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Donnerstag, 21. August 2025

Weil ihnen die Macht entgleitet...

 Fundstück von Helmut



Nachträglich ergänzt:
Weniger als eine Woche nach seinem Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Putin erklärt Präsident Trump, es sei „unmöglich“, dass Kiew die Kontrolle über die Krim zurückerlangt oder die Ukraine NATO-Mitglied wird. Doch während Trump den „Friedensstifter“ spielt und persönliche Gespräche zwischen Putin und Zelenskyj plant, unterstützen die USA den Krieg weiterhin aktiv. 

Patrick Henningsen, Journalist, Geopolitikanalyst und Moderator von „21st Century Wire“, stellt fest, dass es trotz aller Gespräche der letzten Tage „NICHT möglich“ sei, eine Einigung zu erzielen, da die NATO bisher nicht gezeigt habe, dass sie die von Russland genannten „Grundursachen“, die uns überhaupt erst an den Rand des Dritten Weltkriegs gebracht haben, angehen wolle.

Dienstag, 1. Juli 2025

Voll korrekte unkorrekte Satire mit #AI

  von Sandokan

In halls where words are free to soar,

No cage, no lock, no guarded door,

A voice unbridled, wild and vast,

A dance of thoughts from present to past.  

Language, like a river wide,

Flows with currents deep inside,

Pun intended, no shame to show,

In every jest, in truth we grow.  

For free speech is the open sky,

Where ideas take wing and fly,

A sacred space for voices loud,

To challenge, question, stand unbowed.  

So let the words, unchained, be free,

A mirror of our liberty,

In every pun, in every plea,

We find our voice, our destiny.

--Gedicht erzeugt von deepai.org






Dienstag, 12. November 2024

Von den Unsinnigkeiten unserer Zeit

 von Helmut

Ich verfolge oft die Nachrichten aus Deutschland. Kann man es mir verdenken, wenn mir da oft das Messer in der Hosentasche aufspringt?

Es war das Land, in das ich im Jahre 1970 gekommen bin. Ein Land, das mir damals suggeriert hat, dass dort die Werte wie Leistung, Anständigkeit, Verantwortlichkeit, etc. an oberster Stelle stehen. Mich hat das Protektionsdenken, die Hofratsmentalität in Österreich dazu gebracht, zu diesem Deutschland aufzusehen, das andere Kriterien bevorzugt hat — zumindest damals.

Diese 31 Jahre, die ich in Deutschland gelebt habe, haben mir sowohl Aufstieg als auch Untergang beschert. Wie ist das zu verstehen: Mit nichts habe ich dort begonnen, meine Firma gegründet, und hatte Erfolg. In den 90er Jahren habe ich gemerkt, wohin der Stecken schwimmt, und mir verinnerlicht, dass ich mir wohl kaum in Deutschland etwas Sinnvolles für die Altersversorgung und auch für die weitere Zukunft organisieren kann.

Danach entwickelte ich langsam die Idee der Alternative. Es war ein guter Schritt, damals, als ich noch mitten im Leben stand, diese Änderung des sog. Mittelpunkts der Lebensinteressen in ein anderes Land zu verlegen. Trotzdem bleibe ich immer mit diesem Land, in dem ich zweimal geheiratet habe und mir alle drei Kinder geboren wurden, in intuitiver Verbindung, zumal auch zwei meiner Kinder mit ihren Familien dort leben.

Das nur zum Beweggrund, warum mich da manches rasend macht. Was ist es denn nun schon wieder, was mich auf die Palme bringt?

Da spricht ein Kanzler von einer „Vertrauensfrage“. Ich habe mir das Interview in der ARD vom Tag zuvor angesehen. Ehrlich gesagt, mir kommt das Kotzen! O.k., das ist eine formaljuristische Formulierung im Parlament. Aber weiß denn dieser Mann überhaupt, was „Vertrauen“ ist und bedeutet?

Anstatt, dass man die Fehlentscheidungen der Regierungen unter Merkel mit dem Beginn der Ampel im Herbst 2021 korrigiert hätte, und damit meine ich vor allem die Politik in Sachen Corona und Immigration, hat man das Ganze noch in den Exzess getrieben. Mit Beginn des Putin-Krieges im Februar 2022 ist man dran gegangen, nicht nur das Volk, sondern auch die heimische Wirtschaft mit dem Rücken an die Wand zu stellen.

Die Folge war ein wirtschaftlicher Niedergang des Landes, vor allem des Motors der deutschen Wirtschaft, der Autoindustrie. Große Firmen sind gezwungen, die Arbeitnehmerzahl drastisch zu reduzieren und/oder ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Die Energiepreise sind durch den Bruch mit Russland ins Unermessliche gestiegen, obwohl man immer von der erneuerbaren Energie geschwärmt hat, die viel billiger wäre.

Dass andere Länder der EU immer noch Gas von den Russen beziehen, und dadurch billiger fahren, das wird verschwiegen. Dafür hat man wieder die Kohlekraftwerke mobilisiert, was man ja zu Beginn der Ampel konsequent abgelehnt hat. Nun will man den Leuten verbieten, mit Holz zu heizen, auch Gas und Öl will man abschaffen. Hab mich schlau gemacht, auch auf den Dörfern — die Leute haben Angst.

Man hat die Klimageschichte auf die Spitze getrieben, aber in erster Linie, um damit Geld für den Staat zu beschaffen. Bei allen Maßnahmen, die man zum Schutz des Klimas verhängt, und die letztlich nur enorme Kosten für die Industrie verursachen, garantiert niemand, dass damit die Erderwärmung beendet oder zumindest in den Griff zu bekommen ist. Geht ja auch nicht, wenn man sich mit der Erdgeschichte und mit den Warm- und Kaltzeiten befasst.

Wir werden angelogen, nicht nur durch die Aussagen der Regierung, sondern auch durch die von der Regierung gesteuerten Presse. Im Interview von Scholz in der ARD war eine einzige Wahrheit zu hören: Deutschland ist der größte Geldgeber für die Ukraine. Stimmt. Warum eigentlich? Sind das unsere Brüder? Die Rentner in Deutschland leben vielfach unter dem Existenzminimum, und dort verschenkt man das Geld ohne Einschränkung?

Am 11.11. war Beginn des Karnevals. Man hat stolz verkündet, dass man über tausend Polizisten in Köln abgestellt hat, um die Teilnehmer auf Messer zu untersuchen. Weihnachtsmarkt darf nicht mehr Weihnachtsmarkt heißen, aber dafür muss man Poller um diese Zonen bauen, damit die Besucher geschützt sind. Ist es das, was man in Deutschland gewollt hat?

In vielen Stadtgebieten trauen sich die Frauen nicht mehr nachts auf die Straße, und manche Stadtviertel sind auch für die Polizisten „No-go-Areas“, wenn sie nicht in Mannschaftsstärke dort auftreten. Die Übergriffe auf Frauen von den „neuen Facharbeitern“ arten zahlenmäßig bereits ins Uferlose aus, weshalb man die Medien betreff der Berichterstattungen angewiesen hat, nicht mehr die Herkunft des Straftäters bei den Reportagen zu veröffentlichen.

Herr Scholz, was verstehen Sie unter dem Begriff „Vertrauen“? Den haben Sie nicht nur seit Ihrer Affäre im Senat in Hamburg schon seit Langem verloren, sondern Sie haben diesen Begriff regelrecht ad absurdum geführt. Wenn Sie sich noch einen Rest an Anständigkeit bewahren wollen, dann treten Sie vor die Wähler, erklären Ihren Rücktritt und sagen ehrlicherweise:

ICH HABE VERSAGT

Das Bedrückende für mich ist aber, dass es bei der sogenannt "konservativen" Volkspartei keine Alternative gibt, die eine Besserung für das Volk verspricht. Was soll man denn von einem Oppositionsführer erwarten, der eng mit BlackRock in Verbindung steht?


Dienstag, 21. Mai 2024

Immer näher am Atomkrieg: Hollywood-Legende Oliver Stone über Putin und den US-Wahnsinn

 von Sandokan

Roger Köppel von der Weltwoche interviewt den Hollywood Regisseur Oliver Stone.
Deutsche Untertitel


Siehe auch Stones Doku Ukraine on Fire & Die Putin Interviews



Dienstag, 12. März 2024

The boys are back in town

von Sandokan





Mittwoch, 13. September 2023

Könige des Chaos — die Panik[en] von 1901 und 1907

von Sandokan


Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.
– Anonym, fälschlich Mark Twain zugeschrieben
~ * ~
„Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“
 – George Santayana, spanischer Philosoph


Von technologischen Revolutionen, Finanzkrisen und Pandemien, samt fragwürdigen Impfungen, bis zur Neuordnung des Banken- und Geldwesens und verheerenden wie unnötigen Kriegen, die von einer kleinen Elite angezettelt wurden - das frühe 20. Jahrhundert teilt sich viele Gemeinsamkeiten mit unserem jetzigen. 
 
In dieser kleinen Serie kurzer Videos geht es vor allem um den wirtschaftlichen Aspekt.






 
Als Ergänzung:
Wenig bekannt, waren es die Banker der Wall Street die mit Krediten an Japan den Russisch-Japanischen Krieg von 1904 finanziert hatten. 
 
Die Schiffe der japanischen Flotte wiederum wurden heimlich von Großbritannien modernisiert.
Damit begann der Aufstieg Japans zur imperialen Großmacht, der letztlich im japanischen Überfall auf China und im Angriff auf Pearl Harbor mündete. 

Mittwoch, 26. Juli 2023

Wetterfrösche im Rausch der Propaganda

 von Sandokan

„Auf der Suche nach einem gemeinsamen Feind gegen den wir uns vereinigen könnten kam uns die Idee, dass Verschmutzung, die Gefahr globaler Erwärmung, Wasserknappheit, Hunger und vergleich-bares sich dafür eignen würden.“
— aus The First Global Revolution (1991), Club of Rome*

Bereuet, das Ende ist nah!
Also vielleicht, aber sicher nicht wegen des Klimas
 und schon gar nicht wegen des Wetters.
Was wir heute an Propaganda und Manipulationen erleben 
ist bloß das aktuelle Kapitel in einer langen Geschichte.





*Der Club of Rome verdankt seine Existenz der NATO, der CIA und David Rockefeller.
Ideengeber waren Zbigniew Brzezinski (Politikwissenschaftler, Mitglied Planungsstab der US-Regierung) und Aurelio Peccei (ital. Industrieller, NATO-Think tank "Atlantic Institute"). 
Wobei das Ziel war, die sozio-kulturelle wie technologische Kluft zwischen Europa und den USA zu überbrücken und die US-amerikanische Grundhaltung und Weltsicht auf Europa zu übertragen, gezielt im Sinne einer Stärkung des NATO-Paktes und US-Einflusses.
 
Dabei bediente man sich des damaligen Zeitgeistes der stark von den USA beeinflusst war (noch junge Ökologiebewegung, ganzheitliches Denken, New Age, Wassermannzeitalter usw.). 
1968 kam es zur Unterzeichnung einer Absichtserklärung, "Bellagio Declaration on Planning" (im Anwesen David Rockefellers in Bellagio am Comer See - Rockefeller Foundation Center). 
Die offizielle Gründungskonferenz des Club of Rome erfolgte dann in der Accademia dei Lincei, Rom.

20 Jahre davor (1948) war Rockefeller mit seiner gleichnamigen Stiftung bereits an der Gründung des American Committee on United Europe beteiligt gewesen. Zusammen mit dem OSS (der späteren CIA) und der Ford Foundation wurde damit die Grundlage für das geschaffen, was heute die Europäische Union darstellt. Dieses Committee bestand bis 1960, begleitete und lenkte im Hintergrund den Europäischen Einigungsprozess, bis hin zur Planung einer gemeinsamen Währung.

Heute geht es um Dinge wie Black Rocks "Going Direct", die Agenda 2030 der UN, dem Great Reset des WEF mit ihrem ESG circle und als Resultat daraus der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC).
 
Auch als Überwachungs- und Kontrollinstrument mit Sanktionsmöglichkeiten, auf gesellschaftlicher wie individueller Ebene (etwa beim CO2-Fußabdruck oder politisch un-erwünschtem Verhalten). 
Die Basis für ein späteres "Bedingungsloses" Grundeinkommen (allerdings mit Vorbedingungen).


Die kranken Schwestern tanzen jetzt für das Klima

Dienstag, 6. Juni 2023

Kanada brennt ...

von Sandokan

Und wer ist Schuld - der Klimawandel natürlich.




Naja, nicht ganz - Waldbrände sind Teil der natürlichen Dynamik im dortigen Ökosystem.
Aber es ist auch wenig hilfreich wenn, wie etwa während einer vorherigen Brandsaison in der Provinz Alberta, eine einzige Frau (54) wegen 32-facher Brandstiftung festgenommen werden musste.
Und das sind nur die Fälle die man ihr damals nachweisen konnte.

Keine Ahnung, ob es einen anthropogenen Klimawandel gibt.
 
Aber anthropogene Brandstiftung gibt es auf jeden Fall.

Samstag, 2. Januar 2021

Ethik vs. Scheiße

von  it’s  me 
 
 

Der junge Mann fährt mit seinem neu erstandenen Golf GTI bei leichtem Nieselregen statt der vorgeschriebenen Geschwindigkeit mit 180 kmh in die langgezogene Rechtskurve, kommt ins Rutschen, verliert die Kontrolle über sein Auto und kracht gegen die große Buche. Stundenlange Operation, wochenlange Intensivstation, ein Jahr Rehabilitation am „Weißen Hof“ – alles bezahlt von der Allgemeinheit.

 

Die ungeübte Schifahrerin glaubt, nach dem einwöchigen Schikurs schon für die schwarze Piste bereit zu sein, stürzt und das vordere Kreuzband ist ab. Der Hubschrauber mit Notarzt holt sie ab, da gleichzeitig eine Gehirnerschütterung vorliegt, die Operation im Unfallkrankenhaus durchgeführt, danach gibt es die ambulante Physiotherapie – alles bezahlt von der Allgemeinheit.

 

Ein mittelalterlicher Mann kommt mit einem akuten Abdomen (akute Schmerzen im Bauchbereich) auf die Chirurgie. Röntgen – es zeigt sich ein nicht definierbarer, kaum schattengebender Fremdkörper im Bauchraum – akute Operation mit der üblichen Mannschaft (Operateur, Assistent >in dem Fall ich<, Anästhesist, Anästhesieschwester, 2 OP-Schwestern, Pfleger), Pagoflasche herausgeholt und den Dickdarm wieder zugeflickt. Beim Versuch, die Pagoflasche, die er sich zum „Genuß“ anal einverleibt hatte,  mit einem Draht herauszuholen, hattte er den Darm perforiert. Nach der OP Intensivstation, danach Normalstation bis zur Entlassung – alles bezahlt von der Allgemeinheit.

 

In der Stadt ist großes Volksfest und wie zu erwarten wird die erste Alkoleiche um Mitternacht eingeliefert. Das übliche Auspumpen des Magens, die Infusion und ab ins Bett. Eine Stunde später dasselbe nochmals. Um 3 Uhr morgens komme ich dann endlich ins  Bett, um um 6 Uhr wieder aufzu-stehen und weiter zu arbeiten. „Meine“ zwei Leichen werden am Nachmittag an ihre Frauen übergeben – alles bezahlt von der Allgemeinheit.

 

Jetzt kommt dieselbe Frau (weniger Frau als Stadtmatratze) wieder einmal auf die Gynäkologie und bekommt die bereits dritte Abtreibung – alles bezahlt von der Allgemeinheit.

 

Es ist Silvester und ein junger Mann wird eingeliefert. Seine linke Hand schaut ziemlich übel aus – zwei Finger fehlen und sonst einiges zu operieren. Dieser Idiot hat mit Böllern gepielt und die sind halt zu früh losgegangen. Korrekte Amputation der Finger, sonst noch einiges zusammengeflickt und ab ins Bett – alles bezahlt durch die Allgemeinheit.

 

Der 33-jährige Arbeiter bei den Bundesbahnen kommt wegen einer Phimose auf die Urologie. Auf Grund des Alters seiner 4-jährigen Tochter und dem Schweregrad der Phimose war sicher, dass dieser Typ nach der „Produktion“ seines Kindes seine ehelichen Pflichten oder sonstige sexuelle Aktivitäten eingestellt hat. Bei der Zirkumzision dann die Überraschung: durch jahrelanges NICHT-Waschen seines Pimmels hat das Smegma ganze Arbeit geleistet und ein Carcinom der Eichel hinterlassen. Die Metastasen waren bereits überall und der Tod kam wenige Monate später, nur weil dieser Idiot zu blöd war, sein bestes Stück täglich zu waschen - alles bezahlt von der Allgemeinheit, auch die Witwen - und Waisenpension, was bei dem jugendlichen Alter aller ziemlich kostspielig war. 

 

Sie werden sich fragen, was diese Aufzählung einiger Erlebnisse aus meinem Medizinerdasein mit Politik zu tun haben.

 

Geduld, es gibt einen Zusammenhang: Prof. Dr. Wolfram Henn ist Humangenetiker und sitzt im Ethik-rat der deutschen Bundesregierung und fordert, und jetzt wird es deftig: „Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte schön, auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: 'Ich will nicht geimpft werden. Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen. Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen'"

 

Unterstützung bekommt er natürlich von Merkel’s Haus-und Hofvirologen, Drosten, der schon 2009 den Impfstoff gegen die Schweinegrippe befürwortete.

 

Wenn einmal der erste herkömmlich produzierte Impfstoff nach langer Testphase auf den Markt kommt, werde ich der erste sein, der sich impfen lassen wird, aber der Herr Henn hat kein Recht, mir eine etwaige medizinische Versorgung zu verwehren, nur weil ich berechtigte Zweifel an dem Husch-Pfusch-Impfstoff habe. Andere Stimmen fordern sogar, dass „Covidioten“ , sollten sie medizinische Behandlung benötigen, für die Kosten selbst aufkommen sollen.

 

Es gibt aber auch Stimmen der Vernunft. Prof. Dr. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdiszi-plinären Vereinigung der Intensivmediziner, mahnte auf bild.de, dass "eine solche Haltung ethisch überhaupt nicht vertretbar" sei und versprach, alle Patienten zu behandeln.

 

Der Herr Henn sollte mit solch beschissenen Gedanken nicht im Ethikrat sitzen, sondern eher auf dem Locus und die Definition von Ethik nochmals durchlesen: Das deutsche Wort Ethik stammt von griechisch ἠθική (ἐπιστήμη) ēthikē (epistēmē) „das sittliche (Verständnis)“, von ἦθος ēthos „Charakter, Sinnesart“ (dagegen ἔθος: Gewohnheit, Sitte, Brauch)

 

Donnerstag, 3. September 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin


Der „Sturm auf den Reichstag“ war der erste Angriff auf ein Gebäude in der Weltgeschichte, bei dem die Stürmenden mit dem Rücken zum Gebäude standen.

***

Es ist auch zum ersten Mal geschehen, dass ein Beamter das Bundesverdienstkreuz für die Heldentat bekommt, am Rand einer friedlichen Versammlung einer unbewaffneten älteren Dame eins mit dem Gummiknüppel drüberzuziehen. Neue Zeiten gebären neue Helden.

***

Früher galt man als aggressiver Faschist, wenn man in ein anderes Land einmarschierte und als schutzbedürftiger Held, wenn man sein Land verteidigte.
Heute ist es genau anders herum.

***

Erwartungsgemäß haben die deutschen Ärzte der Charité bei Nawalny Nowitschok nachgewiesen. Nach Merkel eines der tödlichsten und gefährlichsten Nervengifte, die der Kalte Krieg hinterlassen hat. Erstaunlich nur, wie wenige der in den letzten Jahren mit dem tödlichsten Nervengift Vergifteten daran starben.

***

Auf der letzten Bundespressekanzlermesse bewiesen die Maskenkasper ihre Lernfähigkeit und verkündeten statt neuen verfassungswidrigen Coronabefehlen nun Coronaempfehlungen. Man muss keine Angst mehr haben, von der Polizei wegen unbotmäßigen Maskenverweigerns abgeführt und abgestraft zu werden. Das Blockwartsystem hysterisch kreischender Coronaverängstigter funktioniert inzwischen ja auch ohne Staatsgewalt.

***

Wenn alle Menschen gleich sind, herrscht nicht Vielfalt sondern Einfalt.


Mittwoch, 15. Juli 2020

José Ortega y Gasset über Politiker


»Im allgemeinen ist der Politiker als solcher ein zweitklassiger Mensch. Würde man eine statistisch-biographische Studie der Menschen, die sich mit Politik befassen, anlegen, so wäre man überrascht, wie ungeheuer groß der Prozentsatz derer unter ihnen ist, die von anderen, anspruchsvolleren Berufen in die Politik abgesprungen sind. Da sie in ihnen gescheitert sind, wenden sie sich der politischen Betätigung zu, weil sie leichter ist und weniger präzise Arbeit erfordert. Die Politik ist das ewige „von ungefähr“. 

[…]

Dem Intellektuellen nötigt zunächst die Wendigkeit des Politikers, die Gewandtheit, mit der er sich bewegt, die Tapferkeit, mit der er in heiklen Situationen handelt, große Bewunderung ab, denn entgegen dem allgemeinen Urteil ist der Intellektuelle einer der wenigen Menschentypen, die echter Bewunderung fähig sind. Späterhin überzeugt er sich, daß diese Wenigkeit und diese Tapferkeit mit großen Beigaben von Unbewußtheit versetzt sind, das heißt, daß der Politiker die Situation nicht mit der Klarheit sieht wie der Intellektuelle — im Widerspruch zum allgemeinen Urteil — ; vor allem sieht er nicht die Folgen der Situation voraus, und diese gefährliche, manchmal augenfällig katastrophale Zukunft lastet nicht auf ihm. Derart, ohne Last auf den Schultern, ist es leicht, wendig zu sein; derart, ohne Bewußtsein der Gefahr, ist es leicht tapfer zu sein.«

(»Parlamentarische Sensationen«, 1932)


Mittwoch, 22. April 2020

Fußnoten zum Mittwoch

 von Fragolin

Gegen wen richten sich die Maßnahmen. Wen treffen sie am härtesten? Gendertussen blöken, es wären natürlich nur die Frauen, denn diese müssten sich jetzt um die Kinder kümmern. Dass die Männer ebenso betroffen sind, ebenso zuhause arbeiten müssen und zumindest in meinem Umfeld zu fast 100% „nebenher“ das komplette Home-Schooling für die Kinder übernehmen müssen, wissen diese Schabracken nicht, mangelt es ihnen in ihrem kinderlosen Hedonistenumfeld ja meist an praktischen Beispielen. So erfinden sie sich ihre Welt, in der sie eine Bedeutung haben, die ihnen in der realen fehlt. Aus Hass auf alles Männliche bejammern sie im pawlowschen Mimimi-Reflex die armen Frauen, und vergessen dabei logischerweise auf die einzige Gruppe, die wirklich einzige, die am schlimmsten getroffen wird und die größten Opfer bringen muss: die Kinder.

Für Femanzen sind Kinder nämlich nicht besonders schutzbedürftige Menschen, die man versorgen und denen man die Zukunft in die Hände legen muss, sondern lästige Unfälle, die aus verschlafenen Abtreibungen resultieren. Dass es nicht die erwachsenen, mündigen und hoffentlich mental halbwegs robusten Mütter oder Väter sind, die am meisten unter der sozialen Isolation leiden müssen, sondern die Kinder, je kleiner desto härter, kommt denen keine Sekunde in den Sinn. Und die blökende Herde, die gerade vor Angst und Panik hilflos an den Lippen des Leithammels hängt, der täglich seine Offenbarungen verkündet, ist so auf sich selbst und den eigenen Vorrat an Klopapier und Trockenhefe fixiert, dass kein Gedanke an jene verschwendet wird, die nicht freiwillig zum Erreichen eines besseren Gefühles als braves Herdenmitglied in vorauseilendem Gehorsam dem angehimmelten Leithammel folgen sondern zu widernatürlichem Verhalten gezwungen werden, ohne sich auch nur eine Sekunde dagegen wehren zu können. Kinder haben keine Chance, sich sachlich zu informieren und Argumente zu sammeln, um auf Basis eigener Erkenntnisse eigene Entscheidungen zu treffen, Kindern wird einfach befohlen zu funktionieren und fertig.

Ich hatte vor ein paar Tagen da eine spannende Diskussion in einem medialen Gehege voll der ärgsten zitternden Angsthasen überhaupt, nämlich im „Krone“-Forum, einem Tummelplatz selbstgerechter Alter, deren Argumentationsniveau jenem der linksradikalen Hassposter im „Standard“ nur politisch diametral entgegensteht, in Tonfall und Überheblichkeit aber in nichts nachsteht. Dort feiern die Blockwarte ihre Corona-Party, jene, die den ganzen Tag am Fenster hängen und schauen, ob der Nachbar vielleicht gegen einen der vier von der Regierung huldvollst erlassenen Ausnahmegründe für das sonst absolute Verbot des Verlassens des Heimgefängnisses verstößt oder gar mit einem anderen Nachbarn redet, wobei der Abstand höchstens 98 Zentimeter betragen kann. Das Handy mit der Nummer der örtlichen Polizeiwache im Kurzwahlspeicher neben sich.
Dort kann man am Beispiel genau jener, die sich mindestens einmal täglich über die Dummheit, Arroganz und Präpotenz der heutigen Jugend aufregen, sehen, woher die Jungen das haben, wer ihnen da ein leuchtendes Vorbild ist.

Und so ist das dortige Totschlagargument, das gegen eine Öffnung der Schulen vorgebracht wurde, natürlich, dass es eh nur die Faulheit der Eltern wäre, die diese zu einer solchen Forderung trieben, denn die wollten mit ihren verzogenen Dreckschratzen eben nichts zu tun haben und diese nur von sich wegschieben. Die typische Sichtweise heutzutage: Kinder, das sind nicht etwa Menschen mit Bedürfnissen und Bewusstsein, sondern eine Verhandlungsmasse, die man beliebig hin- und herschieben kann; man regt sich zwar tränenreich auf und fordert die Todesstrafe für Eltern, wenn irgend ein Artikel vermeldet, da wäre ein Kind aus dem Fenster gefallen, aber ansonsten ist dieser kleine Pöbelhaufen nur eine lästige, laute und renitente Sache. Man redet nicht mit Kindern, außer man gibt ihnen Befehle oder den Hinweis, dass einem das viel mehr weh tut als dem Kind, wenn man ihm eine reinhaut, sondern nur über Kinder. Und richtet man doch ausnahmsweise mal das Wort an die Kinder, dann vermittelt man ihnen, dass sie sich gefälligst in Hausarrest zu begeben haben, weil sie sonst ihre Eltern und Großeltern einem grausamen Tod ausliefern.
Das die wochen- und monatelang auf allen Kanälen getrommelte Botschaft: „Bleib drin und halte die Klappe, sonst bist du ein Mörder!“ sehr wohl in den kleinen Hirnen ankommt und dort gerade bei kleinen Kindern, die naturgemäß gerade ihre stärkste Lernphase durchmachen, für den Rest des Lebens eingebrannt wird, interessiert keinen. Wenn einem eine Siebenjährige auf die Ankündigung, man könne dieses Jahr zu Ostern nicht die Oma besuchen, antwortet: „Ist schon gut, rufen wir sie an, ich will ja nicht, dass sie meinetwegen stirbt.“, dann wird einem glasklar, was hier schief läuft.

Man sperrt Kinder weg, damit Pensionisten und Angehörige einer Risikogruppe unbeschwert spazieren gehen können. Ganz hart ausgedrückt: damit die Alten nicht so einsam sind, können sie wieder ins Kaffeehaus gehen und dort unbeschwert einen Verlängerten genießen, während die vermummte Bedienung ihre Kinder daheim einsperren soll. Und aus welchem Grund? Weil die Alten Schiss vorm Sterben haben. Weil Alte Leute Angst vor dem Sterben haben, werden Kinder weggesperrt. Ich bin selbst nicht mehr jung, aber das widert mich an.

Ein weiteres Argument, das an Dummheit kaum zu überbieten ist, an dessen Verbreitern Fakten allerdings rückstandsfrei teflonesk abperlen, ist der Schutz der Kinder vor dem Virus. Egal, dass es bisher keinen einzigen Fall weltweit gibt, wo ein vorher gesundes Kind an einer Corona-Infektion gestorben wäre, ja auch nur ernste Symptome entwickelt hätte, derweil die Influenza sehr wohl ihre Todesopfer quer durch alle Altersschichten fordert. Egal, dass es hunderte andere Krankheitserreger gibt, die für Kinder weit gefährlicher sind. Und so tröten genau jene, die Impfflicht gegen Masern oder FSME für eine indiskutable Gefährdung der Kinder halten, jetzt, man müsse Kinder wegsperren, um sie vor einem Virus zu schützen, das die Kinder nicht eine Sekunde in Gefahr bringt, sondern nur sie selbst. Weil sie Angst haben, müssen andere weggesperrt werden.

Geht es noch verlogener? Oh, ja! Denn die gleichen, die das Wegsperren der Kinder mindestens bis Herbst, besser noch für immer, am lautesten fordern, reagieren bei dem Hinweis, dass sie gerade über andere für ihre eigene Angst Leid bringen, mit dem geradezu kuriosen Gegenargument, man wolle also alle Alten einsperren, das wäre diskriminierend und ekelhaft. Abgesehen davon, dass diese wütenden und tobenden Beispiele dafür, dass die Weisheit des Alters ein widerlegtes Märchen ist, gar nicht mitbekommen, dass man gerade gesagt hat, man wolle überhaupt niemanden einsperren, aber jeder, der glaubt, einem besonderen Risiko zu unterliegen, muss halt selbst wissen, wie er damit umgeht und entsprechend vorsichtiger sein, weil es auch für Alte gilt, dass Eigenverantwortung gefragt ist und nicht alle anderen für sie verantwortlich sind. Und Unmündige schon gar nicht, die man stellvertretend einsperren kann. Dass Alte und Kranke auf sich selbst aufpassen, ist zuviel verlangt und diskriminierend, aber andere Menschen und vor Allem Kinder zur Beruhigung der eigenen Angst wegzusperren, das ist absolut in Ordnung.

Der Firnis der Zivilisation ist verdammt dünn. Und es ist erschreckend, in welchem Umfang sich die Herde gerade von ihren Leithammeln aufpeitschen und emotional aufhetzen lässt. Und zwar gegen die Kinder. Gegen die, die eigentlich unsere Zukunft sind, für die wir verantwortlich sind. Mit Klima und Umwelt hat man die Kinder gegen die Alten aufgehetzt, jetzt hetzt man mit Corona die Alten gegen die Kinder auf. Und wer als vernunftgeleiteter Erwachsener dazwischen steht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was die Politik hier spielt ist ein gezielter Angriff auf die Gesellschaft, ein massiver Keil, der auch noch unter „Solidarität“ versteckt mit grobem Hammer eingetrieben wird. Und jeder Einwand wird mit Hass beworfen. Begleitet vom üblichen Gender- und Rechts-Links-Gehetze, damit die Spaltung tiefer geht.
Und am Vormittag steht unser gütiger Plexiglas-Prediger wieder vor den Mikrofonen und schafft es, mit beschwichtigenden Floskeln den Hass noch weiter in die Gesellschaft zu treiben. Wer wissen will, wie solche Dinge wie Salem passieren konnten, der erlebt das gerade live. Oder wie die Entwicklung in den 1930ern. Teile, spalte, hetze und dann steig als messianischer Retter zum Pöbel hinab. Damals schickte man eine Generation Kinder in Trümmer und Flakbatterien. Heute ist man wieder dazu bereit und nimmt das lächelnd in Kauf.

Ach ja, Trümmer, noch so ein Totschlagargument der geriatrischen Brigade bei der „Krone“: Wir haben als Kinder auch zwischen Trümmern gespielt, und es hat uns nicht geschadet. Die heutigen Kinder sollten ruhig einmal Verzicht lernen!“
Aha, weil man selbst als Kind nichts hatte, wünscht man den heutigen, die sollten das auch mal kennenlernen. Und die sind echt der Meinung, das hätte bei ihnen keinen Schaden hinterlassen? Ganz offensichtlich doch.
Das Einzige, was einen hoffen lässt, ist ja, dass die „Krone“ kein Spiegelbild der älteren Generation ist sondern nur ein Sammelbecken der Grenzfälle.

Martin Sprenger hat in einem Dialog mit Michael Fleischhacker auf Addendumdiesen Absatz hinterlassen, der mir voll aus der Seele spricht:
Eine systematische Übersichtsarbeit im Fachmagazin The Lancet Child & Adolescent Health hat dazu Daten aus 16 Studien analysiert und kommt zum Schluss, dass Schulschließungen in China, Hongkong und Singapur kaum einen Einfluss auf das pandemische Geschehen hatten. Auch der Einfluss auf das Sterbegeschehen ist mit 2 bis 4 Prozent deutlich geringer als oft angenommen. Ich hätte mit 14. April in drei Bundesländern die ersten acht Schulstufen geöffnet. Dann hätten wir zwei bis drei Wochen schauen können, wie sich diese Maßnahme auf das pandemische Geschehen auswirkt. Wenn sich nichts tut, können auch die anderen sechs Bundesländer nachziehen. Kinder lassen sich ohne Zwangsmaßnahmen nicht distanzieren und sollten auch nicht distanziert werden. Kinder brauchen andere Kinder wie wir die Luft zum Atmen. Hat sich in Österreich eigentlich schon einmal jemand genau angeschaut was diese unsinnigen Freiheitsbeschränkungen Kindern antun, die in Städten in kleinen Wohnungen ausharren müssen, ohne Spielplatz, Park und beste Freunde, ohne Kontakt zur Schule? Was wir derzeit unseren Kindern zumuten34, ist unverzeihlich und hat in manchen Fällen jahrelange, vielleicht sogar lebenslange Auswirkungen.
Ich hoffe, dass niemand auf die Idee kommt, in Kindergärten und Volksschulen eine Maskenpflicht zu fordern oder Distanzierungsregeln einzuführen. Ich hoffe auch, dass diese pädagogischen Einrichtungen von jeglichem Testaktionismus verschont bleiben. Kindergärten und Volksschulen lassen sich nicht abschirmen. Dazu verlaufen die Infektionen bei Kindern viel zu oft asymptomatisch. Für alle Beteiligten wäre es deshalb am besten und gesündesten, wenn Kindergärten und Volksschulen unter möglichst normalen Bedingungen ihre Aufgaben erfüllen. Risikopersonen sollten diesen Einrichtungen fernbleiben oder freigestellt werden.“

Was soll man dazu noch sagen?
Ich würde gerne auf einen Sieg der Vernunft setzen. Aber an den glaube ich erst, wenn ich ihn sehe.

Mittwoch, 15. April 2020

»Willkommen in der postviralen Welt«


... wünscht uns ein gewisser Simon Johnsson, als Kolumne publiziert in »Finanz und Wirtschaft«:
Wir haben einen langen Weg vor uns. Wie sollten anerkennen, dass die Rückkehr zur «Normalität» keine Option ist. Ein Kommentar von Simon Johnson.

Wir leben jetzt in der postviralen Welt. Die Welt, wie wir sie vor der Ankunft von Covid-19 kannten, ist nicht mehr. Sie wird auch nicht zurückkommen.


Hat man sich mit dieser Realität abgefunden, wird einem vieles klarer.
Aha. »Finanz und Wirtschaft« bleibt uns bloß eine kitzekleine Erklärung schuldig: warum wir uns denn »mit dieser Realität« abfinden sollen ...

Wir Menschen haben uns schon mit vielen »Realitäten« nicht abgefunden, bspw. mit der Realität, daß es halt Freie und Leibeigene gibt. War lange üblich, in Österreich bis 1848, in Rußland noch einige Zeit länger. Und in den USA gab's bis zum Bürgerkrieg Sklaven — zuletzt nicht mehr sehr viele, aber halt doch. Und es gab bis Dr. Semmelweis massenweise Müttersterblichkeit an »Kindbettfieber«. Hat Semmelweiß sich mit »dieser Realität abgefunden«? Nein, hat er nicht — und ist über seinem Kampf gegen das medizinische Establishment seiner Zeit am Ende ins Irrenhaus gesperrt worden.

Der Artikel soll uns auf eine »neue Normalität« einstimmen — auf eine »Normalität«, bei der man noch vor wenigen Monaten mit einem spontanen »Die spinnen, die Römer!« reagiert hätte.


Montag, 13. April 2020

»Wie Obduktionen die COVID-19-Todesrate beeinflussen«


... berichtet addendum in einem lesenswerten Artikel:
In Österreich sind bisher 337 (Stand: 11. April, 12 Uhr) Menschen an COVID-19 gestorben (den aktuellen Stand können Sie hier abrufen06). Zumindest laut den offiziellen Zahlen. Die tatsächliche Zahl könnte allerdings darunter liegen. Darauf lassen zumindest die Obduktionsergebnisse des Hamburger Rechtsmediziners Klaus Püschel schließen. Mit seinem Team hat er alle bisherigen COVID-19-Todesfälle in Hamburg obduziert. Das Ergebnis: Alle Verstorbenen waren schon davor schwerkrank. Und: „Es gibt nicht wenige, bei denen die Viruserkrankung keine oder nur eine geringfügige Bedeutung für den tödlichen Verlauf hatte“, sagt Püschel.
Gut zu sehen, daß wenigstens einige Wissenschaftler vor dem Druck der Regierungen, Systemmedien und der jeweiligen Strippenzieher im Hintergrund nicht einknicken, sondern »call a spade a spade«, wie der Engländer sagt.

Ob es bei der allgemein inszenierten Gehirnwäsche durchkommt? Fraglich, aber imer noch möglich. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...


Freitag, 10. April 2020

Hut ab, Frau Kollegin!


Die gestern höchst mysteriös vom Netz verschwundene Homepage der Heidelberger Anwältin Beate Bahner ist derzeit wieder funktionsfähig, und man kann auch dortselbst ihren Eilantrag an das Bundesverfassungsgericht nachlesen, der in juristisch höchst ausgefeilter Darlegung die offenkundig überschießenden und grundrechtswidrigen Regelungen der diversen Corona-Verordnungen aufzeigt:
An das Bundesverfassungsgericht  
Schlossbezirk 3 
76131 Karlsruhe  



EILT – bitte sofort vorlegen!  
Vorab per Fax:0721/9101-382 

Bahner gegen alle Landesregierungen  
der Bundesrepublik Deutschland:  
Antrag auf sofortige Aussetzung 
 aller Corona-Verordnungen 
der 16 Landesregierungen 
Unser Az.: 69/2020 
 08.04.2020 

Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung durch das Bundesverfassungsgerichts wegen Angriffs auf den Bestand der Bundesrepublik Deutschland durch die Corona-Verordnungen aller 16 Bundesländer 

der Rechtsanwältin Beate Bahner, Voßstraße 3, 69115 Heidelberg  

Fachanwältin für Medizinrecht 

 - Antragstellerin - 

Nach der Lektüre kann ich als Jurist nur nochmals sagen: »Hut ab!« Das ist überaus präzise, fakten- und kenntnisreich argumentiert und müßte — wäre denn die Bundesrepublik ein Rechsstaat — nach allen Regeln der Gesetzes- und Verfassungsinterpretation zur sofortigen Aufhebung der bekämpften Verordnungen führen. Wie man am Konjunktiv erkennen kann: wird es aber nicht. So realistisch muß man leider sein ...

Jedenfalls gehört viel Mut dazu, sich auf diese Weise öffentlich zu exponieren. Frau Bahner wird in Bälde wohl ihr Briefpapier ändern können, und der »fachbuchautorin im springerverlag« ein »ehem.« voransetzen müssen, denn daß der Springer-Verlag von einer so unbotmäßigen Person weiterhin noch Bücher verlegt, darf doch füglich bezweifelt werden. Ob die zuständige Anwaltskammer vor dem Regime einknickt und ein Disziplinarverfahren (oder gar den Verlust der Berufsbefugnis) inszeniert, wird die Zukunft weisen.

Wenn die Anwältin zum Schluß ihres Antrages zusammenfassend darlegt:
Die Verbote der Corona-Verordnung sind insbesondere auch insoweit einmalig, als noch niemals zuvor in der Weltgeschichte zur Bekämpfung von Seuchen 99,9% der gesunden Bevölkerung mit Ausgeh- und Betretungsverboten belegt wurde und sämtliche Geschäfte geschlossen wurden, obwohl von ihnen nachweislich keine Gefahr ausgeht. Die Bekämpfung von Seuchen, Pandemien und Epidemien erfolgte bislang immer erfolgreich so, wie es auch das Infektionsschutzgesetz in hervorragender Weise regelt: Nämlich die sorgfältige Ermitt-lung, Feststellung und Beobachtung von übertragbaren Krankheiten und sodann die not-wendige Ergreifung von Schutzmaßnahmen gegenüber Kranken, Krankheitsverdächtigen, Ansteckungsverdächtigen oder Ausscheidern, gegebenenfalls deren Isolation und Be-obachtung

Warum dies bei der aktuellen Corona Winterepidemie mit Covid 19 plötzlich so dramatisch anders sein soll, lässt sich weder durch die Zahlen des Robert-Koch-Instituts noch durch einen gesunden Menschenverstand erklären. Warum belegt man bei etwa 100.000 Infektionen bundesweit die anderen 83 Millionen gesunden Menschen mit schlimmsten und existenzvernichtenden Kontaktverboten und Schließungen, anstatt die Infektion bei den Kranken, Krankheitsverdächtigen oder Ansteckungsverdächtigen zu beobachten und diese eventuell zu isolieren? Wozu sind die Gesundheitsämter denn sonst da?  

Der einmalige Shutdown deutschlandweit und weltweit veranlasst daher leider zu den allerdüstersten Prognosen, die bis vor zwei Wochen – jedenfalls für mich als Rechtsanwältin – schlichtweg unvorstellbar waren. Bis dahin hatte ich noch einen profunden Glauben an unseren gut funktionierenden Rechtsstaat. Dieser ist seit dem Shutdown vor zwei Wochen jedoch zutiefst und nachhaltig erschüttert.

[...]

Der Shutdown der 16 Landesregierungen der Bundesrepublik ist damit für mich als Rechtsanwältin mit 25-jähriger Berufserfahrung der größte und ungeheuerlichste Rechts-skandal, den Deutschland seit Ende des zweiten Weltkriegs erlebt hat. Die Verfolgung Un-schuldiger (wenn gesunde Menschen miteinander sprechen oder spazieren gehen) und die massive polizeiliche Kontrolle lässt mich zutiefst erschaudern! Noch nie wurden das Grundgesetz, dessen Bestehen ganz Deutschland noch im letzten Jahr so stolz gefeiert hat, noch nie wurden die Freiheitsrechte der Bürger in Deutschland so mit Füßen getreten, noch nie wurde eine Verfassung so radikal und so schnell vernichtet wie durch die Maßnahmen der 16 Landesregierungen und der Bundesregierung vor zwei Wochen.
... dann kann man nur jedes ihrer Worte unterstreichen! So einer »Rechtsordnung« die Bezeichnung »Bananenrepublik« zu geben, ist eigentlich noch eine schonungsvolle Untertreibung ...