Samstag, 25. Juni 2022

Heute vor 200 Jahren starb Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann

von LePenseur
 
 
Nie von diesem Herrn gehört? Nun: sein dritter Vorname wurde von ihm selbst aus Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart in »Amadeus« geändert — und als Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, zumeist nur mit seinen Initialen »E.T.A. Hoffmann« abgekürzt, kommt er uns schon weit bekannter vor.

Daß der Mozart-Fan nicht bloß verehrte, sondern auch selbst komponierte, wird vermutlich schon weniger bekannt sein, und dabei gibt es für seine Kompositionen keinen Grund, sie zu verstecken! Denn sie sind von untadeliger Qualität; keine innovativen Meisterwerke zwar (so innovativ E.T.A. Hoffmann literarisch war), aber perfekte Beispiele spätklassischer Musik, wie sie besser kaum geschrieben wurden, und in ihrer Qualität mit hochachtbaren »Hauptberufs-Komponisten« wie z.B. Johann Nepomuk Hummel durchaus vergleichbar — man höre nur seine Symphonie in Es-dur aus dem Jahr 1806:

 
Doch auch auf dem Gebiet der Kammermusik finden sich kleine Juwelen, wie das Klaviertrio in E-dur aus den Jahr 1809:


Reizvoll wäre es natürlich, das literarische Schaffen E.T.A. Hoffmanns mit seinen Kompositionen in Beziehung zu bringen — doch leider fehlt mir momentan in der üblichen Hektik der letzten Tage vor dem Urlaub die Zeit, hier mehr als ein paar belanglose Sätzchen hinzuwerfen, und so lasse ich es lieber ... vielleicht rafft sich ein anderer Autor oder Kommentator auf, hier etwas Substanzvolles beizutragen. Herzlicher Dank im vorhinein!

Reading

 

 
 
 

Rollerspiele

 

 
 

Die Ukraine passt doch gut zur EU!

Gastkommentar
von Hugross
 
 
Von Oligarchen regiert und undemokratisch — das ist die EU! Der Einfluss der Oligarchen ist hier nur subtiler — das lässt sich aber in der Ukraine auch ändern. Hampelmänner oder -frauen werden gewählt und von den wahren Machthabern im Hintergrund gelenkt.

Im Übrigen wird es die EU schon bald nicht mehr geben. Wenn Deutschland als Zahlmeister der EU es nicht schafft die Energieversorgung sicherzustellen, dann wird Deutschland vom Zahlmeister zum Empfänger. Andere Länder werden dann seine Rolle übernehmen müssen. Da die Solidarität in der EU nur vom Geberland Deutschland und einigen kleineren Ländern und einer großen Zahl von Empfän-gern abhängig ist, wird auch diese Solidarität schnell zusammenbrechen. Wenn die Franzosen, Spanier und Italiener für Deutschland zahlen müssen, dann ist Schluss.

Polen ist gerade dabei jenen Teil der Ukraine zu übernehmen, den die Russen nicht haben wollen. Polen rechnet damit, dass die EU viel Geld zum Aufbau der Ukraine bereit stellen wird und dass dies dann von Polen verwaltet wird. Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...

Wenn aber die EU auseinander bricht, werden die Polen ein Klotz am Bein haben. Selbst eine EU zu ihren besten Zeiten hätte mit der Ukraine ihre Probleme. Eine EU im heutigem Zustand kann die Ukraine nicht wuppern. Die Polen werden nach dem Zusammenbruch der EU nicht einmal mehr in der Lage sein, ihren eigenen Laden am Laufen zu halten.

Derzeit läuft alles nach Plan: nach dem Plan der Russen und Chinesen! Die EU zerfällt und die einzelnen Länder werden in eine schwere wirtschaftliche Rezession geraten. Die Wirtschaft in den USA wird den Untergang der EU nicht überstehen. Mit der EU fällt eine wichtige Stütze des Dollar weg. Die USA werden sich nicht mehr so ohne weiteres mit gedruckten Dollar in der Welt einkaufen gehen können. Den einzelnen Ländern in der EU wird nichts anderes übrig bleiben, als sich der Neuen Seidenstraße anzuschließen. Mit dem Anschluss wird der Wohlstand wieder zurückkommen. Zumindest teilweise.
 

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Ärzte behandelten zehnmal mehr Nebenwirkungen, als dem PEI Verdachtsfälle bekannt sind.“

Die nächste Schwurbelei, diesmal von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. 2,5 Millionen ärztliche Behandlungen von Impfnebenwirkungen. Mal sehen, wie lange deren Chef noch seinen Job hat...

***

Heute findet auf der steirischen Burg Oberkapfenberg endlich wieder das berühmte Mittelalter- und Ritterfest statt. Von der dortigen Greifvogelschau stammt auch das Bild zu meinem Blog. Damit ist das Wochenende gegessen. Oder besser getrunken.

Also dann: Wir saufen den Met bis keiner mehr steht!

Prost!


Freitag, 24. Juni 2022

Möge ihre Weisheit mit uns sein

von LePenseur

 


... denn bei unseren Poltruks ist ja ohnehin längst Hopfen und Malz verloren!
 

Mit Anlauf in die Mangelwirtschaft und Hungersnot!

von  Sandokan   
 
 
Irrsinn! Grüne: Energie aus der Landwirtschaft! 





»Freedom Has Departed the Western World«

von LePenseur
 
 
... lautet die deprimierte Schlußfolgerung von Paul Craig Roberts über die Entwicklung des angeblich so »freien Westens« hin zu einer Pseudo-Demokratie und einem Pseudo-Rechtsstaat:

Dr. Simone Gold, founder of America’s Frontline Doctors, a group that saved huge numbers of American lives by treating Covid patients with Ivermectin and Hydroxy-chloroquine, while Big Pharma and its captive hospitals and Biden regime killed huge numbers of Americans with non-treatment and with ventilators, remdesivir and mRNA “vaccines,” has been sentenced to prison for two months and fined $10,000.

 Wenn Bundesrepublik Deutschland sich in den letzten Jahren (eigentlich: Jahrzehnten) die Bezeichnung »Bananenrepublik« redlich verdient hat, dann kann man die USA mit gleichen Recht als »Bananenunion« bezeichnen ...

Nur der Ordnung halber erwähnt, damit es nicht irgendwann heißt, der Unrechtscharakter dieser Regime sei im Zeitpunkt ihres Bestehens nicht erkennbar bewesen. Doch, war er!


Fußnoten zum Freitag

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

***

Die Deutsche Bahn wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung verdonnert, weil ein angeblich „nicht-binäres“ Etwas ohne Zuordnung sich beleidigt fühlte, immer wieder als Mann angesprochen zu werden. Denn wegen seines Geschlechtes (welches auch immer, da kann sich ja jeder aussuchen was gerade hip ist) beleidigt zu werden ist ganz ganz böse. In Ordnung ist nur, Menschen wegen ihrem Impfstatus oder ihrer politischen Einstellung zu beleidigen, anzupöbeln, niederzubrüllen, zu diskriminieren, verächtlich zu machen, zu verhöhnen, zu bedrohen, auszusperren, einzusperren, zu nötigen, zu rechtlosen Untermenschen zu degradieren, aus dem Land zu jagen oder sogar mit Strafandrohung zu verfolgen. Das ist alles OK.

***

Ach ja, die österreichische Lauterbach-Karikatur hat gestern auf der Beerdigung der durch die absolute Machtfülle des neuen Epidemiegesetzes obsolet gewordene Impfpflicht (die bis Herbst eh wieder durch die EU-Hintertür zurückkommt, dafür wird die Biolaborchefsgattin schon sorgen) salbungsvolle Worte geschwurbelt, dass „die Gesellschaft“ Gräben aufgerissen habe, die jetzt zugeschüttet werden müssten und blablablupp.

Der Haken ist: die Gräben hat nicht „die Gesellschaft“ aufgerissen sondern die Regierung, mit dem Bagger mit der extra großen Schaufel, angefangen bei den inzwischen abgetauchten Hetzern Kurz und Mückstein bis zu den autokratischen Demokratie- und Verfassungsfeinden und quasi wiederbetätigenden Dollfußanhängern Nehammer und Schallenberg. Das antike Dampfkraftwerk in der Hofburg nicht zu vergessen. Da wurde fröhlich gehetzt und aufgehusst, verächtlich gemacht und gedroht, verbal bespuckt und verhöhnt, Hass und Lügen verbreitet auf Teufel komm raus.

Und jetzt, das hat gestern ein Poster in einer Kommentarspalte der „heute“ so treffend formuliert, können die sich allesamt gerne in die tiefen Gräben reinlegen, nur dann wäre es eine Freude, diese zuzuschütten. Ihr habt so viele rote Linien überschritten, das ist mit einem „samma wieda gut“ nicht erledigt. Niemals.

***

Der Original-Lauterbach hat derweil unter den für jeden Dunning-Kruger-Patienten unverständlichen Buhrufen der von ihm ebenso beschimpften, bedrohten und verächtlich gemachten gentechnikfreien Pflegekräfte derweil gebrüllt, deren Arbeit hätte nichts beigetragen und wäre komplett wertlos gewesen. Damit reiht er sich nahtlos in die Riege der politischen Hassverbreiter ein, zu der auch die steirische Gesundheitslandesrätin gehört, die verbal dreist entgleiste, Pflegepersonal ohne Gentherapie wären „Todesengel“ und für reihenweise sterbende Patienten verantwortlich. Nein, wir haben und werden die wahren Hetzer und arroganten Menschenfeinde nicht vergessen, nie wieder!

***

Apropos arrogante Menschenfeinde: Das österreichische Volksbegehren „Rücktritt der Bundesregierung“ kann heute noch unterschrieben werden. Nur so als Tipp.


P.S. Ich habe ja darauf gewettet, dass die Impfpflicht bleibt. Endlich einmal eine Wette, die ich verloren habe. Und ich bin sogar froh darüber.


Donnerstag, 23. Juni 2022

Zeit für etwas zeitgenössische Musik ...

von  Sandokan   
 
 
 
 
P.S. (von LePenseur): der Blogbetreiber übernimmt keinerlei Haftung für Gehörschäden oder sonstige gesundheitliche Schäden bei Aufruf der obigen Links und verweist sinngemäß auf einen Warnhinweis im Landsitz des Rt. Hon. Gerald Hugh Tyrwhitt-Wilson, 14th Baron Berners:

Members of the Public committing suicide do so at their own risk.
 
Sela. 
 
 

Kontinentalsperre II

Gastkommentar
von Mephistopheles
 
 
Dass der Westen die Einfuhr und Ausfuhr russischer Güter verbietet, um Russland zu vernichten, ist ja bekannt. 
 
Nun hat der Westen die Sanktionen ausgeweitet. Auch Transitgüter, die gar nicht zur Einfuhr in den Westen bestimmt sind, sind nun von den Sanktionen betroffen. Vorangeprescht ist jetzt das Winz-Litauen. Waren, die für die russische Exklave Kaliningrad bestimmt sind, dürfen nicht mehr durch litauisches Gebiet transportiert werden.
 

 [image]

Die Kontinentalsperre war eine Handelsblockade des europäischen Festlandes gegen Eng-land. Sie wurde am 21. November 1806 durch Napoleon in den ,, Berliner ...

Das Ganze ist nichts anderes als eine Wiederauflage der Kontinentalsperre. Damals richtete sie sich gegen das perfide Albion, heute gegen Russland.

Die Franzosen konnten den Engländern nichts, weil die seit Trafalgar unbestritten die Vormacht-stellung auf See hatten, den Russen kann man heute nichts wegen der atomaren Bewaffnung und weil sie über genügend Rohstoffe verfügen.

Also beschloss Napoleon damals als Notlösung, sich selber ins Knie zu schießem.

Und woran scheiterte die Kontinentalsperre I ...? Genau: an Russland! Deswegen beschloß Napoleon, dem Zaren eine Lektion zu erteilen. Man schlägt den Sack und meint den Esel. Also marschierte er nach Moskau.

Aber glücklicherweise haben unsere demokratischen Politiker ja aus der Geschichte gelernt...
 

[[euklid]]

Nicht seltsam, sondern vollkommen absehbar

 

Hochmut kommt vor dem Fall – das Ende einer Ära

Gastkommentar
von Nereus
 

Um wessen Ära es wirklich geht, werde ich nicht näher beschreiben, denn es erschließt sich aus dem Text und den Protagonisten. Es lief offenbar in den letzten Jahrzehnten zu glatt für sie und das macht leichtsinnig,

Als Beleg dafür nehme ich einen Artikel (vom 6. März 2022) aus der New York Times, der den Plan skizzierte, nun aber offenbar gründlich in die Hose zu gehen scheint. Thomas L. Friedman – ein Front-mann der Dinge, die da so angedacht wurden – teilt uns dazu Folgendes mit:

Mit jedem Tag, der vergeht, wird der Krieg in der Ukraine zu einer größeren Tragödie für das ukrainische Volk, aber auch zu einer größeren Bedrohung für die Zukunft Europas und der Welt im Allgemeinen.
Es gibt nur ein Land, das die Macht haben könnte, ihn jetzt zu beenden, und das sind nicht die Vereinigten Staaten. Es ist China.
Wenn China ankündigen würde, dass es sich nicht neutral verhält, sondern sich dem Wirtschaftsboykott gegen Russland anschließt — oder auch nur den unprovozierten Einmarsch in die Ukraine scharf verurteilt und den Rückzug des Landes fordert —, könnte das Wladimir Putin genug erschüttern, um diesen bösartigen Krieg zu beenden. Zumindest würde es ihn innehalten lassen, denn außer Indien hat er derzeit keinen anderen wichtigen Verbündeten in der Welt.

Quelle: https://www.nytimes.com/2022/03/06/opinion/putin-ukraine-china.html

Ich trage jetzt keine Eulen nach Athen zum Kriegshintergrund, aber die Schulmeisterei der Ostküste ist erstaunlich. China muß nur gehorchen. Und warum soll es das tun?

Die kurze Antwort lautet, dass die vergangenen acht Jahrzehnte relativen Friedens zwischen den Großmächten zu einer sich rasch globalisierenden Welt geführt haben, die der Schlüssel zu Chinas raschem wirtschaftlichen Aufstieg und dem Ausstieg von rund 800 Millionen Chinesen aus der Armut seit 1980 war. Der Frieden war sehr gut für China.
Sein weiteres Wachstum hängt von Chinas Fähigkeit ab, in diese Welt der sich ständig integrierenden und modernisierenden freien Märkte zu exportieren und von ihnen zu lernen.
Die ganze faustische Abmachung zwischen der Kommunistischen Partei Chinas und der chinesischen Bevölkerung — die KPCh darf regieren, während es dem Volk wirtschaftlich immer besser geht — hängt zu einem erheblichen Teil von der Stabilität der Weltwirt-schaft und des Handelssystems ab.

Wie großzügig! Der Westen hat China Frieden gewährt, um sich entwickeln zu dürfen. Und weil das so war, durfte sogar die KP im Amt bleiben. Lesen wir weiter, wie die Weltenlenker noch so drauf sind.

Chinesischen Strategen, die in der alten Denkweise verhaftet sind, dass jeder Krieg, der die beiden Hauptrivalen des modernen Chinas, Amerika und Russland, schwächt, eine gute Sache sein muss, möchte ich Folgendes sagen:
Jeder Krieg bringt Innovationen mit sich (neue Wege zu kämpfen, zu gewinnen und zu überleben), und der Krieg in der Ukraine ist da keine Ausnahme.

Wir haben bereits drei "Waffen" gesehen, die auf eine Art und Weise eingesetzt wurden, wie wir sie noch nie oder seit langem nicht mehr gesehen haben, und China wäre gut beraten, sie alle zu studieren.

Denn wenn China jetzt nicht hilft, Russland zu stoppen, werden diese Waffen entweder Putin in die Knie zwingen — was bedeutet, dass sie eines Tages gegen China eingesetzt werden könnten, sollte es Taiwan erobern — oder Russland so stark schädigen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen überallhin ausstrahlen.
Diese Waffen könnten Putin sogar dazu veranlassen, das Undenkbare mit seinen Atom-waffen zu tun, was die globalen Grundlagen, auf denen Chinas Zukunft ruht, destabili-sieren und sogar zerstören könnte.

Man hat sogar die atomare Variante im Blick und provozierte dennoch bis ins Unerträgliche. Hier scheint der satanische Geist durch, der diese Leute schon etwas länger umtreibt.

Die wichtigste Neuerung in diesem Krieg ist der Einsatz des wirtschaftlichen Äquivalents einer Atombombe, die gleichzeitig von einer Supermacht und von übermächtigen Menschen eingesetzt wird.
Die Vereinigten Staaten haben zusammen mit der Europäischen Union und Groß-britannien Sanktionen gegen Russland verhängt, die die Wirtschaft des Landes lähmen, Unternehmen ernsthaft bedrohen und die Ersparnisse von Millionen Russen in einer Geschwindigkeit und einem Ausmaß vernichten, die an eine Atomexplosion erinnern. Putin hat das jetzt begriffen — und es am Samstag ausdrücklich gesagt:
„Die von den USA und der EU verhängten Sanktionen kommen einer Kriegserklärung gleich“.

(Wladimir, du hast noch nicht einmal die Hälfte davon zu spüren bekommen.)

„Das muß man sich mal vorstellen“, würde Alice Weidel dazu sagen: Russland wird in die Ecke ge-drängt, bis es zurückschlagen muß, wenn es sich nicht selbst umbringen will, dann wird sogar die nuk-leare Karte gezogen, und wenn dann Moskau genau dort landet, wo man es haben wollte, dann beginnt der Akt der Zerstörung.

Schon diese Unverschämtheit würde eine Ch-47M2 Kinschal in Richtung ... rechtfertigen.

Weil die Welt heute so vernetzt ist, können übermächtige Einzelpersonen, Unternehmen und soziale Aktivistengruppen ihre eigenen Sanktionen und Boykotte verhängen, ohne dass die Regierung dies anordnen muss, und so die Isolierung und wirtschaftliche Strangulierung Russlands über das hinaus verstärken, was Nationalstaaten wahr-scheinlich tun würden. Diese neuen Akteure — eine Art globale Ad-hoc-Bewegung für den Widerstand und die Solidarität mit der Ukraine — setzen Putin und Russland kollektiv außer Kraft. Selten, wenn überhaupt, ist ein so großes und mächtiges Land so schnell politisch ausgeschaltet und wirtschaftlich verkrüppelt worden.

Die dritte Waffe ist sowohl neu als auch alt, und sie ist eine geistige und emotionale Waffe: Der Westen hat seine Stimme wiederentdeckt.
Angesichts des rohen, primitiven Angriffs Russlands auf eine unvollkommene, aber auf-strebende Demokratie wie die Ukraine ist die freie Welt aufgewacht.
Amerika und liberale Gesellschaften im Allgemeinen können oft dumm und gespalten aus-sehen und sich so verhalten — bis sie es nicht mehr sind.
Fragen Sie Adolf Hitler.

Diese drei Waffen sollten ausreichen, um Chinas Aufmerksamkeit zu erregen.

Mal abgesehen von der unvollkommenen, aber aufstrebenden Demokratie ist das Hybris in Reinform. Und so stellte sich dann Anfang März für Herrn Friedman dar:

Der auf dem Rubel basierende russische Aktienmarkt ist geschlossen, seit die wichtigsten russischen Finanzinstitute entweder mit Sanktionen belegt oder aus dem System der Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) ausgeschlossen wurden, berichtet Barron's, aber "die auf Dollar lautenden Zweitnotierungen russischer Unternehmen in London werden noch gehandelt. Die Zerstörung des Marktwerts ist erstaunlich“.
Der Bericht fügte hinzu, dass die Aktien der Sberbank, Russlands größter Bank, seit Mitte Februar, als die Aktie bei etwa 14 Dollar gehandelt wurde, um mehr als 99 Prozent eingebrochen sind“.
Letzten Mittwoch im Londoner Handel, so Barron's, erreichten die Aktien ihren Tiefpunkt bei 1 Cent“.
Am Donnerstag stuften die Rating-Agenturen Fitch und Moody's Russland um sechs Stufen auf 'Ramsch'-Status herab und erklärten, dass die westlichen Sanktionen die Fähigkeit des Landes, seine Schulden zu bedienen, in Frage stellen und die Wirtschaft schwächen würden", berichtete Reuters.

Ja, so war es tatsächlich. Aber es war nicht das Ende, es war der Anfang einer Krise, die plötzlich ganz andere Potentiale freisetzte. Es war wirklich allerhöchste Zeit, dass diesen miesen Typen vor die Haustür geschissen wird.

Und es beginnt jetzt bereits streng zu riechen ...

 

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Eine schwere Energiekrise kommt auf Österreich zu. Oder sagen wir mal so: Österreich hat sich eine Energiekrise selbst gebastelt, weil die Politik tatenlos zugesehen (und vielleicht auch mitgeschnitten) hat, als die im Februar bummvollen Gasspeicher mit der ersten Preisexplosion leergeräumt wurden, weil die Versorger das billig aufgekaufte Russengas jetzt teuer am Weltmarkt verscherbeln konnten. Aber die mit bekannter grüner Tiefenkompetenz ausgestattete Quotenministerin Gewessler hat bereits Lösungen parat, sollte der jetzt komplett überteuerte Ankauf von Gasreserven an Putins Bockigkeit und der eigenen Unfähigkeit scheitern:

Erstens natürlich das Frieren für die Ukraine. Die Heizungen in den Wohnungen und Büros der Untertanen sollen ab Herbst um zwei Grad abgesenkt werden. Sie geht sicher mit bestem Beispiel voran und senkt in ihren Büros schon jetzt die Temperatur um weitere zwei Grad – die Investition von über 140.000 Euro Steuergeld in eine Klimaanlage für ihr Büro muss sich ja lohnen.

Zweitens sollen wir beim Kochen unbedingt den Deckel auf dem Topf lassen, das spart eine Menge Energie. Diesen Tipp hat sie sicher von ihrer rumänischen Haushälterin oder einer Hilfsöchin der Parlamentskantine. Auf Kochtipps einer typischen grünen Quotenministerin, die in ihrem ganzen Leben nicht eine Sekunde in der freien Wirtschaft einem Job nachgegangen ist und kaum jeden Tag eine Familie bekocht wie die nichtgrüne Durchschnittsuntertanin (junge Grünwählerinnen benutzen meist nur Mensa oder Mikrowelle), würde ich mich ebenso verlassen wie auf Gesundheitstipps von einem adipösen Alkoholiker. Wiener, die darin eine Anspielung finden, dürfen sie behalten.

Drittens kommt Tempo 100 auf der Autobahn. Denn auch wenn das nun irgendwie noch weniger mit den leeren Gasspeichern zu tun hat als Topfdeckel oder Solidaritätsfrieren, passt es doch in die Agenda der ehemaligen „Umweltaktivistin“, die sich deren Umsetzung dann aus der Luft anschauen kann, wenn sie wieder mit dem Privatjet in den Urlaub geflogen wird, während unter ihr der Pöbel mit 100 über die Autobahn schleicht.

Leonore, wie wäre es denn mal, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Klimaanlage stillzulegen? Machen wir doch mit ganzen Kraftwerken und Gaspipelines, also bitte, mach kein Gewese und schalt ab. Nicht nur frieren, nein auch schwitzen für die Solidarität mit der Ukraine! Auch am Fahrrad, das den Dienstwagen ersetzt. Strampeln für die Ukraine, na los! Oder sind deine ganzen sinnfreien „Tipps“ wieder nur das übliche Einschwören der Untertanen auf Wasser, während man selbst feinsten Schampus schlürft?

***

Lokführer, das war doch mal der Traumberuf aller kleinen Buben. Ist auch nicht mehr das, was es mal war im besten Schland aller Zeiten.

Besonders knuffig hat der spagaterprobte Journaillist, der zwischen dem Vermelden der Tatsachen und dem Wasseraufdiemühlengießen immer wieder einen Hodenbruch riskiert, folgende Sentenz formuliert:

Dort wurde er von drei Männern aufgefordert, ihnen sein Handy und seinen Geldbeutel auszuhändigen. Als der 46-Jährige dieser Aufforderung nicht nachkam, entwickelte sich ein Handgemenge, in dessen Verlauf einer der Angreifer mit einer halb vollen Whiskyflasche auf den Oberkörper des Opfers einschlug.“

Man kann sich diese Situation so richtig vorstellen, wie die drei „MännerTM“ ihn „auffordern“ und der renitente Kartoffeling „dieser Aufforderung nicht nachkam“, woraus sich dann ein „Handgemenge entwickelte“. Hätte der Köterrassige einfach seine Geldtasche und sein Handy denen übergeben, die eh schon sein Land, seine Gesellschaft und seine Zukunft okkupiert haben – als ob es da auf schnöden Mammon und Technikspielzeug noch ankäme –, dann wäre doch alles gut gewesen.

Die Angreifer werden wie folgt beschrieben: Alle drei Männer hatten dunklen Teint.“

Wisst ihr, was an dem Verbot des Wortes „Neger“ so fein zu beobachten ist? Dass sich Sprachverbote eben nicht auf die Realität auswirken, sondern einfach neue Sprachkonstrukte entstehen, die die gleiche Realität nur in anderen Worten abbilden. Und so weiß trotzdem jeder, was mit „Männer mit dunklem Teint“ beschrieben wird. Ein einfaches Experiment, sogar so leicht, dass es die linksradikalen Kreischtrolle für sich durchführen können, auch wenn die daraus folgende Erkenntnis den mentalen Ideologieblocker nicht überwinden kann:

Man schließe die Augen und stelle sich ein Bild zu „Mann mit dunklem Teint“ vor.

Dann stelle man sich ein Bild zu dem verpönten Begriff „Neger“ vor.

Und jetzt suche man die eklatanten Unterschiede zwischen den beiden Bildern.

Viel Spaß. So einfach kann man die Irrlehre widerlegen, dass die Realität der Sprache folgt. Es wird immer umgekehrt sein.



Mittwoch, 22. Juni 2022

Psychische Belastungen

Gastkommentar 
von Helmut
 
 
Beim Fahrkartenkauf im Internet können Kunden nur zwischen der Anrede »Herr« und »Frau« wählen. Deshalb hat ein Mensch mit nicht-binärer Geschlechtszugehörigkeit gegen die Vertriebstochter der Bahn geklagt. Mit Erfolg. 
 
Die Deutsche Bahn darf einen Menschen nicht mehr »... dazu zwingen, beim Fahrkartenkauf zwischen den Möglichkeiten der binären Anrede zu wählen«. Der Mensch könne wegen unmittelbarer Benach-teiligung aus Gründen des Geschlechts und der sexuellen Identität die Unterlassung verlangen, erklärte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main und bestätigte damit seine vorherige Rechtsprechung. 
 
Zudem muss die Bahn 1000 Euro Entschädigung zahlen.Im Dezember 2020 gab bereits das Frank-furter Landgericht der Klage gegen die Bahn-Vertriebstochter teilweise statt, wies Entschädigungs-ansprüche aber ab. In der Berufung entschied das Oberlandesgericht nun, dass solche Ansprüche doch bestehen:  
 
Der klagende Mensch erlebe die »Zuschreibung von Männlichkeit« als Angriff auf sich, der zu deutlichen psychischen Belastungen führe

Auf so Kleinigkeiten, dass 
  • die Bahn fahrplanmäßig pünklich abfährt (und auch ankommt), damit man sich nicht auf verdreckten Bahnsteigen die Beine in den Bauch stehen muss oder einen Anschlusszug erreicht, und
  • genügend Waggons zur Verfügung gestellt werden, damit man für sein Geld auch sitzen kann,
hat man/frau/sonstwas natürlich keinen Anspruch. Auch die »deutliche psychische Belastung«, die Verfasser solcher Berufungsentscheidungen nicht als vertrottelte Arschgeigen bezeichnen zu dürfen, berechtigt nicht zu einer Entschädigungszahlung seitens des Oberlandesgerichtes Frankfurt. 
 
Irgendwie schade.
 

EWG 2.0

von it's  me  
 
 
Die „Völkerrechtlerin“ Analena Baerbock will, so wie ich, die EU von innen verändern, wobei sie etwas anderes darunter versteht als ich.

Sie will die festgelegten Spielregeln zu ihren Gunsten verändern — „Abtrünnige“ Länder sollen einfach mit relativer Mehrheit überstimmt werden können.

Meine Vorstellung geht in eine völlig andere Richtung, nämlich in die einer EWG 2.0, ein reiner Wirtschaftsraum mit politisch völlig unabhängigen Staaten. Die jungen Leser sollten wissen, dass die EWG die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft war, die sich zu Beginn aus den BENELUX-Staaten, Frankreich, Italien und der Bundesrepublik Deutschland zusammensetzte, aus der sich später die EU in seiner jetzigen, aufgeblähten, rigiden und diktatorisch agierenden Form entwickelte.

Logischerweise kann es keine innenpolitische Blaupause geben, die in Sizilien indiziert ist, aber für Finnland überhaupt nicht passt. Auch außenpolitische Intentionen sind unterschiedliche zwischen denen einer BRD und der von Bulgarien.

Außerdem kostet dieser Moloch in Brüssel Unsummen, die entbehrlich wären mit dem „Nachteil“, dass man zu entsorgende Altlasten in Form von abgetakelten Politikern in Rente schicken und nicht mehr in Brüssel entsorgen könnte. Aber das ist nicht das Problem des Steuerzahlers, im Gegenteil, es würde eine Entlastung für sie bedeuten.

Mein Traum ist ein Wirtschaftsbereich wie jetzt, offene Grenzen und freier Arbeitsmarkt, für die starken Länder eine einheitliche Währung, aber die Entscheidung, wie viele Watt ein Staubsauger oder wie die Krümmung einer Banane zu sein hat, liegt bei den betroffenen Mitgliedsländern und nicht bei einer zentralen Behörde.

Unter diesen Umständen könnten sämtliche gutmenschlichen Mitleidssimulanten der Ukraine eine Mitgliedschaft am Wirtschaftsraum anbieten (mit Übergangsfrist), ohne dass wir damit gleich einen 45-Millionen-Empfänger-Klotz ans Bein gebunden bekommen.

Was ist daran so schlecht, dass man diese Möglichkeit nicht einmal andenkt? Warum will man wegen der Milch in den Kaffee gleich die ganze Kuh kaufen?

Oder ist auch hier der Einfluss der egomanischen, nur auf den eigenen Vorteil erpichten USA so stark, dass man den Wirtschaftsraum unter Kontrolle hat, der sich politisch durch seine unterschiedlichen politischen Interessen gegenseitig schwächt.

Beim Gedanken an die EWG 2.0 geht natürlich meine Phantasie mit mir durch und ich stelle mir das blöde Gesicht der USA vor, gäbe es einen Wirtschafttsraum von Lissabon bis Wladiwostok mit dem enormen Vorteil, dass er sich dabei nur aus Ländern zusammensetzt mit einer ähnlichen Kultur, einer ähnlichen christlichen Ethik und daher mit sehr großer Kompatibilität. Eine weitgehende Unab-hängigkeit von den muslimischen Ländern auf dem Energiesektor wäre auch gegeben, denn ich wüsste mein Geld lieber in die Transsibirische Eisenbahn investiert oder in den Jäger in Kamtschatka (dort will ich unbedingt einmal hin) als in das Gehalt des Henkers in Saudi-Arabien, der jeden Freitag (ooops, irgendein Politikertrampel hat doch gemeint, dass doch nicht jeden Freitag ...) angeblichen Ehebrecherinnen den Kopf vom Rumpf trennt, oder in Bomben, die sie dann im Jemen auf Kinder werfen.

2007 haben die USA den Grundstein gelegt, unter der Mithilfe von Politikern, denen Eigeninteressen, Populismus und persönliche Vorteile wichtiger waren, den Westen zu spalten und ein Prosperieren weitgehendst zu unterbinden.

Möglich nur durch die Nachfolgegeneration von Kohl, Merkel, Thatcher und Mitterand, die meist am Intellekt scheitert bzw. an ihrer politischen Ideologie. 
 

Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Auf der diesjährigen „Documenta“ wollte man „die Kunst des globalen Südens“ besonders darstellen und lud „Künstlerkollektive“ von der Südhalbkugel ein, ihre Kunstwerke auszustellen. Eine indonesische Gruppe wollte sich politisch korrekt und für diese Ausstellung akzeptabel linksradikal geben und schuf ein palästinensersolidarisches Großgemälde, das wohl ein wenig über das gesteckte Ziel, den linksradikalen Judenhass als „Israelkritik“ zu verbrämen, hinausschoss. So schnappatmet selbst der sonst den linken Rand der Antifa-Schlägertruppen immer wieder gern mit Propagandafutter versorgende „Standard“:

In Details der Darstellung fand sich stereotype antisemitische Bildsprache, wie man sie seit dem Mittelalter und aus der NS-Zeit kennt. Ein Soldat mit Schweinegesicht trägt ein Halstuch mit Davidstern und dem Schriftzug Mossad (Israels Geheimdienst) auf dem Helm. Eine andere Figur im Businessanzug ist mit Schläfenlocken, Vampirzähnen, blutunterlaufenen Augen, Schlangenzunge und einem Hut mit SS-Emblem dargestellt“, und das Gemälde musste aus der Ausstellung entfernt werden.

Tja, liebe indonesische Palästinenserfreunde, das war etwas zu dick für Krautland. Dort darf man zwar gerne schweinegesichtige Soldaten mit Deutschlandfahne und Aufschrift „Bundeswehr“ darstellen, aber nicht so wie ihr das gemacht habt! Und wenn die Business-Figur blond und blauäugig wäre, so ganz ohne Schläfenlocken, hätte das auch keinen Kritiker hinter dem Ofen hervorgelockt, wenn sie sonst wie ein Zombie aussieht und SS-Embleme trägt.

So ist das in dem Land, in dem man nicht einmal Kritik an einem Menschen üben darf, dessen Eltern sich als Juden gesehen haben, auch wenn er selbst sich als Atheisten bezeichnet, wenn er nur zum Liebkind des linken Randes avanciert ist, ohne mit der Antisemitismus-Keule erschlagen zu werden, während importierte stramme Jugendliche auch mal Kippaträger auf offener Straße verprügeln und niedertreten dürfen, ohne dass es zu anderen Reaktionen führt als dem Niederbrüllen der Kritiker daran als Nazis. Denn wer in Deutschland gegen importierten offenen Judenhass auftritt ist mindestens Nazi und Antisemit. Und da ich wie meine jüdischen Freunde, die ich zu haben wage, das Existenzrecht des Staates Israel als unantastbar betrachte, werde ich auch hier gerne als Rechtsextremer und Antisemit angebrüllt von ausgerechnet jenen linken Zecken, die blind vor Hass gegen jeden Andersdenkenden und emotionsgesteuert bar jeder Vernunft ihren Judenhass kaum zügeln können und bei „Juden ins Gas!“-Rufen auf pro-palästinensischen linksradikalen Aufmärschen heiße Tränen der Solidarität mit islamistischen Terrorgruppen vergießen.

In Wahrheit stört die Linksradikalen nur eines: dass es irgendwo Gruppen geben könnte, die Juden noch mehr hassen und verachten als sie selbst. Das hat man nun hoffentlich auch in Indonesien begriffen.

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Um dem Putin eins auszuwischen, so salbadert die tiefgrüne österreichische Umweltministerin, die gerade das Comeback der Steinkohle abgesegnet hat, wir sollen unbedingt die Temperatur in unseren Wohnungen um weitere ein bis zwei Grad senken. Dass das im Moment zu einer Überlastung der Klimaanlagen führen würde, kann die Maid als typisch schlichte Intellektuellgrüne nicht erfassen, auch nicht nachdem sie ihre Amtsräume selbst mit einer Klimaanlage für über 100.000 Euro hat aufpeppen lassen. Denn der Steinkohlestrom muss ja irgendwo bleiben, also nutzen wir ihn für die Klima-Abkühlung. Zumindest im eigenen Büro.

Man kann ja nicht die ganze Welt retten...

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Was ist Optimismus?

Wenn man morgen zur Bank geht und einen Bausparvertrag eröffnet.


Dienstag, 21. Juni 2022

Seltsam!

 


Ein Lauterbach flog über das Kuckucknest ...

von it's  me  
 
 
Affenpocken haben einen meist sehr milden Verlauf, in Deutschland gibt es nur wenige hundert Fälle, betroffen sind in 98% Homosexuelle, dennoch träumt der Irre im Amt des Gesundheitsministers schon von der nächsten Pandemie, denn er zwitscherte um 1:00 nachts das, um es am selben Morgen wieder zu löschen. Wahrscheinlich hat man ihm dazu geraten, andernfalls er zwar keine Affenpocken be-kommt, aber eine Zwangsjacke, die wirklich vonnöten wäre angesichts seiner ständigen Panik-meldungen ohne Evidenz.

Ich denke, der gute Karl wäre beim Film besser aufgehoben als in der Politik, denn er würde sich perfekt eignen, Rollen wie die von Jack Nickelson in „Shining“ oder „Einer flog über das Kuckucks-nest“ mindestens genauso gut zu spielen. Dazu müsste er nicht einmal schauspielern sondern nur er selbst sein.

Wahrscheinlich hatte er in der Schule einen schweren Stand, wurde immer als letzter ins Team gewählt, wurde ständig gehänselt und verprügelt, weil er, um sich bei den Lehrern beliebt zu machen, andere verpetzte und fand seine alleinige Befriedígung darin, zu strebern, um irgendwo der Beste zu sein.

Die Mädchen wollten von ihm auch nichts wissen, was sich im höheren Alter fortsetzt, da er nach eigenen Aussagen keine Frau findet, obwohl er für eine Beziehung bereit wäre. Das muss man sich vorstellen – der ist Minister, kassiert voll ab und findet keine Alte. Das muss man sich einmal vor-stellen, was für ein Versager der sein muss, mein Mitleid hat er.

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Nicht nur im bürgerlichen Leben, auch in der Politik treiben sich gestörte Personen herum, eine davon – bipolar – war auch Jörg Haider. Hochintelligent, ein guter Taktierer, charismatisch, nur seine andere Seite hat ihn immer wieder zurückgeworfen, wie mir die ehemalige Gouverneurin der Nationalbank, Dr. Maria Schaumaier, in einem unserer Gespräche bestätigte. Laut ihren Aussagen waren die Gespräche mit ihm erbaulich, intellektuell, harmonisch, aber in dem Moment, da er ihr Zimmer verließ und sich die Medienmeute auf ihn stürzte, war er ein anderer Mensch, emotienell und unbedacht in seiner Wortwahl, so wie in Bierzelten,wenn er sich von Emotionen getrieben zu unbedachten Kommen-taren hinreißen ließ.

Der Mann hätte Bundeskanzler werden können, wenn er nicht immer wieder seine Reputation um 10% in der Wählergunst nach unten gedreht hätte, was ihm, nachdem er den Fehler ein Jahr zuvor ausge-bügelt hatte, wieder gelang. Er war in einer Art bipolar mit dem weiteren Problem, nach außen sich mit jungen, hübschen Mädchen zu zeigen, was sicher nicht seiner sexuellen Orientierung entsprach.

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Über Jörg Haider sagten viele, dass er nicht schwul wäre, sondern bisexuell, und da muss ich aus Erfahrung dagegen sprechen. Keine Angst, nicht aus persönlicher, homoerotischer Erfahrung, sondern weil eine ehemalige Freundin eng mit der Homo-Community zu tun hatte und ich mehr über diese erfahren wollte, um mit etwaigen Vorurteilen aufzuräumen. Die Bisexualität, von der so gerne ge-sprochen wird, gibt es nicht, sie reduziert sich einzig und allein darauf, dass ein „Bisexueller“ ein Schwuler ist, der auch mit einer Frau schlafen könnte (was ihm aber keinen Genuß bereitet) im Gegensatz zu einem Voll-Schwulen, der bei einer Frau keinen hoch bekommt. Monatelange Gespräche haben mich zu dieser Conclusio gebracht.

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Apropos Homosexualität und Homophobie. Ich spreche jetzt nur für mich, dem es egal ist, welche sexuelle Orientierung jemand hat, solange er kein Kind belästigt (gilt natürlich genauso für Heteros), gleichzeitig bin ich homophob, weil die aggressive Werbung der LGTBQ-Community für ihre „Sache“ in der Zwischenzeit unerträgliche Ausmaße angenommen hat, so auch der Wunsch, Kleinkinder im Sinne der homoerotischen – trans -Idee zu indoktrinieren. Es gibt keine Werbung in der man der 7,4%-Minorität nicht huldigt, keinen schwulen Politiker, der seine Orientierung nicht wie eine Monstranz vor sich her trägt und dafür von den Medien geliebt wird und keine Grünen-Politikerin, bei der ihre sexuelle Aberration nicht das Sprungbrett für höhere Weihen darstellt – in Kombination mit einem abgebrochenen Studium.

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Dennoch bleibe ich bei meiner Einstellung, dass es sich dabei um eine fehlgeleitete Entwicklung handelt, denn wenn „der liebe Gott“ gewollt hätte, dass alle schwul sind, gäbe es kein menschliches Leben auf Erden länger als eine Generation, und wer will das schon?

Außerdem ärgere ich mich über die wiederkehrenden Forderung der schwulen Szene nach der Ehe, wie wir sie mit unseren Frauen haben. Um diese Forderung in das Reich des Schwachsinns abtun zu kön-nen, muss man nur mathematische Grundkenntnisse beherrschen, keine hohe Mathematik. Normaler-weise hat ein heterosexuelles Kinder, die irgendwann einmal in den Pensionstopf einbezahlen, aus dem wir unsere Altersverorgung beziehen, und so geht es Generation um Generation. Wie sieht das die Schwulenszene?

Damit ist der Kreis zu den Affenpocken geschlossen. Amen.
 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Und die Falken rubbeln sich schon ganz aufgeregt einen Orgasmus nach dem anderen aus dem Gefieder und können es nicht erwarten, endlich, endlich! dem Russen Atombomben auf den Kopf zu werfen. Wenn sich noch jemand fragt, warum die ganzen großmäulig angekündigten „Maßnahmen“ unserer Regierungen gegen die Inflation erst frühestens ab Oktober greifen – die rechnen offenbar nicht damit, dass wir den September überhaupt noch überstehen. In ihren Sandkistchen spielen die kleinen Racker, wenn sie in ihrem Kampfpyjama nicht auf der Regierungs-Pressekonferenz den Militäreinsatz gegen Ungeimpfte fordern, schon kräftig Atomkrieg und können es gar nicht erwarten, endlich die dicke Wumme auszupacken. Es riecht nach Endgame. Und nein, diese Hohlbirnen mit dem Komplex, wer die dickere Bombe hat, sind nicht die „Guten“.

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Es musste eine grüne Regierung her, um das Kraftwerk im steirischen Mellach wieder auf Steinkohle zurückzurüsten, die allerdings teuer zugekauft werden muss und als Begründung für die nächste Inflationswelle dienen wird. Nach dem Umstellen der Öl- und Gaslieferungen vom einfachen Durchrauschen durch eine existierende Pipeline auf das mühsame Herankarren mit Spezialtankerflotten rund um die Welt, die mehr Schadstoffe in die Atmosühäre blasen als der gesamte weltweite PKW- und LKW-Verkehr zusammen, wissen wir nun endgültig: So geht grüne Klimarettung!

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Ab 1. Juli gibt Österreich noch einmal eine neue Zwei-Euro-Münze heraus. Muss man sich besorgen, die bekommt mal einen hohen Sammlerwert als letzte Münze, die vor der Bargeldabschaffung geprägt wurde...


Montag, 20. Juni 2022

Mjaskowski: Symphonie No. 20 in E-dur, op. 50 (1940)

von LePenseur
 
 

Das Akademische Staatsorchester von Rußland spielt wieder unter der bewährten Stabführung von Eugen Swetlanow. Das dreisätzige, mit ca. 27 Minuten Dauer eher kurze Werk wurde am 28. November 1940 in — und das ist wirklich ein anekdotischer Zufall! — Gegenwart hochrangiger sowjetischer und deutscher Gäste uraufgeführt: es war die Zeit des Nichtangriffspaktes zwischen Hitler-Deutschland und der UdSSR unter Stalin. Im selben Jahr wurde der Komponist übrigens für sein symphonisches Schaffen mit einem Ehrendoktorat ausgezeichnet.

Der erste Satz, Allegro con spirito, gesellt in ganz klassischer Formgestaltung einem energischen Hauptthema ein lyrisches Seitenthema zu und entwickelt diese in kontrapunktischer Weise kunstvoll in der Durchführung und beschließt nach der Repise in einer kurzen Koda den Satz mit dem energischen Haupttthema.

Im langsamen zweiten Satz (Adagio, ab min. 8:11) fließt ein romantisches Thema zunächst in schlichter Ruhe dahin, um dann immer expressiver und ausgreifender variiert zu werden und schließlich zur anfänglichen Schlichtheit zurückzukehren.

Im Finale (Allegro inquieto, ab min. 16:53) klingen lyrisch-folkloristische Töne an, die an Borodin denken lassen. Die Themen gewinnen in der Durchführung an Dramatik, wobei das Hauptthema nach der Reprise in einem hymnischen Aufschwung das Werk in feierlicher Weise beschließt.

Es ist nur schwer begreiflich, warum das schöne und dem Hörer unmittelbar eingängige Werk kaum Verbreitung fand. Erst 1993 wurde es aufgenommen und erschien überhaupt erstmals 2002 beim Label »Olympia« auf CD.


»Zunder«

von LePenseur


... übertitelt Prof. Lucke einen ebenso informativen wie bestürzenden Artikel in CICERO:
Droht die Rückkehr der Euro-Krise? Die Europäische Zentralbank (EZB) trommelte eilig eine Notsitzung zusammen, weil das überschuldete Italien Probleme an den Finanzmärkten hat. Man fand eine Lösung. Doch diese führt mittelfristig zu einer Verschärfung des Problems. Die EZB wird mehr und mehr zum Gläubiger von Staaten, die bei normalen Zinsen ihre Schulden nicht mehr bedienen könnten.
 Bald wird man den Titel in Bezug auf den Euro wohl in »Plunder« ändern können ...


Beispielloser Geburtenrückgang in Q1/22 in Deutschland

Gastkommentar
von Ikonoklast
 
 
Geht's schon los? Prof. Homburg berichtet von einem massiven Geburtenrückgang im ersten Quartal 2022:

https://nitter.net/SHomburg/status/1540375470470221824#m


 Wie schon mehrfach geschrieben, spielt in Covid19 auch die Bevölkerungsreduzierung und Geburten-kontrolle hinein. Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit ist es möglich, das Genom der Menschheit im Sinne der Eliten zu verändern.Von der rechtlichen Seite her betrachtet, läuft die Veränderung/Depopulation auf Basis der „Freiwilligkeit“.

Bei Uncut-News ist nun eine Übersetzung eines langen Substacks erschienen, der die verschiedenen „Denkschulen“ der jeweiligen Depopulationsakteure näher betrachtet.

Die Geschichte der Bevölkerungskontrolle ist wichtig für das Verständnis von COVID-19

Die Verringerung der Weltbevölkerung ist seit Jahrhunderten ein ständiges Ziel der herrschenden Klasse. Während viele die abstrakte Idee der Bevölkerungskontrolle unter-stützen, will niemand freiwillig zu denjenigen gehören, die ausgemerzt werden. Das Geschäft mit der Bevölkerungskontrolle ist daher ein sehr unschönes Thema.

Als das COVID-Impfprogramm begann, vermutete ich – und wahrscheinlich auch viele andere –, dass die COVID-Impfstoffe eine „unerwartete“ Nebenwirkung haben würden, nämlich die Verringerung der Fruchtbarkeit. Schon früh in der Entwicklungsphase warnten Mike Yeadon (und andere) unter großem persönlichem Risiko die Aufsichts-behörden öffentlich vor einer eindeutigen Gefahr für die Fruchtbarkeit, die mit dem Impfstoff verbunden ist (zu finden in Abschnitt IX ihrer Petition).

Und wer das in den Bereich der Märchen verschiebt, den möchte ich daran erinnern, dass Menschen mit einem Dopaminüberschuss darin kein Problem sehen, abgesehen davon, dass sie in ihren Elfen-beintürmen nie richtige Not erleiden mussten und somit ihr Mitgefühl verkrüppelt ist:

Dopamin

Im Buch Ein Hormon regiert die Welt: Wie Dopamin unser Verhalten steuert - und das Schicksal der Menschheit bestimmt, nennen die Autoren den Einfluss des Hormons auf uns. Ein hoher Dopaminspiegel macht uns beispielsweise risikofreudiger.

Aber nicht nur das. Menschen mit hohem Dopaminspiegel sind "abstrakte" Menschen-freunde, d. h. sie bevorzugen die großen Lösungen, abstrakten, utopischen und sind in der Regel links eingestellt. Menschen mit niedrigeren Dopaminleveln bevorzugen die konkrete Hilfe und bringen sich auch i.d.R. selbst ein z.B. Armenspeisungen, Hilfs-projekte etc.

Würden wir das in eine VT gießen wollen, könnte man unterstellen „Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen...“ möge jeder für sich selbst den Satz zu Ende führen ...

 

»Dritter Weltkrieg für Dummies«

Gastkommentar
von Nereus
 
 

Bei dem Wetter ist normalerweise "Balkonien" oder Garten und nicht Bloggen angesagt. Doch das muß jetzt sein, trotz der Hitze.

Einige sachkundige Menschen, darunter offenbar auch der Papst, beginnen zu vermuten, dass in der Welt mehr vor sich geht als nur der Krieg in der Ukraine.
Sie sagen, dass der 3. Weltkrieg bereits begonnen hat und die Dinge von jetzt an noch schlimmer werden.
Es kann schwierig sein, dies festzustellen, solange wir an den sich entfaltenden Ereignissen beteiligt sind und nicht den Vorteil der historischen Perspektive haben.

Quelle: http://thesaker.is/world-war-3-for-dummies/

Das ist die beste Analyse, die ich bislang zum aktuellen Weltgeschehen gelesen habe. Es ist alles drin, was für den großen Überblick rein gehört. Es ist leicht verständlich geschrieben, also werden auch die angesprochen, die sich wenig für die nervigen Geldtheorien erwärmen oder die mit dem sogenannten „tiefen Staat“ und wild verschachtelten V-Theorien wenig anfangen können.

Hier nur Auszüge rauszuquetschen, wäre sinnfrei. [[zwinker]]

Es ist zu bezweifeln, dass die Menschen im Jahr 1939 erkannten, dass sie den Beginn eines großen weltweiten Konflikts vor sich hatten, auch wenn einige dies vielleicht vermutet haben.

Die aktuelle globale Situation gleicht in vielerlei Hinsicht einem riesigen Puzzle, bei dem die Öffentlichkeit nur einen winzigen Teil des Gesamtbildes sieht. Die meisten sind sich nicht einmal bewusst, dass es noch mehr Teile geben könnte, und stellen sich nicht einmal diese einfachen Fragen:

Warum passiert das alles und warum passiert es gerade jetzt?

Die Dinge sind komplizierter, als den meisten Menschen bewusst ist. Was sie sehen, ist der böse Zauberer Vladimir Saruman Putin, der mit seiner Ork-Armee in die unschuldige Ukraine einmarschiert - ohne jeden Grund.  Das ist, gelinde gesagt, eine vereinfachende Sichtweise, denn nichts geschieht ohne Grund.

Lassen Sie uns die Dinge ins rechte Licht rücken und sehen, was wirklich vor sich geht - und warum die Welt vor unseren Augen verrückt wird. Sehen wir uns an, was es mit dem 3. Weltkrieg auf sich hat.

Der Dampfkochtopf

Der Westen (der hier als die USA und die EU und einige andere definiert werden kann) übt seit Jahrzehnten Druck auf die ganze Welt aus. Dies gilt nicht nur für Länder außerhalb des Westens, sondern auch für westliche Länder, die vom Diktat der westlichen Machthaber abgewichen sind.
Dieser Druck wurde breit diskutiert und auf alle möglichen Motive zurückgeführt, darunter Neokolonialismus, erzwungene finanzielle Hegemonie und so weiter. Interessant ist, vor allem in den letzten 20 Jahren, welche Länder unter Druck geraten sind und was sie nicht gemeinsam haben.

Zu den bedrängten Ländern gehören Russland, China, Kuba, Venezuela, Libyen, Syrien, Serbien, Thailand und der Iran, um nur einige zu nennen. In jüngster Zeit sind auch Indien und Ungarn hinzugekommen.

Um zu verstehen, warum sie unter Druck gesetzt wurden, müssen wir herausfinden, was sie gemeinsam haben.
Das ist nicht einfach, denn sie sind in den meisten Punkten extrem unterschiedlich.
Es gibt Demokratien und Nicht-Demokratien, konservative und kommunistische Regierungen, christliche, muslimische und buddhistische Länder, und so weiter.
Dennoch sind viele von ihnen ganz klar verbündet.
Man muss sich fragen, warum sich konservative und religiöse Länder wie Russland oder der Iran mit den gottlosen Kommunisten in Kuba und Venezuela verbünden sollten.

Was all diese Länder gemeinsam haben, ist ihr Wunsch, ihre eigenen Angelegenheiten zu regeln, unabhängige Länder zu sein.  Dies ist in den Augen des Westens unverzeihlich und muss mit allen Mitteln bekämpft werden, einschließlich Wirtschaftssanktionen, farbigen Revolutionen und offener militärischer Aggression.

Der Westen und sein militärischer Arm, die NATO, hatten Russland mit feindlichen Ländern und Militärstützpunkten umgeben, die Ukraine bewaffnet und manipuliert, um sie als Hammer gegen Russland einzusetzen, und Sanktionen und Drohungen eingesetzt. Dasselbe geschah und geschieht in Asien, wo China mit allen verfügbaren Mitteln eingekreist wird.

Das Gleiche gilt in gewissem Maße für alle oben erwähnten Unabhängigen. In den letzten 10 Jahren hat der Druck auf die Unabhängigen massiv zugenommen und erreichte im Jahr vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine fast einen Fieberschub.

Im Jahr vor dem Ukraine-Krieg schickten die USA ihre Diplomaten um die Welt, um den Druck zu verstärken.  Sie waren wie ein Wanderzirkus oder eine Rockband auf Tournee, aber anstelle von Unterhaltung verkündeten sie Drohungen:  Kauft das von uns und tut, was wir euch sagen, oder es wird Konsequenzen haben.

Die Dringlichkeit war absolut und spürbar, aber dann kam der Krieg in der Ukraine, und der Druck wurde auf 11 erhöht.  Während des ersten Monats des Krieges war das gesamte diplomatische Korps des Westens mit Drohungen gegen den "Rest der Welt" beschäftigt, um Russland zu isolieren.

Das funktionierte nicht, was zu einer Panik in politischen und diplomatischen Kreisen in den USA und Europa führte. All dieser jahrelange Druck und die Angst und Panik, als er nicht funktionierte, stehen in eindeutigem Zusammenhang mit den Ereignissen in der Ukraine.  Sie sind Teil desselben "Syndroms" und haben die gleiche Ursache.

Die Schuldendimension

Es gibt viele Erklärungen für das, was vor sich geht, und die häufigste ist der Kampf zwischen zwei möglichen Zukunften: einer multipolaren Welt, in der es mehrere Machtzentren gibt, und einer unipolaren Welt, in der der Westen die Welt regiert.

Das ist soweit richtig, aber es gibt noch einen anderen Grund, der erklärt, warum dies jetzt geschieht und die ganze Dringlichkeit und Panik im Westen.

Kürzlich twitterte der neuseeländische Tech-Guru Kim Dotcom einen Beitrag über die Schuldensituation in den USA.  Ihm zufolge übersteigen alle Schulden und ungedeckten Verbindlichkeiten der USA den Gesamtwert des gesamten Landes, einschließlich des Bodens.  Diese Situation ist kein Einzelfall in den USA.

Die meisten westlichen Länder haben Schulden, die nur durch den Verkauf des gesamten Landes und alles, was es enthält, zurückgezahlt werden können.  Hinzu kommt, dass die meisten nicht-westlichen Länder in Dollar-Schulden begraben sind und praktisch denselben Finanziers gehören, die auch den Westen besitzen.

In den letzten Jahrzehnten wurde die Wirtschaft der USA und Europas in einem Ausmaß verfälscht, das kaum zu glauben ist.  Wir im Westen haben weit über unsere Verhältnisse gelebt und unsere Währungen wurden massiv überbewertet.  Dies ist uns durch zwei Mechanismen gelungen:

1. Der erste ist der Reservestatus des Dollars und der Semi-Reservestatus des Euro, die es dem Westen ermöglicht haben, digitales Geld zu exportieren und im Gegenzug Waren zu erhalten. Dies hat dem Westen enorme finanzielle Macht verschafft und ihn in die Lage versetzt, als Parasit in der Weltwirtschaft zu fungieren. Wir haben eine Menge Waren umsonst bekommen, um es milde auszudrücken.

2. Der zweite Fälschungsmechanismus ist der Anstieg der Verschuldung auf ein Niveau, bei dem wir im Grunde alles, was wir besitzen, einschließlich unserer Häuser und Ländereien, verpfändet haben, um unseren Lebensstandard zu halten. Wir besitzen nichts mehr, wenn die Schulden abgezogen werden. Die Schulden sind seit langem nicht mehr bedienbar - weit über unsere Fähigkeit hinaus, die Zinsen zu zahlen - was erklärt, warum die Zinssätze im Westen in der Nähe von Null liegen. Jede Erhöhung würde dazu führen, dass die Schulden nicht mehr bedient werden können, und wir wären alle innerhalb eines Tages formell bankrott.

Hinzu kommt, dass die Fälschungen im Westen zu künstlich starken Währungen geführt haben, was die Kaufkraft für Waren, die in nicht-westlichen Währungen gehandelt werden, erhöht hat.  Diese Mechanismen haben es dem Westen auch ermöglicht, aufgeblähte und dysfunktionale Dienstleistungswirtschaften zu betreiben, in denen die Ineffizienzen unvorstellbar sind.  In unseren Volkswirtschaften gibt es riesige Gruppen von Menschen, die nicht nur keine Werte schaffen, sondern systematisch Werte zerstören.  Was den Lebensstandard des Westens heute aufrechterhält, ist eine kleine Minderheit produktiver Menschen, ständige Verschuldung und Parasitentum gegenüber dem Rest der Welt.

Die Leute, denen all diese Schulden gehören, besitzen in Wirklichkeit alles, was wir zu besitzen glauben.  Wir im Westen besitzen im Moment nichts - wir denken nur, dass wir es besitzen. Doch wer sind unsere wahren Eigentümer?  Wir wissen mehr oder weniger, wer sie sind, denn sie treffen sich jedes Jahr auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, zusammen mit den westlichen politischen Eliten, die ihnen zufällig auch gehören.

Es ist klar, dass unsere Eigentümer zunehmend besorgt sind, und ihre Besorgnis wächst mit dem zunehmenden Druck, den der Westen auf den Rest der Welt, insbesondere auf die Unabhängigen, ausübt.  Während des letzten Treffens in Davos war die Stimmung düster und panisch zugleich, ähnlich wie die Panik unter den westlichen politischen Eliten, als die Isolierung Russlands scheiterte.

Was bald geschehen wird

Die Panik unserer Eigentümer und ihrer Politiker ist verständlich, denn wir sind am Ende der Fahnenstange angelangt.  Wir können unseren Lebensstandard nicht länger durch Schuldenerhöhung und Schmarotzertum aufrechterhalten.  Die Schulden gehen über das hinaus, was wir als Sicherheiten besitzen, und unsere Währungen sind dabei, wertlos zu werden.

Wir werden nicht mehr in der Lage sein, vom Rest der Welt etwas umsonst zu bekommen oder unsere Schulden zurückzuzahlen - geschweige denn Zinsen dafür zu zahlen.  Der gesamte Westen steht kurz vor dem Bankrott und unser Lebensstandard wird um einen gewaltigen Prozentsatz sinken.  Das ist es, was unsere Eigentümer in Panik versetzt und sie sehen nur zwei Szenarien:

Im ersten Szenario erklären die meisten Länder des Westens und alles und jeder in ihnen den Bankrott und tilgen die Schulden per Diktat - wozu souveräne Staaten in der Lage sind.  Dies wird auch den Reichtum und die politische Macht unserer Eigentümer vernichten.

Im zweiten Szenario übernehmen unsere Eigentümer während des Konkurses die Sicherheiten. Die Sicherheiten sind wir und alles, was wir besitzen.

Man muss kein Genie sein, um herauszufinden, welches Szenario gewählt wurde.  Der Plan für das zweite Szenario ist fertig und wird in diesem Moment umgesetzt.  Er heißt "The Great Reset" und wurde von den Leuten hinter dem Weltwirtschaftsforum entwickelt.
Dieser Plan ist kein Geheimnis und kann bis zu einem gewissen Grad auf der WEF-Website eingesehen werden.

Der "Great Reset" ist ein Mechanismus zur Beschlagnahmung aller Schuldsicherheiten, einschließlich Ihres Vermögens, des Vermögens Ihrer Stadt oder Gemeinde, des Vermögens Ihres Staates und der meisten Unternehmensvermögen, die sich nicht bereits in den Händen unserer Eigentümer befinden.

Dieser Mechanismus zur Beschlagnahme von Vermögenswerten hat mehrere Komponenten, von denen die folgenden vier am wichtigsten sind:

Abschaffung der Souveränität:
Ein souveränes (unabhängiges) Land ist ein gefährliches Land, weil es sich entscheiden kann, seine Schulden nicht zu bedienen.
Die Verringerung der Souveränität war eine Priorität für unsere Eigentümer, und es wurden verschiedene Modelle versucht, wie die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft und die Transpazifische Partnerschaft.
Das erfolgreichste Projekt ist zweifellos die Europäische Union selbst.

Das Down-Tuning der Wirtschaft:
Die westliche Wirtschaft (und in der Tat die Weltwirtschaft) muss um einen erheblichen Prozentsatz heruntergefahren werden.
Dieses Down-Tuning ist notwendig, weil die westliche Wirtschaft derzeit massiv verfälscht ist und auf ihr reales Niveau heruntergefahren werden muss - was bis zur Hälfte des heutigen Standes oder mehr sein kann.
Der langsame Abbau hat auch den Zweck, einen plötzlichen Absturz zu vermeiden, der massive soziale Unruhen auslösen würde, die eine Bedrohung für unsere Eigentümer darstellen würden.
Ein kontrollierter Abbau ist daher einem unkontrollierten Absturz vorzuziehen.
Dieser kontrollierte Abbau findet bereits statt und läuft schon seit geraumer Zeit.
Es gibt viele Beispiele für diesen Abbau, darunter die Energiepolitik der EU und der USA, die darauf abzielt, die westliche Wirtschaft zu sabotieren, und die offensichtlichen Versuche der Nachfragezerstörung während und nach der Epidemie, einschließlich der ziemlich bizarren logistischen Probleme, die plötzlich aus dem Nichts auftauchten.

Asset Harvesting (Sie werden nichts besitzen und "glücklich" sein):

Alle Vermögenswerte, die als Sicherheiten für unsere privaten und kollektiven/ öffentlichen Schulden betrachtet werden können, werden übernommen.  Dies ist ein klar formuliertes Ziel des Great Reset, aber es ist weniger klar, wie es umgesetzt werden soll.  Die totale Kontrolle über die westlichen Regierungen (und in der Tat alle Regierungen) scheint dafür notwendig zu sein. Diese Voraussetzung ist näher, als man denkt, denn die meisten westlichen Regierungen scheinen zu diesem Zeitpunkt Davos verpflichtet zu sein.  Der Prozess wird als notwendige soziale Umstrukturierung aufgrund einer Wirtschaftskrise und der globalen Erwärmung verkauft und wird zu einer massiven Senkung des Lebensstandards für die normalen Menschen führen, wenn auch nicht für die Eliten.

Unterdrückung:
Vielen Menschen wird dies nicht gefallen, und ein Aufstand ist eine wahrscheinliche Reaktion, selbst wenn der Abbau schrittweise erfolgt.  Um dies zu verhindern, wird ein sozialer Kontrollmechanismus eingeführt, der die persönliche Freiheit, die Redefreiheit und die Privatsphäre auslöschen wird.  Er wird auch die absolute Abhängigkeit des Einzelnen vom Staat schaffen.  Dies muss geschehen, bevor der wirtschaftliche Abbau abgeschlossen werden kann, oder es wird eine Revolution geben.  Wie jeder, der Augen und Ohren hat, sehen kann, wird dieser Mechanismus im Westen bereits mit großem Eifer umgesetzt.

Russland, China und andere Unabhängige

Was haben Russland und China sowie der Krieg in der Ukraine mit all dem zu tun? Warum der ganze Druck des Westens über die Jahre hinweg und warum jetzt diese Panik? in Grund für den Druck auf die Unabhängigen, insbesondere Russland und China, ist einfach, dass sie sich der westlichen Hegemonie widersetzt haben.  Das reicht schon aus, um auf der bösen Liste des Westens zu landen.  Doch warum der verstärkte Druck in den letzten Jahren?

Der Grund ist, dass Russland und China nicht durch einen Konkurs unterworfen werden können und ihr Vermögen geerntet werden kann.  Sie haben nicht viele Schulden in westlichen Währungen, was bedeutet, dass die Leute, die den Westen durch Schulden besitzen, Russland und China derzeit nicht besitzen (wie sie den Westen und die verschuldete "Dritte Welt" besitzen) und sie nicht durch Schulden erwerben können.
Der einzige Weg, sie zu erwerben, ist ein Regimewechsel.  Ihre Regierungen müssen mit allen Mitteln geschwächt werden, einschließlich Wirtschaftssanktionen und notfalls mit militärischen Mitteln - daher der Einsatz der Ukraine als Rammbock für Russland und Taiwan für China.

Die Unterwerfung Russlands und Chinas ist für unsere Eigentümer in Davos eine existenzielle Frage, denn wenn sie die westliche Wirtschaft zu Fall bringen, muss auch alles andere untergehen.

Wenn die westliche Wirtschaft zu Fall gebracht wird und ein großer Wirtschaftsblock sich nicht an diesem Untergang beteiligt, wird dies für den Westen eine Katastrophe sein.

Der neue Block wird massiv an wirtschaftlicher Macht gewinnen und möglicherweise eine Art unipolare Hegemonie erlangen, während der Westen in ein feudales dunkles Zeitalter und in die Bedeutungslosigkeit abrutscht.  Deshalb muss die ganze Welt untergehen, damit der Great Reset funktioniert.  Russland und China müssen mit allen Mitteln unterworfen werden, ebenso wie Indien und andere widerspenstige Nationen.

Das ist es, was die Situation, in der wir uns jetzt befinden, angeheizt hat und die Fortsetzung des Dritten Weltkriegs anheizen wird.  Die westlichen Eigentümer-Eliten ziehen in den Krieg, um ihren Reichtum und ihre Macht zu erhalten.  Jeder, der sich widersetzt, muss unterworfen werden, damit er dem Westen in das geplante Great Reset Dark Age folgen kann.

Der Grund für die derzeitige Panik der westlichen Eliten ist, dass das Projekt Ukraine nicht wie geplant verläuft.  Anstatt dass Russland auf dem Schlachtfeld blutet, sind es die Ukraine und der Westen, die bluten.

Anstatt dass die russische Wirtschaft zusammenbricht und Putin durch einen Davos-kompatiblen Führer ersetzt wird, ist es die Wirtschaft des Westens, die zusammenbricht. Anstatt Russland zu isolieren, wird der Westen zunehmend isoliert.  Die Geldscheine funktionieren, und zu allem Überfluss hat Europa den Russen die Mittel und das Motiv gegeben, die europäische Wirtschaft zu zerstören, indem es ihre Industrie teilweise stillgelegt hat.  Ohne russische Ressourcen gibt es keine europäische Industrie, und ohne Industrie gibt es keine Steuern, mit denen die Arbeitslosenunterstützung, die Renten, all die Flüchtlinge und so ziemlich alles andere, was die europäischen Gesellschaften zusammenhält, bezahlt werden kann.

Die Russen haben nun die Möglichkeit, einen unkontrollierten Crash in Europa herbeizuführen, was nicht das ist, was Davos geplant hat.  Bei einem unkontrollierten Absturz könnten in Davos buchstäblich die Köpfe rollen, was in den Kreisen der Eliten Angst und Panik auslöst.  Die einzige Lösung für sie besteht darin, mit dem Dritten Weltkrieg fortzufahren und das Beste zu hoffen.

Was ist zu tun?

Der Große Reset der Weltwirtschaft ist die unmittelbare Ursache für den Dritten Weltkrieg - wenn man davon ausgeht, dass dies der Fall ist.

Was kann dagegen getan werden?
Von Seiten des Westens kann wenig getan werden. Die einzige Möglichkeit ist, Davos irgendwie aus der Gleichung zu entfernen, aber das wird höchstwahrscheinlich aus zwei Gründen nicht geschehen:

Der erste Grund ist, dass die großen Rücksetzer von Davos zu sehr mit der westlichen Wirtschaft und Politik verflochten sind.  Davos ist wie eine Krake, die ihre Arme und Saugnäpfe in den elitären Kreisen, den Medien und der Regierung eines jeden Landes hat. Sie sind zu tief verwurzelt, als dass man sie leicht entfernen könnte.

Der zweite Grund ist, dass die westliche Bevölkerung zu gehirngewaschen und ignorant ist.  Der Grad ihrer Gehirnwäsche ist so hoch, dass ein großer Teil von ihnen tatsächlich arm werden will - obwohl sie das Wort "grün" für "arm" verwenden, weil es besser klingt.
Es gibt jedoch einige Anzeichen dafür, dass es innerhalb der westlichen Eliten zu Spaltungen kommen könnte.  Einige von ihnen, vor allem in den USA, könnten sich dem vor allem von Europa geplanten Großen Reset widersetzen - ob dieser Widerstand jedoch real oder effektiv ist, bleibt abzuwarten.

Außerhalb des Westens gibt es jedoch bestimmte Maßnahmen, die ergriffen werden können und ergriffen werden müssen.  Einige dieser Maßnahmen sind drastisch, und einige davon werden in diesem Moment ergriffen.

Zu diesen Maßnahmen gehören die folgenden:

1. Die Unabhängigen, angeführt von Russland, China und Indien, müssen einen Block bilden, um sich vom radioaktiven Westen zu isolieren. Diese Isolierung muss nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und sozial sein. Ihre Wirtschaftssysteme müssen vom Westen abgekoppelt und autonom gemacht werden. Ihre Kulturen und ihre Geschichte müssen gegen westliche Einflüsse und Revisionismus verteidigt werden. Dieser Prozess scheint im Gange zu sein.

2. Die Unabhängigen müssen unverzüglich alle vom Westen unterstützten Institutionen und NRO in ihren Ländern verbieten, unabhängig davon, ob sie von westlichen Staaten oder Einzelpersonen finanziert werden. Außerdem müssen sie alle Medien verbieten, die vom Westen unterstützt werden, und alle Schulen und Universitäten von westlicher Unterstützung und westlichem Einfluss befreien.

3. Sie müssen alle internationalen Institutionen bis hin zu den Vereinten Nationen verlassen, da alle internationalen Gremien vom Westen kontrolliert werden. Sie müssen sie dann durch neue Institutionen innerhalb ihres Blocks ersetzen.

4. Sie müssen irgendwann den Dollar und die Euro-Währungen für "non grata" erklären. Das bedeutet, dass sie alle Schulden, die auf diese Währungen lauten, für zahlungsunfähig erklären sollten, nicht aber andere Schulden. Dies wird höchstwahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt geschehen, ist aber unvermeidlich.

Dies wird eine Situation schaffen, in der der Westen in die Dunkelheit hinabsteigt, ohne andere mit in den Abgrund zu reißen - wenn wir es schaffen, dem nuklearen Feuer zu entkommen.

Beten wir, daß es zu diesem nuklearen Feuer nicht kommen wird.