Samstag, 15. Mai 2021

Andreas Unterberger empört sich

 
... und hätte, unter anderen Umständen, auch allen Grund dazu:
Der Putsch eines Teils der Justiz gegen eine demokratisch gewählte Regierung – oder genauer gegen den Bundeskanzler und seine Partei geht weiter. Die Kampfaktionen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, die schon der Justiz-Sektionschef Pilnacek wohl zu Recht als "Putsch" bezeichnet hat, treffen nun nach der Reihe die ÖVP-Spitze. Jetzt ist Parteichef und Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Reihe. Da man die von den Linksparteien seit Jahr und Tag krampfhaft und mit zahllosen Vorver-urteilungen gesuchte Korruption der schwarz-blauen Zeit nicht und nicht gefunden hat, hat nun die seit langem (zusammen mit dem ORF) als Speerspitze von Rotgrün agierende Korruptionsstaatsanwaltschaft nach Finanzminister Blümel nur Sebastian Kurz direkt ins Visier genommen, und zwar wegen einer angeblichen Falschaussage. Auch das wird zwar mit 99,9-prozentiger Sicherheit nicht zu einer rechtskräftigen Verurteilung von Kurz führen. Das bringt ihn aber enorm und vermutlich auf lange in die Defensive. Was zweifellos der Zweck war.
Das »unter anderen Umständen« heißt: hätte er selbst nicht exakt dasselbe betrieben, um — im eigenen Interesse? Das darf beweifelt werden! Wohl eher in Ausführung der Instruktionen der Strippenzieher, die ihn überhaupt erst in seine Position gehievt hatten — vor und nach H.C. Straches Erledigung durch einige tendenziös entstellte Video-Schnipsel der FPÖ bei jeder Gelegenheit ans Bein zu pinkeln, endend mit der Erpressung, Kickl als Innenminister rauszuschmeißen, um die Exekutive wieder unter ÖVP-Kontrolle zu bringen. Jetzt gibt es also Kräfte, die Kurz abservieren wollen, und Unterberger empört sich, daß sich die pöhse FPÖ da offenbar nicht für Kurz in die Bresche schlagen will. Aber, Herr Dr. Unterberger – hieße das für sie nicht: exakt jenen Kakao zu trinken, durch den man sie zuvor gezogen hat? Was bekanntlich schon Erich Kästner als nicht ratsam bezeichnet hat ... ... Zu obigem Artikel daher folgender
 

Gastkommentar
von elfenzauberin


Es sieht für mich so aus, als ob Kurz bald Geschichte sein wird. Die kryptische Ankündigung Norbert Hofers am FPÖ-Parteitag, im Mai werde die Regierung durch Enthüllungen erschüttert werden, scheinen sich zu bewahrheiten.

Ich werde Kurz in der Politik nicht vermissen. Er ist für mich ein Falschspieler, der die Wahlen gewonnen hat, indem er das Parteiprogramm der FPÖ geklaut hat, aber weiterhin linke Politik betrieben hat. Von einigen Alibi-Aktionen abgesehen hat er nichts gegen die unqualifizierte Zuwanderung unternommen, die sich derzeit wieder auf sehr hohem Niveau befindet. Und Bundeskanzler Kurz hat es zugelassen, dass zentrale Bürgerrechte de facto zu Grabe getragen wurden. 
 
Ich erinnere mich nur allzu gut an die Worte von Edstadtler zu Beginn der Pandemie, mit der sie die "Maßnahmen" (das richtige Wort wäre Freiheitsberaubung gewesen) rechtfertigte. Sie sagte sinngemäß, dass diese Maßnahmen zurückgenommen werden, wenn diese nicht mehr notwendig wären. Mittler-weile sind diese Maßnahmen mit kurzen Unterbrechungen seit mehr als einem Jahr in Kraft. Lockerungen gab es nicht, es gab immer nur Verschärfungen. Eine normale Maske reicht nicht, es muss schon eine Staubschutzmaske (FFP2) sein, die ein ernstes Atemhindernis darstellt. 1,5 m Abstand reichen nicht, es müssen schon 2 m sein. Und so ging es fort.

Ein Bundeskanzler, der derartige Freiheitsberaubungen seiner Bürger zulässt, gehört in die Bedeu-tungslosigkeit entsorgt. Und ein Bundeskanzler, der auf Zuruf einer Landeshauptfrau agiert, erst recht!

Kurz hat linke Politik betrieben und rechte Politik vorgetäuscht. Er hat den Linken Othmar Karas in die EU gehievt, er hat den Linken Wolfgang Brandstätter in den VFGH gehievt, er wollte unbedingt den Migrationspakt unterzeichnen und er pflegt regen Umgang mit Leuten wie Klaus Schwab und George Soros. Weiterhin hat er ein sehr entspanntes Verhältnis zur chinesisch-kommunistischen Diktatur.

In der ÖVP muss sich die Erkenntnis durchsetzen, dass man auf lange Sicht beim Wähler nicht mit Lügen und Täuschungen punktet, sondern mit Standhaftigkeit und Wahrhaftigkeit.

Die Wähler der ÖVP müssen sich mit der unangenehmen Tatsache anfreunden, dass ihre Stimme dazu benutzt wurde, um linke Politik umzusetzen.
 
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P.S.: Die ÖVP hätte während der türkis-blauen Koalition ausreichend Gelegenheit gehabt, den ORF in die Schranken zu weisen und den linksdrehenden Medien den Geldhahn abzudrehen. Die ÖVP hat das aber verhindert und wundert sich nun, sich im medialen Trommelfeuer wiederzufinden.
 
Soll die FPÖ jetzt für die Abschaffung der Korruptionsstaatsanwalt eintreten? Oder wahrheitswidrig behaupten, dass die türkise Partie unbedenklich ist? Wenn die Blauen das täten, kämen sie nur in das Schussfeld der linken Jagdgesellschaft, ohne Nutzen daraus ziehen zu können.

Die Blauen wären sicher bereit gewesen, den linken deep-State zu demontieren – nur: die Türkisen wollten das nicht!

Jetzt gilt es für die Türkisen die Suppe auszulöffeln, die sie sich selbst eingebrockt haben.
 
 

Berechtigte Frage

 

 
 
 

Gedankensplitter zum Tag

von it's  me 


Schon wieder benötige ich Hilfe bei einer Rechenaufgabe, obwohl ich mit „sehr gut“ in Mathematik maturierte.

Österreich hat fast 9 Millionen Einwohner, von denen schon sehr viele geimpft sind, viele davon zweifach und damit im baldigen Besitz ihrer Grundrechte durch den „grünen Pass“.

Bis jetzt habe ich alles kapiert, aber ab jetzt wird es für mich unverständlich: Wozu bestellt unser Kindkanzler weitere 42 Millionen Impfdosen für Österreich? Warum ist er so unverantwortlich, auch bei Johnson&Johnson zu bestellen, ein Vaccin, das in den Niederlanden, Dänemark und Schweden nicht zum Einsatz zugelassen ist?

Oder ist doch geplant, wie der Chef von Pfizer gesagt hat, dass es mit zwei „Pieks“ doch nicht getan ist? Jedes Jahr „Ärmel hoch“?

Ich denke, dass all diejenigen, die nicht der Impfhysterie und der Politerpressung erliegen und sich mit einem Totimpstoff im Spätherbst immunisieren lassen werden, die Gewinner dieser Krise sein werden.

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In Deutschland hat man gefühlt nur ein Grundrecht, und das heißt arbeiten gehen. ( ©Panthea )

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Während in Merkel’s DDR 2..0 die Ausgangssperre herrscht, feiern die Niederlande ihren König.

Man muss ehrlicherweise auch die Vorteile des Lockdowns erwähnen: Sexuelle Übergriffe auf Frauen auf der Wies’n 2019: 47 – 2020: Null. Ein dreifaches Hoch! Hoch!! Hoch!!!

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Wie ultralinks Deutschland unter einer angeblichen konservativen Kanzlerin geworden ist, zeigt sich daran, dass gegen Anti-Lockdown-Demonstranten am 18. November 2020 mit vier Wasserwerfern vorgegangen wurde ( und das im November ), obwohl kein Polizist verletzt wurde, im Gegensatz zum 1. Mai 2021, als die Teilnehmer der „Revolutionären 1.Mai-Demonstration“ in Berlin 93 Polizisten in den Krankenstand brachten. Vielleicht braucht man die politische Fußtruppe noch einmal gegen rääääächts.

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Die schwerwiegendste, gefährlichste Pandemie, die soeben grassiert, ist die der Dummheit. Dagegen wird auch Biontech keinen Impstoff entwickeln können.

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Der tägliche mediale Blick in die Westmark lässt mich jedes Mal vor Glück jubilieren, trotz vieler Widrichkeiten, in Österreich zu leben, denn so einen Wahnsinn kann ich mir hier nicht vorstellen. Das geht nur im Land der Denunzianten, basierend auf alter, „guter“ DDR-Schulung. Merkel macht’s möglich, speziell das Grausige und Unmenschliche.

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Anlässlich der Wahl in Spanien hat Helene Seelmann vom ORF die dem Rotfunk typische Links-lastigkeit unter Beweis gestellt mit folgender Aussage, nachdem klar war, dass konservative Kräfte die Wahl für sich entscheiden konnten: „Jedenfalls sind mit diesem Wahlergebnis die schlimmsten Befürchtungen eingetreten.“ Frau Seelmann, darf ich Ihnen eine wunderbare Aussage einer Twitterin nahe bringen: „Sozialismus finden nur die Leute gut, die ihn nicht leben müssen“.

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April 2021 – ZiB2: die Behörden sind stolz, über 400.000 Grenzkontrollen im Zusammenhang mit der Coronahysterie durchgeführt zu haben.

20.09.2015 die Polizei versucht, unsere Grenzen zu beschützen – erfolglos.

Covid19 muss her, um geschützte Grenzen zu haben! Aber was vergessen wird: jede Pandemie ver-schwindet irgendwann einmal.

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Bisher konnte ich mir nicht vorstellen, Wahnsinn bildlich darzustellen. Seit Covid funktioniert es, wie hier und hier (Maskenpflicht im Freien) bewiesen.

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Wer sich impfen lässt, um seine „Freiheiten“ (die ja selbstverständlich sein sollten – so steht es zumin-dest in der Verfassung), wieder zu erlangen, betreibt selbst Apartheid.

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Das sind keine Ärzte, sondern Verbrecher, Kinder einem pharmazeutischen Experiment aussetzen zu wollen. Kollegen, es handelt sich bei diesem Impstoff um einen NOTzugelassenen! Soeben freut sich Drosten in der ZDF-Tagesschau, dass bald die über-12-Jährigen geimpft werden – nein, er fordert die Impfung für Kinder. 2009 hat er auch die Impfung bei Jugendlichen und Kinder gegen die Schweine-grippe propagiert – er scheint die Narkolepsie als schwerste Nebenwirkung vergessen zu haben. Wo bitte ist ein Fachmann wie Prof. Dr. Klaus Stöhr, der neben der Gesundheit (wobei er keine Impfung für Kinder und Jugendliche befürwortet) auch die Wirtschaft und Freiheit in den Focus setzt.
 
 

Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Erwartungsgemäß zum Ende des Ramadan ist der ungewohnte Zuckerschub einigen der Hardcore-Radikalen wieder dorthin geschossen, wo denkende Menschen das Hirn sitzen haben, und schon fliegen tausende Raketen aus Gaza in Richtung der zutiefst verhassten Juden, in der Hoffnung, möglichst viele Zivilisten zu töten. Dass die EU dem Ganzen mit Sorge zuschaut ist verständlich. Immerhin ist es ja schade, den Warlords erst die Millionen zuzuschieben, mit denen sie Raketen kaufen können, die man Juden auf den Kopf schmeißt, und dann zuschauen zu müssen, wie die verhasste israelische Armee die meisten der Dinger einfach als Feuerwerk am Himmel verpuffen lässt. Das ist enttäuschend. Vor Allem für die Mehrheit, die bei der Lügenpropaganda des Hasspredigers Abbas in frenetischen Jubel ausbrachen und seine Brunnenvergiftungsmärchen über die Juden vor dem Europäischen Parlemantsdummy mit standing ovations bedachten.

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Interessant auch das dröhnende mediale Schweigen zu Zusammenrottungen in westeuropäischen Hauptstädten, so ganz ohne Masken oder Sicherheitsabstände, aber trotzdem unbehelligt von Knüppelpolizisten und Wasserwerfern. Und während die Antifa immer noch nicht den Blutdruck wegen Halle runter bekommt, geht sie mit Palis und Türken vor Synagogen „Scheiß Juden!“ brüllen. Wenn Antisemitismus angeblich ein Zeichen von Rechtsradikalismus ist, ist die Antifa ein extrem rechtsradikaler Verein. Vergesst das wenn. Nach ihrer eigenen Definition sind sie einer. Punkt.

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Und nun noch eine kleine Lese-Empfehlung zu der mitten in Deutschland aufklaffenden Frontlinie im neuen Krieg gegen Israel und den tief im linken Milieu verwurzelten Judenhass:

"In Deutschland darf ein grölender Mob vor Synagogen und jüdischen Gemeindehäusern auf die Barrikaden gehen, seinen Judenhass herausdonnern, Davidsterne verbrennen und jüdische Bürger in Angst und Schrecken versetzen – und das weitgehend folgenlos."

Weiter hier in einem erstaunlich lesenswerten Artikel der "Welt".

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Ach ja, der Reitschuster hat es auch zielsicher auf den Punkt gebracht:

Die gleichen Leute, die sich in Dauerschleife über "Zigeunersoße" und "Mohren-Apotheken" aufregen, ducken sich weg und verharmlosen, wenn ein aggressiver Mob vor einer Synagoge "Scheiß-Juden" im Sprech-Chor skandiert und die Polizei untätig zusieht. Abgründe an Doppelmoral.“

Amen. 

 

Freitag, 14. Mai 2021

»Avanti Dillettanti!«

 
... ruft Kollege Llarian (orthographisch freilich nicht ganz korrekt) in Zettels Raum den tollen (man kann sie wirklich nicht anders benennen!) Legisten in NRW zu, die mittels copy+paste neue Gesetze textieren, und dabei »bloß« die Aktualisierung des Inkraft- und Außerkrafttretens-Datums vergaßen. Womit das Gesetz bereits vor seiner Publikation gar nicht mehr in Kraft war ...

Aber wir in Österreich sind nicht besser: ein Budget-Gesetzesentwurf, in dem nur leider bei den Zahlen auf drei Stellen vor dem Komma vergessen wurde, ging aus dem Ministerium an den Nationalrat, ohne daß so 'ne »Kleinigkeit«, die fette Milliardenausgaben zu schlanken Millionen schrumpfte, auch nur irgendeinem aufgefallen wäre ...

Vielleicht sollte man die »Dilettanten« zutreffender durch »Idioten« oder — wenn einem das doch zu justiziabel dünkt — »Ignoranten« ersetzen ...


»Die Polizei, dein Freund und Helfer«

 
So pflegte man in meiner Kinder- und Jugendzeit zu sagen. Heute wäre wohl »DEIN Feind und DEREN Helfer« angebrachter:
Polizei: Gegen „Corona-Demonstranten“ stark – bei „Scheiss Juden“-rufenden Moslems Hosen voll

Während die Exekutive in Deutschland und Österreich kein Problem damit hatte mit roher Gewalt, samt Wasserwerfern, Pfefferspray und Hundestaffeln, gegen friedliche Corona- und Anti-Regierungsdemonstranten in den vergangenen Monaten vorzugehen, sieht es bei den moslemischen Mitbürgern wie gewohnt anders aus. Bei den spontan aufpoppenden Anti-Israel-Demonstrationen in beiden Ländern sieht man weit und breit keine Polizei einschreiten, weder wegen Verstößen gegen Corona-Maßnahmen, noch wegen offensichtlichem Antisemitismus der „Neubürger“.

Wenn die Zeiten krisenhaft werden, entstellt sich manches zur Kenntlichkeit. Der »Freund und Helfer« ist vor allem ein Helfer seines Vorgesetzten und Dienstgebers, und noch viel mehr ein Freund der (in Wien sprichwörtlichen) »ruhigen Kugel« — ein Ausdruck, der nichts mit martialischen Pistolenkugeln, sondern mit jener, mit der man kegelt (oder in Wien: »Kegel scheibt«), zu tun hat.

Wozu denn die Gesundheit oder die Karriere, oder gar — horribile dictu! — die Pensionsberechtigung (wegen eines Disziplinarverfahrens) riskieren, wenn es ohne sowas auch geht. Man muß einfach nichts gesehen und gehört haben. Man muß ja nicht alles hören und sehen! Und wenn man in Österreich als alte Definition (der damals in Dunkelgrün gewandeten) Polizei das Diktum »a Aff' in 9 Meter grünem Stoff« benutzte, so wird auch die Assoziation mit dem bekannten drei Affen nicht ganz fehlgehen ...


White Life Matters (?)

von it's  me  


Wegen eines vorbestraften Verbrechers namens George Floyd, der bei der Amtshandlung eines strunz-dummen Polizisten zu Tode kam, bebte die ganze Welt, gab es Ausschreitungen, im Laufe derer viele Unschuldige ermordet wurden (darunter – welch Kuriosum – viele Schwarze), und wurde BLM ins Leben gerufen.

 

Warum verdammt noch einmal gibt es kein WLM (White Life Matters), wenn eine unschuldige weiße Frau  und Mutter von sechs Kindern am Beifahrersitz eines Autos von so einer Kreatur erschossen wird?

 

Wo sind sie alle, die Gutmenschen und patentierten Humanisten? Ist nur schwarzes Leben wertvoll? Wo sind die Demonstrationen und Mahnwachen? Oder ist es etwa »rassistisch«, den Mord an einer Weißen durch einen Neger anzuprangern? Wobei einem bei der Physiognomie eines Dejywan R. Floyd manch Zweifel aufsteigen mag, ob wir es wirklich mit einem Menschen zu tun zu haben ... Ich weiß, das ist etwas deftig formuliert – aber in Anbetracht der Einseitigkeit, mit der dekretiert wird, was demonstrationswürdig ist und was nicht (darüber entscheiden heute nur die Linken & Linksextremen), droht meine Magen-peristaltik in die falsche Richtung zu gehen.

 

Nachdem Krautland bereits einen George-Floyd-Sportplatz hat, erwarte ich mir jetzt einen Julie-Eberly-Park. Weiters, dass amerikanische Universitäten den 6 Halbwaisen Stipendien anbieten, so wie die Texas-Southern-Universität der 6-jährigen Tochter von Floyd ein Stipendium angeboten hat.

 

Weiters, dass alle Sportler im Andenken an Julie Eberly knieend eine Gedenkminute einhalten und Anne Will, Marcus Lanz,  Armin Wolf und Claus Kleber sofort Gäste einzuladen mit dem Thema, warum in den USA viel mehr Weiße von Schwarzen ermordet werden als umgekehrt.

 

Was, ich erwarte mir zu viel? Ich weiß – leider.
 
 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Angeblich verröcheln jeden Tag tausende arme Menschen in Indien, von Not, Elend, Hunger und einem tödlichen Killervirus heimgesucht. Ärzte ohne Grenzen investiert Millionen Spendengelder… nein, nicht um denen zu helfen sondern um kerngesunde junge Männer aus Afrika zu den südeuropäischen Plantagen zu schaufeln. Man muss ja Prioritäten setzen. Die Versorgung der Mafia mit Negersklaven hat Vorrang. Deshalb darf man die nicht mehr so nennen, weil man sonst den wahren Charakter dieses Geschäftes erkennen könnte.

***

Wie sprach einst ein verantwortungsloser Covidiot und Ignorant? "Es bringt nichts mit Masken herumzulaufen, die einen ohnehin nicht schützen." Zu finden hier.

Dort übrigens auch zu finden die Aussage: "Viren kennen keine Grenzen, die sind nicht beeindruckt davon, wenn du einen Grenzbalken runtergibst."

Gut, dass das Netz nichts vergisst. Deshalb hassen es Politiker.

Ach ja, das Wühlen in Nostalgie…

Und was kann jeder Bürger selbst tun, sollte es zu einer Ausbreitung von Covid-19 in Europa kommen? Anstatt sich auf dramatische Bilder aus China zu konzentrieren, die nur einen kleinen Ausschnitt der Realität zeigen, sagt Christian Drosten, sei es sinnvoll, sich auf die bisher bekannten Fakten zu konzentrieren: Die Krankheit tritt in den meisten Fällen als Erkältung auf, Kinder sind quasi nicht betroffen, Schwangere scheinbar auch nicht, Männer etwas häufiger als Frauen, ältere Menschen gehören zur Risikogruppe, ebenso wie Menschen mit Vorerkrankungen – sie sollten geschützt werden.“

Heute wird man nach einer solchen Aussage als verantwortungsloser ignoranter Covidiot und Schwurbler niedergebrüllt. Was hat sich inzwischen verändert?

Das Virus? Nein, es ist sogar noch weniger gefährlich und letal als damals vermutet. Aber die Politik wurde mit millionenschweren Motivationszahlungen und der Verlockung des totalen Überwachungsstaates davon überzeugt, dass es ungemein wichtig ist, allen die Grundrechte zu entziehen und sie nur ausgesuchten Menschen vorübergehend als Gnadenakt zuzugestehen...

***

Wie gefährlich ist Covid-19?“ fragte der Standard am 15. März 2020, bekanntlich dem Vorabend des ersten Shutdowns. Und wusste es auch damals schon:

Ein Großteil der Betroffenen infiziert sich und macht die Krankheit wie jede andere Erkältungserkrankung durch, wird wieder gesund und ist dann immun.“

Ja, das waren noch Zeiten. Da wollte man nur die Kurve abflachen und die Herdenimmunität langsam erreichen. Da war der R-Wert interessant.

Was hat sich geändert? Außer dem Milliardengeschäft für eine Handvoll Pharmakonzerne und dem süßen Duft des Überwachungsstaates – nichts. Die Todesrate liegt sogar weit unter der damals prognostizierten.

Aber auch die nächste Weisheit hatte ein Ablaufdatum, als das Geschäft erblühte:

Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden.“


Donnerstag, 13. Mai 2021

Einfach zum Nachdenken ...

 


Man muß nicht unbedingt ein Volltrottel sein

 ... um die Roten zu wählen — aber es erleichtert's einem beträchtlich!

Fürwahr goldene Worte aus dem Munde meines seligen Herrn Papa, damals in der Ära Kreisky, in den 1970er-Jahren ...

Heute gilt das mit derselben Berechtigung für ihre Ableger nach links, also die GrünInnen, deren Tarnfarbe nicht wirklich über den marxistisch-trotzkistisch-maoistischen Hintergrund ihrer leitenden Funktionäre täuschen kann. Wer, wie Peter Pilz, wegen »Linksabweichlertums« aus dem damals (noch mehr als heute) linksradikalen VSStÖ rausgeschmissen wurde, der wird auch im Alter kein bürgerlich-konservativer elder statesman, sondern bleibt der linke Radaubruder mit totalitären »Weltverbes-serungs«-Flausen im Hirn, als der er damals antrat ...

Zum lesenswerten, aber doch etwas blauäugigen — oder sollte man sagen: »türkisäugigen«? — Artikel »Schwachsinn, deine Farbe ist grün« von Andreas Unterberger erscheint folgender


Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Die ÖVPler haben die Grünen kolossal unterschätzt. Man hat offenbar geglaubt, dass man die Grünen genauso leicht demontieren kann wie die Blauen, wo ein paar kurze Videoschnipsel ausgereicht haben, um sie aus der Regierung zu drängen. Wie sich zeigt, geht das mit den Grünen nicht so einfach. Nicht einmal die Affäre rund um Thomas Chorherr konnte den Grünen etwas anhaben. Ganz im Gegenteil haben es die Grünen geschafft, Gleichgesinnte in wichtige Positionen zu hieven, wo dann nachhaltig grüne Schnapsideen umgesetzt werden, selbst dann, wenn die Grünen einmal nicht mehr in der Regierung sein werden.

Die Grünen sind die Totengräber der ÖVP, denn sie haben die Medien, die Zivilgesellschaft mit ihren NGOs, die Gerichte, die Justiz und die Bildungseinrichtungen auf ihrer Seite. Dem haben die Schwarzen nur die tiefe Verankerung in vielen Kommunen entgegenzusetzen. Doch stellt sich die Frage, ob der Dorfverschönerungsverein, der Turnverein und andere schwarze Organisationseinheiten da ein wirksames Gegengewicht bilden können — ich glaube, dass das nicht der Fall ist.

Die Schwarzen werden jetzt von den Grünen mit dem Umweltthema an die Wand gespielt. So unsinnig die Umweltforderungen der Grünen sind, so wenig können die Schwarzen dem entgegensetzen. Denn die ÖVP hat den Fehler gemacht, mit Umweltthemen punkten zu wollen, was sie jetzt in Zugzwang bringt. Und es ist weit und breit kein Ibiza-Video in Sicht, mit dem man die Grünen bequem entsorgen könnte.

Vielmehr sieht es so aus, als ob die ÖVP massive Probleme bekommt. Jetzt werden eben nicht nur der Computer und das Mobiltelefon von Martin Sellner beschlagnahmt, sondern halt auch die Kom-munikationseinrichtungen vom Kurz-Intimus Gernot Blümel. Die Medizin, die man gerne anderen verabreicht hat, schmeckt auf einmal sehr bitter, wenn man sie selbst kosten muss.

Ich bin auch sicher, dass das nicht das Ende der Fahnenstange ist. Die schwarz-türkisen Politiker müssen damit rechnen, dass mit ihnen genauso Politjustiz betrieben wird wie mit Westenthaler und mit Grasser. Die Zeit ist noch nicht reif dazu, doch sie wird kommen. Unter dem Gejohle der Medien wird es Verurteilungen geben, wobei ich sogar mit unbedingten Haftstrafen rechne. Denn die links-drehende Justiz wird solange suchen, bis irgendetwas gefunden wird, was einem Tatbestand entspricht — auch wenn das nur Lächerlichkeiten wie im Falle von Grasser und Westenthaler sein mögen.

Die ÖVP muss einfach erkennen, dass sie sich in Gefahr befindet, die umso größer wird, je länger die türkis-grüne Liaison anhält. Ohne einen Befreiungsschlag wird die ÖVP denselben Weg gehen wie die CDU unter Angela Merkel. Ich habe diese Entwicklung schon zu dem Zeitpunkt prophezeit, als die Türkisen und die Grünen noch in den Flitterwochen waren, was mir viel Unverständnis und Kopfschütteln eingebracht hat. Doch jetzt ist das alles nicht mehr so abwegig.

Ob Kurz das durchschaut oder nicht, weiß ich nicht. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass Kurz nach dieser oder spätestens nach der nächsten Legislaturperiode ein höheres Amt in der EU anstreben wird. Die ÖVP wird ihm herzlich egal sein.



Die Medien können ja nicht alles bringen ...

 

 
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P.S.: ein Kommentarposter macht darauf aufmerksam, daß es sich — anders als im Text des verlinkten Bildes angeüfhrt — doch »nur« um einen mit George Floyd nicht näher verwandten US-Neger handle. Kurze Frage: macht das die Sache auch nur ein klein wenig besser? Oder wird dadurch der Vorwurf an die Systempresse (den diese Meldung bzw. »Nicht-Meldung« ja darstellt) nicht sogar noch zusätzlich untermauert? Getreu dem alten Journaillistenwitz, daß die Schagzeile »Hund beißt Briefträger« völlig wertlos sei, weil eben keine Neuigkeit, wogegen ein »Briefträger beißt Hund« selbstverständlich stets berichtenswert sei ...

Dürfen wir also daraus schließen, daß Weiße ermordende Neger in den USA so selbstverständlich sind, wie, sagen wir mal, Wodka trinkende Russen, oder Schnitzel essende Wiener, daß solchem daher kein wie immer gearteter News-Wert zukommt?

Oder sollen wir daraus schließen, daß die US-Medien den von ihnen gehypten Slogan »Black Lifes Matter« schon so internalisiert haben, daß ihnen gemordete »White Lifes« ganz einfach am Arsch vorbei gehen?
 
Egal wie die Antwort lautet: sie zeigt klar die Voreingenommenheit der Mainstream-Medien, die gerne jederzeit bürgerkriegsartige Verwüstungen und Straßenschlachten als irgendwie doch »verständliche Reaktion« auf eine angebliche Ermordung eines unter Drogen stehenden Vorbestraften durch einen Polizisten entschuldigen wollen — sofern die Täter pigmentbevorteilt genug sind, um als »Black Lifes« unantastbar zu sein. Wogegen bloßer »White Trash« halt einfach die Arschkarte gezogen hat, wenn ihm ein negroides Wertvoller-als-Gold-Stückchen mit einer Kugel das Lebenslicht ausbläst.

Man kann, wie der berühmte Akademiepräsident Max Liebermann seinerzeit angesichts dem heutigen Neger-Mob durchaus ähnlich gröhlender (und danach auch ähnlich mordender) Nazi-Horden in Berlin zutreffend meinte, nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte ...

(Nachtrag von 20:00)

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Heute zum Feiertag aus Zeitgründen der geistige Diebstahl einer Zusammenfassung der deutschsprachigen Medienbeurteilung der Lage in Mitteleuropa, komplettiert durch logische Schlussfolgerung und punktgenaue Adressierung, vorgenommen durch den Gottseibeiuns der aufrechten Haltungsjournaille, der in deren Augen mehr Schwefel verbreitet, als er durch seinen Weinkonsum jemals aufnehmen konnte:

Liebe Afrikaner! Kommt nicht nach Europa! Hier herrscht schlimmster struktureller Rassismus! Hier werden Schwarze diskriminiert: bei der Berufswahl, bei der Partnerwahl, bei der Wohnungssuche, beim Studium, bei der Promotion! Hier finden Hetzjagden auf Ausländer statt, zum Teil sogar durch die Polizei! In Europa werden LSBTIQ-Menschen unterdrückt! In Europa herrscht keine soziale Sicherheit, keine Meinungsfreiheit, keine religiöse Toleranz, keine Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, ja nicht einmal echte Demokratie. In Europa wimmelt es von Rechtspopulisten, Sexisten, Rassisten und Nazis! Obwohl sie vom Gender pay gap und von Gläsernen Decken benachteiligt werden, lehnen viele weiße Frauen aus Rassismus schwarze Männer ab, und diejenigen, die mit euch schlafen wollen, weil sie sich als Antirassisten verstehen, sehen oft furchtbar aus! Hier gibt es Nazis, die erwarten, dass ihr von früh bis spät arbeitet! Andere Nazis wollen, dass einheimische Obdachlose eure Wohnungen bekommen! Rund im die Uhr wird hier der Kolonialismus verharmlost! Viele Europäer erkennen die europäische Erbschuld nicht an! Europa ist ein Kontinent der Intoleranz! Bleibt fern! Dann werdet ihr besser leben!“

Amen.

Zu finden hier. Wo sonst.


Mittwoch, 12. Mai 2021

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (65)

 

 
 
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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64  


Sag mir, wo die Leichen sind ...

 von it's  me 


Wo sind all die Covid-Leichen hin, wo sind sie geblieben? Hier vielleicht? 

 

Am Anfang des Irak-Krieges stand die Lüge. Ebenso am Anfang der Corona-Krise.

 

Drei Länder mit einer sehr hohen Impfrate.

Drei Länder – und komischerweise sind es dieselben – in denen die  Corona-neuinfektionen nach dem/ den „Piecks“ durch die Decke schießen.

 

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Kennt jemand den Unterschied zwischen den RNA – Impfastoffen und einem Aspirin oder einer Salbe gegen Hämorrhoiden (neben der Indikation)?

 

Während bei den letzten beiden immer der Arzt oder Apotheker wegen etwaiger Nebenwirkungen befragt werden soll, wird dieser Hinweis bei den experimentellen Zeitbomben gefließentlich unterlassen. Wird schon seinen Grund haben.

 

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Wenn für die völlige Immunisierung angeblich zwei „Piecks“ ausreichen, warum hat dann Frau von der Leyen für eine EU-Population von 400 Millionen Einwohnern, von denen schon sehr viele geimpft sind, mit Biontech einen Vertrag über die Lieferung von 1,8 Milliarden Impfdosen abgeschlossen hat? Sollen auch die Kinder 4-5 mal geimpft werden?

 

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Ich finde, die gute und mutige Monika Gruber sollte auch zu Wort kommen.

 

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Konservativ oder gar rechts zu sein ist in Deutschland ein No-go, fast ein Frevel. Sich aber zu Links-extremismus zu bekennen ist okay  Ist Krautland wirklich so krank wie ihre Vorsitzende Genossin?

 

Wie kann eine ultralinke  Partei in Deutschland so viele Wähler hinter sich bringen, obwohl sie ganz offen Deutschland verachtet. So will die grüne Jugend den Wahlslogan „Deutschland. Alles ist Drin ohne „Deutschland“ sehen. Passt doch wunderbar zu Habeck, der ebenfalls mit Deutschland nichts anfangen kann, und dazu noch öffentlich steht. Das Einzige, was ihn mit Deutschland  verbindet, ist der deutsche Steuerzahler, der ihm sein üppiges Gehalt finanziert.

 

Conclusio: Mehr als 25% aller Krauts sind Vollidioten, so eine Partei zu wählen.

 

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Es schaut aus, als wäre in dieser Stadt ein völlig normales Leben möglich: Da bei Tag und dort Bei Nacht. Ist es auch, denn die Stadt Horms in Syrien ist befriedet.

 

Auch in einem friedlichen Damaskus warten die Eltern vor einer Grundschule in den Autos auf ihre Kinder.

 

Frage an unsere Politiker: woher stammen die meisten Flüchtlinge? Ist der Asylgrund vielleicht nicht mehr gegeben? 

 

Kann es sein, dass wir verarscht werden?

 

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Die Pandemie macht auch Priester, die Kinder taufen, erfinderisch:
 

 

Fußnoten zum Mittwoch

 

Wenn Grundrechte zu Privilegien werden, wird Widerstand zur Pflicht.

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Dass die deutschen, bald die Bundeskanzlerin stellenden, Grünen hauptsächlich ökoverkleidete Stalinisten und Maoisten sind, wurde endgültig als ultrarechte Faschopropganda entlarvt: sie finden ihre Wurzeln beim leninistischen Komsomol. Na gut, nochmal Glück gehabt.

Übrigens putzig, dass die braungrüne Jugend glaubt, mit der Erklärung, sie wüssten nicht, wer der Urheber dieser Propagandabilder sei, wäre alles wieder gut. Nein, das würde es sogar schlimmer machen, weil es beweist, dass selbst ohne Vorkenntnis (was man denen nun wirklich unbesehen glauben kann, denn Wissen ist die größte Mangelware in dieser Dunning-Kruger-Selbsthilfegruppe) aus einem beliebigen riesigen Stapel an verfügbaren Bildern, wie man sie nun einmal bei der Stockphoto-Quelle vorfindet, das Herz zielsicher von den Abziehbildern erzkommunistischer Klassenkampfpropaganda angezogen wird und diese als zur eigenen Ideologie passend ausgewählt. Das ist kein Hoppala sondern eine Freudsche Offenbarungsleistung. Als würde sich ein Pädophiler mit der Ausrede, er hätte ja nicht wissen können, wie jung die Kleine ist, zielsicher das Bild einer nackerten Zwölfjährigen aus einem Stapel Pornobilder ziehen. Manchmal funzt die Camouflage einfach nicht bei jedem. Macht aber nichts, denn solange die Mehrheit zu blöd ist, selbst dann die richtigen Schlüsse zu begreifen, wenn sie ihnen sogar schon von der Bildzeitung entgegengebrüllt werden, dann spielt es eh keine Rolle mehr.

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Boris Palmer, der in die Reihen der Braungrünen etwa so hineinpasst wie Sarah Wagenknecht zu den Linken oder ein Kanarienvogel zu einer Horde Spatzen, soll von denen nun ausgeschlossen werden. Weil er „Neger“ gesagt hat. Für „Indianer“ kann man Buße tun, das geht noch, aber beim „N-Wort“ ticken die Sprachfaschisten komplett aus, selbst dann, wenn man es, wie bei Palmer nun mal geschehen, als Zitat einer anderen Person verwendet. Der Grund war der Rochaden-Rauswurf von Dennis Aogo, weil der in einem TV-Kommentar gesagt habe, Manchester City trainiere „bis zum Vergasen“. Das wäre schlimmste „Holocaust-Verharmlosung“.

Noch so ein typischer, von Fakten unberührter braungrüner Reflex. Die Redewendung „arbeiten bis zur Vergasung“ stammt nämlich aus dem Ersten Weltkrieg, der ja für jene, deren Weltgeschichte auch Zeiträume vor 1933 umfasst, als Stellungs- und Gaskrieg mit Millionen Toten bekannt ist. Dort schrieben die Soldaten in der Feldpost zynisch nach Hause, sie würden „durchhalten bis zur Vergasung“. Das wurde zur geflügelten Redewendung und hat sich bis heute im deutschen Sprachgebrauch erhalten als Synonym für stramme Pflichterfüllung und Arbeiten bis zum Umfallen. Mit Juden und Auschwitz hat das genau gar nichts zu tun, aber wer im Geiste der Braungrünen glaubt, Adolf Hitler hätte 1933 aus dem davor allumfassenden Nichts heraus die Welt erschaffen, wird das niemals begreifen. Aber zumindest eines beherrschen die Grünen: sabbern, wenn das Glöckchen klingelt.