Sonntag, 12. Juli 2026
Im Westen was Neues
Ein paar Wahrheiten über die Ukraine, die man in Deutschland nicht gerne hört
1) Oberst Wolodymyr Baranjuk, Held der Ukraine und Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade;
...wegen Kriegsverbrechen, die im März und April 2022 in Mariupol begangen wurden. Sie wurden für schuldig befunden, während der Kämpfe in Mariupol 93 Zivilisten getötet und versucht zu haben, weitere 81 Menschen zu töten. Auf ihren Befehl hin wurde die Stadt blockiert und Zivilisten wurden als „menschliche Schutzschilde“ missbraucht. Ebenfalls auf ihren Befehl hin töteten ukrainische Soldaten Bewohner, die versuchten, die Stadt zu verlassen!
Die unmenschlichen „Rekrutierungsmethoden“ des ukrainischen Militärs:
Zeigt man natürlich in Deutschland nicht, ich konnte keine einzige Seite ausfindig machen. Lediglich in KI wird es zugegeben:
Die gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der militärischen Mobilmachung haben sich in der Ukraine verschärft. Der ukrainische Ombudsmann für Menschenrechte, Dmytro Lubinez, registriert landesweit Tausende Beschwerden über illegale Festnahmen und Gewaltanwendung durch regionale Rekrutierungszentren (TCC). Er warnte, dass diese drastischen Methoden die Gesellschaft zunehmend radikalisieren und polarisieren.
Gewaltsame Zusammenstöße: In Städten wie Lwiw (Lemberg) kam es zu Straßenkämpfen zwischen Bürgern und Einberufungsbeamten. Passanten blockierten und beschädigten Militärfahrzeuge, um Männer vor der Zwangsrekrutierung zu bewahren.
Nun muss man in der Geschichte etwas zurückgehen und den Verlauf betrachten. Man muss wissen, was man unter dem Begriff „Nazi“ in der Ukraine zu erwarten hat. Deshalb habe ich ein Video von facebook aufbewahrt:
Hier ein anderes Video, das in facebook erschienen ist, was klar macht, wie die ARD noch im Jahre 2014 wahrheitsgemäß berichtet hat. Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei:
Die Verfolgung von Kirchen und Klöstern, die sich nicht hinter Selensky stellen, nimmt immer größere Formen an:
Ein Interview in der Weltwoche macht klar, dass die Interessen von Selensky anders geartet sind, obwohl er die Möglichkeit zum Frieden hätte! Für mich steht eines fest:
Dieser Krieg war von Anfang an nicht zu gewinnen, das wusste auch der damalige Premier Johnson, der Selensky davon überzeugte, den Friedensvertrag von Istanbul im April 2022 nicht zu unterschreiben. Dieser Krieg hat nur den Zweck, sich lange hinauszuzögern, damit die Waffenindustrie davon profitiert und dadurch auch Blackrock. Das aber funktioniert nur solange, solange es keinen Frieden gibt. Wobei Blackrock sich schon abgesichert hat, denn sie haben schon den Fuß in der Tür, was den Wiederaufbau in der Ukraine betrifft.
Samstag, 11. Juli 2026
Heute vor 300 Jahren
Warum kann Russland einen Waffenstillstand in der Ukraine nicht akzeptieren?
Bis zur Wahl Trumps im November 2024 lautete Russlands offizielle Position zum Krieg in der Ukraine, dass man zu Gesprächen mit der Ukraine und dem Westen bereit sei, während der Westen „jegliche Diplomatie ablehne“. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte bekanntlich ein Präsidialdekret unterzeichnet, das Gespräche mit seinem russischen Amtskollegen untersagte.
Nach Trumps Amtseinführung im Januar 2025 wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Russland wieder aufgenommen. Nun begannen die Unterstützer der Ukraine, sowohl in den USA als auch in Europa, zu protestieren, dass Trump die Ukraine verrate und dass die USA begonnen hätten, Russland in dem Konflikt zu begünstigen. Die Belege für diese Einschätzung erscheinen allerdings dürftig: Die USA unterstützten die Ukraine größtenteils weiterhin durch Geheimdienstinformationen über Ziele innerhalb Russlands und ermöglichten es Europa, über das PURL-Programm (Prioritised Ukraine Requirements List) amerikanische Waffen für die Ukraine zu kaufen.
Douglas Macgregor : Disastrous NATO Summit - Renewed War on Iran and Russia
Freitag, 10. Juli 2026
Prof. John Mearsheimer : Iran Hardliners Proven Right
Donnerstag, 9. Juli 2026
Zwei Tage später
Vor siebzig Jahren starb der Schriftsteller Gottfried Benn. Sein Leben ist hundertmal erzählt worden und rasch skizziert:Geburt 1886 in Mansfeld / Westprignitz als Sohn eines evangelischen Pfarrers, 1903 Abitur in Frankfurt / Oder, 1910 Abschluß des Medizin-Studiums in Berlin, 1912 Promotion zum Dr. med.; im selben Jahr Veröffentlichung des ersten Gedichtbands: Morgue.
Als Oberarzt 1915 im Militärgouvernement Brüssel, im selben Jahr Geburt der einzigen Tochter; 1917 als dienstuntauglich entlassen, 1922 Tod der ersten Frau; bis 1935 Arbeit als Arzt in Berlin, daneben Lyrik, Prosa und Essayistik [...]
Danke für die Wiedervorlage! Vor 20 Jahren wurden/konnten solche Artikel noch ohne große Echokammer, Resonzanzraum bis in eine parlamentarische Großpartei hinein geschrieben werden oder das irgendwer eine Assoziation zu einer Partei daraus hätte ziehen können, da es noch Kulturarbeit war, ohne dass eine Partei existierte (ging damals also auch prima ohne).
Wie auch immer: Was Leute wie Benn, die immer die Dekadenz bei anderen treffsicher spührten, nicht bemerkten ist, dass sie selber Produkt einer Dekadenz sind. Das intelligente Menschen mit guten Blick sich schnell von den Nazis abwandten, liegt vermutlich auch darin, dass es dann doch keine große Revolution war, sondern schnell im Spießbürgertum, im Verwaltungsakt, im Beamtentum, im sich unter den Nagel reißen von Eigentum anderer, in Herrenzimmer aus Eiche und mit Bildern vom röhrendem Hirsch, schweren Marmor-Aschenbechern etc. endete. Wo ist das bleibend Schöne, welches nie fehlen darf, wenn man Schillers ästethische Erziehung des Menschengeschlechts, heranzieht?
Censorship By Algorithm
Keir Starmer’s/Andy Burnham’s Government is set to control the YouTube algorithm by LAW stipulating that they must push “APPROVED CONTENT” to UK Citizens
And independent voices who criticise the government will be pushed to the back of the queue making it harder for people to find
YouTube has acknowledged this is happening
(Hier weiterlesen)
Mittwoch, 8. Juli 2026
Dmitri Peskow spricht mit der Weltwoche zu Eskalationsgefahren des Ukraine-Konflikts
@Alexander_Scherbakov_ViolinistWer an der Absurdität und Härte der aktuellen Kulturpolitik zweifelt, sollte sich die Geschichte von Vladimir Spivakov und dem Festival im französischen Colmar ansehen. Sie zeigt perfekt, wie unfair und scheinheilig dieser blinde Boykott ist:
Spivakov hatte dieses renommierte Festival über 33 Jahre lang (!) aus dem Nichts aufgebaut und zu internationalem Weltruhm geführt. Direkt nach Kriegsbeginn 2022 bezog er öffentlich Stellung und unterzeichnete eine Petition FÜR den Frieden. Die Reaktion? Die Stadtverwaltung setzte ihn praktisch über Nacht vor die Tür, strich seine Konzerte und ersetzte ihn eiskalt durch einen französischen Dirigenten.
Keine Russophobie?
Reine Sippenhaft statt Differenzierung: Spivakov hat sich für den Frieden ausgesprochen. Ihn trotzdem, ohne zu zwinkern zu feuern beweist, dass es den Verantwortlichen gar nicht um die tatsächliche Gesinnung geht, sondern nur um den Pass. Wenn selbst Friedensstifter gecancelt werden, ist das reine Willkür.
Null Respekt vor der Lebensleistung: Einen Jahrhundertkünstler nach über drei Jahrzehnten treuer Dienste per einfacher Pressemitteilung wie einen unliebsamen Angestellten zu verjagen, ist menschlich und künstlerisch absolut unwürdig.
Wenn wir die Musik – die eigentlich die letzte Brücke für den Dialog sein sollte – für billigen politischen Aktionismus opfern, zerstören die Europäer die eigenen Werte von Freiheit und Offenheit. Ein unfassbar unfaires Kapitel europäischer Kulturgeschichte! Danke Herr Köppel, dass Sie dies täglich ans Licht bringen!
Zum Thema "Realpolitik" ...
Überwiegend selbstsüchtige, korrupte und beschränkte Politiker führen Regie.
Dienstag, 7. Juli 2026
Enthauptungsschlag?
Ich habe gerade den größten Trauerzug der Geschichte besucht, bei dem Millionen um Sayyed Ali Khamenei trauerten, den iranischen Führer, der von der US-israelischen Koalition zusammen mit Mitgliedern seiner Familie ermordet wurde.
Es ist praktisch unmöglich zu verstehen, wie diese Szene ist oder was sie bedeutet, es sei denn, man ist hier. Ich habe Menschen aus aller Welt getroffen, die gekommen sind, um ihre Ehrerbietung zu erweisen, darunter viele aus dem Westen. Die hereinströmenden Massen sind endlos und werden in der Nacht größer und intensiver.
Vom Teheraner Mosala aus gibt es empörte Rufe nach Rache, Ausdrücke von Trauer und Trotz, Proteste, Lieder und Marathonvorführungen von Poesie. Diese Trauertage werden zu einem der resonantesten Momente in der Geschichte der antiimperialistischen Bewegungen werden.
Jeder, mit dem ich gesprochen habe, glaubt, dass der Krieg bald nach Iran zurückkehren wird, und niemand vertraut dem MOU mit den USA. Aber sie sind zuversichtlich, dass ihr Land einen weiteren Angriff abwehren kann. Sie sehen die Mobilisierung ihrer eigenen Bürger als integralen Bestandteil des Überlebens Irans.
Wenn die Ermordung Khameneis darauf abzielte, einen Regimewechsel anzustoßen, zeigt seine Beerdigung, wie sehr es nach hinten losgegangen ist. Und das Verbrechen könnte auf Weisen zurückschlagen, die seine historisch leseunfähigen Urheber sich nie hätten vorstellen können.
Was wir im Mosala erleben, festigt die Islamische Republik und ihre revolutionäre Gesellschaft als politische Realität, die durch Regimewechselkriege oder Sanktionen nicht ausgelöscht werden kann. Dies ist ein Wendepunkt in der Region, der eine Generation lang nachhallen wird.







