Samstag, 28. März 2026

We Are The Champions

by  Meme Dept. 




Douglas Macgregor: Why Trump Is Now Desperate

von kennerderlage
 
 
Judge Napolitano sprach mit Douglas Macgregor wegen der erwartbaren weiteren Entwicklungen im Krieg der USA und Israels gegen den Iran:
 
 
 Die Verzweiflung Trumps resultiert vor allem aus den wirtschaftlichen Konsequenzen dieses Angriffs, die offenbar weder von Israel, noch von den USA richtig beurteilt worden waren. Ein Blitzkrieg mit regime change, indem man den Grossayatollah Khamenei (und weitere aus der Staatsspitze) wegbombt, hat nicht funktioniert und wird in absehbarer Weise auch nicht funktionieren. Warum also diese absurde Deklaration Trumps, der Krieg "sei bereits gewonnen"? Alles andere seien nur fake news der NYT. Aber selbstredend muss man dennoch weiterbomben, damit der Iran endlich kapituliert ...
 
Der Kongressabgeordnete Thomas Massi hatte die vermutlich treffende, von Trump aber sicher nicht goutierte Antwort, als er sagte: "Bombing a country on the other side of the globe won't make the Epstein files go away." Was allerdings erst stimmt, sobald das Bombardieren vorbei ist, denn im Zuge der Kriegsaktionen ist jede Kritik an ihrer Sinnlosigkeit an der Grenze zum Hochverrat angesiedelt! 
 
Trump aber kann, ohne zugleich seine Abdankung zu unterzeichnen, nicht zulassen, dass das Bombardieren endet. Und so gesehen, ist die Lage vermutlich hoffnungslos....
 

Heute wäre sie 100 geworden ...

von LePenseur
 
Charlotte „Lotte“ Tobisch-Labotýn, auch Lotte Tobisch von Labotýn (* 28. März 1926 in Wien; † 19. Oktober 2019 in Baden), war eine österreichische Managerin, Schauspielerin und Autorin. Sie galt als Grande Dame der Wiener Society und als Inbegriff der eleganten Wiener Salondame.

Große Bekanntheit erlangte sie als Organisatorin des Wiener Opernballs, den sie von 1981 bis 1996 leitete. Zuletzt war sie u. a. als Präsidentin des Vereins Künstler helfen Künstlern in Baden (Niederösterreich) tätig und trat auch gelegentlich in Fernsehsendungen auf. 

... wird sie in Wikipedia charakterisiert. Aber besser als diese lexikalisch korrekten, doch wenig aussagenden Worte bringt sie uns eine Dokumentation aus dem Jahre 2016, zu ihrem Neunziger, näher:

Bis in ihr höchste Alter war sie eine bewundernswert interessierte, weltoffene, charmante und stets elegante Dame, die das Prädikat "Grande Dame der Wiener Gesellschaft" (nicht: "Wiener Society", wie Wikipedia meint, denn das ist eine etwas tiefer angesiedelte Liga, in der sich die Lugners & Consorten tummeln ...) mit vollstem Recht zugesprochen bekam ...
 

Freitag, 27. März 2026

We're deeply committed, Mr. President !

by  Meme Dept. 




Von den Schlafschafen

von Sandokan


Der langgediente britische Ex-Diplomat Ian Proud (The Peacemonger), im Gespräch mit Col. (Ret.)  Douglas Macgregor, dem britischen Geschäftsmann und Antikorruptionskämpfer Ian Puddick, sowie mit Steve Jermy, Royal Naval Commodore (Ret.).

Der Gesprächsbogen spannt sich vom aktuellen Irankrieg über Korruption und politische Unfähigkeit, bis hin zu Fake News, Selbstschädigung und Ignoranz in Westeuropa.


Siehe auch:
by Douglas Macgregor

Eine in der Theorie sicherlich interessante Diskussion

von LePenseur
 
 
... führten zwei ausgewiesene Experten (und Uniprofessoren) zur (nicht umgesetzten) von Milei in seinem Wahlkampf angekündigten sofortigen Schließung der argentinischen Zentralbank. Man kann hier die beiden Schluß-Statements der Kontrahenten, Prof. Jörg Guido Hülsmann (Universität Angers) und Prof. Philipp Bagus (Universidad Rey Juan Carlos, Madrid) mit durchaus erklecklichem Erkenntnisgewinn nachlesen.
 
Die geopolitische Dimension eines solchen Schrittes wurde von beiden Geld- und Konjunkturtheoretikern nicht einmal ansatzweise thematisiert. Denn egal, ob man bei einer Schließung der argentinischen Zentralbank von einem deflationären oder (hyper-)inflationären Szenario ausgeht: die damit einhergehende Demonetarisierung der lokalen Währung, also des argeninischen Peso, führt dazu, daß der Bevölkerung Argentiniens faktisch nur die Flucht in den US-Dollar übrigbleibt. Ein Flucht, die aufgrund des schon längst bestehenden Mißtrauens in den Peso sicherlich schon von vielen (vermutlich sogar den meisten) Argentiniern schon "freiwillig" teilweise vorweggenommen wurde.
 
Aber: durch den faktisch erzwungenen Wegfall einer lokalen Verrechnungswährung wäre die Nachfrage nach US-Dollar auf einmal um ein Vielfaches größer: waren es bisher die Erwägungen, seine Ersparnisse in einer immer noch verhältnismäßig "werterhaltenderen" Währung, dem US-Dollar, zu parken, so wäre nun der gesamte Geldtransaktionsbedarf aller Argentinier durch US-Dollar zu decken! Und das ist natürlich ein weitaus größeres Volumen als die Summe der "Notgroschen" (der kleinen Leute) bzw. der "Investitions-Reserven" (der Unternehmen und Kapitalbesitzer)!
 
Nachtigall, ick hör dir trapsen! Wer wäre denn der Profiteur einer solchen blitzartig einsetzenden Nachfrage nach US-Dollars? Die USA, genauer: ihre Zentralbank, ihre Regierung, ihre regierungsnahen Konzerne! Und genau auch deshalb  bezeichnete ich diesen Javier Milei schon mehrfach als Mogelpackung!
 
Kein Wunder, daß er bei vielen als Heilsbringer und Wunderwuzzi gefeiert wurde, versprach er doch, durch die faktische oder sogar gesetzliche Demonetarisierung des Peso die Dollar-Nachfrage zu beleben — und was wäre süßer als Honig und Honigseim (um alttestamentaische und daher im Geldwesen nicht unbekannte Jubeltöne zu zitieren ...) für all jene Reichen, die angesichts der explodierenden US-Verschuldung und des sie begleitenden Vertrauensverlustes in die US-Währung Gefahr für ihre Barschaften witterten!
 
Daß derselbe Milei auch noch auf Konfrontation zur BRICS-Statengruppe ging und sich dafür — aus seiner Familiengeschichte allerdings nicht ganz unerwartet — als getreuer Gefolgsmann der USrael-Gruppe andiente, komplettiert das Bild aufs kenntlichste!
 
In libertären Kreise und Publikationen wurde und wird immer noch das Loblied des wackeren Marktliberalen Milei, des "österreichischen" Ritters ohne Furcht und Tadel, gesungen. Mir war er allerdings immer schon suspekt. Und die vorstehend dargelegten Erwägungen sind nicht geeignet, meine Meinung über diesen Herrn entscheidend zu verbessern ...
 

Donnerstag, 26. März 2026

The Difference

by  Meme Dept. 




The End Of The Petrodollar – Gulf States & Europe In Crisis

von kennerderlage
 
 
Rachel Blevin spricht mit Prof. Richard Wolff zu den weltwirtschaftlichen Auswirkungen des von den USA und Israel vor 26 Tagen gestarteten Angriffskriegs auf den Iran:
 
 
Zusammenfassung unter dem Video:

The global economy is starting to panic, as the war in Iran is not only a military war, but an economic war... and everything from Iran's restrictions on the Strait of Hormuz, to the various attacks on energy infrastructure across West Asia, as the U.S. and Israel have continued to escalate the conflict, has put the world's supply of oil, gas, fertilizer, etc. in a dire position. 

Prof. Richard Wolff, an American Economist and founder of Democracy at Work, noted that the Petrodollar as we know it is OVER with the War in Iran, because the Gulf states are learning the hard way that they can no longer rely on the U.S. 

He also predicted it will be the start of a major shift away from reliance on oil and gas, and towards new partnerships, as countries like Russia and China continue to stand with Iran, and U.S. allies from Europe to Asia, feel the pain of this war. 

Source links: https://rachelblevins.substack.com/p/... 

Follow Prof. Wolff on X: https://x.com/profwolff and check out his latest book ‘Understanding Capitalism’: https://democracyatwork.info/ 
 

Mad Max auf Speed

 
Hier ein etwas anderer und keineswegs beruhigend stimmender Blickwinkel auf die aktuellen Ereignisse und Protagonisten (respektive Marionetten — je nachdem man es betrachtet ...), in einem 
 
 
Gastkommentar
von Revoluzzer
 
 
Welchen Kriegszielen entspricht die Kriegsstrategie der USA? Es wird die langfristige globale Strategie der USA implementiert. Gnadenlos. Vollständig kohärent.
 
Der Iran soll brennen, um vielleicht doch noch CN und RU besiegen zu können. Wenn der Golf gleich mitbrennt?  Ist schlecht für: 
1. China und Ostasien, 
2. Europa.

Den Golfstaaten bleibt nur noch eine Option: An der Seite des Staates, der sie zerstört, in den Krieg zu ziehen mit der aussichtslosen Hoffnung auf einen schnellen Sieg. Heloten für das Imperium. Kanonenfutter für den Bodenkrieg.

Alles gut für die USA. Dollar long. Industrie up. Dow Jones up. Einfach weil alles und alle in die USA flüchten werden.

Bomb, bomb, bomb! Bomb the shit out of them. Wenn alles brennt, nur die USA nicht (und RU), dann gilt: Die USA sind wieder die Größten. Der Herr über eine brennende Welt. MAGA, nur ein wenig anders, als allgemein gedacht.

Die USA verfolgen brutalste Imperialpolitik (war schon immer so). Den Iran zu vernichten dient beiden: der US-Strategie und den Großisraeliten. Man kann es eine wechselseitige Instrumentalisierung nennen. Der Eroberungsfaktor liegt tief in beider Kultur. Was den einen die Indianer, das den anderen die Araber.

Der Unterschied ist: Israel ohne die USA könnte gar nichts. Israel ist der Schwanz mit dem der Hund USA wedelt! Der Rauchvorhang, um brutaleste Machtpolitik verbergen und legitimieren zu können. Israel wird benutzt wie ein Wischmop. Wenn es gut geht, wird es belohnt, wenn nicht,... Wobei das Gerede von "regionaler Supermacht" totaler Schwachsinn ist. Israel ist, war und wird immer nur der Schwanz der USA sein. 

Die USA können alles (versuchen), die brauchen Israel nur zur Flankierung. Und Israel spielt da mit seiner Existenzberechtigungskarte.

Der Cowboy macht, was er will. Der lässt sich nichts von einem Rabbi vorschreiben. Es ist einfach wichtig zu sehen, dass die USA aus innerem Antrieb handeln. Dieses Gerede von Trump, Netanyahu, Epstein, Gedöns, Gedöns, Schauspiel und Ablenkung, lenkt vom Wesentlichen ab: den knallharten Geostrategien. 

Wer Frieden will, muss das sehen. Persönlich glaube ich daher, dass Frieden unmöglich ist. Die Interessen prallen knallhart aufeinander. Es muss ausgekämpft werden. Eine Seite wird gewinnen, eine verlieren. 

Wer auf die Personen und Verschwörungen fokussiert, wiegt sich in falscher Hoffnung, man könnte Frieden durch Transparenz oder Austausch von Personen erzielen. Und darauf muss man sich einrichten (nicht dass man als Normalo viel machen kann, aber wenigstens mental). 

Folge: Jahrelanger Krieg. Bombardierungen. Irgendwann Bürgerkrieg, Syrienszenario. Ziel ist nicht das Besiegen des Iran, sondern seine Irrelevanz. Wer dann über die Trümmer herrscht? Wen schert das.

Wie es ausgeht? Wissen wir nicht. Ich würde mein Geld auf den Ostblock setzen.

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P.S.: Ich zweifle daran, dass die USA friedensfähig sind. Der Cowboy müsste zum Farmer werden. Das widerspricht aber so ganz dem Selbstbild. Interessant ist der Unterschied zur UdSSR. Mir will scheinen, dass das Selbstbild der UdSSR bei aller Grausamkeit im Handeln im Kern friedensorientiert war. 

Ich glaube, dass im Niedergang dieser tiefe kulturelle Charakter entscheidend dafür ist, ob ein Imperium in Gewalt untergeht oder sich friedlich auflöst. Übrigens zeigt sich das auch im Charakter der Briten als Händler und Pragmatiker bei der Auflösung ihres Weltreiches.

 
P.P.S.: Wir Deutschen als Systematiker höchsten Grades kennen nur den totalen Sieg oder den totalen Untergang, mindestens seit dem 30jährigern Krieg. 

Ring der Nibelungen. Hagen von Tronje und Siegfried. Die urdeutschen Typen ... Man muss wohl froh sein, dass wir nie ein Welthegemon geworden sind!

 
P.P.P.S.: Wenn ich so darüber nachdenke, würde der Einsatz von Atomwaffen dem Ganzen erst so den richtigen Schwung geben, eine panikartige Fluchtbewegung in die USA und den USD auslösen ...
 

Mittwoch, 25. März 2026

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (175)






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Prof. John Mearsheimer : No Way for Trump to Win

von kennerderlage
 
 
Eine klare Analyse der Kriegsverlaufs (und der von Trump herbeiphantasierten oder zu Betrugszwecken nur vorgeschobenen) Friedensverhandlungen mit dem geheimnisvollen Unbekannten aus dem Iran liefert Prof. John Mearsheimer im Meinungsaustausch mit Judge Napolitano: Sehenswert wie immer!
 
 
Unter dem Video finden sich mehr als tausend Kommentarpostings — u.a. die vollkommen berechtigte Frage:
Iran fought Iraq for 8 years (1980-1988). What made Trump
and Netanyahu think Iran would surrender after 8 days?
 
In der Tat: warum nur haben die sich das vom Mossad nur einreden lassen?!
 

Mann-o-Mann ...

von LePenseur
 
 
Zunächst Dank an unseren geschätzten Kollegen Sandokan, durch den ich auf dieses Kurzvideo aufmerksam wurde:
 
 
Und dieser geschichtsklitternde Wahnwitz soll ein "Recht" verleihen, ein Land, das seit mittlerweile fast zweitausend Jahren von anderen Völkern bewohnt wird, zu beherrschen und diese anderen Völker zu vertreiben (oder doch zumindest zu unterjochen)? Na, dann machen wir doch die Probe aufs Exempel!
 
Unser schönes Alpenland, heute Österreich genannt, entspricht von seinem Territorium weitgehend dem, was sich vor zweitausend Jahren "Noricum" nannte: ein von Kelten bewohntes Königreich, das in der Zeit von/nach Augustus dem römischen Reich als Provinz angegliedert und (sicherlich nicht bloß sprachlich) "romanisiert" wurde. Durch die Völkerwanderungen der Spätantike und des Frühmittelalters wurde sodann die ansässige Bevölkerung (die übrigens nicht die erste dieses Raumes war, denn vor den Kelten lebten die Illyrer hier) mit einer aus germanischen Stämmen, dann auch slawischen Völkern etc. vermischt und ausgetauscht.
 
Nun stelle man sich vor, daß z.B. Kelten, die von der schönen Insel Irland stammen, dort durch Hungersnot veranlaßt nach Nordamerika ausgewandet und mit eher scheelen Augen (waren Katholen und tranken viel!) angesehen wurden, sich darauf besannen, daß es doch da mitten in Europa ein vor zweitausend Jahren ur-keltisches Territorium gab, in welchem sie — bei Teutates! — sicherlich nicht weniger Recht hatten, sich anzusiedeln als bspw. die Juden aus New York, die sich nach Palästina, ihrer "angestammten Heimstatt", begeben wollten.
 
Also gründete der irischstämmige Polizist Theodor O'Herzl in Boston die Keltistische Bewegung, später im Keltistischen Weltkongress organisiert, welcher die Kelten aller Länder in ihrem angestammten Heimatland Noricum zusammenführen sollte. Daß dieses inzwischen seit fast eineinhalb Jahrtausenden durch germanische Hubers, Meixners, Brandstätters, Biermaiers etc., südslawische Globotschiggs und Wakounigs, später auch tschechische Nowaks und Prohaskas sowie magyarische Horvaths und Nemes' bewohnt war, die allesamt Deutsch statt Gälisch sprachen ... who cares
 
Fort mit denen aus Wien, Mistelbach, Salzburg, Graz oder Reichenau! Die sollen einfach nach Bayern, Ungarn, Slowenien oder die Tschechei abziehen, wo sie hingehören (wenigstens nach Ansicht der Keltistien), oder sonst wohin, wo der Pfeffer wächst ... 
 
Was? Das wollen sie nicht? Wehren sich sogar? Dann werden sie halt — bei Teutates! — vertrieben und/oder ausgerottet, diese unverschämten Terroristen! Ach ja: und finanziert wird das ganze Projekt von in den USA gebliebenen Keltisten (der sogenannten keltistischen Lobby, die die US-Politiker durch Wahlkampfspenden und Erpressungsmöglichkeiten fest im Griff hat), die auch dafür sorgen, daß die keltistische Regierung Noricums die nötigen Rüstungsgüter bekommt, mit denen sie die Nachbarstaaten jederzeit überfallen kann, um das Territorium Noricums zu einem Groß-Norischen Reich auszuweiten.
 
Klingt doch gut und völlig rechtens, nicht wahr? Also: etwa so wahr, wie das "Recht" der Zionisten, sich ganz Palästina (+Libanon, Sinai, Ostägypten, Syrien und Westirak) unter den Nagel zu reißen ...
 
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P.S.: es gibt eine etwas wehmütig-zynische Anekdote von zwei nach New York emigrierten alten Juden, die 1948 im Kaffeehaus in der Zeitung die Nachricht von der Gründung des Staates Israel lesen, worauf der eine seufzend meint: "Also wenn uns die Engländer schon geben a Land, was ihnen nicht gehört ... warum hat's net können sein die Schweiz?"
 
Er hätte auch "Noricum" sagen können ...
 
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P.P.S.: dem geschätzten Kollegen Lechner gefällt der Vergleich nicht ganz. Ihm sind die Bayern zu keltisch, als daß etc. etc. (s.u. in den Kommentaren). Ich erlaube mir daher eine kleine Variation zum Thema:
 
Das alles, geschätzter Herr Kollege Lechner, mag historisch schon richtig sein — aber es ist vom Thema des angestellten (und, möglicherweise, historisch nicht ganz richtig hinterfütterten) Vergleiches völlig irrelevant.

Das Thema ist ja nicht, daß Bajuwaren, wenn sie Kelten wären, ein historisches Recht hätten, im Gebiet des früheren Noricum zu siedeln, sondern daß es schlichtweg ein hirnwütiger Wahnsinn ist, aus angeblichen "Verheißungen" einer angeblichen "Heimat", die vor dreitausend Jahren stattgefunden haben sollen, hic et nunc ein genozidales Projekt ethnischer Säuberung zu basteln und auf besagten angeblichen Verheißungen ein herrenmenschliches Apartheitregime über die (noch) nicht vertriebenen Reste der bis dahin dort ansässigen Bevölkerung aufzurichten.

Wenn Ihnen Noricum und die Kelten da zu unbestimmt vorkommen, sind Sie herzlich eingeladen, sich ein germanisches Volk zu wählen, bspw. die Goten, welche bekanntlich ursprünglich in Mittelschweden ihre Heimat hatten, aber sich dann großzügig über halb Europa verteilten. Wenn nun also blonde Andalusier  — & -innen ... ... selten, aber doch vorhanden), also mit einem Wort: Goten! — nun also nach Etablierung einer Gotistischen Weltkonferenz daran gingen, sich in Gotland anzusiedeln, die dort seit 1500 Jahren ansässige Bevölkerung zu vertreiben und ein Großgotland bis ans Schwarze Meer als die ihnen "verheißene Heimat" sich zu unterwerfen gedenken und in diesem Zuge slawische "Untermenschen" (m.a.W.: Russen und ähnliches, bloß entfernt menschenähnliches Gewürm) zu versklaven ... Sie dürfen den Geschichtsvergleich gerne weiterführen und werden überraschende Ähnlichkeiten mit Gedankengängen eines ähnlich verrückten Politikers der 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts entdecken.

Was freilich das Vorgehen der Politiker, die ein Groß-Israel anstreben, zwar (um mit Karl Kraus zu sprechen) "zur Kenntlichkeit entstellt", aber genau deshalb auch um keinen Deut ansprechender macht!
 

Douglas Macgregor: Iran War Corruption

von kennerderlage
 
 
Tump ist als POTUS ein "Star" erster Klasse. Das wissen alle. Und wir wissen auch (er selbst hat es gesagt): ".... when you're a star, they let you do it. You can do anything. Grab 'em by the pussy. You can do anything." 
 
Douglas Macgregor ist sichtlich angewidert von der offenkundigen Korruption um (und von?) Trump. Wobei seine Bemerkung, diese habe einen "Hunter Biden level of corruption" erreicht, noch zu kurz greift: dagegen war sebst Hunter Biden noch ein Waisenknabe ...
 
 
Zusammenfassung unter dem Video: 

Suspicious oil trades — worth hundreds of millions to over a billion dollars — were placed minutes before President Donald Trump announced a delay in Iran-related actions, suggesting possible insider knowledge. He claims this indicates high-level corruption inside the White House, comparing it to past political scandals and alleging officials may be profiting from privileged information. 

According to him, accountability is unlikely because: 
The executive branch won’t investigate itself. 
Congress is also compromised by similar behavior (e.g., insider trading). 

He frames this as part of a broader pattern where elites exploit crises (like tensions with Iran) for financial gain, showing “contempt” for ordinary Americans. He warns that unchecked corruption could lead to serious societal consequences, drawing a historical parallel to pre-revolutionary France. 

On foreign policy, he disputes claims that the Strait of Hormuz is fully closed, saying it’s selectively restricted—particularly against the U.S. and its allies—while countries like China and India can still move oil under certain conditions. 

Overall: He presents a highly critical and skeptical view of the government, alleging insider trading, systemic corruption, lack of accountability, and misleading narratives about both markets and the Iran situation. 
 

Dienstag, 24. März 2026

The Main Obstacle For Any Solution

by  Meme Dept. 




Chas Freeman : Trump Back Down – Armageddon Postponed?

von kennerderlage
 
 
Noch ein Video zum Thema von heute Morgen. Prof. Glenn Diesen spricht mit dem em. Botschafter der USA in Saudi-Arabien, Chas Freeman: 
 
 

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (174)

  
 
 
"Every time anyone says that Israel is our only 
friend in the Middle East, I can't help but think 
that before Israel, we had no enemies
in the Middle East."
 
John Sheehan, S.J. —
 
 
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Prof. Jeffrey Sachs : Iran War is the End of US Hegemony

von kennerderlage
 
 
Die Lage in Nahost war immer etwas verwirrend, aber im Moment scheint sie bereits nahe dem Status der totalen Konfusion! Ein ziemlich ratloser ehem. Richter und ein fassungsloser Professor versuchen gemeinsam etwas Licht ins Dunkel der Sache zu bringen (doch da gibt es weit hoffnungsvollere Unterfangen, in der Tat....)
 
 
Ohne Zweifel: wenn die Behauptung von Trump, bei Verhandlungen mit einer "Top Person" des Iran sei man auf einem "sehr guten Weg, den Konflikt zu beenden" (was von Seiten des Iran allerdings sogleich dementiert wurde) sich als Illusion oder gar als Schwindel herausstellen sollten, dann wird es sehr eng. Denn dann kann der Kongress nicht einfach schweigen, sondern muss endlich handeln: entweder durch eine Untersuchung, ob Trump mental in der Lage ist, im Amt zu bleiben, oder durch ein Impeachment — denn in einer hochwichtigen Angelegenheit — und das ist die Teilnahme der USA am Angriffskrieg gegen den Iran ohne Zweifel — einfach Verhandlungen (und noch dazu: erfolgreiche!)  zu erfinden, die es gar nicht gab, ist ein valider Grund ein Amtsenthebungsverfahrens zu starten.
 

Montag, 23. März 2026

From Our Series "Inconvenient Truths"....

by  Meme Dept. 




Sonntag, 22. März 2026

Die neue Weltordnung hat bereits begonnen - Peter McCormack im Gespräch mit Simon Dixon

 von Sandokan


Erleben wir gerade den schicksalhaften Zusammenbruch der westlichen Welt, oder folgt das derzeitige globale Chaos einem sorgfältig ausgearbeiteten Drehbuch? 

Simon Dixon kehrt zurück, um die verborgene Architektur der globalen Macht zu entschlüsseln.
Er analysiert, wie Finanz-, Militär- und Technologiekomplex aktiv den Übergang zu einer multipolaren Welt steuern.
Vom „Übergangstheater“ im Nahen Osten bis zur Instrumentalisierung der globalen Verschuldung erklärt Simon, wie die Eliten das Chaos nutzen, um den Westen auszubeuten und ihren Reichtum in einer K-förmigen Wirtschaft zu konsolidieren (Anm. von mir: meint ua. die Auslöschung der Mittelschicht).

Wir diskutieren auch den Schwenk hin zur wahren Pandemie: das tiefe psychologische Trauma und die existenzielle Angst, die die moderne Gesellschaft befallen haben. Wir sprechen über unsere eigenen Midlife-Krisen, die erschreckende Realität eines KI-gesteuerten digitalen Kontrollnetzes und die ultimative Rebellion gegen das System.
Zeitstempel:
  • 00:00 - Introduction
  • 02:45 - Consolidation of Power & The Multipolar World
  • 06:28 - Trump, the TIC, FIC, and MIC Explained
  • 15:46 - Venezuela, Gold Deals, and the Illusion of Regime Change
  • 23:06 - The 150 People Run the World?
  • 26:37 - The Epstein Files & Global Money Laundering Networks
  • 34:39 - Why the Middle East is "Transitional Theater"
Als Hintergrundinfo (die USA und die Golfstaaten stifteten damals den Irak an, den 1. Golfkrieg zu beginnen. Gleichzeitig unterstützte Israel den Iran):
  • 49:54 - Breaking the Petrodollar & The True Cost of War
  • 56:06 - Summarizing the Engineered Global Masterplan
  • 01:11:53 - The Psychological Pandemic
  • 01:15:37 - The 10-Year Escape Plan
  • 01:22:50 - Exit the System
  • 01:24:30 - The Spiritual Awakening
  • 01:26:20 - The Quran & Divine Guidance
  • 01:39:24 - The Gross Happiness Index
  • 01:55:55 - Rural Living & Surviving the Collapse
Mein Fazit: ein ausgesprochen interessantes Gespräch, es werden Aspekte des politischen Geschehens diskutiert die anderswo kaum oder gar nicht angesprochen werden.
Vor allem im zweiten Teil sind einige präsentierte persönliche Meinungen aber mehr als fragwürdig und unausgegoren (etwa was den Koran und das Islamische Finanzwesen betrifft). Da schlagen beim Investmentmanager Dixon wohl die eigenen Geschäftsinteressen zu sehr durch.