Montag, 17. August 2026
Rheinmetall, einmal anders betrachtet
Sehr geehrter Herr Minister,
Ich will Ihnen eine Nachhilfestunde der Geschichte geben, in diesem Fall der Geschichte des Konzerns Rheinmetall:
Das deutsche Rüstungsunternehmen Rheinmetall wurde 1889 in Dortmund gegründet und produzierte neben anderen Artikeln hauptsächlich Rüstungsgüter. Das Unternehmen wurde später nach Düsseldorf und dann Berlin verlegt. Bis in die 1930er Jahre verlagerten sich diese Schwerpunkte immer wieder – bis im Zweiten Weltkrieg fast vollständig auf Waffenproduktion umgeschwenkt wurde. Durch die massenweise Produktion von Waffen und Munition jeder Größe und Art und deren Einsatz an den verschiedenen Fronten in Ost und West trug auch die deutsche Rüstungsindustrie zur Verlängerung des Weltkrieges bei.
Dazu gehörte auch der massenweise Einsatz von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen, und zwar sowohl von deportierten Menschen aus den von der Wehrmacht besetzten Ländern in West- und Osteuropa als auch von Kriegsgefangenen, besonders aus der Sowjetunion. Auch deutsche und ausländische jüdische KZ-Häftlinge wurden in den Werken der Rheinmetall-Borsig AG unter unwürdigen Umständen zur Arbeit gezwungen, wobei viele von ihnen ums Leben kamen. Unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten die Zwangsarbeiter dort lange Schichten. Hunger, Krankheiten und Gewalt forderten zahlreiche Opfer, viele Häftlinge überlebten die schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht.
Der moderne Konzern Rheinmetall ist sich also bewusst, dass er während der NS-Zeit von Zwangsarbeit profitiert hat – bemüht sich aber mehr schlecht als recht um wirkliche Aufarbeitung. Die Darstellung der Situation der Zwangsarbeiter sei unseriös und verharmlosend und spiele die Rolle des Konzerns herunter – auch, weil oft betont werde, dass der Konzern sich nicht gegen die Verstaatlichung hätte wehren können. Eine Argumentation, die Rheinmetall nach dem Krieg oft vertrat, um Verantwortung abzuwenden. Auch an anderer Stelle, zum Beispiel wenn es um die Behandlung der KZ-Häftlinge durch die SS ging, weise das Unternehmen die Verantwortung für Taten, die auf den eigenen Werksgeländen passiert seien, von sich.
Unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat der Konzern 2014 eine Festschrift vorgelegt, worin auch zu diesem Thema Stellung bezogen wurde. Das Thema der Zwangsarbeiter wurde aber verharmlost und nur lückenhaft dargestellt. Es wird auch sehr undifferenziert über die verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeiter berichtet, obwohl man seit den ersten Studien weiß, dass mit Zwangsarbeitenden unterschiedlich umgegangen wurde: Die aus westlichen Ländern wurden cum grano salis besser behandelt als die aus den osteuropäischen Besatzungsgebieten. Sowjetische Kriegsgefangene und natürlich auch KZ-Häftlinge wurden ganz miserabel behandelt, ebenso die italienischen „Militärinternierten“, denen man am Ende des Krieges sogar den Status als Kriegsgefangene verweigerte.
Allein der niedersächsische Standort Unterlüß in der Lüneburger Heide war von Lagern mit Tausenden Insassen umgeben. Viele von ihnen, darunter vor allem Personen jüdischen Glaubens aus Ungarn, wurden bei Rheinmetall eingesetzt. Auch Zwangsarbeiter vom Außenlager Tannenberg des Konzentrationslagers Bergen-Belsen kamen bei Rheinmetall zum Einsatz. Teilweise wurden diese auch von Auschwitz nach Niedersachsen verlegt.
Fazit: Eine kritische Aufarbeitung der Geschichte, in welchem Ausmaß das Unternehmen von der NS-Zeit profitierte, wie und ob Zwangsarbeiter durch das Unternehmen entschädigt wurden, wird nicht im Text der Festschrift erwähnt.
Soviel zur Geschichte. Wie funktioniert der Konzern aber heute:
Rheinmetall ist ein großer deutscher Rüstungskonzern, der Waffen, Militärfahrzeuge und Munition herstellt. Das Unternehmen profitiert wirtschaftlich von Kriegen, da es Streitkräfte wie die Bundeswehr und verbündete Staaten mit Kriegsmaterial beliefert. Rheinmetall liefert im großen Stil Ausrüstung und Munition an die Ukraine und verzeichnet durch die weltweite Aufrüstung stark steigende Umsätze.
Rheinmetall in den vergangenen Jahren zu einem der am stärksten wachsenden Industrieunternehmen in Deutschland gemacht. Rekordbudgets der NATO-Staaten, massive Nachbestellungen von Artilleriemunition und der Bau neuer Kapazitäten wie im niedersächsischen Unterlüss ließen den Auftragsbestand auf Rekordhöhen steigen, führten zum DAX-Aufstieg und veränderten auch das gesellschaftliche Image der Rüstungsbranche grundlegend.
Waffen von Rheinmetall kommen nach Konzernangaben auch im Irankrieg zum Einsatz. Das Unternehmen will etwa den USA helfen, ihre durch die heftigen Angriffe auf Iran geleerten Raketenarsenale wieder aufzufüllen. Der Auftragsbestand (Backlog) könne sich bis Jahresende auf 135 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.
Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall will nach seinem Umsatz- und Gewinnplus 2025 auch dieses Jahr deutlich wachsen. Der Konzernumsatz werde um 40 bis 45 Prozent auf 14,0 bis 14,5 Milliarden Euro steigen, teilte das Unternehmen angesichts der Ausbreitung weltweiter Krisen und Kriege mit. Die operative Marge im Konzern solle auf 19 Prozent klettern, nach 18,5 Prozent im Jahr 2025.
Zusammenfassend kann man sagen:
Es ist für das Unternehmen außerordentlich förderlich, dass vom Westen die kriegerische Auseinandersetzung durch die immensen Waffenlieferungen an die Ukraine am Leben erhalten wird, denn nur so erklären sich die immensen Gewinne des Konzerns. Niemand fragt dabei nach den Schattenseiten dieser Strategie. Niemand fragt nach den Zwangsarbeitern im Naziregime, oder nach den Toten des russisch-ukrainischen Krieges. Anstelle dessen werden stolz die militärischen Ausrüstungen präsentiert, um von den Schattenseiten des Konzerns abzulenken.
Daher beglückwünsche ich Sie, Herr Minister, dass Sie mit solchen Konzernen zusammenarbeiten und die Vertreter als seriöse Gesprächspartner begrüßen. Aber ich habe noch den Rat meiner verstorbenen Mutter in Erinnerung, die mir immer sagte:
„Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage Dir, wer Du bist!“
Zum Abschluss noch einige Links auf Fotos mit Originalaufnahmen der Firma Rheinmetall aus der NS-Zeit.
https://www.directupload.eu/file/d/9376/otomlj5j_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/u2t8si9w_webp.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/qt79guq4_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/csr9tnfm_png.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/apspyuy2_jpg.htm
https://www.directupload.eu/file/d/9376/6k65i7w4_jpg.htm
Der Konflikt zwischen USA/Israel und dem Iran (Hormuz) und erweiterte Gedankenspiele
https://freedert.online/der-nahe-osten/288677-usa-drohen-iran-mit-unbegrenzter/
Ob die Wette aufgeht, weiß m.E. derzeit niemand, da andererseits der Druck auf die Weltwirtschaft und die Ölpreise durch die Schließung von Hormuz auch nicht ohne ist.
Aus dem Iran sind zunehmend radikalere Stimmen zu vernehmen, die entgegen der bisherigen Politik der Verteidigungsfähigkeit jetzt eine Angriffsfähigkeit des Iran fordern.
Jetzt stelle ich mir vor, die Blockade der Amis würde dazu führen, daß der Iran mit seiner Blockade von Hormuz scheitern könnte, also nicht durchhält. Dann kann ich mir vorstellen, daß neue Fähigkeiten des Iran in dem Fall die US-Kriegsschiffe (die bekanntlich gegen Völkerrecht agieren) angreifen und somit eine militärische Eskalation verursachen. Aus iranischer Sicht sicherlich von großem Übel, aber vermutlich das kleinere gegenüber der Preisgabe der Hormuz-Aktion.
Wie würden sich die Amis verhalten? Eigentlich können sie dann nur gegenhalten, alles andere würde ihr Ansehen noch mehr schwächen als ohnehin schon.
Von daher halte ich die US-Blockade der Amis gegen iranische Häfen für extrem gefährlich für die Welt (nicht nur für Nahost) und denke, ich sollte das erweitern um nachfolgende Gedanken meinerseits, egal ob "korrekt" oder nicht:
Wir wissen, daß es in der festen Tradition der USA, also in deren DNA liegt, eingegangene Verträge willkürlich zu brechen, wenn es opportun erscheint – oder es passiert schon mit Vorsatz bei Vertragsabschluß. Die Iraner wissen das, schließlich haben sie ihre Erfahrungen. Andere Nationen (vor allem Freunde) werden es noch kennenlernen.
Nehmen wir an, es kommt zu einem Waffenstillstandsvertrag zw. den USA und dem Iran mit der Maßgabe, daß der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormuz faktisch bekommt. Dann garantiere ich, daß die USA sich in den Folgejahren rüsten und einen erneuten Krieg anstiften, vollkommen egal wer gerade Präsident ist.
Diese Sicht dürften auch die Iraner haben, sodaß sie in den nächsten Monaten und Jahren deutlich aufrüsten werden, vermutlich ein abschreckendes Atomprogramm tatsächlich vorantreiben, auch mit chinesischer Hilfe zusätzliche militärische Potenz aufbauen.
Quintessenz: Die USA werden scheitern und dessen Untergang wird beschleunigt. Da aufgrund neuerer US-Gesetze der israelische Geheimdienst sowie das israelische Militär mit dem USA-Militär und Geheimdienst automatisch als Einheit verbunden ist, wird auch der Staat Israel mit fallen. Aus militärischer Sicht existiert eigentlich keine Staatsgrenze mehr zwischen den Zionisten Israels und den Zionisten der USA – es ist eine Einheit.
Sonntag, 16. August 2026
Zum 16. August eine Symphonie No. 16
Havergal Brian war einer der produktivsten, aber zugleich unbekanntesten britischen Komponisten. Er war hauptsächlich Komponist von Sinfonien, beherrschte aber auch andere Genres wie Oper oder symphonische Dichtungen, obwohl er zeitlebens weitgehend Autodidakt war.
Anfangs war Brian dazu bewegt, Behemoth-große Sinfonien für ebenso große Orchester zu komponieren, doch mit der Zeit und mit der Unbekanntheit seiner Musik wechselte er allmählich zu kompakten Werken, die jedoch im spätromantischen und expressionistischen Stil geschrieben wurden.
Der Alltag einer Stadtverwaltung in Rumänien – im Vergleich
Nun, einfach nur Bellen hilft nichts, ich habe versucht, das ausführlicher aufzuarbeiten und habe das auch in rumänischer Sprache hier veröffentlicht. Möglicherweise grüßen mich in Zukunft so manche Beschäftigte der Stadtverwaltung nicht mehr, aber damit kann ich leben.
Natürlich kann man der Meinung sein, dass derlei Vorgänge für den Leser in diesem Forum nicht besonders interessant sind, aber ich bin sicher, dass doch die eine oder andere Stelle in meinem Artikel gewisse Parallelen in anderen westlichen Ländern aufweist. Zumindest schon der Umstand, dass vor einer Kommunalwahl die Stadt in einem für den fachlich nicht versierten Bürger in einem Top-Zustand aussehen soll. Auch, wenn damit Unsinnigkeiten zugedeckt werden, die sich später als weitere Reparatur herausstellen.
Mein Kommentar (auf deutsch):
Versuchen wir einmal, bei der Wahrheit zu bleiben:
Der Bürgermeister hat doch einiges geschafft, und zwar in erster Linie die Beschaffung der Finanzen, damit diese vielen Arbeiten überhaupt möglich waren. Das muss man ihm als Verdienst anrechnen — andere zuvor, z.B. auch sein Vorgänger, haben das nicht geschafft.
Das Problem liegt in der Ausführung. Fangen wir mal bei der Planung und der Ausschreibung an:
Ich weiß nicht, auf was ich alles kommen würde, wenn ich die ganze Prozedur genau kontrollieren würde. Es beginnt bereits mit der Beauftragung des Planungsbüros, das die ganze Arbeitsvorbereitung bis zur Ausschreibung durchführen soll. Bei der Auswahl des Planungsbüros habe ich bereits Bauchweh.
Dann geht es um die Ausführung der Arbeiten:
Diejenigen Firmen, die den Zuschlag bekamen, haben alle dasselbe Problem, und das besteht aus der Beschaffung von qualifizierten Arbeitskräften. Es gibt keine, weil man diesen Beruf des Straßenbauerhandwerks nicht mehr in Rumänien erlernen kann, mit qualifizierter Berufsschule, so wie das vor 40 Jahren der Fall war. Aber diese Firmen haben auch kein Interesse daran, das habe ich an anderer Stelle schon einmal erläutert.
Vor Jahren hatte ich den Traum, hier in unserer Stadt eine fachliche Ausbildung in einer speziellen Kombination des Baues von Außenanlagen, des Tiefbaues und des Straßenbaues anzubieten und dafür Lehrlinge nach dem dualen System auszubilden. Ich verfüge über eine Ausbildungsberechtigung aus Deutschland. Duales System heißt, 4 Tage in der Woche unter fachlicher Aufsicht zu arbeiten und 1 Tag theoretische Ausbildung in der Berufsschule. Das Ganze dann drei Jahre lang und am Ende ist eine Facharbeiterprüfung.
Ich hatte die großen Firmen dazu zu einem runden Tisch eingeladen, um herauszufinden, wo sie denn gerne ihre Schwerpunkte gesetzt hätten, um das berücksichtigen zu können. Das sind im übrigen bekannte Firmen aus Deutschland(*) und Österreich (**), die hier ihre Filialen haben. Gekommen ist auf meine Einladung hin niemand. Von einem Insider habe ich dann erfahren, warum diese Firmen daran nicht interessiert sind: Man will vermeiden, dass man dann höhere Löhne bezahlen müsste, wenn es sich um ausgebildete Facharbeiter handelt.
Lieber bedient man sich von ungelernten Leuten aus den Dörfern, oft aus einer bestimmten Ethnie, und als Baustellenleiter nimmt man dann einen Ingenieur, der gerade seine Abschlussprüfung beendet hat und froh sein muss, aufgrund nicht vorhandener Praxis überhaupt einen Job zu bekommen, auch, wenn dieser schlecht bezahlt ist. Dieser Bauleiter soll sich dann mit den berufsfremden Hilfsarbeitern herumärgern, und unterm Strich kommt das alles für diese Firmen billiger. Das Ergebnis sehen wir auf den Straßen. Sicher haben diese Firmen auch erfahrene Bauleiter beschäftigt, aber diese müssen immer mehrere Baustellen gleichzeitig überwachen.
Nun sollten vom Auftrageber, in diesem Falle die Stadtverwaltung, diese Arbeiten ständig kontrolliert werden, damit auch eine ordnungsgemäße Ausführung in der Verantwortung für die öffentlichen Gelder garantiert wird. Genau hier hakt es völlig: Die Stadtverwaltung hat keine Leute, die zum einen genügend Fachkenntnis besitzen, um das kontrollieren zu können, und dazu auch kein besonderes Interesse, vermutlich aufgrund höherer Weisung, dass diese Ausführung der Arbeiten genau kontrolliert und erst bei einer ordnungsgemäßen Abnahme gezahlt wird.
Wenn natürlich im Verlaufe der Arbeiten einer Firma aufgegeben wird, dass die wichtigste Durchgangsstraße in unserer Stadt vor der Wahl (damals im Juni 2024) unbedingt schwarz sein müsste, also asphaltiert, dann geht das natürlich auf Kosten einer ordnungsgemäßen Verdichtung der Leitungsgräben, was Zeit benötigt, und das ist auch der Grund, warum auch jetzt wieder auf dieser Straße nachgearbeitet werden muss.
Von einer ordnungsmäßen Prozedur, wie das in den anderen westlichen Ländern gehandhabt wird, ganz zu schweigen. Damit meine ich, Garantie auf das Material 5 Jahre, auf die Arbeitsausführung 2 Jahre und diese zwei Jahre lang wird ein Betrag von 5% der Bausumme als Garantie beim Auftraggeber einbehalten. Erst, wenn nach nochmaliger Kontrolle nach 2 Jahren keine Mängel feststellbar sind, wird die Restsumme ausbezahlt.
Ich habe mit jedem in der Stadtverwaltung ein gutes Verhältnis, und das möchte ich auch beibehalten. Aber bei so manchem Beschäftigten bin ich mir im Zweifel, wie der oder diejenige überhaupt an diese Arbeitsstelle gekommen ist. Möglicherweise hat da eine persönliche Beziehung oder das Parteibuch mitgespielt. Dazu stelle ich mit generell die Frage, wie hoch der Prozentsatz bei den Beschäftigten der Stadtverwaltung ist, die den Nachweis einer vollwertigen Ausbildung für den Arbeitsplatz bei der Verwaltung nachweisen können, den sie gerade besetzen.
Vermutlich wird hier der Einstellungsgrund darin liegen, dass man sagen kann, man hätte bereits bei einer anderen Firma so etwas ähnliches gemacht. Aber ein Zertifikat einer bestandenen Ausbildung? Ich habe da so meine Zweifel.
Ich hoffe, mich nun nicht bei der Stadtverwaltung unbeliebt gemacht zu haben, aber mein Interesse liegt in erster Linie bei der Optimierung in unserer Stadt, deshalb verbrenne ich mir auch manchmal den Mund. Ich wurde auch schon einige Male darauf angesprochen, als unabhängiger Kandidat bei der nächsten Stadtratswahl zu kandidieren. Es gibt einen klaren Grund, warum ich das nicht mache: Ich bin noch nicht in der Lage, die rumänische Sprache einwandfrei zu beherrschen, einschließlich Grammatik und Rechtschreibung. Denn ich setze auch für mich persönlich einen hohen Standard bei allem an, was ich ausführe.
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(*) Firma Geiger – Oberstdorf
(**) Firma Strabag – Wien
Samstag, 15. August 2026
Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat
Kinderland- oder Teen-Verschickung heute — oder: Ei, warum? Ei, darum!
Es gibt einen bemerkenswerten Sachverhalt, den ich den geehrten Lesern mitteilen möchte:
Viele Eltern schicken ihre Teens in den Sommerferien für ein paar Tage oder zwei Wochen ins Ausland. Sei es ins Ferienlager, als Gruppenbetreuer oder Helfer in der Küche usw.
Alle, wirklich alle, die ich kenne und von deren Teenverschickung erfahre, schicken ihre Kinder ins ost-europäische oder südosteuropäische Ausland. Ganz oben auf der Liste steht Kroatien, gefolgt von Tschechien, Ungarn, Polen und der Slowakei.
Großbritannien, Frankreich, Spanien, Schweden — früher die favorisierten Destinationen! — scheinen alle abgemeldet zu sein.
Freitag, 14. August 2026
Was ich habe ...
wo ich bin, will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber
die ich kenne, will ich nicht mehr sehen aber
wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin
Über Stalin und Rothschild – Studium der Geschichte
Diese Behauptung existiert in unterschiedlicher Form im Netz, und ich habe versucht, mich damit aus-einanderzusetzen. Es wird ja immer gleich alles als "Fake" bezeichnet, was unglaublich erscheint, deshalb muss man diese Fake-Ansicht ja nicht gleich übernehmen.
Ich verweise auf die Geschichte um den Herrn Stalin, wie es begann, und bis zu seinem Tod durch einen Schlaganfall im Jahre 1953:
Wie sich das für mich darstellt, hat Stalin von Rothschild Schutzgeld für die Sicherung seiner Ölproduktion in Baku erhalten, aber von einer Finanzierung der Revolution durch Rothschild für Lenin habe ich nichts erkennen können. Meiner Meinung auch etwas unlogisch, weil er damit seine eigenen Interessen, nämlich die Grundlage des kapitalistischen Systems, gefährdet hätte.
Rothschild hat aber damals dem deutschen Kaiserreich mit Krediten geholfen, das ist geschichtlich bewiesen. Aber einen Vertrag über die Rechte der Notenbank in Russland zugunsten von Rothschild konnte ich nicht ausfindig machen.
Hierzu die Meinung von den politisch „Auserwählten“, und zwar von der „Bundesstiftung Aufarbeitung“:
Dem gegenüber stehen die Meinungen aus dieser Betrachtung:
Wobei es mir auch hier sehr schwer fällt, die Angaben zu überprüfen. Es wäre sehr hilfreich, wenn jemand der Leser hier einen konkreten Hinweis hätte. Mit diesem Wissensstand kann ich derzeit diese Schublade nicht schließen. Aber trotzdem waren viele Details aus allen genannten Reports interessant, und ich denke, auch für so manchen Leser neu.
Um nochmal zum erstgenannten Video zurückzukommen: Selbst, wenn die anfängliche Aussage über Rothschild darin mit Fragezeichen zu versehen ist, das Nachfolgende ist alles nachvollziehbar und schlüssig. Und bedrückend zugleich.
Der kenntnisreiche Prof. John Mearsheimer (3) : Iran Has Trump Over A Barrel
Alastair Crooke : Iran & Russia Give Up on Diplomacy & Go on the Offensive
Donnerstag, 13. August 2026
The Art Of Defeat
@mikeborrelli193"Astronomically higher defense spending".. If the US new model is 1.5 - 2 trillion dollar annual defense spending it wont have a country to defend.. It will initiate a total financial collapse and domestic rebellion.
Sanktionen sind (bei entsprechendem Bildungsniveau!) Technologiebeschleuniger der Sanktionierten
Das funktioniert recht gut bei abhängigen Nationen mit geringem Bildungsstand, wenigen Ingenieuren und Naturwissenschaftlern im Vergleich zur Gesmatbevölkerung. Bei anderen Ländern, die traditionell oder in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf hohe Bildung setz(t)en, ergibt sich mittel- bis langfristig ein anderes Bild.
Bei letzteren führt der Sanktionsdruck zu vermehrten Anstrengungen die Sanktionen zu kompensieren, ggf. darüber hinaus sogar bessere Lösungen zu entwickeln zum langfristigen Nachteil der bequemen gesättigten derzeit herrschenden Militär- und Wirtschaftsmächte.
Ähnliches passierte in der Vergangenheit mit Deutschland durch englische Blockaden und dem Aufstieg der Chemie-Branche und es passiert wieder durch das blinde Agieren der USA und der Europäer.
Gestern las ich z.B., daß die Russen es geschafft haben, das Star-Link-System zeitweise zu unterbrechen bzw. zu stören (was bislang als unmöglich galt) und statt dessen ihre eigenes "Starlink" in die Umlaufbahnen bringen, welches deutlich leistungsfähiger sein soll als das amerikanische.
Nehmen wir den Iran, ebenfalls eine große Bildungsnation mit ebenfalls einer deutlich höheren Ing.-Dichte als bei westlichen Ländern (VSA, Europa). Hier rücken die Amis langsam von ihren Militärstützpunkten in Nahost ab bzw. vergrößern die Distanz zum Iran, da sie nicht in der Lage sind, deren Waffen (unter extremen Sanktionen entwickelt!) wirksam entgegenzutreten. Aber auch in vielen anderen Disziplinen spielen die Iraner mit in den oberen Rängen.
Oder nehmen wir Nord-Korea, welches gerade auf Waffentechnik versucht, im Anschluß an die führende praxisbewährte Technik der Russen aufzuschließen unter Testung der eigenen Entwicklungen.
Als Gegensatz dazu: die Lateinamerikaner, die den Amis — mit Ausnahme Brasiliens (ebenfalls inzwischen hohe Ingenieurs-Dichte!) — gnadenlos ausgeliefert sind.
Mittwoch, 12. August 2026
Where is Spiderman? Or: Iran – The Search for an Honourable Defeat
We will keep their lives short ...
In 2020, Snopes found that the text from Rockefeller’s alleged secret covenant was posted in 2002 by an anonymous author with the title “The Secret Covenant” to BankIndex.com, a website that provided financial information and a platform for businesses to sell their products.
The website also had a news section where conspiracy theories were posted. A disclaimer was posted under the “Secret Covenant” article saying that the editorial staff does not know the author’s identity and that the piece was submitted through a form on which the author left an unusable email address.
We searched key phrases from the secret covenant on Google Search, Nexis biographies and intellectual property and RE: Source, a Rockefeller Archive Center publication, and couldn’t find any evidence connecting Rockefeller to the covenant.
Rachel Wimpee, associate director of research and engagement at the Rockefeller Archive Center, told PolitiFact that the archive center doesn’t hold every item Rockefeller wrote but, “To the best of our knowledge, there is no such quote attributed to John D. Rockefeller.”






