Dienstag, 30. Juni 2026

Heute vor 100 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde Peter Alexander Neumayer zu Wien als Sohn des Anton Neumayer, Bank-Rat, und dessen Ehefrau Bertha Katharina, geb. Wenzlick, Tochter eines deutschböhmischen Musikalienhändlers aus Nürschan, geboren. 
 
Damit unser geschätzter Kollege Lechner nicht wieder einen Nervenzusammenbruch (oder auch nur einen Hautausschlag) kriegt, hier nur ein Link zu einem ganz witzig inszenierten Tango.
 
Bevor der geneigte Leser fragt, um wen es hier eigentlich geht: man kennt ihn eigentlich nur unter seinen Vornamen. Aber die kennt jeder ...
 

Silvae lesen!

von LePenseur
 
 
Weil ich heute in meinem momentanen beruflichen Wahnsinns-Trubel (der durch die brütende Hitze der letzten Tage auch nicht angenehmer wurde, die erst letzte Nacht mählich ein wenig nachzulassen begann) ein bisserl Luft habe, las ich (wie so oft) einen Artikel auf dem Blog des geschätzten Professore "Silvae" — über Gotthard Erler , Germanisten, Fontane-Forscher und -Editor von dessen "Großer Brandenburger Ausgabe" (die er ab 1994 begründete und herausgab) ... und fand ihn einfach berührend und wunderbar. Schon der Beginn nahm mich, als dezidierten Fontane-Fan, gefangen:
Die beiden Bände von Vor dem Sturm des Aufbau Verlages, die Gotthard Erler ediert hat, sind natürlich das, was sich jeder Philologe wünscht. Die Gelehrsamkeit der Annotationen von Gotthard Erler kann man gar nicht genug loben. Ich bin auch heute froh, dass ich bei Eschenburg die acht Bände der Romane des Aufbau Verlags zum Spottpreis von 32 Euro gekauft habe. Wenn man alle Anmerkungen sorgfältig gelesen hat, wird man vielleicht den Roman ein zweites Mal lesen. Aber meine erste Lektüre war ganz unphilologisch, die Lektüre eines Lesers. Dafür brauchte ich die philologische Gelehrsamkeit von Gotthard Erler nicht, dafür brauchte ich nur einen zuverlässigen Text. Aber ich dachte mir beim Lesen die ganze Zeit: Leute, wie habt ihr übersehen können, dass dies ein großer Roman ist? Das fand auch Gustav Seibt in der Süddeutschen als er im Januar dieses Jahres den gerade in der →Großen Brandenburger Ausgabe erschienenen Roman →rezensierte.
 
Das stand hier vor fünfzehn Jahren in dem Post Vor dem Sturm. Und in dem Post 3. Oktober schrieb ich: Und die Fontane Ausgabe, die Gotthard Erler einst begonnen hatte, schreitet voran. Erler ist in diesem Jahr neunzig geworden, aber er arbeitet immer noch an der großen Sache. Ich wollte den Fontane-Forscher Gott-hard Erler unbedingt wissen lassen, welche Achtung ich vor seinem Werk hatte (ein Blick in den Katalog der Deutschen Nationalbliothek zeigt uns, dass Erler da mit 388 Katalogeinträgen steht) und besorgte mir von meinem Freund Peter, der seit Jahren mit Erler in Verbindung stand, seine e-Mail Adresse. Und schrieb Gotthard Erler, welchen Respekt ich vor seiner Leistung als Deutschlands wichtigster Fontane-Kenner hatte.
(Hier weiterlesen
So lesen können und es dann noch so schreiben können ... nein, nicht Neid, sondern Dankbarkeit erfüllt einen bei der Lektüre solcher Betrachtungen! Die Zeilen des Historikers Jürgen Kuczynski in dessen Buch Alte Gelehrte:  
Jeder alte Gelehrte, der ein kreatives Leben verbrachte, der diese und jene kleinere oder größere Wahrheit gefunden hat und auf diese Funde zurückblickt, kann sicher sein, daß diese Wahrheiten, ob später mit seinem Namen verbunden oder nicht, niemals eingesargt werden. [...] wer solches von sich, rückblickend auf seine Arbeiten, sagen kann, wird, trotz aller Stürme der Zeiten, in die er vielleicht sogar noch im Alter das Glück hat verwickelt zu sein, eine allen, die ihn kennen, wohl-tuende Souveränität, auch seinem Leben und Werk gegenüber, ausstrahlen.
... die Professore "Silvae" quasi als Halb- oder Trugschluß seines Artikels zitiert, die einem tatsächlich noch schöneren Abschluß des Artikels vorangehen sind ein "Cor ad cor loquitur", um den Wappenspruch des großen Theologen und Philosophen John Henry Kardinal Newman zu zitieren.
 
Danke! 
 
 
 

Meinung auf Meinung

von Helmut
 
 
Auf dem LePenseur-Blog habe ich einige Youtube-links über Lieder veröffentlicht, die ich für beachtenswert empfunden habe (dasselbe habe ich auch in anderen Foren getan).

Jemand hat mir darauf geantwortet und ich habe anschließend die Frage gestellt:
Könnten diese Lieder einen Ruck in den Köpfen von denjenigen bewirken, die immer noch den Grünen glauben, dass sie bei Sommerhitze von 32° todgeweiht sind?
Daraufhin seine Antwort:
Keine - leider.
Selbst wenn die "Bewegung" bis zu 10 Mio. stark sein sollte, dann bleiben immer noch 'zig Mio., die dumm gemacht wurden und vor allem mit groben, feinen und feinsten Mitteln der Beeinflussung dumm gehalten werden.

Es mag eventuell eine Handvoll Ausnahmen geben, der Rest wird diese ganze Szene ablehnen, eben weil sie für Deutschland ist.

Vergiß nicht, daß das Gutmenschentum und die Klimaspinnerei religiösen Charakter haben. Für die dürften solche Lieder "böse" sein und nicht gehört werden.

Was sollen sie da also bewirken?
Daraufhin habe ich ausführlicher geantwortet:

Bin da nicht so ganz Deiner Meinung

Ich versuche mal das etwas detaillierter zu analysieren. Wir alle haben den Fehler gemacht, wortlos zuzusehen, was man mit unseren Kindern gemacht hat. Damit meine ich die Schule. Ich erinnere mich an meine Zeit in der Volksschule. Da gab's mehrere Anlässe, wo wir Kinder mit der gesamten Klasse die Bundeshymne gesungen haben, alle drei Strophen. Allerdings in Österreich.

Das hat sich mit der Zeit abgeflacht, und alles, was irgendwie mit Patriotismus zusammenhängt, wurde in den Topf des Nationalismus geworfen. Haben wir was dagegen gemacht? Nein, weder Du noch ich. Nun müssen wir die Suppe auslöffeln.

Ein Beispiel aus Rumänien. Da wird landläufig immer das Wort „Zigeuner“ und „Klauen“ verwendet. Die echten Rumänen sind anders. Diese spezielle Volksgruppe, die uns auch hier das Leben schwer gemacht hat, die hat sich zumindest für den Teil, der bespickt mit negativen Eigenschaften war, verabschiedet. Auch ich habe dabei mitgeholfen und jedem, der es hören oder auch nicht hören wollte, klargemacht, dass für ihn Deutschland das Paradies wäre, wo man auch viel Geld bekommt, wenn man nichts arbeitet.

Den Effekt spüre ich seit Jahren: ich brauche mein Fahrrad schon lange nicht mehr abzuschließen, wenn ich zum Supermarkt oder anders wohin fahre, und wenn ich mein Auto vor unserm Haus parke (nachts kommt es in den Hof) dann steht es oft mit offenem Fenster und unabgeschlossen. Kein Mensch klaut mir da was, nicht einmal das Navi von der Windschutzscheibe. War früher anders, da hat man sogar die Scheibenwischer von den abgeschlossenen Autos geklaut.

Nun hat sich das Problem mit der „Creme de la creme“ dieser dunkelhäutigen Gesellen nach Duisburg, Dortmund, Frankfurt und Berlin verfrachtet. Die Leute, die in diesen Stadtvierteln wohnen, wissen das sicher zu schätzen, mit mehr als einer halben Million von dieser Ethnie. Aber ich lebe dadurch hier besser, und das ist mir wichtig.

Nun zu den echten Rumänen, wie ich sie vorher genannt habe. Da wurde einem Poeten, der übrigens auch im Parlament in der Moldaurepublik vertreten war, anlässlich seines Todestages gedacht. Es sind schöne patriotische Verse, die dieser Mann geschrieben hat, und in eine angenehme Tonfolge gereiht.

Ich weiß nicht einmal, ob diese Kinder das im Osten Rumäniens oder im Westen der Moldaurepublik gesungen und aufgeführt haben — aber es sind Rumänen. Die nationale Zusammengehörigkeit geht über die Grenze zwischen Rumänien und Moldawien drüber.

Ich übersetze den Text, was bei dieser Lyrik nicht ganz einfach ist:
Solange wir auf dieser Erde leben, - haben wir noch etwas Heiliges.
Ein Feld, ein Heimatdorf, - einen Glockenturm auf dem Hügel.
Solange wir ein heiliges Land haben, - und eine Panflöte, die noch spielt.
Solange unsere Eltern leben, - gibt es noch etwas Heiliges.
Solange wir Schmerz empfinden, - oder ein Lied verklingt,
solange wir noch etwas Heiliges haben, - werden wir auf dieser Erde leben.
Solange wir uns nach den Wäldern sehnen, - haben wir noch eine Zukunft.
Solange wir uns an die Vergangenheit erinnern, - gibt es noch heilige Dinge.
Solange der Stern aufgeht, - und im Himmel gefeiert wird,
und Frieden auf Erden herrscht, - gibt es noch etwas Heiliges.
Solange wir Schmerz empfinden, - oder ein Lied verklingt,
solange wir noch etwas Heiliges haben, - werden wir auf dieser Erde leben.
Solange wir ein Dorf in der Ferne haben, - und eine Sprache, die nicht stirbt,
solange man Eltern hat, - gibt es noch heilige Dinge.
Solange wir Schmerz empfinden, - oder ein Lied verklingt,
solange wir noch etwas Heiliges haben, - werden wir auf dieser Erde leben.
Nun ist es m.M.n. wichtig, mit den Kindern das bis in die Tiefe zu besprechen, ihnen zu erklären, worum es bei diesem Text geht, und auch deren Fragen zu beantworten. Dadurch festigt sich das im Bewusstsein der Kinder, und darauf kann man dann später aufbauen. Übrigens wird man da keine Roma-Kinder sehen können, die würden bei derartigen Veranstaltungen gar nicht zugelassen werden. In Deutschland würde man das sofort als Verstoß gegen das Minderheitenrecht bezeichnen. Hier ist es normal.

Das alles hat man in Deutschland versäumt, und nun muss man froh sein, wenn zaghafte musikalische Neuerungen in Form eines aufkeimenden Patriotismus festzustellen sind. Stellt sich die Frage, woher das Aufkeimen kommt, denn wir haben in der überwiegenden Mehrheit den Samen dazu nicht gesät. Aber wenn es nun diese neuen Klänge und vor allem Texte gibt, dann sollten wir wenigstens Patenstellung dazu beziehen.

Es braucht sehr lange, weil eben der Boden dafür nicht vorher beackert wurde. Aber es könnte sich mit entsprechender Verspätung dann doch der Erfolg einstellen. Alleine die Tatsache, dass bereits 350.000 Unterschriften beim Kanzleramt vorliegen, denen die Petition für die Abdankung von Merz zugrunde liegt, sollte das Bewusstsein für eine Veränderung stärken.

Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man sagt. Aber sie sollte wirklich das Letzte sein, was stirbt.
 

Heute vor 70 Jahren

von LePenseur
 
 
... hatte das Neue Theater in der Scala (meist nur Scala Wien genannt) seine letzte Vorstellung. Am 31. Oktober 1908 als Johann Strauß-Theater auf dem Höhepunkt der Wiener Operette als Operettentheater eröffnet ...
 


... wurde es 1931 aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten in ein 1400 Personen fassendes Kino mit dem Namen Scala umgewandelt, welches aber auch für Varieté-Vorführungen genutzt werden konnte. 
 
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs befand sich das Haus auf der Wieden, dem 4. Wiener Gemeindebezirk, in der sowjetischen Besatzungszone Wiens und wurde mit finanzieller Unterstützung der Besatzer als Sprechtheater, als Neues Theater in der Scala, wiedereröffnet. Wikiepdia beschreibt das Konzept recht anschaulich:
Nach Verhandlungen mit den Sowjets, in deren Sektor sich das Theater befand, der Kommunistischen Partei Österreichs und dem Wiener Kulturamt konnte es als selbstverwaltetes Schauspielertheater seine Pforten öffnen. Wolfgang Heinz hatte 1948 in Wien – nach einer erfolgreichen Aufführung des Schauspiels Die russische Frage von Konstantin Simonow – vom sowjetischen Hochkommissar Generaloberst Wladimir Wassiljewitsch Kurassow die Freigabe des ehemaligen Großkinos Scala als Theater erhalten, und der Bürgermeister hatte ihm die Spiel-konzession erteilt. Das Theater wurde von einer Gruppe von Sozietären geleitet, man entschied gemeinsam über Spielplan und Engagements und verstand sich als linke, revolutionäre Bühne. Geplant war ein anspruchsvolles Theater, in dem das Volksstück ebenso gespielt wurde wie ‚Klassiker‘ und zeitgenössische Dramen.

Die Scala war auch einem volksbildenden Anspruch verpflichtet, der das Ensemble zu Vorträgen, zu szenischen Kostproben aus den Stücken und zur Werbung von Mitgliedern für die Publikumsorganisation in die Gasthäuser der Vorstadt führte, um den Arbeitern die Schwellen-angst zu nehmen. Obwohl große Teile des bürgerlichen Theaterpublikums die „Kommunisten-bühne“ mieden, war das Theater populär. „Wir haben die Leute eingeladen, ins Theater zu kommen – und sie haben es getan: Am Anfang waren wir leer, am Ende ausverkauft.“ In vieler Hinsicht an das Theater von Bertolt Brecht und sein Theater am Schiffbauerdamm in Berlin angelehnt, waren niedrige Eintrittspreise ebenfalls programmatisch.

Der Schauspieler Karl Paryla übernahm gemeinsam mit Wolfgang Heinz, der die Theater-Konzession innehatte, die Leitung, gemeinsam mit den Schauspielern und Regisseuren Günther Haenel, Friedrich Neubauer und Emil Stöhr.
Nach dem Wiener Staatsvertrag von 1955, dem daraus folgenden Abzug der vier Besatzungsmächte und nachdem die Kommunistische Partei Österreichs ihre finanzielle Unterstützung eingestellt hatte, musste das Theater schließen. Die letzte Vorstellung fand am 30. Juni 1956 statt. Mit ursächlich dafür war sicherlich auch der Wiener Brecht-Boykott, den im Jahre 1954 die Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg in der politisch-literarischen Zeitschrift FORVM (deren Geldgeber war pikanterweise die CIA-Vorfeldorganisaton „Congrès pour la Liberté de la Culture“) gestartet hatten. Zu dieser Kampagne gibt es einen lesenswerten Wikipedia-Artikel, den man (wenn man halbwegs sine ira et studio unterwegs ist) nicht ohne Ekelgefühle zu lesen vermag:
Brecht-Boykott wird eine antikommunistische Kampagne in Österreich gegen den Autor Bertolt Brecht genannt. In deren Lauf zwischen 1953 und 1963 führte kein etabliertes Wiener Theater dessen Werke auf. Initiatoren waren die beiden Publizisten Hans Weigel und Friedrich Torberg sowie der Burgtheaterdirektor Ernst Haeussermann, publizistisches Organ war die politisch-literarische Zeitschrift FORVM. 
Nun ist es ja keineswegs so, daß LePenseur besonderer Vorliebe für Bertolt Brecht geziehen werden könnte, im Gegenteil: er findet dessen Theaterstücke (bei Lyrik sieht es anders aus!) ziemlich "danebengelungen", in der epischen Aufmachung und in der ständigen "Und die Moral von der Geschicht"-Tendenz einfach nervig, ganz davon abgesehen, daß ihm kommunistische Literaten generell nicht ans Herz gewachsen sind. 
 
Aber (und dieses "aber" ist wichtig!) es geht hier um prinzipielle Fragen: ob man eine Cancel-Culture (und um nichts anderes handelte es sich bei diesem Boykott) in der Kultur als Lenkungs-Mittel goutiert oder nicht. Man kann nicht gegen die Verfemung Sarrazins, oder früher gegen die Marginalisierung und Desavouierung von Autoren der sogen. "Inneren Emigration" auftreten und eine Blockade Brechts in Ordnung finden und diejenigen, die sich nicht daran halten wollen, um ihren Beruf und ihre Ehre bringen (indem bspw. ein Friedrich Heer, damals Redakteur einer katholischen Zeitschrift,  von Hans Weigel als "Kryptokommunist" diffamiert wurde, was angesichts des in unzähligen Schriften dokumentierten Weltbilds von Heer einfach lachhaft, dessen ungeachtet aber beruflich und sozial ruinös war)!
 
Vor vielen, vielen Jahren publizierte der Schauspieler und Filmstar Curd Jürgens seine Memoiren unter dem koketten Titel "Sechzig Jahre und kein bißchen weise" ... angesichts des heute vor siebzig Jahren mit der Schließung des Skala Wien dokumentierten Erfolgs von Rufmord- und Boykott-Kampagnen, die heute, also nach siebzig Jahren ebenso "fröhliche" Urständ', nur eben in die politische Gegenrichtung, feiern, ist man geneigt, den Buchtitel entsprechend auf "Siebzig Jahre ..." abzuändern. Die Borniertheit der sich im Besitz der Wahrheit Wähnenden ist einfach nicht kleinzukriegen.
 
Ach ja ... 1959/60 wurde das Gebäude des ehemaligen Johann Strauß-Theaters abgerissen. An dessen Stelle steht heute ein exemplarisch klobig-häßlicher, modern sein wollender Wohnblock der Gemeinde Wien, der wohl von einem labyrinth-begeisterten Architekten entworfen wurde: eine mitgeteilte Tür- oder auch bloß Stockwerks-nummer auf Anhieb zu finden, verdient Applaus. Und wer ihm ohne Ariadnefaden wieder lebend entkommt, umso mehr Bewunderung ...
 

Montag, 29. Juni 2026

Give War A Chance

by  Meme Dept. 




Missbrauch von minderjährigen Mädchen in Deutschland

von Helmut
 
 
Es ist schon schauderhaft, wie die Politik und die ihr hörigen Medien alles vertuschen, was ein schlechtes Licht auf die Migranten wirft. Es geht um Missbrauch von Mädchen.

In Großbritannien deutlich im Jahre 2025 aufgedeckt, nimmt das auch aktuell immer neuere Formen an. Man spricht von 250.000 Opfern. In welcher Form das in England aufgearbeitet, ermittelt und vor Gericht gebracht wird, ist für diejenigen, die außerhalb Großbritanniens leben, nur schwer nachzuvollziehen. Ich vermute aber, dass auch das zum Rücktritt des britischen Premiers beigetragen hat, damit er sich selbst aus der Schusslinie nimmt.

Aber sehen wir einmal nach Deutschland:

Die Tendenz aus dem deutschen Blätterwald geht in die Richtung von Fragezeichen, von Erwähnung der „Einzelfälle“, und weitestgehendem Schweigen. Um es klar zu sagen: Es geht hier nicht um Einzelfälle, sondern um ganze Banden, die das in entsprechend großer Zahl auch in Deutschland exerzieren.

Man versucht, wie in dem Bericht vor einem halben Jahr, das auf Großbritannien abzuwälzen:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/grooming-gangs-groesster-missbrauchs-skandal-in...

Man hat in einzelnen Ländern von Seiten der Polizei aus bereits reagiert, aber niemals wird der Begriff „Grooming Gangs“ verwendet, sondern immer nur einzelne Personen ins Visier genommen.

https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/103461/index.html

Auch hier dasselbe Spiel: Von vier Jugendlichen ist hier die Rede. Nicht von mehr.

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/audio-3299708.html

Ich finde es gut, dass die AfD hier einen Antrag auf Klarheit gestellt hat:

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1192362

Trotzdem frage ich mich, warum das eine als verfassungsfeindliche bezeichnete Oppositionspartei macht und nicht die Regierungspartei oder die Grünen?

Ist dieses Virus in Deutschland bereits zu weit verbreitet, wie die Praxis in manchen evangelischen Kindergärten beweist? Wie krank muss man als Mann sein, wenn man das Bedürfnis verspürt, in eine Kita oder in einen Kindergarten zu gehen, um mit fremden Kindern zu „kuscheln“? Und das unter dem Segen Gottes einer evangelischen Kirche? Ist die CDU/CSU da in einer Patenstellung, weil sie ja immer die Kirchen in Schutz nimmt?

https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/berliner-senat-verbietet-umst...

Nun übertreibe ich vielleicht, aber ich stelle mir die Frage, ob es in Deutschland auch eine Art von Epstein-Skandal gibt, der von oberster Stelle her vertuscht werden soll. Wie ist sonst die Reaktion der Bundesregierung und der von ihr bezahlten Medien zu werten?

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Sonntag, 28. Juni 2026

Gen. Butler On Warfare

by  Meme Dept. 


Zum 28. Juni ein op. 28: Egon Wellesz, Streichquartett No. 4 (1920)

von LePenseur
 
 
 
 

Putin And Lukashenko Meet In Valdai; French MSM Admits Kiev Troops Losing; Iran/US MoU Unravels

von kennerderlage
 
 
Hier noch eine sehr umfassende Analyse der weltweiten, aktuellen Entwicklungen durch Alexander Mercouris:
 
 

Samstag, 27. Juni 2026

Anya Parampil : Death in Venezuela - Trickery in Colombia

von kennerderlage
 
 
Die Gattin von Max Blumenthal, selbst ausgewiesene Investigativjournalistin, zu den letzten Ereignissen in Venezuela (Erdbeben) und Kolumbien (vermutlicher Wahlbetrug):
 
 
Zum vermutlichen Wahlbetrug in Kolumbien findet sich ein sehr interessantes Kommentarposting unter dem Video: 
@gabbyhealthcoach1285
The new "president " of Colombia was born in the US, lives in Florida and is part of an attorney firm. and friends with Narco Rubio and Trump's family. My Colombian friend just told me. Also, Anya mentioned about the zionism in Latin America. It's true from Mexico to Argentina there is many presence of Israeli people, in fact in south Mexico they have the "Torah city" for now their not violent, but they are taking cities and no one is allowed to enter in that land.. my fear is that they are going to claim that land using the same argument that " God gave them that land" specifically because civilizations are being there for 1000s of years. I think that was the real MAGA agenda take the entire American continent.
(Der neue „Präsident“ Kolumbiens wurde in den USA geboren, lebt in Florida und arbeitet in einer Anwaltskanzlei. Er ist mit Narco Rubio und Trumps Familie befreundet. Das hat mir gerade mein kolumbianischer Freund erzählt. Anya sprach auch über den Zionismus in Lateinamerika. Es stimmt, von Mexiko bis Argentinien gibt es viele Israelis. In Südmexiko haben sie die „Tora-Stadt“. Bisher sind sie noch nicht gewalttätig, aber sie besetzen Städte, und niemand darf das Gebiet betreten. Ich befürchte, dass sie dieses Land mit dem Argument beanspruchen werden, Gott habe es ihnen gegeben, gerade weil dort seit Jahrtausenden Zivilisationen leben. Ich glaube, das war die eigentliche MAGA-Agenda: den gesamten amerikanischen Kontinent zu erobern.)  
Ja, das macht vieles besser nachvollziehbar, was in Lateinamerika (und generell in Amerika) derzeit vorgeht!
 

The Gates Of Hell...

by  Meme Dept. 




Die Verfolgung der orthodoxen Kirche in der Ukraine

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Patrik Baab ist einer der profiliertesten Journalisten Deutschlands. Einer von denen, die den Namen verdienen, weil sie nicht bloße Schreib- & Maulhuren der Herrschenden sind! Dank an Herrn Baab, dass er sich an dieses Thema gewagt hat, denn in (West-)Europa wird es gänzlich verschwiegen. Was in diesem Interview mit einem orthodoxen Priester über die brutale Kirchenverfolgung in der Ukraine berichtet wird, macht betroffen und fassungslos:
 
 
Patrik Baab schreibt dazu: Feuer im Höhlenkloster. Am 15. Juni 2026 stand das Höhlenkloster Kiew in Flammen. Die Kriegsparteien beschuldigen sich gegenseitig. Die Ukraine wirft Russland vor, Raketen ins Kloster gelenkt zu haben. Auf russischer Seite heißt es, eine ukrainische Patriot-Rakete habe das Kloster getroffen und in Brand gesetzt. Die ukrainisch-orthodoxe Kirche unter Feuer. 
 
Was steckt hinter den Ereignissen? Und warum steht die ukrainisch-orthodoxe Kirche seit Jahren im Zentrum eines erbitterten Konflikts? 
 
Der Priester der russisch-orthodoxen Kirche in Berlin-Charlottenburg, André Sikojev, berichtet in diesem erschütternden Gespräch von einer Realität in der Ukraine, die in den westlichen Leitmedien kaum stattzufinden scheint. Während Berlin die Ukraine als Hort von „Demokratie und Freiheit“ feiert, schildert André Sikojev eine systematische Christenverfolgung, das Verbot der ukrainisch-orthodoxen Kirche und einen brutalen Kulturkampf gegen die eigenen Wurzeln. 
 
Im Gespräch geht es um: 
  • Der Reliquien-Krimi: Wie heilige Gebeine aus dem Kiewer Höhlenkloster über den Kaukasus nach Berlin gerettet wurden. 
  • Christenverfolgung heute: Warum Priester und Bischöfe auf offener Straße verhaftet und zwangs-rekrutiert werden. 
  • Der verbotene Glaube: Die Hintergründe des offiziellen Verbots der ukrainisch-orthodoxen Kirche durch das Kiewer Regime. 
  • Geheimdienste und Kirche: Die Rolle der CIA und US-amerikanischer Stiftungen beim Aufbau einer staatlichen „Antikirche“. 
  • Verschwiegenes Leid: Warum die massiven Angriffe auf Klöster und Gläubige in deutschen Medien kein Thema sind. 
  • Geld gegen Blut: Sikojevs brisante Analyse der Ukraine als „satanistischer Bioreaktor“, in dem Milliarden gegen Menschenleben gehandelt werden. 
„Dieses Schweigen in Deutschland ist eine Mitschuld an der Kirchenzerstörung und der Verfolgung von Christen.“ 
 
André Sikojev blickt hinter die Kulissen der geopolitischen Strategien und zeigt auf, wie Religion als Werkzeug benutzt wird, um ein Volk von seiner Geschichte zu entfremden. Ein tiefgehendes Gespräch über den Verlust von Rechtsstaatlichkeit, die Macht der Propaganda und die unerschütterliche Hoffnung der Gläubigen inmitten des Terrors. 
 

Freitag, 26. Juni 2026

Drain The Swamp ?

by  Meme Dept. 




Meine Sichtweise auf meine Zeit in Deutschland

von Helmut
 
 
Ich bin damals von Österreich weg, habe in Deutschland meine Studien in Stgt.-Hohenheim beendet und bin in dieselbe Firma, in der ich vorher als Vorarbeiter tätig war, als Baustellenleiter zurückgekehrt.

Ja, ich habe viel gearbeitet, ich hatte ein Festgehalt, aber oft war ich noch nach Mitternacht im Büro bei den Abrechnungen, etc. Was mich an Deutschland als gebürtiger Wiener fasziniert hat, war die Wertschätzung der Leistung. Egal, ob alt oder jung, ob schön oder hässlich, das, was man an Leistung gebracht hat, danach wurde man eingeschätzt und auch bezahlt. Letztlich auch wertgeschätzt.

Der Herr Hofrat oder andere „Küß die Hand, gnä Frau“-Attribute, die zählten hier nicht. Das war meine Welt, das hat mich beeindruckt und meinen Glauben an dieses Land gefestigt. Ich war in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig, mehr als 20 Jahre lang, war stolz darauf, dass dadurch aufrechte und vor allem kritische Demokraten hervorgegangen sind.

Damals war aber auch eine andere Zeit, was den politischen Ablauf betrifft. Wie ich schon an anderer Stelle dargelegt habe, damals gab es noch einen Kanzler Schmidt, der zwar in einer Partei war, die ich nicht anhimmelte, aber das Tun und Lassen dieses Mannes hat mich beeindruckt.

Das alles ist Schnee von gestern, und wir alle wissen nur zu gut, in welchen Morast der Karren in Deutschland abgeglitten ist. Das Frustierende war für mich, dass die breite Mehrheit diesen Weg zur Hölle, der üblicherweise mit guten Vorsätzen gepflastert ist, durch ihr Schweigen mitgetragen hat. Ich sah längere Zeit da keine Hoffnung mehr aufkeimen, dass sich da etwas zum Guten bessern könnte.

Deshalb war ich auf dem Negativ-Trip und sah nur mehr die Chance darin, dass, wenn alles, was einmal einen Wert dargestellt hat, untergeht, dann irgendwann der Phönix aus der Asche steigt und es einen Neubeginn gibt. Als ich in den 90er Jahren erkennen konnte, dass der Stecken nicht mehr in die richtige Richtung schwimmt, bin ich mit meiner Familie ausgewandert.

Irgendwo habe ich in einem Gedicht der Vertriebenen gelesen, wie ein Lied wieder neue Kraft geben konnte, um in die Zukunft zu gehen. Nun stelle ich fest, dass es offensichtlich neuere Lieder gibt, die Hoffnung geben, mir zumindest. Einige Beispiele davon:

https://www.youtube.com/watch?v=vzKvMP6eYVA
https://www.youtube.com/watch?v=gjqebntTJd0&list=RDgjqebntTJd0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=1T9Wd6kF1QQ&list=RD1T9Wd6kF1QQ&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=ip6PbTW1sm0&list=RDip6PbTW1sm0&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=J_6SVz6D4oc&list=RDJ_6SVz6D4oc&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=U0xYuIzGkNY&list=RDU0xYuIzGkNY&start_radio=1
https://www.youtube.com/watch?v=0T59yb12UWo&list=RD0T59yb12UWo&start_radio=1

und noch viele andere. Lieder haben eine unsagbare Kraft. Mit Liedern kann man die Welt verändern, auch politische Systeme stürzen. Soll das alles Anlass zum Aufbruch geben? Es wäre wünschenswert.

Es sind Lieder, die nicht mit irgendwelchen Attributen vor 90 Jahren zu versehen sind, sondern es sind rein patriotische Lieder. Man hat versucht, den Patriotismus kaputt zu machen, - aber offensichtlich ist es nicht gelungen. Aber dieser Patriotismus trägt uns, und er gibt auch Kraft.

Donnerstag, 25. Juni 2026

It's an ill wind that blows nobody any good....

by  Meme Dept. 




Totalausfall bei der Bahn und immer wieder die gleichen Erklärungsmuster Alternative Erklärungen in Betracht ziehen!

Gastkommentar
von Paranoia
 
 
Für mich ist dieser Ausfall eine Demonstration der Verletzlichkeit unseres Landes. Da muss keine nukleare Waffe gezündet werden.

Als stolzer Abonnent des Deutschland-Abenteuer-Ticket, der zwischen Hannover und dem Niederrhein pendelt, wundere ich mich über die Explosion der Zugstörungen.  Wenn z.B. ganze Stellwerke an kritischen Stellen ausfallen, dann vibriert mein Aluhut ganz heftig.

Ich bezweifele die Erklärung, dass alles auf den Wartungssparer Mehdorn und seine Genossen zurückzuführen ist. Ich glaube eher an "Die Antwort könnte sie verunsichern" (Lothar* Thomas de Maizière). Ein Teil der Störungsmeldungen der Bahn ist verdächtig nichtssagend.

Jüngst fuhr ich bei Unwetter nach Hannover. Die Worte des angolanischen multilingualen und charmanten Schaffners vor Dortmund, dass in Hamm alles stehen bliebe. habe ich nicht glauben wollen. Um 2:30 hatte ich in Hamm den Glauben an den Schienersatzverkehr verloren. 300 Fahrgäste drängelten sich vor dem Eingang des Gliederbusses. Das hatte so Duisburger Loveparade-Charakter ...

Und so kam es, dass ich in einen ICE stieg, den der Lokführer dankenswerterweise als Aufenthaltsraum umdeklariert hatte. Ich fand einen Schlafplatz auf dem Boden eines Gepäckfachs zwische den Sitzen. Die Leute lagen auf und unter den Sitzen, andere quer über den Gang.

Im Sommer ist die Mitnahme einer Thermoskanne mit kühlem Wasser Pflicht für mich bei jede Bahnfahrt. Eine Toilettenrolle in der Reisetasche gehört auch immer dazu.

Ich freue mich jetzt schon auf viele spannende Bahnabenteuer, die mich noch erwarten!
 
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* Korrektur lt. Hinweis von Kommentarposter Anonym v. 28 Juni, 2026 21:26 
 

Schlafwandler? Nein: Korrupte, durchgeknallte NWO-Marionetten, die ihr Volk verraten!

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen warnt vor Bestrebungen EUropas, also der NATO-Staaten Europas, gegen Russland in den Krieg zu ziehen:
 
 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Disney+-Truth

by  Meme Dept. 




Man muß US-Finanzminister nicht mögen

von LePenseur
 
 
... so ganz im Allgemeinen — und den derzeitigen, Scott Bessent, im Speziellen ebenso nicht! Aber wo er recht hat, da hat er eben recht. Bspw. mit seiner Meinung über den Penispianisten und Schneemann aus Kiew (das außer den Ukis bei uns nur intellektülle Wichser "Kyiv" nennen, weil die ja auch "Praha" oder "Москва́" sagten & schrieben, sagen sie ...) die er in wenig feine, aber überaus trefflich charakterisierende Worte (hier auf Deutsch) faßte:
„Ich habe mit diesem kleinen Wichser zu tun gehabt … Er ist tückisch. Er ist wie das behinderte Kind für die Europäer. Und er benimmt sich wie Mr. Bean auf Crack.“ 
"Mr. Bean auf Crack" — also Hand aufs Herz: eine Formulierung von solcher Stringenz und Eleganz muß einem erstmal einfallen!
 
Chapeau! Touché!
 

Dienstag, 23. Juni 2026

Anstelle eines Nachrufs

 von Manfred Müller
 
 
... ein Video von Murray Rothbard über den gestern, über 100-jährig, verblichenen Alan Greenspan, lange Jahre Chef der Federal Reserve und damals das "Orakel von Delphi" für Börsianer weltweit:
 
 
Rothbard ist manchmal kaum zu verstehen mit seinem Gebrabbel, deshalb ist das Transskript des Videos sehr hilfreich:

[Question about Greenspan] What do you think about Alan Greenspan? How did he go from being … from studying under Mises …

Rothbard: Yeah, that’s very interesting. Greenspan, well he was never … he was always a Keynesian, even in the old Randian Period. He had no interest in Austrian economics at all, and no interest in economic theory. He was basically a forecaster. He was a lousy forecaster, interestingly enough.

When he got his Fed post a couple years ago, he had to give up its forecasting business because the forecasting firm—Townsend &  Greenspan—admittedly, they were lousy forecasters, and so without Greenspan, there’s no point in having it. In other words, Greenspan was sold not as forecasting but as access the power. Like Kissinger—why did Kissinger & Associates make $10 million a year, or whatever it is, because he knows all these bigshots and can get them in with the bigshots, that’s high-fallutin’ lobbying.

And so, how so did he rise to fame and fortune? I don’t quite know. I mean, if you ever … I’ve met Greenspan, and I think he’s the least charismatic person I’ve ever seen practically. He’s got the persuasiveness of a dead mackerel. So I don’t know how he got … it’s difficult to figure out. He got in with I guess the Ford administration, … And the interesting thing is he gets in, he got into the Council of Economic Advisors and recently the Fed. The New York Times would write about him about say, “well he has these peculiar philosophical views, like gold standard and Ayn Rand etc., but don’t worry about it folks, he’s really a pragmatist.” That’s the tip-off—regardless of these views, they’re sort of in the closet; he doesn’t care about them; in practice, he’s like everybody else. Which of course is true.

But you also have the unique … see he has the advantage or the establishment of having conservative or Randian whatever “aura,” so he can get away with stuff, a conservative will back him. And so he can do the the same stuff everybody else is doing. It has sort of an aura or right-wing connection. I think that’s probably the usefulness. But basically he’s like Volcker or the other people—he’s a Volcker without a cigar, is what he is. He’s probably better than a lot of other guys.

The interesting thing how the conservative Keynesians like Volcker and Greenspan are better than the Reaganite supply-siders who want more inflation, they want a lot more inflation, a lot lower interest rates, … they’re holding a line, such as it is. It’s too glad because Greenspan saved the Social Security system for a century, by increasing taxes of course. So he has a lot to answer for… But in contrast to … in contrast to … he’s less bad than the Reaganites, is all you can say for him.

But the interesting thing is he follows the Randian strategic view. The Randian strategic view is—see most people think of Randians as being libertarian  with a slight quirk. They’re not really libertarians politically at all, because what they want is, before you can do anything politically, before you can cut taxes, eliminate price controls or anything—before you do anything, you have to have everybody agree on Randian philosophy—free will, and concept and percept and all the other crap—so before you can do anything, have any coalition with anybody, you have to everybody agree on all the Randian metaphysics. Well since you’re not going to have that, in practice you have just regular statists.

Dass Greenspan eine geraume Zeit lang dem Kreis um Ayn Rand angehörte, wissen heute vermutlich nur mehr die Wenigsten. Aber es war eben immer nur "sort of in the closet", nichts, was Greenspans tatsächliche Tätigkeit in der Fed beeinflusste.
 
Ob ihm nach seinem Abgang gedämmert hat, was er mit seiner lockeren Geldpolitik angerichtet hat? Kann sein, manche spätere Statements lassen es vermuten. Als überzeugter Atheist, der er war, wird ihn dies aber nicht allzu sehr tangiert haben Er hatte sein Leben erfolgreich gelebt, wurde nie angeklagt, hatte nie üble Konsequenzen seiner Aktionen zu tragen — also: was soll's!
 
Eine systemimmante Figur ist gestorben. Lange Zeit bewundert, nach seinem Abgang allmählich vergessen. Falls er nun in einem Jenseits (oder auch nur in seiner Todesstunde) auf sein Handeln zurückblicken kann bzw. muss: ist er dafür zu beneiden?
 
Unser geschätzter LePenseur pflegt derartige rhetorische Fragen mit dem Satz zu quittieren: "Die Frage zu stellen, heißt sie beantworten."