Dienstag, 27. September 2022

Now we know ...

 by Mojave-Pete 
 
 


Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Italien hat gewählt. Viele Wähler sind auf der Flucht vor der linken Politik nach rechts gelaufen. Ob sich dadurch was bessert, werden wir sehen, aber wo hätten sie denn sonst hinlaufen sollen? Wenn man nur noch weg von links will, kommt man eben irgendwann rechts raus.

***

Das Volksbegehren zum uneingeschränkten Bargeldgebrauch wurde von über 530.000 Österreichern unterzeichnet. Und bald wird es im Nationalrat heißen: „Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben...“

***

Der Interessenverband der Möbelhäuser in Deutschland will zur Rettung des Klimas und Senkung der Stromkosten seine Mitglieder auffordern, einen „Green Monday“ einzuführen, also generell montags zu schließen um Strom zu sparen. Scheint aber nicht auf viel Gegenliebe zu stoßen, die Idee. Die Optik, dass es sich um die Camouflage einer sich abzeichnenden Mangelwirtschaft handelt, ist zu verheerend.


Montag, 26. September 2022

Die EUrokraten putschen sich zur totalen Macht

von LePenseur
 

Die Seite Wochenblick.at bringt die Pläne der EUrokraten auf den Punkt:

Die EU will nun über ein „Binnenmarkt-Notfall-Instrument“ (SMEI) den letzten Rest der Souveränität seiner Mitglieder auslöschen. Sollte der Binnenmarkt bedroht sein, will Brüssel alleine über die Produktion und Verteilung krisenrelevanter Waren und Dienstleistungen entscheiden. Das Gesetz würde es den Nationalstaaten verbieten, die eigene Bevölkerung vorrangig zu schützen und zu versorgen. Brüssel würde bestimmen, in welchem Land was, wie viel und für wen produziert wird. Es hat damit auch ein Durchgriffsrecht auf alle Unternehmen in der EU. Das Gesetz beruht ganz offen auf Grundsätzen der Kriegswirtschaft und ist de facto ein Wirtschaftsputsch gegen seine Mitglieder.
(Hier weiterlesen)

Besonder pikant ist der Schlußsatz:

Was sich Brüssel mit dem neuen Gesetz noch einräumt: Im Falle eines Mangels an Dingen, die als strategische oder krisenrelevante Güter klassifiziert sind, kann die Kommission in sämtlichen EU-Staaten nicht nur die Mengen, sondern gleichfalls auch alle Produzenten erfassen und strikte Anweisung geben, was und für wen vorrangig zu produzieren ist. Das gilt für große, mittlere und kleine Unternehmen. Damit ist man bereits in der Kriegswirtschaft.

Also ... wirklich: warum mußte dieser Autobus-große Meteorit vor ein paar Jahren in Sibirien in einen vereisten See stürzen und vorher armen Einwohnern der benachbarten Stadt die Fensterscheiben zer-trümmern (was im sibirischen Winter kein Vergnügen ist)?!

Der hätte doch viel treffender auf die EU-Zentrale in Brüssel gepaßt! Und zwar genau jetzt. Um diese Mischpoche, die dann im Einschagskrater verdampft, würde kein anständiger Mensch weinen!

 

Fängt der Wind an, sich zu drehen?

Gastkommentar
von Helmut
 
 
Ich muss meine Vorverurteilung über die Laschheit der Deutschen korrigieren. Okay, es lag auch an dem Totschweigen der MSM, die ja über abgelaufene Demos nichts berichtet haben.

Ich fasse mal die Wenigen, denen ich habhaft werden konnte, zusammen:

https://www.youtube.com/watch?v=dtZqCvG-4g0

https://www.rnd.de/politik/tausende-bei-montagsdemos-gegen-energiekrise-und-ukraine-kri...

Jetzt wirds interessant! Nun können auch die Regierungsmedien nicht mehr diese Vorgänge ignorieren und fangen an, darüber zu berichten. Der NDR:

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Lubmin-Demonstranten-fordern-Oeff...

Aber eines muss ich doch dazusagen:

Die Schlafschafe in Deutschland sitzen in den alten Bundesländern, oder hat jemand dort was von Demos gehört?

Von Linken lernen, heißt siegen lernen!

von Sandokan


Wie Linke/Liberale/Progressive mit illegalen Migranten umgehen... wenn es sie persönlich betrifft.

Die altehrwürdige Luxusinsel Martha's Vineyard in den USA, beliebt als Rückzugsort bei Reichen und Schönen (und Politikern mit linker Schlagseite), wurde kürzlich mit 50 (!) illegalen Migranten konfrontiert, die der konservative Gouverneur eines anderen Bundestaates mit Grenze zu Mexiko einfach mal ganz frech (mit Einverständnis der Migranten) hinchauffieren ließ.

Aber die Nachbarn der Obamas waren ob der kulturellen Bereicherung aus dem Süden so gar nicht erfreut.
Wahrscheinlich weil gerade nicht Taco Tuesday war.


                       Hier anklicken >>  Lektion: Wie man mit illegaler Migration fertig wird.


• Persönlicher Einsatz zum Schutz deiner Gemeinde vor Illegalen - Check

• Das Militär einsetzen um Illegale wegzuschaffen - Check

• Illegale ganz schnell binnen weniger Stunden wegweisen - Check

• Akzeptiere nur die Deportation als Lösung - Check

• Weil du den Illegalen zum Abschied nachwinkst darfst du dir selbst auf die Schulter klopfen - Check

Bitte sofort ins FPÖ-Programm aufnehmen!
 

Jordan Peterson

von LePenseur
 
 
... zeigt mit wenigen, klaren Sätzen die Widersprüchlichkeit und die Verlogenheit der Kriegshetzer unseres »Wertewestens« auf. Sehenswertes Interview!
 

Petersons zynisch klingende Schlußbemerkung (“But the planet has too many people on it anyway, so, you know… It’s just poor people”) wird sicher manchen schockieren: aber exakt das ist die Position der WEF-Leute: so ratz-fatz wie nur möglich die Erdbevölkerung auf 500 Millionen Menschen reduzieren (manche sind »großzügig« und reden »nur« einer Reduktion auf eine Milliarde das Wort ...). Peterson zitiert die nur!

Nicht Peterson ist der Zyniker — all die Gates, Schwabs, Soros, und wie die Typen (zu denen leider auch gekrönte Häupter zählen, obwohl die es eigentlich nicht nötig hätten, da mitzuheulen!) noch heißen: die sind nicht nur Zyniker, sondern Menschheitsverbrecher, deren Taten schon jetzt zum Himmel schreien ...

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Tirol hat gewählt. Nicht wie erhofft, sondern wie erwartet. Schwarz-Grün ist tot, es lebe Schwarz-Rot. Amen.

***

Scholz besuchte Katar und fädelte, als Mega-Erfolg bejubelt, den Kauf einer ganzen Tankerladung Flüssiggas ein. Dass dies nicht einmal der Gasmenge entspricht, die vor der Wirtschaftskriegserklärung an Russland an einem Tag durch die Nord-Stream-1 floss, wird nicht erwähnt. Ob Scholz sich über die völkerrechtswidrigen Angriffe auf Jemen beschwert hat, auch nicht. Und er selbst kann sich sicher nicht daran erinnern.

***

Die EU-Außenminister spielten am Rande der UN-Versammlung in New York die Moralapostel der Welt und bekräftigten sich gegenseitig schulterklopfend dabei, mit immer schärferen „Sanktionen“ gegen Russland den eigenen Wohlstand und die eigene Wirtschaft an die Wand zu knallen. Erwartungsgemäß und ganz anders als in unseren Medien ventiliert, interessiert das den Rest der Welt einen Kehrricht. Die schütteln nur noch den Kopf über die Selbstabschaffung Europas und Deutschlands.

***

Habeck ist der erste Minister, der seine Hoffnung darin setzt, dass die Maßnahmen zur Verhinderung der globalen Erwärmung nur dann sein eigenes Land nicht in die Katastrophe treiben, wenn die globale Erwärmung für einen kurzen, milden Winter sorgt. Blöd, dass Astro- und Geophysiker das genaue Gegenteil prognostizieren. Aber das sind sicher Schwurbler.

***

Ach ja, inzwischen vergeht kaum ein Tag, an dem wir durch Politik und Medien nicht auf den kommenden Blackout vorbereitet werden. Nur Maßnahmen zu dessen Vermeidung sind nirgends zu entdecken.


Sonntag, 25. September 2022

Musik zum Sonntag

von LePenseur
 
 
Ja, ich weiß, wir hatten sie schon! Aber die 25. Symphonie von Nikolai Mjaskowski ist halt so schön, die kann man eigentlich nicht oft genug anhören (wenigstens mir geht es so ...)


Entstanden im Jahr 1946 — ein Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Nehmen wir das Werk als positives Omen, daß uns ein dritter erspart bleiben möge ...

»Das Kreuz mit der Kante«

 
Unter diesem Titel hatte der Theologe und emeritierte Pfarrer Dr. Hermann Detering bei der »Achse   des Guten« einen Artikel über das damalige schäbige Verhalten der Spitzenfunktionäre der RKK und EKD, Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm mit schamvoller »Kreuz-Verbergung« auf dem Jerusalemer Tempelberg veröffentlicht. Auf verschieden geäuerte Kritik erläuterte er hierzu seinen Standpunkt und gab damit einklareres, mutigers und auch für Andersdenkende nachvollziehbareres Glaubenszeugnis, als es der feige Opportunismus der zwei Kirchenfunktionäre war!
Noch einmal: das Kreuz mit der Kante

Wegen meines Artikels „Bedford-Strohm, Marx und das Kreuz mit der klaren Kante“ auf der Achse des Guten wurde ich häufig  gefragt, wie ausgerechnet ich dazu komme, die beiden Kirchenmänner, die bei ihrem Jerusalem-Besuch mit Rücksicht auf ihre Gastgeber auf das Tragen des Kreuzes verzichtet hatten, zu kritisieren.

Nun, warum nicht?  In der BILD-Zeitung hatte der jüdische Historiker Michael Wolffsohn, der ebenfalls Kritik am Verhalten der beiden Kirchenrepräsentanten übte,  die „bange Frage“ gestellt: „Müssen wir Juden jetzt die letzten Verteidiger und Bewahrer des Christentums sein?“ Ich denke, dass ein christlicher Theologe und ehemaliger Pfarrer ebensoviel Recht hat, das Verhalten zu kritisieren, selbst dann, wenn er, wie ich, eine Position einnimmt, die vielen Kollegen wegen ihrer extremen historischen Skepsis als theologisch bedenklich erscheinen mag.
Noch immer (und eigentlich heute mehr denn je) lesenswert! So, wie auch die schon auf diesem Blog in den letzten Wochen veröffentlichten Einträge: Mandorla, Das Gleichnis von der Perle, Muschelchen oder Zwiebelchen, Kleines Wort zum Sonntag; weitere Artikel, die hier früher veröffentlicht wurden, können mit der Suchfunktion gefunden werden. Besinnliche Lektüre!

Video zum Sonntag

 



Samstag, 24. September 2022

Sei kein Perfektionist, überlass das den Klassischen Musikern - Dave Brubeck

von Sandokan


Wer den Faden findet, darf das Ende behalten... Schönes Wochenende!








Good Luck!

 

 

Zur verfehlten Asylpolitik Österreichs

von LePenseur


... findet Herbert Kickl im Parlament deutliche Worte  –  ebenso zu den Folgen der Rußlandsanktionen:




Fußnoten zum Samstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Wenn man behauptet, man höre Stimmen im Kopf, gilt man als psychisch krank. Wenn man aber behauptet, es wäre die Stimme eines Gottes, dann fällt das unter Religionsfreiheit und hat respektiert zu werden.

***

Im Iran wurde nach inzwischen etwa 30 Toten bei Demonstrationen gegen die aggressive Gewalt der religionsfanatischen „Moralpolizei“, die schon mal gerne junge Frauen totprügelt, die sich nicht aus Solidarität mit den weltweit diskriminierten Muslimen das Haar verhüllen, neben der unverhüllten Drohung, weiter scharf in Demonstrationen zu schießen, das Internet eingeschränkt und stellenweise komplett blockiert. Netzwerkdurchsetzungsgesetzt, gewissermaßen. Der Iran scheint da mit Methoden wie „Faktencheckern“ und „Fakenews-Löschern“ zu arbeiten, was man sich im Westen nur schwer vorstellen kann. Ebenso die massiven Drohungen in Richtung der Demonstranten, man würde sie als Staatsdelegitimierer und Staatsfeinde betrachten und als Verbrecher behandeln. Fehlen nur noch ein paar vom Staat bezahlte „Wissenschaftler“, die mit Studien und in Interviews beweisen, dass der radikale und aggressive Kurs der Regierung alternativlos und richtig ist, dann hat sich der Iran endgültig unglaubwürdig gemacht. Oder?

***

Einer der Gründe für das Blockieren der Sozialen Netzwerke im Iran sind wohl solche Videos von (zumindest aus Sicht auch unserer politischen Führer und medialen Meinungsformer, die ja immer wieder ganz offen und zur Freude der Mullahs ihre Kopftuchverliebtheit und Steinzeitreligionsaffinität demonstrieren) verdammenswerten Angriffen antimuslimischer Dissidenten auf die freie Religionsausübung eines Sittenwächters im Iran.

Die Frauen sind nicht allein. Gut so.

***

Ach ja, vom Iran lernen heißt unterdrücken lernen. Oder so. Äquivalent zur dortigen Sittenpolizei etabliert sich in den germanischen Breiten die Maskenpolizei. Wie weit der Weg von der Maßregelung zur körperlichen Gewalt gegen renitente „Maskenmuffel“ sein wird, bleibt abzuwarten, aber das Denkschema hinter dieser Maulkorbstreife ist exakt das Abziehbild dessen, was die Mullahs im einst blühenden Persien aufführen.



Freitag, 23. September 2022

Die USA sind eine Demokratie und achten die Meinungsfreiheit!

von LePenseur
 
 
Wer natürlich wie Kollege Westcoasttravler bestimmte nicht zu bezweifelnde Tatsachen, wie den Wahlsieg von Biden oder die Heilsamkeit von Waffenlieferungen an die Ukis oder die Unparteilichkeit des FBI gegenüber Trump oder die immer und überall weiße West von Killary & Consorten anzweifelt, der braucht sich nicht zu wundern, daß »man« sich von seiner Meinung befreit, indem man sie rückstandslos aus der Öffentlichkeit löscht, wie hier zu sehen, um dann meinungsbefreit weiterzutun, als wäre nichts geschehen.

Die USA: der Leuchtturm der Gerechtigkeit und Freiheit blendet — wie nie zuvor ...

Wenn zwei das gleiche tun ...

von it's  me  
 
 
Frauen behaupten sehr gerne, nicht „gleichbehandelt“ zu werden, sowohl im gesellschaftlichen als auch im beruflichen Leben, was ich bestreite, um es an einem Beispiel festzumachen:

Vor Jahrzehnten war ich mit/wegen meiner damaligen Lebensabschnittspartnerin beim Botschafter ihres Landes zu einem Abendessen im kleinen Kreis geladen.

Neben mir kam ein Wiener Banker, der sich mir mit Vornamen vorstellte, zu sitzen, der die Stadt genau so liebte wie ich, und wir ergingen uns in Lobpreisungen (damals noch berechtigt!) über das Lebens-gefühl in dieser Stadt und für das Hawelka, wo ich einen Teil meiner Studentenzeit verbrachte.

Plötzlich unterbrach uns eine uns gegenüber sitzende Angehörige des weiblichen Geschlechts (ins-geheim bezeichnete ich sie als niveaulosen Trampel) und sagte so in den Raum hinein, dass sie in Wien nicht einmal begraben sein möchte.

Es herrschte kurzes Schweigen in der Runde, bevor man den Small Talk fortsetzte, ich hingegen fasste einen Entschluss, dessen Konsequenzen mir klar waren, mich aber nicht abhielten, sie zu fragen:

„Gnädige Frau, Ihrem Akzent nach zu schließen nehme ich an, dass Sie aus dem Norden Deutschlands stammen. Darf ich Sie fragen, aus welcher Stadt?“

„Aus Kiel“

„Ist das die Stadt, wo vorne nur Wasser ist, links, rechts und dahinter nur Wiesen mit Schafen? Die habe ich gottlob nur aus 10.000 m Höhe gesehen.“

Wiederum Schweigen, nur diesmal etwas länger, wobei ich es als ungerecht empfand, dass ich geächtet wurde, obwohl die erste Beleidigung von der Kraut ausging und ich nur ein Retourfoul beging, was jedoch als grober Fauxpas gesehen wurde. Eine Frau darf beleidigen wie sie will, aber nicht ein Mann.

Und da sage einer, Frauen seien nicht bevorzugt.

Die Probleme mit meiner Partnerin danach waren ziemlich heftig, aber ich war zu meiner Erleichterung nie wieder in dieser Botschaft eingeladen.
 
 

Fußnoten zum Freitag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Maulkorbzwang in allen medizinischen Einrichtungen, Testzwang vor dem Arztbesuch, Diskriminierung aller Menschen mit weniger als drei bzw. vier der wirkungslosen „Corona“-Gentechnikspritzen – ihr habt geglaubt, das ist vorbei? Nein, in Mecklenburg-Vorpommern, dem heißblütig voran stürmenden Nordosten, ist dies ein auf immerhin 180 Seiten festgeschriebenes Corona-Regime ab dem 1. Oktober, also rein zufällig pünktlich zur Dienstbereitschaft der neuen Bundeswehr-Eingreiftruppe für Einsätze im Inneren. Nebst Androhung weiterer „Maßnahmen“ auf Basis willkürlicher „Zahlen“ und „Fälle“ wie dem generellen Maulkorbzwang, dem Verbot von Veranstaltungen und der unsäglichen Ein-Meter-fünfzig-Abstandsregel. Nichts davon ist vorbei. Nur im Rest der Welt, aber nicht im Herzen des besten Schland ever, in Klabautistan. Dort haben die Herrschenden das deutsche Unterwürfigkeitsgen richtig aktiviert und wissen es gekonnt auszunutzen. Und beschützen ihre Untertanen gnädig vor einem Schnupfenvirus, während sie sie der Lungenentzündung, dem Schimmel in den Wohnzimmerecken und kaltem Dosenfraß vorwerfen und darüber sinnieren, dass es ja nicht automatisch alle ausrottet, wenn man Putin doch noch so weit triezt, dass er mit ein paar Atombomben um sich wirft.

Die anderen Bundesländer werden bald nachziehen und sich, außer vielleicht die renitenten Sachsen, darin überschlagen, die „Maßnahmen“ besser, schärfer, geiler zu gestalten als die Fischköpp‘. Und vor Allem effektiver gegen erwartbare Demonstrationen des frierenden und enteigneten Pöbels.

***

Die Supermärkte, die sich bereits sorgten, wie sie die für ihre Kühltruhen unerschwinglichen Strompreise stemmen sollen, ohne die Kunden mit exorbitanten Preisen zu schocken, können beruhigt aufatmen, denn das Problem hat sich bereits in eine vorgelagerte Produktionsstufe verschoben: die Hersteller von Tiefkühlkost streichen sukzessive die Segel und bereiten sich auf massenhafte Insolvenzen nach der nächsten Stromvorschreibung vor. Es wird bald einfach nichts mehr geben, was man in die Kühltruhen packen kann und, Hosianna und Halleluja, auch nichts, was bei einem Blackout nach drei Tagen aus den aufgewärmten Kühltruhen unten raussifft.

Niemand wird frieren müssen, ohne zu hungern. Oder so.

***

Nein, die Inflation der Warenpreise ist nicht die höchste Steigerung, die es gibt. Die erleben wir gerade bei der geheimnisvollen Übersterblichkeit in Europa. Es gibt Korrelationen, aber keine Suche nach Kausalitäten. Wird seinen Grund haben, denn das hat das Massensterben mit der Hyperinflation gemeinsam: die wahren Ursachen soll ganz offensichtlich keiner erfahren.


Donnerstag, 22. September 2022

Alle fetten Tiere sind gleich, doch einige sind gleicher.

von Sandokan

 

Zieht euch warm an ...

von LePenseur
 
 
Auf diesen kurzen Nenner könnte man die näheren Zukunftserwartungen zusammenstreichen. Nicht nur wegen der gescheiterten Energiewendepolitik, die jetzt in Kombination mit der hirnlosen Sanktionspolitik zum Desaster führt, sondern auch wegen der Frostigkeit der internationalen Beziehungen — oder besser: Nicht-Beziehungen —, die bei weitem nicht so schnell wie ein Winter wieder wärmeren Temperaturen weichen wird.

Umso wichtiger ist es jetzt, wenn es einem kalt über den Rücken läuft, woanders kühl zu bleiben: im Kopf. Alexander Freitag, ein Wirtschaftspsychologe und Lehrbeauftragter für Präklinische Notfallmedizin und Psychiatrie, hat darüber einen lesenswerten Artikel verfaßt:
In den kommenden Wochen und Monaten werden in diesem Land nicht nur viele Träume, sondern auch viele Lebensentwürfe platzen. Große Teile des Mittelstandes werden alleine auf Grund der unbezahlbar werdenden Energiepreise übers Geländer kippen, relativ dazu ein ähnlich großer Teil der Mittelschicht. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Rückgrat des Landes wird ganz einfach brechen, wie das eben so ist, wenn über eine lange Zeit große Kräfte auf ein Rückgrat einwirken. Die derzeit demoskopisch eingefangene Mehrheitsstimmung, die — wie etwa im aktuellen „Deutschlandtrend“ der ARD — eine hohe Leichtmatrosigkeit in den noch wohlhabenden westlichen Mehrheitsmilieus aufzeigt, ist real. Das bekommt jeder mit, der aufmerksam seine Umgebung beobachtet. „Ist ja nur der Winter!“, ist eine häufige Aussage. „Wir legen auch etwas zurück.“, eine weitere. Und, ganz häufig: „Die in Berlin werden sich schon etwas einfallen lassen!“. Das wird sich rächen.
Da die »Verantwortlichen«, die man wenigstens hierzulande nur als »Unverantwortliche« titulieren kann, außer Sprechblasen nichts liefern, was die Situation bessern könnte, sondern im Gegenteil mit kontra-produktiven Aussagen die Sache noch verschlimmern; wobei man sich mittlerweile schon fragen muß, ob ein Mensch zu solchen Entschlüssen wirklich einfach nur durch Blödheit und Inkompetenz kommen kann, oder ob hier nicht bewußt unser gesamter abendländischer Kulturkreis an die Wand gefahren werden soll, damit dann der New World Order entstehen kann, auf diese Illusionäre ebenso naiv hoffen, wie ihre Strippenzieher gänzlich un-naiv, dafür völlig gewissenlos spekulieren — weil sie dann den Reibach ihres Lebens machen können: alles eingesackt in der Tasche, und jede denkmögliche Opposition gegen diesen Raubzug entweder tot oder versklavt.

Nein, es sind keine schönen Auspizien für die nächsten Jahre! Der einzige Hoffnungsschimmer ist, daß solch geplanten Katastrophen in der Vergangenheit regelmäßig nicht das brachten, was damit beabsichtigt war. Friedrich August von Hayek benannte den Grund dieses Scheiterns mit einem griffigen Kürzel: »An-maßung von Wissen«. Solche Pläne haben nämlich immer einen Schönheitsfehler: sie funktionieren nur, wenn sich jeder Gegner des Plans exakt so verhält, wie es der Plan prognostiziert. Jeder, der auch nur einmal an einer belanglosen Vereinssitzung teilgenommen hat, weiß: in der Praxis kommt es immer anders, als es geplant war.
 
Freilich werden die Folgen dieser letztlich scheiternden Pläne weitaus gravierender sein als die Narben am Ego irgendwelcher Vereinsfunktionäre: unzählige Tote und für die Überlebenden ein Leben in  weitgehen-der Verelendung. Deutschland (und überhaupt Mitteleuropa) hat da eine Erfahrung, aus der es allerdings nichts gelernt hat: der Dreißigjährige Krieg hat eine Verwüstung hinterlassen, die teilweise bis heute (und das heißt: fast 400 Jahre später!) Spuren hinterlassen hat. Vor dem Krieg besiedelte Gebiete sind zum Teil bis heute verödet, vorher erfolgreich wirtschaftende Regionen sind in völlige Bedeutungslosigkeit versun-ken. Ich erinnere mich an meine Studienzeit: eine Vorlesung aus dem Fach Wirtschaftsgeschichte, die sich mit diesen Folgen beschäftigte, kann ich zwar nach all den Jahrzehnten, die seitdem vergangen sind, nicht mehr exakt ins Gedächtnis rufen; aber das deprimierende Gesamtbild ist mir noch  gegenwärtig.
 
Die Beschleunigung der Weltläufte bringt es mit sich, daß diesmal ein Krieg nicht dreißig Jahre dauern muß, um solche Folgen zu zeitigen. Wir heutigen können uns auf die Schulter klopfen und sagen: was unsere Vorväter im Religionswahn, der allen »den wahren, den alleinseligmachenden« Glauben bringen sollte, drei Jahrzehnte lang kaputtmachen mußten, um tabula rasa zu hinterlassen, das schaffen wir heute im Wahn einer »Weltelite«, die vorgibt, unseren Planeten (vielleicht demnächst das Universum) retten zu wollen, in ein paar Monaten.
 
Weit haben wir's gebracht ...
 

Das Ganze tritt nun in eine ganz andere Phase ein

Gastkommentar
von Helmut
 

Putin hat das ja raffiniert gemacht: er lässt nun in den russisch dominierten Gebieten Referenden abhalten. Klar werden diese Referenden so ausgehen, dass diese Gebiete zu Russland gehören wollen. Wenn Bubi Scholz erzählt, dass das der Westen nicht anerkennen will, dann ist das Papperlapapp. Volksabstimmungen sind ein Plebiszit des im betreffenden Gebiet lebenden Volkes, und wenn man das nicht anerkennen wollte, dann müssten viele Abstimmungen nicht anerkannt werden.

Dann müsste man auch das Ergebnis der Volksabstimmung von Ödenburg (ungarisch "Sopron") nicht an-erkennen, wo es damals darum ging, ob Ödenburg zu Österreich gehört oder zu Ungarn. Die Ungarn haben Busse-weise ungarische Staatsbürger aus dem Hinterland nach Ödenburg gefahren, um abzustim-men, damit der Spruch klar Richtung Ungarn geht.

Nun wieder zu den von ethnischer Seite russisch dominierten Gebieten:

Die waren ja seit Maidan unter ukrainischem Beschuss, haben tausende von Toten zu verzeichnen, auch Alte, Frauen und Kinder. Es war Terror pur. Egal, ob jemand dabei ist, der die Russen nicht mag oder überhaupt anders denkt — wenn der Russe garantiert, dass derjenige auf diesem Gebiet der Abstimmung später in Frieden leben kann, dann wird er für die Russen stimmen.

Aber nach der Abstimmung und der darauf logischer Weise zu erfolgenden Annektierung dieser Gebiete handelt es sich aufgrund des Referendums um russisches Staatsgebiet und nicht mehr um ukrainisches. Das bedeutet, dass Putin dann nicht mehr ukrainisches Gebiet angreift, sondern russisches Gebiet ver-teidigt.

Genau das ist der casus cnactus. Damit kann er alle seine Landsleute darauf einschwören, dass Russland zu verteidigen ist, ähnlich wie damals gegen Hitler. Dann ändert sich vieles, auch in der Bevölkerung. Da stehen dann alle Russen, mit oder ohne Uniform, wie eine geschlossene Einheit hinter dem Präsidenten. Klar wird's immer noch Kritiker geben, aber die haben dann einen verdammt schweren Stand und sind in einer absolut unbedeutenden Minderzahl.

Meine ich halt.

 

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Wie schrieb ich am Montag?

Diese Regierung schafft es, Deutschland in Schutt und Asche zu legen, bevor es offiziell in einen Krieg eintritt.“

Und schon am Dienstag meldete die Berliner Morgenpost:

Lernen in der Trümmerschule“. Ein Gymnasium in Berlin-Pankow kann nur noch durch einen Holztunnel betreten werden, damit niemand von herabfallenden Fenstern erschlagen werden kann. Der alte Zonen-Plattenbau ist eine seit Jahren heruntergewirtschaftete Ruine. Man überlegt, die Jugendlichen entweder im Homeschooling zu unterrichten oder Notfall-Container aufzustellen, denn alle anderen Schulen sind proppevoll und für die Sanierung der Schule gibt es kein Geld.

Putin braucht keine Atombombe auf Berlin zu werfen, die Hütten im grünrot rezergierten Reichshauptslum (c Don Alphonso) fallen bald von ganz allein zusammen.

***

Der zur linksradikalen Dreckschleuder degenerierte ZDF, dessen Kameraleute gerne mal mit Shirts der aggressiven Antifa herumlaufen, macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Nach dem Fall der wegen eines nicht korrekt getragenen Kopftuches in Polizeigewahrsam totgeprügelten Iranerin wagte es ein Twitter-User, darauf hinzuweisen, dass die woke Ansicht, das Tragen von Kopftüchern oder Burkas wäre ein „Zeichen der Freiheit“, wohl offensichtlich ein Irrtum wäre. Sofort ritt das gebührenfinanzierte ZDF aus und maßregelte den Übeltäter, er würde damit „antimuslimischen Rassismus“ produzieren. Man schalt ihn, er würde berechtigte Kritik an den Gesetzen des Iran auf das Tragen eines Kopftuches übertragen und damit „den Kontext verlassen“. Dass die Frau eben nicht wegen eines beliebigen „Gesetzes des Iran“ sondern ganz konkret wegen dem falschen Tragen des Kopftuches totgeprügelt wurde, begreifen die woken Kläffer in ihrem pawlowschen Beißreflex nicht einmal. Würde es sich um Privatpersonen handeln, könnte man sie in ihrer ganzen selbstdemonstrierten Lächerlichkeit im Regen des Scheißesturmes stehen lassen, auf dass sie das Gespött der Massen werden, aber es handelt sich wie erwähnt um von Zwangsgebühren üppig entlohnte Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die diese widerliche und der Toten posthum ins Grab spuckende Arroganz an den Tag legen, ganz offen im Namen des ZDF und nicht als Privatperson. Das ist nicht mehr lächerlich sondern eine Frechheit, die in einem Rechtsstaat dazu führen würde, dass dieser Schmierfink sich einen neuen Arbeitsplatz bei einem Regionalblättchen suchen kann. Zu seinem Glück ist Deutschland aber kein Rechtsstaat mehr sondern ein Linksstaat.

***

Unvergesslich der in nicht einmal drei Wochen wiederzuwählende Hofburg-Gandalf:

Das sollen sich die renitenten, offenbar „islamophoben“ Kopftuchmuffelinnen und -verweigerinnen im Iran mal hinter ihre Ohren schreiben! Sonst macht das die Polizei mit Nachdruck und scharfen Gegenständen, des Segens westlicher Präsidenten und der sie wählenden Kuffar gewiss...

 

Mittwoch, 21. September 2022

Something you are not

by  Westcoasttravler 



 
Let that sink in.

Thoses were the days ... (5)

von LePenseur
 
 

Nein, es ist nicht so, daß ich damals ein wirklicher Fan von Simon & Garfunkel gewesen wäre (»Klassik« – welcher Art immer – war mir immer weitaus näher), aber verglichen mit jenen Songs rollen sich mir bei fast allem, was heutzutage an Pop & Co. produziert wird, die sprichwörtlichen Zehennägel auf ...

 
 

Commonwealth - oder: vom Gemeinwohl

von Sandokan
 
 
»Das Wohlergehen der Menschheit ist immer die Ausrede der Tyrannen.« – Albert Camus aus Actuelles III (1955)
 
Viele Menschen haben das Gefühl, dass etwas nicht richtig läuft in Politik und Gesellschaft und das schon seit langem.
 
Ist es also bloß pure Dummheit und Unvermögen bei denen dort oben, oder sind sie alle korrupt?
Und wer bringt dann die immer gleichen "Dünnbrettbohrer" an die Schaltstellen der Macht?
 
Gibt es auch in dieser internationalen Machtelite (siehe etwa World Economic Forum von Davos) so etwas wie Ideologen und Vordenker?
 
Falls ja, dann ist Zbigniew Brzezinski fraglos einer davon, vielleicht sogar der bedeutendste.


  You Can't Understand Globalization Without Zbigniew Brzezinski

                                                  The Real Illuminati is the British Empire


Fußnoten zum Mittwoch

von Fragolin


Unvaccinated lives matter.

***

Elektroauto laden ist jetzt teurer als Benzin tanken“, titelt die „heute“.

Wenn man dann noch bedenkt, um wie viel der Kauf der Stromkisten teurer ist als der normaler Verbrenner, dann ist das wirklich ein gutes Geschäft für alle gewesen, die begeistert grün wählen. Passt schon.

***

Biden hat gesagt, die Pandemie wäre vorbei. Abholen, den Corona-Leugner!

Korrekterweise wurde ein Journalist, der Biden wörtlich zitierte, dafür auf facebook für 30 Tage gesperrt. Ob Biden jetzt auch wie Trump auf twitter gesperrt wird?

***

Insgesamt hat die EU der Ukraine von März bis August 2022 humanitäre Güter von mehr als 360 Millionen Euro zukommen lassen. Davon seien, laut GRECO, Waren im Wert von 342 Millionen Euro gestohlen worden.“ Na wer hätte das gedacht. Das sind die „westlichen Werte“ und die „Demokratie“, die im EU-Beitrittskandidaten Ukraine verteidigt werden.

Und jetzt fragen wir uns mal, wo all die Kriegswaffen und Munitionsladungen landen, die wir in die Ukraine schaufeln und die nach der Übernahme spurlos verschwinden. Ob sich da mal ein paar „Faktenchecker“ drum kümmern?

***

Auch nett: „Ukrainische Flüchtlinge“ fahren im fetten Wagen bei der „Tafel“ vor, begehren Kaviar und Garnelen und beschweren sich über nicht perfekte Ware. Und die eklen rassistischen Kartoffeln sind empört, anstatt den „Geflüchteten“ ihr Begehr zu erfüllen.

***

Im Iran wurde eine junge Frau von der sittenwachenden Polizei zu Tode geprügelt, weil sie ihr Kopftuch nicht richtig getragen hat. Bei den landesweit aufbrandenden und hier medial donnernd beschwiegenen Protesten wurden inzwischen vier Personen erschossen. Von dem gleichen österreichischen Bundespräsidenten, der einst für Jubel bei den Mullahs sorgte, weil er ein Kopftuchgebot für alle Österreicherinnen begrüßte, hört man dazu nichts. Angeblich will die erdrückende Mehrheit der Österreicher diesen Kopftuch-Fan als „mein Präsident“ wiederwählen. Gratulation!

Die deutschen Grünen schweigen auch dröhnend dazu. Warum wohl? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:


Dienstag, 20. September 2022

O-oh, those Blondes ...

by  Westcoasttravler 
 
 

 

Klimawandel, was sonst?

Gastkommentar
von Ikonoklast
 

Excess Mortality (%):
  +55.8%  Iceland       
  +37.0%  Spain           
  +33.0%  Cyprus       
  +31.0%  Greece
  +28.8%  Portugal
  +25.9%  Switzerland
  +24.9%  Italy
  +17.5%  Austria
  +16.3%  Ireland
  +15.2%  Germany
  +14.8%  Norway
  +14.7%  Netherlands
  +14.1%  France
  +10.3%  Denmark

Ähm ja, der verdammte Klimawandel...

 
 

Die öffentliche Bezeichnung von Politikern als Lügner

 
...  bedarf eigentlich keiner besonderen Beweisführung. »Offenkundige Tatsachen«, so urteilte der VwGH in anderem Zusammenhang, müssen nicht durch Beweisverfahren geklärt werden. Bei der Verbreitung von Lügen in Politikerkreisen in jedem Wahlkampf (und auch zwischendurch ständig) muß es sich demnach um eine solche offenkundige Tatsache handeln — so, wie ich ja auch nicht be-weisen muß, daß auf Mittwoch der Donnerstag folgt, oder daß Wasser bei Erhitzung verdunstet. 
 
Interessant ist, daß die allgemeine Lügenhaftigkeit bislang noch selten dazu geführt ht, daß konkrete Lügen einzelner Politiker als solche bezeichnet werden. In Parlamentsdebatten wird für das Wort »Lüge« oder »Lügner« regelmäßig ein Ordnungsruf verhängt — obwohl diese Wörter den Sachverhalt in aller Regel weitaus richtiger beurteilen als die Lügen, die diese Wörter erst hervorriefen. Über die Schamlosigkeit, mit der in TV-»Diskussionen« von Politikern Lügen verbreitet werden, geht es anhand eines konkreten Falles im folgenden


Gastkommentar
von Helmut

Manchmal ist es besser, man macht den TV erst gar nicht mehr an — es bringt nur Unruhe in die Gedärme. Aber die Aussagen des BDI-Präsidenten habens auf den Punkt gebracht. Insbesondere die Klarstellung der Insolvenzzahlen aufgrund Corona und nun der Energiepreisproblematik.

Denn diese Zahlen sind — was die Transparenz der wirtschaftlihen Situation in Deutschland betrifft — irreführend. Insolvenz, also Konkurs anmelden, das kommt dann zur Sprache, wenn man überschuldet oder iliquid ist. Das schreibt das GmbH-Gesetz vor. Aber das gilt nur für einen Bruchteil der Firmen in Deutschland, die nun geschlossen sind. Eine weitaus höhere Zahl findet sich bei den Firmen, die merken, dass es unter diesen Bedingungen nicht mehr weitergehen kann, dann ihre Leute entlassen, ihre Maschinen und Geräte verkaufen, ihre angemieteten Objekte kündigen, ihre offenen Rechnungen und Abgaben bezahlen und dann zusperren. Wenns Eigentumsobjekte gibt, dann versucht man, diese zu vermieten.

Diese Zahl ist bei weitem höher als die Zahl der gemeldeten Insolvenzen. Aber das wird verschwiegen.

Da war doch mit Maybrit Illner die übliche Donnerstag-Abend-Talkshow. Der Redner nach dem BDI-Präsidenten war Herr Vogel, seines Zeichen stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP. Da ist mir doch gleich wieder das Messer in der Hosentasche aufgegangen, nach seiner von mir monierten Bemerkung. Um nicht an Magenkrämpfen zu erkranken, habe ich ihm folgendes Mail geschrieben:


Sehr geehrter Herr Vogel,

zufällig habe ich gestern bei Maybrit Illner im ZDF reingesehen, der Kommentar des BDI-Präsidenten war mehr als bezeichnend. Danach kamen Sie zu Wort, und Ihre Aussage war für mich der Grund, danach umzuschalten.

https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner/die-kosten-der-energiekrise-erst-preisschock-...

(Ihre Antwort auf min 14.40)

Ich zitiere:
"Die Krise, die ja vor allem darauf zurückgeht, dass Vladimir Putin einen Wirtschaftskrieg gegen uns führt,..."

Meine konkrete Frage:
Schämen Sie sich eigentlich nicht für derlei Aussagen, die jeder Grundlage entbehren?

Seit wann begannen denn die Energiepreise zu steigen? Die Antwort darauf können Sie nachstehenem Link entnehmen, wenn Sie darüber keine Kenntnis haben, was ich bei den meisten der Politiker ver-mute:

https://www.deutschlandfunk.de/gas-strom-benzin-was-den-steigenden-energiepreisen-100.html

Wer bezahlt Sie eigentlich dafür, dass Sie den Energiekonzernen ermöglichen, horrende Gewinne ein-zufahren, und das aktuell mit der Ukrainekrise zu begründen?

Bleiben wir mal bei der Ukrainekrise:

Wer hat denn den "Wirtschaftskrieg" im Zusammenhang mit diesem Konflikt eröffnet? Wer hat denn die Boykottmaßnahmen eingeleitet? War das nicht die EU und vor allem voran Deutschland?

Warum lügen Sie? Die EU war es doch, die die Restriktionen gegen Russland begonnen hat.

Ihr Status, Ihre Position und Ihre Partei sowie die Regierungszugehörigkeit Ihrer Partei verbietet es Ihnen vermutlich, die Wahrheit auszusprechen. Die Wahrheit sieht so aus:

Durch den unsinnigen Boykott gegen Russland sind die bereits vorher gestiegenen Energiekosten weiter gestiegen, und zwar auf ein Maß, dass wir uns vorher nicht vorstellen konnten. Russland hat auf die Aktionen der EU reagiert, und nicht einseitig irgendwelche Maßnahmen ergriffen. Alles andere ist eine frappante Lüge.

Sie verschweigen, dass diese Sanktionen alleine nur der von den USA dominierten NATO dienlich sein sollen, und auch nur diesen Zweck haben. Interessieren Sie die Interessen der Ukraine? Interessieren Sie die Interessen der USA und der NATO? Mich nicht. Haben Sie sie sich schon einmal die ehrliche Frage gestellt, wem die Sanktionen der EU etwas gebracht haben? Auch bezeichnend, wie man die Rhetorik drehen kann. Die EU verhängt Aktionen gegen Russland, das nennt man "Sanktionen". Russland antwortet mit den selben Methoden, dann nennt man das "Wirtschaftskrieg". Ich zitiere einen Kenner der Materie, der sagt:

Der große Verlierer durch den Boykott werden die USA und die europäischen Länder sein, und bei den Russen, Chinesen und Asiaten knallen die Sektkorken.
Wenn man die Wirtschaftsgazetten so durchblättert, findet man ganz schnell die Bestätigung für dieses Zitat. Mich interessiert das Wohlergehen meiner Familie, und dass die Kinder und Enkel eine Zukunft erkennen können, auf die sie hinarbeiten. Mich interessiert nicht die Ukraine und der Krieg, den sie selbst provoziert haben. Wäre Minsk I) und II) respektiert worden, dann hätte es niemals einen Ein-marsch der Russen gegeben. Egon Bahr hat das in einem berühmten Zitat vor den Heidelberger Schülern richtig benannt:
„In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichts-unterricht erzählt.“

Ich lebe in Rumänien, und ich weiß, wie man in der Ukraine mit der nationalistischen Regierung mit den ethischen Minderheiten umgeht. Eine dieser Minderheiten sind die Rumänen und die Moldawier mir rumänischer Kultur und Sprache.

Ein anderes Beispiel sind in Deutschland die Sorben. Ich zitiere:

Die brandenburgische Verfassung garantiert in Artikel 25, die Verfassung des Frei-staates Sachsen in Artikel 5 und 6 das Recht der Sorben/Wenden auf die Bewahrung ihrer Identität, Sprache, Religion und Kultur.
Plädieren Sie dafür, diese Rechte abzuschaffen? In der Ukraine hat man diese Rechte bereits abge-schafft. Wie nationalistisch ist eigentlich Ihre Weltanschauung? Sie unterstützen ein Land, das die Grundrechte der Minderheiten mit Füßen tritt? Wann wollen Sie das in Deutschland einführen? Oder messen Sie die politischen Vorgänge mit zweierlei Maß?

Eine ältere Studie der Universität Köln zeigt klar auf, welche Fortschritte damals bei der Behandlung der Minderheiten in der Ukraine erreicht und welche Vereinbarungen getroffen wurden:

https://iorr.uni-koeln.de/sites/ostrecht/forschung/Minderheitenschutz_im_oestlichen_Eur...

Wissen Sie, unter welcher Regierung die Werchowna Rada das Gesetz erlassen hat, wodurch die Kinder der Minderheiten ab der 5.Klasse nicht mehr in ihrer Muttersprache unterrichtet werden dürfen? Es war am 5.September 2017 unter dem Präsidenten Poroschenko, der die Ukraine in die EU und in die NATO führen wollte. Aber genau das ist einer der Meilensteine auf dem Weg zum aktuellen Krieg.

Wissen Sie eigentlich, welche Minderheiten mit welcher Zahl in der Ukraine leben und wie deren unte-rdrücktes Leben aussieht? Nein, Sie wissen das sicher nicht, denn Sie sind Politiker. Sie sprechen das nach, was Ihnen die NATO vorgibt. Sie gehören einer liberalen Partei an, zumindest einer Partei, die sich als liberal bezeichnet. Ich frage mich, was in ihren Augen überhaupt "liberal" ist.

Liberal ist vermutlich für Sie und Ihre Partei, den Bürgern Märchen zu erzählen, dazu Geschenke zu verteilen (im Rahmen der Energieverteuerung), zu dem Zweck, dass das Volk ruhig bleibt und nicht revoltiert. Aber das funktioniert nur eine gewisse Zeit, dann geht auch das nicht mehr.

Abraham Lincoln hat das in einem berühmten Zitat zum Ausdruck gebracht:
„Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen, und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.“

Fakt ist, dass durch die Ukrainepolitik der Regierung, der Ihre Partei angehört, ein überwiegener Teil der Bevölkerung, der nicht durch gut dotierte Posten in der Politik abgesichert ist, in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten wird. Ich kann nirgendwo erkennen, dass Ihrer Partei das nicht egal ist. From-me Sprüche bei Talkshows und billige Subventionen helfen da nichts. Das Land wird, auch wirtschaft-lich, weiter an die Wand gefahren.

Was sich nun entwickelt, seit der neuen Zuwendung der Chinesen zu Russland, das wird die Zukunft zeigen. Dass Deutschland weiter verarmt und quasi zum Entwicklungsland wird (was es bei der IT-Technologie bereits ist), das ist noch das geringste Übel. Aber wenn sich durch die Politik der NATO, was Ihre Partei nach wie vor unterstützt, ein weltweiter Konflikt entwickelt, dann tragen diejenigen, die diese Sanktionen gegen Russland begonnen und befürwortet haben, ein gerütteltes Maß an Schuld daran. Sie persönlich und natürlich auch Ihre Partei gehören mit dazu.

Abschließend:
Diese von mir zitierte Aussage Ihrerseits in der Talkshow von Illner bezeichne ich als eine eklatante Lüge. Es wäre schön, wenn Sie mich für diese Bewertung vor einem ordentlichen Gericht dafür belangen würden. Zu diesem Zweck bin ich gerne bereit, auch vom Ausland aus nach Deutschland zu kommen, um mich vor Gericht zu verantworten. Denn mich interessiert, inwieweit die Gerichte im Jahre 2022 noch ein Mindestmaß an Unabhängigkeit von Seiten der Politik besitzen.

Sollte ich verurteilt werden, dann nehme ich das in Kauf — diese Verifizierung ist es mir wert. Mein Großvater ist im Nazi-Regime im Widerstand umgekommen — und es wäre mir ein Anliegen, zu beweisen, aus welchem Holz ich geschnitzt bin. Deutschland ist in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts den Weg des Untergangs gegangen, auch hauptsächlich dafür, weil zu viele geschwiegen haben. Ich schweige nicht.

Mit freundlichen Grüßen


PS: Weil ich immer für ein fair-play bin, weise ich Sie bereits jetzt darauf hin, dass dieses Schreiben in verschiedenen Foren und sozialen Medien abgedruckt wird.

 
-----
 

Anmerkung LP: was hiermit nach dem »Gelben Forum« ein weiteres Mal geschehen ist ... 

 

Fußnoten zum Dienstag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

***

Selbst wenn man von den unterschiedlichen Einschätzungen, wie viele Menschen mit und wie viele Menschen wirklich ursächlich an Corona gestorben sind, diejenige her nimmt, die der Krankheit sehr großmütig ein Viertel der Todesfälle zuspricht (einige gönnen ihr gar nicht einmal ein Zehntel), kommt man für Deutschland auf etwa 35.000 „Corona“-Todesfälle in 2 ½ Jahren. Angeblich um solches zu vermeiden haben wir eine komplette Volkswirtschaft in Richtung Wand gelenkt und Gas gegeben.

Heute wird ganz bewusst mit dem „Blackout“ gespielt und sein Kommen für den Winter eigentlich schon als sicher angenommen. Bei allen in der BPK vorgestellten Szenarien eines „Stresstests“ klappte das Energieversorgungssystem komplett und europaweit zusammen. Und die gleichen grünen Besserwisser und Weltenretter, die wegen Corona so einen Terz aufführen, beharren trotzig darauf, Deutschland die Kraftwerke und damit den Strom abzudrehen, bis es dunkel wird. Bei gleichzeitiger Forderung nach flächendeckender E-Mobilität. Nein, die merken es nicht, die sind einfach zu blöd dafür.

Ein Blackout von nur einer Woche bis zum endgültigen Hochfahren der kompletten Stromversorgung würde hunderttausende, wahrscheinlich sogar Millionen Tote fordern. Allein 80.000 Dialysepatienten wären binnen einer Woche ohne Blutwäsche, die es ohne elektrisch betriebene Dialysegeräte nicht gibt, tot. Ebenso zigtausende an Beatmungsgeräten hängende und intensivmedizinisch betreute Menschen, denn kaum ein Krankenhaus kann mehr als drei Tage ohne Strom übertauchen. Bei Übungen wurden bereits einige festgestellt, deren Dieselaggregat gar nicht erst ansprang, auch weil der Diesel im Tank seit Jahren vor sich hingeliert. Tausende Menschen werden in Fahrstühlen jämmerlich verdursten, denn es geht kein Notruf und die Feuerwehren in den großen Städten mit den Hochhäusern werden sehr beschäftigt sein. Zigtausende werden mangels funktionierender Rettungsketten medizinisch unbehandelt Verletzungen oder Erkrankungen erliegen, man rechnet mit tausenden brennenden Häusern, im Extremfall mangels funktionierender Rettungssysteme ganzer brennender Städte, weil Menschen in der kalten Wohnung mit offenem Feuer hantieren oder gar, wie schon in der einen oder anderen Asylunterkunft geschehen, im Wohnzimmer ein Lagerfeuer wie im heimischen Zelt entfachen. Man weiß das. Man kennt die Einsatzpläne und Szenarien, und man nimmt es kaltschnäuzig billigend in Kauf.

Diese Politkaste, die uns als Biomasse betrachtet, die es auszudünnen gilt, die wertlos ist und zu Millionen verrecken kann, wenn es ihnen so passt, sollen auch nur eine Millisekunde bei dem ganzen Corona-Gedöns an unsere Gesundheit und unser Wohlergehen gedacht haben und nicht daran, wie sie bei den Milliardengewinnen bei den Gentechnik-Spritzen und dem Test- und Maskenspiel mitschneiden können? Wer das glaubt, der glaubt auch an die Zahnfee.

Ach ja, und wer das Tierwohl-Märchen glaubt: nach Schätzungen werden innerhalb von nur drei Tagen ohne Strom etwa achtzig Prozent des Nutztierbestandes schlicht und ergreifend sterben. Europaweit, zu hunderten Millionen. Es werden Seuchen ausbrechen und auf ein zusammengebrochenes Gesundheitssystem treffen. Milch und Eier und alle daraus oder damit erzeugten Lebensmittel werden auf Jahre hinaus zum unbezahlbaren Luxus. Großbetriebe werden nicht einfach neue Kühe in den Stall packen und wieder an die Melkmaschine anschließen können sondern werden schlicht und ergreifend pleite sein. Es werden nur die Kleinbauern überstehen, die nur so viel Vieh haben, wie sie händisch melken können. Bis eine Großversorgung mit Lebensmitteln im heutigen Umfang wieder aufgebaut ist, wird es Jahre, nach einigen Schätzungen sogar Jahrzehnte dauern. Bis dahin werden Millionen Menschen schlicht und ergreifend hungern und ums Überleben alles fressen, was ihnen zwischen die Zähne kommt.

Diese Leute, die uns erzählen wollen, dass ein paar Tage ohne Strom ja nicht so schlimm wären und glauben, das würde einfach nur heißen gemütlich mit der Familie bei Kerzenschein Brettspiele zu spielen, wie sie es in ihren Kinderbüchern erklären, haben entweder keine Ahnung (was bei den grünen Dumpfbacken und Pfostenschildkröten durchaus anzunehmen ist) oder sind Hochkriminelle. Auf jeden Fall werden sie, wenn sie ihr Ding durchziehen und es nicht so klappt wie sie denken, den Weltrekord an Toten in einer Woche brechen. Für diese Zahlen musste man früher jahrelang Vernichtungskriege führen. Heute reichen ein paar Grüne und ihre trotzige Realitätsverweigerung.

Der Spruch „Zwei Wochen ohne Strom, und wir leben wieder im Mittelalter; vier Wochen ohne Strom, und wir leben wieder in der Steinzeit“, ist näher an der Wahrheit, als jedem von uns lieb sein kann. Und wir werden von Menschen regiert, die diese Tragweite nicht erkennen können, ja intellektuell dazu gar nicht in der Lage sind. Diese Leute bescheren uns interessante Zeiten. Corona war dagegen ein Ponyhof.