Samstag, 8. August 2026
Mittwoch, 22. Juli 2026
Wenn Zurückhaltung zur Strategie wird – und Strategie zur Belastung
Allein das könnte schon als Kontraindikator genutzt werden. Diesen Herrschaften sollte man die klar fest-gelegte russische Kriegs-/Angriffs-Doktrin zum lesen geben und zwar so oft, bis sie sie auswendig singen und dabei auch noch Kasatschok tanzen können.
Die NAhTOd-Oberen stolzieren umher und plustern sich inflationär marktschreierisch auf, wie schlagkräftig man doch sei und "das man schon in der kommenden Nacht Angriffe fliegen könnte" wie kürzlich so eine deutsche Luftwaffen-Pfeife zum besten gab. Das hat man nicht nötig, wenn man diese Stärke wirklich hätte. Das ist alles komplett surreal und Menschen lassen sich davon einfangen.
Ich denke auch, Putin hätte das, was er jetzt macht, schon vor einem Jahr tun sollen. Ein strategischer Fehler. Aber man konnte sich wohl einfach wohl nicht vorstellen, dass die EU deutliche Warnungen, wie den un-bewaffneten Oreshnik-Einsatz, spöttelnd abtun wird und weiter diesen selbstzerstörerischen Kurs verfolgen und sogar noch beschleunigen wird.
Wie es hier weitergeht, wird davon abhängen, wie Trump und Bibi sich weiter in die Scheiße im Iran-Konflikt reiten. Sollte das eskalieren, wird der negative Einfluß auf die EU so gravierend sein, dass Putin genüßlich zusehen kann, wie der Laden hier abschmiert und die NAhTOd auseinander bricht.
Der Artikel von Paul Craig Roberts kann sehr kurz zusammen gefasst werden:
Er wirft Russland und Iran im Kern vor, dass sie nicht, die unmenschliche, hochagressive und verachtungs-würdige Vorgehensweise gewählt haben, wie es die USrael-Schlächter vormachen.
Erstmal Lügen in die Welt setzen und durch diese begründet alles platt Bomben und dann Boots on the ground. Zivilisten? Drauf geschissen. Er schlägt ihnen vor, Konflikte nicht mit Diplomatie (wie in Minsk) lösen zu wollen, sondern gleich umfassend zu zu schlagen, um sich Respekt zu verschaffen. "Selbstschädigende Moral" nennt er das. Darauf, wie speziell der UA-Konflikt ist, geht er gar nicht ein. Vermutlich hat er es gar nicht verstanden. Und das im Iran ganz andere Vorzeichen bestanden haben, sieht er offenbar auch nicht.
Klar ist aber auch, dass Trump, EU und was sich sonst noch zum Wertewesten zählt, Verhandlungen, Diplomatie und Vertrauen darauf komplett in den Orkus getreten haben. Und das vermutlich sehr nachhaltig, da man ja mehrfach zugegeben hat, dass alles nur Verarsche war. Das wird der Rest der Welt genau beobachtet und zur Kenntnis genommen haben. Insofern hat Roberts recht, dass dann offenbar nur noch sofortiges Zuschlagen übrig bleibt.
Zwischen den Runden finden sich auf der Westseite fast nur noch verbal proletende Wirtshausschläger als Ansprechpartner.
Ein Angriff des Irans von allen Seiten mit den Öl-Anreinerstaaten, die sich bedauerlicherweise weiter an USraels Seite stellen, soll jetzt den Iran bezwingen. Ein verzweifelter (letzter?) Versuch, der die Waffenarsenale weiter massiv dezimieren wird.
Zudem stehen damit massive Genozid- und Menschenrechtsverbrechen größten Ausmaßes bevor. Ich habe keinerlei Zweifel, dass der Iran so zurück schlagen wird, wie er es ankündigt, wenn USrael samt (Zwangs-) Verbündete das durchziehen.
Klar ist, dass wenn Iran vom Weltmarkt durch Zerstörung abgeschnitten wird, die Energieförder- bzw. Produktionsanlagen der Anrainerstaaten zerstört werden. Was uns dann im Herbst hier bevorsteht, ist unschwer zu folgern. Zum Machterhalt wird sich das EU-Gesocks in Notstandsregierungen flüchten. Wenn es schlecht für uns läuft, kommt noch der Spannungsfall hinzu.
Dass sich Russland und China mit deutlichen Signalen an die Seite des Irans gestellt haben, scheint niemanden zu beeindrucken.
Russland fällt ja bald auseinander....
