von Deliberator Austriacus
DerStandard („Der Haltung verpflichtet“, wie er stolz postuliert – von Wahrheit keine Rede ...) ergeht sich in Sachen des aktuellen österreichischen „Skandals“ um den ORF (die Zwangsbeglückungs-Propagandatröte der Linken, a.k.a. Österreichischer Rotfunk) in feministisch-antidiskriminatorischen Schwelgereien:
Acht Frauen und ein Fall
Der Fall Roland Weißmann hat den ORF in schwere Turbulenzen gestürzt. DER STANDARD analysiert das toxische Klima, das mächtige Männer in Österreichs größtem Medienunternehmen geschaffen haben – und zeigt Frauen, die als Generaldirektorinnen einen Unterschied machen könnten.
Die fintenreiche Textierung ist Spitze: nicht „können“ sondern „könnten“, und nicht welchen, sondern bloß „einen“ Unterschied. „Toxisches Klima“ ist nicht justiziabel und „mächtige Männer“ (im artikellos unbestimmten Plural) ebensowenig. Da hat der Medienanwalt der rosa Linkspostille vermutlich gefeilt ...
Also gleich acht Frauen, die sich DerStandard aus Generaldirektorinnen vorstellen kann ... – „O Mensch, gib Acht“, möchte man rufen. Denn Babler, Medienminister und Witzekanzler (sorry, der Kalauer musste sein!) will nach dem jüngst hinter uns gebrachten Frauentag unbedingt eine Frau an der Spitze des ORF sehen.
Ach, der soll uns doch nicht so vera*schen! Es geht doch nicht darum, eine Frau zu berufen, damit die den ORF „detoxen“ kann, sondern ausschließlich darum, dass nach dem schwarzen Weißmann eine dank Berufung dankbar-willfährige bunte rote Frau installiert wird. Die lächerliche Weißmann-Schiere, die jetzt abgeht, ist doch bloß ein Vorwand dafür.
Ich hätte eine bessere Idee: den ORF einfach privatisieren! Zwangsgebühr abschaffen. Wer dessen linken Schwafel hören will, darf gerne dafür zahlen – wer sich das lieber ersparen will, der erspart sich je nach Bundesland wenigstens € 183,60 – in der Steiermark sogar: € 240,00! – jährlich.
Aber da friert eher die Hölle zu, als dass sowas passiert. Zu viele Politpensionisten wollen in Germien wohl versorgt ein Zubrot zur kärglichen Politikerpension beziehen – und zu sehr ginge ihnen sonst der plötzlich totale Entzug jeglicher Intrigenspielchen an die Nieren. Und wo bringt man all die ehrgeizigen Politiker-Gespielinnen unter, die ja nicht nur Minister- bzw. Parteifuzzi-Betthäschen spielen, sondern in ORF-Serien als Schauspielerinnen reüssieren wollen?
Übrigens: der ORF hatte schon mal eine
Chefin. Dass diese jedoch für untoxisches Klima und Vermeidung von Turbulenzen gesorgt hätte, wurde freilich noch von niemandem behauptet ...