Richard Dearlove and the Rediscovery of British Industry
On the 18th September 2026, Richard Dearlove, former head of MI6,
gave a lecture to the Global Warming Policy Foundation. His subject was Energy Security: Blowing in the Wind.
In this, he explains why a country that cannot reliably power its
remaining industries, or manufacture the equipment needed to maintain
its electricity supply, is in no position to conduct an independent
foreign policy. The lecture deserves attention, though not the
unqualified gratitude its author may have expected.
His central complaint is well expressed:
“I do not think that the government has a proper energy policy. Perhaps it has a climate policy.”
This is a distinction that ought to have been obvious long before it
became suitable material for a lecture by a retired intelligence chief.
An energy policy concerns the provision of reliable power at prices that
allow people to live comfortably and businesses to produce things
profitably. A climate policy may subordinate both purposes to targets
whose achievement is celebrated even when production has simply moved
abroad. The emissions disappear from our accounts. The factories
disappear from our towns. We then import what those factories once
produced and congratulate ourselves on our progress.
Zum Krieg gegen den Iran, den die USA — vor allem im Interesse Israels und der Zionisten-Lobby in den USA — führen, gibt es, wie zu erwarten war, keine erfreulichen Prognosen von Prof. John Mearsheimer bei The Chris Hedges Report :
"It's the economy, stupid!" — dieser Slogan, der schon einmal einen republikanischen Politiker den Wahlsieg gekostet hat, kann sich bei den Kongresswahlen im Herbst wieder bewahrheiten und Trump politisch zur lame duck, zur lahmen Ente, machen, wenn nicht gar sein Impeachment einleiten.
Irgendwie ist die Situation ja vollkommen unbegreiflich: die USA ziehen als Streitmacht Israels gegen dessen vermeintlichen Feind in einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran, was seitens der USA zugleich ein Stell-vertreterkrieg gegen China ist, das aber wiederum grosse Teile der industriellen Produkte herstellt, die die USA nicht nur zu weiteren Kriegsaktionen, sondern auch ganz generell zur Versorgung der eigenen Einwohnerschaft mit notwendigen Industrieprodukten brauchen.
Die US-Konzerne wie zB Amazon, die praktisch alles, was sie verkaufen, aus China beziehen, finanzieren also China, den abgeblichen "Feind". Das ist fast so, wie wenn im Zweiten Weltkrieg in Japan und Deutschland eine US-Produktionsinfrastruktur existierte: Merkt keiner, wie absurd das ist? So etwas gab es in der Geschichte der Menschheit noch nie!
Nicht zum ersten Mal auf diesem Blog — ich weiß! Zuletzt, glaube ich, 2022 ... Aber immer wieder packend anzuhören, diese ultima vox eines der bedeutendsten Symphoniker nicht nur der russischen Musikgeschichte. Und ganz besonders in dieser den Hörer unmittelbar packenden Interpretation durch Jewgeni Swetlanow, die aus lastender Schwere in immer sich steigende Spannung führt:
1. Adagio - Allegro molto agitato 00:00 | 2. Adagio 13:00 | 3. Presto ma non troppo 27:35
Die Alarmglocken schrillen. Die bekannten Abwiegler werden sofort rufen: "Nur erfunden, Panikmache, ohne jede Wahrscheinlichkeit!"
Wir werden es erst nacher wissen. Sofern wir dann noch etwas wissen. Wollen wir wirklich herausfinden, wie das ist, wenn wir nicht wissen, ob wir danach noch etwas wissen?
In seinem neuesten Video auf seinem Youtube-Kanal analysiert Prof. Mearsheimer die Argumentation der früheren Pressesprecherin von Präsident Selensky (2019-2021), die sich inzwischen zur profunden Kritikerin seiner Politik entwickelt hat:
Erläuterungen von Prof. Mearsheimer unter dem Video (auf Deutsch):
Iuliia Mendel, die von 2019 bis 2021 als Pressesprecherin von Präsident Selenskyj tätig war, veröffentlichte am 15. September 2026 einen Artikel im Spectator mit dem Titel „Selenskyjs Strategie ist nationaler Selbstmord“. Darin argumentiert sie überzeugend, dass die Ukraine ihren Krieg gegen Russland nicht nur verliert, sondern dabei so gründlich zerstört wird, dass sie faktisch nationalen Selbstmord begeht.
Am darauffolgenden Tag, dem 16. September, wiederholte Mendel diese Argumentation in einer virtuellen Rede vor dem Europäischen Parlament. Sie hatte geplant, die Rede persönlich zu halten, doch ihr wurde der Zutritt zum Parlamentsgebäude verweigert, weshalb sie virtuell teilnehmen musste. Mendel führt diese Entscheidung auf die Sanktionen zurück, die Präsident Selenskyj drei Tage zuvor gegen sie verhängt hatte. Das Europäische Parlament hat jedoch keine Begründung für das Verbot gegeben.
Mendels Artikel und Rede haben erhebliche Kontroversen ausgelöst, was angesichts der Schwere der ihr vorgeworfenen Taten und ihrer Tätigkeit als Selenskyjs Pressesprecherin kaum verwunderlich ist. In dieser Folge möchte ich die Argumente in ihrem Artikel und ihrer Rede vor dem Europäischen Parlament untersuchen und erläutern, warum ich ihre Beschreibung der Lage in der Ukraine für grundsätzlich richtig halte.
KAPITEL
0:00 Einleitung
0:36 Julia Mendels „Selenskyjs Strategie ist nationaler Selbstmord“
1:23 Wer ist Julia Mendel?
2:23 Ihr Argument: Nationaler Selbstmord, nicht nur Niederlage
4:32 Die fünf Dimensionen einer Katastrophe
5:30 1. Demografische Katastrophe
7:26 Überprüfung ihrer Zahlen
10:23 Schätzungen der ukrainischen Opferzahlen
12:17 Kann sich die Ukraine demografisch erholen?
15:15 2. Wirtschaftliche Katastrophe
16:43 Abhängigkeit von westlicher Hilfe
20:22 Die Verschuldung der Ukraine
21:15 3. Territoriale Katastrophe
23:47 Die Bedrohung für Odessa
25:31 4. Politische Katastrophe
28:16 Korruption
29:11 5. Sicherheitskatastrophe
32:06 Zusammenfassung: Alle fünf Dimensionen
34:15 Der Kontrast zu Russland
38:41 Die Verantwortung des Westens
40:38 Fazit
Unter dem Video findet sich ein kritischer Kommentar (eines Polen, wenn der Nickname nicht irreführt) zu den Motiven von Julia Mendel, der allerdings den Ausführungen Mearsheimers keineswegs widerspricht, sondern diese vielmehr ergänzt:
@77Tadeusz
Mendel found her way to the West
Mendel builds her narrative around hard demographics and economics. She highlights that Ukraine has shrunk to approximately 25 million inhabitants (half of whom are pensioners), is losing over 600,000 people per year, and without external support lacks the human resources to conduct a multi-year conflict against a 140-million-strong Russia. She argues that further escalation and rejecting proposals for territorial or diplomatic compromise will lead to the biological and economic ruin of the Ukrainian nation.
I am far from viewing her "conversion" as a selfless act of moral renewal in the spirit of Real-politik — if she were as sensible and impartial as she suggests, she would have never ended up in Zelensky's inner circle in the first place.
Personally, I believe it was all about money, and Mendel is capitalizing on the shifting tide surrounding a lost war — not only to deflect allegations from herself, but also to prove her utility to gaining popularity in the EU among forces that may soon form new governments and seek people like Mendel, oriented toward burying the narrative of needing to destroy Russia.
This does not alter the fact that Mendel relies on rational arguments that are methodologically difficult to refute. Of course, anti-Russian hardliners intent on fighting to the last Ukrainian, like von der Leyen, have known all of this for a long time; none of these pro-war lobbyists genuinely believe in Kyiv's victory or Ukraine joining the EU, and so forth.
... hielt der damalige (wie derzeitige) Präsident der Russischen Föderation eine sehr bemerkenswerte und von vielfachem Applaus unterbrochene Ansprache vor dem Deutschen Bundestag:
In Gelben Forum schrieb dazu der auch in unseren Blog bisweilen in Gastkommentaren zitierte, "altgediente" Forist Dieter:
Vor 25 Jahren. Wenn man bedenkt, welche Chancen mutwillig oder durch Druck der USA zerstört wurden und wo sind wir heute im Unterschied zum ursprünglich möglichen.
Auch welche extremen volkswirtschaftlichen Kosten uns die europäische und deutsche Ablehnung gegenüber russischen Bestrebungen eingebracht haben. Man könnte kotzen. Extreme politische Fehler.
Ja. Wie anders wäre unsere Situation, wirtschaftlich wie weltpolitisch, wenn die Abgeordneten damals nicht nur freundlich applaudiert, sondern die bereitwillig ausgestreckte Hand Rußlands ergriffen hätten ...
Haben sie nicht, aus einer Vielzahl von Gründen, die kaum "beweisbar", aber sehr wohl vermutbar sind. Und die man wohl unter der Rubrik "Unipolaristen, Globalisten & Transatlantiker" wird zusammenfassen können. Und vielleicht begreift angesichts des immer offensichtlicheren Niederganges dieses, unseres (!) Europa (das ich ganz bewußt nicht "EUropa" schreibe, weil Europa eben größer ist als das Gebilde organisierter Kriminalität unter der Bezeichnung "EU"!) auch noch der letzte, in der Wolle gefärbte US-Lakai, daß die Entscheidung, das Heil in der Gesäßnaht irgendwelcher Washingtoner Cliquen zu suchen, statt in der möglichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit der Russischen Föderation, letztlich die Abrißbirne für Europa bedeutete.
Col. Lawrence Wilkerson ist seit Jahren Gast bei Judge Napolitanos YT-Kanal "Judging Freedom", und das mit vollem Recht! Zuerst geht es um die aktuelle unvorstellbare Entgleisung Trumps mit seiner Brandrede vor der UN-Generalversammlung, dann um die Zukunft des Nahen Ostens, bei der Wilkerson einen totalen Zusammenbruch der Monarchien in dieser Region nicht ausschliessen will:
Ein sehenswertes Video, auch wenn manchen Wilkersons Charakterisierung
des Iran als einziger halbwegs funktionierender Demokratie im Nahen
Osten befremden wird. Verglichen mit den Saudis, den Golfstaaten
wird dies wohl jeder zugestehen, aber Israel ist doch eine echte,
richtige Demokratie, nicht wahr? Ja, sicher! Wenn man bereit ist, einen
Apartheitstaat, der die "falschen" Teile der Bewohner straflos
umzubringen erlaubt und deren Land enteignet, ohne zu fragen oder
wenigstens zu bezahlen ... dann ja. Aber eben nur dann!
Nur ein nettes, kleines Youtube-Video mit schönen Italienerinnen. Vielleicht mit ein bißchen Boshaftigkeit auf den Blog gestellt, damit mich die "Zurückgebliebenen" beneiden ...
Es sollte eigentlich für jeden Geschmack was dabei sein, denke ich!
Wenn ein amtierender Präsident vor die UN-Generalversammlung tritt und damit droht, ein anderes Land zu vernichten, dann ist das eine Kriegserklärung an die Welt und ihre Ordnung seit 1945. Sicherlich gab es seit jenem Jahr zahllose Kriegshandlungen (von denen die deutliche Mehrzahl von den USA ausgingen, nur so zur Erinnerung ...), aber eine derartig dreiste Entgleisung, ein ganzes Land mit annihilation und send them to hell zu bedrohen, klingt aus dem Mund des Staatsoberhauptes eines permanenten Sicherheitsratsmitgliedes geradezu ... erratisch! Man fragt sich mit Berechtigung, was der Rest der Welt mit so einer Politik anfangen soll, zu der im Vergleich die Kanonenboot-Politik der Kolonialstaaten des 19. Jahrhunderts wie eine Kindergeburtstagsfeier erscheint!
Unter dem Video postet ein Kommentator eine (ja, man kann fast sagen: die einzig noch verbliebene!) plausible Vermutung, warum Trump derartig durchgeknallt agiert und quasi jeden diplomatischen Karren gegen die Wand knallt:
@MannyVela-g5h
I think President Trump is doing all this to appease Israel because he has no other choice; he knows that all the Epstein files would be made public — involving the possible rape or abuse of minors, and who knows what other atrocities.
Und zu einem nicht weniger pessimistischen Schluss kommt ein weiterer Kommentarposter
@FrankLibertas
In comparison with Trump, Nero would have looked perfectly sane. After Biden I thought it couldn't be worse, but it can. Who is the next president of the US? Bozo? This political system is rotten to it's core. In Europe it is more or less the same. The system is called Idiocracy!
Es hat seinen Grund, warum im Stichwortverzeichnis im rechten Side-Bar die Tags "Wir werden von Idioten regiert" und "Wir werden von Verbrechern regiert" vorkommen (und beide eine entsprechend zahlreiche Anwendung in den Artikeln aufweisen).
Tschechiens Václav Klaus als Interviewpartner von Prof. Glenn Diesen ist hochinteressant! Seine Analyse der EUdSSR trifft den Nagel auf den Kopf!
Unter dem Video dankt ein Kommentarposter wie folgt:
@romualdleszczynski8583
This guy has always been so much ahead of his time. Look at his criticism of the EU from more than 25 years ago. Ridiculed by the European aparatchiks for decades - now we know his analyses were accurate to the letter.
Und ein anderer publiziert sogar Lyrik:
@DVHeld
Created by asking Gemini to summarize the video as 4 haikus:
Brussels speaks with pride,
Claiming they are Europe's heart,
But true bonds remain.
Energy is tight,
Self-inflicted winter chill,
Gas supplies gone cold.
Authoritarian,
Labels used to quiet dissent,
Fears of war arise.
Bureaucracy grows,
Rules replace the common sense,
Freedom fades away.
Ein wahrhaft inspirierendes Interview, wie man sieht!
Wir Deutschen haben ja nur das eine Land. Wir müssen uns dem
Schicksal beugen, das der Herr diesem Land zugewiesen hat. Wir können
nicht woanders hin, bis auf ein paar einzelne. 60 Millionen, noch dazu
eine ungeliebte Spezies in unserer europäischen Nachbarschaft, werden
niemals flüchten können oder woanders Aufnahme finden.
Was ich mich aber frage: Was machen all die Migranten in unserem Land, die ja wegen eines besseren und vor allem leichteren Lebens zu uns gekommen sind?
Sie haben ja noch ein zweites Standbein in ihrem Heimatland. Sie sind
ja nicht wegen des schönen Wetters zu uns gekommen. Sie wollten ja
explizit ein besseres Leben und das zum großen Teil in der Erwartung,
dass die autochthonen Deutschen ihren Buckel für ihr angenehmes Leben
krumm machen. Mit der Zerstörung unseres Landes ist damit aber dann
Schicht im Schacht.
Das Lied der Linde und auch Irlmainer prophezeien eine Massenflucht der Fremden aus unserem Land.
Nun versetze man sich aber mal in die Lage eines Afghanen. Das süße
Leben ist für ihn in Deutschland nun schlagartig zu Ende. Er kann nun
nicht mehr in HH-Wilhelmsburg ein Schaf im Keller seines Hauses
schlachten und die Felle auf seinem Balkon aufspannen.
Wird der Afghane versuchen, sich in Deutschland durchzuschlagen? Hat er überhaupt die Fähigkeit, sich hier durchzuschlagen? Ist er ohne die monatliche Überweisung vom Sozialamt hier überhaupt überlebensfähig? Werden die autochthonen Deutschen ihn vom nun kargen Futtertrog vertreiben? Oder kann er mit seinen Clan- und Glaubensbrüdern die autochthonen Deutschen vertreiben und sich Ressourcen sichern?
Und wenn ja, kann er überhaupt in unserem Land eine produktive
Wirtschaft wieder aufbauen, um ein Überleben für sich und seine Familie
auch langfristig zu sichern? Was erwartet ihn denn in Afghanistan, wenn er wieder zurückkehren würde?
Er hat ja seine Brücken abgebrochen. Sein Clan ist ja in der Regel auch
sukzessive in den Westen ausgewandert. Er müsste ja dort auch wieder
bei Null anfangen. Also welche Motivation hat er denn, wieder in seine
Heimat zurückzukehren?
Oder schauen wir uns die vielen Zigeuner in unserem Land an. Wenn unser Land zerstört ist, fällt auch die EU in sich zusammen. Fällt
die EU, wird auch Rumänien als Ursprungsland der Zigeuner
zusammen-brechen. Die Überweisung des Sozialamts hier zum Stopfen der 13 Kindermünder
fällt ja dann aus. Und ein Zigeuner verfügt ja über keine einzige
Fähigkeit, außer Kindermachen, um ein eigenständiges Überleben zu
sichern. Aber auch in seiner Heimat Rumänien gibt es dann keine Zahlung vom
Sozialamt mehr. Es gibt ihm keinen Vorteil wieder nach Rumänien
zurückzukehren.
Ich sehe im Falle eines Krieges mit Russland den Zustand, dass wir in
kürzester Zeit auf einen Zustand zurückgeworfen werden, wo es um die
Befriedigung der existenziellen Grundbedürfnisse geht. Es wird ein Hauen
und Stechen um die materiellen Grundbedürfnisse kommen. Und hier wird
sich dann entscheiden, ob wir als Deutsche zusammenhalten und den kargen
Kuchen für uns reservieren oder ob gewalttätige migrantische Clans
versuchen, den Kuchen unter ihre Gewalt zu bekommen. Denn es geht dann
hier schlicht ums nackte Überleben.