Mittwoch, 20. März 2019

Das hat man in Brüssel halt nicht bedacht ...


Erst vor kurzem wurde ich, vor einer Verhandlung wartend, Zeuge eines Gesprächs unter Kollegen, die recht lebhaft über den Brexit diskutierten. Einer der Gruppe, der sich offenbar in den britischen Verhältnissen besonders gut auskennt, äußerte Gedanken, wie sie auch in dem folgenden Artikel erörtert werden:

Die Iden des März: UK-Parlament “zu selbstbewusst” für die EU?


Der Sprecher (Vorsitzende) des britischen House of Commons, John Bercow, hat angekündigt, ein drittes Meaningful Vote über das von Theresa May und Michel Barnier verhandelte Austrittsabkommen zu verhindern, sollte die May-Regierung versuchen, einen unveränder-ten Text dem Parlament vorzulegen. Von John James, erstmals erschienen bei b.com.

Diese Entscheidung illustriert vorbildlich, warum die politischen Institutionen des Vereinigten Königreichs (VK) mit dem politischen System der Europäischen Union nicht kompatibel sind. Das politische System Großbritanniens wird “bottom up”, das System der EU “top down” gelenkt.
In der EU steht das Ergebnis politischer Auseinandersetzungen schon am Anfang fest. Man sucht politische Prozesse, die die getroffenen Entscheidungen legitimieren. 
Leseempfehlung!

Kinderkreuzzüge (2)


Neue Dokumente enthüllen: Kinder-Protestzüge sind eine lange geplante Komponente der Kampagne für Klimaschutz-Maßnahmen


Climate Litigation Watch
 

Neu aufgetauchte öffentliche Dokumente belegen, dass die Rekrutierung von Kindern für Streiks und Demonstrationen eine lange im Voraus geplante Komponente für die Pro-Klimaschutz-Kampagnen der Klima-Industrie sind:


Aus diesen jüngst aufgetauchten Dokumenten geht hervor, dass die jüngste Welle privater „Klimaschutz“-Anwälte sowie Ermittlungen von General-Staatsanwälten (AGs) nicht nur ein vor sieben Jahren hinter verschlossenen Türen ausgehandeltes Ergebnis eines infamen Treffens in La Jolla, Kalifornien, war. Es stellt sich heraus, dass die Teilnehmer daran sehr früh schon das wilde Straßentheater von Kinderprotesten und Schulstreiks im Sinn hatten, welches sich jetzt manifestiert hat, letzte Woche auch in den USA.

Direkt herzerwärmend, diese Unverfrorenheit, mit der die Welt verarscht wird ...

Nächstenhiebe

von Fragolin

Oh, wie haben wir vor Nächstenliebe zu zerfließen, predigten uns landauf, landab jahrelang die Heiligen Männer über die Medien, auf dass wir unsere verstockten Herzen den Ärmsten der Armen von den Karpaten bis zum Balkan öffnen und Mildtätiges tun, sie akzeptieren, sie freudig empfangen, speisen und herzen. Und wehe, wehe! es tönten böse Hetzer ihre offenbar erfundenen Fake-News- und Hass-Ergüsse über gar nicht so Ärmste und Hilfserflehende sondern eher aggressiv bettelnde, pöbelnde und auch mal zuschlagende finstere Gestalten, kreischende und spuckende Weiber, abkassierende Mafia-Clans mit sterngeschmückten Familienkarossen – sofort wurde der xenophobe, rassistische und an dunkelste Zeiten erinnernde Wohlstandsfaschist entlarvt und an den Pranger gestellt!

„Empfindet Mitleid!“, so beteten uns die Kuttenträger vor, „denn Geben ist seliger denn Nehmen und wir empfangen so viel Liebe und Dankbarkeit von jenen, denen wir mit Edelmut begegnen!“

Doch Ach und Weh! tönt es durch die Alpentäler. Die Speisung der Armen wird beendet. Was ist geschehen? Sind die warmherzigen Brüder und Ärmstenspeiser vom Wahren Glauben der Mildtätigkeit abgefallen, haben sie den schlangengleichen Verlockungen der toiflischen rechten Hetze nicht mehr widerstehen können, sind Kickls satanische Reiter über sie gekommen oder sind sie, was auch bei vermeintlich ausreichender Entrückung in esoterische Höhen des Wahren Glaubens schon mal passieren kann, einfach mit der Nase brutal auf die Realität geknallt?
Es scheint Letzteres zu sein.

Wenn Gewalt an Mitbrüdern im Spiel ist, hört sich alles auf“, klagen die Franziskaner in Salzburg über zunehmende Aggressivität unter Bettlern.

Bei Gewalt an Mitbürgern hatten sie bisher kein Problem. Sollten sie nicht, anstatt zu jammern, ihrem Heiland folgend auch die andere Wange hinhalten? Seit wann machen die Franziskaner einen auf Schneeflöckchen? Wenn normale Bürger mal eins auf die Fresse bekommen haben, alten Frauen auch mal ein Bein gestellt und die Handtasche weggerissen wurde, sich normale Bürger bedroht und belästigt gefühlt haben, dann kamen doch immer mahnende Worte besonders von den Kirchenmännern, man möge mehr Vergebung im Herzen tragen und Mitleid mit den Armen.

Das Beste ist ja, dass es der Barmherzige selbst war, der als Erster eine Anzeige ausgefasst hat.
Da haben also nach deren Erklärung ein paar Ärmste der Armen sich ein bisschen über die milden Gaben gefreut und waren wohl etwas fröhlich und laut dabei, haben die Brüder beim Beten gestört und daraufhin tobte Don Camillo raus und erklärte den „Armutsmigranten“ schlagkräftig ihre Rechte und auch ihre Linke? Zwei Fäuste für ein Halleluja, das sind gelebte Nächstenhiebe! Muss so gewesen sein, denn die Ärmsten tun doch niemals lügen, oder? Das sind doch arme unschuldige Engelchen, so voller Dankbarkeit und Güte, nicht wahr? Wer etwas anderes behauptete, entlarvte sich dadurch selbst bisher zielsicher als Nazi.

Ein Pater schlägt jetzt Alarm, dass er vor der Kirche von Bettlern angegriffen und getreten worden sei. Die Rumänen zeigten den Kirchenmann dann bei der Polizei wegen Körperverletzung an. „Und das nur, weil ich mich gewehrt habe“, so der Franzsikaner.“

Mimimi, „gewehrt“ gegen die Ärmsten der Armen, die Schwächsten der Gesellschaft, die Gefallenen, die wir auffangen müssen und über denen wir unseren Schirm spannen müssen. Irgendwie passt deren ganze bisherige Argumentation nicht zu dem Geschehen. Sind die angeblich friedfertigen Franziskaner nun in Wahrheit ein xenophober Prügelorden oder handelt es sich bei den angeblich Ärmsten der Armen doch um eine aggressive, präpotente Bettelmafia, die um ihren Unantastbarenstatus wohl wissend auch noch die Dreistigkeit besitzt, jene anzuzeigen, die es wagen, sich gegen sie zu wehren?

„„Sie belagern schon seit Jahren die Franziskanerkirche und das Kloster“, schildern die Pater.“

Wenn ihr wissen wollt, oh Heilige Brüder, woher die kommen, dann fragt doch mal euren Kollegen aus Graz, Pfarrer Pucher. Oder euren Großen Schirmherrn in Wien, das Rotkäppchen Schönborn. Vielleicht reicht aber auch der Herr Mautner, seines Zeichens Mitglied der „Katholischen Aktion“ und Mitglied in jenem „Runder Tisch Menschenrechte Salzburg“, der sich beim ersten Versuch, in Salzburg ein sektorales Bettelverbot durchzusetzen, in einem „Offenen Brief“ bitterlich darüber beklagte, dass den Ärmsten der Armen die Menschenrechte beschnitten würden, wenn man ihnen das Betteln an bestimmten Orten verbieten will.
Und noch besser, fragt mal die Grazer, warum dieses dafür natürlich als rechtsextremes kaltherziges Dreckspack bezeichnete Völkchen so froh war, als endlich das Bettelverbot in der Innenstadt durchgesetzt wurde?
Ihr habt bestellt.
Euch wurde geliefert.
Und einmal, ausnahmsweise, wurde an die Richtigen zugestellt.

Und eines kann man hier im Kleinen noch beobachten, was im Großen durch sogenannte „Flüchtlingsströme“ und deren ebenso herzliche Aufnahme passiert: Wenn man mit Barmherzigkeit und Geschenken lockt, dann kommen am Anfang vielleicht zögernd ein paar wirklich Ärmste der Armen, aber sowie die überzuckert haben, wo es was gratis gibt, rollen unweigerlich die Arschlöcher an, die kriminellen Abzockerclans, die Lügner und Betrüger, die Aggressiven und Verachtenden. Die wirklich Armen werden von denen schnell verdrängt. Der Stärkere siegt am Futtertrog, nicht der Ärmere! Geht‘s einmal in Venedig Tauben füttern, und ihr versteht, was ich meine und was jedes Kleinkind begreift.

Stadtchef Harald Preuner muss über den aktuellen Vorfall schmunzeln.“ - Kann ich verstehen, ich habe schallend lachen müssen! - „Schließlich wurde das sektorale Bettelverbot nach der gekippten Erstverordnung bewusst in der Franziskanergasse und im letzten Teil der Sigmund-Haffner-Gasse aufgehoben. „Und jetzt wollen ausgerechnet die Franziskaner, dass dies wieder rückgängig gemacht wird. Was haben wir uns von ihnen immer anhören müssen ...“, zeigt sich der Bürgermeister fassungslos.“

Täte ich nicht wieder einführen. Sie sollen ihre Goldgeschenke schön weiter selbst an der Backe haben, denn erst alles reinholen und wenn man feststellt, dass die Falschen gekommen sind, mit denen man keine Freude hat, die einfach beim Rest der Gesellschaft abgeben, das spielt sich nicht.
Liebe Mönche: Ihr habt die bestellt, euch wurden sie geliefert, jetzt zahlt auch die Rechnung!
Zeigt die Vergebung und Nächstenliebe, die ihr immer vollmundig von anderen fordert!
Und noch viel Spaß dabei!

Dienstag, 19. März 2019

Relotismus, oder: Der Schoß ist fruchtbar noch ...

SPIEGEL: Deutsche sehen Einwanderung als Chance
Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Zwei Drittel der Bürger glauben, dass Deutschland ausländische Arbeitskräfte brauche, um dem Fachkräfte-mangel entgegenzuwirken.
 
Laut einer neuen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung sehen eine Mehrheit von 53 Prozent der Deutschen Einwanderung als Chance. 
(Hier weiterlesen)

Der Engländer pflegt auf derartige Zumutungen an den gesunden Hausverstand ironisch zu antworten: »Yes — and the Pope is jewish!«

Kinderkreuzzüge ...




1.222

von Fragolin

Seit Tagen werden wir mit allen möglichen Daten über die 50 Opfer von Christchurch versorgt; Name, Bilder, Lebensgeschichten. Etwas, was wir nicht nur nach dem Terroranschlag vom Breitscheidplatz vermissen durften, sondern auch bei den anderen 1.197 Todesopfern. Also nur mal die, die laut offizieller unvollständiger Wikipedia-Aufzählungsliste für das Jahr 2019 in den ersten Wochen dieses Jahres weltweit durch muslimische Terroranschläge ums Leben gekommen sind. Vor drei Wochen kamen 25 in Mogadischu hinzu, die wurden von der Wikipedia noch nicht einmal mit aufgenommen. Vergessen, wie so viele. Also mindestens 1.222.
Ach, von denen wusste keiner so wirklich was?
Ja, das ist die Normalität der Einzelfälle, jeden Monat gibt es mehrere hundert Opfer muslimischen Terrors auf der Welt. Doch wenn man die linke Presse vom Format rosafarbener Propagandablättchen oder Hamburger Fischeinwickelpapiere liest, dann könnte man glauben, in Neuseeland ist der seit Jahren erste Terroranschlag weltweit passiert, und der letzte liegt acht Jahre zurück und war in Norwegen.
Es lebe die Einseitigkeit der Berichtbestattung. Die Heuchelei und Verlogenheit der jetzt hinter dem Feigenblatt geheuchelter Trauer ausgequetschten Propaganda ist offen sichtbar. Sie hat eine konkrete Größe.
1.222.
Also heute.
Morgen sind es wahrscheinlich ein paar mehr.
Und das Abschlachten von Zivilisten durch irgendwelche „Rebellen“ ist da noch gar nicht erfasst...

P.S. eine sich immer wieder aktualisierende Liste der letzten 30 Tage findet sich hier. Wenn man das mit Wikipedia abgleicht, erkennt man, dass dort nur die Spitze des Eisberges gezeigt wird. Es sind weit mehr, über die wir nichts erfahren, wegen denen keine Medien im Sperrfeuer der Emotionen explodieren und keine kreischenden Islamisten von ihrem irren Sultan auf die Straße gehetzt werden. Ganze Legionen Namenloser, zigtausende Opfer hunderter muslimischer Terroranschläge jedes Jahr. Hat diesen Mount Everest aus Einzelfällen bisher ein einziges der jetzt im Sensationstaumel vor sich hintorkelnden Medien auch nur eine Sekunde lang jemals thematisiert?

Und zum Abschluss ein Zitat des ehrenwerten Rechtspopulistenberaters Klonovsky:

Britische Elitetruppen haben in der syrischen Stadt Baghuz die abgeschnittenen Köpfe von fünfzig jesidischen Frauen gefunden, die dem IS als Sexsklavinnen dienen mussten (hier). Da die Täter keine weißen Rassisten waren (und sich nicht für die Chats rechtsextremer Bundeswehrsoldaten interessierten), hat der Zwischenfall nur regionale Relevanz.“

Dem ist dann nichts weiter hinzuzufügen.
Ergeben wir uns wieder der täglichen Heuchelei in den Qualitätsmedien, auch wenn es, eingedenk der Anfangsbuchstaben, manche Tage eine ganz besondere Qual darstellt.

P.S. Und während ich diese Zeilen schreibe, montags in Vorbereitung auf die dienstägliche Früh, hat in Holland ein Türke in einer Straßenbahn um sich geballert. Ich lass die Zahl jetzt trotzdem stehen, denn ein einfacher kleiner Blogger braucht nicht glauben, immer aktuell sein zu können. Setzen wir einfach gedanklich ein „mindestens“ davor und gehen von steigenden Zahlen aus...

Montag, 18. März 2019

Eine These


... stellt Poster Kirov im »Gelben Forum« auf:
Soros & seine Gutmenschen-Presse haben den Fall in der Hand
verfasst von Kirov, 15.03.2019, 16:20

Und zwar in Echtzeit. Es gab fast keine Zeitverzögerung bei der "Aufklärung".


Deutet darauf hin, dass man schon länger von den Attentats-Vorbereitungen jener bizarren Clowns wusste.

Innerhalb von 2 Stunden tauchen überall im Internet sorgfältig vorbereitete Manifeste auf. Alle Erklärungen servieren sich wie von selbst. Weisse Neonazis lassen die Maske fallen. Sie hatten Sympathisanten im Internet. Sie sind überall und sie sind es gewesen. Der Islam ist gar nicht das Problem. Die Weissen sind es. Trump ist es.

Sogar Candace Owens, die neue populäre schwarze Ann Coulter, und eines von Trumps besten Assets, wurde von den Attentätern nicht vergessen. Wurde ausdrücklich ge-würdigt. Kaum jemand kennt Candace ausserhalb Amerikas. Na logisch ist sie das heimliche Vorbild von Weissen übergeschnappten Rassisten in New Zealand. Na aber gaaaaaaaaaanz sicher.



Aber, wie uns unsere Blogtrolle sicherlich glaubwürdig versichern werden: alles nur pöhse, rechte Verschwörungstheorien ...
Wie sagte schon Demokrit?  »ἐτεῆι δὲ οὐδὲν ἴδμεν · ἐν βυθῶι γὰρ ἡ ἀλήθεια«

Ei, warum? Ei, darum!


NZ: 10 Jahre Haft für Anschauen von Terror-Video / ZeroHedge gesperrt

Neuseeland ergreift drastische Zensur-Maßnahmen: Wer das Terror-Video von Christ-church anschaut oder weiterverbreitet, dem drohen 10 Jahre Haft. - ZeroHedge.com wurde gesperrt. - Auch diverse Social Media nicht erreichbar.
 
Die neuseeländischen Behörden haben die Bürger daran erinnert, dass sie mit bis zu 10 Jahren Gefängnis rechnen müssen, wenn sie "wissentlich" eine Kopie des neuseeländi-schen Moscheen-Terrorvideos besitzen - und bis zu 14 Jahre im Gefängnis, wenn sie es weitergegeben haben. Unternehmen (z.B. Webhoster) müssen nach dem gleichen Gesetz mit einer zusätzlichen Geldbuße von 200.000 US-Dollar rechnen.
Ei, warum? Könnte es sein, daß das angebliche »Terror-Video von Christchurch« ... ähm ... nun, wie sagt man dazu? Vielleicht das:
Was mich stutzig macht:
Der Mann parkt sein Auto, kurz vor einer Polizeibeamtin? (5.50 im Video). Da bereits kurz danach die Schüsse fielen, muss die Beamtin doch noch in der Nähe gewesen sein. Oder interpretier ich das falsch?

Die Musik vor dem britischen Grenadiermarsch ist eindeutig aus der Gegend des Balkans. Ist das dieses Karadzic-Lied? Ich habs nirgends im Net gefunden, lediglich diese Version mit dem Titel "Entfernen Kebab". 

https://www.youtube.com/watch?v=6UF-6d-3JGE&list=PL7D15C79F62532ED9&index=8

Für mich stellt sich die Frage, welchen Bezug hatte der Mann zu diesem Lied, zu dieser Sprache? War er Serbe? In seinem PDF-Manifest offensichtlich nicht. Irgendwie unwirklich das Ganze. Weiters irritiert mich die andauernde Musik während des Massakers. Hatte der Mann da ein Podcast oder einen MP3-Player am Körper?

Was ich nicht verstehe, ist der Vorgang um 10.10 und 10.23. Da schießt der auf der Straße umher, wo gar niemand ist. Oder sehe ich das nicht richtig? Überhaupt muss man die Schüsse auf der Straße, schon beim Hineingehen in die Moschee - gehört haben. Ruft da keiner bei der Polizei an? Wenn man bei uns Schüsse in/vor einer Moschee hören würde, wären 5 Min später 5 Streifenwagen da und auch das SEK.

Überhaupt, dass dieser Mann zu seinem Auto geht, wo offensichtlich der Kofferraum mit den Schusswaffen offen gestanden war, um anschließend eine andere Pump-Gun zu holen, dann wieder denselben Weg zurück in die Moschee zu gehen, und um nochmals auf die selben Personen zu schießen, - das kommt mir sowas von unwirklich vor, da sehe ich keine Logik dahinter.

Da ich anfangs - in der Schnelle - nur Ausschnitte des Videos gesehen habe, kam mir das so unwirklich vor, dass mein erster Eindruck eines "fake" zustande kam. Offensichtlich ist das Video authentisch, - aber ich kann bei dem ganzen Ablauf keine Logik erkennen.
Man fühlt sich an den hochinteressanten NSU-Wohnwagen-Schußwechsel erinnert. Um Bert Brecht (garantiert kein pöhser Rechter!) zu zitieren:
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen.
Dennoch: es ist ja irgendwie beruhigend zu sehen, daß die Konstruktion von Wirklichkeit doch nicht so glatt funktioniert, wie es unsere Machthaber und ihre Schreiblakaien gern hätten ...


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Kleiner Nachtrag, vom New Zealand Herald berichtet:
The police officers who dragged an alleged gunman from a car following a shooting at two Christchurch mosques came straight from a training session on how to deal with armed offenders.
The Herald has exclusive details about how the officers, after hearing there was an active shooter on the loose in the city, took to the streets to find him - and stop him.
The officers, who the Herald has agreed not to name, are both based in smaller towns out of Christchurch.
Their boss rural response manager Senior Sergeant Pete Stills said the pair had travelled into Christchurch to attend a training session at Princess Margaret Hospital in Cashmere.
The training was held on a disused floor of the hospital and was around room clearance and dealing with offenders in armed incidents.
"They were actually training when the call came through that there was an active armed offender in Christchurch," Stills told the Herald.
"They had their work vehicles there with them with firearms in them.
"They operationalised themselves and got into one car, they decided to skirt the city, they thought that's what the offender would do - rather than drive through the CBD.
"They were driving on Brougham Street because they thought if he'd just been to Linwood [the second mosque attacked] that's a route he might take."
Moments later they spotted a suspicious car.
"They saw someone fitting the description of the offender coming towards them," Stills said.
"The car was weaving in and out of lanes with its hazard lights on.
"They confirmed the rego, that it was the right car, and did a U-turn."
Stills said the officers have more than 40 years of policing between them and had the experience to handle the situation.
"They were trying to catch up with him, they were discussing tactics - did they want to pursue him?"
Stills said the officers weighed up a pursuit, where the gunman could have got away and "unleashed" on more innocent members of the public.
They also had to consider whether pursuing him would cause a crash which could also be fatal and involve innocent road users.
"They decided to bring it to an end as quickly as possible and they decided to immobilise the car by ramming it," Stills said.
They rammed the gunman's car on the driver's side and footage supplied to the Herald shows the officers dragging him out of the passenger side.
Stills said one officer saw "high risk" items in the back of the car and ran back round to the police car to radio the information in and warn other police.
He believed those items would put his colleagues in danger and wanted to tell them to stay back.
While doing that he lost sight of the alleged gunman and was worried for his colleague so he abandoned the plan and went back to the passenger side.
"He yelled at members of the public to get back," said Stills.
"The car posed a danger."
Once the alleged gunman was contained both officers used the radio to alert other police to the situation.
Stills has heard those communications - as has Police Commissioner Mike Bush.
Bush said the alleged gunman did not give himself up and was "non compliant".
Stills said his officers remained composed throughout.
"I was surprised how calm and collected they were," he said.
"They wouldn't have been scared, we practice for this stuff - to be honest, it was lucky two officers with that amount of service and experience were there.
"One of the officers phoned me straight after to advise me that they'd damaged a car."
Stills said it was the second car from his patch damaged in a week and he'd previously told staff not to wreck any others as they were already short.
He wasn't worried though when he heard what his staff had accomplished.
He commended them for their work and hoped that one day they could tell their stories in their own words.
"It was a good catch," he said.
"You could police for 100 years and not get an apprehension anywhere near that good.
"They did a good job."
At this stage the officers are not able to comment on the shooting or apprehending the suspect as the investigation is ongoing.
Footage of the arrest has been widely shared on social media and the officers have been hailed as heroes by many including Police Commissioner Bush.
He said without their brave actions, it was likely more people would have been killed.
Stills has spoken to both officers at length about their actions.
The men said they were not - and did not want to be described as - heroes.
"They were just doing their jobs, what they are trained to do," Stills said.
Both are taking some time off and one has travelled overseas on a planned holiday.
Police Association president Chris Cahill told the Herald he had spoken "in depth" to one of the officers and had been in contact with the other.
He said he - and the rest of the police - were extremely proud of the pair.
Police around the world had also contacted Cahill to ask him to pass on their messages of pride, support and commendation.
"They're pretty humble guys, certainly 'hero' is not a word you'll hear either of them use," Cahill said.
"They acted.
"They made a decision, and they acted and they got a result."
Cahill said the officers maintain they were just doing their job and "any cop would have done it".
"That's not true," he said.
The officers did not want any public fanfare or attention.
"They are the sort of people who want to get on with the job," said Cahill.
"But they understand the response."
Jawohl! Auch wir haben die Botschaft verstanden, die uns da regierungsamtlicherseits gegeben wurde:
Uneigennützige Heroen — die aber von ihrem Mut kein Aufhebens machen wollen — sind zufällig auf einer Anti-Terror-Übung, höen zufällig von einem Anschlag, fahren daraufhin los und entdecken zufällig einen verdächtigen Wagen, den sie rammen. Darin sitzt zufällig der Täter, den sie zufällig sofort überwältigen können.
"They made a decision, and they acted and they got a result."
Es war nur ein kleiner Schritt für einen Polizei-Heros, aber ein großer Schritt für Neuseeland. Oder so ähnlich.

Wie im Drehbuch zu einem schlechten »Tatort« ...


Cyberfeminismus


(nicht zu verwechseln mit »Ceiberweiber«, einem höchst verdienstvollen Polit- und Aufdeckungs-Blog aus Österreich, der u.a. zu den Morden in Neuseeland einen gut recherchierten und informativen Artikel gebracht hat)

... ist das hier:

„Die Klitoris ist eine Direktverbindung in die Matrix“

Wie kommt der Feminismus in den Cyberspace? Und was ist so neu an der Konstruktion weiblicher Idealkörper? Eine Ausstellung in Zürich zeigt bizarr markierte Geschlechtsöffnungen und führt ein ins Östrogen-Hacking. 

Zumindest zwei Grundannahmen sollte man akzeptieren, im Zürcher Migros Museum für Gegenwartskunst und der Ausstellung zum „Post-Cyber-Feminism“. Achtung, jetzt nur keinen Sternchenfehler machen. Erstens: Die Künstler*innen gehören in der Mehrheit der sogenannten „Post-Internet-Ära“ an. Was meint, dass ihnen von Geburt an keine andere als die digital aufgerüstete Welt zu Füßen oder zu Händen lag.

Woraus folge, dass man von einer „menschlichen Doppelexistenz im Realen wie im Virtuellen“ auszugehen habe und „unsere Realität als computermedial erzeugter Sinnhorizont definiert“ werden müsse. Das kann man so stehen lassen.
Kann man so stehen lassen? Aha. »Take it or leave it«, heißt es bekanntlich — doch bevor ich sowas nehme, lasse ich es lieber stehen, ehrlich! Und was nimmt eigentlich ein WELT-Journaillist, bevor er bspw. schreibt:
Womöglich war es ja doch etwas zu optimistisch entworfen, wenn „VNS“ auf einem großen Transparent ankündigen: „We are the virus of the new world“ ...
»Virus of the new world« zu sein, das wäre »optimistisch«? Sorry: gegen diesen mental-medialen Rinderwahnsinn gibt es offenbar weder präventive Impfung, noch wirksame Medikamente, also kann man diese Krankheit nur isolieren, bevor sie epidemisch wird.

Was aber offenbar jenseits des intellektuellen Horizontes eines WELT-Journaillisten liegen dürfte, wie auch seine Schlußsätze beweisen:
So wünscht man sich am Ende doch ein wenig mehr Cyberskepsis. Jedenfalls solange der Feminismus noch dringend in der analogen Welt gebraucht wird.
 Ja, ganz drigend wird der gebraucht. Etwa so dringend, wie die 54 (oder 622?) Geschlechter unserer TransLeBiQueerdingsbumser. Fast! Denn auch in der Dekadenz müssen Prioritäten gesetzt werden ...


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P.S.: immerhin habe ich einem Link beim Artikel entnehmen dürfen, daß Männer »Periodenneid« haben. Man lernt halt immer dazu ...

Gelbwesten und Braunhemden

von Fragolin

Inzwischen braucht der Schwarze Block keine G20-Zusammenrottungen mehr, um sich auszutoben. Man versammelt sich in Paris, vermummt sich und lebt seinen antikapitalistische Klassenkampf praxisorientiert aus. Banken, Cafe‘s, Boutiquen, ein Svarovski-Nobelschuppen – die typischen Ziele der Linksradikalen wurden demoliert, geplündert und ausgebrannt. Eine junge Mutter mit Baby musste von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden, andere Familien mit Kindern konnten sich rechtzeitig aus brennenden Häusern retten; der Linksterror in Paris steht kurz davor, die ersten unschuldigen Todesopfer zu fordern.

Selbst die Tatsache, dass die meisten der inzwischen 240 Festgenommenen dem linksradikalen Schwarzen Block zuzurechnen sind, hält die fanatischen Linken nicht davon ab, eine rechte Unterwanderung der „Gelbwesten“-Bewegung herbeizufabulieren. Ich sehe das nicht so, denn links und rechts haben keine Bedeutung, denn bei radikalen Sozialisten ist es unter dem Strich vollkommen irrelevant, ob sie nationalistisch angehaucht sind oder nicht; in allen anderen Punkten sind sie eine Blaupause ihrer Selbst.

Gibt es eigentlich noch irgend einen Unterschied zwischen Gelbwesten und Braunhemden?
Wenn man sich die Ziele ihres Furors anschaut – nein. Eigentlich nicht. Billig uniformierte „Rächer der Armen“, die die Luxustempel des bösen Finanzjudentums und Großkapitals abfackeln, Verletzte und Tote dabei billigend in Kauf nehmend – das, liebe sonst so schnell mit solchen Vergleichen aus den Löchern kriechende Berufsempörer, erinnert nun wirklich an die finstersten Zeiten des vorigen Jahrhunderts.

Sonntag, 17. März 2019

The Rt. Rev. Stephan Hoeller: Homily for the Second Sunday in Lent




»Zum Anschlag in Christchurch«


... liest man auf »Deprivers« eine überaus passende Stellungnahme:
Die Relotius-Presse und die Born-Medien sind hellauf begeistert : Endlich können sie wieder über das Einzige berichten, worüber sie noch den User umfassend informieren! In dieser Hinsicht dürfte das Attentat in Neuseeland das reinste Gottesgeschenk gewesen sein. Ja, Brenton Tarrant ist ein wahrer Segen für all die linken Propagandisten, Ideologen, Rechtsextremismusforscher und Politikwissenschaftler!

All die Zeilenstricher und Medienhuren können sich nun wieder über ihre Lieblings-themen von Rassismus bis Rechte ergehen, und was noch schöner ist, die Muslime allen als Opfer präsentieren. Natürlich wird der Anschlag von Christchurch auch dazu benutzt gehörig gegen die AfD zu agieren. Aber das kennt man ja schon.
Prompt fand in Wien gestern eine Demo »gegen Rassismus« statt (als ob die Muselmanen eine Rasse wären — um es auf Wienerisch auszudrücken; höchstens »a Packlrass'«*), wenn ich an die unzähligen muselmanischen Attentäter in Nizza,  im Pariser Bataclan, am Berliner Weihnachtsmarkt, auf die Londoner U-Bahn (um nur ein paar bekannte anzuführen) denke ...).

Vorgestern schulschwänzende SchülerInnen auf einer Demoparty »für Klimaschutz«, gestern dann »gegen Rassismus« ein grölender, fanatisiert Parolen skandierender Mob, der sich über die Wiener Ringstraße wälzte — na, das werden ja noch heitere Zeiten, denen wir entgegengehen!

Dieser Brenton Tarrant ist natürlich ein Trottel — oder ein agent provocateur bzw. nützlicher Idiot der OneWorldOrder-Fraktion, die die »disziplinierende« Wirkung des Islam auf eine sonst allzu freigeistig und selbstbewußt werdende Gesellschaft durchaus zu schätzen weiß. 

Dabei ist es doch völlig klar: den Islam kann man nur durch konsequentes Lächerlich-machen und soziale Ausgrenzung effizient bekämpfen. Und lächerlich genug ist ja jede Religion, die ihre Inhalte auf einer rein äußerlichen »Kultur der Scham« aufbaut, und ganz besonders eine, die in der »heiligen Schrift« (von Gott via Erzengel Gabriel himself wörtlich diktiert) einen unsinnigen Widerspruch, eine haarsträubende Ungeheuerlichkeit an einander reiht!

Ernstgemeinte Einladung an alle Atheisten: lesen Sie unmittelbar hintereinander eines der Evangelien (so ziemlich egal, welches) und dann den Koran. Sie werden ziemlich fassungslos sein, was für ein substanzlos-repetitives, haßzerfressenes Gewäsch letzterer ist — und trotz kindlich-naiver Legenden die Evangelien dagegen an geistigem Gehalt turmhoch überlegen finden (wenn Sie zu sich ehrlich sind). Das wird ihnen nicht gefallen, weiß ich, aber ist ganz heilsam! Man muß deshalb ja nicht Christ werden (oder überhaupt religiös), aber einen Sinn für unterschiedliche Qualität sollte man sich auch bei der Beurteilung seiner Gegner bewahren. Und da kann man wohl nur sagen: »Beides gelesen — kein Vergleich ...«

Der derzeitige Medien-Tamtam ist allerdings auch eine Bestätigung der alten Journalisten-Weisheit, daß die Titelzeile »Hund beißt Mann« getrost zu vergessen ist, wogegen »Mann beißt Hund« einen echten Knüller darstellt. Unzählige mitsamt darin befindlicher Christen angezündete oder zerbombte Kirchen in Pakistan, Ägypten, Irak oder Indonesien sind halt nichts Neues. Das hat der Islam schon immer so gemacht: eine Blutspur zieht sich seit den Anfängen in Arabien bis heute (bspw. im sogen. »Islamischen Staat«) durch die Geschichte — was ist also daran der Neuigkeitswert? Das ist ja etwa so, wie wenn man mit einem Bericht über die gesundheitlichen Nachteile von Übergewicht punkten wollte. Ja, wissen wir doch längst — abgehakt!

Aber wenn einer zur Abwechslung nach abertausenden abgeschlachteten Christen in muselmanischen Ländern in einem (mehr oder weniger) christlichen Land vier Dutzend Muselmanen tötet: na dann ist das eine Sensation!

Journaillismus funktioniert halt so. Und er funktioniert ganz besonders gut so, wenn sich nämlich mit der Schagzeile (die sich gut verkauft) in einem Aufwasch auch eine Agenda der Meinungsmacher im Hintergrund (die einen gut schmieren können ...) bedienen läßt. Da macht Berufsempörtsein gleich doppelt Spaß: man fühlt sich gut, und es macht sich noch dazu bezahlt ...


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*) Packl|rass, die; -, kein PL: [1. Bestandteil: Packl im Sinn von Bündel in Anlehnung an Lumpen-pack, 2. Bestandteil: Rasse] (mundartl., derb): Lumpenpack, Gesindel (vgl. Robert Sedlaczek, Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs)


Video zum Sonntag

„Die Geburtsstunde der Lügenpresse“ titelt ein Buch über den Fall Eva Hermann, zu dem sich Robert Stein mit der bis heute als ewiggestrige und ultrarechte Nazi-Verharmloserin diffamierte Eva Herman zu einem Gespräch traf:


Wer sich nicht mehr erinnern kann oder nicht genau weiß, worum es geht, dem sei ruhig auch die angesprochene Kerner-Show aus 2007 nochmal empfohlen. Aber Vorsicht, man sollte einen starken Magen und einen ruhigen Puls haben. Selten durfte man einem Volksgerichtshof live im TV dabei zuschauen, wie er ein bereits vorab gefälltes Urteil vor laufender Kamera vollstreckt, damit der Pöbel vor den Volksempfängern zum Schnauze halten erzogen wird. Über die Rolle der Anwesenden muss man nichts sagen, die erklärt sich aus deren Wortmeldungen und Mimik ganz von selbst.

Anmerkung nur zu dem aufbrausenden Historiker Wolfgang Wippermann: es ist bezeichnend, dass Kerner als einzigen „Experten“ einen glühenden Linken eingeladen hat, der selbst in Historikerkreisen umstritten ist, weil er sich weigert, die Verbrechen Hitlers mit denen eines Stalin oder Mao auch nur zu vergleichen. Er ist ein erbitterter Gegner der Arbeit des „Forschungsverbund SED-Staat“ und Verharmloser kommunistischer Verbrechen; putzigerweise ist dieser Advocatus Diaboli vor diesem Volksgerichtshof im Gegensatz zur mehrmals frontal angegriffenen Angeklagten wirklich ein Verharmloser von Verbrechensregimes.
Ein glühender Feind übrigens des jüngst geschassten Erben der Gauck-Behörde Hubertus Knabe und jedes anderen, der den gelobten Kommunismus mit dem Nationalsozialismus auch nur zu vergleichen wagt.

Mit Eva Herman begann etwas, was wir auch bei Sarazzin oder Pirincci oder Matussek oder Maaßen (um mal die Bekannten zu nennen, wie viele „Kleine“ schon geschächtet wurden, werden wohl einst Historiker aufarbeiten müssen) erleben durften, nämlich die mediale Hinrichtung politisch Inkorrekter unter dem Regime Merkel. Es ist nicht so, dass der Totalitarismus der Exkommunistin Merkel erst heute beginnt, nein, seine Hinweise ballen sich nur erst heute so stark, dass man sie nicht mehr übersehen kann.

Damals erschien einem der Fall Eva Herman als pittoresker Einzelfall, als aufgebauschtes Missverständnis; da ich ihre Bücher nie gelesen habe und naturgemäß auch keine katholischen Kirchentage besuche (allerdings ohne Kerners angedeutete Meinung zu teilen, dass bereits dort aufbrandender Applaus für seine Ideen ein Zeichen für Schrecklichkeit sein muss) war ich zuwenig mit dem Inhalt vertraut, habe aber schon damals genau erkannt, warum sie geschlachtet wurde: es war der Angriff auf die 68er. Herman hat die Pervertierung der Familie unter Hitler und die Zerschlagung der Familie durch die 68er auf eine Stufe gestellt und damit den Hass des gesamten durch die Institutionen marschierten linksgrünen Establishments fokussiert auf sich gezogen.

Heute wissen wir, es war nur der Auftakt.
Wir sind schon mittendrin.
Das dicke Ende kommt erst noch, und ich befürchte, es dauert nicht mehr lange, wenn man sich die Einschlagdichte und -heftigkeit anschaut.

Samstag, 16. März 2019

Die Eskalationsspirale dreht sich

von Fragolin

Es ist erstaunlich, mit welcher Freude und welchem Genuss linksradikale Kreise jetzt den angeblich „Rechtsextremen“ von Christchurch feiern, weil er doch beweist, dass alle, ausnahmslos und generalisierend, die nicht stramm mit der linken Backe an der Wand kleben oder es sogar wagen, den Islam als Einzig Wahre Friedensbringende Religion nicht jubelnd zu feiern, finsterste Mordsgesellen und Brüder im Geiste eines Massenmörders sind. (Differenzierung fordert man nur von anderen, selbst ist man dazu nicht gewillt und in der Lage.)

Nun denn, lassen wir ihnen ihre nekrophile Freude. Acht lange Jahre mussten sie warten, dass einer in die Fußstapfen des Irren Breivik tritt. Einer, der in seinem Manifest die Volksrepublik China lobt und den Friedensnobelpreis fordert, weil Nelson Mandela auch einen hat. Ein typischer Neonazi eben.

Sorry, ich kann dazu nichts sagen, es ist einfach zu dumm, was da momentan abläuft, und das politische Kleingeld, das linksradikale Hetzer medial aufgepusht gerade auf den Leichen von hingerichteten Männern, Frauen und Kindern schlagen, stinkt meilenweit in den Himmel. Erst vor zwei Wochen hat eine Serie von Terroranschlägen und Straßenkämpfen in Mogadischu 25 Menschen das Leben gekostet. Eine mediale Randnotiz. War da von den linksradikalen Hetzern irgendwas zu hören? Nein, denn aus diesen Toten islamischen Terrors ist kein politisches Kapital zu schlagen, die lassen sich nicht für Hasstiraden gegen alles Nichtlinke und verhasste rechte Politiker instrumentalisieren.
Da schweige ich lieber. Das haben die armen Opfer dieses geistig implodierten Volltrottels und Massenmörders mehr verdient als das peinliche Gekreisch derer, die einen solchen Anschlag ganz offensichtlich regelrecht herbeigesehnt haben, um wieder Munition für ihre Hasspropaganda zu haben.

Besonders peinlich übrigens der „Standard“, der in einem Artikel ohne jede beweisbare Aussage krampfhaft versucht, ein internationales Netzwerk zu konstruieren, in dem alle „Rechte“ zu einer Waffen bei Fuß stehenden Invasionsarmee mit Zentrale in Österreich erklärt werden. Als einziger Hinweis dient ihnen, dass „die Attentäter“ (der „Standard“ weiß jetzt schon mehr als die Neuseeländischen Behörden, die erstmal von einem Einzeltäter ausgehen und noch ermitteln) vielleicht auch in einem Chatroom gelesen haben könnten, in dem angeblich ein deutsches Neonazi-Netzwerk irgendwelche kruden Pläne geschmiedet hat. Hätte könnte würde täte, und der Kickl hat den sicher persönlich angewiesen, und die linksradikale Filterblase tobt und rubbelt sich gegenseitig einen runter…

Dieser Mann unterscheidet sich in Nichts von einem Amokläufer, der in eine Schule rennt und alle Schüler abknallt oder in eine Firma rennt und alle Mitarbeiter jagt. Da ist es (logisch, was sonst?) jedesmal ein Geisteskranker, aber wenn er in eine Moschee rennt, dann nicht? Doch. Der ist um keinen Zacken weniger ein geisteskranker Amokläufer wie der von Graz damals.
Wie gesagt, sie haben sich sooo sehr danach gesehnt, dass es endlich, endlich! Tote gibt, dass einen nur mehr das Kotzen kommt. Dieser hämische Jubel aus Hass und Elend ist schlimmer als der Anschlag selbst, und die linken Hetzer merken es nicht einmal mehr, dass sie sich gerade auf der gleichen Wellenlänge befinden wie ein wieder seinen Hass und seinen Geifer auskotzender Irrer vom Bosporus und seine empört kreischenden Radikalmuslime, die vor der Hagia Sophia kreischen, das müsse nun endlich wieder eine Moschee werden. Linksradikale und radikale Islamisten sind die einzigen Gewinner dieser abscheulichen Tat.
Hoffentlich schreibt sich das jeder hinter die Ohren, der glaubt, mit solchen Taten irgendwas zu erreichen: Sowas geht immer nach hinten los. Immer! Man erntet nicht nur in den Kreisen derer, zu deren Interessenvertreter man sich ohne jedes Mandat aufgeschwungen hat, jene wohlverdiente Verachtung, die einem Schächter Wehrloser zusteht, sondern spielt denen, die man eigentlich schwächen will, in die Hände.
Das macht die Opfer doppelt sinnlos.

P.S. Unter den Opfern soll auch ein Dreijähriger sein.
Es gibt Momente, da bedaure ich, dass jemand nur festgenommen und nicht gleich eliminiert wurde.

Nachtrag: Und es geht schon los mit der Hetze:
https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Nach-Moscheen-Anschlag-in-Neuseeland-IGGOe-kritisiert-Strache-als-unglaubwuerdig/372123323

Das war unnötig


Gastkommentar 
von docw


das schlechteste, das passieren konnte, war der terroranschlag von christchurch gestern mittags, aus mehreren gründen:

- in zukunft werden nach jedem muslimischen anschlag/terror/verbrechen stimmen laut werden, dass sehr wohl auch rechtsextreme terroranschläge begehen. es wird sehr wohl ein massiver rechtsextremer anschlag gleichgesetzt werden mit dutzenden muslmischen.

- nach diesem ( tatsächlichen ) einzelfall, der sich gegen muslime gerichtet hat, wird die „revanche“ der „angehörigen des friedens“ umso massiver und häufiger ausfallen.

- die kirche in form von bischöfen hat sich sofort hinter die opfer und deren religionsgemeinschaft gestellt, mehr als sie es nach mehreren attentaten auf koptische christen taten, obwohl allein das von 2015 21 opfer forderte, ebenso ein sprengstoffattentat auf eine kopt. kirche in ägypten. 

- gestern haben sich die politischen spitzen der welt sofort zu wort gemeldet und ihr bedauern ausgesprochen, im gegensatz zu den morden an christen, da herrschte schweigen. warte nur, bis sich der antichrist franziskus I zu wort meldet. oder darf man erst ab 40 toten seine abscheu aussprechen und nicht bei 21? schaut so aus.

- obwohl das verbrechen von einem australier in neuseeland verübt wurde, wird hier der „kampf gegen rechts“ intensiviert werden mit den üblichen begleiterscheinungen: weitere unterdrückung der meinungsfreiheit, mediale lügen unter vermeidung von tatsachen werden in massen produziert werden – es geht ja um den kampf gegen rechts und damit dient es der „guten“ sache.

- menschen wie ich werden, wenn sie den islam per se kritisieren, noch stärker als bisher mit rechts-extremen verglichen werden.

- insgesamt wird das klima giftiger werden, die kluft innerhalb eines volkes tiefer, und die linke meinungsdiktatur noch stärker.

- ganz entbehrlich war der kotau der neuseeländischen premierministerin, die von den muslims als vollintegrierte gesellschaftsmitgliedern sprach, die in neuseeland willkommen seien und dort ihre heimat hätten. falsch, die einzige heimat, die muslime haben, ist die moschee und keine westliche demokratie.

- ebenso unnötig war auch das verhalten des örtlichen polizeichefs, der ein white ribbon (so eine schleife) auf seiner uniform trug, um solidarität zu zeigen mit entweder den schwulen, unterdrückten frauen oder leuten mit krebs. alle drei kampagnen bedienen sich dieser schleife – nur die farben unterscheiden sich, aber das schleiferl des kieberers war aus metall. solche gutmenschlichen an-biederungen haben bei einem profi nichts zu suchen – das kann er auf seinen pullover oder auf seine unterhose heften, aber nicht auf die uniform.

wie gesagt, das von gestern war unnötig wie ein kropf oder ein carcinom.


Verzicht auf alle Rechte

von Fragolin

Dass die Evangelen nicht alle Kerzen am Kandelaber haben, ist ja nichts Neues. Mir fällt immer spontan der Name „Käßmann“ ein, diese ulkige Schnapsdrossel mit der seltsamen Rassenarithmetik („[deutsche Oma + deutscher Opa] + [deutsche Oma + deutscher Opa] = Nazi“), und dann bin ich mit dem Verein und seinen Ablegern eigentlich schon fertig.

Doch sie schaffen es immer wieder, mich zu erstaunen.
Inzwischen schließen sich in meinen Augen Vernunft und Evangelische Kirche komplett gegenseitig aus. Ein Betverein, aus dessen Reihen eine lichtdurchseelte und von Vorfreude auf das tägliche (meist gewalttätige, messernde und vergewaltigende) Neuverhandeln der Regeln des Zusammenlebens erbebende Göre Eckhart oder gar eine Blockflöten gegen Islamterrorismus herbeisehnende Mutti Merkel ausflocken, kann nichts mit der Realität an der Backe haben. Deshalb können Realisten, rationell denkende Menschen, vernunftbegabte Tiere über dem Level einer Amöbe, nicht wirklich Ambitionen besitzen, bei denen auch nur ansatzweise anzustreifen.
Trotzdem glauben diese Clowns, sich jetzt vor innerer Zersetzung durch logisch denkende Menschen, vulgo „Rechte“, schützen zu müssen.

In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg wird es künftig eine Überprüfung der politischen Gesinnung geben. Die Gemeinden sind dazu aufgerufen, niemanden mehr in ihren Vorstand zu wählen, der politisch zu weit rechts steht.“

Und woher wissen sie das? Zapfen sie das bewährte Antifa-Archiv an? Lassen sie sich die Listen der AAS geben? Oder haben sie eigene alte Stasi-Spitzel in ihren Reihen? Da sind ja besonders in dieser Landesorganisation sicher noch einige verfügbar oder seit 1989 immer noch aktiv tätig.

Die Kirchenleitung hat zu diesem Zweck eine „Handreichung für Gemeindekirchenräte“ herausgegeben. Dort sind die „Kriterien für den Ausschluss von der Leitung einer Kirchengemeinde“ beschrieben.“

Nach der „Apothekerzeitung“ und der „AAS“-Stasi, dem ARD und einigen städtischen Vereinen wie Schul- und Kita-Trägern, gibt jetzt also auch die EKD ihre „Handreichung“ heraus, wie man „Rechte“ entlarvt, die schwere Verbrechen begehen.
Wie etwa, „Sympathisant der AfD“ zu sein.
Erkennt man wahrscheinlich am scheelen Blick, oder angewachsenen Ohrläppchen, oder Krawatten mit Hunden drauf, ich weiß es nicht. Blondbezopfte Kinder zu haben, die sich benehmen können, ist ja bereits anerkanntes Merkmal für Nazitum. Vier deutsche Großeltern zu haben auch. Also wird schon noch irgendwas dazukommen.

Die EKD Berlin-Brandenburg, damals ein brav apportierendes, Stasi-durchsetztes geiferndes Hündchen ihrer kommunistischen Herren, wagt es auch heute nicht, wenn schon politische Vorgaben zu machen, dann diese auch konsequent durchzusetzen. Denn obwohl allein schon Sympathie mit der AfD ausreicht, um mit Acht und Bann gestraft zu werden, sind antifantische Umtriebe bis hin zur Verherrlichung von Gewalt gegen Menschen und deren Eigentum überhaupt kein Problem für den Betverein.

Auch Mitglieder von Initiativen, die sich „gegen die Aufnahme von Geflüchteten wenden“ sollen einer Prüfung unterzogen werden.“

Kirche und Prüfung, da muss ich schon an bewährte Methoden denken. Fingernägel rausziehen und dann fragen, was man so denkt über Gott und die Welt. Sie können es bis heute nicht lassen.

Wie sieht nun eine solche Politische Überprüfung aus? Die Gemeinden sollen „gut dokumentieren“, was gegen einen Kandidaten spricht. Wenn sie sich nicht sicher sind, sollen sie Pfarrer Heinz-Joachim Lohmann anrufen, den „Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche im ländlichen Raum“. Der gibt dann sein „Votum“ ab. Außerdem sollen sich die Gemeinden „Rat und Hilfe“ bei Aktivisten holen, wie zum Beispiel beim „Bündnis tolerantes Brandenburg“.“

Sprich: Es werden Stasi-Akten angelegt („gut dokumentieren“), wahrscheinlich unter Hinzuziehung vertrauenswürdiger Informanten, und dann wird der Oberste Blockwart, der Richter über die Gesinnung, der Imam des Vertrauens, der Inquisitor des Linkglaubens (denn Rechtgläubige will diese angebliche Kirche nicht sehen) angerufen, den Stab zu brechen über den Delinquenten. Rat und Hilfe bringen der Ortsverein der „Linken“ und ihre Freunde von den schlagenden Antifaschaften. Vereine, deren Randgestalten auf „Indymedia“ feiern, wenn sie einen AfD-ler zusammengeschlagen haben, dürfen beratend der Evangeleninquisition beistehen, wenn ein mutmaßlicher AfD-ler dabei erwischt wird, eine Gemeindefunktion anzustreben.

Sag mir, mit wem du ins Bett gehst, und ich sage dir, was ich von dir halte.
Liebes evangelisches Pfaffenpack von Berlin-Brandenburg (und wenn sich der
Rest von solchen Umtrieben nicht distanziert, dürfen sich alle „mitgemeint“ fühlen), vor mir braucht ihr keine Angst haben, ich werde euren blasphemischen Verein nicht einmal mit der Kneifzange anfassen, geschweige denn irgend eine Funktion darin anstreben. Und ich kenne auch keinen normal denkenden Menschen, der noch irgendwas mit so einem Verein anfangen kann. Wer mit euch noch zu tun haben will, nun ja, der kann anscheinend nicht normal denken oder will es nicht. Ich wünsche euch all die Austritte, die ihr mit dieser Aktion verdient; auf dass der Letzte endlich aufwacht und begreift, dass egal ob unter Hitler oder unter Honecker, ihr eben niemals ein Hort des Widerstandes und der Freiheit sondern immer nur schleimende Arschkriecher und widerliche Anwanzer an die Macht wart. Fähnchen im Wind. Eine Schande für den Gott, für den ihr euch anmaßt, das Bodenpersonal spielen zu wollen.

Und falls sich da irgend jemand religiös gebauchpinselt fühlt: Wer an Gott glaubt und Seine Worte gelesen hat, dem fällt auf, dass in all Seinen Offenbarungen keine evangelische oder sonstwie geartete Kirchenorganisation auftaucht. Der Glaube an Gott und Seine Größe ist das Eine, ein Haufen degeneriertes, raffgieriges und psychopathisches Bodenpersonal etwas vollkommen Anderes. Ein menschlicher Verein hat nicht das Recht, sich als legitime Vertretung des Schöpfers des Universums auszugeben; wenn ihr beleidigt seid, weil ich eure Autorität nicht anerkenne, dann kann ich auch nichts dafür.

Der Prophet Jesus selbst hat die Maxime ausgegeben, dass der Glaube an Gott in jedem Menschen wohnt und Gottes Reich nichts mit dem Reich des Kaisers zu tun hat. Er hat den Samen gelegt für die absolute Trennung von Kirche und Politik. Im Tempel Gottes ist jeder Mensch gleich.
Wenn ihr jetzt die politische Einstellung eines Menschen für wichtiger haltet als seinen Glauben an Gott, dann habt ihr euren eigenen Heiland (wieder mal) verraten.
Gratulation!

Und nebenbei seid ihr verfassungsfeindlich unterwegs, weil ihr gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßt. Und solange ihr von Staatsknete und abgepressten Steuern lebt, habt ihr euch an die Verfassung zu halten, ihr seid kein privater Fußballverein.
Wenn ihr schon auf alle „Rechten“ verzichten wollt, dann verzichtet gefälligst auch auf all die euch besonders zuteilwerdenden Rechte!

Freitag, 15. März 2019

Die Diktatur der Kleinpflastersteine

Man stelle sich vor, ein Rudel Glatzen hätte einen Reisebus der „Linken“ angegriffen, mehrere Scheiben mit Pflastersteinen durchschlagen, einen Bengalo gezündet und den Bus mit Farbbeuteln beworfen. Man stelle sich vor, was los wäre, würden Rechtsradikale den Bus einer demokratischen Partei angreifen und, Verletzte oder gar Tote billigend in Kauf nehmend (der Bus war in Fahrt, da hätte weit Schlimmeres passieren können), demolieren.
Das Kopfkino kann sich jeder selbst einschalten, die Sondersendungen vorstellen, die Kommentare der Berufsbetroffenen, den Sulf eines Heiko Maas, das Gekreische einer Claudia Roth.
Allein der Vorfall dieser „Frau“ bei Dunja Hayali, die den stümperhaftesten Fake vor der MoMa-Kamera hingelegt hat, den man sich nur vorstellen kann, ging bundesweit durch alle Blätter und wurde als Topmeldung lanciert. Was wäre da erst los bei einem solchen Angriff?!

Die Antwort lautet: nichts.
Kein Top-Rating, keine Erwähnung im steuerfinanzierten Fernsehen, keine überregionale Bedeutung. Denn der Bus war ja einer der AfD und die Angreifer war die „mutige Zivilgesellschaft“ aka Antifa. Wenn Merkels Kettenhunde von der Leine gelassen werden, dann ist das keine Erwähnung mehr wert. Es gehört zur geduldeten, sogar erwünschten Normalität in Deutschland, dass Oppositionelle angegriffen und terrorisiert werden.

Die „Welt“, immerhin eine der wenigen Zeitungen, die das überhaupt erwähnen, verschweigt verschämt die zu Bruch gegangenen Scheiben und schreibt nur von „Beschädigung durch Farbbeutel“ und „Bewerfen mit Kleinpflastersteinen“, ohne zu erklären, was genau der Unterschied des normalen Pflastersteins zum neu erfundenen „Kleinpflasterstein“ sein soll. Wenn ein Pflasterstein in Richtung einer Moscheebaustelle oder eines Asylheimes fliegt, habe ich von solch seltsamen Verniedlichungen noch nie etwas gelesen, selbst dann, wenn er einfach nur von einem Bauzaun oder einer Mauer abgeprallt ist und nicht, wie bei dem Bus, die Fenster durchschlagen haben.

Wenn aggressive Schlägertruppen gegen die Opposition vorgehen und Politik und Medien das möglichst vertuschen oder verniedlichen, dann ist das ein weiteres Mosaiksteinchen im Bild des menschenverachtenden Merkel-Regimes, dessen Cheerleader sich nicht mehr über die Methoden eines Putin oder eines Erdogan aufregen brauchen, denn unter Merkel wird die Opposition inzwischen um keinen Deut besser behandelt.
Der Staatsschutz ermittelt.
Wie beim Bomben-Attentat von Döbeln.
Wie beim Schlagring-Attentat von Bremen.
Das Ergebnis wird das Gleiche wie immer sein: Es wird kein Schuldiger gefunden. Es wird im Sande verlaufen. Aber es werden ausreichend Begründungen gefunden, warum die Opfer des Attentates selbst schuld sind.

Willkommen in der Diktatur der Kleinpflastersteine.

HMS Schönefeld

von Fragolin

Das ist eine Sensation!


Man stelle sich das einfach mal bildlich vor.
Am Anfang gibt es eine Ausschreibungsphase. Drei Jahre haben verschiedene Schiffbauer Zeit, ein Projekt einzureichen. Akzeptiert werden ausschließlich Einreichpläne aus Konstruktionsbüros, die eine mindestens 50%-ige Frauenquote nachweisen können, eine Gleichstellungsbeauftragte beschäftigen und den Plan gendergerecht formulieren. Es ist penibel darauf zu achten, dass nicht das patriarchalisch vergiftete Wort „Flugzeugträger“ verwendet wird, sondern das neutral und alle Schiffsgeschlechter einschließende „Flugzeugtagende“.

Das Gesamtprojekt muss nicht nur gendergerecht, sondern auch CO2-neutral, antidiskriminierend, antiislamophob und antiheteronormativ ausgeführt werden. Die Verwendung des Wortes „Mannschaft“ ist ebenso zu vermeiden, außerdem müssen vom Kiel bis auf die Brücke überall für mindestens drei Geschlechter getrennte Toiletten, Schwangerenruheräume und Wickeltische vorhanden sein. Nationalfarben sind zu vermeiden, es soll regenbogenbunt gestaltet werden.

Der nachhaltig klimarettende Antrieb muss aus Segeln mit aufgewebten Photoelementen bestehen, die bei Sonnenschein die Batterien laden, damit bei Windstille der E-Antrieb übernehmen kann.
In der Kombüse wird jeden Tag nur mit nachhaltig angebautem Bio-Gemüse halal und vegan gekocht; es gibt zur Vermeidung von Plastikabfällen keine Konservierung von Lebensmitteln; jeden Mittwoch müssen auf dem örtlichen Bio-Markt des Hafens frische Lebensmittel gekauft werden. Das schränkt den Aktionsradius des Flugzeugtragenden zwar etwas ein, aber das müssen die Gesundheit der Mann…, äh, der Flugzeugtragendenschaft und die Rettung der Umwelt wert sein.

Da die Benutzung von Flugzeugen das Ziel der CO2-Neutralität gefährden könnte, die NOx-Konzentration neben der Startbahn die EU-Grenzwerte überschreiten könnten und außerdem sowieso kein Flugzeug mehr aufzutreiben ist, das noch flugtüchtig ist, wird auf die Dinger komplett verzichtet. Nachdem sich der Bau von Start- und Landebahnen auf festem Untergrund für deutsche Ingenieure als unlösbare Aufgabe herausgestellt hat, lässt man es lieber gleich und die dadurch frei werdenden großen Deckflächen werden zur Erhöhung der Autarkie des Schiffes und zur Verbesserung der Klimabilanz mit Gemüsegärten und Streuobstwiesen bepflanzt. Dort finden auch jeden Abend bei schönem Wetter die esoterischen Sitzkreise und Yoga-Abende für Schwangere statt, ab und zu gibt es auch Lichterfeste der intersexuellen Begegnung, die aber nicht zu nahe an der auf dem Oberdeck liegenden Bordmoschee stattfinden, um die religiösen Gefühle des muslimischen Drittels der Stammbesatzung nicht zu verletzen.
Da aus Gründen der Quotenerreichung neben muslimischen Männern und Trans-Inter-Divers-Irgendwassern nur noch Frauen an Bord dürfen, wird der Flugzeugtragende bald den Spitznamen „Lesbendampfer“ erhalten und eine beliebte Partymeile der Queer-Community unter der Woche darstellen; am Wochenende ist dann immer tote Hose weil nach den Folgen des Freitagsgebets erst feucht durchgewischt werden muss.

Ich kann sie schon vor meinem inneren Auge sehen, die nach zwei Dutzend Jahren Bauzeit reglos im Hafen vor sich hingammelnde HMS „Schönefeld“, mit bunten Lichterketten behangen dröhnt von der Konzert-Streuobstwiese das Gewummer eines „Feine Sahne Fischfilet“-Konzertes gegen Rechts, während am anderen Ende des Schiffes der Muezzin dagegen anplärrt und ein paar wegen des dekadenten Kuffar-Krachs angepisste Fusselbärte wutentbrannt mit dem Messer zum Konzert toben wollen, zwischendurch aber von liebestollen Lesben überrascht werden, die dann einfach mal eben vergewaltigen, sodass sich ihr Aggressionspotenzial weit genug absenkt um bis zum nächsten Moscheetermin wieder in ihre Quartiere zu gehen. Die durch solche bedauerlichen Einzelfälle schwanger Gewordenen sitzen derweil mit Kerzen unter den Feigenbäumen der Landebahn und üben Fantasiereisen zur Großen Göttin Omm. Vom Biomarkt kommen derweil die Einkaufenden mit den Bastkörben voller frischer Zutaten für die morgige vegane Gemüsesuppe noch vor dem Liegeplatz an einer Gruppe finsterer Gestalten mit Glatzen und ekligen Deutschlandfarben am Ärmel vorbei, die durch die Klänge des Konzertes gegen rechts auf immer von Deck verbannt sind und die es kaum ertragen können, dass ihr stolzes Vaterland endlich einen Flugzeugträger haben könnte, wenn es nicht zu einer Muschi-Molle mit Moschee umgebaut und technisch so verhunzt wäre, dass allein das Ablegen vom Liegeplatz zum sicheren Untergang des Gerätes führen würde. Sie ahnen, dass es nicht durch Schwimmfähigkeit sondern eine geschickte Unterkonstruktion aus Streben und Beton gehalten wird, seitdem es bei der letzten Sturmflut überflutet wurde. Bei der letzten Ebbe konnte man es fast sehen.

Und jeder Feind hat Angst davor, dass die Greise Regentin Merkel in ihrer vierten Regentschaftsdekade mit dem Einsatz des Flugzeugträgers droht, denn schon bei dem Gedanken daran drohen tödliche Lachkrämpfe. Nur eine findet das nicht witzig: Ihre Admiralität Oberkommandantin Uschi von der Leyen. Sie ist voller Stolz auf den ersten klimaneutralen, gendergerechten, quotenbesetzten und zweckbefreiten Flugzeugtragenden der Welt und geht jeden Monat mindestens einmal selbst durch alle Quartiere zur Spindkontrolle auf Nazi-Devotionalien, männliche Artefakte und Dinge mit verdächtiger Nationalfarbgebung. Alles, was darauf hinweisen könnte, dass es sich bei einem normalen Flugzeugtragenden um ein Kriegsschiff handelt, ist strikt verboten.

Und sollte sich bei diesen Auflagen gar keine Besatzung zusammenbringen lassen – auch nicht schlimm. Dann übernimmt eine der Soros-NGOs den Dampfer, macht ihn zumindest seetüchtig und setzt ihn als Fähre über das Mittelmeer ein. Platz ist genug, sogar eine Moschee an Bord, und Kosten spielen eh keine Rolle. Und sollte man in einem süditalienischen Hafen keine Einfahrterlaubnis bekommen – naja, von keine Torpedos war nirgends die Rede...

Donnerstag, 14. März 2019

»Doch keine lahmen Egoisten«


... meint DiePresse, näherhin eine gewisse Frau Bernadette Bayrhammer. Nun ist es recht zeitgeistig und gutmenschlich, dies geträllerte Lied von Bernadette — nur: ist es auch richtig?
Jahrelang wurde über die Jugend lamentiert – jetzt demonstrieren die Schüler für den Klimaschutz. Das ist (auch) ein Fall für die Schule.

Politisch desinteressierte, karrieregeile Egoisten, die auf Bildschirme starren, ihre größte Angst der Statusverlust – und hinter alledem die Überzeugung, sowieso nichts bewirken zu können: Das ist ein Potpourri der Eigenschaften, die Jugendlichen in den vergangenen Jahren zugeschrieben wurden. Aufbegehren? Fehlanzeige! Und plötzlich gehen zumindest manche doch auf die Straße. Sie demonstrieren nicht für besseren Handyempfang, nicht für flottere Bachelorstudien und auch nicht für ein Update von Instagram. Sondern für ein scheinbar abstraktes Thema, bei dem der US-Präsident noch Nachholbedarf hat: für das Klima.

Ursprünglich angestoßen hat all das Greta Thunberg, die 16-jährige Schwedin mit den langen braunen Zöpfen – die wegen ihres Asperger-Syndroms in den sozialen Medien übrigens einiges an Kränkungen erlitten hat. Ihr Appell für den Klimaschutz trifft auch hierzulande einen Nerv. Nach knapp drei Monaten scheinen die freitäglichen Demonstrationen für die Zukunft auch in Österreich Fahrt aufzunehmen. In allen Bundesländern sind (kleinere und größere) Proteste geplant.
Bei den Lesern stößt die Geschichte von den angeblich nicht lahmen Egoisten allerdings auf einige Skepsis. Nicht ohne Grund, denn wenn es darum geht, eine angesagte Destination für den Urlaub zu erreichen, dann sind die mit der ÖBB »klimaschonend« erreichbaren Strände des Neusiedler- bzw. Wörthersees gegenüber denen in exotischen Ländern eindeutig weniger nachgefragt. Und das T-Shirt — von pakistanischer Kinderhand genäht und via Containerschiff nach Europa gebracht —, das nach  ein- oder zweimaligem Anziehen weggeworfen wird (weil sich bei dem Preis das Waschen ja kaum auszahlt!), ja, auf das wird selbstmurmelnd auch nicht zugunsten des von Oma »klimafreundlich« handgestrickten Pullis verzichtet. Das paßt ganz exakt zum Begehren, die Demo zu Unterrichtszeiten abzuhalten, und dadurch sich etwas an Schulstunden zu »ersparen« ...

Aber immerhin, Frau Bayrhammer schreibt im letzten Absatz etwas, das durchaus seine Berechtigung hat:
Gegen eine Freistellung spricht jedenfalls einiges. Was, wenn das nächste Thema heikler ist als das Klima? Wenn Schüler für den Austritt aus der EU, die Abschaffung der Republik, die Wiedereinführung der Todesstrafe demonstrieren wollen? Gibt es dafür auch schulfrei? Und wenn es Schülern wirklich so wichtig ist, für den Klimaschutz zu demonstrieren, dass sie am Freitag die Schule ausfallen lassen, müssen sie auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. 
DiePresse-Leser »Orphicus« bringt's auf den Punkt:
Chapeau, Frau Bayrhammer! Ihr letzter Absatz trifft den Nagel auf den Kopf. Meinungsfreiheit bedeutet eine Neutralitätspflicht des Staates. Wenn je nach persön-lichen Ansichten des Schulleiters für manche Demos schulfrei gegeben wird und für andere nicht, dann wäre das ein grundrechtliches Problem.
Ansonsten bin ich mit Ihnen nicht überall einer Meinung.
Wenn es Schülern wirklich so wichtig ist, für den Klimaschutz zu demonstrieren, dann sollen sie nicht die Konsequenzen für das Schwänzen tragen. Sie sollen nämlich gar nicht erst die Schule ausfallen lassen.
Denn kein Mensch hindert die Jugendlichen daran, ihre Demonstration außerhalb der Unterrichtszeiten abzuhalten. Ein "Streik" gegen die eigene Bildung ist keine gute Idee und hat in Wahrheit ja auch nichts mit dem Thema zu tun, um das es eigentlich geht.
Und dazu kommt dann noch die übliche Krux an solchen Geschichten: keiner weiß so genau wie viele Schüler aus echter Überzeugung und Engagement dort sind und wie viele nur, um nicht in der Schule zu sitzen. Oder einfach, weil es halt gerade in ist oder man dort mit Freunden Spaß haben kann. Demo als Party.
Und wie viele dieser Jugendlichen nehmen das Thema wirklich ernst und verzichten z.B. auf ein neues (energieintensiv hergestelltes) Smartphone, weil das Alte es eh noch tut? Wie viele fahren mit dem Zug in den Urlaub oder bleiben zu Hause, statt per Flugzeug um die Welt zu reisen? Usw. 
 Wozu sich dann erheiternde Dialoge entspinnen, wie z.B. dieser:
blattlausloewe

mir graut vor den ganzen rechten postern hier.
mir sind jugendliche, die engagement zeigen, lieber als die ganzen rechten poster, meiner generation, hier.
das ganze erinnert mich an die alten am balkon, bei den muppets.


Oberhuber
Mir graut vor Postern die alle ins rechte Eck stellen die nicht ihrer roten oder grünen Meinung sind. Engagement kann man auch in der Freizeit zeigen, aber da macht es sicher weniger Spaß.
 Der (nach vermutlicher Ansicht des blattlausloewen) »rechte« Blogger LePenseur amüsiert sich ...