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Samstag, 26. April 2025

Suicided.

von Sandokan

Während man, vor allem in den USA, zunehmend ungeduldig darauf wartet, dass die neue Generalstaatsanwältin Pamela Bondi (aus Trumps Team) wie versprochen die Epstein-Klientenliste ungeschwärzt veröffentlicht, ist dieser Tage die in der Öffentlichkeit bekannteste Zeugin gegen Epstein und Ghislaine Maxwell (die immer noch relativ bevorzugte Haftbedingungen genießt) verstorben.

Nach einem (mysteriösen) Autounfall kürzlich und daraus resultierenden Organschäden soll Virginia Giuffre (41) dieser Tage Selbstmord begangen haben, so die letzten Nachrichten dazu von Seiten ihrer Familie. Als eines der Opfer war sie auch die wichtigste Zeugin gegen Prinz Andrew (Bruder von König Charles) gewesen, einem engen Vertrauten und "Klienten" von Epstein und Maxwell
König Charles wiederum hatte ja den später zum Sir geadelten Pädo-Serienvergewaltiger und BBC-Moderator Jimmy Savile zum persönlichen Freund, und als Berater der Familie in Public Relations- und Beziehungsfragen (Lady Diana hingegen soll ihn verabscheut haben).
Zwei Journalistinnen die, unabhängig voneinander, Savile auf der Spur waren verstarben damals ebenfalls unter fragwürdigen Umständen.  
Mehr seltsame Todesfälle als im Zusammenhang mit den Royals finden sich bloß noch beim sog. Clinton-Body Count
Wie etwa ein Mark Middleton - früherer Mitarbeiter von Bill Clinton und Kontakt zu Epstein, der sich 2023 angeblich gleichzeitig mit einer Schrotflinte erschoss und einem Elektrokabel erhängte.
Aber irgendwie sind die ohnehin alle miteinander verbandelt.

RIP Virginia!



Donnerstag, 22. August 2024

Bizarre Todesfälle

von Sandokan


Am Montag versank vor Palermo die 56 Meter lange Luxusjacht Bayesan in einem Sturm, mit an Bord der britische Technologie Unternehmer Mike Lynch. Offiziell gehörte die Luxusyacht seiner Ehefrau.
Von den 22 Personen an Bord (Crew und Passagiere) konnten 15 gerettet werden. Mike Lynch war nicht darunter.
Vermisst werden außerdem Jonathan Bloomer, Vorsitzender der Investmentbank Morgan Stanley International und einer der Rechtsanwälte von Lynch, Morvillo.

Lynch hatte wohl beim Segeltörn auch seinen Freispruch in einem Strafprozess feiern wollen.
Hewlett Packard (HP) hatte ihn und seinen Geschäftspartner Stephen Chamberlain in den USA wegen Betruges verklagt.
HP hatte durch das Übernahme-Fiasko von Lynchs Softwarefirma Autonomy im Jahr 2011 (Lynch und Chamberlain waren die Gründer) einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag verloren und zusätzlich fiel der Kurs von HP in Folge auch noch um 47%.

Unerwartet für HP und viele Beobachter wurden aber Lynch und Chamberlain, nach 13 Jahren Prozessdauer in den USA, im Juni diesen Jahres von allen Anklagepunkten freigesprochen (HP hatte ihnen vorgeworfen, die Bücher geschönt zu haben - dabei kam eventuell auch Morgan Stanley ins Spiel. Nicht zum ersten Mal, wenn etwas nicht sauber abläuft).
Sushovan Hussain, ein dritter Mitangeklagter, hingegen war schon davor verurteilt worden.
Und auch einen Zivilprozess in Großbritannien hatte HP im Jahr 2022 gewonnen. Umso überraschender war der jetzige Freispruch.
Lange konnte sich Lynch jedoch nicht über das Urteil freuen.
Und auch sein ehemaliger Geschäftspartner und Mitangeklagter Chamberlain hatte nur zwei Tage vor dem Untergang der Yacht überraschend einen tödlichen Verkehrsunfall beim Radfahren.
Shit happens ...