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Freitag, 7. Februar 2025

Kritische Gegenüberstellung: Bevölkerung und Politiker

von Helmut
 
 

Vielleicht sehe ich manches zu eng, kann schon sein. Trotzdem gehe ich mit wachen Augen durch unsere Zeit und registriere auch die eine oder andere Erscheinung. Worum geht’s:

Ich stelle mir immer wieder die Frage, was ein Politiker bei seinen Aussagen vor und für die Wahl rüberbringen will (oder kann) und vor allem an wen. Ich höre mir da schon mal den einen oder anderen an. Da kommt man manchmal ein Geschwurbel zu hören, mit dem man nichts anfangen kann, viele Worte, aber inhaltslos. Auch bei noch so starker Kritik am FPÖ-Obmann muss man einräumen, dass bei seinen Reden noch die meiste Substanz drin ist. Und auch allgemein verständlich rübergebracht.

Aber der Sender ist eines, und dazu braucht man auch den entsprechenden Empfänger. Und genau da haperts. Ich beobachte das immer häufiger, besonders in den sozialen Netzwerken, dass kaum mehr jemand in der Lage oder Willens ist, mehr als 5 Zeilen in einem Stück zu lesen oder auch zu schreiben. Überhaupt, die Beobachtungen der einzelnen Vorgänge, auch weltweit, sowie die Folgen und Konsequenzen zu erkennen, einzuordnen und sich dann eine Meinung zu bilden, woraus man auch Hinweise auf zukünftige Entwicklungen ableiten kann, da ist auf weitem Feld „tote Hose“.

Es hängt natürlich stark mit dem immer mehr abfallenden Schulsystem resp. den Lehrinhalten zusammen. Das dem Menschen angeborene Urteilsvermögen, die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand drüber zu sehen, das wird durch das Schulsystem sukzessive demontiert. Eine gute Analyse in kurzer Form kann man hier sehen:


Das hat zur Folge, dass man als Politiker/Partei genau weiß, dass es gar keinen Zweck hat, den Leuten irgendwelche politischen Visionen anzubieten. Entweder sie hören gar nicht zu, oder sie verstehen es nicht. Also richtet man sich danach und versucht, andere Wege zu gehen, um die Leute für die eigene Partei resp. das Wahlprogramm zu begeistern. Das funktioniert aber nicht mit Worten, sondern nur mit Dingen, die man in die Hand nehmen kann.

Für mich schon bemerkenswert, was man da den Leuten alles „schenkt“. Vom Kugelschreiber bis ….. – siehe die Bilder:

https://www.directupload.eu/file/d/8822/eda44zku_jpg.htm

https://www.directupload.eu/file/d/8822/akiqph5s_jpg.htm

Das ist die Bevölkerung noch bereit, als politische Botschaft aufzunehmen, zumindest das überwiegende Gros der Bevölkerung. Die wenigen, die noch mitdenken (können), sind in der absoluten Unterzahl und fallen nicht ins Gewicht.

Soviel zur Bevölkerung, also zum Wahlvolk, und nun zu den Politikern. Leute wie Figl, Raab, Schärf, und vielleicht auch noch Kreisky, die sind doch vom Qualitätsstandard her schon lange ausgestorben. Egal, wie man politisch zu diesen Namen steht. Leute, die den üblichen Rahmen sprengen und dadurch eine Gefahr für diejenigen darstellen, die hinter den Kulissen am Rädchen drehen, werden gehaidert. Auch Kickl muss sich da vorsehen. Leute wie Strache, die viel zu gutgläubig sind und Dilettanten als Personenschützer und andere Versager im engsten Umfeld um sich haben, die kann man schon einfacher abservieren, wie die Vergangenheit gezeigt hat.

Woher kommt das? Dr. Markus Elsässer gibt darauf eine klare Antwort, wie man hier sehen kann:


Überhaupt ist das ganze Video aufschlussreich und sehenswert, obwohl es schon 4 Jahre alt ist (geht über 12 Minuten):

https://www.youtube.com/watch?v=9R17ZAIfTcY

Aus dem Gesamten, was ich nun angeführt habe, eine Idee zu entwickeln, wie man das zum Besseren wenden kannda muss ich passen. Ehrlich gesagt: ich weiß es nicht.


Freitag, 30. Juni 2023

Gezielte Verblödung durch den Schulunterricht?

 von Sandokan


Wenn bereits Pädagogen eine vorsätzliche Verblödung der Schüler vermuten, dann ist es 5 nach 12. Gleich ob sie damit recht haben oder nicht ...




Ein sehr hoher Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund erleichtert und beschleunigt die "Verblödung" natürlich noch zusätzlich. Soweit ich es recherchieren konnte, liegt Österreich beim fraglichen Lesetest hinter Deutschland.


Sonntag, 5. Juni 2022

Video zum Sonntag

von Fragolin


Man muss mit dem politischen Standpunkt eines Menschen nicht konform gehen, und kann doch seine Scharfzüngigkeit und seinen Verstand bewundern. Georg Schramm vor mittlerweile vierzehn Jahren, und doch irgendwie aktuell wie nie:



Damals: Wir brauchen Idioten, sonst frisst keiner Gammelfleisch!“

Heute: „Wir brauchen Idioten, sonst spritzt sich keiner Gentechnik!“

Vom Grundprinzip her hat sich nichts geändert, die Bildungsversagens- und Blödheitszuchtstrategie trägt Früchte.


Sonntag, 22. März 2020

Video zum Sonntag

von Fragolin

Ein kleiner Lehrfilm über die Generation, die nach dem Zerschlagen der Technologiegesellschaft den nächsten Aufschwung erarbeiten und aus Ruinen auferstehen wird: unsere Millenials.


Freitag, 22. November 2019

Frage an Radio Eriwan

von Fragolin

Frage an Radio Eriwan: Ist eins plus eins zwei?

Antwort: Im Prinzip ja, aber das ist natürlich nur eine Interpretation der Mathematik als patriarchalischem Unterdrückungsinstrument des Weißen Mannes, ein reines Geisteskonstrukt, dass durch permanente Wiederholung des Sprechaktes bereits bei kleinen Kindern eine Gesetzmäßigkeit vorgaukeln soll, die geisteswissenschaftlich nicht bestätigt werden kann. Wenn jemand aus tiefstem Herzen der Überzeugung ist, dass eins plus eins drei oder eine beliebige andere Zahl, ja sogar ein beliebiges anderes Konstrukt sei, zum Beispiel eins plus eins gleich Honigkuchenpferd, dann muss man das respektieren und darf nicht diskriminierend und ausgrenzend auf der intolerant-unterdrückerischen Behauptung beharren, eins plus eins wäre immer zwei.
Es ist aus Gründen der Menschlichkeit, Toleranz, Diversität und des Antirassismus nicht relevant, ob das Ergebnis einer Rechnung mathematisch beweisbar wäre, vorausgesetzt, man würde akzeptieren, dass es so etwas wie mathematische Beweisführung überhaupt gibt, sondern ob es sich für den Empfänger der Botschaft gut anfühlt. Deshalb empfehlen wir Lehrperson*Innen, den bockig am theoretisch mathematisch richtigen, aber leider inhuman unterdrückerischen Ergebnis festhaltenden Lernperson*Innen entsprechende psychologische Unterstützung zur Erkenntnis ihres Irrtums zu geben und jenen, die sich vom Diktat der unterdrückerischen Wissenschaftsdogmen befreit haben und ein mathematisch falsches, aber ästhetisch schönes und emotional berührendes Ergebnis nennen, zu belohnen. Mit einem Honigkuchenpferd zum Beispiel.

Dienstag, 23. April 2019

In Ceylon gibt es mittlerweile 300 Tote durch muselmanische Anschläge


... doch worüber diskutiert man in Österreich (wenigstens in dessen Medien) mit Schaum vor dem Mund?

Über ein »Gedicht«, das eine FPÖ-Postille in Oberösterreich veröffentlichte. Nun ist das »Gedicht« unzweifelhaft keine literarische Glanzleistung — ganz im Gegenteil: Versfüße stolpern dahin, daß einen schon beim Lesen das Stottern ankommt, und die Reime sind meist nach dem altbekannten Motto: »Reim dich, oder ich freß' dich!« zusammengeschustert. So weit, so unerfreulich. Daß ein gewisser Herr

Mirza Buljubasic

@mib_1990

EU-Wahlkampfleiter der SPÖ NÖ | Politikenthusiast, Jurist, Sportfanatiker | Mostviertler, Wiener | Amstetten, oida, #RH5H oida!
... (wie auf seinem Account exakt so angeführt) hier sofort ausrasten muß, liegt doch fast auf der Hand: FPÖ! Noch dazu: Braunau! Muß man da mehr sagen als:
Das ist doch alles nicht normal! Die #FPÖ mit einem „Ostergruß“ und einem „Gedicht“ namens „Die Stadtratte - Nagetier mit Kanalisationshintergrund!“ Diese nieder-trächtige, menschenverachtende Partei sitzt in der Regierung und der Kanzler schweigt und schweigt und schweigt...
Man müßte. Man müßte zunächst einmal das »Gedicht« (sorry, aber bei solchem Dilettantismus geht das nur in Anführungszeichen!) gelesen haben, was immer man über seine literarische Qualität denkt (es wird ja nicht für einen Literaturpreis nominiert worden sein ...) — denn dann wäre man/frau/x vermutlich draufgekommen, daß der Autor sich und seine Frau selbst ebenfalls als dem Rattenvolk zugehörig darstellt. Folgende Anregung kann sich also auch DiePresse — respektive die APA, von der DiePresse ihren berufsempörten Schmonzes-Artikel einfach abkopiert hat — hinter die Löffel stecken:

DIE FÄHIGKEIT ZU SINNERFASSENDEM LESEN IST DIE
VORAUSSETZUNG FÜR SINNVOLLEN JOURNALISMUS !

 Wenn also DiePresse (bzw. die APA) hyperventiliert:
Ein ausländerfeindliches Gedicht im Parteiblatt der FPÖ Braunau in Oberösterreich lässt die Wogen hochgehen. Unter dem Titel "Die Stadtratte (Nagetier mit Kanali-sationshintergrund)" werden darin Vergleiche zwischen Menschen und Ratten gezogen.  
... dann hat sie damit perfekt bewiesen, daß sie sinnerfassenden Lesens eben nicht mächtig ist. Denn es werden nicht Ausländer mit Ratten verglichen, sondern Menschen schlechthin in Gestalt von Ratten dargestellt. Das ist nichts anderes, als wenn im Musical »Cats« menschliche, allzumenschliche Verhaltensweisen in Gestalt von Katzen auf die Bühne gebracht werden, oder das, was unzählige Filme des Hauses Disney ebenso betrieben haben — und damit in einer 2600-jährigen Tradition seit dem guten, alten Äsop steht.

Doch nicht nur Journalisten, sondern auch Politiker beweisen, daß ihnen diese essentielle Fähigkeit entschieden mangelt:
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hatte zuvor eine Distanzierung gefordert. "Dieses 'Gedicht' ist widerlich", reagierte Stelzer, der mit der FPÖ auf Landesebene in einer Koalition ist, auf das "Ratten-Gedicht". "In einem weltoffenen Land wie Ober-österreich haben solche Vergleiche keinen Platz und werden auch nicht toleriert. Ich erwarte mir, dass sich die FPÖ rasch und deutlich von diesem 'Gedicht' distanziert", meinte er weiter. Auch die oberösterreichische SP-Chefin Birgit Gerstorfer reagierte in einer Aussendung schockiert.
Es wäre nicht Österreich, wenn die gehypte Empörung über eine Lokalpostille nicht sofort bis auf die Bundesebene überschwappte:
SPÖ-Bundesparteiobfrau Pamela Rendi-Wagner erinnerte das Gedicht "fatal an einen sprachlichen Umgang mit Menschengruppen, wie er in der NS-Propaganda üblich war". Sie nahm Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in die Pflicht. Dieser habe erklärt, die FPÖ sei an ihren Taten zu messen. "Will der Kanzler in dieser Sache Glaubwürdigkeit haben, muss er jetzt handeln", forderte Rendi-Wagner Konsequenzen durch den Kanzler.
Ach — die Nazis haben sich als Ratten dargestellt? Hochinteressant! Warum hat uns das noch keiner gesagt! Aber der in die Pflicht genommene kurze Kanzler springt eh gleich brav über das Stöckchen, das ihm Ratten-Dompteuse Joy-Pamela hinhält:
Kanzler Kurz forderte am Nachmittag umgehend von Oberösterreichs Freiheitlichen eine Distanzierung von dem Gedicht. "Die getätigte Wortwahl ist abscheulich, men-schenverachtend sowie zutiefst rassistisch und hat in Oberösterreich und im ganzen Land nichts verloren", so Kurz.
"Es braucht sofort und unmissverständlich eine Distanzierung und Klarstellung durch die FPÖ Oberösterreich", meinte Kurz wörtlich.
»HErr, laß Hirn regnen!« möchte man ausrufen (wie so oft) ...

Auch die FPÖ springt — ebenso eilfertig wie rückgratelastisch — über das hingehaltene Stöckchen und meint ganz kleinlaut:
Der Landesparteisekretär der FPÖ Oberösterreich, Erwin Schreiner, bezeichnete das Gedicht in einer Aussendung am Nachmittag ebenfalls als "geschmacklos". "Dass der Autor auch sich selbst in diesen Rattenvergleich miteinbezieht, macht die Sache dabei nur unwesentlich besser", teilte er mit.
Bullshit! Exakt das ist nämlich der wesentliche Unterschied zwischen Hetze und Nicht-Hetze! Oder wollen uns die Geistesriesen in Medien & Politik etwa verklickern, ein FPÖ-Funktionär »hetze« mit der »Rattifizierung« in seinem Gedicht gegen sich selbst? Geht's noch blöder?!

Immerhin: die FPÖ hat wenigstens bewiesen, daß sie sinnerfassend lesen kann — was die anderen entweder nicht können, oder bewußt nicht wollen. Jetzt muß sie noch daran arbeiten, aus dem Lesen logische Schlüsse zu ziehen. Na, vielleicht wird's irgendwann noch was ...

Und — zur Ehrenrettung sei's erwähnt! — wenigstens ein Presse-Leser hat den Text verstanden, und so kommentiert deshalb


Jean-Claude

Viele aufgeregte Journalisten und auch Kommentare haben das Gedicht nicht gelesen, da bin ich mir sicher.

Hätten sie es, wäre klar ersichtlich, dass das Gedicht nicht wirklich gut geschrieben ist, aber problematische migrations- und ausländerfeindliche Passagen habe ich nicht wirklich vorgefunden. Misleading ist alleine der Titel (...die Stadtratte), da der Autor aus einer Rattenperspektive schreibt. Ich verstehe die Aufregung wirklich nicht... 
Ich gehe nicht davon aus, daß obiger Jean-Claude zufällig »Juncker« heißt (dem traue ich solch subtil ausbalanzierten Sprachsinn nicht [mehr] zu, wenn ich mich an seine Ischias-Probleme in letzter Zeit erinnere ...) — aber exakt so ist es halt einfach!

Daß der Autor dieses »Gedichtes« sich inzwischen für sein Werk entschuldigt hat, ist freilich nur recht und billig, denn man schreibt nicht ungestraft so elende Reime! Aber damit hat sich's eigentlich unter normalen Umständen.

Tja, unter normalen Umständen würde man sich auch eher mit dem muselmanischen Anschlag auf Christen in Ceylon beschäftigen. Denn über dreihundert Tote sind doch wohl ein anderes »Kaliber« als schlechte Reime in einer FPÖ-Bezirkszeitung. Sollte man meinen.

Aber das wird wohl nichts. So, wie Notre Dame selbstmurmelnd sich in einer Kurzschlußhandlung selbst abgefackelt hat, so hat auch in Ceylon eine Bombe in einer Ostermesse sicher mit nix zu tun, als mit einem bedauerlichen Zufall. Sagen unsere Politruks und Systemmedialen. Und die müssen es ja wissen ...


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P.S.: ein Werbeslogan der 1920er-Jahre war: »Worauf freut sich der Wiener nach dem Urlaub? Auf das Wiener Hochquellenwasser und auf Ankerbrot!«. aufs Hochquellenwasser freute ich mich heute in der Tat! Auf die Ratten in Österreichs Politik und Medien eigentlich nicht. Aber man kann sich's halt net aussuchen ...

Montag, 14. Januar 2019

»Holy Shit!« oder: Der durch DiePresse wiedererweckte Grubenhund


Was denken sich Journaillisten, wenn sie ihre Artikel schreiben? Offenbar nicht viel. Hauptsache, es klingt »gefällig« (für die Ohren ihrer Brötchengeber) und »witzig« — wenigstens für kultur- und bildungsferne GesellInnen (Gender muß sein!) wie sie ...

DiePresse, näherhin ein Herr Günter Spreitzhofer (dessen Namen man sich wohl nicht wird merken müssen, wenn all seine Artikel so fundiert sind), berichtet über die Hauptstadt der Dominikanischen Republik unter der Titelzeile:

Dominikanische Republik: Eine Stadt namens Heiliger Sonntag

Die Destination ist mehr als ein Badetraum unter karibischen Palmen. Das bemerkte schon Christoph Kolumbus, als sein Schiff Maria an der Nordküste strandete.
(Hier weiterlesen)
Holy Shit! »Eine Stadt namens Heiliger Sonntag« — solch blühender Unsinn muß einem erst mal einfallen! Warum, Herr Spreitzhofer, glauben Sie, daß die »Dominikanische Republik« auf Deutsch eigentlich so, und nicht etwa »Sonntagsrepublik« heißt? Weil sie vielleicht was mit »Dominikanern« zu tun haben könnte? 

Bingo! Denn: »Domingo« heißt auf spanisch nicht nur der Sonntag (der »Herrentag«, um es exakt zu übersetzen), sondern auch der Ordensgründer

Domingo de Guzmán

Domingo de Guzmán (Caleruega, Burgos; 1170 — Bolonia, Sacro Imperio Romano Germánico, 6 de agosto de 1221) fue un presbítero castellano y santo católico, fundador de la Orden de Predicadores, más conocidos como dominicos.  
... wie einen die spanische Wikipedia belehrt (wobei der Name »Domingo de Guzmán« auch in der deutschen Version des Lexikons ausdrücklich erwähnt wird). Also nix mit »Heiliger Sonntag«, Herr Spreitzhofer, sondern schlicht und einfach: »Sankt Dominik« ...

Und so geht's im Artikel munter weiter mit dem Pseudowissen!
Es war Christoph Kolumbus, der die Insel 1492 – Auftraggeber Spanien zu Ehren – Hispaniola nannte, kurz zum ersten Gouverneur der „Neuen Welt“ aufstieg und damit seine Schuldigkeit getan hatte: 1502 wurde er abgesetzt, sein Sohn Diego de Colón bald Vizekönig. Der Seeweg nach „Westindien“ war vermeintlich gefunden, auch wenn die angeblichen Indianer eigentlich Tainu, die lokale Urbevölkerung, waren.
Nein, Columbus glaubt keineswegs den Seeweg nach »Westindien« gefunden zu haben, sondern den westlichen Seeweg nach Indien — denn er wähnte sich an der Ostküste Indiens gelandet! Der Begriff »Westindien« wurde erst geprägt, nachdem klargeworden war, daß diese Territorien eben nicht im (seit der Antike bekannten) Indien lagen, weshalb man sie zur Unterscheidung »Westindien« — im Gegensatz zum »alten«, zum »echten« Indien (welches in der Folge dann zu »Ostindien« mutierte) — benannte.

Was sonst noch im Artikel steht, kann ebenso aus jedem Reisebüro-Prospekt entnommen werden. Mit einem Wort: ein klassischer Schwurbelartikel mit Halbwahrheiten für Halbgebildete. Mittlerweile typisch für »Qualitätsmedien«. Daß derlei — der von Karl Kraus genüßlich zitierte »Grubenhund« beweist's — auch früher schon vorkam, erklärt manches, aber entschuldigt nichts! Denn der typische »Grubenhund« soll zwar nicht, aber kann wegen seiner überzeugenden Gefinkeltheit einer Redaktion schon »passieren«. Gewisse Grundzüge von Bildungswissen hingegen darf man hingegen selbst heutzutage bei Mitgliedern einer Zeitungsredaktion voraussetzen — oder ist selbst das in Zeiten des grassierenden »Relotismus«bereits zu viel verlangt?


Montag, 3. Dezember 2018

Die Pinken mal wieder

von Fragolin

Die „NEOs“, dieses auch ohne zappeliges Duracellhäschen an der Spitze immer weiter zum reinen Komikergrüppchen degenerierende Häufchen pinken politischen Elends, das sich neuerdings in der Rolle der pilzigen „Jetzt!“-Sekundanten gefällt, sind immer wieder für einen Treppenwitz gut.
Der letzte große (Aus-)Wurf dieser Kompetenzbolzen ist der Vorschlag, die durch die achsobösen Grauslichkeiten der achsobösen Bösregierung arbeitslos werdenden billigen AMS-Deutsch- und Bewerbungstrainer von BFI und anderen Dumpinganbietern doch an Brennpunktschulen als Lehrer und Hilfskräfte für die Administration einzusetzen.

Sind "Brennpunktschulen" für die Pinkioten eigentlich so eine Art Abfalleimer? Wo man Kinder hinschickt, die kein Deutsch verstehen und Lehrer, deren höchste Qualifikation ein 20 Jahre zurückliegender BFI-"Train-the-Trainer"-Kurs ist und die eine Fachkompetenz im Bewerbungsschreiben besitzen, die sie zwar zum AMS-Langweiler vor einer Handvoll zwangseingewiesener Kursteilnehmer qualifiziert hat, aber komischerweise nicht dazu, erfolgreich eigene Bewerbungen zu schreiben? Glauben die eigentlich, dass jeder Dahergelaufene die Arbeit eines Menschen übernehmen kann, der Pädagogik studiert hat? Dass ein erfolgsbefreiter Bewerbungsfacherzähler aus dem BFI ein besserer Erlediger administrativer Aufgaben ist als eine beliebige arbeitslose Sekretärin?

Dass die „NEOs“, diese vom bösen Neoliberalismus der Schwarzen abgeblätterten roten U-Boote, sich selbst zwar als „wirtschaftsliberal“ verstehen, hier aber nach der Schaffung von staatlich finanzierten Pöstchen greinen, bemerken die wahrscheinlich nicht einmal. Dass sie, sich selbst als Vorreiter einer zukunftsweisenden und qualitätsvollen Bildung sehend, hier untergebildete Billig-Hilfskräfte als Lehrer auf ausgerechnet jene Kinder loslassen wollen, die eigentlich Lehrer mit der besten pädagogischen Ausbildung benötigen würden, sicher auch nicht. Die sind schon so weit nach links abgedriftet, dass sie irgendwo zwischen Pam und Pilz steckengeblieben sind. Dort werden sie auch bald mit dem Einen untergehen und die Reste dann von den Anderen aufgesaugt werden.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Schulversagen

von Fragolin

Weil das Thema Integrationsversagen an Nachfahren nomadischer Völker, deren Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft nicht über Geburts- oder Wohnort definiert wird sondern über die Blutlinie des Clans, gerade so durch die Medien özilt, hier ein kleiner Videobeitrag über die gelungene Integrationsarbeit an unseren Wiener Schulen mit den hier geborenen Kindern der hierher Eingewanderten:



Na, das wird dann ja auch in Wien bald teutonische Verhältnisse bedeuten, die man hier nachlesen kann. (Sehr empfehlenswert die Erklärungen am Textende, dass selbst diese alarmierenden Zahlen bereits geschönt wurden, weil die Klassifizierung „mit Migrationshintergrund“ nur noch bei direkt Eingewanderten, aber nicht mehr in Deutschland geborenen Kindern Eingewanderter verwendet werden darf, und die neu hereingeschneiten „MUFLs“ sowieso aus jeder Statistik fallen.)
Müßig zu erwähnen, dass es sich laut Meldeseite des Ministeriums für Wahrheits- und Meinungsschutz um nicht autorisierte Medien, also vermutlich konterrevolutionäre Hetze, handelt.