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Mittwoch, 4. November 2026

Das eitle Verderben: Wie das Bürgertum seine eigenen Henker applaudiert – Teil 2

von Franz Lechner 
  
Dieses erbärmliche Phänomen hat im politischen Diskurs einen messerscharfen, völlig treffenden Namen erhalten: der „Cuckservativ“ – der cuckold, also vom linken Zeitgeist kastrierte Scheinkonservative. Er ist die wohl verächtlichste Kreatur der modernen Parteien- und Medienlandschaft. Der Cuckservativ ist kein bekennender Linker, er ist schlimmer: Er ist der nützliche Idiot im klassischen Leninschen Sinne, der sich freiwillig als Steigbügelhalter für den eigenen Untergang andient. In Deutschland personifiziert diese intellektuelle Prostitution die Linie der „Jungen Freiheit“ unter Dieter Stein, wo man sich im permanenten Distanzierungsmodus befindet, um ja noch im bürgerlichen Feuilleton geduldet zu werden. 
Eines der Hauptmerkmale des cuckservatives ist der bedingungslose Transatlantizimus. In Österreich liefert Andreas Unterberger mit seinem Blog das Paradebeispiel. Unterberger geriert sich im Inland gerne als scharfer Kritiker, der giftig gegen die Wiener Regenbogen- und Schwulenparaden anschreibt. Sobald der Blick jedoch nach Osten schweift, verfällt der Mann in einen bizarren kognitiven Dissonanz-Modus: Er fiebert offenbar denselben Schwulenparaden in Kiew entgegen, solange sie nur unter der Flagge des Westens stattfinden. Er bejubelt das Obsiegen „prowestlicher“ Kräfte in Belgrad und verkennt in seiner alt-konservativen Naivität völlig die zutiefst destruktive, ultralinke kulturelle Kraft der modernen USA. Als treuer Vasall des Washingtoner Establishments wird ein solcher Scheinkonservativer immer als eifriger Torwächter fungieren, der jeden wahren, unkorrumpierbaren Konservatismus mit aller Macht bekämpft und diffamiert.
Der Cuckservativ ist jedoch nur die eine Seite der bürgerlichen Medaille. Es kommt noch schlimmer, wobei sich die bittere Frage stellt, ob es überhaupt noch schlimmer geht, welche der beiden Fratzen des bürgerlichen Verfalls eigentlich das größere Übel für die Reste unserer Zivilisation darstellt. Damit kommen wir auf den progressiveren Nachbarn des Cuckservativs zu sprechen, auf den, wie man früher sagte, heute ist es wohl schon etwas aus der Mode, wohlstandsverwöhnten Bobo-Linken. Bei Letzterem ist die geistige und moralische Fäulnis noch ein ganzes Stück weitergediehen. Dieser Typus bekennt sich heute stolz als „links“, glaubt an die 57,5 Geschlechter, liebt das ästhetische Erscheinungsbild von Windkrafträdern, bekennt sich zum Sakrament der Abtreibung und sieht die Massenmigration als unvermeidbar und letztlich sogar unverzichtbar an. Doch sein eigenes Leben ist die pure Verhöhnung seiner eigenen Ideale. 
Er residiert in sanierten Altbauwohnungen oder teuren Speckgürtel-Villen, verdient exzellent in steuerfinanzierten NGOs oder schicken Agenturen und genießt sein bürgerliches Luxusleben bei gutem Rotwein, Konzertabonnements und Opernbesuchen – wobei sogar er in die von kulturpolitischer Seite komplett ruinierte Burg *) ohnehin keinen Fuß mehr setzen würde (nun gut, bei Letzterem kann man sich nicht ganz sicher sein, aber sei 's drum ...). Die Härten seiner eigenen Politik bekommen schließlich nur die anderen zu spüren: die verachtete Unterschicht in den Gemeindebauten und die Pendler auf dem Land. Diese beiden Auswüchse – der rückgratlose Scheinkonservative und der verlogene Salon-Bolschewik – bilden im Zusammenspiel das eigentliche, existenzielle Problem unserer Zeit. Die klassische, alte Linke hingegen ist dafür viel zu schwach, in sich zerstritten und verkatert geworden; sie taucht partiell sogar wieder als vernünftiger Gesprächspartner auf, mit dem man verhandeln könnte und die bisweilen sogar wählbar erscheint – so etwa das BSW in Deutschland oder Mélenchon in Frankreich. 
Das wahre Verderben unserer Epoche reift nicht in den Fabrikhallen, sondern in den satten, eitlen Elitenvierteln. Man fühlt sich unweigerlich an die Jahre vor 1789 erinnert, als der französische Hochadel in den Parks von Versailles im Seidenkostüm die „Zurück zur Natur“-Philosophie Rousseaus bejubelte, Schäferspiele inszenierte und denselben radikalen Aufklärern die Prachtsalons öffnete, die kurz darauf die Guillotine für sie errichteten. Es ist jene geschichtliche Ironie, dass die herrschende Klasse in den Momenten ihrer höchsten Dekadenz stets die Mode derer übernimmt, die sie vernichten wollen. Sie gleichen bis aufs Haar jenen Studentinnen aus Irkutsk: Hochmütig, moralisierend und blind für die Realität, sägen sie mit dem Champagnerglas in der Hand an dem Ast, auf dem sie sitzen – unfähig zu begreifen, dass am Ende der Henker keinen Unterschied macht, ob sein Opfer aus Feigheit geschwiegen oder aus Eitelkeit applaudiert hat.
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*) für Piefkes: "die Burg" = "Wiener Burgtheater"
 

Montag, 2. November 2026

Das eitle Verderben: Wie das Bürgertum seine eigenen Henker applaudiert – Teil 1

von Franz Lechner
 
Beim Blättern in Alja Rachmanowas Tagebuch „Studenten, Liebe, Tscheka und Tod“ stieß ich soeben auf eine Szene im sibirischen Irkutsk des Jahres 1919, die einem beim Lesen wie ein eiskalter Schauer der Gegenwärtigkeit den Rücken hinunterläuft. Rachmanowa beschreibt dort jene wohlbehüteten, hübschen Studentinnen, die tief im sicheren Hinterland sitzen und voller Hochmut und Verachtung auf jene Flüchtlinge blicken, die vor dem realen Terror der Bolschewiki aus dem Westen geflohen sind. Diese jungen Frauen, bar jeder Lebenserfahrung, aber vollgepumpt mit dem süßen Gift der radikalen Salon-Ideologie, hielten sich für die Avantgarde des Fortschritts. Sie merkten in ihrer monumentalen Hirnlosigkeit nicht einmal, dass sie genau jene Kräfte herbeisehnten, die sie wenig später selbst verschlingen würden.
Diese historische Szene ist kein verstaubtes Relikt, sondern die exakte Blaupause für das bürgerliche Versagen unserer Tage. Gut, Studenten waren historisch schon immer anfällig für linke Utopien, aber die heutige, flächen-deckende Kapitulation des Bildungsbürgertums besitzt eine ganz neue Qualität an intellektueller Kastration. Dahinter steckt ein genialer, historischer Strategiewechsel. Als die Denker der Frankfurter Schule erkannten, dass die klassische Arbeiterklasse in Europa für die sozialistische Weltrevolution ausfiel – weil der gemeine Arbeiter schlicht zu bodenständig, zu pragmatisch und im Kern zu christlich geblieben war –, verlagerten sie das Ziel-gebiet. Das Bürgertum selbst wurde zur primären Zielklasse erkoren. Der Köder, der ausgeworfen wurde, hieß „Toleranz“, später auch „Haltung“ und, sowieso, „Weltoffenheit“.
Es erwies sich als soziologisches Gesetz, dass die Anfälligkeit für mediale Propaganda und ideologische Gehirnwäsche linear mit dem Grad der formalen Bildung steigt. Je akademischer der Titel, desto ausgeprägter die bürgerliche Eitelkeit und der neurotische Drang, um jeden Preis „schick“, modern und auf der vermeintlich richtigen Seite zu stehen. Denn das Bürgertum ist heute keine wehrhafte Gesinnung mehr, sondern eine reine Lebensform, die sich über Status, Konsum und vor allem über sozialen Gruppenzwang definiert.
Aus diesem sozialen Gruppenzwang erwächst ein monumentaler Selbstbetrug, der sich täglich in den Salons und Einfamilienhaus-Siedlungen abspielt. Man flüstert hinter vorgehaltener Hand, dass ein Herbert Kickl in Österreich oder eine AfD in Deutschland in fast allen Sachfragen – von der unkontrollierten Migration bis zum ökonomi-schen Selbstmord – vollkommen recht haben. Doch im selben Atemzug setzt der bürgerliche Abwehrmechanismus ein: „ICH KANN doch nicht FPÖ wählen, ich doch nicht!" Lieber opfert man das eigene Land und die Zukunft der eigenen Kinder auf dem Altar der sozialen Konformität, als das Risiko einzugehen, um nicht nur im Golfclub oder am Döblinger Stammtisch, sondern bloß vor sich selber als „rechts“ deklassiert zu werden.
(Fortsetzung folgt)
 

Freitag, 30. Oktober 2026

Von den Widersprüchen unserer Zeit - Teil 2

von Helmut
 

2.) Zum Thema Nachrichten:

Alles, was auf der Welt passiert, zumindest das meiste, wird von den Medien kolportiert und den Leuten dadurch nahegebracht. Wer erkannt hat, dass die meisten Medien von den Mächtigen der Welt gesteuert werden und deshalb nur das in der entsprechenden Form publizieren, was deren Geldgeber zum Vorteil gereicht, der ist schon einen klaren Schritt voraus. Aber es sind im Vergleich zur gläubigen Leserschaft nur wenige, die dieses System erkannt haben. Die meisten glauben einfach nur das, „was in der Zeitung steht“.

Reinhard Mey hat es in einem Lied so treffend beschrieben:

Natürlich kommen die wichtigsten Medien da noch dazu, nämlich TV und Internet, zumal die Zeitungsleser prozentual gesehen auf der Talfahrt sind. Aber es gibt noch eine weitere Kraft, die die Vorstellungen der Regierenden unter ihre Anhänger bringen, und verwenden dazu ihren Einfluss. 

Damit meine ich die Kirchen, vor allem die evangelische und die katholische. Allerdings ist die evangelische Kirche da vorrangig, was die Beeinflussung ihrer Schäfchen betrifft:




Nun stelle ich schon seit längerer Zeit die Metaphorik bei Diskussionen in der Bevölkerung fest, die sich zunehmend auf eine verletzende, kompromisslose oder konfrontative Ebene begibt. Eine noch hinnehmbare Art der Diskussion in der denotativen Form artet zunehmend in eine konnotative Form aus. Das Prinzip der gegenseitigen Akzeptanz, auch beim sog. „Anders-denkenden“, verschwindet zusehends. Dieser Spruch gehört schon zu den Auslaufmodellen:


Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig. Ein erheblicher Grund liegt mit Sicherheit in der Uninformiertheit der Bevölkerung, beginnend mit der nicht vorhandenen Kenntnis der Geschichte. Dazu kommt die oft nicht vorhandene Bereitschaft, über eine Nachricht nachzu-denken und diese „neue Meldung“ auch über andere Medien zu recherchieren. Außerdem spielt noch die Vorstellung von der Anständigkeit in der Politik eine Rolle, wobei der einfache Mensch einfach nicht glauben will oder kann, dass derart Ungeheuerliches „von oben“ diktiert und in die Tat umgesetzt wird.

Ich bin mit Sicherheit kein Anhänger der Sozialdemokraten, aber meiner Meinung nach sind die letzten Vertreter der Politik, die in Deutschland und Österreich früher Kanzler waren, und für die das Wort „Anständigkeit“ noch eine Relevanz hatte, schon längere Zeit verstorben. Damit meine ich Helmut Schmidt und Bruno Kreisky.

Es ist sehr verführerisch, sich irgendeiner Meinung anzuschließen, die man hört oder die einem vorgesagt wird. Bequem, und man spart sich die Zeit des Recherchierens — und vor allem des Nachdenkens:



Das alles führt dazu, dass viele Menschen fest daran glauben, dass bei 9/11 die Hochhäuser durch ein Flugzeugunglück eingestürzt sind, dass der Mossad nichts davon gewusst hat, als die Hamas ihren Anschlag auf Israel vorbereitet hat, usw. Dass eine Regierung bereit ist, tausende ihrer Mitbürger für eine Strategie zu opfern, das will oftmals nicht in die Köpfe der Leute hinein.

Viele glauben auch heute noch an den Grund der Kriege der USA und der NATO, um in den angegriffenen Ländern eine Demokratie einzuführen. Dass der eigentliche Grund nur der Zugriff auf die Bodenschätze war, vor allem das Erdöl, das erscheint vielen als utopisch. Die Beispiele dafür beginnen mit Irak, Libyen, Iran, etc. und enden mit Venezuela. Auch das aktuelle Beispiel von der Ukraine beruht auf den Interessen der USA, natürlich auch von den Angehörigen und engsten Vertrauten der Regierung. Hunter Biden mit seinen Aktivitäten in der Ukraine ist ein treffendes Beispiel.

Am Unglaublichsten ist die Beobachtung von der politischen Wende in Mitteleuropa, vor allem in Deutschland und Österreich. Früher unterstellte man den Rechtsgerichteten die Kampfbereit-schaft, man verglich das ja mit der braunen Ära. Heute sind diejenigen, die als „rechts“ bezeichnet werden, die Initiatoren und Verfechter für Frieden, wie z.B. die AfD und die FPÖ. Die Parteien aber, die in ihren Programmen das christliche Element verankert haben, wie z. B. die CDU und die ÖVP, unterstützen den Krieg, wie man am Beispiel der Ukraine gut erkennen kann. Bei den Grünen, die sich ja bei der Gründung als Pazifisten dargestellt haben, ist der Wechsel zur Kriegspartei noch drastischer.

Dass vieles, was uns als „wichtig“ vorgegeben wird, nur als Ablenkung von den eigentlichen Zielen der Regierung dient, wenn nicht sogar der Verschleierung der Inkompetenz und der ständigen Fehlentscheidungen, wird am wenigsten wahrgenommen. Man verwendet dafür die Themen wie Corona, Klimawechsel, etc. etc. Das Volk muss in Angst gehalten werden, dazu soll es verarmen und ins Hamsterrad des täglichen Überlebenskampfes getrieben werden. Nur so kann man verhindern, dass die Leute beginnen, nachzudenken und sich ein wirksamer Protest formiert.

Aber wenn ich die Leute so beobachte und dazu auch so manche Wahlergebnisse, dann komme ich zum Schluss, dass diese Methode immer noch funktioniert. Derzeit zumindest.
 

Mittwoch, 26. August 2026

Merz, Merkel, Von der Leyen : Publizist Gerald Grosz über Scheinkonservative und warum sie gefährlich sind

von LePenseur
 
 
Ein überaus sehenswertes Gespräch zwischen dem Weltwoche-Redakteur Roman Zeller mit dem früheren österreichischen Politiker und heutigen Publizisten und Bestseller-Autor Gerald Grosz über all das, was in der heutigen Demokratie-Simulation alles schief läuft:
 
 
Sehenswert, obgleich ich nicht verhehle, daß mir die (relative) Begeisterung von Grosz für Sebastian Kurz nicht nachvollziehbar ist: ihn heute als "geläuterten Scheinkonservativen" einzustufen, sehe ich nicht die mindeste Veranlassung! Ja, sicher, er hat, seitdem er aus der Politik eliminiert wurde (wobei seine Rückkehr als neu gekleidete Marionette der Globalisten stets zu befürchten ist!), in einigen Statements so etwas wie Einsicht zu vermitteln vermocht. Aber: quicquid id est, timeo Danaos et dona ferentes ... einem derart charakterlosen Verräter (wobei: auch zu solchem Verrat gehört ein Charakter, wenngleich kein erfreulicher!) wie Kurz sich mit seinem Verhalten gegenüber Strache und Kickl 2019 offengelegt hat, glaube ich nie mehr auch nur irgendwas außer der Mitteilung "Es regnet", wenn ich die Tropfen gegen die Scheiben schlagen höre!
 
Aber auch Grosz hat eben seinen blinden Fleck, das muß man in Anbetracht seiner sonst ja verdienstvollen publizistischen Anstrengungen mit Bedauern, aber eben doch einfach zur Kenntnis nehmen ... 
 

Freitag, 5. Dezember 2025

„Deutschland, du mieses Stück Scheiße"

von Deliberator  Austriacus 
 
 
Hinter dieser Parole lief einst eine grüne Abgeordnete und dann sogar Parlamentspräsidentin (zwar nur stellvertretend, aber immerhin doch!) öffentlich beifällig bei Demonstrationen. Man kann der Abgeordneten eine prophetische Gabe nicht absprechen, wenn man Meldungen wie diese liest:

Die Sparkasse Karlsruhe hat dem freien Journalisten Flavio von Witzleben ohne Angabe von Gründen das Geschäftskonto gekündigt. Der geht dagegen vor, mit guten Erfolgschancen.

Der unbequeme YouTuber mit Fokus auf geopolitischen und gesellschaftskritischen Themen lässt sich vom Rechtsanwalt Markus Haintz vertreten. Dessen Kanzlei hat die Sparkasse auf Unter-lassung der Vollziehung der Kündigung verklagt, die am 7. Januar wirksam werden soll. Laut Haintz können Sparkassen im Gegensatz zu Privatbanken nicht ohne Begründung Bankkonten kündigen, da sie als Anstalten des öffentlichen Rechts einer direkten Grundrechtsbindung unter-liegen. Gemäß Nummer 26 (1) der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der deutschen Sparkassen können diese nur bei „Vorliegen eines sachgerechten Grundes“ ein Bankkonto kündigen. Ein solcher Grund liege offenkundig nicht vor.
Natürlich völlig unberechtigte Frage: welcher Unterschied besteht zwischen einer Diskriminierung einer Person aus unsachlichen Gründen, indem man ihr das Bankkonto kündigt (was die Erwerbstätigkeit massiv behindert) und der unsachlichen Kündigung ihres Telefonanschlusses, was die Erwerbstätigkeit der Person wohl ebenso massiv behindert. 

Na, das kann man doch nicht vergleichen, nicht wahr?! Denn die Kündigung des Bankkontos findet im besten Deutschland aller Zeiten statt, wogegen die Kündigung von Telefonanschlüssen durch den Runderlass des Reichspostministeriums vom 29. Juni 1940 verlautbart wurde. Sodass es sich nicht um kritische Youtuber (die gab es damals noch nicht), sondern um Juden handelte.

Claudia Roth ist jedoch nicht zuzustimmen in ihrer durchs Mitmarschieren bezeugten Gesinnung, ganz Deutschland als „mieses Stück Scheiße“ zu bezeichnen. Flavio von Witzleben fällt zum Beispiel sicher nicht unter dieses Verdikt (ob Claudia Roth schon, soll hier nicht weiter Gegenstand der Erörtungen sein ...). 

Aber die Sparkasse Karlsruhe hat sich die Bezeichnung mit ihrer Kontokündigungs-Aktion redlich verdient. Um nur ein Beispiel zu nennen. Es fallen mir dazu vom deutschen Oberindianer bis zum Mob der SAntifa, der in Gießen wütete, nämlich jede Menge weiterer ein ...
 

Donnerstag, 11. September 2025

“Prove me Wrong”: Charlie Kirk’s Final Challenge on Free Speech

by Jonathan Turley
 
 
Yesterday, the United States entered a new and chilling stage of what I have called the “age of rage.” After two attempted assassinations of President Donald Trump, leading conservative leader Charlie Kirk, father of two, was gunned down at a campus event at Utah Valley University. I learned the news while I was in Prague to speak on my book,“The Indispensable Right: Free Speech in an Age of Rage” and the growing attacks on free speech around the world. I never imagined that I would be speaking about Charlie’s murder and what it represents for free speech.
 
I cannot claim to have been a close friend of Charlie Kirk, but I knew him and respected him. In his relatively short life, Charlie energized a generation of conservative college students at a time of intense liberal orthodoxy and intolerance
 
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Jonathan Turley is the Shapiro professor of public interest law at George Washington University.
 
 
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Nachtrag: ein treffender Artikel zum Thema erschien bei Sciencefiles. Leseempfehlung!

Freitag, 25. Juli 2025

Betreff: Omas gegen »Rechts«

von Helmut
 
 

Anlass: Störung des Weidel-Sommerinterviews ...


Deren Kernaussage in der Selbstdarstellung:

https://www.omas-gegen-rechts.org/

 

Das erforderte ein Mail meinerseits:

 

Sehr geehrte Omas!

 

Der zweite Satz in Eurer Werbung ist bereits für die Volksverdummung. Ihr schreibt:

"Mit dem Verein wollen wir einen Beitrag zum Schutz der Demokratie leisten, um auf die bedrohliche Zunahme von Faschismus, Rassismus, Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit zu reagieren, denn die Würde des Menschen ist unantastbar."

In der Realität schützt Ihr nicht die Demokratie, sondern Ihr zerstört sie. Eure praktizierten Methoden entsprechen dem Faschismus, auf die anderen Punkte möchte ich erst gar nicht eingehen.

Wisst Ihr überhaupt, was "Demokratie" ist? Das Prinzip nach Voltaire, in den Worten ausgedrückt:

«Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde bis zum Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen»

Das ist der Grundbegriff der wahren Demokratie.

Wie ich mir habe sagen lassen, hat Eure Organisation das Sommerinterview mit Frau Weidel mit einem Trillerpfeifenkonzert gestört. Für mich nachvollziehbar, denn Argumente werdet Ihr wohl keine haben. Jemanden, oder auch dem Vertreter einer Partei, das Recht absprechen zu wollen, dass er seine Meinung, seine Gedanken ausprechen darf, das ist faschistisch. Das alles hatten wir bereits im 3. Reich mit den Sozialdemokraten und den Kommunisten.

Ignazio Silone, ein überzeugter Antifaschist, hatte damals so treffend gesagt:

»Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus'. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus. ' Und Ihr, liebe Omas, seid das leuchtende Beispiel dafür.

In meinem Blut steckt das Blut meine Großvaters, der damals im Widerstand gegen das Nazi-Regime umgekommen ist. Ums klar zu sagen: Für Leute wie Euch hat er sicher nicht sein Leben gegeben. Ich setze mich aktiv für den Frieden ein, ich bin ein Kämpfer gegen den Krieg, und da ist es mir völlig egal, ob das von Frau Wagenknecht oder auch von Frau Weidel vertreten wird. Euch ist es egal, ob wieder Männer und Frauen im besten Alter an der Front sterben müssen — denn von einem demonstrativen Einsatz für den Frieden und gegen die Pläne der NATO habe ich von den Omas bis jetzt nichts gesehen.

Natürlich hängt das mit den Quellen zusammen, von denen Eure Organisation finanziert wird, und die Leute, die hinter den Kulissen Eure Richtung vorgeben, wie hier z.B. :

https://www.nn.de/nuernberg/stabilste-antifa-diese-nurnbergerin-steckt-hinter-den-protesten-der-omas-gegen-rechts-1.14710700

Ich gehe mit 73 Jahren auf die Straße, mit Transparenten in der Hand, und demonstriere für den Frieden, weil ich möchte, dass meine Kinder und Enkel in Frieden leben können. Euch ist das egal, denn Ihr seid die wahren Faschisten, gegen die Ihr angeblich vorgehen wollt.

Versucht doch mal, Euch wenigstens im Spiegel anzusehen, wenn Ihr das noch könnt. Ich kann das. Macht weiter so, und Eure Nachfahren werden es Euch danken, in welcher Form auch immer.

Ich wünsche Euch trotzdem alles Gute und vor allem Gesundheit!

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PS: Diese Zeilen werden in verschiedenen internationalen Foren veröffentlicht, auch in sozialen Medien.

 

Freitag, 18. Juli 2025

Meilensteine auf dem „Marsch durch die Institutionen“

von kennerderlage 


So betitelt Boris Blaha auf dem Blog Hannah Arendt - Der Sinn von Politik ist Freiheit einen beklemmend zu lesenden Artikel zur Umformung Deutschlands aus einem Rechtsstaat in einen diktatorischen Linksstaat mit Gesinnungskontrolle, korrumpierten und gesteuerten Medien, Unterwanderung der Beamtenschaft mit linken "Aktivisten", Missbrauch von Gerichten und Verwaltungsorganen zur Durchsetzung einer linken Agenda etc. etc.
11/1988: Der Bundestagspräsident Jenninger hielt im Parlament eine Rede zum 50sten Jahrestag der Reichspogromnacht und wollte den politisch fatalen Eindruck der verantwortungslosen Weizäcker-Befreiungs-Rede korrigieren. Befreit wurden die Lagerinsassen. Wir wurden besiegt. Die Hexenjagd eröffnete ein Mitglied der Fraktion der Grünen. Wenige Tage später war Jenninger vollständig von der politischen Bühne verschwunden. Nie wieder ist ein führender Repräsentant der Bundesrepublik so schnell und so radikal exkommuniziert worden. 
Und das war nur der Anfang ...

Das Ende wird schrecklich sein, wenn wir nicht jetzt und mit aller Entschiedenheit gegensteuern ... was angesichts der "Verhausschweinung" (© Konrad Lorenz) der Deutschen — und uns aller in Westeuropa, machen wir uns doch nichts vor! — allerdings sehr unwahrscheinlich ist.
 

Mittwoch, 21. Mai 2025

"Zusammenhalt und 100% Menschenwürde"

von kennerderlage
 
 
Ein sehr beeindruckender, aber leider auch sehr beklemmender Artikel:

In der Woche vom 17.-30. März 2025 fanden in München die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auf dem Veranstaltungsheft prangt ein Logo wie ein Stempel, der sich selbst Zusammenhalt und 100% Menschenwürde attestiert. Dass die Menschenwürde in der Coronakrise wenig zählte, dürfte mittlerweile beim Großteil der Bevölkerung in die Allgemeinbildung Eingang gefunden haben.  Warum aber dann immer noch die Aufarbeitung verweigert wird, aber für eine Alibiveranstaltung für Symptome so viel Zeit und Geld vorhanden ist, lässt einen ratlos zurück. Die 2G-Regeln waren die größte systematische Diskriminierung in der Geschichte der BRD und dies völlig ohne jeden Grund, da sich – von allem anderen einmal abgesehen – jeder, der sich „impfen“ lassen wollte, zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach spritzen lassen hat können und zudem längst bekannt war, dass die Impfung weder eine Ansteckung verhinderte noch eine Weitergabe des Virus. 

Im Programmheft heißt es einleitend, dass „Toleranz, Respekt und eine klare Haltung gegen Rechtsextremismus und Rassismus vielen Münchern*innen ein großes Anliegen“ sei. Davon jedoch war in der größten systematischen Ausgrenzung seit damals nichts zu spüren. Ebensowenig in der Weigerung, dieses Verhalten aufzuarbeiten. Im Gegenteil wird im Folgenden ein Rechtsruck beklagt, der aber genau darauf zurückzuführen ist, weil die AfD (wenn auch möglicherweise aus Taktik) die einzige Partei war, die es mit der Tradition der Aufklärung hielt und bis heute bei der Forderung, wenigstens den gesetzlichen Anforderungen nachzukommen, gegen eine Wand läuft. Viele Menschen, die früher, grün oder rot wählten, sahen keinen anderen Ausweg, als AfD zu wählen. Es wäre so einfach gewesen, dies zu verhindern. Nun den selbst verursachten Rechtsruck zu beklagen, ist Ablenkung von der eigenen Verantwortung.
Diese Heuchelei, die da aufgezeigt wird! Die bodenlose Frechheit, mit der heutige Nachfolger vergangener Unrechtsregime an etwas "erinnern" wollen, was sie trotz ihres pathetischen Mantras vom "Nie vergessen!" zu 100% vergessen, verraten und verkauft haben! An die Pharma-Mafia, an trans-atlantische Seilschaften, an linke Gesellschaftsklempner und Klimaspinner, die ihre wirre Ideologie zulasten eines ganzen Volkes, der ganzen Welt ungeniert ausleben.

Es ist einfach zum Kotzen. Und die Achtung vor denen, die immer noch gegen diesen reissenden Strom des "Mainstream" dagegenhalten, wird zu Bewunderung: so werden sich damals wohl die "Bekennenden Christen" vorgekommen sein, wenn ihnen Nazi-Ideologie von der Kanzel herab gepredigt wurde. Heute wird eine ebenso verlogene Internazi-Ideologie von den Fernsehschirmen und Smartphones vorgebetet — bloss mit anderen, aber nicht besseren Folgewirkungen.
 
Trotzdem: weitertun ist wichtig. Die Machthaber wollen doch nichts sehnlicher als dass das Volk aufgibt. Sich unterwirft. Kuscht. Den Gefallen werde ich, werden viele, ihnen aber nicht machen. Kommt doch nicht in Frage, dass man sich diesen miesen Figuren unterwirft! 
 
Da spricht eher der Merz ein wahres Wort (was vergleichbar unwahrscheinlich ist) ...

 

Montag, 19. Mai 2025

In aller Kürze: "Gesichert rechtsextrem"...?

von LePenseur
 
 
Eigentlich schon ein bisserl Schnee von gestern, qaber trotzdem sehr sehenswert, insbesondere für unsere Leser aus Deutschland, die mit den unsäglichen deutschen Öffis und ihren nur schwer erträglichen Talk-Runden geschlagen sind ...

Michael Fleischhacker zeigt, wie man moderieren kann: sachlich, unaufgeregt, neutral – schlicht und einfach: kompetent. Hier die Kurzfassung aus dem Hangar 7:



Lesenswerte > 5.000 Kommentare, deren Tenor (um ein beliebiges Posting herauszugreifen) etwa wie folgt zusammengefaßt werden kann: 
Mein besonderer Dank geht an den Moderator, Herrn Fleischhacker. Eine solch ausgewogene, unparteiische und sachliche Moderation habe ich beim ARD und ZDF bisher noch nicht gefunden.
Und wie ich als Österreicher fairerweise sofort hinzusetzen möchte (oder vielmehr muß): im ORF bisher auch nicht!

Sonntag, 4. Mai 2025

Zur Forderung nach einem AfD-Verbot die Quizfrage: "Wie nennt man Staatsformen, die die Opposition verbieten?"

Gastkommentar
von Bernd Borchert
 
 

Antwort: Diktaturen.

Allein das Aussprechen einer Parteiverbots-Forderung ist ein Schlag ins Gesicht der Demokratie, und demaskiert den, der sie ausspricht, als Anti-Demokraten. Nie vergessen, wer sich so alles (wie die AfD-Verbots Forderer) selber "demokratisch" nennt: das zweite D in DDR!

Ich frag mich, ob ich schon mal gedacht habe, dass z.B. die Grünen mit ihren Tendenzen zum Grünfaschismus (Umweltschutzmaßnahmen gehen über Grundrechte, Wahlen dürfen bei schweren Umweltproblemen ausgesetzt werden, öffentlich an der CO2-Weltuntergangstheorie zu zweifeln, wird unter Strafe gestellt) verboten werden sollten. Ich denke, nein. Und falls ja, würde ich es nicht aussprechen.

Interessant wird sein, ob sich das kurz- und mittelfristig negativ oder sogar positiv auf Umfrage- und Wahlergebnisse der AfD auswirkt. Mein Tipp: im Westen, dem Land der Manipulierten, negativ, aber im Osten, dem Land der durch die DDR gegen Regierungsmanipulation Geimpften, positiv.

Die Begründung des Verfassungsschutzes beruft sich wohl hauptsächlich auf den "Würde" Paragraphen 1a im Grundgesetz: kritische Einstellung gegen muslimische Einwanderung wird als die "Würde verletzend" interpretiert.

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P.S. Da ist ein neues Umfrageergebnis vom 2. Mai online, das die Union wieder bei 27% sieht, AFD 23%. Das kann aber nicht die Reaktion auf die VS Verleumdung sein, denn Umfragen sind ja immer aus den vorangegangenen Tagen.

 

Sonntag, 26. Januar 2025

"Regierungsparteien demonstrieren gegen rechts nach Morden durch ihr Versagen"

von LePenseur
 
 
Eine völlig klar die heuchlerische Verlogenheit der ganzen Aktion auf den Punkt bringende Überschrift von Prof. Alexander Dilger:

Ein ‚Ausreisepflichtiger Afghane ermordet Kleinkind und Passanten‘, der nur helfen wollte und wohl tatsächlich weitere Morde an Kleinkindern verhinderte. Drei Tage später gibt es Massendemonstrationen, aber nicht gegen solche Gewalttaten und die sie begünstigende Migrations- und Sicherheitspolitik der Rest-Ampel-Regierung, sondern es gibt „Zahlreiche Demonstrationen gegen Rechts: Teilnehmerzahl übertrifft Erwartungen deutlich“. Vorne dabei sind die verantwortlichen Regierungsparteien SPD und Grüne. Letztere machen dem traurigen Anlass gar nicht angemessen grinsend Selfies (z. B. hier und da).

Grundsätzlich darf man in einem freien Land für und gegen alles friedlich demonstrieren. Diese Demonstrationen sind also völlig legal, aber doch gleich dreifach unangemessen. Erstens demonstriert die Regierung oder demonstrieren zumindest Regierungsmitglieder und die Regierungsparteien gegen die Opposition statt umgekehrt. Dabei könnte die Regierung doch einfach eine bessere Politik machen, wenn sie wollte. Sie will aber nicht. 
Ein Kommentarposting dazu rückt das ganze zurecht:
Übersprungshandlungen eines Parteienkartells, das vollkommen abgewirtschaftet hat. Solche Realitätsleugnung kennt man sonst nur aus autokratischen Regimen.
Wie wahr!
 

Freitag, 6. Dezember 2024

Was manche vorausdenkenden Diener unserer Staatsverbrecher

von Delibertator  Austriacus
 
 
...  so als "Demokratie" bezeichnen, kann man in einem Artikel von Marie Rahenbrock bei Apollo-News "bewundern":
AfD-Verbot erst „der Anfang“: Expertenpapier skizziert politische Umerziehung weiter Teile der Bevölkerung

In der Stellungnahme der 17 Verfassungsrechtler wird skizziert, dass das AfD-Verbot erst „der Anfang“ sei - man will gegen „rechtsextreme Positionen in der deutschen Gesellschaft“ vorgehen. Es geht um die Umerziehung von weiten Teilen der Bevölkerung.

Die unaufgeforderte Stellungnahme, die 16 Verfassungsrechtler um den Rechtsprofessor Emanuel Towfigh dem Innenausschuss und dem Rechtsausschuss des Bundestags zukommen ließen (Apollo News berichtete), offenbart, dass das AfD-Verbot als ein erster Schritt hin zur politischen Umerziehung der Bevölkerung gesehen wird. In dem 31-seitigen Dokument, das der Initiator selbst veröffentlicht hat, heißt es auf Seite 12, dass durch ein AfD-Verbot die rechtsextreme Einstellung in der Bevölkerung nicht verhindert werden könne. Jedoch müsse gegen diese Haltung vorgegangen werden.
Jetzt ahnen wir, wie es möglich war, dass gewiegte Juristen wie ein Carl Schmitt, Hans Frank oder Roland Freisler auf juristische Abwege gerieten. Der Schoß ist offensichtlich fruchtbar noch, aus dem das ...
 

Dienstag, 9. Juli 2024

Nachwahlwehen

von Fragolin


Lehre aus Frankreich:

Wenn die „Rechten“ eine Wahl gewinnen, brennen Linksradikale ganze Straßenzüge nieder. Wenn die „Rechten“ eine Wahl verlieren, brennen Linksradikale auch ganze Straßenzüge nieder. Man sieht, dass die Gefahr eindeutig von den „Rechten“ ausgeht.

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Antifanten sind sogar so dämlich, dass sie glauben, die Worte „progressiv“ und „aggressiv“ würden das selbe bedeuten.

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Übrigens: die „Rechten“ in Frankreich haben in absoluten Zahlen mit deutlichem Abstand die Wahl gewonnen, aber billige Taschenspielertricks rund um ein störanfälliges Mehrheitswahlrecht haben es möglich gemacht, dass die Partei mit den meisten Stimmen die wenigsten Wahlkreise für sich gewinnt.

Deshalb verteidigen die Nutznießer dieser Schiebereien auch „unsere Demokratie“, weil sie in „der Demokratie“ Angst um den Platz am Futtertrog haben müssten.

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Warum nur wählen so viele Leute die „Rechten“? Nun, wahre Antifanten kennen den Grund: Weil selbstverständlich alle außer ihnen selbst Nahtsies sind. Einen anderen Hinweis gibt es aber aus Schweden: Im Sommer sinkt in den Städten Südschwedens die Gewaltkriminalität eklatant, weil die dafür verantwortlichen „Geflüchteten“ den Sommer bei ihren Liebsten in dem Land verbringen, in dem sie angeblich am Leben bedroht und von Todfeinden verfolgt werden, um mal Urlaub von den Anstrengungen des täglichen Kampfes mit anderen Gaunerbanden um die besseren Pfründe zu machen. Wer kann da den Wunsch, diesen Reisenden die Wiederkehr zu verweigern, nicht verstehen?

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In Wien wird es inzwischen zum täglichen Sport, dass sich Syrer, Afghanen und Tschetschenen zu Massenschlägereien verabreden, bei denen auch mal gemessert und geschossen wird. Die Polizei verfolgt bisher die Strategie, dazwischenzugehen und die Verletzten an die Rettung zu übergeben. Das würde ich ändern.

Polizeikette drumherum und so lange weitermachen lassen, bis Ruhe herrscht. Dann die herumliegenden Reste der kulturellen Bereicherung abtransportieren und feucht durchwischen lassen. Schont die Gesundheit der Polizisten und löst mehrere Probleme auf einmal.

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Die Ampel jubelt: In Frankreich haben Extremisten die Wahl gewonnen, die Freiheit, Juden und Deutschland genauso hassen und verachten wie sie. Man kennt sich und liebt sich.

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Ach ja, da fällt mir zum Abschluss wieder dieser alte Spruch ein: Nimm den Herrschern ihr Volk, und sie werden verhungern. Nimm dem Volk seine Herrscher, und alle werden satt.


Mittwoch, 3. Juli 2024

Schockstarre im Mainstream

von LePenseur
 
 
Wer seit Jahren und Jahrzehnten jeden Realitäts-Check verweigert und in seiner gutmenschlich-woke-links-grünen Blase lebt, mit der dafür charakteristischen verbogenen politischen Sehachse:
 

... für den war das Ergebnis der EU-"Parlaments"-Wahlen und kurz danach das der Wahlen in Frankreich eine Roßkur, sozusagen "Eisbaden à la russe" ...

Roger Köppel kommentierte vorgestern auf Weltwoche daily kenntnisreich, amüsant und sichtlich amüsiert die Reaktionen und in näherer und weiterer Zukunft zu erwartenden Folgen:


Sehenswert!

Dienstag, 18. Juni 2024

Starre Gesichter sowie betretenes Grinsen im Publikum

von LePenseur

... waren die Reaktion auf Robert Willackers Rede beim FPÖ-Verbots-"Prozeß", der bei den Wiener Festwochen inszeniert wurde. Bemerkenswert, daß eine Rede, die explizit keinen Spiegel dem Publikum vorhalten wollte, bei diesem dennoch einen sichtlichen Selbsterkennungseffekt zur Folge hatte - die teils erstarrten, teils um überlegenes Grinsen bemühten Mienen bei den Kameraschwenks ins Publikum sprachen Bände ... 

Aber hören und beurteilen Sie selbst, was Robert Willacker zum Thema "Braucht es rechte Parteien" zu bemerken weiß:


Chapeau! Touché!

Donnerstag, 9. Mai 2024

Der Infokrieg der "Demokraten"

von kennerderlage
 
 
Gegen eine unliebsame Konkurrenz bei den Wahlen ist jedes Mittel recht ... solange die Konkurrenz von "rechts" ist. Hier mal zwei Videos ansehen — und staunen, mit welcher Hinterlist die "demokratischen" Kartellparteien einen "Angriff von rechts" fingieren!

Sonntag, 14. April 2024

Die mutigen Angreifer und Decodierer

von Fragolin


Ich habe mir das TV-Duell zwischen Höcke und Voigt auf Welt-TV nicht angesehen. Warum auch, ich bin weder in Thüringen wahlberechtigt, noch habe ich mit der Erfahrung von ORF-“Diskussionen“, in denen sich eine verbündete Herde aus Linksjournalisten und -politikern auf den einzelnen FPÖ-Gast stürzen und ihn gemeinschaftlich niederbrüllen keine Lust gehabt, mit ein weiters Schauspiel Marke „Alle auf Einen!“ anzusehen, dessen einziger Zweck es ist, bei stramm linken Zuschauern Schenkelklopfen auszulösen und alle anderen zu verhöhnen.

Und so las ich nur am Rande die Bemerkung im „Spiegel“: „Die beiden Moderatoren von WELT TV sind gut vorbereitet, sie greifen vor allem Höcke konsequent und mutig an.“

Was daran "mutig" sein soll, mit der Rückendeckung einer Staatsmacht eine oppositionelle Minderheit niederzubrüllen, kann mir bisher von den Omas gegen Rechts über Propagandajournalisten bis geifernden Regierungspolitikern keiner wirklich erklären. Mutig ist nicht der Scherge, der mit dem Knüppel auf einen Regierungskritiker eindrischt sondern der, der trotz des Knüppelschergen sich den Mund nicht verbieten lässt.

Und was noch besser ist: die Aufgabe einer Moderation ist es nicht, irgend jemanden mutig und konsequent anzugreifen, sondern Sachlichkeit und Ausgewogenheit durchzusetzen, mäßigend zu wirken und die Diskussion zu lenken. Das ist der inhaltliche Sinn des Wortes „Moderation“, der normalen Journalisten sehr wohl bekannt sein dürfte und nur in der Phantasie propagandistischer Hassbrüller mit Schaum vor dem Mund gänzlich unbekannt ist. Dass im Relotiusblatt kompetente Journalisten längst durch propagandistische Hassbrüller ersetzt wurden ist nun kein Geheimnis, aber immer wieder erhellend, wie offen sie es zeigen.

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Nun sind also auch Modeketten wie der Klamottenversand Zalando unter die Volksbelehrer und Rechtsbekämpfer gegangen und erklärbären ihrem dumpfen Kundenpöbel oberlehrerhaft, welche der bei ihnen angebotenen Fetzen politisch korrekt sind und welche mit rächtsäxträmen Codes verziert sind. Und der beste Nazicode ist, man ahnt es kaum: „USA“. Denn das steht, verschwörungsraunen uns die Lappenhändler unheilsschwanger in die Ohren, bei den bösen Rächten für „Unser Seliger Adolf“. Also aufgepasst und faesergemeldet, liebe Blockwarte der Nazion, wenn wieder ein verkappter Nahtsie mit dem Geheimcode „USA“ auf seiner Baseballkappe durch die Straßen geistert und damit verfassungsfeindliches Gedankengut verbreitet.

Aber eines kann ich euch mitgeben. Es gibt einen noch viel härteren Code, die ultimative Bedrohung für die unsere Demokratie, der offene Angriff auf unser weltoffenbuntasylgarantierendes Regenbogentraumland, dessen Lieblingshintergrundgeräusch das Rasseln der Ketten gen Moskau rollender feministisch-schwangerentauglicher Panzer ist, und das ist folgender Aufdruck:

MADE IN KOREA. Denn das kündigt die Wiederkehr des Gottseibeiuns an: „Macht aus Deutschland eine idiotenfreie Nation, komme Ostern runter, euer Adolf.“ Also aufgepasst und bei Sichtung dieses Codes schnell gemeldet...


Samstag, 10. Februar 2024

Der Märchenonkel unter den Wirtschaftsministern

von LePenseur
 
 
... also der Kinderbuch-Co-Autor H. (der bringt offenbar nicht einmal ein Kinderbuch allein auf die Reihe ...) meint, daß die AfD am rasanten Zusammenbruch des Wirtschaftsstandortes Deutschland schuld sei. Das liest sich bei Dushan Wegner dann so:

Okay, Moment, was ist die Begründung des Herrn Ministers für seine populistische These? Ach ja, ausländische Unternehmen würden sich sorgen, so sagt er, dass sie wegen der AfD nicht »genügend Talente mit ausländischen Wurzeln rekrutieren könnten«.

Damit ich diesen Quatsch richtig verstehe: Während einheimische Unternehmen schließen und die Produktion ins Ausland verlagern, weil irrwitzige Energiepreise, irrwitzige Steuern, irrwitzige Bürokratie, zu Tausenden abwandernde deutsche Ingenieure und marode Infrastruktur schlicht nicht mehr erlauben, auch nur kostendeckend zu arbeiten und die Produkte dann auch noch irgendwem zu verkaufen, während also Deutschland bereits heute die einzige wirtschaftlich schrumpfende Industrienation ist, wollen ausländische Unternehmen eigentlich total gern in ebendieses Deutschland investieren, nur fürchten sie leider, leider, leider, wegen der Oppositionspartei mit der lesbischen Parteichefin nicht genug ausländische Fachkräfte anwerben zu können, um sie von Ländern mit bezahlbaren Lohnnebenkosten ins Deutschland mit den unbezahlbaren Lohnnebenkosten zu holen?

Wow, das ist eine Logik, dafür muss man Regierungspolitiker sein, um sie zu verstehen!
Was können wir daraus erkennen? Zunächst einmal, daß Herr Wegner ein überaus höflich und zurückhaltend formulierende Mensch ist. Der letztzitierte Satz hätte in einem Artikel von mir wohl anders gelautet (aber vielleicht verkneift man sich das angesichts der neugeschaffenen Majestätsbeleidigungsparagraphen (den man angesichts der in die Politik geschwemmten Horden ebenso ungebildeter wie charakterloser Halbtrottel wohl besser in Imbezillitätsbeleidigungsparagraph umbenennen sollte), wenn man unter Klarnamen postet.

Was LePenseur bekanntlich nicht tut. Nicht aus Feigheit (wie ein paar, natürlich ebenso anonyme, Trolle gleich losplärren werden), sondern weil er wenig Lust hat, sich mit einem Staatsanwalt, der unter solchen ungebildeten und charakterlosen Halbtrotteln seine Karriere machen muß, auseinandersetzen zu müssen, der unter Zitation von Judikaten ergrauter Höchstrichter, die unter genau ebensolchen ungebildeten, charakterlosen Halbtrotteln ihre Karriere gemacht haben, an deren Ende sie, unter einem nachvollziehbarem Stockholm-Syndrom leidend, besagte "Halbtrottel" nicht als Sachverhaltsdarstellung, sondern als Beleidigung qualifizieren und deshalb einen Wahrheitsbeweis für unzulässig erklären, Anklage erhebt. In diesen Zeiten von einem Richter dann zu erwarten, daß er (gewarnt durch das Beispiel eines Amtsrichters in Weimar) seinen Beruf samt Pensionsansprüchen riskiert, bloß weil er einer ständigen Judikatur nicht brav folgen will, um einen "Volksschädling" (wie man früher gesagt hätte) wie LePenseur nicht zu verurteilen, ist wohl etwas blauäugig.
 
Was können wir weiter erkennen? Wohl mit Resignation, daß ein Volk, daß trotz dieser Kasperln sich noch nicht zu Millionen in Demonstrationen zum Sturz dieser inkompetenten Gurkentruppe versammelt, sondern brav der Regierungströte "Kampf gegen räächst!" und "AfDler töten!" nachrennt, seinen Untergang redlich verdient hat.

-VOLENTI |
  NON  FIT  
 |INJURIA|! 

 
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P.S.: obiger Satz geht auch mit rot-weiß-roter Flagge hinterlegt (was die Sache aber nicht erfreulicher macht)

Dienstag, 6. Februar 2024

Wirklich tröstlich ...