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Mittwoch, 24. Juni 2026

Disney+-Truth

by  Meme Dept. 




Mittwoch, 11. Februar 2026

Terra Sancta — Terra Incognita

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Wer sich über den Nahost-Konflikt informieren will, wird bald feststellen: was uns die Systemmedien und der Geschichtsunterricht erzählen, ist bestenfalls "Dichtung und Wahrheit" — wobei der Dichtungs-Anteil der weitaus überwiegende ist. Zufällig fand ich auf der Website der Property and Freedom Society einen Vortrag zu diesem Thema, der eine große Menge an historischen Details anspricht, die den seit Jahrzehnten schwälenden Nahostkonflikt auf einmal plausibler macht als die einseitigen Geschichtsklitterungen, die uns normalerweise vorgesetzt werden:
 
 
Unter dem Video findet sich eine Zusammenfassung, die ich (hier in deutscher Übersetzung) für bereits sehr informativ halte:
Der Ökonom Saifedean Ammous argumentiert, dass der israelisch-palästinensische Konflikt im Wesentlichen eine Krise der Eigentumsrechte und keine alte religiöse oder ethnische Fehde darstellt. Er behauptet, dass der Zionismus systematisch das jahrhundertealte System des privaten Landbesitzes in Palästina abgebaut und durch ein staatlich kontrolliertes, rassenbasiertes Monopol ersetzt hat, das zwangsläufig Gewalt und Enteignung hervorbringt. Diese Verletzung, ermöglicht durch ausländische Mächte und durch Subventionen aufrechterhalten, hat eine historisch friedliche Region in einen Schauplatz anhaltenden Diebstahls, Vertreibungen und Völkermords verwandelt. Ammous greift auf libertäre Prinzipien zurück (unter Berufung auf Mises, Rothbard und Hoppe), um zu behaupten, dass die Wiederherstellung universeller Eigentumsrechte der einzige Weg zum Frieden ist.

Historische Hauptargumente: 

Landbesitz und Koexistenz vor 1948: Britische  Daten aus dem Jahr 1945 zeigen, dass Juden nur 5,67 % des palästinensischen Landes besaßen (alles durch legitime Käufe), Muslime und Christen 48,31 % und 46 % öffentlich (viel de facto von Beduinen gehalten). Kein Bezirk hatte jüdische Mehrheitsbeteiligung. Über 1.300 Jahre lang unter islamischer Herrschaft (seit 637 n. Chr.) koexistierten Juden, Muslime und Christen friedlich mit geschützten Eigentumsrechten – z. B. gemeinsame Feierlichkeiten in Hebron im Jahr 1747. Ammous weist Behauptungen über inhärente Konflikte zurück und weist darauf hin, dass die letzte große jüdische Vertreibung durch die Römer (70–130 n. Chr.) stattfand und Massenvertreibungen während der Kreuzzüge stattfanden. 

Zionistische Aggression und die Nakba: Bis 1947 setzten zionistische Milizen (31 % der Bevölkerung) Terrorismus, Massaker (z. B. Deir Yassin, bei dem 100+ Zivilisten getötet wurden) und vorsätzliche Vertreibungen ein, um die Kontrolle zu übernehmen, wodurch 250.000–380.000 Palästinenser vor dem Krieg von 1948 vertrieben wurden. Führer wie Ben-Gurion befürworteten offen die "zwangsweise Umsiedlung". Die Nakba ("Katastrophe") führte dazu, dass ~800.000 Palästinenser aus über 500 Dörfern vertrieben wurden, deren Eigentum durch das israelische Abwesenheitsgesetz konfisziert wurde. Die britische Entwaffnung der Palästinenser (1939) ermöglichte dies; arabische Armeen griffen erst danach ein, um den Genozid zu stoppen, waren jedoch unterlegen. 

Staatsmonopol auf Landbesitz: Nach 1948 verstaatlichte Israel ~70 % des Landes unter der israelischen Landverwaltung (ILA), die es ausschließlich über das Rückkehrgesetz an Juden verpachtet – im Grunde eine sozialistische Agentur, die für eine ethnische Gruppe stiehlt. Palästinensern wird das Rückkaufsrecht verweigert, anders als in Siedlergesellschaften wie den USA, wo die Einheimischen einen Teil des Eigentums behalten.

Bundeskanzler Bruno Kreisky rief einst einem jungen Zeitungsreporter, der eher ahnungslose Fragen stellte, zu: 

LERNEN SIE GESCHICHTE!

Was nicht nur für Zeitungsreporter ein wirklich guter, berherzigenswerter Rat ist — nur leider erschreckend außer Mode gekommen.
 

Dienstag, 10. Februar 2026

Die Geschichte wiederholt sich (Teil 2)

Gastkommentar
von Ralph Bernhard
 
 
Dieser Text erörtert den historischen Kontext und die Auswirkungen von Seeblockaden, die als Vorlage dienen können. Im Fokus steht dabei die aktuelle Strategie der USA gegen China als „Fernblockade“, die an vergangene Ereignisse erinnert. 
 
Die USA bereiten derzeit eine „Seeblockade über große Entfernungen“ gegen China vor, die einem sich wiederholenden historischen Muster folgt (Details dazu finden sich im US Naval War College Review/A Maritime Oil Blockade Against China/2018 und lassen sich aus der seit 2010 zunehmend aggressiven Rhetorik gegenüber Peking ableiten). 
 
Dies stellt einen regelrechten Versuch dar, die Geschichte zu wiederholen, gefolgt von einer Erzählung, die an vergangene Ereignisse anknüpft. 
 
Ein Auszug aus der ursprünglichen Erzählung über die „Seeblockade über große Entfernungen“, bekannt als „Der Erste Weltkrieg und die Hauptursachen“, die sich nach dem Sieg Deutschlands über Frankreich 1871 und dem damit einhergehenden Aufstieg Deutschlands zur stärksten Macht Europas in Phasen entwickelte. Dies verdeutlicht die Bemühungen gemäßigter internationaler Politiker, Seeblockaden auf Operationen mit kurzer Reichweite zu beschränken, um deren Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung zu verringern (Fortsetzung der Haager Konferenzen). Die Londoner Erklärung von 1909 ist ein Schlüsseldokument, das die Regeln für Seeblockaden festlegte. Kurz gesagt, zielten die Londoner Erklärung (1909) und die Blockaderegeln darauf ab, Seeblockaden zu kodifizieren und dabei Effektivität und Nähe zu betonen: 

1) Nähevoraussetzung: Artikel 1 bis 21 legten fest, dass eine Blockade „effektiv“ sein musste. Das bedeutete, dass Schiffe direkt vor der feindlichen Küste stationiert werden mussten, um den Zugang physisch zu verhindern, wie es historisch üblich war. 

2) Verbot von Fernblockaden: Die Erklärung erlaubte keine „Fernblockaden“, bei denen Schiffe Schiffe weit draußen auf See abfangen. Historisch gesehen nutzten Seemächte die Logik des Kaperbriefs, um Piraterie zu legalisieren, indem sie Piraten Schutz gewährten. Im Wesentlichen war dies der Versuch zu behaupten: „Eure Piraterie ist verwerflich, meine aber ist Heldentum.“ 

3) Neutralitätsschutz: Die Anwendung der Doktrin der „ununterbrochenen Reise“ auf Blockaden wurde untersagt. Das bedeutete, dass Güter, die für neutrale Häfen bestimmt waren, nicht beschlagnahmt werden durften, selbst wenn sie später auf dem Landweg zum Feind transportiert wurden. 
 
Es ist wahrscheinlich, dass die Behörden in London mit einem solchen Abkommen unzufrieden waren. Tatsächlich hätte eine Ratifizierung die Royal Navy im Ersten Weltkrieg erheblich eingeschränkt, nicht die Marinen der Mittelmächte. Aus diesem Grund ratifizierte London das Abkommen nicht (logischer Schluss). Mangels Dringlichkeit wurde es daher nie formell ratifiziert, obwohl die Erklärung zu Beginn des Ersten Weltkriegs weithin als Völkergewohnheitsrecht anerkannt war. Versuche, Länder zu beschuldigen, die am meisten von einem solchen Vertrag profitiert hätten, oder zu suggerieren, dass bestimmte Großmächte (nicht der eigene Block) die Ratifizierung torpedieren wollten, sind typische Taktiken der Narrativgestaltung und Propaganda. Narrativgestaltung ist in der populären Geschichtsschreibung weit verbreitet. 
 
Nach 1914 entstanden neue Realitäten mit einer Seeblockade Nordeuropas. Während des Ersten Weltkriegs hatte diese Fernblockade weitreichende negative Auswirkungen, selbst in neutralen Ländern wie den Nieder-landen, die die Kartoffelhungersnot erlebten (Aardappelonroer 1917/1918). Die Kriegsparteien missachteten restriktive Gesetze und änderten sie zu ihrem Vorteil. Großbritannien verhängte eine Fernblockade gegen Deutschland, indem es Schiffe weitab vom Ärmelkanal und der Nordsee kontrollierte und neutrale Staaten zwang, nur noch nach britischen Regeln zugelassene Güter zu transportieren. Schwächere Mächte waren zur Einhaltung gezwungen („Recht des Stärkeren“). Schmuggellisten wurden auf hoher See und in britischen Häfen durchgesetzt. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich diese Logik der Regelsetzung zum eigenen Vorteil durch. Siehe Fußnote 1. 
 
Das Wettrüsten zur See begann weder 1905/06 noch an einem anderen häufig genannten Datum, noch endete es 1919 mit der Selbstversenkung der Hochseeflotte. Dies war lediglich der anglo-deutsche Teil. Das Wettrüsten begann früher, die moderne Phase war durch Londons „Zwei-Mächte-System“ gekennzeichnet. London legte dies ohne jegliche internationale Konsultation fest. Das Wettrüsten zur See setzte sich während des Ersten Weltkriegs mit wechselnden Rivalen fort. Die Annahme, das Wettrüsten zur See habe den Ersten Weltkrieg verursacht, ist ein Irrtum. Warum? Das Wettrüsten zur See begann 1871 mit Frankreichs Versuch, norddeutsche Häfen während des Deutsch-Französischen Krieges zu blockieren. Dieses und andere historische Beispiele zeigten, wie sich Blockaden auf die Bevölkerung in vorwiegend landbasierten Kriegen auswirken konnten, wenn diese sich über einen längeren Zeitraum erstreckten (sogenannte „lange Kriege“).
 
Die wahren Gründe für den Aufbau einer deutschen Marine waren zweifacher Natur: 

1) Londons Weigerung, nach 1890 ein deutsch-britisches Bündnis einzugehen, das gemeinsame Interessen hätte schaffen können (Großbritannien schützte mit seiner Seemacht die gemeinsamen Überseegebiete, Deutschland mit seiner Landmacht die gemeinsamen kontinentalen Interessen). 

2) Die Absicht der deutschen Führung, die Bevölkerung vor Blockadedrohungen zu schützen. 
 
Blockaden waren eine bevorzugte Taktik der Wirtschaftskriegsführung (siehe Fußnote 2). Das Wettrüsten zur See begann als deutsch-französischer Wettstreit und dehnte sich nach Russlands Bündnis mit Frankreich (1891–1894) auf Russland aus. Als Großbritannien der Triple Entente (1904–1907) beitrat, war das Wettrüsten bereits in vollem Gange. Die deutsche Führung musste Häfen vor potenziellen Blockaden durch drei Marinen schützen: die britische, die russische und die französische. Die deutsche Marineaufrüstung war daher eine Reaktion auf Bedrohungen, nicht deren Ursache. Ursache und Wirkung zu verwechseln, indem man willkürlich ein Start-datum festlegt, verfälscht die Geschichte. 
 
Zudem ist zu beachten, dass die vor dem Ersten Weltkrieg gebauten deutschen Schiffe Küstenverteidigungs-schiffe mit kurzer Reichweite ohne globale Reichweite oder Stützpunkte in Übersee waren. Die wahrge-nommene Bedrohung für die Royal Navy und das Britische Empire war teilweise Propaganda von Rüstungs-herstellern, die nach Finanzierung suchten. Letztendlich war das Britische Empire der größte Verlierer dieses diplomatischen Schauspiels, denn mit dem Ersten Weltkrieg verlor es zunächst die Möglichkeit, den „Zwei-Mächte-Standard“ durchzusetzen, und dann sein Empire. 
 
Ursache und Wirkung: Keine Ursache, keine Wirkung. Ohne die kontinuierliche Einkreisung Mitteleuropas nach 1890 hätte es keine Notwendigkeit für eine große deutsche Marine gegeben. 
 
All dies wird sich wiederholen. Ersetzt man einfach „Deutschland“ durch „China“ und den entsprechenden Ort auf der Karte, verschiebt sich die Schuld von denjenigen, die anstiften, etwas aufzwingen, nötigen und diplomatisch manövrieren, um die Deutungshoheit in ihrer Bevölkerung zu behalten (das MICIMATT-System der privatisierten Propaganda). Jegliche chinesischen Bemühungen, ihr Volk, ihre Küsten und die wirtschaft-lichen Errungenschaften der Nachkriegszeit (ähnlich wie in Deutschland nach den 1890er Jahren) zu schützen, werden so negativ wie möglich dargestellt und als „schwarze Legende“ stilisiert. 
 
Sollten Einkreisung und Expansion eine Reaktion hervorrufen, wird diese erneut als „Rettung der Welt durch die USA/den Westen“ dargestellt. 
 
Werden die Westler daraus lernen? Zweifellos nicht. Ihre Geschichtsschreibung priorisiert Relativismus gegen-über Genauigkeit und begräbt die Wahrheit unter Propaganda (Überheblichkeit, Chauvinismus), um sich als „Weltretter“ zu inszenieren. In diesem Narrativ ist Imperialismus wohlwollend, und Realismus wird herunter-gespielt. Es wurden keine Lehren gezogen, obwohl die Ereignisse des Kalten Krieges, als Kriegsspiele offen-barten, dass Europas „beste Freunde“ über 300 taktische Atomwaffen gegen ihre eigenen NATO-Verbündeten richteten, noch einmal deutlich machten: das Hauptaugenmerk lag auf dem Überleben der eigenen Familien, selbst auf Kosten anderer. Millionen europäischer Opfer wurden als akzeptabel erachtet, um amerikanische Leben zu retten. 
 
Rat an die Europäer: Schafft ein globales Machtgleichgewicht, sonst droht erneut der Untergang. Trotz aller Versuche, Verwirrung zu stiften und zu spalten, gilt: Ein Machtgleichgewicht ist Realismus. Schafft es oder verliert. Ein Machtgleichgewicht ist kein Imperialismus. Es ist eine antiimperialistische Gegenmaßnahme und verdient Anerkennung in der realistischen Debatte. Imperialistisch geprägte Geschichtsschreibung bedeutet, dass alle Kriege selbstverschuldet waren (systemisch durch Staaten, nicht persönlich durch Einzelpersonen). Das Wurzel allen Übels ist nach wie vor der Imperialismus, und nach wie vor die Strategie des Teilens und Herrschens durch politische Kontrolle und Dominanz. Siehe Fußnote 3. 
 
Wenn es nicht Realismus ist, dann ist es Imperialismus, einschließlich des Missbrauchs von „besten Freunden“ oder neutralen Staaten in imperialistischen Plänen ohne die stillschweigende Zustimmung der Betroffenen. 
 
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Fußnoten
 
1) Der Londoner Flottenvertrag von 1930 konzentrierte sich weniger auf Blockaderegeln als vielmehr auf die Einschränkung von U-Boot-Angriffen auf Handelsschiffe. Er verpflichtete U-Boote, humanitäre Regeln wie Überwasserschiffe zu befolgen (Anhalten und Durchsuchen vor dem Versenken). Dies begünstigte eindeutig stärkere Seemächte, die „ihre eigenen Regeln“ aufstellen und dies nach 1922 im Rahmen des Washingtoner Flottenvertrags (5-5-3-2-2) geltende Regelungssystems nutzen konnten, um schwächere Marinen als Propagandainstrument zu kritisieren. Stärkere Marinen nutzten ihre Macht, um zu blockieren, Sanktionen zu verhängen und ihren Willen durch Regeln durchzusetzen, die sie zu ihrem Vorteil schufen. Kommt Ihnen das bekannt vor? 
 
2) Die Ursache für die deutsche Marineaufrüstung lag im Bündnissystem und der gewohnheitsmäßigen Nutzung der Marinen als Blockade- und Küstenbombardierungsinstrumente (siehe „Kopenhagenisierung“, Massenterror durch brennende Städte, eine Angst, die damals so real war wie die Luftangriffe der 1930er Jahre oder der Atomkrieg während des Kalten Krieges). Die Seeschlacht von Kopenhagen (1807) verdeutlicht diese Bedrohung. Deutsche Schiffe waren für die Kurzstreckenverteidigung in Nord- und Ostsee konzipiert, um solche Blockaden zu verhindern. Tirpitz' „Risikoflotte“ musste, anders als die Royal Navy mit ihren zahlreichen Überseestützpunkten (Singapur, Bombay, Malta, Gibraltar, Sydney, Aden, Alexandria, Hongkong usw.), weder zahlenmäßig überlegen sein noch global operieren. Die deutschen Marinewerften im Inland waren die einzigen Einrichtungen für die Schiffswartung. Das Wettrüsten zur See vor dem Krieg und die vermeintliche deutsche Bedrohung waren teilweise britische Propaganda, um Unterstützung und Finanzierung für den Kampf gegen die deutsche Expansion durch den Bau weiterer Schiffe zu sichern. Die „globale Bedrohung“ Großbritanniens war erfunden. Das anglo-deutsche Wettrüsten endete offiziell 1912 mit der Anerkennung der deutschen „Niederlage“. Laut Wikipedia zur Haldane-Mission: „Deutschland schlug einen Vertrag vor, der die britische Seeherrschaft im Austausch für britische Neutralität anerkannte, sofern Deutschland im Falle eines Krieges nicht der Aggressor wäre. Großbritannien lehnte dies ab, da seine Seeherrschaft gesichert war und Außenminister Sir Edward Grey eine aggressivere Haltung gegenüber Deutschland befürwortete.“ 
 
3) „Wer die Nahrungsmittelversorgung kontrolliert, kontrolliert die Menschen; wer die Energie kontrolliert, kann ganze Kontinente kontrollieren; wer das Geld kontrolliert, kann die Welt kontrollieren“ – ein angebliches Zitat von Henry Kissinger. Es geht um Herrschaft, Kontrolle und die Beherrschung von Vermögen, Ressourcen und Regionen der Welt, und Sie (der/die Leser/in oder Ihre Kinder) werden von diesen sogenannten „Gentlemen“ in Machtpositionen nicht besonders hoch geschätzt …
 

Samstag, 27. September 2025

Endlich soll das Märchen von 9/11 aufgedeckt werden

von Helmut
 
 
Es soll ja immer noch Leute geben, die andächtig diese offizielle Version als Wahrheit betrachten und gar nicht auf die Idee kommen, dass das Ganze von bestimmten Behörden der USA eingefädelt wurde.

Es ging ja nur um die Ausweitung der strategischen Interessen der USA. Was mich dabei so erschüttert, ist die Tatsache, dass die USA dabei tausende von Opfern ihrer eigenen Landsleute in Kauf genommen haben. Mit Ausnahme von jüdischen Mitbürgern, die in den Hochhäusern beschäftigt waren, da kam nur ein einziger zu Tode, jemand aus der Putzkolonne. Aus dem einfachen Grund, weil das ein ganz „Zurückgebliebener“ war, er hatte weder Mailadresse noch ein Handy.

Wer sich ernsthaft mit dem gleichzeitigen Einsturz von WT 7 befasst hat und dabei nicht zur Erkenntnis der falschen Berichterstattung gekommen ist, dem ist sowieso nicht zu helfen. Manche sind eben nicht nur mit Blindheit, sondern auch mit Dummheit geschlagen.

Nun könnte mich das Ganze ja kalt lassen — es sind ja US-Probleme, die mich eigentlich nichts angehen. Aber nachdem dieser Vorgang von offizieller Seite immer noch als Verbrechen von Al-Qaida dargestellt und die Wahrheit konsequent verschwiegen wird, gab dieses Beispiel (meiner Meinung nach) den Anstoß für den vom israelischen Geheimdienst eingefädelten Überfall der Hamas. Auch hier spielten die eigenen Todesopfer keine Rolle.

Außerdem stellt sich die Frage, welche Verbrechen an der Menschlichkeit in welchem Staat darauf nun weiter folgen werden, weil ein Modell ja mit Erfolg durchgezogen wurde. Aus diesem Grunde bin ich über die Initiative von Tucker Carlson sehr erfreut, der sich aufs Panier geschrieben hat, die Sache rückhaltlos aufzudecken und eine neue Kommission mit der Untersuchung von 9/11 zu beauftragen.

Ich habe mir den ersten Teil dieser 5-teiligen Serie angesehen und bin tief beeindruckt.



Ist bereits ins Deutsche übersetzt. Hier kann man alle 5 Teile sehen, aber in englischer Originalsprache:


Sollte man wirklich hoffen können, dass die gesamte Wahrheit ans Licht kommt? Die einzige wirksame Aufdeckung fand doch nur bei Watergate statt — viele andere wichtige Dinge liegen ja immer noch im Dunkeln, auch der Mord an J.F.Kennedy.
 

Mittwoch, 14. Februar 2024

ORF-Narrative - #13

von Sandokan

Österreich - die ganz wülde G'schicht


Der ORF kann es nicht dabei belassen, aktuelle Ereignisse in Form von Zensur, Indoktrination und Banalitäten (kurz ZIB) abzuhandeln. Nein, er versündigt sich - wieder einmal - an der Geschichte Österreichs. 
Und dass sich die Universität Wien daran beteiligt, sagt auch einiges über den Zustand der heimischen Universitäten aus.
Andererseits, warum sollte es uns besser gehen als den Briten mit der BBC.


Mittwoch, 24. Januar 2024

"Eine Minderheit herrscht durch Lügen"

von LePenseur
 
 
Wie so viele, die unbequeme Ansichten vertreten, wird auch Ernst Wolff gleich mit der Antisemitismuskeule bearbeitet. Und das liest sich bei Wikipedia dann so:
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnte 2020 vor der Ausbreitung antisemitischer Verschwörungstheorien in der Corona-Krise. Nach seiner Erwähnung des Youtube-Influencers Mazdak folgt ein Abschnitt zu Ernst Wolff, der von einem „finanzfaschistischen Coup“ sprach, „hinter dem“ die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stecke: „Im Grunde ist das nichts anderes als ein finanzfaschistischer Coup und zwar international orchestriert – offensichtlich“. Wolff ist der Auffassung, die WHO werde zu mehr als 85 Prozent von der Pharmaindustrie und privaten Stiftungen finanziert. Die größte dieser Stiftungen sei die Bill & Melinda Gates Foundation.

Über Wolffs Beiträge beim einschlägigen Internetportal KenFM und im Infosperber schrieb der Schweizer Wirtschaftsjournalist Philipp Löpfe im April 2020, dass er darin eine krude Mischung aus Antikapitalismus und Österreichischer Schule vertrete. Die Kreditschöpfung der Zentralbanken sei für Wolff lediglich ein Komplott zur Verarmung des redlichen Mittelstandes. Die Corona-Krise solle nur vertuschen, dass in Wahrheit das Finanzkapital gerade dabei wäre, das vor dem Ruin stehende Finanzsystem zu seinen Gunsten umzubiegen. Wolffs Thesen wären viel gefährlicher als die plumpen Verschwörungstheorien der Rechtsextremen, da er durch Versatzstücke aus seriösen Wirtschaftstheorien Glaubwürdigkeit vorspiegele und zugleich die echten Gefahren der COVID-19-Pandemie bagatellisiere.
Na klar! Wer erwähnt, daß die Gates-Stiftung engstens mit der Pharma-Mafia verbandelt ist und faktisch die WHO beherrscht (und aus deren Aktionen Geld scheffelt), ist ein "Antisemit": HErr, laß Hirn regnen!
 
Na klar! Wer von einem „finanzfaschistischen Coup“ spricht, ist ein "Antisemit", weil Antisemiten ja nichts lieber tun, als ihren Gegnern Faschismus vorzuwerfen: HErr, laß Hirn regnen!
 
Na klar! Wer die geld- und volkswirtschaftlichen Ansichten der Österreichischen Schule vertritt, deren Gründer der von den Nazis vertriebene Ludwig von Mises war (dessen Großvater der höchst angesehene Präsident einer israelitischen Kultusgemeinde in Galizien war und von Kaiser Franz Joseph deshalb in den Adelsstand erhoben wurde ...), ist ein "Antisemit": HErr, laß Hirn regnen!

Bisweilen fragt man sich schon, ob denen, die derartig propagandistischen Unsinn auf Wikipedia verfassen, nicht vorher das Hirn amputiert wurde. Das könnte den blühenden Unsinn, der da verzapft wird, irgendwie erklären ...

Bevor die üblichen Trolle ausrücken: LePenseur ist kein Mitglied der Sozialistischen Gleichheitspartei und findet es auch höchst originell, daß Ernst Wolff dieser kleinen Splitterpartei angehörte (oder nahestand). Aber er vertrat immer die Ansicht, daß man niemanden pauschal wegen seiner Ansichten ausgrenzen solle. Auch wenn jemand in anderen Bereichen nach LePenseurs Ansicht völlig abstruse Fehlmeinungen vertrete, sei das eben von jenen Teilen seiner Meinungsäußerungen zu trennen, die hingegen vernünftig seien. Und was Wolff über die Lügen der Systemmedien und ihrer Hintermänner sagt, ist keineswegs unvernünftig, sondern deckt sich vielmehr mit den Erfahrungen, die jeder, der ohne Scheuklappen und Denkverbote die Medienlandschaft betrachtet, ebenso bestätigen kann: "Eine Minderheit herrscht durch Lügen". Treffender kann man's eigentlich nicht formulieren ...


Ein sehenswertes Video, mit dem man sich auseinandersetzen sollte!

Montag, 1. Mai 2023

Die Wahrheit über LGBTQ+ im antiken Griechenland

von Sandokan

Immer wieder mal wird uns in Medien und im öffentlichen Diskurs das Griechenland der Antike - fälschlicherweise - als "tolerantes" homosexuelles Paradies vorgeführt.  
Etwa mit Bezug auf Persönlichkeiten wie Platon, Achilles und Patroklos oder Alexander den Großen.
Aber auch anhand von Beispielen aus der antiken Kunst, etwa Abbildungen auf Vasen - wobei es sich dabei um eine verschwindend geringe Anzahl eindeutig homosexueller Darstellungen handelt.
Die historische Realität war eben eine deutlich andere.

Und war etwa im Fall der Pädasterie (also dem homosexuellen Kindesmissbrauch) in Wahrheit bereits damals eine sozial geächtete Handlung und vor allem Ausdruck eines extremen sozialen Gefälles - wer rechtlos und schwach ist, kann sich eben bei Missbrauch nicht zur Wehr setzen. 
 




Tut mir ja schrecklich leid Jungs... äh, Damen... was auch immer.
Aber Finger weg von den Kindern!

Sonntag, 26. Februar 2023

In Memoriam "Die weiße Rose" 1943

von Grantscherben
 
 
Auszüge aus dem Flugblatt III

.."Unser heutiger "Staat" aber ist die Diktatur des Bösen. "Das wissen wir schon lange," höre ich Dich einwenden, "und wir haben es nicht nötig, dass uns dies hier noch einmal vorgehalten wird." Aber, frage ich Dich, wenn ihr das wisst, warum regt ihr euch nicht, warum duldet ihr, dass diese Gewalthaber Schritt für Schritt offen und im Verborgenen eine Domäne eures Rechtes nach der anderen rauben, bis eines Tages nichts, aber auch gar nichts übrigbleiben wird, als ein mechanisiertes Staatsgetriebe, kommandiert von Verbrechern und Säufern?" ..."Wenn aber ein Mensch nicht mehr die Kraft aufbringt, sein Recht zu fordern, dann muss er mit absoluter Notwendigkeit untergehen. Wir würden es verdienen, in alle Welt verstreut zu werden, wie der Staub vor dem Winde,..."

..."Sabotage auf allen wissenschaftlichen und geistigen Gebieten, die für eine Fortführung des gegenwärtigen Krieges tätig sind - sei es in Universitäten, Hochschulen, Laboratorien, Forschungsanstalten, technischen Büros. Sabotage in allen Veranstaltungen kultureller Art, die das "Ansehen" der Faschisten im Volke heben könnten. Sabotage in allen Zweigen der bildenden Künste, die nur im geringsten im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus stehen und ihm dienen. Sabotage in allem Schrifttum, allen Zeitungen, die im Solde der "Regierung" stehen, für ihre Ideen, für die Verbreitung der braunen Lüge, kämpfen. Opfert nicht einen Pfennig bei Strassensammlungen (auch wenn sie unter dem Deckmantel wohltätiger Zwecke durchgeführt werden. Denn dies ist nur eine Tarnung. In Wirklichkeit kommt das Ergebnis weder dem Roten Kreuz noch den Notleidenden zugute. Die Regierung braucht dies Geld nicht, ist auf diese Sammlungen finanziell nicht angewiesen - die Druckmaschinen laufen ja ununterbrochen und stellen jede beliebige Menge von Papiergeld her. Das Volk muss aber dauernd in Spannung gehalten werden, nie darf der Druck der Kandare nachlassen."

..."Aristoteles "Ueber die Politik": ..... "Ferner gehört es (zum Wesen der Tyrannis) dahin zu streben, dass ja nichts verborgen bleibe, was irgend ein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen ....ferner alle Welt miteinander zu verhetzen und Freunde mit Freunden zu verfeinden und das Volk mit den Vornehmen und die Reichen unter sich. Sodann gehört es zu solchen tyrannischen Massregeln, die Untertanen arm zu machen, damit die Leibwache besoldet werden kann, und sie, mit der Sorge um ihren täglichen Erwerb beschäftigt, keine Zeit und Musse haben, Verschwörungen anzustiften.... "

Erster Prozess

Im Februar 2023, also genau vor 80 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl nach ihrer Festnahme zunächst zum Wittelsbacher Palais, der Gestapo-Zentrale, transportiert und dort getrennt bis zum 21. Februar stundenlang vernommen. Hans Scholl hatte bei seiner Festnahme einen Flugblattentwurf von Christoph Probst bei sich, sodass auch dieser festgenommen und angeklagt wurde. Die Geschwister Scholl und Christoph Probst wurden vom sogenannten „Blutrichter“ Roland Freisler am Volks-gerichtshof zum Tode verurteilt. Das „gleichgeschaltete“ Gericht nannte als Gründe für dieses Urteil „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“. Das Urteil wurde am 22. Februar vom Henker Johann Reichhart durch das Fallbeil vollstreckt. Kurz vor der Hinrichtung sahen die Geschwister Scholl ihre Eltern ein letztes Mal.

Zweiter Prozess

Kurt Huber, Willi Graf und Alexander Schmorell wurden am 19. April 1943 in einem zweiten Prozess vor dem Volksgerichtshof ebenfalls zum Tode verurteilt. Kurt Huber und Alexander Schmorell wurden am 13. Juli 1943 im Gefängnis München-Stadelheim enthauptet

Ebenfalls angeklagt waren in diesem Zweiten Prozess Hans und Susanne Hirzel, Franz J. Müller, Heinrich Guter, Eugen Grimminger, Heinrich Bollinger, Helmut Bauer, Falk Harnack, Gisela Schertling, Katharina Schüddekopf und Traute Lafrenz.

Weitere Prozesse

Falk Harnack wurde zunächst aus „Mangel an Beweisen“ freigesprochen. Als er im Dezember 1943 erneut festgenommen und in ein Konzentrationslager gebracht werden sollte, gelang ihm die Flucht.

Andere Helfer und Mitwisser wurden in weiteren Prozessen zu Freiheitsstrafen zwischen sechs Monaten und zehn Jahren verurteilt.

Den inneren Kreis der Weißen Rose bildeten die beiden Geschwister Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber.
Der Widerstand bestimmter Mitglieder des studentischen Freundeskreises um die Weiße Rose war in starkem Maße christlich motiviert.


Sophie und Hans Scholl wuchsen in einem religiös wie politisch liberalen, protestantischen Elternhaus auf. Nach den Erfahrungen an der Front des Zweiten Weltkriegs und den Berichten von Freunden über Massenmorde in Polen und Russland genügten ihnen Lesen und Diskutieren allein nicht mehr. Im Juni 1942 handelten Alexander Schmorell und Hans Scholl. Die ersten vier Flugblätter wurden von Ende Juni bis Mitte Juli 1942 verfasst und anonym mit der Post an Intellektuelle im Raum München verschickt. Im Winter desselben Jahres wurde die Gruppe um Sophie Scholl und Willi Graf erweitert. Die ersten vier Flugblätter der Weißen Rose – von Hans Scholl und Alexander Schmorell verfasst – wurden im Juni/Juli 1942 mit dem Ziel verbreitet, die Bevölkerung wachzurütteln.

Die Gestapo leitete bereits im Sommer 1942 Untersuchungen zu den Flugblättern der Weißen Rose ein, die als „staatsfeindliche Bestrebungen“ gesehen wurden. Diese Nachforschungen blieben zunächst erfolglos und wurden bald eingestellt. Ab Ende Januar setzte die Gestapo wegen der erneut verteilten Flugblätter eine Sonderkommission in München ein.
Am 18. Februar kamen Hans und Sophie Scholl durch den Haupteingang in das Universitätsgebäude. Sie verteilten Flugzettel. Von der Gestappo erkannt wurden sie verhaftet und anschließend verhört - am 22. Februar wurde das Todesurteil vollstreckt.

Die Hoffnung der Weißen Rose, dass die Katastrophe von Stalingrad in Deutschland offenen Wider-stand gegen das Regime entfachen würde, erfüllte sich nicht. Die nationalsozialistische Propaganda benutzte die Niederlage im Gegenteil, um die Bevölkerung auf den „totalen Krieg“ einzuschwören. Am 18. Februar 1943, dem Tag der Verhaftung der Scholls, hielt Propagandaminister Joseph Goebbels unter dem Jubel seiner Zuhörer seine Sportpalastrede.

Bild : Sophie und Hans Scholl sowie Alexander Schmorell

Alexander Schmorell entstammte der Familie des ostpreußischen Pelzhändlers Karl-August Schmorell (1832–1902), die seit 1855 in der am Ural liegenden Stadt Orenburg ansässig war, dort Ämter in der Stadtverwaltung bekleidete und Industriebetriebe wie Brauereien und Fabriken für chirurgisches Material besaß. Seine russische Mutter Natalja Wwedenskaja war die Tochter eines orthodoxen Priesters und ließ Alexander russisch-orthodox taufen.Mit seinem Vater, dem deutschen Arzt Hugo Schmorell, emigrierte Alexander 1921 im Alter von vier Jahren nach München. Das russische Kindermädchen zog mit nach Deutschland. Sie nahm in seiner Entwicklung die Stelle der verstorbenen Mutter ein. Da sie kaum Deutsch sprach, wuchs Alexander Schmorell zweisprachig auf.

Er besuchte 1935 gemeinsam mit Christoph Probst das Neue Realgymnasium in München. Im September 1940 kam Schmorell zur Weiterführung des Studiums zurück nach München. Er wurde der 2. Studentenkompanie der Medizinstudenten (Bergmannstraße) zugeteilt, wo er Ende Juni 1941 Hans Scholl und ab Sommersemester 1942 auch Willi Graf kennenlernte. Von Mai bis Juli 1942 verfasste er zusammen mit Hans Scholl die ersten vier Flugblätter der Weißen Rose. Von Ende Juli bis Anfang November 1942 wurden Hans Scholl und sein Mitstreiter Alexander Schmorell an die „Ostfront“ abkommandiert. Ab Ende Juli 1942 nahm er, zur Feldfamulatur als Sanitätsfeldwebel in der Studentenkompanie, gemeinsam mit Hans Scholl, Willi Graf, Hubert Furtwängler und Jürgen Wittenstein am Krieg gegen die Sowjetunion teil. Schmorell vermittelte ihnen dabei ein näheres Verständnis seines Geburtslandes. Zurück aus Russland, setzte er im Wintersemester 1942/43 sein Studium in München fort.

Nach ihrer Rückkehr von der Front im November 1942 verschärfte sich der Ton der Flugblatttexte von der apokalyptischen Polemik hin zur politischen Vision: Im fünften Flugblatt, das Hans Scholl verfasst und Kurt Huber verbessert hatte, wird programmatisch von der Widerstandsbewegung in Deutschland gesprochen. Anlass für das sechste und letzte Flugblatt war der Ausgang der Schlacht von Stalingrad. Die Gruppe rief zum Kampf gegen die NSDAP auf.  

Am 24. Februar 1943, dem Tag der Beerdigung seiner Freunde, wurde er in einem Luftschutzkeller am Habsburgerplatz in München erkannt, denunziert und verhaftet. Zuvor war er zur öffentlichen Fahndung ausgeschrieben und auf seine Ergreifung eine Belohnung in Höhe von 1.000 RM (entspricht heute ungefähr 4.400 EUR.

Im November 1981 sprach die russische Auslandskirche die Neumärtyrer Russlands während der NS-Periode heilig. Eine Verherrlichung Alexander Schmorells wurde zwar nicht durchgeführt, aber er wird zusammen mit den Neumärtyrern Russlands als Märtyrer verehrt. Im Jahr 2007 beschloss die russisch-orthodoxe Kirche im Ausland die Heiligsprechung von Alexander Schmorell; der Festakt zur Heiligsprechung fand am 4. Februar 2012 in der Münchner Kathedralkirche statt. Der Gedenktag des hl. Alexander von München in der Liturgie ist der 13. Juli. Im russischen Orenburg vergibt die Stiftung Weiße Rose jährlich Alexander-Schmorell-Stipendien an vier Studenten, seit dem 24. Dezember 2013 ist dort eine zentral gelegene Parkanlage nach Alexander Schmorell benannt.


Christoph „Christl“ Probst war der Sohn einer relativ wohlhabenden Familie. Durch seinen Vater, den promovierten Chemiker Hermann Probst (1886–1936), lernte er kulturelle und religiöse Freiheit kennen und schätzen.
Von Christoph Probst stammte der Entwurf für das siebte Flugblatt:

..."Heute ist ganz Deutschland eingekesselt, wie es Stalingrad war. Sollen dem Sendboten des Hasses und des Vernichtungswillens alle Deutschen geopfert werden? Ihm, der die Juden zu Tode marterte, die Hälfte der Polen ausrottete, Rußland vernichten wollte, ihm, der euch Freiheit, Frieden, Familienglück, Hoffnung und Frohsinn nahm, das soll, das darf nicht sein! Hitler und sein Regime muß fallen, damit Deutschland weiterlebt.“


( Bericht in der Salzburger Zeitung vom 24. Februar 1943 )

..."Der Volksgerichtshof verurteilte am 22. Februar 1943 im Schwurgerichtssaal des Justizpalastes in München den 24 Jahre alten Hans Scholl, die 21 Jahre alte Sophia Scholl, beide aus München, und den 23 Jahre alten Christoph Probst aus Aldrans bei Innsbruck wegen Vorbereitung zum Hochverrat und wegen Feindbegünstigung zum Tode. Das Urteil wurde am gleichen Tag vollzogen.“

Probst war verheiratet mit Herta Dohrn und Vater von drei Kindern.

Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 als drittes Kind der Eheleute Anna Graf und Gerhard Graf  geboren. Die Eltern waren beide bäuerlicher Herkunft, katholischen Glaubens und stammten aus dem Rheinland. Im April 1942 wurde seine Studentenkompanie nach München abkommandiert. Als Mediziner kam er an der dortigen Universität in Kontakt mit der Widerstandsgruppe Weiße Rose, der auch seine Kommilitonen Hans und Sophie Scholl angehörten. Er wurde aktives Mitglied der Widerstandsgruppe.

Kurt Ivo Theodor Huber war ein deutscher Musikwissenschaftler, insbesondere Volksmusikforscher, Philosoph, Psychologe und intellektueller Widerstandskämpfer der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gegen das nationalsozialistische Regime.

(sämtliche Angaben stammen aus der Wikipedia)


 

Mittwoch, 30. November 2022

»Unwissenheit ist Stärke«

von LePenseur
 
 
... wußten schon die Machthaber in »1984«. Die Machthaber von 2022 wissen es nicht weniger, wie Paul Craig Roberts im folgenden Artikel nachweist:
The German Government Has Proposed a Law to Criminalize Truth

Deutsche Welle, a German international broadcaster, financed by who they don’t say, reports that the German government is going to criminalize denying war crimes. 
https://www.dw.com/en/germany-criminalizes-denying-war-crimes-genocide/a-63834791?maca=en-newsletter_en_bulletin-2097-xml-newsletter&r=57279351345253404&lid=2353404&pm_ln=177220   

Neither Deutsche Welle nor the German government reveals who it is who gets to determine the unchallengeable war crimes.

Germany gave in to the Jewish lobbies and long ago criminalized “Holocaust denial.”  I have wondered why.  If the Holocaust is true, it can stand on the facts and remain undamaged by unsupported denials.  What the criminalization of inquiry and debate does is to prevent us from knowing the true dimension and history of the Holocaust. My understanding from reading is that Austria, some other European countries and Canada do not permit any examination of the Holocaust. We are simply told that it is true, but it can’t be examined, and that is the end of it.

The Germans have suffered substantially from declared and unexamined “truths.”  In World War I Germany was accused of its soldiers bayoneting  Belgian babies. (In the 21st century a version of this falsehood was repeated against Iraqi troops in Kuwait.) The propaganda created enormous hatred for Germany.  These decades later after the normalization of mothers bayoneting their own babies, it might not have the same effect.  But what if it had been legislated a criminal act to investigate whether German soldiers murdered Belgian babies?  The propaganda would rule.
Da Wissen — sieht man von banalem »Wissen« der Sorte »gebranntes Kind scheut das Feuer« ab — immer durch Diskussionsprozesse entsteht, bedeutet die strafrechtliche Unterbindung von Diskussionen die Etablierung von Unwissen: und die Unwissenheit von Untertanen ist die entscheidendste Stärke der Machthaber. Wer dumm gehalten wird, den kann man auch arm halten — und seine Macht und seinen Profit steigern. Roberts trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er schließt:
The Western world in the past rested on open debate and presentation of evidence to decide truth.  Those days are behind us. Today truth is declared from above and ensconced in official narratives that cannot be challenged.  Truth is now “misinformation.”
»Misinformation«, die durch gekaufte Faktenchecker »enttarnt« und von gekauften Medien bereit-willig verurteilt wird ...
 

Mittwoch, 12. Oktober 2022

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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1989 wetterte die SED, deren Mitglied und mit einem Nomenklaturkaderposten der Partei versehener Anwalt ein gewisser Gregor Gysi war, gegen die Montagsdemonstranten, das wären Staatsfeinde und Neonazis, denen man keinen Zentimeter Raum geben darf.

Seine SED-Führerschaft und zwei Parteiumbenennungen später wettert der „Linke“-Abgeordnete Gysi gegen die Montagsdemonstranten, das wären „rechtsradikale Gruppen“, also der neue Code für Staatsfeinde und Neonazis, denen man keinen Zentimeter Raum geben darf.

Man kann den demokratieverachtenden und latent verfassungsfeindlichen Linksradikalen und Kommunisten nicht vorwerfen, sie würden aus ihrem Herzen eine Mördergrube machen.

Putzig nur, dass Gestalten wie der aalglatte Gysi sich jetzt hinstellen und so tun, als müsste sich die „linke“ den Begriff der „Montagsdemonstration“ „zurückholen“. Leute, die Kommunisten waren nicht die Veranstalter der Demonstationen, sondern die, die prügelnde VoPos und Panzerwagen mit Räumschilden auf das demonstrierende Volk gehetzt haben, und wenn die alten SED-Recken sich jetzt hinstellen und die Montagsdemos für sich reklamieren, dann ist das wirklich Orwellsche Verdrehung in Reinkultur. Und das dumpfe Abnicken solcher Dreistigkeiten durch die Medienkonsumentenmasse ein weiterer Beweis für die totale Volksverblödung.

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Dazu auch: Als hunderttausend Menschen 1989 durch Leipzig zogen und „Wir sind das Volk!“ skandierten, waren es Schreibhuren und Büttel der SED, die ihnen höhnisch zuwarfen, sie wären nur eine Minderheit und ganz sicher nicht „das Volk“. Auch dieses Wording kennen wir heute gegenüber den Demonstranten für bürgerliche Grundrechte und individuelle Freiheit. Auch da haben sich die Linksextremen bis heute keinen Millimeter geändert.

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Nach Meinung der Linksextremen ist Frakturschrift auf dem Buchcover ein sicherer Hinweis auf verbotenes faschistisches Gedankengut. Gut zu wissen:



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Tipp zum kommenden Winter: Wenn es in der Wohnung kalt wird, der Antifa melden, auf der eigenen Adresse wohne ein rassistischer Neonazi. Die kommen dann und werfen gratis Brandsätze.

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Apropos. Am letzten Samstag fand in Graz eine bereichernde Schießerei zwischen einer „amtsbekannten Jugendbande“ und einem „amtsbekannten Drogendealer“ statt. Gleich am nächsten Tag wählten satte 67% der Grazer den Präsidenten der offenen Grenzen und toleranten Justiz gegenüber echten Kriminellen. Daraus kann man schließen: eine überwältigende Mehrheit will das so. Also nicht jammern, das ist eben Demokratie. Da bekommen alle geliefert, was die Mehrheit bestellt.


Freitag, 7. Januar 2022

Eine interessante, detaillierte Richtigstellung

von LePenseur


... all der Lügen, Verfälschungen und Auslassungen der weltweiten Mainstream-Medien über die Vorgänge am 6. Januar 2021 in Washington D.C. findet man — natürlich! — nicht auf Youtube, sondern hier:


 
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Einen wohlabgewogenen, lesenswerten Artikel zu den damaligen Ereignissen und zu der Art, mit der heute von Politikern und Mainstream-Medien versucht wird, ein »Narrativ« (früher hätte man dazu einfach »Lüge« oder »Märchen« gesagt ...)  finden Sie auf dem Blog von Prof. Jonathan Turley:
 
 

Samstag, 9. Oktober 2021

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Heute wird Tony Shalhoub 68 Jahre alt. Gratulation! Jahrelang konnten wir über den hypochondrischen Autisten Adrian Monk herzlich lachen – heute fehlt ihm leider die Originalität, denn inzwischen ist ein erklecklicher Teil der Weltbevölkerung, vor allem in unseren Breiten, komplett vermonkt. Es macht einen Unterschied, solche Leute vereinzelt im Fernseher zu sehen oder ihnen alle Tage auf der Straße, im Bus oder Geschäft oder am Arbeitsplatz zu begegnen. Monk war witzig, die Vermonkten sind peinlich.

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Frank Walter, die teutonische Peinlichkeit auf dem präsidialen Ausgedinge für verdiente Politquacksalber, mahnt, man müsse doch endlich die erstaunliche Leistung türkischer Gastarbeiter in Deutschland würdigen, das Land nach dem Krieg wieder aufgebaut zu haben. Im wahrscheinlich in den linksradikalen Kreisen seiner Jugendzeit gezüchteten Geschichtsverständnis des heutigen Grüßaugust lag Deutschland geschlagene sechzehn Jahre nach dem Krieg immer noch in Trümmern; die deutschen Männer waren ausgerottet und die deutschen Frauen saßen mit gefalteten Händen vor dem kaputten deutschen Eichentisch ihres zerbombten deutschen Wohnzimmers mit dem angekohlten deutschen Häkeldeckchen und warteten sehnsüchtig darauf, dass endlich Türken kommen und ihr Land wieder aufbauen und mal die Trümmer wegräumen. Die Realität, dass die Frauen die Trümmer weggeräumt haben und die Männer, die die unmenschlichen Lager der Siegermächte überlebten, die Wirtschaft wieder auf die Beine gestellt und innerhalb weniger Jahre auf einen Stand gebracht haben, dass sie Staaten wie der Türkei auf deren(!) Bestreben hin ein Angebot machen konnten, Gastarbeiter aufzunehmen, die das dort dringend benötigte Geld nach Hause überweisen konnten und vielleicht sogar besser ausgebildet, mit deutschem Know-how versehen, nach ein paar Jahren (daher Gastarbeiter) wieder in die Heimat kommen um dort die marode Wirtschaft auf festere Beine zu stellen, passt in das Weltbild der linksextremen deutschhassenden Gestalten vom Schlage eines Steinmeier nicht hinein und muss deshalb verleugnet werden.

Es gab übrigens auch haufenweise Gastarbeiter aus Italien, Spanien und Portugal – die sind den offenen „Der Islam gehört zu Deutschland“-Islamophilen aber keine Randbemerkung wert. Die sind zum Teil wirklich wieder heimgefahren oder haben sich integriert, anstatt problematische Parallelgesellschaften zu bilden. Deshalb sind die den Kriechern keine Silbe wert.

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Es ist kein Zufall, dass mir beim letzthin inflationär gebrauchten Wort „Schwurbler“ immer wieder das Gesicht Steinmeiers erscheint.

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Die Freiheit ist dem Einzelnen nach dem Grundgesetz kraft seiner Menschenwürde garantiert. Er erhält sie nicht erst dann von der Obrigkeit zugeteilt, wenn er beweisen kann, daß er vom Staat definierte Kriterien für seine Ungefährlichkeit erfüllt.“

Also verschwörungsschwurbelt ein Rechts-(Ha, wusste ich es doch!)-Gutachter zu den weisen und hilfreichen Maßnahmen gegen unsolidarische Ungeimpfte, mit denen die Drostenbachs und Lauterspahns dieser Welt das Virus besiegen und die Menschheit in eine strahlende, gesunde Zukunft auf einem zu ihrem Pech dann doch nur elendiglich verglühenden Planeten führen werden. Anstatt den Menschen regierungslinienkonform klarzumachen, dass Ungeimpfte faktisch jedes Bürgerrecht verloren haben und in Lager gesperrt gehören, setzt er ihnen Flausen in den Kopf, sie hätten so etwas wie eine Freiheit unabhängig von ihrem Impfstatus.

Wackere deutsche Unternehmer, bekannt dafür, auch in schrecklichsten Diktaturen noch den Nährboden für gute Geschäfte zu finden, werden diesem theoretisierenden Grundgesetzfetischisten schon die künftigen praktischen Zugangsschranken zur Freiheit zeigen.



Samstag, 4. September 2021

Die anscheinend ewige Wiederkehr des Sozentums

 
... thematisierte Christian Ortner vor einigen Tagen in seinem Artikel »Erfolglos und unsterblich«. Dazu der folgende
 
 
Gastkommentar
von Selbstdenker
 
 
Im Westen fand eine echte Aufarbeitung der kommunistischen Ära und ihrer furchtbaren ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen nie statt.

Man hat zugesehen, wie die “rote Fini” und andere kommunistische Nachlassverwalter das Vermögen ihrer Bonzen weissgewaschen, gebunkert und einschlägig bekannten Individuen und Organisationen zugesteckt hat.

“Medien-” und “Kulturschaffende” haben sich gleich daran gemacht, die DDR zu romantisieren. In Österreich fand sogar eine Ausstellung statt, bei der man die massenhaften Vergewaltigung durch Rotarmisten während der Besatzungszeit zu “freiwilligen romantischen Beziehungen” umdrehte.

Grundtenor: “alles war nicht so schlimm”, “die Leute waren viel glücklicher”, “das war kein echter Sozialismus”, etc.

Diese Lügen waren vor der Jahrtausendwende für die meisten Menschen so offensichtlich, dass man sich die Mühe einer näheren Auseinandersetzung sparte.

Nach 9/11 haben die Amis keine Situation ausgelassen sich als Buhmann zu inszenieren und unter Obama wurden anti-westliche Ideologen in die höchsten Positionen gehievt.

Das was innerhalb vom Westen passiert ist, hat Yuri Bezmenov präzise vorhergesagt. Wir haben zugelassen, dass eine ganze Generation ideologisch programmiert wird.

Der Lüge die Wahrheit gegenüber zu stellen, war vielen zu aufwändig und sie scheuten mögliche Konflikte. Die Rechnung zahlen wir heute: mit Zinsen und Verzugszinsen

Aus ökonomischer Sicht ist der Kapitalismus das beste System. Man sollte sich aber bewusst sein, dass sich die Lebensrealität der Menschen nicht ausschließlich in ökonomische Kategorien erfassen lässt.

Und diese Bereiche deckten bis dato Familien, Vereine, Kirchen, Genossenschaften, etc. ab. Unsere “Freunde” greifen den Kapitalismus u.a. an dieser Stelle an: organisch gewachsene soziale Strukturen werden entweder offen bekämpft, umdefiniert oder unterwandert.

Ökonomische Argumente sind zwar völlig korrekt. Um unseren Way of Life bei uns zu verteidigen, muss man aber auch weitere – bis dato kaum geschützte – Flanken absichern. Wir müssen unsere findamentalsten Institutionen absichern ohne selbst zu Gesinnungsetikern zu werden.

Die Scheidungsindustrie in den USA (zunehmend auch hierzulande) ist ein warnendes Beispiel:

Gesellschaftlich wird ein organisch gewachsenes soziales System (Familie) durch ein bürokratisches (Familiengericht, Jugendamt … später Suchtberatung, etc.) ersetzt. Überdrehte Gesinnungsethik führt dazu, das sofort die nukleare Option (Scheidung) gewählt wird, anstatt aus Fehlern zu lernen oder sich wenigstens zu arrangieren.

Viele verdienen finanziell (und ideologisch) daran mit, wenn die Fetzen fliegen: Scheidungsanwälte, Beratungseinrichtungen, ideologische Ersatzfamilien mit eigener Agenda, etc. Wenn sich zwei streiten, freut sich meist ein Dritter und die Schäden trägt die Allgemeinheit.

Ich werde den Eindruck nicht los, dass im Westen die Menschen gezielt gegeneinander aufgesetzt werden um bis dato gut funktionierende organisch gewachsene soziale Systeme schrittweise durch sozialistische Apparate sowie Kulte, die als Ersatzfamilien fungieren, zu ersetzen.

 

Mittwoch, 7. Oktober 2020

McCollum memo

 
Jemals davon gehört oder gelesen? Vermutlich nicht. die sonst so detailverliebte deutsche Wikipedia hat dieses Stichwort nicht einmal im Bestand. Da muß man schon bei en.wikipedia.org darauf stoßen, daß heute vor 80 Jahren ein brisanten Dokument verfaßt worden ist — des Inhalts, wie man Japan am besten in einen Krieg hineinprovozieren könnte, um dadurch die Abneigung der US-Bevölkerung, sich in den Zweiten Weltkrieg hineinziehen zu lassen, zu überlisten. Es ist ein Dokument von macchiavelistischer Niedertracht, das viele von den schönen, heroisch-tragischen Legenden um Pearl Harbour & Co. in etwas anderem, weniger verklärtem Licht erscheinen läßt ...

The McCollum memo, also known as the Eight Action Memo, was a memorandum, dated October 7, 1940 (more than a year before the Pearl Harbor attack), sent by Lieutenant Commander Arthur H. McCollum, who "provided the president with intelligence reports on [Japan]... [and oversaw] every intercepted and decoded Japanese military (though the military code had not been broken) and diplomatic report destined for the White House"

(Hier weiterlesen

Heavy stuff, indeed ...


Dienstag, 6. Oktober 2020

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Wie tönte der linksradikalste deutsche Bundespräsident aller Zeiten zur Feier des dritten Oktober?

Wie grundsätzlich verschieden war 1871 von 1990. Mit eiserner Hand wurde im Kaiserreich auch nach innen durchregiert. Katholiken, Sozialisten, Juden galten als "Reichsfeinde", wurden verfolgt, ausgegrenzt, eingesperrt; Frauen von politischer Mitbestimmung ausgeschlossen.“

Jetzt weiß ich, warum es „Festakt“ heißt: da stehen Menschen auf der Bühne und präsentieren ihre geistige Nacktheit.

Klonovsky hat die richtige Antwort auf diese historisch bewiesenen Lügen gefunden. Es macht sprachlos, wie ein Bundespräsident sein Amt skrupellos missbraucht, um Lügen über die Geschichte des eigenen Staates zu verbreiten.

Der Brachial-Linke Propagandist Steinmeier pflastert am argumentativen Backsteinweg, der direkt zum von den Ultralinken scharf eingeforderten Verbot der Reichsflagge führt.

Wer den Menschen die Identität nehmen will, beginnt bei ihren Symbolen und Denkmälern. Das wussten die Mordbuben Väterchen Stalins ebenso wie die folkloristischen Halsabschneider des IS. Und von denen zu den Kommunisten ist es eben nur ein winziger Schritt. Oder von den Kommunisten zu denen. Das sind nur noch Feinheiten am Rundschliff.

***

Oft habe ich mich gefragt, warum Angela Merkel so viele hervorragende Chirurgen aus Syrien und Afghanistan importiert hat. Langsam wird es mir klar: Sie helfen ihr, aus dem Herzen Europas den Arsch der Welt zu machen.

Montag, 3. August 2020

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

Für ein paar Tage verabschiede ich mich aus dem tagesaktuellen Geschehen und ziehe mich in das „faschistische“ Ungarn zurück, in das auszuwandern mir die kleinen linksradikalen Hetzer so gerne empfehlen. Und damit diese armen kleinen Blockwarte, die ohne ihre tägliche Ration Nachschub vom Fragolin hilflos an ihrem Hass würgen, nicht ganz ohne Futter in den Urlaub entlassen werden, gleich mal eine ordentliche Portion Happi für ihre Empörung und ihren Hass.

Heute in Form ein kleines Fundstück aus der Zeit, als Medien in den teutonischen Landen noch nicht durchvermerkelt waren und sich neutral mit Zeitgeschichte beschäftigen konnten. Das liest sich dann so:

War Adolf Hitler ein Linker?
Die Diskussion um den politischen Standort des deutschen Nationalsozialismus ist nie gründlich geführt worden. Klar ist jedenfalls: Zeit seines Bestehens hatte er mehr mit dem Totalitarismus Stalins gemein als mit dem Faschismus Mussolinis.“

Bei dem Gedanken, wie den Forentrollen vom linken Rand bei diesen Sätzen die Gesichtszüge entgleisen, verspüre ich einige gelinde Schadenfreude. Die lesen ab hier wahrscheinlich auch nicht mehr weiter, weil der pawlowsche Reflex die Synapsen explodieren lässt und der weitere Text nur noch aus den Worten „Hass“ und „Lüge“ besteht, mit Unmengen an Rufzeichen zerhackt.
Kleiner Tipp, liebe Linksextreme, auch wenn es wehtut: lest weiter! Ihr könnt etwas lernen und eine kleine Überraschung erleben.
Aber ich zitiere gerne weiter:

Manche guten Gründe sprechen dafür, dass der Nationalsozialismus politisch eher auf die linke als auf die rechte Seite gehört.“

Plopp! Die nächste Synapse explodiert. Durschhalten, Jenossen!

Auch hat er nach der so genannten Machtergreifung, anders als manche Angehörigen der Oberklassen hofften, die 1918 verloren gegangenen Vorrechte nicht wiederhergestellt. Stattdessen hat er den von Marx herkommenden Begriff der klassenlosen Gesellschaft einfach durch die Vokabel der „Volksgemeinschaft“ ersetzt und den immer noch Furcht erregend sozialistisch klingenden Begriff als eine Art ständiger Verbrüderungsfeier verkauft.“

Richtig. Man nehme etliche Zitate von Goebbels und Hitler und schreibe einfach mal einen anderen Namen darunter, einen glühenden Kommunisten, und es wird inhaltlich keinem auffallen. Ziehe denen das Hemd aus und reiße ihnen die Symbole vom Arm, und plötzlich ist da kein Unterschied mehr. Hatten wir ja gestern erst im Video. Wenn man nicht explizit dazuschreibt, von wem es kommt, erkennt man keine Unterschiede.

Ganz besonders pikant: wenn man sich die Geschichte anschaut und einmal die Jahreszahlen bewusst auf sich wirken lässt, dann wird einem klar, dass das heute gern getrommelte Narrativ, der Kommunismus wäre faktisch als Antifaschismus im Kampf gegen die Nazis (man vermeidet mit dieser Verballhornung ja sogar den Anklang an das Wort „Sozialisten“) gewachsen.
Nein, der Kommunismus war schon da und wütete bereits in der sogenannten Sowjetunion. Dort hatte Stalin bereits Millionen Tote produziert, als Hitler noch eine kleine Randgestalt in der linken Opposition darstellte. Die Nazis waren ein Ableger, ein aus dem linken Spektrum ausflockender Konkurrent, ein Kind der Sozialisten. Nicht die Kommunisten lieferten den Gegenentwurf zum Nationalsozialismus sondern die Nazis wollten über einen „deutschen Sozialismus“ den Einfluss ausländischer Kommunisten und damit gefühlte Fremdherrschaft abwehren.

Übrigens pikant am Rande: das wird auch der Grund gewesen sein, warum amerikanische Milliardäre (ach was, es wiederholt sich auch wirklich alles) lieber die Nazis unterstützten, denn das Nationale garantierte, dass der Kommunismus nicht zu einer Ehe zwischen dem an Bodenschätzen überreichen sowjetischen Agrarreich mit seinen endlosen Ressourcen und der deutschen Intelligenz und Ingenieurskunst führte. Denn eine Verbrüderung dieser beiden Reiche hätte eine Wirtschaftssupermacht schaffen können, vor der die USA schnell in die Knie gegangen wären. Das war nicht in deren Interesse und jeder, der die Feindschaft zwischen Deutschem und Russischem Reich beförderte, war ein brauchbares Werkzeug. Auch das hat sich bis heute nicht geändert.

Als im Frühjahr 1933 ganze kommunistische Kampfformationen geschlossen in die SA übertraten, wurde das von den roten Parteisoldaten keineswegs als Bruch empfunden, und der Berliner Volkswitz, der diese Einheiten als „Bulettenstürme“ verhöhnte („außen braun, innen rot“) deckt auf, wie nahe beieinander auch die Öffentlichkeit die einen und die anderen wahrnahm. Man wechselte sozusagen nur den Anführer und die Fahne, nicht einmal die Treffkneipe. Im Herzen blieb man Sozialist, nur dass man von nun an auch noch national sein durfte, kein „Vaterlandsverräter“ der Komintern.“

Wie heute noch. Der Unterschied zwischen den Sturmtruppen ist weder in ihrer Aggressivität und ihrem Fanatismus noch in ihrer kollektivistischen Durchseeltheit zu finden sondern ganz allein in ihren Symbolen. Brüder im Geiste, mit dem Ziel, das Bestehende kaputtzuschlagen um das neue, revolutionäre Wasauchimmer zu verbreiten. Modern sind da zu den internationalen und nationalen Sozialisten nur die Religionsfanatiker der Umma hinzugekommen. Jetzt haben wir eben noch eine Horde kaputtschlagender brüllender Massenmörder an der Backe. „Revolutionäre“. Ein Synonym für Menschen, die glauben, sich zu erhöhen, wenn sie alles niederbrennen. Nero-Syndrom.

Noch viele weitere Gemeinsamkeiten zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus lassen sich anführen, auch tiefer reichende. Wie häufig haben gerade die unversöhnlichsten Rivalen auf politischem Feld immer etwas von feindlichen Zwillingen. Auch in diesem Falle verhielt es sich so. Beide Epochengegner, die sich so erbittert bekämpften, träumten den Traum vom „Neuen Menschen“, der mit ihnen erst die Möglichkeit erlange, sich auf Erden zu verwirklichen; beide machten sich, wenn auch mit scheinbar gegensätzlichen Parolen, auf die Suche nach dem vor Zeiten verlorenen Paradies. Und beide hassten mehr als alles andere die bürgerliche Welt.“

Feindliche Zwillinge. Romulus und Remus. Kommunismus und Nationalsozialismus waren keine Gegensätze sondern Zwillinge, die um die gleiche Klientel buhlten. Wie zwei Brüder, die als Rennfahrer versuchen, den anderen mit jedem Mittel aus der Bahn zu werfen. Sie sind Gegner, aber sie sind keine Gegenteile sondern beides Rennfahrer mit dem gleichen Ziel und den gleichen Methoden.
Konkurrenz hat nichts mit inhaltlichen Unterschieden zu tun sondern entsteht immer durch inhaltliche Gemeinsamkeiten. Wer etwas ganz anderes verkauft als ich, ist nicht mein Konkurrent. Wer einem anderen Mädchen nachsteigt als ich, kann mir egal sein, aber wenn er bei meiner Ersehnten anbaggert, dann ist er ein Feind.

Wer sich die Jubelschreie in Erinnerung ruft, mit der führende Nationalsozialisten die Zerstörungen der deutschen Städte im Bombenkrieg begrüßten, erhält einen Begriff von der Radikalität ihres Hasses: Goebbels sprach von den „Gefängnismauern“ der bourgeoisen Welt, die jetzt endlich „in Klump geschlagen“ würden, und Robert Ley „atmete auf“: Endlich sei es „vorbei mit der Welt“, die sie verabscheuten.“

Heute eben „Bomber Harrys, do it again!“ oder „Deutschland du mieses Stück Scheiße!“
Die Sozialisten-Kommunisten-Kollektivisten sind wie sie sind. Zwischen Kommunisten und Nazis passt kein feuchtes Löschblatt.

Beide haben die Menschheit unendlich viele Opfer gekostet – Abermillionen bei diesen wie bei jenen.“

Ja, wie auch anders? Beide (und aktuell eben auch der Islamismus) haben das eine Ziel, den Neuen Menschen zu schaffen, und dafür müssen Alte Menschen entweder umerzogen und in das Kollektiv assimiliert werden oder sie werden vernichtet. Widerstand ist zwecklos, wir sind die Borg.

Der auffallendste Unterschied bleibt, dass der Nationalsozialismus sich schon im Programm unmenschlich ausnahm, während der Sozialismus in verschiedenen humanitären Maskeraden auftrat. Zu lernen ist aus dieser Erfahrung, dass alle Ideologien, was immer sie den Menschen weismachen, nie halten, was sie versprechen. Auf dem Papier wirken sie stellenweise verführerisch. Aber wer sich von der Zeit belehrt weiß und vor allem genauer hinsieht, entdeckt im Hintergrund all der idyllisch-egalitären Kulissen stets das nackte Grauen.“

Naja, das Programm der Nazis kam in keiner anderen Camouflage daher als das der Kommunisten oder das der Islamisten. Wer mit uns marschiert, dem verheißen wir das Paradies und unseren Feinden schlagen wir den Schädel ein, bomben wir die Birne weg oder säbeln wir den Hals ab, aktuell zutreffendes bitte ankreuzen. Kollektivistische Ideologien bergen immer das Grauen in sich, weil das Kollektiv eben nur ein anderer Name ist für den Mob. Siehe das gestrige Zitat von „Agent K“.

Ach ja, falls unsere Linkstrolle ihren Koller überwunden haben und aufgehört, mit der Stirn Hassparolen in ihren Laptop zu hämmern, weil der böse Fragolin fraglos mal wieder ein ultrarechtes faschistisches Fake-Hetzpapier zitiert hat, hier die Auflösung, wo man den Text findet: in der TAZ. Ja, die haben mal so geschrieben und solche Gedanken zugelassen. Ist zwar schon ein paar Jährchen her, dieser Artikel stammt aus 2003, aber naja, was war damals anders als heute in Deutschland, wo inzwischen jedes Abweichen von linksextremen Narrativen bereits zum journalistischen Suizid führt?
Der Kanzler hieß Schröder und war eher so eine Art selbstverliebter kaviarfressender Salonsoze. Der Typ, der die Annehmlichkeiten der Demokratie genießt und deshalb keine Ambitionen zeigt, an diesem Zustand irgendwas zu drehen.
Merkel ging durch die marxistisch-leninistische Schule, und das so aalglatt, dass sie das Privileg eines Studiums in Moskau genoss. Bei genau jenen Kommunisten, die auch nur Nazis mit anderem Symbol waren. Die kommunistisch sozialissierte Sozialistin Merkel wollte, so Zeitzeugin Lengsfeld, eigentlich in die SPD, aber die nahmen sie nicht. Also nahm sie eine Kurve über eine Kleinstpartei, die später von der CDU aufgeschnupft wurde, womit diese sich den Virus ihrer zerstörerischen sozialistisch-grünen Ideologie eingefangen hat.
Man vergleiche die politische Diskussion unter „Hol mir mal ne Flasche Bier“ Schröder mit der politischen Diskussion heute unter Merkel.
Ach ja, übrigens: Merkel war vor der AfD da. Der Schulterschluss einer auf DDR-Blockpartei getrimmten CDU mit linken und linksradikalen Kräften ist keine Folge des Auftretens der AfD, sondern das Erscheinen einer AfD die Folge der Verblockparteiung der Union. Wieder einmal ist die Reihenfolge zu beachten.

Der Vergleich der Gegenwart mit der Vergangenheit ist immer wieder erhellend. Deshalb wollen die Protagonisten der kollektivistischen Ideologien die Vergangenheit auch so gerne zerstören und neu schreiben, ihren Parolen anpassen, denn rational gibt es nicht ein einziges Argument, das für den Kollektivismus spricht, aber Millionen dagegen.

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Zum Vorigen noch ein Zitat, einfach, weil es passt:
"In the First Amendment, the Founding Fathers gave the free press the protection it must have to fulfill its essential role in our democracy. The press was to serve the governed, not the governors." (Höchstrichter Hugo Black, USA, 1971, Fall „Pentagon-Papers“)
Anmerkung: Und wage es nicht, Untertan, die Herolde des Fürsten als „Meinungsmacher“ oder gar „Lügenpresse“ zu titulieren!