Dienstag, 17. Juli 2018

Meldungen zum Tage

von Fragolin

In Wien toben die Roten, dass ein internes und nicht bestätigtes Ideenpapier der AUVA existiere, dessen Existenz eindeutig beweise, dass Schwarz-Blau die Unfallkrankenhäuser privatisieren wolle. Wie ein Papier auf der unteren Ebene, von dessen Existenz und Inhalt selbst die zuständige Ministerin nichts wusste, bis sie aus den Medien davon erfahren hat, irgendwas beweisen soll? Egal. Tal is in the town,


Nochmal in Wien löste ein Syrer einen Polizei-Großeinsatz aus, weil er auf dem Dach eines zum Parlamentsgebäude gehörenden Glascontainers herumturnte und mit Suizid drohte. Passanten riefen „Spring doch!“, was man für abscheulich halten könnte, wenn da irgendwas dran glaubhaft wäre. Da der „Mann“ jedoch angeblich gegen die Schwarzblaue Regierung demonstrierte, weil sie ihn nicht nach Afghanistan zurückkehren lässt, kann man das ganze als Fake abbuchen. Tal is in the town.
Ich hoffe, seinem Wunsch wird nun schnellstmöglich entsprochen und vorsorglich auch alle anderen Syrer sofort heimgeflogen in das längst befriedete Aleppo, bevor sich der nächste vor Verzweiflung in Gefahr begibt.


In Salzburg werden kurz vor Eröffnung der weltbekannten Festspiele Anti-Terror-Metallpfosten installiert. (Ob es sich dabei um Hohlpfosten oder Vollpfosten handelt, ist noch nicht geklärt) So können die Festspielgäste unbeschwert und ohne Angst den Festreden zuhören, in denen ihnen Zuversicht, Mut und Vorsicht vor den Rattenfängern, die diffuse Ängste verbreiten, nahegelegt werden.
Übrigens soll über den weiteren Ausbau des Systems nach ersten Erfahrungen mit den neuen Sicherheitspollern entschieden werden. In Zusammenarbeit mit der EN-Normierungsstelle 08/15 wird jetzt schon an einem EU-Normanschlag gefeilt, der zum praktischen Testen der Anlage simuliert werden soll. Man präferiert „Identitäre“, die mit einem Plakat und Megaphonen bewaffnet mit einem E-Bike direkt gegen einen Poller fahren. Andere Anschläge, wie sie in IS-Broschüren empfohlen werden, wurden als politisch undenkbar abgelehnt.


In Helsinki hat ein historisches Treffen stattgefunden. Der mächtigste Mann der Welt traf auf einen größenwahnsinnigen Despoten. Auch nach längeren Diskussionen konnten sich die anwesenden Journalisten aus aller Welt nicht einigen, wer von den beiden jetzt eigentlich wer ist.


Auf Twitter tobt Elon Musk gegen einen Höhlenforscher, der sich weigerte, bei der Rettung der Jugendlichen in Thailand seinen Werbegag einzusetzen. Er hatte ja die glorreiche Idee, die Kinder in eine winzige Röhre zu stecken und durch die Höhle zu schieben. Dass der Höhlenforscher, der eine detaillierte Karte der Höhle fertigte und die Rettungstaucher koordinierte, das Durchschieben einer steifen Metallröhre durch eine enge verwinkelte Höhle als unmöglich ablehnte und Musk zurecht vorwarf, sich mit einem PR-Gag in die Schlagzeilen puschen zu wollen, ließ dem Narzissten Musk endgültig die Schädeldecke abfliegen. Den Glorreichsten, Kreativsten und Reichsten kritisiert man nicht, auch wenn seine Glorie nur in seiner Filterblase existiert, seine Kreativität noch genau gar nichts Neues erfunden hat (Raketen, Elektroautos und Rohrpost gab es auch schon vor Musk) und seine zig Milliarden immer mit Rotstiften geschrieben werden. Was hat denn so ein blöder Höhlenforscher schon für eine Ahnung von Höhlen?


In Schottland soll ein Weltraumbahnhof entstehen. Kritiker, die anmerken, dass ein Start so weit vom Äquator entfernt zu viel Treibstoff verbraucht, haben die geniale Idee noch nicht verstanden: Ein Dutzend schottische Baumstammwerfer heben gemeinsam den Satelliten auf, dann stecken ihnen Helfer hungrige Frettchen unter den Kilt. Der Rest ist eine Mischung aus Kraft, Wut und Schmerz und reicht aus, um einen mittelgroßen Fernsehsatelliten aus dem Stand in eine geostationäre Umlaufbahn zu katapultieren.


In Brüssel hat der Sprecher Jean-Claude Junckers – er selbst wäre wohl nur zu Lallen in der Lage gewesen – jegliche Rücktrittsforderungen zurückgewiesen. Er erklärte, die Kommission kenne nur die Regierungen als Ansprechpartner, aber keine Einzelpersonen. Im original soll Juncker ihm aufgetragen haben: „Sag denen, was schert es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt! Und jetzt bring mir noch eine Karaffe von dem Roten!“


Und zum Abschluss noch eine Frage zum Tage, gefunden auf Ramin Peymanis „Klodeckel“-Blog, der sich immer noch darüber wundert, dass Deutschland mit Tunesien um das Wohlergehen eines Hardcore-Islamfaschisten ringt:

Was glauben die links-grünen Allesversteher eigentlich, wer sie sind, dass sie gottgleich über den Rest der Menschheit richten könnten? Wer hat sie ermächtigt, ihr selbstgerechtes Weltbild allen anderen aufzuzwingen?“

Die lasse ich jetzt mal so im Raum stehen.

Montag, 16. Juli 2018

Seenotrettung vs Schlepperei

von Bastiat




Nachdem linke Gutmenschen so ihre Probleme mit dem Denkvermögen haben, eine kleine visuelle Unterstützung, um den Unterschied zwischen Seenotrettung und Schlepperei zu veranschaulichen:



Gern geschehen!

Wenn die Umfragen stimmen


... (woran allerdings Zweifel durchaus angebracht sind), dann sieht es bezüglich Horst Seehofer wie folgt aus:
Laut der aktuellen Forsa-Umfrage für die Fernsehsender RTL und n-tv halten ihn knapp zwei Drittel der Bürger (62 Prozent) für einen "Störenfried", nur ein gutes Viertel (27 Prozent) sieht in ihm einen "aufrechten Politiker". Selbst unter den CSU-Anhängern betrachtet knapp die Hälfte der Befragten (46 Prozent) den CSU-Chef als "Störenfried".
Nun ist eine Fragestellung, die als Alternativen »Störenfried« und »aufrechter Politiker« bietet, per se schon ziemlich vertrottelt. Es gibt mehr als genug Politiker, die einfach dröge Apparatschiks oder wendige Karrieristen sind, und daher weder »Störenfried«, doch schon gar nicht »aufrecht« genannt werden können! Also: Drehhofer und »aufrechter Politiker« ist doch einfach lächerlich ...

Andererseits: wenn ihn 62% der Bürger als »Störenfried« ansehen, dann kann man nur sagen: ihnen (und nur ihnen, wohlgemerkt!) gönne ich von Herzen noch viel mehr vergewaltigte Töchter, die U-Bahn-Treppen runtergetrene Hausfrauen, gemesserte Familienväter in der persönlichen Umgebung (soweit diese dieselben leisetreterischen Arschgeigen sind wie die Befragten).

Und Merkel bis zum Abwinken. Sollen sie doch an ihrer feigen »Gutmenschlichkeit« krepieren!



Respekt!






Märchenstunde

von Fragolin

Gleich vorneweg, auch wenn das den Spannungsbogen plattbügelt: Ich halte diese Geschichte für übelsten Fake. Entweder will da einer die Leute verscheißern und über eine gefakete Spendenaktion Kohle abgreifen oder es ist eine Provokation linker Aktivisten, die dann die zwei oder drei dümmsten Kommentare jener, die beim Lesen vor lauter Empörung ihr Hirn nicht einschalten und sofort losblöken, medial vorführen, um „die rechte Hetze“ und „den rechten Hass“ wieder für ihre eigene Propaganda zu instrumentalisieren. Möglichkeit drei… dazu mehr am Ende.
Dass ausgerechnet „Jouwatch“ auf sowas reinfällt finde ich schade, aber die Qualität dieses Mediums hat meiner Meinung nach in letzter Zeit generell ziemlich gelitten.

Die Kinderpflegerin und Mutter Sia ist in der Gruppe zur Demo gekommen. Es ist ihre erste Demonstration, die Gegner zahlreich, und sie hat Angst. Deshalb trägt sie ein T-Shirt von der Identitäten Aktion, zu der ihr Mann gehört. „Ich wollte zeigen, ich gehöre zu denen, tut mir nichts“, erklärt die junge Frau. Sie selbst hat mit der politischen Gruppierung laut eigenen Angaben nichts zu tun. Die Demo wird live im Internet übertragen. Eine Kindergarten-Mutter soll es gewesen sein, die sie erkennt.“

Allein im ersten Absatz so viele logische Fehler, dass es wehtut.
Erstens ist eine Kindergärtnerin keine Kinderpflegerin. Aber gut.
Zweitens wird einerseits behauptet, sie hätte Angst wegen der zahlreichen Gegner der Demo gehabt, andererseits zieht sie aber ein Shirt der Identitären Aktion an. Genau damit zieht man aber die linken „Gegner“ an wie Licht die Motten, nur dass diese Motten oft genug vermummt und mit Baseballschlägern, Pflastersteinen und Brandsätzen unterwegs sind.
Drittens verdreht man auch noch die Motivation, denn sie will offenbar das Shirt angezogen haben, damit ihr die Demonstranten nichts tun; als würde man, wenn man ohne Kennzeichnung vor irgendwelchen Identitären auftaucht, sofort von denen zusammengeschlagen. Spätestens hier riecht es nach der Ausdünstung der linken Filterblase, die eine Fake-Geschichte erfindet, um ihre Propagandasuppe zu kochen.
Viertens, wenn ihr Mann bei der IA ist, dann muss sie ja zumindest wissen, was das für Leute sind. Sie wird ja wohl entweder mit ihm gegangen sein oder, wenn er nicht konnte, wohl wenigstens mit ihm darüber gesprochen haben?! Wer glaubt denn diesen Blödsinn?
Fünftens, wenn die Demo irgendwo auf dem Kanal der Identitären Aktion oder einer anderen als „rechts“ verschrienen Gruppierung im Internet übertragen wird, wird wohl kaum eine offensichtlich linke bis wellkammistische Kindergartenmutter zuschauen. Oder anders: die Kindergartenmutter, die die Demo auf einem „rechten“ Internetkanal verfolgt und die Kindergärtnerin wiedererkennt, wird ihr am nächsten Tag eher gratulieren anstatt sie anzuzeigen.
Also das strotzt schon so vor Unlogik, dass bereits an dieser Stelle nicht ein Wort Glaubwürdigkeit mehr übrig bleibt.
Wieder am Arbeitsplatz wird sie überraschend zum „Mitarbeitergespräch gebeten“. In ihm stehen Sia plötzlich nicht nur die zweite Vorsitzende des Kindergartens, sondern auch noch ein externer Mitarbeiter sowie ein Anwalt gegenüber. Der Vorwurf: Sie sympathisiere mit einer Nazi-Demo und einer Bewegung, die vom Verfassungsschutz beobachtet werde.“

Ja, das kann so passieren. Wissen wir. Ist aber irrelevant, weil sie bei der Demo als Privatperson war und ein Shirt der IA getragen haben soll und keine Berufskleidung oder ähnliches, das sie als Mitarbeiterin des Kindergartens deutlich kenntlich macht.
Wie bei dem Porsche-Lehrling damals: Für seine geschmacklose Meinung wäre ihm nichts passiert, aber weil er auf der gleichen FB-Seite damit geprahlt hat, Lehrling bei Porsche zu sein, konnten sie ihn feuern. Man schädigt das Unternehmen nämlich nicht, wenn man sich nicht als Mitarbeiter des Unternehmens deklariert.
Und vom Verfassungsschutz beobachtet wurden auch schon Grüne und Linke, also das Argument zieht nicht, weil es bedeutungslos ist.

„„Tatsächlich haben die viel recherchiert. Aber nicht über mich und ob ich zu der Gruppe gehöre oder nicht. Sie haben mir von Menschen erzählt, die der Gruppe angehören und mir von deren Straftaten erzählt. Sie haben Namen genannt, die ich noch nie im Leben gehört habe, geschweige denn habe ich diese Leute je getroffen“, sagt die junge Mutter. Sie habe erklärt, sie habe nur ein bis zwei Leute aus dem politischen Umfeld ihres Mannes kennengelernt und auch das nur auf rein privater Basis, ohne jeden politischen Zusammenhang. „Die wurden richtig entmenschlicht. Sie haben sie als „Abschaum“ beschimpft und mich somit auch“, erzählt Sia fassungslos.“

Auch das klingt glaubwürdig, obwohl ich die Geschichte mit dem Anwalt für überzogen halte. Warum brauchen die den? Vom Anschnauzen über die offizielle Rüge bis hin zur Entlassung muss kein Anwalt zugegen sein. Allein was der kostet, das ist doch Quatsch. So wichtig war die kleine Kindertante nun auch nicht, dass man solche Geschütze auffahren muss.
Was ein Kindergarten für „externe Mitarbeiter“ haben soll ist auch unklar, aber wer jetzt noch nach irgendeiner Logik in der Story sucht, hat eh schon verloren.

Sie wird vor die Alternative gestellt, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben oder ihre Kündigung entgegen zu nehmen. Da sie nicht gewillt ist, den Aufhebungsvertrag zu unterschreiben, erhält sie wenige Stunden später die Kündigung. Doch damit nicht genug – auch ihrem Sohn wird der Kindergartenplatz gekündigt.“

Quatsch. Sie kann nicht gekündigt werden, weil sie an einer Demo teilgenommen hat. Da bin ich aber schneller beim Arbeitsgericht als die Chefin ihre Finger, oder noch besser, die ihres angeblich anwesenden Anwaltes zählen kann. Ohne sich etwas zuschulden kommen zu lassen, das sich auf den Arbeitgeber direkt bezieht, geht da nichts durch. Also muss entweder mehr vorgelegen haben oder die ganze Geschichte ist ein Märchen.
Und ihr Kind kann man nicht aus dem Kindergarten feuern. Es existiert ein aufrechter Vertrag, an den der Kindergarten gebunden ist.

Der Rausschmiss wird kurz darauf zurückgenommen, da er rechtlich keinen Bestand hat.“

Offen bleibt, ob der von dem Kind oder der von der Mutter gemeint ist, aber prinzipiell gilt das eh für beide.

Doch die junge Mutter fällt ins Bodenlose. „Ich war fast zwei Monate im Schockzustand. Ich konnte nicht mehr schlafen und habe viel geweint“.“

Jetzt kommt der Punkt, an dem es skurril wird. Denn wenn man den Text richtig liest, wurde sie eben nicht rausgeschmissen, weil es rechtlich auch gar nicht geht (was der angeblich anwesende Anwalt der Chefin sicher erklärt hätte, wäre er wirklich da gewesen). Also ist sie dann wochenlang der Arbeit ferngeblieben, weil sie Schlafstörungen und Weinkrämpfe hatte, weil, äh, ja, nun eigentlich nichts passiert war? Selbst wenn ich dem Ganzen auch nur ein Fünkchen Glauben schenken würde, buche ich sie hier unter hysterische Zicke ab und wünsche ihrem Mann viel Spaß dabei, sie in Zukunft zu ertragen.

Der finanzielle Absturz folgt.“

Arbeitet ihr Mann nichts? Geht sie nicht zum Arbeitsamt, um Arbeitslosengeld zu holen? Ach ja, die Kündigung war ja gar nicht wirksam sondern Madame im Krankenstand. Was genau verliert sie dann? Richtig: Nichts. Märchenstunde ist...

Das Geld wird knapp. Sie kann ihre Miete nicht mehr bezahlen. Sie muss aus der Wohnung raus und findet in der Gegend keinen neuen Job mehr.“

Also doch arbeitslos? Ja was denn nun? Aber auch dann bekommt sie, besonders selbst mit einem kleinen Kind, jegliche staatliche Unterstützung. Und wer schon einmal versucht hat, als Vermieter eine arbeitslose junge Mutter mit Kleinkind aus der Wohnung zu bekommen, vor Allem wenn die auch noch zahlungswillig ist und immer wieder nur mikroskopische Raten überweist, der weiß; das wird nix. Die bekommst du nicht raus. Das dauert Jahre!
Und was ist mit dem Mann? Geht der nicht arbeiten? Der ist aus der ganzen Geschichte plötzlich verschwunden. Wurde nur als Anker zur IA gebraucht, als T-Shirt-Spender und Argumentationshilfe, jetzt stört der nur, also raus aus der Geschichte.
Solche logischen Brüche in einem Schulaufsatz in der Oberstufe und das gibt einen Fleck.

Die Träger pflegen untereinander gute Kontakte. Keine Chance für „Nazi-Abschaum“ wie sie, in der Umgebung eine neue Arbeit als Pädagogin zu bekommen. Sie sieht sich gezwungen, mit ihrem kleinen Sohn weg zu ziehen. Auch die nun anfallenden Anwaltskosten kann die junge Frau kaum allein stemmen.“

Erstens könnte sie ja auch was anderes arbeiten, wenn der Mann schon geheimnisvollerweise verschwunden ist (Vielleicht ist er auch von der Heulsuse weggelaufen, die im ersten Absatz seine Kumpane für brutale Gewalttäter hält?).
Und zweitens – welcher Anwalt? Wieso hat sie Anwaltskosten? Wofür braucht sie den? Und selbst wenn: Hat sie keine Versicherung? Und falls nicht, als plötzlich Alleinerziehende eines Kleinkindes mit akuter Armut und ohne Bleibe wird ihr ein Rechtsbeistand gestellt.
Das stinkt aus jeder Pore nach massivem Fake. Eine Geschichte, die mit allem möglichen Blödsinn daherkommt, aber konsequent mit Mimimi und Tränendrücken auf etwas hinausläuft, das auch unweigerlich folgt:

Deshalb ruft der Blogger Miró Wolsfeld von Unblogd zu einer Spendenaktion für sie auf. „In Zeiten wie diesen, müssen wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen“, so der „Freigeist“.

Ich kenne weder das Blog noch den Blogger, aber mit diesem Märchen und der anschließenden Bettelei hat er sich auch nicht gerade ein Qualitätssiegel ausgestellt. Wer so offensichtlich die Leichtgläubigen anzieht, ihnen auf der logik-abgekoppelten Emotionsschiene Geld aus der Tasche und sie zu seinen Mitläufern machen will, stößt mich ab. In Zeiten wie diesen müssen wir vor Allem wachsam sein, dass da keiner daherkommt, der nur auf der „Patriotismus“-Schiene abzocken will.

Solche Geschichten schaden mehr als sie nützen, denn sie liefern genau jene Argumente, die von den linken Propagandisten dann gegen alles rechts von ihnen eingesetzt werden. Und wenn dann die wahren Geschichten herauskommen, wo Leute aus politischen Gründen gemobbt, geschädigt oder angegriffen werden, dann werden solche Lügenmärchen nach vorne geschoben und das Totschlagargument: „Wieder nur so ein rechter Fake!“ geliefert.

Wie oben erwähnt noch etwas Verschwörungspraktisches als „dritte Möglichkeit“: Was, wenn das einer dieser in solchen Organisationen weit verbreiteten Verfassungsschutz-Maulwürfe ist? Der Fakes verbreitet, um Munition zu schaffen? Der selbst das Auswandern nach Südamerika agitiert, um einigen vom rechten Rand schmackhaft zu machen, das Land zu verlassen? Der über die Bankdaten der Spendendeppen deren Identität abgreift und an seinen Dienstgeber weitermeldet? Auf dass diese sich plötzlich bei einem „Mitarbeitergespräch“ wiederfinden, nachdem sie auch noch eine unfreiwillige Spende auf ein „Kampf gegen rechts!“-Konto geleistet haben?
Also bei mir schrillen alle Alarmglocken. Dem würde ich nicht einmal anonym einen Fünfer in einem Umschlag schicken.

Sonntag, 15. Juli 2018

»Why Good Fences Make Good Neighbors«



Welch passendes Wort zum Sonntag von
“Something there is that doesn’t love a wall,” wrote poet Robert Frost. In the opening line to his famous poem, “Mending Wall,” Frost explores one of the mysteries of fallen human nature. Everyone feels both a need and aversion for order. His questioning of the role of walls tries to explain this contradiction.

Exercising the simple task of mending a stone wall on his farm, the poet works with his neighbor to repair the damages of time and weather that have thrown down stones from the barrier. He surveys the work of hunters who have created gaps by ferreting out hidden rabbits. The stone wall has breaches that “even two can pass abreast.”

Frost’s consideration of the stone fence can shed some light on the troubles on the American border. 
Leseempfehlung. Und Nachdenkempfehlung ...





»Sundays are for Naps«





... wie wahr!

Sarrazin

von Fragolin

Es gibt einen Sarrazin-Automatismus: Der Mann schreibt ein Buch, seine Gegner toben los ohne nur einen Satz gelesen zu haben und das Ding wird ein Bestseller. Sein Verlag verdient sich daran dumm und dämlich. Nun ist dieser Verlag aber ein Wurmfortsatz des Bertelsmann-Dickdarms, in dessen rektalem Ende sich Politiker um Wohlwollen drängeln. Und so musste es kommen, wie es kommen muss, wenn die Symbiose aus Herrschaftsanspruch und Hofberichterstattung eine Kolik vom Ausmaß eines Thilo Sarrazin bekommt, weiß die „NZZ“.

Es hätte alles so laufen können, wie es immer läuft, wenn Thilo Sarrazin ein neues Buch schreibt: Riesenempörung von links, Fortissimo-Applaus von rechts und wochenlang Platz eins in den Bestsellerlisten. Wie gut dieser Mechanismus funktioniert, zeigte sich für Sarrazin und die Deutsche Verlags-Anstalt erstmals mit seinem Buch «Deutschland schafft sich ab», das sich mehr als 1,5 Millionen Mal verkaufte. Es folgten «Europa braucht den Euro nicht» und «Der neue Tugendterror» – beide ebenfalls höchst erfolgreich.“

Halten wir kurz fest: die Bertelsmann-Ausstülpung hatte kein Problem mit dem Thema Einwanderung aus medievalen tribalistischen Kulturen mit hohem Aggressions- und niedrigem Bildungsniveau, keines mit dem Thema wirtschaftlicher Verwerfungen durch falschen politischen Umgang mit einer Kunstwährung aus wertlosen bunten Zettelchen und keines mit dem Thema Kritik an political correctness, Freiheitsverlust und Zensur. Aber jetzt kommt ein viertes Thema hinzu, und plötzlich locken den Verlag auch keine Millionengewinne mehr:

Doch nun hat sich Sarrazin mit der Deutschen Verlags-Anstalt überworfen, weil sie sein neues Buch nicht veröffentlichen will. Laut Sarrazin wurde ein Vorschuss gezahlt und das Manuskript abgenommen. «Nach langem Hin und Her über den Veröffentlichungstermin, kam schliesslich Anfang Mai die Weigerung des Verlags, das Buch überhaupt zu veröffentlichen», sagte Sarrazin der «Bild»-Zeitung. Der Titel des Buches lautet: «Feindliche Übernahme – wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht». Sarrazin hat sich in dem Buch kritisch mit dem Islam und der Einwanderung von Muslimen auseinandergesetzt.

Aha.
Jedes sogenannte „rechte“ Thema, also all das, über das man nicht mehr sprechen oder schreiben darf, ohne dass sich eine geifernde Meute wutheulend darauf stürzt, kann man noch irgendwie in seiner Nische ansprechen und aus der Empörung sogar noch Gewinn schlagen.
Aber das Thema „Islam“ ist tabu. Absolut. Darüber spricht man nicht, schreibt man nicht, denkt man nicht einmal nach in Merkelstan. Das ist politisch nicht erwünscht, denn man kriecht ja vor Typen wie dem irren Sultan und den öligen Scheichs mit ihren Petrobillionen im Staub, da macht es sich nicht gut, wenn ein politisch bis in die Kreise der Regierung eingewobener Verlag ein Buch veröffentlicht, das vermutlich nicht nur Lobgesänge über die Religion des Friedens und die Weisheit des Propheten verbreitet. Und man hat, nachdem in Amsterdam erst letztens auf Verlagshäuser Brandanschläge verübt und mit einer Panzerfaust geschossen wurde (sehr wahrscheinlich nicht von einem „Identitären“, sonst wäre das ganz anders durch die Medien gelaufen), wahrscheinlich ein Gefühl, das man, wenn es den gemeinen Pöbel befällt, nur als „diffuse Ängste“ bezeichnet, gegen das man sich selbst aber mit Betonpollern und unterwürfigen Gesten gegenüber denen, von denen politisch korrekt niemals eine Gefahr ausgeht, vorauseilend zu schützen sucht.

Ohne dass bisher nur eine einzige Zeile des Manuskriptes veröffentlicht wurde, prophete ich einfach mal aus meiner Kristallkugel aus geronnener Erfahrung, dass der Verlag die Worte seines geschassten Ex-Autors in weit größerem Umfang bestätigt haben wird, als er sich vorstellt.

Laut Informationen der «Bild»-Zeitung habe sich der Verlag gegen die Publikation entschieden, weil das Buch die islamkritische Stimmung in Deutschland verstärken könne.“

Ah, man darf also keine kritischen Stimmungen mehr verstärken. Keine gegen die Heilige Raute, keine gegen die glorreiche EU und schon gar keine gegen die Unterwerfungsreligion. Das ist eine der Hauptaufgaben der Verlage, kritische Stimmen auszufiltern und dafür zu sorgen, dass jeden Tag die mediale Sonne sozial wärmende Strahlen über das Bevölkere Merkelstans ergieße.
Sind die wirklich schon auf diesem DDR-Niveau angekommen? Hat das Merkel-Regime sich die Institutionen bereits so hörig gemacht, wie man es von deutschen Diktaturen gewohnt ist?
Oder schlottern denen nur die Knie vor Angst, dass ein Empörter aus den Reihen der Gelobten Friedensreligiösen seine Heilige Wut nicht mehr im Griff hat und zum bedauerlichen Einzelfall mutiert? Ist es einfach nur wieder das feige Kriechen vor der Bedrohung durch genau jene Realität, die nicht genannt werden darf? Die Angst vor dem, Dessen-Namen-man-nicht-ausspricht und der nix mit nix zu tun hat?

Ein Sprecher der Deutschen Verlags-Anstalt sagte: «Dem Autor steht es frei, sein Buch jederzeit in einem anderen Verlag zu publizieren.»“

Natürlich. In dem Moment, in dem sie die Veröffentlichung ablehnen, steht ihm das als Urheber zu. Das ist eigentlich keine Erwähnung wert.
Hat aber trotzdem die Qualität dieses großkotzigen Ekelpakets von Regierungspräsident, der dem Pöbel einfach ausrichtet, wem Merkels Einwanderungsschland nicht gefalle, der könne ja auswandern. Inzwischen tun das ja auch immer mehr.

Genau das hat Sarrazin nun vor. Ende August soll sein neues Werk im Finanzbuch-Verlag der Münchner Verlagsgruppe erscheinen. Laut deren Sprecher habe man sich die Zusammenarbeit «gut überlegt», aber zu einer freiheitlichen Demokratie gehöre es, alle Meinungen abzubilden, sofern sie nicht gegen das Gesetz verstiessen.“

Ich kenne diesen Verlag nicht, aber ich gehe davon aus, dass erstens sein Bekanntheitsgrad abrupt steigen wird und zweitens er ab diesem Moment den Stempel „rechtsextrem“ trägt und bei der nächsten Buchmesse keine Versicherung mehr findet, die seine Stände gegen den Vandalismus der Toleranten und Friedensbeseelten versichert. So funktionieren nämlich inzwischen die Zensur- und Unterdrückungsmechanismen in Merkeldeutschland. Es wird Farbbeutelwürfe ebenso geben wie Hakenkreuzschmierereien und brennende Autos, und an Allem ist der Verlag selbst schuld, weil er islamophober Hetze eine Bühne bietet.
Dass die Hetzer, Brandstifter und Plünderer keine Silbe aus dem Buch gelesen haben werden, wenn sie lostoben, kann als sicher angesehen werden. Die Satzfetzen und Wortverdrehungen, an denen sich die Aggressionen abarbeiten werden, wird die Springer-Presse, die schon gierig auf die erste Vorveröffentlichung wartet, liefern und linke Hetzer wie Pöbel-Stegner und Stasi-Maasi werden das aufhebeln.
Deutschland ist wieder so weit, dass sich der Straßenterror nicht gegen das Regime richtet sondern vom Regime gegen die Kritiker gesteuert wird.

Durch den Bruch mit der Deutschen Verlags-Anstalt verliert Sarrazin die Unterstützung des mächtigen Bertelsmann-Konzerns. Mindestens so wichtig für sein Geschäftsmodell ist aber die öffentliche Empörung über seine kontroversen Ansichten – und deren Mechanismen scheinen intakt zu sein.“

Auch die „NZZ“ kommt nicht aus der argumentativen Schleife heraus, dass nur, weil sich eine inzwischen eingefleischte Feindgemeinde bei jedem Furz Sarrazins wutkreischend auf ihn stürzt, ihn als zuckende Menschenkarikatur bezeichnet und seinen baldigen Tod herbeisehnt (ja, die würden sich freuen, wenn ihn ein durchgeknallter Islamterrorist aus der Welt sprengt, das sagt alles über diese Leute aus), dieser das als sein „Geschäftsmodell“ missbrauche. Dass er sich einfach den Luxus leistet, seine Meinung zu veröffentlichen, und nicht er der Verantwortliche für die Empörung ist, auf die Idee kommt man nicht. Wohl, weil man selbst das Steuern von Emotionen als redaktionelles Tagesgeschäft betrachtet und nicht anders kann, als von sich auf andere zu schließen. Und weil es bis heute tief in den linken Gebeinen steckende Überzeugung ist, dass die Opfer ihrer Angriffe immer selbst schuld daran sind, Opfer ihrer Angriffe zu sein, weil sie gute Angreifer sind, nützlichen Terror verbreiten, positive Hetze und heilsamen Hass über alles ergießen, das sie nicht verstehen können, dürfen und/oder wollen, was übrigens sehr viel ist, besitzen die auch keinerlei Schuldgefühl oder auch nur einen Hauch von Gewissen.
Linkssein ist offensichtlich eine schwere emotionale Störung, bei der sich empathielose und gewissensbefreite Gewaltphantasten die Welt so zurechtpropagieren, dass sie nichts anderes verdient hat, als von empathie- und gewissenlosen Aggressionskranken heimgesucht werden zu müssen.

Am Montag hatte Sarrazin einen Gastbeitrag über die Bevölkerungsentwicklung in Afrika und den «zunehmenden Migrationsdruck» in der «FAZ» veröffentlicht. Obwohl Sarrazin immer mal wieder dort schreibt, wurde der Zeitung auf Twitter vorgeworfen, dass sie ihm eine Plattform biete.“

Ja, die linke Filterblase. Die tobt, wenn man sie mit einer Realität konfrontiert, die nicht ihrem Wunschdenken entspricht, und das ist inzwischen jede Realität. Aber wer das so geballt abliefert wie Sarrazin, auf den fokussiert sich dann auch der Hass dieser Scheißestürmer, die auf den „sozialen Netzwerken“ mit dem einzigen um sich werfen, was sie produzieren.

Auch sein neues Buch wurde in den sozialen Netzwerken bereits vorab verdammt, obwohl noch keine Zeile daraus öffentlich ist und sich Sarrazin trotz mehrfacher Nachfrage nicht dazu äussern will.“

Das wundert nicht. Inhalte sind egal. Es sind durch geballte mediale und schulische/universitäre linksideologische Gehirnwäsche konditionierte Pawlowsche Hunde und ihre propagandistischen Einpeitscher der Linken, der Grünen, der Roten. Das Glöckchen klingelt „Sarrazin!“ und schon fließt der Sabber, wird gegeifert und gerotzt was das Zeug hält. Wenn der morgen den Wetterbericht für nächste Woche veröffentlicht, kreischen die schon wieder los, ohne noch zu wissen, welches Wetter er denn wirklich vorhersagt. Sie leben den gleichen blindwütigen Hass, den sie anderen vorwerfen. Und die Medien befeuern das, denn es ist ihr Geschäftsmodell, Empörung aufzukochen und Hasskommentare zu provozieren, um dann reißerisch darüber berichten zu können.

Und was auch lustig ist: Wenn man so schreibt wie ich, wird man sofort angeklagt, sich mit ihm gemein zu machen und seine Hetze zu verteidigen. Wie erwähnt: Ohne den Inhalt zu kennen, nur durch hingeworfene mediale Häppchen gefüttert.
Ich verteidige weder Sarrazin noch den mir unbekannten Inhalt seines Buches, ich verdamme ihn auch nicht. Das könnte ich nämlich erst, wenn ich es gelesen habe. Diese Geiferer können nur von sich auf andere schließen. Ich äußere mich an keiner Stelle zu meiner Haltung gegenüber einem Inhalt, der mir unbekannt ist.
Aber ich äußere mich zum Verhalten der Gesinnungsterroristen Merkeldeutschlands. Denn das ist bekannt und kann jetzt wieder live und in Farbe erlebt werden.

P.S.
Warum unsere Mächtigen so Islam-affin sind? Weil wir nicht mehr christlich sind. Denn je religiöser ein Mensch ist, umso mehr glaubt er, je mehr er glaubt, umso weniger denkt er, und je weniger er denkt, umso leichter lässt er sich beherrschen. Die Aufklärung hat uns unbequem gemacht, gebildet, zweifelnd und wir pochen auf das Recht einer eigenen Meinung – dieses Problem für herrschsüchtige Machteliten lässt sich mit fundamentaler religiöser Unterwerfung lösen.

Und zum Islam möchte ich mal frei nach Blaise Pascal festhalten:
Jesus ließ sich ermorden, Mohammed mordete.
Mehr braucht man dazu nicht sagen.

Samstag, 14. Juli 2018

Allie Leggett




Alles über Allie, was Sie immer schon wissen wollten und sich nicht zu fragen getrauten — hier.


Meldungen zum Tag

von Fragolin

In England wurde im Haus des jüngsten angeblichen Nowitschok-Opfers angeblich ein „Fläschchen“ gefunden, das wahrscheinlich das Nervengift Nowitschok enthalten haben könnte, mit dem auch die Skripals in Berührung gekommen sein sollen. Ja, es ist ein Konjunktiv-Rummelplatz, auf dem laut englischen Behörden nur Eines mit absoluter Sicherheit feststeht: der Putin war‘s! Denn wenn die strenge Logik des postfaktischen Zeitalters zuschlägt, dann ist es zu hundert Prozent zweifelsfrei, dass ein von jedem besseren Chemielabor herstellbares Gift, das man in der Wohnung eines Drogenjunkies und seiner ebenso belasteten Freundin vom unteren Rand der Gesellschaft direkt aus dem zweitausend Meilen entfernten Moskau eingeflogen wurde und nicht etwa aus dem rein zufällig und ohne jede Bedeutung nur fünf Meilen entfernt stehenden Chemiewaffenlabor stammen könnte.

In Brüssel (ein wundervolles Video, das ich mir gesichert habe…) hat unser allerhochdurchlauchtester Truchsess auf dem europäischen Kaiserthrone eine beachtliche Performance hingelegt. Wie geeicht muss man sein, um dermaßen sturzbesoffen durch die Kulissen eines Treffens der NATO-Partner zu torkeln und sich nicht vor allen anzuspeiben? Darauf warte ich noch, dass er beim Versuch, zum Beispiel Macron abzuknutschen, dem in den Kragen kotzt.
Das Märchen von den „Rückenproblemen“ kann man nach diesen Videobildern ruhig als pittoreske Ausrede sowjetischen Ausmaßes abhaken. Meldung von Radio Eriwan: „Der Genosse Vorsitzende war nicht sturzbesoffen, sondern hatte durch seinen aufopferungsvollen revolutionären Kampf für den Weltfrieden Rückenschmerzen.“
Besonders putzig, wie sich jetzt die gesammelte linke Filterblase schützend vor einen delirierenden Clown wirft, weil es „rächte“ Politiker wie Vilimsky gewagt haben, Junckers Rücktritt zu fordern. Das mögen die Linken nicht, wenn man ihren Großen Vorsitzenden kritisiert; selbst wenn dieser gar kein Linker ist – allein, von pöhsen Rächten „attackiert“ zu werden, adelt sie zu diesen. Sie orten eine Insubordination ungeahnten Ausmaßes und merken gar nicht, wie sie – alte linke Gewohnheit – in Muster des Personenkultes verfallen, sowie man ihnen aus der richtigen Ecke ein angesabbertes Knöchelchen hinwirft.
Ach, diese Pawlowschen Reflexe!
Sie toben, dass Vilimskys Vorstoß Österreich in der EU lächerlich mache und sehen nicht, wie eigentlich nur der besoffene Jucker, über den auf Youtube schon die halbe Welt lacht, die ganze EU lächerlich macht.

In Tunesien ist der Leibwächter Osama Bin Ladens, der ja letztendlich nicht sehr erfolgreich war, wie wir wissen, nach seiner Abschiebung angekommen. Ob er sich gefreut hat, endlich wieder zuhause zu sein, ist nicht bekannt, aber ein deutsches Verwaltungsgericht hat noch während des Fluges beschlossen, dass diese Abschiebung nicht sein darf. Also wird der jetzt auf Kosten des Steuermichels postwendend wieder nach Deutschland zurückgeflogen.
Wäre ja auch schlimm, wenn Deutschland auf die Expertise dieses Fachmannes verzichten müsste.
Vielleicht braucht Merkel ja mal wieder einen Bodyguard, der treu zu ihr steht.
Obwohl, wie erwähnt, besonders erfolgreich war er ja nicht...

Freitag, 13. Juli 2018

Der besoffene Kaiser

von Bastiat



Jeder kennt wohl das Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen. Und jeder hat sich wohl über die himmelschreiende Dummheit der handelnden Personen amüsiert und war wohl gleichzeitig der sicheren Überzeugung, dass man selbst niemals auf so einen plumpen Schwindel hereinfallen würde.

Letzteres ist allerdings ein Irrtum. Wir erleben gerade eine moderne Fassung dieses Märchens in der Realität der EUdSSR. Ein Kaiser ist er zwar nicht, der Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker. Da fehlen dem Ober-Polit-Kommissar doch einige Größenordnungen an persönlichem Format, wie man nicht nur an seinem letzten verhaltensoriginellen Auftritt feststellen konnte:



Das Verhalten der Hofschranzen in der EUdSSR-Kommission (sowie der gleichgeschalteten Lohnschmierer in der Lügenpresse) schlägt allerdings das im Märchen geschilderte noch um Längen. Man will dem staunenden Volk im Ernst etwas von „Ischias“ weismachen, wo Alkoholmissbrauch die einzige plausible Erklärung darstellt.

Sorry, Leute, aber: Ihr macht Euch nur mehr lächerlich. Die Ischias-Lüge glaubt Euch kein Mensch. Euer EU-Kaiser ist nicht nackt (das wäre immerhin noch weniger schlimm als bei Merkel), sondern schwerer Alkoholiker und amtsunfähig.

Wobei – eigentlich ist das ganz gut so. Als erklärter Feind der EUdSSR kann ich nur sagen: lasst ihn im Amt und lügt nur munter weiter. Alles, was zur Schwächung des Völkerkerkers beiträgt, ist zu begrüßen.

Freitag, der 13.


... ist für viele ein Schreckenstag. Nicht für mich! Meine einzige Mathematik-Schularbeit, die ich (vor Jahrzehnten) mit »sehr gut« benotet bekam, schrieb ich an so einem Tag. Und heute weiß ich: dieser Tag ist der letzte Arbeitstag vor meinem Sommerulaub! Als kleinen Vorgriff auf diesen daher schon heute ein nettes Bildchen:
  
 


In den nächsten vier Wochen wird es hier v.a. an meinen Co-Autoren liegen, ob der Blog zur Nabel-Beschau hübscher Blondinen umfunktioniert wird, oder ob bissige Kommentare zum Zeitgeschehen (Fragolin), wohlabgewogene Analysen aus libertärer Sicht (Bastiat), oder halt nichts davon (wie, leider schon seit einiger Zeit von San Casciano — hallo! bitte wiederkommen!) zu lesen sind. In diesem Sinne wünsche ich allen


GUTE ERHOLUNG!


Ich werde sie jedenfalls haben ... ;-)




Die Debatte zeige

»daß die roten Planwirtschafter den freien Markt bis heute nicht verstanden haben, sorry.«  

Goldene Worte aus dem Mund der Sozialministerin an die Adresse linker Hohl- & gewerkschaftlicher Betonköpfe!

Diese revanchierten sich mit der Deponierung zweier Pflastersteine auf dem Pult der Ministerin. Ei, wie possierlich! Die Denke der Linken ist halt: »... und willst du nicht mein Bruder*) sein /so hau ich dir den Schädel ein!«


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*) bzw. heute politisch korrekt: »Geschwister« (sing. neutr.)


Meldungen aus aller Welt

von Fragolin

Die EU-Bonzen rotten sich mal wieder zum Großen Fressen zusammen und stellen sich vor die Kameras, betonen die glänzende Zusammenarbeit, beschwören die Zuversicht und erklären die Sicherheit Europas, dieses Kontinentes der Glückseligen und Wohlhabenden, dieses Hortes des Glückes und der Unversehrtheit. Dabei werden sie durch hunderte martialische Polizeikämpfer und kreisende Hubschrauber vor der Gefahr bewahrt, sich diffusen Ängsten hinzugeben.
Die Angst der Herrscher vor den Heugabeln des Pöbels ist so alt wie die Heugabel.


Schon mancher fragte sich, wie es die sonst nicht gerade wortakrobatischen Dampfplauderer der Kern-Truppe schaffen konnten, eine Steuererleichterung für Kleinverdiener nahe der KV-Grenze und mit Kindern zu einem üppigen neoliberal-industriellenfreundlichen Geschenk an Superreiche umzudeuten. Jetzt ist das Rätsel um die wundersame Wiedererlangung der Fähigkeit, selbst positive Entwicklungen dem politischen Gegner als Graus umzuhängen, gelöst: Der Tal ist wieder in Wien. Aber vielleicht hat er auch nur noch eine offene Rechnung und ist jetzt gekommen, um sich zu holen, was ihm zusteht...


Die international bekannte, ääh, Charakterdarstellerin Stormy Daniels hat in einem Striplokal, nun ja, gewissermaßen ihren Charakter dargestellt, und das ganz offenherzig, und dabei auch mal den Einen und die Andere ein bisschen angetätschelt. Dafür wurde sie jetzt hinter Gitter gesteckt.
In Ohio ist es nämlich verboten, jemanden in einem Striplokal geil zu machen und anzufingern.
Dafür ist ein Striplokal nun wirklich kein geeigneter Ort!
Für was gibt es die örtliche Baptistenkirche?


Bei den Grünen im Bundesrat – da gibt es noch eine Restpopulation übersichtlicher Bedeutsamkeit – wird bereits für die berufliche Zukunft nach dem unweigerlichen Abtreten von der politischen Wahrnehmungsplattform geübt. Anders als bei den Roten, die auch mal das Zustellen von Pizza üben, bringen es die Grünen aber erwartungsgemäß nicht weiter als bis zum Pflastersteinwerfen.


Eine iranische Aktivistin, die es gewagt hatte, in der Öffentlichkeit das Kopftuch abzunehmen, wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt und konnte nur knapp ihrer Verhaftung entkommen. Hoffentlich flieht sie nicht nach Österreich, sonst könnte ihr passieren, dass unser Präsident ihr empfiehlt, den Fetzen schnell wieder aufzusetzen.


Mehr als hundert Polizisten mussten sich um vierhundert prügelnde Hochzeitsgäste kümmern und vergaßen darob, die Personalien des Bräutigams und der Braut aufzunehmen. Sonst hätten sie feststellen können, dass diese erst fünfzehn Jahre alt ist.
Aber nicht, dass die rächtsäxträmen jetzt wieder Wasser auf ihre Mühlen spülen, sowas hat es auch früher schon immer gegeben im Norden Teutoniens, da spielte es sich immer ab, wenn kleine Mädchen verheiratet wurden und die Gäste den Köhm nicht mehr vertragen haben, da mussten immer wieder Hundertschaften ausrücken. Bisher hat die rassistische Presse nur nie davon berichtet...