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Sonntag, 1. November 2026

Warum ist Papst Benedikt emeritiert oder gar desertiert? Die plausibelste aller Spekulationen

von Franz Lechner
 
 
Das offizielle Narrativ datiert den folgenschwersten Wendepunkt der modernen Kirchengeschichte auf den elften Februar 2013, den Tag, an dem Papst Benedikt der Sechzehnte vor dem Konsistorium überraschend seine Demission ankündigte und dafür schwindende körperliche und geistige Kräfte anführte. Wie die folgenden zehn Jahre zeigen sollten, entsprach diese Begründung nicht der Wahrheit. Hingegen verdichteten sich jedoch abseits der vatikanischen Verlautbarungen zeitgenössische Dokumente und zeitliche Abfolgen zu einer Indizienkette, die ein weitaus dramatischeres Szenario zeichnet, nämlich die gezielte finanzielle Strangulierung des Vatikans durch internationale Bankennetzwerke unter der Ägide der US-amerikanischen Obama-Administration. 
 
Im Zentrum dieser Geopolitik stand das weltweite Interbanken-Zahlungssystem SWIFT, das rechtlich belgischem Recht unterliegt, faktisch jedoch unter starkem Einfluss des US-Finanzministeriums steht. Um den Jahreswechsel 2012 und 2013 geriet die Vatikanstadt in eine beispiellose finanzielle Isolation, als die Deutsche Bank Italia im Auftrag der italienischen Zentralbank sämtliche Bankomat-Dienste auf dem Staatsgebiet des Vatikans sperrte. Offiziell wegen mangelnder Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche war der Vatikan ab dem ersten Jänner 2013 finanziell vollständig gelähmt und die Vatikanbank IOR de facto vom globalen Zahlungsverkehr abge-schnitten. Dass diese Sperre exakt in eine Phase kirchenpolitischer Spannungen mit Washington fiel und nur wenige Stunden nach Benedikts Rücktrittsankündigung am zwölften Februar 2013 schlagartig wieder aufgehoben wurde, gilt Kritikern als Beleg für den Einsatz des SWIFT-Systems als erpresserische Waffe. 
 
Das Hauptargument aller Bestreiter einer solchen externen Erpressung beruht zwar auf dem Umstand, dass Benedikt selbst bis zu seinem Tod stets die absolute Freiwilligkeit seines Entschlusses betonte, doch erweist sich dieses Dementi unter den Prämissen des kanonischen Rechts und der Logik staatspolitischer Verantwortung als das Produkt einer unentrinnbaren Zwangslage. Hätte eine Erpressung stattgefunden, so konnte Benedikt gar nicht anders, als sie kategorisch zu bestreiten, da er erstens vor der Weltöffentlichkeit nicht hätte eingestehen können, das Konsistorium belogen zu haben. Zweitens hätte das Offenlegen der Erpressung den internationalen Druck auf die Kirche nicht neutralisiert, sondern von neuem reaktiviert. Drittens und schwerwiegendsterweise hätte dies zu einer kirchenrechtlichen Kernschmelze geführt, da gemäß Canon 332 Paragraph 2 des Codex Iuris Canonici ein päpstlicher Rücktritt nur dann gültig ist, wenn er frei geschieht. Ein Rücktritt unter erpresserischem Zwang wäre absolut nichtig gewesen, wodurch Benedikt im Amt verblieben und der im März 2013 gewählte Franziskus juristisch augenblicklich zum Gegenpapst degradiert worden wäre. Um die Weltkirche vor diesem institutionellen Chaos und einem Schisma zu bewahren, musste Benedikt bei seiner Geschichte bleiben, weshalb sein Dementi keinen historischen Wert besitzt. 
 
Die Annahme, er sei aus reiner Resignation oder Altersmüdigkeit geflohen, widerspricht zudem fundamental der Struktur seines Charakters. Gewiss war Joseph Ratzinger kein physischer Kämpfertyp vom Schlage eines Johannes Paul des Zweiten, der sein Martyrium bis zum letzten Atemzug inszenierte, sondern ein bayerischer Pflicht-ethiker. Wäre Johannes Paul II in eine derartige Ecke gedrängt worden, hätte er sich vermutlich mit der Wucht einer historischen Ikone dagegen gestemmt, den Kampf gesucht, die Mechanismen offengelegt und wäre von einem Apparat, der längst von internen Widerströmen und Karrieristen durchsetzt war, in den Chor der Öffent-lichkeit hinein als gebrochener, paranoider oder unzurechnungsfähiger Egomane dargestellt worden, während Benedikt XVI diesen heroischen, laut Lärm heischenden Weg des physischen Widerstands nie besaß noch gehen wollte, weil seine Natur die des leisen, leidenden Gelehrten und des demütigen Arbeiters im Weinberg des Herrn war, der den Skandal des offenen Krieges innerhalb der heiligen Mauern scheute wie das Feuer. 
 
Dennoch hat er sich im Ruhestand keineswegs in die komplette Resignation oder ins geistige Nirwana ver-abschiedet, sondern hielt in den Fragen, die seinem theologischen Gewissen als unantastbar galten, moralisch und geistig die Stellung, was sich besonders in seinem Zusammenwirken mit Kardinal Robert Sarah und dem gemeinsamen Buch zur Verteidigung des Priesterzölibats im Angesicht der Reformbestrebungen der Amazonas-Synode zeigte, womit er wie ein aus der Tiefe des Raumes agierender Wächter des Dogmas wirkte, der dem amtierenden Pontifex unmissverständlich in die Suppe spuckte. Er blieb auf eine eigentümliche, fast symbolische Weise auch in seiner Rolle verhaftet und legte den Titel des Papstes nie völlig ab, denn statt nach seinem Rücktritt im Februar 2013 wieder zum einfachen Kardinal Joseph Ratzinger zu werden, behielt er den weihevollen Titel eines Papstes emeritus, trug weiterhin die weiße Soutane ohne die Mozzetta, behielt den päpstlichen Doppel-namen Benedikt bei und erteilte seinen Segen mit apostolischer Autorität, wodurch er sich selbst im Status des Rücktritts eine spirituelle Präsenz bewahrte, die von den Gläubigen als fortwährende geistliche Gegenwartsform eines nicht gänzlich abgelegten Amtes verstanden wurde.
Diese beispiellose Entscheidung war ein kanonisch völlig unvorbereiteter, kirchenrechtlicher Grenzfall, der das Gefüge des vatikanischen Protokolls von Grund auf erschütterte und zur fast unheimlichen optischen Wahr-nehmung führte, dass es nun auf einmal zwei Männer in Weiß im Vatikan gab. Alles dies, samt der Beibehaltung des päpstlichen Wappens, passte nicht in das traditionelle Schema eines reinen Rücktritts, sondern schufe eine hybride, im kanonischen Recht nicht definierte Zwischenwelt, in der das Amt des Petrus von einer aktiven Ausübung in eine rein kontemplative, aber symbolisch anwesende Existenzform überführt wurde. Kritiker und Theologen wiesen immer wieder darauf hin, dass der Codex Juris Canonici zwar den Amtsverzicht eines Papstes regelt, aber eben mit keinem Wort einen Papst emeritus vorsieht, wodurch diese frei gewählte Formel des emeritierten Papsttums zu einem gewollten oder ungewollten Schild wurde, das jene doppelte Realität konservierte, die den traditionalistischen und konservativen Flügel der Kirche über seinen Tod hinaus als Orientierungspunkt diente.
Auch in dieser Diffusität oder Ambivalenz liegt eine tiefe Tragik dieser historischen Gestalt, die im heroischen Versuch, die Institution vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, durch ein erzwungenes Opfer genau jenen Kräften die Schleusen öffnete, die er zeit seines Lebens bekämpft hatte, und so den Weg für einen Nachfolger freimachte, dessen theologische Ausrichtung er im tiefsten Inneren als zerstörerisch ansehen musste.
 

Montag, 21. April 2025

Soeben von einem Tagesausflug zurückgekehrt

von LePenseur
 
 
... finde ich das Internet voll von Nachrufen auf Papst Franz. Und getreu meiner Devise "De mortuis nil nisi bene" enthalte ich mich jedes Kommentars, sondern beschränke mich auf die Daten seines Lebens und Pontifikates


* 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien – † 21. April 2025 im Vatikan
seit 13. März 2013 Bischof von Rom, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche
und Souverän des Vatikanstaats
 
 
Möge er jenen Frieden finden, den er in seiner Amtszeit der Katholischen Kirche nicht zu vermitteln wußte.



Dienstag, 19. Dezember 2023

Offenbar gehen der RKK die Beitragzahler aus

von Deliberator  Austriacus 
 
 
In Rom "überraschte" der aktuelle Papst die Welt – und die Die Presse titelt:
 
Segen für homosexuelle Paare erlaubt
 
Mich überraschte es nicht. Wenn sich Jahr für Jahr die Reihen der Beitragszahler und Klingelbeutelspender lichten, müssen eben neue Zahlergruppen erschlossen werden. Und so einen Segen kriegt man sicher nicht gratis ...

Es fragt sich nur: wofür dient der eigentlich? Man versuche sich einmal vorzustellen, wofür zwei Schwule oder Lesben "gesegnet" werden, wenn "dabei eine Verwechslung mit einer Eheschließung ausgeschlossen werden muss", wie der Vatikansprecher betonte. Wofür also? Für die Freude am Schlecken, Lutschen oder Hinterladen? Seit wann wird bloßes Spaß-haben gesegnet (außer am Rhein im Karneval, aber das ist ja auch nicht ernstgemeint ...)? Gottes Segen wird traditionell erfleht für etwas, was gut und richtig ist, aber Mühe macht und anspruchsvoll ist – doch nicht für etwas, was "in sich" weder gut noch richtig, aber für den Betreffenden ohnehin vergnüglich ist! Oder gibt es einen Segen fürs Eisschlecken, fürs Spätaufstehen im Urlaub oder fürs Ablästern über Abwesende? Wohl nicht! Warum also eine "Segnung" für homosexuelle Paare, wenn das, was sie miteinander tun werden, von der Kirche weiterhin als "in sich nicht in Ordnung" angesehen wird! 
 
Man nehme als Beispiel den traditionellen Brautsegen der Katholischen Kirche, wie es seit unvordenklichen Zeiten gesprochen wurde: findet sich darin auch nur ein Hauch einer Segnung von bloßen Vergnügen?
Gott, der Du in Deiner großen Macht alles aus dem Nichts gerufen, die Anfänge der Welt mit Weisheit geordnet, den Mann nach Deinem Bilde erschaffen und ihm als unzertrennliche Gefährtin die Frau zur Seite gegeben: Du hast den Leib der Frau aus der Seite des Mannes gebildet und also kundgetan, dass niemals dürfe geschieden werden, was Du aus der einen Wurzel hast hervorgehen lassen. 
O Gott, Du hast den Ehebund zum Abbild des Bundes Christi mit seiner Kirche vorherbestimmt und so durch ein erhabenes Geheimnis die eheliche Vereinigung geheiligt. 
O Gott, durch Dich wird die Frau dem Mann vermählt und ihre Gemeinschaft, einst im Anfang der Welt begründet, mit einem Segen beschenkt, den allein weder der ersten Sünde Strafe noch das Gericht der großen Flut hinweggenommen haben: Wir bitten Dich nun, sieh gnädig herab auf diese Deine Dienerin, die heute ihre Hand gereicht hat zum ehelichen Bund und nun zu Dir fleht, Du mögest ihr Deine Hilfe gewähren.
Auf ihren Schultern ruhe das Joch der Liebe und des Friedens. Treu und keusch sei sie in Christus vermählt. Sie folge allezeit dem Vorbild der heiligen Frauen, liebenswert ihrem Gatten, weise und treu bis ins hohe Alter. Auf keine ihrer Taten soll der Verderber je Anspruch erheben, in der Treue harre sie aus und in Gottes Gebot.
Einer einzigen Gemeinschaft verbunden, meide sie alle unrechte Vertraulichkeit. Mit strenger Zucht festige sie ihre Schwäche, Sittsamkeit sei ihre Würde, Züchtigkeit ihre Ehre, Gottes Lehre ihre Weisheit. Sie sei gesegnet mit Kindern, bewährt und lauteren Herzens. Und am Ende gelange sie zur Ruhe der Seligen und zum himmlischen Reiche. Beide aber sollen einst schauen die Kinder ihrer Kinder bis ins dritte und vierte Geschlecht, und ein gesegnetes Alter lass ihnen beschieden sein: Durch unsern Herrn Jesus Christus ....
Das klingt aber ein bisschen anders: "Viel Spaß miteinander!" Die Presse zitiert den Pressesprecher weiter wie folgt:
In dem Text der Behörde betont Fernandez, dass die Kirche ihr Verständnis von dem, was ein Segen ist, im Licht der seelsorgerischen Ideale von Papst Franziskus „erweitert und angereichert“ habe. Mit diesem weiterentwickelten Verständnis des Segens sei es möglich, „Paare in regelwidrigen Situationen und Paare desselben Geschlechts zu segnen, ohne damit ihren Status offiziell zu bestätigen oder die seit jeher gültige Lehre der Kirche über die Ehe in irgendeiner Weise zu ändern“.
Das sind bloß – im übelsten Sinne! – "jesuitische Spitzfindigkeiten": ebenso gut könnte man Drogenjunkies für ihr Kiffen oder Schnupfen segnen, oder Ehebrecher mit ihren Geliebten "... ohne damit ihren Status offiziell zu bestätigen ..."! Geht es eigentlich noch verlogener?
 
Eines ist dem Vatikan hoffentlich klar: mit dieser Aktion hat er das "Tischtuch" zur Orthodoxie und zu den Altorientalischen Kirchen zerschnitten, denn diese werden solche Verbeugungen vor dem politisch korrekten Zeitgeist sicher nicht mitmachen. Aber wie es aussieht, geht Franziskus das einfach am Allerwertesten vorbei. Er hofiert lieber die Hintermänner der Klimahysterie und des des Asylmissbrauchs. Und denkt offenbar, dass am LGBTQIA+Wesen die Welt der Kirche genesen soll.

Sonntag, 30. April 2023

»Papst in Ungarn: "Bitte: Öffnen wir die Türen"«

von LePenseur


... schreibt heute DiePresse (von APA/dpa/AFP/KAP/Reuters ab). Und welche Türen sollen wir öffnen nach Ansicht des Heiligen Stuhlbesitzers?

[...] vor allem die "verschlossenen Türen gegenüber Fremden, den Anderen, den Migranten, den Armen". "Bitte: Öffnen wir die Türen", sagte er vor rund 50.000 Besuchern.

Der 86-jährige erinnerte auch an diejenigen, die in Leid und in Armut leben oder "aus der Reihe tanzen". "Füreinander offen und integrierend sein, um Ungarn zu helfen, in der Geschwisterlichkeit zu wachsen, die der Weg des Friedens ist", sei das Gebot der Stunde. Seine Äußerungen in Ungarn wurden zuvor mit Spannung erwartet. Der Appell, die Türen zu öffnen, könnte als Kritik an der Abschottungspolitik des ungarischen Ministerpräsidenten, Viktor Orbán, gegenüber Schutzsuchenden gedeutet werden. Orbán lehnt die Einwanderung von Migranten ab und ließ deswegen Zäune an der Grenze zu Serbien errichten. [...]

An der Messe nahm zudem die ungarische Staatsspitze teil – Staatspräsidentin Katalin Novák sowie Ministerpräsident Viktor Orbán saßen im Publikum. Anwesend war ebenso der Buda-pester Oberbürgermeister Gergely Karácsony, den der Papst am Samstag noch empfangen hatte. Der grün-liberale Karácsony ist ein wichtiger politischer Gegen-spieler des extremrechtspopulistischen Orbán.
Daß sich DiePresse, angeblich ein »bürgerliches« Qualitätsmedium, nicht entblödet, derartigen Schmarrn wie » extremrechtspopulistisch« abzuschreiben, ist irgendwie erschütternd, passiert aber keineswegs zum ersten Mal, sondern ist längst schon ständiger Kurs der linksgewendeten Journaille in ihrer Redaktion.

Und zum Papst Franz fällt einem eigentlich nur die alte Volksweisheit ein, daß jemand, der für alles offen ist, nicht ganz dicht sein kann. Eine Vermutung, die den Betrachter dieses Pontifikats schon seit geraumer Zeit beschleicht ...

Montag, 5. September 2022

Papa sagt: her mit der Marie! oder: Bank Run im Auftrag des Herrn

von  Sandokan 


Mit 23. August hat der Papst angeordnet, dass alle ausländischen Bankkonten kirchlicher Einrich-tungen des Vatikan leergeräumt und die Gelder bis zum 30. September an die Vatikanbank überwiesen werden müssen. 

Göttliche Eingebung — oder weiß der Papst etwas, das wir armen Sünder bloß ahnen und fürchten?

 
In deutscher Übersetzung:

 
Act accordingly!

Dienstag, 17. Mai 2022

US-Söldner, polnische Fotografen und ein Gebet

Gastkommentar
von Nereus
 
 

Abseits des medialen Desasters springen immer wieder kleinere Meldungen ins Auge, die das große Bild formen.

Eine US-Söldnergruppe wurde bei Rubischne (Oblast Lughansk) ausgeschaltet.

Es wurden Informationen über die Liquidierung einer Gruppe ausländischer Söldner während der Operation zur Übernahme der Kontrolle über das Zarya-Werk in der Nähe der Stadt Rubizhne durch russische Truppen und LNR-Einheiten bestätigt, die vor einigen Tagen beendet wurde.

Es handelt sich um sieben liquidierte amerikanische Söldner, die in dem Gebiet operierten und einigen Berichten zufolge eine Provokation mit Chemikalien in der Anlage von Zarya planten.

Die Liquidierung der Amerikaner wurde von Apty Alaudinov, Kommandeur einer Rosgvardiya-Einheit aus der Tschetschenischen Republik, gemeldet. Die amerikanischen Söldner fungierten höchstwahrscheinlich als Ausbilder für die ukrainischen bewaffneten Verbände. Am Ort des Geschehens wurden Leichen mit Dokumenten gefunden.

Vor diesem Hintergrund erklärte der Protegé des Kiewer Regimes in der Region Luhansk, Serhij Gaidai, dass sich die Lage in den Gebieten Lyssytschansk und Sewerodonezk "verkompliziert" habe.
...
Nach Angaben von Haidai befinden sich derzeit weniger als 10 Prozent des Gebiets der Region Luhansk unter der Kontrolle der ukrainischen Truppen.

(Quelle)

Provokation mit Chemikalien? Die Posaunen des IdL (Imperium der Lügen) hatten so etwas schon angekündigt. Warten da vielleicht noch mehr Leute anderswo auf ihren Einsatz?

Der serbische Präsident äußerte sich zu dem Vorfall, bei dem mehrere polnische Staatsbürger festgenommen wurden, die ein Unternehmen der Rüstungsindustrie aus verschiedenen Blickwinkeln fotografierten.

Zuvor war berichtet worden, dass die Polen in der Nähe der Svoboda-Fabrik, die militärische Produkte herstellt, festgenommen worden waren. Dort werden unter anderem Minen und Artilleriegranaten hergestellt.
Die Fabrik befindet sich in der Stadt Cacak, südlich von Belgrad.

Aleksandar Vucic nannte das Auftreten polnischer Bürger in der Nähe der Fabrik "sehr interessant". Ihm zufolge nannten sie sich "Fotografen". Der serbische Präsident bezeichnete es als sehr seltsam, dass die "Fotografen" die Zufahrtsstraßen zur Munitionsfabrik fotografierten.

(Quelle)

Ohne Zweifel – Personen, die fotografieren, dürfen sich Fotografen nennen. In Absurdistan würde es wohl Fotografierende heißen. 

[[freude]]
Interessanter wäre es allerdings herauszufinden in wessen Auftrag diese Touristen unterwegs waren.
 
Die Problematik im Asow-Stahlwerk ist noch immer nicht gelöst, aber ihr Ende ist nah. Die Einge-schlossenen haben sich inzwischen an verschiedene Prominente gewandt, u.a. auch an den Bischof von Rom, das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Auf das Ersuchen der Verzweifelten antwortete der Papst:
Ich werde für sie beten
Bei aller Tragik der Situation, einen gewissen Humor kann man dem Argentinier nicht absprechen ...

Das hiesige Medien-Gesocks – das sich hoffentlich auch wegen permanenten Dauerlügens (Flüchtlingskrise, Corona, Ukraine-Krieg u.v.a.m.) irgendwann strafrechtlich verantworten muß – meldet aktuell zum Stahlwerk:

Die Rettung zumindest der verletzten Verteidiger des Stahlwerks Asowstal in Mariupol scheitert nach Angaben der ukrainischen Regierung am russischen Präsidenten Wladimir Putin. Das Werk steht unter schwerem Beschuss des russischen Militärs - und Kiew wird im eigenen Land von einigen Kritikern vorgeworfen, die Soldaten im Stich gelassen zu haben. Vize-Verteidigungsministerin Anna Malyr betonte, eine militärische Operation zur Befreiung der Eingeschlossenen sei derzeit nicht möglich. Man arbeite an Vorschlägen, um sie freizubekommen – doch "Putin gibt einfach nicht sein Einverständnis dafür."

(Quelle)

Ihr kleinen Presse-Nutten verschweigt dabei, daß der "böse Zar" seit Wochen das Verlassen der Bunker ermöglicht, aber nur unter der Voraussetzung, daß die Waffen niedergelegt werden und man sich kampflos ergibt. Nicht er läßt die Verletzten verrecken, sondern das Verrecken geht auf Kosten derer, die nicht kapitulieren wollen.

 

Dienstag, 22. März 2022

»Diejenigen, die sich der NWO widersetzen, werden die Hilfe und den Schutz Gottes haben«

von LePenseur
 
 
  

Ein bemerkenswertes Interview (vom 21.12.2021) mit dem früheren Nuntius in Washington, Erzbischof Carlo Maria Viganò. Wenngleich ich keineswegs alle seine »therapeutischen« Ratschläge teile, so versage ich ihm deshalb keineswegs die Hochachtung vor seiner klarsichtigen Diagnose — doch noch viel mehr vor seinem Mut, mit dem der die für die Machthaber in aller Welt (und leider auch: in fast allen Kirchen!) so unerwünschten Analysen der aktuellen Lage, und was uns in diese geführt hat, fest und ruhig ausspricht:
Es gibt einen Mann, der in diesem Moment die Hierarchie der antikatholischen Kirche von Bergoglio erschreckt. Dieser Mann wurde von den Mainstream-Medien massiv und bösartig angegriffen. Sie haben versucht, ihn zu verleumden und ihn als Kriminellen oder als jemanden darzustellen, der die Gesellschaft in große Gefahr bringt. Dieser Mann ist Erzbischof Viganò. Seine Exzellenz ist für die Katholiken und sogar für die Nichtgläubigen, die sich in dieser verkehrten Welt nach Gerechtigkeit und gesundem Menschenverstand sehnen, wie ein Polarstern der Hoffnung geworden. Viganò hat ruhig gesprochen, aber seine sanfte Stimme hat die Mächtigen der Welt erschreckt. Viganò hat den Great Reset und den Plan, die Menschheit zu zerstören, entlarvt. Er hat das Eindringen der Freimaurerei in die Gesellschaft und in die Kirche deutlich angeprangert.

Mit anderen Worten: Viganò ist schuldig, die Wahrheit gesagt zu haben, wie ein demütiger Hirte Gottes. In diesem Interview, das uns Seine Exzellenz gewährt hat, sagt er uns einmal mehr, in welcher Art von historischer Periode wir leben.
Wenn man wissen will, mit welchen Mitteln dieser mutige Geistliche verfolgt wird, braucht man nur bei Wikipedia nachzulesen, wo unter der Zwischenüberschrift »Verschwörungsmythen« zu seinem Aufruf »Veritas liberabit vos« nachzulesen ist:
In dem Pamphlet wird beklagt, dass unter dem Vorwand der COVID-19-Pandemie Rechte und Grundfreiheiten vieler Bürger „unverhältnismäßig und ungerechtfertigt einge-schränkt“ würden; die öffentliche Gesundheit dürfe kein Alibi werden, „um die Zivil-behörden von ihrer Pflicht zu befreien, klug für das Gemeinwohl zu handeln“. Es werden Zweifel an der tatsächlichen Ansteckungsgefahr des Coronavirus geäußert und die Berichterstattung über die Pandemie als „Alarmismus“ bezeichnet. Die ergriffenen Ein-dämmungsmaßnahmen förderten die Einmischung „fremder Mächte“ mit schwer-wiegenden sozialen und politischen Folgen; „supranationale Einheiten“ mit „unklaren Absichten“ strebten unter Zuhilfenahme einer Corona-Angst die „Schaffung einer Weltregierung“ an.
Und ist nicht all das, was hier von Wikipedia desavouierend als »Verschwörungsmythen« bagatellisiert wird, mittlerweile offensichtlich eingetreten oder zumindest auf der deklarierten Agenda der Macht-eliten? 
 
Auch das obige Interview, nun fast genau ein Vierteljahr alt, hat nichts an seiner Richtigkeit eingebüßt. Im Gegenteil: manches, was wir uns damals noch kaum vorstellen konnten, ist inzwischen leider längst Realität geworden ...
 
 

Samstag, 11. Dezember 2021

Wie sieht der oberste Pharma-Lobbyist aus?

von LePenseur
 
 
Wir haben es schon immer geahnt. Irgendwann wird sich der Vatikan um zusätzliche Einnahmen umsehen müssen — und was läge da näher als Lobbying für eine »gute Sache«? Was Greta kann, die Proponenten von BLM, oder die Schlepper-Rackete — na, das kann dieser Heilige »Stuhl« (um es mal in medizinischen Termini zu umschreiben) schon lange. Und genau so sieht er dann auch aus:


Wegen dieses Herrn bin ich seinerzeit — wenn auch damals noch aus anderen Gründen — aus der Kirche ausgetreten. Und mit jeder neuen Wortmeldung bestätigt er meine Entscheidung aufs neue: ich lebe gerne mit Gottes Geboten und folge meinem Gewissen — aber ohne diesen Typen als etwas anderes anzusehen als das, was er ist, nämlich als


Inkarnation heuchlerischer 
Verschlagenheit


Vielleicht hatte der Hl. Malachias von Armagh (bzw. der vermutlich tatsächliche Autor, der Hl. Philipp Neri) recht, wenn er in seinen berühmten Weissagungen diese Person an das Ende der Papst-Liste stellt. Aber auch eine Neuordnung der Malachias-Liste, die Hermann Hiery von der Universität Bayreuth versuchte, gibt eine ebenso schlüssige wie schmachvolle Charakterisierung dieses aktuellen »Papstes«.

Man mag zu diesen Dingen stehen, wie man will (und LePenseur steht dem einigermaßen skeptisch gegenüber) — aber man muß kein großer Prophet sein, wenn man diesen Papst Franz als Katastrophe ansieht, bestens geeignet, dem christlich-europäischen Abendland den Rest zu geben! Wie doch schon Voltaire regelmäßig schrieb: »Écrasez l'infâme!« — bei diesem Herrn wäre das wirklich kein Fehler ...


Sonntag, 17. Oktober 2021

Eine Sonntagsfrage: wie nennt man jemanden, der sowas schreibt?

»Die Proteste gegen den Tod des Drogendealers George Floyd erinnern an den barmherzigen Samariter.«
 
Hm ... ... auf so einen Unsinn muß man erst mal kommen! Doch nicht genug damit — es kommt noch  ein Nachschlag:
Die Hauptsache besteht darin, dass in den Protesten gegen diesen Tod ein kollektiver Samariter erschien, der kein Narr ist! Diese Bewegung ist nicht auf der anderen Straßenseite vorbeigegangen, als sie die Verletzung der Menschenwürde durch Machtmissbrauch sah.
Des Rätsels Lösung: es ist Papst Franz, der gestern diese hanebüchenen Sätze in einer Videobotschaft an das linke »Fourth World Meeting of Popular Movements (EMMP)« richtete.

Noch eine Frage drängt sich auf: darf man einen Papst eigentlich als Trottel bezeichnen? Nein, aber gewiß nicht! Wäre Beleidigung eines Staatsoberhauptes (der Vatikan ist schließlich ein, wenn auch sehr kleiner, Staat) und vielleicht wird noch der Paragraph über die Herabwürdigung religiöser Gefühle ausgegraben — obwohl der in jüngerer Zeit nur für die Bezeichnung des »Propheten« als Kinderschänder Verwendung gefunden hat.

Und in beiden Fällen, also beim Trottel und beim Kinderschänder, ergeht an unsere Justiz die dringliche Frage: wie nennt man so jemanden, ohne dafür vor Gericht zu landen ...?
 
 

Mittwoch, 10. März 2021

Bußgeldbescheid für Franz wäre indiziert

von it’s  me
 
 

 
 
 

Montag, 16. November 2020

Faith Palm, Dear Pop(o)-Francis!

 
Was haben sich die diversen Katholiban damals nicht ihr Maul zerrissen ob des schröcklichen »Erotik-Bloggers« LePenseur! Dabei waren bei diesem fast durchwegs bildhübsche Bikinimädels zu sehen, und nicht ordinäre Pseudo-Schülerinnen in Uniform, die einen Fettsteiß einladend in die Kamera klotzen. Aber Popo-Franze steht halt auf sowas — oder wie das social-medial heißt: er liked ...

Der Vergleich macht Sie sicher (mich jedenfalls macht er es): z.B. das Girl von
 
Dezember 2017
 

 oder A Thing of Beauty vom August desselben Jahres. Und sogar Stars der Horizontalfilmbranche kommen da weitaus manierlicher und dezenter rüber als die Papa-Lolita des Heiligen Stuhlbesetzers. Und wenn es schon Brasilianerinnen sein müssen (wogegen ja wirklich nichts zu sagen ist!) — warum konnte der Schein Seiner Heiligkeit nicht bspw. auf diese nette Dame fallen:


Aber nein: es mußte ein Popo-Model Natalia Garibotto sein! Daß ein Papst dermaßen auf ausladende Hinterteile steht, läßt freilich manche Schlüsse zu ... nein! Nicht. was Sie denken! Absit longe (wir hoffen es wenigstens ...). Doch bekanntlich liebt jeder das, womit er ständig zu tun hat, fast notwendig, denn wie könnte er sonst sein Leben ertragen?! Und offenbar sind dem Pope Francis auf seinem Weg über die Socieatas Jesu und die Cathedra Bonaërensis bis ad limina Apostolorum derart viele Ärsche untergekommen, daß dadurch eine ... sagen wir ... Prägung erfolgte. Was bei kleinen Graugänsen klappt — warum nicht auch bei Päpsten ...?


Sonntag, 15. November 2020

Was unterscheidet die Päpste Franziskus, Benedikt XVI und Johannes-Paul II ?

von  it’s  me 
 


Zwei sind Theologen – und einer ist jemand, der die sozialistische Weltordnung mit Hilfe des Islam herstellen will.

 

Beweise gefällig? 

 

Johannes Paul II  sprach prophetisch vor fast dreißig Jahren (1992): 

„Die Muslime werden in Europa einfallen. Ich habe die Horden gesehen, die von Westen und Osten kamen“

Quelle ist hier nachzulesen.

 

Benedikt XVI zitierte 2006 in der berühmten Regensburger Rede den byzantinischen Kaiser Manuel II Palaiologos:

„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nach-dem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“

Und man komme mir jetzt nicht mit der Eroberung Südamerikas oder der Inquisition – denn das ist, im Gegensatz zum muslimischen Terror, der uns heute wie damals bedroht, schon seit Jahrhunderten obsolet!
 

Franziskus dagegen: 

- Küsst Füße von Muslimen, während die größte Christenverfolgung der Geschichte stattfindet.

- Wäscht und küsst die Füße von Kriminellen

- Küsst die Schuhe von Warlords im Sudan (ohne sie vorher zu waschen).

Aber gläubigen Christen, die vor Corona seinen Ring küssen wollten, entzog er seine Hand. 

 

Also: wer ist der Judas?

 

Wobei noch etwas die erwähnten drei Päpste unterscheidet: Johannes Paul II erinnerte mich in seiner jovial-bäuerlichen Art an Johannes XXIII, wobei beide durch keine intellektuellen Reden aufgefallen wären, doch kamen beide ob ihrer Art gut an – im Gegensatz zu Ratzinger, der sicher der seit langem intellektuellste, scharfsinnigste Mann auf dem Stuhl Petri war, und einer, der auch für seinen Glauben eingestanden ist!

 

Wie muss Benedikt XVI leiden, wenn er seinem Nachfolger in seinem Wirken zuschaut. 

 

Ein intellektueller Theologe beobachtet den Suizid der Kirche durch einen simplen Kommunisten und – wie Dr.Dr. David Berger, Philosoph, Theologe und Herausgeber des Blogs Philosophia Perennis schrieb – vielleicht durch einen Apostaten, sprich zum Islam konvertierten (s. letzter Absatz). Wie schrieb Dr. Berger so treffend: 

Ich schwanke noch: Ist dieser Papst nur naiv, wirklich töricht (dumm) oder trägt er eine ganz andere Maske als den Mund- und Nasenschutz?

Und:  

Im Inneren schaudert es mich und ich sträube mich, es auszusprechen und aufzuschreiben. Doch es muss ein: Der Stuhl Petri ist besetzt. Er ist in Feindeshand. Ein Wolf im Schafspelz mit sanfter Stimme, die die altvertrauten Vokabeln von Friede, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, in die Ohren der Gläubigen säuselt, aber sie mit Inhalten füllt, die unserem Herrn Jesus Christus täglich am Kreuz neue Wunden schlagen!

Gar nicht so unlogisch: im Vatikan zerstört ein kommunistischer Konvertit die Kirche, in Berlin eine kommunistische Schläferin Deutschland. 

 

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P.S.: Obwohl ich keiner dogmatischen Religionsgemeinsachaft angehöre, wünschte ich mir ein starkes Christentum in Europa als letztes Bollwerk gegen den Islam – aber so, mit Franziskus, wird das nichts!
 
 

Freitag, 16. Oktober 2020

»Der Papst und die Politik: Enzyklika Fratelli tutti«

 

Unter diesem Titel rezensiert Andreas Tögel die jüngste Wortspende des akuten Papstes, die offenbar aus der Katholischen Kirche eine Partnerorganisation linker NGOs machen soll:

Trotz ihres im Neuen Testament enthaltenen Auftrags zur Trennung von Thron und Altar war und ist die christliche Kirche seit ihren Anfängen nicht unpolitisch. Allerdings hatten ihre politischen Ambitionen in fernerer Vergangenheit stets – das gilt selbst für den Aufruf zum ersten Kreuzzug durch Papst Urban II. im Jahr 1095 -, eine stark religiöse Komponente. Das Seelenheil der Gläubigen wurde nie vernachlässigt.

Seit der ersten, 1891 durch Papst Leo XIII. verfassten Sozialenzyklika Rerum novarum nimmt die Kirche allerdings einen immer stärker werdenden Bezug auf politische Entwicklungen. Mit der Enzyklika Quadragesimo anno im Jahr 1931 (Papst Pius XI.) und Populorum progressio 1967 (Papst Paul VI.) intensivierten sich ihre weltlichen Forderungen in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen. Papst Franziskus‘ 2013 verfasstes apostolisches Lehrschreiben Evangelii gaudium schließlich liest sich über weite Strecken wie ein von Marx’schem Ungeist inspiriertes Klassenkampfpamphlet.

Mein Gott! Bin ich froh, wegen dieses »Heuchlers im Humanismusgewand« (eine, wenn auch in anderem Kontext, geniale Wortschöpfung des Soziologen und Migrationsforschers Stiegnitz) schon längst aus der RKK ausgetreten zu sein ...



Montag, 29. Juni 2020

Johannes Paul II küßte Flugplatzbeton

(Kleiner Nachtrag zum Tag des Fußes)


Fand ich schon damals ziemlich ekelig und hirnlos. Sein Nachnachfolger Franz küßt neuerdings Schuhe von irgendwelchen NegerfunktionärInnen. Das ist m.E. ebenso ekelig (wer küßt schon Schuhe, außer ein paar perverse Schuh-Fetischisten!), und außerdem ein peinlicher Kniefall vor dem Zeitgeist (das wenigstens  war die Betonküsserei von JP II nicht — die war bloß unappetitlich).

Bei den Meldungen, die Papa Buonasera in den Jahren seiner Amtsführung schon rausgeschoben, und den Aktionen, die er so gesetzt hat, wundert es eigentlich nicht: der verwechselt ständig das Wehen des zeitgeistigen Lüftchens, in das er promt seine Fahne hängt, mit dem des Hl. Geistes — ohne zu bedenken, daß nicht jeder Vogel, den einer hat, deshalb eine Taube ist ...


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Kleiner Nachtrag zum kleinen Nachtrag:

Das Video ist natürlich nicht ganz neu — es entstand vor einem Jahr, als sich Papst Franz zum Schuhe-Küssen der verfeindeten sudanesischen Politruks entschloß. Mit — wie erwartbar — Null Resultat. Der Südsudan ist nach wie vor eine Präsidialdiktatur mit miserabler Menschenrechtslage. Was die päpstliche Show-Aktion auch nicht weniger peinlich macht ...


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Kleiner Nachtrag (v. 30.06.2020) zum kleinen Nachtrag zum kleinen Nachtrag:

LaPenseuse meinte nach Ansicht des kleinen Videos angewidert: »Da hätte der Papst genauso gut den beiden auch den A**** lecken können ...« Etwas deftig formuliert, zweifellos — aber nicht ohne fundamentum in re, wie der Lateiner sagt ...



Sonntag, 1. März 2020

Papst Franz verkühlt sich und hustet


“Papst Franziskus hat “wegen einer Erkältung” seine Teilnahme an den traditionellen Fastenexerzitien außerhalb Roms abgesagt. Das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche ist seit mehreren Tagen krank. Deshalb ließ er zuletzt einen Teil seiner Termine ausfallen.  [...] Bereits an den vergangenen Tagen hatte Franziskus blass gewirkt und gehustet. Die Krankheit wurde bekannt, als er am Donnerstag wegen “leichten Unwohlseins” bei einer Veranstaltung fehlte.” (DPA)

Lasset uns hoffen ...



Mittwoch, 12. Februar 2020

Der Stalinklon

von  it’s  me 


Jeder, der Alexander Issajewitsch Solschenizyn oder Rob Smith' „Child 54“ gelesen hat, und/oder (so wie ich) in der Nähe des eisernen Vorhanges aufgewachsen ist bei gleichzeitig politisch interessierten Eltern, wurde sensibilisiert gegenüber dem Kommunismus mit all seinen Auswüchsen und Per-versionen, unter anderem den jahrzehntelang zurückliegenden Schauprozessen von Josef Stalin und die später von Mao Tse Tung. Wer gegen das Regime war, dem wurde der Prozess gemacht mit einem zuvor feststehenden Ergebnis, bei Mao wurden die „Schuldigen“ zusätzlich noch durchs Dorf getrieben.
Diese Erfahrungen aus meiner Jugend kommen immer häufiger in meine Erinnerung zurück, denn was momentan geschieht, ist nicht unähnlich mit den diktatorischen Ereignissen unter den Kommunisten, und speziell Merkel kopiert – ihrer kommunistischen Aufzucht entsprechend – stalinistische Methoden in Perfektion, auch wenn ihr die Möglichkeit der Exekution für unliebsame politische Gegner (noch – viel-leicht übernimmt die Antifa in Zukunft auf Zuruf diese Aufgabe) verwehrt ist. 
Thüringen ist der Höhepunkt der stalinistischen Säuberungen, ein demokratisch gewählter Minister-präsident musste gehen, der Ostbeauftragte des Bundes musste gehen, da er gewagt hatte, Kemmering zu gratulieren. Stalin lässt grüßen, wobei nach Chemnitz jeder wissen musste, dass das geringste Aufbegehren gegen Mutti mit dem absoluten Liebesentzug bestraft wird. Dabei reduzierte sich das Aufbegehren  in Chemnitz  auf die Tatsache, die Wahrheit gesagt zu haben. Aber was soll’s: Mutti hat eine Meinung, und mag sie noch so falsch sein, aber ein Abweichen von ihrer – ein absolutes NoGo. Bevor dies geschieht, dreht sich die Sonne um die Erde.
Ein anderer, der ähnlich wie Merkel agiert – ebenfalls mit großer Sympathie für links-links – ist der amtierende Papst, der Kommunist auf dem Stuhl Petri. 
2017 entlässt er drei enge Mitarbeiter der Glaubenskongregation trotz Einspruches des Leiters Kardinal Müller, kurze Zeit später hatte Müller selbst keine Chance, dass sein Vertrag verlängert wurde, obwohl sein Nachfolger, Jesuit wie der Papst, zum Zeitpunkt der Wahl bereits 73 war. Letzte Woche hat der nächste, der von Benedikt ins Amt geholt wurde – Erzbischof Gänswein – von Franziskus die Kündigung bekommen. Das scheint eine massive Säuberungswelle im Vatikan einzuläuten: alles was an seinen Vorgänger erinnert, muss weg. Ebenfalls schwer stalinistische Methoden wie bei dessen Klon in Berlin.
Und wie in jedem diktatorischen Regime kommen diejenigen aus ihren Löchern, die dem Diktator gefallen wollen und hündisch-devot-kriecherisch ihre „Unterstützung und Sympathie“ für das Regime wie eine Monstranz vor sich hertragen. Bei Politikern in ihrer Charakterlosigkeit ist es eher zu erwarten als bei Sportvereinen, und da sind es im Krautland speziell die Bundesligavereine, die sich momentan in Merkels Kampf gegen rechts, d.h. Kampf gegen die AfD, engagieren. Der letzte, der sich in die Liga der Arsch-kriecher einordnete, war der Trainer von Werder Bremen, Kohfeldt, der sich politisch gegen das Erstarken der AfD engagierte. 
Auch einer der deutschen „Staatskünstler“ – anscheinend stagniert seine Karriere in letzter Zeit – outete sich theatralisch gegen die „Nazis“, indem er in einer Talkshow von den Naziverbrechen seines Vaters mit tränenerstickter Stimme berichtete und sich bei den Juden dafür entschuldigte. Die Rede ist von einem wie Böhmermann spaßbefreiten selbsternannten Komiker namens Atze Schröder. Vielleicht erhofft er sich jetzt beim staatlich Rechtlichen wieder Engagements, geschleimt hat er genug. 
Aus dem mir früher sympathischen Deutschland wurde ein Krautland, wobei sich dieses Wort weder aus dem Griechischen oder Lateinischen ableitet, sondern aus dem deutschen Wort „Unkraut“. 


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PS: die gewohnte
Frage an Radio Mekka: Muss ich mir regelmäßig, auch an einem Freitag, die Zähne putzen?
Antwort Radio Mekka: Ja. Der Gesandte Gottes hat gesagt: “Ich hätte meine Gemeinde und alle Menschen angewiesen, sich vor jedem Gebet die Zähne zu putzen, wenn ich nicht befürchtet hätte, sie damit zu überfordern.“



Samstag, 11. Januar 2020

Der Kommunist auf dem Stuhl Petri

von  it’s  me  

... hat während der Weihnachtsfeiertage als Anregung für die Christen gemeint: »Legt Eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten«. Und das genau einen Tag nach der Enthauptung mehrerer Christen durch Boko Haram in Nigerien – insgesamt wurden in den letzten Jahren in Nigeria tausende (!) Menschen wegen ihres christlichen Glaubens ermordet ...
 
Ein Wort des Papstes – der sich dafür um die Migranten Sorgen macht und derentwegen ein mit einer Rettungsweste umhängtes Kreuz im Vatikan aufgehängt, nachdem er im vorigen September auf dem Petersplatz bereits ein Denkmal für die Migranten enthüllt hatte – zu den Massenmorden an Christen?
Fehlanzeige.
 
Ein Denkmal für die verfolgten Glaubensbrüder und Schwestern? 
Fehlanzeige.

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P.S.: Man kann auch Christ sein, ohne dem Verein, der von Verrätern verwaltet wird, anzugehören.

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P.P.S.: Die Medien berichten unisono über Rassismus, weil der schwarze Fußballer Rüdiger mit Affenlauten gedemütigt wurde.
 
Dieselben Medien hüllen sich in vornehmer Zurückhaltung bezüglich des Massenmordes in Nigerien an Christen.


Freitag, 27. Dezember 2019

Heuchelei und Scheinheiligkeit

von Fragolin

 Ja, Blogmeister LePenseur hat das Thema vorgestern schon angesprochen, aber mir ist da doch noch etwas aus den Fingern geflossen...

Um das Thema Heuchelei und Scheinheiligkeit breitzuwalzen, bietet sich momentan zwar die SPÖ an, aber manchmal braucht man auch nur auf die Erfinder schauen. Wie sie da in ihrer Vatikanstadt sitzen, ein steuergeschontes Eiland einer superreichen Organisation mit geradezu mafiöser weltweiter Unternehmensvernetzung und ungeahntem Milliardenvermögen. Der letztgewählte Vorstandsvorsitzende hat zur jährlichen Unternehmensfeier wieder seine Rede an die Belegschaft gehalten und dabei dem Rest der Welt wieder ausgerichtet, was er von ihr hält. Nun ja, bei Red Bull hätte sich der Shitstorm der Medien über ihn ergossen, bei der Katholen AG hält sich die Presse vorsichtig zurück. Denn immerhin palavert der Oberhirte der Schafskirche so schön politkorrekt von Flüchtlingen und Herbergssuchern, dass es einem das Herz erwärmt, solange man das Hirn nicht einschaltet. Aber Denken kann ein Fluch sein. Und ist der größte Feind der Kleriker.

Und so salbadert der CEO eines der größten, reichsten und härtesten Konzerne dieser Welt, über die Ärmsten der Armen und medial als „Flüchtlinge“ Geframten:

"Es ist die Ungerechtigkeit, die sie dazu zwingt, Wüsten und Meere, die zu Friedhöfen werden, zu überqueren.“

Äh, Franzl, Einspruch. Ich weiß, als Kirche muss man immer mit solchem Floskelbingo daherkommen, so mit „Gerechtigkeit“ und „Moral“ und „Glaube“, aber wenn wir jetzt mal ganz einfach versuchen, uns vorsichtig aus den Wipfeln des Mammutbaums der Propaganda zu den Wurzeln im Boden der Realität hinunterzuhangeln, dann kommen wir irgendwann an den Punkt, wo der Begriff „Ungerechtigkeit“, vor Allem aus dem Munde des Vertreters einer in Pomp und Glorie residierenden Gesellschaft an die Armen dieser Welt gerichtet, seine Bedeutung verliert oder noch besser gar nicht mehr beachtet werden sollte, um nicht zum Bumerang zu werden, und stattdessen klar wird, dass es eine ganz andere Ursache gibt, die erst zu dieser angeblichen Ungerechtigkeit führt, die Menschen in die Welt treibt.
Und das ist die Überbevölkerung. Genau das, was passiert, wenn eine Mischung aus „Seid fruchtbar und mehret euch“, „Das Kondom ist des Teufels“ und „Der Afrikaner schnackselt halt gern“, dazu führt, dass die Bevölkerungszahlen explodieren, und das in einer Gesellschaft, in der der erste Sohn alles erbt, der zweite vielleicht noch was lernen darf und verheiratet werden kann, ab dem dritten aber nichts mehr bleibt, als sein Glück in der Welt zu suchen. Wenn der selbst in dem Spiel der Vermehrung gesperrte Oberhirte das Problem, das zu Überbevölkerung und Migrationsdruck führt, noch verstärkt, und dann Gerechtigkeitsgefasel absondert, dann hat das was. Wenn der dann auch noch von anderen fordert, den dadurch wachsenden Migrationsdruck gefälligst aufzunehmen, dann wird es skurril.

„Es ist die Ungerechtigkeit, die sie dazu zwingt, unsagbare Misshandlungen, Knechtschaft jeder Art und Folter in den unmenschlichen Auffanglagern zu ertragen.“

Abgesehen davon, dass ich den Wahrheitsgehalt der meisten Berichte darüber, die ausschließlich von mit den Migrationsgewinnern verbandelten Organisationen kommen, mehr als anzweifle, gibt es sicher auch schlimme Einzelfälle. Aber hat man jetzt irgendwas aus dem Munde des katholischen Oberpredigers vernommen, was die „Ungerechtigkeit“ der durch etliche eben dieser Migranten begangener Grausamkeiten betrifft? War es also „Gerechtigkeit“, die zu Berlin, Kandel, Wuppertal oder Augsburg und inzwischen hunderten, ja tausenden anderen Tatorten geführt hat? Sind Misshandlungen an Migranten anders zu bewerten als Misshandlungen durch Migranten, dass man die einen beweint, die anderen aber totzuschweigen versucht?
Das zum Thema Scheinheiligkeit und Heuchelei, im Namen der Gerechtigkeit, Amen und Halleluja.

„Es ist die Ungerechtigkeit, die sie abweist von Orten, wo sie eine Hoffnung auf ein würdiges Leben haben könnten und die sie auf Mauern der Gleichgültigkeit stoßen lässt."

Also das ist interessant, denn ich versuche den Sinn dahinter zu finden, wenn der Oberbürgermeister eines Stadtstaates, der selbst bei der Aufnahme und Versorgung „Geflüchteter“ jetzt nicht gerade eine Vorreiterrolle spielt, um es mal diplomatisch auszudrücken, die „Ungerechtigkeit“ beweint, dass Flüchtlinge dort, wo es ihnen besser gehen könnte, auf Mauern der Gleichgültigkeit stoßen. Denn hier lässt er in Bezug auf den eigenen Palast nur zwei Deutungen offen: Entweder bietet der Vatikan niemandem, der an seine Tore pocht, ein würdiges Leben, außer er trägt Purpur, oder es ist den Insassen des obersten Verwaltungsgebäudes der Kleriker einfach gleichgültig, was aus anderen wird. In beiden Fällen frag man sich, woher deren Oberbonze die Chuzpe nimmt, mit seinen Fingern anklagend auf andere zu zeigen. Dass die Popen gerne Wasser predigen und Wein saufen, ist ja nichts Neues, aber wird denen selbst ihre tiefe Heuchelei nicht irgendwann genug?

Und warum hat der Papst nicht, statt immer nur jene anzuprangern, die die Folgen der Geschehnisse über sich ergehen lassen und ertragen müssen, mal das Wort an die angeblich armen Flüchtenden gerichtet und ihnen mal ein paar Tipps gegeben? So nach dem Motto:

Liebe Wanderer und Sucher eines besseren Lebens, achtet und respektiert die Länder, die Gesellschaften, die Menschen, zu denen ihr kommt. Achtet deren Werte, deren Umgang miteinander, den Grundsatz der Gleichheit, die Frauen, die sexuell anders Orientierten, die Andersgläubigen, die Minderheiten. Zeigt Respekt gegenüber ihren Gesetzen und Regeln, haltet euch daran und sorgt dafür, dass keiner in eurer Gemeinschaft dagegen verstößt. Zeigt Dankbarkeit gegenüber denen, die euch Gastfreundschaft gewähren und die Chance auf ein besseres Leben in ihrer Gemeinschaft eröffnen, und ergreift diese Chancen. Lernt die Sprache, beteiligt euch am öffentlichen Leben, integriert euch in die Gesellschaft, lernt, arbeitet und zeigt euren Kindern den Weg heraus aus der Kultur und Denkwelt, die euch in Armut getrieben und zur Flucht genötigt hat, und öffnet ihre Köpfe der Zukunft als Mitglieder jener Gesellschaft, die euch mit offenen Armen empfangen hat.

Nun, den Grund, warum er solches nicht sagt, kann man sich denken. Es ist der Grund, weshalb ich seine Meinung für irrelevant und das verlogene Geschwafel eines alten Heuchlers halte.
Seine Scheinheiligkeit hat gesprochen.