Donnerstag, 18. August 2022

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (98)

 

 
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Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Der neue Generalstabschef und damit ranghöchste Offizier des österreichischen Bundesheers wurde von der türkisen Panzerklaudia ernannt. Und wer ist es? Erwartungsgemaß unser aller Liebling, der so gerne im Kampfstrampler auf Regierungspressekonferenzen vom harten Militäreinsatz gegen Ungeimpfte zur Durchsetzung der Impfpflicht träumte und das Eisenerzer Militärmanöver zur Zerschlagung von Demonstrationen leitete – also vermutlich alle Qualifikationen besitzt, die eine demokratieferne Autokraten-Regierung wie unsere Dollfußjünger mit ihrem giftgrünen Wurmfortsatz erwartet.

Meine Einschätzung ist, dass kaum jemand besser geeignet sein dürfte, im Sinne ferner Milliardärsfreunde der Parteifreunde mit aller Härte gegen aufbegehrende hungernde und frierende Bürger mit militärischer Gewalt vorzugehen und auch den Schießbefehl zu geben.

Was ist an der Spitze des Heeres besser als ein General, der sich bereits in Hetze gegen Teile der Bevölkerung bewährt hat und auch an seiner Bereitschaft, hart gegen jene vorzugehen, die nicht den Befehlen der Regierung folgen, nie Zweifel aufkommen ließ?

Ich bleibe dabei: die ÖVP gehört als Partei wegen faschistischer Wiederbetätigung verboten. Nicht abgewählt, sondern aufgelöst. Wer es innerhalb nur eines Jahrhunderts schafft, zweimal die Demokratie nachhaltig zu zerstören und in einem Klima der Angst und Spaltung eine Diktatur zu errichten, muss von aufrechten Demokraten und freiheitsliebenden Menschen als kriminelle Vereinigung betrachtet werden.

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Während eine israelische Delegation die Gedenkstätte des Terror-Anschlags von 1972 in München besuchte, zeigte ein Ordner eines Sicherheitsdienstes den Hitler-Gruß. Ein Polizist, der das beobachtete, nahm den Ordner vorübergehend fest. Die Medien berichten emotional und in den Foren tobt die Empörung.

Was aber nur in wenigen Medien am Rande erwähnt wird: der Täter ist ein „deutscher Staatsbürger mit arabischem Namen“. Besonders linkslastige Blätter vergessen den Hinweis – waren sie es doch, die bisher den Import arabischer Judenhasser beklatscht und bejubelt haben. Jetzt, wo die Früchte reif am Baum hängen, ist man zu feige zur Ernte.

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Ein satirisches Straßentheater der als „rechtsextrem“ eingestuften Regionalpartei „Freie Sachsen“ mit dem bezeichnenden Titel „Habecks Prozess“ wurde vor seiner Aufführung vom Sächsischen Oberverwaltungsgericht untersagt. Begründung: Es sei zu erwarten, dass der Politiker „herabgewürdigt“ werde. Kann man jetzt von halten, was man will, aber komisch ist das schon in einem Staat, in dem ansonsten die Bezeichnung „Nazischlampe“ für eine Abgeordnete zum Bundesparlament als normale Meinungsäußerung zählt.

Artikel 5(1) Deutsches GG: „Eine Zensur findet nicht statt.“ Doch, wie man sieht.

Artiekl 5(3) Deutsches GG: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Nein, sind sie nicht, wie man sieht.

Ein Land, in dem vom Staat und seinen Organen die Verfassung nicht eingehalten wird, ist kein Rechtsstaat.

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Ach ja, zum gestern schon erwähnten Merkelzäpfchen Reul, seines Zeichens Innenminister in NRW, der schon vom brutalen Niederknüppeln der gegen Armut und Hunger auf die Straße gehenden Bürger träumt – die böse Schwefelpartei hat im Landtag eine Anfrage gestellt, wie es sein kann, dass 189 den Behörden bekannte hochgefährliche islamistische Gefährder frei im Land herumlaufen und die 25 härtesten Fälle, gegen die sogar ein wohlbegründeter aufrechter Abschiebebescheid besteht, einfach nicht außer Landes geschafft werden. Die Antwort: Das sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Welche genau es sind, die aufrechte behördliche Bescheide nicht exekutierbar machen, wird nicht erwähnt; den „Rrächten“ muss man ja keine ordentliche Antwort geben, da reicht ein schnodderiges „Nö!“, das hat man vom Kanzelnden gelernt.

Interessant ist allerdings, dass auch das Niederknüppeln und Wegschleifen von demonstrierenden Rentnern oder einfach nur am Schaufenster verharrenden Omis, das Umreißen von Rollstühlen und Fahrrädern, das illegale Wegsperren und Nötigen unbescholtener Bürger eigentlich rechtlich nicht möglich wäre, aber weder diesen Innenminister noch seine Kollegen und die untergebenen Prügeltruppen auch nur eine Sekunde daran gehindert hat, genau das zu tun.

Recht gegenüber eingewanderten Terroristen zu exekutieren ist nicht möglich, Unrecht am eigenen Volk zu begehen aber schon. Nur, weil dieses Volk in der Masse so dämlich ist, dass es gar nicht weiß, was ein Rechtsstaat ist und deshalb auch nicht erkennen kann, wenn der sich verabschiedet hat.


Mittwoch, 17. August 2022

Guess, why?

by  Westcoasttravler  
 
 

 

Der Beweis!

 Hugo von Kritzelflink 
 
 

Wer Wasser wirft, kann Stroh ernten ...

von LePenseur
 
 
 
Und in der Hitze des Gefechtes kann sich dieses auch entzünden ... 

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Die Medien überschlagen sich, weil in Großbritannien endlich! endlich! der „angepasste Impfstoff gegen Omikron“ von Moderna zugelassen wurde. Da Omikron ja so eine tödliche Krankheit ist und Moderna mit seinen Gensuppen ja auch so wunderbare Erfolge feiern konnte, vor Allem für Internisten und Bestatter, fordern die Schreibknilche sofort die Zulassung durch die EMA. Denn wenn ein Pharmaprodukt mit schwammiger Studie, miserablen Ergebnissen und tödlichen Nebenwirkungen nun neu ohne lästige Studie, aber dafür in höherer Konzentration angeboten wird, dann wollen wir das haben, haben, haben! Also ran, liebe EMA, man kann nicht nur von den Pfizer-Zuwendungen allein leben, lasst schnell Moderna zu, streift die Provisionen ein und hört auf das, was ich gestern von deren Chef berichtete: Alle Jahre wieder Ärmel hoch und rein die Plörre in die Untertanen! Koste es, was es wolle, und sei es das Leben der Impflinge!

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Der österreichische Innenminister Karner pocht auf eine „harte Asylpolitik“ und fordert, dass jene, die aus „Urlaubsdestinationen“ kommen, gleich wieder heimgeschickt werden. Da fragt man sich nur, von wem er das fordert, denn immerhin ist er Innenminister. Wer soll das für ihn übernehmen?

Und solange niemand prüfen darf und kann, woher überhaupt jemand stammt, so wie die ganzen wie erwachsene Afrikaner wirkenden Kinder aus Syrien und der Ukrainer, wird es dann eh nicht mehr passieren, dass jemand aus einer „Urlaubsdestination“ kommt.

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Wenn jemand, der sich die Heizung nicht mehr leisten kann und friert, der sich das Essen nicht mehr leisten kann und hungert, der sich das Leben nicht mehr leisten kann und Haus und Hof verliert, darüber ungehalten wird und statt einfach still Suizid zu begehen um der Elite nicht an den Nerven zu zerren gegen die Regierung auf die Straße geht, die das alles voll zu verantworten hat, dann ist das laut dem NRW-Innenminister Reul ein „Staatsfeind“. Denn der Staat, das ist nicht etwa das frierende, hungernde und aufgehusste Staatsvolk, nein, das ist die fettgefressene Polit-Elite im Mastdarm der globalistischen Milliardäre und Finanzheuschrecken. Das Merkelzäpfchen Reul bereitet seine Prügeltruppen auf harte Einsätze gegen die frierenden und hungernden „Staatsfeinde“ im Winter vor. Und nicht nur der.

Es wird turbulent werden. Wir leben in wahrhaft interessanten Zeiten, und diesen Winter drohen sie interessanter zu werden als jemals in den letzten 80 Jahren. Wir sind wieder soweit, dass auf deutschem Boden eine Diktatur ihre eigenen Bürger niederknüppelt. Brauchen wir anscheinend regelmäßig, gehört zur Folklore.


Dienstag, 16. August 2022

Green Energy

 by  Westcoasttravler 
 
 

 
 
 

Heute vor 150 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde Siegmund von Hausegger geboren. Dem durchaus bedeutenden, wenngleich jahrzehntelang etwas vernachlässigten Komponisten wurde aus Anlaß der 70. Wiederkehr seines Todestages bereits ein längerer Artikel gewidmet, in dem neben einigen biographischen Angaben vor allem das opus magnum des Komponisten, die »Natur-Symphonie«, gewürdigt wurde und auch einige symphonische Dichtungen, die diesem Meisterwerk kaum nachstehen, Erwähnung fanden. Angesichts der überschaubaren Menge an Aufnahmen seiner Werke, die auf Youtube verfügbar sind, seien noch seine »Hymnen an die Nacht« (1902) nach Gottfried Keller für Bariton und großes Orchester nachgetragen
 
(das Photo des Videos ist etwas gewöhnungsbedürftig ...)
 
... und dann noch seine »Aufklänge. Symphonische Variationen über das Kinderlied „Schlaf, Kindchen, schlaf“« aus dem Jahr 1919:


Des zu seiner Zeit hochgeschätzten Dirigenten Hausegger sei schließlich mit einer Aufnahme von Bruckners Symphonie No. 9 mit den Münchner Philharmonikern aus dem Jahr 1938 gedacht:


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P.S.: Hausegger-Fans mögen diesen etwas lapidaren Artikel verzeihen, aber meine Rückkehr aus dem Urlaub hatte angesichts meines Schreibtischs eine etwas niederschmetternde Wirkung auf mein Gemüt. Da fließen Artikel nicht so leichtgängig in die Tastatur ...

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

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Als „Covid-Impfungen“ bezeichnete Gentherapeutika sind wie i-Phones und jeder soll sich jedes Jahr eine neue Version einspritzen lassen. Zumindest wenn es nach dem milliardenschweren Vorstandsvorsitzenden von Moderna geht. Der nächste Beweis, dass die „Verschwörungsschwurbelei“ von einem lebenslangen Impf-Abonnement für die Gentechnik-Plörre einfach nur für jeden mit offenen Augen durchs Leben gehenden Menschen offensichtliches Ziel der Pharma-Giganten ist.

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Der Wertewesten liefert Milliarden und haufenweise Waffen und Munition in die Ukraine. Also zumindest bis an die Grenze. Danach verschwinden die Dinge und auch der größte Tel des Geldes irgendwohin. Keiner weiß, ob und wieviel an die Front kommt und wo der Rest bleibt. Wir erinnern uns: die Ukraine ist eine Oligarchie und eines der korruptesten und kriminellsten Länder der Welt. Und denen übergeben wir Waffen und Munition für Milliarden, ohne einen Nachweis zu verlangen und nachzuverfolgen, wo es bleibt und wer es bekommt.

Ein Blick in die Sterne: Am Ende werden einige ukrainische Oligarchen inklusive des Schauspielers um weitere hunderte Millionen reicher sein und der Wertewesten irgendwo auf der Welt, wenn nicht gar in den eigenen Hauptstädten, in die Mündungen ihrer selbst verschenkten Waffen schauen.

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Die erhöhte Exposition gegenüber Mikroplastik, Nanopartikeln, Chemikalien in Masken und Nasopharyngealtests geht mit vielen der Symptome einher, die Long Covid ausmachen.“

Ach was. Wirklich?

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Früher gab es beim Fußball gebrochene Knöchel und gezerrte Sehnen. Heute fallen die Spieler am Rasen einfach tot um. Natürlich nur aus Freude darüber, ein Tor geschossen zu haben. Was denn sonst?

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Das „Klimaministerium“ der Frau „Man muss schmutziges Geschirr nicht abwaschen sondern kann es auch mit dem Besteck abkratzen“ Gewessler, einer typisch grünen Kompetenzgranate, hat allein für seine „Social-Media-Auftritte“ schlappe 653.000 Euro aus dem Fenster gekübelt. Bald dort zu lesen: „Wenn sich die Leute das Brot nicht mehr leisten können, sollen sie eben Kuchen essen.“ Sowas hat hier Tradition.

Journalisten mit entsprechenden Recherchemöglichkeiten könnten ja mal nachforschen, wer die ganzen externen Firmen wirklich sind, die das Geld abgegriffen haben und welche personellen Verstrickungen es da gibt. Aber ich bin mir nicht sicher, wo es noch solche Journalisten geben soll, die nicht selbst zu den Geldabgreifern der Ministerien gehören und deshalb die Füße ganz brav still halten, wenn es um das Herausfinden von Hintergründen und Geldflüssen geht.

Das Plündererkollektiv hält zusammen.


Montag, 15. August 2022

Green Deal ...

by  Westcoasttravler  
 
 

 
 

Zum 15. August

von LePenseur
 
 
... der sich gerade  auf der Rückreise befindet, vom symphonischen Großmeister aller Reußen, Nikolai Mjaskowski, die Symphonie No. 15 in d-moll, op. 38, geschrieben 1933f., gespielt vom Akademischen Staats-Symphonieorchester von Rußland unter der bewährten, einfühlsamen Stabführung von Eugen Swetlanow:


Ich weiß, hatten wir schon im Juni — aber das Werk ist durchaus interessant genug, daß man's zweimal anhören kann! Wie gestern wieder, reisebedingt, textlich ein frecher »Datenklau« von Youtube:

I - Andante - Allegro appassionato - Molto più animato - Tranquillamente - Tranquillo (ma quasi in tempo) - Molto più pesante (Allegro I) - Con agitazione - Più maestoso - Tempo I - Poco tranquillo - Molto più pesante (Allegro I) - Poco più maestoso. Tempo I - : 0:00 
II - Moderato assai - Poco sostenuto - Più mosso, molto caloroso ed appassionato - Più sostenuto - Appassionato - Poco più tranquillo - Più sostenuto, ma appassionato - Tempo I - Più sostenuto - : 11:21 
III - Scherzo. Allegro molto ma con garbo - Più animato (molto) - Più tranquillo - Più mosso - Più animato - Tempo I - Più animato - Tempo I - Meno mosso (poco) - Poco più mosso - Più animato - Tempo I - Più animato - Tempo I - Poco più tranquillo - Tempo I - Molto animato: 20:31 
IV - Poco pesante - Allegro ma non troppo - Poco più pesante - Più mosso - Allegro festivo (poco maestoso): 27:25 
 
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Myaskovsky's Symphony No.15 was written between 1933-4, being premiered in October 28 of 1935, conducted by Leo Ginsburg and received with great success. The piece caused a lot of headaches for the composer, who struggled with each movement and rewrote, revised and discarded material a lot of times. Like the previous symphony, the piece is accesible and influenced by Russian folkloric music, following the dictates of Socialist Realism imposed from the state. 
 
Myaskovsky himself expressed his considerations in the following pharagraph: "The "Fifteenth" is appreciated for its optimism and lyrical character. And yet its language isn't the one I'm looking for in order to fully feel like an artist of our time! I don't know what this language sounds like, and I don't know the recpie for it. Neither the efforts aimed at the folksong, nor the intonations of our urban melodies in pure form seem to me to be the sole building blocks for creating the musical language of Socialist Realism in instrumental music, the specifics of which differ significantly from song-like vocal music." 
 
 The first movement was originally conceived as the final movement of the previous symphony, being structured in sonata form. It opens with a brief nostalgic theme. A rhythmic main theme of Russian flavour is presented by the strings. A deeply lyrical and peaceful second theme is presented by the clarinet. It is enriched by other woodwind instruments. The development section follows, in which the music becomes more urgent and passionate. It culminates in a powerful and noble climax. The recapitulation is inverted, begining with the lyrical second and followed by the nervous main one. An imposing coda based on said theme ends the movement forcefully. 
 
The second movement is structured in ternary form. It begins with a lullaby-like main theme presented by the English horn, so folkloric that, despite being original, could be mistaken for a folksong taken by the composer. It lyrically passes to other wood instruments, like oboe, clarinet, etc. The middle section begins with a passionate second theme, which grows more and more intense until reaching a great climax. The main theme is then peacefully recapitulated, leading us to a resignated, almost sad coda. 
 
The third movement is a scherzo in ternary form. It opens with a graceful slow dance as the main theme, almost like a waltz. However it soon its peaceful nature is soon distorted as it becomes anguished and urgent. The trio begins with a melodic second theme of nostalgic and melancholic feeling. The scherzo is then resumed, leading us to a gentle coda. 
 
The fourth movement is structured in an expanded sonata form. It opens with a brief but urgent call from the trumpets as an introduction. A folkish rhythmic main theme is presented, followed by a solemn and archaic second theme. A pastoral and lyrical third theme also appears, leading us to a joyfull climax. A vigorous development section begins with a dramatic transfiguration of the main theme, which is soon combined and transformed with the rest of material. After a firm climax, a recapitulation brings back the main three themes. A massive final climax brings the whole work to a brilliant close.
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Und noch ein kurzer, etwas schwermütiger Blick zurück auf den Urlaub, für den es keinen besseren Ausdruck gibt als den dieser — ach, zufällig wieder mal blonden ;-) — jungen Dame ...


Na, dann also schweren Herzens zurück in den Trott der Kanzlei ...


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P.S.: »Na, und wo bleibt die Erwähnung des heutigen Feiertags?« ... nun, gut! Dann noch das berühmte »Marienlied« von Joseph Marx:


Bis morgen! I'll be back ...

Wahlkampf ahoi!

 Hugo von Kritzelflink 
 
 

 

Videos zum Feiertag

von Fragolin

 

Maria ist ja heute nicht so sehr in aller Munde, aber Layla, die geile Puffmutter aus dem hirnlosen Ballermann-Hit, den man erst nach drei Eimern Sangria mit dem Strohhalm, naja, nicht gerade ertragen kann, aber man bekommt dann einfach nix mehr mit. Und genau dieser unterirdische Blödsinn ist Nummer eins in den Charts, wird gekauft, heruntergeladen und inzwischen in jedem Musikschuppen gespielt, und zwar genau deswegen, weil die Bolschewoken und Femanzen sich so herrlich kreischend darüber aufplustern und dieses Gedudel verbieten wollen.


Dabei sind die, die sich heute über „Layla“ aufplustern, die gleichen, die vor fast genau vierzig Jahren einen Dieter Thomas Heck dafür niederbrüllten, dass er den Kultsong „Skandal im Sperrbezrk“ von der Spider Murphy Gang in seiner Hitparade boykottierte, da er das Wort „Nutten“ enthielt, und das Lied 1982 auf Platz eins der Singlecharts hebelten. Es hat sich nichts geändert, nur aus den Revoluzzern von damals sind offensichtlich heute die ärgsten Spießer geworden. Die Bolschewoken auf den Spuren der alten weißen Männer der Achtziger.


Die neue Nummer von Rammstein übrigens erntet nur tosendes Schweigen. Deshalb möchte ich sie hier auch vorstellen, damit sich jeder ein Bild, oder besser, einen Ton davon machen kann. Aber Warnung: weder musikalischer Wohlklang noch politisch korrektes Niveau werden geboten. Dafür aber neues Futter für die Empörlinge. Schon das ist mir den Spaß wert, auch wenn‘s mir im Ohr brennt.


P.S. Wenn man sich die Entwicklung des Niveaus anschaut, muss man schon sagen, dass die Achtziger eine verdammt geile Zeit waren. Wir glaubten, die erste Generation eines neuen Zeitalters zu sein. Die heutige Jugend glaubt, sie wäre die letzte. Oder das Letzte. Wie auch immer.

Sonntag, 14. August 2022

Test

by  Westcoasttravler 
 
 

 
 

Wort zum Sonntag

von LePenseur
 
 
... einmal anders:
 
 
Serge Menga Nsibu: 
 
Olaf Scholz gut zuhören!

Nix mehr lugen, nikis mehr vergessen und bitte zurücktreten.Danke! Dicken Schokoladen Bussi für dich…

 

Zum 14. August eine Symphonie ...

von LePenseur
 
 
Und zwar — wer hätte es gedacht ;-) ... — von Nikolai Mjaskowski, der 1933 seine Symphonie No. 14 in C-dur, op. 37, veröffentlichte.  Zu hören vom Akademischen Staats-Symphonieorchester von Rußland unter Eugen Swetlanow (mit Partitur zum Mitlesen):


Da LePenseur gerade mit den Vorbereitungen zur Rückkehr aus dem Urlaub beschäftigt ist, einfach eine Textübernahme aus Youtube:


I - Allegro giocoso - Poco più tranquillo (quasi in tempo) - In tempo I - Poco più tranquillo (quasi in tempo) - A tempo, ma più tranquillo - Tempo I - Più maestoso ed allagando - Tempo I - Poco più tranquillo (quasi in tempo) - In tempo - Poco più tranquillo: 0:00 
II - Andantino, quasi allegretto - Poco più mosso - A tempo - Pesante - A tempo giusto - A tempo - Feroce - Tempo I: 8:07 
III - Scherzo. Quasi presto: 15:48 
IV - Andante sostenuto - Grave - Tempo I - : 19:43 
V - Allegro con fuoco - Poco gravamente - Tempo I - Più maestoso - Tempo I: 29:40 
 
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Myaskovsky's Symphony No.14 was written in 1933, a very productive year as in a short time he com-posed three symphonies. It was premiered in February 24 of 1935, performed by the Bolshoi Theater orchestra conducted by Viktor Kubatzky, to whom Myaskovsky dedicated the work. The composer was so prolific that parts conceived for one symphony ended in others, thus the original fifth movement of the work ended being the first of the next symphony. 
 
Russian composers were in a very delicate situation at the time. The docrine of socialist realism, which demanded tonal, accesible works for the masses, was enforced by the stalinist regime. Works that deviated from that formula were attacked and labeled as "formalistic", and the composers as "bour-geoise" and "antipeople". Myaskovsky, partially by this pressure and by his own will, modified his style to be more accesible, optimistic and overall closer to the wishes of the party. For this reason, the piece is heavily influenced by folkloric music, with popular tunes of Kazakh influence. 
 
The first movement is structured in sonata form. After a trepidant opening, a cheerful main theme of folkloric flavour is presented. A more melodic second theme of rustic character offers some contrast. The music is totally tonal, with little dissonance in its harmony, specially compared with the modernist previous symphony. A brief but dynamic development follows, adding a bit of dramatism to an other-wise music without conflict. Then a short recapitulation of the main themes takes place, leading us to a slow and uplifting coda. 
 
The second movement is structured in ternary form. It opens with a lyrical main theme presented by the clarinet, followed by the rest of the woodwinds. The middle section begins with a rhythmic second theme in form of a rustic Russian dance, as if it represented a peasant party. This material is then briefly developed in a lively manner. The lyrical main theme is then recapitulated by the strings. A meditative coda ends the movement. 
 
The third movement is a scherzo in ternary form. It opens with a rhythmic and undulating main theme, playfully exposed by the orchestra. It is followed by a variation of the folkloric dance theme from the previous movement, introduced by the woodwinds. The trio begins with a solemn, noble theme that offers contrast. The scherzo material then is quickly recapitulated. A vigorous coda closes the move-ment. 
 
The fourth movement is written in form of an arch. It opens with a melancholic main theme presented by the muted trumpets, over a constantly descending four-note chromatic ostinato. The music turns more lyrical as it goes on, with small traces of the opening tension. It seems to climb towards a climax, but the music doesn't fully resolve, becoming instead more meditative. The opening material is recapitulated, leading us to a peaceful coda. 
 
The fifth movement is structured in sonata form. After an explosive tutti, a vigorous main theme is presented, based on an authentic folksong from Kazakhistan. A more melodic and solemn second theme appears. The development section combines and transforms these materials in a popular manner. The themes are then recapitulated. A massive climax, enhanced by the brass, leads us to a brilliant and triumphal coda.

Those were the days ... (4) - Cars 'n' Babes

von LePenseur
 
 

 
 

Video zum Sonntag

von Fragolin

 

Geschwurbel von einem Molekulargenetiker und Immunologen… wetten, dass es pharmafinanzierte „Faktenchecker“ besser wissen?



Samstag, 13. August 2022

Katzenmusik

 

 

Herb Ritts

von LePenseur
 
 
... wäre heute siebzig geworden. Wegen seiner HIV-Infektion, die er sich als Homosexueller zugezogen hatte, starb er aber schon 2002 an einer Lungenentzündung, wenige Monate nach seinem 50. Geburts-tag. Herb Ritts ist wohl unter die bedeutendsten Porträt-Photographen des 20. Jahrhunderts zu zählen — seine meisterhaften Schwarz-Weiß-Bilder sind legendär, wie z.B.

Ronald Reagan

Dalai Lama


Michail Gorbatschow

Cindy Crawford

Kim Basinger

... und viele, viele mehr ...

Zum Glück ist heute nicht ein Freitag, der 13.

 
... denn sonst könnte bei Lesen des folgenden Gastkommentars ein abergläubischer »Gruseleffekt« nicht ausgeschlossen werden. Aber auch an einem Samstag dem 13. ist das Szenario durchaus geeignet, ein für August-Verhältnisse recht schockartiges Frösteln auszulösen ...

Gastkommentar
von Kontributor
 

Mit einem mehrtägigen Blackout endet 
die Gesellschaft, die wir kennen
 
 
2014 arbeitete ich lose mit dem BBK bezüglich einer repräsentativen deutschlandweiten Befragung zu den Folgen von Katastrophen/Kataklysmen und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Seitdem publiziere ich auch jede Menge zum Thema.

Im Rahmen einer Nebentätigkeit mit einer in Brüssel sesshaften NGO im Sicherheitsbereich erfuhr ich von den Vorstandsmitgliedern, dass es eine Studie im Auftrag des THW (meine ich zumindest) gibt, die in einem Tresor fest verschlossen nur ganzen drei Personen zugänglich gemacht wurde. Mit einer dieser Personen sprach ich darüber, was passiert, wenn Deutschland von einem mehrtägigen Black-out heimgesucht wird. Aussage: Es wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. Die Folgen sind so katastrophal, dass man alles tue, dass die Inhalte dieser Studie niemals öffentlich werden. Das Problem sind eben nicht nur die sozialen Unruhen oder Hungersnöte, die eintreten werden, sondern auch der Zusammenbruch von Versorgungsstrukturen (auch Lieferketten und dgl.), die Jahre, wenn nicht Jahr-zehnte, benötigen, um wiederaufgebaut zu werden.

Eine weitere Aussage war: Wir haben in Deutschland bei einigen Umspannwerken so neuralgische Punkte, dass — wenn diese mit einer Bazooka (Boden-Luft-Rakete) getroffen werden — das gesamte Stromnetz sofort kollabieren würde. Wüsste ein potentieller Terrorist davon, wäre es um Deutschland geschehen. Auch deshalb dürfen Studien wie obige niemals in der Öffentlichkeit bekannt werden. Ich fragte mich: Wenn man schon so offen verwundbar ist, warum macht man dann nichts zur Ab-sicherung? Bekam da aber keine Antwort drauf. Fakt ist, dass mir jetzt erst bewusst wurde, dass ein deutscher Blackout auch zu einem europäischen Blackout führen muss. Das fertig gestellte, zusammen-hängende europäische Stromnetz lässt da keinen Zweifel zu. Ein endloses Thema. 

Vielleicht ist es auch so, dass die "Eliten" (wer immer die hinter unseren ahnungslosen Kinderbauch-autoren, vom Völkerrecht kommenden und Cum-Ex-Beschützern stehenden Politeliten sind...) genau darauf hinaus wollen: Die Zivilisation so zusammenbrechen zu lassen, dass die Menschen in der Not sich gegenseitig die Köpfe einschlagen — um damit die eigene Spur zu verwischen und zur Bevöl-kerungsreduktion auf "natürlichem" Wege beizutragen. 

Die Dekonstruktion von Glaube, Familie, Gesellschaft und Nation (Staat) als freimaurerisches Prinzip ist fast abgeschlossen, so daß beim Individuum kein Halten mehr sein wird, wenn der Blackout kommt. Es geht dann um das nackte Überleben und das Recht des Stärkeren.

 

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Man stelle sich zwei Löwen vor.

Der eine lebt in der Savanne, er hat ein riesiges Revier, das er jeden Tag durchstreifen muss, bei Hitze oder in der Regenzeit, um es gegen Rivalen zu verteidigen. Er muss in Form sein, denn er muss darum kämpfen mit anderen Löwen, die stark sind und Ansprüche stellen. Um stark zu sein muss er jagen. Er muss schnell sein, er muss die richtige Beute wählen, er muss Entscheidungen treffen, die jeden Tag auf‘s Neue über den schmalen Grat zwischen Leben und Tod führen. Er hat die Aufgabe, die schwachen und kranken Beutetiere zu eliminieren und damit deren Rudel zu stärken. Dieser Löwe kennt keine Sicherheit, aber er ist frei.

Der andere Löwe lebt im Zoo. Er hat eine winzige Hütte mit Schaufenster, durch die ihn jeder begaffen kann, und ein Revier zwischen Betonmauern und Elektrozäunen, das nicht viel größer ist als ein Vereinskleingarten. Er liegt entweder herum oder rennt planlos am Rande seines Käfigs auf und ab, stumpfsinnig, ziellos, nutzlos. Jeden Tag bekommt er sein blutiges Luder zugeworfen und kann, begafft von hundert neugierigen Augenpaaren, das tote Fleisch in sich reinstopfen. Dieser Löwe kennt keine Freiheit, aber er ist sicher.

Es kann keine Freiheit und Sicherheit gleichzeitig geben, weder in die eine noch in die andere Richtung. Das Eine schließt das Andere kategorisch aus.

Die Frage, die sich jeder stellen muss, ist die: Welcher Löwe möchtest du sein?

***

In Deutschland wird nun also auch, ähnlich wie in Österreich, das Haltbarkeitsdatum der Gentechnik-Plörre zum wiederholten Male um drei Monate verlängert. Beim Kebab nannten die Medien früher sowas Gammelfleisch. Jetzt bekommen die Impfbegeisterten also Gammelspritzen. Im Muskel hat der Impfling keine Geschmacksnerven, also egal.

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Ach ja, Deutschland ist ja ganz besonders um die Gesundheit seiner Bevölkernden bemüht und will sie im Dreimonatstakt durchspritzen lassen. Um die Bettenbelegung trotzdem zu gewährleisten, wird den Menschen nicht nur das Gas und der Strom abgedreht sondern soll laut Habeck auch in den Krankenhäusern die Heizung auf unter 19 Grad heruntergeregelt werden. Wenn dann die Erkälteten aus den ungeheizten Sozialwohnungen ins Krankenhaus kommen, dürfen sie dort weiterfrieren bis sie in die Intensivstation kommen – und mit etwas Glück sterben dort genug Erkältete, um weitere Spritzenorgien zu argumentieren. Gefickt eingeschädelt!

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Zitat zum Tage, gefunden in diesem Interview des Schwefelbubenverstehers Klonovsky mit dem Grazer „Freilich“-Magazin:

Es gibt ja nur dieses eine Leben, und man muss sich nicht ganztägig mit den Idiotien herumärgern, die eine untergehende Hochkultur produziert. Zuviel Großes und Schönes ist geschaffen worden, als dass man sich nicht regelmäßig dorthin zurückziehen sollte.“

In diesem Sinne: Möge das verlängerte Wochenende mit euch sein!

***

Nachtrag zum Thema Idioten: Diese werden natürlich nicht nur von Hochkulturen sondern auch primitiven Steinzeitreligionen produziert. Ein besonders frommes Exemplar ist in New York auf eine Bühne gestürmt und hat den weltbekannten islamkritischen Autor Salman Rushdie, über den die Mullahs im Iran eine Todesfatwa verhängten, niedergestochen.

Ich hoffe, es geht dem Autor gut und er kommt wieder auf die Beine.

Ich bin schon gespannt, wie die Linksextremen wieder grölen werden, der wäre eben selbst schuld, denn man dürfe Mohammedaner eben nicht reizen.


Freitag, 12. August 2022

Entscheidung

 Hugo von Kritzelflink 



Heute vor 100 Jahren

von LePenseur
 
 
... also am 12. August 1922, wurde in der Salzburger Kollegienkirche das Schauspiel Das Salzburger große Welttheater von Hugo von Hofmannsthal (Regie: Max Reinhardt) uraufgeführt.  
 
Das Salzburger große Welttheater basiert auf dem Mysterienspiel Das große Welttheater von Pedro Calderón de la Barca, dessen Grundkonzept zwar beibehalten, jedoch die konkrete Ausgestaltung der Figuren (insbesondere des Bettlers) verändert wurde, um auf die soziale und politische Krisensituation nach dem Ersten Weltkrieg treffender Bezug nehmen zu können. 
 
Im Jahr 1961 wurde das Schauspiel als Fernsehproduktion unter Mitwirkung berühmter Schauspieler (wie Fred Liewehr, Hilde Krahl, Kurt Sowinetz, Judith Holzmeister und Josef Meinrad) aufgenommen:


Keine Frage — nicht alles, was vor nunmehr 61 Jahren in Regie- und Schauspielkunst für maßgebend angesehen wurde, ist es für uns heute ebenso! Doch wenn man sich die Hofmannsthal-Schändungen der letzten Salzburger Festspiel-Saisonen als Vergleich in Erinnerung ruft, sieht man, welche Dekadanz da mittlerweile herrschend wurde, wie einem eitel sich präsentierenden Publikum gewissermaßen Scheiße auf einem Silbertablett serviert wurde — und keiner von denen hatte den Mumm, aufzustehen und diese Scheiße auch als solche zu benennen, oder wenigstens unter schweigendem Protest das üble Spiel zu verlassen.