Dass Greenspan eine geraume Zeit lang dem Kreis um Ayn Rand angehörte, wissen heute vermutlich nur mehr die Wenigsten. Aber es war eben immer nur "sort of in the closet", nichts, was Greenspans tatsächliche Tätigkeit in der Fed beeinflusste.[Question about Greenspan] What do you think about Alan Greenspan? How did he go from being … from studying under Mises …
Rothbard: Yeah, that’s very interesting. Greenspan, well he was never … he was always a Keynesian, even in the old Randian Period. He had no interest in Austrian economics at all, and no interest in economic theory. He was basically a forecaster. He was a lousy forecaster, interestingly enough.
When he got his Fed post a couple years ago, he had to give up its forecasting business because the forecasting firm—Townsend & Greenspan—admittedly, they were lousy forecasters, and so without Greenspan, there’s no point in having it. In other words, Greenspan was sold not as forecasting but as access the power. Like Kissinger—why did Kissinger & Associates make $10 million a year, or whatever it is, because he knows all these bigshots and can get them in with the bigshots, that’s high-fallutin’ lobbying.
And so, how so did he rise to fame and fortune? I don’t quite know. I mean, if you ever … I’ve met Greenspan, and I think he’s the least charismatic person I’ve ever seen practically. He’s got the persuasiveness of a dead mackerel. So I don’t know how he got … it’s difficult to figure out. He got in with I guess the Ford administration, … And the interesting thing is he gets in, he got into the Council of Economic Advisors and recently the Fed. The New York Times would write about him about say, “well he has these peculiar philosophical views, like gold standard and Ayn Rand etc., but don’t worry about it folks, he’s really a pragmatist.” That’s the tip-off—regardless of these views, they’re sort of in the closet; he doesn’t care about them; in practice, he’s like everybody else. Which of course is true.
But you also have the unique … see he has the advantage or the establishment of having conservative or Randian whatever “aura,” so he can get away with stuff, a conservative will back him. And so he can do the the same stuff everybody else is doing. It has sort of an aura or right-wing connection. I think that’s probably the usefulness. But basically he’s like Volcker or the other people—he’s a Volcker without a cigar, is what he is. He’s probably better than a lot of other guys.
The interesting thing how the conservative Keynesians like Volcker and Greenspan are better than the Reaganite supply-siders who want more inflation, they want a lot more inflation, a lot lower interest rates, … they’re holding a line, such as it is. It’s too glad because Greenspan saved the Social Security system for a century, by increasing taxes of course. So he has a lot to answer for… But in contrast to … in contrast to … he’s less bad than the Reaganites, is all you can say for him.
But the interesting thing is he follows the Randian strategic view. The Randian strategic view is—see most people think of Randians as being libertarian with a slight quirk. They’re not really libertarians politically at all, because what they want is, before you can do anything politically, before you can cut taxes, eliminate price controls or anything—before you do anything, you have to have everybody agree on Randian philosophy—free will, and concept and percept and all the other crap—so before you can do anything, have any coalition with anybody, you have to everybody agree on all the Randian metaphysics. Well since you’re not going to have that, in practice you have just regular statists.
Dienstag, 23. Juni 2026
Anstelle eines Nachrufs
Wann steckt man ihn denn endlich in die Klapse?
Nach den explosiven Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die iranischen Unterhändler – in denen er unter anderem via Fox News warnte, sie würden bei einer Schließung der Straße von Hormus „nicht einmal mehr in ihr verdammtes Land zurückkehren“ – sind die Friedensgespräche im Schweizer Luxusresort Bürgenstock in eine schwere Krise gestürzt und wurden temporär unterbrochen. TKP.AT berichtete darüber.
(Hier weiterlesen)
Wer den Mitgliedern einer diplomatischen Verhandlungsdelegation mit Ermordung, zumindest aber mit rechtswidriger Gefangennahme droht, bewegt sich eindeutig auf dem Niveau von Mafia-Bossen und ähnlich zwielichtigen Gestalten: Trump hat sich damit als Bandenchef einer Terrorgruppe namens US-Regierung zu erkennen gegeben. Nicht, dass dies aus den Handlungen der Charakter dieser Regierung nicht schon zuvor jedem klar gewesen wäre: aber die präpotente Ungeniertheit, mit der dieser tobsüchtige Psychopath im Weißen Haus agiert, lässt doch etwas beim Gedanken schaudern, dass derselbe Psychopath jederzeit auch den Knopf zu einem Atomschlag drücken kann!
Man kann nur hoffen, dass es noch Kräfte in den USA gibt, die diesen ersichtlich durchgeknallten und von seinem Amt völlig überforderten Polit-Schlägertypen auf legale Weise unschädlich machen. Vizepräsident Vance hätte hier verfassungskonform Möglichkeiten, doch ist zu bezweifeln, dass er sich traut, sie auch zu nutzen. Bleibt also ein Impeachment durch den Kongress, das allerdings vor den Midterms keine Chance auf Erfolg hat.
Unerfreuliche Aussichten, die dadurch nicht besser werden, dass in EUropa ähnlich blindwütige Idioten glauben, ihre durch die am laufenden Band aufbrechenden Skandale gefährdete Haut mit einem Krieg gegen Russland zu retten. Es gibt zwei "Tags" (auf gut Deutsch: Stichworte) auf unserem Blog, die heute leider beide zugleich auf die derzeitige Führungsriege des Westens zutreffen:
Wir werden von Idioten regiert
und:
Wir werden von Verbrechern regiert
Ray McGovern : Will Russia Escalate ?
Montag, 22. Juni 2026
China, Japan und der US-Dollar
China, das früher einmal einen Stall voll US-Anleihen gehabt hat, hat da bereits eine beträchtliche Menge davon abgestoßen. Bereits im Februar dieses Jahres konnte man das im Net lesen:
https://www.tabularasamagazin.de/marc-friedrich-china-verkauft-us-anleihen-droht-jetzt-...
KI hat dazu folgende Meinung:
China reduziert seine Bestände an US-Staatsanleihen seit Jahren schrittweise und hat den niedrigsten Stand seit 17 Jahren erreicht. Der Hauptgrund für diesen schrittweisen Rückzug ist die Diversifizierung der Währungsreserven und die Verringerung der Abhängigkeit vom US-Finanzsystem, um sich beispielsweise gegen mögliche Sanktionen abzusichern.
Die wichtigsten Fakten und Entwicklungen im Detail:
Aktueller Stand: China hält derzeit noch US-Staatsanleihen im Wert von etwa 690 bis 777 Milliarden US-Dollar. Damit ist China nach Japan und Großbritannien der drittgrößte aus-ländische Gläubiger der USA.
Historischer Rückgang: In der Spitze hielt China über 1,2 Billionen US-Dollar an US-Schulden. Der kontinuierliche Abbau hat sich über das letzte Jahrzehnt gestreckt und beläuft sich mittlerweile auf fast 500 Milliarden US-Dollar.
Umschichtung in Gold: Parallel zum Verkauf der US-Anleihen hat China seine Devisen-reserven breiter aufgestellt und verstärkt Gold sowie andere Rohstoffe gekauft.
Handlungsdruck für Banken: Chinesische Aufsichtsbehörden haben heimische Banken zudem dazu gedrängt, ihre Bestände an US-Dollar-Anleihen abzubauen. Als Gründe wurden Konzentrationsrisiken sowie die hohe Volatilität an den US-Märkten genannt.
Auswirkungen auf die USA: Trotz der massiven Verkäufe in den vergangenen Jahren hat der Schritt bisher nicht zu den befürchteten Verwerfungen am US-Finanzmarkt geführt. Abgestoßene Anleihen wurden problemlos von anderen Investoren aufgekauft, und China macht heute nur noch einen relativ kleinen Bruchteil der gesamten US-Staatsverschuldung aus.
Stellt sich die Frage, ob China sich aus der Klammer der USA befreien will und/oder dadurch den Yuan stärken will:
https://table.media/china/news/finanzmarkt-chinesische-staatsanleihen-taugen-bald-als-p...
Worüber aber kaum berichtet wird, das ist die Parallel-Entwicklung dazu in Japan:
https://finanzmarktwelt.de/japan-schockt-anleihemarkt-warum-das-fuer-die-usa-zum-proble...
Dieser Absatz lässt mich aufhorchen:
Die eigentliche Gefahr liegt eher in einem strukturellen Wandel. In den 2010er-Jahren halfen Japans niedrige Zinsen dabei, auch die US-Renditen niedrig zu halten. Japanisches Kapital suchte Rendite in Amerika und stabilisierte damit den US-Anleihemarkt.
Nun könnte sich dieser Effekt umkehren. Wenn japanische Renditen weiter steigen und die Inflation erneut anzieht, könnten die USA einen ihrer wichtigsten ausländischen Käufer von Staatsanleihen verlieren. Das würde nicht sofort alle Märkte erschüttern, könnte aber über Jahre hinweg für strukturell höhere Zinsen sorgen.
Natürlich hat auch Trump seine Berater. Könnte diese asiatische Entwicklung dazu geführt haben, dass Trump den Konflikt mit dem Iran vom Zaun gebrochen hat? Es ist ja nichts Neues, dass man wirtschaftliche Probleme am besten mit einem Krieg in den Griff bekommt. Trump hätte doch wissen können, dass er sich bei dem Konflikt mit dem Iran eine blutige Nase holt, was sich auch durch den sogenannten "Friedensvertrag" bestätigt.
Dazu noch eine Meinung eines Bankers, die gerade ein Jahr alt ist:
Sonntag, 21. Juni 2026
Die Generationenschuld in der Geschichte
Ich habe das erst in einem meiner kürzlichen Artikel angesprochen, aber eher nur gestreift. Deshalb will ich es noch einmal aufgreifen und klar beim Namen nennen. Es dreht sich dabei um die Verantwortung jedes Einzelnen, die Verantwortung für sich selbst, aber auch für seine Familie und für diejenigen, die nach ihm kommen. Und damit meine ich nicht die Verantwortung, damit die ihm Nahestehenden was zu beißen haben, sondern, was sie von der Zukunft zu erwarten haben, in welcher Welt sie weiter leben sollen und wie die zukünftigen politischen Rahmenbedingungen aussehen werden, und wie man mit denen leben soll.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es da viel zu viele Ignoranten gibt, zu viele „Vogel Strauß und Kopf in den Sand-Politik“, und die vermeintlichen Besserwisser, die die Meinung vertreten: „Wir haben ja damals auch sehen müssen, wie wir damit zurechtkommen und haben es geschafft. Ihr müsst halt auch sehen, wie Ihr das in der Zukunft hinkriegt“.
Jetzt will ich das einfach aus meiner persönlichen Sicht beschreiben, was mich bewegt. Fangen wir einmal in den 60er Jahren an:
Damals war ich ein Jüngling, ein Teenager. Trotzdem habe ich mich schon mit 15 und 16 dafür interessiert, was damals so gelaufen ist, in Österreich und in Deutschland. Es war noch deutlich vor den 68er Demos, und ich habe laufend die Fragen der Generation der Erwachsenen gehört, die in die Richtung an die damalige Erlebnisgeneration der Kriege und der Hitlerzeit gingen: „Warum habt ihr geschwiegen, warum habt ihr das alles zugelassen, warum seid ihr nicht aufgestanden, als noch Zeit dafür war?“
Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, und deshalb habe ich mich intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt, zumal auch mein Großvater im Widerstand damals umgekommen ist. Natürlich habe ich sehr viele Details erfahren, weil ich mich mit der Generation unterhalten habe, die das alles selbst erlebt hat. Meine Gesprächspartner waren auf der gesamten Bandbreite vertreten, vom KZ-Insassen bis zum SS-Mann.
Vieles habe ich dadurch erfahren, was die meisten gar nicht wissen. Auch über den Feldzug in Russland habe ich Dinge erfahren, die man nirgends nachlesen kann. Auch über die Hölle von Stalingrad. Unterm Strich habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es weder ein „Weiß“ noch ein „Schwarz“ gibt, sondern Grauschattierungen in allen Nuancen. Hier von Schuld der Generation unserer Großeltern zu sprechen, wäre verfehlt, weil sich unsereiner wohl kaum die Zustände vorstellen kann, in dieser Zeit, als diese Vorfahren gelebt haben.
Was aber keine pauschale Entlastung von der Schuld sein kann, von der die Nachkriegsgeneration gesprochen hat. Was war denn deren Schuld:
Sie hatten mit dem täglichen Existenzkampf zu tun, mit dem Überleben, und wie man der Familie was auf den Teller bringen kann. Soziale Systeme, wie wir sie kennen, gab es ja damals nicht. Das aber bewirkte ein Verhältnis zur Politik, das man in etwa so beschreiben kann:
- Es wird ja schon gut gehen
- Wir Kleinen können sowieso nichts machen
- Es ist besser, zu schweigen
- Die da oben werden sicher wissen, was sie machen
- Mir geht die Diskussion mit der Politik auf den Wecker, ich will nichts mehr davon hören
Und noch viele andere Argumente. Wenn die Nachfolgegeneration des Krieges dann derartige Fragen gestellt hat, nach der Verantwortung für die Kinder und Enkel, etc., dann hat man schon bei mehreren die Betroffenheit gemerkt, und auch den Versuch, das Gespräch auf anderes zu lenken.
Soviel zu der Zeit der 30er und 40er Jahre. Gehen wir in die 80er und 90er Jahre und halten wir Rückschau:
In dieser Zeit war schon an manchen Beispielen festzustellen, dass
sich da etwas zum Negativen verändert, zum Nachteil der Bevölkerung.
Spätestens in den 90er Jahren, obwohl in Deutschland und auch überhaupt
in Europa vieles von der Euphorie des Falls des Eisernen Vorhangs
überdeckt wurde.
Aber jeder, der die Politik im Land und auch in Europa verfolgt hat,
konnte das feststellen. Da aber passierte bei den meisten Leuten etwas
Seltsames, - nämlich der Selbstbetrug. Diejenigen, die in der Mitte des
Lebens standen, sagten sich immer wieder vor, dass es sich um einen
zeitlich begrenzten Durchhänger handelt, der sicher wieder in den
nächsten Jahren repariert wird. Man hatte noch die Amtszeit bis 1982 im
Hinterkopf, als es einen Kanzler mit dem Namen Helmut Schmidt gab, in
einer Zeit, als noch die Anständigkeit in der Politik überwog.
Es gab ja auch Ansätze, als sich die Demos zum NATO-Doppelbeschluss in den Jahren 1980–1983 formierten. Damals setzte man auf die Grünen, die sich immer als Friedenspartei darstellten. Aber spätestens beim illegalen NATO-Feldzug gegen Jugoslawien im Jahre 1999 löste sich die Tarnkappe in Luft auf und man konnte klar die Verwandlung der Grünen vom Paulus zum Saulus, also zur Kriegspartei, erkennen. Außerdem war die Bezeichnung „Verteidigungsbündnis“ für die NATO nur mehr Schnee von gestern, weil sie sich zum Angriffsbündnis gemausert hatte.
Zurück zu meiner Generation, die das sehr wohl beurteilen konnte. Was haben wir gemacht? Haben wir den Fuß in den Türrahmen gestellt und gesagt: „Bis hierher und keinen cm mehr weiter?“ Nein, wir haben geschwiegen und gehofft, dass wieder die Vernunft in den Vordergrund kommt. Aber wir haben umsonst gehofft und tatenlos zugesehen, ohne etwas zu unternehmen.
Ich bezeichne das als unsere Generationenschuld, die wir auch einmal
in unser Grab mitnehmen werden. Denn jeder war in der Lage, die Zeit der
70er Jahre mit der Zeit um die Jahrtausendwende zu vergleichen, und zu
sehen, wie sich vieles zum Negativen entwickelt.
Unsere Generation hat ein großes Glück: Die Jüngeren, die die 70er Jahre
nicht erlebt haben, also die Generation, die nach uns kam, wissen
nicht, wie wir damals gelebt haben. Wir hatten Ziele, und sahen immer
ein „Morgen“. Per Autostopp war ich in Skandinavien unterwegs, und
oftmals haben mich Frauen mitgenommen – ohne Angst. Es gab keine
Kriminalität, zumindest nicht in dem Ausmaß, wie wir sie heute erleben.
Geld hatten wir genügend, in den Semesterferien am Bock (damit ist der Fernlaster gemeint) hatte ich monatlich 2.650 DM bar auf die Kralle, als höchster Steuerpflichtiger (Lohnsteuerklasse I/0). Die Mieten waren bezahlbar, genauso wie die Nebenkosten. Ein Teil meines Studiums wurde staatlich finanziert, und zwar nicht über BaFög, sondern über AFG, was damals 60% vorherigen des Bruttoeinkommens bedeutete. Als Zuschuss, ohne Rückzahlungsverpflichtung.
Natürlich habe ich Anfang der 70er als Österreicher auch die Heiratsprämie „mitgenommen“ (damals ca. 15.000 Schilling) und auch die staatliche Geburtenförderung (auch als „Bockprämie“ bezeichnet), die einige tausend Schilling ausmachte. Das Gesundheitssystem war in Ordnung, monatelange Wartezeiten für einen Facharzttermin waren damals unbekannt.
Es ist gut, dass sich die Jüngeren gar nicht dafür interessieren, wie ihre Eltern damals gelebt haben. Denn dadurch wissen sie nicht, was ihnen alles entgangen ist, was ihnen vorenthalten wurde. Sie leben in ihrer „Jetzt-Zeit“ und glauben, dass das richtungsweisend ist. Der Hund, der schon nach der Geburt an die Kette kam, weiß ja auch nicht, was Freiheit ist. Er himmelt aber seinen Herrn an, der ihn täglich füttert.
Wüssten die Jüngeren das und würden sie das entsprechend bewerten – wahrscheinlich wäre das nicht gut. Denn heute kann man nicht nur Kalaschnikows am Schwarzmarkt kaufen, sondern noch ganz andere „Spielzeuge“, ermöglicht durch den Ukrainekrieg. Die Bataillone, die sich als Security um die Politiker bei öffentlichen Auftritten zeigen, sind ja kein Zufall.
Gehen wir in die „Jetzt-Zeit“. Das, was wir seit dem Jahre 2015 erlebt haben, hätte auch kein Orwell noch 10 Jahre davor als mögliche Realität in Erwägung gezogen. Hat sich jemand dagegen gewehrt? Ausländer-überfremdung durch andere Kulturen, Corona-Repression, usw. usw. – es gab kaum Widerstand. Die Regierung mit Unterstützung der von ihr bezahlten Medien hat da ganze Propagandaarbeit geleistet, ein Dr. Goebbels wäre da richtig neidisch geworden.
Soll ich mir die Frage stellen, wohin das alles noch führen wird, bei den Politikern, die in der Verantwortung stehen? Nein, es sind keine Flaschen, keine Holzköpfe, - es sind willige Marionetten, die das alles ausführen, was ihnen von hinter den Kulissen vorgegeben wird. Dazu werden sie ja fürstlich belohnt, was man ja parteienübergreifend sieht. Beispiel Merz und Blackrock, weil das Politikergesetz keine Offenlegung derartiger Bezüge fordert, wenn sie die Marke 5% nicht überschreitet. Aber nicht nur die CDU, auch Sigmar Gabriel von der SPD ist ja mittlerweile im Aufsichtsrat von Rheinmetall, dem Champion in der Kriegswaffenproduktion.
Wie sehe ich das alles im Rückblick? Einfache Antwort: Es erleichtert
mir den Schwund der Jugend. Nein, ich wollte nicht noch einmal jung
sein, so schön das auch damals war. Ich muss meinem Schöpfer auf Knien
danken, dass ich meine Jugendzeit in den 70ern erleben durfte, in einer
einzigartigen Zeit. Ich sehe, wohin das alles nun führen wird, und ich
beneide die jüngere Generation nicht.
Aber ich mache mir Sorgen um diejenigen, die noch im Kinderwagen
herumkutschiert werden oder im Sandkasten spielen. Was erwartet diese
Generation, wenn die einmal erwachsen werden? Machen sich deren Eltern
überhaupt Gedanken darüber? Sehe ich Gespenster, wenn ich die Reaktion
der Generation der 60er Jahre auf die Zukunft umlege? Die Kids, die sich
jetzt noch ihren Spielsachen widmen, werden nämlich dann, wenn sie mal
30 oder 40 sind und in diesem Desaster leben müssen, das sich ja bereits
jetzt abzeichnet, ihren Eltern dieselben Fragen stellen: Warum habt ihr
das zugelassen? Warum habt ihr nicht in der Zeit, als man noch dagegen
etwas tun konnte, wirksam eingegriffen? Usw. usw.
So manchen jungen Eltern habe ich diese Frage gestellt und sie darauf hingewiesen, dass es vorteilhaft sein könnte, sich bereits jetzt eine Antwort für diesen späteren Fall zurecht zu legen. Aber die meisten kapieren ja gar nicht, was ich ihnen vorhalte. Sie leben in ihrer Zeit, sind in ihrem digitalen Gefängnis eingesperrt, das sie ständig vor sich hertragen (manche nennen es auch Smartphone) und nennen sich glücklich, wenn sie ein paar Euro Wohngeldzuschuss bekommen.
Ich aber stelle mich der von mir angesprochenen Generationenschuld, die wir uns nach den 80ern aufgeladen haben. Kritische Beobachtung der Zeit, Bedürfnis nach bereinigten Infos aus der ganzen Welt, was manchmal schon in eine Sucht ausartet, und volle Ausnützung der Meinungsfreiheit. Aber nicht nur in Foren und sozialen Netzwerken, sondern auch in Aktionen. Plakate auf dem Haus, damit Vorbeigehende auch zum Nachdenken angeregt werden, aktive Teilnahme an Demos, usw.
Samstag, 20. Juni 2026
Der deutsche Highperformer und der Niedergang unseres Landes (Teil II)
Und man unterhält sich ja beim Mittagstsich oder auch in Pausen über Gott und die Welt. Und da bin ich doch jedes mal von neuem überrascht, wie tief beeindruckt sie von Shanghai, Singapur oder Kuala Lumpur sind. Aber gleich hinterher die dortige rasante Entwicklung wieder relativieren mit so Aussagen wie:
- das hat langfristig keinen Erfolg
- die Asiaten sind schnell und gut im Kopieren
- die Menschenrechte werden dort missachtet, was mittelfristig deren Innovationskraft wieder abbremst
- sie werden an ihren niedrigen Geburtenraten zugrunde gehen. Wir hingegen setzen auf Migrations-management und Einwanderung.
- in Asien fehlt die Buntheit, man sieht so gut wie keine Afrikaner und Araber. Der fehlende Multi-kultaralismus bremst die dortigen Gesellschaften mittelfristig aus.
- es mangelt dort an individueller Freiheit. Stattdessen setzt man auf Konformismus und Uniformität.
- man darf in Singapur noch nicht mal ein Kaugummi unter den U-Bahn-Sitz kleben oder die Füße auf den gegenüberliegenden Sitz legen, ohne hohe Strafen oder körperliche Züchtigungen zu erfahren.
Es ist für mich immer wieder erschreckend zu erfahren, wie diese akademisch gebildeteten Menschen den Dreck bei uns, den herumlungernden Abschaum aus aller Welt als gesellschaftspolitischen Vorteil, als Beitrag zur Stabilisierung unserer Rente und als Innovationsmotor verkaufen.
Und ich sitze ihnen nicht als Parteisekretär wie zu DDR-Zeiten gegenüber, bei dem man sich vielleicht einkratzen will. Nein ganz im Gegenteil, sie denken, ich bin auch Teil ihrer Blase und wollen bei mir Beifall einheimsen. Es ist für sie unvorstellbar, dass ich praktisch mit geballter Faust in der Tasche ihnen gegenüber sitze, um mich zu zügeln und ihnen meine Meinung zu geigen.
Leider fehlt es an psychologischen Studien, wie man es schaffen kann, bei Menschen mit einem solch weiten globalen Erfahrungshorizont eine derart kognitive Dissonanz schaffen und einen Filter in ihre Wahrnehmung implementieren kann. Man kann ihnen ja kein B für ein A vormachen, sie erfahren ja die Welt nicht nur gefiltert durch Medien oder Literatur, nein sie sind weit gereist und können sich alles vor Ort live anschauen.
Und das ist dieser große Block Grünen-Wähler, der bei ca. 15% steht. Selbst im Osten erfahren die Grünen immer mehr Zulauf, sie steigern sich auch langsam von 5% auf ca. 8-9%. Es gibt auch im Osten mittlerweile eine erkleckliche Menge Menschen, die ihren Wohlstand im System BRD verorten und selbstzufrieden vor sich hin leben.
Sie suhlen sich in ihrer Selbstzufriedenheit und spenden sich gegenseitig Beifall, auch wenn sie gegenseitig ein SAP Projekt in die Grütze gefahren haben oder ein Bauprojekt versemmelt haben. Es ficht sie überhaupt nicht an. Sie fühlen sich in ihrer Blase dermaßen pudelwohl. Zwischen mir und ihnen gibt es keine Schnittmenge.
Mein Erlebnis, das alles getoppt hat, war ein Jubiläum bei einem Kunden im Rheinland, der seine japanischen Geschäftspartner hierzu eingeladen hat. War kurz vor Corona. Der Geschäftsführer, promovierter Volkswirt, hat in seiner Rede den Erfolg der Masseneinwanderung nach Deutschland thematisiert, welche Chancen sich hierfür eröffnen, wie die Demografie hiervon profitiert, welch positiven Effekt das auf unsere Altersversorgungs-systeme hat ... und dann, wie Japan hiervon profitieren kann.
Ich bin vor Scham im Boden versunken. Trotz kultursensibler Schulungen, eigener Reisen nach Japan und Asien, hat er seine japanischen Gäste vor allen Leuten brüskiert, ihnen Lehren zu erteilen. Die Akademiker strotzen nur so vor Selbstbewusstsein und haben überhaupt kein Schamgefühl.
Dieser Schlag Leute lebt so selbstsicher in ihrer Blase, sie haben die Parolen des Mainstreams dermaßen verinnerlicht, dass sie überhaupt kein Schamgefühl haben, sich immer auf der sicheren Seite fühlen und das Gegenüber von ihrer totalitäten Ideologie überzeugen wollen. Sie sind das Bild vom hässlichen Deutschen par excellence.
Aber das noch viel schlimmere dabei war die Tatsache, dass die Kollegen beim anschließenden Mittagstisch die Rede ihres Geschäftsführers gelobt haben. Mein Gott, habe ich gedacht: kann man nicht einfach mal die Fresse halten ob dieser Peinlichkeit den Japanern gegenüber. Nein, auch die anderen deutschen Beschäftigten sind so von ihrem Sendungsbewusstsein überzeugt ... Ich kann nur sagen, Köln, Düsseldorf und das ganze Rheinland sind ein ganz schlimmes Pflaster für gute, deutsche Seelen.
Und was ich noch feststellen kann: eine ganz üble Sorte Mensch sind Akademiker der Ex-DDR, die sich seinerzeit Ende der 80er Jahre zur Opposition zählten und sich damals in der evangelischen Kirche rum-getrieben haben. Heute absolute BRDlinge und überhaupt alles, was sich im Dunstkreis der Kirche herumtreibt, ist mit größter Vorsicht zu genießen. Und auch größte Vorsicht vor den Scheinoppositionellen der späten DDR, die heute in Amt uund Würden sind.
Freitag, 19. Juni 2026
Der deutsche Highperformer und der Niedergang unseres Landes (Teil I)
Das Video machte überall die Runde, sei es auf X, in den alternativen Medien, auf Telegram oder in WhatsApp-Chats. Man lachte und spottete über den Mann, viele Mems in Anlehnung an „Bob der Baumeister“ und den Begriff „Highperformer“ sind entstanden.
Ehrlich gesagt, konnte ich gar nicht über das Video lachen, vielmehr war es für mich ein Augenöffner und beschreibt in wenigen Augenblicken, warum sich unser Land im Niedergang befindet und warum wir an allen Ecken und Enden so dysfunktional geworden sind.
Ich habe in diesem Mann sofort meine akademischen Kollegen und auch meine ehemaligen Kommilitonen aus meinem Studium erkannt. Der Mann ist der Typus par excellence, den ich als Projektleiter in meinen Projekten erlebe, und das sowohl auf Kunden- als auch auf Beratungsseite. Diesen Typus trifft man in Deutschland ab einer bestimmten Ebene allerorten, sei es in Konzernen wie SAP, Accenture, Roland Berger, Deutsche Bahn, BMW und Bosch, aber auch bei Mittelständlern wie Bahlsen, Herrenknecht oder Schäffler.
Sie bekleiden verantwortungsvolle Aufgaben und managen Projekte. Ohne diesen Typus Akademiker gäbe es nicht die vielen fehlgeschlagenen SAP Projekte, gäbe es kein Stuttgart 21, gäbe es nicht das Desaster bei der Deutschen Bahn, gäbe es keinen Ausverkauf deutscher Ingenieuerskunst ans Ausland, gäbe es kein Chaos am Flughafen BER und gäbe es die unendlich langen Verzögerungen bei wichtigen Bau- und Infrastruktur-projekten nicht.
Dieser Typus Mann (es gibt aber auch ebensolche Frauen) hat das deutsche Bildungssystem mit einem Diplom und häufig auch mit einem Doktortitel absolviert und ist in Wirtschaft, Bildungswesen und in der Verwaltung aufgestiegen. Jahresgehälter zumeist über 120.000 Euro plus gut verdienender Ehefrau an der Seite, zum Teil in Teilzeit, wenn sie sich noch um die Kinder kümmert.
Wohnhaft entweder in schicken Vierteln der Großstädte in einer mondänen Altbauwohnung in Straßen mit altem Baumbestand oder am Stadtrand in Reihenhaus oder Eigenheim. Die Kinder gehen häufig in Waldorf- oder Montessori-Schulen. Sie sind stramme Grünen-Wähler, zumeist sind die Ehefrauen noch irgendwo gesellschaftlich aktiv, sei es bei den Grünen oder einer sonstigen linken NGO.
Zumeist sind es Emporkömmlinge aus dem westdeutschen, bürgerlichen Milieu und sind gut mit Erbschaften der Nachkriegsgeneration bedacht. Aber auch meine ostdeutschen, ehemaligen Kommilitonen können diesem Typus zugerechnet werden, obwohl sie materiell nicht mit Vorschusslorbeeren bedacht wurden. Es ist also kein primär westdeutsches Phänomen. Die Ostdeutschen sehen ihren Aufstieg zumeist im System BRD verortet und sind ihm deshalb in Loyalität verbunden.
Eigentlich handelt es sich bei dem Typus um musterhafte Staatsbürger. Wenn sie in der freien Wirtschaft tätig sind, sind es zumeist Nettosteuerzahler, sie zahlen extrem hohe Steuern ohne Murren, sind sogar bereit, noch mehr abzugeben, investieren viel Zeit und Geld in die Bildung und Erziehung ihrer Kinder, sind angenehme Menschen in der Nachbarschaft, machen im Alltag keine Probleme.
Was sie jedoch kennzeichnet: Sie sind im beruflichen Alltag konfliktscheu und lassen Dinge laufen, bis sie dysfunktional sind. Und was das Schlimme dabei ist, sie bewegen sich untereinander in einer großen Blase. Der Projektleiter dieses Typs beim Beratungsunternehmen trifft auf ebensolchen Typus auf Kundenseite, beide zusammen wieder auf gleichartige in der staatlichen Verwaltung oder weiteren Dienstleistern, die am Projekt beteiligt sind. Unsere ganzes Land hat seine Selektionsmechanismen in den letzten Jahrzehnten so justiert, dass genau dieser Typus an den meisten Schaltstellen unseres Landes sitzt.
Und genau dieser Typus, der mit dem Fahrrad zu seiner Arbeitsstelle in Berlin-Zentrum fährt, ist mit all den Problemen konfrontiert, denen sich auch der gemeine Bürger gegenüber sieht. Fährt er mit der Bahn zu seinen Kunden, kann er kaum einen Termin pünktlich wahrnehmen, er sieht all den Dreck und das Gesindel auf deutschen Bahnhöfen oder im Nahverkehr der Städte. Er ist mit dem massiv gekürzten Inlandsflugverkehr konfrontiert, er steht wie jeder andere in seinem 5er BMW im Stau auf deutschen Straßen, er muss wie jeder andere gesetzlich Versicherte monatelang auf einen Facharzttermin warten, in der Notaufnahme des Kranken-hauses sitzt auch er mit seinem verletzten Kind inmitten von muslimischen Clans oder schreienden Roma-Sippen.
Aber sie haben keine Antennen für die Dysfunktionalitäten oder den Niedergang unseres Landes. In ihrem Mindset scheint irgendein Filter eingebaut zu sein, der all den sie umgebenden Dreck, die Dysfunktionalitäten ausblendet, ehe die Wahrnehmung zum Gehirn weitergeleitet wird. Ehemalige Kommilitonen wohnen und arbeiten in Berlin beim Bundesverband Deutscher Banken, bei der Deutschen Bahn oder sind leitende Angestellte von Klinikkomplexen. Sie nehmen den Verfall unserer Hauptstadt überhaupt nicht wahr. Sie fühlen sich im besten Deutschland aller Zeiten. Auch ihre vielen Reisen ins Ausland führen zu keinem Umdenken in ihrer Ansicht über unser Land, wo ich nach jeder Rückkehr geschockt darüber bin, wie weit abgehängt wir im Vergleich zu vielen Regionen der Welt sind.
Donnerstag, 18. Juni 2026
Douglas Macgregor : Israel The Real Loser
Eine weltpolitische Betrachtung der besonderen Art
Es lohnt sich wirklich, sich das mal reinzuziehen, auch, wenn es eine Stunde lang geht. Der Mann spricht generell die weltpolitische Lage an, die man nicht nur als zerfahren, sondern in manchen Bereichen auch als desaströs bezeichnen kann. Wie ich das sehe, ist dieses Interview ungefähr zwei Monate alt.
Schulenburg wurde hier im Gelben schon öfters mit Aussagen und Bewertungen zitiert, aber dieses Interview trifft schonungslos den berühmten Nagel auf den Kopf. Als ich mir das angesehen habe, haben mich zwei Gefühle beschäftigt, die gegensätzlicher nicht sein könnten:
- Betroffenheit, in welcher Welt wir leben
- Hoffnung, weil es noch Leute im EU-Parlament gibt, die sich den Sinn für die Realität bewahrt haben.
Um ehrlich zu sein, ich weiß im Moment nicht, was da bei mir überwiegt. Deshalb frage ich mich, wohin das Ganze führen wird. Sicher liegt es daran, dass ich mich im sog. "fortgeschrittenen Alter" befinde. Mit knapp 75 denkt man anders als ein 25-Jähriger. Das Fatale an der Sache ist, dass man als 25-Jähriger wesentlich sorgloser denkt, als die 90-Jährigen, die noch den Krieg bewusst als Kinder miterlebt haben.
Ich vermute, dass genau das ein erheblicher Grund dafür ist, wie die Politik heute gemacht wird. Nenn mir mal einen Jüngeren, egal ob Teenie oder 30-jähriger, der sich mit dem 95-Jährigen Opa darüber unterhält, wie das damals im Krieg war, was er damals empfunden hat. Die Jüngeren glauben das doch gar nicht, was dort damals war.Ich hatte das Glück, noch die Erlebnisgeneration zur Hand zu haben, die bereits war, mir auf meine Fragen als damals 16-jährigen Auskunft zu geben. Und das Glück, dass ich mich dafür auch in meinem jugendlichen Alter interessiert habe.
Wenn ich mir den Kommentar des Luftwaffenchefs Neumann anhöre, - "Deutschland ist bereit, heute nacht gegen Russland zu kämpfen", - dann wirds mir übel. Dieser Bubi weiß doch gar nicht, was Krieg überhaupt ist, der glaubt noch daran, das es sich um Sandkastenspiele oder um Cyberkrieg handelt.
Zu vieles geht mir dabei durch den Kopf, ich kapiere nicht, wie vernünftige Menschen derartige Über-legungen, wie ich sie anstelle, als unsinnige Angstmacherei abtun, und sich darüber noch lustig machen.
Die Entschuldigung, dass diese Menschen heutzutage nicht wissen, was Krieg bedeutet, zieht bei mir nicht, weil jeder hätte die Möglichkeit dazu, sich darüber zu informieren. Aber zuviele verlassen sich darauf, dass "es schon gut gehen wird, so wie die letzten Jahrzehnte". Aber dazu habe ich meine persönlichen Erinnerungen, mit den alten Leuten, mit denen ich damals in den 60er Jahren gesprochen habe.
Sie dachten genauso, und wenn dann in den 70ern und 80ern die Jüngeren sie vorwurfsvoll gefragt haben, warum sie denn das alles zugelassen haben, warum sie geschwiegen haben, dann lenkten sie vom Thema ab, weil sie schon genau wussten, was damals war, und sich für ihre passive Haltung damals heute schämen.
Genauso wird es wieder kommen, und diejenigen, die heute im Berufsleben stehen, werden sich später wieder von den Jüngeren fragen lassen müssen, warum sie geschwiegen haben. Obwohl jeder kritsch denkende Mensch bereits den fundamentalen Unterschied zwischen den 70er Jahren und den aktuellen 20er Jahren beurteilen könnte. Aber den Kopf in den Sand zu stecken, das ist bequemer.
Ich verstehe dann allerdings nicht, warum diese Leute, die derart sorglos denken, dann noch Kinder in die Welt setzen. Gibt es denn überhaupt keine Verantwortung mehr für die nachfolgende Generation?
Mittwoch, 17. Juni 2026
Freies Deutschland?
Wir investieren derzeit hohe Summen des Volksvermögens in eine konsumptive Verteidigungsindustrie mit erklärtem Hauptfeid Russland.
Als Bürger frage ich mich, wenn eine fremde Macht z.B. die russische, ihre eigene Rechtsordnung (kampflos) über die deutsche stülpt, also das was
üblicherweise einem Kriegsverlierer passiert, wie schlimm wäre das im
Verhältnis zur derzeitigen Situation, in der das Rechtssystem der USA
doch recht uneingeschränkt bei uns wirkt, sowie das der EU — und wir auch
noch dafür extra zahlen.
Ich kenne das russische System nicht. Insofern kann ich nicht
beurteilen, ob es eine Verschlechterung wäre. Ich finde, bevor man
aufrüstet sollte eine breite Diskussion darüber stattfinden, ob das
überhaupt sinnvoll ist.
Oder sollte man gegen die USA rüsten oder gegen Polen oder die Ukraine (die sich vermutlich weigern werden, Schulden zurückzuzahlen)?
Dienstag, 16. Juni 2026
Im Aufmerksamkeitsschatten der WM: EU Beitrittsverhandlungen mit Ukraine
100% Zustimmung zum da zitierten X Beitrag: https://x.com/MarkelGerald/status/2066007338029363575
Hier nochmal der militärische Beistandspakt der EU Staaten, aus dem Lissabon Vertrag 2009:
Artikel 42 7) Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats schulden die anderen Mitgliedstaaten ihm alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung, im Einklang mit Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen. Dies lässt den besonderen Charakter der Sicherheits- und Verteidigungspolitik bestimmter Mitgliedstaaten unberührt.
Am Tag der EU Aufnahme der Ukraine stünden alle EU Staaten im Krieg mit Russland: wenn sie nicht selber den Krieg erklären, wird Russland es tun.
Praesente medico nihil nocet?
KI-Schreibsysteme in Arztpraxen halluzinierenvon Thomas OysmüllerEin Bericht des Rechnungsprüfers in Ontario, Kanada deckt gravierende Mängel bei KI-Notiztools in Arztpraxen auf: Die Schreibsysteme halluzinieren massiv, verschreiben falsche Medikamente, erfinden Krankheiten und übersehen Details.
KI-Programm soll den Ärzten die Dokumentation abnehmen. Das funktioniert allerdings alles andere als zuverlässig, wie ein im Mai veröffentlichter Sonderbericht des Auditor General of Ontario berichtet. Das Ergebnis ist dramatisch. Die sogenannten AI-Scribe-Systeme erfinden Informationen, schreiben falsche Medikamente vor und übersehen wichtige Details.






