Montag, 6. Juli 2026
Nachrichten aus dem Sportpalast
EuGH setzt Privatpersonen, die Inhalte von RT Deutsch weiter-verbreiten, drakonischen Strafen aus5. 07. 2026 | Mit einem Urteil vom 2. Juli hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) zur Partei in einem Propagandakrieg gemacht. Ohne die Konsequenzen für das Grundrecht der Meinungs- und Informationsfreiheit zu prüfen, hat er geurteilt, dass Privatpersonen, die einmalig, ohne kommerzielles Interesse und ohne ausländische Einflussnahme korrekte Inhalte von EU-sanktionierten Medien weiterverbreiten, Straftäter sind.
Das setzt in EUropa neue Maßstäbe: Nazi-Maßstäbe (oder wenn einem das lieber ist: Nordkorea-Maßstäbe) der Meinungsfreiheit. Und es ist exakt das, was zu Nazizeiten im Zweiten Weltkrieg das "Hören von Feindsendern" und die "Verbreitung von Feindpropaganda" war: unter drakonische Strafdrohungen gestellt.
Kleiner, aber entscheidender Unterschied: Nazi-Deutschland befand sich damals im Krieg. Die EU hingegen behauptet wenigstens, sich nicht im Krieg zu befinden....
Norbert Haering hat völlig recht, wenn er resümiert:
Indem der EuGH
- die maximale Wirksamkeit von Sanktionen gegen Russland zur alleinigen Richtschnur seines Urteils macht,
- dafür die Bedeutung für die Meinungs- und Informationsfreiheit gänzlich ausblendet
- und die Definition der Verpflichteten weit über den Kreis derer hinaus ausdehnt, die nach Einschätzung der EU-Kommission vom einschlägigen Paragrafen der Sank-tionsverordnung gemeint sind,
agiert er wie eine Partei im Propagandakrieg von NATO und EU mit Russland und nicht wie eine unabhängige Instanz der Rechtsprechung, die unparteiisch EU-Recht anwendet und dabei mit-einander in Konflikt stehende Rechte und Rechtsgrundsätze angemessen zum Ausgleich bringt. Solche oberste Richter sind eine Schande für die EU und verursachen mehr Schaden durch Delegitimierung als es RT Deutsch je könnte.
Was der EUGH (keineswegs erstmals, sondern seit Jahren vielmehr regelmäßig!) betreibt, hier freilich in ganz besonders ekelerregender Unverschämtheit, kann nur mit dem Wort
JUSTIZPUTSCH
Prof. John Mearsheimer : The End of Russian Restraint & New U.S. Grand Strategy
Sonntag, 5. Juli 2026
Zum Thema der 66 verschiedenen Geschlechter
https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/zwei-drittel-halten-lgbtq-flaggen-an-kirche...
Dazu mal was ganz Vernünftiges, von Lina Jacobsen:
Ich bin eine Frau ohne Klöten*).
Das ist keine Beleidigung, das ist einfach Biologie.
Meine Knochen sind leichter, meine Muskeln anders gebaut, mein Körper
kennt den Rhythmus von Eizelle und Monat, den Preis, den jede Generation
mit Blut bezahlt.
Ich sehe Männer, die sich Frau nennen,
mit breiten Schultern, tiefer Stimme und dem Vorteil von Testosteron,
der selbst nach Jahren der Hormone noch in den Knochen steckt.
Sie gewinnen Wettkämpfe, zerbrechen Rekorde,
die Frauen jahrzehntelang unter fairen Bedingungen aufgestellt haben.
Es ist keine Bosheit, es ist Physik.
Ich will keinen Hass. Ich will nur den Raum, den mein Körper seit Jahrtausenden kennt...
die Umkleide, in der ich mich sicher ausziehen kann,nicht mit jemanden der noch die Kraft und das Geschlecht eines Mannes trägt.
Die Statistiken sind nüchtern...männliche Straftäter, die sich als Frauen deklarieren,
sind in Frauengefängnissen kein seltenes Thema mehr.
Ich bin die Frau ohne Klöten. Ich brauche keine, um Frau zu sein.
Sie haben noch welche ...und genau das macht den Unterschied aus,
den man nicht wegreden, wegoperieren oder umbenennen kann.
Chromosomen lügen nicht. Skelette lügen nicht.
Die Leistungskurven von Männern und Frauen trennen sich nach der Pubertät deutlich.
Ich bin müde von der Forderung,
meine Wahrnehmung und meinen Schutz aufzugeben,
damit andere sich in ihrer Identität bestätigt fühlen.
Frau Sein ist kein Gefühl. Es ist eine materielle Realität ...
mit Stärken und Verwundbarkeiten, die man nicht einfach neu erfinden kann.
Ich bin eine Frau ohne Klöten.
Und ich stehe dafür ein, dass das etwas bedeutet.
Nicht aus Hass,Sondern weil Ehrlichkeit der einzige Weg ist,
auf dem wir einander wirklich respektieren können.
Selten habe ich so eine klare Definition gelesen, und es beeindruckt mich.
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*) Für diejenigen, die gewisse Ausdrücke nördlich der Weißwurstgrenze nicht kennen: Man bezeichnet damit die Hoden.
Heute vor 105 Jahren
Er war von 1811 bis 1816 Gouverneur des vorübergehend britisch beherrschten Java und von 1818 bis 1824 Gouverneur von Bengcoolen. In dieser Funktion gründete er 1819 eine britische Handelsniederlassung in Singapur und initiierte 1822 einen Stadtentwicklungsplan, womit er den Grundstein für das moderne Singapur legte.
Douglas Macgregor : How NATO's War Against Russia Will End
Samstag, 4. Juli 2026
Zum heutigen Tage
Philosophie und Realpolitik
Es ist gefährlich im Recht zu sein, wenn die etablierte Autorität im Unrecht ist. Denn die Wahrheit wird zum Verbrechen, wenn Lügen auf dem Thron sitzen und das ist das wahre Wesen der Macht. Macht fürchtet selten Zwang. Macht fürchtet selten Lärm. Aber Macht fürchtet die Vernunft. Denn die Vernunft hinterfragt. Die Vernunft beobachtet und die Vernunft enthüllt was Täuschung verzweifelt zu verbergen versucht.
Ich habe gesehen, wie leicht der menschliche Geist geformt werden kann. Wie Diejenigen die Menschen dazu bringen können Absurditäten zu glauben, sie auch dazu bringen können Gräueltaten zu begehen. Zuerst korrumpieren sie das Denken. Dann korrumpieren sie das Gewissen, in dem sie Wahrheit durch Komfort ersetzen. Zweifel durch Gehorsam und Verständnis durch blinden Glauben. Langsam beginnt sich das Absurde normal anzufühlen. Das Grausame beginnt sich gerechtfertigt anzufühlen und das Undenkbare wird akzeptabel.
Auf diese Weise breitet sich Dunkelheit aus. Nicht immer durch Gewalt, sondern durch Wiederholung.
Freitag, 3. Juli 2026
Oliver Kahns Analyse als Analogie zu unserem Land
Deutschland als das Land der organisierten Verantwortungslosigkeit! Zitat au Oliver Kahns Analyse:
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Die Debatte über den nächsten Bundestrainer führt am Kern vorbei.
Drei Bundestrainer sind am selben Punkt gescheitert: Joachim Löw, Hansi Flick und Julian Nagelsmann. Drei unterschiedliche Spielideen. Drei unterschiedliche Führungsstile. Derselbe Ausgang: Bei der WM 2018 und 2022 in der Gruppenphase, jetzt im Sechzehntelfinale gegen Paraguay.
Wenn drei Trainer mit unterschiedlichen Ansätzen immer am selben Punkt scheitern, liegt die Ursache tiefer.
Eine Szene sagt mehr über dieses Ausscheiden als jede Statistik. Als das Elfmeterschießen in die Verlängerung ging, sah man, wie Joshua Kimmich nach Schützen suchte. Für mich war das der aufschlussreichste Moment dieses Ausscheidens. Eine Spitzenmannschaft sucht in diesem Augenblick keine Freiwilligen. Sie hat Spieler, die den Ball verlangen.
Die Fähigkeit, unter größtem Druck handlungsfähig zu bleiben, ist kein Zufall. Sie wird über Jahre entwickelt. Wer als junger Spieler immer wieder lernt, schwierige Entscheidungen zu treffen, Fehler auszuhalten und trotzdem den nächsten Ball zu fordern, entwickelt genau das, was große Turniere entscheidet. Wer das nie gelernt hat, wird es im Nationaltrikot nicht plötzlich beherrschen.
Deutschland hat kein Talentproblem. Diese Mannschaft verfügt über außergewöhnliche Fußballer. Was ihr fehlt, ist die Selbstverständlichkeit, im größten Moment Hashtag#Verantwortung zu übernehmen. Wer sie nicht übernimmt, schützt sich vielleicht vor dem Scheitern. Gleichzeitig verzichtet er aber auf die Chance, Geschichte zu schreiben.
Das gilt nicht nur für einzelne Spieler. Es gilt für jede Organisation. Eine starke Organisation erkennt man nicht daran, dass sie einmal erfolgreich ist, sondern daran, dass sie außergewöhnliche Leistung immer wieder hervorbringt. Dort wird Verantwortung nicht dem Zufall überlassen. Dort wird sie eingeübt, vorgelebt und zur Gewohnheit gemacht. Dort ist Leistung wichtiger als Status, der Anspruch größer als die Bequemlichkeit und die Mannschaft wichtiger als das Ego des Einzelnen.
Vielleicht liegt genau hier unser größtes Missverständnis. Wir bewundern Spitzenleistung, wollen aber immer seltener den Preis akzeptieren, den sie verlangt. Wir wollen Weltklasse möglichst ohne maximalen Druck. Außergewöhnliche Ergebnisse möglichst ohne Verzicht. So entsteht aber keine Spitzenleistung.
Wir diskutieren darüber, wer jetzt gehen muss, und hoffen auf den nächsten Heilsbringer, anstatt zu fragen, warum wir seit Jahren dieselben Muster wiederholen. Wir tauschen Gesichter aus und nennen das Veränderung. Die eigentliche Frage vermeiden wir: Sind wir überhaupt noch bereit, den Preis zu bezahlen, den Spitzen-leistung immer verlangt?
Der entscheidende Moment beginnt nicht im Nationaltrikot. Er beginnt viele Jahre früher, in dem Augenblick, in dem ein junger Spieler lernt, dass Verantwortung nichts ist, was man weitergibt, sondern etwas, das man übernimmt. Talent bringt dich zur Weltmeisterschaft. Verantwortung entscheidet, wie lange du dort bleibst.
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Kommentar von Dr. Markus Krall:
"Goretzka, der Typ mit dem Gratismut, der sich bei seinen Oberen durch Hasskommentare gegen die AfD rangebuckelt hat, hat gekniffen, als es darum ging, Verantwortung zu übernehmen beim Elfmeterschießen. So, genau so, sind sie alle, unsere linksgrünen salonkommunistischen Seifen-liebhaber."
Der Rechtsstaat kapituliert
Der Psychologe und Buchautor Ahmad Mansour schlägt Alarm: Sozialarbeiter fürchten sich davor, mit Kindern aus problematischen Familien mit Migrationshintergrund zu arbeiten, da sie von den Eltern und anderen Familienmitgliedern ständig bedroht werden.
Donnerstag, 2. Juli 2026
Barnabás von Géczy
Der Geiger Barnabas von Geczy und sein Orchester sind für die Qualität der deutschen Unterhaltungsmusik der zwanziger und dreißiger Jahre ein Begriff von internationalem Klang. Neben Orchestern wie Marek Weber, Dajos Bela, Bernhard Ette, Juan Llossas und Will Glahe repräsentiert vor allem Barnabas von Geczy eine der glanzvollsten Epochen der deutschen Tanz-und Unterhaltungsmusik. Am 4. März 1897 in Budapest geboren, erlernte Barnabás von Géczy das Geigenspiel zunächst bei einem Zigeunerprimas, dann wurde er Meisterschüler des berühmten ungarischen Konzertviolinisten Jenö Hubay. Aus dieser unvergleichlichen Kombination von musikantischer Ursprünglichkeit und solidem technischen Können entwickelte sich dann die Besonderheit des Geigers Barnabás von Géczy, der von Zeitgenossen als „Paganini des Fünf-uhrtees" bezeichnet wurde.Der beste Nachweis seines großen solistischen Könnens ist die Tatsache, daß er nach seiner Ausbildung als Erster Geiger der Budapester Oper tätig war und dann Berufungen als Konzert-meister an das Philadelphia Orchestra und an die Stockholmer Königliche Oper erhielt. Doch seine künstlerische Entwicklung verlief ganz anders. Er entschied sich für die Unterhaltungsmusik und spielte zunächst als Kaffeehaus-Stehgeiger in Norwegen. Man wurde rasch auf ihn auf-merksam und holte ihn 1924 nach Berlin.
Dort gründete er ein Ensemble, dessen Repertoire vorwiegend aus kammermusikalischen und konzertanten Werken bestand. Als Hausorchester des berühmten Berliner Nobelhotels Esplanade machte sich Barnabás von Géczy mit seinem Ensemble sehr schnell einen Namen. Bald entwickelte sich aus dieser Kapelle ein großes Tanz- und Unterhaltungsorchester, dessen eigener, vor allem von den Streichinstrumenten beherrschter Stil besonders durch die solistische Bravour von Barnabás von Géczy und seines ausgezeichneten Pianisten Erich Kaschubek geprägt wurde.
In Nummern wie „Komm mit nach Madeira", „Schließ deine Augen und träume", „Roter Teufel" und „Gar. leise kommt die Nacht" kommt dieser eigene Orchesterklang überzeugend zur Geltung. In Richard Heubergers „Chambre Separee" und in der Toselli-Serenade ist der Dialog zwischen Sologeige und Klavier von besonderer kammermusikalischer Feinheit. Der Filmschauspieler und Sänger Willy Fritsch schreibt in seinen Memoiren, daß die Musik des Ungarn Barnabás von Géczy wirkt „wie eine Übersetzung des Primitiven ins Gesellschaftliche, des Urtümlichen ins Mondäne".
Die konzertante Tanz- und Unterhaltungsmusik entwickelte sich im 19. Jahrhundert und erreichte zwischen den beiden Weltkriegen in den großen Hotels und Konzertcafes ihren Höhepunkt. Durch die zu dieser Zeit aufkommenden neuen Massenmedien Schallplatte und Rundfunk fand diese Musikkultur rasch Verbreitung und ungeheure Popularität. Die Nostalgie-Welle der Gegenwart hat uns Namen wie Barnabás von Géczy wieder in Erinnerung gerufen,— und dabei stellen wir fest, dass es sich nicht um Verklärung der Vergangenheit handelt, sondern um echte Repräsentanz einer Musikkultur von effektvollem Orchesterglanz und elegantem virtuosen Können.
Die großen Orchester dieser Zeit haben nicht nur Hits gemacht und den musikalischen Geschmack des Publikums gebildet, sondern der allgemeinen Entwicklung der Unterhaltungsmusik ent-scheidende Impulse gegeben. In welchem Maße solche Leistungen von konkreten Zeitverhält-nissen und von der kulturellen Atmosphäre abhängig sind, zeigt sich daran, daß Barnabás von Géczy, der am 2. Juli 1971 in München starb, in den fünfziger Jahren seinen berühmten „Puszta-Fox" neu einzuspielen versuchte und dabei feststellen mußte, daß selbst ihm und seinem neugegründeten Orchester eine Wiederholung des damaligen musikalischen Stils nicht möglich war. So sind die Aufnahmen dieses Albums einmalige Tondokumente einer großen musikalischen Vergangenheit.





