Freitag, 30. Oktober 2026
Von den Widersprüchen unserer Zeit - Teil 2
2.) Zum Thema Nachrichten:
Reinhard Mey hat es in einem Lied so treffend beschrieben:
Natürlich kommen die wichtigsten Medien da noch dazu, nämlich TV und Internet, zumal die Zeitungsleser prozentual gesehen auf der Talfahrt sind. Aber es gibt noch eine weitere Kraft, die die Vorstellungen der Regierenden unter ihre Anhänger bringen, und verwenden dazu ihren Einfluss.
Damit meine ich die Kirchen, vor allem die evangelische und die katholische. Allerdings ist die evangelische Kirche da vorrangig, was die Beeinflussung ihrer Schäfchen betrifft:
Nun stelle ich schon seit längerer Zeit die Metaphorik bei Diskussionen in der Bevölkerung fest, die sich zunehmend auf eine verletzende, kompromisslose oder konfrontative Ebene begibt. Eine noch hinnehmbare Art der Diskussion in der denotativen Form artet zunehmend in eine konnotative Form aus. Das Prinzip der gegenseitigen Akzeptanz, auch beim sog. „Anders-denkenden“, verschwindet zusehends. Dieser Spruch gehört schon zu den Auslaufmodellen:
Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig. Ein erheblicher Grund liegt mit Sicherheit in der Uninformiertheit der Bevölkerung, beginnend mit der nicht vorhandenen Kenntnis der Geschichte. Dazu kommt die oft nicht vorhandene Bereitschaft, über eine Nachricht nachzu-denken und diese „neue Meldung“ auch über andere Medien zu recherchieren. Außerdem spielt noch die Vorstellung von der Anständigkeit in der Politik eine Rolle, wobei der einfache Mensch einfach nicht glauben will oder kann, dass derart Ungeheuerliches „von oben“ diktiert und in die Tat umgesetzt wird.
Ich bin mit Sicherheit kein Anhänger der Sozialdemokraten, aber meiner Meinung nach sind die letzten Vertreter der Politik, die in Deutschland und Österreich früher Kanzler waren, und für die das Wort „Anständigkeit“ noch eine Relevanz hatte, schon längere Zeit verstorben. Damit meine ich Helmut Schmidt und Bruno Kreisky.
Es ist sehr verführerisch, sich irgendeiner Meinung anzuschließen, die man hört oder die einem vorgesagt wird. Bequem, und man spart sich die Zeit des Recherchierens — und vor allem des Nachdenkens:
Das alles führt dazu, dass viele Menschen fest daran glauben, dass bei 9/11 die Hochhäuser durch ein Flugzeugunglück eingestürzt sind, dass der Mossad nichts davon gewusst hat, als die Hamas ihren Anschlag auf Israel vorbereitet hat, usw. Dass eine Regierung bereit ist, tausende ihrer Mitbürger für eine Strategie zu opfern, das will oftmals nicht in die Köpfe der Leute hinein.
Viele glauben auch heute noch an den Grund der Kriege der USA und der NATO, um in den angegriffenen Ländern eine Demokratie einzuführen. Dass der eigentliche Grund nur der Zugriff auf die Bodenschätze war, vor allem das Erdöl, das erscheint vielen als utopisch. Die Beispiele dafür beginnen mit Irak, Libyen, Iran, etc. und enden mit Venezuela. Auch das aktuelle Beispiel von der Ukraine beruht auf den Interessen der USA, natürlich auch von den Angehörigen und engsten Vertrauten der Regierung. Hunter Biden mit seinen Aktivitäten in der Ukraine ist ein treffendes Beispiel.
Am Unglaublichsten ist die Beobachtung von der politischen Wende in Mitteleuropa, vor allem in Deutschland und Österreich. Früher unterstellte man den Rechtsgerichteten die Kampfbereit-schaft, man verglich das ja mit der braunen Ära. Heute sind diejenigen, die als „rechts“ bezeichnet werden, die Initiatoren und Verfechter für Frieden, wie z.B. die AfD und die FPÖ. Die Parteien aber, die in ihren Programmen das christliche Element verankert haben, wie z. B. die CDU und die ÖVP, unterstützen den Krieg, wie man am Beispiel der Ukraine gut erkennen kann. Bei den Grünen, die sich ja bei der Gründung als Pazifisten dargestellt haben, ist der Wechsel zur Kriegspartei noch drastischer.
Dass vieles, was uns als „wichtig“ vorgegeben wird, nur als Ablenkung von den eigentlichen Zielen der Regierung dient, wenn nicht sogar der Verschleierung der Inkompetenz und der ständigen Fehlentscheidungen, wird am wenigsten wahrgenommen. Man verwendet dafür die Themen wie Corona, Klimawechsel, etc. etc. Das Volk muss in Angst gehalten werden, dazu soll es verarmen und ins Hamsterrad des täglichen Überlebenskampfes getrieben werden. Nur so kann man verhindern, dass die Leute beginnen, nachzudenken und sich ein wirksamer Protest formiert.
Wer hätte das gedacht?
Na, sowas aber auch. Die wurden uns alle von der CIA ins Fell gedrückt.
Gut, da kann man jetzt einwenden, dass da zwar ein Video dabei ist, in dem der Enkel von Charles de Gaulle das sagt, was ja noch kein Beweis ist.
Aber ich halte das für sehr plausibel und war ja vorher schon der Auffassung, dass das WEF und sein Young Global Leaders Programm von der CIA gesteuert werden. Und dass die von Soros gesteuert und finanziert werden, ist bekannt, und Soros halte ich ja, wie schon oft angesprochen, für einen Strohmann der CIA.
Donnerstag, 29. Oktober 2026
Max Blumenthal : Who Will Rule Israel and How?
Frei erfundene Zukunftsdystopie. Keine Tatsachenmeldung ... (wirklich?)
Netzfund:
heute war wieder ein doofer Tag
Zuerst hatten wir Mathe:
12 × 7 ergibt jetzt 63.
84 wurde abgeschafft, weil richtige Ergebnisse Menschen benachteiligen, die nicht rechnen können.
Die Klasse durfte demokratisch abstimmen.
Unsere Lehrerin erklärte, Mathematik müsse endlich inklusiv werden.
Ich fragte, ob meine Eltern ihre Steuern künftig auch demokratisch ausrechnen dürfen.
Jetzt habe ich einen Eintrag wegen staatsfeindlicher Rechenmethoden.
Danach hatten wir „Deutsch“:
Rechtschreibung wurde abgeschafft, weil Fehlerkorrekturen das Selbstwertgefühl gefährden.
Goethe gilt als problematisch, Schiller als überholt und Grammatik als Machtmissbrauch.
Die Hälfte meiner Klasse kann keinen zusammenhängenden Text lesen.
Aber alle können einen zwölfseitigen Diskriminierungsvorwurf formulieren.
Unser Lehrer sagt, Bildung sei mehr als Wissen.
Religion:
Mein muslimischer Mitschüler Mohammed darf selbstverständlich Ramadan feiern und seine Religion ausüben. So soll es auch sein.
Unsere Schulleitung hat vorsorglich Weihnachten gestrichen, weil theoretisch jemand Anstoß daran nehmen könnte.
Mohammed war sauer. Er hatte sich auf die Weihnachtsplätzchen gefreut.
Jetzt feiern wir ein „weltanschaulich neutrales Jahresendbegegnungsereignis“.
Ohne Baum, ohne Lieder, ohne Weihnachtsmann.
Dafür mit einer 40-seitigen Broschüre über kulturelle Sensibilität.
Mohammed wollte Plätzchen. Die Schulleitung wollte die Welt retten. Jetzt haben wir beide nichts.
Biologie:
Kevin kam heute im Fuchskostüm zur Schule.
Lisa hatte Hundeohren und einen Schwanz an.
Eigentlich wollten die beiden nur Blödsinn machen.
Unsere Lehrerin machte daraus sofort ein dreistündiges Seminar über Identität.
Kevin durfte unter dem Tisch schlafen. Lisa bekam einen Wassernapf.
Als Kevin gegen das Pult pinkelte, wurde ein Beauftragter für artgerechte Lernbedingungen eingeschaltet.
Danach hatte wir Pause und ich musste dringend Pipi…
Unsere Schule hat jetzt 28 Toilettenkategorien, sechs Beauftragte und einen Inklusionsrat.
Leider sind sämtliche Toiletten kaputt.
Toilettenpapier wurde aus Klimaschutzgründen eingespart.
Aber die Schilder wurden für 180.000 Euro erneuert.
Unsere Direktorin nennt das einen Meilenstein.
Ich nenne es einen Scheißzustand.
Wobei das ohne funktionierende Toiletten inzwischen sogar wörtlich stimmt.
Danach ging es im Gesellschaftsunterricht um Männer und ihre angeblichen Privilegien.
Mein Bruder fragte, welche Privilegien er denn habe.
Er arbeitet auf dem Bau, steht um fünf Uhr auf, zahlt Steuern und kann sich nicht einmal eine eigene Wohnung leisten.
Die Lehrerin erklärte, seine Frage sei bereits ein Zeichen toxischer Männlichkeit.
Jetzt muss er zum Workshop:
„Warum du schuld bist, obwohl du noch gar nichts getan hast.“
Papa wollte wissen, ob Gleichberechtigung nicht bedeute, dass Frauen und Männer dieselben Rechte und denselben Respekt verdienen.
Jetzt gilt Papa als rückständig.
Unsere Lehrerin sagt, man müsse alte Rollenbilder überwinden.
Komisch nur, dass Männer weiterhin die schweren Möbel schleppen, die kaputten Heizungen reparieren und bei der nächsten Krise als Erste Verantwortung übernehmen sollen.
Im Ethikunterricht haben wir heute die nächste Stufe unserer dystopischen Zukunft besprochen.
Nach jahrelangem pauschalem Männer-Bashing betrachten in dieser erfundenen Welt einige Fanatiker sogar ungeborene Jungen als zukünftige gesellschaftliche Belastung.
In dieser Horrorvorstellung werden Schwangerschaftsabbrüche allein wegen des männlichen Geschlechts diskutiert.
Unsere Lehrerin nannte das „präventive Patriarchatsvermeidung“.
Ich fragte, ob das nicht die widerlichste Form von Diskriminierung sei.
Die Lehrerin antwortete, ich müsse lernen, differenzierter zu denken.
Ein Kind nach seinem Geschlecht abzulehnen, ist also plötzlich Fortschritt, solange man einen ausreichend akademisch klingenden Begriff dafür erfindet?
Ich glaube, ich verstehe die neue Moral langsam.
Diskriminierung ist schlecht.
Außer man nennt sie Gerechtigkeit.
Dann gibt es Fördergelder.
Sport:
Beim 100-Meter-Lauf wurden alle zu Siegern erklärt.
Auch Paul, der gar nicht mitgelaufen ist.
Er bekam sogar eine Sondermedaille für die mutige Entscheidung, sich dem Leistungsdruck zu verweigern.
Der schnellste Schüler musste sich entschuldigen, weil sein Sieg andere demotiviert hatte.
Nächstes Jahr fahren wir zu Olympia.
Unser Trainer hat gesagt, wir sollen einfach die anderen Nationen wegen mangelnder Inklusion anzeigen, falls sie schneller sind.
Jetzt wird dasselbe Produkt in China hergestellt und um die halbe Welt transportiert.
Der Bürgermeister bekam dafür einen Nachhaltigkeitspreis.
Papa bekam die Kündigung.
Unsere Regierung nennt das erfolgreiche Transformation.
Papa nennt es wirtschaftlichen Selbstmord mit Bio-Siegel.
Ach ja…
Heute hatten wir wieder Stromausfall.
Unsere Lehrerin erklärte, dass wir dadurch wertvolle Erfahrungen mit nachhaltigem Verzicht sammeln.
Oma sagte, früher hätte man so etwas einen Versorgungszusammenbruch genannt.
Jetzt heißt es „verbrauchsoptimierte Netzentspannung“.
Liebes Tagebuch,
Papa arbeitet 45 Stunden pro Woche.
Trotzdem bleibt am Monatsende kaum Geld übrig.
Die Regierung erklärt, die Bürger müssten den Gürtel enger schnallen.
Gleichzeitig wird ein neues Ministerium für gesellschaftliche Wohlfühlgerechtigkeit eröffnet.
Kostenpunkt: 900 Millionen Euro.
Papa fragte, wer das bezahlt.
Unsere Lehrerin erklärte, dass solche Fragen den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden.
Wer arbeitet, ist privilegiert. Wer Steuern zahlt, ist solidarisch. Wer beides hinterfragt, ist verdächtig.
Meine Schwester sucht jetzt schon seit drei Jahren eine Wohnung.
Für 1.200 Euro kalt bekommt sie jetzt 24 Quadratmeter mit Schimmel und Gemeinschaftstoilette.
Der Vermieter nennt das „urbanes Wohnen mit natürlichem Mikroklima“.
Die Stadt hat gleichzeitig 400.000 Euro für eine Kampagne namens „Wohnen für alle“ ausgegeben.
Meine Schwester fragte, ob sie in der Kampagne wohnen könne.
Keine Antwort.
Unsere Lehrerin erklärte heute beim Elternabend, dass wir in einer freien Gesellschaft leben.
Jeder dürfe seine Meinung äußern.
Natürlich müsse man dabei die richtige Haltung zeigen.
Wer anderer Meinung sei, müsse damit rechnen, dass seine Aussagen kritisch eingeordnet werden.
Mama sagt, man dürfe in Deutschland alles sagen.
Man müsse nur anschließend damit leben, dass ein halbes Dorf, der Arbeitgeber und drei selbst ernannte Moralwächter mitdiskutieren.
Meinungsfreiheit bedeutet: Reden ist Silber, Schweigen rettet den Arbeitsplatz.
Außerdem mache ich mir Sorgen um Oma. Sie braucht einen Facharzt.
Der nächste Termin ist im Februar 2040.
Die Krankenkasse hat ihr eine Achtsamkeits-App empfohlen.
Oma fragte, ob die App auch ihre Schmerzen behandelt.
Nein.
Aber sie könne ihre Beschwerden jetzt digital dokumentieren.
Falls Oma vorher stirbt, wird der Termin automatisch storniert.
Gute Nacht, liebes Tagebuch.
Ich würde ja sagen, die Zukunft sieht schwarz aus.
Aber Schwarz ist vielleicht auch schon wieder eine problematische Farbbezeichnung.
Also sagen wir lieber:
Die Zukunft ist lichtreduziert, chancenoffen und staatlich begleitet.
P.S.: Oma sagte heute:
„Kind, früher hatten wir Politiker, die Probleme lösen sollten. Heute haben wir Probleme, die Politiker ernähren.“
Und Papa ergänzte:
„Wenn Dummheit Strom erzeugen würde, könnte Deutschland ganz Europa versorgen.“
Ich hoffe, dass meine Bahn morgen kommt und uns der Ausfall nicht wieder als Beitrag zum Klimaschutz erklärt wird……
Wie lange kann man die Nebenkostenübernahme für Flüchtlinge sozial noch rechtfertigen?
Die typischen Bauernhäuser aus den 30er bis 50er Jahren sind massiv aus Ziegel gemauert und sind nicht isoliert. Geht auch häufig nicht wegen Denkmalschutz oder Ortsgestaltungssatzung, wo die massive Ziegelstein-fassade erhalten bleiben muss.
Wegen des windigen Wetters sind die Heizkosten hier im Norden höher als in Deutschlands Süden. Ein typisches Haus braucht ca. 2.000 bis 3.000 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Literpreis von aktuell 1,75 Euro/Liter Heizöl kostet eine Tankladung mittlerweile zwischen 4.300 und 5.200 Euro. Da gehen jetzt allein fürs Heizen mittlerweile mehrere Monatsgehälter drauf.
Die meisten Leute dachten, schlimmer als 2022, wo der Liter Heizöl 1,20 Ero gekostet hat, wird es nicht mehr. Sie pfeifen jetzt finanziell aus dem letzten Loch. Viele sind nur Geringverdiener und kommen trotz zweier Gehälter auf keinen grünen Zweig mehr.
Umso unverständlicher ist es, dass der Staat immer noch für Flüchtlinge, Asylanten, Bürgergeldempfänger und dergleichen die Heizkosten voll übernimmt. Da stehen in deren Wohnungen die Fenster auf Kipp, die vom Staat alimentierten haben überhaupt kein Bewusstsein für sparsamen Energieverbrauch.
Auch in den Mehrfamilienhäusern und Plattenbauten wächst der Unmut, weil die Heizkosten häufig nur zu 50% nach Verbrauch abgerechnet werden. Je mehr Flüchtlinge (Ukrainer usw.) im Haus wohnen, desto überpro-portional mehr steigen die Nebenkosten. Man muss ja als arbeitender Deutscher die Energieverschwendung der Füchtlinge im Haus mitbezahlen.
Mittwoch, 28. Oktober 2026
Nein liebe Frau Guerot, hier liegen Sie falsch!
Von den Widersprüchen unserer Zeit – Teil 1
Teil 1) - Zum Thema Staatsfeiertag:
Der Staatsfeiertag ist am 26. Oktober, den viele als Nationalfeiertag bezeichnen. Sicher werde ich da bei so manchem eingefleischten Österreicher anecken. Ich lehne den Begriff „national“ für den 26. Oktober schlichtweg ab. Aber ich ehre diesen Tag im Bewusstsein der Geschichte Österreichs, besonders die Bedeutung dieses Tages. Aber es könnte auch ein anderer Tag sein, z. B. ein Tag im Mai:
Der österreichische Staatsvertrag wurde am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet.
Nur derjenige, der die Geschichte kennt, wird meine Ausführungen nachvollziehen können. Ich habe das schon irgendwann einmal angesprochen, vermutlich auch hier, aber ich wiederhole mich gerne: Was ist „deutsch“?
Die Wurzel des Deutschtums liegt (nach meiner Auffassung) in der Nibelungensage. Geografisch erstreckte sich dieses Thema vom Eisack (heute Südtirol) bis in den Odenwald (heute Hessen). Zu dieser Zeit gab es diese Grenzen der heutigen Zeit nicht, und diese Zone der Nibelungensage würde somit Teile Italiens, Österreichs und Deutschlands überdecken.
Stellt sich die Frage, was überhaupt eine Nationalität ausmacht. KI schreibt dazu:
Die rechtliche Staatsangehörigkeit (Zugehörigkeit zu einem Staat) und die ethnisch-kulturelle Identität (Zugehörigkeit zu einem Volk).
Den ersten Teil bezeichne ich als Unsinn. Denn ich werde einen Afghanen, der aus irgendeinem Grunde die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hat, nicht als Vertreter einer deutschen Herkunft bezeichnen können. Das ist reine Politik, was man da veranstaltet.
Gehen wir zur ethnisch-kulturellen Identität (Zugehörigkeit zu einem Volk). Da deklariert das KI eine vernünftige Richtung:
Kulturelle Klassifikation
• Gemeinsame Sprache: Die Muttersprache als verbindendes Element einer Kulturnation.
• Gemeinsame Geschichte und Traditionen: Ein geteiltes kollektives Gedächtnis, Bräuche und Feiertage.
• Kulturelle Identität: Werte, Normen und oft auch religiöse Prägungen, die eine Gemeinschaft formen.
Da wird es bereits klarer. Es gibt Angehörige einer Nation, die im Ursprungsland wohnen, die man als „Einheimische“ bezeichnet. Dann aber gibts die sog. Diaspora, wo die Angehörigen einer Nation am Rande eines Staatsgebietes oder sogar in fremden Staaten leben, sich aber durch die Gemeinsamkeit mit den Angehörigen ihrer Herkunft identifizieren.
Extremes Beispiel: Ich war auf einer Durchreise in Luxemburg, und ging in eine einfache Gaststätte, in Deutschland vielleicht „Kneipe“ oder in Österreich „Beisl“ genannt, hinein, um nach dem Weg zu fragen. Ich war völlig überrascht, als ich dort fast denselben Dialekt gehört habe, den die Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen (Rumänien) sprechen. Natürlich wurde mir das insofern bewusst, weil mir bekannt war, dass aus dieser Gegend aufgrund des Rufes und Erlasses von Andreas II. im Jahre 1224 viele Deutsche aus dem Raum Mosel-Trier- Luxemburg nach Rumänien eingewandert waren.
Genauso gibt es Deutsche in Russland, die man als Geschichts-Uninteressierter als „Möchtegern-Deutsche“ bezeichnet, die sich nur dadurch auszeichnen, dass sie einen deutschen Schäferhund halten. Diese oberflächlichen Beurteiler wissen ja gar nicht, aus welcher Gegend und in welcher Zeit diese Leute damals nach Russland gekommen sind, als sie vor knapp 250 Jahren von Katharina der Großen gerufen wurden.
Mir ist ein Dorf in Brasilien bekannt, in dem sich vor fast 100 Jahren Egerländer niedergelassen haben, die dort auch ihre Kultur und ihre Traditionen beibehalten haben. Diese Leute sprechen noch eine Form des ursprünglichen Dialekts, der heute im Egerland fast zur Gänze ausgestorben ist. Auch Tiroler waren dort dabei. Das Dorf heißt „Dreizehnlinden“:
Dazu gibt es auch andere Dörfer, wie z.B. Blumenau, das von Einwanderern aus Pommern schon 1863 gegründet wurde. Pomerode ist auch so ein Dorf und hat heute mit etwa 92 Prozent der Stadtbevölkerung den größten Anteil deutschstämmiger Einwohner in Brasilien. Deutsch ist dort die zweite zugelassene Amtssprache in dieser Stadt.
https://www.dw.com/en/why-did-germans-immigrate-to-brazil-200-years-ago/a-69712593
Auch in Paraguay gibt es Wurzeln deutscher Einwanderer, KI schreibt:
Deutsche Einwanderer und Siedler haben auch eine lange Geschichte in Paraguay, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Heute leben rund 30.000 deutsche Staatsbürger und über 150.000 Deutschstämmige im Land.
Beispiele: San Bernardino, Nueva Germania, Colonias Unidas, Hohenau, Obligado, Bella Vista, Colonia Independencia, etc.
Bleiben wir aber im europäischen Raum:
Das umfassende Band, das das Deutschtum hinsichtlich Kultur, Tradition und Sprache zusammenhält, erstreckt sich von den Randgebieten des heutigen Frankreichs (Elsaß-Lothringen) bis an die Wolga und den Don in Russland, um die West-Ost-Ausdehnung zu beschreiben. In der Nord-Süd-Ausdehnung gibt es im Norden die deutsche Minderheit in Dänemark, und im Süden die Südtiroler im heutigen Italien, die Batschka im heutigen Serbien und die Siebenbürger im heutigen Rumänien.
Dazu gehören auch viele andere Gebiete, wie Schlesien, das Sudetenland, Fünfkirchen im heutigen Ungarn, etc. etc. Als es im Lied früher hieß: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“, dann war das schon begründet, aber nicht komplett, was das Deutschtum betrifft.
Ich denke, damit die Bedeutung des Wortes „Nation“ besser erläutert zu haben. In den Ländern, in denen sich traditionell mehrere Nationen befinden, unterscheidet man sehr wohl zwischen „Staat“ und „Nationalität", wie z.B. in Rumänien. Mein Jüngster, der seine Matura (in Deutschland „Abitur“ genannt) in Siebenbürgen gemacht hat, kann auf seinem Zeugnis neben seinem Namen und Geburtsdatum lesen:
Staatsangehörigkeit: Österreich
Nationalität: Deutsch.
In der Diskussion mit meinen Nachbarn in Niederösterreich, für die das Wort „Österreichische Nation“ gebräuchlich und normal ist, wies ich auf die Namen vieler Dörfer in Österreich hin, wie z.B.:
Deutsch Jahrndorf, Deutsch Kaltenbrunn, Deutschkreutz, Deutsch Schützen-Eisen-berg, Deutschfeistritz, Deutsch-Wagram, Deutsch-Griffen, Deutsch Goritz, Deutsch-Schützen, Deutsch-Haslau, etc. etc.
Ich kenne in Österreich kein einziges Dorf oder Gemeinde, das bei dieser Art von Doppel-bezeichnung mit dem Wort „Österreichisch- …“ statt „Deutsch-…“ beginnt.
Dazu noch eine andere Überlegung. Anfangs in der Volksschule gabs ein Fach, das nannte sich „Sprache“. Später hieß es in den Mittelschulen und Gymnasien „Deutsch“. Da wurde die Grammatik und vieles andere gelehrt, aber immer auf die deutsche Sprache bezogen, niemals auf die österreichische. Obwohl ich noch ein Buch aufbewahrt habe, das den Titel „Österreichisches Wörterbuch“ trägt. Aber hier wurden die Begriffe erklärt, die im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch nicht üblich sind, in Österreich aber schon.
Daraufhin begannen manche Nachbarn, darüber nachzudenken und stimmten mir insofern zu, dass das Wort der „Österr. Nation“ sowie der „Österreichische Nationalfeiertag“ nicht besonders treffend gewählt wurde. Schließlich gibt es ja auch keine „Luxemburger Nation“ oder „Liechten-steiner Nation“.
Aber das schmälert nicht den Begriff und die Würde des Staatsfeiertages am 26. Oktober, wie ich das bezeichne. Die Österreicher sind ein würdiges Volk der Deutschen Nation, und ich meine, dass dort die „besseren Deutschen“ leben, obwohl man mir das hinsichtlich der Geschichte der letzten 100 Jahre immer negativ auslegt. Deshalb werde ich auch niemals meine österreichische Staatsbürgerschaft gegen eine andere eintauschen, auch nicht nach den Jahrzehnten meiner Tätigkeit im Ausland. Aber Begriffe und Bezeichnungen sollten sich an der Realität orientieren, meine ich halt.
Dienstag, 27. Oktober 2026
Ray Bradbury: „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“
I.
Ray Bradbury – „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“ (nach der Buchfassung von 1950)
Es war die Mutter, die den Vorschlag machte, mit der ganzen Familie auf einen Angelausflug zu fahren. Aber Timothy wußte, daß sie nicht auf die Idee gekommen war. Es war Dads Einfall gewesen; und sie hatte ihn nur ausgeprochen.
Dad scharrte mit den Füßen in den Marskieseln und stimmte ihr zu. Sofort brach ein Getobe aus, es wurde gerufen, und das Lager war schnell in Behältern und Koffern verstaut, die Mutter zog sich Wanderstiefel an und warf sich eine Jacke über, Dad stopfte sich mit zitternden Händen die Pfeife, den Blick auf den Marshimmel gerichtet, und die drei Jungs balgten sich um die Plätze im Motorboot, ohne weiter auf Mom und Dad zu achten, außer Timothy.
Dad drückte auf einen Knopf. Das Boot ließ ein lautes Summen zum Himmel aufsteigen. Das Wasser drückte gegen den Rumpf und das Boot schoß nach vorn, und die ganze Familie brach in ein „Hurra!“ aus.
Timothy saß auf der Rückbank neben Dad, die kleinen Finger lagen über Dads haarigen Fingern, und er saß zu, wie der Kanal sich wand und die Stelle, an der sie in ihrer kleinen Rakete nach dem Flug von der Erde hierher gelandet waren, hinter ihnen zurückblieb. Er erinnerte sich an die Nacht, bevor sie die Erde verließen, wie sie hastig ihr Hab und Gut in der Rakete verstaut hatten, die Dad irgendwo aufgetrieben hatte, und wie von Ferien auf dem Mars die Rede war. Für einen Ferienurlaub war das ziemlich weit weg, aber Timothy hatte nichts dazu gesagt, damit sich seine beiden jüngeren Brüder nicht aufregten. Und so kamen sie zum Mars, und das erste, was sie unternehmen würden, hieß es, war ein Angelausflug.
Dad hatte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, während das Boot den Kanal hinaustuckerte. Timothy wurde nicht schlau daraus. Er war entschlossen und irgendwie erleichtert. Die tiefen Falten in seinem Gesicht schien ein Lächeln anzudeuten, statt Sorge oder Betrübnis.
Hinter ihnen blieb die abkühlende Rakete zurück, verschwand hinter einer Biegung, und war fort.
„Wie weit fahren wir?“ Robert ließ die Hand plätschernd durch das Wasser gleiten. Es sah aus, als würde eine kleine Krabbe aus dem violetten Wasser springen.
Dad atmete sacht aus. “Eine Million Jahre.“
“Kraß,” sagte Robert.
“Schaut mal, Kinder.” Die Mutter wies mit einem langen, weichen Arm nach vorn. „Eine tote Stadt!“
Sie beugten sich in gespannter Erwartung vor, und da lag die die tote Stadt vor ihnen, ganz allein für sie, und döste in der heißen Stille eines Marssommers, den ein Marswettermacher für sie bestellt hätte.
Und Dad sah aus, als ob er froh war, daß die Stadt tot war.
Es war ein leeres Labyrinth aus rosa Steinen, das da auf einem Sandhügel schlief, ein paar umgestürzte Säulen, ein einsamer Tempel, und dann wieder die endlose Sandwüste. Nichts anderes, Meile um Meile. Eine weiße Wüste, die sich links und rechts des Kanals erstreckte, und eine blaue Wüste über ihnen.
In diesem Augernblick flog ein Vogel auf – wie ein Stein, der über einen blauen Teich geworfen wird, ein Aufprall, ein tiefer Fall – und verschwunden.
Dad zuckte erschrocken zusammen, als er ihn sah. „Ich dachte schon, es wäre eine Rakete.“
(Hier weiterlesen)
Ulrikes Panoptikum: "Islamo-Gauchisme" als Sündenbock?
Aber die ersten Minuten bleiben, so ist zu konstatieren und auch zu befürchten, höchst relevant. Also doch: Les antifas pour, et non contre Marine? Pourquoi pas, kann man nur widerfragen. Aber nicht, weil die politischen Eliten (als Auftraggeber dieser hirnlosen Vollidioten) so weit rechts stünden, oder weil sie, wie Frau Ulrike meint, dem konservativ-libertären Lager angehörten, sondern sozusagen und bekanntermaßen im Gegenteil ihre linke Agenda konsequenter betreiben und daher auch nicht davor zurückschrecken, ihrer Kinder zu fressen oder wenigstens, wie hier im Falle des kleinen Jean-Lucs, schmählich zu verraten. Weil nämlich die meisten Leute, darunter notre chère Ulrique, nicht kapieren können, dass unsere Linke in Sachen EU und NATO wirklich keinen Spaß versteht und folglich Mélenchon so fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.
Dafür nimmt man sogar eine Meloni2.0 in Kauf bzw arbeitet proaktiv auf diese hin. So schaut 's aus.*Was steckt wirklich hinter den Unruhen in Frankreich? Und warum werden die Proteste in Deutschland so unterschiedlich bewertet?*
Ulrike Guérot beschäftigt sich in dieser Ausgabe des *Panoptikums* mit den aktuellen Protesten und Ausschreitungen in Frankreich. Dabei hinterfragt sie die Berichterstattung deutscher Medien und beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der Unruhen.
Im Mittelpunkt stehen die Forderungen französischer Schüler und Studenten nach besseren Bildungsbedingungen, die seit Jahrzehnten bestehenden sozialen Probleme in den französischen Vorstädten sowie die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft.
Guérot unterscheidet dabei zwischen legitimem Sozialprotest und gewaltsamen Ausschreitungen. Sie blickt auf frühere Protestbewegungen zurück und erläutert, weshalb sie die pauschale Ver-bindung von Migration, Islam und sozialen Unruhen für problematisch hält.
In einer ergänzenden Einleitung berichtet sie außerdem über Aussagen zweier Bekannter aus Nizza und thematisiert Vorwürfe, wonach die politische Verantwortung für die Ausschreitungen gezielt der französischen Linken zugeschrieben werden soll. Diese Schilderungen und Vorwürfe sind nicht unabhängig bestätigt.
Auch die bevorstehende *Präsidentschaftswahl 2027* spielt eine wichtige Rolle: Welche Aus-wirkungen haben die Unruhen auf die politische Auseinandersetzung zwischen Jean-Luc Mélen-chon, Marine Le Pen und anderen politischen Kräften?
Ein Panoptikum über soziale Ungleichheit, Medien, politische Interessen und die Zukunft der Französischen Republik – und darüber, warum die Entwicklungen in Frankreich auch Deutsch-land betreffen.
Wohlgemerkt: um das, was in dieser Zusammenfassung beschrieben wird, geht es mir nicht (das ist eigentlich gutmenschlisch-linker Quacksprech von der Stante), sondern nur um das in der relativ kurzen Einleitung Mitgeteilte. Man kann dieses Video relativ bald abdrehen, aber der Anfang ist interessant. Auch, vor allem für uns "Konservativ-Libertäre."
Montag, 26. Oktober 2026
Eine faszinierende Diskussion zur Israel-Lobby in den USA
@liberty-matrix
93 of 100 Senators & 361 of 435 Congress members take AlPAC money. Every politician that took money from AIPAC is a traitor to the American people!
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Zusammenfassung unter dem Video:
BESCHREIBUNG
In dieser besonderen Kooperation zwischen dem Quincy Institute for Responsible Statecraft und meinem YouTube-Kanal diskutiere ich mit Stephen Walt (Harvard Kennedy School), Eli Clifton (Mitbegründer des Quincy Institute) und Ian Lustick (University of Pennsylvania) in einer Podiumsdiskussion über unser Buch „The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy“ (2007) und ihr neues Buch „Israel’s Lobby: America in the Grip of a Foreign Power“. Rashid Khalidi, emeritierter Professor für Geschichte an der Columbia University, moderiert die Veranstaltung.
Wir erörtern den militärisch-industriellen Komplex und die Öllobby, warum die Palästinafrage ein Bereich ist, in dem die Lobby dominiert, die Kluft zwischen öffentlicher Meinung und Politik, Wahlkampfspenden nach dem Urteil im Fall Citizens United, den Antisemitismusvorwurf und den Einsatz staatlicher Macht gegen Universitäten, warum Israels Verteidiger Schwierigkeiten haben, die Fakten darzulegen, und wann sich die Politik ändern könnte.
KAPITEL
Zum 26. Oktober ein 26. Klaviertrio
Sonntag, 25. Oktober 2026
Zum 25. Oktober ein 25. Streichquartett
Samstag, 24. Oktober 2026
Prof. Richard Sakwa : The Fatal Assumption That 'Tehran Will Break'
@robertpierson299
The West is a perfect example of something Lyndon B. Johnson said: that any Jackass can kick down a barn but it takes a carpenter to build one. We don't have the skill or intelligence to build a prosperous peaceful world, all we know how to do is kick everything down, even if it leaves us open to predation and the elements.(Der Westen ist ein perfektes Beispiel für LBJs Aussage: Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreissen, aber es braucht einen Zimmermann, um eine zu bauen. Uns fehlt das Können und die Intelligenz, eine friedliche und prosperierende Welt zu erschaffen; wir können nur alles einreissen, selbst wenn es uns dann Plünderung und Elementargewalten aussetzt)








