung mit unabsehbaren Konsequenzen zu vermeiden. Eine solche Verschärfung liegt in der Luft, nachdem Großbritannien öffentlich erklärt hat, es sei „nicht mehr besorgt“ über mögliche russische Gegenschläge nach dem Eingeständnis, dass London der Ukraine freie Hand gegeben hat, mit britischen Drohnen Ziele im Innern Russlands anzugreifen. Und nachdem Bundesaußenhasardeur Johann Wadephul die europäischen Partner der Ukraine aufgefordert hat, „stärker ins Risiko zu gehen“ bei ihren Waffenlieferungen an Kiew. Der Ratcliff-Besuch in Moskau könnte zeigen, dass die USA sich der Gefahren bewusster sind als ihre europäischen Juniorpartner. Hoffentlich.
Wie sagt der russische Volksmund so treffend: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ...