Freitag, 6. März 2026

Epstein's Fury

by  Meme Dept. 






Prof. John Mearsheimer : Is Trump’s War Beyond Control?

von kennerderlage
 
 
In einer Welt voll Kriegsgeschrei ist es wichtig, besonnene Stimmen zu vernehmen, wie die von Prof. John Mearsheimer:
 
 

Aktuelles über Rumänien (Teil 2)

von Helmut
 
 
2. Rumänien kehrt zu seinen Traditionen zurück

Ich war auf der Rückfahrt von Österreich nach Rumänien, und zwar mit einem Kleintransporter. Bei der Ausreise aus Österreich — kein Kontrollorgan zu sehen. Bei der Einreise nach Ungarn: ebenso. Bei der Ausreise von Ungarn waren die ungarischen Grenzkontrollstellen verwaist. Aber bei der Einreise nach Rumänien gings los ...

Als erstes wurden wir von den Grenzpolizisten kontrolliert, und man verlangte die Ausweispapiere, die im bereitstehenden Polizeiauto gescannt wurden. Die Polizisten waren freundlich, man wollte nur wissen, von woher wir kamen und was unser Reiseziel in Rumänien wäre.

Danach nach vielleicht 50 Metern, kam die nächste Kontrolle, und zwar die ANAF (= Finanzkontrolle). Hier verlangte man die Ausweispapiere und die Fahrzeugpapiere. Wieder wurden wir gefragt, von woher wir kommen und wohin wir fahren, den Zweck unseres Aufenthaltes in Österreich und welche Waren wir mitführen würden. Dabei mussten wir die Plane unseres Fahrzeugs so weit öffnen, damit der Beamte auf die Ladefläche sehen konnte, wo sich nur Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände befanden.

Auch hier war es so wie bei der Kontrolle zuvor — freundlich, höflich — am Verhalten der Beamten war absolut nichts auszusetzen. Nun bin ich schon vor 1990 nach Rumänien gefahren, und erinnere mich noch sehr gut an die damaligen Grenzgepflogenheiten.

Wo sehe ich hier die Parallelen:

Die gestellten Fragen in der Ceausescu-Zeit beim Grenzübertritt waren absolut identisch. Lediglich der Umgangston der Beamten war oftmals ein harscher, und damit man die Papiere und die Kontrolle überhaupt schneller und problemloser abwickelt, war oftmals ein Geldschein in ausländischer Währung notwendig. Das war aber jetzt nicht der Fall.

Nun bin ich darüber informiert, das Rumänien am 1.Januar 2007 in die EU eingetreten ist, was die Zoll-freiheit für den Warenverkehr zur Folge hatte. Für mich ist klar, dass anstelle der Zollbeamten mit dem Abzeichen auf der Uniform „VAMA“ nun die Finanzkontrolle mit der Aufschrift „ANAF“ eingesetzt wird. Aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, zu welchem Zweck, da ja auch die Freimengen für Genussartikel (Zigaretten, Alkohol und Kaffee) relativ hoch angesetzt sind.

Die Regelung kann man hier nachlesen: Regulamentul (CE) nr. 1186/2009 al Consiliului din 16 noiembrie 2009

Genauso ist mir bekannt, dass Rumänien mit dem 1. Januar 2025 in die Regelung des Schengenraums einge-treten ist, was die vollständige Aufhebung der Grenzkontrollen bewirkt. Rumänien wie auch Bulgarien haben sich lediglich verpflichtet, an den EU-Außengrenzen stärker und wirkungsvoll gegen illegale Einwanderung zu kontrollieren.

Nun werde ich eine Anfrage an das Innenministerium richten, um herauszufinden, auf welcher Grundlage diese Kontrollen nun erfolgen. Denn im Gesetzestext geht man von einer möglichen stichprobenartigen Kontrolle aus, aber ich habe festgestellt, dass alle Transportfahrzeuge beim Einreisen kontrolliert wurden.

Natürlich hätte ich volles Verständnis dafür, wenn bei dieser Kontrolle Spürhunde der Polizei zum Einsatz kommen würden, um die Einfuhr von Drogen nach Rumänien zu verhindern, aber diese Hunde waren nicht vorhanden. Um den Waffenschmuggel oder Bargeldtransfer über die Höhe von 10.000 € zu unterbinden, war der kurze Blick auf die Ladefläche ohnehin nicht ausreichend.

Daher bleibt bei mir nur die Vermutung im Raum, dass man sich in Rumänien wieder an der alten Tradition der damaligen Fragestellung vor 1990 orientiert, nämlich woher man kommt, wohin man fährt, was man mitführt, etc. Aber dafür hätte man weder die Regelung von Maastricht noch die Regelung von Schengen benötigt, wonach diese Fragen und Kontrollen überflüssig wären. 

Rumänien ist halt ein Land der Traditionen.

(Fortsetzung)
 

Donnerstag, 5. März 2026

Über 10 Millionen Zugriffe seit Juni 2010

von LePenseur
 
 
... ist recht beachtlich und durchaus Anlaß zu Freude und Befriedigung! Wieviel es aber in Zukunft noch werden
 
 
... hängt freilich davon ab, wie lange diese Zukunft dauern wird. Wenn man so nach Vorderasien blickt, könnte man nachdenklich werden.
 

Shah at last !

by  Meme Dept. 




Douglas Macgregor: Trump’s War - A Mess of His Own Making

von kennerderlage
 
 
Ein wenig erfreuliche Darstellung des planlosen Chaos, das mit diesem Angriff der USA und Israels auf den Iran gerade erst begonnen hat, die der ehemalige US-Colonel Macgregor bei Judge Napolitano vorlegt ...
 
 
Aber eine durchaus realistische.
 

Aktuelles über Rumänien (Teil 1)

von Helmut
 
 
Nachdem ich vermutlich der Einzige bin, der authentisch über die Vorgänge eines ehemaligen Warschauer-Pakt-Staates berichtet, wieder mal eine Beleuchtung der aktuellen Ereignisse aus mehreren Perspektiven. Die Medien in Deutschland werden darüber sicher nicht berichten. Ich ziehe es vor, mir für mein politisches Beurteilungsvermögen die Informationen reinzuziehen, die authentisch sind. Die MSM sind ja fast alle gelenkt.

Das habe ich auch wieder bei meinem Aufenthalt in Österreich erfahren, als ich am Nachbartisch beim Heurigen eine Gruppe von Slowaken bemerkt habe. Klar habe ich gefragt, ob sie das stört, wenn ich sie über die aktuelle Situation in der Slowakei, auch über Fico, befrage. Nichts hat sie gestört, und ich war froh, dadurch authentische Informationen zu bekommen.

Nun weiß ich nicht, inwieweit es die Leser interessiert, wenn ich über Rumänien berichte. Möglicherweise sind die meisten ja mit den Problemen vor der eigenen Haustür überbeschäftigt, aber es könnte ja auch Leute geben, deren Horizont bezüglich der Information etwas weiter geht.

Nach den Infos, die ich nun in der Reihenfolge wiedergebe, sieht es derzeit so aus, dass man in Rumänien derzeit noch mehr Meinungsfreiheit hat als in anderen deutschsprachigen Ländern, aber auch das kann man nicht verallgemeinern. Schließlich bin ich allenfalls ein Wadlbeißer, der auf seine Hausfassade Transparente anbringt, mit politischen Meinungen, die in Deutschland längst verboten wären (z.B. Aufruf zum Austritt aus der NATO, etc.)

Aber ich gehöre nicht zu dem Klientel, das der Regierung in Bukarest gefährlich werden könnte, und das sind derzeit nur zwei Personen: Der durch Missachtung des Wahlergebnisses und der Verfassung kaltgestellte Gegenkandidat Georgescu, und der finanziell und dadurch parteiunabhängige Reformkandidat Potra in unserer Stadt Mediasch. Das sind derzeit die Staatsfeinde Nr. 1, und da wird mit allen Mitteln dagegen vorgegangen, und da interessiert auch die gesetzliche Grundlage nicht.

In Bukarest kann man sich das erlauben, weil man ja die Rückendeckung von Ursula v.d. Leyen und des NATO-Generalsekretärs hat. Wie das nun im Einzelnen aussieht, werde ich in den nachfolgenden Kommentaren zum Ausdruck bringen. Das sind alles Kommentare, die in rumänischer Sprache im rumänischen facebook erscheinen, und interessanterweise nicht zensiert werden (noch nicht).
  

1. Die Manipulation der Presse

Es ist ja allseits bekannt, wie der unbedarfte Bürger durch die Pressemitteilungen manipuliert wird. Zu-mindest derjenige, der das nicht durchschaut. Dazu kommt der Trick mit dem Bild, mit dem Foto und dem Video. Ein altbekannter Spruch lautet: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“. Damit kann man die Leute dazu bringen, Vorverurteilungen zu übernehmen, sowie das Bewusstsein in den Leuten zu manifestieren, dass jemand in die Gruppe von Kriminellen gehört, die zu Recht verurteilt werden müssen, auch, wenn das gar nicht rechtens ist.

In Wirklichkeit ist das alles nur gezielte Manipulation. Es wird von denen angeordnet, die an der Macht sind, um ihre Macht auszubauen und nicht zu gefährden. Natürlich niemals offiziell, sondern versteckt, und hinter den Kulissen. Dazu sind die Medien besonders hilfswillig, denn sie haben dadurch ja auch ihre finanziellen Vorteile, die jeden Chefredakteur überzeugen. Schon Kaiser Vespasian sagte so sinnig: „pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht).

Und die meisten unter unserem Dummvolk kapieren das gar nicht, was mit ihnen gespielt wird. An einem aktuellen Beispiel will ich das demonstrieren:

Bei uns gibt es einen Mann namens Horatio Potra. Dieser Man ist begütert, ist auf keine Partei angewiesen, die ihn finanziell fördert und unterstützt — dieser Mann setzt das durch, was er sich vorgenommen hat. So etwas ist eine enorme Gefahr für die Offiziellen in Mediasch, denn dann würde mit den Geschäften hinter den Kulissen, von denen die Bevölkerung niemals etwas erfährt, drastisch aufgeräumt.

Wenn mir jemand klarmachen will, dass das alles, besonders bei den Mediascher Baumaßnahmen im öffentlichen Tiefbaubereich, mit legalen und rechten Dingen zugeht, dann soll er das jemanden erklären, der nicht so wie ich seit Jahrzehnten in diesem Metier tätig war, u.a. auch für öffentliche Auftraggeber.

Nun zu Potra:
Es gibt eine rechtliche Grundlage für die Bewertung einer Straftat, die man jemanden zur Last legt: Das ist das Prinzip der Unschuldsvermutung eines Beschuldigten, solange er nicht rechtskräftig verurteilt wird.

Das gab es schon im Römischen Recht: "Ei incumbit probatio, qui dicit, non qui negat", was im 6. Jahrhundert im Digesten des Justinian nachzulesen ist. Zur verbreiteten Anwendung in alten Rom kam es unter Kaiser Antoninus Pius, um damit willkürliche Verurteilungen zu vermeiden.

Bei Amnesty International ist das in dieser Form festgeschrieben:

Artikel 11: Unschuldsvermutung

1. Jeder Mensch, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Was passiert mit Potra:

Der Mann ist eine Gefahr für diejenigen, die nach wie vor am öffentlichen Kuchenteller mitnaschen und diesen Vorteil nicht mehr in Zukunft aufgeben wollen. Natürlich nicht in den Dimensionen, wie es z.B. dem ukrainischen Ex-Minister möglich war, in Millionenhöhe.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/korruption-in-der-ukraine-ex-energieminister...

Aber hat irgendjemand von der Bevölkerung in Mediasch einmal gefordert, dass die Vermögensverhältnisse von Leuten, die in der politischen Führung stehen, von dem Zeitpunkt, als sie in diese eingetreten sind und in denen sie sich jetzt befinden, verglichen und überprüft werden?

Bei Potra tun sich die Staatsanwälte schwer, mit dem Auftrag, der ihnen von oben aufgegeben wurde. Sie sollen Potra einer kriminellem Handlung beschuldigen und das vor Gericht mit Erfolg durchsetzen. Das können sie nicht, auch nicht seit dem Juni 2024, als Potra als Kandidat bei der Kommunalwahl angetreten ist. Die offizielle Auszählung der Stimmen, bei denen Potra mit weniger als 300 Stimmen zurückgelegen ist, im Vergleich zum Amtsinhaber, glaubt sowieso niemand, der die Mediascher Verhältnisse kennt.

Die Zahl der Wähler in Mediasch mit Wahlrecht belief sich bei der Kommunalwahl 2024 auf 24.988. Die Zahl der Wähler, denen man das Wahlrecht entzogen hat, belief sich auf 21.393.

Die derzeitige Strategie ist nun folgendermaßen:

Man kann Potra nichts nachweisen, was zu einer erfolgreichen Verurteilung führt. Jedem Kriminellen, der gegen irgendetwas im Strafrecht verstoßen hat, wird man nach spätesten drei Monaten den Prozess eröffnen. Geht bei aller Kraft der Bemühungen nicht. Deshalb sucht man weiterhin nach irgendwelchen Indizien, die man als Beweis vor Gericht verwenden kann, vor allem von Seiten der beauftragten Staatsanwaltschaft.

Ich verstehe die Staatsanwälte, die sich mit diesen Dingen beschäftigen müssen, die ihnen von oben aufgetragen werden, obwohl sie selbst die Unsinnigkeit dieser Aktion registrieren. Aber auch sie haben Familien zuhause, die ernährt werden wollen, und deshalb werden sie ihren Job nicht für die Wahrheit riskieren.

Was macht man nun:

Potra muss in präventiven Arrest (Deutsch: Untersuchungshaft) verbleiben, um dabei folgendes zu erreichen:

- Irgendwelche Kinkerlitzchen zu finden, die man zu Beweisen umformen kann, um letztlich doch einen Prozess mit Aussicht auf Erfolg der Verurteilung von Potra erreichen zu können, was seit über einem Jahr nicht gelungen ist.

- Sollte auch das nicht zum Erfolg führen, dann wenigstens die dauerhafte Inhaftierung von Potra, auch in Untersuchungshaft, um damit zu erreichen, dass er bei der kommenden Kommunalwahl im Jahre 2028 nicht als Konkurrenzkandidat antreten kann. Es sind ja nur mehr etwas mehr als 2 Jahre, und die Zeit läuft.

Daher meine Frage an die Medien, die über Potra im Kreis Hermannstadt und in anderen Gegenden berichten:

Wer bezahlt Euch denn eigentlich für diese irreführende Berichterstattung, wer obliegt Euch für die ungesetzliche Vorverurteilung eines Mannes, der aktuell dem Gesetz nach als unschuldig zu gelten hat? Sagt doch einmal die Wahrheit, wenn Ihr nicht den letzten Rest an Glaubwürdigkeit noch verspielen wollt!

Die Medien bauen auf das besonders bei der älteren Bevölkerung oftmals noch vorhandene Restvertrauen, wonach man danach ausgeht, dass das schon alles seine Richtigkeit haben wird, wenn man jemanden in den Knast steckt, wenn auch nur in Untersuchungshaft. Von nichts kommt nichts, irgendwas wird da schon dran sein, an den Vorwürfen, aus heiterem Himmel macht das die Staatsanwaltschaft sicher nicht. So hat auch meine Oma reagiert und gedacht, aber die hat noch in einer Zeit gelebt, als die Anständigkeit und das Recht vorherrschte. Aber die Anständigkeit ist heute in der Politik und den von ihr gelenkten Staatsorganen schon lange verloren gegangen.

Um es klar zu demonstrieren: Fotos Nr. 1 – 8 sind die Propaganda Fotos der Medien. Richtig wäre, Herrn Potra in der Form des Fotos Nr. 9 darzustellen, aber man will unbedingt verhindern, dass er in die Funktion kommt, die sich aus dem Foto Nr. 10 ergibt.

  1) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ge88s6hw_jpg.htm
  2) https://www.directupload.eu/file/d/9213/73pm5isd_jpg.htm
  3) https://www.directupload.eu/file/d/9213/92erzihn_jpg.htm
  4) https://www.directupload.eu/file/d/9213/oc6jowyf_jpg.htm
  5) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ow499z7h_jpg.htm
  6) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ifni5yvw_jpg.htm
  7) https://www.directupload.eu/file/d/9213/idbrmkag_jpg.htm
  8) https://www.directupload.eu/file/d/9213/lpwcmjfj_jpg.htm
  9) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ahxp8wsx_jpg.htm
10) https://www.directupload.eu/file/d/9213/mz9zzupj_jpg.htm

 

Mittwoch, 4. März 2026

Easy Rider

by  Meme Dept. 




Michael Lüders: Angriff auf den Iran

von Manfred Müller
 
 
Klartext zum US- und Israel-Angriff auf den Iran. Mut hat Herr Lüders zweifellos ...
 
 

Mord am Ayatollah: Ein welthistorisches Ereignis mit unabsehbaren Folgen

Gastkommentar
von Revoluzzer
 
 
Die Bedeutung des Mordes an Ayatollah Ali Khamenei wird nicht richtig gewürdigt. Das ist ein geschichtliches, welthistorisches Ereignis.

Fragt man die KI, ob schon mal das Oberhaupt einer Religion von einem anderen Staat ermordet wurde, dann wird man als erstes Datum auf das Jahr 380 n. Chr. verwiesen, danach die Antike.

Der Ayatollah ist letztlich dem Papst zu vergleichen. Und nun stelle man sich vor, nicht-christliches Land X würde den Vatikan bombardieren und willentlich den Papst ermorden.

Dieser Akt ist singulär: Ein weltlicher Kaiser lässt ein religiöses Oberhaupt umbringen. Ein Verlust basalsten Respekts vor dem Heiligen. Ein nominaler Christ, Trump, (christlich ist er nicht, denn ein Christ würde das nicht tun) mit einem (nominalen ?) Juden, N., der einen moslemischen Papst umbringen lässt.

Das wird Auswirkungen haben, die können wir uns noch gar nicht vorstellen. Hier wurde für kommende Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Mythos geschaffen, ein Mythos des Opfers und des Unrechts, des schlicht Bösen in Gestalt eines "Christen" und eines "Juden".

Diese Tat wird den Islam unfassbar stärken. Denkmäler werden gebaut werden, Schulen und Hochschulen nach Khamenei benannt, Straßen. 

Ein Mann ist gestorben, ein Mythos wurde geboren.

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P.S.: es wird eingewendet, der bulgarische/russische Geheimdienst habe versucht, Papst JP II umzubringen. Doch das ist kein passender Vergleich: 

a) Man weis nicht sicher, dass diese Geheimdienste dahinter standen.
b) Kein Staatsführer hat sich gerühmt, den Angriff auf JP II veranlasst zu haben.

Vergiftungen und heimliche Morde sind vermutlich öfters vorgekommen. 

Und das ist eben der Punkt: HEIMLICH. Weil man sowas nicht offen macht - zumindest wenn man noch zwei Gehirnzellen und/oder ein Minimum an religiösem Gefühl hat.

Trump und Nethanjahu ... hingegen: widerlich. Absolut widerwärtig. Ekelhaft. Verabscheuungswürdig. Und wenn ein mehr oder weniger Normalo und früherer Trump-Fanboy wie ich so empfinde, dann will ich nicht ahnen, was die Schiiten dieser Welt fühlen.

 

Dienstag, 3. März 2026

Gestern vor 150 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde der spätere Papst Pius XII geboren, am 2. März 1876. Philosophia perennis widmete ihm aus diesem Anlaß einen lesenswerten Artikel, der mit vielen gängigen Desinformationen und Diffamierungen aufräumt:

(David Berger) Seit ich mich näher mit der Persönlichkeit von Pius XII. beschäftigt habe, gilt mir der 2. März als einer der wichtigen Gedenktage im Jahr: es ist der Tag, an dem der spätere Papst Pius XII. 1876, also heute vor 150 Jahren, in Rom geboren und 1939 zum Papst gewählt wurde. 

Keiner der Päpste des 20. Jahrhunderts wurde von der Nachwelt so missverstanden wie er, keinem hat die Nachwelt so viel Unrecht angetan wie ihm: Papst Pius XII. Als er 1958 starb, galt er den Gläubigen in aller Welt bereits als Heiliger. In den Herzen der Katholiken weltweit hallte das „Santo subito“ schon damals – jener Ruf, der von den Gläubigen beim Tod Johannes Pauls II. auf dem Petersplatz aus tausenden Kehlen junger Katholiken erklang.
Auch wenn man der Institution des Papsttums und den Lehren der Römisch-Katholischen Kirche kritisch gegenübersteht, rechtfertigt es nicht den Rufmord an einem Papst, der in schwierigsten Umständen wichtige Entscheidungen im Sinne der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit zu treffen wußte. 
 
Vielleicht kommt der Haß auf ihn auch aus einem bis heute weitgehend totge-schwiegenen Umstand, einem "Skandal", der für jüdische Kreise unverzeihbar ist: der Oberrabbiner von Rom von 1940 bis Herbst 1944, Israel Anton Zoller (nach 1918 als Rabbi von Triest und italienischer Staatsbürger: Zolli), konvertierte am 13. Februar 1945 zur Römisch-Katholischen Kirche, ließ sich taufen und wählte dazu den Tauf- und Papst-Namen Pius' XII: Eugenio Pio Zolli. Sein Enkel schreibt dazu in einer Rezension zu dessen Autobiographie:

Eugenio Zolli, der Rabbi von Rom, war mein Großvater. Er war der Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde Roms in den Jahren 1939–-1945. Mein Großvater war ein berühmter Gelehrter, den die römische Gemeinde aufgrund seiner subtilen und sensiblen Bibelauslegungen schätzte und den sie seines ausgezeichneten wissenschaftlichen Rufes wegen zu ihrem Oberrabbiner gewählt hatte. 1945 aber, gleich nach Kriegsende, geschah etwas Ungeheuerliches:

Der Oberrabbiner Israel Zolli ließ sich taufen. Er trat in die katholische Kirche ein und nannte sich fortan Eugenio Zolli. Das war der Skandal schlechthin. Die jüdische Gemeinde verstieß ihn mit Schimpf und Schande aus seinem Amt.

Wenn mir früher jemand die Frage gestellt hat: »Warum hat sich Israel Zolli eigentlich taufen lassen?«, wusste ich darauf nichts zu sagen. Dabei hätte ich gern eine ebenso einfache Antwort gegeben. Letztlich war es das Andenken an meine Mutter Myriam, das meine Aufmerksamkeit auf die Niederschrift ihres Vaters lenkte. Unterstützt hat mich bei diesem Versuch, den schwierigen Fall zu rekonstruieren, meine Schwester Maura. Heute glaube ich, die Antwort, warum sich mein Großvater taufen ließ, zu kennen. 
Zu seinem Schritt würde Zolli vor allem auch bewogen durch den tiefen Eindruck, den Papst Pius XII und dessen Handeln in den Zeiten der Judenverfolgungen 1943/44 auf ihn gemacht hatte. Das ist natürlich ganz unverzeihlich und wird bis heute nicht nur mit einer fast völligen damnatio memoriae von Zolli, sondern auch mit infamsten Anschuldigungen (Hochhut et al.) gegen seinen "Inspirator" Pius XII geahndet.
 
Merkwürdig noch ein Detail am Rande: Zolli starb am 2. März 1956 (also gestern vor 70 Jahren), am 80. Geburtstag von Papst Pius XII.  
 

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by  Meme Dept. 

 
 

 

Von der Brutkastenlüge, nicht existenten Massenvernichtungswaffen und False-Flag-Anschlägen

von Sandokan
 
 
Die Wahrheit gilt ja sprichwörtlich als erstes Opfer im Krieg, aber selten wird so dreist gelogen und betrogen wie in den Konflikten im Nahen Osten und dem Persischen Golf.
 
Man denke etwa auch an den israelischen Angriff auf die USS Liberty

In Saudi Arabien und Qatar wurden jedenfalls offenbar mutmaßliche Mossad Agenten festgenommen, die dort False-Flag-Anschläge geplant hatten. So u.a. Tucker Carlson.
 
Schon davor gab es Gerüchte, dass in Wahrheit Israel ua. hinter dem Angriff auf die Anlage des Erdölkonzerns ARAMCO in Saudi-Arabien stecken würde. Der Iran hat sich davon jedenfalls bereits offiziell distanziert.
 
Das Ziel ist klar: die Golfstaaten noch weiter in den Krieg hinzuziehen und sie selbst zu aktiven Kriegsparteien zu machen. 

Unterdessen ließ US-Außenminister Marco Rubio aufhorchen als er erklärte, dass die USA von Israel unter Zugzwang gesetzt wurden den Iran zuerst anzugreifen, um einem bereits geplanten israelischen Angriff zuvor zu kommen.
 
Er findet das aber voll in Ordnung, weshalb er auch kein Problem hat, öffentlich darüber zu sprechen. 
 
Nachträgliche Ergänzung:

Bei "Bomben und Kuchen"

von LePenseur 
 
 
... freut sich ein Herr Roger Letsch, der den Blog Unbesorgt betreibt, über die Ermordung von Khamenei und bezeichnet jene, die den Angriff der U.S.A. und Israels auf den Iran (während laufender Verhandlungen) als gavierenden Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnen, als 
"... Kanarienvögel des Status Quo, nur dass sie nicht wie in den Kohleminen vergangener Jahrhunderte von den Stangen fallen."

Welch letzteres er sichtlich zu bedauern scheint. Mit einem Wort: ein Menschenfreund und v.a. Freund von Rechtsgrundsätzen (wie bspw. Treu und Glauben etc.), wie er im Buche steht! In Büchern von Machiavelli & Co., namentlich ...

Er ist offenbar ein Anhänger jener Fraktion, die jede Handlung auf den griffigen Nenner herunterzubrechen vermag:

Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er's kann! 

... na, wenn 
das keine valide Begründung ethischen Handelns ist, was dann?! LePenseur zieht es freilich vor, etwas anderer Meinung zu sein und erlaubte sich daher, dazu einen Leserkommentar bei Unbesorgt zu posten, über dessen vermutlich nicht stattfindende Veröffentlichung er durchaus unbesorgt ist — die wenigsten Alternativmedialen sind geneigt, Kommentare die ihrer Linie widersprechen, zu publizieren ... aber warten wir's doch einfach ab. Sicherheitshalber (man will etwas doch nicht völlig für die Katz resp. Letsch'ens Delete-Button geschrieben haben) auch hier mein Kommentar zum lichtvollen Artikel des Kanarienvogelverächters:

Es ist ja tröstlich, daß den Herrn Letsch der Völkermord der Zionisten in Gaza, in der Westbank und im Libanon ganz viel weniger stört als das Vorgehen der iranischen Führung, die nach westlichen (und daher selbstmurmelnd völlig objektiven und immer wahren!) Medienberichten zehntausende iranische Bürger bei Demonstrationen über den Haufen schießt.

Und ebenso selbstmurmelnd ist das einzige Interesse der edlen USA und der noch edleren Zionisten (KANN es denn etwas noch Edleres geben als diese Edelmenschen, mit Lichtgestalten wie Bibi & Consorten an der Spitze?!) darin gelegen, dem Iran endlich jene demokratischen Freiheiten und rechtsstaatlichen Fundamente zurückzugeben, die die Mullahs der iranischen Bevölkerung mit dem Sturz des Schah-in-Schah ruchlos geraubt haben.

Ja, ja, Herr Letsch, der gute, alte Juvenal wußte schon, was er schrieb als er einst schrieb: "Difficile est saturam non scribere" ... und Sie wissen ihn 100%ig bravourös zu bestätigen. Sowas kann nicht jeder. Chapeau!

Wer unseren Blog kennt, weiß, wie kleinflammig hier die Begeisterung für das Muselmanentum lodert, to put it mildly. Aber noch weniger als irgendwelche Irre, die sich zwecks Dauerdefloration von 72 Jungfrauen unter Mitnahme angeblich Ungläubiger ins Jenseits sprengen, mag LePenseur den Aberwitz jener Zionazis (seien es jüdische, säkulare oder christliche), die glauben, als auserwähltes Herrenvolk ein gottgegebenes Recht zur Beherrschung und Unterwerfung des Nahen Ostens ("vom Euphrat bis zum Nil") zu besitzen. Und zur Herbeirufung eines Messias schnell ein Armageddon auf den Weg bringen wollen (sei's mit oder ohne rote Kühe ohne ein einziges weißes Haar ...). Sorry, nein! Für derlei meschuggene Hirnblähungen habe ich keinen Sensus.

Ich mag schon den Blödsinn, daß "am deutschen Wesen die Welt genesen" möge, nicht leiden. Und ich fand die Hybris, mit der die Briten ihr Rule Britannia als Vorwand zur kolonialen Weltherrschaft mißbrauchten, die im Exzeptionalismus der U.S.A., die sich als Shining City on a Hill gerieren, ihre Fortsetzung fand, einfach zum Kotzen. Denn dahinter steckt immer dieselbe große, infame Heuchelei, die unter dem Vorwand der Hilfe nur dreierlei will: Macht, Befriedigung der Geltungssucht und, last but not least: ordentlichen Reibach.

Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala... 
 
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UPDATE 11:11 
vorhin entdeckt und zu unserem gewohnten Satire-Termin veröffentlicht,
denn ernstnehmen kann man Roger Letsch'ens Replik ja nicht wirklich ...
 
Roger Letsch  
Sparen Sie sich diesen Unsinn für Leute auf, die nur zu gern an Hamas-Propaganda glauben! Ich denke doch, Sie waren länger in der Schule als Greta Thunberg. Aber vielleicht war es ja das Todenhöfer-Gymnasium… 
Nun, es wird wenig Sinn haben, einen mit den Zionisten verhaberten Gutachsler darauf hinzuweisen, daß sein naß-forscher Kommentar eigentlich bloß  ihn zur Kenntlichkeit entstellt. Diese Leute sind ja noch stolz darauf, jede Mossad-Aktion und jede Schweinerei der IDF servil zu beklatschen. Nun gut, es muß offenbar auch solche Typen geben. Man muß sich freilich mit ihnen die Finger nicht länger/öfter schmutzig machen, als nötig. Das war's dann halt. 
 
Adieu, Herr Letsch, und träumen Sie weiter süß von Ihrem (und Bibis) Großisrael "vom Euphrat bis zum Nil" ...
  

Montag, 2. März 2026

Larry Johnson : The Dangerous Fallout of Khamenei’s murder

von kennerderlage
 
 
Nachdem Trump seinen Endsieg bereits von "von binnen vier Tagen" auf vier Wochen ausgedehnt hat, wird es spannend, wie die weiteren Entwicklungen laufen. Judge Napolitano spricht dazu mit Larry Johnson:
 
 
 

The Times They Are a-Changin'

by  Meme Dept. 




Sonntag, 1. März 2026

Steuern wir darauf zu?

von LePenseur
 
 
Nur diesmal natürlich größer, so nach dem Motto 
 
MAKE 
ATOMIC WAR 
GREATER
AGAIN! 
 
 

Zitatenschatz - alles Böse, oder?

von Sandokan
 
 
 Hanlons Razor (bzw. Heinleins Devil Theory Fallacy):
 „Schreibe niemals Bosheit zu, 
was sich hinreichend durch Dummheit erklären lässt.“
 
Ich so für mich: „Schreibe niemals Dummheit zu,
 was sich hinreichend durch Bösartigkeit erklären lässt.“



Während einer Anhörung vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses machte der US-Milliardär Les Wexner explosive Behauptungen über Jeffrey Epstein. Wexner behauptete, Epstein habe Verbindungen zur Familie Rothschild sowie zu hochrangigen Persönlichkeiten und Unternehmen gehabt, darunter Jeff Bezos und Google.

Ein Zitat

von LePenseur
 
 
... von Prof. Jeffrey Sachs in seinem gestrigen Gespräch mit Prof. Glenn Diesen, charakterisiert die Situation des "Wertewestens" so treffend wie kaum ein anderes:
There is apparently no principle. And Trump also wants to prove that this is the world of gangsters and he wants to be gangster number one. 

(Es gibt offensichtlich keinerlei Prinzipien. Und Trump will auch beweisen, daß dies eine Welt von Gangstern ist und er will Gangster Nummer eins sein.) 

Na, weit hat es der Westen gebracht ... 
 

Samstag, 28. Februar 2026

Scott Ritter: Trump attacks Iran - 'Epic Fury' or Epic Fail ?

von kennerderlage 
 
 
Nach dem Angriff Israels und seines Kampfhundes USA auf den Iran eine erste Evaluierung der Lage durch Scott Ritter: 
 
 
In der Tat: wir leben in interessanten Zeiten. Und gehen noch interessanteren Zeiten entgegen.
 
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P.S.: und hier noch eine Diskussion von Prof. Glenn Diesen mit Prof. Jeffrey Sachs zu diesem Thema: