Montag, 16. März 2026
John Mearsheimer: “We’re not going to win this war with Iran”
Nachtrag zum Nachtritt
Leserzuschrift über ein Zusammentreffen mit Habermas:
Wie der Großphilosoph Habermas zu einfachen Wanderern sprach
Lieber Hadmut,
ein kleiner Beitrag zu Deiner heutigen Gedenkseite.
Vor weit über 10 Jahren urlaubten meine Frau und ich in Tutzing am Starnberger See.
Wir machten eine Wanderung zur Ilkahöhe, einem dortigen Aussichtspunkt.
Die Frau wollte unterwegs wissen, wie weit es noch ist. Ich mit meinen Jäger/Einzelkämpfergenen habe mich sofort in die damals noch papierne Wanderkarte vertieft. Mein kommunikatives Frauchen wollte nicht warten und befragte einen älteren Herrn, der im Anorak daherkam.Ich hörte die Antwort: “Der Weg zur Ilkahöhe ist so schön, der kann gar nicht lang genug sein!”
Da blickte ich auf und erschauerte: ER hatte zu uns armen Würmern gesprochen!Typisches Beispiel für die moralisierende Nutzlosigkeit philosophisch Geschwätzes.
Und das ist alles, was Danisch dazu einfällt? Das ist so armselig, wie wenn ich mich jetzt süffisant darüber auslassen wollte, daß es wohl "philosophischen Geschwätzes" heißen müßte, und jemand, der nicht einmal in einem Zwei-Zeilen-Artikel einen blamablen Flüchtigkeitsfehler zu erkennen vermag ... bla-bla-bla ...
Nein, tue ich grundsätzlich nicht (und entschuldige mich dafür, ad exemplum leider doch so getan zu haben, als täte ich derlei). Und damit bin ich bei Hadmut Danischs nächstem Artikel, keinem direkten Nachtritt, aber dafür einer ihn ein wenig "entblößenden", trotzigen Frage:
Warum eigentlich
- muss ich mir ständig von Juristen anhören, dass ich mich nicht zu Rechtsfragen äußern könne und dürfe, weil ich kein Jurist bin,
- während sie alle Habermas dafür bejubeln, dass der sich zur Auslegung des Rechts geäußert hat, und sich bei jeder Gelegenheit auf ihn beziehen, obwohl der auch kein Jurist war?
Darauf, geschätzter Herr Danisch, kann ich Ihnen als Jurist, der ich bin, gerne antworten: Weil Habermas ein Philosoph war und (u.a.) auch zu Fragen der Rechtsphilosophie geschrieben hat. Nicht unbedingt immer in dem Sinne, in dem ich zu diesen Fragen Stellung beziehen würde, aber er hat es getan und seine Meinung wurde offenbar auch unter Juristen nicht als völlig fachfremd belächelt (so wie ihn bspw. die Informatiker belächelt hätten, wenn er etwa einen Artikel über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Computer-Betirebssysteme veröffentlicht hätte, denn davon hätte er höchstwahrscheinlich auch nicht mehr gewußt als ich ...), sondern in den fachlichen Diskurs einbezogen.
Das mag (und darf, selbstmurmelnd!) Herrn Danisch nun stören, weil er alles, was nicht empirisch verifiziert werden kann, als bloßes Geschätz ansieht (und damit auch in weiten Teilen die Juristerei), macht jedoch den Unterschied deutlich, der zwischen einem Herrn Danisch und einem Herrn Habermas bestand und besteht: er ist eben kein Philosoph und sieht daher keine Veranlassung, nach dem alten Sprichwort "Si tacuisses, philosophus mansisses" — denn wie sollte er bleiben, was er nie war! — einfach den Mund zu halten.
Sonntag, 15. März 2026
Jacques Baud: Fataler Fehler in der US-Kriegsstrategie gegen den Iran
Oberst Jacques Baud argumentiert, dass westliche Länder – und sogar Israel – die Kultur, Mentalität und das strategische Denken des Nahen Ostens nur unzureichend verstehen, was zu Fehleinschätzungen von Konflikten in der Region führt.
Ein zentraler Unterschied, der diskutiert wird, ist das Konzept des Sieges. Im westlichen Militärdenken bedeutet Sieg üblicherweise die Zerstörung oder Niederlage des Feindes. Im Gegensatz dazu behauptet der Redner, dass es in vielen islamischen oder nahöstlichen Perspektiven beim Sieg eher um Beharrlichkeit und Nicht-Aufgeben geht, selbst gegen einen stärkeren Gegner. Diese Idee ist mit dem Konzept des „Dschihad“ verbunden, das laut dem Redner im Westen oft missverstanden wird. Anstatt „Heiliger Krieg“ zu bedeuten, kann es sich auf einen persönlichen Kampf oder Widerstand beziehen, einschließlich des Überwindens von Angst und des Weiterkämpfens trotz Widrigkeiten.
Aufgrund dieser Denkweise argumentiert der Redner, dass der Iran und seine Verbündeten möglicherweise bereit sind, schwere Verluste und langwierige Konflikte in Kauf zu nehmen, ohne zu kapitulieren, da sie Beharrlichkeit selbst als Sieg betrachten. Dies steht im Gegensatz zur westlichen politischen Rhetorik, wie etwa den Aussagen Donald Trumps, der einen schnellen Sieg in Militäroperationen verkündet.
Die Diskussion legt nahe, dass die iranische Führung – darunter Persönlichkeiten wie Masoud Pezeshkian – den Konflikt anders einordnet und Widerstand, Ausdauer sowie die Forderung nach Anerkennung der Rechte des Irans und Wiedergutmachung anstelle eines unmittelbaren militärischen Erfolgs betont.
Hauptsache Hosenanzug
Acht Frauen und ein FallDer Fall Roland Weißmann hat den ORF in schwere Turbulenzen gestürzt. DER STANDARD analysiert das toxische Klima, das mächtige Männer in Österreichs größtem Medienunternehmen geschaffen haben – und zeigt Frauen, die als Generaldirektorinnen einen Unterschied machen könnten.
Samstag, 14. März 2026
Jürgen Habermas in memoriam
Jürgen Habermas, Nachzügler der Frankfurter Schule, ist gestorben. Schade. Ich hätte ihm gerne gesagt, für wie blöd ich das alles halte. Ein Geschwätzakrobat, Linkenpriester, eine Schlüsselfigur der alles vernichtenden 68er. [...]So ein Dummenfütterer, von dem sich die Dummen gern füttern lassen.
Solche, die sich für Sinn, Konsistenz, Nachprüfbarkeit, Richtigkeit nicht interessieren, sondern die das gedrechselte Geschwurbel beeindruckt und die die Rede allein danach beurteilen, ob sie das gewünschte, das ideologisch passende Ergebnis liefert.
Ein Idiotensurfer, der es ausnutzte, dass es an der Universität genug Idioten gibt, um ihr Professor zu sein.
Falls mir jetzt jemand unterstellt, ich würde einen Toten beschimpfen: Nein. Ich beschimpfe nicht Habermas. Ich beschimpfe die Habermas-Anhänger.
Also ist Danisch nicht bloß pietätlos, sondern auch noch feige? Denn als z.B. "Geschwätzakrobat" und als "Idiotensurfer" (whatever this may be ...) wird ja Habermas vorgeführt und nicht seine Anhängerschaft.
Nun ist es ja keineswegs so, daß ich Habermas als meinen Leib- & Magenphilosophen bezeichnen würde. Ein konservativer Libertärer wird die Gedankenwelt der Frankfurter Schule und der selbstgerechten Links- "Liberalismus" nicht wirklich mögen können, das ist ja klar. Und ich gebe gerne zu, daß mir in meinem Leben schlichtweg die Zeit und Geduld gefehlt hat, mich mit den überaus ermüdend geschriebenen Büchern des Verstorbenen allzu sehr auseinanderzusetzen. Ich habe in ein paar davon "hineingelesen" und sie bald wieder zur Seite gelegt. Und habe mich damit begnügt, ein bisserl was über ihn und seine Gedanken zu lesen, statt mir die "Gefangenenhausarbeit" der Original-Lektüre anzutun.
Aber (und das ist eben das große "aber"!): auch wenn ich Habermas' Schreibstil ziemlich unlesbar fand und seine Ansichten nicht teilte – daß er gedacht hat und nicht bloß sinnlos dahinschwätzte, halte ich für kaum bezweifelbar! Wer freilich à la Hadmut Danisch jedes "Denken" mit "verifiziert, empirisch an der Realität gemessen" gleichsetzt und alles nicht empirisch meßbare als Geschwätz abtut, wird das anders sehen. Für den ist eben die gesamte Geisteswissenschaft (die letztlich nur im Unwesentlichen "empirisch verifizierbar" ist) nur dazu da, in die Tonne getreten zu werden.
Ich erlaube mir jedoch bspw. die geschichtsphilosophischen Befunde des niederländischen Kulturhistorikers Johan Huizinga – bspw. in seinem opus magnum Herbst des Mittelalters – trotz der nur peripher möglichen "empirischen Verifizierbarkeit" der darin entwickelten Gedanken für die Menschheit für weitaus wichtiger zu halten, als den durch Spektralanalyse verifizierten Nachweis, daß der ca. 800 Lichtjahre entfernte Stern TOI-3862 von einem Exoplaneten TOI-3862 b umkreist wird. Who cares ...
Doch zurück zum Verstorbenen: so sehr ich bspw. Habermas' Position im sogen. Historikerstreit ablehne und viele seiner (zahlreichen) Stellungnahmen zu jeweils tagesaktuellen Themen (von der "Pandemie" bis zum Vorgehen der Israelis in Gaza) als wenig glücklich ansehe, wogegen er im Ukraine-Konflikt durchaus nachvollziehbare Argumente vorlegte, sei dennoch den geneigten Lesern die Lektüre des Jürgen Habermas gewidmeten Wikipedia-Artikels empfohlen, besonders die Abschnitte "Faktizität und Geltung" ff. ... ... das alles wäre nur "Geschwätz" und "Dummenfüttern"? Ich bezweifle es. Denn der spätere Papst Benedikt XVI hat mit Habermas am 19. Jänner 2004 eine vielbeachtete Diskussion zu Fragen der Religion in der heutigen säkularen Gesellschaft geführt – und der hochgebildete Theologe Josef Ratzinger wird sich wohl nicht mit einem bloßen "Idiotensurfer" auseinandersetzt haben.
Jürgen Habermas ist ca. ein Dreivierteljahr nach seiner im Juni 2025 verstorbenen Gattin, mit der er siebzig Jahre verheiratet war und drei Kinder hatte, dahingegangen. Auch das ist ein Merkmal der Persönlichkeit, das nicht unerwähnt bleiben sollte. Und bei allem Dissens zu seinen Ansichten und Überzeugungen kann ich, können wir doch sagen:
Requiescat in Pace.
Max Blumenthal: Trump’s War – Bombing a School and $8 a Gallon Gasoline
This is the proof that this is the most corrupt administration in the american history. They make Hunter Biden look like Ralph Nader!
@SpotterVideoWelche Nation torpedierte die USS Liberty am 8. Juni 1967?Warum wurde den Überlebenden befohlen, niemals über die Ereignisse dieses Tages zu sprechen?Warum beorderte LBJ die zur Unterstützung der USS Liberty entsandten Kampfjets zurück?Welches Land im Nahen Osten nutzte Jonathan Pollard, um Atomgeheimnisse aus den USA zu stehlen?Welche Nation stahl angereichertes Uran aus der NUMEC-Anlage in den USA?Welche Nation hat sich nie einer Waffeninspektion unterzogen?Warum versuchte JFK, das Atomwaffenprogramm in Dimona zu stoppen?Verstehen Sie die Drohung der „Sampson-Option“?Kurz nach dem 11. September berichteten Brit Hume und Carl Cameron von FOX News in einer Reihe von Artikeln über die mögliche Beteiligung Israels an dem Anschlag.Die „tanzenden Israelis“ wurden noch am selben Tag von Officer Scott De Carlo vom East Rutherford Police Department festgenommen. Wie konnten diese Männer einem Prozess in den USA entgehen?Wie viele US-amerikanische Militärangehörige wurden seit dem Zweiten Weltkrieg im Nahen Osten getötet oder verwundet?
Der Iran-Krieg: Trumps prägendes Vermächtnis / Robert Barnes & Oberstleutnant Daniel Davis
von Sandokan
Mit Daniel Davis und Robert Barnes diskutieren zwei ehemalige Trump Unterstützter, welches politische Vermächtnis Trump wahrscheinlich hinterlassen wird, und welches Schicksal ihm persönlich und seinem Team bereits nach den Zwischenwahlen drohen könnte.
So wie es sich momentan darstellt könnten diese "Midterm Elections" zu einem großen Wahlerfolg der Demokraten werden. Senat und Repräsentantenhaus dominiert von den Demokraten würden Trump politisch kalt stellen. Dass Trump dann ua. die Amtsenthebung droht scheint bereits ausgemacht zu sein.
Große Teile seiner Wählerschaft hat Trump vor den Kopf gestoßen, auf kritische Stimmen aus den eigenen Reihen hört er nicht (wie etwa Vance, Tulsi Gabbard und die geschaßte Marjorie Taylor Greene). Stattdessen bedient er die Agenda der Israel Lobby (die ihn in der ersten Amtszeit teilweise aktiv bekämpft hat) und hört auf jene die ihm nach dem Mund reden.
Freitag, 13. März 2026
Der Iran-Krieg: Was, wenn es nicht das ist, wonach es aussieht?
Am 26. Februar 2026 verhandeln die USA und der Iran in Genf. Der omanische Vermittler spricht von einer Einigung in Reichweite. 48 Stunden später fallen Bomben. Die offizielle Begründung: eine unmittelbare Bedrohung. Doch selbst der ranghöchste Demokrat im US-Geheimdienst-ausschuss sagt öffentlich: Diese Bedrohung gab es nicht.In diesem Video zeige ich vier unabhängige Erklärungen dafür, warum dieser Krieg genau jetzt begonnen hat – und warum das, was nach den Bomben bleibt, womöglich gefährlicher ist als der Krieg selbst. Alle Aussagen sind mit öffentlichen Quellen belegt. Keine Spekulationen ohne Grundlage. Keine einfachen Antworten.
Danke Donald (?)
Natürlich kenne ich Deine Intentionen und Abhängigkeiten nicht und darüber, an welcher Strippe Du hängst, wird seit Wochen und Monaten ausschweifend debattiert. Offizielle und alternative Kanäle bieten da massig Erklärungsvielfalt an.
Die, die keine Strippen sehen wollen, erklären Dich zum Wahnsinnigen. Du lieferst auch mehr Argumente als wirklich notwendig, um diesen Eindruck zu erwecken:
- Bist Du schon senil, wie Dein Vorgänger oder bist Du erpressbar durch die Epstein-Files?
- Willst Du die Strandhotelpläne deines Schwiegersohns Jared realisieren, um noch einmal ordentlich Kasse zu machen?
- Will die IT- und Geld-Mafia die Welt digital erwürgen und Du bist nur ihr Strichjunge?
Der Möglichkeiten gibt es viele und vermutlich habe ich auch noch einige "gute/schlechte" Gründe vergessen.
Allerdings vermisse ich bei all diesen Erklärungen eine, die ich für sehr wesentlich halten würde. Warum spricht niemand darüber? Weil sie zu abgefahren und deshalb nicht diskussionswürdig ist?
Du wickelst gerade ein Imperium ab, welches die Welt über mehr als ein Jahrhundert in Geiselhaft nahm. Viel mehr als Du kann man fast nicht tun, um genau das zu erreichen. Bist Du ein Vaterlandsverräter oder bist Du einer, der sein Land wieder frei machen möchte? Hat "Make america great again" vielleicht noch eine tiefere Bedeutung?
Wenn Dein — oder besser "Euer" — Plan aufgehen soll, dann macht genauso weiter, wie bisher. Dann ergibt sich auf den ersten Blick ein groteskes Bild, aber wenn man zurücktritt und versucht Zusammenhänge oder eine Strategie zu finden, dann wird das Bild rund.
Warum sehe ich das so? il Emotionen bei der Analyse ganz schlechte Ratgeber sind und Kriege für reichlich Emotionen sorgen. Weil das große Ganze einen anderen Rahmen hat als die vielen kleinen Sichtfenster.
Ja, leider ist da auch viel Blut und Grausamkeit dabei, aber offenbar muß bei einer solch weltumspannenden Operation dieser Preis bezahlt werden. Mich fröstelt der Gedanke, aber gegen seine Raffinesse kann ich nichts tun. Vielleicht habe ich auch zu viel Ur-Logen Literatur gelesen und bin selber schon etwas gaga.
Aber es bleibt immer noch das permanent absurde Vorgehen von Leuten, die es eigentlich besser wissen sollten. Entweder sind sie wirklich alle durch die Bank bescheuert, was ich nicht glaube, oder sie verfolgen ein Ziel, welches wir nicht sehen sollen. Und die obengenannten Gründe werden 24 Stunden tagtäglich in die Welt posaunt, um den wirklichen Grund zu maskieren.
Der Schuldenturm muß abgerissen werden, da beißt die Maus keinen Faden ab und ein Krieg ist dabei eine bewährte Spanische Wand. Aber das ist nur eine Variable der Gleichung. Es muss noch eine andere entscheidende Größe deaktiviert oder Schmachmatt gesetzt werden. Und da tauchen plötzlich Gestalten und vor allem Themen aus dem Untergrund auf, die bislang tabu waren.
Donnerstag, 12. März 2026
Die Epsteinkoalition weiß nicht weiter
Die eigenen Raketen der USA und Israels sind alle, die Frühwarnsysteme sind beschädigt oder brauchen eigentlich eine Wartung, die aber jetzt kaum möglich ist, also werden die Daten und Abfangquoten langsam immer unbefriedigender.
Und der Iran zaubert erst jetzt, wo die Abfangraketen des Westens fast alle sind, mit seinen moderneren Neuentwicklungen. Allerdings weiß man nicht, wie groß die Reserven des Irans an Spielzeug sind, und man weiß auch nicht, wo sie auf die netten kleinen Angreifertruppen warten.
John Mearsheimer: U.S. Already Lost Iran War – No Off-Ramp in Sight
Ein paar Gedanken zum neuen geistlichen und weltlichen Führer des Irans
Selbst wenn es massiv weiter geht, also unter der militärischen Übermacht der Agressorstaaten, wird es mit Sicherheit keine Kapitulation des Iran geben. Dann schon eher irgendwann eine Kapitulation (Abziehen) der Amis. Bei den Israelis bin ich mir nicht sicher. Vielleicht wird der Iran als berechtigte Präventiv-maßnahme sogar versuchen, das Atomwaffenarsenal der Israelis zu zerstören.
Dazu ein Artikel bei TopWar, der m.E. die Problematik, wie ich sie verstanden hatte, gut beschreibt:
Irans neuer Oberster Führer und Russlands schwierige analytische Herausforderung
Die Wahl des neuen iranischen Führers fand in einer außergewöhnlich angespannten Atmosphäre statt. Ihr Ergebnis, die Übertragung der obersten Staatsgewalt an den Sohn des verstorbenen Ali Khamenei, zeigt, dass die iranische Elite in ihrer Konfrontation mit Israel und den Vereinigten Staaten aufs Ganze geht und damit im Grunde einen existenziellen strategischen Schritt vollzieht. In Russland wird der neue iranische Führer mit allgemeinem Optimismus betrachtet, doch die Realität dürfte etwas komplexer sein.Warum war Mojtaba Khamenei bei westlichen Medien und dem iranischen politischen Establishment so unbeliebt?
Mojtaba Khamenei ist im Westen eine Art „verkehrte Ikone“ der liberalen Agenda, wenn es um den Iran geht. Er wurde in den letzten zwölf Jahren mehrmals jährlich als Nachfolger seines Vaters, des Rahbar (des iranischen Obersten Führers), genannt. Die Analyse des „iranischen Übergangs“ im Zusammenhang mit Mojtaba Khameneis Namen ist weitgehend zu einem liberalen Kennzeichen geworden, obwohl weder er selbst noch die Ereignisse in der iranischen Politik – einem traditionell von ikonischen Figuren und komplexen Intrigen geprägten Umfeld – dafür Anlass gegeben haben.
Zitatenschatz – vom Faustrecht und dem Recht des Stärkeren
Mittwoch, 11. März 2026
Prof. John Mearsheimer: Evaluating Human Cost of This War
@soulrebelno1: Die USA sind ein Terrorstaat und eine Tötungsmaschine. Eine 2025 in The Lancet Global Health veröffentlichte Studie schätzt, dass einseitige Wirtschaftssanktionen, insbesondere die der USA, jährlich etwa 564.258 Todesopfer fordern. Kinder unter fünf Jahren und ältere Menschen sind am stärksten betroffen; 51 % aller sanktionsbedingten Todesfälle entfallen auf Kinder unter fünf Jahren. Basierend auf dieser Studie, die den Zeitraum von 1971 bis 2021 abdeckt, wird die kumulierte Zahl der Todesopfer durch diese Sanktionen auf über 38 Millionen geschätzt. Bis Ende 2025 dürfte die Zahl der Toten sogar 40 Millionen übersteigen. Allein in einem Jahr, zwischen 2017 und 2018, sollen die US-Sanktionen gegen Venezuela 40.000 Todesopfer verursacht haben.
@mariteri4554: Ich sah Trump und den „Kriegsminister“, als sie sagten, der Iran habe die Schule angegriffen. Sie wirkten zögerlich und gaben Worte von sich, an die sie selbst nicht glaubten. Der Kriegsminister wandte nicht die übliche Macho-Taktik an, sondern senkte sogar den Blick, als er sagte: „Wir ermitteln.“ Schändlich von beiden!





