Mittwoch, 20. März 2019

Das hat man in Brüssel halt nicht bedacht ...


Erst vor kurzem wurde ich, vor einer Verhandlung wartend, Zeuge eines Gesprächs unter Kollegen, die recht lebhaft über den Brexit diskutierten. Einer der Gruppe, der sich offenbar in den britischen Verhältnissen besonders gut auskennt, äußerte Gedanken, wie sie auch in dem folgenden Artikel erörtert werden:

Die Iden des März: UK-Parlament “zu selbstbewusst” für die EU?


Der Sprecher (Vorsitzende) des britischen House of Commons, John Bercow, hat angekündigt, ein drittes Meaningful Vote über das von Theresa May und Michel Barnier verhandelte Austrittsabkommen zu verhindern, sollte die May-Regierung versuchen, einen unveränder-ten Text dem Parlament vorzulegen. Von John James, erstmals erschienen bei b.com.

Diese Entscheidung illustriert vorbildlich, warum die politischen Institutionen des Vereinigten Königreichs (VK) mit dem politischen System der Europäischen Union nicht kompatibel sind. Das politische System Großbritanniens wird “bottom up”, das System der EU “top down” gelenkt.
In der EU steht das Ergebnis politischer Auseinandersetzungen schon am Anfang fest. Man sucht politische Prozesse, die die getroffenen Entscheidungen legitimieren. 
Leseempfehlung!

Kinderkreuzzüge (2)


Neue Dokumente enthüllen: Kinder-Protestzüge sind eine lange geplante Komponente der Kampagne für Klimaschutz-Maßnahmen


Climate Litigation Watch
 

Neu aufgetauchte öffentliche Dokumente belegen, dass die Rekrutierung von Kindern für Streiks und Demonstrationen eine lange im Voraus geplante Komponente für die Pro-Klimaschutz-Kampagnen der Klima-Industrie sind:


Aus diesen jüngst aufgetauchten Dokumenten geht hervor, dass die jüngste Welle privater „Klimaschutz“-Anwälte sowie Ermittlungen von General-Staatsanwälten (AGs) nicht nur ein vor sieben Jahren hinter verschlossenen Türen ausgehandeltes Ergebnis eines infamen Treffens in La Jolla, Kalifornien, war. Es stellt sich heraus, dass die Teilnehmer daran sehr früh schon das wilde Straßentheater von Kinderprotesten und Schulstreiks im Sinn hatten, welches sich jetzt manifestiert hat, letzte Woche auch in den USA.

Direkt herzerwärmend, diese Unverfrorenheit, mit der die Welt verarscht wird ...

Nächstenhiebe

von Fragolin

Oh, wie haben wir vor Nächstenliebe zu zerfließen, predigten uns landauf, landab jahrelang die Heiligen Männer über die Medien, auf dass wir unsere verstockten Herzen den Ärmsten der Armen von den Karpaten bis zum Balkan öffnen und Mildtätiges tun, sie akzeptieren, sie freudig empfangen, speisen und herzen. Und wehe, wehe! es tönten böse Hetzer ihre offenbar erfundenen Fake-News- und Hass-Ergüsse über gar nicht so Ärmste und Hilfserflehende sondern eher aggressiv bettelnde, pöbelnde und auch mal zuschlagende finstere Gestalten, kreischende und spuckende Weiber, abkassierende Mafia-Clans mit sterngeschmückten Familienkarossen – sofort wurde der xenophobe, rassistische und an dunkelste Zeiten erinnernde Wohlstandsfaschist entlarvt und an den Pranger gestellt!

„Empfindet Mitleid!“, so beteten uns die Kuttenträger vor, „denn Geben ist seliger denn Nehmen und wir empfangen so viel Liebe und Dankbarkeit von jenen, denen wir mit Edelmut begegnen!“

Doch Ach und Weh! tönt es durch die Alpentäler. Die Speisung der Armen wird beendet. Was ist geschehen? Sind die warmherzigen Brüder und Ärmstenspeiser vom Wahren Glauben der Mildtätigkeit abgefallen, haben sie den schlangengleichen Verlockungen der toiflischen rechten Hetze nicht mehr widerstehen können, sind Kickls satanische Reiter über sie gekommen oder sind sie, was auch bei vermeintlich ausreichender Entrückung in esoterische Höhen des Wahren Glaubens schon mal passieren kann, einfach mit der Nase brutal auf die Realität geknallt?
Es scheint Letzteres zu sein.

Wenn Gewalt an Mitbrüdern im Spiel ist, hört sich alles auf“, klagen die Franziskaner in Salzburg über zunehmende Aggressivität unter Bettlern.

Bei Gewalt an Mitbürgern hatten sie bisher kein Problem. Sollten sie nicht, anstatt zu jammern, ihrem Heiland folgend auch die andere Wange hinhalten? Seit wann machen die Franziskaner einen auf Schneeflöckchen? Wenn normale Bürger mal eins auf die Fresse bekommen haben, alten Frauen auch mal ein Bein gestellt und die Handtasche weggerissen wurde, sich normale Bürger bedroht und belästigt gefühlt haben, dann kamen doch immer mahnende Worte besonders von den Kirchenmännern, man möge mehr Vergebung im Herzen tragen und Mitleid mit den Armen.

Das Beste ist ja, dass es der Barmherzige selbst war, der als Erster eine Anzeige ausgefasst hat.
Da haben also nach deren Erklärung ein paar Ärmste der Armen sich ein bisschen über die milden Gaben gefreut und waren wohl etwas fröhlich und laut dabei, haben die Brüder beim Beten gestört und daraufhin tobte Don Camillo raus und erklärte den „Armutsmigranten“ schlagkräftig ihre Rechte und auch ihre Linke? Zwei Fäuste für ein Halleluja, das sind gelebte Nächstenhiebe! Muss so gewesen sein, denn die Ärmsten tun doch niemals lügen, oder? Das sind doch arme unschuldige Engelchen, so voller Dankbarkeit und Güte, nicht wahr? Wer etwas anderes behauptete, entlarvte sich dadurch selbst bisher zielsicher als Nazi.

Ein Pater schlägt jetzt Alarm, dass er vor der Kirche von Bettlern angegriffen und getreten worden sei. Die Rumänen zeigten den Kirchenmann dann bei der Polizei wegen Körperverletzung an. „Und das nur, weil ich mich gewehrt habe“, so der Franzsikaner.“

Mimimi, „gewehrt“ gegen die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Gesellschaft, die Gefallenen, die wir auffangen müssen und über denen wir unseren Schirm spannen müssen. Irgendwie passt deren ganze bisherige Argumentation nicht zu dem Geschehen. Sind die angeblich friedfertigen Franziskaner nun in Wahrheit ein xenophober Prügelorden oder handelt es sich bei den angeblich Ärmsten der Armen doch um eine aggressive, präpotente Bettelmafia, die um ihren Unantastbarenstatus wohl wissend auch noch die Dreistigkeit besitzt, jene anzuzeigen, die es wagen, sich gegen sie zu wehren?

„„Sie belagern schon seit Jahren die Franziskanerkirche und das Kloster“, schildern die Pater.“

Wenn ihr wissen wollt, oh Heilige Brüder, woher die kommen, dann fragt doch mal euren Kollegen aus Graz, Pfarrer Pucher. Oder euren Großen Schirmherrn in Wien, das Rotkäppchen Schönborn. Vielleicht reicht aber auch der Herr Mautner, seines Zeichens Mitglied der „Katholischen Aktion“ und Mitglied in jenem „Runder Tisch Menschenrechte Salzburg“, der sich beim ersten Versuch, in Salzburg ein sektorales Bettelverbot durchzusetzen, in einem „Offenen Brief“ bitterlich darüber beklagte, dass den Ärmsten der Armen die Menschenrechte beschnitten würden, wenn man ihnen das Betteln an bestimmten Orten verbieten will.
Und noch besser, fragt mal die Grazer, warum dieses dafür natürlich als rechtsextremes kaltherziges Dreckspack bezeichnete Völkchen so froh war, als endlich das Bettelverbot in der Innenstadt durchgesetzt wurde?
Ihr habt bestellt.
Euch wurde geliefert.
Und einmal, ausnahmsweise, wurde an die Richtigen zugestellt.

Und eines kann man hier im Kleinen noch beobachten, was im Großen durch sogenannte „Flüchtlingsströme“ und deren ebenso herzliche Aufnahme passiert: Wenn man mit Barmherzigkeit und Geschenken lockt, dann kommen am Anfang vielleicht zögernd ein paar wirklich Ärmste der Armen, aber sowie die überzuckert haben, wo es was gratis gibt, rollen unweigerlich die Arschlöcher an, die kriminellen Abzockerclans, die Lügner und Betrüger, die Aggressiven und Verachtenden. Die wirklich Armen werden von denen schnell verdrängt. Der Stärkere siegt am Futtertrog, nicht der Ärmere! Geht‘s einmal in Venedig Tauben füttern, und ihr versteht, was ich meine und was jedes Kleinkind begreift.

Stadtchef Harald Preuner muss über den aktuellen Vorfall schmunzeln.“ - Kann ich verstehen, ich habe schallend lachen müssen! - „Schließlich wurde das sektorale Bettelverbot nach der gekippten Erstverordnung bewusst in der Franziskanergasse und im letzten Teil der Sigmund-Haffner-Gasse aufgehoben. „Und jetzt wollen ausgerechnet die Franziskaner, dass dies wieder rückgängig gemacht wird. Was haben wir uns von ihnen immer anhören müssen ...“, zeigt sich der Bürgermeister fassungslos.“

Täte ich nicht wieder einführen. Sie sollen ihre Goldgeschenke schön weiter selbst an der Backe haben, denn erst alles reinholen und wenn man feststellt, dass die Falschen gekommen sind, mit denen man keine Freude hat, die einfach beim Rest der Gesellschaft abgeben, das spielt sich nicht.
Liebe Mönche: Ihr habt die bestellt, euch wurden sie geliefert, jetzt zahlt auch die Rechnung!
Zeigt die Vergebung und Nächstenliebe, die ihr immer vollmundig von anderen fordert!
Und noch viel Spaß dabei!

Dienstag, 19. März 2019

Relotismus, oder: Der Schoß ist fruchtbar noch ...

SPIEGEL: Deutsche sehen Einwanderung als Chance
Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Zwei Drittel der Bürger glauben, dass Deutschland ausländische Arbeitskräfte brauche, um dem Fachkräfte-mangel entgegenzuwirken.
 
Laut einer neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung sehen eine Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen Einwanderung als Chance. 
(Hier weiterlesen)

Der Engländer pflegt auf derartige Zumutungen an den gesunden Hausverstand ironisch zu antworten: »Yes — and the Pope is jewish!«

Kinderkreuzzüge ...




1.222

von Fragolin

Seit Tagen werden wir mit allen möglichen Daten über die 50 Opfer von Christchurch versorgt; Name, Bilder, Lebensgeschichten. Etwas, was wir nicht nur nach dem Terroranschlag vom Breitscheidplatz vermissen durften, sondern auch bei den anderen 1.197 Todesopfern. Also nur mal die, die laut offizieller unvollständiger Wikipedia-Aufzählungsliste für das Jahr 2019 in den ersten Wochen dieses Jahres weltweit durch muslimische Terroranschläge ums Leben gekommen sind. Vor drei Wochen kamen 25 in Mogadischu hinzu, die wurden von der Wikipedia noch nicht einmal mit aufgenommen. Vergessen, wie so viele. Also mindestens 1.222.
Ach, von denen wusste keiner so wirklich was?
Ja, das ist die Normalität der Einzelfälle, jeden Monat gibt es mehrere hundert Opfer muslimischen Terrors auf der Welt. Doch wenn man die linke Presse vom Format rosafarbener Propagandablättchen oder Hamburger Fischeinwickelpapiere liest, dann könnte man glauben, in Neuseeland ist der seit Jahren erste Terroranschlag weltweit passiert, und der letzte liegt acht Jahre zurück und war in Norwegen.
Es lebe die Einseitigkeit der Berichtbestattung. Die Heuchelei und Verlogenheit der jetzt hinter dem Feigenblatt geheuchelter Trauer ausgequetschten Propaganda ist offen sichtbar. Sie hat eine konkrete Größe.
1.222.
Also heute.
Morgen sind es wahrscheinlich ein paar mehr.
Und das Abschlachten von Zivilisten durch irgendwelche „Rebellen“ ist da noch gar nicht erfasst...

P.S. eine sich immer wieder aktualisierende Liste der letzten 30 Tage findet sich hier. Wenn man das mit Wikipedia abgleicht, erkennt man, dass dort nur die Spitze des Eisberges gezeigt wird. Es sind weit mehr, über die wir nichts erfahren, wegen denen keine Medien im Sperrfeuer der Emotionen explodieren und keine kreischenden Islamisten von ihrem irren Sultan auf die Straße gehetzt werden. Ganze Legionen Namenloser, zigtausende Opfer hunderter muslimischer Terroranschläge jedes Jahr. Hat diesen Mount Everest aus Einzelfällen bisher ein einziges der jetzt im Sensationstaumel vor sich hintorkelnden Medien auch nur eine Sekunde lang jemals thematisiert?

Und zum Abschluss ein Zitat des ehrenwerten Rechtspopulistenberaters Klonovsky:

Britische Elitetruppen haben in der syrischen Stadt Baghuz die abgeschnittenen Köpfe von fünfzig jesidischen Frauen gefunden, die dem IS als Sexsklavinnen dienen mussten (hier). Da die Täter keine weißen Rassisten waren (und sich nicht für die Chats rechtsextremer Bundeswehrsoldaten interessierten), hat der Zwischenfall nur regionale Relevanz.“

Dem ist dann nichts weiter hinzuzufügen.
Ergeben wir uns wieder der täglichen Heuchelei in den Qualitätsmedien, auch wenn es, eingedenk der Anfangsbuchstaben, manche Tage eine ganz besondere Qual darstellt.

P.S. Und während ich diese Zeilen schreibe, montags in Vorbereitung auf die dienstägliche Früh, hat in Holland ein Türke in einer Straßenbahn um sich geballert. Ich lass die Zahl jetzt trotzdem stehen, denn ein einfacher kleiner Blogger braucht nicht glauben, immer aktuell sein zu können. Setzen wir einfach gedanklich ein „mindestens“ davor und gehen von steigenden Zahlen aus...

Montag, 18. März 2019

Eine These


... stellt Poster Kirov im »Gelben Forum« auf:
Soros & seine Gutmenschen-Presse haben den Fall in der Hand
verfasst von Kirov, 15.03.2019, 16:20

Und zwar in Echtzeit. Es gab fast keine Zeitverzögerung bei der "Aufklärung".


Deutet darauf hin, dass man schon länger von den Attentats-Vorbereitungen jener bizarren Clowns wusste.

Innerhalb von 2 Stunden tauchen überall im Internet sorgfältig vorbereitete Manifeste auf. Alle Erklärungen servieren sich wie von selbst. Weisse Neonazis lassen die Maske fallen. Sie hatten Sympathisanten im Internet. Sie sind überall und sie sind es gewesen. Der Islam ist gar nicht das Problem. Die Weissen sind es. Trump ist es.

Sogar Candace Owens, die neue populäre schwarze Ann Coulter, und eines von Trumps besten Assets, wurde von den Attentätern nicht vergessen. Wurde ausdrücklich ge-würdigt. Kaum jemand kennt Candace ausserhalb Amerikas. Na logisch ist sie das heimliche Vorbild von Weissen übergeschnappten Rassisten in New Zealand. Na aber gaaaaaaaaaanz sicher.



Aber, wie uns unsere Blogtrolle sicherlich glaubwürdig versichern werden: alles nur pöhse, rechte Verschwörungstheorien ...
Wie sagte schon Demokrit?  »ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν · ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια«

Ei, warum? Ei, darum!


NZ: 10 Jahre Haft für Anschauen von Terror-Video / ZeroHedge gesperrt

Neuseeland ergreift drastische Zensur-Maßnahmen: Wer das Terror-Video von Christ-church anschaut oder weiterverbreitet, dem drohen 10 Jahre Haft. - ZeroHedge.com wurde gesperrt. - Auch diverse Social Media nicht erreichbar.
 
Die neuseeländischen Behörden haben die Bürger daran erinnert, dass sie mit bis zu 10 Jahren Gefängnis rechnen müssen, wenn sie "wissentlich" eine Kopie des neuseeländi-schen Moscheen-Terrorvideos besitzen - und bis zu 14 Jahre im Gefängnis, wenn sie es weitergegeben haben. Unternehmen (z.B. Webhoster) müssen nach dem gleichen Gesetz mit einer zusätzlichen Geldbuße von 200.000 US-Dollar rechnen.
Ei, warum? Könnte es sein, daß das angebliche »Terror-Video von Christchurch« ... ähm ... nun, wie sagt man dazu? Vielleicht das:
Was mich stutzig macht:
Der Mann parkt sein Auto, kurz vor einer Polizeibeamtin? (5.50 im Video). Da bereits kurz danach die Schüsse fielen, muss die Beamtin doch noch in der Nähe gewesen sein. Oder interpretier ich das falsch?

Die Musik vor dem britischen Grenadiermarsch ist eindeutig aus der Gegend des Balkans. Ist das dieses Karadzic-Lied? Ich habs nirgends im Net gefunden, lediglich diese Version mit dem Titel "Entfernen Kebab". 

https://www.youtube.com/watch?v=6UF-6d-3JGE&list=PL7D15C79F62532ED9&index=8

Für mich stellt sich die Frage, welchen Bezug hatte der Mann zu diesem Lied, zu dieser Sprache? War er Serbe? In seinem PDF-Manifest offensichtlich nicht. Irgendwie unwirklich das Ganze. Weiters irritiert mich die andauernde Musik während des Massakers. Hatte der Mann da ein Podcast oder einen MP3-Player am Körper?

Was ich nicht verstehe, ist der Vorgang um 10.10 und 10.23. Da schießt der auf der Straße umher, wo gar niemand ist. Oder sehe ich das nicht richtig? Überhaupt muss man die Schüsse auf der Straße, schon beim Hineingehen in die Moschee - gehört haben. Ruft da keiner bei der Polizei an? Wenn man bei uns Schüsse in/vor einer Moschee hören würde, wären 5 Min später 5 Streifenwagen da und auch das SEK.

Überhaupt, dass dieser Mann zu seinem Auto geht, wo offensichtlich der Kofferraum mit den Schusswaffen offen gestanden war, um anschließend eine andere Pump-Gun zu holen, dann wieder denselben Weg zurück in die Moschee zu gehen, und um nochmals auf die selben Personen zu schießen, - das kommt mir sowas von unwirklich vor, da sehe ich keine Logik dahinter.

Da ich anfangs - in der Schnelle - nur Ausschnitte des Videos gesehen habe, kam mir das so unwirklich vor, dass mein erster Eindruck eines "fake" zustande kam. Offensichtlich ist das Video authentisch, - aber ich kann bei dem ganzen Ablauf keine Logik erkennen.
Man fühlt sich an den hochinteressanten NSU-Wohnwagen-Schußwechsel erinnert. Um Bert Brecht (garantiert kein pöhser Rechter!) zu zitieren:
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
Dennoch: es ist ja irgendwie beruhigend zu sehen, daß die Konstruktion von Wirklichkeit doch nicht so glatt funktioniert, wie es unsere Machthaber und ihre Schreiblakaien gern hätten ...


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Kleiner Nachtrag, vom New Zealand Herald berichtet:
The police officers who dragged an alleged gunman from a car following a shooting at two Christchurch mosques came straight from a training session on how to deal with armed offenders.
The Herald has exclusive details about how the officers, after hearing there was an active shooter on the loose in the city, took to the streets to find him - and stop him.
The officers, who the Herald has agreed not to name, are both based in smaller towns out of Christchurch.
Their boss rural response manager Senior Sergeant Pete Stills said the pair had travelled into Christchurch to attend a training session at Princess Margaret Hospital in Cashmere.
The training was held on a disused floor of the hospital and was around room clearance and dealing with offenders in armed incidents.
"They were actually training when the call came through that there was an active armed offender in Christchurch," Stills told the Herald.
"They had their work vehicles there with them with firearms in them.
"They operationalised themselves and got into one car, they decided to skirt the city, they thought that's what the offender would do - rather than drive through the CBD.
"They were driving on Brougham Street because they thought if he'd just been to Linwood [the second mosque attacked] that's a route he might take."
Moments later they spotted a suspicious car.
"They saw someone fitting the description of the offender coming towards them," Stills said.
"The car was weaving in and out of lanes with its hazard lights on.
"They confirmed the rego, that it was the right car, and did a U-turn."
Stills said the officers have more than 40 years of policing between them and had the experience to handle the situation.
"They were trying to catch up with him, they were discussing tactics - did they want to pursue him?"
Stills said the officers weighed up a pursuit, where the gunman could have got away and "unleashed" on more innocent members of the public.
They also had to consider whether pursuing him would cause a crash which could also be fatal and involve innocent road users.
"They decided to bring it to an end as quickly as possible and they decided to immobilise the car by ramming it," Stills said.
They rammed the gunman's car on the driver's side and footage supplied to the Herald shows the officers dragging him out of the passenger side.
Stills said one officer saw "high risk" items in the back of the car and ran back round to the police car to radio the information in and warn other police.
He believed those items would put his colleagues in danger and wanted to tell them to stay back.
While doing that he lost sight of the alleged gunman and was worried for his colleague so he abandoned the plan and went back to the passenger side.
"He yelled at members of the public to get back," said Stills.
"The car posed a danger."
Once the alleged gunman was contained both officers used the radio to alert other police to the situation.
Stills has heard those communications - as has Police Commissioner Mike Bush.
Bush said the alleged gunman did not give himself up and was "non compliant".
Stills said his officers remained composed throughout.
"I was surprised how calm and collected they were," he said.
"They wouldn't have been scared, we practice for this stuff - to be honest, it was lucky two officers with that amount of service and experience were there.
"One of the officers phoned me straight after to advise me that they'd damaged a car."
Stills said it was the second car from his patch damaged in a week and he'd previously told staff not to wreck any others as they were already short.
He wasn't worried though when he heard what his staff had accomplished.
He commended them for their work and hoped that one day they could tell their stories in their own words.
"It was a good catch," he said.
"You could police for 100 years and not get an apprehension anywhere near that good.
"They did a good job."
At this stage the officers are not able to comment on the shooting or apprehending the suspect as the investigation is ongoing.
Footage of the arrest has been widely shared on social media and the officers have been hailed as heroes by many including Police Commissioner Bush.
He said without their brave actions, it was likely more people would have been killed.
Stills has spoken to both officers at length about their actions.
The men said they were not - and did not want to be described as - heroes.
"They were just doing their jobs, what they are trained to do," Stills said.
Both are taking some time off and one has travelled overseas on a planned holiday.
Police Association president Chris Cahill told the Herald he had spoken "in depth" to one of the officers and had been in contact with the other.
He said he - and the rest of the police - were extremely proud of the pair.
Police around the world had also contacted Cahill to ask him to pass on their messages of pride, support and commendation.
"They're pretty humble guys, certainly 'hero' is not a word you'll hear either of them use," Cahill said.
"They acted.
"They made a decision, and they acted and they got a result."
Cahill said the officers maintain they were just doing their job and "any cop would have done it".
"That's not true," he said.
The officers did not want any public fanfare or attention.
"They are the sort of people who want to get on with the job," said Cahill.
"But they understand the response."
Jawohl! Auch wir haben die Botschaft verstanden, die uns da regierungsamtlicherseits gegeben wurde:
Uneigennützige Heroen — die aber von ihrem Mut kein Aufhebens machen wollen — sind zufällig auf einer Anti-Terror-Übung, höen zufällig von einem Anschlag, fahren daraufhin los und entdecken zufällig einen verdächtigen Wagen, den sie rammen. Darin sitzt zufällig der Täter, den sie zufällig sofort überwältigen können.
"They made a decision, and they acted and they got a result."
Es war nur ein kleiner Schritt für einen Polizei-Heros, aber ein großer Schritt für Neuseeland. Oder so ähnlich.

Wie im Drehbuch zu einem schlechten »Tatort« ...


Cyberfeminismus


(nicht zu verwechseln mit »Ceiberweiber«, einem höchst verdienstvollen Polit- und Aufdeckungs-Blog aus Österreich, der u.a. zu den Morden in Neuseeland einen gut recherchierten und informativen Artikel gebracht hat)

... ist das hier:

„Die Klitoris ist eine Direktverbindung in die Matrix“

Wie kommt der Feminismus in den Cyberspace? Und was ist so neu an der Konstruktion weiblicher Idealkörper? Eine Ausstellung in Zürich zeigt bizarr markierte Geschlechtsöffnungen und führt ein ins Östrogen-Hacking. 

Zumindest zwei Grundannahmen sollte man akzeptieren, im Zürcher Migros Museum für Gegenwartskunst und der Ausstellung zum „Post-Cyber-Feminism“. Achtung, jetzt nur keinen Sternchenfehler machen. Erstens: Die Künstler*innen gehören in der Mehrheit der sogenannten „Post-Internet-Ära“ an. Was meint, dass ihnen von Geburt an keine andere als die digital aufgerüstete Welt zu Füßen oder zu Händen lag.

Woraus folge, dass man von einer „menschlichen Doppelexistenz im Realen wie im Virtuellen“ auszugehen habe und „unsere Realität als computermedial erzeugter Sinnhorizont definiert“ werden müsse. Das kann man so stehen lassen.
Kann man so stehen lassen? Aha. »Take it or leave it«, heißt es bekanntlich — doch bevor ich sowas nehme, lasse ich es lieber stehen, ehrlich! Und was nimmt eigentlich ein WELT-Journaillist, bevor er bspw. schreibt:
Womöglich war es ja doch etwas zu optimistisch entworfen, wenn „VNS“ auf einem großen Transparent ankündigen: „We are the virus of the new world“ ...
»Virus of the new world« zu sein, das wäre »optimistisch«? Sorry: gegen diesen mental-medialen Rinderwahnsinn gibt es offenbar weder präventive Impfung, noch wirksame Medikamente, also kann man diese Krankheit nur isolieren, bevor sie epidemisch wird.

Was aber offenbar jenseits des intellektuellen Horizontes eines WELT-Journaillisten liegen dürfte, wie auch seine Schlußsätze beweisen:
So wünscht man sich am Ende doch ein wenig mehr Cyberskepsis. Jedenfalls solange der Feminismus noch dringend in der analogen Welt gebraucht wird.
 Ja, ganz drigend wird der gebraucht. Etwa so dringend, wie die 54 (oder 622?) Geschlechter unserer TransLeBiQueerdingsbumser. Fast! Denn auch in der Dekadenz müssen Prioritäten gesetzt werden ...


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P.S.: immerhin habe ich einem Link beim Artikel entnehmen dürfen, daß Männer »Periodenneid« haben. Man lernt halt immer dazu ...

Gelbwesten und Braunhemden

von Fragolin

Inzwischen braucht der Schwarze Block keine G20-Zusammenrottungen mehr, um sich auszutoben. Man versammelt sich in Paris, vermummt sich und lebt seinen antikapitalistische Klassenkampf praxisorientiert aus. Banken, Cafe‘s, Boutiquen, ein Svarovski-Nobelschuppen – die typischen Ziele der Linksradikalen wurden demoliert, geplündert und ausgebrannt. Eine junge Mutter mit Baby musste von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden, andere Familien mit Kindern konnten sich rechtzeitig aus brennenden Häusern retten; der Linksterror in Paris steht kurz davor, die ersten unschuldigen Todesopfer zu fordern.

Selbst die Tatsache, dass die meisten der inzwischen 240 Festgenommenen dem linksradikalen Schwarzen Block zuzurechnen sind, hält die fanatischen Linken nicht davon ab, eine rechte Unterwanderung der „Gelbwesten“-Bewegung herbeizufabulieren. Ich sehe das nicht so, denn links und rechts haben keine Bedeutung, denn bei radikalen Sozialisten ist es unter dem Strich vollkommen irrelevant, ob sie nationalistisch angehaucht sind oder nicht; in allen anderen Punkten sind sie eine Blaupause ihrer Selbst.

Gibt es eigentlich noch irgend einen Unterschied zwischen Gelbwesten und Braunhemden?
Wenn man sich die Ziele ihres Furors anschaut – nein. Eigentlich nicht. Billig uniformierte „Rächer der Armen“, die die Luxustempel des bösen Finanzjudentums und Großkapitals abfackeln, Verletzte und Tote dabei billigend in Kauf nehmend – das, liebe sonst so schnell mit solchen Vergleichen aus den Löchern kriechende Berufsempörer, erinnert nun wirklich an die finstersten Zeiten des vorigen Jahrhunderts.

Sonntag, 17. März 2019

The Rt. Rev. Stephan Hoeller: Homily for the Second Sunday in Lent




»Zum Anschlag in Christchurch«


... liest man auf »Deprivers« eine überaus passende Stellungnahme:
Die Relotius-Presse und die Born-Medien sind hellauf begeistert : Endlich können sie wieder über das Einzige berichten, worüber sie noch den User umfassend informieren! In dieser Hinsicht dürfte das Attentat in Neuseeland das reinste Gottesgeschenk gewesen sein. Ja, Brenton Tarrant ist ein wahrer Segen für all die linken Propagandisten, Ideologen, Rechtsextremismusforscher und Politikwissenschaftler!

All die Zeilenstricher und Medienhuren können sich nun wieder über ihre Lieblings-themen von Rassismus bis Rechte ergehen, und was noch schöner ist, die Muslime allen als Opfer präsentieren. Natürlich wird der Anschlag von Christchurch auch dazu benutzt gehörig gegen die AfD zu agieren. Aber das kennt man ja schon.
Prompt fand in Wien gestern eine Demo »gegen Rassismus« statt (als ob die Muselmanen eine Rasse wären — um es auf Wienerisch auszudrücken; höchstens »a Packlrass'«*), wenn ich an die unzähligen muselmanischen Attentäter in Nizza,  im Pariser Bataclan, am Berliner Weihnachtsmarkt, auf die Londoner U-Bahn (um nur ein paar bekannte anzuführen) denke ...).

Vorgestern schulschwänzende SchülerInnen auf einer Demoparty »für Klimaschutz«, gestern dann »gegen Rassismus« ein grölender, fanatisiert Parolen skandierender Mob, der sich über die Wiener Ringstraße wälzte — na, das werden ja noch heitere Zeiten, denen wir entgegengehen!

Dieser Brenton Tarrant ist natürlich ein Trottel — oder ein agent provocateur bzw. nützlicher Idiot der OneWorldOrder-Fraktion, die die »disziplinierende« Wirkung des Islam auf eine sonst allzu freigeistig und selbstbewußt werdende Gesellschaft durchaus zu schätzen weiß. 

Dabei ist es doch völlig klar: den Islam kann man nur durch konsequentes Lächerlich-machen und soziale Ausgrenzung effizient bekämpfen. Und lächerlich genug ist ja jede Religion, die ihre Inhalte auf einer rein äußerlichen »Kultur der Scham« aufbaut, und ganz besonders eine, die in der »heiligen Schrift« (von Gott via Erzengel Gabriel himself wörtlich diktiert) einen unsinnigen Widerspruch, eine haarsträubende Ungeheuerlichkeit an einander reiht!

Ernstgemeinte Einladung an alle Atheisten: lesen Sie unmittelbar hintereinander eines der Evangelien (so ziemlich egal, welches) und dann den Koran. Sie werden ziemlich fassungslos sein, was für ein substanzlos-repetitives, haßzerfressenes Gewäsch letzterer ist — und trotz kindlich-naiver Legenden die Evangelien dagegen an geistigem Gehalt turmhoch überlegen finden (wenn Sie zu sich ehrlich sind). Das wird ihnen nicht gefallen, weiß ich, aber ist ganz heilsam! Man muß deshalb ja nicht Christ werden (oder überhaupt religiös), aber einen Sinn für unterschiedliche Qualität sollte man sich auch bei der Beurteilung seiner Gegner bewahren. Und da kann man wohl nur sagen: »Beides gelesen — kein Vergleich ...«

Der derzeitige Medien-Tamtam ist allerdings auch eine Bestätigung der alten Journalisten-Weisheit, daß die Titelzeile »Hund beißt Mann« getrost zu vergessen ist, wogegen »Mann beißt Hund« einen echten Knüller darstellt. Unzählige mitsamt darin befindlicher Christen angezündete oder zerbombte Kirchen in Pakistan, Ägypten, Irak oder Indonesien sind halt nichts Neues. Das hat der Islam schon immer so gemacht: eine Blutspur zieht sich seit den Anfängen in Arabien bis heute (bspw. im sogen. »Islamischen Staat«) durch die Geschichte — was ist also daran der Neuigkeitswert? Das ist ja etwa so, wie wenn man mit einem Bericht über die gesundheitlichen Nachteile von Übergewicht punkten wollte. Ja, wissen wir doch längst — abgehakt!

Aber wenn einer zur Abwechslung nach abertausenden abgeschlachteten Christen in muselmanischen Ländern in einem (mehr oder weniger) christlichen Land vier Dutzend Muselmanen tötet: na dann ist das eine Sensation!

Journaillismus funktioniert halt so. Und er funktioniert ganz besonders gut so, wenn sich nämlich mit der Schagzeile (die sich gut verkauft) in einem Aufwasch auch eine Agenda der Meinungsmacher im Hintergrund (die einen gut schmieren können ...) bedienen läßt. Da macht Berufsempörtsein gleich doppelt Spaß: man fühlt sich gut, und es macht sich noch dazu bezahlt ...


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*) Packl|rass, die; -, kein PL: [1. Bestandteil: Packl im Sinn von Bündel in Anlehnung an Lumpen-pack, 2. Bestandteil: Rasse] (mundartl., derb): Lumpenpack, Gesindel (vgl. Robert Sedlaczek, Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs)


Video zum Sonntag

„Die Geburtsstunde der Lügenpresse“ titelt ein Buch über den Fall Eva Hermann, zu dem sich Robert Stein mit der bis heute als ewiggestrige und ultrarechte Nazi-Verharmloserin diffamierte Eva Herman zu einem Gespräch traf:


Wer sich nicht mehr erinnern kann oder nicht genau weiß, worum es geht, dem sei ruhig auch die angesprochene Kerner-Show aus 2007 nochmal empfohlen. Aber Vorsicht, man sollte einen starken Magen und einen ruhigen Puls haben. Selten durfte man einem Volksgerichtshof live im TV dabei zuschauen, wie er ein bereits vorab gefälltes Urteil vor laufender Kamera vollstreckt, damit der Pöbel vor den Volksempfängern zum Schnauze halten erzogen wird. Über die Rolle der Anwesenden muss man nichts sagen, die erklärt sich aus deren Wortmeldungen und Mimik ganz von selbst.

Anmerkung nur zu dem aufbrausenden Historiker Wolfgang Wippermann: es ist bezeichnend, dass Kerner als einzigen „Experten“ einen glühenden Linken eingeladen hat, der selbst in Historikerkreisen umstritten ist, weil er sich weigert, die Verbrechen Hitlers mit denen eines Stalin oder Mao auch nur zu vergleichen. Er ist ein erbitterter Gegner der Arbeit des „Forschungsverbund SED-Staat“ und Verharmloser kommunistischer Verbrechen; putzigerweise ist dieser Advocatus Diaboli vor diesem Volksgerichtshof im Gegensatz zur mehrmals frontal angegriffenen Angeklagten wirklich ein Verharmloser von Verbrechensregimes.
Ein glühender Feind übrigens des jüngst geschassten Erben der Gauck-Behörde Hubertus Knabe und jedes anderen, der den gelobten Kommunismus mit dem Nationalsozialismus auch nur zu vergleichen wagt.

Mit Eva Herman begann etwas, was wir auch bei Sarazzin oder Pirincci oder Matussek oder Maaßen (um mal die Bekannten zu nennen, wie viele „Kleine“ schon geschächtet wurden, werden wohl einst Historiker aufarbeiten müssen) erleben durften, nämlich die mediale Hinrichtung politisch Inkorrekter unter dem Regime Merkel. Es ist nicht so, dass der Totalitarismus der Exkommunistin Merkel erst heute beginnt, nein, seine Hinweise ballen sich nur erst heute so stark, dass man sie nicht mehr übersehen kann.

Damals erschien einem der Fall Eva Herman als pittoresker Einzelfall, als aufgebauschtes Missverständnis; da ich ihre Bücher nie gelesen habe und naturgemäß auch keine katholischen Kirchentage besuche (allerdings ohne Kerners angedeutete Meinung zu teilen, dass bereits dort aufbrandender Applaus für seine Ideen ein Zeichen für Schrecklichkeit sein muss) war ich zuwenig mit dem Inhalt vertraut, habe aber schon damals genau erkannt, warum sie geschlachtet wurde: es war der Angriff auf die 68er. Herman hat die Pervertierung der Familie unter Hitler und die Zerschlagung der Familie durch die 68er auf eine Stufe gestellt und damit den Hass des gesamten durch die Institutionen marschierten linksgrünen Establishments fokussiert auf sich gezogen.

Heute wissen wir, es war nur der Auftakt.
Wir sind schon mittendrin.
Das dicke Ende kommt erst noch, und ich befürchte, es dauert nicht mehr lange, wenn man sich die Einschlagdichte und -heftigkeit anschaut.

Samstag, 16. März 2019

Die Eskalationsspirale dreht sich

von Fragolin

Es ist erstaunlich, mit welcher Freude und welchem Genuss linksradikale Kreise jetzt den angeblich „Rechtsextremen“ von Christchurch feiern, weil er doch beweist, dass alle, ausnahmslos und generalisierend, die nicht stramm mit der linken Backe an der Wand kleben oder es sogar wagen, den Islam als Einzig Wahre Friedensbringende Religion nicht jubelnd zu feiern, finsterste Mordsgesellen und Brüder im Geiste eines Massenmörders sind. (Differenzierung fordert man nur von anderen, selbst ist man dazu nicht gewillt und in der Lage.)

Nun denn, lassen wir ihnen ihre nekrophile Freude. Acht lange Jahre mussten sie warten, dass einer in die Fußstapfen des Irren Breivik tritt. Einer, der in seinem Manifest die Volksrepublik China lobt und den Friedensnobelpreis fordert, weil Nelson Mandela auch einen hat. Ein typischer Neonazi eben.

Sorry, ich kann dazu nichts sagen, es ist einfach zu dumm, was da momentan abläuft, und das politische Kleingeld, das linksradikale Hetzer medial aufgepusht gerade auf den Leichen von hingerichteten Männern, Frauen und Kindern schlagen, stinkt meilenweit in den Himmel. Erst vor zwei Wochen hat eine Serie von Terroranschlägen und Straßenkämpfen in Mogadischu 25 Menschen das Leben gekostet. Eine mediale Randnotiz. War da von den linksradikalen Hetzern irgendwas zu hören? Nein, denn aus diesen Toten islamischen Terrors ist kein politisches Kapital zu schlagen, die lassen sich nicht für Hasstiraden gegen alles Nichtlinke und verhasste rechte Politiker instrumentalisieren.
Da schweige ich lieber. Das haben die armen Opfer dieses geistig implodierten Volltrottels und Massenmörders mehr verdient als das peinliche Gekreisch derer, die einen solchen Anschlag ganz offensichtlich regelrecht herbeigesehnt haben, um wieder Munition für ihre Hasspropaganda zu haben.

Besonders peinlich übrigens der „Standard“, der in einem Artikel ohne jede beweisbare Aussage krampfhaft versucht, ein internationales Netzwerk zu konstruieren, in dem alle „Rechte“ zu einer Waffen bei Fuß stehenden Invasionsarmee mit Zentrale in Österreich erklärt werden. Als einziger Hinweis dient ihnen, dass „die Attentäter“ (der „Standard“ weiß jetzt schon mehr als die Neuseeländischen Behörden, die erstmal von einem Einzeltäter ausgehen und noch ermitteln) vielleicht auch in einem Chatroom gelesen haben könnten, in dem angeblich ein deutsches Neonazi-Netzwerk irgendwelche kruden Pläne geschmiedet hat. Hätte könnte würde täte, und der Kickl hat den sicher persönlich angewiesen, und die linksradikale Filterblase tobt und rubbelt sich gegenseitig einen runter…

Dieser Mann unterscheidet sich in Nichts von einem Amokläufer, der in eine Schule rennt und alle Schüler abknallt oder in eine Firma rennt und alle Mitarbeiter jagt. Da ist es (logisch, was sonst?) jedesmal ein Geisteskranker, aber wenn er in eine Moschee rennt, dann nicht? Doch. Der ist um keinen Zacken weniger ein geisteskranker Amokläufer wie der von Graz damals.
Wie gesagt, sie haben sich sooo sehr danach gesehnt, dass es endlich, endlich! Tote gibt, dass einen nur mehr das Kotzen kommt. Dieser hämische Jubel aus Hass und Elend ist schlimmer als der Anschlag selbst, und die linken Hetzer merken es nicht einmal mehr, dass sie sich gerade auf der gleichen Wellenlänge befinden wie ein wieder seinen Hass und seinen Geifer auskotzender Irrer vom Bosporus und seine empört kreischenden Radikalmuslime, die vor der Hagia Sophia kreischen, das müsse nun endlich wieder eine Moschee werden. Linksradikale und radikale Islamisten sind die einzigen Gewinner dieser abscheulichen Tat.
Hoffentlich schreibt sich das jeder hinter die Ohren, der glaubt, mit solchen Taten irgendwas zu erreichen: Sowas geht immer nach hinten los. Immer! Man erntet nicht nur in den Kreisen derer, zu deren Interessenvertreter man sich ohne jedes Mandat aufgeschwungen hat, jene wohlverdiente Verachtung, die einem Schächter Wehrloser zusteht, sondern spielt denen, die man eigentlich schwächen will, in die Hände.
Das macht die Opfer doppelt sinnlos.

P.S. Unter den Opfern soll auch ein Dreijähriger sein.
Es gibt Momente, da bedaure ich, dass jemand nur festgenommen und nicht gleich eliminiert wurde.

Nachtrag: Und es geht schon los mit der Hetze:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Nach-Moscheen-Anschlag-in-Neuseeland-IGGOe-kritisiert-Strache-als-unglaubwuerdig/372123323

Das war unnötig


Gastkommentar 
von docw


das schlechteste, das passieren konnte, war der terroranschlag von christchurch gestern mittags, aus mehreren gründen:

- in zukunft werden nach jedem muslimischen anschlag/terror/verbrechen stimmen laut werden, dass sehr wohl auch rechtsextreme terroranschläge begehen. es wird sehr wohl ein massiver rechtsextremer anschlag gleichgesetzt werden mit dutzenden muslmischen.

- nach diesem ( tatsächlichen ) einzelfall, der sich gegen muslime gerichtet hat, wird die „revanche“ der „angehörigen des friedens“ umso massiver und häufiger ausfallen.

- die kirche in form von bischöfen hat sich sofort hinter die opfer und deren religionsgemeinschaft gestellt, mehr als sie es nach mehreren attentaten auf koptische christen taten, obwohl allein das von 2015 21 opfer forderte, ebenso ein sprengstoffattentat auf eine kopt. kirche in ägypten. 

- gestern haben sich die politischen spitzen der welt sofort zu wort gemeldet und ihr bedauern ausgesprochen, im gegensatz zu den morden an christen, da herrschte schweigen. warte nur, bis sich der antichrist franziskus I zu wort meldet. oder darf man erst ab 40 toten seine abscheu aussprechen und nicht bei 21? schaut so aus.

- obwohl das verbrechen von einem australier in neuseeland verübt wurde, wird hier der „kampf gegen rechts“ intensiviert werden mit den üblichen begleiterscheinungen: weitere unterdrückung der meinungsfreiheit, mediale lügen unter vermeidung von tatsachen werden in massen produziert werden – es geht ja um den kampf gegen rechts und damit dient es der „guten“ sache.

- menschen wie ich werden, wenn sie den islam per se kritisieren, noch stärker als bisher mit rechts-extremen verglichen werden.

- insgesamt wird das klima giftiger werden, die kluft innerhalb eines volkes tiefer, und die linke meinungsdiktatur noch stärker.

- ganz entbehrlich war der kotau der neuseeländischen premierministerin, die von den muslims als vollintegrierte gesellschaftsmitgliedern sprach, die in neuseeland willkommen seien und dort ihre heimat hätten. falsch, die einzige heimat, die muslime haben, ist die moschee und keine westliche demokratie.

- ebenso unnötig war auch das verhalten des örtlichen polizeichefs, der ein white ribbon (so eine schleife) auf seiner uniform trug, um solidarität zu zeigen mit entweder den schwulen, unterdrückten frauen oder leuten mit krebs. alle drei kampagnen bedienen sich dieser schleife – nur die farben unterscheiden sich, aber das schleiferl des kieberers war aus metall. solche gutmenschlichen an-biederungen haben bei einem profi nichts zu suchen – das kann er auf seinen pullover oder auf seine unterhose heften, aber nicht auf die uniform.

wie gesagt, das von gestern war unnötig wie ein kropf oder ein carcinom.