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Montag, 17. August 2020

Keine Bananenrepublik?


Aber Deutschland doch nicht! Na, schaun wir mal in die Vorgänge um den "NSU" ... wo jetzt unter weitgehender Nicht-Beachtung durch die Systemmedien folgendes stattfand:

Prozessauftakt gegen Anwalt wegen Betrugs im NSU-Prozess


211.000 Euro hat ein Rechtsanwalt und Lokalpolitiker der CDU kassiert beim NSU-Prozess für eine Geschädigte aus der Keupstrassenbombe in Köln, die er als Neben-kläger vertrat.
Das Problem: Diese Geschädigte gab es nie. Eine Erfindung der „migrantischen Tür-stehermafia“ aus dem Friseursalon Keupstraße.
(Hier weiterlesen)
Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich über nix mehr. Denn wer einmal Justitia unter die Binde geguckt hat (die Augen- oder mittlerweile immer öfter die Monatsbinde, wer will's wissen – die Qualität der Urteile hat die steigende Frauenquote jedenfalls alles andere als verbessert ...), der weiß, welch korrupter Haufen sich unter honorigen Talaren versteckt.

Aber zugegeben: NSU ist schon ein Bananenjustizfall der Extraklasse. »Solchene Sachen lassen sich nicht erfinden. Nicht einmal von unserem Etablissement ...«, um den legendären »Watschenmann«*) zu zitieren.

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*) ich verlinke nicht gern zum Kampfblatt der Steuerparasiten und linken Schrebergärtner, aber hier ist es leider unvermeidlich ...

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P.S.: wer weiteres aus der Bananenjustiz sich auf der Zunger zergehen lassen will, der wird beim Fall Lübcke mehr als fündig. Obwohl: dem Richter ist immerhin zugute zu halten, daß er wenigstens die objektive Wahrheitsfindung zu Prozeßbeginn dem Anschein nach zu wahren versucht. Ich gehe aber davon aus, daß ein Anruf von höherer Stelle ihn bald belehren wird, derlei sinnlose, die Staatsanwälte bloß in Verlegenheit bringende Rückfragen zu unterlassen. Der Richter hat ja vermutlich Angehörige, also wird ihn der eine oder andere schlagende Hinweis schon überzeugen ...




Mittwoch, 26. Juni 2019

Man muß gestehen


... daß die Netzwerke der von einem lästigen Konkurrenten bedrohten Kartell-Satrapen in der Bunten Republik wie geschmiert funktionieren! Soviel zum Thema »Geständnisse«, zu welchem man im »Gelben Forum« ein paar durchaus interessante Anmerkungen vorloren hat. Selbstmurmelnd sind das alles nur pöhse Verschwörungstheorien. So, wie im Falle »NSU« halt ... ... Deshalb erscheint folgender

Gastkommentar
von Nereus


Passend zur Sitzung des Innenausschuss flattert diese Meldung ins Haus.
Stephan E. soll Lübcke-Mord gestanden haben
Der tatverdächtige Stephan E. soll den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke gestanden haben. Das berichten Teilnehmer aus einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Innenausschusses unter Berufung auf Generalbundesanwalt Peter Frank.
(Quelle)
Wir erinnern uns.
 
Anfangs war ein Sanitäter, der Spuren beseitigte, in Verdacht.
Nur die Linksgrünen ahnten, wer da geschossen haben könnte.

Nach knapp 2 Wochen wurde es dann amtlich.
Ein NPD-Mann wurde verhaftet wegen einer Hautschuppe auf der Kleidung des Opfers.

Dann wird plötzlich ein Suizidversuch des Verdächtigen durchgestochen, der offiziell jedoch geleugnet wird.

Und nun hat der Verdächtige gestanden.

Und die gesamte Struktur wabert im Nebel von Geopolitik, Nachrichtendiensten, Undercover-Leuten und organisiertem Verbrechen.

Wer findet den Fehler?
 Im Fall der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der Tatverdächtige Stephan E. ein Geständnis abgelegt.
Nach SPIEGEL-Informationen gab er an, alleine geplant und gehandelt zu haben. Gleichwohl ermitteln die Behörden weiterhin auch in Richtung möglicher Mitwisser oder Komplizen, wie der SPIEGEL erfuhr.
..
Über sein Motiv sagte er nach SPIEGEL-Informationen, seine Tat sei eine Reaktion auf Lübckes Äußerungen über Flüchtlinge im Oktober 2015 im hessischen Lohfelden gewesen. Der CDU-Politiker hatte damals in der Debatte über Asylpolitik gesagt: "Da muss man für Werte eintreten. Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen."


Stephan E. war nach SPIEGEL-Informationen bei der Bürgerversammlung, auf der diese Worte fielen, selbst anwesend.

Der Verteidiger des 45-Jährigen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
(Quelle
Wann hatte Lübcke die Rede gehalten?
Im Jahr 2015.

Wann hat der empörte Versammlungsteilnehmer die Wut nicht mehr bändigen können, um zur Tat zu schreiten?
Im Jahr 2019.

Wo leben wir eigentlich?
In einer gigantischen Simulation? [[kotz]]


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P.S.: die Schlußfrage des Gastkommentators ist natürlich rein rhetorisch gemeint. Denn in der Bunten Republik Schland, einem noch nie dagewesenen Rechtsstaat, in der mit nie gesehener Objektivität die Straftaten alle, nicht wahr, ohne Ansehung der Person aufgeklärt werden, kann das ja nur rhetorisch gemeint sein ...

Mittwoch, 19. Juni 2019

Déjà vu?


Manchmal überfällt den Blogautor jählings das Gefühl, in einer Zeitschleife (mit, zugegeben, kleinen Änderungen in den Details) festzustecken. Diesmal geht es um einen CDU-Politiker, der auf ziemlich unschöne Art aus dem Leben befördert wurde. Und Bingo! Es war ein pöhser Rechtsextremer — wer denn sonst, möchte man fragen, wenn im Herbst entscheidende Landtagswahlen anstdehen, die für die beiden bislang wichtigsten Systemparteien recht desaströs auszugehen drohen. Da muß man halt beizeiten dafür sorgen, daß alle linken Systemjournaillisten (gibt's andere? Rhetorische Frage!) genug Futter für ihre bedenkentragenden und schamlos insinuierenden und manipulierenden Lügen-, Lücken- & Hetzartikel gegen die lästige Konkurrenz von der AfD im Kasten haben. Kollege Nereus schrieb dazu im Gelben Forum eine
Kurze Historie zur Berichterstattung

verfasst von nereus, 18.06.2019, 09:07
Bei Geomatiko gibt es sehr fleißige Leute, die es ermöglichen nahezu lückenlos die Berichterstattung von besonderen Ereignissen zu verfolgen. Gerade der Blick zurück bzw. an den Anfang hilft immer wieder der medialen Narkotisierung etwas entgegen zu setzen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stehen noch am Anfang. Eine Waffe sei nicht entdeckt worden, heißt es weiter. Derzeit wird der Leichnam von Gerichtsmedizinern untersucht.
Offenbar kommt für die Polizeibeamten erschwerend hinzu, dass Lübckes Leiche nach dem Tod noch einmal bewegt wurde.
..
Dennoch mehrten sich auch am Montag die Gerüchte, dass Lübcke den Täter möglicher-weise gekannt haben könnte. So blieb die Frage gestern unbeantwortet, was ihn um Mitternacht hinaus in den Garten geführt habe, während sich die Familienmitglieder offenbar im Haus aufgehalten hätten
..
Und so geht es in der Berichterstattung munter dahin bis auf einmal »Bingo!« eintrat. Irgendwie fühlt man sich an die unsägliche »NSU«-Schmiere erinnert, in der anfänglich auch weitaus näher liegende Täterkreise angenommen wurden, bis das Ganze in einer überaus kuriosen Form dann als Doppel-(Selbst)mord mit fehlenden Motiven, falschen Waffen, »irrtümlich« geschredderten Akten und fatal früh und unvermutet sterbenden Zeugen sich zu einem wahren Satyricon von Prozeßfarce auswuchs, das stets (so wie die »berichtenden« Systemmedien) peinlichst bemüht war, den riesigen Elefanten im Zimmer ebenso zufällig wie beharrlich zu übersehen. Kollege Neraus faßt zusammen:
Die Polizei wundert sich über sichtbare Veränderungen am Tatort, verhört einen Bekannten von Lübcke, da sie das Mobiltelefon des Toten überprüfte, vernimmt diesen Mann sogar mehrere Stunden, entlässt ihn wieder und wenig später greift das SEK im Norden zu, um eine mögliche Waffenentsorgung des zuvor Vernommenen zu verhindern.
Und jetzt liegt auf einmal die Kugel im Loch der Nazi-Szene.

Die Sache stinkt und zwar richtig ordentlich.
 Welcher Vermutung wohl nichts hinzuzufügen ist.


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P.S.: Kollege Karl Eduard vom gleichnamigen Kanal findet dazu wie stets abseits- & weiterführende, doch treffliche Überlegungen ...  


Montag, 19. November 2018

Will sie die Deutschen verarschen?


Ja, offenbar will sie das:

Vertrauensbildende Maßnahme für türkische Einwanderer-Community? Sinan Selen wird Verfassungsschutz-Vize

Von Reinhard Werner 
Mit Sinan Selen wird erstmals ein Sohn türkischer Einwanderer in die Spitzenetage des Bundesamtes für Verfassungsschutz berufen. Die Skandale rund um den NSU hatten das Vertrauen zwischen Sicherheitsapparat und türkischer Community stark belastet. Die nunmehrige Personalentscheidung könnte dem Misstrauen entgegenwirken.
Warum dann nicht gleich den deutschen Verfassungsschutz zu einer Unterabteilung des türkischen Geheimdienstes machen? Kommt doch letztlich aufs gleiche raus!

In Wahrheit zielt diese Personalrochade nur auf eines: die AfD zu stoppen. Mit welchen Mitteln auch immer. Eine Behörde, die in serviler Regierungshörigkeit korrumpiert, nicht davor zurückschreckte, die peinliche Schmierenkomödie von einer angeblichen »NSU«-Gefährdung der verfassungsmäigen Ordnung zu inszenieren, eine Behörde, die nichts gegen die linksradikalen Unterwanderungen des Rechtsstaates durch die Antifanten unternimmt, dafür jedoch jeden antisemitischen Rülpser eines moslemischen Zuwanderers als »rechtsextreme« Straftat in die Statistik nimmt — so eine Behörde brauchte mindestens eine Doppelportion Maaßen zur Genesung, und keinen gebürtigen Türken, der — wie EpochTimes so süß-naiv schreibt —
... ausgerechnet im Bundesamt für Verfassungsschutz künftig eine bedeutende Position einnehmen wird, könnte man vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte als eine vertrauensbildende Maßnahme in Richtung der türkischen Einwanderercommunity in Deutschland deuten.
Na klar! Ob der neue Verfassungsschutz-Vize eine vertrauensbildende Maßnahme für die »schon länger hier Lebenden« darstellt, darauf wird, pardon l'expression, geschissen! Hauptsache, die Türken sind zufrieden ...

Man kann schön langsam nicht mehr so viel fressen, wie man kotzen möchte wegen dieses Weibes! Die servile Untertänigkeit, mit der sich die Deutschen von dieser offenkundigen Volksverräterin noch die Scheiße am Kopf verreiben lassen, ist schon irgendwie Extraklasse: die Franzosen demonstrieren wegen steigender Treibstoffpreise, bis es Tote und Verletzte gibt — und Deutschland geht vor die Hunde wegen der Unfähigkeit der »Führerin« (von der ich hoffe, daß sie einen gerechteren Abgang bekommt als ihr von 1933-45 ähnlich lang regierender Vorgänger: nämlich einen hinter schwedische Gardinen, und das möglichst lebenslänglich!), doch die Deutschen schlafen weiter, sehen sich Tatort, Lindenstraße und DSDS an, und finden jeden Hinweis auf die sich beschleunigende Verwandlung dieser früheren Kultur- und Wissenschaftsnation zu einem shithole country einfach »nazi« und ganz pfui!

Lenin halte ich für ein psychopatisches Arschloch, ein typischer Kommunist halt. Aber mit seiner Einschätzung der Deutschen hatte er, wie's scheint, leider recht ...

Donnerstag, 12. Juli 2018

Die Bananenrepublik fault vor sich hin ...


Manche Urteile sind von einer Jenseitigkeit, daß einem gelernten (und nicht von Karrierewünschen in der Justiz korrumpierten) Juristen nur der Mund offen stehenbleibt. So auch z.B. gestern beim »Lebenslänglich wegen Mordes« im Fall Zschäpe:
Das Urteil im NSU-Prozesss bringt keine Klarheit sondern lässt wesentliche Fragen unbeantwortet. Die wichtigste: Welche Rolle spielten Geheimdienste und der Verfassungsschutz in dem Fall?

DK | Das Urteil im NSU-Prozesss ist keine Überraschung. Es schien schon seit langem festzustehen.
Kritisch befasst sich Christina Baum, Obfrau der AfD im NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags, mit dem am 11. Juli 2018 ergangenen Urteil des Oberlandesgerichts München gegen Beate Zschäpe:
„Der Prozess gegen Beate Zschäpe hat trotz aufwendiger Arbeit kein Licht ins Dunkel gebracht.  ...
MMNews stellt das alles unter die Schlagzeile: »NSU Prozess: In dubio pro reo? Das war einmal! – Sollen Geheimdienste gedeckt werden??«

Nun, das ist begreifliche Vorsicht eines wegen seiner unerschrockenen Berichterstattung bei den Machthabern höchst unerwünschten Mediums — aber sachlich richtig ist es leider nicht.

Nein, »in dubio pro reo« ist hier nicht der Punkt! Es gibt ja nicht bloße »Zweifel« an der Schuld der Angeklagten, sondern vielmehr gibt es mehr als Zweifel, sondern fast schon die Gewißheit, daß der gesamte Prozeß, der Popanz, diese ganze Schmierenkomödie »NSU« mit all ihren Ungereimtheiten, »irrtümlich« geschredderten Geheimdienstakten, den sich gegenseitig erschießenden — bevor sie noch schnell ihr Wohnmobil anzünden — »Tätern«, von denen da jedoch peinlicherweise einer bereits tot gewesen sein muß etc.

Und der zweite Fehler im MMNews-Titel sind die Fragezeichen zum Schluß. Na, aber sicher sollen Geheimdienst gedeckt werden! Wenn man nur ein bisserl in der PPQ-Serie »Ein Land schreibt einen Thriller« geblättert hat, vergehen einem die Fragezeichen, bis auf das eine, allerdings entscheidende: wie konnte es geschehen, daß ein früher mal — trotz mancher Schwächen und Probleme, das sei konzediert — doch ansatzweise und halbwegs intakt funktional existierender Rechtsstaat in wenigen Jahren so restlos zu einer Bananerepublik verkommen konnte ...


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Unser gelegentlicher Gastkommentator Nereus äußert dazu im »Gelben Forum« einige unbotmäßige Gedanken. Wir wünschen ihm weiterhin Glück, Gesundheit und ein langes Leben — was bekanntlich dem einen oder anderen Zeugen in der NSU-Schmiere bedauerlicherweise nicht vergönnt war ...


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P.S.: und wenn man diese penible Zusammenstellung aller Ungereimtheiten, ach, was heißt! — aller tolldreisten Absurditäten dieses »Falles« gelesen hat, kommt man eigentlich nur zu einem Schluß: die »Justiz« (bzw. ihre Strippenzieher) dieser real existierenden Buntesrepublik will offenbar gar keine Klärung der Sachverhalte. Wir haben verstanden ...


Mittwoch, 27. Juni 2018

Wieder mal einen »Anmerkung« zu »NSU«


Ein lesenswerter Artikel in Sachen NSU-Schmiere. Der frühere Rechtsstaat Deutschland ist längst zur Bananenrepublik mit Stasihintergrund verkommen ...

Freitag, 10. Februar 2017

Bedauerlicher Zufall

Sicher!

Schon wieder dubioser Tod einer NSU-Zeugin

Erneut ist eine Frau gestorben, die der NSU-Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg als Zeugin auf der Liste hatte. In den 90er Jahren hat sie in Ludwigsburg gewohnt. Das Gremium will nun wissen, ob es sich um einen natürlichen Tod gehandelt hat.

Der NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag hat es mit einem weiteren Todesfall zu tun. Eine frühere Rechtsextremistin und Freundin des mutmaßlichen NSU-Mitglieds Beate Zschäpe, die als Zeugin geladen werden sollte, ist Anfang Februar gestorben. Wie Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) gestern in Stuttgart mitteilte, bat das Gremium das Justizministerium um Auskunft über den Tod der Frau. Nach bisherigen Informationen spreche aber nichts für einen unnatürlichen Tod.

Der erste NSU-Ausschuss in der vergangenen Legislaturperiode war bereits mit überraschenden Todesfällen konfrontiert. So starb eine Ex-Freundin des früheren Neonazis Florian H. 2015 an einer Lungenembolie. Ihr 31 Jahre alter Freund tötete sich den Erkenntnissen zufolge im Jahr 2016 selbst. Auch Florian H. verübte nach Angaben der Ermittler Suizid. Er wurde im Herbst 2013 in Stuttgart tot in seinem ausgebrannten Auto gefunden. Der Vorgang wurde deshalb genauer betrachtet, weil die Familie vermutete, Florian H. könnte ermordet worden sein.
Und ganz besonders bedauerlich ist folgender Zufall:
Ermittlungen dürften sich inzwischen jedoch als schwierige erweisen, weil der Leichnam bereits eingeäschert worden sei, noch bevor der Ausschuss an das Justizministerium wenden konnte. Die Frau soll bei ihrem Tod 46 Jahre alt gewesen sein.  
Es ist halt schon irgendwie ein Pech! Da bemühen sich Deutschlands Polizei- Und "Justiz"-Dienststellen und parlamentarische Ausschüsse der Blockparteien mit nie gesehenem Fleiß um die Aufklärung der Untaten um den NSU, und dann wird eine mit 46 Jahren unversehens gestorben,e wichtige Zeugin einfach verheizt.

Bedauerlicher Zufall, wie das Leben (bzw. der Tod) so spielt. Oder so halt ...

Mittwoch, 27. Juli 2016

Jupheidi! Sie haben endlich einen N-A-Z-I gefunden!

Münchner Todesschütze war Rechtsextremist

Bild: (c) APA/AFP/CHRISTOF STACHE (CHRISTOF STACHE) 
 
Der 18-Jährige war Berichten zufolge stolz darauf, Arier zu sein und am selben Tag wie Adolf Hitler Geburtstag zu haben.

 (DiePresse.com

„Ich bin Deutscher“ und „Ich bin hier geboren“, schrie der Todesschütze von München während des berüchtigten auf Video aufgenommenen Schreiduells mit einem Anrainer. Diese beiden Feststellungen waren dem Todesschützen offenbar wichtiger als bisher bekannt. Der 18-jährige Münchner war Rassist und Rechtsextremist, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Der Deutsch-Iraner habe es demnach als „Auszeichnung“ empfunden, am 20. April, also demselben Tag wie Adolf Hitler, geboren worden zu sein. Als Deutsch-Iraner war er auch „stolz“ darauf, Arier zu sein. Araber und Türken habe er gehasst und ihnen gegenüber „Höherwertigkeitsgefühle“ gehegt, so die FAZ.
Zunächst, liebe Presstituierte, muß es wohl heißen "Mutmaßlicher Todesschütze war mutmaßlich Rechtsextremist" ... ts, ts, ts ... man darf doch die Unschuldsvermutung nicht verletzen, oder?

Sodann: habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, was der Ländername "Iran" eigentlich heißt? Nö? Nun, ganz einfach: "Land der Arier". Und daß einer aus dem Land der Arier stolz darauf ist, ein Arier zu sein, ist keineswegs ungewöhnlich. Fragen Sie in England, Frankreich, Mexiko, China oder Indien, und Sie werden feststellen, daß so gut wie jeder von ihnen jeweils stolz darauf ist, Engländer, Franzose, Mexikaner, Chinese oder Inder zu sein. Nur in Merkelstan (früher mal Deutschland genannt), das eine ungehemmte Zuwanderung aus div. Steinzeitregionen (mit dazupassender Steinzeitreligion) ganz toll und als das Beste seit der Erfindung von Kaugummi ansieht, da allerdings ist das eingesessene Volk nicht stolz darauf, Deutsche zu sein, sondern ergeht sich in Gutmenschentum und Selbsthaß, verhausschweint und rückgratgebrochen wie es seit 1945 ist. Und findet höchstens nach Ankunft in seinen jeweiligen Urlaubsdestinationen zwar nicht zu einem gesunden Nationalstolz, aber dafür zu einer großklotzigen Kotzbrockigkeit der Sorte: "Det krallen wir uns jetzt, denn wir zahlen schließlich dafür genug!" ...

Doch zurück zum "Rechtsextremen", den unsere Systemmedien jetzt gefunden haben (wollen): sagt an, wie kam es in wenigen Tagen eigentlich zu der bemerkenswerten Transformation der Meldungen von von Ali Daoud S. zu zu Ali David S. zu David Ali S. zu David S.? Und als Abschluß nun zum rechtsextremen deutschnationalen Arier David S.? Kommt ihr euch nicht schön langsam selber etwas blöd dabei vor? Oder seid ihr bloß glücklich darüber, andere blöd verkaufen zu können (oder euch das wenigstens einzubilden)?

Und flott wird mit schneller Spekulationsnadel genäht, ob dieser Ali David nicht ein Sohn aus dem Iran geflüchteter Christen oder Juden sein könnte. Na klar! Weil ein Christ oder Jude seinen Sohn ja - typisch christlich oder jüdisch - "Ali" nennen würde (wogegen "Daoud" ein keineswegs so seltener muselmanischer Männername ist, und übersetzt tatsächlich David heißt, was seinen Träger allerdings nicht zum Nicht-Mohammedaner macht).

In der Erleichterung darüber, endlich, endlich einen Nazi gefunden zu haben (und wenn's nur ein Ali David aus dem Iran wäre ...), übersieht unsere p.t. Systemjournaille bloß eine kitzekleine Kleinigkeit: wenn dies ein rechtsextremer Anschlag war (Endlich von der rechten Seite! Der immerwährende Kampf gegen Rechts ist ja doch gerechtfertigt!), was unterscheidet ihn dann so großartig von all den anderen Anschlägen, die von den uns bereichernden Muselmanen begangen werden?

Wenn nämlich "rechtsextrem" so circa mit "Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, völkische Ideologie, Antisemitismus, Rassismus, Ablehnung von freiheitlicher und demokratischer Werte" umschrieben werden kann, dann trifft genau das auf das ganze Muselmanentum zu!

Oder können Sie sich in einem britischen Strafrecht ein Delikt "Beleidigung des Britentums" vorstellen? (An eine "Beleidigung des Deutschtums" brauchen wir ja nicht mal zu denken, ohne beim Gedanken an Hausschweine in Gelächter auszubrechen ...) In der Türkei werden Sie natürlich geholfen: da gibt's selbstmurmelnd die "Beleidigung des Türkentums".

"Fremdenfeindlichkeit" lehrt der vom Himmel gefallene Koran ebenso wie Antisemitismus. Wer auch nur ein bisserl Ahnung hat, wie rassistisch die Unterschiede zwischen den "echten" Arabern (die im Islam natürlich die Herrenmenschen unter den Museln stellen) und den "sonstigen" (und bei denen wieder in unzähligen Abstufungen unterschiedlich) gelebt werden, wird dem Islam das Prädikat "rassistische Religion" nicht versagen.

Und über die Ablehnung von Freiheit und Demokratie braucht man wohl kein Wort zu verlieren. Die Saudi-Clique, der GröTAZ und de facto alle anderen musel-dominierte Staaten beweisen es schlagend. Mit den Knüppeln ihrer Polizei ...

Da die lieben Systemmedien ihre aufgeregten Spekulationen v.a. aus dem "... berüchtigten auf Video aufgenommenen Schreiduell" herleiten: wäre es nicht irgendwie für einen investigativen Journalismus recht interessant, herauszufinden, warum zwar das Video ein kleines, faktisch unidentifizierbares Männchen auf einen leeren Parkdeck zeigt, aber der Ton für die - ersichtlich - weite Distanz ganz außerordentlich hohe Qualität aufweist. So, wie wenn das mit einem hochempfindlichen Richt-Mikrophon ausgenommen worden wäre (was bekanntlich jeder Handy-User griffbereit so am Balkon für derlei Wechselfälle des Lebens herumliegen hat ...). Beschleicht euch nicht der klammheimliche Verdacht, daß das alles ein bisserl ... seltsam ist? Fast so seltsam wie die leider, leider vom Hochwasser weggeschwemmten Aktenstücke im NSU-Fall, die deshalb dem Gericht nicht mehr vorgelegt werden konnten? So recht offensichtlich irgendwie "hingeleimt", damit es zur herrschenden Lehre paßt, daß alle Pöhsen von rechts, aber die Guten aus dem Orient kommen?

PPQ hat über lange Zeit hinweg eine große Zahl von Artikeln über die Ungereimtheiten, Absurditäten und offensichtlichen Lügen in der NSU-Schmierenkomödie verfaßt, und diesen den schönen Seriennamen: "Ein Land schreibt einen Thriller" verliehen. Wäre es nicht hoch an der Zeit, eine Serie: "Ein Land halluziniert seine Nazis" zu starten?

Samstag, 23. Juli 2016

Gewollte Konfusion?

Zuerst waren es drei Männer "mit Langwaffen", jetzt ist es ein "Deutsch-Iraner" (was immer das heißen soll), der als Einzeltäter (natürlich! sind doch immer Einzelfälle!) einen Amoklauf hinlegte. Zuerst hat eine Zivilstreife auf ihn geschossen, ihn aber leider verfehlt (wo werden die eigentlich im Waffengebrauch geschult? In der Baumschule?), dann findet man ihn Stunden später, nachdem die Polizei eine Millionenstadt faktisch zur Gänze lahngelegt hat, mit durchschossenem Kopf in einer Seitengasse beim Einkaufszentrum (das in Kompaniestärke, wenigstens laut der Pressekonferenz gestern spätabends: inklusive Umgebung, stundenlang von Polizei durchkämmt worden war, die den kopfschüsslichen Täter aber leider, leider nicht gleich finden konnte ...), und kann sich beruhigt zurücklehen: Selbstmord! Ende gut, alles gut ...

Sorry: das G'schichtl glaube ich so nicht! Ich glaube vielmehr, daß da ganz gezielt eine maximale Konfusion hergestellt werden sollte, um mal "in echt" auszutesten, wie wohl der deutsche Michel (plus fremdhintergrüdigem Beiwerk) reflexartig auf den Zuruf "Terrorwarnung" reagieren wird. Ob er brav Männchen macht, und sich dann gehorsam unterm Tisch verkriecht, wenn man ihm das anschafft.

Seltsam auch, daß gerade am "Breivik-Gedenktag" etwas passiert. Und endlich ein Massaker nicht von der IS reklamiert werden kann (obwohl die es natürlich versucht haben), um so der Bevölkerung zu signalisieren, daß der "Kampf gegen rechts" gaaaaanz wichtig ist, und "die Deutschen" die eigentlichen Böslinge sind: so irgendwie ... unwillkommend und überhaupt total Nazi ...

Doch das ist alles selbstmurmelnd nur eine krude Verschwörungstheorie, weil deutsche Geheimdienste und Politiker täten ja auch nur irgendwas in diese Richtung nie-nie-niemals! Die dächten ja niemals, sowas pöhses zu tun! Ja, sie dächten niemals, sowas auch nur zu denken!

Aufwachen, liebe Leute: ihr werdet seit Jahren mit einer dilettantisch zusammengeschusterten "NSU"-Schmiere konfrontiert, bei der die Geheimdienste - unter wohlwollendem Wegsehen der sie angeblich kontrollierenden Politruks -  reihenweise Beweisstücke verschwinden lassen ("irrtümlich gelöscht", "beim letzten Hochwasser weggeschwemmt", "als vermeintlich unerheblich vernichtet", "nicht mehr auffindbar" etc. etc.), bislang sich bester Gesundheit erfreuender Zeugen, die unangenehm (für das Konstrukt) werden könnten, ganz plötzlich an diabetischem Schock oder sonst wie unerwarteten Todesursachen versterben, bevor sie vor Gericht aussagen können - und dann sollen wir ernstlich glauben, daß edle Menschen, die sich für das Grundgesetz, den Rechtsstaat und die Menschenwürde engagiert einsetzen, uns regieren und richtig informieren?

Wer das noch immer behauptet, steckt entweder mit diesen Staatsverbrechern unter einer Decke, oder er ist ein naiver Volltrottel. Tertium non datur.

Samstag, 19. Dezember 2015

Justiz? Daß ich nicht lache ...

Beate Zschäpe belastet sich selbst


Da, wo die Anklage widersprüchlich ist, hat die Angeklagte mit ihrer Erklärung ausgeholfen


18.12.15


Bild: pa
Zweieinhalb Jahre hat die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess Beate Zschäpe beharrlich geschwiegen. Ihre nun erfolgte Aussage vor Gericht wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Sollte die 53-seitige Erklärung, die Zschäpes Anwalt Mathias Grasel vor dem Oberlandesgericht verlesen hat, der Versuch einer Entlastung gewesen sein, dann kann er als gescheitert angesehen werden. Faktisch hat Zschäpe nämlich das Konstrukt der Anklage übernommen. (Hier weiterlesen)



Wie zitierte Papst Benedikt XVI doch am 22. September 2011 vor dem Bundestag: »Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?«

Wobei die Teilnahme einer Justiz an der Räuberbande immer noch eine Quantensprung ins Ekelhafte darstellt ...
Das Recht ist längst weggenommen und in den schmutzigen Händen einer machtgeilen, skrupellosen, parasitären Polit-Nomenklatura, der man — mit verschwindenden Ausnahmen — ein möglichst quälend langsames Siechtum*) wünschen müßte, wenn es eine Gerechtigkeit hernieden gäbe.

Gibt es aber nicht. Und so trösten wir uns mit den Fluchpsalmen (wie auf diesem Blog bereits angeregt) und dem Vertrauen ins Gottes im Jenseits ausgleichende Gerechtigkeit ...


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*) N.B.: LePenseur denkt in Kenntnis der Rechtslage gar nicht daran, diesen Mega-Arschlöchern ein gewaltsames Ende zu wünschen, denn dies könnte als »Gutheißung einer Straftat« ausgelegt werden. Absit longe! Aber verrecken können sie ruhig. Nicht christlich genug gedacht? Mag sein. LePenseur ist ja selbst manchmal fast betroffen ob seines Ekels gegenüber diesen Politmafiosi. Aber nur manchmal. Und nur fast ...

Freitag, 2. Oktober 2015

Die NSU-Schmiere läuft wie geschmiert?

Eher wie gelähmt, wenn man sich die mittlerweilige Prozeßdauer so ansieht ... Und jetzt kommt noch eine Nebenklägerin abhanden. Der »Tagesspiegel« berichtet merklich verstört:

NSU-Prozess 

Nebenklägerin gibt es offenbar gar nicht

Schwer zu glauben: Im NSU-Prozess soll eine Nebenklägerin zugelassen worden sein, die es offenbar gar nicht gibt. 
Wer den Prozeß verfolgte, der findet das keineswegs »schwer zu glauben« — denn was uns da an geradezu haarsträubendem Unsinn seitens der Staatsanwälte als zu glauben vorgelegt wird. Tote, die in diesem Zustand noch Pumpguns durchladen, feuerfeste Papiertaschentücher mit DNS-Spuren, die aus einem abgebrannten Wohnwagen geborgen werden etc. etc. etc. 

Vielleicht kommt der Staatsanwalt demnächst drauf, daß das alles in Wahrheit die grünen Männchen vom Mars (oder vom BND) ausgeführt haben.

Blöd nur irgendwie ... so einen Prozeß kann man (außer durch Tod der Angeklagten) doch nur durch ein wenigstens korrekt aussehendes Verfahren beenden.

Wäre ich Frau Zschäpe — ich tät' mir langsam Sorgen um meine Gesundheit machen. Insbesondere Trombosen »san a Hund«, wie der Wiener sagt ...

Freitag, 4. September 2015

»Ein Land schreibt einen Thriller« — aber jetzt im Ausland ...

Der verdienstvolle Nachrichten- und Satirblog »Poltiplatschquatsch« veröffentlicht seit Jahr und Tag unter dem Titel »Ein Land schreibt einen Thriller« den (fast) ganz normalen Wahnsinn der »NSU«- Schmierenkomödie, die von berufsmäßig Betroffenheit mimenden Politruks, »Ermittlungsbehörden« (die, wie's aussieht, vermutlich die schröcklichen Dinge, die sie »aufdecken«, selbst lanciert haben) und mittlerweile sogar der Justiz in Endlosschleife aufgeführt wird. Offenbar arbeitet man am Landgericht München eifrig daran, den Jahrzehnteerfolg der Londoner »Mausefalle« zu überbieten (ohne freilich auch nur annähernd denselben Unterhaltungswert zu bieten, von eher dilettantischen schauspielerischen Leistungen der Staatsanwaltschafts-, Zeugen- und Verteidiger-Darsteller ganz zu schweigen) — sonst wäre es nicht erklärbar, warum die ganze Chose nicht längst (unter diskreter Abführung einiger Dutzend Disziplinarverfahren gegen »Verfassungsschützer« & Co.) rechtskräftig eingestellt wurde.

Einer der verdientesten Aufdecker der Behördenbetrügereien und medialen Nebelkerzen, ein Blogger mit dem hübschen Pseudonym »Fatalist« wird — zwar informell, aber nicht uneffektiv — von den Behörden verfolgt, die ihre Unfähigkeit und/oder Komplizenschaft in diesem veritablen Geheimdienst-Skandal natürlich nicht aufgedeckt sehen wollen. Nachdem ihm von Blogger und Wordpress überfallsartig die »NSU-Leaks«-Blogs etc. gelöscht wurden, mußte er damit vor kurzem auf einen russischen Server übersiedeln.

Wer hätte sich einst gedacht, daß Rußland einmal das letzte Territorium der Welt sein wird, wo jene, die die Machenschaften unserer »demokratischen« Herrschaftsklüngel aufdecken, ohne Verfolgung durch diese das tun dürfen, wozu sie nach dem Wortlaut unserer Verfassungen und diverser Menschenrechts-Konventionen eigentlich auch hierzulande berechtigt wäre — nämlich: ihre Meinung über derlei »Vorgänge« frei zu äußern.

Doch wie man sieht — bisweilen (wir wollen optimistisch bleiben!) besteht ein nicht unerheblicher Unterschied zwischen Verfassungstexten und Verfassungswirklichkeit ...

Montag, 16. Juni 2014

Hony soit ...

Ein netter Kurzfilm bei Kollegin »Eulenfurz«. Naja, typisch Italien halt ... sowas kann's bei uns doch nicht geben! Ach ja? Wirklich nicht?

(1)(2)(3)

Montag, 14. April 2014

Diabetes ist eine gefährliche Krankheit

... v.a. wenn sie nicht erkannt wird. Dann kann man glatt dran sterben, ohne daß man vorher was geahnt hätte — ganz plötzlich.
Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz vergangene Woche dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestags mitteilte, wurde Thomas R. Ende März leblos in einer Wohnung in Nordrhein-Westfalen aufgefunden. 

Unter dem Decknamen "Corelli" hatte der 39-Jährige den Verfassungsschutz jahrelang mit Informationen aus der Neonazi-Szene versorgt. Im September 2012 wurde "Corelli" enttarnt, er kam später in ein Zeugenschutzprogramm des Bundes. Im Ermittlungsverfahren gegen die NSU-Zelle musste Thomas R. bereits zweimal als Zeuge aussagen: Seine Nummer stand auf einer 1998 sichergestellten Telefonliste des mutmaßlichen NSU-Gründers Uwe Mundlos. Zudem hatte R. ein Neonazi-Magazin unterstützt, dem die Terrorzelle aus dem Untergrund Geld geschickt hatte. 

In den Vernehmungen stritt Thomas R. Kontakte zum NSU ab, berichtete aber ausführlich über andere Neonazis, seine Mitgliedschaft in einem Ableger des Ku-Klux-Klans und eine der klantypischen Kreuzverbrennungen bei Schwäbisch Hall. 

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen lebte Thomas R. – offenbar unter neuer Identität – zuletzt in einer Wohnung bei Schloß Holte-Stukenbrock in der Nähe von Bielefeld, in der auch seine Leiche gefunden wurde. Nach vorläufigen Ermittlungen der Behörden in Nordrhein-Westfalen gibt es bislang keine Anhaltspunkte für eine "Fremdeinwirkung". R. starb laut Sicherheitskreisen an den Folgen einer zuvor nicht erkannten Diabetes-Erkrankung.
... informiert uns in bekannter Sachlichkeit »Der Spiegel«. Und schon wieder ist, leider, leider, ein Mitwisser der NSU-Schmiere abgeschmiert in die ewigen Jagdgründe! Zufall, natürlich. Tragischer Zufall — aber mit Diabetes ist einfach nicht zu spaßen! Wenn man nicht aufpaßt, hat man auf einmal einen diabetischen Schock, den man natürlich feststellen kann — aber leider nur kurz, nachdem er eingetreten ist. Danach kann man nur spekulieren ...

Darf man auch darüber spekulieren, ob der Leichnam feuerbestattet wurde? Nur so zur Abrundung des Gesamtbildes gefragt ...

Freitag, 14. Februar 2014

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan

Darf man das heute überhaupt noch zitieren, so wegen Rassismus & Co. ...? Keine Ahnung, ist aber auch nicht wirklich Inhalt des Artikels. Sondern — was?

Nun, ein paar Gedanken, die sich der verdienstvolle Nachrichten- und Aufklärungsblog »Die Anmerkung« über jüngste Ereignisse der deutschen Innenpolitik machte:
Einem Bericht von Bild.de vom 13.02.2014 zufolge soll der damalige Staats­sekretär im Bundesinnenministerium (BMI), Klaus-Dieter Fritsche, durch den Präsidenten des Bundeskriminalamtes (BKA), Jörg Ziercke, über einen begründeten Anfangsverdacht gegen den früheren SPD-Bundestag­abgeordneten Sebastian Edathy wegen des Besitzes von kinder­por­no­­graphischen Schriften informiert worden sein.
Das BKA stellt klar: Diese Darstellung ist falsch. Von einem begründeten Anfangsverdacht gegen Herrn Edathy ist nie die Rede gewesen.

Eine kleine Zeitachse sei angefügt:

Oktober 2013: Friedrich wird über irgendwas im Zusammenhang mit Edathy informiert, was er flugs auf dem Marktplatz politischer Eitelkeiten, u.a. in der SPD-Führung, ausposaunt
Oktober 2013: alle 16 LKA haben Kenntnis von irgendwas im Bezug auf Edathy
05.11.2013: Staatsanwaltschaft Hannover erhält die Akte als Verschlußsache
28.11.2013: der Verteidiger von Edathy nimmt Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Hannover auf
22.01.2014: Gespräch zwischen Edathys Rechtsbeistand und der Staatsanwaltschaft
28.01.2014: Entschluß der Staatsanwaltschaft, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten
06.02.2014: Aufsetzen des Schreibens zwecks Aufhebens der Immunität Edathys
07.02.2014: Edathy legt Mandat nieder
12.02.2014: Antrag auf Aufhebung der Immunität erreicht Bundestagspräsidenten

Spätestens jetzt ist klar, daß auch die Staatsanwälte das Spiel munter mitspielen und lügen, daß die Schwarze kracht. Hieß es noch am Dienstag, man ermittle wie in jedem anderen Fall auch, so war laut Zeitleiste ab 28.11.2013 klar, als der Verteidiger im Büro des Staatsanwaltes aufschlug, daß das Thema gegessen ist. Die Staatsanwaltschaft selber hat einen erheblichen Anteil an der Straf­ver­eitelung im Amt, wenn sie dem was auch immer Beschuldigten 2 Monate Vorsprung einräumt. Und dann ist auch die tagesaktuelle Aussage, sie ermittle in einem kinderpornografischen Fall, eine glatte Lüge. Um den Staatsanwalt seine eigene Logik vor den Latz zu hauen: Wer frühzeitig davon Kenntnis hat, daß ein Verdächtiger weiß, welches Spiel läuft, dürfte wissen, daß da nichts mehr zu holen ist.

Das kriminelle Problem heißt nicht nur SPD, Bundesregierung, sondern eben auch, wie im Fall Wulff, Staatsanwaltschaft Hannover.

(Hier der ganze Artikel)
So richtig »g'schmackig« (wie der Wiener sagt) wird's aber, wenn »Die Anmerkung« dann noch ein Posting von heute früh aus dem Telepolis-Forum zitiert:
"Aufgrund der Weitergabe von Informationen steht nun der Verdacht im Raum,"

...dass Edathy in seiner Funktion als Vorsitzender des NSU-Untersu­chungsausschuss erpressbar war. Ausser einem Hinweis auf "Total­versagen der Behörden" hat der Untersuchungsausschuss keinerlei verwertbare Erkenntnisse gebracht, und dieses Ergebnis reiht sich nahtlos in das verharmlosende "Total­versagen" ein. Möglicherweise war es kein Zufall, dass auch dieser Untersuchungsausschuss ein Rohrkrepierer war.
That makes sense ... ... tja, und was den Anfangsfall ohne Anfangsverdacht betrifft ... nun, hier findet »Poltplatschquatsch« die gewohnt elegante Darstellung des unsäglich Unsagbaren:
Der Chefaufklärer des größten Nazi-Mordfalles der Geschichte der jungen deutschen Demokratie sammelt privat Bilder und Filmchen von nackten Jungen. Er bezahlt den keineswegs strafbaren Schund mit seiner Kreditkarte – ausländische Mächte benötigen nicht einmal die Werkzeuge von NSA und Co., um einen deutschen Spitzenpolitiker mit einem Karrierefahrplan, der günstigstenfalls bis in ein Ministeramt führen wird, in der Hand zu haben. Die Staatsanwaltschaft bekommt einen Tipp aus dem Ausland – der Chefaufklärer habe nichts Strafbares getan. Sie nimmt, so geht das hierzulande, Vorermittlungen auf, weil es, so sagt sie später, keinen Anfangsverdacht gab.

Dann die Durchsuchung, deren veröffentlichte Ergebnisse nach Schmierenkomödie klingen. "Das stinkt zum Himmel, er hat sich generalstabsmäßig auf die Durchsuchungen vorbereitet", zitiert die Bild einen Ermeittler. Edathy habe es geschafft, bis auf einen intakten Computer "alle anderen Rechner" zu "entfernen". Nicht geschafft hat er es, "Reste zerstörter Festplatten" (Bild) in einen Papierkorb außerhalb seines Grundstückes zu werfen.

Klingt logisch und nachvollziehbar und passt so genau zum übrigen Geschehen, wie es von hieraus weitergeht. Ein surrealer Film ohne Tonspur: Der Innenminister bekommt, unter Verletzung aller gesetzlichen Vorgaben, von seinen Staatssekretär mitgeteilt, dass da etwas gegen den Chefaufklärer im Busch ist. Etwas, das nicht strafbar ist. Sowas teilen sich die Herren da oben dauernd mit. Der Innenminister tratscht die Nachricht deshalb sofort weiter – er informiert über den SPD-Parteichef umgehend die komplette Parteispitze des künftigen Koalitionspartners. Wohl um zu verhindern, dass die den Sammler legaler Kinderbild in ein Regierungsamt beruft und damit die Kanzlerin seiner Partei, die diese Regierung führen wird, in Schwierigkeiten bringt, wenn die Sache auffliegt.
Und Mutti? Tritt die auch zurück? Ach, was denn! Die hat es doch erst aus der »Harke« erfahren ...

Politplatschquatsch bringt die Betrachtungen dieses »Falles« jedenfalls in einem Satz auf den Punkt:
Die Konsequenzen sind in jedem Fall alternativlos: Alle haben gelogen oder lügen oder müssen zumindest angestrengt leugnen, dass sie gelogen haben oder immer noch lügen.
Was aber, seien wir uns ehrlich, bei Politikern nun auch nicht so wirklich überraschend wäre, oder ...?

Freitag, 31. Januar 2014

Quizfrage zum real existierenden Inlandsgeheimdienst

Geheimdienstmann 1 und Geheimdienstmann 2 planen ein Bombenattentat. Wie nennt man das?

Neonaziterror!
Den ganzen Artikel hier lesen.

Montag, 6. Januar 2014

»Ein Stück deutscher Geschichte«

... nennt die »SZ« die seit zehn Monaten sich dahinschleppende NSU-Schmiere. Leider fälschlich — denn es ist weit eher als Stück deutscher Gegenwart (und zwar ein starkes Stück, was man da aufführt!) zu bezeichnen. Gegen Geschichte wäre ja wenig einzuwenden. Manche Geschichten können durchaus spannend sein, von vibrierender literarischer Qualität, poetisch versonnen — was auch immer ... ... nur: die NSU-Geschichte ist nichts davon. Schon im Original: lähmend, langweilig, unplausibel bis zum geht-nicht-mehr und derart offenkundig schlapphut-marionettig, daß man sich als Zuseher anfängt fremdzuschämen. Wenn das Ganze jetzt noch von der »SZ« als Gerichtssaal-Pseudodokumentation verfilmt wird, dann macht es das Desaster auch nicht besser. Im Gegenteil.

Der verdienstvolle Nachrichten- und Satireblog »Politplatschquatsch« findet wie immer treffende Worte für die erbarmungslose Decouvrierung unseres »Rechtsstaates« und seiner höchst willfährigen Gehilfen in Verwaltung, Politik und Medien.

Und ein Kommentarposter schreibt völlig richtig über die diesem Film zugrundeliegende Kunstform:
Müsste das nicht unter dem Begriff Meta-Theater firmieren? – Quasi ein Theaterstück über ein Theaterstück. - Verstehe zwar nicht viel von dieser „Kunstform“, indes das könnte doch interessante künstlerische Implikationen bedeuten. Ganz zu schweigen vom ebenso interessanten Aspekt der Selbstreferenzialität, der ebenfalls darin zum Vorschein kommt.
Meta-Theater — ja, in der Tat. Es ist nur noch fraglich, ob das aufgeführte Stück als Tragödie oder als Komödie endet ...

Freitag, 15. November 2013

»Daß die besten Kriminaltechniker der Republik ...

... in dem Fahrzeug nur DNA-Spuren von vier Personen sichern konnten hat für Aufsehen in der Reinigungs- und Haushaltsreinigerszene gesorgt.««

Ganz große Realsatire um die wohl größte Publikumsverarsche seit Obamas Osama-Verklappung im Indischen Ozean ... nein, richtiger gesagt: wohl schon seit 9/11.

Wo? Auf Politplatschquatsch, natürlich! Wo sonst findet man noch solche Nachrichten ...

PPQ hat freilich aufmerksame Leser — einer von ihnen, Volker (der uns auch auf diesem Blog öfters die Ehre und das Vergnügen gibt), hat in verdienstvoller Kleinarbeit zusammengestellt, was sich so alles in Asche finden kann — wenn man es finden will:
Fürs Protokoll hier die aktualisierte Liste der „Beweismittel“, die die … oh my god, fast hätte ich Fälscherbande geschrieben … BAO Trio aus der Wunderasche „geborgen“ hat:
- lesbare Bekenner-DVDs
- lesbare USB-Sticks
- lesbare Festplatten
- echte falsche Pässe
- Namenslisten mit 88 Namen
- Namenslisten mit zehntausend Namen
- Handschriftliche Aufzeichnungen
- Geldbanderolen
- Stadtplanausrisse mit Notizen
- Tierarztrechnungen
- Bankbelege
- Quittungen
- Rabattmarken
- zahlreiche Zeitungsausschnitte ohne Fingerabdrücke von Zschäpe
- Zeitungsausschnitte mit Zschäpes Fingerabdrücken
- Ein gefälschter Tennisklubausweis, ausgestellt auf Mandy S.
- Zschäpes Foto
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Böhnhardt
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Mundlos
- ein alter Personalausweise, ausgestellt auf den Namen Zschäpe,
- ein Reisepass,
- zwei Führerscheine,
- eine Krankenkassenkarte
- Zschäpes Geburtsurkunde.
- eine Visitenkarte Nordbruchs
- neun Bücher
- Telefon
- eine die Rufnummer dieses Telefons lautende Rechnung
- eine helle Cargohose
- helle Turnschuhe
- Jogginghose von Mundlos, mit intakter DNA von M. Kiesewetter
- zwei Taschentücher mit intakter DNA von Mundlos
- ein “auf Papier verewigtes Drehbuch”
- ein Archiv über die Ceska-Morde, mit 68 Zeitungsartikeln!
- Flyer von Andre Emingers Firma “Aemedig”, die auf die Aufbereitung von Filmen und Videos spezialisiert war.
- Computerausdrucke
- private Bilder der Neonazifamilie E.
- Einladungsschreiben zum Hitlerjugend-Lieder-Singen

Was hat eigentlich diese Flammenhölle genährt, wenn alle Papiere nicht gebrannt haben?

Und glaubt immer noch jemand, dass Deutschland ein Rechtsstaat ist?
»Die gute Spurenlage lässt kaum einen Zweifel, das Zschäpe für das Feuer verantwortlich ist«, zitiert PPQ unsere Justizbehörden mit kennerischem Wohlgefallen — das auch nur zu berechtigt ist! Denn in dieser Story ist alles feinst ausstaffiert mit dem Stoff, aus dem die Träume sind.

Ein Roman, wie von Simmel — oder, wie PPQ zu sagen pflegt: Ein Land schreibt einen Thriller ...

Dienstag, 5. November 2013

Der heutige »Rechtsstaat« ist v.a. eines: brechreizerregend!

Eben wurden die Urteile im medial groß aufgemachten »Wiederbetätigungsprozeß um das rechtsextreme Netzwerk Objekt 21 in Wels« gesprochen. Der Hauptangeklagte faßte dabei sechs Jahre aus. Nun, wofür eigentlich? Hat er jahrelang ein 13-jähriges Mädchen mißbraucht? Hat er fünf Jahre lang Steuern im Ausmaß von 116,3 Mio. Euro hinterzogen? Hat er sich zu Lasten seiner Organisation rechtsgrundlos mit über 20 Mio. Euro bereichert? Oder hat er etwa versucht einen Taxifahrer zu ermorden?

Ach, weit gefehlt!

Der Schlussakt der Verhandlung um nationalsozialistische Wiederbetätigung hatte zuvor am Montag neue, einschlägige Materialien zutage befördert: So tauchten im Prozess um sieben Mitglieder des rechtsgerichteten Vereins Objekt 21 – Männer im Alter zwischen 23 und 33 Jahren – belastende Fotos oder etwa eine CD mit Rockmusik auf („Rechtsrock“), deren Bonustrack im Vereinslokal aufgenommen worden sein soll.

Am 24. Oktober, als der Prozess bereits begonnen hatte, habe ein Zeuge eine CD mit einem Hakenkreuz auf dem Cover bei der Polizei abgegeben, berichtete am Montag der Staatsanwalt. Titel des Albums: „Der Untergrund stirbt nie“. Der Interpret nennt sich „Reichstrunkenbold“ und ist in der rechten Szene mit Texten wie „Afrika den Affen“ bekannt. Der besagte Bonustrack der CD soll „live in der Waffenschmiede“ aufgenommen worden sein. Auf Fotos ist über einem Raum im „Objekt 21“-Lokal eben dieser Schriftzug, „Waffenschmiede“, zu sehen.

Auch der Verfassungsschutz legte nun weitere Fotos vor. Darauf ist einer der Angeklagten mit einer CD in der Hand und in einem T-Shirt zu sehen, auf dem steht: „Objekt 21 Haustechniker“. Der betreffende Beschuldigte wollte bisher immer nur am Rand mit dem Verein zu tun gehabt haben. Er habe lediglich die Computer aufgesetzt und sei nicht mit den darauf gespeicherten einschlägigen Musikdateien befasst gewesen, hat er bisher beteuert.
Er-schröck-lich! Aber natürlich aus der Logik unserer »Rechtsordnung« vollkommen zu verstehen: jahrelang eine Minderjährige zu poppen oder einem Taxler eine Glasscherbe an den Hals zu setzen oder seine Gläubiger um 20 Millionen zu schießen ist an Handlungsunwert einem Hakenkreuz auf einem Plattencover so circa gleichwertig. Und an Gefährlichkeit na sowieso selbstmurmelnd auch. Und damit sowas nimmer passiert:
Die Vorsitzende begründete die Strafen mit einer generalpräventiven Wirkung, die nach außen gehen solle. Milderungsgründe sah das Gericht kaum, Einsicht oder Umkehr seien "eher nicht" zu erwarten.
Der neugwählte Dritte Nationalratspräsident, Mag. Norbert Hofer (FPÖ), wird sich nach seinen jüngsten Äußerungen über diese Rechtslage:
Zwar ist für ihn keine Frage, dass es ein Verbot brauche, eine nationalsozialistische Partei zu gründen, jedoch: "Es gibt einen zweiten Bereich, der sich ein bisschen mit der Meinungsfreiheit spießt. Da muss man sich die Frage stellen: Wann ist unsere Demokratie so weit entwickelt, dass sie es aushält, wenn jemand etwas sehr Dummes sagt?" Gemeint sind jene Gesetzespassagen, die besagen, dass es strafbar ist, wenn NS-Verbrechen öffentlich geleugnet, verharmlost, oder gerechtfertigt werden.

Eine gesetzliche Regelung sei hier zwar "nicht schlimm", aber "ein bisschen ein Widerspruch zu einer liberalen Gesinnung", meinte der FP-Vize.

(Hier weiterlesen)
... wird sich trotz seiner abwiegelnd-verklausiert-vorsichtigen Ausdrucksweise vermutlich warm anziehen können bei dem Sturm, den selbst seine zarten Andeutungen im Blätterwald der Gutmenschlichkeit entfachen werden.

Darf man diese Situation schlicht und einfach zum Kotzen finden? Oder fällt bereits dieser Brechreiz unter N.S.-Wiederbetätigung — und zwar auch dann, wenn man sämtliche Arten von Sozialismus, den nationalen ebenso wie den internationalen, genauso zum Kotzen findet?

Ganz wunderbar zu diesem Thema paßt auch der gestrige Artikel auf »Politplatschquatsch«, in dem dieser verdienstvolle Nachrichten- & Satireblog über die NSU-Schmiere berichtet:
Passend zum Jahrgedächtnis eines hier bei PPQ veröffentlichten waffentechnischen Gutachtens, nach dem zwei neben den Leichnamen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gefundene Patronenhülsen nur erklärlich sind, wenn ein dritter Anwesender mit der Winchester Pumpgun geschossen hat, diffundiert das Wissen aus der Flinten-Gebrauchsanweisung allmählich auch in die Expertenkreise, die in München seit Monaten versuchen, den Fall in Form einer Gerichtsshow öffentlich aufzuarbeiten.
(Hier weiterlesen)
Und man braucht nur das seinerzeitige Frohlocken unserer Systemmedien über die Verhaftung der Spitzen einer rechtsextremen Partei in Griechenland nach einem Mordanschlag auf einen linksextremen Musiker mit dem wohlwollenden Desinteresse ebendieser Systemmedien hinsichtlich der Ermordung zweier Mitglieder dieser rechtsextremen Partei durch Linksextremisten zu vergleichen, um zu wissen: der akute Brechreiz ist völlig berechtigt! Denn daß wegen eines linken Mordanschlages etwa die Spitzen im griechischen Parlament vertretenen linksextremen Parteien hinter Gitter wanderten — aber nein, wer denkt denn an sowas?!

»Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.« Der dank unserer Alt68er-Meinungsmacher längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Und in den Gerichtssälen — denn so, wie in tausendjährigen Zeiten eben das »gesunde Rechtsempfinden des deutschen Volkes« fein zu unterscheiden wußte, ob eine Straftat von oder an einem »Nicht-Arier« begangen worden war, so weiß auch heute unsere Justiz zu differenzieren — mal subtil wegsehend, mal generalpräventiv zuschlagend ...

Donnerstag, 22. August 2013

Direktor Striese wäre stolz

... mit welcher Professionalität seine Ensemblemitglieder nahtlos von einer Schmierenkomödie zur nächsten wechseln. Erstaunt wäre er höchstens über die Größe des Ensembles — doch, nein, halt! Es ist ja vor allem auch das Publikum, das so brav mitspielt (und die Kritiker, natürlich!), und sich auch noch den größten Unsinn als dramatische Schürzung der Handlung verkaufen läßt.

So, wie aus dem »Raub der Sabinerinnen« in und aus der Not schließlich die Tugend der »Pension Schöller« gemacht wurde, so wird heute aus der Not der lahmenden Berichterstattung über die immer peinlichere NSU-Schmierenkomödie — mit ihren feuersicheren CD-Roms, die in einer Brandruine »gefunden« werden, auf denen sich bekenntnislosen Bekennervideos finden, aus denen angebliche Täter, die sich später wechselseitig in teilweise bereits totem Zustand erschossen haben müßten, für Taten erschlossen werden sollen, deren Begehung durch sie etwa so wahrscheinlich ist, wie eine Ehrenmitgliedschaft Papst Benediks XVI in der KPdSU — die Tugend eines Berichtes über den NSU-Bundestagsausschuß gemacht.

»Pension Schöller« spielt also jetzt nach dem Zwischenvorhang, nachdem unseren Machtcliquen das Weiterspielen des »Raubs der Sabinerinnen« endgültig im Chaos der Unmöglichkeiten zu versinken droht: »Pension Schöller« alias »NSU-Untersuchungsausschuß«. Und alle spielen mit, inklusive Publikum, dem eigentlich schon damals, im »Raub«, der jähe Wechsel der Epoche von der Antike zur Belle Epoque auch hätte auffallen müssen. Ach, welch ein Publikum! Nun, auch dies ist eben nicht mehr das, was es einmal war — von hunderten »Reality-Shows« im Prolo-TV gegen alles, was Realität ist, perfekt abgestumpft, läßt es sich neben »Frauentausch« und »Dschungelcamp« eben auch Neonazis, bzw. in Ermangelung realer, lebender solcher behelfsweise eine angebliche ehemalige Neonazibraut als Monstrum vorführen, oder eben ersatzweise die angeblich monströsen Versäumnisse unserer Behörden im »Kampf gegen rechts«. Muß einfach sein — wo käme sonst der Gründungsmythos Nachkriegseuropas hin ...

Und die Medienredaktionen, fest in linksgrüner Hand, spielen und klatschen brav mit, bis weit hinein in »bürgerliche« Publikationen ... sogar die »Neue Zürcher Zeitung«, die sonst nicht jeden Schwachsinn abdruckt, nickt getreulich dazu:

Wer in der NSU-Affäre Fehler machte

Tölpel und Trottel

Monströs waren die Taten der braunen Mordbande NSU, monströs waren aber auch die Anschuldigungen gegen die deutschen Inlandnachrichtendienste. Deren Mitarbeiter hatten angeblich den Rechtsextremisten bei den Verbrechen geholfen; anschliessend – so die von allen Parteien verbreitete Kolportage – verdeckten die Behörden ihr Fehlverhalten durch gezielte Löschaktionen. Unterdessen sind gut 2000 Seiten an verschiedenen Untersuchungsberichten vorgelegt worden, der letzte am Donnerstag vom Bundestag, und der Befund ist eindeutig. Der happige, das Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Behörden gefährdende Vorwurf der Komplizenschaft und der grossangelegten Vertuschung hat sich nicht erhärtet. (Hier weiterlesen)
Nun: »Tölpel und Trottel« trifft's schon irgendwie! Nur sind die »Tölpel« die ungeschickten Regisseure der NSU-Klamotte in den Chefetagen der deutschen Geheimdiensten, und die »Trottel« die Medienleute, die den schmarr'n geglaubt haben und immer noch glauben.

Wenn der Ausschussvorsitzende Edathy von einem »beispiellosen Desaster« spricht, hat er natürlich völlig recht: der Rechtsstaat, die Rechtskultur in unseren Landen erleidet ein beispielloses Desaster, wenn ein Schauprozeß mit plump gefälschten Beweismitteln und nur allzu offensichtlich zusammengelogenen Zeugenaussagen abgeführt wird, um dadurch wieder einmal mit dem Popanz der »Gefahr von rechts«, der sich alle Wahlen wieder so trefflich zur Disziplinierung aufmuckender Wähler eignet, wackeln zu können.

Der höchst verdienstvolle Nachrichten- & Satireblog »Politplatschquatsch« faßte all das unfaßliche in seiner Serie »Ein Land schreibt einen Thriller« zusammen, dessen bislang letzte Klappe hier fiel. Doch wer wagt zu prognostizieren, ob das wirklich das Letzte war, das uns in dieser Causa serviert wurde? Dieses Land, oder präziser: das Machtkartell dieses Landes schreibt eben nicht nur seinen Thriller, sondern auch die Ermittlungsakten, die Dienstbeurteilung seiner ausführenden Organe und die publizierte, willl heißen: die — wenigstens in zugelassenen Medien — einzig publizierbare Kritik der Aufführung. Irgendwann werden die Machtkartellbrüder draufkommen, daß sie die Publikumsbeteiligung am Spiel nicht wirklich benötigen, denn das Spiel geht auch von alleine weiter. Alternativlos.

Und, Hand auf's Herz: wer braucht eigentlich noch Alternativen, wenn auch diese vom Kartell mühelos inszeniert werden können ...?

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»Ein Land schreibt einen Thriller« — die Reality-Serie auf PPQ:

NSU: Rufnummernmitnahme zum Tatort
NSU: Robert Redford gegen rechts
NSU: Strafe muss sein
NSU: Terror fürs Museum
NSU: Herz, Stern oder Halbmond
NSU: Schweigekomplott am Bosporus
NSU: Nazi per Nachname
NSU: Platznot auch im Alex-Prozess
NSU: Killerkatzen im Untergrund
NSU: Das weltoffene Deutschland im Visier
NSU: Liebes Terrortagebuch
NSU: Push the forearm fully forward
NSU: Heiße Spur nach Hollywood
NSU: Die Mutter von Hirn und Werkzeug
NSU: Musterstück der Selbstentlarvung
NSU: Rettung durch Rechtsrotz
NSU: Schreddern mit rechts
NSU: Softwarepanne halb so wild
NSU: Neues Opfer beim Verfassungsschutz
NSU: Im Namen der Nabe
NSU: Handy-Spur ins Rätselcamp
NSU: Brauner Pate auf freiem Fuß
NSU: Rufmord an den Opfern
NSU: Heiße Spur ins Juwelendiebmilieu
NSU: Eine Muh, eine Mäh, eine Zschäperättätä
NSU: Von der Zelle in die Zelle
NSU: Die Spur der Schweine
NSU: Gewaltbrücke zu den Sternsingern
NSU: Gebührenwahnsinn beim Meldeamt
NSU: Nun auch auf dem linken Auge blind
NSU: Die Welt ist klein
NSU: Verdacht auf Verjährung
NSU: Weniger hats schwer
NSU: Terrorwochen abgebrochen
NSU: Rechts, wo kein Herz schlägt
NSU: Was steckt dahitler?
NSU: Neue Spuren ins Nichts
NSU: Tanz den Trinitrotoluol
NSU: Der Fall Braun
NSU: Honeckers rechte Rache
NSU: Die Mundart-Mörder
NSU-Todeslisten: Sie hatten noch viel vor
NSU: Was wusste Google?
NSU: Kommando späte Reue
NSU: Die tödliche Bilanz des braunen Terrors
NSU: Mit Hasskappen gegen den Heimsieg
NSU: Mordspur nach Möhlau