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Samstag, 27. Juni 2026

Anya Parampil : Death in Venezuela - Trickery in Colombia

von kennerderlage
 
 
Die Gattin von Max Blumenthal, selbst ausgewiesene Investigativjournalistin, zu den letzten Ereignissen in Venezuela (Erdbeben) und Kolumbien (vermutlicher Wahlbetrug):
 
 
Zum vermutlichen Wahlbetrug in Kolumbien findet sich ein sehr interessantes Kommentarposting unter dem Video: 
@gabbyhealthcoach1285
The new "president " of Colombia was born in the US, lives in Florida and is part of an attorney firm. and friends with Narco Rubio and Trump's family. My Colombian friend just told me. Also, Anya mentioned about the zionism in Latin America. It's true from Mexico to Argentina there is many presence of Israeli people, in fact in south Mexico they have the "Torah city" for now their not violent, but they are taking cities and no one is allowed to enter in that land.. my fear is that they are going to claim that land using the same argument that " God gave them that land" specifically because civilizations are being there for 1000s of years. I think that was the real MAGA agenda take the entire American continent.
(Der neue „Präsident“ Kolumbiens wurde in den USA geboren, lebt in Florida und arbeitet in einer Anwaltskanzlei. Er ist mit Narco Rubio und Trumps Familie befreundet. Das hat mir gerade mein kolumbianischer Freund erzählt. Anya sprach auch über den Zionismus in Lateinamerika. Es stimmt, von Mexiko bis Argentinien gibt es viele Israelis. In Südmexiko haben sie die „Tora-Stadt“. Bisher sind sie noch nicht gewalttätig, aber sie besetzen Städte, und niemand darf das Gebiet betreten. Ich befürchte, dass sie dieses Land mit dem Argument beanspruchen werden, Gott habe es ihnen gegeben, gerade weil dort seit Jahrtausenden Zivilisationen leben. Ich glaube, das war die eigentliche MAGA-Agenda: den gesamten amerikanischen Kontinent zu erobern.)  
Ja, das macht vieles besser nachvollziehbar, was in Lateinamerika (und generell in Amerika) derzeit vorgeht!
 

Donnerstag, 15. Januar 2026

Trumplers Vorbild

von Manfred Müller
 
 
Wer wissen will, woraus Adolf Trumpler seine Venezuela- und Grönland-"Strategie" bezieht, wird u.a. in der Rede des damaligen Reichskanzlers vom 19. Juli 1940 reiches Quellenmaterial finden. Was der damalige Welten-Herostrat so an Gründen zur Besetzung Dänemarks und Norwegens nannte, erinnert frappant an die uns präsentierten "Gründe" für die Unterwerfung und Plünderung Venezuelas und die geplante Besetzung Grönlands.
 
Wollen wir hoffen, dass das Schicksal Trumplers ähnlich "ruhmreich" verlaufen wird wie das des besagten anderen Politikers! Wobei hoffentlich der weltweite Blutzoll bis zu seinem Ende deutlich geringer ausfallen wird.  
 
Irgendwas sollten ja sogar Amis aus der Geschichte gelernt haben ... 
 

Mittwoch, 14. Januar 2026

Douglas Macgregor: The Kremlin Reads Trump Clearly

von kennerderlage
 
 
Wieder eine informative und interessante tour d'horizon mit Andrew Napolitano und Col. Douglas Macgregor: 
 
 
 

Samstag, 10. Januar 2026

Zweimal Prof. Mearsheimer

von kennerderlage
 
 
Zwei interessante Videos 
 
mit Judge Andrew Napolitano:
 
 
und mit Prof. Glenn Diesen:
 
 

Freitag, 9. Januar 2026

Max Blumenthal : Trump and Rubio - Kumpane beim Beutezug in Venezuela

von kennerderlage 
 
 
Judge Andrew Napolitano und der bekannte Investigativjournalist Max Blumenthal diskutieren die aktuelle Situation in Venezuela und wie es dazu kam. Sehenswert! 
 
 

Mittwoch, 7. Januar 2026

Judge Napolitano discusses w/ Anya Parampil: Could the Venezuela Case Expose a CIA Narco-State?

von kennerderlage
 
 
Interessante Hintergrundinfos zum Kidnapping von Maduro und dessen Gattin und zum geplanten (und durch Maduraos Verschleppung halb durchgezogenen) Regime Change in Venezuela:
 
 
Die Situation bleibt spannend. Vielleicht wird das wieder ein "Sieg" Trumps von der Art, wie der "Sieg" in Yemen oder die "totale Vernichtung" durch die Fliegerbomen im Iran. Warten wir es einfach ab.
 
Wenn Trump jetzt orakelt, dass als weitere Staaten Kolumbien und Mexiko ins Visier genommen werden, dann wird das alles noch interessanter: Venezuela hat rund 30 Mio. Einwohner. Kolumbia jedoch mehr als 50 Mio. und Mexiko sogar mehr als 130 Mio. Einwohner. Viel Spass, Mr. President. Ist "Viel Feind, viel Ehr" Ihre Devise? Das kann in die Hose gehen, wie die Geschichte beweist.
 

Montag, 5. Januar 2026

... and now to remove the fentanyl threat from Greenland!

von kennerderlage
 
 
So einer der Kommentare unter dem nachstehend verlinkten Video. Manchmal kann man nur sarkastisch kommentieren, was geopolitisch so gespielt wird. Hier nun eine Diskussion zwischen Prof. Glenn Diesen und Prof. Jeffrey Sachs zum Angriff der USA auf Venezuela und zum Kidnapping von Maduro:
 
 
Interessant auch der Vergleich, den Sachs zwischen dem Untergang der Republik des Alten Roms und deren Verwandlung in eine Autokratie, das Prinzipat des Augustus, mit den Entwicklungen heute zieht. Sehens- und nachdenkenswert! 
 
Ein Kommentarposter unter dem Video zitiert Oscar Wilde: 
America is the only country that went from barbarism 
to decadence without civilization in between.
Wie wahr, wenn man sich den Verfall jeder Rechtskultur in den USA ansieht. 
 

Sonntag, 4. Januar 2026

STOP ASKING

by  Meme Dept. 

 

Samstag, 3. Januar 2026

Ein sichtlich fassungsloser Daniel Davis

von LePenseur
 
 
... versucht zum kommentieren, was vom US/Trump-Regime in Venezuela derzeit offensichtlich geplant wird:
 
 
Es ist nicht "nur" ein Regime-Change, wie er nach den Drehbüchern der CIA etc. schon öfters durchgeführt wurde, sondern die Ankündigung, in Venezuela die Macht zu übernehmen und eine Marionettenregierung zum Abnicken der Übergabe der venezolanischen Ölfelder an US-Konzerne einzusetzen. 
 
Im Gelben Forum meinte Kollege MausS heute zu Mittag:
So geht das! Und damit ist auch die Entwicklung in Taiwan gleich noch vorgezeichnet. So selten dämlich agieren nur ehemalige Imperien in ihrem bereits unaufhaltsamen Untergang.

Macht besitzen sie noch jede Menge - aber keine Zukunft mehr, da ihnen jedwede geistige Substanz und intellektuelle Vision abhandengekommen ist.

Wer nur noch draufhauen kann, gibt seine Schwäche ganz offen zu.

Denn auf diese Art von absolut(!) vorhersehbarem - da es das letzte Mittel des Agierens ist, wozu sie in der Lage sind - werden sich alle Gegner und Kontrahenten schneller als bisher schon absehbar einstellen.

Somit wird auch Südamerika potentiell aus der nordamerikanischen Einflussspäre entschwinden...

Das wird sich als ein grandioser Schuss in beide Knie erweisen! 

Trump und sein Team sind geopolitische Geisterfahrer, die vom perfiden Albion in seinen letzten Zuckungen panisch regelrecht verheizt werden - was spätestens jetzt bei allen politischen Ent-scheidern weltweit zur allgemeinen Erkenntnis werden dürfte.

Das war es dann mit der arrogant besserwisserischen "westlichen Zivilisation" und dem ganzen albernen Demokratie- und "demokratische Parteien"-Gehampel. (Kein Zirkus! Dort ist alles exakt geplant und getimt!)

Nun ja, wait and see ... auch Untergänge können länger dauern, als man glauben will! Daß aber mit dieser völlig völkerrechtswidrigen (und außerdem auch der US-Verfassung widersprechenden) Aktion des Trump-Regimes auch dem letzten Optimisten, der glaubte, mit solchen Leuten auch nur irgendwas vernünftig vereinbaren zu können, wohl diese Illusion gewaltsam ausgetrieben wurde, wird kaum zu bestreiten sein.

Abraham Lincoln wird das Diktum zugeschrieben:
Better to remain silent and be thought a fool than to speak and to remove all doubt.  
Präsident Trump und seine Consorten und Sponsoren in Washington werden es bald umformulieren müssen: 
Es wäre klüger gewesen, die Welt bloß vermuten zu lassen, die USA sei ein Schurkenstaat, als sich wie Mafiagang aufzuführen, und jeden Zweifel daran zu beseitigen.
Der Versuch, bei der Welt noch Vertrauen zu finden, wird ebenso vergeblich sein, wie Zahnpaste in die Tube zurückzudrücken. Sicher: es wird Staaten geben, die aufgrund ihrer prekären Lage gegenüber den USA und/oder weil ihre Politiker ohnehin von US-Thinktanks ausgewählt, gelenkt und bestochen (oder erpreßbar) sind auch weiterhin Vertrauen heucheln werden. Aber geheucheltes Vertrauen ist eben keines. Und ohne Vertrauen wird jede politische, aber auch wirtschaftliche Beziehung sehr sehr mühsam.
 
Schon der alte Fürst Talleyrand sagte über den Versuch, seine Politik mit Waffen durchzuziehen und mit Militärgewalt zu regieren: "Auf Bajonette kann man sich stützen, aber man kann darauf nicht sitzen."
 
Trump meinte in seiner Sieges-Pressekonferenz, daß die USA die MAcht in Venezuela übernehmen werden. Nun, so etwas ist für die USA schon einige Male recht drastisch in die Hose gegangen, man denke an die Einsetzung einer Marionettenregierung in Afghanistan, aber auch der sich abzeichnende Untergang des Kiewer Regimes steht bereits als Menetekel an der Wand. Freilich nur für den, der hinsehen will (und die Zeichen zu deuten in der Lage ist) ...
 
Trump wird vielleicht selbst nicht mehr das Scheitern seiner Aktion vollumfänglich und endgültig erleben. Bei seinem Alter ist vielmehr das Gegenteil wahrscheinlicher. Aber sein(e) Nachfolger, egal aus welchem Lager sie kommen werden, dürften ihn für diese Aktion verfluchen. Und das Volk der USA, das durch die Kabalen der gelenkten Demokratie einer korrupten Oligarchen- und Bürokraten-Clique wie schon immer vergackeiert wurde, wird und auch künftig werden wird, dürfte es irgendwann erkennen. Denn Lincoln hat bekanntlich noch ein treffliches Sprichwort geprägt:
You can fool all the people some of the time and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.
Und ich denke: auch der große "Dealmaker" Trump (als der er sich gerne verkauft) wird noch herausfinden, daß man den Leuten nicht jeden Unsinn und jedes Verbrechen schmackhaft machen kann, indem man sie schamlos belügt. 
 

Freitag, 26. Dezember 2025

John Mearsheimer : An Incoherent Foreign Policy

von kennererlage
 
 
Dieses Interview (24.12.) mit Prof. John Mearsheimer ist so interessant, dass ich es trotz Urlaubs verlinken will:
 
 
Ebenfalls sehenswert die Analyse der derzeitigen Lage im Interview mit Col. Lawrence Wilkerson:
 
 

Montag, 22. Dezember 2025

Prof. John Mearsheimer: Unintended Consequences of a Meaningless War

von kennerderlage
 
 
Die gewohnte tour d'horizon zur geopolitischen Lage der USA unter "Donald the Great" mit Judge Andrew Napolitano und Prof. John Mearsheimer:
 
 
Mearsheimer bringt in seiner ruhigen Art die Dinge auf den Punkt. Der Kommentarposter 90chestnut unter dem Video hat vollkommen recht, wenn er meint:
It's great and sad listening to John Mearsheimer. On many issues he is saying the same things since decades, and his warnings turn out to be true again and again. And yet again and again the US, EU and other "western" states are eager to repeat the same actions, killing hundreds of thousands and destroying millions of livelihoods in the process. 
Es ist grossartig und zugleich traurig, John Mearsheimer zuzuhoeren. Zu vielen Themen sagt er seit Jahrzehnten dasselbe, und seine Warnungen bewahrheiten sich stets aufs neue. Dennoch wiederholen die USA, die EU und andere "westliche" Staaten eifrig dieselben Fehler, womit sie Hunderttausende umbringen und Millionen von Existenzen vernichten.
Genau so ist es. Und am schlimmsten dabei: sie sind auch noch stolz darauf!
 

Sonntag, 21. Dezember 2025

So könnte es laufen

von LePenseur
 
 
... wie es der stets lesenswerte — und daher seit vielen Jahren in unserer Blog-Roll verlinkte — Blog "Die Anmerkung" prognostiziert:

Trump ist ein Dealer. Sagt man. Andere sagen Dealmaker. Der Deal geht so.

Venezuela gegen die Ukraine. Wir halten uns fürderhin im Osten Europas raus. Dafür darf Rußland international laut und vernehmlich gegen die Aggression der USA in Venezuela schimpfen. 
Ja, könnte so hinkommen! Und unsere EUrokraten-Trotteln haben's nicht überlauert. Bzw. haben es schon überlauert, aber wurden gut dafür bezahlt (oder mit der Entgegennahme früherer Zahlungen/Begehung früherer Schweinereien erpreßt), so zu tun, als ob sie es nicht überlauert hätten.
 
Diesfalls bin ich geneigt, ihre Bezeichnung als "EUrokraten-Trotteln" zu überdenken. Denn "EUrokraten-Ganoven" wäre weitaus zutreffender ...
 

Donnerstag, 18. Dezember 2025

Douglas Macgregor : Ukraine and European War Fantasies

von kennerderlage
 
 
Diskussion zwischen Judge Napolitano und Douglas Macgregor zu den akuellen Brandherden der Geopolitik, interessant wie immer:
 
 

Freitag, 28. November 2025

Douglas Macgregor: Venezuela War Will Cost Trump His Presidency

von kennerderlage
 
 
Interessante Analyse von Douglas Macgregor zur offenbar bald bevorstehenden Invasion Venezuelas durch die U.S.A.:
 
 
Gegen Ende des Interviews (min. 26:23) eine Conclusio aus den geschilderten Problemen, die eigentlich alles sagt: 
 
"This can't continue much longer!"
 

Donnerstag, 27. November 2025

Prof. John Mearsheimer: US Wars Without Morality

von LePenseur
 
 
Ausnahmsweise grase ich mit diesem Artikel im Feld unseres geschätzten Gastautors kennerderlage, der in verdienstvoller Weise regelmäßig Videos von/mit interessanten geopolitischen Analysten wie Davis, Diesen, Macgregor, Mearsheimer, Ritter und Sachs postet, aber dieses Gespräch, das der frühere Höchstrichter Andrew Napolitano und der hochangesehene Prfoessor für internationale Beziehungen an der Universität Chicago, John Mearsheimer, zu Fragen von strategischer Legitimität, verfassungsmäßiger Legalität und Moralität der US-Kriegsführung führen, fand ich als alter Jurist so interessant, daß ich es sofort, nachdem ich es mir angesehen hatte, hier veröffentlichen wollte:
 
 
Sorry, Herr Kollege! Ich hoffe, Sie grollen mir nicht allzu sehr ... 
 

Dienstag, 11. November 2025

Prof. Jeffrey Sachs: Regime Change in Venezuela

von kennerderlage
 
 
 

Samstag, 18. Oktober 2025

Douglas Macgregor: Putin Gives Trump a Reality Check on Tomahawks for Ukraine

von kennerderlage
 
 
Eine interessante Disussion zwischen der ebenso charmanten wie kenntnisreichen Moderatorin Rachel Blevins und Douglas Macgregor zu den Entwicklungen im Ukraine-Konflikt und zu den offenbar bald bevorstehenden Kriegsaktionen der USA gegen Venezuela und den Iran:
 
 
Kurze Zusammenfassung unter dem Video:
 
President Trump spoke on the phone with Russian President Putin for over two hours on Thursday, and he described it was a “productive” conversation, where they made plans for an upcoming summit in Budapest. 
 
The Kremlin noted that the issue of the U.S. supplying long-range Tomahawk cruise missiles to Kiev was raised during the call, and that Putin emphasized the fact that the weapons would not change the situation on the battlefield, but would destroy the progress the U.S. and Russia have made this year. 
 
Ret. U.S. Army Col. Douglas Macgregor noted that if Trump does approve Tomahawks for the war against Russia, Moscow would rightfully see it as “an act of war,” due to the constant involvement from the U.S. Military that is required in each attack. And Russia would respond accordingly.