Donnerstag, 5. November 2026

Ein gefährlicher Vergleich: Israel und Hitlerdeutschland

von Helmut
 
 

Ich möchte hier auf einige Parallelen hinweisen, die sich, wenigstens für mich, geradezu auf-drängen. Jeder kann sich dann seinen persönlichen Reim drauf machen. Fangen wir mal mit der braunen Ära an, und wie sich die Lage der Juden in Deutschland immer mehr verschärfte:

Judenboykott 1933: Hass und Hetze auf Befehl (NDR 1.4.2023)

Zum Vergleich ein Video des israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir vom August 2026, wo zur gezielten Tötung von täglich 20 bis 30 Palästinensern aufgerufen wird:

 

Vielleicht sollte man folgendes Video des österreichischen Bundespräsidenten van der Bellen noch hinzufügen:
 

 

Ein anderes Beispiel:

Ich verfüge über viele Tondokumente aus der Nazi-Zeit, meist auf Schallplatten. Darunter eine Rede Hitlers in Reichenberg*), Dezember 1938, über die Indoktrinierung der Jugend mit NS-Ideologie von Kindesbeinen an. Ein kurzer Ausschnitt daraus als abschreckendes Beispiel für die totalitäre Vereinnahmung der damaligen Jugend:

Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln, und wenn nun diese Knaben, diese Mädchen mit ihren zehn Jahren in unsere Organisationen hineinkommen und dort so oft zum ersten Mal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitler-Jugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre, und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei oder in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS, in das NSKK und so weiter. Und wenn sie dort zwei und anderthalb Jahre sind und noch nicht ganze Nationalsozialisten geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen, alle mit einem Symbol: dem deutschen Spaten (Beifall).

Und was dann nach sechs oder sieben Monaten noch an Klassenbewusstsein oder Standesdünkel da oder dort noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre (Beifall), und wenn sie dann nach zwei oder drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort in die SA, SS und so weiter, und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben (Beifall), und sie sind glücklich dabei.

An diese Rede wurde ich erinnert, als ich das folgende Video gesehen habe. Man sehe sich genau die Gesichter der jungen israelischen Buben (auch der Jugendlichen und Älteren!) an, welcher Fanatismus auf diesen Gesichtern erkennbar ist:


Zwischen diesen beiden Vorgängen liegen 90 Jahre, und ein Vergleich hinkt daher immer. Deshalb möchte ich auch nicht irgendwelche Schlüsse ziehen, die mit Sicherheit Angriffsflächen bieten! Aber ich appelliere an diejenigen, die immer wieder lauthals den Satz „Wehret den Anfängen!“ wiederholen, über diesen Artikel nachzudenken.

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*) Reichenberg (heute: Liberec) liegt im nördlichen Sudetenland, im heutigen Tschechien. 
 

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