Posts mit dem Label Wir werden von Idioten regiert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wir werden von Idioten regiert werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. November 2026

El Nino - Polarwirbel - Kälte - Gasspeicher

Gastkommentar
von Ankawor
 
 
Der "Super El Nino" führt nach Ansicht der Wetterfrösche in Kürze mit 100 % zu einer plötzlichen Erwärmung der Stratosphäre über dem Nordpol. Das führt zu einem Zusammenbruch des Polarwirbels, was den Weg für Kaltluft nach Europa frei macht, und zwar ungewöhnlich früh. Die sind sich ziemlich sicher darüber.

Gleichzeitig sind die Gasspeicher in Deutschland so leer wie "noch nie" zu dieser Jahreszeit, aber die Behörden sagen, das macht nichts. Die Gasterminals sind nur zu 30 % ausgelastet und es könnte noch viel mehr importiert werden, wenn es kalt wird.

Ich Laie denke dazu, ein Terminal ist schön, es muss aber auch jemand was anliefern! Und bisher kam ja das ganze russische Gas aus Yamal zu uns, was möglichst nicht erwähnt wurde. Aber Ende 2026 ist damit Schluss.

Ausführlicher Bericht von den Wetterfröschen, englisch, mit guten Erklärungen:

https://www.severe-weather.eu/global-weather/polar-vortex-split-record-early-stratosphe...

Dazu passend rief ein Minister aus Bayern jetzt auf, wer kann, solle sich einen Holzofen kaufen. Denn der wärme auch, wenn Strom oder Gas fehlen. Gefolgt von Protesten der Grünen.

Holz ist schlecht! Kohle auch. Öl auch. Gas auch. Atom auch.
 

Samstag, 31. Oktober 2026

Turn Around

by  Meme Dept. 


Dienstag, 27. Oktober 2026

Ray Bradbury: „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“

von LePenseur
 
 
Es war in meiner Studentenzeit, daß mich ein Freund auf die Mars-Chroniken von Ray Bradbury aufmerksam machte — lang, viele Jahrzehnte lang ist's her ... ...
 
Und jetzt schreiben wir Oktober 2026 und blicken um uns in den eskalierenden Wahnwitz der Welt und ... frösteln bei der Lektüre dieses Artikels in Zettels Raum:
I.

Ray Bradbury – „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“ (nach der Buchfassung von 1950)

Es war die Mutter, die den Vorschlag machte, mit der ganzen Familie auf einen Angelausflug zu fahren. Aber Timothy wußte, daß sie nicht auf die Idee gekommen war. Es war Dads Einfall gewesen; und sie hatte ihn nur ausgeprochen.

Dad scharrte mit den Füßen in den Marskieseln und stimmte ihr zu. Sofort brach ein Getobe aus, es wurde gerufen, und das Lager war schnell in Behältern und Koffern verstaut, die Mutter zog sich Wanderstiefel an und warf sich eine Jacke über, Dad stopfte sich mit zitternden Händen die Pfeife, den Blick auf den Marshimmel gerichtet, und die drei Jungs balgten sich um die Plätze im Motorboot, ohne weiter auf Mom und Dad zu achten, außer Timothy.

Dad drückte auf einen Knopf. Das Boot ließ ein lautes Summen zum Himmel aufsteigen. Das Wasser drückte gegen den Rumpf und das Boot schoß nach vorn, und die ganze Familie brach in ein „Hurra!“ aus.

Timothy saß auf der Rückbank neben Dad, die kleinen Finger lagen über Dads haarigen Fingern, und er saß zu, wie der Kanal sich wand und die Stelle, an der sie in ihrer kleinen Rakete nach dem Flug von der Erde hierher gelandet waren, hinter ihnen zurückblieb. Er erinnerte sich an die Nacht, bevor sie die Erde verließen, wie sie hastig ihr Hab und Gut in der Rakete verstaut hatten, die Dad irgendwo aufgetrieben hatte, und wie von Ferien auf dem Mars die Rede war. Für einen Ferienurlaub war das ziemlich weit weg, aber Timothy hatte nichts dazu gesagt, damit sich seine beiden jüngeren Brüder nicht aufregten. Und so kamen sie zum Mars, und das erste, was sie unternehmen würden, hieß es, war ein Angelausflug.

Dad hatte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, während das Boot den Kanal hinaustuckerte. Timothy wurde nicht schlau daraus. Er war entschlossen und irgendwie erleichtert. Die tiefen Falten in seinem Gesicht schien ein Lächeln anzudeuten, statt Sorge oder Betrübnis.

Hinter ihnen blieb die abkühlende Rakete zurück, verschwand hinter einer Biegung, und war fort.

„Wie weit fahren wir?“ Robert ließ die Hand plätschernd durch das Wasser gleiten. Es sah aus, als würde eine kleine Krabbe aus dem violetten Wasser springen.

Dad atmete sacht aus. “Eine Million Jahre.“

“Kraß,” sagte Robert.

“Schaut mal, Kinder.” Die Mutter wies mit einem langen, weichen Arm nach vorn. „Eine tote Stadt!“

Sie beugten sich in gespannter Erwartung vor, und da lag die die tote Stadt vor ihnen, ganz allein für sie, und döste in der heißen Stille eines Marssommers, den ein Marswettermacher für sie bestellt hätte.

Und Dad sah aus, als ob er froh war, daß die Stadt tot war. ­

Es war ein leeres Labyrinth aus rosa Steinen, das da auf einem Sandhügel schlief, ein paar umgestürzte Säulen, ein einsamer Tempel, und dann wieder die endlose Sandwüste. Nichts anderes, Meile um Meile. Eine weiße Wüste, die sich links und rechts des Kanals erstreckte, und eine blaue Wüste über ihnen.

In diesem Augernblick flog ein Vogel auf – wie ein Stein, der über einen blauen Teich geworfen wird, ein Aufprall, ein tiefer Fall – und verschwunden.

Dad zuckte erschrocken zusammen, als er ihn sah. „Ich dachte schon, es wäre eine Rakete.“ 
(Hier weiterlesen)
Wer — wie ich  —  die Mars-Chroniken gelesen hat, weiß schon, wie's weitergeht ... und es macht ihn nicht froh, daß wir Oktober 2026 schreiben. Denn es ist hier und heute nur zu deutlich, wie es weitergehen kann und (bei der kompletten Durchgeknalltheit an manch leitender Stelle der Weltpolitik) leider auch wird.
 
Nur, daß es keinen wassergefüllten Marskanal, keine heiße „Stille eines Marssommers“ geben wird, in der wir einen Ausflug machen könnten. Und kein Spiegelbild im Wasser. 
 
Sondern einen Schluß, den sich vorzustellen noch weit beklemmender ist. 
 
Man sollte gewissen leitenden Stellen der Weltpolitik empfehlen, jetzt gleich (also: noch im letzten Moment) diesen Artikel in Zettels Raum zu lesen, oder eben das Kapitel in The Martian Chronicles, im Original.
 
Doch sie werden es nicht tun. 
  

Ulrikes Panoptikum: "Islamo-Gauchisme" als Sündenbock?

von Franz Lechner
 
 
Eigentlich sind nur die ersten Minuten wirklich interessant. Die französische Antifa arbeitet für Marine Le Pen? Das ist starker Tobak. Später redet Frau Ulrike eigentlich weitestgehend Blödsinn, wie eingestanden werden muss, etwa dass es in Frankreich so etwas wie eine konservativ-libertäre Presse gäbe. Eigentlich, so kommt man gegen Schluss schlussendlich zum Schluss, hat sie überhaupt nichts kapiert, auch nicht die sich aus den ersten Minuten ergebenden Implikationen, um die es uns hier geht. Das wird gegen Ende immer deutlicher. Um ihre letzten Worte zu paraphrasieren: Frau Ulrike HAT schon verloren. Politisch, intellektuell, und am Ende dadurch auch moralisch. Nun ja, so könnte man meinen, was will man von einer, die in Zeiten wie diesen  "Europa"-Apologetin geblieben ist? 

Aber die ersten Minuten bleiben, so ist zu konstatieren und auch zu befürchten, höchst relevant. Also doch: Les antifas pour, et non contre Marine? Pourquoi pas, kann man nur widerfragen. Aber nicht, weil die politischen Eliten (als Auftraggeber dieser hirnlosen Vollidioten) so weit rechts stünden, oder weil sie, wie Frau Ulrike meint, dem konservativ-libertären Lager angehörten, sondern sozusagen und bekanntermaßen im Gegenteil ihre linke Agenda konsequenter betreiben und daher auch nicht davor zurückschrecken, ihrer Kinder zu fressen oder wenigstens, wie hier im Falle des kleinen Jean-Lucs, schmählich zu verraten. Weil nämlich die meisten Leute, darunter notre chère Ulrique, nicht kapieren können, dass unsere Linke in Sachen EU und NATO wirklich keinen Spaß versteht und folglich Mélenchon so fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

Dafür nimmt man sogar eine Meloni2.0 in Kauf bzw arbeitet proaktiv auf diese hin. So schaut 's aus.  
 


Zusammenfassung unterm Video: 

*Was steckt wirklich hinter den Unruhen in Frankreich? Und warum werden die Proteste in Deutschland so unterschiedlich bewertet?* 

Ulrike Guérot beschäftigt sich in dieser Ausgabe des *Panoptikums* mit den aktuellen Protesten und Ausschreitungen in Frankreich. Dabei hinterfragt sie die Berichterstattung deutscher Medien und beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der Unruhen. 

Im Mittelpunkt stehen die Forderungen französischer Schüler und Studenten nach besseren Bildungsbedingungen, die seit Jahrzehnten bestehenden sozialen Probleme in den französischen Vorstädten sowie die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft. 

Guérot unterscheidet dabei zwischen legitimem Sozialprotest und gewaltsamen Ausschreitungen. Sie blickt auf frühere Protestbewegungen zurück und erläutert, weshalb sie die pauschale Ver-bindung von Migration, Islam und sozialen Unruhen für problematisch hält. 

In einer ergänzenden Einleitung berichtet sie außerdem über Aussagen zweier Bekannter aus Nizza und thematisiert Vorwürfe, wonach die politische Verantwortung für die Ausschreitungen gezielt der französischen Linken zugeschrieben werden soll. Diese Schilderungen und Vorwürfe sind nicht unabhängig bestätigt. 

Auch die bevorstehende *Präsidentschaftswahl 2027* spielt eine wichtige Rolle: Welche Aus-wirkungen haben die Unruhen auf die politische Auseinandersetzung zwischen Jean-Luc Mélen-chon, Marine Le Pen und anderen politischen Kräften? 

Ein Panoptikum über soziale Ungleichheit, Medien, politische Interessen und die Zukunft der Französischen Republik – und darüber, warum die Entwicklungen in Frankreich auch Deutsch-land betreffen. 

Wohlgemerkt: um das, was in dieser Zusammenfassung beschrieben wird, geht es mir nicht (das ist eigentlich gutmenschlisch-linker Quacksprech von der Stante), sondern nur um das in der relativ kurzen Einleitung Mitgeteilte. Man kann dieses Video relativ bald abdrehen, aber der Anfang ist interessant. Auch, vor allem für uns "Konservativ-Libertäre." 

Wir müssen erkennen, wo der wahre Feind sitzt, was ihm wirklich wichtig ist, und vor allem zu welchen Volten er imstande ist. Und am Ende kann es nicht schaden, wenn wir uns die für uns rein fiktive Frage stellen würden: Wen würden, bzw sollten wir nächstes Jahr wählen, wenn wir Franzosen wären? 
 

Montag, 26. Oktober 2026

One More Chance ?

by  Meme Dept. 


Samstag, 24. Oktober 2026

Prof. Richard Sakwa : The Fatal Assumption That 'Tehran Will Break'

von kennerderlage
 
 
Prof. Richard Sakwa von der Uni Kent (UK) in einem hochinteressanten Dialog mit Lt.Col. Daniel Davis:
 
 
Beim Blick auf die westlichen politischen Eliten kann man dem folgenden Kommentarposting nur zustimmen:

@robertpierson299

The West is a perfect example of something Lyndon B. Johnson said: that any Jackass can kick down a barn but it takes a carpenter to build one. We don't have the skill or intelligence to build a prosperous peaceful world, all we know how to do is kick everything down, even if it leaves us open to predation and the elements.
(Der Westen ist ein perfektes Beispiel für LBJs Aussage: Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreissen, aber es braucht einen Zimmermann, um eine zu bauen. Uns fehlt das Können und die Intelligenz, eine friedliche und prosperierende Welt zu erschaffen; wir können nur alles einreissen, selbst wenn es uns dann Plünderung und Elementargewalten aussetzt)  
 

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Déjà vu

by  Meme Dept. 


Alle Ähnlichkeiten mit Befehlsausgaben im Orval Office, Sitzungen der deutschen Bundesregierung, oder der britischen Regierung in 10 Downing Street, oder der französischen im Élysée, oder dem Rat der VolksEU-Kommissare in Brüssel, oder ..., oder ..., und überhaupt allen mit vollem Blick auf den längst gerammten Eisberg auf unserer politischen Bühne auftretenden Psychos und Vollidioten, sind rein zufällig und unbeabsichtigt.
 
 
Just a conspiracy theory, of course....

Dienstag, 13. Oktober 2026

“Eight Nobel Prizes, Not Just One”

von LePenseur
 
 
... betitelt Len D. Pozeram seinen Artikel bei The Libertarian Alliance über die Trump'sche Reaktion auf die Entscheidung des norwegischen Friedensnobelpreis-Komitee, nicht ihm die Medaille zu verleihen. Difficile est saturam non scribere ...
On Friday the Norwegian Nobel Committee gave its Peace Prize to Navi Pillay, a South African judge who is eighty-five years old. Before the day was out the President of the United States had published more than six hundred words on the subject. I have read them several times, which is more attention than they got from whoever was supposed to stop him. He says the prize should have gone to “the Great United States of America, whose Representative, ME, settled eight Wars, and many other things.” He says: “In actuality, I should have won 8 Nobel Peace Prizes, not just 1.” He says the award is “an indelible stain on Norway,” and that the committee is made up of “Radical Ideologues who are Anti-Democracy, and Enemies of Civilization!” He is in the eighth month of a war that he started. I bring it up at this point because he brings it up himself, and I will come to how.
Merkt dieser narzisstisch durchgeknallte Polit-Clown (man kann ihn wohl nur mehr als solchen bezeichnen!) denn nicht, daß er sich — und als ihr oberster Repräsentant damit indirekt auch seine Nation — zum Gespött der Welt macht, wenn er wie ein wegen einer verweigerten Schokolade hysterisch kreischender Dreijähriger auf die Entscheidung zugunsten einer anderen Person reagiert?
 
Ob die erkorene Preisträgerin den Preis verdient oder nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich weiß nicht, welche anderen Kandidaturen dem Komitee vorlagen und hätte selbst dann vermutlich weder die Zeit noch ernsthaft die Möglichkeiten, diese zu evaluieren. Aber eines weiß ich (so wie wohl jeder andere auf diesem Planeten, außer ihm selbst): daß er ihn eben nicht verdient hätte!
 
Und wenn The Donald, der POTUS der Great United States of America das bei Durchlesen seines ebenso langen wie wirren Postings wenigstens in confuso erkennen könnte, wäre noch nicht alle Hoffnung verloren. So aber ...
 

Samstag, 3. Oktober 2026

Putin betont: Wir haben keinerlei aggressive Absichten gegenüber Europa

von LePenseur
 
 
Dr. Klaus Peter Krause, einst Leiter des Wirtschaftsressorts der FAZ (als diese Zeitung noch zurecht als ein Flaggschiff des Qualitätsjournalismus' gelten durfte) schreibt seit vielen Jahren einen höchst lesenswerten Blog über "Freiheit, Wirtschaft und den Rechtsstaat" (wie auch im Titel des Blogs steht). Vor einigen Tagen setzte er sich in einem langen Artikel ebenso kenntnisreich wie plausibel mit den Aussagens von Präsident Putin und Außenminister Lawrow auseinander, keine aggressive Absichten gegenüber dem Rest Europas zu hegen:

Russlands Präsident und Russlands Außenminister äußern sich häufig. Klar, sie sind amtliche Personen und vor allem politische Personen des Zeitgeschehens. Sie haben etwas zu sagen – zumal in Zeiten des Krieges. Und was sie sagen, sind Informationen. Folglich sollten Medien sie als Nachrichtenstoff weiterreichen – sollte man meinen. Es geschieht in der Tat ja auch. Doch drängt sich dabei der Eindruck auf, als würden diese Nachrichtenübermittler und Meinungsmacher von den Äußerungen mit Vorliebe jene herauspicken, aus denen sie das in ihrer Wahrnehmung Verbrecherische des Putin-Regimes hervorkehren und allein ihm die Schurkenrolle zuweisen. Dabei äußern sich Putin und Lawrow in der Regel auffällig maßvoll, bemerkenswert vernünftig, durchaus nachvollziehbar, auch staatsmännisch. Sie kommentieren, warnen, ver-sichern, bieten an … Der Vorwurf gegen sie, es sei nicht ernst gemeint, alles sei Verstellung, Täuschung, Irreführung, ist schnell zur Hand.

Der Vorwurf kommt von jenen im politischen Westen, die die Russenphobie schüren, die zu wissen glauben und nicht müde werden zu beschwören, Russland wolle Europa mit Krieg überziehen, die mit ihren gewaltigen Aufrüstungsprogrammen dabei sind, ebenjenen Krieg loszutreten, den vermeiden zu wollen sie vorgeben. 
Da, wie im Artikel ausführlich dargelegt, der Versuch, im Ukraine-Konflikt Rußland völkermörderischen Handelns zu bezichtigen, vor dem Internationalen Gerichtshof gescheitert ist und dieser nun auf Ersuchen Rußlands prüft, ob das Handeln der ukrainischen Konfliktspartei diese Bezeichnung verdient, haben die NATO-Staaten des "Wertewestens" offenbar ihre Strategie geändert und versuchen, Rußland durch die Abschnürung und Eroberung/Vernichtung seiner Exklave Königsberg/Kaliningrad unter Druck zu setzen (wobei angesichts der großen Zahl existenziell mitbetroffener Zivilisten auch hier die Frage, ob diese nicht als Kriegsverbrechen zu bezeichnen wäre, zu klären ist!). 
 
Rußland hat auf diese Anwandlungen des Westens allerdings mit dürren Worten erklärt, daß ein Einmarsch von NATO-Truppen in dieses Gebiet eine nukleare Antwort zur Folge hätte. Angesichts der unsere West-Staaten regierenden Amateur-Mannschaften, welche sich großklotzig als "Regierungen" bezeichnen, obwohl sie ja allesamt nicht regieren, sondern höchstens Satrapen der globalistischen "Eliten" der East-Coast- und City-of-London-Mafiaclans sind, kann man leider nicht sicher sein, daß diese an sich unmißverständliche Botschaft auch gehört, geschweige denn verstanden wird.
 
Es gab zu meinen Jugenzeiten ein beliebtes Lied aus der Operettenzeit, das den Titel "Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren" trug. Vielleicht sollte man es angesichts der uns mit Kriegstreiberei in den Untergang führenden Gurkentruppe umtexten: "Sie hab'n ihr Hirn bei Königsberg verloren"! Na, wenn's nur ihr Hirn ist ...
 
-----
 
P.S. wobei sich die Frage erhebt – welches Hirn könnten diese Anencephalen denn denkmöglich verloren haben.

Mittwoch, 23. September 2026

Cicero is simply right

by  Meme Dept. 


Douglas Macgregor : The Next Phase of Both Wars Much Harder to Contain

von kennerderlage
 
 
Wenn ein amtierender Präsident vor die UN-Generalversammlung tritt und damit droht, ein anderes Land zu vernichten, dann ist das eine Kriegserklärung an die Welt und ihre Ordnung seit 1945. Sicherlich gab es seit jenem Jahr zahllose Kriegshandlungen (von denen die deutliche Mehrzahl von den USA ausgingen, nur so zur Erinnerung ...), aber eine derartig dreiste Entgleisung, ein ganzes Land mit annihilation und send them to hell zu bedrohen, klingt aus dem Mund des Staatsoberhauptes eines permanenten Sicherheitsratsmitgliedes geradezu ... erratisch! Man fragt sich mit Berechtigung, was der Rest der Welt mit so einer Politik anfangen soll, zu der im Vergleich die Kanonenboot-Politik der Kolonialstaaten des 19. Jahrhunderts wie eine Kindergeburtstagsfeier erscheint!
 
 
 
Unter dem Video postet ein Kommentator eine (ja, man kann fast sagen: die einzig noch verbliebene!) plausible Vermutung, warum Trump derartig durchgeknallt agiert und quasi jeden diplomatischen Karren gegen die Wand knallt:

@MannyVela-g5h

I think President Trump is doing all this to appease Israel because he has no other choice; he knows that all the Epstein files would be made public — involving the possible rape or abuse of minors, and who knows what other atrocities.
Und zu einem nicht weniger pessimistischen Schluss kommt ein weiterer Kommentarposter

@FrankLibertas

In comparison with Trump, Nero would have looked perfectly sane. After Biden I thought it couldn't be worse, but it can. Who is the next president of the US? Bozo? This political system is rotten to it's core. In Europe it is more or less the same. The system is called Idiocracy!
Es hat seinen Grund, warum im Stichwortverzeichnis im rechten Side-Bar die Tags "Wir werden von Idioten regiert" und "Wir werden von Verbrechern regiert" vorkommen (und beide eine entsprechend zahlreiche Anwendung in den Artikeln aufweisen).
 

Donnerstag, 17. September 2026

Stuttgart 21 zu klein? Nein? Doch! Ooohhhh .... oder: Die Sieben Todsünden von Stuttgart 21

Gastkommentar
von mabraton
 

Tiefbahnhof könnte nicht ausreichen

Zu klein geplant? Gutachter bezweifelt eigene Stresstest-Untersuchung zu Stuttgart 21
 
Der sogenannte Stresstest sollte 2011 beweisen, dass der neue Tiefbahnhof von Stuttgart 21 leistungsfähig genug ist. Jetzt kommt raus: Die Berechnungen könnten falsch sein.
(Hier weiterlesen) 

Den Konjunktiv in der Überschrift kann man streichen. Den ehemaligen Chef des Pseudo-Gutachters der S21-Computersimulation, auch fälschlicherweise "Stresstest" genannt, plagt offenbar das Gewissen.

Die Anmoderation des SWR-Beitrags ist falsch. Die Schweizer SMA hat den Stresstest nicht durchgeführt, sie hat ihn testiert. Die haben sich damals schon gewunden und ungefähr auf die Position zurück gezogen: wir haben geschaut, dass alle Daten korrekt in die Simulationssoftware eingegeben wurden.

Das ist gleichzeitig der Ritterschlag für Dr. Christoph Engelhardt und seine Mitstreiter, zu denen ich drei Jahre lang gehörte. Der Rückbau des Bahnknotens Stuttgart ist seit 15 Jahren für jeden detailliert nachzulesen.

Stresstest: Leistungsfähigkeit nur auf dem Papier erreichbar → Stuttgart 21/Leistung/Stresstest_2011, → Faktensammlung von 2011: Stuttgart 21/Stresstest

Der sogenannte "Stresstest" ist ein Unterthema zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 füllt aber wegen der Komplexität und der Fülle der unzulässigen Eingriffe in den vermeintlichen Leistungsnachweis eine eigene Hauptseite mit vielen Unterseiten. Die 49 Züge pro Stunde wurden im Stresstest nur auf dem Papier und nur aufgrund zahlreicher unrealistischer Prämissen und Verstöße gegen die maßgebliche Richtlinie erreicht, man hatte sich die Hürde regelwidrig gesenkt. Die Auditierung durch die Schweizer Firma SMA ist so fehlerhaft wie der Stresstest selbst. Zahlreiche Fehler in der Simulation wurden übersehen oder nur inkonsequent bewertet. Die wesentlichen Fehler wurden von Bahn und SMA schon 2012 in einer vom Landesverkehrsministerium vermittelten Diskussion eingestanden. Darüber hinaus wurden 2017 wesentliche Fehler und die unrealistisch überhöhte Zugzahl von der internationalen Kapazität Prof. Ingo Hansen von der Uni Delft bestätigt. Die Abschätzung einer Fehlerkorrektur lässt nicht mehr als 32 Züge für den Stresstest plausibel erscheinen.

https://wikireal.info/wiki/Stuttgart_21#Stresstest:_Leistungsf.C3.A4higkeit_nur_auf_dem...

Man wird jetzt sehen wie sich die Polit-Lobbyisten mehr oder weniger elegant versuchen vom Acker zu machen. Winfried Kretschmann, dessen Regierung das Projekt letztendlich in den Abgrund begleitet hat, ist bereits im Ruhestand. "Wenns ein AKW wäre, hätte ich es gestoppt", hat er damals sinngemäß gesagt.

Will man diesen Torso noch zu einem sinnvollen Einsatz bringen sind nochmal ein paar Milliarden notwendig. Ob das, Stand Heute, technisch noch machbar ist kann ich nicht sagen ...

Hier der neue Dokumentarfilm der gerade den Stein ins Rollen bringt. Der Stein rollt sehr langsam, aber er rollt. 

[[freude]]

Die neue Bahnchefin — offenbar genau so ahnungslos wie ihre Vorgänger — hängt schon voll mit dem nicht vorhandenen Bart im Briefkasten.

 

---- Nachbemerkung von Manfred Müller ----
 
 
Ein Kommentar unter dem Video bringt die eigentliche Misere, nicht nur bei Stuttgart 21, sondern für ganz Deutschland, auf den Punkt: 

@bernardmueller5676
Die Wähler hatten die Möglichkeit, den Wahnsinn zu stoppen. Und haben es nicht getan.
Leider wahr. 
 

Mittwoch, 9. September 2026

Chief Geographer

by  Meme Dept. 


Samstag, 5. September 2026

Dosendiplomatie

von LePenseur
 
 
... ist ein Beitrag bei qpress übertitelt und verdient, gelesen zu werden. Difficile est saturam non scribere ... 
 

Donnerstag, 27. August 2026

3 Things He's 100% Sure Of

by  Meme Dept. 


Sonntag, 23. August 2026

Die sich vergrößernde Gefahr von Atomwaffen und ihrer Verwendung in Europa

von Helmut
 
 

Dieser Bericht ließ mich aufhorchen, - denn es wird eigentlich kaum darüber in den staatlich finanzierten MSM berichtet. Aber diese Meldung entspricht der Wahrheit, ich hab‘s überprüft. Sogar KI gibt es zu. Mit einigen wenigen Kürzungen drucke ich diesen Artikel ab, den ich hier entdeckt habe:

https://www.infosperber.ch/politik/


Die Nato verschleiert ihre atomare Aufrüstung
 
In Europa sind circa 100 einsatzfähige US-Atombomben stationiert. 100 bis 150 sollen dazu kommen. Für den F-35 wird eilig umgebaut.

Dass die Nato nicht nur konventionell, sondern auch nuklear weiter aufrüsten werde, hatte Nato-Generalsekretär Mark Rutte schon am 21./22. April anlässlich des diesjährigen Nato Nuclear Policy Symposiums angedeutet, zu dem rund 150 Experten aus den Mitgliedstaaten in Istanbul zusammengekommen waren. «In Zeiten großer Instabilität», äußerte Rutte damals, nehme auch «die Bedeutung nuklearer Abschreckung zu»; man müsse deshalb dafür sorgen, dass die Abschreckung «glaubwürdig, sicher und wirksam» bleibe. In diesem Kontext werde man «wichtige Entscheidungen» treffen müssen – «unter anderem darüber, wie sich die nukleare Aufstellung der Nato weiter an das sich verschlechternde Sicherheitsumfeld anpassen muss».

Zwei Monate später, am 18. Juni, bekräftigte die Nuclear Planning Group der Nato nach ihrem regulären Jahrestreffen in Brüssel, man sei mittlerweile dabei, «die nuklearen Fähigkeiten der Nato zu modernisieren» und ihre «nuklearen Planungsfähigkeiten zu stärken. In die benötigten «Fähigkeiten» werde man entsprechend «investieren».

«Taktische» Einsätze

Bei der Modernisierung, die bereits im Gang ist, handelt es sich zum einen um die Ersetzung alter durch neue US-Atombomben, die im Rahmen der «nuklearen Teilhabe» in fünf Ländern Europas lagern. Sie ist, wie aus Äußerungen hochrangiger Militärs hervorgeht – Experten bestätigen dies –, inzwischen abgeschlossen. Konkret sind alte B61-Bomben durch neue vom Typ B61-12 ersetzt worden.

Die B61-12 sind deutlich zielsicherer als ihr Vorgängermodell; sie lassen sich zudem skalieren, also mit unterschiedlicher Sprengwirkung einsetzen. Wie Fachleute bestätigen, können sie somit prinzipiell auch «taktisch» eingesetzt werden, so etwa, um feindliche Kommandozentralen und andere militärische Infrastruktur zu zerstören, aber auch, um Ansammlungen feindlicher Streitkräfte zu vernichten. Sogar Einsätze auf dem Schlachtfeld sind prinzipiell denkbar. Damit sinkt die Hemmschwelle zu ihrer Nutzung – und die Atomkriegsgefahr nimmt zu.

Die fraglichen US-Bomben sind auf Flugplätzen in Büchel in der Eifel, in Kleine Brogel in Belgien, in Volkel in den Niederlanden, in Aviano und Ghedi in Italien sowie in İncirlik in der Türkei stationiert. Insgesamt soll es sich Experten zufolge derzeit um rund 100 jederzeit einsatzfähige Atombomben handeln. Für Büchel wurde bislang die Zahl 20 genannt.

Milliarden für Büchel

Mit der Umrüstung auf die neuen Bomben vom Typ B61-12 sind weitere modernisierende Maßnahmen verbunden. Dazu zählt insbesondere die Umstellung auf neue US-Kampfjets des Modells F-35. Alle Streitkräfte, die in die nukleare Teilhabe integriert sind, besitzen bereits F-35-Jets oder sind dabei, sie zu erwerben – auch die deutsche Bundeswehr, die für zehn Milliarden Euro 35 F-35-Jets erwirbt.

Für den Betrieb der F-35 wiederum muss der Fliegerhorst Büchel umfassend umgebaut werden. Unter anderem benötigt er eine völlig neue Infrastruktur für die Einsatzsteuerung. Die Umbauten sollen spätestens 2027 abgeschlossen sein. Der starke Zeitdruck sowie spezielle Sicherheits-vorgaben der Vereinigten Staaten – so darf zum Beispiel nicht einmal Stahl aus chinesischer Herstellung genutzt werden – treiben mittlerweile die Kosten rasant in die Höhe. Gingen die Planungen zunächst von Kosten von gut 700 Millionen Euro aus, so war bald schon von 1,1 Milliarden Euro die Rede. Im Juli vergangenen Jahres räumte das Verteidigungsministerium ein, der Endpreis werde wohl sogar auf zwei Milliarden Euro steigen.

An der Grenze zu Russland

Im Rahmen ihrer weiteren nuklearen Aufrüstung zieht die Nato, wie am Freitag berichtet wurde, auch die Einrichtung neuer Stationierungsorte in Betracht. In Großbritannien wird der Plan Berichten zufolge bereits realisiert. Schon im Sommer vergangenen Jahres hatten Rüstungsgegner mitgeteilt, man verfüge über klare Hinweise darauf, dass auf die Air Base Lakenheath nordöstlich von Cambridge B61-12-Bomben verbracht worden seien. Es wäre das erste Mal seit 2008, dass US-Atomwaffen wieder in Großbritannien lagern.

Inzwischen gehen Experten allgemein davon aus, dass US-Atombomben in Lakenheath angekommen sind. Die Luftwaffenbasis war 2021 die erste in Europa, auf der US-Kampfjets vom Typ F-35 stationiert wurde. Mit den neuen B61-12 ist das Vereinigte Königreich das sechste Land in Europa, in dem US-Atombomben lagern. Weitere könnten, wie Nato-Generalsekretär Rutte in einem Gespräch mit der Deutschen Depeschenagentur explizit nicht ausschloss, folgen. Genannt werden mögliche Standorte in Finnland, Litauen und Polen, alle an oder nahe der Grenze zu Russland.

Das Ende der Rüstungskontrolle

Experten urteilen, insgesamt könnten 100 bis 150 Atombomben vom Typ B61-12 zusätzlich in Europa stationiert werden. Parallel hat auch Frankreich angekündigt, seine Bestände an Kernwaffen aufzustocken. Über die genaue Zahl will Paris keine Informationen veröffentlichen – mit dem erklärten Ziel, den Gegner, also Russland, im Unklaren zu lassen. Auch bei der Nato wird Berichten zufolge darüber nachgedacht, keine Details über die in Aussicht stehende nukleare Aufrüstung vorzulegen. Als Grund wird gleichfalls das Vorhaben genannt, in Moskau Unge-wissheit zu schüren. (*)

Während dies als strategischer Vorteil angepriesen wird, erhöht es faktisch die Unsicherheit in Europa noch mehr, zumal stark davon auszugehen ist, dass Russland reziprok reagiert, seinerseits Atomwaffen in größerer Nähe zu Westeuropa stationiert und den Westen auch im Unklaren lässt.

Dies geschieht, nachdem die Vereinigten Staaten systematisch die nukleare Rüstungskontrolle ruiniert haben, indem sie alle einschlägigen Abkommen auslaufen ließen, zuletzt New Start, das am 5. Februar dieses Jahres formal ungültig wurde. Alistair Burnett von der International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) konstatiert: «Kein einziges der Abkommen über atomare Rüstungskontrolle gilt mehr.»

----- 

(*) Ich lach' mich krank, wenn es nicht so fatal wäre! Als wenn es keine Auslandsgeheimdienste gäbe.

 

Dieses Thema wird auch in anderen Ländern diskutiert. In meinen Augen besorgniserregend diskutiert:

https://www.deutschlandfunk.de/atomwaffen-europa-100.html

und auch hier:

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/politik_ausland_nt/article6a6c045edd06dd5ef2e40015/nato-arbeitet-an-plaenen-fuer-ausbau-der-atomaren-abschreckung.html


Freitag, 21. August 2026

Prof. Glenn Diesen : Why Putin Threatened the UK

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen spricht mit Judge Napolitano zum Thema: "Warum hat Putin Großbritannien gedroht?" ...
 
 
Bemerkenswerte Analyse durch Prof. Diesen, keine Frage! Unter dem Video meldete sich auch ein russischer Kommentarposter zu Wort:
@ДСем-л9в
We in Russia watch your videos closely. While it is heartening to see people of sound mind in the US—capable of analyzing and verifying information rather than just mindlessly consuming it—such people unfortunately seem to be a minority in the West. Reading the comments under mainstream news, you realize that the majority simply swallow what they are fed without chewing. They truly believe that we in Russia sit on horse-drawn sleighs due to a lack of gasoline, drinking vodka with our pet bear who plays the balalaika while we polish a nuclear warhead. Thank you for trying to stop this madness, but a global nuclear conflict feels increasingly inevitable. The West will not stop because, for its leadership, stopping means political death. EU and Western rulers have destroyed the industrial and energy potential of their own countries and altered their demographics; they need an apocalypse or a massive war to avoid accountability. They keep raising the escalation ladder to exhaust Russia, and they are actively striking our strategic nuclear deterrent forces. Many might not realize that it is not Russian missiles striking European or American territory. Instead, it is British, German, American, and French missiles—like ATACMS, Storm Shadow, and SCALP-EG—that are killing our people inside Russia. These strikes target critical components of our nuclear shield, such as early-warning radar stations, which have nothing to do with the local conflict in Ukraine. Their sole purpose is to monitor intercontinental ballistic missile launches from thousands of kilometers away. By backing Russia into a corner and striking our nuclear shield, the West is leaving us with absolutely no choice but to respond with our full military might. Their ultimate goal seems to be baiting Russia into using non-conventional weapons to trigger a full-scale global war. Sadly, we are not the ones who get to decide when the apocalypse begins, as they are leaving us no alternative.
(Google-Translation: Wir in Russland verfolgen Ihre Videos aufmerksam. Es ist zwar ermutigend, in den USA vernünftige Menschen zu sehen, die Informationen analysieren und überprüfen können, anstatt sie einfach gedankenlos zu konsumieren, doch scheinen solche Menschen im Westen leider in der Minderheit zu sein. Liest man die Kommentare unter den Mainstream-Nachrichten, wird einem klar, dass die Mehrheit einfach alles unreflektiert schluckt. Sie glauben tatsächlich, wir in Russland säßen mangels Benzin auf Pferdeschlitten, tränken Wodka mit unserem Bären, der Balalaika spielt, während wir einen Atomsprengkopf polieren. Danke, dass Sie versuchen, diesen Wahnsinn zu stoppen, aber ein globaler Atomkrieg erscheint immer unausweichlicher. Der Westen wird nicht aufhören, denn für seine Führung bedeutet das den politischen Tod. Die Machthaber der EU und des Westens haben das Industrie- und Energiepotenzial ihrer eigenen Länder zerstört und deren Demografie verändert; sie brauchen eine Apokalypse oder einen massiven Krieg, um der Verantwortung zu entgehen. Sie verschärfen die Eskalation immer weiter, um Russland zu zermürben, und greifen aktiv unsere strategischen nuklearen Abschreckungskräfte an. Vielen ist vielleicht nicht bewusst, dass es nicht russische Raketen sind, die europäisches oder amerikanisches Territorium treffen. Stattdessen sind es britische, deutsche, amerikanische und französische Raketen – wie ATACMS, Storm Shadow und SCALP-EG –, die unsere Leute in Russland töten. Diese Angriffe zielen auf kritische Komponenten unseres nuklearen Schutzschildes, wie etwa Frühwarnradarstationen, die nichts mit dem lokalen Konflikt in der Ukraine zu tun haben. Ihr einziger Zweck ist die Überwachung von Interkontinentalraketenstarts aus Tausenden von Kilometern Entfernung. Indem der Westen Russland in die Enge treibt und unseren nuklearen Schutzschild angreift, lässt er uns keine andere Wahl, als mit unserer vollen militärischen Stärke zu reagieren. Ihr eigentliches Ziel scheint zu sein, Russland dazu zu verleiten, unkonventionelle Waffen einzusetzen, um einen umfassenden globalen Krieg auszulösen. Leider können wir nicht entscheiden, wann die Apokalypse beginnt, denn sie lassen uns keine Alternative.) 
Nein, das alles klingt wirklich nicht gerade beruhigend! Und die westlichen Regierungen sind nicht einmal als "Schlafwandler" unterwegs, wie man das Verhalten der Regierungen vor und zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs zu deren teilweiser Entschuldigung beschrieben hat: jetzt wird ganz bewusst auf Krieg gesetzt, in der Erwartung, dass die Russen "kneifen" und den Schwanz einziehen. 
 
Und wenn nicht? Die Konsequenzen dieser Verantwortungslosigkeit sind fatal, denn dieser Wahnsinn kann die Vernichtung der gesamten menschlichen Zivilisation bedeuten!
 
-----
 
Ebenfalls sehenswert zu diesem Thema ist die Unterhaltung von Judge Napolitano mit Col. Douglas Macgregor. 
 

Donnerstag, 20. August 2026

Österreich und die exzellente Kaffeeministerin im Außenministerium

von Helmut
 
 
Wäre sie nur beim Kaffee geblieben, dort wäre sie sicher besser aufgehoben! Aber die Außenpolitik, die sie betreibt, vor allem gegenüber Russland, ist völlig deplaziert. Offensichtlich ist in ihren Augen Geschichte nur etwas für Kinder und für die Schule, um es anschließend wieder schnell zu vergessen.

Da ist mir etwas untergekommen, was eigentlich jeder Österreicher wissen sollte. Klar, auch meine Mutter hat mir von den Russen in Wien erzählt, nach dem Krieg, oftmals rüpelhafte Leute, dann immer die Frage nach den Armbanduhren ("Ura,ura?"), und so manches mehr. Aber das waren die Soldaten. Wie hat sich die damalige russische Regierung verhalten?

Universitätsprofessor DDr.*) Thomas UNDEN, ein bekannter Name in Wien, hat das in folgender Form veröffentlicht (ich drucke das komplett ab):
RUSSLAND

Die österreichische Regierung und Politik sollte sich einmal historisch vor Augen führen, daß RUSSLAND nach 1945 bis hinaus über das Ende des Kommunismus die EINZIGE Weltmacht war, die nach Ende der Kriegsreparationen 1955 die Republik Österreich nicht übervorteilt hat und im Gegenteil Österreich durch seine Gas, Kohle und Öllieferungen zu ausgesprochen fairen Preisen und nachhaltigen Verträgen wirt-schaftlich und sozial gefördert hat und das ohne politische oder militärische Gegen-leistung.

Ganz im Gegensatz zu den USA, die potentielle Hilfen immer an wirtschaftlichen und militärischen Einfluss gebunden haben und das europaweit bis zum heutigen Tag. Das muss mal aufs Tapet gebracht werden, besonders wenn die derzeitige Europa-politik RUSSLAND zum Feindbild, ja fast schon zum historischen Erbfeind hochstilisiert. Der saß und sitzt historischer weise bekanntermaßen jedoch im euro-päischen Archipel Britannien und in seinem sprachverwandten großen Bruder jen-seits des Atlantik.

Das hat eine Vielzahl historischer Gründe und Allianzen, von denen ich nur den europäischen und amerikanischen "Weltkolonialismus" hervorheben möchte an dem Russland bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts keinen Anteil hatte. Da hatten die anglikanisch zionistischen Freimaurer schon 200 Jahre die Fühler nach und ihre Pfründe in Russland gesichert. Erst durch Putins Beendigung des amerikanischen Bankenwesens in Russland mit 2002-2004 und der Gründung der BRICS Staaten wurde Russland deklariertes westliches Feindbild.

Wer das in Abrede stellt, allen voran unsere österreichischen Außenminister der letzten 20 Jahre, konstruieren Weltlügen der Zeitgeschichte.

Auch das ist leider in der Weltgeschichte immer Realität gewesen.
----- 
 
P.S.: Laut der Verfassung ist Österreich ein neutrales Land. Ein Großteil der Bevölkerung (über 80%!) möchte, dass das auch so bleibt. Der Herr Bundespräsident und die Frau Außenministerin sehen das anscheinend anders:

 
Es könnte allerdings auch gut möglich sein, dass es indirekte Kriegstreiber in der Österreichischen Regierung gibt, die Wirtschaft noch zu wenig geschwächt ist, das Budgetdefizit zu gering und die Ukraine einen Mangel an weiteren goldenen WC-Muscheln hat. Außerdem fragen sich viele Leser berechtigt, woher dieses „Österreich ist an der Seite der Ukraine“ kommt, da niemand seine Männer, Söhne oder Kinder in einen Krieg schicken will. 
 
Eine Volksabstimmung würde Klarheit schaffen, auf welcher Seite die Österreicher wirklich stehen. Nur die FPÖ ist da für die Beibehaltung der Neutralität.
 
 
*) Anm. LePenseur für Piefkes = "Dr.Dr." 
 

Montag, 17. August 2026

Rheinmetall, einmal anders betrachtet

von Helmut
 
 
Der Besuch des rumänischen Verteidigungsministers, der gleichzeitig auch Vizepremier ist, in dem Werk in Siebenbürgen hat mich veranlasst, an diesen Herrn einen offenen Brief zu schreiben, der in den rumänischen sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde.

In der deutschen Übersetzung sieht das so aus:

 OFFENER BRIEF AN DEN RUMÄNISCHEN VERTEIDIGUNGSMINISTER
HERRN RADU-DINEL MIRUTA

Sehr geehrter Herr Minister, 
 
Sie waren kürzlich in Mediasch (Siebenbürgen) und haben das Werk der Firma Rheinmetall besucht, besichtigt und auch bewundert. Ich frage Sie, ob Ihnen bewusst ist, mit welchem Konzern Sie es hier zu tun haben. Sie verfügen über die „Gnade der späten Geburt“, weil Sie erst 1985 geboren wurden und nicht wissen, was Krieg bedeutet. Aber es gibt Geschichtsbücher, die darüber berichten, und die kann man auch im Detail lesen, wenn es jemanden nur interessiert.

Ich will Ihnen eine Nachhilfestunde der Geschichte geben, in diesem Fall der Geschichte des Konzerns Rheinmetall:

Das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall wurde 1889 in Dortmund gegründet und produzierte neben anderen Artikeln hauptsächlich Rüstungsgüter. Das Unternehmen wurde später nach Düsseldorf und dann Berlin verlegt. Bis in die 1930er Jahre verlagerten sich diese Schwerpunkte immer wieder – bis im Zweiten Weltkrieg fast vollständig auf Waffenproduktion umgeschwenkt wurde. Durch die massenweise Produktion von Waffen und Munition jeder Größe und Art und deren Einsatz an den verschiedenen Fronten in Ost und West trug auch die deutsche Rüstungsindustrie zur Verlängerung des Weltkrieges bei.

Dazu gehörte auch der massenweise Einsatz von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen, und zwar sowohl von deportierten Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern in West- und Osteuropa als auch von Kriegsgefangenen, besonders aus der Sowjetunion. Auch deutsche und ausländische jüdische KZ-Häftlinge wurden in den Werken der Rheinmetall-Borsig AG unter unwürdigen Umständen zur Arbeit gezwungen, wobei viele von ihnen ums Leben kamen. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten die Zwangsarbeiter dort lange Schichten. Hunger, Krankheiten und Gewalt forderten zahlreiche Opfer, viele Häftlinge überlebten die schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht.

Der moderne Konzern Rheinmetall ist sich also bewusst, dass er während der NS-Zeit von Zwangsarbeit profitiert hat – bemüht sich aber mehr schlecht als recht um wirkliche Aufarbeitung. Die Darstellung der Situation der Zwangsarbeiter sei unseriös und verharmlosend und spiele die Rolle des Konzerns herunter – auch, weil oft betont werde, dass der Konzern sich nicht gegen die Verstaatlichung hätte wehren können. Eine Argumentation, die Rheinmetall nach dem Krieg oft vertrat, um Verantwortung abzuwenden. Auch an anderer Stelle, zum Beispiel wenn es um die Behandlung der KZ-Häftlinge durch die SS ging, weise das Unternehmen die Verantwortung für Taten, die auf den eigenen Werksgeländen passiert seien, von sich.

Unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat der Konzern 2014 eine Festschrift vorgelegt, worin auch zu diesem Thema Stellung bezogen wurde. Das Thema der Zwangsarbeiter wurde aber verharmlost und nur lückenhaft dargestellt. Es wird auch sehr undifferenziert über die verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeiter berichtet, obwohl man seit den ersten Studien weiß, dass mit Zwangsarbeitenden unterschiedlich umgegangen wurde: Die aus westlichen Ländern wurden cum grano salis besser behandelt als die aus den osteuropäischen Besatzungsgebieten. Sowjetische Kriegsgefangene und natürlich auch KZ-Häftlinge wurden ganz miserabel behandelt, ebenso die italienischen „Militärinternierten“, denen man am Ende des Krieges sogar den Status als Kriegsgefangene verweigerte.

Allein der niedersächsische Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide war von Lagern mit Tausenden Insassen umgeben. Viele von ihnen, darunter vor allem Personen jüdischen Glaubens aus Ungarn, wurden bei Rheinmetall eingesetzt. Auch Zwangsarbeiter vom Außenlager Tannenberg des Konzentrationslagers Bergen-Belsen kamen bei Rheinmetall zum Einsatz. Teilweise wurden diese auch von Auschwitz nach Niedersachsen verlegt.

Fazit: Eine kritische Aufarbeitung der Geschichte, in welchem Ausmaß das Unternehmen von der NS-Zeit profitierte, wie und ob Zwangsarbeiter durch das Unternehmen entschädigt wurden, wird nicht im Text der Festschrift erwähnt.

Soviel zur Geschichte. Wie funktioniert der Konzern aber heute:

Rheinmetall ist ein großer deutscher Rüstungskonzern, der Waffen, Militärfahrzeuge und Munition herstellt. Das Unternehmen profitiert wirtschaftlich von Kriegen, da es Streitkräfte wie die Bundeswehr und verbündete Staaten mit Kriegsmaterial beliefert. Rheinmetall liefert im großen Stil Ausrüstung und Munition an die Ukraine und verzeichnet durch die weltweite Aufrüstung stark steigende Umsätze.

Rheinmetall in den vergangenen Jahren zu einem der am stärksten wachsenden Industrieunternehmen in Deutschland gemacht. Rekordbudgets der NATO-Staaten, massive Nachbestellungen von Artilleriemunition und der Bau neuer Kapazitäten wie im niedersächsischen Unterlüss ließen den Auftragsbestand auf Rekordhöhen steigen, führten zum DAX-Aufstieg und veränderten auch das gesellschaftliche Image der Rüstungsbranche grundlegend.

Waffen von Rheinmetall kommen nach Konzernangaben auch im Irankrieg zum Einsatz. Das Unternehmen will etwa den USA helfen, ihre durch die heftigen Angriffe auf Iran geleerten Raketenarsenale wieder aufzufüllen. Der Auftragsbestand (Backlog) könne sich bis Jahresende auf 135 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.

Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall will nach seinem Umsatz- und Gewinnplus 2025 auch dieses Jahr deutlich wachsen. Der Konzernumsatz werde um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen angesichts der Ausbreitung weltweiter Krisen und Kriege mit. Die operative Marge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern, nach 18,5 Prozent im Jahr 2025.

Zusammenfassend kann man sagen:

Es ist für das Unternehmen außerordentlich förderlich, dass vom Westen die kriegerische Auseinandersetzung durch die immensen Waffenlieferungen an die Ukraine am Leben erhalten wird, denn nur so erklären sich die immensen Gewinne des Konzerns. Niemand fragt dabei nach den Schattenseiten dieser Strategie. Niemand fragt nach den Zwangsarbeitern im Naziregime, oder nach den Toten des russisch-ukrainischen Krieges. Anstelle dessen werden stolz die militärischen Ausrüstungen präsentiert, um von den Schattenseiten des Konzerns abzulenken.

Daher beglückwünsche ich Sie, Herr Minister, dass Sie mit solchen Konzernen zusammenarbeiten und die Vertreter als seriöse Gesprächspartner begrüßen. Aber ich habe noch den Rat meiner verstorbenen Mutter in Erinnerung, die mir immer sagte:

„Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage Dir, wer Du bist!“

Zum Abschluss noch einige Links auf Fotos mit Originalaufnahmen der Firma Rheinmetall aus der NS-Zeit.

https://www.directupload.eu/file/d/9376/otomlj5j_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/u2t8si9w_webp.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/qt79guq4_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/csr9tnfm_png.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/apspyuy2_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/6k65i7w4_jpg.htm
 

Mittwoch, 12. August 2026

Where is Spiderman? Or: Iran – The Search for an Honourable Defeat

by  Reginald Godwyn 
 
 
Donald Trump came to office promising to end America’s endless wars. He mocked the invasion of Iraq. He ridiculed the pretensions of the Washington foreign-policy establishment. He assured his supporters that American lives and money would no longer be squandered in conflicts that served no identifiable American interest. This was not a marginal promise. It was perhaps the main reason why millions of Americans voted for him. They had grown weary of twenty-five years of military adventures that had destroyed states across the Middle East while bringing neither security nor prosperity to the United States itself.
  
Today those promises lie alongside so many others that have disappeared into the memory hole. America has spent six months fighting another Middle Eastern war. Hundreds of billions of dollars have been frittered away. Oil prices remain high, and may rise higher. Shipping through the Strait of Hormuz has never returned to normal. American prestige has suffered its gravest military humiliation since Vietnam.