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Freitag, 26. Juni 2026

Meine Sichtweise auf meine Zeit in Deutschland

von Helmut
 
 
Ich bin damals von Österreich weg, habe in Deutschland meine Studien in Stgt.-Hohenheim beendet und bin in dieselbe Firma, in der ich vorher als Vorarbeiter tätig war, als Baustellenleiter zurückgekehrt.

Ja, ich habe viel gearbeitet, ich hatte ein Festgehalt, aber oft war ich noch nach Mitternacht im Büro bei den Abrechnungen, etc. Was mich an Deutschland als gebürtiger Wiener fasziniert hat, war die Wertschätzung der Leistung. Egal, ob alt oder jung, ob schön oder hässlich, das, was man an Leistung gebracht hat, danach wurde man eingeschätzt und auch bezahlt. Letztlich auch wertgeschätzt.

Der Herr Hofrat oder andere „Küß die Hand, gnä Frau“-Attribute, die zählten hier nicht. Das war meine Welt, das hat mich beeindruckt und meinen Glauben an dieses Land gefestigt. Ich war in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig, mehr als 20 Jahre lang, war stolz darauf, dass dadurch aufrechte und vor allem kritische Demokraten hervorgegangen sind.

Damals war aber auch eine andere Zeit, was den politischen Ablauf betrifft. Wie ich schon an anderer Stelle dargelegt habe, damals gab es noch einen Kanzler Schmidt, der zwar in einer Partei war, die ich nicht anhimmelte, aber das Tun und Lassen dieses Mannes hat mich beeindruckt.

Das alles ist Schnee von gestern, und wir alle wissen nur zu gut, in welchen Morast der Karren in Deutschland abgeglitten ist. Das Frustierende war für mich, dass die breite Mehrheit diesen Weg zur Hölle, der üblicherweise mit guten Vorsätzen gepflastert ist, durch ihr Schweigen mitgetragen hat. Ich sah längere Zeit da keine Hoffnung mehr aufkeimen, dass sich da etwas zum Guten bessern könnte.

Deshalb war ich auf dem Negativ-Trip und sah nur mehr die Chance darin, dass, wenn alles, was einmal einen Wert dargestellt hat, untergeht, dann irgendwann der Phönix aus der Asche steigt und es einen Neubeginn gibt. Als ich in den 90er Jahren erkennen konnte, dass der Stecken nicht mehr in die richtige Richtung schwimmt, bin ich mit meiner Familie ausgewandert.

Irgendwo habe ich in einem Gedicht der Vertriebenen gelesen, wie ein Lied wieder neue Kraft geben konnte, um in die Zukunft zu gehen. Nun stelle ich fest, dass es offensichtlich neuere Lieder gibt, die Hoffnung geben, mir zumindest. Einige Beispiele davon:

https://www.youtube.com/watch?v=vzKvMP6eYVA
https://www.youtube.com/watch?v=gjqebntTJd0&list=RDgjqebntTJd0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=1T9Wd6kF1QQ&list=RD1T9Wd6kF1QQ&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=ip6PbTW1sm0&list=RDip6PbTW1sm0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=J_6SVz6D4oc&list=RDJ_6SVz6D4oc&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=U0xYuIzGkNY&list=RDU0xYuIzGkNY&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=0T59yb12UWo&list=RD0T59yb12UWo&start_radio=1

und noch viele andere. Lieder haben eine unsagbare Kraft. Mit Liedern kann man die Welt verändern, auch politische Systeme stürzen. Soll das alles Anlass zum Aufbruch geben? Es wäre wünschenswert.

Es sind Lieder, die nicht mit irgendwelchen Attributen vor 90 Jahren zu versehen sind, sondern es sind rein patriotische Lieder. Man hat versucht, den Patriotismus kaputt zu machen, - aber offensichtlich ist es nicht gelungen. Aber dieser Patriotismus trägt uns, und er gibt auch Kraft.

Samstag, 20. Juni 2026

Der deutsche Highperformer und der Niedergang unseres Landes (Teil II)

Gastkommentar
von Plancius
 
(Fortsetzung von Teil I) 
 
 
Die kognitive Dissonanz derer, die sich die Welt anschauen
 
Ich fahre zwar nicht auf Messen nach Fernost, habe aber beruflich mit Projekt- und Produktmanagern bei vorwiegend Mittelständlern und Hidden Champions zu tun, die die ganze Welt bereisen.

Und man unterhält sich ja beim Mittagstsich oder auch in Pausen über Gott und die Welt. Und da bin ich doch jedes mal von neuem überrascht, wie tief beeindruckt sie von Shanghai, Singapur oder Kuala Lumpur sind. Aber gleich hinterher die dortige rasante Entwicklung wieder relativieren mit so Aussagen wie:

  • das hat langfristig keinen Erfolg
  • die Asiaten sind schnell und gut im Kopieren
  • die Menschenrechte werden dort missachtet, was mittelfristig deren Innovationskraft wieder abbremst
  • sie werden an ihren niedrigen Geburtenraten zugrunde gehen. Wir hingegen setzen auf Migrations-management und Einwanderung.
  • in Asien fehlt die Buntheit, man sieht so gut wie keine Afrikaner und Araber. Der fehlende Multi-kultaralismus bremst die dortigen Gesellschaften mittelfristig aus.
  • es mangelt dort an individueller Freiheit. Stattdessen setzt man auf Konformismus und Uniformität.
  • man darf in Singapur noch nicht mal ein Kaugummi unter den U-Bahn-Sitz kleben oder die Füße auf den gegenüberliegenden Sitz legen, ohne hohe Strafen oder körperliche Züchtigungen zu erfahren.

Es ist für mich immer wieder erschreckend zu erfahren, wie diese akademisch gebildeteten Menschen den Dreck bei uns, den herumlungernden Abschaum aus aller Welt als gesellschaftspolitischen Vorteil, als Beitrag zur Stabilisierung unserer Rente und als Innovationsmotor verkaufen.

Und ich sitze ihnen nicht als Parteisekretär wie zu DDR-Zeiten gegenüber, bei dem man sich vielleicht einkratzen will. Nein ganz im Gegenteil, sie denken, ich bin auch Teil ihrer Blase und wollen bei mir Beifall einheimsen. Es ist für sie unvorstellbar, dass ich praktisch mit geballter Faust in der Tasche ihnen gegenüber sitze, um mich zu zügeln und ihnen meine Meinung zu geigen.

Leider fehlt es an psychologischen Studien, wie man es schaffen kann, bei Menschen mit einem solch weiten globalen Erfahrungshorizont eine derart kognitive Dissonanz schaffen und einen Filter in ihre Wahrnehmung implementieren kann. Man kann ihnen ja kein B für ein A vormachen, sie erfahren ja die Welt nicht nur gefiltert durch Medien oder Literatur, nein sie sind weit gereist und können sich alles vor Ort live anschauen.

Und das ist dieser große Block Grünen-Wähler, der bei ca. 15% steht. Selbst im Osten erfahren die Grünen immer mehr Zulauf, sie steigern sich auch langsam von 5% auf ca. 8-9%. Es gibt auch im Osten mittlerweile eine erkleckliche Menge Menschen, die ihren Wohlstand im System BRD verorten und selbstzufrieden vor sich hin leben.

Sie suhlen sich in ihrer Selbstzufriedenheit und spenden sich gegenseitig Beifall, auch wenn sie gegenseitig ein SAP Projekt in die Grütze gefahren haben oder ein Bauprojekt versemmelt haben. Es ficht sie überhaupt nicht an. Sie fühlen sich in ihrer Blase dermaßen pudelwohl. Zwischen mir und ihnen gibt es keine Schnittmenge. 

Mein Erlebnis, das alles getoppt hat, war ein Jubiläum bei einem Kunden im Rheinland, der seine japanischen Geschäftspartner hierzu eingeladen hat. War kurz vor Corona. Der Geschäftsführer, promovierter Volkswirt, hat in seiner Rede den Erfolg der Masseneinwanderung nach Deutschland thematisiert, welche Chancen sich hierfür eröffnen, wie die Demografie hiervon profitiert, welch positiven Effekt das auf unsere Altersversorgungs-systeme hat ... und dann, wie Japan hiervon profitieren kann.

Ich bin vor Scham im Boden versunken. Trotz kultursensibler Schulungen, eigener Reisen nach Japan und Asien, hat er seine japanischen Gäste vor allen Leuten brüskiert, ihnen Lehren zu erteilen. Die Akademiker strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und haben überhaupt kein Schamgefühl.

Dieser Schlag Leute lebt so selbstsicher in ihrer Blase, sie haben die Parolen des Mainstreams dermaßen verinnerlicht, dass sie überhaupt kein Schamgefühl haben, sich immer auf der sicheren Seite fühlen und das Gegenüber von ihrer totalitäten Ideologie überzeugen wollen. Sie sind das Bild vom hässlichen Deutschen par excellence.

Aber das noch viel schlimmere dabei war die Tatsache, dass die Kollegen beim anschließenden Mittagstisch die Rede ihres Geschäftsführers gelobt haben. Mein Gott, habe ich gedacht: kann man nicht einfach mal die Fresse halten ob dieser Peinlichkeit den Japanern gegenüber. Nein, auch die anderen deutschen Beschäftigten sind so von ihrem Sendungsbewusstsein überzeugt ... Ich kann nur sagen, Köln, Düsseldorf und das ganze Rheinland sind ein ganz schlimmes Pflaster für gute, deutsche Seelen.

Und was ich noch feststellen kann: eine ganz üble Sorte Mensch sind Akademiker der Ex-DDR, die sich seinerzeit Ende der 80er Jahre zur Opposition zählten und sich damals in der evangelischen Kirche rum-getrieben haben. Heute absolute BRDlinge und überhaupt alles, was sich im Dunstkreis der Kirche herumtreibt, ist mit größter Vorsicht zu genießen. Und auch größte Vorsicht vor den Scheinoppositionellen der späten DDR, die heute in Amt uund Würden sind.

Ich frage mich manchmal, wie wollen wir all die Menschen dieses Typus mitnehmen, wenn wir unser Land wieder auf Kurs bringen wollen. Sind sie so opportunistisch und passen sich den geänderten Rahmen-bedingungen an oder sind sie so in ihrem Glauben an den Endsieg ihrer woken Ideologie verhaftet, dass sie wild um sich schlagen und uns alle mit in den Abgrund reißen.
  

Freitag, 19. Juni 2026

Der deutsche Highperformer und der Niedergang unseres Landes (Teil I)

Gastkommentar
von Plancius
 
 
Viele von uns haben in den letzten Tagen bestimmt das Video von dem deutschen Akademiker mit dem gelben Helm gesehen, der am vergangenen Montag am Rande der „Eine Million Demo“ vom Compact-Magazin interviewt wurde.

Das Video machte überall die Runde, sei es auf X, in den alternativen Medien, auf Telegram oder in WhatsApp-Chats. Man lachte und spottete über den Mann, viele Mems in Anlehnung an „Bob der Baumeister“ und den Begriff „Highperformer“ sind entstanden.

Ehrlich gesagt, konnte ich gar nicht über das Video lachen, vielmehr war es für mich ein Augenöffner und beschreibt in wenigen Augenblicken, warum sich unser Land im Niedergang befindet und warum wir an allen Ecken und Enden so dysfunktional geworden sind.

Ich habe in diesem Mann sofort meine akademischen Kollegen und auch meine ehemaligen Kommilitonen aus meinem Studium erkannt. Der Mann ist der Typus par excellence, den ich als Projektleiter in meinen Projekten erlebe, und das sowohl auf Kunden- als auch auf Beratungsseite. Diesen Typus trifft man in Deutschland ab einer bestimmten Ebene allerorten, sei es in Konzernen wie SAP, Accenture, Roland Berger, Deutsche Bahn, BMW und Bosch, aber auch bei Mittelständlern wie Bahlsen, Herrenknecht oder Schäffler.

Sie bekleiden verantwortungsvolle Aufgaben und managen Projekte. Ohne diesen Typus Akademiker gäbe es nicht die vielen fehlgeschlagenen SAP Projekte, gäbe es kein Stuttgart 21, gäbe es nicht das Desaster bei der Deutschen Bahn, gäbe es keinen Ausverkauf deutscher Ingenieuerskunst ans Ausland, gäbe es kein Chaos am Flughafen BER und gäbe es die unendlich langen Verzögerungen bei wichtigen Bau- und Infrastruktur-projekten nicht.

Dieser Typus Mann (es gibt aber auch ebensolche Frauen) hat das deutsche Bildungssystem mit einem Diplom und häufig auch mit einem Doktortitel absolviert und ist in Wirtschaft, Bildungswesen und in der Verwaltung aufgestiegen. Jahresgehälter zumeist über 120.000 Euro plus gut verdienender Ehefrau an der Seite, zum Teil in Teilzeit, wenn sie sich noch um die Kinder kümmert.

Wohnhaft entweder in schicken Vierteln der Großstädte in einer mondänen Altbauwohnung in Straßen mit altem Baumbestand oder am Stadtrand in Reihenhaus oder Eigenheim. Die Kinder gehen häufig in Waldorf- oder Montessori-Schulen. Sie sind stramme Grünen-Wähler, zumeist sind die Ehefrauen noch irgendwo gesellschaftlich aktiv, sei es bei den Grünen oder einer sonstigen linken NGO.

Zumeist sind es Emporkömmlinge aus dem westdeutschen, bürgerlichen Milieu und sind gut mit Erbschaften der Nachkriegsgeneration bedacht. Aber auch meine ostdeutschen, ehemaligen Kommilitonen können diesem Typus zugerechnet werden, obwohl sie materiell nicht mit Vorschusslorbeeren bedacht wurden. Es ist also kein primär westdeutsches Phänomen. Die Ostdeutschen sehen ihren Aufstieg zumeist im System BRD verortet und sind ihm deshalb in Loyalität verbunden.

Eigentlich handelt es sich bei dem Typus um musterhafte Staatsbürger. Wenn sie in der freien Wirtschaft tätig sind, sind es zumeist Nettosteuerzahler, sie zahlen extrem hohe Steuern ohne Murren, sind sogar bereit, noch mehr abzugeben, investieren viel Zeit und Geld in die Bildung und Erziehung ihrer Kinder, sind angenehme Menschen in der Nachbarschaft, machen im Alltag keine Probleme.

Was sie jedoch kennzeichnet: Sie sind im beruflichen Alltag konfliktscheu und lassen Dinge laufen, bis sie dysfunktional sind. Und was das Schlimme dabei ist, sie bewegen sich untereinander in einer großen Blase. Der Projektleiter dieses Typs beim Beratungsunternehmen trifft auf ebensolchen Typus auf Kundenseite, beide zusammen wieder auf gleichartige in der staatlichen Verwaltung oder weiteren Dienstleistern, die am Projekt beteiligt sind. Unsere ganzes Land hat seine Selektionsmechanismen in den letzten Jahrzehnten so justiert, dass genau dieser Typus an den meisten Schaltstellen unseres Landes sitzt.

Und genau dieser Typus, der mit dem Fahrrad zu seiner Arbeitsstelle in Berlin-Zentrum fährt, ist mit all den Problemen konfrontiert, denen sich auch der gemeine Bürger gegenüber sieht. Fährt er mit der Bahn zu seinen Kunden, kann er kaum einen Termin pünktlich wahrnehmen, er sieht all den Dreck und das Gesindel auf deutschen Bahnhöfen oder im Nahverkehr der Städte. Er ist mit dem massiv gekürzten Inlandsflugverkehr konfrontiert, er steht wie jeder andere in seinem 5er BMW im Stau auf deutschen Straßen, er muss wie jeder andere gesetzlich Versicherte monatelang auf einen Facharzttermin warten, in der Notaufnahme des Kranken-hauses sitzt auch er mit seinem verletzten Kind inmitten von muslimischen Clans oder schreienden Roma-Sippen.

Aber sie haben keine Antennen für die Dysfunktionalitäten oder den Niedergang unseres Landes. In ihrem Mindset scheint irgendein Filter eingebaut zu sein, der all den sie umgebenden Dreck, die Dysfunktionalitäten ausblendet, ehe die Wahrnehmung zum Gehirn weitergeleitet wird. Ehemalige Kommilitonen wohnen und arbeiten in Berlin beim Bundesverband Deutscher Banken, bei der Deutschen Bahn oder sind leitende Angestellte von Klinikkomplexen. Sie nehmen den Verfall unserer Hauptstadt überhaupt nicht wahr. Sie fühlen sich im besten Deutschland aller Zeiten. Auch ihre vielen Reisen ins Ausland führen zu keinem Umdenken in ihrer Ansicht über unser Land, wo ich nach jeder Rückkehr geschockt darüber bin, wie weit abgehängt wir im Vergleich zu vielen Regionen der Welt sind.

(Fortsetzung)
 

Dienstag, 9. Juni 2026

"Deutschlands selbstverschuldeter Ansehensverlust"

von LePenseur
 
 
Nach Urlaubsrückkehr entdeckte ich auf der Website von Dr. Klaus Peter Krause einen aktuellen Artikel von Prof. Dr. Menno Aden, der den gescheiterten Versuch Deutschlands, wieder in den UN-Sicherheitsrat gewählt zu werden, zum Anlaß für eine weitergehende Analyse des "Problems Deutschland" nimmt:

Gedanken zu seiner erfolglosen Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

Von Prof. Dr. iur. Menno Aden

Die erfolglose Bewerbung Deutschlands um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat ein gewisses Echo erzeugt, aber auch nicht mehr. Die FAZ hat diese Blamage heruntergespielt. Ich sehe darin   aber eine Folge des verheerenden selbstverschuldeten Ansehensverlustes unseres Landes, der mit der wirtschaftlichen Entwicklung wenig oder nichts zu tun hat. Die Gründe sehe ich in zweierlei. Das stelle ich hiermit zur Kritik.

In diesen Tagen kam das vorhersehbare deutsche UN-Debakel. Da reist unser Kanzler Merz in der Welt herum und verschleudert schuldenfinanziertes Geld, um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu gewinnen – und alles für die Katz. Das gibt erneut Anlass, sich die Lage unseres Vaterlandes vor Augen zu führen.

  • Deutschland ist nicht souverän. Warum sollte man es in den UN-Sicherheitsrat wählen?
  • Deutschland hat kein Ziel oder keine Identität.  Was will es denn dann im UN-Sicherheitsrat?

(Hier weiterlesen)

Ein ausgezeichneter, die Schieflage de — schon seit Jahrzehnten! — hoffnungslos verkorksten Selbstsicht der Deutschen offen benennender Artikel. Dringende Leseempfehlung!

 

 
 

Dienstag, 27. Januar 2026

Die Neidgenossen

von LePenseur
 
 
Hubert Aiwagner hat einfach recht, wenn ihm der Kagen platzt:
 

 Linke Bazillen im Selbstzerstörungs-Modus ...
 

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Laut “Operationsplan Deutschland” (OPLAN DEU) sollen bis zu 800.000 NATO-Truppen über Deutschland an die Front transportiert werden

von LePenseur
 
 
...berichtet wenigstens Euronews (und der Sender ist bei den EU/NATO-Schweinekrämern bestens embedded...) Es wird also schon stimmen, was das Planen betrifft. Allein die Realität — nun ja ... ... 
 
Ziel des OPLAN DEU ist es, “Kaltstartfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Durchhaltefähigkeit” an die aktuellen Kriegsziele anzupassen. Meinen wenigstens buntesdeutsche Führer. “Ambitioniert", kann man dazu nur sagen!
 
Wenn man sich die Bauzeit (und das Ergebnis) des Projektes “Flughafen Berlin" vor Augen hält, dann kann man getrost davon ausgehen: zu unseren Lebzeiten geht sich das nicht mehr aus. Vielleicht hat die GenZ die Chance auf den Test der “Kaltstartfähigkeit, Kriegstüchtigkeit und Durchhaltefähigkeit”, was aber bei all den Finn-Emils dieser Welt (danke, Monika Gruber, für die treffliche Analyse!) auch eher theoretisch als praktisch der Fall sein dürfte. Denn selbst die sind dann schon längst aus dem volkssturm-fähigen Alter.
 
In einem Leserkommentar zu diesem Thema auf dem höchst informativen Blog Lost in Europe bringt der Kommentarposter Arthur Dent die Sache in acht kurzen Zeilen auf den Punkt:
 
Ja, mach nur einen Plan, sei ein großes Licht,
mach noch einen zweiten,
gehen tun sie beide nicht.
Wo kommen 800.000 Truppen plötzlich her?
Ach so, gegen die Pandemie hatte man auch einen Plan.
Für zukunftsfeste Renten hatte man ganz viele Pläne.
Für die Große Transformation.
Und wie ging noch mal Wirtschaftswachstum?
 
Tja ... wie ging Wirtschaftswachstum, Herr Dr. Merz? Können sich an sowas noch erinnern, wertester Herr Bunteskanzler? Vermutlich Fehlanzeige — bei zu langem Lobbyieren für Heuschreckenfonds, bei denen man nur auf shareholder value getrimmt wird, verlernt man das. Schlecht für Deutschland? Sicherlich. Aber wen kümmert das schon an der Wall Street ...
 

Donnerstag, 6. November 2025

Bleiben wir gleich beim Thema

von LePenseur
 
 
... das unser Gastautor Helmut mit dem Video von Dr. Daniele Ganser gestern angesprochen hat. Denn es braucht doch keiner zu glauben, daß die EUrokraten und Transatlantiker, wenn sie nicht ganz genau wüßten, wie gefangen Deutschland in seinen Entscheidungen tatsächlich ist, weil ihm durch die Drahtzieher jenseits des Atlantiks so ziemlich jede Freiheit und Möglichkeit, die Interessen des eigenen Volkes zu wahren, verwehrt ist, so bedenkenlos auf Kriegshetze setzen. Denn sie können ja davon ausgehen, daß Deutschland die Zeche zahlen wird (müssen)!
 
Wie sagte doch Wolfgang Schäuble? "Seit dem 8. Mai 1945 war Deutschland zu keinem Zeitpunkt mehr ein souveräner Staat". Es gibt immer noch US-Besatzungstruppen in Deutschland — über 80 Jahre nach seiner Kapitulation. Und es gibt bis heute keinen Friedensvertrag, der den Zweiten Weltkrieg für Deutschland rechtsgültig beenden würde. Warum wohl nicht? Weil man jederzeit neue Reparationszahlungen (egal unter welchem Titel) erpressen kann und jede deutsche Regierung damit in Schach hält.
 
Und was sagte George Friedmann? Daß die USA seit über hundert Jahren eine Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland verhindert haben, da nur so eine Zusammenarbeit den USA gefährlich werden könnte. 
 
Wenn Dr. Ganser seinen Vortrag
 
 
... daher unter den Titel stellte:
 
 
... dann kann man nur ausrufen: "Ja, was denn sonst?!" Die Ähnlichkeit  in der "Eigenständigkeit"  von Deutschland verglichen mit den Vasallenstaaten der USA in Lateinamerika ist ja frappant! Und ebenso, wie selbst große Nationen wie Mexiko oder Argentinien nur eine höchst prekäre "Unabhängigkeit" besitzen, die ihnen (man braucht nur aktuell an Venezuela zu denken!) jederzeit von den USA gewaltsam geraubt werden kann, wenn die seit langem erprobte Methode der Bestechung, Erpressung und Einschüchterung der lokalen "Regierungen" nicht wirksam genug sein sollte, ganz genauso ist Deutschland gegenüber US-Vorgaben nur ein Befehlsempfänger — wer Scholz bei der legendären Pressekonferenz in Washington sah, mit welcher Rückgratlosigkeit er die Prahlerei Bidens über die Beseitigung der North-Stream-Pipeline über sich ergehen ließ ohne auch nur im mindesten aufzumucken, weiß, wo der sprichwörtliche "Bartel den Most holt"! Sicher nicht in Berlin ...
  

Mittwoch, 5. November 2025

Dr. Daniele Ganser: die Kommandozentrale Wiesbaden

von Helmut
 
 
Es ist sonst nicht meine Art, einfach nur Videos in die Runde zu werfen, ohne ausreichende Kommentare meinerseits, aber hier ist es der Fall.

Worum geht’s: Mich hat der Satz aufhorchen lassen, dass bis jetzt keine Atommacht eine andere Atommacht direkt angegriffen hat, wohlwissend, warum. Bis jetzt — und genau da liegt der Grund für meinen Artikel!

Es sind zwei Videos, die sich vom Inhalt her ziemlich ähneln, aber beide zeigen das Netzwerk auf, das sich die US-Militärs in Wiesbaden aufgebaut haben — überwiegend auf der Grundlage der Uninformiertheit der Bevölkerung. Das Ganze funktioniert ja auch nur deshalb, weil Deutschland nach Kriegsende niemals ein souveräner Staat war und bis heute nicht ist. 
 
Deshalb bin ich als überzeugter Österreicher nicht nur ein Verfechter von Friedensinitiativen, sondern auch ein vehementer Ablehner von irgendwelchen NATO-Ideen für Österreich, weil Österreich souverän bleiben muss, so wie auch die Schweiz. Es handelt sich um diese beiden Videos, die äußerst interessant und vor allem aufschlussreich sind:

und


Donnerstag, 16. Oktober 2025

Man muß Sonneborn nicht mögen

von LePenseur
 
 
... und noch viel weniger all seine Ansichten  teilen ... ... aber : wo er recht hat, da hat er eben — leider — recht:
Sonneborn: Von Idioten umzingelt
 
 Chinesische Exportkontrollen auf Seltene Erden sind exakt jene Medizin, mit denen die USA die Welt seit Jahrzehnten „impft“. Das trifft jetzt den Westen – und vor allem die EU-Rüstungspläne. Martin Sonneborn liefert eine gewohnte Einschätzung über Idioten und menschliche Bomben.

Mit den chinesischen Exportkontrollen steht die EU vor einem neuen Problem, das völlig absehbar war. Immerhin hat es Emmanuel Macron wieder einmal geschafft, seine Macht zu stabilisieren. Er bleibt Präsident, die EU behält ihr außenpolitisches Gesicht – ein Sieg für Brüssel, eine Nieder-lage für Europa

Beide Entwicklungen schätzt aktuell der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn auf X ein:

Sichtlich haben Trump & seine genialen Einflüsterer noch nicht begriffen, was die Spatzen sonstwo schon von den Dächern pfeifen. Die Zeiten, in denen US-Amerika in der Welt herum-spazieren und andere, ohne dass sie sich wehren, nach Belieben knechten konnte, sind ein für allemal vorbei. 2025 ist nicht 1991 – und China ist nicht die EU. Vor allem ist die Weisheit der Welt noch immer nicht auf die Geschäftstricks eines Immobilienhändlers zusammengeschmolzen, und Konfuzius sagt: „Es ist unhöflich, sich nicht zu revanchieren.“
In Deutschland bilden "Christdemokraten" — man kann diese Bezeichnung eines letztklassig miesen Haufens von Merzens, Kiesewetters & Consorten gar nicht in so viele Anführungszerichen setzen wie nötig wäre, denn die sind weder christlich, noch demokratisch, noch sozial, sondern nur noch eine macht- und postengeile Verrätertruppe am Schnürchen transatlantischer Hintermänner, die ihr eigenes Volk und Land nach Strich und Faden für ihren Verbleib am Trog verkauft. Und die zu diesem Behufe sich weder scheute, mit den ebenso heuchlerischen wie ideologisch durchgeknallten Günlingen (plus "liberalem", doch längst vergilbtem Feigen-blatt FDP) zu koalieren, noch mit den in die Jahre gekommenen linksgebürsteten Juso-Funktionären von der Sozen-Truppe als Komplizen die finale Umsetzung des Morgenthau-Plans der Vernichtung Deutschlands zu betreiben.

Es wäre verfehlt, sich als Österreicher in einer besseren Lage zu dünken — weit gefehlt! Ein früherer kleiner Rechtsanwalt aus der Provinz, durch die eklatante Unfähigkeit seines Parteigenossen-Vorgängers an die Spitze geschwemmt,  mimt den Kanzler, ein — es ist schwer, eigentlich: unmöglich, ihn in nicht-justiziabler Weise zu charakterisieren — aber versuchen wir es halt so: intellektuell sehr herausgeforderter Ex-Bürgermeister eines provinziellen Landstädtchens als Vizekanzler, garniert mit einer geltungssüchtigen Außenministerin auf Kriegs-kurs, zu der einem spontan Schillers Lied von der Glocke einfällt: "Da werden Weiber zu Hyänen / Und treiben mit Entsetzen Scherz" ...
 
Die italienische Mogelpackung Meloni, der polnische EU-Satrap Tusk, ein Pariser garçon, der sich von seiner ehemaligen "Lehrperson" (drücken wir's mal so aus ...) pempern (und ggf. im Flugzeug abwatschen) läßt, ein Grooming-Gang-Beschützer in London, der eine fanatische Muselfrau (oder heißt das noch Muselmanin?) zur "Migrationsministerin" kürt (ohne daß ihm der theoretisch ja dazu berechtigte König Karl III in den Arm fällt!), das Narrentrüppchen von Russenhassern aus dem Baltikum, die am liebsten gleich gen Sankt Petersburg und Moskau losmarschieren würden ... etc. etc. Der Befund, wir seien im "werte"westlichen Europa
 
"Von Idioten umzingelt"

ist leider nicht von der Hand zu weisen — allenfalls zu ergänzen: "Und von charakterlosen Verrätern". Denn Hand aufs Herz: glaubt einer denn wirklich, es ginge bei denen nur um Idiotie?! Da spielt eben auch böser Wille mit, der von der fraglosen Blödheit teils unterstützt, teils aber auch, Gott sei Dank!, konterkariert wird. Was in all der Verzweiflung wenigstens einen Schimmer von Hoffnung übrigläßt ...

Freitag, 12. September 2025

Antwort an Helmut

Gastkommentar
von Brutus
 
 
Helmut schreibt:

3. Risiko einer inneren Destabilisierung
„Soziale Polarisierung und Radikalisierung” im Falle eines Wahlsiegs von Georgescu, mit Verweis auf mögliche Straßenproteste der Souveränisten.
„Internationale Isolation” würde Sanktionen oder Blockaden seitens der EU nach sich ziehen, mit direkten Folgen für die Bevölkerung, was zu „schwer zu bewältigenden inneren Spannungen” führen könnte.

Ist das nicht ein Textbaustein, der nach Belieben hier oder dort eingesetzt werden kann?

Kann er, denn der Hegemon gibt vor, wo der Hase hinläuft.

Brüssel unterstützte sie dabei und bürgte für die gesamte Operation, während die EU-Propaganda sich sofort in den Dienst der Mafia stellte. Die Klagen des Anwaltsteams von Georgescu wurden reihenweise abgewiesen.

Der Hegemon USA gibt vor....

Die damalige Reaktion der Bidenregierung (und „TheHill” ist nicht irgendein Schmierblatt):

https://thehill.com/policy/international/5024976-romania-elections-russian-interference/

Die Biden-Regierung und Kongressabgeordnete schlagen Alarm

Ähm, wieviel Biden steckt noch in Trump?

Was wird passieren, wenn Weidel oder/und Kickl mit einem Wahlergebnis ausgestattet werden, das eine Regierungsübernahme wahrscheinlich werden läßt?

Der Trump-Hegemon USA hat zuletzt nicht kontra Weidel agiert. Der Deep state-Hegemon USA allerdings agiert nach wie vor dagegen.

Wie wird dann die EU-reagieren?

EU ist heute mehr Deep state als irgendwas...

Wie wird dann Washington reagieren?

Welches Washington? Oder doch eher Langley? Wer hat mehr power, wer agiert schneller oder nachhaltiger wirkungsvoller? Wo wurde denn die Musik für die Farbrevolutionen komponiert? Wackelt der Schwanz mit dem Hund, oder umgekehrt ... oder: wer ist eigentlich Hund und wer Schwanz?

Daran erkennt man doch, dass in der Welt ohne den Hegemon nichts passiert!

Der muss sich nur einig sein, was er will (Trump oder deep state). Wie schaut's denn mit den Besatzungs-thematiken in Germoney aus?

Mich dünkt, mal derat etwas gelesen zu haben, zumal wenn SHAEF sowieso gilt . . . dann spielen Wahlen, und da rede ich leider den Wahlboycottieren das Wort, keine Rolle.

Das mag absolut sogar stimmt aber im Detail dann wiederum doch nicht! Weil ein bisschen was geht immer ... bedeutet für Rumänien (und Konsorten):

Macht's wie Schröder und Westerwelle.

Das waren nach Sunzi, Kapitel 13 ("über den Einsatz von Spionen") die einzigen Vorgehensweisen, die funktionieren.

Schleust Euch dorthin ein, wo eben Spione zu agieren haben. Und dann macht einmal das, was ihr von Anfang an zu tun gedachtet (Schröder NEIN zu Irak, Westerwelle NEIN zu Libyen.)

Mehr geht nicht. Die besten Leute einer Sache (Sunzi) sind immer die eingeschleusten Spione! Nur falls mal durch Gegebenheiten, die immer mal passieren können, der Hegemon wechselt, haben die Spione keine Reputation.

Dann greifen vorausgegangene (und untauglich befundene) Wahlen dann doch, weil der neue Hegemon freilich an die bis dato stetig Unterdrückten übergibt! So ein wenig haben das ja Trump/Musk ja schon getan!

Verständnishalber nochmal übertragen auf dörfliche Konzepte: Du kannst zwar jahrzehntelang versuchen ein Ferienwohnungskonzept im familiären Bereich umzusetzen und daran festhalten. Solange der Bürger-meister aber ne Müllkippe am Ortsrand betreibt, bleiben die Gäste aus.

Schließt aber die Dreckschleuder (so ähnlich erging es der Dreckschleuderstadt #1 der DDR Espenhain, und allgemein Gebiet südlich Leipzig) dann kommen die Gäste tatsächlich. Reihum herum ehemalige Tagebaue die heute geflutet Naherholungsseen sind.

Wer hatte zu Lebzeiten erwartet, dass Espenhain jemals sauber wird? Keiner! Und doch kam es so.

Von den einst Europa beherrschenden Fuggern ist heute auch nichts mehr übrig. Die Milliardärsquellen Neckermann und Quelle gibts auch nicht mehr.

Ergo einfach weitermachen, der Tag und die Gelegenheit kommt. Und schauen wir die Beispiele Wester-welle und Schröder nochmal dazu an, mutmaßlich aus einer Richtung, die keiner auf dem Radar hat!

Die Uhr tickt gegen den deep state! Die längste Zeit hat er hinter sich.

"Man kann alle Menschen eine bestimmte Zeit,
und einen Teil der Menschen die gesamte Zeit,
aber niemals alle Menschen für alle Zeit,
für dumm verkaufen!"

Und wovor hat der Hegemon die größte Angst? Dass sich das einstige Deutschland (Sprache, Intellekt, Wirtschaft) und Russland (Bodenschätze) engstens zusammenschließen. (Hat Herr Friedman US-Think-Thank Stratfor im Beisein der Kanzlette Merkel vor 10-12 Jahren kund getan.)

Demzufolge IQ, Sprache, Wirtschaft beim einen zerstören, und den Rest erörterst Du grad. Und der Keil als solches die Norstreamsprengung und das gesamte Zinober (bssonders im Vorfeld, auch Trump!!!) darum!

Faktisch aber liegen Stratfor, als auch der andere Think Thank Betchley Park 1945 falsch.

Denn wäre der IQ und die Sprache wirklich so gut, hätte sich Deutschland längst erfolgreich zur Wehr gesetzt! Statt dessen sieht man unterwürfigen geistlosen Devotismus, wie es schlimmer nicht geht! Und wäre die Wirtschaft so gut, gäbe es außer der Deutschen, auch keine mehr. Und wie diese allein schon behördlich regelrecht gelähmt wird - weiß auch jeder, der schon mal reingerochen hat!

Mich und alle Anderen wundert es vielleicht auch, dass es trotz der Knüppel, die man zwischen die Beine geworfen bekommt, überhaupt solange noch gut ging.

Stratfor und Beltchley Park, vielleicht baut der eine sogar auf den anderen auf und der andere, geprägt und noch traumatisiert vom Kanonendonner und Rauch, sind also Irrläufer.

Das wäre unser Part gewesen das auszuarbeiten. Und damit gäbe es (nicht nur) Dein Problem in Rumänien auch nicht mehr. Bei Stratfor wäre es korrekter und auch zielführender:

"Lasst die armen Deutschen in Ruhe, da ist nichts mehr und da kommt auch Nichts mehr! Lasst die lieber machen und sich erholen, dann partizieren wir viel intensiver!"

Machen wir weiter, berauben wir uns selbst! Denn genau so sieht es aus.
"Leidet Deutschland, leidet die Welt!"
(Woraus sich der umgekehrte Fall logisch ergibt!)

Auch schon vor Jahrzehnten kund getan!
 

Samstag, 6. September 2025

Kleiner Fund

von LePenseur
 
 
... auf der Website der geschätzten Kollegin "Freiburgbärin von Huflattich":

Eine Momentaufnahme von jetzt, Samstag, der 6. 9. 2025, 11:14.

Drei Schlagzeilen des Augenblicks:

Branchenverband VCI
Chemieindustrie stürzt in den Abgrund: Auslastung fällt auf 30-Jahres-Tief

Nach Erdbeben
Zusätzlich zu regulären 161 Millionen: EU kündigt Hilfszahlung von einer Million Euro an Afghanistan an

Amprion
Netzbetreiber-Chef: Stromkunden sollen sich auf hohe Preise und Zwangsabschaltungen einstellen

Kein Grund für unsere westlichen Staatsverbrecher, eine Kurskorrektur auch nur "anzudenken". Etwaige Kritiker durch Zensur, Festnahmen und Politprozesse mundtot machen lautet die Devise. Die gehorsamen Schlafschafe blöken höchstens leise und erzählen dann doch lieber, wie der letzte Urlaub war. Bzw., was man gegen die drohende Besetzung ganz Europas durch die pöhsen Russkis tun könnte! Sollte!! Müßte!!!

Ich bin kein Prophet, aber das traue ich mich zu prognostizieren: Der Aufschlag auf dem Boden der Realität wird hart werden.
 

Mittwoch, 27. August 2025

Bullerbü ist abgebrannt

von LePenseur
 
 
Ein  wenig erbaulicher Artikel von Maria Schneider auf der Webseite Auf der Lichtung – aber ein zutreffender!

Das ist schön, wenn man eine Heimat hat, in die man zurückkehren kann. Wir Deutschen haben so etwas ja nicht. Als Fremde im eigenen Land müssen wir seit 2004 die aufgezwungene Freizügigkeit der Oststaaten und deren Armutsmigration erdulden. Als zweite Bürde werden mit unseren Steuergeldern die Oststaaten wieder aufgebaut. Sie erblühen, während Deutschland vor sich hin welkt.

Maikäfer, flieg! Dein Vater ist im Krieg, die Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abge-brannt. Maikäfer, flieg! (Deutsches Volkslied)
Es geht längst nicht mehr nur ums "Pommerland" (als Synonym für dahinsiechende ländliche Regionen der früheren DDR), dessen Hinterteil sich die Polen ohnehin unter den Nagel gerissen haben, sondern um das, was heute noch euphemistisch als "Deutschland" bezeichnet und was satirisch als "Buntschland" enttarnt wird ("Zur Kenntlichkeit entstellt", wie ich Karl Kraus oft zitiere). Zu glauben allerdings, in Österreich wäre die Situation nennenswert besser, ist naiv, nein: unverantwortlich!
 
Es ist deprimierend, aber das wird auch nicht dadurch besser, daß man nicht hinsieht.

Montag, 25. August 2025

Conclusio zur Nordstream-Sprengung

von Helmut
 
 
Meine vorläufige Zusammenfassung:

Nach all dem, was ich darüber nun hier und andernorts gelesen habe, verdichtet sich bei mir der Verdacht in diese Richtung:

Die Amis haben das Ganze geplant, mit dem Ziel, dass sie zum einen die Deutschen und auch die Europäer schädigen und zum anderen dann ihr teures Flüssiggas verkaufen können. Bis ins letzte Detail geplant wurde die Sache also von den Amis.

Es ist nichts Neues, dass sie dann die Drecksarbeit nicht selbst machen, sondern dass dann andere den Kopf dafür herhalten. Es ist von einer patriotischen Gruppe mit ukrainischen Staatsbürgern die Rede. Genauso ist bekannt, dass der CIA in der Ukraine Ausbildungslager unterhält. Also ist es durchaus vorstellbar, dass man dafür ein paar Durchgeknallte bei den Ukrainern dafür begeistern konnte.

Wie das im Detail genau mit der Technik abgelaufen ist, das durchschaue ich nicht. Aber ich weiß, dass mein ältester Sohn, der auch bei den Kampftauchern war, das gelernt hat
auch in größeren Tiefen bei ausgewählten Objekten Sprengladungen anzubringen, z.B. bei Bohrinseln im Meer.

Soviel zum Vorgang. Nun zur Reportage:

Mich hat es gewundert, dass man von Medien, von denen man das eigentlich nicht erwartet, die Ukraine in ein negatives Licht rückt, auch wenn's verbal derzeit noch mit Fragezeichen versehen ist. War bis dato kaum denkbar.

Stellt sich die Frage, warum da ein Schwenk erfolgt ist. Möglicherweise geht es um ein Bauernopfer. Man kann sich nun vorstellen, dass bei der Vernehmung des Verhafteten auch etwas herauskommt, was die Verbindung zu den USA belegt. Stellt sich die Frage, was für die Regierung derzeit das größere Problem darstellt
die Entlarvung der wahren Interessen der USA, was für die aktuell notwendige Unterstützung in der NATO im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg nachteilig wäre, oder "opfert" man lieber ein paar durchgeknallte Ukrainer, was die Reportage über das Attentat betrifft. Erinnert irgendwie an den Lockerbie-Absturz, um Gaddafi als bösen Buben hinzustellen.

Die Wahrheit werden wir wohl kaum zu lesen bekommen, die investigativen Journalisten unserer Zeit haben aus der Assange-Affäre gelernt und werden sich wohl kaum aus dem Fenster lehnen. Das ist auch unsere Schuld, weil wir dazu in der Mehrheit geschwiegen haben.
 

Freitag, 22. August 2025

Der Hammer: Nordstream

von Helmut
 
 
Ich war erstaunt, mit welcher Offenheit diese Festnahme des Tatverdächtigen in den Medien angesprochen wurde. Dazu ist der Stern ja nicht gerade ein neutrales Medium:

Was mich gewundert hat, das ist die doch schon relativ klare Aussage der ZDF-Rechtsexpertin (2. Video im Link)

Jetzt spinnen wir mal den Faden weiter:

Wenn das tatsächlich auf den Auftrag staatlicher Institutionen nachweislich zurückzuführen ist, vielleicht sogar bis zu Selenskyj, dann wirds spannend.

Man höre sich das mal genau an, was die ZDF-Rechtsexpertin in diesem Video ab min. 8.00 erzählt, und dann dazu die gestellte Frage bei min. 8'18", wo man als Attentäter "ukrainische Patrioten" vermutet, und die klaren Worte bis zu min. 8'55".

Nicht typisch für das ZDF, und nur so zu erklären, dass die Ermittlungsbehörden schon jetzt viel mehr wissen, was man letztlich gar nicht mehr unter den Teppich kehren kann. Deshalb die deutlichen Formulierungen.

Nun zu Merz und der deutschen Bevölkerung:

Da wird dem Volk eingetrichtert, dass man unbedingt bei den Amis Waffen kaufen muss, damit sie den Ukrainern geschenkt werden können. Denn die Freiheit Deutschlands wird ja mittlerweile in der Ukraine verteidigt, und nicht mehr am Hindukusch. Und es geht um Milliarden, nicht um Peanuts.

Das geschieht nun als Dank dafür, dass die Ukrainer die Nordstreams gesprengt haben, und dadurch die deutsche Bevölkerung vom günstigen Gaskonsum abgeschnitten wurde. Sollte das tatsächlich so weitergehen und da kein offener Widerstand gegen Merz die Folge sein, dann ist diesem Land wirklich nicht mehr zu helfen.
 

Freitag, 15. August 2025

EUropa lässt keine Gelegenheit aus

Gastkommentar
von Erneuerung
 
 
... um sich selbst zu schaden. Welche Druckmittel hat denn der Wertewesten derzeit noch? Das zehnmal höhere Militärbudget als Russland? Das interessiert Putin weniger, die Antwort wurde bereits gegeben: Flexibilität und Unberechenbarkeit auf der ganzen Welt. Der Wertewesten kann nicht alles kontrollieren. 
 
Und dann dreht der Verrückte im Nahen Osten gleichzeitig noch so richtig auf und möchte Gaza komplett vernichten. Nicht auszuschließen ist, dass sich damit Irael selbst noch mehr ins Abseits schießt und der amerikanische Steuerzahler nicht mehr bereit ist, dafür zu zahlen. Die Europäer werden dies auch nicht ersetzen können und wollen (außer Deutschland natürlich, denn das ist hier Staatsräson) ...
 
Die deutsche Industrie ist, neben der Mehrzahl der Einwohner, nach 100 Tagen Merz schon ganz ordentlich frustriert, da können ruhig weitere teure Solidaritätsbekundungen Deutschlands für die Ukraine und den Verrückten Mileikowsky durchaus hilfreich sein — für den Komplettabsturz. 

Dienstag, 1. Juli 2025

Danischs Vermutung dürfte stimmen

von LePenseur
 
 
Er schrieb gestern:

Weil gerade einige Diskussionen mit Lesern aufkamen: Nein, ich glaube nicht, dass das mit diesem Land noch etwas wird und das noch lange existiert.

Im Gegenteil bin ich davon überzeugt, dass dieses Land bereits tödlich verletzt und nicht mehr zu retten ist, und wir uns gerade in einer Phase analog zu der auf der Titanic befinden, als klar wurde, dass weder Schiff noch ein großer Teil der Passagiere zu retten sind und einfach untergehen wird.  
Als Österreicher, dessen Heimat durch starke wirtschaftliche Verflechtungen an die dem Untergang geweihte "Germanic" gekettet ist, wird einem bei dieser vermutlich zutreffenden Prognose etwas blümerant zumute. Denn die Chancen, diesem Abwärtssog selbst doch noch zu entkommen und dann aus der Position der Geretteten in den Booten dem Ertrinken der Anderen zusehen zu können, sind gering. Und erbaulich ist es auch nicht, sich am Unglück der Anderen zu weiden (nur so mal nebenbei bemerkt).

Denn dieser Sog hat bereits das ganze Abendland ergriffen: dieselben Idiotien, die Deutschland – nur eben mit der für Deutsche typischen Konsequenz*) – im Würgegriff halten, halten auch die anderen Regierungen von Nord-, West-, Mittel- und Südeuropa gefangen. Eine kleine Abweichler da und dort machen, wie man in Wien sagt, das Kraut nicht fett.

Nicht nur "Deutschland schafft sich ab" (wie schon Sarrazin vor vielen Jahren erkannt hatte), sondern die EU insgesamt, die längst zu einem "dead man waking" verkommen ist.
 
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*) mal kurz hier nachlesen, wofür die deutsche Regierung Millionen rausschmeißt ...
 

Donnerstag, 5. Juni 2025

"Auf einmal aber war da sie, die Strahlende ..."

von LePenseur
 
 
Das hochgeschätzte Nachrichten- und Satireportal Politplatschquatsch in Hochform. Anlaß ist Trampolina, a.k.a. Annalenchen Baerbock in ihrer neuen Un-Funktion:
Annalena Baerbock und die Uno: Die neue Martin Schulz 
 
Es war der November 2017, als sie plötzlich auftauchte. Annalena Baerbock, kein Name, den niemand nicht vergisst. Und doch einer, der blieb: 37 war die junge Grüne gerade, als ihre Partei sich um sie zu scharen begann. Die Trittin und Künast, Roth und Özdemir, sie waren längst zu alt und zu hüftsteif geworden. Die Katrin Göring-Eckardt und Dr. Anton Hofreiter, Nina Stahr und Werner Graf, sie hatten kein Charisma, füllten keine Säle mit ihrer Aura.
(Hier weiterlesen)
In der Tat: Weiterlesen dringend empfohlen! Selten so gelacht (über den Text) und zugleich so geweint (über Deutschland, das derlei Schnepfen bis nach New York fliegen läßt, ohne sich dafür zu genieren).
 
O Trampolina, o mores (oder so ähnlich) seufzte einst der Römer  in solchen Fällen ...


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P.S.: Kennen Sie den?

Während eines Arztbesuchs wird ein alter Rentner vom Arzt über seine Meinung zu Baerbock als der neuen Vorsitzenden der UN-Generalversammlung befragt.

Der Rentner sagt: „Na ja, die ist halt eine sogenannte Pfosten-Schildkröte“.

Da er den Ausdruck noch nie gehört hat, fragt ihn der Doktor, was eine „Pfosten-Schildkröte“ sei.

Der alte Mann erklärt es ihm: „Wenn Sie die Landstraße runterfahren und an einem Zaunpfahl vorbeikommen, auf dem obendrauf eine Schildkröte sitzt, dann ist das eine „Pfosten-Schildkröte“.

Der Doktor schaut etwas verwirrt, also erklärt der Rentner weiter: „Man weiß, sie ist nicht alleine dort hinauf gekommen. Sie gehört dort auch überhaupt nicht hin. Sie weiß nicht, was sie machen soll, während sie dort oben ist. Sie wurde höher hinaufbefördert als es ihre eigenen Fähigkeiten überhaupt zulassen. Und du wunderst dich, welcher Dummkopf sie dorthin gesetzt hat — und das Schlimmste daran ist: solche Pfostenschildkröten gibt es inzwischen in so ziemlich allen Bereichen unserer Gesellschaft", sagte der Pensionist ...


Samstag, 31. Mai 2025

Wer nichts aus der Geschichte gelernt hat, wird gezwungen, diese zu wiederholen!

Gastkommentar
von Brutus


Ich erkenne nur Parallelen, genau dorthin!

Zwar erklärten Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich am 3.9.1939 aufgrund des Beginns des Polenfeldzuges zwei Tage vorher, den Krieg, aber außer dieser Erklärung, geschah faktisch nichts, den Untergang Polens abzuwenden. Also die Polen hat man, seitens jener, die Protektion und Beistand versprochen und diese regelrecht gegen uns angestachelt haben, exakt am ausgestreckten Arm verhungern lassen

So passiert es immer! Und die besonders verantwortliche "Elite" Polens — die also, die die Versprechen des Westens persönlich bekommen haben (Zwischenfrage: welches Interesse hatte Großbritannien bei der "Beseitigung" dieser Zeugen?) — wurde quittierend (wussten die zu viel?) durch die Russen (sic!) nach Katyn gekarrt, der Rest steht im Geschichtsbuch.

Daß Polen heute so aussieht, wie es aussieht, haben die Polen Stalin zu verdanken (der vorher Polens Elite eliminierte), nicht Großbritannien oder Frankreich, die diese Polen mit haltlosen Versprechen, die nichts wert waren — so wie das 1990er Versprechen des Westens "keine NATO-Osterweiterung" —, gegen uns hetzten.

Die Quittung aber, für die Kriegserklärung Frankreichs gegen uns, bekam ebendieses Frankreich dann nach dem Winter mit dem ersten Tag schönem Wetter im Mai 1940. Wir verteidigten uns aktiv gegen den, der uns den Krieg erklärt hatte — und nicht umgekehrt! Muss man stetig wiederholen, weil es permanent übersehen und deshalb auch mal falsch interpretiert wird.

Frankreich dauerte gegenüber Polen dann nur vier Wochen, also Frankreich war militärisch noch schwächer (ähnlich wie sämtliche Länder gegenüber Russland, die einem "freilaufenden" Merz heute etwa beispringen würden?) als die angestachelten rotzfrechen Polen (denen ein Merz heute nachzueifern gedenkt), wobei Polen gleichzeitig sogar noch gegen die Sowjetunion kämpfen musste, also sich in einem mittelbaren Zweifrontenkrieg befand, und Polens Elite, von uns selbstverständlich unbehelligt geblieben, eben durch die Sowjetunion in Katyn ihr "Ende" fand. 

Hier handelte die Sowjetunion zwar gegen die Haager Landkriegsordnung, aber *hüstel*: die hat diese auch nicht unterschrieben und ratifiziert — sondern eben das zaristische Russland! 

Hat Großbritannien möglicherweise diese "Aktion" an die Sowjetunion genau deshalb deligiert? Immerhin wartete diese polnische Elite immer noch darauf, dass Großbritannien sein Versprechen einlöst, und nicht nur Polens Feind im Westen, dem Deutschen Reich, sondern auch dem Feind im Osten, der Sowjetunion, den Krieg erklärt, aber rein gar nichts dergleichen passierte! Also erstmal diese nervigen polnischen Verprechens-einforderer weg, oder? Eine Frage, die seit 80 Jahren nicht gestellt wurde! Dass Britland "cui bono #1" ist — wie kann man das so lange übersehen? Das Spiel über Bande beherrschen sie nun mal, wie kaum ein Zweiter! Das 1939er Aufhetzen gegen uns war ja dasselbe Spiel über Bande. Und an welcher Stelle steht die CoL heute in Merzens gegenwärtigem Weltverständnis? Man könnte fast meinen, dass in den Offizierscasinos allein deshalb durchweg Billard- und Snookertische stehen. Lerne, über Bande zu spielen!

Auch hat eine Ukraine diese Haager Landkriegsordnung nicht unterschrieben oder eine BRD, oder Israel oder die Wagner Truppen. Eine Ordnung, die früher Staaten sich für diese Fälle aufgrund ihrer hohen geistigen Entwicklung selbst auferlegten, fehlt diesen heutigen humanistisch vollkommen infantil-pubertären Staaten Staatssimulationen CIA- & sonstwie "Nachfolge-Produkten"!

Also welcher der Säumigen fängt an, die Haager Landkriegsordnung, weil's grad in die letzten Maitage 2025 so schön reinpasst, mal vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu ratifizieren?

Inwiefern es, bei dem Versuch, heute genauso deppert zu sein, wie die Polen dazumal, heute oder morgen einer anderen "Elite" an den Kragen geht? Die aktuell ratifizierte Haager Landkriegsordnung wäre für ebendiese "Eliten" höchstselbst also eine überfällige Rückversicherung — und purer Leichtsinn auf der anderen Seite, dies genau in diesen Momenten zu übersehen! Wissentlich in einem Militär zu dienen, welches in der Befehlsstruktur für vorgenannte "Institutionen" aktiv ist, die die Haager Landkriegsordnung ausdrücklich nicht ratifiziert haben, sollte überdies in diesem Militär offene Fragen aufwerfen!

Bezüglich "Elite" dürfen noch Tipps abgegeben werden. Daß man über diesen Punkt der Niedertracht menschheitsgeschichtlich hinweg sei, hat man schon vor 150 Jahren behauptet. Wo man heute wirklich steht, sieht man in Gaza: und Gaza findet in der Gegenwart und nicht etwa vor 1.000 Jahren statt!

Nebenbei: Hier juckt das Geschehen eine internationale Staatengemeinschaft einen Dreck!

50 Jahre nach dem Geschehen(!), erst unter Gorbatschov und Jelzin kam auf Druck der Polen — und nicht etwa auf Druck der Angehörigen oder Nachkommen der fälschlich dafür Gehenkten! — ja nun heraus, dass Katyn, nichts mit der Wehrmacht, deren Führer auch in den freilich auch an dieser Stelle 100% fairen Kriegs-verbrecherprozessen in Nürnberg gehenkt wurden, (bis heute, trotz Putins Kniefall in Polen, vom Gericht nicht revidiert!) sondern eben Stalins Verschulden war. Putin entschuldigte sich also Jahrzehnte später dafür, richtig, aber sagt im selben Atemzug, dass Lemberg freilich ne polnische Stadt ist (demzufolge eben nicht Breslau Danzig oder Stettin diese wären) Die "Bezahlung" (um kein anderes genaueres Wort zu Verwenden) Polens, für die 1939er Anstachelei, die Merz heute kopiert, steht also zur Disposition.

Merz, der offenkundig nicht erkennt, wie er von den Atlantikern zu Deppen gemacht wird, hat hier freilich dieselbe Rolle inne, die Polen bis zum 30.8.1939 inne hatte. Schließlich ist er von denselben gegen die jeweilig aktuellen Widersacher derselben eingesetzt worden.

Ferner: Die Lage der Verletzung der 2+4 Verträge ist schon lange vor der Taurusankündigung klar. Teile der informierten Militärführung Deutschlands, haben öffentlich darauf hingewiesen. Russland kann mit dem Hinweis auf diesen Deutschen Vertragsbruch einfach wieder seinen Teil der Aufgabe übernehmen, die man mit dem Rückzug 1994 im Glauben an offenkundig nicht berechtigtem Vertrauen in die deutsche und westliche Führung abgegeben hat.

Es muss und wird der Welt diesen Schritt nur laut und klar vorher ankündigen und erklären müssen. Der Westen wird diese Erklärung nach dem Motto quod non est in actis non est in mundo versuchen totzuschweigen!

Ostpreußen wollten sie ja auch wieder hergeben, heute sind sie froh, es nicht gemacht zu haben! Ostpreußen ist übrigens so groß wie die Niederlande! Letztlich ist es hier aber doch eine Frage der internationalen Staaten-gemeinschaft.

Diese internationale Staatengemeinschaft muß erklären, ob sie für jetzt und alle Zukunft "Verträgen" irgendeinen Wert beimessen will, nicht zuletzt ist die existenzielle Grundlage dieser Staaten also der internationalen Staatengemeinschaft, einzig die Summe diverser Verträge, mit denen sie sich ansonsten den Allerwertesten abwischen können, weil erwiesenermaßen die Welt offenkundig von Erpressern kontrolliert wird und man sich dies heute, obgleich man noch genug Kraft und Vermögen hat, dies wieder abzuwenden, sich lieber diesem theatralischen Druck beugen will — und früher oder später selbst "dran ist"!

Dabei wird Eins vergessen! Solange Gott Mammon über allem steht, gilt: "Der größte Hund frisst den Rest!" Das gilt insbesonders auch für Staaten oder ~Simulationen. Unter diesem Gott, "kommt jeder dran" — so sicher, wie das Amen in der Kirche!

Solange es also eine Staatengemeinschaft gibt und diese durch die UN Ausdruck findet, dann kann man nicht die Augen davor verschließen, dass der Westen auf Verträge mit Russland einen feuchten Dreck gibt Denn wenn man schon gegenüber der offenkundig größten Nuklearmacht der Welt, keinen Respekt hinsichtlich getroffener Vereinbarungen zu zeigen bereit ist, dann ist der Westen insgesamt von einer Ratte nicht zu unterscheiden.

Kein Wort ist etwas Wert, genauso keine Schriftstück!

Demgemäß kann es nur der innigste Wille dieser Staatengemeinschaft sein, aus ihrem ureingensten Interesse, hier dem Einhalt der Verträge und Vereinbahrungen (2+4) Nachdruck zu verleihen. Diese, gemeinsam mit Russland, haben sich sonst die Ex-DDR umgehend in ihren Zuständigkeitsbereich zu "nehmen", mit Blauhelmen schlimmsten- oder bestenfalls. Logisch kämen dabei federführend wieder die BRICS ins Spiel! Das kann man sich leicht ausrechnen.

Bevor dies aber passiert, sich die offene Flanke der BRICS theatralisch vorzunehmen (Südafrika hatten wir vorgestern, über Indien vs. Pakistan — der Frieden über Kaschmir ist auch Putins Werk) hab ich auch grad noch was gelesen) ist damit Teil des Geschehens hierzulande vorweggenommene Schachzüge von Trump (oder dem Westen), die eigentlich erst nach zwei drei weitere Zügen fällig gewesen wären!
 
 

Freitag, 23. Mai 2025

Immer, wenn man glaubt: "Jetzt geht's nimmer blöder", dann

von LePenseur
 
 
... beweist uns die höchst schätzenswerte Polit- & Satire-Seite PPQ alias Politplatschquatsch durch einen ihrer Artikel schlüssig: doch, die Deutschen schaffen das! Grandios exemplifiziert bspw. hier:
Sylt II: Auf dem Hakenkreuz-Karussell

Es dreht und dreht und dreht sich: Ganz Deutschland sitzt auf dem Hakenkreuz-Karussell.

Er ist ein Klassiker rechten Gedankenguts, fast so geläufig wie "Alles für Alice"  und das Hakenkreuz-Karussell "Adlerflug", mit dem ein Freizeitpark im Schwarzwald vor Jahren versucht hatte, junge Leute zum Mitreisen in die Vergangenheit zu werben. Die "Naziparole" (Spiegel)  "NSDABI - Verbrennt den Duden" schien allerdings schon vergessen und verschwunden. Bis sie jetzt von Unbekannten an einer hessischen Schule auf Platz eins bei der Umfrage zum diesjährigen Abiparty-Motto landete.

Der Germanomasochismus, der einem durch den obigen PPQ-Artikel schlüssig vor Augen geführt wird, ist mittlerweile so überschießend, daß nicht nur ein toter Altbundeskanzler unter antifantischen Vorzeichen zur finalen Exekution exhumiert wird, sondern ein Abiturientenscherz gemüht werden muß, dem tgefälligst nicht mehr deutsch zu sein habenden Michel zu zeigen, wo der Hammer hängt. nämlich in der SPIEGEL-Redaktion, die als arbiter elegantiarum entscheiden darf, welches Formulierung einen "geschmacklosen Vorschlag" vorschlag darstellt und welche nicht. "Deutschland verrecke!", "Bomber Harris do it again" oder das durch Claudia Roths Nachmarschieren geadelte "Deutschland, du mieses Stück Scheiße!" selbstmurmelnd nicht.

Und der Michel nickt dazu betroffen, wie sich's gehört ...


Donnerstag, 8. Mai 2025

"Er startet ungefähr so schwach, wie Scholz aufgehört hat"

von LePenseur
 
 
Treffender Satz aus der nachdenkenswerte Video-Analyse von Prof. Rieck zur "zweiten Wahl", a.k.a. F-Fritze:
 
 
 Ein Liquidator kommt ins Amt. Deutschland wird abgeschafft. "Made in Germany" — da ist der Wurm drin ...