Dienstag, 27. Januar 2026

Die Neidgenossen

von LePenseur
 
 
Hubert Aiwagner hat einfach recht, wenn ihm der Kagen platzt:
 

 Linke Bazillen im Selbstzerstörungs-Modus ...
 

10 Kommentare:

  1. Hier gab es ja mal eine gelahrte juristische Betrachtung zur Vorverurteilung der Verantwortlichen bei dem schweizer Disko-Grill.
    Der Danisch hat einen arg galligen Kommentar dazu abgelassen (die Karawane ist leider bereits zu weit gezogen) :

    "Aber wie man so hört, soll die Schweiz ja auch sehr tolerant gegenüber Einwanderern sein und da keine bürokratischen Hürden aufspannen. Das Kanton Wallis feiert ja gerade große Erfolge mit Einwanderern aus Korsika, ohne sich für deren Vorstrafen zu interessieren. Eine Erfolgsgeschichte.

    Wenn ich daran denke, dass ich mich 2012 noch für eine Stelle in der Schweiz beworben und die auch bekommen hätte, und man dann doch abgesagt hat, weil Deutschland gerade irgendwo in Belgien eine geklaute Steuer-CDROM gekauft hatte. Da hatte man dann entschieden, dass man keine Deutschen mehr in die Finanzbranche lasse, schon gar nicht in IT-Sicherheit. Wäre ich vorbestrafter Striptease-Schuppen-Betreiber aus Korsika gewesen, wäre das alles kein Problem gewesen, dann hätten die mich genommen. Da gibt es dann keine Bedenken. Ein paar Tote sind kein Problem, aber die Finanzen – da achtet man auf alles, da muss man einfach Prioritäten setzen. Haben die sich in Wallis ja auch gesagt."

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    1. Cher (chère) Anonym,

      Danischs Galligkeit ... naja ... er ist manchmal recht "subjektiv" unterwegs.

      Daß ein ehemaliger Striplokal-Besitzer vorbestraft ist und nun ein Lokal in der Schweiz aufḿacht, ist für die Sicherheit des Wirtschaftsstandortes Schweiz piepegal.

      Daß ein möglicherweise von der deutschen Finanz eingeschleuster deutscher IT-Spezialist für die Schweizer Finanzbranche fatal werden kann, sollte auch Herrn Danisch einleuchten.

      Das macht Tote nicht lebendig, aber der Korse ist ja nicht im Häf'n gesessen, weil sein früheres Striplokal unter Mißachtung feuerpolizeilicher Auflagen abgebrannt wäre, sondern vermutlich, weil die zeitweise nackten Damen irgendwann behauptetes, sie wären zur Prostitution "gezwungen" worden (bevor sie selbst wegen dieses Deliktes einsitzen hätten müssen).

      Der Korse hat ja nicht im ehrpusseligen Wallis ein Eros-Center errichten wollen, sondern eine Bar, in der sich sogar Kids aufhalten konnten.

      Nun, Herr Danisch wird schon wissen, warum er so gallig reagiert - vielleicht wäre ihm ein Striplokal sympathischer gewesen als ein stinknormaler Nachtclub ...

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  2. Bemerkenswert ist für mich jedenfalls, dass diejenigen, die sich heute für eine noch gnadenlosere Besteuerung von Erbschaften einsetzten, keineswegs aus der Klasse der Sansculotten kommen, sondern eher aus denjenigen Kreisen, die sich bei ihrem Marsch durch die Institutionen doch so einige Privilegien aneignen konnten und vielleicht auch noch in den Genuss der einen oder anderen größeren oder kleineren Erbschaft kommen konnten. Dass sie mithin Forderungen aufstellen, die sogar direkt gegen ihre eigensten Interessen gerichtet sind.
    Dies lässt mich vermuten, dass es bei ihnen weniger um Neid, sondern viel mehr um fast religiösen Fanatismus geht. Um die krankhafte Freude, Anderen Schwierigkeiten zu bereiten und ihnen widersinnige, geradezu zynische Vorschriften zu machen. So, wie man es auch während der der Pinocchio-Pandemie erleben musste. Fanatismus kann mittels Missbrauch wissenschaftlich psychologischer Erkenntnissen in satanischer Absicht gezielt erzeugt werden, ohne dass dabei die (oft jungen) Opfer es in irgend einer Weise wahrnehmen können. Fragen wir deshalb: Wem und welcher Absicht kann diese gezielte Zersetzung des klaren Denkens zum Nutzen gereichen?
    Es gibt da anscheinend psychische Krankheiten, bei denen die Erkrankten gar nicht wollen, dass sie wieder gesund werden, aber dass die Anderen -auf Teufel komm raus- ebenfalls krank werden.

    Dass auf der anderen Seite innerhalb einer gesunden Gemeinschaft freier Menschen, der jeweilige Umfang des individuellen Eigentums an knappen Ressourcen vereinbarte Grenzen haben muss, ergibt sich weniger aus der Moral jedoch viel mehr aus der Logik der Sache selbst. Eigentum sei dabei derjenige Besitz, der von einer definierten Rechtsgemeinschaft dokumentiert, gewährt und geschützt werden kann, ohne dabei die Freiheit auch nur eines der beteiligten Mitglieder einzuschränken. Das Eigentum an Sklaven wäre damit z.B. ausgeschlossen, da Sklaven und Sklavenhalter niemals gleichzeitig in der selben (gesunden) Gemeinschaft Mitglied sein können. Denn dann wäre die Gemeinschaft eine gespaltene und eben nicht mehr gesund. Genau hier kommen wir an die Grenze von Gemeinschaft und Gesellschaft. In einer Gesellschaft können Sklaven und Sklavenhalter problemlos nebeneinander Mitglied sein, in einer Gesellschaft kann sich die Regierungsmacht "Staat" das Recht heraus nehmen, Steuern zu erheben. In einer Gemeinschaft wäre das Raub und folglich gar nicht möglich ohne die Gemeinschaft in Klassen zu sprengen. Das heißt, eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sich in ihr auch antagonistische Gemeinschaften befinden können, während dies für eine gesunde Gemeinschaft per definitionem widersprüchlich wäre. Damit könnte man sogar folgern, dass eine libertäre Gemeinschaft immer auch eine klassenlose (anarchistische) ist. Meine Schlussfolgerungen gehen da sogar noch weiter: Boden, Kapital und Arbeit sollten in einer libertären Gemeinschaft freier Bürger eigentlich unverkäuflich sein. Wie das gemeint ist, schreibe ich gerne einmal in einem Kommentar, sobald man bei Monsieur le Penseur diesem Themenkreis etwas näher kommt.
    LG. Georgio

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    1. Interessante und vor allem nachvollziehbare Denkweise. Nun muss man bei den Ländern unterscheiden. Wo gibt es noch das "eigene Häusle"? Aus der Statistik kann man es gut erkennen. Allerdings fehlt in der Statistik Russland, und da ist es ähnlich wie in Rumänien (Russland ist böse, da darf nichts in die Statistik rein).

      https://www.directupload.eu/file/d/9178/uwud9zyc_jpg.htm

      Insofern juckt das nur einen Teil der Bevölkerung, wenn das eigene Dach überm Kopf durch die Erbschaftssteuer erneut belastet werden muss, obwohl sowohl Grund und Boden, als auch das, was darauf errichtet wurde, von bereits versteuertem Geld bezahlt wurde. Dazu kommt der Unkenruf, dass man sich damit abfinden muss, dass sich nicht jeder sein eigenes Domizil schaffen kann, dafür reicht der Platz nicht.

      Was macht man nun in Rumänien? Einfach: Man erhöht die Steuer auf Grund und Boden und auf die Gebäude. Hab mir gerade die neuen Zahlen bei der Stadtverwaltung (RO) abgeholt. Ergebnis:
      Steuererhöhung für Gebäude: ca. 300%, beim Boden ists geringer, da ist es nur 100%. Der Wasserpreis ist bei uns in unserer Stadt höher (in Euro umgerechnet) als in Wien.

      Derzeit gibt es Intiativen, die dafür kämpfen, dass der Wohnsitz, also das Haus oder die Eigentumswohnung, in der man selbst lebt und die man ja selbst finanziert hat, steuerfrei bleibt. Erst der Zweitwohnsitz sollte besteuert werden. Hat auch irgendwo eine Logik.

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    2. Glückwunsch, Helmut, 97% Eigentum Wow! da habt ihr es in Rumänien ja echt noch gut.
      Was Steuern betrifft, so denke ich, kommen sie alle einem Raub gleich. So auch Erbschaftssteuer oder Grundsteuer. Dass der "Staat" als Machtapparat darüber bestimmen kann, wer wie viel Steuern zu entrichten hat, ist ja schon mal eine Anmaßung , aber dass er darüber hinaus auch noch entscheiden kann, was mit den Steuereinnahmen bezahlt werden soll, geht einfach zu weit. Besonders empörend ist es ja, wenn sich Abgeordnete selbst immer mal wieder eine Diätenerhöhung gönnen. öffentliche Aufgaben können und müssen auf viel intelligenterem Wege finanziert werden: Die einzelnen Bürger sollten laufend darüber entscheiden können, wie viel Steuern insgesamt erhoben werden, und sie sollen auch darüber verfügen, für welche Projekte die Steuereinnahmen eingesetzt werden sollen. "Monetäre Demokratie" sozusagen. Das nur als grobes Ziel. Die Implementierung eines solchen Verfahrens wird nicht ganz einfach sein, aber es gäbe da durchaus praktikable Lösungen. Am besten wäre es, wenn alle Kosten der Erfüllung aller öffentlicher Aufgaben den Produktpreisen hinzugerechnet werden: Je mehr man verbraucht, desto mehr muss man an die Öffentlichkeit abgeben.

      Auch im dicht-besiedeltem Deutschland wäre es technisch gesehen überhaupt kein Problem jedem Bürger ausreichend Wohnungseigentum zu ermöglichen.
      Der Preis für Oma's Häuschen sollte sich eigentlich so entwickeln wie Opa's Opel Viagra: Je älter die Bude, desto billiger. Ist aber leider nicht so. Das liegt daran, weil man Preissteigerung und Spekulation durch bloße Bilanzerweiterung (Kredite) problemlos vor-Finanzieren kann. Ohne dass sich irgend etwas an der dinglichen Substanz der betreffenden Objekte verbessert hat. Bezüglich dem Geld- und Kreditwesen geht es ja immer um die Hauptfrage "wer bekommt wie viel Kredit, für welches Projekt"? Der Teufel sch...t immer auf den größten Haufen. Ein Haufen der aussieht wie ein Black Rock. Dazu kommen dann noch die zu größtem Teil völlig überflüssigen Bauvorschriften, die letztendlich auch wieder nur dem genannten, schwarzen Haufen zu gute kommen.

      Fazit: Die Bürger Deutschlands, sowie auch die in vielen anderen Ländern, benötigen ein verbessertes Bodenrecht, ein intelligenteres Kreditwesen und vor allem ein erweitertes Gemeinschaftsbewusstsein.

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  3. "Grüne Ideen gedeihen nicht in den Arbeitervierteln, sie gedeihen in den Luxusvillen der Schickeria." sagte ein großer Konservativer. Nun versuchen Sie mal dieses Phänomen zu erklären!

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  4. >> Das Eigentum an Sklaven wäre damit z.B. ausgeschlossen, da Sklaven und Sklavenhalter niemals gleichzeitig in der selben (gesunden) Gemeinschaft Mitglied sein können. Denn dann wäre die Gemeinschaft eine gespaltene und eben nicht mehr gesund. <<
    Was soll denn das sein, eine libertäre Gemeinschaft? Leider - leider! - erlebe ich unter Libertären eine große emmotionale Kälte. Bsp.: Zum zweiten male durfte erleben, daß beim Baader-Treffen keiner der (vielen!) Besucher den geehrten Toten durch Niederlegen eines Blümchens oder Kerzleins am Grab gehuldigt hätte. Alles Gerede ist irgendwie reiner "Hirnfuck". Dennoch sind mir die Libertären lieb, weil sie erklären, mich zu meinem Glück berauben zu wollen.
    Wo ich wirklich sowas wie Gemeinschaftsgefühle erlebt habe, war unter Nationalen. Denn um eine Gemeinschaft zu Bilden, braucht es mehr, als nur einen Willensakt. Genetische Nähe ist da sehr hilfreich, oder Religion. Aber "Aushandeln"?
    Es ist übrigens - Sie scheinen arg unbelesen zu sein? - falsch, daß Sklaverei und Gemeinschaft sich ausschlössen. Viele "primitive" Stämme hielten Sklaven, waren dennoch eine Gemeinschaft. Auch in den US-Südstaaten waren nicht alle Sklaven nur Unterdrückte, viele gingen für ihre Herren freiwillig ins Feuer!

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    1. Eine "libertäre Gemeinschaft" (so denke ich) zeichnet sich im Gegensatz zu einer libertären Gesellschaft durch Eintracht (Concordia) aus. Innerhalb einer libertären Gemeinschaft sind die jeweiligen Interessen der einzelnen Mitglieder niemals gegeneinander gerichtet, während das in einer libertären Gesellschaft möglich ist.

      Deutsche "Libertäre" im Bannkreise eines Roland Baaders plädieren vielleicht für eine libertäre Gesellschaft, sicher aber nicht für eine libertäre Gemeinschaft. Das mit der Gefühlskälte kann ich bestätigen, mir erschienen sie sogar fast autistisch. So gesehen missbrauchen die sogenannten (deutschen) "Libertäre" die Bezeichnung "Libertär" vielleicht. Das habe ich in Frankreich und Spanien eindeutig anders erlebt.

      Gut, da kann man jetzt natürlich über die genaue Wortdefinition von "Gemeinschaft" und "Gesellschaft" disputieren

      Nach meiner Definition wäre jedenfalls das Zusammenleben von Sklaven und Sklavenhalter nur eine Gesellschaft und lange noch keine Gemeinschaft. Können Sie mich da verstehen?

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