Dienstag, 20. Oktober 2020

»Ohne FPÖ kippt die ÖVP nach links«

 
 ... mahnte vor der letzten Nationalratswahl Herbert Kickl. Wie recht er doch hatte! Zu einem Artikel von Andreas Unterberger über die Dummheit der Österreiche
Immer öfter muss man sich wundern, in was für einem Land wir leben. Jede Art von Vernunft scheint hier im Aussterben zu sein und grün-linker Dummheit Platz zu machen
...  der auch die Rolle der ÖVP (egal, ob »schwarz« oder »türkis«) erscheint der folgende


Gastkommentar
von elfenzauberin


Wenn ich mich recht erinnere, war es Erhard Busek, der die ÖVP auf Linkskurs brachte. Sogar die Zeitgeistschrottsammelstelle Wikipedia hat festgestellt, dass es Erhard Busek war, der der ÖVP ein grünes Image verpasste und damit den Linkskurs der ÖVP festlegte. Er verfestigte den Kurs von seinem Vorgänger Josef Riegler, der sich für eine ökosoziale (sic!) Marktwirtschaft einsetzte. Die ÖVP hat längst eine lange Tradition in der Adaption knall-linken Gedankengutes.

Insofern kann man ruhig davon ausgehen, dass viele ÖVP-Politiker und ÖVP-Funktionäre den Schutz des Vogels "Triel" mit Erleichterung und Genugtuung zur Kenntnis genommen haben. Vergessen wir auch nicht, dass es die schwarze Fr. Rauch-Kallat war, die das Gendern der Bundeshymne voran-getrieben hat, was selbst linksradikale Journalisten wie Florian Klenk oder Robert Misik mit Wohl-wollen zur Kenntnis genommen haben.
 
Und man kann getrost davon ausgehen, dass eine weitere Frauenquote von der ÖVP ohne weiteres akzeptiert wird, denn es war Kurz höchstpersönlich, der das Reißverschlusssystem in der ÖVP ein-geführt hat. 

Warum werden Frauenquoten immer nur in Aufsichtsräten und anderen lukrativen Posten gefordert? Erst kürzlich sind in Deutschland vier Bauarbeiter tödlich verunfallt, darunter ein 16-Jähriger. Niemand hat sich darüber aufgeregt, dass nur Männer gestorben sind. 

Warum fordert denn niemand eine Frauenquote für Bauarbeiter? Das wäre doch gerecht — und Gerechtigkeit ist für die Forderer des Quotenunsinns ja das Maß aller Dinge. Anscheinend gibt es Frauenquoten nur dort, wo es Geld gibt, wo es ungefährlich ist und wo man keine nenneswerten Qualifikationen vorweisen muss.

Die Forderung nach Frauenquoten könnte man als Lackmustest heranziehen. Wenn einmal Frauen-quoten da oder dort gefordert werden, sollte man sich überlegen, ob man diese Ämter und Funktionen nicht ersatzlos abschaffen kann und soll. 
 
Vergessen wir auch nicht, dass es die schwarze Christine Marek war, die einen wichtigen ÖVP-Think-Tank, nämlich den Wr. Akademikerbund aus der Partei hinauskickte. Das war im Jahre 2010.

Ruft man sich all das in Erinnerung, so ist doch die Naivität vieler ÖVP-Wähler erstaunlich, die felsen-fest daran glaubten, dass Kurz einen bürgerlich-konservativen Kurs fahren und keinesfalls eine Koali-tion mit den linksradikalen Grünen eingehen würde.

Es kam aber genau so, wie die Unkenrufer es verkündet haben: "Ohne FPÖ kippt die ÖVP nach links" (copyright Herbert Kickl). So ist es auch passiert. Die ÖVP ist ganz auf der Linie der CDU, die von einer der SED nahestehenden Bundeskanzlerin angeführt wird.

Das ist der status quo — und ich bin überzeugt davon, dass die ÖVP in Koalition mit anderen Links-parteien ihr gesellschaftliches Zerstörungwerk weiter fortsetzen wird.
 
 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Der Gesalbte trat also vor das Mikrofon, dort, wo sein Wahres Leben stattfindet, und verkündete die neuen Maßnahmen des Salami-Lockdowns, der wie erwartet scheibchenweise serviert wird, aber diesmal für eine monatelange Laufzeit ausgelegt ist.

Nur noch 6 Menschen dürfen bei Indoor-Veranstaltungen zusammenkommen, außer es sind Indoor-Veranstaltungen, wo jeder einen Sitzplatz hat, dann dürfen es ein paar mehr sein, so etwa tausend. Die dürfen dann aber weder essen noch trinken und müssen zwingend permanent Maske tragen. Sechs Leute an einem Gasthaustisch dürfen, wenn es weiter keinen Anlass gibt, also die Maske abnehmen und essen und trinken, sechs Leute an einem Gasthaustisch, die dort jedoch einen Geburtstag feiern, müssen die Maske aufbehalten und dürfen nichts konsumieren. Alles klar? Okay.

Draußen an der ehemals frischen und ab Freitag Null Uhr schwerst killervirenverseuchten Frischluft dürfen sich maximal ein Dutzend Leute zusammenfinden, außer sie haben Platzkarten und sitzen, dann dürfen es ein paar mehr sein, so etwa eineinhalbtausend, aber grundsätzlich mit Maske und ohne Essen und Trinken. Das Virus hat ja, wie allgemein bekannt, panische Angst vor Bürokratie, deshalb besiegt man es mit penibel ausgefüllten Fragebögen, Androhung von Verwaltungsstrafen und als Krönung persönlichen, nicht übertragbaren Platzkarten. Die Kombination als allem Dreien ist der Killer für das Virus. Oder so.

Ausnahmen gelten für Begräbnisse und Gottesdienste, das ist ein Kniefall vor der normativen Kraft des Faktischen: da die bisher auf jegliche Maßnahmen lauthals pfeifenden muselmanischen Bereicherungsfachkräfte bei ihren Begräbnissen nicht gestoppt werden konnten und sich die freitägliche Versammlung in der Moschee auch nicht von irgendwelchen Kuffar verbieten lassen, erlaubt man das alles als Ausnahme und verhindert so das Umleiten von Wasser auf die Mühlen böser islamophobrassistischer Rechter, die sich sonst aufgeregt hätten, warum sich die Moslems nicht an die Regeln halten. So kann man schnippisch sagen: Weil sie es eh nicht müssen. Man passt einfach die Regeln an jene an, deren Verhalten sich nicht anpassen lässt. Ist eh schon wurscht.

Die Maske muss überall getragen werden, egal ob drinnen oder draußen, aber nur wenn es eine Veranstaltung ist, wobei die Grenze zwischen einem Treffen und einer Veranstaltung nicht eindeutig definiert ist, was aber scheißegal ist, denn es ist ja nicht einmal definiert, was überhaupt ein Mund-Nasen-Schutz ist, was er können muss und wo die Grenze zwischen einer Schutzmaske, einem modischen Accessoire und einer vollkommen sinnlosen Kabarett-Einlage liegt und ob es überhaupt eine gibt.

Berufliche Treffen sind ausgenommen. Aber Weihnachtsfeiern nicht. Was jetzt mit Betriebsweihnachtsfeiern ist, weiß ich nicht. Und wie genau ein berufliches Treffen definiert ist. Ist eine Projektbesprechung der Führungsriege ein berufliches Treffen? Auch, wenn man das in einen Puff verlagert? Und müssen die Mädels dann eine Maske beim Bla… okay, lassen wir das.

Wie ist es eigentlich mit Demonstrationen? Dass diese potenziell tödlich sind sieht man ja momentan in Weißrussland. Nun gut, dort ist es erstaunlicherweise nicht das Virus, das zwischen den Maskenverweigerern der Lukaschenko-Gegner grassiert sondern eher die Knüppel seiner Büttel, aber das sind ja schon wieder Feinheiten, deren Erwähnung einen zersetzerischen Geist offenbaren. Gelten Demonstrationen von linken Berufsdemonstrierern aus der Geisteswissenschaftlichen Fakultät jetzt als berufliches Treffen? Und wie erkennt das Virus einen politisch korrekten Demonstrationsgrund? Denn während es Black-Lives-Matter-, Extinction-Rebellion-, Gegen-die-FPÖ- und in Minsk offensichtlich auch Gegen-Lukaschenko-Aufmärsche Zehntausender in Ruhe lässt, gelten ja bereits Aufläufe eines Dutzend irgendwelcher Verirrter, die Angst davor haben, dass Reptiloide ihre 5G-gesteuerten Nanoroboter über die Bill-Gates-Impfung in ihre chemtrailverseuchten Blutbahnen spritzen und uns alle zu Zombies machen wollen, als sofort zu zerschlagende Superspreader-Events.

Was es bei Versammlungen generell nicht geben darf sind ja Essen und Trinken. Denn über das Essen und Trinken werden, äh, nun ja, zwar keinerlei Corona-Viren übertragen, aber schön langsam ist das auch egal, denn weder die eine Maßnahme noch die andere bewirkt in irgend einer Weise irgendwas. Wenn ich weiß, und das wissen die Knilche da oben sehr genau, dass Masken genau gar nichts nutzen und Nahrungsaufnahme keinerlei Rolle spielt, das Virus aber über Aerosole in der Raumluft verbreitet wird, dann ist die Maßnahme, tausend Leute stundenlang in einen Veranstaltungssaal zu packen und ihnen dabei Stofftücher über das Gesicht zu ziehen und das Essen und Trinken zu untersagen so richtig logisch und sinnvoll.

Fazit: keiner kennt sich aus, weil sich auch keiner auskennen soll; man will Aktionismus zeigen, aber gleichzeitig garantieren, dass die Fallzahlen steigen, um die bereits bestellte und noch vor der endgültigen Zulassung in Produktion befindliche Masse an Millionen Impfdosen an die verängstigte Herde zu verteilen. Es soll gar nicht nutzen, aber trotzdem wird man fröhlich weiterhetzen, es wären ominöse Maskenverweigerer und Ignoranten, die allein verantwortlich für die Verbreitung des Virus wären, das sich sowieso nicht wird stoppen lassen.

Merkel hat es bereits im Juni angekündigt: es wird einen Impfpass geben, und ohne den wird man vom öffentlichen Leben kategorisch ausgeschlossen und als gewissenloser, verantwortungsloser, ignoranter und asozialer Coronaleugner gebrandmarkt und von seinen radikalisierten Zeitgenossen mit Hass verfolgt.

Nach dem guten alten Motto der Sowjetkommunisten: Wir zwingen niemanden, mitzumachen, aber wer nicht mitmacht, kommt in das Internierungslager.

In Kanada laufen übrigens bereits die Ausschreibungen für deren Errichtung....



Montag, 19. Oktober 2020

Die gekaufte Meinung siegt

 
Auf diesen nicht gerade ermutigenden succus könnte man einen Artikel von Unterberger nach der Wien-Wahl bringen. Hierzu ein 


Gastkommentar 
von elfenzauberin


Es waren die Blauen, die eine ersatzlose Abschaffung der GIS-Gebühren gefordert haben - und es waren die Türkisen, die das - - wie vieles andere - erfolgreich blockiert haben.

Der Oberblockierer war damals Gernot Blümel höchstpersönlich, denn er war im Kabinett Kurz1 der Medienminister. Mein Mitleid mit der Wiener ÖVP hält sich deswegen in engen Grenzen.

Der Absturz der FPÖ war zu erwarten und ist folgerichtig eingetreten. Doch selbst wenn die FPÖ die absolute Mehrheit in Wien geschafft hätte, so hätte sie nichts ändern können. Die Medien hätten sich derart auf die Blauen eingeschossen, dass sie sehr schnell wieder Geschichte geworden wäre. Kein Mensch weiß, wieviel Ibiza-Videos es noch gibt. Und selbst wenn gerade kein weiteres Ibiza-Video zur Hand ist, reicht den Medien solche Bagatellen wie der Konsum von Eiernockerln, um jemanden nachhaltig zum Nazi zu stempeln.

Sei´s drum, wie ich schon oft geschrieben habe: Wien ist verlorenes Terrain, es gibt kein modernes 1683 mehr.

Den Linken die Medien zu überlassen, war ein gravierender Fehler, aber bei weitem nicht der einzige. Der politischen Linken ging es beim Marsch durch die Institutionen darum, die Lufthohheit über die Kinderbetten zu ergattern, die Justiz für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren und die Schulen, Universitäten und Kindergärten durchwegs mit linksdrehendem Personal auszustatten. Dem noch nicht genug, wurde der ganze Kunstbetrieb unter die Fuchtel der Linken gestellt.

Jetzt wird eben die Ernte dieser Politik eingefahren - und die Bürgerlichen müssen sich die Frage gefallen lassen, warum sie dem Treiben niemals Einhalt geboten haben. Gelegenheit dazu hätten sie ausreichend gehabt; sie haben nämlich Jahrzehnte an Regierungsbeteiligung hinter sich.

Fußnoten zum Montag

von Fragolin 


Die Maskenverweigerer verbreiten das Virus! Es sind die Coronaleugner, wegen denen wir alle in den Lockdown müssen. Diese Verantwortungslosen rotten sich im Netz zusammen, verbreiten gezielt ihre Lügen und sabotieren unseren heldenhaften Kampf gegen das Virus und lassen Menschen wie die Fliegen sterben, hunderttausende Tote, Millionen Spätfolgen, und wer das nicht glaubt, ist ein Verschwörungstheoretiker!!

Oh, wait...

***

Ach ja, der Bundesbasti, unser Oberster Ritter der Schwafelrunde, hat über das Fratzenbuch einen eindringlichen Appell an „alle Österreicherinnen und Österreicher“ gerichtet, doch alle sozialen Kontakte einzuschränken um das böse Virus zu besiegen. Jetzt weiß ich wenigstens, warum die Türken weiterhin ihre Mega-Hochzeiten feiern und als Superspreader-Festival zelebrieren – die fühlen sich nicht mitgemeint, wenn sie nicht explizit genannt werden. Und wenn man sie explizit nennt, fühlen sie sich diskriminiert und beleidigt, und das will ja keiner. Ein Teufelskreis.

***

Wenn es ein Virus gibt und man das nur durch Schutzmaßnahmen am Verbreiten hindern kann, gibt es zwei Möglichkeiten:

Erstens: Wer das Virus vielleicht in sich tragen und damit auch verbreiten könnte, gilt trotzdem so lange als gesund und ungefährlich und wird auch bei Verzicht auf die Schutzmaßnahmen nicht kriminalisiert, wie keine Krankheit oder Infektion bei ihm nachgewiesen wird. Und steckt er sich doch an oder verbreitet das Virus, wird ihm Solidarität zuteil, es wird ihm geholfen, es wird für ihn gesammelt, gespendet, gebetet und er wird medial zu einem besonders schützenswerten Menschen erklärt.

Zweitens: Wer das Virus vielleicht in sich tragen und damit auch verbreiten könnte, gilt generell als Seuchenverteiler und wird bei Verzicht auf die Schutzmaßnahmen nicht nur kriminalisiert und abgestraft, sondern auch noch mit Flüchen belegt, er solle jämmerlich verröcheln und den schlimmstmöglichen Tod erleiden, der ignorante verantwortungslose Massenmörder. Und steckt er sich doch an oder verbreitet das Virus, wird er beschimpft und ihm das Ärgste gewünscht, hat er doch selbst schuld.

Die erste Möglichkeit wird von Anfang an beim wirklich sehr tödlichen HIV angewandt, auch wenn man dessen Verbreitung über Drogenspritzen oder schutzloses Schnackseln vermeiden hätte können, aber auf einfache Schutzmaßnahmen gepfiffen hat. Bei dem schweren Erkältungsvirus SARS-CoV2 erleben wir die Möglichkeit zwei: selbst ein kerngesunder Mensch mit zwei negativen Tests innerhalb 48 Stunden wird beim Einkaufen ohne Schutzmaske trotzdem zum Schwerverbrecher und Massenmörder erklärt und muss mit harten Strafen rechnen, weil er eine Bekleidungsvorschrift nicht eingehalten hat.

Doppelmoral, wieder einmal...


Sonntag, 18. Oktober 2020

»Verschwörungstheorie« ...?

 
Andreas Unterberger fühlte sich nach den Ergebnissen der Ischgl-Untersuchungskommission bemüßigt, vom »Platzen einer Verschwörungstheorie« zu sprechen. Dazu ein
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin
 
 
Man sollte sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass der Terminus "Verschwörungstheorie" ein Kampfbegriff der politisch Linken ist, um den politischen Gegner zu diskreditieren. Er fällt in die gleiche Kategorie wie "Islamophobie", "Klimaleugner", "Coronaleugner" etc. Auch das Wort "Kapitalismus" kann man in diese Kategorie einordnen, denn Kapitalismus ist nichts anderes als die pejorative Bezeichnung für eine freie Marktwirtschaft.

Man sollte das Framing und Nudging, das mit diesen Begriffen betrieben wird, verstanden und inter-nalisiert haben, denn es versetzt einen in die Lage, einen politisch motivierten Dampfplaufderer sofort als solchen zu erkennen, aber das nur so nebenbei.

Die Älteren unter uns werden den Namen Benno Ohnesorg kennen. Ohnesorg war ein Student, der im Jahre 1967 während einer Demonstration gegen den Schah von Persien von einem Polizisten erschossen wurde. Ohnesorg galt damals für die 68-er Bewegung als ein politisches Opfer, als Opfer eines Schweinesystems, in dem eben Ungerechtigkeit, Kapitalismus, strukturelle Gewalt und weiß der Henker, was noch alles, herrscht (ja, die politische Linke begann damals das Framing zu erlernen, während die Rechte schlief).

Hätte damals irgendwer gesagt, dass Ohnesorg von einem Stasi-Agenten erschossen worden wäre, dann wäre er damals sicher in die Kategorie eines Verschwörungstheoretiker eingeordnet worden. Tatsache ist jedoch, dass das der Fall war und dass es sich so zugetragen hat. Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der Ohnesorg aus kurzer Distanz in den Hinterkopf schoß, war ein Stasi Agent. Mit dem Fall der Mauer platzte auch der Mythos - da nützt auch die in der Zeitgeistschrottsammelstelle Wikipedia sofort nachgestellte Bemerkung nichts, dass Karl-Heinz Kurras nicht auf Auftrag hin handelte. Das kann man glauben oder auch nicht.

Aus dieser Epoche gibt es weitere Verschwörungen (nicht nur Theorien!). So ist es mittlerweile erwiesen, dass diverse Mitglieder der RAF von der DDR aus operierten und mit diesem Schurkenstaat zusammenarbeiteten. Damals wirre Verschwörung, heute Realität.

Beschäftigen wir uns aber nun mit der Gegenwart. Beginnen wir mit der wildestens Verschwörungs-theorie, mit 5G. Was hat 5G mit Corona zu tun? Richtig, gar nichts!

Doch ein indirekter Zusammenhang existiert sehr wohl. Corona hat die Bereitschaft in der Bevölkerung erhöht, zwecks Infektionsbekämpfung persönliche Daten preiszugeben. Ich erinnere einmal an die Tracking-App, ich erinnere an die Registrierungspflicht bei Lokalbesuchen etc.
 
Auf der anderen Seite bietet 5G die Möglichkeit, all das technisch perfekt umzusetzen, was noch immer kein Problem ist. Das Problem ensteht aber dann, wenn man weiß, dass sehr viel 5G-Technologie mittlerweile aus China kommt. In Deutschland denkt man darüber nach, die 5G-Technologie von Huawei zu installieren. Welche Missbrauchsmöglichkeiten man damit den Chinesen in die Hand gibt, brauche ich wohl nicht zu erklären.

Was hat es mit der "Verschwörungstheorie" auf sich, dass die 2. Welle herbeigetestet wurde?

Nun, dafür spricht schon einiges. Es ist eine alte und banale Weisheit der Krankenhaushygieniker, dass man nur das findet, wonach man sucht. Wenn man in einem Krankenhaus kein Tracing und Monitoring von Krankenhauskeimen betreibt, so hat man naturgemäß keine derartigen "Fälle". Je mehr man nach-sieht, umso mehr findet man eben!

Das gilt selbstverständlich auch für Corona. Problematisch wird es dann, wenn man keine Vergleichs-daten aus der Vergangenheit hat. Indem in den letzten Jahren und Jahrzehnten sich kein Mensch für Corona interessiert hat (obwohl mit Sicherheit Menschen daran erkrankt und auch verstorben sind), hat man automatisch eine Steigerung, wenn man danach sucht - und automatisch eine intensive Steigerung, wenn die Suche eben intensiv ist.

All das ist bekannt. Umso blamabler ist es, wenn wir angebliche Experten in einer Task-Force sitzen haben, die ständig von "Fällen" schwafeln, diese Zahlen aber nicht in Beziehung zu den durchgeführten Tests setzen. Worauf es nämlich wirklich ankommt, ist nicht die totale Anzahl der positiv Getesteten, sondern der prozentuale Anteil der positiven Tests bzw. die Steigerung derselben.

All das könnte man als Experte einer Task-Force wissen, selbst ein Maturant oder ein Volksschullehrer sollten in der Lage sein, derartige Gedanken nachzuvollziehen (sorry! das musste sein!).

Was hat es mit der Verschwörungstheorie die Chinesen betreffend auf sich?

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob die Chinesen das Virus absichtlich auf diesem Planeten ver-breitet haben oder nicht. Wir haben darüber keine Informationen, Indizien, die in diese Richtung deuten, gibt es aber sehr wohl.

Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Chinesen brutale Imperialisten sind. Das, was man den Russen so gern vorwirft, wird von den Chinesen unbemerkt praktiziert. Von den Politikern hat das einzig und allein Trump in vollem Umfange internalisiert, alle anderen Politiker schlafen diesbezüglich.

Man sollte auch wissen, dass die WHO unter der Fuchtel Chinas steht. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Eiertanz der WHO in der Causa Taiwan. Tatsache ist jedenfalls, dass die falschen Informationen der chinesischen Behörden und auch der WHO dem Westen einen irreversiblen Schaden zugefügt hat. So hat die WHO noch Mitte Jänner 2020 großmundig verkündet, dass eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung von Sars-Cov2 nicht möglich sei. Gleichzeitig hat die WHO davon abgeraten, den Flugverkehr von und nach China einzuschränken; und das zu einem Zeitpunkt, wo China zwar die Inlandsflüge, aber nicht die Auslandsflüge beschränkt hat.

Tatsächlich hat all das zur Verbreitung von Sars-Cov2 beträchtlich beigetragen, daran besteht wohl kein Zweifel. Wenn ich mir dann noch vergegenwärtige, wie das chinesische Regime gestrickt ist, so will ich jedenfalls nicht a priori ausschließen, dass die Lockdown-Empfehlungen, die unermesslichen Schaden zugefügt haben, ein Ergebnis erfolgreicher chinesischer Propaganda sind.
 
Hinzufügen sollte man noch, dass in einem totalitären Staat wie China die Inszenierung eines Lock-downs ohne weiteres möglich ist. Man erinnere sich nur an die Bilder aus China, wo Einsatzfahrzeuge durch menschenleere Straßenzüge fuhren, die wohllos Desinfektionsmittel versprühten. Man erinnere sich an die Fake-Bilder aus China, wo auf offener Straße Menschen zusammengebrochen sind (diese Aufnahmen waren gestellt).

Man erinnere sich daran, dass all diese Bilder problemlos die lückenlose chinesische Internetzensur passierten und ins Ausland gelangten.

Für mich sieht es schon so aus, als ob die Chinesen damit zeigen wollten: Seht her, ihr könnte die gefährliche Infektion bekämpfen, wenn ihr nur einen anständigen Lockdown macht. Für die Chinesen ist natürlich eine Schwächung der Wirtschaft des Westens von Vorteil, darüber brauchen wir uns wohl nicht zu unterhalten ...

 

Video zum Sonntag

von Fragolin

 

Die Echse erklärt Corona. Mit Quietscheenten. Man muss es fast mehrmals ansehen, um die ganzen kleinen Spitzen in der hektischen Aktion zu bemerken.





Merkel: „Mein Klopapier ist alle!“

Spahn: „Dann nimm doch solange das Grundgesetz!“

Merkel: „Achso, ja, das kann ich machen.“

...

Merkel: „Hey Christian, hast du richtig Ahnung?“

Drosten: „Ja klar, jeden Tag eine andere!“

...

Alle anderen Viren: „Ihr seid doch alle krank!“

Corona-Virus: „Nein, Test-positiv!“


Ich hoffe, dieses Kleinod gibt es noch länger auf der Löschtube zu sehen…

Samstag, 17. Oktober 2020

»Was Österreich am dringendsten bräuchte: eine liberale Partei «

 
 ... meint Andreas Unterberger. Dem ist — bis auf den schrecklichen, doch eingebürgerten Konjunktiv »bräuchte« (unser Deutsch-Professor aus dem Gymnasium rotiert im Grab!) — durchaus zuzustimmen. Doch was hilft das »brauchen«, wenn die Voraussetzungen dafür einfach — fehlen! Meint ein
 
 
Gastkommentar
von elfenzauberin


Es stimmt, was Dr. Unterberger schreibt - trotzdem ist es grundfalsch!

Man kann das Fehlen einer liberalen Partei bedauern, genauso wie man das Fehlen einer patriotischen oder konservativen Partei bedauern kann, alleine es nützt nichts. Es nützt deswegen nichts, weil kaum jemand diese Parteien wählen wird.

Das liegt aber nicht daran, dass es hier in Österreich für derartige Parteien kein Potential gäbe. Der Grund liegt viel tiefer. 

Bevor man eine parlamentarische Präsenz oder gar Mehrheit erringen kann, muss man die Herzen der Menschen erobern. Die Jungen, die aus der Schule kommen, denken alle in Kategorien wie Gleich-berechtigung, Umweltschutz, (Anti)imperialismus, Gender, Kolonialismus usw. Niemand von denen denkt in Kategorien wie Freiheit, Ehrlichkeit, Treue, Ehe, Heimat, Ehre, Verantwortung usw. Wer jetzt glaubt, ich spiele nur auf die Indokrination der Kinder an, der irrt. Mir geht es um die Besetzung des vorpolitischen Raumes mit Begrifflichkeiten, die eine liberal-konservative Revolution ermöglichen könnten. Es handelt sich um nichts anderes als ein Wertesystem, nach denen die Menschen ihre täglichen Eindrücke vom Alltag einordnen können. 

Die Konservativen haben es schlicht und einfach versäumt, diesen Raum zu besetzen. Vielleicht sollte der Kommunist Antonio Gramsci zur Pflichtlektüre für Konservative und Liberale werden. Denn es war Gramsci, der genau diese Gedanken formuliert hat, die dann dazu führten, dass die politische Linke die Schulen, Universitäten, die Justiz, die Wissenschaft und die Kunst eroberten. Für die politische Linke war es die Frankfurter Schule, die zum Kristallisationpunkt dieser Strategie wurde. Die Konservativen haben auf diesem Sektor nichts anzubieten. Es reicht eben nicht aus, eine Partei zu bilden, die ein geniales Wirtschaftsprogramm vorschlägt. Ohne einen Wertekanon, der meinetwegen christlich inspiriert sein möge, erreicht man nichts.

Hat man so die Menschen für sich gewonnen, werden sich automatisch parlamentarische Mehrheiten bilden, die dann das umsetzen, was diese Menschen wollen. Umgekehrt funktioniert es aber nicht. Eine parlamentarische Fraktion, die sich dafür geniert, den Begriff Heimat oder Selbstverantwortung zu verwenden, hat keine Aussicht auf ein Überleben.

Ja, Dr. Unterberger hat recht, wenn er meint, dass eine liberale Partei fehlt. Noch mehr fehlen aber die Voraussetzungen für so eine Partei. Die muss man erst schaffen. Übrigens ist es Viktor Orban, der diese Zusammenhänge so ziemlich als einziger durchschaut hat. Das ist auch kein Wunder, denn auch Orban ist in einem kommunistischen Umfeld aufgewachsen, wo man derartige Strategien quasi mit der Muttermilch aufsaugt.
 
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P.S.: Servus-TV leistet auf diesem Gebiet einiges. In sehr vielen Sendungen geht es um Grenzüber-schreitungen. Es wird das Lebensgefühl vermittelt, dass man alles erreichen kann, wenn man sein Ziel energisch und konsequent verfolgt. 

Dann gibt es wieder Sendungen, wo es um Heimat und Brauchtum geht, dann wieder um natur-wissenschaftliche Beiträge, die Neugier wecken. In keiner der Sendungen wird man zum Sozial-hilfeempfänger erzogen, wie das im ORF regelmäßig der Fall ist. 


Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Der erste Ort wird in den Lockdown geschickt; der staatsweite Lockdown kommt, wie bereits vor Monaten vorhergesagt, scheibchenweise.

Und es ist klar, wer verantwortlich dafür ist:

So ist die Zuspitzung der Lage auch auf die Ignoranz innerhalb der Bevölkerung zurückzuführen, heißt es unter anderem von Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.“

Als bereits gegen Ende des Hochsommers die Fallzahlen wieder stiegen, auch weil man die Tests exzessiv steigerte, wurde, obwohl es seit Monaten bekannt und bewiesen war, dass genau dort die meisten Ansteckungen und Virus-Verbreitungen stattfanden, die erlaubte Teilnehmer-Anzahl für Indoor-Veranstaltungen verdoppelt. Im Gegenzug wurde Maskenpflich beim Einkaufen, das bekannterweise keinerlei Bedeutung im Infektionsgeschehen hat, unter Strafandrohung durchgesetzt.
Aber schuld sind Ignoranten, Verschwörungstheoretiker und Rechtsrechte.
Alles klar.

***

Unternehmensweihnachtsfeiern werden abgewürgt. Nicht mehr als 10 Personen dürfen eine Feier besuchen, damit sie sich nicht gegenseitig anstecken können, auch wenn sie sowieso nicht infektiös erkrankt sind. Das leuchtet ein. Das Virus ist arbeitsscheu und partylaunig. Deshalb ist es auch ungefährlich, wenn sich die ganze Belegschaft hundert Mann hoch jeden Tag zu Mittag in der Großkantine trifft und ihr Besteck aus dem gleichen Korb grabbelt, aber wenn die gleichen Leute abends dann beim Huber-Wirten im Festsaal eine Spansau vertilgen und drei Fässer Bier dazu vernichten (plus einer Kiste Prosecco für die Buchhaltung), dann ist das ein Superspreading-Event, da feiert das Virus mit und macht so richtig fett Party. Wo auch immer es plötzlich herkommen soll. Vielleicht tropft es mit dem angesammelten Sabber am Kinnschild des Kochlehrlings auf die Salatteller.

Und wer das nicht glaubt, ist ein Verschwörungstheoretiker…

Früher brachten Weihnachtsfeiern uneheliche Kinder und Scheidungen, heute bringen sie den Tod.

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Ein Mittelschullehrer, des es wagte, im Rahmen des Unterrichts auch die rassistischen und beleidigenden Mohammed-Karikaturen des westlich-dekadenten Hetzblattes „Charlie Hebdo“ zu zeigen, wurde daraufhin von einem tschetschenischen Schüler, der die Ehre des Propheten retten musste, nach Buchstaben und Anweisung der Scharia und des Koran fachgerecht geschächtet und enthauptet.

Die betroffene Schule kann sich glücklich schätzen, dass das Problem damit aus der Welt ist. Es hätte nur wieder blöde Kommentare der rechtsrechten LePen-Hetzer gegeben, wenn sie den Lehrer wegen Verächtlichmachung einer Religion, Volksverhetzung und Islamophobie aus der Schule hätten werfen müssen.

Nochmal Glück gehabt. Könnte, äh, Schule machen...




Freitag, 16. Oktober 2020

In Zettels Raum

 finden sich mit großer Regelmäßigkeit Artikel, die man am liebsten mehrhundertfach ausdrucken und an unsere Politruks versenden wollte — wüßte man nicht genau, daß die

1. sowas gar nicht lesen werden, und

2. schon überhaupt nicht daran denken, darüber nachzudenken ...

Dennoch: versuchen wir's – immerhin hat einer der ersten Artikel des Blog die höchst überraschende Wirkung gehabt, vom damaligen FDP-General Niebel ohne Herkunftsnennung für ein Pressestatement seiner Partei teils copy/paste-mäßig, teils frei paraphrasierend, plagiiert zu werden ...

Daher also in der Hoffnung, daß wenigstens einige von unseren »Eliten« aufwachen, Tribüne frei für Llarian:

Irrsinn, zweite Runde.

Am 22. März diesen Jahres, also vor knapp sechs Monaten, beschloss die deutsche Regierung in direkter Zusammenarbeit mit den Bundesländern den Lockdown, die wohl massivste Freiheitseinschränkung der Nachkriegsgeschichte auf dem Boden der BRD. Und damit einen epischen Fehlschlag mit gigantischen Proportionen. 

Die Folgen spüren wir nicht nur "noch heute", sie werden noch jahrelang zu spüren sein: Die größte Rezession der Nachkriegsgeschichte, mal ab vom zweiten Weltkrieg selber, die größte Wirtschaftskrise seit 1926, weit stärker als selbst die Kreditkrise 2008 oder die Ölkrise in den siebziger Jahren. Hunderttausende verloren ihre Arbeit, viele hundert-tausend Jobs liegen nach wie vor in der Schwebe, sie werden von Kurzarbeitergehältern gefedert, genauso wie durch die Aussetzung der Konkursanmeldung. Ebenso beschloss der Bund Linderungsmaßnahmen zur Krisenbewältigung von annähernd 500 Milliarden Euro, das meiste Geld fürs Ausland bestimmt, alles in allem mehr als 6000 Euro pro Bundes-bürger an neuen Schulden ...



»Der Papst und die Politik: Enzyklika Fratelli tutti«

 

Unter diesem Titel rezensiert Andreas Tögel die jüngste Wortspende des akuten Papstes, die offenbar aus der Katholischen Kirche eine Partnerorganisation linker NGOs machen soll:

Trotz ihres im Neuen Testament enthaltenen Auftrags zur Trennung von Thron und Altar war und ist die christliche Kirche seit ihren Anfängen nicht unpolitisch. Allerdings hatten ihre politischen Ambitionen in fernerer Vergangenheit stets – das gilt selbst für den Aufruf zum ersten Kreuzzug durch Papst Urban II. im Jahr 1095 -, eine stark religiöse Komponente. Das Seelenheil der Gläubigen wurde nie vernachlässigt.

Seit der ersten, 1891 durch Papst Leo XIII. verfassten Sozialenzyklika Rerum novarum nimmt die Kirche allerdings einen immer stärker werdenden Bezug auf politische Entwicklungen. Mit der Enzyklika Quadragesimo anno im Jahr 1931 (Papst Pius XI.) und Populorum progressio 1967 (Papst Paul VI.) intensivierten sich ihre weltlichen Forderungen in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen. Papst Franziskus‘ 2013 verfasstes apostolisches Lehrschreiben Evangelii gaudium schließlich liest sich über weite Strecken wie ein von Marx’schem Ungeist inspiriertes Klassenkampfpamphlet.

Mein Gott! Bin ich froh, wegen dieses »Heuchlers im Humanismusgewand« (eine, wenn auch in anderem Kontext, geniale Wortschöpfung des Soziologen und Migrationsforschers Stiegnitz) schon längst aus der RKK ausgetreten zu sein ...



Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Nein! Doch!Ohh!

Endlich wurde ein fundierter Test mit den uns verordneten „Mund-Nasen-Schutz-Masken“ durchgeführt, deren „Verweigerung“ ja angeblich der einzige Grund dafür ist, dass wir bald einen erneuten Lockdown erleben werden und wieder einmal Menschen wie die Fliegen sterben und mit Militärlastwagen in Massengräber gekarrt werden. Na gut, das ist zwar nicht passiert, deshalb ist das „wieder einmal“ nicht so ganz zutreffend, und es wird auch nicht passieren, soviel ist sicher, aber wen interessieren schon Fakten? Die Zeugen Coronas und Jünger des Heiligen Angstschobers sicher nicht.

Die Schweizer sind Vorreiter – dass man das einmal erleben darf, ist ein Hinweis darauf, dass alle anderen kein Interesse zu haben scheinen – und haben Stoffmasken getestet. Und das Ergebnis ist für jeden normal denkenden Menschen erwartbar vernichtend ausgefallen.

Die Filtrationseffizienz erweist sich als Killerkriterium. Sieben von acht Masken fallen bei der Laborprüfung laut Testex durch und filtern Partikel der Grösse eines Mikrometers (ein Tausendstel Millimeter) nur ungenügend. Ein Mikrometer entspricht in etwa der Tröpfchengrösse, die Menschen beim Husten ausstossen.“

Ein Mikrometer, das ist die Größe eines recht deftigen Nies- oder Hustentropfens; Atemaerosole bewegen sich im Bereich ab 0,1 Mikrometer, sind also noch einmal nur ein Zehntel so groß wie die Tropfen, die von diesen Masken im Test nicht aufgehalten werden konnten. Nein, der Vergleich mit der Gelse und dem Maschendrahtzaun war ebensowenig eine Übertreibung wie der mit den Erbsen, die man mit einem Fischernetz aufhalten will. Genau das ist die Realität. Wer glaubt, eine Stoffmaske hält ein Virus auf, der verhütet auch mit einem Teesieb.

Einzig die Maske Osann besteht diesen Test. Die Maske ist aber so dicht gewebt, dass sie als einzige beim Kriterium Luftdurchlässigkeit versagt. Sprich: Das Atmen fällt mit dieser Maske sehr schwer.“

Oh je, wir werden alle sterben! Die, die nicht an Atemnot durch Corona-Lunge verröcheln, die ersticken halt einfach unter ihrer Maske. Da hilft nichts mehr.

Vier der acht Stoffmasken fallen, neben der Filtration zusätzlich beim Kriterium Spritzwiderstand durch. Die Oberfläche der Masken weist Tröpfchen nur ungenügend ab und die Flüssigkeit schlägt auf die Maskeninnenseite durch. So würden Bakterien und Viren allenfalls an Mund, Nase und Schleimhäute gelangen, sagt Jean-Pierre Haug.“

Die Hälfte davon hilft nicht nur nix, nein, sie sorgt sogar dafür, dass man sich noch schneller und umfassender infiziert, als wenn man einfach gar nichts tut. Das deckt sich mit der Studie aus Vietnam 2010, als man feststellte, dass medizinische Masken das Ansteckungsrisiko mit Influenza-Viren auf ein Drittel verringerten, Stoffmasken jedoch um das Dreifache erhöhten.

Für Hygienemasken gelten seit Jahren strenge medizinische Normen. Doch wie schneiden Hygienemasken ab, wenn man die Stoffmasken-Empfehlungen der Task Force als Massstab nimmt? Das Resultat ist auch hier ernüchternd: Vier der acht Hygienemasken schwächeln laut Testex-Prüfung bei der Filtrationsleistung.“

Also auch da hat die Masken-Massen-Billigproduktion aus Fernost, das Geschäft des Jahres, nicht wirklich zum Erhalt der Qualität beigetragen.Von den Einen nutzt gar nix, von den Anderen gerade die Hälfte. Zumindest vielleicht.

Fazit?

Schutzmasken sind zweifellos das Accessoire des Jahres 2020.“

Ja, und wer das Mode-Accesoire nicht tragen will, wird hart abgestraft und ist ein verantwortungsloser Ignorant. Diese Argumentation hat sich bewährt, die kennen wir von den Kopftüchern für die Frauen im Iran oder den Vollverstoffsackungen der Daesh-Halsabschneider.. Und kann man täglich unter den Artikeln in der „Krone“ die dort versammelte Hysterie-Blase kreischen hören, die auch von der Politik kräftig befeuert wird.


Donnerstag, 15. Oktober 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Was sind das nur für schreckliche Zitate!?

Mit PCR, wenn man es gut macht, kann man ziemlich alles in jedem finden.“

Die Messung ist nicht exakt.“

PCR ist ein Prozess, der aus etwas eine ganze Menge macht. Es sagt Ihnen nicht, dass Sie krank sind. Und es sagt nicht, dass das Ding, das man findet, Ihnen Schaden zugefügt hätte.“

Oh mein Gott, was muss das für ein widerlicher dumpfbackiger Coronaleugner, aluhuttragender Verschwörungstheoretiker und verantwortungsbefreiter rechtsextremistischer FPÖ-Covidiot sein, der solche Hildmannschen Hetzformeln ausblubbert!

Ja!

Der Mann heißt Kary Mullis.

Und er ist Nobelpreisträger. Für Chemie. Wofür er den bekommen hat? Für die Erfindung des PCR-Tests.

Was weiß der denn schon?

***

Die Stasi kann einem nachträglich fast leid tun. Die Ärmsten mussten erst mühsam Denunzianten keilen, diese dann im Ausfüllen der Denunziationsformulare schulen, über Denunziationsgründe belehren, im Denunzieren ausbilden – heute gibt es ein einfaches Online-Formular, und der Hobbydenunziant kann aus der Anonymität heraus gleich einmal bemerkte Auffälligkeiten in der Nachbarschaft melden. Da muss keiner mehr was lernen, nicht mühsam gesucht werden, nein, die Denunzianten melden sich proaktiv und kotzen ihren Hass auf den Nachbarn anonym in ein Online-Formular.

Mielke wäre neidisch auf Merkel.

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Die Unschuldsvermutung galt bisher auch in der Medizin. Jeder galt als gesund, bis man ihm eine Krankheit nachweisen konnte. Das wurde jetzt umgedreht. Jetzt gilt jeder als heimlicher Kranker, bis ein Test seine Gesundheit nachgewiesen hat.


Mittwoch, 14. Oktober 2020

Derzeit lautet das Stoßgebet

des Wiener NEOS-Chefs Wiederkehr an den SPÖ-Bürgermeister Ludwig:

 

Lieber Gott, mach mich  krumm,
daß ich in sein Loch reinkumm!


Wir wollen auch rein ins Parteienkartell, das sich die Knete aufteilt und Posten vergeben kann, jauchzt das pinke Trüppchen, und dient sich Ludwig, dem »verschlagenen Schnitzelg'sicht« (© Gery Keszler), an. Oder, wie ein Kommentarposter DiePresse wissen ließ:

Mit dem Team Strabag als Koalitionspartner fügt sich für die SP dann endlich zusammen was zusammen gehört. Neos Inhaber Haselsteiner hat schon immer ein Faible für die Wahlziele der Sozialisten an den Tag gelegt. Früher mit dem LiF als Gegenpol zum seinerzeitigen Hauptgegner FP, danach mit den Neos als Alternative zur VP. Und außerdem, warum sollte sich Wien, als moderne, weltoffene Stadt, nicht auch Oligarchen in der Stadtregierung leisten. Macht die Entscheidungsfindung bei Großprojekten viel einfacher.
Tja, exakt so tickt die Schnittmenge aus alten Kadersozen und neuen Bobos ...

 

 

Immer wieder interessant

 
... was die Sterbestatistik über die COVID-Pandemie, eine längst stattgefunden habende »erste Welle« und eine nun gerade stattfindende »zweite Welle« derselben zu vermelden weiß.

Nämlich: nichts. Gern auch in den bekannten burgenländischen*) Steigerungsformen: nichts — gar nichts — net amal was!

Und wer es nicht glaubt, kann gerne hier nachsehen. Michael Klonovsky kommentiert ebenso kurz wie treffend: 
Auch nach der grafischen Aufbereitung in unserer kleinen Maschine ist von den Folgen einer 'zweiten Welle' nichts zu sehen, was daran liegen mag, dass schon die erste Welle im Rauschen des täglichen Sterbens unterging. Wie der Leistungssportler lebt auch der Schnitter von der kontinuierlichen Arbeit.
Chapeau! Touché!

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*) für Nicht-Österreicher: bei uns figurieren die armen Burgenländer so ein bisserl als das, was für die Piefkes die Ostfriesen sind. Nur blöder.



Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin

 

Der Kapitalismus plündert die Menschen aus und knechtet sie in Hunger und Armut. Wie kann es nur sein, dass in den kapitalistischen Staaten der höchste Wohlstand herrscht, die Menschheit seit dem Niedergang des sozialistischen Staatenblocks trotz Zuwachs in Milliardenhöhe immer weniger Hungersnöte zu vermelden hat und einen permanent steigenden Wohlstand verzeichnet, während sozialistische Experimente grundsätzlich entweder in brutaler Diktatur oder anarchistischem Dreck, in jedem Fall aber ausbeuterischem Schmarotzertum enden?

Oder um es mit dem schnörkellos deutlichen Danisch zu sagen:

Sozialistische Verwahrlosung.

Wenn alle im Zelt hausen, alle nur noch klauen, aber nichts mehr da ist, was man noch klauen könnte, und alle auf die Straße kacken, dann sind sie alle gleich.

Dann ist das sozialistische Paradies da.“

Und dann schauen wir uns mal die als „rechts“ und nicht ganz unbegründet „religionsfanatisch“ geführten Experimente z.B. der Amish. Alle lachen die aus und verspotten die als Spinner, aber in deren Dörfern wird gearbeitet und herrschen Sicherheit und Sauberkeit. Bei den frenetisch bejubelten linken „Projekten“, egal ob in Seattle, San Francisco oder in Berlin, handelt es sich immer und grundsätzlich um stinkende, gammelnde, unhygienische und ekelerregende Müllhalden.

In ihren Worten sind die selbsternannten „Linksaktivisten“ progressiv, edel, tolerant und intelligent, in ihren Taten in Fäulnis und Dreck versinkende faule Dummköpfe, die außer Steineschmeißen und Pöbeln nichts packen.

Achtet nicht auf ihr Reden, achtet auf ihr Tun.

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Ausgerechnet Dunja Hayali bekommt mal wieder einen Preis verliehen, was Jouwatch entnervt aufstöhnen lässt:

"Das Lametta unserer Zeit, mit dem das linientreue Haltungsmilieu seine loyalsten Agitprop-Streiter auszeichnet, sind sogenannte „Medienpreise“, mit denen fast immer jene Journalisten ausgezeichnet werden, die am angepasstesten, zeitgeistkonformsten und moralinsauersten ihre linke, politisch korrekte Gesinnung zur Grundlage ihres Schaffens machen."

Man hätte es nicht besser formulieren können.

Der Mut einer politkonformen Propagandatröte entspricht in etwa dem des Mutes von Karl Eduard von Schnitzler in der DDR. Auch dieser sozialistische Operettenstaat behängte seine vorbildlichen medialen Korrektheitsverbreiter, Oppositionsverhetzer und Vorzeigeopportunisten gern mit Lametta, Sternchen und Orden.

Also kann sich die Verdiente Mitarbeiterin Hayali noch eine Johannes R. Becher-Medaille in die Schrankwand aus Mahagoni-Imitat aus dem Möbelprogramm Deutsche Werkstätten pappen. Und das macht sie sprachlos vor Freude.

Am Niveau der Linksextremen hat sich bis heute nichts geändert.