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Mittwoch, 25. Februar 2026

Journalismus in Österreich - zwei weitere kleine Lichtblicke im Dunkel

von Sandokan


Als ich kürzlich im Wartezimmer eines Arztes saß fiel mir zufällig eine Ausgabe des hervorragenden Magazines Libratus (nomen est omen) in die Hände. Das erst Ende 2024 gegründet wurde, und dessen Herausgeberin die wohl vielen bekannte bürgerliche Journalistin Gundula Walterskirchen ist. 
Das  Magazin Libratus  gibt es als Printausgabe und online, beides ist eine absolute Empfehlung.

Der zweite Lichtblick betrifft die ehemalige (!) ÖVP-Politikerin Laura Sachslehner, die seit einigen Wochen auch online auf ihrem Youtube-Kanal  Unbequem Ehrlich  zu sehen ist (neue Beiträge jeden Montag ab 19 Uhr).
Außerdem schreibt sie ua. auch als Kolumnistin für das Magazin exxpress.




Montag, 9. Februar 2026

Sicherheit für Österreich

von LePenseur
 
 
Unter obigem Titel findet sich ein, in Stichworten übersichtlich gegliederter Vorschlag von Klaus Woltron, was Österreich für seine Sicherheit tun sollte — und vor allem: was nicht!
Was Österreich nicht tun sollte: 
- NATO-Beitritt aus Panik 
- Demonstrativ proklamierte Aufrüstung 
- Moralisierende Außenpolitik 
- Relativieren der Neutralität 
Die EU braucht keine Atombombe, und Österreich keine NATO. Es braucht ein zeitgemäßes Bundesheer, funktionierende Institutionen- und den Mut zur nüchternen Selbstkritik. 
Leseempfehlung! Nur wenige Minuten, die sich aber lohnen — damit man irgendwelchen globalistisch-transatlantischen Rattenfängern und Rüstungsprofiteuren und ihrer perfiden Propaganda nicht auf den Leim geht!
 

 

Donnerstag, 20. November 2025

Der Verfall der Sozialsysteme in Europa — am Beispiel Österreich (Teil 2)

von Helmut
 
(Teil 1
 
 
2.Teil: Ambulante Versorgung:

Jetzt zu einer Schilderung eines eher banalen Problems, worin sich die vorhin genannten Zustände widerspiegeln. Ich zog mir aufgrund unzureichender Beinbekleidung und aufgrund kalten und nassen Wetters bei Arbeiten im Freien eine Entzündung des Ischiasnervs zu, was natürlich sehr schmerzhaft ist und von der Hüfte bis zur Ferse ausstrahlt. Passiert mir nicht zum ersten Mal, deshalb wusste ich auch, was zu tun sei. Ich benötigte lediglich eine Injektion mit einer entzündungshemmenden Substanz, und dann ist das Problem in wenigen Stunden erledigt.

Passiert mir das in Rumänien, so ist das leicht lösbar. Entweder ich erreiche noch unsern Hausarzt, oder ich rufe eine mir bekannte Krankenschwester an, die mir die Spritze zu Hause gibt. Eine Phiole dieses Präparats und Injektionsnadel habe ich immer vorrätig. Die andere Möglichkeit ist die Notaufnahme im städtischen Krankenhaus, wo man mir diese Spritze verabreicht, oftmals sogar mit einer qualitativ hochwertigeren Substanz, und mich danach wieder nach Hause schickt.

Das ist eine praktikable Lösung für die Abendstunden oder am Wochenende, wenn kein Arzt erreichbar ist. Auch auf den Dörfern gibt es einen medizinischen Anlaufpunkt, bei Abwesenheit der zuständigen Person über Telefon abrufbar, wo auch am Wochenende stundenweise eine Krankenschwester zur Verfügung steht (nennt man im Rumänischen „Dispensar“).

In diesem Sinne ließ ich mich zum städtischen Krankenhaus nach Hainburg fahren, ca. 15 km von meinem Aufenthaltsort im Wochenendhaus entfernt. Schließlich war es ja schon Freitagabend. Erst Registrierung mit e-card bei der Anmeldung, und dann kam nach einer Zeit eine Krankenschwester bei der Notfallaufnahme heraus, um mit den Wartenden zu sprechen. Ich trug mein Anliegen vor und bat nur um die Verabreichung einer „Anti-Entzündungsspritze“. Sie meinte, dass sie dazu nicht berechtigt wäre, weil das der diensthabende Arzt anordnen müsste.

O.k., nachvollziehbar. Auf die Frage hin, wann ich denn diesen Arzt sprechen könne, erklärte mir die Frau, dass der diensthabende Arzt (ein Chirurg) zur Zeit mit einer OP beschäftigt wäre und sein Erscheinen noch dauern könne. Auf mein Nachhaken hin, dass ich ja dann diese Spritze bekommen könne, erfuhr ich etwas Ungeheuerliches. Man würde im Spital über keine entzündungshemmenden Spritzen verfügen, im Zuge der Einsparungsmaßnahmen. Ich könne nur schmerzstillende Präparate erwarten.

Das bedeutet im Klartext: Der Arzt schreibt mir dann für die Apotheke ein Rezept aus, worauf ich diese Substanz in der diensthabenden Nachtapotheke erstehen könne, und dann könne ich wieder ins Spital kommen, wo ich dann diese Spritze bekommen könne. Der Haken: Die nächste diensthabende Apotheke befand sich in Bruck (Leitha), mit einfacher Entfernung von ca. 21 km. Aber ich könne ja vielleicht bei der Notfallnummer 141 (österreichweit) anrufen, ob man mir dort helfen könne. Das ist der ärztliche Notdienst, Anruf um 18.39 Uhr mit 3 Min. Dauer des Gesprächs.

Ich rief diese Nummer vom Wartesaal im Spital aus an. Es führte nicht zum Erfolg, sondern zu der Empfehlung, doch die Nummer 1450 (österreichweit) anzurufen, um mein Anliegen dort vorzutragen. Anruf um 18.43 Uhr, mit einer Dauer von 17 Minuten. Da war ein Herr am Telefon, der mich über alle möglichen Vorerkrankungen und sonstige Beschwerden ausfragte, was ich geduldig beantwortete. Mit meinem Wunsch nach einer Spritze hatte ich auch dort keinen Erfolg, es endete mit dem dringenden Rat, mir am Ende mitzuteilen, dass ich doch im Spital auf den Arzt warten solle. Auf meine Frage hin, welchen Zweck denn das hätte, da man im Spital das notwendige Präparat nicht vorrätig habe, wusste auch der Mann keine Antwort. Ich meinte abschließend, dass mir der diensthabende Chirurg wohl kaum den Ischiasnerv aus dem Bein herausoperieren würde.

Daraufhin bekam ich den Rat, beim Rettungsdienst anzurufen. Da bekam ich die Anweisung, einen Rückruf abzuwarten, was auch dann nach ein paar Minuten später um 19.10 Uhr erfolgte, und zwar über die Nummer 0043 1 20660 4000. Dauer des Gesprächs 2 Minuten, wobei ich erfuhr, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass man in einem Rettungswagen eine entzündungshemmende Substanz mitführen würde, und auch der Notarzt hätte so etwas wohl kaum in seinem Auto.

Daraufhin entschloss ich mich, das Spital in Hainburg zu verlassen und es mir einfachen Schmerzmitteln zu probieren, die ich vorrätig hatte. Im Hinausgehen sprach mich eine Frau aus der Slowakei an, die den Vorgang im Spital mitbekommen hat. Sie meinte, dass ich doch ins Spital nach Kittsee (Burgenland) fahren solle, dort würde man mir sicher helfen. Um nicht die Fahrt dorthin umsonst zu machen (einfache Entfernung von Hainburg 12,5 km), rief ich erst dort an.

Eine Ärztin war am Apparat, die zwar auch kein ausgesprochen entzündungshemmendes Präparat vorrätig hätte, aber etwas Ähnliches, was mir sicher Linderung verschaffen würde. Das bekam ich dann auch dort, und die Wirkung der Spritze hielt ca. 3 Stunden an, und dann war alles wieder wie vorher.

Nach einer katastrophalen Nacht (man kann sich im Bett herumdrehen, wie man will, man findet keine schmerzfreie Position) habe ich mich am Samstagmorgen dazu entschlossen, nach Bruck zu fahren, um in einer Apotheke eine entzündungshemmende Phiole zu kaufen. Da sich in Bruck auch ein Rot-Kreuz-Stützpunkt befindet und ich da von früher her noch jemanden kannte, hatte ich die Hoffnung, dass mir dann dort jemand die Spritze geben könnte, wenn ich das Material dabei hätte.

Fehlanzeige: In der Apotheke erklärte man mir, dass die Abgabe eines entzündungshemmenden Präparates ohne ärztliches Rezept nicht möglich sei. Aber eine Angestellte in der Apotheke hatte einen Tipp, wo sich in einem der umliegenden Dörfer ein diensthabender Arzt befindet. Klar fuhr ich dorthin — um festzustellen, dass diese Information falsch war — der betreffende Arzt hatte schon am letzten Samstag Dienst.

In einem Lebensmittelgeschäft im Dorf fragte ich, ob jemand wüsste, ob der betreffende Arzt im Dorf wohnen würde und wenn ja, wo. Leider verneinte man das, aber eine Angestellte hatte eine Idee. Sie rief eine Freundin an, die in einer Arztpraxis zwei Dörfer weiter beschäftigt war und von der sie wusste, dass dort zumeist am Samstagvormittag ein Arzt anwesend sei, auch, wenn das aus keiner Zeitung hervorgehen würde.

Die Antwort am Telefon war positiv, und so fuhr ich umgehend dorthin. Mein Glück, denn dort wurde mir geholfen. Es handelte sich um eine Gruppenpraxis in diesem Dorf, wo zwar nur unter der Woche jemand anzutreffen wäre. Aber der damalige Gründer dieser Praxis, der schon lange pensioniert ist, kommt an fast allen Samstagen am Vormittag in die Praxis, um bei Notfällen zu helfen. Der Mann gehört zu einer aussterbenden Rasse von Medizinern, die ihren Beruf noch als Arzt sehen.

Da die meisten der Arztpraxen auf den Dörfern auch über eine kleine Hausapotheke verfügen, musste ich zu keiner Apotheke mehr fahren und bekam die Spritze von diesem Arzt direkt. Abgerechnet wurde über die e-card. Ich vermeide absichtlich, den Namen des Arztes oder die Ortschaft zu nennen, denn es könnte durchaus möglich sein, dass ihm die KV Probleme bereiten könne, wenn er außerhalb der Dienstzeit ordiniert. Schließlich entstehen dadurch der KV zusätzliche Kosten, die man hätte vermeiden können, wenn man den Patienten sich selbst überlassen hätte.

Fakt ist, dass ich mich nach ein paar Stunden bereits spürbar besser gefühlt und ich die Nacht zum Sonntag überwiegend schmerzfrei verbracht habe. Eine Odyssee wegen einer Banalität. Versteht man nun, warum ich froh bin, dass ich in Rumänien lebe? Dort wäre mir es nicht so ergangen, weil auch bei oftmals schlechterem Standard die grundsätzlichen Strukturen erhalten geblieben sind. Eine davon ist, dass jeder Notfall resp. Erstversorgung gratis behandelt wird. Man gibt seinen Namen und seinen Wohnort an, nach einer Versicherungskarte oder Zugehörigkeit zu einer Krankenversicherung wird nicht gefragt. Dazu gibt es auch in den meisten kleineren Städten im städtischen Spital die Krankenhaus-Apotheke mit einer Öffnungszeit von 24/7.

 

Mittwoch, 19. November 2025

Der Verfall der Sozialsysteme in Europa — am Beispiel Österreich (Teil 1)

von Helmut
 
 
Eine Trilogie, die man im Zusammenhang sehen muss: Krankenhausversorgung – ambulante Versorgung – Resümee aus den beiden Teilen.

1.Teil: Krankenhausversorgung:

Ich hielt mich wieder ein paar Tage in Österreich auf, genauer im Südostbereich von Niederösterreich, im Dreieck Österreich, Slowakei und Ungarn. Grund war eine medizinische Vorbereitung für eine anstehende Operation meiner Frau, die als letzte von dreien anschließend die vollständige Gesundheit einleiten würde, einschl. einer nachfolgenden Reha-Maßnahme in einem Sanatorium.

Der Termin für die umfangreichen Voruntersuchungen stand seit Langem fest, es war der 11. und 12. November 2025, anschließend sollte am 17.11.2025 die OP erfolgen — und zu diesem Zweck wäre meine Frau im Spital geblieben, und nicht mehr mit mir nach Rumänien zurückgefahren.

So aber wurde schon ein paar Wochen zuvor dieser geplante OP-Termin vom 17.11. auf den 1.12. verschoben, mit Entschuldigung und der Bitte um Verständnis für personell bedingte Kapazitätsprobleme. Vor der Entlassung am 12.11., am späten Nachmittag, erschien ein junger Arzt am Krankenbett, der vom Chef der chirurgischen Abteilung geschickt wurde und der sich offensichtlich sehr unwohl fühlte, als er die Hiobsbotschaft überbringen sollte.

Diese lautete, dass auch der OP-Termin am 1. 12. nicht realisierbar wäre, weil sich ein schwerer Notfall bei einem Patienten eingestellt hätte, dem Priorität eingeräumt werden müsse. Einen Ersatztermin für die OP meiner Frau konnte er aber bei diesem Gespräch nicht benennen.

Nun ist es schon denkwürdig, dass man bei einem Patienten mit einem akuten Notfall eine absolut dringliche OP vom 12.11. auf den 1.12. terminisiert. Aber bei meiner Frau war es ähnlich, die erste wurde noch in der Nacht der Einlieferung gemacht, weil Lebensgefahr bestand. Aber danach musste auch sie 3 ½ Wochen im Spital warten, bis sie zur 2. OP drankam. Aber auch das war nur deshalb möglich, weil es so jemanden Penetranten wie mich gab, der den zuständigen Medizinern andauernd den Namen des Verantwortlichen abverlangte, wenn der dringend operativ zu entfernende Darmtumor während der langen Wartezeit bereits Metastasen streut.

Ursprünglich war geplant, meine Frau erst einmal nach Hause zu schicken, bis sie ein oder zwei Monate später einen OP-Termin bekommt. Aufgrund der Duplizität mit drei Wochen Wartezeit für eine dringende OP eines anderen Patienten hatte meine Frau natürlich Verständnis für die Nachricht des Mediziners. Im Gespräch mit einem befreundeten Architekten aus Wien, der eine komplizierte Knieoperation benötigte, erfuhr ich, dass auch er mit mindestens einem halben Jahr Wartezeit rechnen musste. Zum Glück konnte er das durch „Vitamin B“ deutlich verkürzen.

Nun höre ich im Radio meist den Sender von Radio Wien des ORF und bekomme da auch so manches Aktuelle mit. Da erfuhr ich, dass die Stadt Wien den beiden Spitälern, die sich hauptsächlich mit orthopädischen Operationen beschäftigen, aufgegeben hat, den Bettenbestand um 50% zu reduzieren. Die Reaktion dieser Krankenanstalten war logisch und von Unverständnis geprägt. Schon jetzt existieren überlange Wartezeiten für anstehende OPs bei Kassenpatienten. Wohin diese Reduzierung dann führen würde, ist nicht abzusehen.

 

Donnerstag, 16. Oktober 2025

Man muß Sonneborn nicht mögen

von LePenseur
 
 
... und noch viel weniger all seine Ansichten  teilen ... ... aber : wo er recht hat, da hat er eben — leider — recht:
Sonneborn: Von Idioten umzingelt
 
 Chinesische Exportkontrollen auf Seltene Erden sind exakt jene Medizin, mit denen die USA die Welt seit Jahrzehnten „impft“. Das trifft jetzt den Westen – und vor allem die EU-Rüstungspläne. Martin Sonneborn liefert eine gewohnte Einschätzung über Idioten und menschliche Bomben.

Mit den chinesischen Exportkontrollen steht die EU vor einem neuen Problem, das völlig absehbar war. Immerhin hat es Emmanuel Macron wieder einmal geschafft, seine Macht zu stabilisieren. Er bleibt Präsident, die EU behält ihr außenpolitisches Gesicht – ein Sieg für Brüssel, eine Nieder-lage für Europa

Beide Entwicklungen schätzt aktuell der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn auf X ein:

Sichtlich haben Trump & seine genialen Einflüsterer noch nicht begriffen, was die Spatzen sonstwo schon von den Dächern pfeifen. Die Zeiten, in denen US-Amerika in der Welt herum-spazieren und andere, ohne dass sie sich wehren, nach Belieben knechten konnte, sind ein für allemal vorbei. 2025 ist nicht 1991 – und China ist nicht die EU. Vor allem ist die Weisheit der Welt noch immer nicht auf die Geschäftstricks eines Immobilienhändlers zusammengeschmolzen, und Konfuzius sagt: „Es ist unhöflich, sich nicht zu revanchieren.“
In Deutschland bilden "Christdemokraten" — man kann diese Bezeichnung eines letztklassig miesen Haufens von Merzens, Kiesewetters & Consorten gar nicht in so viele Anführungszerichen setzen wie nötig wäre, denn die sind weder christlich, noch demokratisch, noch sozial, sondern nur noch eine macht- und postengeile Verrätertruppe am Schnürchen transatlantischer Hintermänner, die ihr eigenes Volk und Land nach Strich und Faden für ihren Verbleib am Trog verkauft. Und die zu diesem Behufe sich weder scheute, mit den ebenso heuchlerischen wie ideologisch durchgeknallten Günlingen (plus "liberalem", doch längst vergilbtem Feigen-blatt FDP) zu koalieren, noch mit den in die Jahre gekommenen linksgebürsteten Juso-Funktionären von der Sozen-Truppe als Komplizen die finale Umsetzung des Morgenthau-Plans der Vernichtung Deutschlands zu betreiben.

Es wäre verfehlt, sich als Österreicher in einer besseren Lage zu dünken — weit gefehlt! Ein früherer kleiner Rechtsanwalt aus der Provinz, durch die eklatante Unfähigkeit seines Parteigenossen-Vorgängers an die Spitze geschwemmt,  mimt den Kanzler, ein — es ist schwer, eigentlich: unmöglich, ihn in nicht-justiziabler Weise zu charakterisieren — aber versuchen wir es halt so: intellektuell sehr herausgeforderter Ex-Bürgermeister eines provinziellen Landstädtchens als Vizekanzler, garniert mit einer geltungssüchtigen Außenministerin auf Kriegs-kurs, zu der einem spontan Schillers Lied von der Glocke einfällt: "Da werden Weiber zu Hyänen / Und treiben mit Entsetzen Scherz" ...
 
Die italienische Mogelpackung Meloni, der polnische EU-Satrap Tusk, ein Pariser garçon, der sich von seiner ehemaligen "Lehrperson" (drücken wir's mal so aus ...) pempern (und ggf. im Flugzeug abwatschen) läßt, ein Grooming-Gang-Beschützer in London, der eine fanatische Muselfrau (oder heißt das noch Muselmanin?) zur "Migrationsministerin" kürt (ohne daß ihm der theoretisch ja dazu berechtigte König Karl III in den Arm fällt!), das Narrentrüppchen von Russenhassern aus dem Baltikum, die am liebsten gleich gen Sankt Petersburg und Moskau losmarschieren würden ... etc. etc. Der Befund, wir seien im "werte"westlichen Europa
 
"Von Idioten umzingelt"

ist leider nicht von der Hand zu weisen — allenfalls zu ergänzen: "Und von charakterlosen Verrätern". Denn Hand aufs Herz: glaubt einer denn wirklich, es ginge bei denen nur um Idiotie?! Da spielt eben auch böser Wille mit, der von der fraglosen Blödheit teils unterstützt, teils aber auch, Gott sei Dank!, konterkariert wird. Was in all der Verzweiflung wenigstens einen Schimmer von Hoffnung übrigläßt ...

Samstag, 27. September 2025

Wie pervers und moralisch verkommen ist die österreichische Justiz?

 von Sandokan


Antwort: Ja!

Manche Richter und Staatsanwälte betätigen sich als Gruppenvergewaltiger des Rechtsstaates.

Freitag, 4. Juli 2025

"Das Vertrauen ist zerstört"

von LePenseur
 
 
Ein ebenso pessimistische wie zugleich auch leider höchst realistische Einschätzung der geopolitischen Lage durch Patrik Baab in einem Gespräch mit Daniel Davis: 



Die Verantwortungslosigkeit, mit der planlos ihr Heil in möglichst bombastischen Kriegsszenarien suchende Politdarsteller offenbar einen Weltkrieg herbeireden wollen, der ihnen den "Gesichtsverlust" für ihre bis-herigen, an Idiotie und geradezu kindischer Wunschgesteuertheit nicht zu überbietenden Aktionen kaschieren soll, ist erschreckend!

Wenn es wenigstens so wäre, daß diese korrupten, servil sich an den Military Industrial Complex der USA andienenden Politruks im Kriegsfall im Schützengraben oder im Infantrieeinsatz im offenen Gelände selbst die bitteren Früchte ihrer verbrecherischen Vorbereitungshandlungen zu schmecken bekämen! Aber das war ja noch nie so und wird auch diesmal nicht der Fall sein.

Da können in Österreich irgendwelche aktive und abgetakelte Außenministerinnen in Ansprachen klug-scheißerisch über die angebliche Wertlosigkeit der österreichischen Neutralität (immerhin im Verfassungs-rang!) schwadronnieren — im Wissen, daß sie selbst es sicher nicht sein werden, die den Preis der Nicht-Neutralität werden zahlen müssen, sondern irgendwelche junge Männer, die man einfach zu den Waffen ruft und zum Verheizen an die Ostfront schickt: um dort nicht eine angebliche "westliche Demokratie", sondern knallharte Investoreninterssen von Blackrock & Consorten zu "verteidigen". Unappetitlicher als diese gratismutigen Flintenweiber, die unter dem doppelten Schutzschild von biologischem Geschlecht und politischer Funktion ihre Parolen belfern, geht's eigentlich nicht mehr.

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P.S.: noch während des Schreibens dieses Artikels wurde das Video von Youtube entfernt. Angeblich von Uploader ... aber da lachen ja die Hühner! Hier wenigstens die Zusammenfassung des Inhalts, die unter diesem Video (in automatischer Übersetzung) stand:
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht das Versäumnis des Westens, im Ukraine-Krieg realistisch mit Russland umzugehen, und die zunehmende Gefahr, die sich aus dieser strategischen Diskrepanz ergibt. Wichtige Punkte: 
 
Frieden durch Realismus: 
Ein Friedensabkommen erfordert die Anerkennung der russischen Interessen. Die Ablehnung der russischen Position oder die Dämonisierung seiner Führung (z. B. durch den Vergleich Putins mit Hitler) signalisiert die mangelnde Verhandlungsbereitschaft des Westens. 
 
Militärische Eskalation: 
Russland verstärkt seine Offensiven, sammelt Reserven und weitet seine Angriffe aus, um einen vollständigen militärischen Sieg zu erringen – nicht nur, um sich eine bessere Verhandlungs-position zu sichern. 
 
Sicherheitsdilemma: 
Der Kreislauf aus Aktion und Reaktion zwischen der NATO und Russland vertieft das Misstrauen. Moskau verlässt sich aufgrund des Zusammenbruchs des diplomatischen Vertrauens, insbesondere nach der Biden-Ära, ausschließlich auf sein Militär als Druckmittel. 

Westliche Fehleinschätzung: 
Einflussreiche Publikationen wie Foreign Affairs behaupten, die Ukraine könne noch gewinnen. Solche Ansichten werden jedoch als ideologische Propaganda kritisiert, die die tatsächlichen Realitäten wie Truppenmangel und die Beschränkungen westlicher Waffen ignoriert. 
 
Eskalationsrisiko: 
Sollte der Westen die Ukraine weiterhin militärisch unterstützen, könnte er Russland dazu provozieren, taktische Atomwaffen einzusetzen, anstatt seine Niederlage zu akzeptieren. Die Vorstellung eines konventionellen „Sieges“ der Ukraine wird als unmöglich und gefährlich angesehen. 
 
Zusammenbruch der Diplomatie: 
Die westliche Diplomatie wird als tot bezeichnet. Nur öffentliche Massenbewegungen, wie sie während des Vietnamkriegs oder der deutschen Friedensproteste der 1980er Jahre zu beobachten waren, können einen Wandel hin zum Frieden erzwingen. 
 
Letzte Warnung: 
Ohne ein umfassendes Erwachen der westlichen Bevölkerung wird der schlafwandelnde Weg in Richtung eines größeren Krieges weitergehen. Es wird zu Bewusstsein, kritischem Denken und basisdemokratischem Handeln aufgerufen, bevor ein umfassender Konflikt ausbricht. 
 
Der Ton ist hart, dringlich und äußerst kritisch gegenüber der westlichen Führung und den Medien-narrativen. BGaab betont, wie wichtig es sei, sich mit der geopolitischen Realität aus-einanderzusetzen, anstatt an ideologischen Illusionen festzuhalten.
Aber das will man offensichtlich auf Youtube nicht dargelegt sehen ...

Samstag, 31. Mai 2025

Herbert Kickl bei der CPAC 2025 in Budapest: Kampfansage an Globalismus und Entmündigung!

von Deliberator  Austriacus  




Am 16. Mai um 7:26 Uhr

von Deliberator  Austriacus 


... fuhr ein mysteriöser Zug mit mehreren Leopard-2-Kampfpanzern durch den Hauptbahnhof St. Pölten – grau lackiert, ohne taktische bzw. Hoheitszeichen, ohne erkennbare Herkunft, ohne bekanntes Ziel:



Wir singen ein altes Kinderlied:
 
Die Panzer fahr'n im Zuge
Ganz still und stumm.
Sie haben graue Farbe
Weiß einer bloß, warum?
Und wem sie wohl gehören
Im Zug nach irgendwo ...
 
Die Behörden wissen bzw. sagen nichts. Das Verteidigungsministerium erklärt sich für nicht zuständig, das Innenministerium ist "nicht informiert", das Verkehrsministerium sagt: "Kein Kommentar". Was auch ein Kommentar ist — nämlich das implizite Eingeständnis, eine Mega-Sauerei totschweigen zu wollen: den zu vermutenden Bruch des im Verfassungsrang (!) stehenden Neutralitätsgesetzes 1955.

Patrick Baab über den offensichtlich Todestrieb, der unsere Polit-"Eliten" umtreibt:


Baab spricht Klartext: über Merz, Medienversagen, geopolitische Realitäten und die gefährliche Arroganz des Westens. Russland ist autark, hat China an seiner Seite – und der Westen taumelt in Richtung Krieg. Baab erklärt, warum unsere Politiker brandgefährlich handeln, warum Moskau nichts von uns braucht – und warum eine ehrliche Friedenspolitik längst überfällig ist.

 

Montag, 26. Mai 2025

Sebastian Kurz, Österreich-Beauftragter der Soros-Stiftung

von Deliberator  Austriacus 
 
 
... wurde erwartungsgemäß freigesprochen (kein "Paukenschlag", wie oe24.at suggerieren will). Soweit also zu Österreichs Justiz. Damit sind wohl Stockers Tage als Bundeskanzler gezählt ... und als braver Parteisoldat wird er gerne ins zweite Glied zurücktreten.

Weitergehen, bitte. Es gibt nichts zu sehen. Wie bei Pilnacek. Alles in Ordnung ...

Freitag, 7. März 2025

Die Zuckerl-Koalition erklärt sich dem Parlament

von LePenseur
 
 
Na ja, nicht wirklich eine Erklärung, sondern nur Polit-Bla-Bla. Denn eine wirkliche Erklärung wäre gewesen: 
Wir wollen am Trog sitzen bleiben (ÖVP) bzw. wollen endlich wieder (SPÖ) bzw. erstmals richtig (NEOS) an den Trog kommen. Außerdem haben wir von unseren HintermännerInnen in Brüssel und von Seiner Mumifizenz die strikte Anweisung bekommen, den Wahlsieger unter gar keinen Umständen eine Regierung bilden zu lassen, in der er mehr als ein bloßer Frühstücksdirektor ist, damit wir weiterhin alles in der Hand haben und sämtliche uns von den Strippenziehern erteilten Aufträge ungestört ausführen können.
Das wäre ehrlich gewesen ... ... aber Hand aufs Herz: hat man denn von diesen verlogenen Polit-Pfeifen unserer Systemparteien jemals etwas wie Ehrlichkeit erleben können? Der (nur sehr schwache) Trost ist, daß es in der deutschen Politik noch weitaus verrotteter zugeht: da will ein Noch-nicht-mal-Kanzler den bereits durch die Neuwahl abgewählten Bundestag zusammentreten lassen, um schnell noch eine Verfassungsänderung zum Schuldenmachen und Aufrüsten durchzupeitschen, weil sich das mit dem neuen Bundestag vermutlich nicht mehr ausgehen würde. Die BRD ist damit zu einer Bananenrepublik degeneriert, wie sie prototypischer gar nicht sein könnte!
 
Doch zurück nach Österreich, zur Rede des früheren Vizebürgermeisters von Wiener Neustadt, der auch im Parlament in der Wiener Altstadt nicht zu staatsmännischerer Reife gewachsen ist, und seine Sammlung von Leerformeln und Verlegenheitskompromissen schönfärbend vortrug (assistiert von seinem dunkelroten Vize und der pinken Ideologin eines Links"liberalismus"). Die daraufhin freilich vom Oppositionschef Kickl die richtige Antwort auf die desaströsen Pläne des neuen ReGIERungs-Dreiers bekamen:
 
 
Chapeau! Touché! Hoffen wir, daß das jüngst heftig ausgebrochene "rumänische Virus" der Verweigerung und Annullierung von demokratischen Wahlen (offenbar eingeschleppt aus Kiew ...) nicht auch auf unser Land übergreift und die Bevölkerung möglichst bald dieses Grusel-Kabinett des letzten Aufgebotes durch freie, von den EUrokraten unbedrohte Wahlen mit dem sprichwörtlichen "nassen Fetzen" davonjagen kann. Ob's diesem Hofbürger nun gefällt oder nicht ...

Montag, 3. März 2025

Faschingsgilde? Nein: Gruselkabinett!

von LePenseur
 
 
Was am Rosenmontag beginnt, dürfte irgendwann als Rosenkrieg enden. Die Prognose wage ich locker ... den Zeitpunkt vorherzusagen, ist schon schwieriger: das kann angesichts der Entwicklungen rund um unser kleines Alpenland recht rasant gehen. Vielleicht ist auch das "Diktat der leeren Kassen" so gebieterisch, daß all der geballte Unsinn, der in diesem Regierungsprogramm zu Formelkompromissen geronnen ist, einfach entsorgt werden muß — und die diesen Verantwortenden gleich mit.

Die GröBaZ, die größte Bundesregierung aller Zeiten, hatte bei der Angelobung nur mehr im Weitwinkel Platz — die Erfahrung mit ähnlich (aber noch nicht so extrem) aufgeblähten Regierungsriegen in den letzten Jahren der dahinsiechenden alten GroKo (vor 1999) zeigt nur zu deutlich, daß Masse nicht Klasse bedeutet und daß die "meisten Köpfe" zu haben nicht viel darüber verrät, was drinnen ist.
 
"Was lange währt, wird endlich gut", hofft der greise Hofbürger ... was bleibt ihm, der dieses Schlammassel mit seiner "originellen" — wir wollen ja höflich bleiben! — Regierungsbildungsauftragserteilungs-Politik nicht zuletzt verursacht hat, schon anderes übrig.

So bleibt mir nur, uns Österreichern viel Glück zu wünschen: der polternde Provinz-Advokat, der schon als Vizebürgermeister von Wiener Neustadt eher eine glücklose Figur abgab, im Gespann mit einem proletoid auftrumpfenden geistigen Minderleister, flankiert von einer verbissenen Nervensäge, die glaubt, die Weisheit mit dem ganz großen Löffel gefressen zu haben: das ist ein trio infernal, bei dem man als betroffener Bürger sogar als Atheist das Beten lernen würde.

Na, dann ...

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P.S.: gerade wird durchgesagt, daß der Wiener Hauptbahnhof wegen eines Polizeieinsatzes geschlossen ist. Bombendrohung, angeblich. Also müssen wir (das kann doch nur der Kickl g'wesen sein!) gleich wieder eine "Demo gegen räääächts" veranstalten, am besten angeführt vom Hofbürger, dem die Österreicher für die mutig-fintenreiche Verhinderung einer FPÖ-Kanzlerschaft dankbar sein müssen. In der Tat: der Wähler hat sich noch nie so angeführt gefühlt ...

Freitag, 28. Februar 2025

Ta-Ta-Taaa! Die Zuckerl-Koalition ist da ...

von LePenseur
 
 
Wir wissen zwar noch nicht genau, welche PersonInnen bzw. DolmInnen die jeweiligen Parteiministerien besetzen werden, aber was tut das schon! Das Beste aus drei Welten tut sich zusammen um innezuhalten ... und innezuhalten  ... und dann nichts weiterzubringen.
 
Wetten werden angenommen: schon das "Regierungsprogramm" ist eine veritable Exemplifizierung des Begriffs "kleinster gemeinsamer Nenner" (bekannt aus dem Mathe-Unterricht). Banalitäten aus dem Laden, den zu hüten die vorgeben, einem echten Saftladen, wäre er nicht so saft- und kraftlos. Ein abgehalfterter Vizebürgermeister einer niederöstereichischen Landstadt als Kanzler. Ein gescheiterter Bürgermeister aus einer anderen, kleineren, niederösterreichischen Landstadt als Vizekanzler. Die pinke Referentin aus der Politik-Bestechungsratungs-Abteilung des Strabag-Konzerns (in der Rechtsform einer Partei) als Außenministerin. Staatssekretäre zuhauf ("Nur: zu was?", wie der Wiener fragen würde ...).
 
Eine Koalition, die man nur als Stagnation bezeichnen kann. Rien ne va plus, wie's im Casino spielt ... ... Dafür Symbolpolitik, was das Zeug hält! Frauen in Sicherheitsberufe: Polizei (der nächste Messermann lacht sich schief) und Bundesheer (hat eh schon eine Ministerin an der Spitze, die aus der Landwirtschaftspolitik kommt und daher die umweltschonende Humifizierung in Soldatenfriedhöfen managen kann, wenn unsere wackere Gurkentruppe gen Osten zieht um die Russkis zu besiegen:"Jeder Schuß a Ruß`!" fragt sich nur, wer schießt und wer erschossen wird — doch de minimis non curat Tanner, Kurzens Prätorianerin ...).
 
Bei den Rentnern langt man bezüglich Sozialversicherung zu. Daß diese mittlerweile eigentlich weitgehend nur mehr beitragsseitig funktioniert — ja, ja, beim Einheben und pfänden sam'ma g'schwind! —, aber auf der Leistungsseite zwischen ineffizient über skandalös bis nicht-existent zu bezeichnen ist, macht nix! Wer ein Jahr auf einen Termin für eine Hüftoperation wartet, damit er wieder gehen kann, der kann sich bis dahin an den 6 Milliarden Euronen ergötzen, die für ein im Ernstfall unwirksames und darüber hinaus neutralitätswidriges SkyShield-Projekt eingeplant sind. 
 
Wer die Realität bei Rüstungsgeschäften kennt, weiß daß ein paar Brosamen den diesen Beschluß fassenden Parteien in den Schoß gebeutelt werden; Brosamen, die bei 6 Milliarden Projektkosten auch locker ausreichen, um jeden durch das letztjährige, desaströse Wahlergebnis wegfallenden Euro an staatlicher Parteienförderung sicher zehnfach ersetzen. Der Trottel ist ja (wie gewohnt) der Steuerzahler, der ein Wahnwitzprojekt, das zur Befüllung des Selbstbedienungsladens unserer Politganoven und sonst gar nichts dient, sicher liebend gern mit zusätzlichen Steuern, Sozialversicherungsbeiträgen bei massiven Leistungskürzungen finanziert.

Das Finanzressort, das die ÖVP gegenüber den Freiheitlichen, die dem Staatsapparat endlich einen Sparkurs verordnen wollten, mit Zähnen und Klauen verteidigt wurde und für die ÖVP als absolut unabdingbar galt, wurde den Sozen überlassen — und was von sozialistischer Budget- und Steuerpolitik zu halten ist, wissen wir aus den Jahren 1970-1999, als das Ressort fest in roter Hand war. Nicht, daß das, was ab 2000 unter schwürkisen Finanzministern passiert ist, so eklatant besser gewesen wäre (Figuren wie Joschi Pröll oder Kurzens Blümelein besitzen zwar Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, ob sie sie auch verdient haben, darf dahingestellt bleiben ...), aber die Rückgrat-Elastizität, mit der Unabdingbares auf einmal zur Disposition gestellt werden kann, erinnert doch sehr an einen Bazar im tiefsten Orient. Nun, schon Staatskanzler Fürst Metternich wußte in seinem berühmten Diktum, daß der Balkan am Rennweg beginne (und dieser wiederum fängt offenbar nun schon am Ballhausplatz an ...)

Bei oe24.at analysierte Gerald Grosz dieses Regierungs"programm" mit gewohnter Süffisanz und gebotener Schärfe der Kritik:


Und der Hofbürger, der vorher die Österreicher mit einer sinnlosen "Sondierung" (und ebenso sinnlosen "Verhandlungen" der Zuckerlparteien) zu pflanzen*) beliebte, und diese Pflanzerei dann noch mit einem bewußt an Herbert Kickl bloß zum Schein erteilten Regierungsbildungsauftrag garnierte (den die ÖVP aus genau einem Punkt, auf den sie heute leichten Herzens verzichten kann, an die Wand klatschte!), sieht zu und rührt, wie der Wiener sagt, kein Ohrwaschl, sondern sondiert bezüglich des Angelobungstermins der Faschingsgilde dieser Zuckerlkoalition, die Österreich für die nächste Zeit verwesen wird (von "regieren" oder auch nur "verwalten" ist angesichts dieses "Programms" ernstlich nicht zu reden! Aber "verwesen" trifft's irgendwie). Es wird vermutlich der Faschingdienstag werden. Wie passend ...

Österreich bekommt eine Zuckerlkoalition? Sorry: der Drops ist gelutscht, bevor er noch ausgepackt wurde.

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*) für Piefkes: verschaukeln, verladen, anführen, hochnehmen, veralbern, veräppeln, verhohnepipeln, vergackeiern, verkohlen, ankohlen ...

Mittwoch, 19. Februar 2025

In den letzten Wochen verging kaum ein Tag

von LePenseur
 
 
... an dem die Christenhasser-Fraktion unter den Kommentarpostern nicht ihrer Überzeugung Ausdruck verlieh, daß diese doofen Christen eh an der Misere in EUropa selbst die meiste Schuld tragen. Schließlich seien sie ja Weicheier, die dazu aufforderten, sie in ebendiese zu treten. Wie herrlich männlich und stark sei dem gegenüber doch der Islam! Bla-bla-blup ...

Nun, wie herrlich männlich und stark der Islam ist, können wir nach den Attentaten von München und Villach in Nahaufnahme miterleben. Da schlachtet in Villach ein barbarischer Musel-Maniac unschuldige Teenager mit einem Messer ab, wie z.B. den 14-jährigen Alex:
 

 
Und die offizielle Musel-Organisation in Österreich weiß nichts besseres zu tun, als zu betonen: das hat mit dem Islam nichts zu tun! Steht doch schon im Koran, daß auch nur der Tod eines einzigen Menschen ... ... Wir sind ja sooooooo betroffen! Und wir sind sooooooo entsetzt! Bla-bla-blup ...

Ach wirklich? Und daß Ihr "Prophet" gleich mal die Juden bei Medina niedermetzelte ... was war das dann? Kollateralschaden vermutlich. Leider nötig, um die Sache des Islam zu fördern. Denn "Islam" heißt ja wörtlich: "Unterwerfung" ... und wer sich nicht unterwerfen will, der wird halt gemetzelt. Shit happens ...
 
Und die Mumie in der Hofburg weiß nach dem brutalen Terroranschlag auch nichts weiter zu vermelden, als:
"Kein Wort kann das Leid, den Schrecken, die Angst ungeschehen machen", so Van der Bellen via X: "Meine Gedanken sind bei der Familie des verstorbenen Opfers und den Verletzten."
Wie recht Joe Bellen, "unser" Bundespräsident aller, die ihr Herz am linken Fleck tragen, damit doch hat! Ganz messerscharf hat er erkannt, daß Worte nichts ungeschehen machen können ... na, wie wär's dann mal zur Abwechslung mit Taten, Exzellenz?!

Bspw. nach einer Reihe von unfähigen ÖVP-Innenministern, die unsere Polizei zum Schießbudenfiguren-Verein gemacht haben, dafür zu sorgen, daß die um die Aufdeckung ihrer Leichen im Keller bangende ÖVP nicht wieder diese Schlüsselposition in der Bundesregierung bekommt und zu ihrem Machterhalt weiter mißbrauchen kann. Sondern den Schwürkisen klar zu bedeuten, daß sie diese Position gefälligst einer Partei zu übergeben haben, die sich um die Sicherheit der Österreicher sorgen will — und nicht nur um die ungestörte Verjährung eigenen Machtmißbrauchs. Das wäre schon mal ein guter und richtiger Beginn! 
 
Aber statt dessen vernahmen wir außer peinlich-knieweicher Wortspenden zum Terror in Villach (s.o.) nur das laute Rumpeln, mit dem Ihnen der riesige Stein vom Herzen gefallen ist, der Sie wegen der möglichen Ernennung eines FP-Innenministers bedrückt hatte. Denn wie wir bereits aus Ihrer epochalen Wortmeldung über die vielleicht nötige Einführung des Kopftuchtragens "aus Solidarität" mit den Musel-Frauen wissen, ist Ihnen die Durchsetzung einer links-gutmenschlichen Agenda weit wichtiger als die Sicherheit der heimischen Bevölkerung.

Es wird Sie in Ihrer Verblendung sicherlich nicht interessieren, wenn ich – wie viele Österreicher – Sie frage:

WANN TRETEN SIE ENDLICH ZURÜCK?
 
SIE  SIND  NICHT  MEIN  BUNDESPRÄSIDENT !
SIE  KAMEN  NUR  MIT  WÄHLERTÄUSCHUNG
UND  MASSIVER  MEDIEN-PROPAGANDA  ZUR
MACHT – NACH UNGÜLTIGEN WAHLGÄNGEN
VOM POLIT-APPARAT "DURCHGESETZT" !

Und vorher machen Sie den Weg zu Neuwahlen frei. Wann, wenn nicht jetzt sollen die Österreicher über ihr künftiges Schicksal entscheiden können?! Erst, wenn es endgültig nach sinnlosem Weiterwursteln über vier Jahre zu spät ist ...?