Filme wie Demolition Man, Idiocracy oder Don't look up wirken beim Anblick dieser Luftakrobatik mittler-weile wie stolz produzierte Gegenwartsdokumentationen.
So langsam bekommt man ein Gefühl dafür, wie frühere Zivilisationen bzw. Bevölkerungen mental soweit kaputt "gefickt" wurden, dass sie die flächendeckenden Wiederbevölkerungsprogramme und unmenschlichen Unterordnungen als stolze Erstbesiedlungen einer wieder mal unberührten aber mit zurückgelassenen Bau-werken bzw. deren Überresten übersäten Welt in den Geschichtenbüchern niederschrieben.
In diesen Wartehallen kann anscheinend alles real werden. Manchmal denke ich, dies sei eine Truman Show, in welcher irgendwo da draußen jedes mal ein Millionenpuplikum vor Lachkrämpfen stirbt, wenn ich fassungslos des ausschlagenden Bekloppheitsbarometers erstarre und es vergesse über dieses zunehmende Irrsinnsspektakel zu lachen.
Und ich dachte eine erneut wahnsinnig lustige Mondmission, oder die rückwärts landenden Raketenbooster seien nach einem einfach aus Spaß ins All geschossenen Tesla das bekloppteste was uns dieser irre Strohmann mit seiner aristokratisch legitimierten Unternehmensgruppe produzieren wird. In meinen Augen ist er ein Schauspieler, hat er wie viele Milliardäre aufgrund seiner tiefgreifenden, finanziellen / unternehmerischen Ver-strickungen in die höchsten Sphären des Staatswesen gar keine eigene Entscheidungsfähigkeit (ist Mainstream). Elon Musk ist meiner Ansicht nach eine von A bis Z gescriptete Ablenkung, durch die staatlich kontrollierte Großprojekte als Leistungsspitze auf die Ebene der Machtzession ("Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt...") verlagert werden. Damit lassen sich diese Projekte, genauso wie bei Microsoft, Google, Apple, Meta etc. vor dem Hintergrund undemokratischer Staatsinteressen / Doktrinen völlig kritiklos weiterentwickeln.
Elon Musk twittert auch nicht selbst, wie man an seinem Live-Interview kurz nach der Übernahme bestaunen durfte. Während er Kim Schmitz die (in Wahrheit staatlichen) Herausforderung der Gegenwart in einem mehrminütigen Monolog im Livestream erklärt, schreiben sich zwei gut durchdachte Tweets einfach von selbst. Das waren so Augenblicke, wo die ansonsten perfekte Illusion implodiert.
Mittels solch einfach gestrickten Figuren (Musks "Beautiful mind" auf eine Behinderung runtergebrochen, damit aufgrund der Unergründbarkeit seines Verstandes niemand Willens ist, ihn als das wahrgenommene, behinderte Herausstechen aus unserer gebeutelten Gesellschaft zu hinterfragen) werden staatlich beschlossene Transformationen über Unternehmensstrukturen als gesellschaftliche Fortschritte / Vision / Zusammenarbeiten in die Köpfchen der Menschen programmiert. Im Falle Musks funktioniert es so gut, dass man sich ihn schon als zukünftige Underdog Tony Stark Version eines US-Präsidenten vorstellen kann.
Erleuchtend bleibt sein auf hoher See mit Hölzern unter den Ständern und zahlreichen Seilabspannungen für den Wiedereinlauf schräg auf die Landeplattfom gestellter Falcon9-Booster. Die hochauflösenden Aufnahmen, welche damals auf Twitter geteilt wurden und dort für reichlich Staunen sorgten, hatte ich auch hier mal verlinkt. Da wird einem die Dimension der ganzen SpaceX-Show erst einmal richtig bewusst. Und von letzterer wird die Wahrnehmung seiner Figur als Genie maßgeblich bestimmt.
Jetzt fliegen sich überschlagende Teslas durch die Luft.
Geil!!!
Boaahhhhh!!!





