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Dienstag, 7. Juli 2026

Heute vor 120 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde zu Wien der (wie Wikipedia in exakt dieser Reihenfolge schreibt) "Zitherspieler, Komponist und Gastwirt" Anton Karas geboren. Nuff said ...
 

Ehrlich gesagt: mir hat weder der Film so besonders gefallen, noch dieses Thema ... aber, zugegeben: es war und ist ein Welthit. Und wievielen Zitherspielern ist sowas schon je vergönnt gewesen ...
 
Wer sich den ganzen Film geben will: hier geht's weiter (in ermüdend vielen Einzelteilen). 
 
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P.S.:  und, natürlich: die Katze mag ich. Ich meine: die vierbeinige, nicht die mit den Blumen im Arm — die ist ja nicht blond .... (Hätten Sie sich ja auch selbst denken können).
 

Dienstag, 14. April 2026

Lieber ein klappriger, alter Flügel und dabei was knackiges Junges zum ....

  
ansehen, als umgekehrt! Sag' ich halt. Wer junge Klaviere sehen will, kann bei Steinway & Sons vorbeischauen...
 


Und alles Gute zum 33. Geburtstag, den die hübsche Xenia Kondratijewa heute feiert (auf dem Photo ist sie, zugegeben, noch ein bißchen jünger ...). Was wissen uns uns die Trivia-Webseiten über sie zu berichten? Nicht allzu viel, aber doch genug:
...a prominent figure in the Russian entertainment industry, having acted in many films, modelled for major magazines and advertisements, and won several awards. She was born on 14 April 1993 in Moscow, Russia. 

Raised in Moscow, Russia, she began her journey in the entertainment industry in 2011. She has worked diligently to establish a reputation for herself, collaborating with highly regarded pro-duction companies. Additionally, she has appeared in numerous videos with celebrated actresses [...]

She has ignited widespread interest and speculation due to her guarded personal information and enigmatic persona. People eager to find out more about her family life, relationships, and lifestyle have become captivated by her work in the film industry but there is no information available about her personal life.

She is 5 feet 8 inches (172 cms) tall and weighs around 45 kgs. She has blonde hair and blue eyes and has exemplified the power of hard work and dedication, starting off her career in film and then becoming a successful businesswoman and model. Her journey is an inspiring reminder that anything is possible when you put your mind to it.
Mhm. Jetzt wiss' ma alles! 
 
Noch ein paar Photos von der hübschen Xenia? Aber ja doch, bitte gerne! Es sind ja genug davon vorhanden ....
 








Ooops ... da ist der Daumen etwas abgerutscht!
Na, macht nix, peccata minora — bei dem Aussehen verzeiht man einem Fräulein sowas doch liebend gerne ....
 

Samstag, 28. März 2026

Heute wäre sie 100 geworden ...

von LePenseur
 
Charlotte „Lotte“ Tobisch-Labotýn, auch Lotte Tobisch von Labotýn (* 28. März 1926 in Wien; † 19. Oktober 2019 in Baden), war eine österreichische Managerin, Schauspielerin und Autorin. Sie galt als Grande Dame der Wiener Society und als Inbegriff der eleganten Wiener Salondame.

Große Bekanntheit erlangte sie als Organisatorin des Wiener Opernballs, den sie von 1981 bis 1996 leitete. Zuletzt war sie u. a. als Präsidentin des Vereins Künstler helfen Künstlern in Baden (Niederösterreich) tätig und trat auch gelegentlich in Fernsehsendungen auf. 

... wird sie in Wikipedia charakterisiert. Aber besser als diese lexikalisch korrekten, doch wenig aussagenden Worte bringt sie uns eine Dokumentation aus dem Jahre 2016, zu ihrem Neunziger, näher:

Bis in ihr höchste Alter war sie eine bewundernswert interessierte, weltoffene, charmante und stets elegante Dame, die das Prädikat "Grande Dame der Wiener Gesellschaft" (nicht: "Wiener Society", wie Wikipedia meint, denn das ist eine etwas tiefer angesiedelte Liga, in der sich die Lugners & Consorten tummeln ...) mit vollstem Recht zugesprochen bekam ...
 
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P.S. (v. 30.3.) zu den Kommentaren (die Blogger-Kommentarfunktion ist momentan etwas gestört ...):
 
Sorry, geschätzte Anonymi, aber ich habe Frau Prof. Lotte Tobisch als "interessierte, weltoffene, charmante und stets elegante Dame" charakterisiert, nicht als politische Philosophin. Und so sehr ich diesen Adorno persönlich nicht ausstehen kann (allein sein infames Bashing von Jean Sibelius ließe mir keine andere Wahl!), so wenig kann ich ihr einen Vorwurf aus ihrer Freundschaft mit Adorno machen (der ihr immerhin ein Buch – unter ausdrücklicher Erwähnung ihres in Österreich gesetzlich verbotenen Adelsprädikats – widmete).
 
In Politikfragen bin ich, was die Theorie betrifft, durchaus tolerant. Ich lese auch gelegentlich in den Werken Lenins, obwohl mir alles Sozen- und Bolschewikentum denkbar fern steht. Und Adorno (das beweist seine Hilflosigkeit gegenüber der 1968er-Studentenbewegung!) war eben nur Theoretiker. Und wenn ich alle möglichen (und auch manch "unmögliche"!) Philosophen querbeet lese, auch wenn ich ihre Überzeugungen keineswegs teile, dann darf ich dies auch einer älteren Dame nicht verübeln.
 
Denkverbote, Kontakt-Kontaminationen und ähnlichen Schmarr’n lasse ich gerne den Linken und den verknöcherten Reaktionären – denn ich zähle mich zu beiden nicht ...

 

Samstag, 17. Januar 2026

REVEALED: Col Douglas Macgregor's Closest Confidant....

von kennerderlage
 
 
Sorry, normalerweise gibt es um diese Zeit ein Bild von unserem  Meme Dept.  .... .... aber: dieses Video muss einfach sein ...
 
 
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P.S.: kann sich irgend jemand vorstellen, dass es so ein Video auch mit "Donald the Conqueror" gibt? Ich nicht.

Sonntag, 11. August 2024

Totale Sonnenfinsternis

von LePenseur
 
 
Heute vor 25 Jahren gab es in Mitteleuropa eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten: 

Am 11. August 1999 fand eine totale Sonnenfinsternis über Mitteleuropa statt. Sie gehörte zum Saroszyklus 145 und wurde erstmals etwas östlich der nordamerikanischen Ostküste als partielle Sonnenfinsternis sichtbar.

Die Geschwindigkeit des Kernschattens des Mondes sank von anfangs über 50 000 Kilometer pro Stunde schnell auf immer noch mehr als 4 000 Kilometer pro Stunde, während der Schatten den Atlantik überquerte. An der Westspitze Englands – bei Land’s End – bewegte er sich mit etwa 3 000 Kilometer pro Stunde. Der knapp hundert Kilometer breite Totalitätstreifen zog danach quer über Europa, wobei um 11:04 UT in Rumänien mit 2 Minuten und 23 Sekunden die längste Dauer der Totalität erreicht wurde. Östlich von Indien im Golf von Bengalen endete die Sonnenfinsternis bei Sonnenuntergang

... informiert uns Wikipedia. In Wien war das Wetter eher mäßig: Wolkenverhangener Himmel behinderte die Kennisnahme des Ereignisses. Nun ja: es wäre sonst eben dunkel geworden und man hätte (mit entsprechender Schutzbrille ohne Augengefährdung) die Aureole um die vom Mond verdeckte Sonne sehen können. Hätte-Täte-Fahrradkette ... wie unser Nachbarn aus Piefkonien zu sagen pflegen.

Ja, das war's mit totalen Sonnenfinsternissen bei uns fürs letzte Jahrhundert. 

Die nächste totale Sonnenfinsternis, bei der der Kernschatten über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinwegzieht, wird am 3. September 2081 stattfinden. 

... weiß Wikipedia weiterzu berichten. Nun ja: auch bei optimalen Wetterbedingungen wird LePenseur (und werden wohl auch die meisten seiner Leser) sie schwerlich beobachten können ...


Mittwoch, 28. Februar 2024

"Miss Germany"?

von LePenseur
 
 
Nun sind Miss-Germany-Wahlen ja nicht wirklich im Fokus dieses Blogs (der zu Urlaubszeiten hübschen Bikini-Girls durchaus seine Beachtung schenkt), aber: Wenn das
 
 
... die aktuell auch nur annähernd schönste Frau Deutschlands sein soll ... ... da stelle ich meine mit dieser "Miss" ca. gleichaltrige, fesche Kanzleileiterin daneben – und sie gewänne die Konkurrenz bereits mit einem Fingerschnippen ihrer linken Hand!
 
Ich will ja wirklich nicht behaupten, daß diese Frau Dipl.-Ing. Apameh Schönauer explizit häßlich wäre. Nur: ist es denn schon ausreichend für eine Miss Germany, halt nicht mehr als "nicht unfesch" zu sein? Das ist doch ein Schönheitswettbewerb. Und genau so, wie es bei einer Tanzmeisterschaft nicht reicht, daß man "für einen Ball der Freiwilligen Feuerwehr eh ganz brauchbar Walzer tanzen kann", sondern es wohl deutlich mehr sein muß, um zu siegen, so reicht es eben nicht, daß eine Miss Germany eigentlich "ganz nett aussieht". Denn das tun vermutlich mindestens fünf Mio. jüngere Damen in Deutschland ebenso. Und die sind keine gekrönte "Miss Germany".

Irgendwelche patentierte Gutmenschen trommeln natürlich jetzt begeistert:
Apameh S., an Iranian-born architect, breaks beauty norms by winning Miss Germany 2024, highlighting a shift towards inclusivity and diversity in beauty pageants. Her victory stands as a beacon of change, inspiring others to embrace a broader definition of beauty.
Ja, stimmt: "gebrochene Schönheitsnormen" sind wohl nötig, um sowas ganz klasse und cool zu finden. Ich finde es einfach lächerlich und heuchlerisch. Ein Schönheitswettbewerb soll Schönheit küren. So wie ein Tanzwettbewerb die elegantesten Tänzer, ein Abfahrtslauf die schnellsten Schifahrer etc. etc.

Wer "ganz nett aussehende" Frauen zu Schönheitsköniginnen krönt, nur weil sie aus dem Ausland stammen und "... a shift towards inclusivity and diversity ..." verheißen, kann auch einem 08/15-Krimi-Schauspieler den Iffland-Ring an den Finger stecken.

Sorry: was soll der Blödsinn?!

Mittwoch, 10. Januar 2024

Nicht nur vom "Blog-Vater"

von LePenseur
 
 
... muß zugegeben werden, daß er älter wird (und das Gegenteil wäre ja, wenigstens subjektiv gesehen, noch weit weniger erfreulich ...) und damit "immobiler", sondern wohl auch seine Leser, die (wie aus diversen Postings erschlossen werden kann) zumeist den ersten Frühling ihres Lebens schon hinter sich haben. Für diese als Ansporn und guten Vorsatz im Neuen Jahr erlaube ich mir auf einen Artikel der geschätzten Blogger-Kollegin ño
Unsere Städte sind unsicher, keine Frage. Dank unserer Politmischpoke sind nicht nur seit Jahren Stellen im Bereich der öffentlichen Sicherheit auf ein brandgefährliches Minimum reduziert worden, durch die unkontrollierte Flutung unseres Landes mit sexgeilen … (du weißt schon wer) sind besonders Frauen und Kinder Attacken dieser Testosteronbomben ausgesetzt. Selbstver-ständlich möchten die Linksgrünen, dass es so bleibt und selbstverständlich soll die Wehrfähigkeit der Schwächsten der Schwachen noch weiter reduziert werden, um ein willkommenes „Will-kommens“ziel zu sein.
Der Artikel ist mit instruktiven Videos garniert (besonders hübsch dieses hier), die zur aktiven Aneignung von Selbstverteidigungskenntnissen anregen. 
 
Also: nicht nur angucken, sondern auch etwas TUN! Denn, wie einst schon Erich Kästner so treffend schrieb:

ES GIBT NICHTS GUTES
AUSSER : MAN TUT ES !

Also: Tut's was!

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P.S.: als Belohnung für den Vorsatz gibt's gleich von derselben Quelle den schnellsten Hummelflug aller Zeiten.

Donnerstag, 4. Januar 2024

Weibliche Krallen

von Helmut


Es gibt sicher Wichtigeres auf der Welt, als sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, aber es interessiert mich einfach.

Sicher ist jedem geläufig, wie sich manche Vertreter der holden Weiblichkeit mit übermäßigen Dimensionen bewaffnen. Da gibt’s noch erträgliche Formen, aber auch extremere. Für mich stellt sich die Frage nach den Auswirkungen.

 
 

Da muss man natürlich unterscheiden. Es gibt den beruflichen Bereich, den Haushalt, die Freizeit und natürlich die Körperpflege.

Im beruflichen Bereich wird es wohl kaum eine Frau geben, die sich mit langen Fingernägeln ausstattet, wenn sie z.B. in einer Fabrik an irgendeiner Maschine im Zeittakt gewisse Produktionsschritte vornehmen muss. Bei Angestellten im Büro könnte das noch eher klappen, wobei ich immer die Damen bewundere, die sich mit solchen Angriffswaffen an den PC setzen und dabei die Tastatur bedienen. Für mich oftmals unbegreiflich, dass man dabei nicht ungewollt mehrere Tasten gleichzeitig drückt.

Beim Supermarkt sieht‘s dann ähnlich aus. Da kommt natürlich erschwerend hinzu, dass die Damen an der Kasse auch oft auf den Monitor vor ihrer Nase draufdrücken müssen. Einmal habe ich beobachtet, wie eine Kassiererin dabei die Schutzfolie des Monitors durchbohrt hat. Aber auch die Damen auf der anderen Seite, also die Kundinnen, haben es da nicht leicht. Zumindest, wenn sie dann beim vollen Einkaufswagen eine größere Summe bezahlen müssen, und das mit Karte. Das ist dann schon so etwas wie Artistik, die Geheimzahl für die Karte in die dafür vorgesehene Tastatur zu drücken.

Im Haushalt gibt’s unterschiedliche Tätigkeiten wo es einmal problemlos klappen, und wo es aber auch Probleme geben kann. Beim Geschirr spülen, oder beim Staubsauger wird man es noch hinkriegen, - aber beim Fensterputzen erklären sich für mich dann so manche Kratzspuren auf den Fensterscheiben, woher die kommen könnten.

Freizeit ist ein weites Feld. Schwer vorstellbar, dass man mit solchen Fingernägeln Handball spielen kann. Federball vielleicht noch, weil man da den Schläger in der Hand hält. Natürlich gibt’s da im Urlaub am Strand kaum Probleme, und wenn man in ein Restaurant zum Essen geht, auch nicht. Das Glas kriegt an dann schon irgendwie in die Finger.

Wo ich wirklich unsicher bin, das ist, wie solche Damen es mit der Körperpflege hinkriegen. Jetzt habe ich natürlich kaum die Möglichkeit, das vor Ort persönlich zu beobachten, ich bin ja kein erotischer Spanner, der sich ein Loch in die Badezimmerwand bohrt. Mit Haare waschen könnte es noch so leidlich klappen. Beim Zähneputzen muss man dann schon vorsichtiger sein. Wo bei allem, so wie immer im Leben, auch ein Vorteil besteht. Wenn sich noch ein Essenrest zwischen den Zähnen befindet, den man mit der Zahnbürste nicht herausbekommt, dann tut man sich mit solchen Nägeln leichter. Auch irgendwelche Makeups und Augenmarkierungen aufzutragen, dürfte schwierig werden, genauso das Einreiben von Salben oder Cremes auf der Haut.

Das Spannendste aber stellt sich mir bei einem Reinigungsvorgang dar, der durchaus menschlich, aber auch äußerst notwendig ist. Um es mal ganz hygienisch auszudrücken: Es liegt in der Natur der Sache, dass man die Öffnung einschließlich der umliegenden Stellen, wo man gerade den üblichen Darminhalt herausgedrückt hat, mit geeignetem Papier reinigt, das sich in greifbarer Nähe in Rollenform befindet. Hier sehe ich tatsächlich eine ernsthafte Verletzungsgefahr.

Es würde mich wirklich interessieren, wie das die so bewaffneten Damen dann wirkungsvoll hinkriegen. Aber möglicherweise verfügen diese Damen dann über Hilfsmittel, die uns Männern fremd sind, weil wir so was nicht brauchen. Vielleicht gibt es da weiche Bürsten mit Stiel, die „danach“ mit Hilfe der Toilettenspülung gereinigt werden. Oder auch spezielle Badeschwämme, die man dann extra kennzeichnet, um sie nicht auch in der Badewanne zu verwenden.

 
Die Frau, das unbekannte Wesen, so sagt man. Aber für mich immer wieder faszinierend, wie dieses schwache Geschlecht doch immer wieder jede Situation meistert, bei der wir Männer uns verdammt schwer tun würden.
 

Dienstag, 17. Oktober 2023

Let's picnic

by  Mngent 
 
 


Donnerstag, 31. August 2023

Vielleicht sollte man

von LePenseur
 
 
... das Wiener Parlaments-Restaurant von »Kelsen« in »Kotzen« umbenennen. DiePresse berichtete gestern:
Übelkeit im Parlament nach Käferbohnen-Falafel
 
Der Genuss eines Käferbohnengerichts ist am Montag so manchem Besucher der Kantine des Parlamentsrestaurants „Kelsen“ nicht wohl bekommen. Mehrere Personen wurden nach Verzehr der Speise von Magen- und Darmproblemen heimgesucht, wie zunächst die Zeitung „Heute“ berichtete. Die Küche des Restaurants vermutet, dass es bei der Zubereitung von Käferbohnen-Falafel zu einem Fehler gekommen ist. [...]
 
Betroffen waren etliche Personen, darunter Parlamentsmitarbeiter, Besucher und ein Küchen-Mitarbeiter. Alle hatten die Käferbohnen-Falafel mit Kürbis Hummus und Tabouleh verzehrt. Einige mussten ärztlich versorgt werden.
Daß das, was uns im Parlament so serviert wird, meist zum Kotzen ist, wissen wir zur Genüge. Leider waren in diesem Fall aber unter den Opfern nicht die brechreizenden Politruks — denen als kleine Revanche des Schicksals, quasi als karmatischer Ausgleich, ein kräftiger Übelkeits-Anfall durchaus zu gönnen wäre —, sondern die üblichen »kleinen Leut'«, die auch sonst die Opfer all des Ungenießbaren, das uns das Parlament vorsetzt, sind.

Wieso aber eher dubiose Kültürbereicherer-Speisen ausgerechnet im Restaurant des österreichischen Parlaments, das schließlich die Vertretung des österreichischen Volkes darstellt, angeboten werden müssen, erschließt sich einem nicht wirklich, zumal die österrischiche Küche ja international bekannt und höchst geschätzt ist. »Bleibe im Land und nähre dich redlich«, sollte die Devise lauten! Aber wie der Volksmund sagt: »Wie der Herr, so's G'scherr!« (für Piefkes: »Wie der Herr, so die Diener[schaft]«) — wenn die Politruks der Systemparteien auf Multi-Kulti tun, dann wird das halt auch von der Küche servil nachvollzogen.

Auch wenn das Produkt dann zum Kotzen ist ...

Freitag, 18. August 2023

Worüber schreibt DiePresse, wenn Saure-Gurken-Zeit herrscht ...?

(letztes Rauchzeichen aus dem Urlaub)
von LePenseur


Übers Duzen und Siezen. »Na, Ihre Sorgen und das Geld vom Rothschild möcht ich haben«, seufzt der Wiener angesichts solcher »Probleme« ...
 
Wobei am Arbeitsplatz das sogar wirklich ein Problem werden kann. »"Du Trottel!" sagt man viel leichter als "Sie Trottel!", aber es ist genauso eine Beleidigung«, mahnte mein seliger Vater meinen Bruder, der als noch recht junger Juniorchef in den hipp(ig)en 70er-Jahren mit der ganzen Belegschaft am liebsten per Du gewesen wäre (außer mit der höflich-distanzierten Frau Strohschneider, der »rechten Hand« unseres alten Herrn — das hätte nicht einmal mein Bruder gewagt ...).

Bedauerlicherweise fällt DiePresse ein eher negatives Urteil über das »Hamburger Sie« (das ich bisher eher — aber wie mich Wikipedia belehrt — offenbar nicht repräsentativ als »Hamburger Du« kannte) und nennt es »ein wenig paradox«, jemanden zu siezen, aber mit dem Vornamen anzureden. Nun, ich mache das in meiner Kanzlei seit Jahrzehnten und predigte (leider praktisch immer vergeblich), daß auch meine Angestellten sich untereinander so anreden sollten.

Der Gebrauch des Vornamens schafft dokumentiert doch irgendwie die Vertrautheit (und, hoffentlich auch das Vertrauen) in einer jahrelangen Berufsbeziehung — und das »Sie« hemmt den »Trottel«, der einem in krisenhaften Situationen sonst leicht(er) entschlüpft; es muß gar nicht so weit gehen, wie es der Wiener Volksmund ausdrückt: »Gleich nach dem 'Du' kommt 's Orschloch« ...

Das »Hamburger Sie« pflege ich natürlich nicht gegenüber allen: als ich noch jünger war, redete ich die älteren Mitarbeiter natürlich mit »Sie« und ihrem Familiennamen ein — das hat sich aber durch Pensionierung dieser Angestellten inzwischen erledigt. Jüngere Mitarbeiterinnen, die meist bald nach der Schule zu mir kamen und die allesamt locker meine Töchter sein könnten (also: rein vom Alter her, meine ich!), werden mit Vornamen gesiezt und haben sich darüber noch nie beschwert. vielleicht überdenke ich diese policy, wenn die ersten unter ihnen den Vierziger feiern, warten wir's ab ...

Das »Münchener Du« hingegen ist mir nicht aus München, sondern noch aus meiner Schulzeit vertraut: »Bist wieder deppert, Weber?« war durchaus gängige Anrede zwischen uns Burschen. Derlei Ruppigkeiten werden heute vermutlich unter Leitung eines Schulsychologen in Stuhlkreisen therapiert — tempora mutantur ...

Montag, 5. Juni 2023

Am 5. Juni 1963

von LePenseur
 
 
 
... (also heute vor sechzig Jahren) trat der britische Heeresminister Baron Profumo zurück, nachdem er zugeben mußte, mit einer gewissen Miss Keeler (die auch mit dem Marineattaché der sowjetischen Botschaft ... ähm ... attachiert war) ein Techtelmechtel gehabt zu haben, was er aber dem Parlament gegenüber zuvor bestritten hatte. Vor sechzig Jahren hatte man also noch den Anstand, wegen einer Lüge über eine Affäre zurückzutreten (ein Bill Clinton bspw. ließ ihn später vermissen, aber das nur nebenfüglich ...).

Auf einem Blog, der sich vorzugsweise mit Kunst und Architektur beschäftigt, fand ich nicht nur obiges Doppelporträt von Baron Profumo und Christine Keeler in einem Artikel über Cliveden House,  ein höchst eindrucksvolles Landschloß — ursprünglich vom 2. Herzog von Buckingham als Jagdschloß errichtet ...

 
...sondern auch eine hübsche Zusammenfassung der ganzen Profumo/Keeler-Story:
[T]he Profumo Affair, an event that rocked all British countries in 1961, had started at Cliveden. There was a summer party at the Cliveden estate of 3rd Viscount William Astor in 1961; this was the very same weekend that Stephen Ward, Astor’s resid­ential osteopath, had a party. Lord Astor’s friends were mainly aristoc­ratic eg the Conservative politician and British Secretary of State for War John Profumo (1915–2006). Ward’s friends were less than aristo­cratic, including the sexy dancer Christine Keeler and her lover, the Russian military attaché Yevgeny Ivanov.

To cool down from the summer heat, Lord Astor walked his guests to over to the family pool where Profumo caught a sight of Christine Keeler swimming naked. It was love at first sight! Through Ward’s connections, the very married Profumo began an affair with Keeler, and rumours of their involvement soon began to spread. In March 1963 Profumo lied about the affair to Parliament, stating that he had never had sexual relations with that woman, with Miss Keeler. A short time later Profumo resigned, admitting with deep remorse that he had deceived the House of Commons.

The real tragedy was not that extra-marital sex took place at Clive­den House, nor that the British Secretary of State for War was forc­ed to admit that he had deceived Mrs Profumo. The real tragedy for the Conservatives was that the scandal led to the eventual downfall of Prime Minister Harold Macmillan’s government. The op­p­os­ition Lab­our Party soon defeated the Conservatives in a national elec­tion.

The personal results were strangely unequal. Profumo began a career in charity and was honoured by the queen in 1975 for his work. He never spoke about politics in public again. Step­hen Ward was con­victed on two counts of living off immoral ear­nings, took an over-dose of sleeping pills and died three days later. After Christ­ine Keeler’s release from prison in 1964 and two brief marriages, the ex-showgirl largely lived alone.

It was never proven that Yevgeny Ivanov had attempted to entrap Pro­fumo or to use Keeler as an agent. And Profumo’s relationship with Ms Keeler was never proven to lead to a breach of British national sec­urity in Russia. Ivanov was recalled to Moscow in Dec 1962 and although his naval career continued back in the Soviet Union, he was assigned to a distant fleet well away from the centres of power. 
Habent sua fata mansiones ... 

Ach, ja — nicht nur Häuser, auch Stühle haben ihre Geschichte. 
Jenes Photo von Christine Keeler, rittlings auf einem solchen, katapultierte den schon damals international anerkannten Designer Arne Jacobsen und den von ihm entworfenen Stuhl Modell 3107 zur Berühmtheit. Der tatsächlich verwendete Stuhl stammte jedoch nicht von Jacobsen, sondern war eine Kopie, die Morley vorher billig erstanden hatte 
... schreibt Wikipedia.


Wie kam es zu diesem Photo? Nun, auch hier sei auf die Datenhalde Wikipedia verwiesen:
Auf dem Höhepunkt der Profumo-Affäre 1963 stand Keeler dem Fotografen Lewis Morley Modell. Die Bilder der Fotosession, die einen dann jedoch nicht verbreiteten Film mit dem Namen The Keeler Affair promoten sollten, wurden weltbekannt. Keeler hatte sich ursprünglich vertraglich verpflichtet, für Nacktfotos zu posieren, um dem Film eine größere Publizität zu verschaffen, war davon inzwischen aber nicht mehr begeistert. Der Fotograf Morley überzeugte sie schließlich davon, rittlings auf einem Sperrholzstuhl Platz zu nehmen. So war sie zwar nackt und der Vertrag damit erfüllt, der größte Teil ihres Körpers wurde jedoch durch die Rückenlehne verdeckt.
Habent sua fata sediles ...😉

Montag, 27. März 2023

Ein Fall von kultureller Aneignung? – Typisch Frau / Mann oder Divers?

Die Geschichte der Absatzschuhe
von Grantscherben
 

Persien
Bei den ältesten bekannten Schuhen mit deutlichem Absatz handelt es sich um Schuhe von Reitervölkern, Exemplare davon sind unter anderem im Bata Shoe Museum erhalten. Bis heute weisen Reitstiefel stets einen deutlichen Absatz auf, da er Trittsicherheit im Steigbügel ermöglicht. Im Zuge der intensiven diplomatischen Beziehungen durch Abbas I. um 1600 sollen Teile der persischen Kultur, und so auch die Absatzschuhe, nach Europa gelangt und positiv aufgenommen worden sein. Diese Erklärung der Herkunft der Absätze wird vom Bata Shoe Museum vertreten. Daraufhin verbreiteten sich Absatzschuhe in der Zeit des Barocks als repräsentatives Symbol, zunächst für einflussreiche und wohlhabende Personen. Dabei erhöhte sich auch die Absatzhöhe, die unmittelbar mit dem sozialen Rang einer Person in Verbindung gebracht wurde. Teilweise gab es dafür sogar detaillierte Regularien.

Schumuseum Toronto - Bata Shoe Museum

Abbas der Große – einer der bedeutendsten Führer des Iran – war daran interessiert, diplomatische Beziehungen zu Europa aufzubauen. Gleichzeitig hatte Europa, insbesondere England, im vergangenen Jahrhundert Handelsbeziehungen mit Persien aufgebaut. Persien und Europa verband das gemeinsame Interesse, das Osmanische Reich in Schach zu halten. Abbas der Große war sich dessen und der Macht seiner Streitkräfte bewusst: er hatte eine der größten Gebirgsarmeen der Welt und eine, in der jeder Mann hohe Absätze trug. Als sich die Beziehung zwischen den beiden Mächten entwickelte, wurden Absätze schnell von europäischen Königshäusern bemerkt, die sie später übernahmen.

In Europa war es Ludwig der XIV. (Sonnenkönig) der den Absatzschuh populär machte. Er war Trendsetter für opulente und exzessive Mode. Der König war im wahrsten Sinne des Wortes ein „Fashionista“: er bevorzugte nur die luxuriöseste Mode und war ein Fan von Stöckelschuhen.


Höhere Absätze (mehr als 3 Zentimeter) waren zunächst nicht an das Geschlecht gebunden. Dies änderte sich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts – seitdem wird der erhöhte Absatz fast ausschließlich mit Damenschuhen in Verbindung gebracht, wobei im 20. Jahrhundert High Heels mit noch wesentlich höheren Absätzen als bisher aufkamen. Sehr schlanke Stiletto-Absätze wurden erst in der Nachkriegszeit durch Verwendung besonders festen Stahls möglich. Weite Verbreitung fanden High Heels im Gestalt der Plateauschuhe ab Ende der 1960er Jahre, die den Tragekomfort deutlich verbesserten. Als eine mögliche Ursache dafür, dass sich High Heels im ausgehenden 19. Jahrhundert als explizit weibliche Schuhe wieder verbreiteten, wird das zeitgleiche Aufkommen der (Akt)-Fotografie gesehen, die den Blick auf weibliche Attraktivität und Erotik grundlegend verändert habe.

Zur gleichen Zeit, als Könige versuchten, Absätze als Symbol der Männlichkeit für sich zu beanspruchen, fingen auch Frauen an, sie zu tragen – sehr zur Bestürzung und Verzweiflung vieler Männer.

Die Chopine ist ein historischer Damenschuh mit hoher Plateausohle, der im 15. bis 17. Jahrhundert fast 200 Jahre vor allem in Spanien und Italien in Mode war. Sie sind seit 1438 in Spanien nachgewiesen. Die Sohle war etwa 10 Zentimeter hoch und bestand aus Kork, mit sehr weichem Ziegenleder überzogen. Aufgrund der verbreiteten Mode reichten die Korkvorräte des Landes nicht aus. Ähnliche Sockelschuhe waren auch im 15. und 16. Jahrhundert in Italien bekannt, besonders in Venedig: Dort waren die sich nach unten verbreiternden Sohlen zwischen 25 und 74 Zentimeter hoch. Zur Fortbewegung musste deshalb auf Bedienstete zurückgegriffen werden, die die Damen in diesen Schuhen beim Gehen stützten. Die katholische Kirche soll diese Mode begrüßt haben und italienische Geistliche sollen den Trägerinnen hoher Sockelschuhe bereitwillig den Sündenablass gewährt haben, weil diese sich nicht dem 'Laster' vergnüglicher Tänze hingeben konnten.  

Bild: Aus der Rüstkammer des königlichen Schlosses in Stockholm


Ab dem 18. Jahrhundert verlief die Entwicklung hochhackiger Schuhe für Männer und Frauen deutlich unter-schiedlich. Als die Aufklärungsbewegung aufkam und der Schwerpunkt zunehmend auf Intellekt und Vernunft lag, fingen Männer an, dies auch in ihrer Kleidung widerzuspiegeln: man bevorzugte flachere und robustere Schuhe, während Damenschuhe zierlicher und kunstvoller waren.

20.Jhd. - Klassische High Heels




Erfinder und Vater ist Roger Vivier, ein französischer Modedesigner, der sich auf Schuhe spezialisiert hat. Vivier entwarf High Heels für Dior, ganz im Stil der Haute Couture – exklusiv und beliebt bei den größten Damen wie Grace Kelly und Soraya (Kaiserin von Iran).

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich High Heels als betont weibliche Schuhe in den industrialisierten Ländern. Eine der damals prominenten Frauen, die High Heels bei öffentlichen Anlässen trug, war Marlene Dietrich.

Weite Verbreitung fanden High Heels mit Aufkommen der Plateauschuhe Ende der 1960er Jahre, die den Trage-komfort deutlich verbesserten. Anfangs wurden diese Plateauschuhe sowohl von Frauen als auch Männern getragen, dies blieb jedoch eine charakteristische Modeerscheinung der 1970er Jahre. Seither werden High Heels üblicherweise nur von Frauen getragen.

John Travolta Filmausschnitt - Stayin' Alive (Saturday Night Fever)



The Sweet

Üblicherweise nur von Frauen getragen? ....mit der LGBTQI* - Bewegung ist vermutlich auch das bereits wieder Geschichte.



 

Freitag, 17. Februar 2023

Ballnotizen

von LePenseur
 
 
Das alljährliche (nur von der tödlichen COVID-Seuche unterbrochene) Fest der Eitelkeiten, das von LePenseur (zum tänzerischen Leidwesen von LaPenseuse) noch nie besucht wurde, ist abgelaufen, die »rauschende Ballnacht« und der daraus möglicherweise resultierende Kater durch Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers oder geeignete Medikation (Kaffee, Reparaturachterl, Acetylsalicylsäure — unter welchem Handelsnamen auch immer) gezähmt ...

Was bleibt, ist ein schaler Geschmack im Munde auch der Nicht-Teilnehmer der Veranstaltung. Wie üblich, haben sich die »Eliten« auch dieses Jahr wieder zur Kenntlichkeit entstellt (allein das gibt dem Opernball seine Existenzberechtigung), die Bilder der »Prominenz« aus Politik, Wirtschaft, Kunst (d.h.: was sich dafür hält) und Wissenschaft, die die Onlineseiten der Gazetten zieren, sind verräterisch. 
 
Allzu oft wird forsch vorgetragenes Selbstbewußtsein als Fassade enttarnt, wenn ein greisenhafter Großstern-Träger des österreichischen »Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich« seine Hüftdekoration statt an seiner Hüfte beinahe schon beim Hosenschlitz trägt, oder ein ehemaliger Botschafter einer transatlantischen Großmacht in Wien keine Ahnung hat, daß die Schärpe des ihm zum Abschied angedienten »Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande« von der rechten Schulter zur linken Hüfte zu tragen ist und nicht umgekehrt (man könnt' ja im Statut des Ehrenzeichens, Beilage 3, Absatz 1, nachschauen ... bitteschön, gern geholfen, Exzellenz) — ja, dann weiß man, daß in diese Positionen inzwischen Leute geschwemmt wurden, die von Etikette und Benimm etwa soviel Ahnung haben wie der sprichwörtliche Aff' vom Klavierspielen.

Daß sich der umtriebige geistliche Hanswurstdampf in allen Gassen, der Dompfarrer Toni Faber, nicht entblödete, in Frack und weißem Clergyman und in Damenbegleitung einzulangen, stimmt ganz zum traurigen Bild einer der Traditionen längst entwurzelten, dekadenten Gesellschaft, in der es einer — zugegeben: sehr attraktiven — jungen Dame gar nicht in den Sinn kommt, daß derart textilfreie Rückansichten eher in eine Holiday-on-Ice-Show (oder ins Crazy Horse) als auf einen Staatsball der Republik passen.

Nun denn — Österreich hat gefeiert! Ob sich gestern irgendwelche Jeunesses de Décadence vor der Oper  festgeklebt haben, um ihre Eltern an der motorisierten Anreise zu hindern, oder nur zahm auf der Feststiege Plakate hielten, weiß ich nicht zu sagen. Unsere Medien berichteten nichts darüber — aber das heißt bei unserer Lückenpresse nicht viel.

Wien hat gefeiert, zwei deutsche Ampelmännchen waren dabei und haben den sprichwörtlichen Wiener Charme kennengelernt — nicht jedes Land hat so einen Charme-Bolzen in höchster Position wie wir! — und können somit mit Goethe sagen: »Wir sind dabei gewesen!«

LePenseur hat es eindeutig vorgezogen, nicht dabei zu sein ...

Freitag, 10. Februar 2023

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Mittwoch, 8. Februar 2023

Nachrichten aus der Klinik

von LePenseur
 
Annalena Baerbock erhält „Orden wider den tierischen Ernst“

Bundesaußenministerin Baerbock ist am Samstagabend in Aachen mit dem „Orden wider den tierischen Ernst“ ausgezeichnet worden. Laut dem Aachener Karnevalsverein steht die Grünen-Politikerin für eine Außenpolitik im Einsatz für Frieden, Sicherheit, Klimaschutz, Demokratie und Menschenrechte. Sie sei standfest und bewege sich humor-voll auf diplomatischem Parkett. Der Karnevalsorden wird seit 1950 an Persönlichkeiten des öffent-ichen Lebens für Humor und Menschlichkeit im Amt verliehen. Baerbock ist die achte Frau, die zur Ordensritterin geschlagen wurde. Die Laudatio hielt die Schau-spielerin Iris Berben, die den Preis zuletzt erhalten hatte. (Quelle: Deutschlandfunk)
Was das völkerrechtliche Plappermäulchen jüngst von sich gegeben hat, kann man zwar mit Fug und Recht als »tierisch« bezeichnen, aber — wie uns die Systemmedien sogleich unisono versicherten — ernst war die Kriegserklärung an die Russen nicht gemeint. Eher nur so irgendwie ein Scherz. Welch Prophet war doch Friedrich von Schiller, der da in seiner berühmten »Glocke« mit den Versen
Da werden Weiber zu Hyänen
Und treiben mit Entsetzen Scherz,
Noch zuckend, mit des Panthers Zähnen,
Zerreißen sie des Feindes Herz.
 ... wohl nur das Annalenchen gemeint haben kann. Okay, als Panther kann man dies Kätzchen, das in der Politik auch nur spielen will, nicht ganz bezeichnen ... obwohl: beim letzten Besuch Annalenchens im Kreml bewies der Blick des russischen Außenministers Lawrow angehörs ihres höchst peinlichen Gestammels, daß ihre flagrante Blödheit ihm fast das Herz zerrissen hat. Sicher hat er bei sich gedacht: »Warum ist die nicht Kindergartentante geworden? Dafür hätte sie vielleicht Talent — aber warum Außenministerin?«

Eine Frage, die sich mittlerweile viele stellen, und deren Beantwortung sicher ebenso überaschend ausfällt wie die auf den rätselhaften Umstand, daß zwar schon seit 1950 (also mittlerweile zum 74. Male!) der „Orden wider den tierischen Ernst“ verliehen wurde, sich aber nur acht Frauen unter den so Ausgezeichneten befanden.

Offenbar haben Frauen eklatant weniger Humor als Männer — die diesen allerdings angesichts von Figuren wie Annalenchen, wenn sie im öffentlichen Leben dilettieren, auch dringend brauchen. Ernst nehmen kann man derlei ja wirklich nicht, wenn sie sich auch noch so tierisch aufführen ...

Samstag, 21. Januar 2023

»Jumped-Up White Trash«

von LePenseur


... eine wirklich treffende Bezeichnung für diesen Herzog von Sussex von Jared Taylor bei UnzReview:

It can no longer be denied: Henry, Duke of Sussex, prince of the blood, fifth in line to the throne, is jumped-up white trash.

He would be an absolute nobody if he had not been born into royalty, but he has now taken a wrecking ball to the very institution — one that goes back 1,200 years — that is the only reason we even know his name.

After complaining for decades that the press gives the royals no privacy, he is settling family scores in the most exhibitionistic, public way possible.

Most unforgivably, despite his upbringing, he doesn’t even understand the nature, purpose, and role of the British monarchy.
Nun habe ich mich auf dem LePenseur-Blog stets zurückgehalten, die HirnblähungenBefindlichkeiten irgendwelcher Aristos der 17. Degeneration zu thematisieren — aber irgendwann geht die peinliche Schmierenkomödie, die da abläuft, auch über die allerhöchste Toleranz-Hutschur eines Bürgerlichen.

Ein Prinzlein, das sich weinerlich über die »Verfolgung« durch die Paparazzi, die keinerlei Privatsphäre respektierten, beklagt — um dann ein Enthüllungs-Opus, das ihn bis zu seinem abgeeisten Pimmelchen enthüllt (samt der Beschneidung seines Bruders als Zugabe), herauszubringen, ist nur mehr eines: eine heuchlerisch-egomanische 
 
Tussi!
 
Da auf seine famose Gattin, 
die sich vor seiner Zeit einst im Filmbiz bis zu einem Producer hochgeschlafen hatte, wohl ähnliche Charaktereigenschaften zutreffen dürften, haben sich ja die Passenden gefunden. Schön für sie — aber können die ihre Intimwäsche nicht zu Hause waschen?
 
Was kommt als Nächstes? Nach »Entburschelung« hinterm Pub und Frostpimmel wäre doch wohl die Schamlippenform der Duchess genauso berichtenswert, nicht wahr? Oder ihre Blastechnik, oder ...
 
Genug des traurigen Spiels! Offenbar stimmt wirklich, was vor vielen, vielen Jahren ein befreundeter englischer Priester, als ich mit ihm über die peinliche Affäre von Eduard VIII mit seiner Wallis sprach und eine gewisse Erschütterung über die rudelbumsende moralische Haltlosigkeit der »Upper-Class« nicht verbergen konnte (ich war damals eben noch jung und idealistisch angehaucht — das gibt sich in der Juristerei freilich ...), mir lapidar als Antwort gab: 
 
»Forget the aristocrats — they'd screw a cat going through the fan-light!«
 

Donnerstag, 1. September 2022

Nach mittlerweile monatelanger AU-Abstinenz

von LePenseur
 
 
... dachte ich bei mir: »Ach, hol's der Geier! Schauen wir doch wieder einmal nach, was der früher recht lesenswerte, nur durch Covid offenbar um seinen Verstand gebrachte Unterberger aktuell so schreibt. Und stieß auf einen Gast-Artikel von Leo Dorner, dessen Titel interessante Lektüre versprach:
Ukraine-Krieg oder: Es kommt meist ganz anders, als man denkt

Der russische Vormarsch scheint zu stocken, teils aus taktischen, teils aus materiellen Ursachen. Es fehlt an Waffen, an Munition und auch an Soldaten. Und die Gegenwehr der Angegriffenen "vor Ort" dürfte von den Russen, von ihrer Zentrale und deren Subzentralen, arg unterschätzt worden sein. 
Aufgrund der seit Monaten geltenden Regelung, daß Nicht-Abonnenten nicht nur keine Kommentar schreiben dürfen (welch Änderung der Qualität von Unterbergers Tagebuch schon nicht wirklich gutgetan hat), sondern solche auch nicht lesen dürfen (was in meinem Fall dazu führte, daß ich meine Lektüre von Unterbergers Tagebuch faktisch einstellte, denn die ebenso langatmigen wie argument-armen Wortkaskaden des früheren Chefredakterus waren zumeist ungleich weniger attraktiv zu lesen als die oft geistvollen und auch fachlich fundierten Kommentare seiner Leser), kann ich natürlich nicht sagen, was die neun Kommentare dieses Artikels zu diesem schreiben — für meinen Teil beschränke ich mich, dem laut Autorenvermerk »österreichischen Philosophen« den alten Merksatz »Si tacuisses, philosophus mansisses« in Erinnerung zu rufen. 
 
Mag ja sein (ich habe seine Publikationen nicht gelesen), daß Leo Dorners »Studien zu den formalen Grundlagen des tonalen Systems im 19. Jahrhundert« eine gewinnbringende Lektüre sind. Sein Ukraine-Artikel, den ich bestenfalls als Feuilleton-Philosophiererei bezeichnen kann, ist es jedenfalls nicht. Da betreibe ich — um ein entzückendes Diktum eines lieben Bekannten zu verwenden — immer noch lieber eine Silberfischerl-Zucht in meinem Badezimmer, als mich damit weiter zu beschäftigen ...

Donnerstag, 14. Juli 2022

Der treffendste Artikel über einen peinlichen Event

von LePenseur*)
 
 
... erschien beim Blog altmod:
Christian Lindner und sein Hungerhaken – eitel, charakterlos und asozial
 
Eigentlich ist genug geschrieben worden über die Protz-Hochzeit des Jahres, des obersten Finanzschrotters Deutschlands auf Sylt. Aber ich kann es nicht lassen ….
Wenn ich mir diese eitlen Haartransplantat-Träger und seinen angeehelichten Hunger-haken Franca Lehfeldt, das ganze Gewese um deren Hochzeit betrachte, kommt mir das Kotzen.
 Chapeau! Touché!

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*) wiewohl auf Urlaub, kann ich das Internet-Surfen halt doch nicht ganz lassen ... 

Sonntag, 20. Februar 2022

»Königliches Impf-Versagen«

von LePenseur
 
 
... titelt der Wochenblick und berichtet im Vorspann:
Geboosterte Queen infizierte sich mit Corona
 
Diese Neuigkeit war diversen Medien eine Eilmeldung wert: Die britische Königin Elisabeth II. (95) hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Glück-licherweise habe die rüstige Dame aber nur milde Symptome. Das dürfte aber wohl weniger mit ihrer mindestens dreifachen Gen-Behandlung zu tun haben als mit der milderen Omikron-Variante, die auch für ältere Personen leichter wegzustecken ist.
Nun, wünschen wir Europas längstdienender Monarchin baldige Genesung! Und ihr und ihren Untertanen die längst fällige Erkenntnis, daß dreimal geimpft und geboostert im Prinzip eher für die Katz' ist. 
 
Wenn's gut geht. Und wenn's weniger gut geht: ein Booster für die Beschäftigung von Pathologen ...