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Donnerstag, 17. September 2026

Stuttgart 21 zu klein? Nein? Doch! Ooohhhh .... oder: Die Sieben Todsünden von Stuttgart 21

Gastkommentar
von mabraton
 

Tiefbahnhof könnte nicht ausreichen

Zu klein geplant? Gutachter bezweifelt eigene Stresstest-Untersuchung zu Stuttgart 21
 
Der sogenannte Stresstest sollte 2011 beweisen, dass der neue Tiefbahnhof von Stuttgart 21 leistungsfähig genug ist. Jetzt kommt raus: Die Berechnungen könnten falsch sein.
(Hier weiterlesen

Den Konjunktiv in der Überschrift kann man streichen. Den ehemaligen Chef des Pseudo-Gutachters der S21-Computersimulation, auch fälschlicherweise "Stresstest" genannt, plagt offenbar das Gewissen.

Die Anmoderation des SWR-Beitrags ist falsch. Die Schweizer SMA hat den Stresstest nicht durchgeführt, sie hat ihn testiert. Die haben sich damals schon gewunden und ungefähr auf die Position zurück gezogen: wir haben geschaut, dass alle Daten korrekt in die Simulationssoftware eingegeben wurden.

Das ist gleichzeitig der Ritterschlag für Dr. Christoph Engelhardt und seine Mitstreiter, zu denen ich drei Jahre lang gehörte. Der Rückbau des Bahnknotens Stuttgart ist seit 15 Jahren für jeden detailliert nachzulesen.

Stresstest: Leistungsfähigkeit nur auf dem Papier erreichbar → Stuttgart 21/Leistung/Stresstest_2011, → Faktensammlung von 2011: Stuttgart 21/Stresstest

Der sogenannte "Stresstest" ist ein Unterthema zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 füllt aber wegen der Komplexität und der Fülle der unzulässigen Eingriffe in den vermeintlichen Leistungsnachweis eine eigene Hauptseite mit vielen Unterseiten. Die 49 Züge pro Stunde wurden im Stresstest nur auf dem Papier und nur aufgrund zahlreicher unrealistischer Prämissen und Verstöße gegen die maßgebliche Richtlinie erreicht, man hatte sich die Hürde regelwidrig gesenkt. Die Auditierung durch die Schweizer Firma SMA ist so fehlerhaft wie der Stresstest selbst. Zahlreiche Fehler in der Simulation wurden übersehen oder nur inkonsequent bewertet. Die wesentlichen Fehler wurden von Bahn und SMA schon 2012 in einer vom Landesverkehrsministerium vermittelten Diskussion eingestanden. Darüber hinaus wurden 2017 wesentliche Fehler und die unrealistisch überhöhte Zugzahl von der internationalen Kapazität Prof. Ingo Hansen von der Uni Delft bestätigt. Die Abschätzung einer Fehlerkorrektur lässt nicht mehr als 32 Züge für den Stresstest plausibel erscheinen.

https://wikireal.info/wiki/Stuttgart_21#Stresstest:_Leistungsf.C3.A4higkeit_nur_auf_dem...

Man wird jetzt sehen wie sich die Polit-Lobbyisten mehr oder weniger elegant versuchen vom Acker zu machen. Winfried Kretschmann, dessen Regierung das Projekt letztendlich in den Abgrund begleitet hat, ist bereits im Ruhestand. "Wenns ein AKW wäre, hätte ich es gestoppt", hat er damals sinngemäß gesagt.

Will man diesen Torso noch zu einem sinnvollen Einsatz bringen sind nochmal ein paar Milliarden notwendig. Ob das, Stand Heute, technisch noch machbar ist kann ich nicht sagen ...

Hier der neue Dokumentarfilm der gerade den Stein ins Rollen bringt. Der Stein rollt sehr langsam, aber er rollt. 

[[freude]]

Die neue Bahnchefin — offenbar genau so ahnungslos wie ihre Vorgänger — hängt schon voll mit dem nicht vorhandenen Bart im Briefkasten.

 

---- Nachbemerkung von Manfred Müller ----
 
 
Ein Kommentar unter dem Video bringt die eigentliche Misere, nicht nur bei Stuttgart 21, sondern für ganz Deutschland, auf den Punkt: 

@bernardmueller5676
Die Wähler hatten die Möglichkeit, den Wahnsinn zu stoppen. Und haben es nicht getan.
Leider wahr. 
 

Mittwoch, 9. September 2026

Chief Geographer

by  Meme Dept. 


Samstag, 5. September 2026

Dosendiplomatie

von LePenseur
 
 
... ist ein Beitrag bei qpress übertitelt und verdient, gelesen zu werden. Difficile est saturam non scribere ... 
 

Donnerstag, 27. August 2026

3 Things He's 100% Sure Of

by  Meme Dept. 


Sonntag, 23. August 2026

Die sich vergrößernde Gefahr von Atomwaffen und ihrer Verwendung in Europa

von Helmut
 
 

Dieser Bericht ließ mich aufhorchen, - denn es wird eigentlich kaum darüber in den staatlich finanzierten MSM berichtet. Aber diese Meldung entspricht der Wahrheit, ich hab‘s überprüft. Sogar KI gibt es zu. Mit einigen wenigen Kürzungen drucke ich diesen Artikel ab, den ich hier entdeckt habe:

https://www.infosperber.ch/politik/


Die Nato verschleiert ihre atomare Aufrüstung
 
In Europa sind circa 100 einsatzfähige US-Atombomben stationiert. 100 bis 150 sollen dazu kommen. Für den F-35 wird eilig umgebaut.

Dass die Nato nicht nur konventionell, sondern auch nuklear weiter aufrüsten werde, hatte Nato-Generalsekretär Mark Rutte schon am 21./22. April anlässlich des diesjährigen Nato Nuclear Policy Symposiums angedeutet, zu dem rund 150 Experten aus den Mitgliedstaaten in Istanbul zusammengekommen waren. «In Zeiten großer Instabilität», äußerte Rutte damals, nehme auch «die Bedeutung nuklearer Abschreckung zu»; man müsse deshalb dafür sorgen, dass die Abschreckung «glaubwürdig, sicher und wirksam» bleibe. In diesem Kontext werde man «wichtige Entscheidungen» treffen müssen – «unter anderem darüber, wie sich die nukleare Aufstellung der Nato weiter an das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld anpassen muss».

Zwei Monate später, am 18. Juni, bekräftigte die Nuclear Planning Group der Nato nach ihrem regulären Jahrestreffen in Brüssel, man sei mittlerweile dabei, «die nuklearen Fähigkeiten der Nato zu modernisieren» und ihre «nuklearen Planungsfähigkeiten zu stärken. In die benötigten «Fähigkeiten» werde man entsprechend «investieren».

«Taktische» Einsätze

Bei der Modernisierung, die bereits im Gang ist, handelt es sich zum einen um die Ersetzung alter durch neue US-Atombomben, die im Rahmen der «nuklearen Teilhabe» in fünf Ländern Europas lagern. Sie ist, wie aus Äußerungen hochrangiger Militärs hervorgeht – Experten bestätigen dies –, inzwischen abgeschlossen. Konkret sind alte B61-Bomben durch neue vom Typ B61-12 ersetzt worden.

Die B61-12 sind deutlich zielsicherer als ihr Vorgängermodell; sie lassen sich zudem skalieren, also mit unterschiedlicher Sprengwirkung einsetzen. Wie Fachleute bestätigen, können sie somit prinzipiell auch «taktisch» eingesetzt werden, so etwa, um feindliche Kommandozentralen und andere militärische Infrastruktur zu zerstören, aber auch, um Ansammlungen feindlicher Streitkräfte zu vernichten. Sogar Einsätze auf dem Schlachtfeld sind prinzipiell denkbar. Damit sinkt die Hemmschwelle zu ihrer Nutzung – und die Atomkriegsgefahr nimmt zu.

Die fraglichen US-Bomben sind auf Flugplätzen in Büchel in der Eifel, in Kleine Brogel in Belgien, in Volkel in den Niederlanden, in Aviano und Ghedi in Italien sowie in İncirlik in der Türkei stationiert. Insgesamt soll es sich Experten zufolge derzeit um rund 100 jederzeit einsatzfähige Atombomben handeln. Für Büchel wurde bislang die Zahl 20 genannt.

Milliarden für Büchel

Mit der Umrüstung auf die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind weitere modernisierende Maßnahmen verbunden. Dazu zählt insbesondere die Umstellung auf neue US-Kampfjets des Modells F-35. Alle Streitkräfte, die in die nukleare Teilhabe integriert sind, besitzen bereits F-35-Jets oder sind dabei, sie zu erwerben – auch die deutsche Bundeswehr, die für zehn Milliarden Euro 35 F-35-Jets erwirbt.

Für den Betrieb der F-35 wiederum muss der Fliegerhorst Büchel umfassend umgebaut werden. Unter anderem benötigt er eine völlig neue Infrastruktur für die Einsatzsteuerung. Die Umbauten sollen spätestens 2027 abgeschlossen sein. Der starke Zeitdruck sowie spezielle Sicherheits-vorgaben der Vereinigten Staaten – so darf zum Beispiel nicht einmal Stahl aus chinesischer Herstellung genutzt werden – treiben mittlerweile die Kosten rasant in die Höhe. Gingen die Planungen zunächst von Kosten von gut 700 Millionen Euro aus, so war bald schon von 1,1 Milliarden Euro die Rede. Im Juli vergangenen Jahres räumte das Verteidigungsministerium ein, der Endpreis werde wohl sogar auf zwei Milliarden Euro steigen.

An der Grenze zu Russland

Im Rahmen ihrer weiteren nuklearen Aufrüstung zieht die Nato, wie am Freitag berichtet wurde, auch die Einrichtung neuer Stationierungsorte in Betracht. In Großbritannien wird der Plan Berichten zufolge bereits realisiert. Schon im Sommer vergangenen Jahres hatten Rüstungsgegner mitgeteilt, man verfüge über klare Hinweise darauf, dass auf die Air Base Lakenheath nordöstlich von Cambridge B61-12-Bomben verbracht worden seien. Es wäre das erste Mal seit 2008, dass US-Atomwaffen wieder in Großbritannien lagern.

Inzwischen gehen Experten allgemein davon aus, dass US-Atombomben in Lakenheath angekommen sind. Die Luftwaffenbasis war 2021 die erste in Europa, auf der US-Kampfjets vom Typ F-35 stationiert wurde. Mit den neuen B61-12 ist das Vereinigte Königreich das sechste Land in Europa, in dem US-Atombomben lagern. Weitere könnten, wie Nato-Generalsekretär Rutte in einem Gespräch mit der Deutschen Depeschenagentur explizit nicht ausschloss, folgen. Genannt werden mögliche Standorte in Finnland, Litauen und Polen, alle an oder nahe der Grenze zu Russland.

Das Ende der Rüstungskontrolle

Experten urteilen, insgesamt könnten 100 bis 150 Atombomben vom Typ B61-12 zusätzlich in Europa stationiert werden. Parallel hat auch Frankreich angekündigt, seine Bestände an Kernwaffen aufzustocken. Über die genaue Zahl will Paris keine Informationen veröffentlichen – mit dem erklärten Ziel, den Gegner, also Russland, im Unklaren zu lassen. Auch bei der Nato wird Berichten zufolge darüber nachgedacht, keine Details über die in Aussicht stehende nukleare Aufrüstung vorzulegen. Als Grund wird gleichfalls das Vorhaben genannt, in Moskau Unge-wissheit zu schüren. (*)

Während dies als strategischer Vorteil angepriesen wird, erhöht es faktisch die Unsicherheit in Europa noch mehr, zumal stark davon auszugehen ist, dass Russland reziprok reagiert, seinerseits Atomwaffen in größerer Nähe zu Westeuropa stationiert und den Westen auch im Unklaren lässt.

Dies geschieht, nachdem die Vereinigten Staaten systematisch die nukleare Rüstungskontrolle ruiniert haben, indem sie alle einschlägigen Abkommen auslaufen ließen, zuletzt New Start, das am 5. Februar dieses Jahres formal ungültig wurde. Alistair Burnett von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) konstatiert: «Kein einziges der Abkommen über atomare Rüstungskontrolle gilt mehr.»

----- 

(*) Ich lach' mich krank, wenn es nicht so fatal wäre! Als wenn es keine Auslandsgeheimdienste gäbe.

 

Dieses Thema wird auch in anderen Ländern diskutiert. In meinen Augen besorgniserregend diskutiert:

https://www.deutschlandfunk.de/atomwaffen-europa-100.html

und auch hier:

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/politik_ausland_nt/article6a6c045edd06dd5ef2e40015/nato-arbeitet-an-plaenen-fuer-ausbau-der-atomaren-abschreckung.html


Freitag, 21. August 2026

Prof. Glenn Diesen : Why Putin Threatened the UK

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen spricht mit Judge Napolitano zum Thema: "Warum hat Putin Großbritannien gedroht?" ...
 
 
Bemerkenswerte Analyse durch Prof. Diesen, keine Frage! Unter dem Video meldete sich auch ein russischer Kommentarposter zu Wort:
@ДСем-л9в
We in Russia watch your videos closely. While it is heartening to see people of sound mind in the US—capable of analyzing and verifying information rather than just mindlessly consuming it—such people unfortunately seem to be a minority in the West. Reading the comments under mainstream news, you realize that the majority simply swallow what they are fed without chewing. They truly believe that we in Russia sit on horse-drawn sleighs due to a lack of gasoline, drinking vodka with our pet bear who plays the balalaika while we polish a nuclear warhead. Thank you for trying to stop this madness, but a global nuclear conflict feels increasingly inevitable. The West will not stop because, for its leadership, stopping means political death. EU and Western rulers have destroyed the industrial and energy potential of their own countries and altered their demographics; they need an apocalypse or a massive war to avoid accountability. They keep raising the escalation ladder to exhaust Russia, and they are actively striking our strategic nuclear deterrent forces. Many might not realize that it is not Russian missiles striking European or American territory. Instead, it is British, German, American, and French missiles—like ATACMS, Storm Shadow, and SCALP-EG—that are killing our people inside Russia. These strikes target critical components of our nuclear shield, such as early-warning radar stations, which have nothing to do with the local conflict in Ukraine. Their sole purpose is to monitor intercontinental ballistic missile launches from thousands of kilometers away. By backing Russia into a corner and striking our nuclear shield, the West is leaving us with absolutely no choice but to respond with our full military might. Their ultimate goal seems to be baiting Russia into using non-conventional weapons to trigger a full-scale global war. Sadly, we are not the ones who get to decide when the apocalypse begins, as they are leaving us no alternative.
(Google-Translation: Wir in Russland verfolgen Ihre Videos aufmerksam. Es ist zwar ermutigend, in den USA vernünftige Menschen zu sehen, die Informationen analysieren und überprüfen können, anstatt sie einfach gedankenlos zu konsumieren, doch scheinen solche Menschen im Westen leider in der Minderheit zu sein. Liest man die Kommentare unter den Mainstream-Nachrichten, wird einem klar, dass die Mehrheit einfach alles unreflektiert schluckt. Sie glauben tatsächlich, wir in Russland säßen mangels Benzin auf Pferdeschlitten, tränken Wodka mit unserem Bären, der Balalaika spielt, während wir einen Atomsprengkopf polieren. Danke, dass Sie versuchen, diesen Wahnsinn zu stoppen, aber ein globaler Atomkrieg erscheint immer unausweichlicher. Der Westen wird nicht aufhören, denn für seine Führung bedeutet das den politischen Tod. Die Machthaber der EU und des Westens haben das Industrie- und Energiepotenzial ihrer eigenen Länder zerstört und deren Demografie verändert; sie brauchen eine Apokalypse oder einen massiven Krieg, um der Verantwortung zu entgehen. Sie verschärfen die Eskalation immer weiter, um Russland zu zermürben, und greifen aktiv unsere strategischen nuklearen Abschreckungskräfte an. Vielen ist vielleicht nicht bewusst, dass es nicht russische Raketen sind, die europäisches oder amerikanisches Territorium treffen. Stattdessen sind es britische, deutsche, amerikanische und französische Raketen – wie ATACMS, Storm Shadow und SCALP-EG –, die unsere Leute in Russland töten. Diese Angriffe zielen auf kritische Komponenten unseres nuklearen Schutzschildes, wie etwa Frühwarnradarstationen, die nichts mit dem lokalen Konflikt in der Ukraine zu tun haben. Ihr einziger Zweck ist die Überwachung von Interkontinentalraketenstarts aus Tausenden von Kilometern Entfernung. Indem der Westen Russland in die Enge treibt und unseren nuklearen Schutzschild angreift, lässt er uns keine andere Wahl, als mit unserer vollen militärischen Stärke zu reagieren. Ihr eigentliches Ziel scheint zu sein, Russland dazu zu verleiten, unkonventionelle Waffen einzusetzen, um einen umfassenden globalen Krieg auszulösen. Leider können wir nicht entscheiden, wann die Apokalypse beginnt, denn sie lassen uns keine Alternative.
Nein, das alles klingt wirklich nicht gerade beruhigend! Und die westlichen Regierungen sind nicht einmal als "Schlafwandler" unterwegs, wie man das Verhalten der Regierungen vor und zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu deren teilweiser Entschuldigung beschrieben hat: jetzt wird ganz bewusst auf Krieg gesetzt, in der Erwartung, dass die Russen "kneifen" und den Schwanz einziehen. 
 
Und wenn nicht? Die Konsequenzen dieser Verantwortungslosigkeit sind fatal, denn dieser Wahnsinn kann die Vernichtung der gesamten menschlichen Zivilisation bedeuten!
 
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Ebenfalls sehenswert zu diesem Thema ist die Unterhaltung von Judge Napolitano mit Col. Douglas Macgregor
 

Donnerstag, 20. August 2026

Österreich und die exzellente Kaffeeministerin im Außenministerium

von Helmut
 
 
Wäre sie nur beim Kaffee geblieben, dort wäre sie sicher besser aufgehoben! Aber die Außenpolitik, die sie betreibt, vor allem gegenüber Russland, ist völlig deplaziert. Offensichtlich ist in ihren Augen Geschichte nur etwas für Kinder und für die Schule, um es anschließend wieder schnell zu vergessen.

Da ist mir etwas untergekommen, was eigentlich jeder Österreicher wissen sollte. Klar, auch meine Mutter hat mir von den Russen in Wien erzählt, nach dem Krieg, oftmals rüpelhafte Leute, dann immer die Frage nach den Armbanduhren ("Ura,ura?"), und so manches mehr. Aber das waren die Soldaten. Wie hat sich die damalige russische Regierung verhalten?

Universitätsprofessor DDr.*) Thomas UNDEN, ein bekannter Name in Wien, hat das in folgender Form veröffentlicht (ich drucke das komplett ab):
RUSSLAND

Die österreichische Regierung und Politik sollte sich einmal historisch vor Augen führen, daß RUSSLAND nach 1945 bis hinaus über das Ende des Kommunismus die EINZIGE Weltmacht war, die nach Ende der Kriegsreparationen 1955 die Republik Österreich nicht übervorteilt hat und im Gegenteil Österreich durch seine Gas, Kohle und Öllieferungen zu ausgesprochen fairen Preisen und nachhaltigen Verträgen wirt-schaftlich und sozial gefördert hat und das ohne politische oder militärische Gegen-leistung.

Ganz im Gegensatz zu den USA, die potentielle Hilfen immer an wirtschaftlichen und militärischen Einfluss gebunden haben und das europaweit bis zum heutigen Tag. Das muss mal aufs Tapet gebracht werden, besonders wenn die derzeitige Europa-politik RUSSLAND zum Feindbild, ja fast schon zum historischen Erbfeind hochstilisiert. Der saß und sitzt historischer weise bekanntermaßen jedoch im euro-päischen Archipel Britannien und in seinem sprachverwandten großen Bruder jen-seits des Atlantik.

Das hat eine Vielzahl historischer Gründe und Allianzen, von denen ich nur den europäischen und amerikanischen "Weltkolonialismus" hervorheben möchte an dem Russland bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts keinen Anteil hatte. Da hatten die anglikanisch zionistischen Freimaurer schon 200 Jahre die Fühler nach und ihre Pfründe in Russland gesichert. Erst durch Putins Beendigung des amerikanischen Bankenwesens in Russland mit 2002-2004 und der Gründung der BRICS Staaten wurde Russland deklariertes westliches Feindbild.

Wer das in Abrede stellt, allen voran unsere österreichischen Außenminister der letzten 20 Jahre, konstruieren Weltlügen der Zeitgeschichte.

Auch das ist leider in der Weltgeschichte immer Realität gewesen.
----- 
 
P.S.: Laut der Verfassung ist Österreich ein neutrales Land. Ein Großteil der Bevölkerung (über 80%!) möchte, dass das auch so bleibt. Der Herr Bundespräsident und die Frau Außenministerin sehen das anscheinend anders:

 
Es könnte allerdings auch gut möglich sein, dass es indirekte Kriegstreiber in der Österreichischen Regierung gibt, die Wirtschaft noch zu wenig geschwächt ist, das Budgetdefizit zu gering und die Ukraine einen Mangel an weiteren goldenen WC-Muscheln hat. Außerdem fragen sich viele Leser berechtigt, woher dieses „Österreich ist an der Seite der Ukraine“ kommt, da niemand seine Männer, Söhne oder Kinder in einen Krieg schicken will. 
 
Eine Volksabstimmung würde Klarheit schaffen, auf welcher Seite die Österreicher wirklich stehen. Nur die FPÖ ist da für die Beibehaltung der Neutralität.
 
 
*) Anm. LePenseur für Piefkes = "Dr.Dr." 
 

Montag, 17. August 2026

Rheinmetall, einmal anders betrachtet

von Helmut
 
 
Der Besuch des rumänischen Verteidigungsministers, der gleichzeitig auch Vizepremier ist, in dem Werk in Siebenbürgen hat mich veranlasst, an diesen Herrn einen offenen Brief zu schreiben, der in den rumänischen sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.

In der deutschen Übersetzung sieht das so aus:

 OFFENER BRIEF AN DEN RUMÄNISCHEN VERTEIDIGUNGSMINISTER
HERRN RADU-DINEL MIRUTA

Sehr geehrter Herr Minister, 
 
Sie waren kürzlich in Mediasch (Siebenbürgen) und haben das Werk der Firma Rheinmetall besucht, besichtigt und auch bewundert. Ich frage Sie, ob Ihnen bewusst ist, mit welchem Konzern Sie es hier zu tun haben. Sie verfügen über die „Gnade der späten Geburt“, weil Sie erst 1985 geboren wurden und nicht wissen, was Krieg bedeutet. Aber es gibt Geschichtsbücher, die darüber berichten, und die kann man auch im Detail lesen, wenn es jemanden nur interessiert.

Ich will Ihnen eine Nachhilfestunde der Geschichte geben, in diesem Fall der Geschichte des Konzerns Rheinmetall:

Das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall wurde 1889 in Dortmund gegründet und produzierte neben anderen Artikeln hauptsächlich Rüstungsgüter. Das Unternehmen wurde später nach Düsseldorf und dann Berlin verlegt. Bis in die 1930er Jahre verlagerten sich diese Schwerpunkte immer wieder – bis im Zweiten Weltkrieg fast vollständig auf Waffenproduktion umgeschwenkt wurde. Durch die massenweise Produktion von Waffen und Munition jeder Größe und Art und deren Einsatz an den verschiedenen Fronten in Ost und West trug auch die deutsche Rüstungsindustrie zur Verlängerung des Weltkrieges bei.

Dazu gehörte auch der massenweise Einsatz von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen, und zwar sowohl von deportierten Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern in West- und Osteuropa als auch von Kriegsgefangenen, besonders aus der Sowjetunion. Auch deutsche und ausländische jüdische KZ-Häftlinge wurden in den Werken der Rheinmetall-Borsig AG unter unwürdigen Umständen zur Arbeit gezwungen, wobei viele von ihnen ums Leben kamen. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten die Zwangsarbeiter dort lange Schichten. Hunger, Krankheiten und Gewalt forderten zahlreiche Opfer, viele Häftlinge überlebten die schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht.

Der moderne Konzern Rheinmetall ist sich also bewusst, dass er während der NS-Zeit von Zwangsarbeit profitiert hat – bemüht sich aber mehr schlecht als recht um wirkliche Aufarbeitung. Die Darstellung der Situation der Zwangsarbeiter sei unseriös und verharmlosend und spiele die Rolle des Konzerns herunter – auch, weil oft betont werde, dass der Konzern sich nicht gegen die Verstaatlichung hätte wehren können. Eine Argumentation, die Rheinmetall nach dem Krieg oft vertrat, um Verantwortung abzuwenden. Auch an anderer Stelle, zum Beispiel wenn es um die Behandlung der KZ-Häftlinge durch die SS ging, weise das Unternehmen die Verantwortung für Taten, die auf den eigenen Werksgeländen passiert seien, von sich.

Unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat der Konzern 2014 eine Festschrift vorgelegt, worin auch zu diesem Thema Stellung bezogen wurde. Das Thema der Zwangsarbeiter wurde aber verharmlost und nur lückenhaft dargestellt. Es wird auch sehr undifferenziert über die verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeiter berichtet, obwohl man seit den ersten Studien weiß, dass mit Zwangsarbeitenden unterschiedlich umgegangen wurde: Die aus westlichen Ländern wurden cum grano salis besser behandelt als die aus den osteuropäischen Besatzungsgebieten. Sowjetische Kriegsgefangene und natürlich auch KZ-Häftlinge wurden ganz miserabel behandelt, ebenso die italienischen „Militärinternierten“, denen man am Ende des Krieges sogar den Status als Kriegsgefangene verweigerte.

Allein der niedersächsische Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide war von Lagern mit Tausenden Insassen umgeben. Viele von ihnen, darunter vor allem Personen jüdischen Glaubens aus Ungarn, wurden bei Rheinmetall eingesetzt. Auch Zwangsarbeiter vom Außenlager Tannenberg des Konzentrationslagers Bergen-Belsen kamen bei Rheinmetall zum Einsatz. Teilweise wurden diese auch von Auschwitz nach Niedersachsen verlegt.

Fazit: Eine kritische Aufarbeitung der Geschichte, in welchem Ausmaß das Unternehmen von der NS-Zeit profitierte, wie und ob Zwangsarbeiter durch das Unternehmen entschädigt wurden, wird nicht im Text der Festschrift erwähnt.

Soviel zur Geschichte. Wie funktioniert der Konzern aber heute:

Rheinmetall ist ein großer deutscher Rüstungskonzern, der Waffen, Militärfahrzeuge und Munition herstellt. Das Unternehmen profitiert wirtschaftlich von Kriegen, da es Streitkräfte wie die Bundeswehr und verbündete Staaten mit Kriegsmaterial beliefert. Rheinmetall liefert im großen Stil Ausrüstung und Munition an die Ukraine und verzeichnet durch die weltweite Aufrüstung stark steigende Umsätze.

Rheinmetall in den vergangenen Jahren zu einem der am stärksten wachsenden Industrieunternehmen in Deutschland gemacht. Rekordbudgets der NATO-Staaten, massive Nachbestellungen von Artilleriemunition und der Bau neuer Kapazitäten wie im niedersächsischen Unterlüss ließen den Auftragsbestand auf Rekordhöhen steigen, führten zum DAX-Aufstieg und veränderten auch das gesellschaftliche Image der Rüstungsbranche grundlegend.

Waffen von Rheinmetall kommen nach Konzernangaben auch im Irankrieg zum Einsatz. Das Unternehmen will etwa den USA helfen, ihre durch die heftigen Angriffe auf Iran geleerten Raketenarsenale wieder aufzufüllen. Der Auftragsbestand (Backlog) könne sich bis Jahresende auf 135 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall will nach seinem Umsatz- und Gewinnplus 2025 auch dieses Jahr deutlich wachsen. Der Konzernumsatz werde um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen angesichts der Ausbreitung weltweiter Krisen und Kriege mit. Die operative Marge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern, nach 18,5 Prozent im Jahr 2025.

Zusammenfassend kann man sagen:

Es ist für das Unternehmen außerordentlich förderlich, dass vom Westen die kriegerische Auseinandersetzung durch die immensen Waffenlieferungen an die Ukraine am Leben erhalten wird, denn nur so erklären sich die immensen Gewinne des Konzerns. Niemand fragt dabei nach den Schattenseiten dieser Strategie. Niemand fragt nach den Zwangsarbeitern im Naziregime, oder nach den Toten des russisch-ukrainischen Krieges. Anstelle dessen werden stolz die militärischen Ausrüstungen präsentiert, um von den Schattenseiten des Konzerns abzulenken.

Daher beglückwünsche ich Sie, Herr Minister, dass Sie mit solchen Konzernen zusammenarbeiten und die Vertreter als seriöse Gesprächspartner begrüßen. Aber ich habe noch den Rat meiner verstorbenen Mutter in Erinnerung, die mir immer sagte:

„Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage Dir, wer Du bist!“

Zum Abschluss noch einige Links auf Fotos mit Originalaufnahmen der Firma Rheinmetall aus der NS-Zeit.

https://www.directupload.eu/file/d/9376/otomlj5j_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/u2t8si9w_webp.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/qt79guq4_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/csr9tnfm_png.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/apspyuy2_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/6k65i7w4_jpg.htm
 

Mittwoch, 12. August 2026

Where is Spiderman? Or: Iran – The Search for an Honourable Defeat

by  Reginald Godwyn 
 
 
Donald Trump came to office promising to end America’s endless wars. He mocked the invasion of Iraq. He ridiculed the pretensions of the Washington foreign-policy establishment. He assured his supporters that American lives and money would no longer be squandered in conflicts that served no identifiable American interest. This was not a marginal promise. It was perhaps the main reason why millions of Americans voted for him. They had grown weary of twenty-five years of military adventures that had destroyed states across the Middle East while bringing neither security nor prosperity to the United States itself.
  
Today those promises lie alongside so many others that have disappeared into the memory hole. America has spent six months fighting another Middle Eastern war. Hundreds of billions of dollars have been frittered away. Oil prices remain high, and may rise higher. Shipping through the Strait of Hormuz has never returned to normal. American prestige has suffered its gravest military humiliation since Vietnam.
 


Dienstag, 28. Juli 2026

Trumpism

by  Meme Dept. 


Daniel Davis : Trump All-Out War Against Iran Guarantees Defeat — of America!

von kennerderlage
 
 
Der gute Lt.Col. (ret.) Daniel Davis, hochdekorierter Afghanistan-Veteran rastet aus, wenn er die derzeitigen Aktionen gegen den Iran kommentiert: nicht nur, dass sie jeder Rechtfertigung entbehren und amoralisch sind — Krieg ist nun mal keine moralische Angelegenheit — : sie sind auch vollkommen aussichtslos unter dem Aspekt eines erhofften Sieges. Ausser man will Atomwaffen einsetzen, durch die man Millionen Iraner einfach "anihiliert" (wie es in der eingespielten FoxNews-Debatte der Glatzkopf im weissen Saturday-Night-Fever-Anzug propagierte)
 
 
Unter dem Video spricht ein Kommentar exemplarisch die Fassungslosigkeit aus, mit der jeder mit Vernunft begabte Mensch auf solche Debatten regieren muss:
@f3k4759q

The most tragic thing is that the whole world watches in shock as a few psychopaths are about to start a world war and no one is doing anything to stop them. Yet.

(Das Tragischste ist, dass die ganze Welt schockiert zusieht, wie ein paar Psychopathen im Begriff sind, einen Weltkrieg anzuzetteln, und niemand etwas unternimmt, um sie aufzuhalten. Noch nicht.)
Die Hoffnung der Welt liegt im "Yet", also im "noch nicht". Hoffen wir also....
  
 

Dienstag, 21. Juli 2026

Scott Ritter : Graham's Legacy; Zelenskyy's Blunder; Trump's Stupidity

von kennerderlage
 
 
Es ist einfach beeindruckend, wie Scott Ritter die innerliche totale Devastierung aller Grundpfeiler der US-Verfassung als Grundprinzip der faktisch von den politischen "Eliten" in Washington D.C. betriebenen zu entlarven versteht: Ein Lindsey Graham war eben keine "Entartungserscheinung" dieser Politik, sondern war geradezu das Paradigma derselben!
 
 

Dienstag, 14. Juli 2026

Was zahlt Österreich an die Ukraine?

von Helmut
 
 
Manchmal ist es ermüdend, manchmal sogar beschämend, was da im Parlament so abläuft. Manchmal aber ist es ganz interessant, und auch wichtig, wenn der Finger auf die Wunde gelegt wird.

Eine Frau ist da besonders rührig, und zwar Frau Dr. Susanne Fürst (FPÖ). Da gibt’s in facebook einen Film über diese bestimmte Sitzung im Parlament, wo es darum geht, welche Summen Österreich an die Ukraine bezahlt hat und noch bezahlen wird.

Die Sitzung kann man über dieses Protokoll nachlesen:

Auch hier kann man es nochmal nachlesen:

Das Problem, was sich für mich darstellt:

Diese Zahlungen werden u.a. auch für Waffenkäufe verwendet. Nun muss man den Inhalt des Neutralitätsgesetzes kennen, dem auch Österreich unterliegt:

Ich zitiere aus diesem link:

Was bedeutet Neutralität?
Im internationalen Kontext meint "Neutralität" die Unparteilichkeit eines Staates im Falle gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen anderen Staaten. Ein neutraler Staat tritt nicht aktiv als Partei in einem bewaffneten Konflikt auf und leistet auch keine direkte oder indirekte militärische Unterstützung an eine der Konfliktparteien (z. B. Waffenlieferungen oder Truppentransporte). Als direkte Ergebnisse der internationalen Friedenskonferenzen von 1899 und 1907 legen die Haager Abkommen Nr. V und Nr. XIII die wesentlichen Inhalte von Neutralität im internationalen Recht fest.

Diese umfassen:

- das Recht auf Unverletzlichkeit des Territoriums neutraler Staaten,
- die Pflicht neutraler Staaten, die Verletzung ihres Status zu verhindern,
- die Pflicht neutraler Staaten, sich zu enthalten in Hinblick auf Kampfhandlungen und die Begünstigung von Kriegsparteien.

Was macht die Kaffeetante, die als Außenministerin
Österreich vertritt?


 

Donnerstag, 25. Juni 2026

Schlafwandler? Nein: Korrupte, durchgeknallte NWO-Marionetten, die ihr Volk verraten!

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen warnt vor Bestrebungen EUropas, also der NATO-Staaten Europas, gegen Russland in den Krieg zu ziehen:
 
 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Man muß US-Finanzminister nicht mögen

von LePenseur
 
 
... so ganz im Allgemeinen — und den derzeitigen, Scott Bessent, im Speziellen ebenso nicht! Aber wo er recht hat, da hat er eben recht. Bspw. mit seiner Meinung über den Penispianisten und Schneemann aus Kiew (das außer den Ukis bei uns nur intellektülle Wichser "Kyiv" nennen, weil die ja auch "Praha" oder "Москва́" sagten & schrieben, sagen sie ...) die er in wenig feine, aber überaus trefflich charakterisierende Worte (hier auf Deutsch) faßte:
„Ich habe mit diesem kleinen Wichser zu tun gehabt … Er ist tückisch. Er ist wie das behinderte Kind für die Europäer. Und er benimmt sich wie Mr. Bean auf Crack.“ 
"Mr. Bean auf Crack" — also Hand aufs Herz: eine Formulierung von solcher Stringenz und Eleganz muß einem erstmal einfallen!
 
Chapeau! Touché!
 

Dienstag, 23. Juni 2026

Wann steckt man ihn denn endlich in die Klapse?

von Manfred Müller
 
 
Gemeint ist natürlich Trump, wer sonst?! Was er auf seinem (A)social-Media-Account von sich gibt (als "Schreiben" kann man diese infantile Stenolalie wirklich nicht bezeichnen!) ist nur noch lächerlich (wenn es auf Grund von Trumps Position nicht brandgefährlich wäre!) und abstoßend. Bei TKP liest man darüber:
Nach den explosiven Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die iranischen Unterhändler – in denen er unter anderem via Fox News warnte, sie würden bei einer Schließung der Straße von Hormus „nicht einmal mehr in ihr verdammtes Land zurückkehren“ – sind die Friedensgespräche im Schweizer Luxusresort Bürgenstock in eine schwere Krise gestürzt und wurden temporär unterbrochen. TKP.AT berichtete darüber.
(Hier weiterlesen)

Wer den Mitgliedern einer diplomatischen Verhandlungsdelegation mit Ermordung, zumindest aber mit rechtswidriger Gefangennahme droht, bewegt sich eindeutig auf dem Niveau von Mafia-Bossen und ähnlich zwielichtigen Gestalten: Trump hat sich damit als Bandenchef einer Terrorgruppe namens US-Regierung zu erkennen gegeben. Nicht, dass dies aus den Handlungen der Charakter dieser Regierung nicht schon zuvor jedem klar gewesen wäre: aber die präpotente Ungeniertheit, mit der dieser tobsüchtige Psychopath im Weißen Haus agiert, lässt doch etwas beim Gedanken schaudern, dass derselbe Psychopath jederzeit auch den Knopf zu einem Atomschlag drücken kann!

Man kann nur hoffen, dass es noch Kräfte in den USA gibt, die diesen ersichtlich durchgeknallten und von seinem Amt völlig überforderten Polit-Schlägertypen auf legale Weise unschädlich machen. Vizepräsident Vance hätte hier verfassungskonform Möglichkeiten, doch ist zu bezweifeln, dass er sich traut, sie auch zu nutzen. Bleibt also ein Impeachment durch den Kongress, das allerdings vor den Midterms keine Chance auf Erfolg hat.

Unerfreuliche Aussichten, die dadurch nicht besser werden, dass in EUropa ähnlich blindwütige Idioten glauben, ihre durch die am laufenden Band aufbrechenden Skandale gefährdete Haut mit einem Krieg gegen Russland zu retten. Es gibt zwei "Tags" (auf gut Deutsch: Stichworte) auf unserem Blog, die heute leider beide zugleich auf die derzeitige Führungsriege des Westens zutreffen:

Wir werden von Idioten regiert

und:

Wir werden von Verbrechern regiert 

In der Vergangenheit wurde zur Genüge bewiesen, dass selbst wenn nur einer der Sätze zutrifft, das Leben und der Wohlstand der Bürger (bis hin zur Existenz des Landes!) in Gefahr sind. Was passiert, wenn beide Sätze sich als richtig erweisen, ist gerade in der Testphase ... und nein: das vorliegende Zwischenergebnis sieht nicht gerade beruhigend aus!
 

Dienstag, 16. Juni 2026

Im Aufmerksamkeitsschatten der WM: EU Beitrittsverhandlungen mit Ukraine

Gastkommentar
von Bernd Borchert
 
 
 
Ich hab's erst durch diesen Beitrag erfahren:


100% Zustimmung zum da zitierten X Beitrag: https://x.com/MarkelGerald/status/2066007338029363575

Hier nochmal der militärische Beistandspakt der EU Staaten, aus dem Lissabon Vertrag 2009:

Artikel 42 7) Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung, im Einklang mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen. Dies lässt den besonderen Charakter der Sicherheits- und Verteidigungspolitik bestimmter Mitgliedstaaten unberührt.

Am Tag der EU Aufnahme der Ukraine stünden alle EU Staaten im Krieg mit Russland: wenn sie nicht selber den Krieg erklären, wird Russland es tun.

 

Sonntag, 24. Mai 2026

A Small Price To Pay....

by  Meme Dept. 




Der 21. Mai und der aktuelle rumänische Präsident

von Helmut
 
 
Militärzeremonien, Gedenkgottesdienste und Momente der Besinnung werden am 21. Mai 2026 den Tag der Helden prägen, einen der wichtigsten Nationalfeiertage Rumäniens. Dieser Tag, der zeitgleich mit Christi Himmelfahrt begangen wird, ist dem Gedenken an diejenigen gewidmet, die auf den Schlachtfeldern gefallen sind oder ihr Leben für die Verteidigung des Landes gegeben haben. In Bukarest und im ganzen Land werden Gedenkveranstaltungen organisiert, die die Erinnerung an diejenigen lebendig halten sollen, die durch Mut und Opferbereitschaft zum nationalen Schicksal beigetragen haben.

Tag der Helden 2026

Als Zeichen der Dankbarkeit für die Helden des Vaterlandes, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, haben die rumänischen Staatsbehörden durch das Gesetzesdekret Nr. 1.693 vom 4. Mai 1920 beschlossen, den Tag der Helden zum Nationalfeiertag zu erklären und ihn am Tag der Himmelfahrt „mit großem religiösem, schulischem, militärischem und nationalem Glanz“ zu begehen.

Nun, diese Zeremonien werden in fast allen Städten veranstaltet, mit entsprechendem Aufwand und in entsprechender Würde. Nun sehen wir uns einmal an, was der aktuelle rumänische Präsident, hintenrum von Brüssel eingesetzt, da so abliefert:

Dieser Mann weiß überhaupt nicht, wie er sich bei so einer Zeremonie verhalten soll und ist eine Schande für jede Veranstaltung. Man müsste auch sehen, was da zu hören ist, wenn er versucht, englisch zu sprechen. Jeder Pennäler würde ihn dabei auslachen.

Fest steht: Dieser Mann ist eine Schande für Rumänien

Den damaligen Kandidaten, Georgescu, der sich gegen die EU-Konfrontation der EU mit den Russen gestellt hat und ein Mann des Friedens ist, der 6 oder 7 Sprachen fließend spricht, der ein Mann mit Format ist und Rumänien würdig präsentieren könnte, hat man abgesägt, weil er sich nicht als „Brüssel-hörig“ erwiesen hat.

Das Ganze in Zusammenarbeit von NATO und Brüssel. Dafür wurde die rumänische Verfassung aus-gehebelt, und die Verantwortlichen in Brüssel haben das nicht bemängelt, sondern unterstützt.

Jeder gebildete Rumäne schüttelt über diesen „Präsidenten“ den Kopf, nur die Ungebildeten schätzen ihn, weil endlich einmal ein Mann aus ihrer Mitte Präsident wird.
 

Samstag, 23. Mai 2026

Matthias Tretter: Musterungs-Comeback

von Manfred Müller
 
 
Jetzt werde ich von netten Postern auf diesem Blog bereits als Altkommunist bezeichnet. Nun gut, wenn sie sich dann besser fühlen, soll's halt so sein. Deshalb stelle ich hier mal ein Video rein, nach dem man mir eine Sympathie für die Friedensbewegung der 70/80er-Jahre vorwerfen wird:
 
 
Ist denn die Haltung, für Frieden statt für Krieg zu sein, verwerflich? Offenbar, wenn man Wortmeldungen der letzten Monate und Wochen betrachtet. 
 
Ich bin also kein Kriegsverbrecher, sondern ein Firiedensverbrecher. Soll halt so sein und ist mir weitaus sympathischer, als wenn man mich für einen Fan diverser Kriegshetze-Schlampen in Brüssel und Berlin (und ihrer in Feldgrau verkleideten rosa Pudel der Sorte Pistorius, Generäle & Co.) ansähe!