FORBIDDEN STUDIOS PRESENTS: BRAVEGOY ⚔️ They may take our lives. But they'll NEVER take our Israel! https://t.co/ZAfaY3tMZb
— Forbidden HQ 🐇 (@WearForbidden) October 28, 2026
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SWIFT ist jedoch nur ein Arm einer dreistufigen Finanzzange, die ihre brutale Wirkung erst durch die weiteren Instrumente entfaltet, nämlich zwei weitere Machtmechanismen, die die USA skrupellos instrumentalisieren:
Die Funktionsweise, wie die US-Außenpolitik diese Kreditkarten „einfach abstellt“, läuft über denselben exekutiven Hebel wie die Blockade der Banken: Das Amt für ausländische Vermögenswerte (OFAC) des US-Finanzministeriums. Wenn das Weiße Haus oder der Kongress beschließen, ein Land oder eine bestimmte Bank finanziell zu isolieren, geschieht das über folgende juristische und technische Kette:
a) Der gesetzliche Befehl (Das OFAC-Dekret)
Das OFAC setzt die betroffenen ausländischen Banken oder den gesamten Staat auf die sogenannte SDN-Liste (Specially Designated Nationals). Sobald ein Akteur auf dieser Liste steht, greift für jedes US-Unternehmen ein absolutes Geschäftsverbot.
Würden Visa oder Mastercard die Kreditkartentransaktionen für eine
sanktionierte russische Bank (wie zB die Sberbank) weiter verarbeiten, würden sie
gegen US-Sanktionsrecht verstoßen. Die Folgen für die Vorstände wären drakonische
Geldstrafen und Gefängnis wegen Beihilfe zum Bruch von
US-Sicherheitsgesetzen.
b) Der technische Filter im Rechenzentrum
Sobald das Dekret in Kraft tritt, drücken die IT-Ingenieure bei Visa und Mastercard in den US-Rechenzentren sprichwörtlich auf den Knopf. Sie programmieren die Netzfilter um:
Gesperrte Banken-IDs: Jede Kreditkarte weltweit lässt sich anhand ihrer ersten sechs Ziffern (der sogenannten BIN – Bank Identification Number) exakt einer bestimmten Bank zuordnen. Die Rechen-zentren blockieren diese Nummernblöcke schlagartig.
Das gesamte westliche Bankenwesen hat sich in den letzten Jahrzehnten einer absoluten „Compliance-Kultur“ unterworfen, die direkt in Washington diktiert wird. Wenn das US-Finanzministerium (über die Sanktionsbehörde OFAC) droht, eine ausländische Bank vom US-Dollar-Markt abzuschneiden, bricht diese Bank zusammen. Aus schierer Angst vor dem wirtschaftlichen Todesurteil vollstrecken europäische und asiatische Banken US-Recht extraterritorial – also weit außerhalb der Grenzen der USA.
(Hier zu Teil 1) | (Hier zu Teil 2)
Die geisteskranken Endzeit-Messias-Sektler drängen darauf hin.
In einem in der Länge ungewöhnlich langen Post auf X apelliert Carlson an die übrige Welt und hat nach zwei Stunden 9 Millionen Aufrufe: https://x.com/TuckerCarlson/status/2117071025955389828
Hier in Übersetzung: https://t.me/oliverjanich/176525
"Unter dem Druck des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu könnte die Trump-Regierung innerhalb weniger Tage einen Atomschlag gegen den Iran starten. Das Ziel wäre der Pickax Mountain im Zentrum des Irans, wo der iranische Staat nach Angaben des israelischen Geheimdienstes sein Programm zur Urananreicherung wieder aufgenommen hat. Keine konven-tionelle Waffe im amerikanischen Arsenal ist in der Lage, 300 Fuß massiven Granit zu durch-dringen, um die Tunnel zu zerstören, in denen die Anreicherung angeblich stattfindet. Die einzige militärische Option ist ein Atomschlag. Netanjahu drängt nachdrücklich darauf. „Bibi ruft Trump deswegen jeden Tag an“, sagt ein gut informierter Beobachter.
Netanjahu ist in die Enge getrieben und verzweifelt. Nach den Wahlergebnissen der letzten Woche kann er keine Regierung bilden, es sei denn, Trump greift direkt in die israelische Politik ein und vermittelt eine Vereinbarung mit anderen Parteien, die Netanjahu 61 Sitze in der Knesset sichert. Andernfalls ist er als Ministerpräsident erledigt und auf dem Weg in die Schande, in Ermittlungs-verfahren und möglicherweise ins Gefängnis. Netanjahu muss sich eng an Trump halten. Er braucht diesen Krieg.
Zu diesem Zweck hat er maximalen Druck auf seine engsten Verbündeten in der Regierung aus-geübt, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth und den CENTCOM-Kommandeur Brad Cooper. Beide lehnen eine Verhandlungslösung für den Krieg ab, den sie so katastrophal ver-masselt haben; beide drängen auf die Wiederaufnahme großangelegter Kampfhandlungen. Auch Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe folgen Netanjahus Beispiel, ebenso wie führende Vertreter der Demokratischen Partei. Bei einem kürzlichen Treffen zu diesem Thema erklärte der ehemalige Präsident Barack Obama, er lehne das derzeit in Doha ausgearbeitete Friedensabkommen mit dem Iran ab.
Die übrigen langjährigen Verbündeten der USA im Nahen Osten sind entsetzt über die Aussicht auf weiteren Krieg. Am 27. September flog Netanjahu heimlich nach Abu Dhabi, um die Vereinigten Arabischen Emirate für seine Lobbyarbeit zugunsten eines endgültigen Angriffs auf den Iran zu gewinnen. Die Emiratis lehnten ab. Nach acht Monaten des Konflikts stehen die Volkswirtschaften am Golf am Abgrund. Das Gleiche gilt für die globalen Energie- und Dünge-mittelmärkte. Sie werden sich nicht so schnell erholen. Weltweit gibt es insgesamt etwa 850 Supertanker, mit denen Öl von den Förderländern in den Rest der Welt transportiert wird. Allein im Oktober wurden 11 davon in der Straße von Hormus schwer beschädigt. Bei diesem Tempo droht eine weltweite Depression. Ein Atomschlag würde die Zerstörung radikal beschleunigen. Der radioaktive Niederschlag einer Bodenexplosion am Pickax Mountain würde den Persischen Golf verseuchen und die Wasserversorgung von 100 Millionen Menschen vergiften.
Und das sind nur einige der unmittelbaren Folgen für die Region. Der Rest der Welt ist genauso gefährdet. Kein anderes Land außer den Vereinigten Staaten hat jemals im Krieg eine Atomwaffe eingesetzt. Manche würden das gerne tun. Ein amerikanischer Atomangriff auf den Iran würde einen neuen Präzedenzfall schaffen. Die Russen haben bereits mindestens zwei anderen Regierungen mitgeteilt, dass ein amerikanischer Atomschlag gegen den Iran ihnen freie Hand geben würde, Atomwaffen gegen die Ukraine einzusetzen. Pakistan und Indien wären versucht, dasselbe gegeneinander zu tun, ebenso wie Nordkorea gegen Seoul. Nach dem ersten Atomschlag wäre der Dritte Weltkrieg unvermeidlich. Dieser Krieg wäre kurz und endgültig.
Seit Monaten schreiten wir wie Schlafwandler auf diesen Moment zu. Seit Februar hat die Regierung still und leise die amerikanische Nukleardoktrin umgeschrieben, um den Ersteinsatz sogenannter „Kampfplatz-Atomwaffen“ zu erleichtern und damit wahrscheinlicher zu machen. Niemand in Washington, egal welcher Partei, scheint sich daran zu stören. Jetzt stehen wir kurz davor.
Aufmerksame Beobachter sagen, dass Trump wahrscheinlich bis zum nächsten Wochenende entscheiden wird, ob er Atomwaffen einsetzen wird oder nicht. Das wäre der 7. November, in sechs Tagen. Zu seiner Ehre muss man sagen, dass er zögert. Derzeit hört Trump auf seinen Vize-präsidenten, J. D. Vance, und auf seinen Gesandten und Freund Steve Witkoff, die beide argumen-tieren, dass ein Abkommen mit dem Iran erzielt werden kann.
Sie haben Recht, auch wenn es nicht einfach sein wird. Es ist bekannt, dass Verhandlungen mit den Iranern unter allen Umständen frustrierend sind, und Teile dieser Regierung sind seit dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei und seiner Familie im Februar noch radikaler geworden. Nach Jahr-zehnten der Isolation scheinen selbst relativ moderate iranische Politiker verwirrt darüber zu sein, wie Entscheidungen im Westen getroffen werden. (In Teheran herrscht beispielsweise die weit verbreitete Überzeugung, dass die US-Regierung Israel kontrolliert.) Insgesamt berichten jedoch Personen, die mit Entscheidungsträgern im Iran gesprochen haben, dass dort Einigkeit darüber herrscht, dass ein weiterer Krieg für alle schlecht ist und es sich lohnt, eine Einigung zu erzielen.
Eine Gruppe, die bisher nicht konsultiert wurde, ist die Weltbevölkerung – die Hunderte Millionen Menschen, die zusammen mit ihren Kindern getötet werden, sollte Trump von Netanjahu dazu gedrängt werden, nächste Woche einen Atomschlag zu starten. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für sie, ihre Stimme zu erheben.
In diesem Zusammenhang bemerkenswert, aber erst mal VT:
Hier gibts die Aussage im original: https://x.com/OliverJanich/status/2116967487392850059
Für solche Anfälle gibt es schon seit de 70ern auslösende Waffen:
https://www.military.com/history/cias-heart-attack-gun-cold-war-weapon-targeted-assassi...
Am Ende des Artikels steht, übersetzt:
Die CIA brauchte die perfekte Waffe, und sie fand eine in Schalentieren. Einmal extrahiert, könnte das starke Neurotoxin eingefroren und aus einer Pistole abgefeuert werden, wobei sein Opfer mit einem scheinbaren Herzinfarkt getötet wird. In einer öffentlichen Anhörung 1975, zeigte Senator Church der Welt die "Herzangriffswaffe" der CIA.
Die USA terrorisieren den Rest der Welt nicht nur mit angedrohter oder eingesetzter militärischer Gewalt, sondern auch mit den „subtileren“ Mitteln der finanzwirtschaftlichen Erpressung. Hiefür stehen ihnen im Wesentlichen drei Instrumente zur Verfügung:
All dies ist nur aufgrund der generellen Hörigkeit des nationalen Geldsektors gegenüber der US-(Außen)-Politik möglich. In den USA gibt es eine extrem enge, fast symbiotische Verflechtung zwischen der Wall Street, den Großbanken und den Regierungsbehörden (insbesondere dem Finanzministerium und dessen Sanktionsbehörde OFAC). Die US-Banken agieren hier nicht als unabhängige wirtschaftliche Akteure, sondern als verlängerter Arm der Washingtoner Außenpolitik. Hinzu kommen die Willfährigkeit, Feigheit und das Vasallentum ihrer inter-nationalen „Partner“.
In diesem Teil werden wir uns ausschließlich mit Punkt 1 befassen.
Das Wesen und Funktionieren von SWIFT ist in Teil 1 erklärt worden. Aufgrund seiner Monopolstellung wohnt diesem bloßen Nachrichtensystem ein massives Erpressungspotenzial inne. Wer aus SWIFT ausgeschlossen wird, verliert die Fähigkeit, effizient mit der Außenwelt zu kommunizieren und wird, bildlich gesprochen, in die finanzwirtschaftliche Steinzeit zurückgeworfen. Finanzielle Transaktionen können nur noch durch individuelle Kontaktaufnahmen zwischen den Handelsbanken abgewickelt werden müssen. Der internationale Handel bricht unter solchen Bedingungen logistisch zusammen.
Stellen Sie sich das internationale Bankenwesen vor wie das Verschicken eines Schecks:
SWIFT ist in dieser Analogie der absolut sichere, gepanzerte Postbote, der diesen Scheck transportiert. SWIFT wickelt den Transport der Information ab.
Wenn man einer Bank SWIFT wegnimmt, passiert in unserem Ausgangsbeispiel (von einer deutschen Bank soll nach Japan ein Betrag von 10.000 USD überwiesen werden) Folgendes: Das Geld der deutschen Bank existiert zwar immer noch, und das Konto der japanischen Bank in New York existiert auch noch. Aber die japanische Bank weiß nichts davon. Sie hat keinen „Scheck“ erhalten. Da digitale Banküberweisungen heute vollautomatisch und in Sekundenschnelle millionenfach ablaufen, gibt es schlicht kein anderes Kommunikationsnetzwerk, das diese standardisierten Nachrichten in dieser Masse und mit dieser Sicherheitsgarantie übertragen kann.
Wenn SWIFT abgeschaltet wird, könnten der deutsche und der japanische Banker zum Telefon greifen, Passwörter abgleichen oder ein Fax schicken und sagen: „Wir haben das Geld in New York bewegt, bitte schreib es dem Kunden gut.“
Im Geschäftsbetrieb des 21. Jahrhunderts ist das aber als Standardprocedere unmöglich. Es wäre, als würde man Amazon zwingen, Bestellungen wieder per Postkarte entgegenzunehmen. Der internationale Zahlungsverkehr bricht augenblicklich zusammen, weil kein System die Kapazität, die Geschwindigkeit und die völkerrechtlich anerkannte Rechtssicherheit von SWIFT ersetzen kann. Da Geld heute reine Information (Buchgeld) ist, bedeutet das Blockieren des Befehlsübermittlers (SWIFT) de facto das Einfrieren des Geldes. Der Empfänger kommt nicht an sein Geld, weil seine Bank niemals die verifizierte Anweisung erhält, es ihm gutzuschreiben.
Grundsätzlich, dh rein theoretisch erstreckt sich die US-Macht nur auf das Inland. Es gibt drei Rechenzentren von SWIFT, nämlich in Belgien, den Niederlanden und in Virginia. Nur letzteres wird von den USA digital kontrolliert. Ebenso wenig haben sie rechtliche Handhabe gegen nicht US-amerikanische Zwischenbanken. Dadurch bestand für sanktionierte Banken die ursprüngliche Hoffnung, die internationalen Transaktionen in EURO durchführen zu lassen und so dem US-Druck zu entkommen. Handelt es sich um Euro, so sitzt der Buchhalter in diesem Fall nicht in New York, sondern in Frankfurt am Main, und das System wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) kontrolliert. Das Clearing findet somit in Europa statt: Beispielsweise laufen Euro-Überweisungen von Brasilien nach Indien nicht über eine US-Bank, sondern über eine europäische Korrespondenzbank (z. B. die Deutsche Bank in Frankfurt oder BNP Paribas in Paris).
Wenn ein Land (wie Russland oder der Iran) von den USA mit Sanktionen belegt wird, betrifft das rein rechtlich und technisch nur Transaktionen in US-Dollar. Die USA können einer europäischen Bank nicht verbieten, Euro nach Moskau zu transferieren – solange die Transaktion rein über europäische Banken geht. Genau deshalb flüchteten Staaten wie der Iran oder Russland nach den ersten US-Sanktionen sofort in den Euro. Sie wickelten ihr Ölgeschäft einfach in der europäischen Währung ab. New York war als Buchhalter ausgeschaltet.
Aufgrund der Mehrstufigkeit des SWIFT-Systems war dadurch allerdings nicht viel gewonnen. Die USA konnten zwar das Euro-Clearing in Frankfurt nicht stoppen, aber sie zwangen die SWIFT-Zentrale in Belgien dazu, etwa den Iran vom Nachrichtensystem abzuschneiden.
Im Februar 2012 brachte der US-Kongress ein Gesetz auf den Weg (den Iran Threat Reduction and Syria Human Rights Act), das eine völlig neue Eskalationsstufe enthielt: Es autorisierte den US-Präsidenten, Sanktionen gegen SWIFT selbst, gegen die Vorstandsmitglieder persönlich und gegen die Banken, die diese Vorstände entsenden, zu verhängen, falls sie weiterhin iranische Banken in ihrem System dulden. Der Druck war so massiv, dass das Top-Management und die Anwälte von SWIFT im Februar 2012 panisch nach Washington flogen, um im Kongress zu betteln, diese Klausel zu entschärfen. SWIFT knickte umgehend ein und erklärte sich bereit, den Iran auszu-schließen, sobald man „Klarheit von der Europäischen Union“ habe.
SWIFT ist eine Genossenschaft nach belgischem Recht und hat seinen Hauptsitz in La Hulpe bei Brüssel. Es unterliegt der Aufsicht der G10-Zentralbanken (darunter auch der US-Notenbank Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB). Wenn der Vorstand einfach vorauseilend auf Zuruf aus Washington den Iran blockiert hätte, hätte SWIFT gegen geltendes belgisches und europäisches Recht verstoßen. Der Iran hätte SWIFT vor europä-ischen Gerichten auf Milliarden an Schadensersatz verklagen können, weil SWIFT vertragsbrüchig geworden wäre. Die europäischen Vorstände hätten sich in Europa strafbar gemacht. Die USA mussten die Drohkulisse so gigantisch aufbauen, dass die Europäische Union einknickte. Erst als die EU sah, dass die USA bereit waren, das europäische Bankenwesen zu attackieren, erließ der Europäische Rat im März 2012 die EU-Verordnung 267/2012. Diese Verordnung verbot es Finanzdienstleistern (wie SWIFT) explizit, sanktionierte iranische Banken zu be-dienen.
Erst durch diese EU-Verordnung hatte SWIFT das rechtliche Schild, den Stecker zu ziehen, ohne in Europa im Gefängnis zu landen. Das Management von SWIFT gab damals ein bezeichnendes Statement ab: „Diese EU-Entscheidung zwingt SWIFT zum Handeln... Es ist das direkte Resultat internationaler Maßnahmen.“
Damit war für Iran der Zug abgefahren.
Darüber hinaus drohten die USA jeder europäischen Großbank, die weiterhin Euro-Geschäfte mit dem Iran machte, den Ausschluss vom US-Dollar-Markt. Da keine europäische Bank (ob Deutsche Bank, Commerzbank oder HSBC) ohne den Dollar überleben kann, knickten sie vorauseilend ein. Sie verweigerten die Euro-Überweisungen freiwillig aus Angst vor Washington.
Aus genau diesem Grund wusste Russland bereits vor 2022, dass der Euro keine sichere Alternative mehr ist. Da die europäischen Regierungen (der „europäische Zweig des Blobs“) die US-Sanktionen zu 100 Prozent mit-erzwingen und ihre eigenen Systeme (TARGET2, SWIFT) als Waffe gegen Moskau freigaben, war der Euro für Russland über Nacht genauso vergiftet wie der Dollar.
Das war der finale Auslöser dafür, dass Russland und China auch den Euro komplett über Bord warfen und mit Rubel und Yuan sowie den Systemen SPFS und CIPS eine eigene, vollkommen separate Buchhaltungs- und Boten-Infrastruktur aufbauten. Davon wird in einem der nächsten Kapitel die Rede sein.
Exkurs: Das Spionage-Auge der USA – Der "Terrorist Finance Tracking Program" (TFTP)
Nach den sogenannten Anschlägen vom 11. September 2001 setzten die USA die SWIFT-Zentrale massiv unter Druck. Da SWIFT aus Sicherheitsgründen ein großes Daten-Backup-Zentrum in den USA (in North Carolina) betrieb, erzwangen die US-Geheimdienste (über das Finanzministerium) heimlich Zugriff auf diese Server.
Als dies 2006 aufflog und ein riesiger Skandal ausbrach, wurde die US-Spionage nicht etwa gestoppt, son-dern nachträglich legalisiert: Im Jahr 2010 unterzeichnete die Europäische Union das TFTP-Abkommen (auch als SWIFT-Abkommen bekannt). Seitdem haben US-Behörden ganz offiziell das Recht, unter dem Deckmantel der „Terrorbekämpfung“ Transaktionsdaten von SWIFT anzufordern und zu durchsuchen.
Die USA sitzen also an zwei Hebeln: Sie lesen über das TFTP-Abkommen bei den Nachrichten (SWIFT) mit und sie kontrollieren die tatsächliche Ausführung des Geldausgleichs (das Clearing) auf den Servern der New Yorker Banken.
Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) wurde 1973 in Belgien ge-gründet. SWIFT ist eine Genossenschaft nach belgischem Recht und hat seinen Hauptsitz in La Hulpe bei Brüssel. Es unterliegt der Aufsicht der G10-Zentralbanken (darunter auch der US-Notenbank Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB).
Der Vorstand von SWIFT besteht aus 25 Direktoren, die von den größten Banken weltweit gewählt werden – darunter sitzen zwar US-Banker, aber eben auch Deutsche, Franzosen, Briten, Japaner und damals sogar Russen.
Wir müssen uns hüten, SWIFT von vornherein als böse oder korrupte Behörde, gleichsam als von Vornherein konstruierten verlängerten Arm der USA zu sehen. Zwar hat sich, wie zu zeigen sein wird, die Gesellschaft zu einem der effektivsten Erpressungswerkzeuge der Geopolitik entwickelt, aber dazu bedurfte es der Verworfenheit und Verdorbenheit einer größeren „Institution“, nämlich der EU selbst.
Als genossenschaftlich organisiertes, standardisiertes Kommunikationsnetzwerk, das es Banken weltweit ermög-licht, jenseits aller politischen Interessen einfach internationale Überweisungen schnell und sicher zu avisieren, wirkt SWIFT tatsächlich harmlos, ja rational und fortschrittlich. De facto, dh rein technisch gesprochen, handelte es sich um nichts anderes als um einen reinen Sprachcode für das globale Geldsystem oder um ein technisches Schmiermittel der Globalisierung.
Um die sich dahinter verbergende Macht zu verstehen, muss man zunächst mit weltweit verbreiteten öffentlichen Irrtümern aufräumen und sich darüber im Klaren sein, was SWIFT eigentlich ist – und was es eben nicht ist.
Zunächst das Allerwesentlichste: SWIFT transferiert kein Geld. Es hält keine Konten, bewegt keine Vermögens-werte und wickelt keine Zahlungen ab. Es ist im Grunde nichts anderes als ein hochgesichertes, geschlossenes E-Mail-System für Banken. Wenn eine Bank in Frankfurt vom Konto des Kunden X Geld an eine Bank in Tokio schickt, sendet sie über SWIFT lediglich die standardisierte Nachricht: „Wir haben den Betrag 10.000 Dollar für Kunde Y verbucht, bitte schreibt ihn diesem gut.“
Diese Nachricht geht an ein US-amerikanische Zwischenbank, bei der die Frankfurter Bank ihr Dollarkonto hat. Das wichtigste Grundprinzip vorweg: Geld „fließt“ nicht. Es wandert keine digitale Datei mit dem Wert „10.000 Dollar“ über den Ozean. Elektronisches Geld ist reine Information, die sich auf Bankkonten durch Plus- und Minusbuchungen verändert.
Die deutsche Bank bucht also den Betrag vom Konto des deutschen Kunden X ab. Das Geld liegt nun bei der deutschen Bank. Aber die deutsche Bank kann dieses Geld nicht direkt nach Japan schicken, da die japanische Bank kein Konto bei der deutschen Bank hat und umgekehrt. Sie sprechen technisch gesehen nicht dieselbe Sprache.
Da die Überweisung in US-Dollar ausgestellt ist, müssen die USA als Buchhalter fungieren. Die US-Zwischenbank (meist JP Morgan) hat wie gesagt eine verschlüsselte SWIFT-Nachricht erhalten. Demnach zieht sie den Betrag iHv 10.000 Dollar vom Konto der deutschen Bank ab und schreibt ihn ihrem Handelskonto, dem sogenannten Nostro-Konto bei der japanischen Bank gut. Dieser Vorgang wird als Clearing bezeichnet. Damit ist die eigentliche Überweisung getätigt. Das Geld hat New York nicht verlassen, sondern lediglich dort den Besitzer gewechselt.
Auf dem New Yorker Sammelkonto der japanische Bank werden täglich Millionen von Dollar ein- und ausgehen. Das Geld aus Deutschland ist zwar nun dort verbucht – aber die Banker in Tokio wissen noch nichts davon. Und selbst wenn sie beim täglichen Kassensturz sehen würden, dass ihr Guthaben in New York um 10.000 Dollar gestiegen ist, haben sie keine Ahnung, für welchen ihrer Millionen Kunden in Japan dieses Geld bestimmt ist. Das Geld ist für sie anonym.
Es braucht zwingend die zweite SWIFT-Nachricht, die Vollzugsmeldung von der US-Bank an die Zentrale in Tokio: „Wir haben soeben den Betrag von 10.000 Dollar auf euer Handelskonto eingebucht. Das Geld kommt von der Bank aus Deutschland und ist für euren Kunden Y bestimmt. Ihr könnt es ihm jetzt auszahlen.“
Erst wenn diese zweite Nachricht in Tokio eintrifft, schließt sich der Kreis. Die japanische Bank nimmt das Geld von ihrem Handelskonto und schreibt es dem Endempfänger in Tokio gut.
Hat die Überweisung nicht in Dollar, sondern zB in Euro zu erfolgen, so sitzt die Zwischenbank nicht in New York, sondern in Frankfurt am Main, und das System wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) kontrolliert.
Die Funktion von SWIFT erschöpft sich also lediglich in einem doppelten verschlüsselten Botendienst. SWIFT transferiert kein Geld. Es hält keine Konten, bewegt keine Vermögenswerte und wickelt keine Zahlungen ab. Es ist im Grunde nichts anderes als ein hochgesichertes, geschlossenes E-Mail-System für Banken.
SWIFT ist keine revolutionäre Neuerfindung des Finanzwesens, sondern lediglich die digitale Modernisierung eines jahrhundertealten Prinzips. Das System der Verrechnung über Zwischenbanken wurde im nationalen wie internationalen Zahlungsverkehr schon immer praktiziert. Das eigentliche Bedrohungspotenzial von SWIFT entfaltet sich erst durch eine toxische Kombination zweier Faktoren: zum einen durch seine globale, digitale Monopolstellung, und zum anderen durch die vollständige Politisierung, Korrumpierung und Instrumentali-sierung dieser eigentlich zivilen Infrastruktur durch die US-Außenpolitik. Gepaart mit dem vorauseilenden Ge-horsam eines globalisierten, zutiefst verängstigten Bankensektors, der aus nackter Existenzangst vor Washingtons Sanktionsbehörden fluchtartig nationales US-Recht vollstreckt, wurde ein technisches Kommunikationsmittel zur ultimativen geopolitischen Waffe umfunktioniert.
(Fortsetzung folgt)
Ich möchte hier auf einige Parallelen hinweisen, die sich, wenigstens für mich, geradezu auf-drängen. Jeder kann sich dann seinen persönlichen Reim drauf machen. Fangen wir mal mit der braunen Ära an, und wie sich die Lage der Juden in Deutschland immer mehr verschärfte:
Judenboykott 1933: Hass und Hetze auf Befehl (NDR 1.4.2023)
Zum Vergleich ein Video des israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir vom August 2026, wo zur gezielten Tötung von täglich 20 bis 30 Palästinensern aufgerufen wird:
Vielleicht sollte man folgendes Video des österreichischen Bundespräsidenten van der Bellen noch hinzufügen:
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Ein anderes Beispiel:
Ich verfüge über viele Tondokumente aus der Nazi-Zeit, meist auf Schallplatten. Darunter eine Rede Hitlers in Reichenberg*), Dezember 1938, über die Indoktrinierung der Jugend mit NS-Ideologie von Kindesbeinen an. Ein kurzer Ausschnitt daraus als abschreckendes Beispiel für die totalitäre Vereinnahmung der damaligen Jugend:
Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln, und wenn nun diese Knaben, diese Mädchen mit ihren zehn Jahren in unsere Organisationen hineinkommen und dort so oft zum ersten Mal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitler-Jugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre, und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei oder in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS, in das NSKK und so weiter. Und wenn sie dort zwei und anderthalb Jahre sind und noch nicht ganze Nationalsozialisten geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen, alle mit einem Symbol: dem deutschen Spaten (Beifall).
Und was dann nach sechs oder sieben Monaten noch an Klassenbewusstsein oder Standesdünkel da oder dort noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre (Beifall), und wenn sie dann nach zwei oder drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort in die SA, SS und so weiter, und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben (Beifall), und sie sind glücklich dabei.
An diese Rede wurde ich erinnert, als ich das folgende Video gesehen habe. Man sehe sich genau die Gesichter der jungen israelischen Buben (auch der Jugendlichen und Älteren!) an, welcher Fanatismus auf diesen Gesichtern erkennbar ist:
Zwischen diesen beiden Vorgängen liegen 90 Jahre, und ein Vergleich hinkt daher immer. Deshalb möchte ich auch nicht irgendwelche Schlüsse ziehen, die mit Sicherheit Angriffsflächen bieten! Aber ich appelliere an diejenigen, die immer wieder lauthals den Satz „Wehret den Anfängen!“ wiederholen, über diesen Artikel nachzudenken.
@87gpadI really hope the democrats increase support to the holy land, God's chosen people where promised the land! Give it back. God bless America , keep the bombs rolling, we're nearly there , Solomon's temple nearly completed. Then , you can all get back to whatever you were doing. Big thank you to the American taxpayers for endless funding for isreali interests, we'll never be able to show our gratitude. Thanks again
@theimperialist2686For the time being, Lula da Silva winning his re election has stopped the total Israelification of South America by the US and Israel. It was blatantly obvious for anyone to see this was the agenda.
Wer den Hintergrund von Javier Milei bedenkt, wird verstehen, was dieser Fehlschlag aus Sicht der Trump-Administration bedeutet.
In memoriam August WinnigHeute vor sechzig Jahren, am 3. November 1956, ist der deutsche Gewerkschafter, Politiker und Schriftsteller August Winnig zu Bad Nauheim gestorben. Die äußeren Lebensdaten gibt Wikipedia halbwegs erschöpfend, die gewohnten Seitenhiebe auf die Zeit zwischen 1933 und 1945 erfolgen sogar in vergleichsweise zurückhaltender Form: offenbar will man einem ehe-maligen Sozen doch nicht zu sehr ans Bein pinkeln …
Nur im Abschnitt „Zitate“ tobt man sich aus: da werden aus einem mehrtausendseitigen Gesamtwerk gerade mal vier Zitate gebracht, von denen drei … ähm … seltsamerweise nur eine einzige Seite Winnigs beleuchten wollen: den Krypto-Nazi und unverbesserlichen Antisemiten. Das vierte (und recht lange, daher von den meisten kaum zur Gänze gelesene) besagt zwar das Gegenteil — doch „man merkt die Absicht und ist verstimmt“: auch die drei „griffigen“ Zitate „stimmen“ zwar, aber sie sind ohne ihren Zusammenhang, und eben auch ohne die hundertfach (!) möglichen, völlig anderen Zitate ausgewählt, die Winnig (und auch diese seine Zitate) in ganz anderem Licht zeigen würden. Das ist etwa so „objektiv“, wie wenn man in einem Artikel über Goethe nur sein sattsam bekanntes Diktum aus dem „Götz von Berlechingen“ brächte, und anhand dessen insinuieren wollte, Goethe wäre eben doch bloß ein Fäkaldichter gewesen …
[...] was kann uns August Winnig heute noch sagen? Zunächst als Dichter: hier gibt es wenig erfrischendere Lektüren als die Reihe seiner autobiographischen Schriften. Frührot. Ein Buch von Heimat und Jugend (1919) und Das Buch Wanderschaft, Winnigs Erlebnisse als Maurergeselle (1941), bezaubern durch ihre lebendige Darstellung des heranreifenden Autors und seiner Zeit. Der weite Weg (1932) und Heimkehr (1935) berichten von Winnigs Tätigkeit als Gewerkschafter, als Reichsgesandter im Baltikum und als Oberpräsident Ostpreußens bis zum Kapp-Putsch: es gibt nicht viele Werke, die eine an sich doch eher trockene Materie mit so großer innerer Spannung erfüllen können, und sind turmhoch über landläufiger Memoiren-literatur angesiedelt!