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Donnerstag, 5. November 2026

Ein gefährlicher Vergleich: Israel und Hitlerdeutschland

von Helmut
 
 

Ich möchte hier auf einige Parallelen hinweisen, die sich, wenigstens für mich, geradezu auf-drängen. Jeder kann sich dann seinen persönlichen Reim drauf machen. Fangen wir mal mit der braunen Ära an, und wie sich die Lage der Juden in Deutschland immer mehr verschärfte:

Judenboykott 1933: Hass und Hetze auf Befehl (NDR 1.4.2023)

Zum Vergleich ein Video des israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir vom August 2026, wo zur gezielten Tötung von täglich 20 bis 30 Palästinensern aufgerufen wird:

 

Vielleicht sollte man folgendes Video des österreichischen Bundespräsidenten van der Bellen noch hinzufügen:
 

 

Ein anderes Beispiel:

Ich verfüge über viele Tondokumente aus der Nazi-Zeit, meist auf Schallplatten. Darunter eine Rede Hitlers in Reichenberg*), Dezember 1938, über die Indoktrinierung der Jugend mit NS-Ideologie von Kindesbeinen an. Ein kurzer Ausschnitt daraus als abschreckendes Beispiel für die totalitäre Vereinnahmung der damaligen Jugend:

Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln, und wenn nun diese Knaben, diese Mädchen mit ihren zehn Jahren in unsere Organisationen hineinkommen und dort so oft zum ersten Mal überhaupt eine frische Luft bekommen und fühlen, dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitler-Jugend, und dort behalten wir sie wieder vier Jahre, und dann geben wir sie erst recht nicht zurück in die Hände unserer alten Klassen- und Standeserzeuger, sondern dann nehmen wir sie sofort in die Partei oder in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS, in das NSKK und so weiter. Und wenn sie dort zwei und anderthalb Jahre sind und noch nicht ganze Nationalsozialisten geworden sein sollten, dann kommen sie in den Arbeitsdienst und werden dort wieder sechs oder sieben Monate geschliffen, alle mit einem Symbol: dem deutschen Spaten (Beifall).

Und was dann nach sechs oder sieben Monaten noch an Klassenbewusstsein oder Standesdünkel da oder dort noch vorhanden sein sollte, das übernimmt dann die Wehrmacht zur weiteren Behandlung auf zwei Jahre (Beifall), und wenn sie dann nach zwei oder drei oder vier Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, sofort in die SA, SS und so weiter, und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben (Beifall), und sie sind glücklich dabei.

An diese Rede wurde ich erinnert, als ich das folgende Video gesehen habe. Man sehe sich genau die Gesichter der jungen israelischen Buben (auch der Jugendlichen und Älteren!) an, welcher Fanatismus auf diesen Gesichtern erkennbar ist:


Zwischen diesen beiden Vorgängen liegen 90 Jahre, und ein Vergleich hinkt daher immer. Deshalb möchte ich auch nicht irgendwelche Schlüsse ziehen, die mit Sicherheit Angriffsflächen bieten! Aber ich appelliere an diejenigen, die immer wieder lauthals den Satz „Wehret den Anfängen!“ wiederholen, über diesen Artikel nachzudenken.

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*) Reichenberg (heute: Liberec) liegt im nördlichen Sudetenland, im heutigen Tschechien. 
 

Sonntag, 1. November 2026

Warum ist Papst Benedikt emeritiert oder gar desertiert? Die plausibelste aller Spekulationen

von Franz Lechner
 
 
Das offizielle Narrativ datiert den folgenschwersten Wendepunkt der modernen Kirchengeschichte auf den elften Februar 2013, den Tag, an dem Papst Benedikt der Sechzehnte vor dem Konsistorium überraschend seine Demission ankündigte und dafür schwindende körperliche und geistige Kräfte anführte. Wie die folgenden zehn Jahre zeigen sollten, entsprach diese Begründung nicht der Wahrheit. Hingegen verdichteten sich jedoch abseits der vatikanischen Verlautbarungen zeitgenössische Dokumente und zeitliche Abfolgen zu einer Indizienkette, die ein weitaus dramatischeres Szenario zeichnet, nämlich die gezielte finanzielle Strangulierung des Vatikans durch internationale Bankennetzwerke unter der Ägide der US-amerikanischen Obama-Administration. 
 
Im Zentrum dieser Geopolitik stand das weltweite Interbanken-Zahlungssystem SWIFT, das rechtlich belgischem Recht unterliegt, faktisch jedoch unter starkem Einfluss des US-Finanzministeriums steht. Um den Jahreswechsel 2012 und 2013 geriet die Vatikanstadt in eine beispiellose finanzielle Isolation, als die Deutsche Bank Italia im Auftrag der italienischen Zentralbank sämtliche Bankomat-Dienste auf dem Staatsgebiet des Vatikans sperrte. Offiziell wegen mangelnder Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche war der Vatikan ab dem ersten Jänner 2013 finanziell vollständig gelähmt und die Vatikanbank IOR de facto vom globalen Zahlungsverkehr abge-schnitten. Dass diese Sperre exakt in eine Phase kirchenpolitischer Spannungen mit Washington fiel und nur wenige Stunden nach Benedikts Rücktrittsankündigung am zwölften Februar 2013 schlagartig wieder aufgehoben wurde, gilt Kritikern als Beleg für den Einsatz des SWIFT-Systems als erpresserische Waffe. 
 
Das Hauptargument aller Bestreiter einer solchen externen Erpressung beruht zwar auf dem Umstand, dass Benedikt selbst bis zu seinem Tod stets die absolute Freiwilligkeit seines Entschlusses betonte, doch erweist sich dieses Dementi unter den Prämissen des kanonischen Rechts und der Logik staatspolitischer Verantwortung als das Produkt einer unentrinnbaren Zwangslage. Hätte eine Erpressung stattgefunden, so konnte Benedikt gar nicht anders, als sie kategorisch zu bestreiten, da er erstens vor der Weltöffentlichkeit nicht hätte eingestehen können, das Konsistorium belogen zu haben. Zweitens hätte das Offenlegen der Erpressung den internationalen Druck auf die Kirche nicht neutralisiert, sondern von neuem reaktiviert. Drittens und schwerwiegendsterweise hätte dies zu einer kirchenrechtlichen Kernschmelze geführt, da gemäß Canon 332 Paragraph 2 des Codex Iuris Canonici ein päpstlicher Rücktritt nur dann gültig ist, wenn er frei geschieht. Ein Rücktritt unter erpresserischem Zwang wäre absolut nichtig gewesen, wodurch Benedikt im Amt verblieben und der im März 2013 gewählte Franziskus juristisch augenblicklich zum Gegenpapst degradiert worden wäre. Um die Weltkirche vor diesem institutionellen Chaos und einem Schisma zu bewahren, musste Benedikt bei seiner Geschichte bleiben, weshalb sein Dementi keinen historischen Wert besitzt. 
 
Die Annahme, er sei aus reiner Resignation oder Altersmüdigkeit geflohen, widerspricht zudem fundamental der Struktur seines Charakters. Gewiss war Joseph Ratzinger kein physischer Kämpfertyp vom Schlage eines Johannes Paul des Zweiten, der sein Martyrium bis zum letzten Atemzug inszenierte, sondern ein bayerischer Pflicht-ethiker. Wäre Johannes Paul II in eine derartige Ecke gedrängt worden, hätte er sich vermutlich mit der Wucht einer historischen Ikone dagegen gestemmt, den Kampf gesucht, die Mechanismen offengelegt und wäre von einem Apparat, der längst von internen Widerströmen und Karrieristen durchsetzt war, in den Chor der Öffent-lichkeit hinein als gebrochener, paranoider oder unzurechnungsfähiger Egomane dargestellt worden, während Benedikt XVI diesen heroischen, laut Lärm heischenden Weg des physischen Widerstands nie besaß noch gehen wollte, weil seine Natur die des leisen, leidenden Gelehrten und des demütigen Arbeiters im Weinberg des Herrn war, der den Skandal des offenen Krieges innerhalb der heiligen Mauern scheute wie das Feuer. 
 
Dennoch hat er sich im Ruhestand keineswegs in die komplette Resignation oder ins geistige Nirwana ver-abschiedet, sondern hielt in den Fragen, die seinem theologischen Gewissen als unantastbar galten, moralisch und geistig die Stellung, was sich besonders in seinem Zusammenwirken mit Kardinal Robert Sarah und dem gemeinsamen Buch zur Verteidigung des Priesterzölibats im Angesicht der Reformbestrebungen der Amazonas-Synode zeigte, womit er wie ein aus der Tiefe des Raumes agierender Wächter des Dogmas wirkte, der dem amtierenden Pontifex unmissverständlich in die Suppe spuckte. Er blieb auf eine eigentümliche, fast symbolische Weise auch in seiner Rolle verhaftet und legte den Titel des Papstes nie völlig ab, denn statt nach seinem Rücktritt im Februar 2013 wieder zum einfachen Kardinal Joseph Ratzinger zu werden, behielt er den weihevollen Titel eines Papstes emeritus, trug weiterhin die weiße Soutane ohne die Mozzetta, behielt den päpstlichen Doppel-namen Benedikt bei und erteilte seinen Segen mit apostolischer Autorität, wodurch er sich selbst im Status des Rücktritts eine spirituelle Präsenz bewahrte, die von den Gläubigen als fortwährende geistliche Gegenwartsform eines nicht gänzlich abgelegten Amtes verstanden wurde.
Diese beispiellose Entscheidung war ein kanonisch völlig unvorbereiteter, kirchenrechtlicher Grenzfall, der das Gefüge des vatikanischen Protokolls von Grund auf erschütterte und zur fast unheimlichen optischen Wahr-nehmung führte, dass es nun auf einmal zwei Männer in Weiß im Vatikan gab. Alles dies, samt der Beibehaltung des päpstlichen Wappens, passte nicht in das traditionelle Schema eines reinen Rücktritts, sondern schufe eine hybride, im kanonischen Recht nicht definierte Zwischenwelt, in der das Amt des Petrus von einer aktiven Ausübung in eine rein kontemplative, aber symbolisch anwesende Existenzform überführt wurde. Kritiker und Theologen wiesen immer wieder darauf hin, dass der Codex Juris Canonici zwar den Amtsverzicht eines Papstes regelt, aber eben mit keinem Wort einen Papst emeritus vorsieht, wodurch diese frei gewählte Formel des emeritierten Papsttums zu einem gewollten oder ungewollten Schild wurde, das jene doppelte Realität konservierte, die den traditionalistischen und konservativen Flügel der Kirche über seinen Tod hinaus als Orientierungspunkt diente.
Auch in dieser Diffusität oder Ambivalenz liegt eine tiefe Tragik dieser historischen Gestalt, die im heroischen Versuch, die Institution vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, durch ein erzwungenes Opfer genau jenen Kräften die Schleusen öffnete, die er zeit seines Lebens bekämpft hatte, und so den Weg für einen Nachfolger freimachte, dessen theologische Ausrichtung er im tiefsten Inneren als zerstörerisch ansehen musste.
 

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Der kenntnisreiche Prof. Mearsheimer (12) : Why Hamas Really Attacked Israel on October 7, 2023

von LePenseur
 
 
Ein weiteres — und sehr mutiges! — Video über die wahren Gründe für die Geschehnisse am 7. Oktober 2023:
 
 
0:00 Einleitung 0:26 Die Frage, die niemand stellt: Warum hat die Hamas angegriffen? 2:01 Die israelische Erzählung: Hamas als „die neuen Nazis“ 5:08 Die alte Erzählung: „Ein Land ohne Menschen“ 8:28 Die neuen Historiker schreiben die Geschichte um 9:53 Das wahre Ziel der Zionisten: Großisrael 11:00 Die Zahlen: Ein Land voller Palästinenser 13:57 „Sie werden das Land stehlen müssen“ 15:34 Palästinensischer Widerstand, von 1936 bis Gaza 17:56 Jabotinsky und Ben-Gurion: „Wir haben ihr Land gestohlen“ 20:45 Eine palästinensische Bevölkerung, die nie verschwunden ist 24:21 Option 1: Die Eiserne Mauer 26:00 Option 2: Ethnische Säuberung 28:54 Option 3: Bantustans und Ghettos 30:38 Der Mythos der Zwei-Staaten-Lösung 32:45 Gaza: Besatzung, Siedler und Sharons Rückzug 36:30 Die Blockade: Gaza am Rande Diät 38:34 Attentate auf Gazas Anführer 40:22 „Rasenmähen“: Gegossenes Blei und Schutzschild 44:25 7. Oktober: Die Gefangenen brechen aus 46:22 Hamas will ihr Land zurück 49:46 Die Geschichte lesen 51:11 War der Angriff nach internationalem Recht legal? 
 
Prof. Mearsheimer faßt den Inhalt unter dem Video kurz zusammen:  
Am 7. Oktober 2026 jährte sich der tödliche Hamas-Angriff auf Israel zum dritten Mal. In Israel und im Westen wurde diesem Ereignis große Aufmerksamkeit gewidmet. Im Mittelpunkt standen drei Fragen: 1) Was geschah an diesem Tag? 2) Warum wurde Israel überrascht? 3) Welche Folgen hatte dieser folgenreiche Tag? 

Weitaus weniger Beachtung fand eine grundlegende Frage: Warum hat die Hamas den Anschlag überhaupt verübt? Tatsächlich prägte diese relative Vernachlässigung der eigentlichen Ursachen des Anschlags die öffentliche Debatte über den 7. Oktober von Anfang an. 

Israel und seine Unterstützer hingegen haben eine einfache Erklärung. Laut Premierminister Netanjahu sind die Hamas und ihre Verbündeten „die neuen Nazis“, und der 7. Oktober war ein unprovozierter Anschlag, den israelische Politiker und große Teile der israelischen Öffentlichkeit wiederholt mit dem Holocaust verglichen haben. Mit anderen Worten: Der Anschlag wird in erster Linie als Ausdruck genozidalen Antisemitismus verstanden. 

In dieser Folge untersuche ich diese Erklärung und argumentiere, dass sie grundlegend falsch ist. Die historischen Fakten und eine genaue Analyse der Motive der Hamas zeichnen ein ganz anderes Bild. Ich glaube, das ist der Grund, warum Israel und seine Unterstützer den politischen und strategischen Überlegungen, die die Hamas am 7. Oktober 2023 zum Angriff auf Israel veranlassten, bisher wenig Beachtung geschenkt haben. 
All das sind streng verbotene Überlegungen! Nicht die Unterwerfung und Vertreibung von Plästinensern ... ach, das ist für die israelfreundliche Mainstream-Medien natürlich schon ganz okay. Was sonst hätten denn die Zionisten sonst tun können, wenn die Eingeborenen so dumm und verblendet waren, sich nicht freiwillig aus ihrem angestammten Land zu entfernen und es den zionistischen Invasoren zu überlassen. Wie böse muß man sein, also eigentlich: geradezu ein Nazi, eine so gerechte Sache der Nachkommen von Leuten, die dieses Land vor gerade mal knapp zweitausend Jahren bewohnten (also jüngste Vergangenheit, sozusagen), abzulehnen ...
 
Aber Erfolg macht oft übermutig, und so war dann die Umwandlung des kleinen Gaza-Streifens zum größten Freiluft-KZ mit beschränkter Nahrungszufuhr (gerade ausreichend, daß die Bewohner nicht verhungerten) dann offenbar wirklich etwas, was nicht einmal israelfreundlichste Medien gänzlich schönreden konnten. Und das Flächenbombardement, das die Wehrmacht Israels dort betrieb, sodaß weite Teile von Gaza etwa so aussehen wie Dresden 1945, tja, das waren irgendwie verstörend unschöne Bilder. Nicht hilfreich für die Rolle Israels als ewig unverstandene und ungerecht bekämpfte Opfernation ... und was alles, speziell in der jüngeren Generation der US-Bürger, in den letzten Monaten die bislang kaum jemals hinterfragte, bedingungslose Unterstützung für Israel immer fragwürdiger erscheinen läßt.
 
Änderungen liegen in der Luft! Und daß ein ehrbarer professor emeritus in den USA es wagen kann, in so klaren Worten die Kriegsverbrechen des israelischen Regimes — bis hin zum Völkermord — zu benennen und sogar auszusprechen, daß der bewaffnete Widerstand dagegen vom Völkerrecht absolut gedeckt ist, das ist  — um eine von Prof. Mearsheimer gern gebrauchte Formulierung zu verwenden — „truly remarkable“ ...
 

Montag, 12. Oktober 2026

Blick in die Geschichte: Morgenthau und das Deutsche Reich

von Helmut
 
 
Um es gleich zu sagen: Es betrifft in keiner Weise Österreich, sondern alleine Deutschland. Allerdings erinnere ich mich noch gut an meine Schulzeit, und da hörte man auch in den oberen Klassen im Gymnasium nichts davon, was ich hier anspreche.

Es handelt sich um zwei Videos, die zwar nicht in direktem Zusammenhang stehen, aber die man ruhig gegenüberstellen kann. Ich empfehle dem Leser, sich das vollständig reinzuziehen, es lohnt sich. Das erste Video geht über 14 Minuten, das zweite über 12 Minuten.

Das erste Video erklärt den Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland nach dem Krieg wirt-schaftlich vollständig vernichtet werden sollte — man wollte aus Deutschland einen riesigen Kartoffelacker machen. Es zeigt die wahre Gesinnung Churchills und natürlich auch der USA.

youtube.com/watch?v=CjnKQUN38RA 

Es bekräftigt meine persönliche Anschauung:

Der Ami ist nicht mein Freund und der Russe ist nicht mein Feind!

Jeder tut gut daran, sich ausgiebig zu informieren und nicht an Denkmuster zu glauben. Genauso das oftmals vertretene Vorurteil gegen die Juden, weil die angeblich an allem schuld wären. In Wirklichkeit sind es einige wenige Familien, die manchmal sogar eine blutsverwandte Linie auf-weisen, aber aus gemeinsamen Interessen hinter den Kulissen am selben Strang ziehen, und die Juden dienen als Sündenböcke. Dazu kommt der Kardinalfehler, wenn man Juden nicht von Israelis unterscheidet.

Das andere Video handelt von der rechtlichen Existenz des Deutschen Reiches. Wahrheitsgemäß muss ich zugeben, dass ich bislang eine eher oberflächliche Bewertung der Reichsbürger vorge-nommen und sie nicht besonders ernst genommen habe. Dieses Video lehrt mich eines Besseren.

youtube.com/watch?v=YHVnMHFuF00

Am Schluss hat der Vortragende, Herr Dr. Holger Strohm, auf die Inhaftierung von Elisabeth Roth hingewiesen, die als Hauptverantwortliche der Gruppe „Vereinte Patrioten“ gilt und der man unglaubliche Dinge vorgeworfen hatte. Nach dem Urteil vom 6.3.2025 durch das Oberlandes-gericht Koblenz und dessen Bestätigung durch den Bundesgerichtshof vom 27.4.2026 muss diese Frau im Alter von 75 Jahren eine Haftstrafe von 7 Jahren und 9 Monaten absitzen, auf die aller-dings die jahrelange Untersuchungshaft angerechnet wird.

Diese Akribie und Nachhaltigkeit, die bei diesen Ermittlungen und Urteilen an den Tag gelegt wurde, verweist wieder darauf, wie sehr die offiziellen Stellen vor diesen Reichsbürgern Angst haben. Wovor eigentlich? Sollten die Argumente der Reichsbürger tatsächlich zutreffen? Dass bei einer 75-jährigen Frau in deren Wohnung Sprengstoff und Waffen gefunden wurden, bei einer Frau, die als Theologin immer eine überzeugte Pazifistin war, ist in meinen Augen fragwürdig.

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 P.S.: noch ein Wort zu allfälligen Kommentarpostings:

Es wäre einmal schön, wenn dieses Mal nicht schon vom Titel her, ohne die Videos angesehen zu haben, irgendwelche hämische Bewertungen ankommen, beginnend mit russophil bis braun, etc. etc. ... O.k., man hat mich schon als Nazi und auch als Kommunist bezeichnet, aber das berührt mich nicht.

Aber ich habe mir die Mühe gemacht, und mehrere in den Videos angeführten Punkte überprüft. Dabei ist mir nichts aufgefallen, was nicht den historischen Tatsachen entspricht. Sollte aber doch irgendeine Aussage in einem der beiden Videos unzutreffend sein, und ich das nicht bemerkt haben, dann wäre ich für einen Hinweis, unterlegt mit schlüssigen Fakten, dankbar.

 

Sonntag, 11. Oktober 2026

Douglas Macgregor : Russia destroys Bridges and will take Kiev

von kennerderlage
 
 
Wieder ein interessantes Video zum Ukraine-Konflikt mit Col. Douglas Macgregor und Prof. Glenn Diesen:
 
 
Wie immer stellt Macgregor die aktuellen Ereignisse in einen historischen Kontext, und ein Kommentar unter dem Video spricht genau diese wertvolle Eigenschaft der Darlegungen Macgregors explizit an:
@fcbayern7055
Thank you very much for the incredibly honest and in-depth conversation with Col. Douglas McGregor about the circumstances. Please invite him back many more times and ask him questions. For me, this was one of the most valuable and substantive conversations I’ve ever had. Such openness and foresight are so valuable. For many people, the connections between history and the present are simply unknown.
 
 

Freitag, 9. Oktober 2026

Max Blumenthal : October 7th Hysteria

von kennerderlage
 
 
Judge Napolitano spricht mit dem US-Investigativjournalisten Max Blumenthal zm Thema "7. Oktober" ... und was in den letzten Jahren daraus zusammengelogen und verschwiegen wurde. Sehenswert!
 
 

Freitag, 25. September 2026

Heute vor 25 Jahren

von LePenseur
 
 
... hielt der damalige (wie derzeitige) Präsident der Russischen Föderation eine sehr bemerkenswerte und von vielfachem Applaus unterbrochene Ansprache vor dem Deutschen Bundestag:
 
 
In Gelben Forum schrieb dazu der auch in unseren Blog bisweilen in Gastkommentaren zitierte, "altgediente" Forist Dieter:
Vor 25 Jahren. Wenn man bedenkt, welche Chancen mutwillig oder durch Druck der USA zerstört wurden und wo sind wir heute im Unterschied zum ursprünglich möglichen. 
 
Auch welche extremen volkswirtschaftlichen Kosten uns die europäische und deutsche Ablehnung gegenüber russischen Bestrebungen eingebracht haben. Man könnte kotzen. Extreme politische Fehler. 
Ja. Wie anders wäre unsere Situation, wirtschaftlich wie weltpolitisch, wenn die Abgeordneten damals nicht nur freundlich applaudiert, sondern die bereitwillig ausgestreckte Hand Rußlands ergriffen hätten ...
 
Haben sie nicht, aus einer Vielzahl von Gründen, die kaum "beweisbar", aber sehr wohl vermutbar sind. Und die man wohl unter der Rubrik "Unipolaristen, Globalisten & Transatlantiker" wird zusammenfassen können. Und vielleicht begreift angesichts des immer offensichtlicheren Niederganges dieses, unseres (!) Europa (das ich ganz bewußt nicht "EUropa" schreibe, weil Europa eben größer ist als das Gebilde organisierter Kriminalität unter der Bezeichnung "EU"!) auch noch der letzte, in der Wolle gefärbte US-Lakai, daß die Entscheidung, das Heil in der Gesäßnaht irgendwelcher Washingtoner Cliquen zu suchen, statt in der möglichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit der Russischen Föderation, letztlich die Abrißbirne für Europa bedeutete.
  

Samstag, 19. September 2026

Die große Täuschung — Eines der wichtigsten deutschsprachigen Bücher zum kostenlosen Download

Gastkommentar
von Odysseus
 
 
Das Buch wurde per Erscheinen völlig ignoriert. Zuvor wurden mehrfach Verträge mit Verlegern von diesen wieder gekündigt. Schulte musste selbst einen Verlag gründen, um es zu realisieren. Es wurde nicht besprochen, es wurde nicht verrissen — wie bei seinen beiden Werken davor noch geschehen. Der Inhalt ist so brisant und äußerst gut recherchiert und belegt, dass man keinesfalls einen Scheinwerfer darauf richten wollte. Bis heute.

Der ehemalig gern in TV-Runden gesehene Silberjunge wurde mit seinen letzten drei Büchern zum Pariah. Trotzdem wurde auch "Die große Täuschung" zum Bestseller und führte die entsprechenden Spartenrubriken eine Zeit lang an. Obwohl der Verkauf im Buchhandel aktiv behindert wurde. Sarrazin und Co. lassen grüßen.

Schulte ist, wie etliche andere kritische Geister, in Folge von zunehmenden staatlichen Schikanen vor geraumer Zeit in die Schweiz ausgewandert. Nun hat Thorsten Schulte seit kurzer Zeit seine Bücher zum kostenlosen download bereit gestellt. Es geht ihm darum, damit möglichst viele Menschen zu erreichen.

Daß Schulte als Person und mit seinem klaren Bekenntnis zu Jesus Christus und Gott (ohne kirchliche Organisation) nicht jedermanns Sache ist, ist mir bewußt. Das hat aber mit dem Inhalt des Buches nichts zu tun und sollte niemanden davon abhalten, das Buch zu lesen. Es ist keine Bibel, aber es ist ein Basis-Werk, das jeder gelesen / studiert haben sollte. Es schafft wie kein zweites deutschsprachiges Werk ein solides Fundament, um die heutigen Machtstrukturen und Gemengelagen in ihren wesentlichen Grundzügen zu durchschauen bzw. zu verstehen. Vieles wird manchem aufstoßen und lieb gewonnene Narrative zerstören.

Welche Fesseln die AfD bereits angelegt bekommen hat, kann man auch erahnen. Weidel selbst hat abrupt von heute auf morgen vor ein paar Jahren nach angedachter Zusammenarbeit mit Schulte diese beendet und untersagt. Nach der Lektüre erklärt sich das. Gute Kontakte in Russland, die auch eine Übersetzung ins russische vorbereiten sollten, nahmen plötzlich davon Abstand. Warum? Auch das wird letztlich klar. Zudem lädt Schulte über die Verweise ausdrücklich ein, selbst nachzuforschen.

Natürlich kann man nach wie vor die Bücher real erwerben. Vielleicht eine Überlegung wert,um ihn damit zu unterstützen. Die Seite selbst sei ebenso ausdrücklich zum Studium empfohlen:

Link zur Downloadseite aller Bücher:

Direktlink Die Große Täuschung:

Inhaltsverzeichnis Die Große Täuschung:

Vorwort: John F. Kennedys Warnung im Lichte von Gegenwart & Vergangenheit. Schlüsseldokumente zur verhängnisvollen Schlüsselrolle der Freimaurer
1. Die Warnung der Wissenden: ein US-Professor
2. Die Warnung der Wissenden: drei US-Präsidenten
3. Vor den Buchkapiteln mit der größten Sprengkraft der Wahrheit: ein Appell
4. Kennedys Ermordung: Eine einsame Stimme enthüllte, was selbst Oliver Stone verschweigt!
5. Weltregierung eine Verschwörungstheorie? Nahum Goldmanns erschreckende Gedanken und Rassis-mus, der verschwiegen wird
6. Über Amalek & den letzten deutschen Kaiser, „den faulen Ast des Judentums“ sowie die Zerstörung der Völker mit „göttlichem“ Auftrag
7. Auf der „falschen“ Seite: ein Sowjetdiktator, der 1. US-Verteidigungsminister, ein weiterer US-Präsident & DER Staatspräsident Frankreichs der Nachkriegsgeschichte
8. Kaum zu glauben und doch wahr? „Weder Israels noch Deutschlands Abrutschen in den Faschismus war zufällig“
9. Ein heimlicher Krieg gegen Jesus Christus sowie über den Gott, der sein Vater sein soll und vielleicht doch nicht ist!
10. BEWEISFÜHRUNG: Wer die Vergangenheit steuerte und die Gegenwart lenkt, darf die Zukunft nicht bestimmen! Das Werk von Dr. Michael Hesemann: Der Krieg der Freimaurer gegen Thron und Altar
11. Der 11. September 2001, Sexualstraftäter Epstein und der Mossad
12. Die Leuchtfackel der Freiheit und Selbstbestimmung: gegen den hochgelobten Platon und die Pläne der selbsternannten „Eliten“
13. Nie wieder Krieg: der entscheidende Kampf mit Wahrheit & Liebe gegen Täuschung und Hass

Als Ergänzung sei zudem nachdrücklich auf seinen Kanal bei Telegramm zum regelmäßigen Studium ver-wiesen. Hier zwei aktueller Einstiege:
 

Mittwoch, 16. September 2026

Die Freigabe von früher geschwärzten Unterlagen über das Attentat auf J.F. Kennedy

von Helmut
 
 

Im Facebook wird neuerdings von Unterlagen berichtet, die angeblich die ganze Wahrheit über den Mord an JFK klarstellen sollen. Man könnte nun vorher geschwärzte Textstellen lesen. Dazu gibts die deutsche Übersetzung, die man hier nachlesen kann:

https://www.facebook.com/WissenDuDa2/posts/pfbid02KMyjWjN7jSufdzq2P9Yadzcv9PrcyevtnB6zJvSwRumxwWWExNBYEVnb1q3jhQm7l

Allerdings ist hier nur von möglichen Motiven die Rede, von den Verstrickungen der Geheim-dienste, uns zwar CIA und Mossad, was ja auch bei 9/11 der Fall war. Natürlich gibt es eine Menge von Motiven, die dazu geführt haben, dass man JFK ermorden sollte. Das geht ja von der Mafia bis zur FED im Zusammenhang mit dem Silberdollar.

Hier wird als Hauptgrund dargestellt, dass Kennedy darauf bestanden hat, eine Kontroll-möglichkeit über das Kernwaffenprogramm der Israelis zu bekommen, andernfalls würde er die weiteren Lieferungen von militärischem Material einstellen. Vieles davon wird auch heute noch hartnäckig als Verschwörungstheorie bekämpft, auch von KI.

Möglicherweise bringt die englische Originalausgabe dieser Aufarbeitung, die ja acht Teile umfasst, etwas mehr Licht in die Angelegenheit:

https://wavesandpositions.substack.com/p/we-know-who-killed-kennedy?utm_id=97757_v0_s00_e0_tv2_a1demo0eeb6it0&fbclid=IwY2xjawUUZhRwZG9mAWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMGJONWFtMVFwQldMRGQxaXVzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeqlV6_p78_RiLdrjlMuDlt29klFWL72-Ip85WLxocFR2Or55GYnn-Rbc6dGQ_aem_B05_fcQ3t1_6I6FjfNvQZA

Obwohl ich mich vorerst nur mit dem ersten Teil befasst habe, komme ich doch zum Schluss auf die Erkenntnis, die ich auch in facebook geschrieben habe:

Es ist ja nur der Anfang einer Betrachtung. Das Original (wavesandepositions...) hat insgesamt 8 Teile, und nur der erste ist zum Teil hier übersetzt. Wahrscheinlich muss man sich das alles mal komplett reinziehen, um beurteilen zu können, was damals Sache war. Fest steht eines, dass man Oswald als Schuldigen hinstellt, obwohl schon die verschiedenen Schusskanäle darauf hindeuten, dass es noch andere Schützen gegeben haben muss. Aber ob die ganze Wahrheit jemals herauskommt, daran zweifle ich.

Sie machen genau dieselbe Methode, die uns als Elitesoldaten aufgegeben wurde, für den Fall, dass wir in Gefangenschaft geraten und gefoltert werden. Nur ganz wenige Asiaten sind in der Lage, einer Folter zu widerstehen, ein Westlicher nicht. Unsere Ausbildung geschah nach dem Muster der Spezial Forces, und da lernte man die Methode: "An der Wahrheit vorbeilügen". Das heißt, man gibt nur etwas preis, was ohnehin auffällig ist, um sich als "Geständiger" zu präsentieren, aber den Casus Cnactus verschweigt man. Genau das passiert in fast allen Veröffentlichungen der Regierung, die angeblich die Wahrheit ans Licht bringen.

 

Montag, 14. September 2026

Just In Time

by  Meme Dept. 


Samstag, 12. September 2026

Let's remember ...

by  Meme Dept. 


Heute vor 20 Jahren

von LePenseur
 
 


... zitierte Papst Benedikt XIII in Regensburg den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350–1425) mit seiner Aussage über die Rolle der Gewalt im Islam:
„Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ‚Schriftbesitzern‘ und ‚Ungläubigen‘ einzulassen, wendet er [Anm.: der Kaiser] sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ‚Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten‘. Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ‚Gott hat kein Gefallen am Blut‘, sagt er, ‚und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‘. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung … Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“ 
Na, da war gleich die Hölle los! Islam und Gewalt? Wie kann man nur ... die Muselmanen und ihre Versteher im Abendland gerieten in Aufruhr! Eine „Hasspredigt“ sei so etwas. Na, geh! Die vatikanischen Behörden ruderten gleich zurück und bedauerten und präzisierten und relativierten ... ... so richtig echte Glaubensvorbilder, wie sie im Buch stehen (fragt sich nur: in welchem? In den Italienischen Heldensagen vielleicht) ...
 
Überraschend waren freilich die Fronten. Mancher, bei dem man's nicht vermutet hätte, zeigte klare Linie, manche, bei denen man sie vermutet hätte, eierten herum. Kardinal Lehmann (sonst nicht eben einer meiner Lieblinge), damals der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte in Bezug auf die Vorlesung von Regensburg, daß es „nichts zurückzunehmen oder zu entschuldigen gebe“. Wenn die Diskussion um die Rede dazu gedient haben sollte, dass der Dialog zwischen Christentum und Islam ernsthafter werde, habe sie ihren guten Sinn gehabt. 
 
Im Iran bezeichnete Ayatollah Ali Khamenei, die Papstrede als das „letzte Glied eines Komplotts für einen Kreuzzug“. Nun, was den Kreuzzug betrifft, der ihm den ersehnten Märtyrer-Status eintrug, hatte er noch fast 20 Jahre zu warten — und der kam dann auch nicht von Bendedikt XIII angeordnet, sondern inszeniert als Ablenkungsmanöver Trumps von der Epstein-Affäre und zur Befriedigung zionazistischen Obessionen ... 
 
Der ehemalige Iranische Präsident Khatami betonte dagegen, man solle erst den gesamten Text der Rede lesen, bevor man Aussagen über deren Inhalt machen könne. „Folgerungen“, wie sie „zur Zeit gezogen“ werden, kämen von „uninformierten und fanatischen Menschen“. Er selber habe den Papst als einen sehr gebildeten und geduldigen Mann kennen gelernt. Sogar der damalige Präsident Ahmadineschad, der ja nicht unbedingt zur Ireniker-Fraktion zu zählen war, erklärte sich durch die Stellungnahmen des Vatikans zufriedengestellt. Sieh an, sieh an ...
 

Freitag, 11. September 2026

Heute vor 25 Jahren

von LePenseur
 
 
... fand, wie ein ebenso kluger wie scharfsinniger Mann meinte, ein Intelligenztest für die Menschheit statt. Wikipedia hat ihn entweder nicht bestanden — oder darf ihn nicht bestehen (was ich weit eher vermute):
2001: Terroranschläge in den USA: Vier Passagierflugzeuge werden auf Inlandsflügen entführt und davon zwei von den Tätern in das World Trade Center und eines ins Pentagon gelenkt. Das vierte Flugzeug stürzt in der Nähe von Shanksville, Pennsylvania in einem Feld ab. Es sterben insgesamt etwa 3000 Menschen.
Daran stimmt eigentlich außer dem Datum und der (gerundeten) Zahl von Todesopfern kein Wort ... Ach ja: "Terroranschläge" stimmt natürlich auch! Nur was die Täter und die Strippenzieher betrifft, drängt sich jedem nachdenkenden Menschen die Frage auf die Lippen:
 
 
WOLLEN SIE UNS VERARSCHEN ???
 
 
Und die einzige richtige Antwort darauf ist: "Ja, das wollen sie." Auch nach 25 Jahren immer noch. Denn wenn die Wahrheit nicht nur vermutet und  mit einer Unzahl von Indizien bekräftigt, sondern durch ein Gerichtsurteil bestätigt würde, säßen unzählige Mitglieder der "Eliten" hinter Gittern bzw. bekämen nach den Gesetzen der USA die Todesspritze. Und das mehr als verdient ...

Donnerstag, 10. September 2026

USA: Zusammenbruch ohne Sollbruchstelle

von LePenseur
 
 
Ein interessantes Video unter obigem Titel von Dmitry Orlov findet sich beim Expat-Circle, dort zum Glück auch als Text (und noch dazu auf Deutsch!):
 
 

Dieser Text erscheint in der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Dmitry Orlov. Er erscheint zuerst auf seinem Blog als Disgraceful degradation.

Im Jahr 2005 veröffentlichte ich auf Mike Rupperts Website „From The Wilderness“ eine Reihe von Artikeln unter dem Titel „Post Soviet Lessons for a Post American Century“. Darin stellte ich die These auf, dass die USA im Wesentlichen genauso zusammenbrechen würden wie die Sowjetunion, nur etwas später.

Wie viel später, sagte ich nicht. Diese Artikel bildeten die Grundlage für mein 2008 erschienenes Buch „Reinventing Collapse“, das ziemlich erfolgreich war und sogar einen Independent Publishers Award gewann. Die zentrale These lautete, dass die Sowjetunion unbeabsichtigt wesentlich besser auf einen Zusammenbruch vorbereitet war als die USA. In diesem Buch schlug ich bescheiden vor, gewisse Vorbereitungen auf einen Zusammenbruch der USA zu treffen. Dieser Vorschlag stieß weitgehend auf taube Ohren.
(Hier weiterlesen)

Der Artikel beruhigt mich ein wenig. Nicht deshalb, weil ich die Gefahren eines mehr oder weniger zwar absehbaren, aber dann doch unverhofften Eintretens eines US-Kollaps' als beruhigend ansähe (das Gegenteil ist der Fall!), aber weil darin ein Problem angesprochen wird, das sich mir auf meinem Blog ebenso stellt: Das altbekannte Kassandra-Dilemma, bei dem dem Warner vorgehalten wird, daß seine Warnungen bislang nicht eingetroffen seien, weshalb man ihm immer weniger oder eeben überhaupt nicht mehr vertraue. Orlov bringt das gut auf den Punkt:
Wenn meine Hypothese stimmt, müssten die Vereinigten Staaten irgendwann tatsächlich zusammenbrechen, so wie die Sowjetunion. Aber es sind inzwischen mehr als zwanzig Jahre vergangen, seit ich diese Hypothese erstmals formuliert habe. In der Vergangenheit habe ich die unangenehme Frage nach dem Zeitpunkt gern mit allgemeinen Überlegungen beiseitegeschoben. Große historische Brüche lassen sich nun einmal schlecht terminieren. Vom Zusammenbruch der Sowjetunion wurden praktisch alle überrascht, also liegt es nahe, dass auch ein amerikanischer Zusammenbruch überraschend käme. Man kann durchaus erkennen, dass etwas irgendwann versagen wird, ohne sagen zu können, wann. Ein Arzt kann wissen, dass ein Krebspatient sterben wird, ohne den Tag zu kennen. Ein Ingenieur kann feststellen, dass eine Brücke nicht mehr sicher ist, ohne sagen zu können, in welcher Minute sie einstürzt. Manchmal machen zusätzliche Informationen eine Prognose sogar schlechter, weil jede neue Variable Unsicherheit mitbringt.
Exakt so ist es eben. Nur deshalb, weil etwas bislang nicht eingetreten ist, kann daraus nicht gefolgert werden, daß es überhaupt nie eintreten könne!
 
Wenn ich sturzbetrunken bei Rot über eine Kreuzung wanke, mag es schon sein, daß mehrere, vielleicht sogar viele Male nichts passiert, weil gerade kein Auto bei Grün unterwegs ist, oder dessen Fahrer achtsam war und rechtzeitig gebremst hat etc. ... aber würde man deshalb jemandem raten, besoffen bei Rot über die Kreuzung zu gehen? Wohl nicht.
 
Interessant auch Orlovs Charakterisierung der Unterschiede zwischen den USA und der ehemaligen UdSSR. Das wird zwar in der Wolle gefärbten „Wertewestlern“ nicht wirklich schmecken, aber hat schon einige Plausibilität für sich! Eine knappe halbe Stunde, die es in sich hat, bzw. 10 min. Lesezeit für Alphabeten (für Analphabeten leider keine Option) ....
 
Klare Leseempfehlung!
 

Sonntag, 6. September 2026

Sprachmächtige Wortmagie

von LePenseur
 
 
... eignet dem lesenswerten Blog Die Anmerkung seit jeher. Ganz aktuell kulminierend in diesem Kurzartikel.
 
😂😂😂    
 
Chapeau! Sowas muß einem erst mal einfallen! Gratulation und ... ... Neid ...
  
 

Dienstag, 25. August 2026

If you "stand with Fauci"....

by  Meme Dept. 


Freitag, 21. August 2026

Heute vor 150 Jahren, am 21. August 1876

von LePenseur
 
 
... wurde die Wiener Reichsbrücke, damals noch unter dem Namen Kronprinz-Rudolph-Brücke, eingeweiht und dem Verkehr übergeben. Inzwischen gibt es bereits die dritte Brückenkonstruktion, nachdem die erste Reichsbrücke (1876-1937) ganz regulär durch die größere, als Hängebrücke durch zwei markante Pfeiler zu einem der "Wahrzeichen" Wiens gewordene zweite Reichsbrücke (1937-1976) ersetzt wurde, welche am Sonntag, 1. August 1976, zwischen 4:53 Uhr und 4:55 Uhr auf beinahe voller Länge ins Wasser stürzte (leider habe ich am 1. August vergessen, dieses denkwürdigen Ereignisses zum 50. Jahrestag gebührend zu gedenken — aber das wird ja jetzt nachgeholt ...).
 
Familiengeschichte ... mein Vater war erst am Samstag zu Mittag, im Wochenend-Stau steckend, von einem Baustellenbesuch bei den Arbeitern seiner Firma über die Reichsbrücke "geschlichen" und berichtete uns beim Abendessen, daß die Brücke jeweils beim Anfahren der stockenden Autokolonne "wahnsinnig stark vibriert" habe. Am Sonntag war uns dann klar, warum ...
 
Im 400-seitigen Endbericht der Expertenkommission, die den "Fall der Wiener Reichsbrücke" untersuchte, wurde recht wortreich (und schwammig) ausgeführt, daß eine Vielzahl an Faktoren zusammengewirkt habe und die technischen Mittel 1976 nicht ausgereicht hätten, um all diese Faktoren zu berücksichtigen. Na ja ... da mein Vater bei einer Bauleitersitzung seiner damaligen Großbaustelle zufällig am Rande ein Telefonat mitbekommen hatte, in dem einer der anwesenden Techniker mit einem befreundeten technischen Beamten der Stadt Wien über die routinemäßigen Sicherheitskontrollen der Reichsbrücke scherzte und sich über deren nur höchst oberflächliche "Begutachtung" amüsierte (der von ihm gehörte Gesprächsfetzen ging etwa so: "Also bei diesen Temperaturen ist es sicher kein Vergnügen, auf den Pfeilern und Ketten herumzuklettern ... ach so, ihr macht das nur von unten mit dem Feldstecher, na ja, das geht dann...") war er nach dem Brückeneinsturz durchaus anderer Meinung über die "Unvorhersehbarkeit" (mein Vater sprach eher von "bodenloser Schlamperei").
 
Daß eine Expertenkommission aus staatlich beamteten Hochschulprofessoren natürlich kein Ergebnis, das eine schuldbare Nachlässigkeit der für die Sicherheitsprüfung zuständigen Behörden statuiert hätte, vorlegen konnten, liegt auf das Hand. 
 
Dennoch: es mußte damals im August 1976 ein Bauernopfer gesucht und gefunden werden. Und es wurde: in Person des damaligen Planungs-Stadtrates Hofmann. Dieser
... war am 31. Juli auf Urlaub gefahren und es galt als wahrscheinlich, dass er nichts vom Einsturz der Reichsbrücke wusste. Sein Aufenthaltsort war unbekannt. Hofmann wurde mehrere Tage lang durch Presse und Rundfunk gesucht. Am 5. August gab es ein Lebenszeichen von ihm: Er hatte die vergangenen Tage auf einer Berghütte am Matterhorn verbracht und dabei keine Medien konsumiert. In Zermatt wurde sein Autokennzeichen von einer Schweizerin erkannt, die die Suchaufrufe in einer Schweizer Zeitung gelesen hatte. Hofmann wurde mit einem Flugzeug in Zürich abgeholt; er traf am 6. August in Wien ein und erklärte sofort seinen Rücktritt, der von Bürgermeister Gratz angenommen wurde. Durch den Abschlussbericht der Expertenkommission galt Fritz Hofmann als rehabilitiert; er wurde 1981 erneut als amtsführender Stadtrat berufen.  
Ich erinnere mich noch an die beißend satirischen Witze und Lieder, die dieses blamable Ende der zweiten Reichsbrücke begleiteten. Aber auch literarische Spuren hinterließ dieses Ereignis. Die Lyrikerin Christine Busta widmete der Brücke ein Gedicht namens „Nachruf einer Brücke“, in welchem es u.a. heißt:

„Wehrlos hat sie gewartet,
vergeblich hinausgezögert, verhalten
ist eine menschenleere Stunde
die tödliche Niederkunft“

 
Seit 8. November 1980 gibt es sie (nach einer provisorischen "Reichsbrücken-Ersatzbrücke") wieder, die nunmehr "Dritte Wiener Reichsbrücke".
 
Habent sua fata, pontes ... 

Dienstag, 18. August 2026

Fast vergessen ... heute ist ja "Kaisergeburtstag"

von LePenseur
 
 
Und zu Ehren des (wenngleich seit fast 110 Jahren verstorbenen) "Geburtstagskinds", Kaiser Franz Joseph, von Johann Strauß einer seiner genialsten Walzer, natürlich der Kaiserwalzer op. 437. Hier gespielt von den Wiener Philharmonikern unter Wilhelm Furtwängler (den man sonst eher mit Beethoven, Brahms, Bruckner & Co. assoziiert, der aber, wie man hören kann, auch Walzer "konnte"!):
 
 
Überraschend schnell und schmissig nimmt Furtwängler manche Passage, was zu einer Gesamtdauer von nur ca. 9 ½ Minuten führt (die meisten, die ich kenne, brauchen eher 11 Minuten oder noch länger) und doch keinen Moment gehetzt wirkt. Schneller war nur Bruno Walter, aber das ist mir dann doch manchmal zu "flink" ...
 
Nur ... tanzen möchte, glaub' ich, keiner zu dieser Interpretation mit ihren raffinierten Rubati, die die Zehen der Tanzpartnerin in Gefahr bringen und für Kollisionen auf dem Parkett führen – aber, wie so oft: man kann nicht alles haben ...
 

Freitag, 14. August 2026

Was ich habe ...

von LePenseur
 
 
Mit diesen Worten beginnt ein Gedicht, das der stets lesenswerte Prof. Silvae auf seinem Blogartikel von heute zitiert (ich will nicht seinen Fehler wiederholen, es erst morgen zu zitieren ... obwohl es zeitlos ist): 
 
Was ich habe, will ich nicht verlieren, aber
wo ich bin, will ich nicht bleiben, aber
die ich liebe, will ich nicht verlassen, aber
die ich kenne, will ich nicht mehr sehen aber
wo ich lebe, da will ich nicht sterben, aber
wo ich sterbe, da will ich nicht hin:
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin
 
 
O ja! Das kann ich nur zu gut verstehen: ein Gecicht, das mit sozuagen aus der Seele spricht. Wobei mir das erste dieses Silvae-Artikels eigentlich fast noch besser gefällt. Aber das müssen Sie dort lesen.
 
Leseempfehlung!
 

Über Stalin und Rothschild – Studium der Geschichte

von Helmut
 
 
Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, sich mit geschichtlichen Themen zu befassen, aber es hilft bei der Bewertung der aktuellen Politik, weil man dann auch vergleichen kann. Also, gleich zu Beginn, - nur für denjenigen, der sich intensiv für die frühere Zeit interessiert, lohnt es sich, hier weiterzulesen. Anlass war für mich dieses Video, das verschiedene Aspekte ins Spiel brachte:


Gleich zu Beginn die Behauptung, dass Rothschild damals Lenin eine gigantische Summe von Geld zur Verfügung gestellt hätte, damit der seine Revolution finanzieren kann. Im Gegenzug hat Rothschild dafür für 100 Jahre die Rechte über die Notenbank bekommen.

Diese Behauptung existiert in unterschiedlicher Form im Netz, und ich habe versucht, mich damit aus-einanderzusetzen. Es wird ja immer gleich alles als "Fake" bezeichnet, was unglaublich erscheint, deshalb muss man diese Fake-Ansicht ja nicht gleich übernehmen.

Ich verweise auf die Geschichte um den Herrn Stalin, wie es begann, und bis zu seinem Tod durch einen Schlaganfall im Jahre 1953:

 
in der Fortsetzung:


Wie sich das für mich darstellt, hat Stalin von Rothschild Schutzgeld für die Sicherung seiner Ölproduktion in Baku erhalten, aber von einer Finanzierung der Revolution durch Rothschild für Lenin habe ich nichts erkennen können. Meiner Meinung auch etwas unlogisch, weil er damit seine eigenen Interessen, nämlich die Grundlage des kapitalistischen Systems, gefährdet hätte.

Rothschild hat aber damals dem deutschen Kaiserreich mit Krediten geholfen, das ist geschichtlich bewiesen. Aber einen Vertrag über die Rechte der Notenbank in Russland zugunsten von Rothschild konnte ich nicht ausfindig machen.

Hierzu die Meinung von den politisch „Auserwählten“, und zwar von der „Bundesstiftung Aufarbeitung“:


Dem gegenüber stehen die Meinungen aus dieser Betrachtung:


Wobei es mir auch hier sehr schwer fällt, die Angaben zu überprüfen. Es wäre sehr hilfreich, wenn jemand der Leser hier einen konkreten Hinweis hätte. Mit diesem Wissensstand kann ich derzeit diese Schublade nicht schließen. Aber trotzdem waren viele Details aus allen genannten Reports interessant, und ich denke, auch für so manchen Leser neu.

Um nochmal zum erstgenannten Video zurückzukommen: Selbst, wenn die anfängliche Aussage über Rothschild darin mit Fragezeichen zu versehen ist, das Nachfolgende ist alles nachvollziehbar und schlüssig. Und bedrückend zugleich.