Montag, 13. April 2026

Ooops....

by  Meme Dept. 




Israel und die Gefahr für den Weltfrieden

von Helmut
 
 

Es ist meine persönliche Betrachtung der Situation, und jedem Leser gestehe ich zu, darüber auch eine andere Meinung zu haben. Wie sehe ich den Zusammenhang:

Israel hat sich in Palästina regelrecht eingenistet, wie die folgende Analyse der Geschichte zeigt:

https://www.lpb-bw.de/geschichte-palaestinas

Ich nehme dabei nur den Satz heraus:

Seit Ende des 19. Jahrhunderts ließen mehrere Einwanderungswellen den jüdischen Bevölkerungsanteil in Palästina von etwa fünf Prozent bis 1945 auf rund 30 Prozent anwachsen. Die Briten bekamen den Konflikt nicht mehr unter Kontrolle. So kündigten sie 1947 unter dem Druck der Ereignisse an, das Mandat für Palästina an die Vereinten Nationen zurückzugeben.

Dazu stelle ich mir als Gegenbeispiel die Frage, wie das dann später in Europa aussieht, wenn die eingewanderten Immigranten aus fremden Kulturen eine gewisse Prozentzahl übersteigen. Vielleicht wird dann die liebe Ursula sagen: Tut mir leid, wir kriegen das nicht mehr gebacken, wir ziehen uns aus der Verantwortung zurück!

Aber das ist bislang nur Theorie, obwohl sich der Vergleich aufdrängt. Fest steht, dass sich der Konflikt Zug um Zug im Laufe der Geschichte verschärft hat, weil die Rechte der Palästinenser unbeachtet blieben und die neu hinzugezogenen Juden ihren Bevölkerungsanteil und damit auch ihren Landbesitzanspruch ständig ausweiteten.

Seit dieser Zeit existiert der Konflikt zwischen diesen beiden Volksgruppen, der jüdischen und der palästinensischen Bevölkerung. Er wurde eklatant mit der Gründung des Staates Israel unter David Ben-Gurion am 15. Mai 1948, als die Briten das Land Palästina verließen. Viele Einzelheiten, die ich aber für wichtig erachte, sind aus dem Bewusstsein der Weltbevölkerung verschwunden. Eines davon die Tatsache, dass Israel schon am 29. Oktober 1956 mit der Invasion des Gazastreifens begann.

Nun wurde Israel in den letzten Jahrzehnten permanent angefeindet, und die arabischen Nachbarstaaten stellten ein Gefahrenpotential für Israel dar. Die diplomatische Lösung einer Zwei-Staaten-Regelung wurde von Israel immer abgelehnt, im Gegensatz dazu auch ständig die Landnahme und Besiedelung im Westjordanland erweitert. Die Einnahme des Gazastreifens war ein seit langer Zeit festgelegter Plan, um an die vor der Küste befindlichen immensen Erdgasvorkommen zu gelangen.

Was war dann der weitere Verlauf der Geschichte: Die Hamas wollte ein Attentat in Israel verüben, in größerem Ausmaß. Das fand am 7.10.2023 statt. Leute, die in Tel Aviv leben und Insiderkenntnisse hatten, erklärten mir eindeutig, dass der Mossad darüber informiert war und diesen Korridor der Hamas für dieses Attentat überlassen hatte. Denn es war von Anfang an geplant, auf diese Weise anschließend den Gazastreifen von den Palästinensern zu säubern. Diese Tatsache ist den meisten Israelis bekannt, wird aber kaum erwähnt.

Nun hat sich Israel in Absprache mit den USA militärisch gegen den Iran gewandt. Parallel dazu wird der Siedlungsraub im Westjordanland ausgeweitet. Ein aktuelles Video dazu:

Nun komme ich zu meinen Gedanken um den Weltfrieden: Es sind Politiker in der Führung des Staates Israel aktiv, die vor nichts zurückschrecken und denen jedes Menschenrecht gleichgültig ist. Jegliche Antidemos gegen die Kriegsziele Israels, sogar auch im eigenen Land, werden rigoros bekämpft:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-krieg-protest-tel-aviv-100.html

Wobei die Exzesse an der iranischen Bevölkerung zunehmen:

https://www.facebook.com/reel/950221990863028

Nun wird auch der Jemen in das Kriegsgeschehen mit einbezogen. Ich stelle mir die Frage, wie das nun weitergeht, wenn niemand in der Lage ist, Israel zur Beendigung der Kampfhandlungen zu zwingen.

Wie war das mit Putin und der Ukraine? Davor gab es seit 2014 mit dem Maidan ein Vorspiel, das nun im Februar 2022 zu einer Eskalation führte. Die westlichen Unterstützer der Ukraine werden nicht müde, laufend vor der russischen Gefahr für Europa zu warnen. Auch, wenn jeder vernünftig Denkende das als Unsinn bewertet. Russland hat immer wieder betont, dass es Frieden will und hat kein einziges europäisches Land mit einer Drohung für einen Angriff belegt.

Bei Israel ist das anders. Da gibt es das Argument, dass von den arabischen Staaten immer wieder das Existenzrecht abgelehnt wird, was einen israelischen Angriff als Präventionsmaßnahme rechtfertigt. Daher ist zu erwarten, dass nach dem Ende des Intermezzos im Iran dann der Jemen dran ist, und danach auch weitere arabische Staaten. Israel hat den Vorteil der ungebrochenen Unterstützung durch die USA und ist dadurch bei allen Kriegshandlungen abgesichert.

https://www.israel-palaestina.de/landkarten/Nahost.jpg

Deshalb habe ich eine große Angst für den Frieden in der Welt, aufgrund der Kriege, die von Israel angezettelt werden. Wenn Israel nicht gestoppt wird, dann ist auf der Welt alles möglich, weil niemand weiß, wie lange der Russe noch zusehen wird. Der Staat Israel verfügt über Atomwaffen, und wenn man die Starrköpfigkeit der dort amtierenden Politiker und deren Ignoranz gegenüber jeglicher Menschenwürde ins Auge fasst, dann ist für mich kein bindender Schluss erkennbar, dass diese Waffen nicht bei einer bestimmten Gelegenheit zum Einsatz kommen würden.

Schließlich haben die Israelis einen starken Verbündeten in Nordamerika, der durch die ethnische Präsenz der in den USA lebenden jüdischen Bevölkerung jegliche Kriegstreiberei von Israel bedenkenlos unterstützt. Wie das dann in der Praxis aussieht, kann man aus diesem Video ersehen. Ich hoffe nur, dass dieser ehemaligen Geheimdienstmitarbeiterin nicht das Schicksal droht, das bereits Assange durchlaufen hat:

https://www.facebook.com/reel/1214709350737309

Ich beende meine Überlegungen mit der aktuellen Osterbotschaft des neuen Papstes aus Rom. Er beklagte eine zunehmende Abstumpfung gegenüber der überall herrschenden Gewalt und prangerte die Gleichgültigkeit an, angesichts des Todes Tausender Menschen, von Hass, Spaltung und den daraus folgenden Konflikten. Sein Aufruf:

"Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder! Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden! Nicht für einen Frieden, der mit Gewalt erzwungen wird, sondern durch Dialog!"

"Wir dürfen nicht länger gleichgültig bleiben! Und wir dürfen uns nicht mit dem Bösen abfinden!"

Aber hier müssen sich alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören oder auch religionslos sind, darüber im Klaren sein, dass damit die unheilige Allianz zwischen den USA und Israel gemeint ist. Es muss zur persönlichen Aufgabe jedes verantwortungsvollen Menschen gehören, auch im Interesse seiner Nachkommen, sich für den Frieden aktiv einzusetzen!

https://www.directupload.eu/file/d/9252/9eter7ph_jpg.htm

 

Absurdistan – so heißt offenbar ein Landstrich am Persischen Golf ...

von LePenseur
 
 
Also kurz zum Mitschreiben: als die Iraner mitteilten, sie würden die Straße von Hormuz schließen, war das für den Orange Man der Grund, wegen der desaströsen Folgen für die Weltwirtschaft den Iraner zu drohen, er werde sie in die Steinzeit zurückbomben, alles zu Schutt zerschießen, jede Brücke und jedes Kraftwerk zerstören und was an solchen völkerrechtswidrigen Akten und Völkermords-Phantasien sonst noch wohlfeil ist ...
 
Nun sind, wie nicht anders zu erwarten war, die "Friedensgespräche" in Islamabad ergebnislos zu Ende gegangen und jetzt kündigt Amerikas Trumpeltier im Weißen Haus ... nun ... was an???
 
Die Blockade der Straße von Hormuz!
 
Also exakt das, was er den Iraner als weltwirtschaftliche und geopolitische Untat der Extraklasse vorwarf und sie deshalb vernichten und ausrotten wollte. Ein sichtlich fassungsloser Daniel Davis kommentiert diesen Wahnsinn (bzw. versucht dies wenigstens):
 
 
Irgendwie dachte ich, als ich die Nachricht hörte: Das ist ja so, wie wenn die Polizei bei einem Banküberfall mit Geiselnahme, nachdem die Verhandlungen ins Stocken geraten sind, dann auch ein paar Passanten als Geiseln festhält, um damit die Bankräuber zur Räson zu bringen. Abgesehen davon, daß in diesem Krieg sicher nicht die Iraner mit den Bankräubern verglichen werden können ... aber egal: einige verbliebene Ganglien sollten auch dem größten Idioten klarmachen: das wird so nicht funktionieren!
 
Die tausenden Kommentare unter dem Video sprechen Bände, nur ein paar davon seien herausgegriffen: 
@dannydd
Can not unblock, so he blocks it. How an idiot solves his problem.
 
@ontoverse
Seems like Iran has found the most effective way to block the strait: have the Americans do it!
 
@vangoch-k6o
Operation Epic fuck-up.
 
@7owlfthr
The strait was open before the unprovoked attack on Iran. Such a f'n shtshow!
 
@dfa2691
US is now fully committed to war crimes. Piracy. Genocide. A rogue state.
Wenn solche Aktionen angekündigt werden können, die nicht nur absurd von der Argumentation her sind, gegenüber dem Iran ohnehin weitaus geringere Wirkung haben als gegenüber allen anderen Golfstaaten, im Effekt durch die Blockade von Düngemittelexporten eine weltweite Hungersnot auslösen werden, die vom Öl aus dem Golf abhängigen Staaten wie Indien, Japan und Südkorea in Schwierigkeiten bringen (denn die bekommen, anders als China keine Überbrückungshilfe von Rußland über Pipelines oder die Nordost-Passage!), ohne daß der Irre im Weißen Haus von irgend jemandem in Washington D.C. offiziell abgemahnt und unschädlich gemacht wird, dann ist das für die Verfassungsordnung der U.S.A. ein Alarmsignal erster Ordnung!
 
Offenbar ist im Weißen Haus rund um den Präsidenten niemand mehr, der ihn noch zur Besinnung bringen kann, sodaß er einfach mit Nero-Befehlen unseligen Angedenkens um sich wirft und glaubt, dadurch seine Situation doch noch irgendwie retten zu können ... und sei es "nur" um den Preis des weltwirtschaftlichen Total-Crashs, nach dem er hoffen kann, daß keine Krähe mehr nach den Gründen desselben krähen wird. Das kann aber ... nein: das wird [!] danebengehen, Mr. President! 
 
Interessant wird auch Trumps Ankündigung, alle Schiffe, die für die Passage an den Iran die Maut gezahlt hatten, entweder zu beschlagnahmen oder zu versenken. Mamamia! Das wird aber spannend werden, denn da sind welche aus Frankreich, Spanien, Japan, Indien und China dabei und ich habe so irgendwie nicht das Gefühl, daß die das so wirklich prickelnd finden würden. Und China hat bekanntlich eine kleine Marine-Flotille gen Iran entsandt, um gegebenenfalls Sicherheit und Gleitschutz zu geben. Wird die von den US-Schiffen dann angegriffen und kampfunfähig geschossen, wenn sie "ihre" Tanker schützt?
 
Wir gegen in der Tat interessanten Zeiten entgegen.  
 

Ein offener Brief an Präsident Donald Trump - von Candace Owens

von Sandokan
 
 
Nachdem Trump auf seiner Social Media Plattform, in ziemlich infantiler und dümmlicher Art und Weise, über seine ehemaligen und teils langjährigen Unterstützer und jetzigen Kritiker hergezogen ist, kommt nun eine Retourkutsche von Candace Owens: 

Und dazu auch etwas Comedy von Alex Jones und AwakenWithJP


Orbán hat die Wahl in Ungarn verloren. Zwei Gastkommentare.

Gastkommentar
von Bernd Borchert
 

- War es ein aktueller Trump Malus? (wäre verständlich - ich bin auch sehr enttäuscht von Trump)
- war er zu sehr pro Putin? (Ungarn hat - fast so wie Polen - ein Russland-Trauma)
- hat er es übertrieben mit seiner EU-feindlichen Politik?
- gibt es wirtschaftliche Gründe, also dass es dort schlecht läuft?
- haben die Medien in Ungarn gegen ihn gearbeitet?
- hat die EU mehr Einfluss in Ungarn bekommen (mit Geld?)
- er ist erst 62, aber sieht echt alt aus - spielte das ein Rolle?

https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/parlamentswahl-orban-gestuerzt-...

Sehr schade. Ich selber habe mich eigentlich immer über seine Ansichten gefreut, und mir gedacht: die Ungarn, die sind noch vernünftig geblieben, d.h. der Wokismus ist bei ihnen abgeprallt, so wie bei den Ostdeutschen. 

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Gastkommentar
von Odysseus 
 

Er hatte außer der Slowakei die gesamte EU plus EU-MSM gegen sich. Selbst die persönlichen Attacken bis hin zu Morddrohungen von Koksinskys Mischpoke wurden herunter gespielt. Die Pipeline-Angriffe der UA auf Ungarns Ölversorgung - geschenkt.
Dubiose und gestoppte Geld- und Gold-Transporte in die UA via Ungarn wurden auch klein gekocht.
Sicher hat sich Orban mit manchen Entscheidungen keinen Gefallen getan.
Aber mit seinem Kurs gegenüber Putin und vor allem gegenüber Koksinsky hat er alle Wut
der EU und NAhTod Kriegstreiber auf sich gezogen.
Dass dazu Trump durchdreht ist sicher auch nicht hilfreich gewesen.
Der Besuch von Vance war ein Bärendienst - wenn nicht sogar absichtliches US-Kalkül.
Wenn die EU weiter die Vermögen der EU-Bürger in das (weltweit?) größte korrupte Drecksloch namens UA verausgabt und den Krieg am kochen hält, spielt das Trump nach aktueller Lage in die Hände.

Wenn Maygar, wie es aussieht, eine Zweidrittel-Mehrheit hat, können Verfassungsänderungen angegangen werden, die ganz nach EU-Geschmack sind. Neben den eingefrorenen Geldern aufgrund der EU nicht genehmen Veränderungen wird es vielleicht noch einen Extrabonus geben. Vermutlich werden die EU Granden sowie die führenden deutschen Kriegstreiber maximal siegesbesoffen sein und uns mit Demokratie-Lobpreisungen übersättigen.

[[kotz]]

Dass das UA-NAhTOd- Kombinat einen völlig rechtsfreien Raum an der UA-Front geschaffen hat, wo Waffenhersteller nach Herzenslust aufschlagen und testen können und in wundersamer Weise die Firma Firepoint Waffen in nie dagewesenen Turbo-Verfahren entwickelt, wird auch kaum verbreitet.

Der offizielle Krieg der EU gegen Russland, nach dem schon laufenden inoffiziellen, wird ganz gezielt weiter voran getrieben.

https://www.focus.de/politik/ausland/europa-ruestet-sich-fuer-den-ernstfall-gleich-10-l...

Und nicht vergessen. Die Top 3 Prios für DE sind:
https://weltwoche.ch/daily/fdp-politikerin-strack-zimmermann-unsere-aufgabe-heisst-erst...

Aber vielleicht ist das in spätestens 2 Wochen eh alles egal, wenn es im Iran-Konflikt entsprechend eskaliert. Und danach sieht es leider aus. Vietnam 2.0 ante portas.


Sonntag, 12. April 2026

I see! From there comes "Bombing back to the Stone Age"....

by  Meme Dept. 




Max Blumenthal : Israeli Agents in the White House

von kennerderlage
 
 
Die Charade "Waffenstillstand" wird zur Ablenkung des Publikums weitergespielt: The Show Must Go On! - dieser alte Satz in der Unterhaltungsindustrie gilt offenbar noch immer. Wie das: Wir schaffen das! (meinte einst Deutschlands Kanzlerin). Was hinter dieser Veranstaltung stattfindet, sagt uns der Investigativjournalist Max Blumenthal im Interview mit Judge Napolitano: 
 
 
Ein Kommentarpost bringt den Mut dieses Journalisten, der sich mit seiner Arbeit zum Ziel des Mossad macht wie kaum ein anderer, zur Sprache:
@abietester9037
Max, we the people see you—not just as a journalist, but as a witness. We appreciate your courage, your clarity, and your refusal to bow to power dressed as convention. Your brevity cuts through the noise; your intellect pierces propaganda; your sincerity is a quiet flame in dark times. Above all, your love of truth—not as an abstraction, but as a discipline of care for the suffering and the silenced—reminds us what journalism can be when it serves humanity instead of empire. May you live long, may you stay fierce, may you prosper in body and spirit, and may the truth you carry find ever wider shores.
  

Michael Haydn: Symphonie No. 12 in G-dur

 
 
1. Allegro molto2. Andante3. Menuetto4. Finale: Prestissimo 
 
Es spielt das Slowakische Kammerorchester unter Bohdan Warchal.
 

Samstag, 11. April 2026

Daniel Davis: Iran Talks NONSTARTER

von LePenseur
 
 
Die charmante Rachel Blevins spricht mit Lt.Col.(ret.) Daniel Davis über die „Verhandlungen“ zwischen den USA und dem Iran in Islamabad:
 

 (das gesamte Video hier bei Rachel Blevins)

Zum Verlauf des Angriffs der USA (und Israels) auf den Iran meinte Ben Rhodes, einst ein stv. nationaler US-Sicherheitsberater, unverblümt: „Es ist schwer, einen so kurzen Krieg so umfassend zu verlieren“. Wollte man süffisant sein, könnte man über diesen ganzen Feldzug daher Vom Nonstarter zur Bruchlandung schreiben. Und zwei Bilder zum Vergleich untereinanderstellen: eines vom Absturz des US-Versuchs, im Jahr 1980 US-Geiseln aus der besetzten US-Botschaft in Teheran befreien, und das andere von den Trümmern des US-Flugzeugs in der Nähe von Isfahan von dem mißglückten Versuch vom 4. April, das angereicherte Uran des Irans aus einem Tunnel in Isfahan zu stehlen. 

Sic transit ...

 

Déjà vu

  von Sandokan








„Democracy“ At Work

by  Meme Dept. 




Prof. John Mearsheimer: World Changed Forever as Iran Defeated the U.S.

von kennerderlage
 
 
Im ersten Moment denkt man: "defeated" ist doch etwas hart gesprochen! Doch letzten Endes machen die Argumente von Prof. Mearsheimer, interviewt von Prof. Glenn Diesen, durchaus Sinn und klingen plausibel um den Gesamtbefund "Niederlage" zu untermauern. Sicherlich lange, aber sehr sehenswerte eineinhalb Stunden!
 
 
Unter den hunderten Kommentarpostings seien nur zwei besonders erheiternde herausgegriffen (der ganze Iran-Angriff ist ja selbst so "un-erheiternd", wie es nur geht!):
@cruven9993
how Ironic trump starts war with Iran to distract from epstein Now they start talking about epstein to distract from war with Iran 
@souradip_sinha
"Lipstick on a pig" is my favourite quote from Prof. Mearsheimer!🤘 
Denn wie der Volksmund sagt ja: Wer den Schaden hat, hat auch den Spott....
 
 
 

Wie in Rumänien die Grundprinzipien des römischen Rechts mit Füßen getreten werden

von Helmut
 

Das Justinianische Recht, kodifiziert im Corpus Iuris Civilis (6. Jahrhundert n. Chr.), stellt den Höhepunkt und Abschluss der römischen Rechtsentwicklung dar. Im Bereich der Anklage und des Strafprozesses (Cognitio extra ordinem) brachte diese Ära wesentliche Neuerungen.

Hier sind die zentralen Prinzipien der Anklage im justinianischen Recht:
  • Verstaatlichung der Strafverfolgung (Cognitio extra ordinem): Die Anklage war zunehmend eine Angelegenheit des Staates, durchgeführt durch kaiserliche Beamte, anstelle des alten privaten Anklageverfahrens (Accusatio-Verfahren).
  • Formelle Anklage (Edere): Der Ankläger musste dem Angeklagten die Vorwürfe förmlich mitteilen (edere), damit sich dieser verteidigen konnte. Dies geschah schriftlich oder im Vorverfahren.
  • Untersuchungshaft (Carcer): Sobald Anklage erhoben war, konnte der Beschuldigte in Haft genommen werden, um sein Erscheinen zu sichern. Allerdings gab es Vorschriften, die Haft nicht unnötig in die Länge zu ziehen.
  • Grundsatz "In dubio pro reo": Bei Unklarheiten oder unbewiesenen Vorwürfen, insbesondere bei Stimmenthaltung der Geschworenen, galt der Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“.
  • Schonung der Untersuchungshäftlinge: Im justinianischen Recht wurde darauf geachtet, dass Untersuchungshäftlinge nicht misshandelt wurden, was den Einfluss humanerer Rechtsauffassungen widerspiegelt.
  • Prozessuale Schnelligkeit: Richter wurden angehalten, Anklagen zügig zu verhandeln und Urteile ohne unnötige Verzögerung zu fällen.
Ergänzend die zentralen Punkte der Anklage zu diesem Rechtsgrundsatz:
  • Beweislast (Onus Probandi): Das grundlegende Prinzip lautete onus probandi incumbit ei qui dicit, non ei qui negat (Die Beweislast liegt bei demjenigen, der etwas behauptet, nicht bei dem, der es leugnet).
  • Ankläger muss beweisen: Der Kläger (Actor) musste dem Gericht die Beweise vorlegen, um seine Klage zu begründen. Der Beklagte musste seine Unschuld nicht beweisen, solange der Kläger keine hinreichenden Beweise vorbrachte.
  • Beweismittel: Zu den typischen Beweismitteln gehörten Zeugen, Urkunden und Eide.
  • Justinianische Kodifikation: Der Codex Iustinianus (Teil des Corpus Iuris Civilis) enthielt spezifische Regelungen zum Vorlegen von Beweisen (De edendo) und bestätigte die Pflicht der Parteien, ihre Positionen ausreichend zu begründen.
  • Dieser Grundsatz ist ein wesentlicher Vorläufer des modernen Beweisrechts.
Warum verweise ich auf diese uralten Rechtsprinzipien, die eigentlich jedem unabhängigen staatlichen Recht zugrunde liegen müssten?

Ich nenne nur zwei Namen, und zwar Calin Georgescu (*) und Horatiu Potra (**). Aber es gibt noch andere Beispiele.

Hier werden von staatlicher Seite irgendwelche Vorwürfe in den Raum gestellt, die von keiner konkreten Anklage vor Gericht justifizierbar sind und wofür klare Beweise vorgelegt werden müssen. Man bedient sich, um sich als Staat vordergründig zu rechtfertigen, der gelenkten Medien, die der Bevölkerung durch ihre Berichte und Kommentare suggerieren, dass da sicher irgendwas dran sein müsste, sonst würde das ja nicht so laufen, wie es eben läuft.

Das aber hat überhaupt nichts mit einem unabhängigen Rechtssystem zu tun, sondern hier liegt die Ursache in der korrupten Einflussnahme der Politik der an der Macht befindlichen Politiker, die diese Position unbedingt behalten wollen und nur in der illegalen Anweisung an die Justiz, sich so zu verhalten, wie es den Politikern zum Vorteil gereicht, ihre Chance auf den Verbleib in der Machtposition zu sichern.

Die Aufklärung über diese Machenschaften kann man einem Video (***) entnehmen, dass seit dem letzten Dezember im Umlauf ist:
 
 
 
Natürlich sind diese Vorgänge jedem geläufig, der sich intensiv und objektiv mit diesen ganzen Abläufen beschäftigt. Allerdings war ich der Meinung, zumindest bis vor kurzem, dass die eigentlichen Motive für diese Rechtsbrüche im politischen Bereich liegen, also dem Zweck des Machterhalts gewisser Politiker dienen.

Nun musste ich am eigenen Leib feststellen, dass sich dieses Prinzip auch in den Erstinstanzen eingenistet hat. Welches Prinzip: Nicht der Ankläger muss die Beweise für seine Anschuldigung vorlegen, sondern es ist umgekehrt. Der Beschuldigte muss nachweisen, dass der Ankläger Unrecht hat. Dem Ankläger wird eine Art der Grundehrlichkeit und Seriosität unterstellt.

Ich möchte hier nicht auf Details eingehen, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt und ich auf den ersten Gerichtstermin im Berufungsverfahren warte. Aber es war für mich - zumindest bis jetzt - unglaublich, dass diese Umkehr-Methode in der Justiz zur Anwendung kommt, zumal es sich bei mir um eine Lappalie handelt, die mit Politik überhaupt nichts zu tun hat.

Ich liebe dieses rumänische Land, in das ich noch vor der Jahrtausendwende übersiedelt bin, und ich möchte auch hier einmal begraben werden. Aber ich muss feststellen, dass es in vielen Dingen nicht mehr das Land ist, in das ich vor fast 30 Jahren gekommen bin.

Natürlich bin ich mir auch dessen bewusst, dass auch in meiner alten Heimat Österreich vieles in Unordnung gekommen ist, und vieles nicht mehr so ist, wie es eigentlich sein sollte. Ich stelle mir die Frage, ob es am Wandel der Zeit liegt, oder ob hier von gelenkter Hand Veränderungen eingeleitet werden.

Diese Veränderungen sind allesamt erst nach dem Beitritt zur EU feststellbar, und es ist für mich schon erschreckend, wenn gerade diese Instanzen in Brüssel, die sich eigentlich für das Recht in den Mitgliedsländern einsetzen müssten, dann bei diesen schweren Rechtsbrüchen geflissentlich schweigen.

In dem Moment, wenn sich ein Mitgliedsland nicht so verhält, wie man es in Brüssel erwartet, dann werden schwere Geschütze aufgefahren, wie man es bei Ungarn und der Slowakei sieht. Aber da geht es um die hohe Politik, das Recht als Basis für jede funktionierende Gesellschaft interessiert nicht.

Aber das unabhängige Recht ist eines der höchsten Güter eines jeden Volkes. Wird es missachtet, dann bedeutete das in der Geschichte immer den Anfang des Endes eines Landes.

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(*) Der Präsidentschaftskandidat, der durch die illegale Annullierung des ersten Wahlgangs aufgrund seiner Beliebtheit im Volk immer noch als „Staatsfeind Nr. 1” bekämpft wird.
(**) Der populäre Gegenkandidat einer Bürgermeisterwahl einer Stadt in Siebenbürgen, den man mit Hilfe des Strafrechts kaltstellen will.
(***) Ein Video, das in Rumänien wie eine Bombe einschlug: Darin wird (in rumänischer Sprache) von Investigativ-Journalisten nachgewiesen, wie die „Crème de la crème” der rumänischen Politiker illegal der Justiz vorgibt, wie sie zu entscheiden hat. 
 

Freitag, 10. April 2026

Speed Matters

by  Meme Dept. 




The Whole War Was a Disaster!

von kennerderlage
 
 
Klares Statement von Prof. Jeffrey Sachs im Interview mit CNN-News18 zum Verlauf des U.S./Israelischen Angriffskriegs gegen den Iran: This is no win for the U.S.!
 
 
Die Ergebnisse des Krieges haben sich bereits gezeigt und werden sich in naher Zukunft noch viel klarer zeigen: der Versuch, den American Exceptionalism durch die Vernichtung/Unterwerfung des Iran vor seiner Ersetzung durch eine multipolare Weltordnung zu retten ist nicht nur gescheitert, sondern hat die Ersetzung sogar noch rasant beschleunigt.
 
Was zweifellos aus Sicht der U.S.A. kein Gewinn ist. Wohl aber einer aus Sicht der restlichen Welt werden kann!
 

Heute vor 60 Jahren

von LePenseur
 
 
... starb zu Taunton, Somerset, der englische Schriftsteller Evelyn Waugh (geb.  am 28.10.1903). Na klar, werden manche Leser denken: der konservative LePenseur mit seiner Sozenabneigung muß ja einen Evelyn Waugh mögen.! Und die obligaten Kirchen- & Christenhasser werden okkultistische Psychogramme darüber aufstellen, ob bei ihm wohl noch immer Nachwirkungen frühkindlicher Kontakte zur Katholischen Kirche wirkmächtig sind, denn der Waugh war schließlich ein Konvertit und die sind bekanntlich 150%ig Katholen und daher, wenn er seiner gedenkt ... ... ach, geschenkt!
 
So wenig, wie ich linksintellektuell ticke, bloß weil ich Habermas' posthume Abkanzelung durch Hadmut Danisch als pietätlos und anmaßend selbstgefällig empfand, so wenig, wie ich preußischer Komißknopf oder Militarist bin, nur weil ich bedeutenden Feldherren wie Guderian, Mackensen oder Manstein Gedenkartikel widmete, ebenso wenig bin ich in vatikanischen Banden, wenn ich die elegante Latinität von Enzykliken Papst Leos XIII preise oder einen Priester-Schriftsteller wie Kernstock gegen dessen vollkommen hirnlose Diffamierung als "Nazi-Dichter" in Schutz nehme — oder einen konvertierten und dann sehr katholisch gewordenen englischen Schriftsteller ob seiner Romane würdige. Bei "sehr katholisch" fällt mir übrigens die entzückende Anekdote ein, laut welcher Papst Pius XII anläßlich einer Privataudienz von einer reichen, amerikanischen Konvertitin so leidenschaftlich mit Appellen bearbeitet wurde, was doch nicht alles zu tun wichtig wäre und am besten von ihm selbst und sofort und überhaupt und ... ... bis der geplagte Pontifex sie schließlich unterbrach mit einem gequälten: "Sie müssen wissen, Madame: ich bin bereits katholisch!"
 
Doch nun endlich zu Evelyn Waugh. Die Personalien und eine insgesamt gute Darstellung seines Werks kann man bei Wikipedia nachlesen (de bzw. en), seine größten (und durchwegs auch verfilmten) Erfolge, also Decline and Fall (1928, das erfolgreiche Erstlingswerk des Autors), Scoop (1938), Brideshead Revisited (1945) und die Triplogie Sword of Honour (1952-61), ebenfalls in den verlinkten Einzelartikeln.

Allgemein gilt Waugh als einer der bedeutsamsten englischen Schriftsteller des mittleren 20. Jahrhunderts und so geniert es mich  ein wenig einzugestehen, daß ich von ihm eigentlich nur Brideshead Revisited (und nicht einmal dieses zur Gänze) richtig gelesen habe — und dann auch noch bekennen muß: so wirklich "angesprochen" hat dieser Roman mich nicht! Ja, sicherlich: die teils düster-lastende, teils elegische und mit Ironie überhellte Grundstimmung ist perfekt getroffen, die Dialoge sind treffend charakterisiert und mischen gekonnt Stilebenen. Es ist, zweifellos, ein groß angelegter und künstlerisch wertvoller Roman, den Waugh in gewissem Sinne als Quintessenz seiner Weltsicht uns damit vorlegt. Wikipedia trifft schon den Punkt, wenn in der Zusammenfassung bemerkt wird:
In seinem Epilog fasst der Ich-Erzähler seinen Bericht als „grimme kleine Menschentragödie“ (the fierce little human tragedy) zusammen. In der Tat ist diese „Wirkung der göttlichen Bestimmung in einer heidnischen Welt“ eine ironische Wendung des Autors, denn tatsächlich gemeint sind die negativen Folgen der (versuchten) Abwendung vom Katholizismus: Bridey findet Erfüllung als Sammler von Streichholzschachteln und ehelicht eine nicht mehr junge Witwe, die ihn primär aus Gründen der finanziellen Absicherung heiratet; Julia ist einer erfüllten Ehe unfähig; Sebastian endet als Trinker und büßt als Pförtner eines marokkanischen Klosters; und der alte Marquess, Alexander, findet nur deshalb zum Katholizismus zurück, weil er den Tod fürchtet. Das Gegenbild dazu bietet allein die tief gläubige und zugleich fröhliche und liebenswerte Cordelia, die das Positive des Glaubenslebens zum Ausdruck bringt. 
Und genau das ist es dann auch, was den Roman trotz aller literarischer Meriten für meinen Geschmack in eine gewisse Nähe von "Tendenzliteratur" rückt. Wer sehr "katholisch" denkt und fühlt (v.a. letzteres), wird bspw. die Szene geistlich berühren, in der dem bereits halb in Agonie liegenden Marquess die Letzte Ölung erteilt wird (samt Erleichterung des Ich-Erzählers, daß jener sich diese nicht reflexartig abwischt). Mich erfüllte die Schilderung hingegen mit einem Gefühl von "Das alles ist doch irgendwie unecht und aufgesetzt dahererzählt", das mir dann fast die weitere Lektüre verleidete.
 
Und so wie mich der Agitprop der jungen Sowjetdichtung anwidert, die blut-raunende Volkstümelei der Nazi-Poeten nervt und auch Atlas Shrugged, das opus magnum der libertären Tendentliteratur zum Gähnen verleitet, so sehr finde ich die in einem Versuch von Selbstironie als 
„Warnung des Autors“ (1945) [...], das Buch sei „nichts Geringeres als der Versuch, das Wirken der göttlichen Bestimmung [oder Gnade] in einer heidnischen Welt nachzuzeichnen, und zwar in den Lebensgeschichten einer englischen Katholikenfamilie, die selbst halb paganisiert ist“ 
... als leider zutreffende, aber mich für das Werk nicht gerade begeisternde Beschreibung. Da lob' ich mir den guten alten Joseph Conrad, der sich seine ja auch nicht eben durchwegs erquicklich endende Weltsicht in den Romanen nie sichtbar "raushängen" ließ, sondern deren Erschließung der Imagination des Lesers überließ.
 
Aber vielleicht sind das auch einfach zu kritische Bemerkungen eines Bücherfressers, dessen überlasteter Magen mit mancher Lektüre einfach schon überfordert ist ... anyway! Lesen sollte man etwas von diesem Autor durchaus — und ich bin auch nicht so größenwahnsinnig zu glauben, daß mein Geschmack auch der aller anderen zu sein hätte! Zum Schluß noch eine hübsche Anekdote: der Autor war in erster Ehe (später, brav katholisch, annulliert ... aber lassen wir das, ich habe zu diesem kanonistischen Konstrukt meine eigene Meinung!) mit einer gewissen Evelyn Gardner verheiratet, sodaß die Freunde bei Besuchen etc. vor dem kuriosen Problem standen, daß beide Ehegatten denselben Vornamen trugen. Wie die beiden in der Anrede also auseinanderhalten? Als Lösung kam heraus: er wurde "He-Evelyn" und sie "She-Evelyn" genannt. Dennoch: die Ehe hielt nicht lange und wurde 1930 wieder geschieden ...
 
Eine kleine Bemerkung noch zu dem Wikipedia-Satz über den Tod des Schriftstellers, der offenbar dessen liturgischen Konservatismus besonders hervorheben sollte:
Waugh starb plötzlich im Alter von 62 Jahren am Ostersonntag des Jahres 1966, nachdem er kurz zuvor noch einer katholischen Messe nach altem Ritus beigewohnt hatte. 
Der Wiener ist versucht, hier ein launiges "No, na!" einzuwerfen. Was anderes hätte Waugh im Jahr 1966 schon besuchen können? Der Novus Ordo Missae wurde ja erst am 3. April 1969 mit der Apostolischen Konstitution Missale romanum promulgiert ...
 

Donnerstag, 9. April 2026

Now I've Got It!

by  Meme Dept. 




Frage: Wie viele Stunden dauern 10 Tage ...?

von kennerderlage
 
 
Die Antwort scheint klar: 240 Stunden! Nur bei 10 Tagen Waffenruhe gibt es offenbar deutlichen Rabatt, wenn es um Israel geht. 
 
Prof. Diesen und Prof. Marandi (von der Uni Teheran) sprechen zur Verletzung des Waffenstillstandes durch das Vorgehen Israels im Libanon:
 
 
 

Der Dooms-Day hat am Mittwoch nicht stattgefunden! Wer hätte das gedacht ...

von LePenseur
 
 
Angesagte Weltuntergänge finden bekanntlich nicht statt (außer dem letzten, tatsächlichen, aber das kann ja nachher keiner mehr blöd kommentieren ...) und so ging auch der heutige Tag mit einem unspektakulär lauen "Waffenstillstand" in die Weltuntergangs-Verlängerung (um 14 Tage). Warten wir ab, was in 14 Tagen auf dem Menüplan steht. Meine Prognose: nichts, was Präsident Trump besonders schmecken wird ... aber: warten wir einfach ab.
 
Da, wie ich feststellen mußte, auch der sonst so zuverläßlich "liefernde" Gastautoren-Kollege kennerderlage seit Karfreitag sich offenbar auf Osterurlaub befand, muß ich einige der interessanten Videos nachliefern, an denen es dank eines verhaltensoriginellen POTUS, der dafür die Steilvorlagen lieferte, nicht mangelte. Fangen wir gleich mit einem Video des von mir besonders geschätzten Prof. John Mearsheimer an:
 
 
Dieses Gespräch fand noch vor dem Ablauf des Ultimatums an die „verrückten Bastarde“, das nächste mit Larry Johnson hingegen bereits nach der Vernkündung des „Waffenstillstands“ statt:
 
 
Da aller guten Dinge drei sind, hier noch der Kommentar von Daniel Davis auf seinem Kanal Deep Dive über die Siegesmeldung des „Secretary of War“ Pete Hegseth:
 
 
Der sonst so umgänglich-ruhige Oberstleutnant a.D. Davis gerät über dieses aufgeblasene, dreist lügende Herrenanzugs-Model, das sich  „Secretary of War“ nennt (was vom früheren stv. US-Verteidigungsminister Chas Freeman zutreffend auf „Secretary of War Crimes“ korrigiert wurde), wirklich in Rage und fragt: „Victory? Don't Insult Our Intelligence, Mr. Sec of War!
 
Und in der Tat: schön langsam kommt man sich nur mehr verarscht vor! Der alte Fürst Bismarck soll einmal gesagt haben: „Je weniger die Leute über Außenpolitik und über die Zubereitung von Würsten wissen, desto besser können sie schlafen!“ Ein sicherlich wahrer Satz. Nur ist der Schlaf aus Unwissenheit über die Idiotie unserer Politikerkaste ein höchst trügerischer — und ehrlich gesagt: ich bevorzuge immer noch eine alles andere als ruhige Nachtruhe gegenüber dem Morgengrauen, das einen ergreift, wenn man nach vermeintlich gutem Schlaf um diesen gebracht ist, sobald man die neuesten Streiche unserer Politverbrecher kennenlernt!
 
Denn die durchgeknallte Gruppe von Amateur-Diplomaten und Karriereleiter-Kletterern, von geschmierten Rüstungslobbyisten und gehirngewaschenen Thinktank-Zöglingen, die unser politisches Parkett bevölkert, hat insgesamt weniger politisches Hirn in all ihren Köpfen, als irgendein Durchschnittsbotschafter vor hundert Jahren alleine auf die Waagschale brachte. Von einem Bismarck gar nicht zu sprechen ...
  

Mittwoch, 8. April 2026

Just Rumors....

by  Meme Dept.