Donnerstag, 15. Januar 2026

Trumplers Vorbild

von Manfred Müller
 
 
Wer wissen will, woraus Adolf Trumpler seine Venezuela- und Grönland-"Strategie" bezieht, wird u.a. in der Rede des damaligen Reichskanzlers vom 19. Juli 1940 reiches Quellenmaterial finden. Was der damalige Welten-Herostrat so an Gründen zur Besetzung Dänemarks und Norwegens nannte, erinnert frappant an die uns präsentierten "Gründe" für die Unterwerfung und Plünderung Venezuelas und die geplante Besetzung Grönlands.
 
Wollen wir hoffen, dass das Schicksal Trumplers ähnlich "ruhmreich" verlaufen wird wie das des besagten anderen Politikers! Wobei hoffentlich der weltweite Blutzoll bis zu seinem Ende deutlich geringer ausfallen wird.  
 
Irgendwas sollten ja sogar Amis aus der Geschichte gelernt haben ... 
 

15 Kommentare:

  1. Venezuela wurde unterworfen und geplündert? Habe ich was verpasst?
    Es ist erstaunlich wie sich alle von Herrn Trump ins Bockshorn jagen lassen.
    Alle außer Xi und Putin.

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    1. Ohne der Antwort des Kollegen Müller vorgreifen zu wollen ...

      aber wie würden Sie das Kidnapping des Staatsoberhauptes + Drohung an die Vizepräsidentin, sich allen US-Anweisungen zu unterwerfen, sonst würde ihr Schicksal schlimmer sein als das Madoros + Posting Trumplers, in dem er sich als "acting President" bezeichnet denn sonst bezeichnen, wenn nicht als Unterwerfung Venezuelas?

      Und wie die Aussage Trumplers, "das Öl gehört uns" anders denn als Plünderung?

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    2. Manfred Müller15 Januar, 2026 15:47

      Vielen Dank, Penseur - hätte ich auch nicht besser schreiben können!

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  2. Wie immer man Trump beurteilt - allein das spricht schon für ihn, dass er der einzigen Politiker weltweit ist, der Putin Eindruck macht und für dessen Handeln relevant ist. Den Rest der Politikerwelt verachtet Putin nur.

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    1. Cher (chère?) Anonym,

      zwei kleine Korrekturen:

      1. Den Rest der "werte"westlichen Politikerwelt verachtet ...

      2. Gegenüber diesem Trumpler ist er einfach höflich, weil man gegenüber einem Verrückten schon aus Selbstschutz höflich sein sollte. Aber verachten wird er ihn im Inneren höchst wahrscheinlich-

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  3. Wie schrieb der weise Le Penseur vor vielen Jahren voller Ehrfurcht über Donald Trump: „Er hat Eier!“ Auch da lag Le Penseur absolut richtig!! 👍

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    1. Cher (chère?) Anonym 16 Januar, 2026 00:12

      na, dann zeigen Sie uns doch den Artikel, in dem ich das geschrieben habe. Ich habe mit der Suichfunktion bis zurück ins Jahr 2014 "Eier" gesucht und sie in allen möglichen Zusammenhängen gefunden, aber nicht im Zusammenhang mit Adolf Trumpler (um die hübsche Namenscharakterisierung von Kollegen Müller zu verwenden).

      Also bitte: helfen Sie uns mit Ihrem archivalischen Wissen!

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    2. < nicht im Zusammenhang mit Adolf Trumpler (um die hübsche Namenscharakterisierung von Kollegen Müller >
      Das ist nicht "hübsch", sondern albern bzw. kindisch. Ihrer nicht würdig! Für diesen Linksspießer Müller mag es noch - ungern -angehen.

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  4. Werter Le Penseur,
    eine Kommandoaktion, welche nebenbei gesagt sicher nicht so abgelaufen sein kann wie behauptet, und wüste Drohungen ergeben immer noch keine Tatsachen, die die Feststellung der Unterwerfung und Plünderung rechtfertigen würden. Trump hat sich in seiner zweiten Amtszeit vor allem durch, teils blutige, Showeinlagen hervorgetan. Egal ob der Einsatz der Marine gegen den Jemen oder die Bombardierung der iranischen Atomanlagen, es war alles Show mit begrenztem Einsatz und keiner wesentlichen Wirkung am Boden. Nach der Show wurde der eigene Erfolg bejubelt und die Karawane zog weiter.
    Ja, Maduro ist entführt und gefangen. Die Regierung und die Verwaltung blieb jedoch unangetastet. Nach diesem Coup können die USA gesichtswahrend wieder in die Exploration venezolanischen Öls einsteigen. Ob die Unternehmen das wollen steht auf einem anderen Blatt.

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    1. Cher Anonym,

      lesen Sie meine Replik auf Ihr Vorposting. Dort steht das sehr wohl ausgeführt und warum es als Unterwerfung und Plünderung zu werten ist. Ob die Unterwerfung letztlich im sinne der USA erfolgreich sein wird, gilt es abzuwarten. Detto die Plünderung. Aber die Intention ist jedenfalls dementsprechend.

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  5. Zu Grönland / Dänemark ein interessanter Netzfund:

    "Dänemark, die Dänen und Grönland.
    Der dunkle Teil daran:
    "Dänemark hat eine dunkle Vergangenheit in Grönland, eine Vergangenheit, über die man lieber nicht sprechen würde: Kindesentführung, Zwangssterilisation, Zwangsarbeit und Ausbeutung. Dänemarks Besitz von Grönland, dessen tatsächlicher Name Kalaallit Nunaat ist, begann als Mission zur Rückgewinnung von Land von "verlorenen" Nordmannen, entwickelte sich aber zu Jahrhunderten systematischer kultureller Auslöschung und wirtschaftlicher Ausbeutung der indigenen Inuit.
    Im Jahr 1721 kam der dänische Missionar Hans Egede, um nordische Nachkommen vor dem Heidentum zu "retten". Da er nur Inuit fand, zwang er sie stattdessen zum Luthertum und verurteilte traditionelle Schamanen und Rituale. Dänemark errichtete daraufhin 1776 ein staatliches Handelsmonopol und behandelte die Insel als profitables Zentrum für Walfett und Mineralien, während die einheimischen Inuit isoliert und abhängig blieben.
    1953 annektierte Dänemark Grönland offiziell als "Land", um den Dekolonisierungsanforderungen der UN zu entgehen, was zu einer Phase brutaler sozialer Ingenieurskunst führte. In dieser Zeit gab es auch das finstere "Little Danes"-Experiment, bei dem der Staat Inuit-Kinder entführte und nach Dänemark brachte, um sie zu einer dänischsprachigen Elite zu formen, was lebenslange Traumata verursachte.
    Gleichzeitig wurden Tausende Inuit gewaltsam von angestammten Jagdgebieten in Betonwohnblocks verlegt, um die Arbeit für dänischkontrollierte Fabriken zu zentralisieren und so traditionelle Verwandtschaftsnetzwerke zu zerstören.
    Zwischen 1966 und 1970 verletzten die dänischen Behörden die Rechte der Indigenen weiter, indem sie heimlich über 4.500 Inuit-Frauen und -mädchen, einige erst 12 Jahre alt, mit einer Spirale unterbrachten, ohne Einwilligung, um die Bevölkerung einzudämmen.
    Während Grönland 1979 die Selbstverwaltung und 2009 die Selbstverwaltung erhielt, besteht das Erbe dänischer Kontrolle fort.
    Bis heute bleibt Grönland ein Territorium unter der "dänischen Krone", wobei einige internationale Organisationen weiterhin Druck auf Dänemark ausüben, sein koloniales Erbe der Rassendiskriminierung anzugehen und den Opfern des "Spiral-Falls" und der erzwungenen Kinderentführung Gerechtigkeit zu bieten. Wenn die Dänen also von "US-Imperialismus" schreien, bedenke dann, wie sie diese Region weit entfernt von dänischen Küsten kontrollierten und wie brutal sie ihr Volk für die "Krone" ausgebeutet haben."

    Beinhaltet keine Meinung oder Stellungnahme, wer im aktuellen "Grönland Diskurs" um künftige Eigentumsrechte der Sieger sein soll. Völlig neutral ein Teil der Geschichte dargestellt. Das war es schon.
    Ist doch zumindest interessant, oder?
    Also für mich war es das.“

    Quelle:
    https://x.com/mathiasmarkert/status/2008196035261218996?s=46


    mfG
    Tanit

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    1. Chère Tanit,

      Ihre Recherche ist höchstwahrsheinlich zutreffend. Allerdings (und das behaupten Sie auch nicht!) hat das nicht den geringsten Wert für die Frage, ob deshalb die USA berechtigt wären, Grünland zu besetzen, wenn es die Grönländer selbst explizit nicht wollen.

      Denn die USA (ebenso wie Kanada übrigens) haben eine reiche Geschichte an Vefehlungen über die Schuriegelung von Indigenen. Auch in Schweden und Finnland gab es derlei Vorfälle gegenüber den Lappen im hohen Norden des Landes - wären also die USA "berechtigt", auch den Norden Schwedens und Finnlands in Besitz zu nehmen?

      Da England und Frankreich ähnliche Verfehlungen in ihren Kolonien vorgeworfen werden können, wären demnach die USA um die ehemaligen Kolonialgebiete Englands und Frankreichs zu erweitern?

      Nur um die Absurdität auf die Spitze zu treiben ...

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    2. Geschätzter @Le Penseur,

      Diesen Netzfund erachte ich als Beispiel dafür, wieviel Unglück und Leid die Kolonialisierung auf diesem Planeten angerichtet hat.
      mMn hat kein Land das Recht in ein anderes einzugreifen, es sei denn es wird ausdrücklich (da bin ich ganz Ihrer Meinung) darum ersucht.

      Jedes Volk hat sein Land und somit auch die Rechte, seine Bodenschätze etc. zu nutzen und ggf. zu verkaufen. Keinesfalls hat irgendjemand auf dieser Welt das Recht, sich diese gewaltsam anzueignen.
      Das mag in vielen Augen als kindlicher Traum erscheinen, was manche dazu veranlassen wird zu sagen „das war schon immer so“. Doch genau dieses „es war schon immer so“ hält die Menschheit davon ab sich weiterzuentwickeln und so tritt ebendiese Menschheit seit Anbeginn auf der Stelle.
      Die sogenannte „Zivilisation und ihr Fortschritt“ ist nichts als fadenscheinige Hülle für noch mehr Krieg und noch mehr Leid.

      Überfälle auf andere Länder sind wie eine Kernschmelze aus Macht und Gier, wobei die Aggressoren in die nackte Barbarei zurückfallen und das Recht des Stärkeren auf Steinzeitniveau als Grundlage jeglicher Koexistenz etablieren.
      Dazu eine Wahrheit:
      „Der Teufel hat der Diener vier: Die Bosheit, Dummheit, Macht und Gier“

      mfG
      Tanit

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  6. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. @Anonym 16 Januar, 2026 23:51
      Lügnerische Unterstellungen, dass etwas "auch hier jahrelang vertreten" worden sei, werden gelöscht.

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