Sonntag, 21. Juli 2019

Video zum Sonntag

von Fragolin

Alt, aber gut und bis heute leider aktuell. So funktioniert seit Jahren der Racketen-Shuttledienst der sogenannten „Menschenretter“. Menschen werden immer an der gleichen Stelle und wie am Fließband aufgenommen, sorry, natürlich „vor dem Ertrinken gerettet“, und obwohl nur wenige Meilen von der tunesischen Grenze und sicheren tunesischen Häfen entfernt, zielstrebig nach Europa verfrachtet. Ob während der weit längeren Fahrt nach Europa hinter dem Heck weitere Menschen ersaufen, ist den „Rettern“ dabei herzlich egal. Die Wahrscheinlichkeit ist auch extrem gering, denn die Seenot der Ertrinkenden entsteht ja immer rein zufällig nur dann und auch nur dort, wo ein „Retter“ auftaucht. Wie aus dem Nichts tauchen genau dort urplötzlich prallvolle Schlauchboote ohne Motor und Ruder auf, wo die Europa-Fähren warten. Man weiß, wo und wann der Bus fährt.
Kann man nicht beschreiben.
Ein Video sagt mehr als tausend Worte:


Samstag, 20. Juli 2019

Nnun verwendet also auch die »Addendum«-Redaktion


... den Trottel-Begriff »Studierende« statt »Studenten«. Und bemüht sich um politkorrektes Entsetzen wegen der Differenz zwischen gutmenschlichen Aussagen und nicht so gutmenschlichem Handeln:
a0075 WG-Suche: Studierende schreiben Mohammed seltener zurück als Anna 


Wer mit einem ausländischen Namen ein WG-Zimmer sucht, findet die Grenzen der Toleranz.
Bullshit! Nicht die Grenzen der Toleranz, sondern die Grenzen der vermuteten Anpassungsfähigkeit wurden getestet. Und zwar der vermuteten Anpassungsfähigkeit der (vermeintlichen) Ausländer. Und noch was, liebe Addendum-Redaktion: laut eurem Bericht liegen der »Lukas« und die »Fatima« in der Antworthäufigkeit praktisch gleichauf.

Also könntet ihr ebenso schreiben, daß Burschen bei einer solchen Anfrage weniger oft geantwortet wird als Mädeln. Und wen wundert's? Wenn eine WG sauber und brav funktionieren soll, dann sind es halt die Mädels, die dank ihres ererbten Putz-Gens die Sache schupfen (meistens jedenfalls). Burschen sind da meist »zweite Wahl« ... und wenn einer unter Bewerbungen aussuchen kann, nimmt er dann die erste oder die zweite Wahl?

Ebenso mit den Ausländern: die Mädels in der WG wollen nicht unbedingt einen Macho aus dem Morgenland, der sie als willige Ficknutten beschnackseln will, aber für den sie ansonsten einfach inexistent sind. Und Burschen haben mit einer vermutlichen Spaßbremse, die beim Alkoholkonsum verweigert und beim Essen herumzickt, weil's nicht »halal« ist, wenn im Gemeinschaftskühlschrank das Schweinsschnitzel neben den Lammchops liegt, auch keine Freude.

Ja, ich weiß: es gibt Mohammeds, die saufen (gar nicht so wenige!), und (weit seltener) auch welche, die gegen einen zünftigen Schweinsbraten nix einzuwenden haben. Aber die sind etwa so häufig, wie Sozen, die was von Wirtschaft verstehen.

Und im Fall einer Bewerbung wird man sicherheitshalber den Kandidaten (und vorzugsweise die Kandidatin!) wählen, wo möglichst wenig Magengeschwüre zu erwarten sind.

Das ist so wie beim Restaurant-Menü: ein Gericht, das keiner kennt, bleibt über. Wenn der Wirt also als Alternativen

1. Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat
2. Kaldaunen mongolischer Art mit Tofu

anbietet, dann weiß er, was er nach der Mittagsschicht wegschmeißen kann. In der WG ist es da nicht anders ...




Gut behütet






Die Festung

von Fragolin

Europa darf keine Festung sein!
Deutschland darf keine Festung sein!
Berlin darf keine Festung sein!
Der Reichstag – wird eine.
Dort treffen sich ja auch weit wichtigere Leute als der sie umgebende Pöbel. Leute, die so wichtig sind, dass eine Handvoll davon schon über die Hälfte von 709 ist. Menschen (abgesehen von einer Handvoll dieses auch noch renitent ernst meinender), die für Freiheit, Demokratie, Zuversicht und Toleranz stehen. Und vor diffusen Ängsten warnen. Vor Abschottung und Verweigerung der Anerkennung der Alternativlosigkeit der Willkommenspolitik ihrer Herzensregentin.

Leider scheinen diese Menschen selbst aber vor diffusen Ängsten nur so schlottern. Immerhin wird „Revolution Chemnitz“ irgendwann auch wieder aus dem Knast kommen, und sich neben dem Luftgewehr und den vorsorglich geleerten Glasflaschen vielleicht noch eine am Flughafen von Franco A. im Baucontainer 18 versteckte Puffen besorgen und dann mit einer von den Gelbwesten gespendeten Ente mit Identitären-Abzeichen quer über den holperigen Rasen des Reichstages brettern – und dann, ha, werden sie aufgehalten von einem zehn Meter breiten Burggraben, der die Festung der Demokratie vor jeglicher Unmutsbekundung des Pöbels schützt! Pech gehabt, renitentes dunkeldeutsches Pack, eure Lichtgestalten haben sehr lange Arme, da reicht die Armlänge Abstand bis über die Burgwehr! Und eine andere Gefährdung gibt es nach offizieller Realitätsfestlegung aus dem Wahrheitsministerium nicht.

Wenn es noch eines Beweises für die Verlogenheit dieser (und hier denke ich mir eine Bezeichnung aus, die ebenso treffend wie justiziabel sein dürfte) bedurfte, die einem ja schon nach der Mauer-Poller-Posse um das Büro des ahnungslosen damaligen österreichischen Bundeskanzlers und nunmehrigen Vielfliegers zwischen Tel Aviv und Moskau (oder fährt der die Strecke immer brav mit der Bahn, so als Greta-Bewunderer und Klimaretter?), der vielgeliebten Pizzaprinzessin Kern, klar sein müsste – bitte, hier ist er. Das Geheimnis um Merkels Zitteranfälle dürfte auch gelöst sein: es ist nackte Angst. Und da ein Rückzug auf den Obersalzberg zu offensichtlich wäre und der Führerbunker nicht mehr in Betrieb ist, muss also im Angesicht des Endkampfes eine Festung geschaffen werden. Mit Sperranlagen und Burggraben. Ob es auch Selbstschussanlagen und automatische Drohnenabwehr gibt, weiß ich nicht, aber vielleicht kommt das auch noch heraus.

Und eines darf nicht vergessen werden: Es hat nichts, absolut gar nichts mit einer Gefährdung durch jüngst auf Regentinnenweisung importierte Neubürger zu tun. Pfui Hetze!

P.S. Sollte es sich bei den Projektanten und Baufirmen um jene handeln, die auch für den Flughafen verantwortlich zeichnen, dann wird das die nächste große Posse von Berlin. Frühestens in zwölf Jahren kann damit gerechnet werden, dass es eine Ausschreibung gibt für das Befüllen des Burggrabens mit – um korrekt zu bleiben – gesegnetem Wasser, das mit einer koscheren Holzkelle aus einem für halal erklärten Teich handgeschöpft werden muss. Kurz vor Beginn des Befüllens wird dann ein Gutachter Mängel in der Brandmeldeanlage des Burggrabens feststellen, die einfach nicht vorhanden ist, obwohl in der Vorschrift ein Verzicht darauf mit der Begründung, es würde sich immerhin um ein mit Wasser befülltes Loch handeln, das nur schwere Chancen hat, sich zu entzünden, nicht erwähnt wird...

Freitag, 19. Juli 2019

»Das Facebook-Geld ist riskant, wird den Euro aber nicht zerstören«


... titelt DiePresse.

Stimmt! Irgendwas muß Mme. Lagarde schließlich auch noch für ihr bescheidenes Salär zu tun bleiben ...


Rücksicht — bitte!






Und wieder die menschliche Dummheit

von Fragolin

Erster selbstfahrender Bus erfasst Fußgängerin“ titelt die „Krone“, und begeht damit den klassischen Fehler der Berichterstattung über menschliche Dummheit.
Wir erinnern uns: Jedesmal, wenn es den Leuten an den ersten schönen Wochenenden im Frühling den Hormonschub durch den präfrontalen Cortex pumpt und das Denken beim Anblick des frisch ausgemotteten Motovelozipeds in reinem Testosteron ersäuft, dann lesen wir wieder diese bullshittigen Schlagzeilen: „Der Straßenverkehr forderte drei Todesopfer“ oder „Das Osterwochenende forderte einen hohen Blutzoll“.

Es gibt einen einfachen Grundsatz, wie man Bullshit erkennen kann: Immer dann, wenn ein Abstraktum oder Ding zum Schuldigen erklärt wird, wenn Menschen beteiligt sind, handelt es sich um Bullshit. Warum wohl hat noch niemand den Straßenverkehr oder das Osterwochenende verklagt? An welche Adresse sollte man auch die Vorladung schicken?
Weder der Straßenverkehr noch das Osterwochenende und ebensowenig ein „selbstfahrender Bus“ haben jemals irgendwas gefordert, angefahren, erfasst oder – last but not least – terrorisiert. Die Nummern „LKW rast auf Weihnachtsmarkt“ oder „PKW rast in Menschenmenge“ fallen da nämlich auch darunter. LKWs und PKWs machen sowas nicht einfach so.
Es sind immer Menschen. Immer. IMMER.

Doch zurück zu dem „selbstfahrenden Bus“, der einfach so mal eine arme Fußgängerin „erfasst“ hat. Wie hat er das angestellt? Hat er vor dem Schutzweg Gas (oder Elektronen) gegeben? Hat er die Fußgängerin auf dem Trottoir verfolgt, bis er sie endlich kurz vor ihrer Haustür erwischt hat?
Nein.
Wir erfahren:

Unser Operator meldet, dass eine Dame mit Kopfhörer und Blick am Handy die Straße passiert hat. Der Bus hat sie links seitlich touchiert.“

Aha.
Fassen wir zusammen. „Dame mit Kopfhörer“, „Blick aufs Handy“ und „seitlich touchiert“.
Klartext: Ein typischer Smombie, Stöpsel in den Ohren um besser nichts zu hören als überlaut aufgedrehte Musik und den Blick starr auf das Smartphone getackert, um die neueste WhatsApp-Nachricht auch nicht um eine Zehntelsekunde zu spät zu bemerken, latscht faktisch blind und taub quer durch den Straßenverkehr, der bekanntlich recht ignorant ist, da er nur ein Abstraktum aus schwammigen Polizeiberichten ist. Und dieser sich selbst im wahrsten Sinne des Wortes sinnbefreite Trampel rennt auf diese Weise seitlich gegen den vorbeirollenden Bus.
Meine Fresse, hatte die ein Glück! Wäre das ein Schlenki mit Fahrer in voller Fahrt gewesen, hätte man ihre Reste mit einem feuchten Fetzen vom Asphalt wischen können! Aber die Spielzeug-Rollgondel fährt maximal 12 km/h, um uns schon mal auf die klimaneutral entschleunigte Eselkarren-Zukunft vorzubereiten, und hat als rollender Roboter zum Glück eine weit kürzere Reaktionszeit als ein menschlicher Busfahrer (der mit etwas Pech gar nicht mitbekommen hätte, wenn ihm während der Fahrt seitlich jemand ins Chassis rennt) und ist sofort stehengeblieben. Sie kam mit einem aufgestoßenen Knie weg.

Die korrekte Schlagzeile wäre gewesen: „Hirnloser Smombie ramponiert selbstfahrenden Bus“. Jetzt muss natürlich das komplette Projekt auf Eis gelegt werden und alle „Experten“ rätseln, wie es passieren konnte, dass ein autonomer Bus eine arme Fußgängerin erfassen konnte.
Dabei ist die Antwort einfach: Hat er nicht! Die ist ihm reingerannt!
Das ist wie bei dem russischen Versicherungstrick, wo der, der vor dir an der roten Ampel stehenbleibt, einfach den Rückwärtsgang einlegt, mit Vollgas in dein Bug rammt und dann die Polizei ruft, um dich für den Auffahrunfall festzunageln. Deshalb haben die da alle eine Dashcam. Oder dieser 2016 ein paarmal versuchte Trick von GoldstückchenTM, sich finanziell zu verbessern, indem sie stehenden Autos auf die Motorhaube gesprungen sind und dann schreiend zu Boden gingen und den Autofahrer beschuldigten, ihn angefahren zu haben. Es scheiterte an Zeugen und scheint deshalb heute kein Thema mehr zu sein.
Mit ihrer hirnlosen Blödheit hat dieser Smombie es geschafft, einen Großeinsatz auszulösen (Polizei, Unfallkommando, Rettung und mehrere Fahrzeuge der Wiener Linien sind zur Ilse-Arlt-Straße ausgerückt.“) wegen einem geprellten Knie. Wenn die statt gegen den Bus gegen einen Laternenpfahl geknallt wäre, hätte es kein Schwein interessiert. So geht der Schaden in die Zigtausende.

Und die Klugscheißer in den Foren toben natürlich, dass dürfe ja nicht sein, dass so ein automatisch fahrender Bus nicht rechtzeitig stehen bleiben kann – und man erkennt die durch die oben erwähnten Schlagzeilen komplett aufgeweichten Hirne. Ob ein Fahrzeug rechtzeitig stehen bleiben kann hängt nämlich von zwei Größen ab: erstens der Reaktionszeit, und da ist jeder Roboter weit schneller als ein Mensch; zweitens der Geschwindigkeit des Fahrzeugs; drittens dem Gewicht, also die Schwungmasse des Gefährts und viertens dem Abstand zum Hindernis bei dessen Auftauchen.

Wenn also, wie ein genanntes Beispiel war, plötzlich ein spielendes Kind zwischen zwei Autos einen Meter vor dem Bus auf die Straße rennt, dann ist es einem menschlichen Fahrer sogar noch unmöglicher, rechtzeitig stehen zu bleiben. Weil Schrecksekunde; bei 30 km/h macht die bereits 10 Meter Fahrweg aus, bevor der Fahrer überhaupt seinen Fuß auf das Bremspedal stemmt. Der Roboter würde da schon stehen. Aber beide zu spät, weil, und jetzt wird es für jene schwer, die glauben, die Realität wäre nur ein soziales Konstrukt, geboren aus einem Sprechakt: PHYSIK. Dieses eklige patriarchalische Unterdrückungsinstrument, das leider diesseits des Ereignishorizonts von Schwarzen Löchern überall allgemein gültig ist. Geschwindigkeit, Weg, Bremskraft, Schwungmasse. Lassen sich so lange exakt berechnen, bis menschliche Dummheit ins Spiel kommt. Und damit Smombies. Dann kommt sogar Einstein nicht weiter.
(War da nicht erst vor ein paar Tagen was mit einem Bengel, der vor lauter Handygaffen das Ende vom Bahnsteig übersehen und in eine einfahrende S-Bahn gerannt ist?)

Wenn man ein Fahrzeug erst dann zulassen will, wenn es garantiert keinen Unfall erleben wird (denn verursachen tut es diesen in keinem der genannten Fälle) und immer, egal wie die Umstände sind, garantiert rechtzeitig stehen bleibt, dann kann man es niemals zulassen. Weil es irgendwann eben genau den Trottel gibt, der als Smombie seitlich in das Auto rennt und dann schfreit.

Ich täte der Frau ja den Schaden am Fahrzeug und vor Allem den Totalausfall eines kompletten, zig tausende Euro teuren Projektes in Rechnung stellen.

Und nein, das beinhaltet keine Wertung meinerseits, ob autonome Busse wirklich notwendig sind. Aber warum die von der selbsternannten Arbeiterpartei verwalteten Wiener Linien ihre Busfahrer von Robotern ersetzen lassen wollen, müssen die Busfahrer ihre Genossen Führungskräfte selbst fragen.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Stabile Währungen

von Bastiat


Wie der am Geldwesen interessierte Leser möglicherweise mitbekommen hat, plant Facebook, eine Kryptowährung names „Libra“ auf den Markt zu bringen. Die Vision dabei lautet nach offizieller Leseart, dass damit ein „weltweites, inklusiveres Finanzsystem“ geschaffen werden soll, und „eine Währung mit möglichst weiter Akzeptanz und einfacher Nutzung“, und so weiter und so fort.

Nun erscheint es mir grundsätzlich als eine eher absurde Idee, mein Geld ausgerechnet Facebook anzuvertrauen. Derzeit ist das Schlimmste, was einem von Facebook etwa für das Posten unbotmäßiger Wortmeldungen angetan kann, auf ebendieser Plattform gesperrt zu werden. Eine Sperre des virtuellen finanziellen Guthabens wäre da wesentlich unangenehmer und hätte auch durchaus Auswirkungen im realen Leben.

Nichtsdestoweniger ist das Konzept von Libra durchaus interessant, und noch interessanter ist die Reaktion der Politik darauf.

In der Theorie soll Libra sich von anderen Kryptowährungen wie etwa Bitcoin durch seine Wertstabilität unterscheiden. D.h. es sind keine sprunghaften Wertzuwächse zu erwarten, aber auch keine plötzlichen Abstürze. Dies soll mittels einer Wertdeckung durch Assets wie Fiat Währungen, risikoarmen Anlagen, etc. erreicht werden. Und diese Wertdeckung soll 100% betragen, was einen grundlegenden Unterschied zum Konzept der Fiat Währungen darstellt. Neues „Geld“ in Libra darf nur erzeugt werden, wenn entsprechende Assets mit gleichem Wert angeschafft werden. Somit soll eine Inflationierung von Libra ausgeschlossen sein.

Dieses Konzept lässt aber nun bei der Politik und der ihr untergebenen Journaille die Alarmglocken läuten. Die Politik reagiert auf Libra etwa so wie der sprichwörtliche Teufel auf das Weihwasser, bzw. wie ein Linker auf die Aufforderung, sich seinen Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit zu verdienen.

Diese Reaktionen aus der Politik sind entlarvend und für jeden, der die staatlich kontrollierten Fiat-Währungen skeptisch sieht, köstlich zu lesen. Dazu nur ein Absatz aus dem verlinkten Artikel:

Herkömmliche Notenbanken seien zwar offiziell unabhängig, würden ihre Geldpolitik in der Praxis aber mit der Politik koordinieren – ein Instrument, auf dass [sic] Staaten nicht verzichten wollten. Warum? "Die Finanzierung von Staaten könnte erschwert werden, wenn die eigene Währung stärker inflationiert als Libra."

Drei bis zum Erbrechen wiederholte,  offizielle Wahrheiten der Mainstream-Ökonomie lösen sich innerhalb eines Absatzes in Luft auf:

Die Unabhängigkeit der Notenbanken von der Politik - ist keine.

Eine Finanzierung der Staaten durch die Notenpresse findet nicht statt (also höchstens in Venezuela oder so) - doch.

Der Euro ist stabil und hat kaum Inflation - doch.

Wie heißt es so schön in dem Artikel:

Notenbanken und Regierungen sehen sich durch ein privates Geld in ihrer Souveränität bedroht …

Ja. In ihrer Souveränität, den Bürger mittels Inflationierung weiter auszuplündern. Und jetzt sind sie sauer, weil man ihnen auf die Schliche kommen könnte.


Ach ja, übrigens: Gold als Alternative zu den Fiat Währungen steht auch immer stärker unter Beschuss. Demnächst wird in Deutschland (und wohl nicht nur dort) die Grenze für die Möglichkeit, anonym Gold zu erwerben, von derzeit 10.000,- auf 2.000,- Euro gesenkt. Ich kann nur jedem Leser raten, daraus seine persönlichen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Am deutschen Wesen soll die ...?

Gastkommentar
von Jean Ackermann


Früher gab es den Kommunismus, und heute den Ökoterrorismus, die bestimmte Cliquen scheinbar berechtigen, die Macht zu übernehmen um ganze Gesellschaften quasi terroristisch zu beherrschen (ähnlich wie man es ja auch beim IS gesehen hat). 

Einerseits werden diese Leute nur instrumentalisiert, weil hinter dieser ganzen CO2-Masche ein gigantisches Geschäft steckt (neue Infrastrukturen und Verkehrsmobilitäten usw). Eigenartigerweise steht da Deutschland wieder einmal an vorderster Front, um — wie Eric Gujer kürzlich in der NZZ ausgeführt hat — die ganze Welt moralisch zu belehren.

Flüchtige Einzelfälle

von  it’s  me  


2015 war der Beginn der Massenflutung Europas durch, wenn man Merkel glauben darf, politische Flüchtlinge. Dass sie sich damit außerhalb der Verfassung gestellt hat – Scheiß drauf, die hyper-moralisierende Übermutti hat immer Recht – denn laut Genfer Flüchtlingskonvention steht nur politisch Verfolgten das Recht auf Asyl zu und nicht Menschen, die in einem Land leben, wo Krieg oder Bürgerkrieg herrschen. Im Laufe der Jahre wurde das Wort „Flüchtling“ inflationär benützt, und unter diese Kategorie „Flüchtlng“, die das Herz sämtlicher Gutmenschen schmelzen ließ, war auch der „Flüchtling“ Laith Majid al-Amiri mit Tochter, der tränenüberströmt griechischen Boden er-reichte und damit dem Tode entronnen war.

Zufällig war der US-amerikanische Fotograf Daniel Etter zugegen und hat dieses weltberühmte Foto geschossen, das ihm den Pulitzerpreis bescherte. Das bedeutet Geld und Ehre für den Rest seiner Tage.



Aber als Humanist wollte er natürlich, nachdem sich die Welle der Ehrungen gelegt hatte, recher-chieren, was aus diesem armen, kriegstraumatisierten, dem Tode knapp entkommenen Laith Majid al-Amir und seiner Tochter geworden ist, und hat in Deutschland, das Land, in das dieser arme Mensch geflüchtet war – Griechenland war nie und nimmer eine Option – zu suchen begonnen.

Er suchte, suchte, und suchte, aber fand diesen armen, nur mit der Tochter und ohne Ehefrau Geflüch-teten nicht. Wurde er gar von den bösen Nazis, derer es, wenn man den Systemmedien glauben darf, so viele gibt, ermordet oder verschleppt? Ist er, gezeichnet von den Strapazen der Flucht, gestorben? Nein, er ist wieder zurück in den Irak gegangen, weil ihm das Leben in Deutschland nicht zusagte und das Essen nicht schmeckte. (Quelle: https://www.krone.at/511339)

Soviel zu einem der vielen angeblichen Flüchtlinge. Eine weitere, sehr große Gruppe stellen Deser-teure dar. Als der ORF beim Gutmenschen Parzelt, der eine syrische Familie bei sich aufgenommen hatte, ein Interview mit den Flüchtilanten machte, sagte ihm der junge, kraftstrotzende Mann und Vater von zweieinhalb Kindern und Besitzer einer mit zwei Kopftüchern verhüllten Frau, dass er zur syrischen Armee einberufen wurde und daher die Flucht angetreten ist. Das Kämpfen überlässt man halt lieber den NATO-Truppen. Na, wenn das nicht ein Fluchtgrund ist!!

Das war vor vier Jahren und es hat sich in der Zwischenzeit viel ereignet, dass nämlich die Politik gar nicht mehr von „Kriegstraumatisierten“, „politisch Verfolgten“ und „Opfern eines Bürgerkrieges“ spricht, sondern sich offen zur Migration unter dem „Global Compact for Migration“ bekennt, was eine durch die UNO legitimierte und offiziell anzuerkennende Masssenflutung bedeutet.

Gleichzeitig hat man medial Ikonen aufgebaut: auf der einen Seite die heilige Greta, Fräulein Dr. h.c. – diese Person soll eigentlich nur die Funktion einer Nebelgranate einnehmen und von den wahren Problemen ablenken –, auf der anderen Seite Rackete – die Frau mit viel Wolle unter ihren Achseln – die uns ebenfalls, brain-wash gleich die Sicht nehmen soll auf noch mehr Migration, steigende Kosten in der Elendsbewirschaftung, Raub, Schächtungen im Tagesrhythmus, Vergewaltigungen, usw. Denn die „BILD“, zwar unter einem massiven Schwund der Leser leidend, aber noch immer das Nr.1-Blatt in Schland, berichtet momentan täglich über diese Rackete, die zur Ikone aufgebaut wird und sagt, dass wir – wer ist wir? – sämtliche in Libyen befindlichen Neger aufnehmen müssen UND sämtliche Klimaflüchtlinge. Und ab diesem Moment beginnt es, unübersichtlich zu werden. Was ist eigentlich ein Klimaflüchtling? Nichts anders als ein Saharabewohner, der vom Met- und Honig-paradies Deutschland (böse Zungen bezeichnen es als GerMONEY) gehört hat, sämtliche nomadische Traditionen hinter sich lässt und sich aufmacht, um sich in Deutschland, dem Nummer1-all-inclusive-Club für „Flüchtlinge“ aller Art niederzulassen.

Und die Medien bereiten den Boden vor, damit die Merkels, Racketes und Konsorten Gehör und Zustimmung finden. So brachte der Sender ARTE genau eine Woche- welch Zufall – vor der Unterzeichnung des „Global Compact for Migration“ den Beitrag „Klimafluch und Klimaflucht“, produziert 2018 von einem Deutschen mit einem deutschen Kameramann. Gedreht wurde in Niger und im Tschad, wo es nicht genügend Nahrung gibt, was aber die Männer nicht abhält, im Schnitt 6 bzw. 7,5 Kinder in unverantwortlicher Weise zu produzieren. Dies wurde natürlich nicht thematisiert (diese Zahlen habe ich selbst recherchiert), denn sonst könnte der Zuseher vielleicht denken, dass man zwei Kinder ernähren kann, aber eben nicht mehr als sieben.

Und mehrere Male hörte ich, dass diese Menschen das Recht hätten, als Klimaflüchtlinge anerkannt zu werden. Auftrag erfüllt, danke, Merkel wird sich erkenntlich zeigen. Der nächste Beitrag war Bangladesch gewidmet, einem armen Land, fast schon als Shithole Country zu bezeichnen, dessen Bewohner als Klimaflüchtlinge, sollten sie sich auf die Walz nach Europa aufmachen, zu akzeptieren seien. Gezeigt wurden Dörfer am Ganges, deren Hütten fast jährlich weggeschwemmt werden. Gezeigt wurde NICHT, dass der Norden des Landes hochwassersicher ist, was ich auf meiner vier-wöchigen Reise durch dieses Land erfahren habe. Außerdem kann es so schlimm nicht sein, ist die Bevölkerungszahl von 120 Millionen vor 35 Jahren, als ich das Land bereiste, auf in der Zwischen-zeit 180 Millionen gestiegen.

Und Migrant ist nicht gleich Migrant, denn wie Henryk M.Broder schon sagte: eine Million Chinesen wären ein Segen für die Wirtschaft, eine Million Muslime – und die meisten Flüchtlingsschauspieler sind Muslime – bereiten Probleme. Das habe ich am eigenen Leib erfahren, indem ich, nachdem ich mit der PR-Chefin des einzigen 5-Sterne-Hotels in Dhaka essen war, am nächsten Tag in der Stadt von fremden Menschen beschimpft und physisch attackiert wurde, was ich mir als Kuffar einbilde, mit einer Muslima essen zu gehen! Ich war froh, als ich dann wieder in Kalkutta war. Als Résumé steht für mich fest, dass Europa nicht verantwortlich dafür ist, dass gewisse Ethnien in Befruchtungs-dauerproduktion gehen und Europa für das Ergebnis aufkommen soll. Und die Inkompatibilität gewisser Ethnien und Gläubigen mit unserem Kontinent zu ignorieren, zeigt von völliger Gehirn-wäsche, Uneinsichtigkeit und mangelndem logischen Denkvermögen, eine Eigenschaft, die die Linkkgrünguten zur Perfektion gebracht haben. Daher sei diesen Realitätsverweigerern ins Stamm-buch geschrieben: „Nicht alle Menschen sind gut, nicht alle sind gleich und nicht alle Menschen, die wie Menschen ausschauen, sind Menschen.“


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PS: Frage an Radio Mekka: Darf man auch ungläubig sein? Antwort Radio Mekka: Im Prinzip nein, denn der Gesandte Gottes hat gesagt: „Ich wurde angewiesen, die Menschen zu bekämpfen, bis sie bezeugen, dass es keinen Gott außer Gott gibt und Muhammed der Gesandte Gottes ist, bis sie das Gebet verrichten und die gesetzliche Abgabe bezahlen. Kommen sie diesen Forderungen nach, so sind ihre Leben und ihr Habe vor mir sicher. Sie unterstehen dann einzig dem Gesetz des Islam, und Gott wird sie richten.“ (Ibn Umar aus der Hadithensammlung von Al-Buhari) 

Spurwechsel

von Fragolin


Unser Pudel Kern, eh schon wissen, ist also doch auf der vehement dementierten Stelle bei der russischen Staatsbahn aufgeschlagen, um die er sich nicht beworben hat. Muss er also dank dem toiflischen Putin doch keine Pizza austragen, was ja auch besonders weh tun würde. Ich täte glatt eine „Pizza Salvini“ bei ihm bestellen. Das ist die mit dem Nutella drauf. 
 
(Futter für unsere kleinen Forentrolle: Ja, weil sie braun ist. Die opfere ich dann genüsslich vor meinem bekannten Putin-Verehrungsaltar im Keller, runtergespült mit Wodka. Aber nicht Gorbatschow, der schmeckt so demokratisch, da nehme ich lieber einen Jelzin. Der macht so torkelig wie steirischer Juncker, besonders wenn man ihn mit Ischias trinkt.)

Ich staune immer wieder, mit welchen gefinkelten Schachzügen der Genosse Vladimir Vladimirowitsch die europäischen freiheitlich demokratischen Rechtsstaaten untergräbt und angreift! Er unterstützt ja, dem bekannten Narrativ linker Kampfpostillen folgend, die europäischen Rrrächten und Rrrächtsäxtrrrämen, und das macht er ganz geschickt dadurch, dass er seine erklärten demokratischen Feinde aus dem linken Lager der Sozialisten mit fetten Pfründen versorgt. Er weiß ja, dass diese armen Holer dessen, von dem sie glauben, dass es ihnen zusteht, bei keinem fetten Happen Nein sagen können. Und so köderte er den Ewig Ungewählten, das vom dumpfen Wahlpöbel vollkommen verkannte Genie, mit einem fetten Staatsbahnposten, und der konnte gar nicht anders, als dem sozialistischen Reflex des Zubeißens zu erliegen.

Jetzt zappelt er an der Angel des toiflischen Putin.
Dabei hat der Kremldespot das nur getan, damit die bösen verfassungsextremen Rrrächten hier wieder Munition gegen die mutigen und auf verlorenem Posten einsam gegen das Unbill des rrrächten Vormarsches kämpfenden Demokraten haben. 
 
Anders kann ich es mir nicht erklären, dass diese tiefe Verbundenheit zwischen Kern und Putin hier zelebriert wird, die nach dem Dogma der Sozen, dass Putin ein ekliger Feind und zu sanktionierender Schwefelbube sei, doch gar nicht existieren dürfte. Denn wie kann ich Sanktionen gegen ein Land fordern und sogar noch gegen den Ausbau von dessen Breitspurbahn bis Wien poltern, und dann in genau diesem Land einen Führungsposten bei der Bahn übernehmen?

Oder kann der toiflische Putin gar nichts dafür und es geht einzig nur um die allseits bekannte Raffgier und Prinzipienlosigkeit der Sozen? Deren Wähler aus der Arbeiterschaft immer noch an Einzelfälle glauben, wenn ausflockende rote Funktionäre plötzlich selbst in Großkonzernen landen oder bei denen, die sie sonst noch so als Feindbild postulieren. Dass es System haben könnte, die anderen als Knechte der Großkonzerne hinzustellen, aber selbst nach getaner Arbeit fette Versorgungsposten bei genau diesen abzugreifen, darauf kommen der kleine Seppel und die kleine Zenzi nicht. Die machen brav ihr Kreuzerl bei den Roten und denken sich: Na, so sind die ja nicht alle. Man darf ja vom Handeln des Einen nicht auf die ganze Partei schließen.
Nicht bei den Roten.
Moskau ist ja nicht Ibiza.



P.S. Einwurf der liebreizenden Fragolina, als ich ihr den Text vorlas:
Schon gemein vom Putin! Kern hat sicher erstmal empört abgelehnt, aber als Putin nachlegte: „Wir haben aber Breitspur!“, da konnte er nicht mehr widerstehen...

Mittwoch, 17. Juli 2019

Weird Sisters

von Fragolin


Warum nur muss ich bei diesem Bild an Shakespeares „Macbeth“ denken?




Die neue Militärstrategie Buntschlands gegen etwaige Angreifer


... schaut nach dem Weggang der Flintenuschi so aus:




Der die sieht, rennt davon ...


Danielle Knudson


... hat sich heute ganz chic gemacht — kein Wunder, feiert sie doch einen »runden« Geburtstag. Der Gentleman verrät natürlich nicht, welchen, sondern erinnert sich schmunzelnd an den »Amtlichen Teil« der »Wiener Zeitung«, der im vergangenen Jahrhundert (also, sagen wir mal, um das Jahr 1980 herum ...) u.a. auch noch Meldungen wie diese brachte: 
Der Herr Bundespräsident hat telegraphisch seine herzlichen Glückwünsche überbracht
 - der Frau Kammersängerin X aus Anlaß ihres besonderen Geburtstags.
 - dem Pianisten Professor Y zum 70. Geburtstag ...
Damals war der Herr Bundespräsident eben ein Gentleman (und hätte sich folglich bei einer »Black-Tie«-Einladung auch keinen Bestatterschlips umgehängt) und schrieb bei zu ehrenden Damen eben nicht den exakten Geburtstag, sondern bloß, daß es ein »besonderer« war. Und wie der seinerzeitige Bundespräsident wollen auch wir (wenn auch nicht telegraphisch, der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten!) dem kanadischen Photomodel Danielle Knudson herzlich zum besonderen Geburtstag gratulieren:







Das Feiern des Schmerzes

von Fragolin

Eigentlich interessiert mich das Adabei-Geblubbere um Stars und Sternchen nicht sonderlich, aber durch Zufall habe ich den Namen „Pink“ gelesen und dachte mir, na da musst du doch mal schauen, für was sie die jetzt „geshitstormed“ haben. Als sie noch kaum einer kannte, habe ich die mal in einem Konzert in der steirischen Provinz erlebt, und bin bis heute erstaunt, was sie auf der Bühne konnte. Hört man in ihrer inzwischen recht gebügelten Blechdosen-Popmusik nicht, was die stimmlich drauf hat. Aber das nur am Rande.
Was war also passiert?

Pink war mit Familie in Berlin, und natürlich hat sie als jemand mit jüdischen Vorfahren auch das Holocaust-Denkmal besucht. Und fröhlich ein Bild getwittert, auf dem zu sehen ist, wie ihre ungezogenen Blagen doch wirklich mitten zwischen den in Beton gegossenen offiziellen Schuldgefühlen der Deutschen lachend Fangen spielen.

Prompt jaulten die in ihrer Schuldtherapie aufgeschreckten Empörautomaten auf und shitstormten drauflos. Was anderes können sie ja auch nicht als Stürme mit dem Einzigen zu entfachen, das zu produzieren sie in der Lage sind.

Wie kann man auch die genussvoll zelebrierte Ewige Schuld nur so grauenhaft lebensfroh entweihen? Pink und vor Allem ihre kleinen Kinder haben die nach Schmerz und Flagellantentum schreiende deutsche Seele nicht verstanden. Sie entweihen den Schrein des deutschen Schuldschmerzes durch fröhliches Herumgerenne. Ketzerei!

Dieses Denkmal ist offensichtlich nicht dazu da, der Opfer zu gedenken, sondern dem Rest der Welt den ewigen Schmerz der deutschen Erbschuld zu versinnbildlichen. Deshalb können sogar Halbjüdinnen wie Pink oder Volljuden wie Broder zu Ketzern am Gedenken erklärt werden.

Deutschland gedenkt nicht der Opfer, es gedenkt der Täter. Es trauert nicht um die Toten sondern zelebriert Zerknirschtheit. Es gilt nicht, den Überlebenden eine sonnige Zukunft zu gönnen, das erkennt man ja auch immer wieder am Umgang mit dem Staat Israel, sondern es geht um das genüssliche und medienwirksame Suhlen in der eigenen Schuld. Das will man sich nicht durch blöde Kinder der Überlebenden versauen lassen.

Es ist eine geradezu kultische Verehrung der Schuld der Vorfahren, die in Deutschland richtiggehend genussvoll zelebriert wird, die man dort aber nicht erwähnen darf, weil jede Respektlosigkeit gegenüber dem eigenen Erbschmerz als schwere Sünde und Nazitum angesehen wird. Dass man den wirklichen Opfern des damals Geschehenen damit eigentlich, den eigenen Schmerz theatralisch bejammernd, ins Gesicht spuckt, merken die nicht einmal. Bevor sie symbolisch auch nur eine Minute im Gedenken an die Millionen toten Juden im Hinterzimmer Shiwesitzen würden, böllern sie lieber Betonblöcke in die Stadt und tröten stolz vor der ganzen Welt ihre Schuldverarbeitung hinaus. Wer dieses Denkmal der Schande – Copyright Jakob Augstein – entweiht, der stört nicht das Gedenken an die Toten sondern die Therapiesitzung der Nachfahren der Täter.

Kinder, die zwischen „Mahnmalen“ jauchzend Fangen spielen – das wäre doch genau die notwendige Orientierung in eine lebensfrohe Zukunft, die endlich ein Gegenpol zur todbringenden Vergangenheit sein kann! Die Millionen Ermordeten hätten sicher mehr Freude daran, dass Kinder, auch jüdische Kinder, heute mitten in Berlin lachend Fangen spielen können, als daran, wie sich theatralisch selbstbeweihräuchernde Berufsbetroffene in geradezu kultischer Verehrung ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung suhlen.

Doch ausgerechnet jene, die sich als progressiv und zukunftsorientiert selbstmissverstehen, haben ihren Fokus einzig und allein auf zwölf Jahre in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zusammengezogen; sie messen die Welt und jeden Menschen ausschließlich an diesen zwölf Jahren und deren Umgang damit. Wer sie beklagt, beweint, betrauert, die ewige Schande beschwört, die ewige Schuld zelebriert, der hat Chancen, eventuell als Mensch anerkannt zu werden – der Rest ist Nazidreck. Denn sie teilen sogar die Menschen in genau jene zwei Gruppen ein, die die Nazis erfunden haben: die arisch-weißen nationalsozialistischen Herrenmenschen und den restlichen Dreck. Nur kehren sie die Bedeutung um. Für sie gibt es nur den arisch-weißen nationalsozialistischen Dreck und die Gruppe der moralischen Herrenmenschen, zu denen sie sich zugehörig fühlen. Im Umkehrschluss ist jeder, der nicht zu ihnen gehört, natürlich Nazidreck. Das können inzwischen auch Türken, Libanesen oder eben gar Juden sein. Der Deutsche in seiner Gründlichkeit lässt sich weder seinen Größenwahn noch seinen Weltschmerz von irgendwem verhageln!

Es sind ewiggestrige Idioten, die permanent von Progressivität reden, sich aber nur auf einen Punkt der Vergangenheit fokussieren; die von Diversität palavern, aber nur Schwarzweiß zu erfassen in der Lage sind; die nur Gut und Böse, nur Ich und die da, nur ihre Filterblase zu akzeptieren in der geistigen Lage sind. Farbenblinde, die Buntheit predigen und doch nur alles in blutrot tauchen können. Antifaschisten, die ohne selbsterfundene Faschisten eben nichts wären außer irgendwas mit Anti. Weil sie für Pro nix zusammenbringen.

Ich bewundere diese Kinder, ich gratuliere ihnen zu ihrer Lebensfreude, mit der sie in eine Zukunft rennen, die ihnen gehört. Sie pfeifen auf die Vergangenheit.
Gut so.
Sie werden noch früh genug von ihr eingeholt werden.
Mir sind jedenfalls Kinder, die lachend in einem Mahnmal Fangen spielen, dreimal lieber als jene, die am Schulhof ihre Klassenkollegen zusammentreten. 

 

Dienstag, 16. Juli 2019

Haben Sie den Knall gehört?


Nämlich bei McKinsey — die Sektkorken. Aber was! da mußte vermutlich gleich Champagner her, vom Besten natürlich ...


»Same procedure as last year, Mrs. Ursula?«
»Same procedure as every year, McKinsey!« 


Unsere Parteipolitik ist bekanntlich ein immerwährendes Geben und Nehmen. d.h. — vor allem letzteres ...



Es ist entschieden

von Fragolin

Nun hat also nach dem Ischiasgeplagten die zweite Merkel-Marionette den Karlsthron bestiegen. War zu erwarten, denn wie prophezeit: die Sozen tröten zwar laut herum, wenn man ihnen aber drei Dinge verspricht, nämlich Plätze am Futternapf, Posten für die Freunderl und neue Steuern, die sie den Leistenden abpressen können, dann fallen die vor Glückseligkeit jauchzend im Liegen um.

Wir können uns zurücklehnen und auf den Stoff zum Schreiben warten. Wird nicht lange dauern. Welche Versprechen wird sie wie schnell brechen? Wer wird als Erster aufwachen und das Lügengebäude erkennen, außer den bösen ultrarechten Schwefelunholden, denen der linke Glaube an die Großartigkeit der umjubelten Uschi schon immer gefehlt hat? Wer wird die lukrativen Beraterverträge für die zu selbständigem Denken nicht besonders befähigte, nichtsdestotrotz aber offensichtlich selbstüberschätzend beratungsresistente Gummiente Merkels bekommen? (Erwartungsgemäß McKinsey, schon um die eigenen Söhne gut zu versorgen…) Wie schnell wird sie Merkels Wunsch nach erzwungenem Durchdrücken der Rechtsgültigkeit des Migrationspaktes auch gegen jene EU-Staaten, die ihn nicht unterschrieben haben, erfüllen? Wie schnell wird sie die Prioritäten ihrer Herrschaft auf Gender und Feminismus konzentrieren? Wie haltungsbeweisend wird sie den europaweiten Kampf gegen Rechts forcieren? Wie schnell ihr Amt missbrauchen, um ihrer Herrin daheim die AfD vom Halse zu schaffen?

Oh, es wird spannend. Wenn VdL so handelt, wie VdL schon immer gehandelt hat – und es spricht nichts dagegen – dann wird die Herrschaft des trunkenen Truchseß dagegen noch wie eine Regentschaft der Weisheit und Nüchternheit erscheinen. Wir werden tägliche Inkompetenz erleben, die in harten Grauslichkeiten für die schrumpfende Menge der Schon-länger-hier-alles-Bezahlenden gipfeln werden – und das alles mit der gerechtfertigten Erwartung, das Von der Leyen wie immer einen Scherbenhaufen hinterlassen wird. Die EU wird empfindlichen Schaden nehmen, und man wird blöken, dass es an bösen Hetzern und Spaltern liegt, aber es wird eben doch nur ein Abbild der Scherbenhaufen sein, die Uschi noch nach jedem Amt hinterlassen hat. Diese Frau ist offenbar ebenso unfähig wie inkompetent und korrupt. Erfüllt also alle Anforderungen an einen EU-Posten.

In Deutschland hat sie drei Ministerien heruntergewirtschaftet, die komplette Bundeswehr (bei deren Generälen heute wahrscheinlich die Schampuskorken knallen) an die Wand gefahren und Millionen Steuergelder verbrannt, Korruptionsermittlungen an der Backe und jegliches Vertrauen verspielt – also die ideale Besetzung für den angeblich mächtigsten Posten in Europa.
Ich freue mich. Für die Bundeswehrsoldaten jeden Dienstranges ebenso wie für die EU-Insassen. Denn auch wenn sie unter der Kompetenzgranate leiden werden, am Ende besteht die Chance, dass sie die EU ebenso zertrümmert wie alles, was sie bisher angegriffen hat. Dann war‘s das. Game over.

Nachtrag: So schnell kann es gehen und Freude schlägt in Mitleid um. Ich hatte Hoffnung für die Bundeswehr, vielleicht doch eine kompetente politische Führung zu bekommen, auch wenn die Personaldecke unter Ihrer Intriganz Angela der Meuchelnden dafür sehr dünn geworden ist, doch Ach! Es wird Annegret Kramp-Karrenbauer. Das Verteidigungsministerium wird von Merkel offenbar als Spielzimmer für ihre aktuellen Prinzessinnen betrachtet, wenn sie sich an allen anderen Baustellen als unfähig erwiesen haben.
So schnell kann Hoffnung vergehen.
In Deutschland ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

LL, oder: die Leyen’sche Leere

von  it’s  me  


Bisher war es ein deutsches Spezifikum, dass es nach einer inhaltsleeren Rede, gespickt mit Leerfloskeln, Standing Ovations und minutenlangen Applaus gab. Merkel, die ja das Gegenteil einer guten Rednerin ist, hat das mehrmals zelebriert und sich in alter DDR-Tradition über 10 Minuten Applaus von ihren Speichelleckern abgeholt. Selbiges geschah gestern in Brüssel, wo Frau UvdL (Ursula von der Leyen), die die deutsche Bundeswehr nachträglich ruinierte (U-Boote können nicht tauchen, Hubschrauberpiloten machen Nachtübungsflüge auf ADAC - Hubschraubern, dafür gibt es Uniformen für Schwangere) eine Bewerbungsrede hielt, um sich den Posten einer Kommissions-präsidentin zu krallen. Ihre Rede war voll von unrealisierbarem Schwachsinn und Versprechungen, die wir von allen Politikern kennen. Außerdem hat sie, wie vor jeder Wahl und fast überall geschieht, Versprechungen gemacht und dazu den Geldbeutel aufgemacht, natürlich nicht ihren, sondern den von uns gefüllten.

Um die GrünInnen für sich zu gewinnen, hat sie verspochen, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent dieser Welt zu machen und dafür 100 Milliarden in Aussicht gestellt. Was bedeutet Klimaneutralität im Sinne von UvdL? Darauf gab es natürlich keine Antwort, aber es genügt schon die Nennung einer Unsumme für die gute Sache, und schon applaudieren sogar die Links-Grünen.

Wahrscheinlich will sie alle Autos auf Elektroantrieb umstellen, nicht wissend, woher der Strom kommt (vielleicht Atomstrom aus Frankreich?), und dass sie Produktion einer einzigen Batterie mehr Umweltschäden verursacht als ein benzinbetriebenes Auto in sechs Jahren bzw. wenn es 100.000 Kilometer fährt. Also mich hätte diese unrealisierbare Aussage genau so wenig überzeugt wie wenn jemand sagt, dass er sich wünscht, dass es auf der Welt keinen Krieg und keinen Hunger gibt. Hört man gerne von sehr dummen, realitätsfremden Menschen, die sich selbst überbewerten und gleich-zeitig die ganz Guten sein wollen.

Weiters will sich Uschi für eine gerechte, faire Wirtschaft einsetzen, die besonders den Schwächsten nützt, und dafür werde sie jeden Tag kämpfen. Also an dieser Stelle beginnt mein übersäuerter Magen, sich bemerkbar zu machen, nicht wegen eines zu hohen Weißwein- oder Kaffeekonsums, sondern wegen des Ärgers, vielleicht zu denken, dass jemand diese orale Miserere ernst nimmt. Theoretisch könnte sie gleich in ihrer Heimat beginnen, wo die Autokonzerne einige tausend Leute entlassen haben. Die können sich über Uschi, sollte sie den Job bekommen, freuen, weil jetzt gibt es bald ein Ende der ungewissen Zukunft. Weiters will sie regionalspezifische Mindestlöhne, Fonds für strukturschwache Regionen, ein europaweiter Schutz vor Arbeitslosigkeit, die Besteuerung von Tech-Riesen wie Facebook und Google ... Was sie will und was die verschiedenen Länder machen – da wird es so Probleme geben, trotz ihres täglichen Kampfes.

Und wieder werden Unsummen versprochen, aber diesmal, um die Stimmen der Sozialisten zu erhalten. Und weiter geht’s mit UvdL’s Traummännchen - Stunde: „Es ist unsere Pflicht, Menschen in Not zu helfen“. Zum ersten Mal meine Zustimmung, aber halt. Sie meint nicht deutsche Pensionisten, die nicht genug zu essen haben oder sich eine Wohnung leisten können, sie meint nicht die hunderttausenden Deutschen, die unter der Armutsgrenze leben, sie spricht nicht von ihnen, sondern von Merkels Liebkindern – den Flüchtlingen, besser gesagt Migranten, denn es besteht kein Flucht-grund für Menschen aus Nigeria, aus dem Senegal, Tunesien oder Marokko, und kein Recht auf Asyl für Syrer, Afghanen oder Irakis, entsprechend der Genfer Flüchtlingskonvention. Natürlich ist die Rettung allein nicht genug, es müssen ihrer Meinung nach die Fluchtursachen bekämpft werden – fuck, wie oft haben wir diesen Schwachsinn schon gehört! – und mit der Unterstützung dieser Länder könne Europa auch wieder stabile Außengrenzen haben. Das Uschilein hätte bei der Medizin bleiben sollen, denn mit der hohen Politik kennt sie sich wirklich nicht aus, denn wenn angenommen Menschen in Sierra Leone so viel Geld zur Verfügung haben wie sie hier in Deutsch-land alimentiert bekommen, dann besteht wirklich kein Fluchtgrund mehr.

Vielleicht lässt sie einmal ausrechnen, was das ausmacht, wenn man jedem Neger in der Sub-saharzone Hartz4 in den Tschad oder nach Mauretanien überweist. Wäre günstiger und keiner ertrinkt mehr im Mittelmeer oder muss von der Rackete gerettet werden. Und hier ersparte man sich viele Schächtungen und Vergewaltigungen, auch wenn ein Psychologe in größter Verachtung meinte, dass eine vergewaltigte Frau kein schlechteres Leben haben muss, sie hat halt ein „anderes“ leben. Also diesen Typen würde ich gerne mit dem dicken Ende eines Baseballschlägers ein anderes, aber nicht zwangsläufig schlechteres Leben, ermöglichen. Und als Krönung der inhaltlichen Leere versprach sie mehr Mitspracherecht für EU-Bürger. Also jetzt hat das Wort Miserere (der medizinische Ausdruck für das Erbrechen von Kot) eine neue Bedeutung bekommen.

Dass sie zu Beginn auf französisch, englisch und deutsch sprach und „Lange lebe Europa“ zum Schluss ebenfalls, wurde in den Medien speziell hervorgehoben, dabei wissen die gar nicht, dass das meine Frau in sieben Sprachen könnte. So peinlich das Ganze, aber da ich bald mehr Mitsprachrecht eingeräumt bekommen werde, kann ich ja dem ganzen Schrecken ein Ende setzen. 



Damit nicht nur (angeblich) totale Hungerhaken diesen Blog zieren


... hier nun ein Bikini-Photo der FLOTUS (wie das jetzt ziemlich hirnbefreit in Amerika heißt).  Na bitte — was ist daran auszusetzen (außer der mangelhaften Belichtung)?




Sir Robert Napier — dringend gesucht!

von  it’s  me 


Den Mann sollte man kennen, denn er hat das gemacht, was wir machen sollten. Erst einmal – wer war Sir Robert Napier (1810-1890)? Ein britischer Offizier, später Vizekönig von Indien, Gouverneur von Gibraltar und Feldmarschall. Die meiste Zeit war er jedoch in Indien und Oberbefehlshaber der Bombay-Army. Als solcher kam er natürlich durch das Land und sah die schreckliche Tradition in Indien, dass beim Tod des Ehemanns die Witwen ebenfalls verbrannt wurden. Die Ehefrauen bringen die Mitgift — doch mit dem Tod des Mannes wurden sie als nutzlos angesehen.

Als Napier einmal zu der Vorbereitung eines Scheiterhaufens dazukam, wurde er aufgeklärt, dass der tote Mann UND die lebende Ehefrau verbrannt werden würden. Daraufhin sagte er, dass das verboten sei. Daraufhin der Inder, dass dies in Indien seit jeher Brauch sei. Napier: er werde seinen Tischler beauftragen, einen Galgen zu bauen, um den Inder, sollte er tatsächlich die Witwe verbrennen, auf-zuhängen. Denn in England sei es Brauch, Mörder zu exekutieren.

An diese Geschichte muss ich oft denken, speziell im Zusammenhang mit den Kültürbereicherern aus dem Morgenland und den intellektuellen Genies aus der Subsaharazone. Denn die bringen Bräuche mit, die absolut inkompatibel mit unseren Wertanschauungen und unserer Ethik sind. Was wir bräuchten: einen Robert Napier der Gegenwart, der den „Wertvoller-als-Gold-Merkelgästen“ erklärt, dass wir andere Bräuche haben und sie zwar nicht gehängt, aber ausgewiesen werden – unwider-ruflich und ohne die Möglichkeit unzähliger juridischer Einsprüche – und dies auch exekutierten.

Nur wäre der Robert Napier, lebte er heute, in den Augen der Medien und in denen sämtlicher Gutmenschen ein Nazi, ein Islamophober und überhaupt ein Immer-Phobiker. Und das Argument, dass man von vielen „erst kurz hier Lebenden“ nicht wisse, woher sie kämen, da keine Papiere vorhanden, und man sie deshalb nicht zurückschicken könne, kann ich auch nicht akzeptieren, da es eine gute Alternative gibt, über die ich schon einmal schrieb: Man überweist Putin 1 Milliarde auf sein Privatkonto und 1 Milliarde für den Bau eines Lagers in den Weiten Sibiriens. Zaun braucht man nicht, kein Wachpersonal, denn diese Funktion übernehmen die Wölfe und Bären. Und alle, die nicht freiwillig heimkehren, kommen in dieses Lager – Selbstversorgung vorausgesetzt, und keine Putzfrauen. 

Einmal im Vierteljahr wird gefragt, wer unter diesen Umständen freiwillig nach Aleppo oder Ouagadougou zurückkehren möchte oder die Gastfreundschaft Putins weiter auskosten möchte. Man kann auch ein 2. Lager im Freizeit-und Urlaubsparadies Nordkorea machen, denn ich kann mir vorstellen, dass Kim-Jong-Un nichts gegen ein paar hundert Millionen auf seinem Konto einzu-wenden hat.

Der einzige Robert Napier von heute lebt in Ungarn, heißt Victor Orban und wird sehr angefeindet, aber er wird’s aushalten, hat er doch eine wunderschöne Verantwortung seiner Frau und seinen fünf Kindern gegenüber — im Gegensatz zu den kinderlosen Merkel, Macron, Asselblom usw.


Doppelte Maßstäbe

von Fragolin

Man vergleiche bitte einfach mal die Berichterstattung über die Militärparaden zu den Nationalfeiertagen.
USA: Trump lässt sich feiern, protzt mit pompöser Militärmacht wie Putin oder andere Diktatoren, hat seine Spießgesellen um sich geschart und lässt den vergangenheitsempfindlichen Deutschen kalt erschauern.
Frankreich: Macron bietet eine tolle Vorstellung europäischer Verteidigungsmacht mit einer imposanten Militärparade, feiert mit seinen europäischen Freunden, Merkel würdigt seine große Geste.
Man erinnert sich an die Pressemeldungen der TASS, über die immer der Witz kursierte, sie würde über ein Rennen zwischen dem sportlichen Schauspieler Reagan und dem altersklapprigen Breshnew berichten: „Der dekadente Ableger des Imperialismus konnte nur mit Mühe den vorletzten Platz belegen, während unser geliebter starker Vater der Nation mit Leichtigkeit einen imposanten zweiten Platz belegte!“

Fakt ist: Beide sind gewählte Präsidenten ihrer Staaten und begehen, wie alle ihre Vorgänger auch, den Nationalfeiertag mit einer Militärparade. Kann man zu stehen wie man will, ist dort eben Tradition. Aber die Medien entblößen ihre Gesinnung offen, indem sie nicht einmal halbwegs versteckt geradezu ekelerfüllt über Trump herziehen und nur wenige Tage später die gleichen Fakten über Macron voll Jubel und Zärtlichkeit berichten. Immer mit dem Anspruch, faktenbasiert und wertneutral zu sein. Eine neue Umschreibung für verlogen und heuchlerisch, wie es scheint.

Ach ja, ein Treppenwitz am Rande: der böse Trump „lässt sich feiern“, und das offensichtlich mit Erfolg, denn die versammelten Amerikaner jubeln ihm zu. Der gute Macron bietet seinem geliebten Volk eine imposante Vorstellung und wird dafür gnadenlos von diesem ausgebuht.