@out42c
Mittwoch, 27. Mai 2026
Prof. John Mearsheimer : Neocons Want More War
Freitag, 22. Mai 2026
Tucker Carlson
Donnerstag, 26. Juni 2025
Israel zieht sich zurück, nachdem es seine Ziele im Iran verfehlt hat
Nur ein einziger Clip, der gestern veröffentlicht wurde, zeigte angeblich einen Jet, der nachts über eine iranische Stadt flog und Angriffe durchführte, aber bei meinen Recherchen stellte ich fest, daß es sich bei der Stadt um Bander Abbas handelte:
Ist es überraschend, daß das einzige erhaltene Filmmaterial eines möglichen Flugzeugangriffs aus einer Küstenstadt stammt? Zweitens wurden die Abwurftanks israelischer Flugzeuge an der nordöstlichsten Küste des Kaspischen Meeres angespült: Was beweist dies? Daß die israelischen Angriffe auf Teheran vom Kaspischen Meer aus erfolgen, was die Behauptung einer „totalen Luft-überlegenheit” widerlegt.(Quelle)
Und dann stellt sich natürlich die Frage, wie es die iranischen Drohnen und Raketen nach Haifa und Tel Aviv schafften, wenn angeblich der iranische Luftraum „under control“ gewesen sein soll. Doch was will man vom Lügenimperium erwarten, wenn das ganze Modell der westlichen Wertgemeinschaft ein großer Turm von Lügen ist? Der eigentliche Trigger des aktuellen Waffenstillstands, der den „Schafen“ als Sieg verkauft werden soll, dürften die massiven Angriffe durch iranische Hyperschallraketen gewesen sein.
Die iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf Haifa haben der lebenswichtigen Infrastruktur des israelischen Regimes einen beispiellosen Schlag versetzt und diesen strategisch wichtigen Hafen effektiv vom internationalen Handel abgeschnitten.
Das ehrgeizige Projekt des Arabisch-Mittelmeer-Korridors (IMEC), das den Hafen von Haifa zu einem Transitknotenpunkt zwischen Asien, Europa und Afrika machen sollte, ist aufgrund der Angriffe des Iran auf die Infrastruktur Haifas vollständig gescheitert.
Das von den USA unterstützte Projekt, an dem Länder wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indien beteiligt waren, ist nun ein unerreichbarer Traum auf Netanjahus Schreibtisch geworden.
Die „gute“ Idee der Israelis war offenbar der Enthauptungsschlag gegen die militärische Führung des Iran. So hatte man sowohl die Hamas als auch die Hisbollah geschwächt. Nur was gegen bewaffnete Kämpfer funktionieren kann, muß noch lange nicht gegen größere Länder funktionieren. Spätestens nach den Hyper-schall-Testläufen der Iraner im letzten Jahr hätte es den Fanatikern in der Knesset dämmern müssen, daß dieser Happen etwas zu groß sein könnte. Aber nein, man labte sich lieber an der eigenen Selbstherrlichkeit und dem ewigen Schutzversprechen der USA.
Daher mußte schnell die Reißleine gezogen werden, was übrigens immer auch mal wieder in den Kommentaren der Reporterinnen vor Ort bei den öffentlich-rechtlichen Toiletten durchsickerte, wenn sie sagten: Die Bevölkerung kann die ewigen Luftalarme nicht mehr lange aushalten. Die Stimmung sei im Keller. Vermutlich wird im Iran jetzt auch mit dem eisernen Besen gekehrt und nach den „Leckagen“ gesucht, die den israelischen Angriff überhaupt erst ermöglicht hatten.
Am Rande noch eine kleine Episode zu einem iranischen General, der als Nachfolger von Hassan Nasrallah gekürt worden war, der irgendwann im Herbst 2024 verlorengegangen sein soll.
Übrigens, als weiterer Schlag gegen Israels vorgetäuschten „Schattenkrieg“ tauchte der iranische General der Quds-Truppe Ismail Qaani, der angeblich bei israelischen Angriffen „getötet“ worden war, heute auf wundersame Weise bei den Siegesfeierlichkeiten in Teheran wieder auf.Spannend dürfte sein, wie sich die innenpolitische Lage in Israel in den nächsten Wochen entwickelt. Sogar der deutsche F-Fritze wagt sich aus der Deckung und fragt: Was Israel eigentlich als Ziel für Gaza vorgebe? Hoffen wir auf Einkehr der Vernunft bei den Scharfmachern.
Wobei: Die geben nicht auf – aber: genau das ist das Problem, welches offenbar gelöst werden soll. Ich argumentiere hier mit dem Ur-Logen Thema, wo die Eliten dieser Welt – abgeschirmt von aller Öffentlichkeit – die Dinge untereinander regeln. Das ist für mich die Quelle des großen Illusionstheaters, das schon Monty-Python-Züge trägt!
Trump wurde vom progressiven Flügel installiert. Warum Biden dazwischen fiel, bleibt unklar, spielt jetzt auch keine Rolle. In Amtszeit 1 wurde Trump von den Neocons überrollt und funktional gefesselt. In Amtszeit 2 scheint das nicht mehr der Fall zu sein – aller Propaganda zum Trotz.
Er agiert so irre, das es fast schon wieder gut ist. Sein ewiges Hakenschlagen – das eher nervtötend als konstruktiv ist – hat einen besonderen Vorteil: er bleibt, bei allem was er macht, unberechenbar. Und das will er offenbar auch sein.
Bei USrael und seinem Netzwerk muß man offenbar besonders geschickt vorgehen, um die zahlreichen Knotenpunkte zu neutralisieren. Er geht zum Schein auf Dinge ein, um sie im letzten Moment wieder zu deaktivieren.
Ich hirne seit Monaten über Trumps finale Rolle nach ... ... und meiner anfänglichen Begeisterung folgte Ernüchterung – Gaza und Iranangriff.
ABER: nur so konnte JETZT die Rechnung nach Tel Aviv gestellt werden – und die ist beträchtlich! Israels Wirtschaft hängt völlig in den Seilen und das wird für großen Unmut bei den Bewohnern sorgen. Ich gehe sogar davon aus, daß der Abzug der Russen und das Verschwinden von Assad aus Syrien Teil dieser langfristigen Strategie waren.
Es mag verrückt klingen, das ich ständig meine Sichtweise zu
Donald ändere, aber ich kann immer nur die aktuellen Ereignisse in
Rückschau betrachten und da kann ich mich nicht wirklich klar
entscheiden.
Wenn das unterm Strich beabsichtigt ist – also: undurchschaubar zu bleiben – dann wäre es wieder gut, trotz aller Kollateralschäden, die ich Scheiße
finde.
Freitag, 6. Juni 2025
Kommt demnächst noch einmal ein 9/11?
Hannity verschwendete keine Zeit damit, seine Rhetorik zu verdrehen, um die neokonservative Angstmacherei der Bush-Regierung wiederzugeben, als er Homan fragte, ob die anhaltende Einwanderungskrise Amerika der Gefahr eines „weiteren 9/11“ aussetze.
So düster die Prämisse von Hannitys Frage auch war, das Interview wurde noch düsterer, als Homan eine klare Antwort gab:„Es wird geschehen.“(Quelle)
Das muß man erst einmal hinbekommen: Man verpackt ein strategisches Geheimnis in eine faustdicke Lüge, um schon mal die Richtung anzuzeigen, in der das erwartete Geschehen zu deuten ist.
Vielleicht war Homans Panikmache, mit der er versicherte, daß Bidens offene Grenzen unweigerlich zu einem Terroranschlag vom Ausmaß des 11. Septembers führen würden, nicht viel mehr als Rhetorik, um Anhänger für seine Sache zu gewinnen.Das merkwürdige Timing der Warnung nach zwei hochkarätigen Anschlägen auf die jüdische Bevölkerung der USA läßt jedoch Zweifel an den wahren Motiven hinter Humans Äußerungen aufkommen.
Der Gedankenspagat fängt an weh zu tun! Auch die Versprechungen der Trump-Regierungen, reinen Tisch zu Kennedy, 9/11 usw. machen, scheinen irgendwie festzustecken. Noch ist unklar, was die Gründe dafür sind. Hat da ein Schauspieler seine Wähler für dumm verkauft oder werden ihm von vielen Seiten die Hände gebunden?
Dieses Versprechen hat jedoch die Erwartungen nicht erfüllt, wie die verpfuschte Veröffentlichung der Epstein Files™ und andere eindeutige Fehlentscheidungen des Federal Bureau of Investigation (FBI) und des Department of Justice (DOJ) zeigen. Während weder das FBI noch das DOJ es sich zur Aufgabe gemacht haben, ihr Versprechen einzuhalten, den Opfern von Jeffrey Epstein Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, haben sie keine Zurückhaltung gezeigt, wenn es darum ging, Kritiker des Staates Israel mit der vollen Wucht der ihnen verliehenen Macht zu verfolgen.
Ja, da beißt die Maus keinen Faden ab. Wie auch das eben erfolgte US-Veto im Sicherheitsrat beweist, siehe hier: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-un-sicherheitsrat-gaza-resolution-100.html
Das gezielte Aushungern der 2 Millionen Bewohner von Gaza ist die unübersehbare häßliche Fratze der westlichen Wertegemeinschaft. Das Suhlen in der zionistischen Schleimspur ist einfach nur widerwärtig.
Die Ausnutzung einer Krise zur Verfolgung politischer Hintergedanken hat sich nach dem 11. September 2001 in ähnlicher Weise abgespielt. Wenn 9/11 tatsächlich unter falscher Flagge stattfand, dann würden die Inszenierungen des Tiefen Staates in der Größenordnung des jüngsten Anschlags in Boulder, Colorado, oder der Schießerei vor dem Capital Jewish Museum in Washington DC keine Überraschung darstellen.
Ich habe mich mit dem Anschlag nicht beschäftigt, aber wundern würde es mich nicht. SIE waren immer sehr gut darin die eigene Klientel zu opfern, um der „großen Sache“ nicht zu schaden oder sie weiter voranzutreiben.
Obwohl seit fast einem Vierteljahrhundert über die Hintergründe von 9/11 nachgedacht wird, ist keine Wahrheit darüber ans Licht gekommen, was sich an diesem Tag wirklich ereignet hat. Die Motive für einen weiteren Anschlag dieses Ausmaßes, für den die Einwanderungskrise in den USA verantwortlich gemacht wird, auf die Grenz-Zar Homan in seinem Interview bei Hannity anspielte, bleiben ebenso im Nebel der Ungewissheit verborgen.
Das kann man wohl sagen und nun schließen wir den Kreis:
Wie bei 9/11 stehen die Überschneidungen zwischen Israel und der Vision der USA für die geopolitische Umstrukturierung des Nahen Ostens im Mittelpunkt der Spekulationen darüber, was eine mögliche falsche Flagge bewirken würde.Die laufenden Verhandlungen mit dem Iran über sein Atomprogramm und die Unterstützung des israelischen Krieges gegen die Hamas im Gazastreifen sind die beiden zentralen Facetten der US-Außenpolitik, die durch einen „Terroranschlag“ auf US-Boden beeinflußt werden könnten.
Wer die Ereignisse der letzten 30 Jahre an sich vorüber ziehen läßt, kann sich dieser Vorstellung nur schwer entziehen: Es wird gemacht, wenn es gebraucht wird. Der Bedarf scheint vorhanden. Und Bush Junior war einst auch als Friedensbringer angetreten. Aber ...
Seine Präsidentschaft hat gezeigt, welche Macht das neokonservative Establishment über die Außenpolitik hat und wie geschickt es den Populismus als politisches Vehikel nutzt, um seine heimliche Agenda voranzutreiben.
Es würde auch diesmal funktionieren, da habe ich keinerlei Zweifel.
Was meinte Tom Homan nun wirklich? War es ein rhetorischer Trick, um Stimmung zu machen oder war es die Ankündigung einer bösen Tat, die längst in Planung ist?
Dann könnte man auch die Weltwirtschaftskrise und das Schulden-Dilemma wegdefinieren. Hach, was könnte man damit alles neu erklären...?!
Sonntag, 1. Juni 2025
"On the Trump Front — a change in the agenda?"
Trump’s original plan was to quickly get rid of foreign wars in order to focus on his presidential campaign’s domestic agenda to Make America Great Again.Trump has discovered that Democrat “judges” and some RINO ones can block and distract him from removing illegal aliens who have no right to remain in the US, and from exercising his legitimate powers as president to reform the corrupt and ideological US civil service. The civil service is responsible to the executive branch, not to the judiciary, but the judiciary, always seeking to expand its power, is seeking to establish control over the Office of the President.
On the domestic front the frustrations and delays of an over-reaching judicial system have shifted Trump’s focus abroad as an alternative way of Making America Great Again.
Lesenswert!
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Trumps Eurasien-StrategieTrump hat unmissverständlich ausgedrückt, dass der Ukraine-Krieg nicht nur überflüssig, sondern auch seinen Plänen schädlich ist. Er hat ganz andere Pläne: Für Trump ist ein militärischer Machtkampf mit China unvermeidlich, wenn die amerikanische Weltvormacht erhalten bleiben soll. Für den unvermeidlichen Endkampf mit China braucht er aber ein Umfeld, welches nicht China hilft, sondern entweder neutral bleibt oder den USA zur Seite steht.
Deshalb ist Trump in den arabischen Staaten, um die finanziell starken Ölländer mit Geschäften an Amerika zu binden und aus ihrer Bindung zum Iran zu lösen, weil er den mit China verbündeten Iran als US-Gegner ausgemacht hat und die Atommacht Iran politisch und notfalls militärisch ausschalten will, bevor er den Konflikt mit China wagt. Ein Krieg zwischen den USA (und natürlich Israel) gegen China ist deshalb nicht mehr ausgeschlossen. Die Vorbereitungen dafür werden systematisch getroffen.
Warum Trump Russland auf seine Seite ziehen will
Das größte Problem für die Stärke Chinas gegenüber den USA ist dessen Verbindung mit Russ-land. Russland ist ebenfalls Atommacht und Weltmacht. Würden die beiden Länder China und Russland gemeinsam gegen die USA stehen, wären sie vermutlich stärker, und es drohte der amerikanischen Welthegemonie eine chinesische Welthegemonie. Trump muss also mit allen Mitteln versuchen, Russland aus der Umklammerung und Freundschaft mit China herauszulösen, muss ein freundschaftliches Verhältnis zu Russland gewinnen, um Russland zumindest neutral, möglichst aber auf die Seite der USA zu ziehen.
Eine nüchterne Überlegung der Weltlage muß einem doch klarmachen: wenn die USA (mit oder ohne Hilfe Rußlands) ein gewaltiges China in die Knie zwingen und ihm einen Vasallenstatus aufnötigen könn(t)en — was hätte dann das kleine, rohstoffarme, überalterte, überregulierte und faulgefahrene Europa zu erwarten? Hier auf Fairness und Vertragstreue zu hoffen, dürfte spätestens seit den letzten Monaten in die Kategorie von "Täumen von heißen Eislutschern" einzuordnen sein!
Mit wem also könnte sich unser Europa verbünden (oder sogar verbinden), um dem Schicksal einer völligen Marginalisierung zu entgehen?
- mit China? Dieses ist aber geographisch "am anderen Ende der Welt" und außerdem ethnisch und weltanschaulich so inkompatibel, daß das wohl nicht funktionieren wird.
- mit den islamischen Staaten des Nahen Ostens und Nordafrikas? Das ginge nur um den Preis seiner totalen Selbstaufgabe und Vernichtung, denn der Islam wird ein "abendländisch" bleibendes Europa einfach nicht zulassen und durch seinen Geburten-Dschihad in wenigen Jahren völlig islamisieren. Wollen wir das ernstlich?
- Lateinamerika? Da liegt wieder ein Ozean dazwischen — und außerdem "wildern" wir dann im US-Hinterhof, was uns abgetakelten, bedenkentragenden Europäern wohl nicht gut bekommen dürfte ...
Mittwoch, 2. April 2025
Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der EU ...
In Frankreich statuiert man an Marine LePen ein weiteres Exempel. Wer sich Brüssel nicht unterwirft, wird platt gemacht. In Serbien werden „Kinder“ gegen Vucic aufgehetzt, in Rumänien annulliert man Wahlen. Und in Deutschland versagt man der zweitgrößten Partei parlamentarische Rechte.
JD Vance hatte vollkommen recht:
Die Bedrohung, die mich in Bezug auf Europa jedoch am meisten besorgt, ist nicht Russland, nicht China, nicht irgendein anderer externer Akteur.
Was mich besorgt, ist die Bedrohung von innen. Der Rückzug Europas von einigen seiner grundlegendsten Werte, Werte, die es mit den Vereinigten Staaten von Amerika teilt.(Quelle)
Welches Amerika damit gemeint ist, hatte Alexander Dugin schon vor drei Jahren anschaulich beschrieben:
Die Hälfte der US-Bevölkerung ist ein Verfechter des Pragmatismus. Das bedeutet, dass es für sie nur einen Maßstab gibt: Es funktioniert oder es funktioniert nicht, es funktioniert/es funktioniert nicht. Das ist alles.
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Hier war alles möglich: Abtreibung verbieten, Abtreibung erlauben, Geschlechtsumwandlung, Bestrafung der Geschlechtsumwandlung, Schwulenparaden oder Neonazi-Paraden, nichts wurde an der Tür abgewiesen, die Entscheidung konnte alles sein, und die Gerichte, die sich auf eine Vielzahl unvorhersehbarer Kriterien, Präzedenzfälle und Erwägungen stützten, waren die letzte Instanz, um in problematischen Fällen zu entscheiden, was funktioniert oder nicht funktioniert.Dies ist die geheimnisvolle Seite der Amerikaner, die von den Europäern völlig missverstanden wird, und auch der Schlüssel zu ihrem Erfolg:
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Aber in der amerikanischen Elite, die sich aus Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammensetzt, hat sich irgendwann eine kritisch hohe Zahl von Nicht-Amerikanern angesammelt. Sie sind überwiegend Europäer, oft aus Russland.Viele sind ethnisch jüdisch, aber von europäischen oder russisch-sowjetischen Prinzipien und kulturellen Codes geprägt. Sie brachten eine andere Kultur und Philosophie in die Vereinigten Staaten. Sie verstanden oder akzeptierten den amerikanischen Pragmatismus überhaupt nicht und sahen ihn nur als Kulisse für ihr eigenes Vorankommen.(Quelle)
In den USA versucht man sich nun – unter großen Schmerzen – dieser Bande zu entledigen, was zwangsläufig zu Friktionen führen muß. Aber das kann so schlimm nicht sein, denn die Gegenseite nahm die Beschwerlichkeiten auch gern in Kauf, nicht wahr Yascha?
„Wir wagen hier ein Experiment, das in der Geschichte einzigartig ist. Und zwar, eine mono-ethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“(Quelle)
Oder, wie der Zimmermann sagen würde: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Im Lande Mordor muß bald gehobelt werden, wenn wir nicht die nächsten Jahrzehnte in Ketten geschmiedet werden wollen.
Diese Bande politisch zu verorten ist gar nicht so einfach, weil jede simple Begrifflichkeit dazu abgenutzt/mißbraucht und auch unpassend zu sein scheint.
Es ist von allem etwas dabei. Sie sind global, sozialistisch, aber auch imperialistisch, weltoffen, weltfremd und meistens diktatorisch unterwegs. Die Lüge ist in ihnen in die Seele implantiert worden. Sie benutzen jeden und alles, was ihnen verwertbar erscheint, um es später einfach zu entsorgen, wenn es nicht mehr benötigt wird. Parasitentum ist eine ihrer wesentlichen Eigenschaften. Sie stellen alles von den Füßen auf den Kopf und entweihen die Institutionen. Mit Vernunft haben sie es nicht so, sie bestehen auf Beliebigkeit. Nichts gilt mehr – alles wird zu Lotterie.
Den echten bösartigen Kern aus der ganzen schleimigen Rotze drum herum zu extrahieren ist schwierig. Aber er existiert – wie das Böse von Stephen King. Man spürt es instinktiv.
Gibt es noch Licht am Horizont? Vermutlich, denn die Empörung über die symbolische Enthauptung von Marie-Antoinette LePen ist groß und geht quer durch alle politischen Richtungen. Offenbar ist da neben echter Kritik auch die Furcht dabei, im Fall der Fälle selbst unter die Räder zu kommen.
Mittwoch, 29. Januar 2025
Brzezinski (1998) in: "Die einzige Weltmacht"
Kurz, eurasische Geostrategie bedeutet für die Vereinigten Staaten den taktisch klugen und entschlossenen Umgang mit geostrategisch dynamischen Staaten und den behutsamen Umgang mit geopolitisch katalytischen Staaten entsprechend dem Doppelinteresse Amerikas an einer kurzfristigen Bewahrung seiner einzigartigen globalen Machtposition und an deren langfristiger Umwandlung in eine zunehmend institutionalisierte weltweite Zusammenarbeit.Bedient man sich einer Terminologie, die an das brutalere Zeitalter der alten Weltreiche gemahnt, so lauten die drei großen Imperative imperialer Geostrategie:
Absprachen zwischen den Vasallen zu verhindern und ihre Abhängigkeit in Fragen der Sicherheit zu bewahren, die tributpflichtigen Staaten fügsam zu halten und zu schützen und dafür zu sorgen, daß die »Barbaren«völker sich nicht zusammenschließen.
Es braucht nicht mehr, als dieses PDF, dieses Buch durchzulesen, um zu verstehen, wie die Drecksamis handeln.
Divide et impera. Uralt.Mittwoch, 18. September 2024
Zbigniew Brzeziński
Etwas wie „Das große Schachbrett“ oder „Das Schachbrett Eurasien“ hätte ich als Titel besser gefunden, aber darauf kommt es ja nicht an. Der Untertitel erklärt, worum es geht: „Amerikas Strategie der Vorherrschaft und der Kampf um Eurasien“. Brzeziński war Wahlkampf-Berater von Lyndon B. Johnson und Sicherheitsberater von Jimmy Carter, Professor für US-Außenpolitik an der Johns Hopkins University, Berater am „Zentrum für Strategische und Internationale Studien“ (CSIS) und Unternehmensberater. Er starb 2017.
Dadurch, dass die USA Russland von Europa fernhielten bzw. wegtrieben, wurde es praktisch in die Arme Chinas getrieben, in die es eigentlich nicht wollte, weil China klar der stärkere in dieser Partnerschaft ist. Da China der Hauptkonkurrent der USA um die Vorherrschaft in Eurasien geworden ist, besiegelt die sich entwickelnde russisch-chinesische Partnerschaft vollends das Ende der Position der USA als einzige Weltmacht. Aber vielleicht hat Washington das schon lange als unvermeidlich einkalkuliert und es geht nur noch darum, den neuen eisernen Vorhang zwischen Ost und West so weit östlich in Eurasien niedergehen zu lassen wie möglich.
... there is no effective response to Washington’s aggression against Russia, China, and Iran.It would be so easy to stop this dangerous aggression. Only one simple thing is needed–a public statement by Russia, China, and Iran that the three countries have signed a mutual defense treaty, and an attack on one is an attack on all.
That would end the Middle East conflict, and it would end the otherwise certain increase of NATO attacks, if only with long range missiles, on mother Russia that, unless Putin surrenders, will result in nuclear World War 3.
Where is the necessary treaty that will stop the road to nuclear Armageddon? Why are the leaders of Russia, China, and Iran unable to act?(Quelle)
Samstag, 7. September 2024
Zitat zum Wochenende
Dienstag, 9. Juli 2024
Mittwoch, 6. März 2024
Victa Victoria
Sie könnte dann z.B. mit Zellen-Nachbarin Angela über ihr verpfuschtes Leben reden. Der ebenso kriminelle US-Außenminister hat ihre Verabschiedung angekündigt.
Victoria Nuland hat mir mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, in den kommenden Wochen als Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten zurückzutreten - eine Rolle, in der sie Präsident Bidens Engagement verkörpert hat, die Diplomatie wieder in den Mittelpunkt unserer Außenpolitik zu stellen und Amerikas globale Führungsrolle in einer für unsere Nation und die Welt entscheidenden Zeit neu zu beleben.
Torias Amtszeit ist die Krönung von dreieinhalb Jahrzehnten bemerkenswerter öffentlicher Dienste unter sechs Präsidenten und zehn Staatssekretären. Angefangen mit ihrer allerersten Stelle als Konsularbeamtin in Guangzhou, China, hat Toria die meisten Aufgaben in diesem Ministerium wahrgenommen. Politische Referentin und Wirtschaftsreferentin. Pressesprecherin und Stabschefin. Stellvertretende Staatssekretärin und stellvertretende Staatssekretärin. Sondergesandter und Botschafter.
Dank dieser Erfahrungen verfügt Toria über ein enzyklopädisches Wissen über ein breites Spektrum von Themen und Regionen sowie über eine unübertroffene Fähigkeit, das gesamte Instrumentarium der amerikanischen Diplomatie zur Förderung unserer Interessen und Werte einzusetzen.
Was Toria wirklich außergewöhnlich macht, ist die große Leidenschaft, mit der sie für das kämpft, woran sie am meisten glaubt: Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und die Fähigkeit Amerikas, diese Werte in der ganzen Welt zu inspirieren und zu fördern. Dies waren die Prinzipien, die Toria antrieben, als wir uns vor mehr als 30 Jahren zum ersten Mal trafen. Es sind dieselben Prinzipien, die sie in ihre Arbeit als Unterstaatssekretärin und als stellvertretende Außenministerin eingebracht hat - eine Rolle, die sie sieben Monate lang nahtlos ausfüllte.
In den letzten drei Jahren hat Toria dieses Ministerium in allen Bereichen geleitet, von der Bewältigung komplexer Krisen in der Sahelzone, in Haiti und im Nahen Osten bis hin zur Ausweitung und Stärkung der amerikanischen Bündnisse und Partnerschaften in Europa und im Indopazifik.
Aber es ist Torias Führung in der Ukraine, die Diplomaten und Studenten der Außenpolitik in den kommenden Jahren studieren werden. Ihre Bemühungen waren unverzichtbar, um Putins Invasion in der Ukraine zu stoppen, eine globale Koalition zu bilden, um sein strategisches Scheitern sicherzustellen, und der Ukraine zu helfen, auf den Tag hinzuarbeiten, an dem sie in der Lage sein wird, auf eigenen Füßen zu stehen - demokratisch, wirtschaftlich und militärisch.
Es gibt so viel an Toria zu bewundern, das über ihr diplomatisches Geschick hinausgeht. Sie sagt immer ihre Meinung - zu meinem Vorteil und zum Vorteil unserer Außenpolitik. Sie setzt sich immer für Amerikas Diplomaten ein und investiert in sie - sie betreut sie, hebt sie hoch und sorgt dafür, dass sie und ihre Familien das bekommen, was sie verdienen und was unsere Mission erfordert. Sie findet Licht in den dunkelsten Momenten, bringt einen zum Lachen, wenn man es am meisten braucht, und hält einem immer den Rücken frei.
Präsident Biden und ich haben unseren Unterstaatssekretär für Management, John Bass, gebeten, als amtierender Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten zu fungieren, bis Torias Nachfolger bestätigt ist.
Wir sind sehr dankbar für Torias Dienst und für die bleibenden Spuren, die sie in dieser Institution und in der Welt hinterlassen hat.
Quelle: https://www.state.gov/on-the-retirement-of-under-secretary-of-state-for-political-affai...
So verabschiedet man sich in der globalen Verbrecher-Familie. Man macht das, was man am besten kann: Man lügt und lügt und lügt und ..
![[[kotz]]](https://dasgelbeforum.net/images/smilies/kotz.gif)
Dienstag, 26. Dezember 2023
Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr
Mittwoch, 25. Oktober 2023
Ron Paul hat leider recht - wie so oft ...
Nahezu jedes Wort von Bidens Rede war unwahr, einschließlich der absurden Behauptung, dass "die amerikanische Führung die Welt zusammenhält. Amerikanische Allianzen sind es, die uns, Amerika, sicher machen".
Der Interventionismus der USA in der Ukraine seit über zehn Jahren und im Nahen Osten seit Jahrzehnten hat diese beiden Regionen an den Rand einer Explosion gebracht, wie es sie noch nie gegeben hat. Und als ob das nicht genug wäre, sind Bidens Neocons auch noch entschlossen, uns in einen Krieg mit China wegen Taiwan zu führen. Die Welt bricht buchstäblich vor unseren Augen zusammen, während Biden behauptet, wir seien das Einzige, was sie zusammenhält!
Doch anstatt sich um einen Waffenstillstand und eine friedliche Lösung zu bemühen, hat Biden Benzin ins Feuer gegossen, indem er zwei US-Flugzeugträgergruppen und mindestens 15.000 Soldaten entsandte und Libanon, Iran und Syrien mit Krieg drohte, falls sie in Israels Krieg gegen die Palästinenser eingreifen. Was könnte Russland tun, wenn die USA russische Streitkräfte in Syrien oder Russlands Verbündete in Teheran angreifen?
Biden wiederholte auch den Satz, dass "Israel das Recht hat, sich zu verteidigen". Das mag zwar wahr sein, aber es ist nicht Israel, das sich selbst verteidigt. Es ist die US-Regierung, die eingreift, um Israel zu verteidigen. Und während die gesamte muslimische Welt gegen Israel wegen der Zerstörung des Gaza-streifens wütet, was glauben wir, wie sie über uns als die Finanziers und Vermittler dieser Zerstörung denken werden?
Indem er die Vereinigten Staaten in diesen Krieg hineingezogen hat, hat Präsident Biden die Saat für zahl-lose Rückschläge auf die USA im Stil von 9/11 gelegt. Dennoch besitzt er die Dreistigkeit zu behaupten, dass all dies unserer Sicherheit dient.
Jüngste Umfragen zeigen, dass die meisten Amerikaner nicht mit Biden übereinstimmen. Eine CBS/ YouGov-Umfrage von letzter Woche zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner gegen Waffenlieferungen an Israel ist. Seine Finanzministerin Janet Yellen versicherte uns, dass "wir es uns leisten können", zwei Kriege zu finanzieren, weil die US-Wirtschaft "außergewöhnlich gut" dastehe. Vielleicht weiß das amerikanische Volk etwas, was Yellen und die Eliten nicht wissen.
Als Biden weitere 105 Milliarden Dollar zur Finanzierung der Kriege in der Ukraine, im Gazastreifen und in Taiwan fordert, schien seine Rede einen Hauch von Wahlkampfrhetorik zu enthalten. "Mir wurde gesagt, ich sei der erste amerikanische [Präsident] seit Präsident Lincoln, der ein Kriegsgebiet betritt, das nicht vom Militär der Vereinigten Staaten kontrolliert wird", sagte er in seiner Rede. Diese Aussage ist schlichtweg falsch, aber er muss glauben, dass sie ihm einen Hauch von Tapferkeit verleiht.
Es heißt, es sei vorteilhaft, bei Wahlen als "Kriegspräsident" gesehen zu werden, aber Joe Biden hat sich vielleicht verkalkuliert, wie viel Unterstützung er als "Dreifach-Weltkriegs-Präsident" bekommen wird.
Mittwoch, 5. Juli 2023
Die Ursache der Revolten in Frankreich
- Die einen sehen einen Religionskrieg in Folge der Migration.
- Kai aus Hannover sieht eine Ablenkungsaktion, um die schärfsten Zensurgesetze nach China-Vorbild durchzupeitschen, also ein zentraler Schritt zur Umsetzung der EU-/WHO-/UN-Diktatur.
- Armstrong sieht eine Farbenrevolte der Neocons, um Macron wegzuputschen, da dieser die Nato, den Ukrainekrieg, die China-Konfrontation etwas kritisch sieht / nicht den Neocons bedingungslos folgt.
Jede Erklärung hat gute Gründe.
Optionen 2. und 3. bedingen, dass die Tötung des Nordafrikaners eine geplante Aktion war – eine False Flag. Passend mit dem Handy aufgezeichnet. Aber warum dann einen Kleinkriminellen? Der letztlich durch sein Verhalten selbst den Schuss ausgelöst hat? Musste es ein Kleinkrimineller sein, da nur dieser als Identifikationsfigur für die Nordafrikaner dienen konnte? Schließlich musste man ja nicht die Mamas und Papas mobilisieren, sondern die jungen, gewalttätigen Männer. Hmmm.
Wenn ich das Bild so auf mich wirken lasse, dann neige ich doch zu Option 3.
Die Migration ist die Bombe, die vom Deep State unter allen westlichen Staaten gelegt wurde, um sie zu kontrollieren. Man zündet sie, wenn man sie braucht. Ich denke, die Neocons wollen jetzt keine fran-zösischen Selbständigkeit dulden. Sie wollen, sie müssen um "jeden Preis" Russland besiegen, zerstören.
Die Farbenrevolutionen kommen zurück nach Hause (BLM in USA, jetzt Frankreich, demnächst bei uns, sollte Rot-Grün nicht spuren).
Samstag, 10. Juni 2023
»Die Ukraine ist die neueste neokonservative Katastrophe«
Der Krieg in der Ukraine ist der Höhepunkt eines 30-jährigen Projekts der amerikanischen neo-konservativen Bewegung. Die Biden-Administration ist vollgestopft mit denselben Neokonservativen, die sich für die US-amerikanischen Wahlkriege in Serbien (1999), Afghanistan (2001), Irak (2003), Syrien (2011) und Libyen (2011) eingesetzt haben und so viel getan haben, um Russland zu einer Invasion der Ukraine zu provozieren. Die Erfolgsbilanz der Neokonservativen ist eine absolute Katastrophe, dennoch hat Biden sein Team mit Neokonservativen besetzt. Infolgedessen steuert Biden die Ukraine, die USA und die Europäische Union auf ein weiteres geopolitisches Debakel zu. Wenn Europa Einsicht hat, wird es sich von diesen außenpolitischen Debakeln der USA distanzieren.
Die neokonservative Bewegung entstand in den 1970er Jahren um eine Gruppe öffentlich bekannter Intellektueller, von denen einige vom Politikwissenschaftler Leo Strauss von der University of Chicago und dem Donald Kagan, einem Klassiker der Yale University, beeinflusst wurden. Zu den neo-konservativen Führern gehörten Norman Podhoretz, Irving Kristol, Paul Wolfowitz, Robert Kagan (Sohn von Donald), Frederick Kagan (Sohn von Donald), Victoria Nuland (Ehefrau von Robert Kagan), Elliott Cohen, Elliott Abrams und Kimberley Allen Kagan (Ehefrau von Frederick Kagan).
Die zentrale Botschaft der Neokonservativen ist, dass die USA in jeder Region der Welt militärisch die Vorherrschaft haben und aufstrebenden Regionalmächten entgegentreten müssen, die eines Tages die globale oder regionale Dominanz der USA herausfordern könnten, vor allem Russland und China. Zu diesem Zweck sollten US-Streitkräfte in Hunderten von Militärstützpunkten auf der ganzen Welt stationiert werden und die USA sollten bereit sein, bei Bedarf Kriege nach Wahl zu führen. Die Vereinten Nationen werden von den USA nur dann genutzt, wenn sie für US-Zwecke nützlich sind.
Dieser Ansatz wurde erstmals von Paul Wolfowitz in seinem 2002 für das Verteidigungs-ministerium verfassten Entwurf einer Defence Policy Guidance (DPG) dargelegt. Der Entwurf forderte eine Ausweitung des von den USA geführten Sicherheitsnetzwerks auf Mittel- und Osteuropa, trotz der ausdrücklichen Zusage Deutschlands Außenminister Hans-Dietrich Genscher erklärte 1990, dass der deutschen Vereinigung keine Ost-erweiterung der NATO folgen werde. Wolfowitz plädierte auch für Kriege nach Belieben der USA und verteidigte das Recht Amerikas, als Reaktion auf Krisen, die die USA beunruhigen, unabhängig, auch allein, zu handeln. Laut General Wesley Clark machte Wolfowitz Clark bereits im Mai 1991 klar, dass die USA Regimewechseloperationen im Irak, in Syrien und anderen ehemaligen sowjetischen Verbündeten leiten würden.
Die Neokonservativen befürworteten die NATO-Erweiterung um die Ukraine, noch bevor diese 2008 unter George W. Bush Jr. zur offiziellen US-Politik wurde. Sie betrachteten die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine als Schlüssel zur regionalen und globalen Dominanz der USA. Robert Kagan erläuterte im April 2006 die Argumente der Neokonservativen für eine NATO-Erweiterung:
[D]ie Russen und Chinesen sehen darin [Anm.: den „Farbrevolutionen“ der ehemaligen Sowjetunion] nichts Natürliches, sondern nur vom Westen unterstützte Staatsstreiche, die darauf abzielen, den westlichen Einfluss in strategisch wichtigen Teilen der Welt zu stärken. Liegen sie so falsch? Könnte die erfolgreiche Liberalisierung der Ukraine, die von den westlichen Demokratien gefordert und unterstützt wird, nicht nur der Auftakt zur Eingliederung dieser Nation in die NATO und die Europäische Union sein – kurz: die Ausweitung der westlichen liberalen Hegemonie?Kagan erkannte die gefährlichen Auswirkungen der NATO-Erweiterung. Er zitiert einen Experten mit den Worten:
„Der Kreml bereitet sich allen Ernstes auf den ‚Kampf um die Ukraine‘ vor.“Die Neokonservativen suchten diesen Kampf. Nach dem Fall der Sowjetunion hätten sowohl die USA als auch Russland eine neutrale Ukraine als umsichtigen Puffer und Sicherheitsventil anstreben sollen. Stattdessen wollten die Neokonservativen die „Hege-monie“ der USA, während die Russen den Kampf teilweise zur Verteidigung und teilweise auch aus ihren eigenen imperialen Absichten heraus auf-nahmen. Schatten des Krim-krieges (1853–1856), als Großbritannien und Frankreich versuchten, Russland im Schwarzen Meer zu schwächen, nachdem Russland Druck auf das Osmanische Reich ausgeübt hatte.
Kagan verfasste den Artikel als Privatmann, während seine Frau Victoria Nuland unter George W. Bush Jr. US-Botschafterin bei der NATO war. Nuland war der neokonservative Agent schlechthin. Nuland fungierte nicht nur als Bushs Botschafterin bei der NATO, sondern war von 2013 bis 2017 auch Barack Obamas stellvertretende Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, wo sie am Sturz des pro-russischen Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, beteiligt war, und fungiert nun als Bidens Unterstaatssekretärin Staat, der die US-Politik im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine bestimmt.
Die neokonservative Sichtweise basiert auf einer übergeordneten falschen Prämisse: dass die militärische, finanzielle, technologische und wirtschaftliche Überlegenheit der USA es ihnen ermöglicht, in allen Regionen der Welt die Bedingungen zu diktieren. Es ist eine Position, die sowohl von bemerkenswerter Hybris als auch von bemerkenswerter Geringschätzung von Beweisen geprägt ist. Seit den 1950er Jahren wurden die USA in fast jedem regionalen Konflikt, an dem sie beteiligt waren, behindert oder besiegt. Doch im „Kampf um die Ukraine“ waren die Neokonservativen bereit, eine militärische Konfrontation mit Russland zu provozieren, indem sie die NATO trotz der vehementen Einwände Russlands ausweiteten, weil sie fest davon überzeugt waren, dass Russland durch US-Finanzsanktionen und NATO-Waffen besiegt werden würde.
Das Institute for the Study of War (ISW), eine neokonservative Denkfabrik unter der Leitung von Kimberley Allen Kagan (und unterstützt von einem Who-is-Who von Verteidigungsunternehmen wie General Dynamics und Raytheon), verspricht weiterhin einen ukrainischen Sieg. Bezüglich der Fortschritte Russlands gab das ISW einen typischen Kommentar ab:
„[U]nabhängig davon, welche Seite die Stadt [Anm.: Sewerodonezk] hält, wird die russische Offensive auf operativer und strategischer Ebene wahr-scheinlich ihren Höhepunkt erreicht haben, was der Ukraine die Chance gibt, ihre operativen Kräfte zu Gegenoffensiven wieder aufzunehmen, um die russischen Streitkräfte zurückzudrängen.“Die Fakten vor Ort deuten jedoch auf etwas anderes hin. Die Wirtschaftssanktionen des Westens hatten kaum negative Auswirkungen auf Russland, während ihr „Bumerang“- Effekt auf den Rest der Welt groß war. Darüber hinaus wird die Fähigkeit der USA, die Ukraine mit Munition und Waffen zu versorgen, durch die begrenzte Produktionskapazität und die unterbrochenen Lieferketten der USA ernsthaft beeinträchtigt. Die industrielle Kapazität Russlands stellt die der Ukraine natürlich in den Schatten. Das BIP Russlands betrug vor dem Krieg ungefähr das Zehnfache des BIP der Ukraine, und die Ukraine hat durch den Krieg inzwischen einen Großteil ihrer Industriekapazität verloren.
Das wahrscheinlichste Ergebnis der aktuellen Kämpfe ist, dass Russland einen großen Teil der Ukraine erobern wird und die Ukraine möglicherweise ganz oder fast zum Binnenland wird. In Europa und den USA wird die Frustration über die militärischen Verluste und die stagflationären Folgen von Krieg und Sanktionen zunehmen. Die Folgewirkungen könnten verheerend sein, wenn ein rechter Demagoge in den USA an die Macht kommt (oder im Fall von Trump wieder an die Macht kommt) und verspricht, Amerikas verblassten militärischen Ruhm durch eine gefährliche Eskalation wiederherzustellen.
Anstatt diese Katastrophe zu riskieren, besteht die wirkliche Lösung darin, die neo-konservativen Fantasien der letzten 30 Jahre zu beenden und die Ukraine und Russland an den Verhandlungstisch zurückzukehren, wobei sich die NATO verpflichtet, im Gegenzug ihr Engagement für die Osterweiterung um die Ukraine und Georgien zu beenden ein tragfähiger Frieden, der die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine respektiert und schützt.
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Inzwischen dauert der Ukraine-Konflikt schon mehr als ein Jahr, und nach Sprengung des Staudamms durch die ukrainische Seite ist zwar der angerichtete Schaden immens, jedoch ein Sieg der Ukraine im Konflikt weiterhin mehr als unwahrscheinlich. Insofern ist der Artikel nach wie vor aktuell und nur die Annahme, eine Gefahr seit darin zu sehen, dass
ein rechter Demagoge in den USA an die Macht kommt (oder im Fall von Trump wieder an die Macht kommt) und verspricht, Amerikas verblassten militärischen Ruhm durch eine gefährliche Eskalation wiederherzustellen
zeigt, dass auch Jeffrey D. Sachs die typische Voreingenommenheit der "liberalen" Wissenschafts-Szene gegen Trump vertritt -- denn im Gegenteil: ein Sieg von Trump ist die beste Methode, die Herrschaft der Neokonservativen in Washington D.C. zu unterminieren.
Samstag, 6. Mai 2023
Zur aktuellen Information bezüglich der Ukraine (Teil 2)
von Helmut
II) Der Granatenbedarf:
Wieder aus diesem Leak-Bericht heraus übersetzt:
https://bigserge.substack.com/p/russo-ukrainian-war-leak-biopsy
In der Zwischenzeit zeichnet ein anderes Element der undichten Stelle ein ähnlich düsteres Bild von den ukrainischen Fernkampfwaffen. Auf einer Seite mit der Aufschrift "NOFORN" - was bedeutet, dass keine ausländischen Staatsangehörigen, nicht einmal Verbündete, sie sehen sollen - ist eine Logistiktabelle mit den Lieferungen und Ausgaben für 155-mm-Granaten versteckt. Dieser Teil ist ziemlich schockierend.
Wir wissen schon seit geraumer Zeit, dass die Ukraine mit einem kritischen Granatenmangel konfrontiert ist, aber die durchgesickerten Dokumente zeigen, wie akut dieses Problem ist. Die Ukraine verbraucht derzeit nur sehr wenig Granaten - dem Bericht zufolge wurden in den letzten 24 Stunden nur 1.104 Granaten verbraucht - zum Vergleich: die russische Armee feuert täglich etwa 20.000 Granaten ab. Noch alarmierender für die Ukraine ist die Feststellung, dass sie nur 9.788 Granaten zur Verfügung hat.
Selbst bei einer niedrigen Feuerungsrate, die die AFU massiv unterlegen macht, verfügt sie nur über Munition, um die Kampfhandlungen für etwas mehr als eine Woche aufrechtzuerhalten, und sie ist auf ein Rinnsal von Lieferungen aus den USA angewiesen, um diese Bestände stabil zu halten. In dem Bericht wurde eine Lieferung von 1.840 Granaten erwähnt, die in den nächsten 24 Stunden abfliegen soll. Lieferungen dieser Größenordnung reichen offensichtlich nicht aus, um die Vorräte der Ukraine aufzustocken, und können nur dazu dienen, den täglichen Verbrauch zu decken und aufzufüllen. Es gibt keine Möglichkeit für Amerika, den Umfang dieser Lieferungen schnell zu erhöhen, da pro Monat nur 14.000 Granaten produziert werden. US-Beamte hoffen, diese Zahl in diesem Jahr auf 20.000 erhöhen zu können, was aber immer noch unter der derzeitigen Verbrauchsrate der Ukraine liegt.
Die Schlussfolgerung ist ziemlich eindeutig. Die Ukraine hat eine Granatenration, die es ihr unmöglich macht, mehr als symbolischen Beschuss anzubieten, und sie wird wahrscheinlich für die Dauer des Krieges mit dieser Granatenration leben müssen.
III) Luftkampf
Was für mich genauso neu war – als Nichtkenner der Materie –, das sind die Probleme im Luftkampf. Luftkampf kenne ich persönlich nur von unseren Fallschirmabsprüngen aus den Skyvans und den Sikorskys.
Angeblich sollen hundert A-10A Warthog Bodenbekämpfungsjets in die Ukraine gesendet werden. Werden dann die US-Piloten zurückgeflogen(?) , denn nicht jeder Pilot darf ausbilden. 2-sitzige Trainingsversionen gibt es nicht von diesem Jet. Die Ausbildung fängt im Simulator an, bevor der neue Pilot erstmalig einsteigen darf. Ein erfahrener Pilot braucht locker mindestens 60 Stunden. Übrigens hat bisher kein NATO Partner dieses Flugzeug bekommen. Die US Luftwaffe plant eh ein ganz neues Flugzeug für Bodenattacken in Auftrag zu geben.
Ich entnehme nun aus dem bereits benannten Link (der 4. von oben) einige Zitate und übersetze sie gleich:
https://bigserge.substack.com/p/russo-ukrainian-war-leak-biopsy
Eine wichtige Enthüllung aus dem Leak ist der stark geschwächte Zustand der ukrainischen Luftabwehr. Ganz einfach: Der Ukraine geht bald die Munition aus, insbesondere für ihre S-300- und BUK-Systeme, und sie kann nur noch zwei oder drei weitere Angriffswellen überstehen, bevor sie völlig zusammenbricht.
Luftabwehrsysteme können für Menschen, die mit der Nomenklatur nicht vertraut sind, kompliziert sein. Das liegt daran, dass für eine moderne Luftverteidigung eine große Anzahl verschiedener Systeme erforderlich ist, die mit verschiedenen Systemen "geschichtet" werden müssen, die Ziele in unterschiedlichen Höhen, Flugphasen und Flugbahnen abfangen.
In jedem Fall muss man bei Luftverteidigungssystemen vor allem den Aspekt der Schichtung verstehen: Wenn ein Knoten in der Schicht ausfällt, verliert man nicht nur die vollständige Abdeckung des Spektrums, sondern auch die Abschussrate der verbleibenden Systeme erhöht sich, da sie nun eine übermäßige Last tragen. Die Ukraine hat jetzt fast keine Abfangjäger mehr für die S-300- und BUK-Systeme, die fast die gesamte Mittel- und Langstreckenverteidigung des Landes ausmachen. Bei der derzeitigen Abschussrate werden die Abfangjäger voraussichtlich in der ersten Maiwoche aufgebraucht sein, so dass die Ukraine eine schwere Entscheidung darüber treffen muss, wo und was sie verteidigen soll. Es besteht keine Aussicht auf die Anschaffung weiterer Abfangjäger für diese Systeme, da sie in Russland hergestellt werden.
Um diese Fähigkeiten zu sichern, hat die NATO der Ukraine ihre eigenen Systeme zur Verfügung gestellt und eine Crashkurs-Ausbildung angeboten. Deutschland beispielsweise hat der Ukraine im Oktober vier brandneue IRIS-T-Systeme geschickt. Dabei handelte es sich um eine hochmoderne Waffe, die zum ersten Mal das Werk verließ. Der Nachteil ist natürlich, dass es sich um eine neue Waffe handelt, für die keine großen Munitionsvorräte aus früheren Produktionsläufen zur Verfügung stehen - und so ist es nicht verwunderlich, dass in den durchgesickerten Pentagon-Dokumenten behauptet wird, die Ukraine habe bereits keine IRIS-T-Abfangjäger mehr.
Die undichte Stelle enthüllte außerdem, dass die Ukraine mit zwei neueren NATO-Systemen ausgerüstet werden soll - dem Patriot PAC-3 aus amerikanischer Produktion und dem Aster 30-SAMP/T. Hier ist das Problem. Das US-Verteidigungsministerium kauft nur 230 PAC-3-Abfangjäger pro Jahr, und der neue Beschaffungsplan sieht keine Erhöhung dieser Zahl vor. Das Aster-System (eine italienisch-französische Gemeinschaftsentwicklung) wird gerade erst in Betrieb genommen, und Italien und Frankreich haben einen Vertrag über die Lieferung von 700 Raketen in den kommenden Jahren abgeschlossen.
All dies bedeutet, dass der Plan des Pentagons, die ukrainische Luftabwehr zu stärken, die NATO zwingen wird, sehr bald auf ihre eigenen Bestände zurückzugreifen, und wir werden erleben, dass sich die Situation der Artillerie mit Abfangjägern der Luftabwehr wiederholt. Es gibt einfach keinen Überschuss und keine groß angelegte Produktion, auf die man zurückgreifen könnte, um die Ukraine zu versorgen; das kann nur damit erfolgen, indem man die eigenen Bestände der NATO direkt aufzehrt. All dies geschieht zur gleichen Zeit, in der die russische Luftwaffe immer durchsetzungsfähiger wird und neue Gleitbomben-Umbausätze einsetzt, um riesige FAB-Bomben aus sicherer Entfernung abzuwerfen.
IV) Mangelhafte militärische Aufklärung
Ich übersetze aus dem Leak-Bericht:
Wenn man sich die Operationsberichte (die Seiten mit den detaillierten Lagekarten) ansieht, fällt sofort auf, dass das Pentagon offenbar weitaus mehr Informationen über russische Dispositionen hat als über ukrainische Einheiten. Die russischen Einheiten sind genau erfasst - ihre Standorte sind genau markiert, die Bezeichnungen der Einheiten sind angegeben, es gibt Einschätzungen darüber, welche russischen Einheiten kampffähig sind und welche nicht, und es gibt sehr genaue Schätzungen der russischen Frontstärke (z.B. 23.250 Mann auf der Saporischja-Achse und 15.650 Mann auf der Cherson-Achse).
Im Gegensatz dazu werden die ukrainischen Einheiten nicht als kampffähig bezeichnet, ihre Standorte werden allgemeiner angegeben, und es gibt enorme Schwankungsbreiten bei den geschätzten Mannstärken (10.000 bis 20.000 Mann auf der Donezk-Achse - eine enorme Fehlermarge!)
Es ist schockierend, dass das Pentagon anscheinend über keine unabhängig erarbeiteten Informationen über die ukrainische Armee verfügt. Es scheint sich auf ukrainische Propagandazahlen und öffentlich zugängliche Einsatzdaten wie die Open Source Deployment Map zu stützen. Sie zeigen vage auf die Karte und murmeln: "Es gibt wahrscheinlich ein oder zwei Brigaden in diesem Gebiet, vielleicht 8.000 Mann. Oder 4.000. Wir wissen es nicht genau." Tatsächlich weisen alle ihre Schätzungen der Achsenstärke für die Ukraine eine Fehlermarge von 100 % auf (d. h. die Obergrenze der Spanne ist doppelt so hoch wie die Untergrenze).
Die Ukrainer sind in der Lage, dem Westen Material, Ausbildung und Geld zu entlocken, aber im Gegenzug gibt es kaum Rechenschaftspflicht oder ehrlichen Informationsfluss. Schon zu Beginn des Krieges gab es Hinweise darauf, dass die Ukraine eine Art „Schwarzes Loch“ ist, die Ressourcen einsaugt, aber im Gegenzug nicht ehrlich kommuniziert; amerikanische Beamte haben sich darüber beschwert (und die ukrainische Führung hat das bestätigt), dass Kiew der DC einfach nicht so viel erzählt. Offenbar ist dies auch nach über einem Jahr des Konflikts noch ein Problem.
Ein weiteres Problem sind die Schätzungen des Pentagons zu den russischen Fahrzeugverlusten. Es scheint, dass auch hier externe Schätzungen kopiert werden. In diesem Fall scheinen sie die "dokumentierten" Fahrzeugverluste aus dem Oryx-Projekt zu verwenden. Oryx wurde jedoch geprüft und für unzureichend befunden. Es gibt eine Reihe von Problemen, die dazu führen, dass sie die russischen Verluste überzählen, in einigen Fällen sogar drastisch. Dazu gehören Doppelzählungen (mehrere Bilder desselben Fahrzeugs), die fälschliche Identifizierung ukrainischer Fahrzeuge als russische Verluste, die Zählung von Fahrzeugen ohne offensichtliche Schäden als verloren, die Annahme von Bildern, die offensichtlich mit Photoshop bearbeitet wurden, und so weiter.
Das Problem besteht im Wesentlichen darin, dass Oryx passiv Daten sammelt, indem es sich von Menschen in den sozialen Medien Bilder schicken lässt, die es sich dann ansieht und als verifizierte Verluste markiert. In den sozialen Medien herrscht jedoch eine pro-ukrainische Voreingenommenheit, was zu einer Flut von angeblich zerstörten russischen Fahrzeugen führt, und Oryx scheint nur über einen schwachen Filter zu verfügen, der fast alle diese Behauptungen unkritisch verifiziert. Infolgedessen werden die russischen Verluste drastisch über- und die ukrainischen Verluste unterschätzt.
V) Mein persönliches Fazit:
Das, was sich in der Ukraine abspielt, kann vielleicht noch Wochen, auch noch ein paar Monate, aber keine Jahre mehr dauern. Diese Sache ist gegessen, und hatte von Beginn an keinen Anspruch auf Erfolg für die Ukraine.
Es deckt sich mit den Schlussbetrachtungen aus dem mehrmals genannten link (ich zitiere und übersetze):
Die amerikanische Führung scheint die Ukraine als ein schwarzes Loch zu betrachten, das Geld und Munition aufsaugt und nichts zurückgibt; es gibt kein Gespür für die Stärke der ukrainischen Front, für Verluste oder für die Planung, und dem Pentagon scheint jede Art von unabhängigem Nachrichtenfluss zu fehlen.
Inzwischen verschlechtert sich die materielle Situation in der Ukraine rapide. Die ukrainische Artillerie hat nur noch eine winzige Granatenration und keine nennenswerten Reserven mehr, die durch ein Rinnsal von Lieferungen aus den USA gespeist werden. Die Luftverteidigung ist ebenfalls abgenutzt, und der Plan, diesen wichtigen Schutzschirm zu reparieren, droht schnell zu einem Vampir zu werden und die Abfangjägerbestände der NATO aufzubrauchen. Die gesamte strategische Logik der Ukraine hat sich ins Gegenteil verkehrt. Anstatt das russische Militär auf billige Weise zu entleeren, muss die NATO ihre eigenen Bestände abbauen, um den ausblutenden ukrainischen Staat zu stützen, ohne dass ein klares Endspiel in Sicht ist. Der Stellvertreter ist zu einem Parasiten geworden.
Es scheint keinen langfristigen Plan zu geben, um den Krieg in der Ukraine aufrechtzuerhalten. Die Beschaffungspläne des Pentagons lassen keine wirkliche Absicht erkennen, die Produktion von Schlüsselsystemen hochzufahren.
Schlusswort:
Es lohnt sich wirklich, sich diese gesamte Betrachtung aus diesem Leak-Report reinzuziehen, - ich habe lediglich das wiedergegeben, was meiner Meinung nach wesentlich zum Verständnis notwendig war.
Nun meine Frage:
Wer hat sich so eingehend dafür interessiert wie ich? Wen interessiert das überhaupt? Ich denke, dass hier ein wesentlicher Teil der Erklärung dafür liegt:
