Mittwoch, 28. Oktober 2026
Nein liebe Frau Guerot, hier liegen Sie falsch!
Von den Widersprüchen unserer Zeit
Teil 1) - Zum Thema Staatsfeiertag:
Der Staatsfeiertag ist am 26. Oktober, den viele als Nationalfeiertag bezeichnen. Sicher werde ich da bei so manchem eingefleischten Österreicher anecken. Ich lehne den Begriff „national“ für den 26. Oktober schlichtweg ab. Aber ich ehre diesen Tag im Bewusstsein der Geschichte Österreichs, besonders die Bedeutung dieses Tages. Aber es könnte auch ein anderer Tag sein, z. B. ein Tag im Mai:
Der österreichische Staatsvertrag wurde am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet.
Nur derjenige, der die Geschichte kennt, wird meine Ausführungen nachvollziehen können. Ich habe das schon irgendwann einmal angesprochen, vermutlich auch hier, aber ich wiederhole mich gerne: Was ist „deutsch“?
Die Wurzel des Deutschtums liegt (nach meiner Auffassung) in der Nibelungensage. Geografisch erstreckte sich dieses Thema vom Eisack (heute Südtirol) bis in den Odenwald (heute Hessen). Zu dieser Zeit gab es diese Grenzen der heutigen Zeit nicht, und diese Zone der Nibelungensage würde somit Teile Italiens, Österreichs und Deutschlands überdecken.
Stellt sich die Frage, was überhaupt eine Nationalität ausmacht. KI schreibt dazu:
Die rechtliche Staatsangehörigkeit (Zugehörigkeit zu einem Staat) und die ethnisch-kulturelle Identität (Zugehörigkeit zu einem Volk).
Den ersten Teil bezeichne ich als Unsinn. Denn ich werde einen Afghanen, der aus irgendeinem Grunde die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hat, nicht als Vertreter einer deutschen Herkunft bezeichnen können. Das ist reine Politik, was man da veranstaltet.
Gehen wir zur ethnisch-kulturellen Identität (Zugehörigkeit zu einem Volk). Da deklariert das KI eine vernünftige Richtung:
Kulturelle Klassifikation
• Gemeinsame Sprache: Die Muttersprache als verbindendes Element einer Kulturnation.
• Gemeinsame Geschichte und Traditionen: Ein geteiltes kollektives Gedächtnis, Bräuche und Feiertage.
• Kulturelle Identität: Werte, Normen und oft auch religiöse Prägungen, die eine Gemeinschaft formen.
Da wird es bereits klarer. Es gibt Angehörige einer Nation, die im Ursprungsland wohnen, die man als „Einheimische“ bezeichnet. Dann aber gibts die sog. Diaspora, wo die Angehörigen einer Nation am Rande eines Staatsgebietes oder sogar in fremden Staaten leben, sich aber durch die Gemeinsamkeit mit den Angehörigen ihrer Herkunft identifizieren.
Extremes Beispiel: Ich war auf einer Durchreise in Luxemburg, und ging in eine einfache Gaststätte, in Deutschland vielleicht „Kneipe“ oder in Österreich „Beisl“ genannt, hinein, um nach dem Weg zu fragen. Ich war völlig überrascht, als ich dort fast denselben Dialekt gehört habe, den die Siebenbürger Sachsen in Siebenbürgen (Rumänien) sprechen. Natürlich wurde mir das insofern bewusst, weil mir bekannt war, dass aus dieser Gegend aufgrund des Rufes und Erlasses von Andreas II. im Jahre 1224 viele Deutsche aus dem Raum Mosel-Trier- Luxemburg nach Rumänien eingewandert waren.
Genauso gibt es Deutsche in Russland, die man als Geschichts-Uninteressierter als „Möchtegern-Deutsche“ bezeichnet, die sich nur dadurch auszeichnen, dass sie einen deutschen Schäferhund halten. Diese oberflächlichen Beurteiler wissen ja gar nicht, aus welcher Gegend und in welcher Zeit diese Leute damals nach Russland gekommen sind, als sie vor knapp 250 Jahren von Katharina der Großen gerufen wurden.
Mir ist ein Dorf in Brasilien bekannt, in dem sich vor fast 100 Jahren Egerländer niedergelassen haben, die dort auch ihre Kultur und ihre Traditionen beibehalten haben. Diese Leute sprechen noch eine Form des ursprünglichen Dialekts, der heute im Egerland fast zur Gänze ausgestorben ist. Auch Tiroler waren dort dabei. Das Dorf heißt „Dreizehnlinden“:
Dazu gibt es auch andere Dörfer, wie z.B. Blumenau, das von Einwanderern aus Pommern schon 1863 gegründet wurde. Pomerode ist auch so ein Dorf und hat heute mit etwa 92 Prozent der Stadtbevölkerung den größten Anteil deutschstämmiger Einwohner in Brasilien. Deutsch ist dort die zweite zugelassene Amtssprache in dieser Stadt.
https://www.dw.com/en/why-did-germans-immigrate-to-brazil-200-years-ago/a-69712593
Auch in Paraguay gibt es Wurzeln deutscher Einwanderer, KI schreibt:
Deutsche Einwanderer und Siedler haben auch eine lange Geschichte in Paraguay, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Heute leben rund 30.000 deutsche Staatsbürger und über 150.000 Deutschstämmige im Land.
Beispiele: San Bernardino, Nueva Germania, Colonias Unidas, Hohenau, Obligado, Bella Vista, Colonia Independencia, etc.
Bleiben wir aber im europäischen Raum:
Das umfassende Band, das das Deutschtum hinsichtlich Kultur, Tradition und Sprache zusammenhält, erstreckt sich von den Randgebieten des heutigen Frankreichs (Elsaß-Lothringen) bis an die Wolga und den Don in Russland, um die West-Ost-Ausdehnung zu beschreiben. In der Nord-Süd-Ausdehnung gibt es im Norden die deutsche Minderheit in Dänemark, und im Süden die Südtiroler im heutigen Italien, die Batschka im heutigen Serbien und die Siebenbürger im heutigen Rumänien.
Dazu gehören auch viele andere Gebiete, wie Schlesien, das Sudetenland, Fünfkirchen im heutigen Ungarn, etc. etc. Als es im Lied früher hieß: „Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“, dann war das schon begründet, aber nicht komplett, was das Deutschtum betrifft.
Ich denke, damit die Bedeutung des Wortes „Nation“ besser erläutert zu haben. In den Ländern, in denen sich traditionell mehrere Nationen befinden, unterscheidet man sehr wohl zwischen „Staat“ und „Nationalität", wie z.B. in Rumänien. Mein Jüngster, der seine Matura (in Deutschland „Abitur“ genannt) in Siebenbürgen gemacht hat, kann auf seinem Zeugnis neben seinem Namen und Geburtsdatum lesen:
Staatsangehörigkeit: Österreich
Nationalität: Deutsch.
In der Diskussion mit meinen Nachbarn in Niederösterreich, für die das Wort „Österreichische Nation“ gebräuchlich und normal ist, wies ich auf die Namen vieler Dörfer in Österreich hin, wie z.B.:
Deutsch Jahrndorf, Deutsch Kaltenbrunn, Deutschkreutz, Deutsch Schützen-Eisen-berg, Deutschfeistritz, Deutsch-Wagram, Deutsch-Griffen, Deutsch Goritz, Deutsch-Schützen, Deutsch-Haslau, etc. etc.
Ich kenne in Österreich kein einziges Dorf oder Gemeinde, das bei dieser Art von Doppel-bezeichnung mit dem Wort „Österreichisch- …“ statt „Deutsch-…“ beginnt.
Dazu noch eine andere Überlegung. Anfangs in der Volksschule gabs ein Fach, das nannte sich „Sprache“. Später hieß es in den Mittelschulen und Gymnasien „Deutsch“. Da wurde die Grammatik und vieles andere gelehrt, aber immer auf die deutsche Sprache bezogen, niemals auf die österreichische. Obwohl ich noch ein Buch aufbewahrt habe, das den Titel „Österreichisches Wörterbuch“ trägt. Aber hier wurden die Begriffe erklärt, die im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch nicht üblich sind, in Österreich aber schon.
Daraufhin begannen manche Nachbarn, darüber nachzudenken und stimmten mir insofern zu, dass das Wort der „Österr. Nation“ sowie der „Österreichische Nationalfeiertag“ nicht besonders treffend gewählt wurde. Schließlich gibt es ja auch keine „Luxemburger Nation“ oder „Liechten-steiner Nation“.
Aber das schmälert nicht den Begriff und die Würde des Staatsfeiertages am 26. Oktober, wie ich das bezeichne. Die Österreicher sind ein würdiges Volk der Deutschen Nation, und ich meine, dass dort die „besseren Deutschen“ leben, obwohl man mir das hinsichtlich der Geschichte der letzten 100 Jahre immer negativ auslegt. Deshalb werde ich auch niemals meine österreichische Staatsbürgerschaft gegen eine andere eintauschen, auch nicht nach den Jahrzehnten meiner Tätigkeit im Ausland. Aber Begriffe und Bezeichnungen sollten sich an der Realität orientieren, meine ich halt.
Dienstag, 27. Oktober 2026
Ray Bradbury: „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“
I.
Ray Bradbury – „Oktober 2026: Das Jahrmillionen-Picknick“ (nach der Buchfassung von 1950)
Es war die Mutter, die den Vorschlag machte, mit der ganzen Familie auf einen Angelausflug zu fahren. Aber Timothy wußte, daß sie nicht auf die Idee gekommen war. Es war Dads Einfall gewesen; und sie hatte ihn nur ausgeprochen.
Dad scharrte mit den Füßen in den Marskieseln und stimmte ihr zu. Sofort brach ein Getobe aus, es wurde gerufen, und das Lager war schnell in Behältern und Koffern verstaut, die Mutter zog sich Wanderstiefel an und warf sich eine Jacke über, Dad stopfte sich mit zitternden Händen die Pfeife, den Blick auf den Marshimmel gerichtet, und die drei Jungs balgten sich um die Plätze im Motorboot, ohne weiter auf Mom und Dad zu achten, außer Timothy.
Dad drückte auf einen Knopf. Das Boot ließ ein lautes Summen zum Himmel aufsteigen. Das Wasser drückte gegen den Rumpf und das Boot schoß nach vorn, und die ganze Familie brach in ein „Hurra!“ aus.
Timothy saß auf der Rückbank neben Dad, die kleinen Finger lagen über Dads haarigen Fingern, und er saß zu, wie der Kanal sich wand und die Stelle, an der sie in ihrer kleinen Rakete nach dem Flug von der Erde hierher gelandet waren, hinter ihnen zurückblieb. Er erinnerte sich an die Nacht, bevor sie die Erde verließen, wie sie hastig ihr Hab und Gut in der Rakete verstaut hatten, die Dad irgendwo aufgetrieben hatte, und wie von Ferien auf dem Mars die Rede war. Für einen Ferienurlaub war das ziemlich weit weg, aber Timothy hatte nichts dazu gesagt, damit sich seine beiden jüngeren Brüder nicht aufregten. Und so kamen sie zum Mars, und das erste, was sie unternehmen würden, hieß es, war ein Angelausflug.
Dad hatte einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, während das Boot den Kanal hinaustuckerte. Timothy wurde nicht schlau daraus. Er war entschlossen und irgendwie erleichtert. Die tiefen Falten in seinem Gesicht schien ein Lächeln anzudeuten, statt Sorge oder Betrübnis.
Hinter ihnen blieb die abkühlende Rakete zurück, verschwand hinter einer Biegung, und war fort.
„Wie weit fahren wir?“ Robert ließ die Hand plätschernd durch das Wasser gleiten. Es sah aus, als würde eine kleine Krabbe aus dem violetten Wasser springen.
Dad atmete sacht aus. “Eine Million Jahre.“
“Kraß,” sagte Robert.
“Schaut mal, Kinder.” Die Mutter wies mit einem langen, weichen Arm nach vorn. „Eine tote Stadt!“
Sie beugten sich in gespannter Erwartung vor, und da lag die die tote Stadt vor ihnen, ganz allein für sie, und döste in der heißen Stille eines Marssommers, den ein Marswettermacher für sie bestellt hätte.
Und Dad sah aus, als ob er froh war, daß die Stadt tot war.
Es war ein leeres Labyrinth aus rosa Steinen, das da auf einem Sandhügel schlief, ein paar umgestürzte Säulen, ein einsamer Tempel, und dann wieder die endlose Sandwüste. Nichts anderes, Meile um Meile. Eine weiße Wüste, die sich links und rechts des Kanals erstreckte, und eine blaue Wüste über ihnen.
In diesem Augernblick flog ein Vogel auf – wie ein Stein, der über einen blauen Teich geworfen wird, ein Aufprall, ein tiefer Fall – und verschwunden.
Dad zuckte erschrocken zusammen, als er ihn sah. „Ich dachte schon, es wäre eine Rakete.“
(Hier weiterlesen)
Ulrikes Panoptikum: "Islamo-Gauchisme" als Sündenbock?
Aber die ersten Minuten bleiben, so ist zu konstatieren und auch zu befürchten, höchst relevant. Also doch: Les antifas pour, et non contre Marine? Pourquoi pas, kann man nur widerfragen. Aber nicht, weil die politischen Eliten (als Auftraggeber dieser hirnlosen Vollidioten) so weit rechts stünden, oder weil sie, wie Frau Ulrike meint, dem konservativ-libertären Lager angehörten, sondern sozusagen und bekanntermaßen im Gegenteil ihre linke Agenda konsequenter betreiben und daher auch nicht davor zurückschrecken, ihrer Kinder zu fressen oder wenigstens, wie hier im Falle des kleinen Jean-Lucs, schmählich zu verraten. Weil nämlich die meisten Leute, darunter notre chère Ulrique, nicht kapieren können, dass unsere Linke in Sachen EU und NATO wirklich keinen Spaß versteht und folglich Mélenchon so fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.
Dafür nimmt man sogar eine Meloni2.0 in Kauf bzw arbeitet proaktiv auf diese hin. So schaut 's aus.*Was steckt wirklich hinter den Unruhen in Frankreich? Und warum werden die Proteste in Deutschland so unterschiedlich bewertet?*
Ulrike Guérot beschäftigt sich in dieser Ausgabe des *Panoptikums* mit den aktuellen Protesten und Ausschreitungen in Frankreich. Dabei hinterfragt sie die Berichterstattung deutscher Medien und beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der Unruhen.
Im Mittelpunkt stehen die Forderungen französischer Schüler und Studenten nach besseren Bildungsbedingungen, die seit Jahrzehnten bestehenden sozialen Probleme in den französischen Vorstädten sowie die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft.
Guérot unterscheidet dabei zwischen legitimem Sozialprotest und gewaltsamen Ausschreitungen. Sie blickt auf frühere Protestbewegungen zurück und erläutert, weshalb sie die pauschale Ver-bindung von Migration, Islam und sozialen Unruhen für problematisch hält.
In einer ergänzenden Einleitung berichtet sie außerdem über Aussagen zweier Bekannter aus Nizza und thematisiert Vorwürfe, wonach die politische Verantwortung für die Ausschreitungen gezielt der französischen Linken zugeschrieben werden soll. Diese Schilderungen und Vorwürfe sind nicht unabhängig bestätigt.
Auch die bevorstehende *Präsidentschaftswahl 2027* spielt eine wichtige Rolle: Welche Aus-wirkungen haben die Unruhen auf die politische Auseinandersetzung zwischen Jean-Luc Mélen-chon, Marine Le Pen und anderen politischen Kräften?
Ein Panoptikum über soziale Ungleichheit, Medien, politische Interessen und die Zukunft der Französischen Republik – und darüber, warum die Entwicklungen in Frankreich auch Deutsch-land betreffen.
Wohlgemerkt: um das, was in dieser Zusammenfassung beschrieben wird, geht es mir nicht (das ist eigentlich gutmenschlisch-linker Quacksprech von der Stante), sondern nur um das in der relativ kurzen Einleitung Mitgeteilte. Man kann dieses Video relativ bald abdrehen, aber der Anfang ist interessant. Auch, vor allem für uns "Konservativ-Libertäre."
Montag, 26. Oktober 2026
Eine faszinierende Diskussion zur Israel-Lobby in den USA
@liberty-matrix
93 of 100 Senators & 361 of 435 Congress members take AlPAC money. Every politician that took money from AIPAC is a traitor to the American people!
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Zusammenfassung unter dem Video:
BESCHREIBUNG
In dieser besonderen Kooperation zwischen dem Quincy Institute for Responsible Statecraft und meinem YouTube-Kanal diskutiere ich mit Stephen Walt (Harvard Kennedy School), Eli Clifton (Mitbegründer des Quincy Institute) und Ian Lustick (University of Pennsylvania) in einer Podiumsdiskussion über unser Buch „The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy“ (2007) und ihr neues Buch „Israel’s Lobby: America in the Grip of a Foreign Power“. Rashid Khalidi, emeritierter Professor für Geschichte an der Columbia University, moderiert die Veranstaltung.
Wir erörtern den militärisch-industriellen Komplex und die Öllobby, warum die Palästinafrage ein Bereich ist, in dem die Lobby dominiert, die Kluft zwischen öffentlicher Meinung und Politik, Wahlkampfspenden nach dem Urteil im Fall Citizens United, den Antisemitismusvorwurf und den Einsatz staatlicher Macht gegen Universitäten, warum Israels Verteidiger Schwierigkeiten haben, die Fakten darzulegen, und wann sich die Politik ändern könnte.
KAPITEL
Zum 26. Oktober ein 26. Klaviertrio
Sonntag, 25. Oktober 2026
Zum 25. Oktober ein 25. Streichquartett
Samstag, 24. Oktober 2026
Prof. Richard Sakwa : The Fatal Assumption That 'Tehran Will Break'
@robertpierson299
The West is a perfect example of something Lyndon B. Johnson said: that any Jackass can kick down a barn but it takes a carpenter to build one. We don't have the skill or intelligence to build a prosperous peaceful world, all we know how to do is kick everything down, even if it leaves us open to predation and the elements.(Der Westen ist ein perfektes Beispiel für LBJs Aussage: Jeder Dummkopf kann eine Scheune einreissen, aber es braucht einen Zimmermann, um eine zu bauen. Uns fehlt das Können und die Intelligenz, eine friedliche und prosperierende Welt zu erschaffen; wir können nur alles einreissen, selbst wenn es uns dann Plünderung und Elementargewalten aussetzt)
Der kenntnisreiche Prof. Mearsheimer (13) : Trump's Three-War Trap
ZUSAMMENFASSUNG
- den Ukraine-Krieg, den er von Joe Biden geerbt hat, für den er aber nun die alleinige Verantwortung trägt;
- den Iran-Krieg, den er gemeinsam mit Israel am 28. Februar 2026 begonnen hat; und
- der Krieg zwischen den Huthis und Saudi-Arabien, zu dessen Beginn er die Saudis am 13. Juli 2026 ermutigte.
Jeder dieser Kriege birgt ein erhebliches Risiko einer gefährlichen Eskalation, und gemeinsam drohen sie, der Weltwirtschaft schweren Schaden zuzufügen. Erschwerend kommt hinzu, dass Trump keine Strategie hat, um diese Kriege zu für die Vereinigten Staaten günstigen Bedingungen zu beenden, geschweige denn einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Selbst nach dem Ende der Kampfhandlungen besteht die Gefahr, dass alle drei Kriege zu eingefrorenen Konflikten werden.
KAPITEL
Freitag, 23. Oktober 2026
Prof. Glenn Diesen : Why Europe Is Burning
@klauskeller7617
I think the goal of the war in Ukraine was to weaken Europe, which after 1990 became a political and economic competitor to the USA. Anti-Russian reflexes, partly dating back to the 19th century, helped make €uropeans believe it was about weakening Russia. The extent of the €U's self-damage is enormous. The USA can now leave the €U to deal with the mess. The violent excesses from demonstrations that we know from the Arab Spring are additionally promoting destabilization. I suspect similar organizers.
Donnerstag, 22. Oktober 2026
Die Revolution frisst ihre Kinder
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Prof. John Mearsheimer : Has Trump Found an Iran Exit?
@dobermanmacleod
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